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Coronavirus: WZV tut alles für eine geordnete Müllabfuhr

29. 03. 2020

Als zentraler Abfallentsorger konzentriert sich der Wege-Zweckverband der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV) in Zeiten der Corona-Pandemie auf diese Kernaufgabe, um eine geregelte Abfuhr von Abfällen aus den Kommunen sicherzustellen.

 

Dazu wurden Kapazitäten gebündelt und wurde das Personal so aufgestellt, dass die Abfuhrtermine für die Restmüll-, Biomüll- und Altpapierabfuhr (Regelabfuhr) weiter vollumfänglich und gemäß der zum Jahresbeginn vorgenommen Terminplanung stattfinden kann. (Der WZV weist auf mögliche Verschiebungen wegen der Osterfeiertage hin.)

 

Notfallplan des WZV steht

 

Sollte es Einschnitte geben, hervorgerufen durch Personalausfälle beim WZV, existiert auch eine Notfallplanung, wie der Tagespresse zu entnehmen ist: In diesem Fall werden an zentralen Orten in den Gemeinden Container aufgestellt werden, zu diesen die privaten Haushalte ihre Abfälle eigenverantwortlich bringen müssten. Der WZV würde dann die regelmäßige Abfuhr der Container bewerkstelligen. In Schmalensee hat der Bürgermeister festgelegt, dass der Bolzplatz am Feuerwehrgerätehaus, der derzeit ohnehin nicht zum Spielen oder für Veranstaltungen genutzt werden kann, Aufstellort für solche Container würde. Wichtig: Das ist der Notfallplan. Der WZV tut alles dafür, dass dieser Fall nicht eintreten muss.

 

Dienstleistungen nur eingeschränkt verfügbar

 

Nicht neu ist, dass der Wege-Zweckverband zahlreiche andere Dienstleistungen zugunsten der Konzentration auf die Regelabfuhr sowie im Rahmen der Maßnahmen zur Eindämmung einer raschen Ausbreitung des Coronavirus nur noch eingeschränkt verfügbar machen kann.

 

So sind die Recyclinghöfe, u.a. der in Damsdorf/Tensfeld, vorläufig für den öffentlichen Kundenverkehr geschlossen. Die mobile Schadstoffsammlung, die private Sperrmüll- und Strauchgutabholung finden aktuell nicht statt. Auch das Service Center am WZV-Stützpunkt in Bad Segeberg ist für den Publikumsverkehr geschlossen worden.

 

Vieles aber macht der WZV möglich

 

Angefangen beim Service Center macht der Wege-Zweckverband weiterhin Dinge möglich: So ist die telefonische Erreichbarkeit des Service Centers ausgeweitet worden, um den zu erwartenden erhöhten Informationsbedarf abzudecken: Die Rufnummer 04551/9090 ist nun von Montag bis Freitag von 6 bis 18 Uhr erreichbar.

 

Für die Abholung größerer Mengen Strauchgut oder Abfälle stehen für Privat- und Gewerbekunden Lösungen in Form von BigBags und Containern (kostenpflichtig) bereit.

BigBags mit einem Fassungsvermögen von etwa 1 Kubikmeter können z.B. für die Zwischenlagerung von Strauchgut und Gartenabfällen dienen. Ein BigBag kostet 8 Euro und kann z.B. am Recyclinghof Damsdorf/Tensfeld (an der Tarbeker Landstraße) empfangen werden – Montag bis Freitag von 8 bis 15 Uhr; den Betrag bitte passend mitführen). Eine Abholung voller BigBags kann ebenfalls ermöglicht werden – auf www.wzv.de sind die Konditionen in der Rubrik Gewerbekunden/Containerdienst zu finden. Allerdings geht man beim WZV zunächst davon aus, BigBags erst bei Wiederaufnahme des Regelbetriebs abholen zu können.

 

Beseitigung gefährlicher Abfälle weiter möglich

 

Die Anlieferung gefährlicher Deponieabfälle (z.B. Asbest, Mineralwolle) ist weiterhin möglich, teilt der WZV am 27. März mit. Allerdings ist VOR Anlieferung telefonische Kontaktaufnahme mit der Deponie Damsdorf/Tensfeld (Montag-Freitag, 8-15 Uhr) unter 04323/802600 notwendig.

 

Jäger können Tierkadaver weiterhin entsorgen

 

Für jagdausübungsberechtigte Jäger ist die Anlieferung von Tierkörpern (Kadaver), insbesondere Wildschweine, oder Tierkörperteilen weiterhin gewährleistet. Die Annahme erfolgt an den Recyclinghöfen Bad Segeberg sowie Damsdorf/Tensfeld, montags bis freitags von 8 bis 15 Uhr. Auch hier ist eine telefonische Vorabinformation notwendig, ebenso müssen sich Anlieferer vor Ort als jagdausübungsberechtigte Jäger ausweisen.

 

Was geschieht mit (Corona-) kontaminierten Abfällen?

 

Abfälle aus privaten Haushalten, die eventuell mit dem Coronavirus kontaminiert sind (etwa Taschentücher, Desinfektionstücher), werden gemeinsam mit dem Restmüll entsorgt. Diese Abfälle sollten nicht lose in die Restabfallbehälter (Mülltonnen) geworfen werden, sondern nur in reißfesten, feuchtigkeitsbeständigen und dichten Behältnissen (Mülltüten) in die Restabfallbehälter gelangen, die stewts verschlossen und nicht zugänglich für Dritte sein sollen. „Kontaminierte Abfälle dürfen nicht in Säcken oder gar lose neben die Restabfallbehälter gestellt werden, um Gefahren für Dritte auszuschließen“, heißt es in der WZV-Mitteilung vom 27. März.

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Coronavirus: WZV tut alles für eine geordnete Müllabfuhr

Kontakt
 

Gemeinde Schmalensee

Bürgermeister

Sönke Siebke
Dorfstr. 61
24638 Schmalensee

 

Tel.: (04323) 8209
E-Mail:

 
 
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