Erschließung am Schmiedeberg in den letzten Zügen

Schmalensee, den 23.​10.​2026

Es sind vornehmlich Kleinigkeiten, die aktuell im Neubaugebiet noch geleistet werden müssen, ehe die Erschließung der neuen Straße zum Abschluss kommt. Eine Maßnahme, die bislang nicht im Vordergrund stand, drängt sich allerdings noch auf. Ein kurzer Überblick nach der vermutlich vorletzten Baustellenbesprechung vom 21. Oktober:

 

Nicht überraschend erschwert das Herbstwetter der mit der Erschließung beauftragten Firma Fuldt aus Schacht-Audorf das Ansinnen, ein „besenreines“ Neubaugebiet zu hinterlassen: Die letzten Erdbewegungen finden auf zum Teil stark durchnässtem Untergrund statt. 

 

Jede Fahrzeugbewegung, aber auch solche von Fußgängern, hinterlässt da Spuren. Bekannt ist, dass Anwohner*innen und andere Interessierte die Zeiten nach Feierabend auf der Baustelle oder am Wochenende für eine Begehung der noch nicht für die Öffentlichkeit freigegebenen Straße nutzen. So lange das gesittet abgeht, gibt es auch keinen Grund zum Ärgern. 

 

Allerdings: Wer das Gelände mit dem Pkw befährt – trotz geschlossener Einfahrt, die laut Personal montagmorgens gern zweiflügelig offen steht – und dann auf nicht gepflasterte Flächen fährt, sendet ganz deutlich ein Zeichen zum eigenen Geisteszustand aus. Und wer per pedes durch frisch angesäte Sickermulden stiefelt, scheint offensichtlich gegen irgendetwas rebellieren zu wollen in der Welt – ausgerechnet hier in Schmalensee...

 

Aber weg vom unschönen Verhalten nicht näher genannter Unhold*innen. 

 

Bis in die erste Novemberwoche werden noch kleine Maßnahmen stattfinden. Letzte Handgriffe an der Straßenbeleuchtung etwa oder die Pflanzung von sechs Bäumen. Das Straßenschild „Schmiedeberg“ und das Tempo-30-Schild werden so gesetzt werden, dass sie 50 Zentimeter vom Bordstein entfernt stehen. Ein Trafokasten ist noch zu umpflastern. Das Pflaster in der Zuwegung zur Rampe, die zur Damsdorfer Straße hinunter führt, wird auch noch fertiggestellt und die ganze Straße gefegt. 

 

Die Stichwege, die aus dem aktuellen Bauabschnitt in einen erst deutlich späteren Bauabschnitt führen würden, sind umzäunt worden, damit die Bauherr*innen links und rechts davon entsprechend Abstand halten können und müssen. 

 

Die Rampe befindet sich in der Vollendung. Allerdings wird sie nicht ohne Geländer auskommen, dafür sind einige Fallhöhen einfach zu gravierend. Das wird wohl noch etwas Zeit und definitiv zusätzliches Geld kosten, das im Erschießungsbudget aber vorhanden sein sollte. Gleiches gilt für Begrünungsmaßnahmen. Die Gestaltung der Umrandung des Bauwerkes ist derzeit ebenso in Arbeit wir letzte Pflasterarbeiten und Bordsteinsetzungen. 

 

Gegenüber der Rampe wird es eine Absenkung des Bordsteins geben, sodass man mit Kinderwagen oder Rollator nach Überqueren der Damsdorfer Straße auf den Bürgersteig gelangen kann. Um vor solchen Querungen zu warnen, wird gerade beim Kreis Segeberg darum ersucht, das Verkehrszeichen „Achtung Fußgänger“ aufstellen zu dürfen. Wer die Damsdorfer Straße hinunter, also auf den Rampenaufgang zufährt, soll durch eine am Verkehrsschild anzubringende rot-weiße Bake davor gewarnt werden, in die Rampe hineinzufahren. 

 

Mit einer Abnahme der Erschließung rechnet die Gemeinde aktuell Mitte bis Ende November 2026. Der Stand der Vermarktung sagte am 21. Oktober aus, dass von den 22 Baugrundstücken zwei verkauft und 9 reserviert sind. 

 

Fotos und Bericht Christian Detlof

 

 

 

Bild zur Meldung: Aktuelles aus dem Neubaugebiet Schmiedeberg

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Schmiedeberg 2026-10-23 (23.​10.​2026)