Storchennest Schmalensee: Bahnt sich da was an?
Doppelt erfreulich ist, was sich rund um das Schmalenseer Storchennest tut: Dort scheint sich eine fest Beziehung anzubahnen. Und: Die Schmalenseerinnen und Schmalenseer fiebern mit. Entweder in ihrem WhatsApp-Status oder per Bildnachricht an das Homepage-Team der Gemeinde.
Nach einigen Erkundungsbesuchen, bei denen ein Storch das von Frank Mühlenberg (Zimmerei Hippe) und Michael Hübner wieder hergerichtete Nest am Regenrückhaltebecken kritisch in Augenschein nahm, fiel dieser zuletzt durch kräftiges Geklapper auf.
Am 3. April dann eine weitere, von mehreren geteilte Beobachtung: „Sie sind zu zweit!“
Das sorgte natürlich für Aufregung, auch um die erste Vorbesprechung für das Vogelschießen herum, in deren Anschluss sich ein kleines Expeditionsteam auf den Weg machte, um vor Ort die Feststellung zu treffen, dass Freund Adebar offenbar einen Übernachtungsgast gefunden hatte!
Nun keimt natürlich Hoffnung auf, dass es in Schmalensee zu einem Bruterfolg kommen könnte. Abhängig ist das natürlich von etlichen Faktoren. Das Paar fühlt sich offenbar nicht durch Verkehrslärm und Reiterhof gestört – wenn wir die gebotene Distanz wahren, bleibt das hoffentlich so.
Das Wetter sowie das Nahrungsangebot sind auch ganz wichtig. Da die Seewiesen nicht regelmäßig gemäht werden, wird den Störchen hoffentlich klar sein, dass sie ein paar Meter weiter fliegen müssen, wenn sie Nachwuchs durchbringen wollen. Bei großer Hitze wird es hilfreich sein, wenn in Sichtweite zum Nest Wannen mit Wasser aufgestellt werden.
Aber so weit sind wir ja noch gar nicht. Erst einmal genießen wir es, dass der angebotene Wohnraum offenbar angenommen wird. Drücken wir die Daumen, dass daraus ein Schmalenseer Sommermärchen wird.
Bild zur Meldung: Es tut sich was im Storchennest Schmalensee