BCR26-Erstmeldung: 64 im Ziel beim Bobbycar-Rennen
Das 4. Bobbycar-Rennen der Freiwilligen Feuerwehr Schmalensee ist seit wenigen Stunden Geschichte. Und ein paar Geschichten hat es auch geschrieben. Heute und in den nächsten Tagen gibt es auf der Gemeinde-Homepage Ergebnisse, Namen und Storys rund um das BCR26.
Zwei Premieren
Pünktlich zum 4. Bobbycar-Rennen hat ein Mitglied der Wehr die KI für sich entdeckt: In einem Mix aus zwei Programmen entstand so das Lied der Freiwilligen Feuerwehr Schmalensee, das von der Rennleitung einige Male abgespielt wurde. „Komponist“ und Gruppenführer Christopher Orth von Dach konnte leider ausgerechnet bei dieser „Uraufführung“ nicht dabei sein.
Erstmals dabei war eine Geschwindigkeitsanzeige, die von der SH Netz AG zusätzlich zum auffälligen Zielbogen mitgeliefert worden war. Zeigte diese bei den kleineren Teilehmenden Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 16 Km/h an, so kletterten die Zahlen, je größer die Racer waren, in den 20er-Bereich. Unentwegt lächelte alle ein grüner Smiley an – was verrät, dass niemand über 30 Stundenkilometer fuhr...
Favoriten mussten ersetzt werden
Wer die Vorberichterstattung zum 4. Bobbycar-Rennen verfolgt hat, dürfte mit einigen kreativen und wagemutigen Menschen gerechnet haben – die sich in diesem Jahr allerdings nicht auf der 112 Meter langen Rennpiste auf der Damsdorfer Straße einfanden. Entweder hatten sie anderes – nicht besseres – zu tun oder sie verstärkten das Publikum, um der Kulisse Auftrieb zu geben...
Insgesamt, das muss man einräumen, litt das diesjährige Rennen darunter, dass an diesem Wochenende einiges los war in unmittelbarer und weiterer Nachbarschaft. Allerdings tat dies der Stimmung keinen Abbruch und der eventuell von ein paar Pessimisten erwartete Regen setzte erst ein, als die Feuerwehr mit dem Abbau der Rennstrecke begann – somit wurden dem ausharrenden harten Publikumskern auch noch Wasserspiele geboten.
Dennoch Titelverteidigungen
Zurück zu den Favoriten: Karsten und Nico Hahn fehlten ebenso im Starterfeld wie Marti Mühlenberg oder Zoe Denz. Etliche „Wiederholungstäter*innen“ waren aber trotzdem in den Listen zu finden. Und Kata Hom, Gewinnerin im Bobby-Cup 2025, konnte sich auch in diesem Jahr den kleinen Goldpokal in der Klasse aller 14- bis 112-Jährigen auf Serien-Bobbycars sichern. Skip Wulff, schnellster Smart Racer 2023, setzte sich in diesem Jahr an die Spitze des Teilnehmerfeldes im Talent-Cup der 8- bis 13-Jährigen. Den Mini-Cup (3 bis 7 Jahre) gewann mit Maja Mann eine ganz neue Titelträgerin.
Zwei Siegerwertungen im Open-Pimp-Race
Geschrumpft gegenüber den Vorjahren war das Teilnehmerfeld im Open Pimp-Race für getunte Bobbycars ohne Antrieb. Kreativität war dennoch Trumpf: Wir sahen Dierk Harder mit einer auf zwei Bobbycars gebauten Feuerwehr-Drehleiter mit Porträts der Ehrenabteilung der Schmalenseer Wehr; außerdem Joris Jankowski, der seinen grünen Fendt-Trecker aus dem Vorjahr durch Frontlader-Forke und Anhänger „kampfwertgesteigert“ hatte. Milan Kirstein stürzte sich als Transformer Bumblebee ins Rennen und Thommy Naglik steuerte im Batman-Outfit das Batmobil den Hang hinunter. Mona Mühlenberg und Tobias Lippold wagten im Piraten-Outfit mit ihrem Schiff „Wolke“ die Durchquerung der stürmischen See vom Start bis zum Ziel.
Noch eine Premiere
Eingeführt worden war die Publikumswertung für die Entscheidung, welches der Open Pimp-Gefährte am schönsten daher kam, abgestimmt auch auf das Äußere von Pilotin oder Pilot. Da fiel die Wahl schwer – die 88 online abgegebenen Stimmen sorgten für eine knappe Entscheidung. Die „Style“-Wertung gewann Dierk Harders Drehleiterwagen vor dem Piratenschiff und dem Batmobil. In der „Speed“-Wertung ging Platz 1 an Milan Kirstein vor Joris Jankowski und erneut Thommy Naglik.
Ausblick
Die Ergebnislisten folgen in den nächsten Tagen. Außerdem weitere Eindrücke und Bilder. Hier eine erste Auswahl, ehe es ans Aufräumen auf dem Ringreiterplatz geht. Das übrigens deckt bereits einen Teil der Vorbereitungen für das Vogelschießen 2026 ab, das vom Verschönerungs- und Vogelschießerverein am 20. Juni ausgerichtet wird, dann auf dem Bolzplatz am Feuerwehrgerätehaus.
Fotos: Christian Detlof
Bild zur Meldung: Rennleiter Frank Mühlenberg im Ziel