Knicklauf: 177 kamen beim SV Schmalensee ins Ziel
Bei idealen Bedingungen ist am 12. April 2026 in Schmalensee der 21. Knicklauf über die Bühne gegangen. Nicht zu warm, aber unter einer hell strahlenden Sonne, kamen in den vier vom SV Schmalensee angebotenen Wettbewerben insgesamt 177 Finisher ins Ziel. Stark im Abschluss waren dabei Läufer und Walker aus Eckernförde.
Im Ziel kamen zwar weniger an als im Vorjahr (210), im Vergleich der letzten fünf Knicklauf-Auflagen aber war es die zweitbeste Quote. Außerdem entspricht die Zahl fast genau der der Voranmeldungen (178). Von diesen Sportlerinnen und Sportlern waren längst nicht alle an der Tarbeker Straße erschienen, jedoch hatte der SVS wissen lassen, dass die Möglichkeit zur Nachmeldung bestand – wovon noch 30 Personen Gebrauch machten.
Lauter neue Gewinnerinnen und Gewinner
In die Siegerlisten des Schmalenseer Knicklaufs wurden durchweg neue Namen aufgenommen.
Sieger im Hauptlauf über 10 Kilometer mit 73 Teilnehmenden wurde Marc Jansen in 37:54 Minuten. Der Läufer vom RST Lübeck wurde zugleich Erster der Altersklasse M50. Auf das Siegertreppchen liefen außerdem Frederik Heesch (2. Platz; 38:59 Minuten; Eckernförder MTV) und Marc Anton (3. Platz; 39:22 Minuten; Eckernförder MTV).
Schnellste Frau auf der langen Strecke wurde Bundeswehr-Läuferin Alina Esmann als Gesamt-Siebte in 43:22 Minuten (Erste W30), vor Inga Nagel (47:06 Minuten; Laufen in Bad Segeberg) und der vereinslosen Lisa Vössing (48:05 Minuten).
Im 5 Kilometer-Schnupperlauf gewann mit Nicolas Espindola (ohne Verein) ein U18-Läufer die Gesamtwertung von 78 Läuferinnen und Läufern. Seine Zeit (17:36 Minuten) ist neuer Streckenrekord – seit 2024 werden nicht mehr 4,5 und 9,5 Kilometer in den „großen“ Läufen zurückgelegt, sondern 5 und 10 Kilometer. Zweiter wurde Haenir Grimm (18:17 Minuten) vom TSV Kropp; Dritter Torsten Schreiber (19:14 Minuten) vom Eckernförder MTV.
Als Sechste des Gesamtfeldes kam die schnellste Frau ins Ziel: Marina Walther vom Team Green Fit Outdoor Fitness benötigte 21:22 Minuten beim Run durch die Knicklandschaft. Zweite wurde Lisa Katharina Frantzen (22:45 Minuten) von den Tri-Haien Rethwisch; Dritte Jana Sophie Fischer (23:12 Minuten) vom TSV Bordesholm.
Über 5 Kilometer fand auch das Walking / Nordic Walking statt. Hier setzte sich Jörg Zimmermann (33:16 Minuten; ohne Verein) vor Bernd-Dieter Faltin aus Eckernförde (37:22) und Iwan Pawlov (37:35; ohne Verein) an die Spitze. Schnellste Frau als Gesamt-Sechste wurde Gesa Tietgen (45:06) vor Heike Hauschildt (45:25) und Marion Degenhardt (46:54; alle ohne Verein). Insgesamt fiel das Feld in diesem Wettbewerb mit 9 Finishern sehr klein aus.
Der erste Startschuss war für die 1,9 Kilometer lange Zwergenmeile (17 Finisher) gegeben worden. Auch hier gewann ein Starter des Eckernförder MTV: Jesse Schreiber, der 9:30 Minuten für die Runde benötigte. Auf den Plätzen 2 und 3 landeten Thilo Clausen (10:39; TC Bornhöved) und Jannes Blunk (11:13; SC Rönnau 74). Das schnellste Mädchen war Elsa Günther von den Tri-Haien Rethwisch (11:26) als Gesamt-Fünfte vor Lina Burger (11:46; TS Einfeld) und einer Schmalenseerin: Tali Malou Orth von Dach (12:09), die auf Ticket des TV Trappenkamp gestartet war.
