Geflügelpest rückt näher – Beobachtungszone bis Daldorf

Schmalensee, den 22.​11.​2025

Möglicherweise ist diese Nachricht am Erscheinungstag schon überholt und das Amt Bornhöved zumindest teilweise erreich. Vorerst aber gilt: Nach Ausbrüchen der Geflügelpest oder auch Vogelgrippe in Wakendorf I hat der Kreis Segeberg seine Tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung am 20. November nach einem in Mözen nahe Bad Segeberg festgestellten Ausbruch erneut aktualisiert. 

 

Hühner, Enten und Gänse in dem betroffenen Bestand in Mözen sind bereits getötet worden. Um alle Ausbruchsbetriebe herum wurden jeweils eine Schutzzone (mindestens drei Kilometer Radius) und eine gemeinsame Überwachungszone (mindestens zehn Kilometer Radius) eingerichtet. 

 

Die gemeinsame Überwachungszone (beide Schutzzonen sind darin enthalten, erstreckt sich auf die Gemeinden und Städte Bad Segeberg, Bahrenhof, Bebensee, Bühnsdorf, Dreggers, Fahrenkrug, Fredesdorf, Geschendorf, Groß Niendorf, Högersdorf, Klein Gladebrügge, Klein Rönnau, Kükels, Leezen, Mözen, Neuengörs, Neversdorf, Schackendorf, Schwissel, Stipsdorf, Traventhal, Wahlstedt, Wakendorf I, Weede, Wittenborn, Bark, Blunk, Daldorf, Forstgutsbezirk Buchholz, Groß Rönnau, Krems II, Negernbötel, Rickling, Rohlstorf, Schieren, Seth, Strukdorf, Stuvenborn, Sülfeld, Todesfelde und Teile von Westerrade.

 

Geflügelhalterinnen und -halter in Schmalensee wissen, wie sie zu verfahren haben. Für die Einwohnerschaft gilt bei Beobachtungen am Seeufer oder in der Feldmark: Tote und sterbende Vögel sollten grundsätzlich nicht angefasst werden. Das gilt auch für Wildvögel. Das Einzige, was man in diesem Moment noch für einen Vogel tun kann, ist Respekt zu zeigen und ihn friedlich sterben zu lassen. Wer sich ihm nähert, löst einen Fluchtreflex aus und macht es für das Tier dadurch nur noch schlimmer.

 

Bürgerinnen und Bürger, die einen toten Greifvogel, eine Ente, Gans oder einen anderen verendeten Wasser- oder Wildvogel finden, sollte diesen melden. Das Kreis-Veterinäramt ist telefonisch zu erreichen unter 04551 / 951 9334 sowie per E-Mail an

 

Bild zur Meldung: Geflügepest im Kreis Segeberg