So war das Schmalenseer Vogelschießen der Erwachsenen

Schmalensee, den 24.​06.​2026

Auch beim diesjährigen Schmalenseer Vogelschießen bildete das Schießen der Erwachsenen mit der Armbrust auf den Holzvogel den Höhepunkt der Spiele. Wie immer jedoch lief der Wettkampf um den Titel König oder Königin von Schmalensee nicht: Es gab prominente Konkurrenz und auch im Ablauf gab es eine Verschiebung...

 

Einmal mehr hatten die Kinder der Kita Schmalensee den von Rolf Goy gefertigten und später präparierten Vogel bemalen dürfen. Ihre bunten Handabdrücke und Farbklexe machten es einigen „Scharfschützen“ ganz schön schwer. 

 

Mitschießende Aufsicht am Schießstand war wieder Sönke Jens – als Vorjahreskönig bis zuletzt die Königskette tragend. Die Protokollführung oblag erneut Claudia Wenghöfer und als Glücksfee und Ansagerin fingiere Verena Kasch. 52 Schützinnen und Schützen hatten sich in die Liste eingetragen. Die Reihenfolge, in der sie schießen sollten, wurde gelost. 

 

In den ersten zwei, mitunter drei Runden geht es um Punkte: Federn, Schnabelteile, Zepter oder Reichsapfel gilt es zu treffen; auf ihrer Rückseite notierte Punktzahlen werden der Person gutgeschrieben, bei der entsprechende Teile zu Boden fallen oder ganz vom Corpus getrennt sind. 

 

Eine vielversprechende kleine Feder traf in Runde 1 Sönke Wenghöfer. Nur hatte er das Pech, dass diese nicht fiel, sondern noch am Vogel hing. Und das ganz schön lange: Volker Saggau als 15. Schütze nach Sönke Wenghöfer konnte sich die 15 Punkte sichern. Bis dahin waren noch andere Federn gefallen, Versuche gab es aber genügend, diese vermeintlich leichte Beute zu machen.

 

Nach der Auftaktrunde war der Holzvol bereits gut gerupft, doch eine zweite Runde musste schon sein. Alle Namen wanderten zurück in den Pott und erneut wurde gelost. Um 22 Uhr hatten alle 52 Teilnehmenden zweimal geschossen. Pünktlich zum Anpfiff des Fußballländerspiels Deutschland-Elfenbeinküste bei der WM in Übersee. Der ausrichtende Verschönerungs- und Vogelschießerverein hatte ein Public Viewing angekündigt und plötzlich verlagerten sich zahlreiche Interessen gen Leinwand. 

 

Die Schießleitung ließ daher keine dritte Runde beginnen, sondern eröffnete das Schießen auf das Herz des Vogels. Nico Hahn schoss als Erster, traf, aber nicht final. Schütze 2, Henning Nagel, profitierte davon und fuhr als Prinz für ein Jahr die Ernte ein. 

 

Nun ging es auf die Krone und somit um die Königswürde. Wieder landeten alle Namen im Lostopf. Um 22.08 Uhr schoss zuerst Volker Saggau, traf, aber ohne Erfolg. Doro Hopp setzte ihren Bolzen über das Ziel, Gerhard Harder verfehlte die Krone nur leicht rechts hoch. Tobias Lippold und dann Steffi Euler landeten keine Treffer, dann aber Jonas Kurzweg den Volltreffer. Die, die sich noch für das Schießen interessierten, starteten eine La Ola – und im Deutschland-Spiel stand es noch 0:0.

 

Ein Hoch auf König Jonas, bei dem wir uns vielleicht erhoffen dürfen, dass sich sein Titel, wie bei Vorgänger Sönke Jens, auf das Outfit und Fahrzeug beim nächsten Bobbycar-Rennen der Feuerwehr auswirken könnte. 

 

Das sind die Ergebnisse des Schießens mit der Armbrust auf den Holzvogel: 

 

König, 1. Platz (Krone): Jonas Kurzweg, Prinz, 2. Platz (Herz): Henning Nagel, 3. Platz (20 Punkte): Karsten Hahn, Volker Saggau, Daniel Stöwesand; 4. Platz (15 Punkte): Nico Hahn, Moni Hahn, Mario Rehfeldt, Sönke Jens, Johanna Stahl; 5. Platz (10 Punkte): Sabrina Hahn, Margret Siebke, Florian Röhling, Norbert Hahn, Henning Pape, Imke Wysokinski, Sönke Stahl, Jan Möller. Insgesamt 52 Schützinnen und Schützen.

 

Wer in Bericht und Auflistung den Namen des Berichterstatters vermisst: Der schoss zwei Fahrkarten, immerhin nicht als Einziger, und hat sich deswegen nicht in den Schlaf geweint...

 

Fotos: Christian Detlof

 

Bild zur Meldung: Sönke Jens Augen zu - Henning Nagel Augen auf

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Vogelschießen 2026-06-24 (24.​06.​2026)