So war der 112-Tag der Feuerwehr in Schmalensee
Die Freiwillige Feuerwehr Schmalensee hatte an einem ungewöhnlichen Tag die Öffentlichkeit zu Bratwurst und Punsch eingeladen – aber der 1. Dezember fiel nun mal auf diesen Montag, und das ist der „112-Tag“ der Feuerwehren.
Landesweit haben Freiwillige, Berufs- und Werksfeuerwehren den 1. Dezember dazu genutzt, auf sich aufmerksam zu machen. In Schmalensee bot es sich einfach an, im Schein von Weihnachtsbaum und Schwedenfeuern allen Besucherinnen und Besuchern Getränke und Grillgut zu reichen.
Einige Fördermitglieder nutzten den Besuch am Feuerwehrgerätehaus, um ihren Jahresbeitrag bei Kassenwartin Verena Kasch zu entrichten oder mit ihr in das Lastschriftverfahren einzusteigen.
Die Wehrführung wiederum nutzte die Kulisse, Kameraden, die in der jüngeren Vergangenheit aus dem Vorstand ausgeschieden sind, zu verabschieden. In Abwesenheit von Wehrführer Peter van het Loo, der einen Lehrgang an der Landesfeuerwehrschule in Flensburg-Harrislee besucht, übernahmen sein Stellvertreter Steffen Usbeck und Gruppenführer Christopher Orth von Dach diese Aufgabe.
Verabschiedet und mit dem Dank der Wehr für die zusätzlich geleistete ehrenamtliche Arbeit wurden der frühere stellvertretende Wehrführer Simon Siebelts, der frühere Kassenart Dirk Griese, der „ewige Gerätewart“ Michael „Hübi“ Hübner und der bisherige stellvertretende Gruppenführer Kevin Kasch.
Alle vier hatten neben der „normalen“ ehrenamtlichen Aufgabe des Feuerwehrmanns in ihren Amtszeiten zusätzliche Verantwortung geschultert.
Michael Hübner war von 1994 bis 2012 und von 2013 bis zum Januar dieses Jahres als Gerätewart erster Maschinist der Wehr, erster Lenker des Einsatzfahrzeugs und insbesondere für dessen stete Einsatzbereitschaft verantwortlich. Darüber hinaus für Pflege und Wartung der weiteren Gerätschaften unserer Feuerwehr.
Welche Aufgaben ein Kassenwart hat, ist vorstellbar. Dirk Griese, früherer stellvertretender Wehrführer und mittlerweile Bürgermeister, verwaltete das Geld der Wehr von 2014 bis 2024 und erlebte u.a. den Übergang von der „Kameradschaftskasse“ zum „Sondervermögen der Gemeinde“.
Die Rolle eines stellvertretenden Gruppenführers, die Kevin Kasch von 2013 bis Januar ausgeübt hat, ist nicht zu unterschätzen. Denn die Ausbildung ist dieselbe, die der Gruppenführer genießt – was seinen Stellvertreter in der Schulung die Wehr voll einbindet und auch zum Führer der Gruppe im Einsatz macht.
Ebenfalls von 2013 bis ins Jahr 2025 war Simon Siebelts in Funktion. Als stellvertretender Wehrführer war auch er befähigt, eine Feuerwehr in Ausbildung und Einsatz zu führen und hatte „nebenbei“ etliche administrative Aufgaben wahrzunehmen, die ein Gemeindewehrführer nicht alle allein abdecken kann.
Die zu verabschiedenden Kameraden wurden in der kalten Dezembernacht nicht nur mit warmen Worten aus dem Vorstand verabschiedet, sondern auch mit Erinnerungs-Präsenten. Und mit dem Applaus aller Anwesenden.
Bild zur Meldung: Der 112-Tag 2025 in Schmalensee