Tischtennis: Junge Kisdorfer verdrängen SVS-Team (vorerst) von der Spitze

Schmalensee, den 08.​02.​2025

Die Vorzeichen sagten es bereits aus: Das Spitzenspiel der 4. Kreisklasse sollte kein leichtes werden für die Tischtennismannschaft des SV Schmalensee. Zu Gast war mit dem BSV Kisdorf II eine junge und hoch motivierte Truppe – die nicht nur das 6:6 aus dem Hinspiel gerade rücken wollte, sondern auch eine schmerzliche 3:7-Niederlage gegen den SC Ellerau III wiedergutzumachen hatte. 

 

Als dann bei der Begrüßung unter Hinweis auf drei Veganer im Team die Einladung zur „Pizza danach“ quasi ausgeschlagen wurde, da war der Mannschaft um Olaf Suhr klar, dass diese Gäste nicht mal einen Punkt in Schmalensee lassen wollten. Aber: leicht machte es der SVS den Kisdorfern nicht, die am Ende mit 7:4 aber den Sieg für sich verbuchen konnten.

 

Nur eine Partie in diesem Spiel endete nach drei Sätzen – und das war das 3:0 von Schmalensees Gerd Achterberg zum zwischenzeitlichen 4:5. Ein klarer wie wichtiger Einzelsieg, denn ohne diesen wäre die Begegnung früher entschieden worden. So aber wahrte der SVS seine Chance, in den Schlussdoppeln zumindest ein Unentschieden und die erhoffte Punkteteilung herauszuholen. 

 

Aber der Reihe nach: Nach den Auftaktdoppeln hieß es 1:1. Christopher Brust und Gerd Achterberg hatten ihres 3:1 gewonnen, Olaf Suhr und Bernd Figura 1:3 verloren. Rein in die ersten Einzel, in denen Brust (1:3) und Figura (2:3) Federn ließen. Im zweiten Durchgang war ein Punkt durch Suhr (3:1) drin, Achterberg verlor sein erstes Einzel 1:3. In Summe 2:4 aus SVS-Perspektive und das Publikum ahnte es: Das sollte nicht leicht werden. 

 

Auch nicht für den Gegner. Zwar musste Brust mit 1:3 dem nächsten Gegenüber den Punkt lassen, Figura ackerte sich wie ein Brauereipferd durch die nächste Partie, diesmal mit dem besseren Ende (3:1) für sich. Während danach Suhr die nächste 5-Satz-Partie bestreiten musste, die 2:3 enden sollte, sicherte Achterberg mit dem bereits beschriebenen überraschend schnellen 3:0 zumindest die Schlussdoppel, in die es mit einem 4:6-Rückstand ging. 

 

Figura/Suhr lieferten sich mit ihren Kontrahenten einen harten Kampf, auch Brust/Achterberg machten eine gute Figur – Hoffnung kam bei den Zuschauern auf: Figura/Suhr gingen nach 11:5, 6:11, 4:11, 12:10 in den Entscheidungssatz; Brust Achterberg lagen da nach 14:12, 16:14, 7:11 leicht vorne. Nun hieß es Alles oder Nichts – und es sollte „Nichts“ werden: Figura/Suhr mussten den fünften und letztlich spielentscheidenden Satz mit 6:11 abgeben und es hieß 4:7. Finito. Zwar spielte man am zweiten Tisch das Match noch zu Ende (11:2-Satz- und somit Spielgewinn Brust/Achterberg), aber in die Wertung floss diese Begegnung nicht mit ein. 

 

Um 22.30 Uhr stand 4:7 aus Sicht des SVS fest, der die Tabellenführung zumindest vorübergehend den dynamischen Kisdorfern überlassen und die längst angelieferte, mittlerweile kalte Pizza aufwärmen musste... 

 

Am 14. Februar gibt es die Chance, den Kampf um die Meisterschaft in der 4. Kreisklasse offen zu halten: Der SVS muss beim SC Ellerau III ran. Richtig: Das ist die Mannschaft, bei der Kisdorf kürzlich verloren hat...

 

Bild zur Meldung: Der SVS in der Aufstellung Suhr (v.li.), Brust, Figura, Achterberg

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Tischtennis 2025-02-08 (08.​02.​2025)