Einsatz der Feuerwehr am 12. Juli war kein Flächenbrand
Die Erntezeit ist angebrochen, die Hitze groß – und somit steigt die Gefahr von Flächenbränden, verursacht durch Funkenflug oder heißgelaufene Erntemaschinen. So am gestrigen Sonntag im Bereich Stolpe-Bundhorst (Kreis Plön), wo zahlreiche Einsatzkräfte auf mehreren Hektar Land gefordert waren. Was aber zur Alarmierung unter anderem der Freiwilligen Feuerwehr Schmalensee führte, die in die eigene Gemarkung ausrücken musste, bleibt vorerst in Rätsel.
Um 16.26 Uhr löste die Regionalleitstelle über die Smartphones der Blauröcke Vollalarm für die Feuerwehr Schmalensee aus. Auch in Bornhöved und Stocksee heulten die Sirenen – beide Wehren wurden als Löschhilfe hinzugezogen.
Unter der Einsatzleitung von Gruppenführer Christopher Orth von Dach rückte das Schmalenseer Einsatzfahrzeug binnen weniger Minuten aus. Mit im Privatfahrzeug nachrückenden Kräften waren zehn Schmalenseerinnen und Schmalenseer im Einsatz.
Der sollte laut Leitstelle auf dem Schmalenseerfeld, an der Tarbeker Straße und nördlich Höllenhorstweg stattfinden. Für den Bereich war eine starke Rauchentwicklung beziehungsweise ein Flächenbrand gemeldet worden. Immerhin: Nur mit dem Zusatz „klein“.
Schon in der Anfahrt legten die Wehrleute beim Anblick sattgrüner Maisfelder auf dem Schmalenseereld die Stirnen in Falten. Dort, wo es gemeldet war, gab es kein Feuer, dafür ein Treffen mit der Bornhöveder Feuerwehr, die drei Einsatzfahrzeuge ausgesandt hatte. Ein rasches Abfahren der nahen Wirtschaftswege erbrachte auch keine echte Lage, sodass alle Kräfte rasch zurück ins ausklingende Wochenende geschickt werden konnten.
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