Die Ergebnislisten der vier Laufwettbewerbe sind dieser Meldung als PDF zum Download beigefügt. Der SV Schmalensee präsentiert auf seiner Homepage https://www.svschmalensee.de/ neben den Ergebnissen umfangreiches Fotomaterial zum 21. Knicklauf. Das schöne Wetter machte es dem Zielfotografen nicht leicht – einige Aufnahmen weisen Unschärfen auf.
Knickläuferinnen und Knickläufer aus Schmalensee
Beide Schmalenseer Sportvereine waren im Feld der Finisher vertreten; außerdem waren große und kleine Sportlerinnen und Sportler aus Schmalensee (und mit Schmalenseer Wurzeln) für benachbarte Vereine oder ohne Vereinszugehörigkeit am Start.
Den gastgebenden SV Schmalensee vertrat im Hauptlauf Alexander Goy. Mit einer Zeit von 45:13 Minuten wurde er Gesamt-Zehnter beziehungsweise Dritter der M30. Jörn Pingel (58:08) belegte im Gesamtfeld Platz 53. Die Plätze 38, 39 und 42 im Gesamtfeld gingen an die Reitsportgemeinschaft Schmalensee: Stephanie Stoltenberg (54:30), Thorge Jankowski (54:31) und Frederike Harder (55:05).
Am Schnupperlauf beteiligte kein Starter aus den Reihen der Gastgeber. Die Reitsportgemeinschaft Schmalensee vertrat Leni Kretzer aus der Altersklasse W13, die in 24:21 Minuten Gesamt-19. wurde (!). Auch Mia Schwarz (28:17 Minuten; Gesamt-38.; W12) kam ebenfalls für die RSG ins Ziel. Jonna Saggau aus Schmalensee lief für ihren Wasserportverein Belau, wurde in 32:26 Minuten Gesamt-62. und Erste der Altersklasse WU18. Als 15. des Gesamtfeldes und viertschnellste Frau beendete Alicia Wenghöfer (ohne Verein) den Wettbewerb. Und auf den Plätzen 53 und 54 landete das (vereinslose) Musik-Duo Schmalensees: Maite Sofie Jens (31:23) und Marvin Klopfer (31:25).
Auf der Zwergenmeile waren neben Tali Malou Orth von Dach auch Milan Kirstein vom SVS (Gesamt-12.; 13:27 Minuten) und Lilli Kretzer von der RSG (Gesamt-13.; 13:28) am Start. Zoe Denz (Gesamt-14.; 13:37) lief für den TuS Tensfeld.
Umfangreiche Logistik garantiert reibungslosen Knicklauf
Trotz einiger urlaubsbedingter Personalausfälle im Knicklauf-Kernteam des SVS verlief die Laufveranstaltung wieder mal so gut wie reibungslos. Dank der verlässlichen Unterstützung durch die Freiwillige Feuerwehr an der Strecke und den ASB im Sanitätsdienst war die Sicherheit gewährleistet.
Freiwillige Helferinnen und Helfer sorgten für eine rasche Ausgabe der Startunterlagen und die Aufnahme von Nachmeldungen, ein Frühstücksbuffet und den Betrieb des Bananen- und Teestandes (mit neuem Knicklauf-Becher), die Zeitnahme und Auswertung und natürlich den Auf- und Abbau. Die SH Netz stellte wieder den großen blauen Zielbogen zur Verfügung (den wir beim Bobbycar-Rennen der Feuerwehr am 6. Juni 2026 wiedersehen werden) und verschiedene, auf der SVS-Homepage genannte Sponsoren garantierten wieder dafür, dass es Medaillen, Pokale und anderes mehr gab.
Unter solchen Eindrücken fiel es dem SVS-Vorsitzenden Henning Pape bei der aus der Halle in die Sonne verlegten Siegerehrung nicht schwer, allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein optimistisches „bis zum nächsten Mal“ mit auf den Heimweg zu geben.
Fotos: Christian Detlof
Bild zur Meldung: Knicklauf des SV Schmalensee von 1980