Tischtennis-Herbstmeister SVS meldet sich eindrucksvoll in die Winterpause ab
Mit einem 7:2-Erfolg über die dritte Mannschaft der Postsportgemeinschaft Segeberg hat sich die Tischtennismannschaft des SV Schmalensee in die Winterpause verabschiedet. Der Heimsieg am 5. Dezember war allerdings mehr als ein doppelter Punktgewinn – es war der krönende Abschluss eines sehr erfolgreichen Jahres für die Jäger des kleinen Plastikballs.
Dass die Mannschaft um Kapitän Olaf Suhr als „Herbstmeister“, also Tabellenführer der 3. Kreisklasse in ihre Weihnachtsferien gehen würde, stand schon vor der Partie gegen die Postsportler fest. Zwar ruht der Spielbetrieb noch nicht für alle Mannschaften, aber die Verfolger können die SVS-Truppe nicht von der Spitze vertreiben.
Dort steht eine Schmalenseer Mannschaft, die erst zur laufenden Saison 2025/26 als Meister der 4. in die 3. Kreisklasse aufgestiegen war. Und nun wird sie nach dem Jahreswechsel als erster Anwärter auf den nächsten Staffelsieg gehandelt werden. Verdient.
Dafür steht eine eindrucksvolle Vorrundenbilanz mit nur einer Niederlage und 16:2 Punkten. Verfolger Nr.1 SC Hasenmoor steht wie der SVS bei neun Spielen und 13:5 Punkten. Die Ausgangslage für die Schmalenseer ist hervorragend.
Gegen PSG Segeberg III losgelegt wie die Feuerwehr
Dazu hat auch das am Ende deutliche 7:2 gegen die PSG Segeberg III gesorgt. Das Spiel, das unter anderem unter den Augen von Bürgermeister Dirk Griese stattfand, begann mit zwei rasant entschiedenen Auftaktdoppeln: Jeweils mit 3:0 setzten sich Christopher Brust und Stefan Theen sowie Olaf Suhr und Bernd Figura gegen die Kontrahenten durch.
Das Siegestempo riss kaum ab. Während Bernd Figura sein erstes Einzel ebenfalls mit 3:0 gewann, musste Christopher Brust am Nebentisch seinem Gegner beim 3:1 einen Satz überlassen. Dann ließ auch Olaf Suhr ein 3:0 folgen und schon stand es 5:0 für die Hausherren.
Aufstecken wollten die Gäste aber nicht und ihr erfahrener Spieler Hartmut Tuffentsammer machte Stefan Theen das Leben schwer, der sich erst im fünften und entscheidenden Satz geschlagen geben musste. Im Anschluss fand Christopher Brust gegen die spielende Nummer 1 der Gäste, Ulrich Rath, kaum ein geeignetes Mittel zur Gegenwehr und musste sich mit einem 1:3 begnügen.
Bernd Figura wiederum hatte einen Lauf, putzte seinen nächsten Gegner mit 3:0 von der Platte und so galt alle Aufmerksamkeit erneut dem schon genannten Hartmut Tuffentsammer, der nun Olaf Suhr vor sich hatte. Der SVS-Käpt'n verlor die ersten zwei Sätze, kam dann mit 11:5 und 12:10 aber eindrucksvoll zurück und so musste der fünfte Satz entscheiden. Das Gesicht von Christopher Brust, der am Zähltisch saß, sprach Bände, denn von 10:10 ging es im steten Wechsel zum 15:15 – die Kontrahenten schenkten sich nichts. Dann ein gekonnter Schlag von Suhr und ein Fehler von Tuffentsammer – 17:15, Satz und Spiel SVS – und auch das Match.
Und das macht den Reiz am Tischtennis aus: Ein freundschaftliches Abklatschen der Gegner, die dann gemeinsam in die Analyse einsteigen – beim SVS stets bei Pizza und Getränken.
Bild zur Meldung: Die Herbstmeister Olaf Suhr (v.li.), Bernd Figura, Stefan Theen und Christopher Brust