Auch über Schmalensee: SH Netz kündigt Drohnenflüge an

Schmalensee, den 24.​01.​2026

Schleswig-Holstein Netz AG kündigt an, mithilfe einer speziellen Drohne ab kommender Woche (5. KW) ihr Hochdruck-Gasnetz auf Undichtigkeiten zu überprüfen. Darum ist in naher Zukunft – aus Witterungsgründen erfolgt keine feste Zeitangabe – dort mit Überflügen zu rechnen, wo besagtes Netz verlegt wurde. 

Mit entsprechenden Informationen wurden die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister beim Kommunaldialog der SH Netz in Schmalensee versorgt. 

Demnach dienen die Kontrollflüge der Versorgungssicherheit und sorgen dabei zugleich für weniger Lärm und Emissionen. „Ziel dieser innovativen Kontrollmethode ist die Erfüllung der neuen EU-Methanverordnung, die eine Überprüfung des Leitungsnetzes auf mögliche Lecks oder Undichtigkeiten vorschreibt“, schreibt die SH Netz in einer Mitteilung. Und weiter:

„Die Drohnen fliegen dabei in einer Höhe von etwa 40 Metern über die unterirdisch liegenden Hochdruckleitungen hinweg. Geflogen wird bei Tageslicht. Insgesamt werden in Schleswig-Holstein so rund 850 Kilometer 70 bar-Hochdruckleitungen und mehr als 1000 Kilometer 16 bar-Hochdruckleitungen überprüft.

Bei dem Projekt setzt SH Netz Langstreckendrohnen mit speziellen T1-Lasersensoren des Unternehmens Beagle Systems ein, um Austritte zu detektieren. Der Sensor ermöglicht eine hochpräzise Detektion von Methanemissionen an der Oberfläche, wie es der LDAR (Leak Detection and Repair) Typ II-Standard der EU-Methanverordnung fordert. Der Sensor erkennt bereits fünf Methanteilchen unter 1 Millionen Luftteilchen.

Sollte der Lasersensor eine mögliche Leckage feststellen, überprüft das Pilotenteam die Fundstelle am Boden mithilfe eines Gasmessgeräts. Bestätigt sich der Verdacht, so veranlasst SH Netz schnellstmöglich die Instandsetzung.“

In diesen Gemeinden sind die Drohnen ab der kommenden Woche im Kreis Segeberg für SH Netz im Einsatz: Wahlstedt, Daldorf, Rickling, Blunk, Tensfeld, und Schmalensee. Außerdem im benachbarten Wankendorf im Kreis Plön. 

 

Bild zur Meldung: Schleswig-Holstein Netz AG