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Ausschusssitzung ganz im Zeichen von Corona

24. 09. 2020

Sie fing an mit einem Umzug, die Sitzung des gemeindlichen Ausschusses für Senioren, Jugend und Sport, Ortsverschönerung und Fremdenverkehr am 23. September: Aufgrund des Interesses von Zuhörern und weiteren Mitgliedern der Gemeindevertretung reichte das „Gelbe Zimmer“ im Gasthof Voß unter dem Aspekt der Corona-Abstandsregeln nicht mehr aus und es setzte sich eine maskierte Karawane in Richtung Gemeindesaal in Marsch.

 

Dort stiegen Ausschussvorsitzender Christopher Brust (BWS) und seine Mitstreiter in die Tagesordnung ein. Die Ergebnisse seien an dieser Stelle grob zusammengefasst wiedergegeben; Folgeberichte sollen die Sitzung erneut aufgreifen.

 

Corona und das vierte Quartal

 

Die Tage werden kürzer und die Schmalenseer treffen sich häufiger bei den Veranstaltungen ihrer Vereine – das ist die Regel. Aber Covid-19 hat schon so manche Zusammenkunft platzen lassen im Jahr 2020 und wirkt schon jetzt bis in die Weihnachtszeit. Über zwei gemeindliche Termine, die auch stets vom Ausschuss vorbereitet und begleitet werden, musste schon jetzt entschieden werden: Über den Volkstrauertag und die Seniorenweihnachtsfeier.

 

Nachdem innerhalb der maßgeblich am Volkstrauertag beteiligten Freiwilligen Feuerwehr ein Meinungsbild abgeholt worden war, kam der Ausschuss darin überein, dass aufgrund der Corona-Pandemie auf den üblichen Ablauf am 15. November verzichtet werden soll: Es wird kein Antreten der Feuerwehr und auch keine anschließende Andacht auf dem Gemeindesaal geben. Die Kranzniederlegung erfolgt in kleiner Besetzung durch Vertreter von Gemeinde und Feuerwehr – Näheres wird bekannt gegeben.

 

Die Seniorenweihnachtsfeier muss leider in diesem Jahr vor dem Hintergrund der Pandemie entfallen. Der Ausschuss (und die weiteren anwesenden Gemeindevertreter) wollen es nicht verantworten, die sogenannte „Risikogruppe“ möglichen gesundheitlichen Gefahren auszusetzen. Der Ausschuss möchte aber die Seniorinnen und Senioren mit einer Weihnachtsgabe überraschen und dafür die Kinder des Dorfes einbinden – Mehr dazu an anderer Stelle.

 

Für das Dorfquiz, eigentlich keine gemeindliche Veranstaltung aber eine Zusammenkunft fast aller Vereine und Organisationen des Dorfes am ersten November-Samstag auf dem Gemeindesaal, sprach der Ausschuss die Empfehlung aus, dieses nicht stattfinden zu lassen. Diese Botschaft geht an die Reitsportgemeinschaft, die als Vorjahressieger für die Ausrichtung zuständig wäre – und bereits ihr Bingo abgesagt hat aus bekannten Gründen. Auch hierzu wird es sicher noch eine gesonderte Meldung geben.

 

Entwicklungen in der Kita-Außenstelle

 

Für die Kita Eris Arche, die im Schmalenseer Sportlerheim eine Außenstelle betreibt, steht ein Trägerwechsel an. Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) hat Interesse bekundet. Bis es soweit ist, wird noch etwas Zeit ins Land gehen. Schon jetzt aber macht sich die Gemeinde Schmalensee Gedanken über eine Aufwertung der Räumlichkeiten. Unter anderem, weil durch das Förderprogramm 5 des Bundes die Möglichkeit besteht, Maßnahmen zu 70 Prozent durch den Bund und zu 30 Prozent durch das Land finanzieren zu lassen. Möglich sind für den Ausschuss Maßnahmen im Rahmen des Brand- und Arbeitsschutzes, vielleicht im Bereich der Bausubstanz wie Fenster, oder auch die Schaffung eines Schlafraums für U3-Kinder.

 

Johanna Kegel-Meyer aus der Bornhöveder Amtsverwaltung unterrichtete zudem die Anwesenden über das Kita-Reform-Gesetz, das am 1. Januar 2021 (ursprünglich am 1. August 2020) das Kita-Gesetz ablöst. Es soll Eltern und Kommunen bei der Finanzierung der Kinderbetreuung entlasten und die Qualität der Betreuung steigern. Das wurde angesichts präsentierter Zahlen und Aussagen anwesender Mütter durchaus in Zweifel gezogen, der (erhöhte) Verwaltungsaufwand kritisiert. Finanzausschussvorsitzender Dirk Griese (BWS) konnte zumindest feststellen, dass es durch das Kita-Reform-Gesetz in den Jahren der sogenannten Übergangsphase (2021-2024) keine gravierenden Auswirkungen auf den Gemeindehaushalt geben wird.

 

Schmalensee soll chatten können

 

Was haben Kalübbe und Blunk gemeinsam? Sie machen mit beim „Dorffunk SH“. Mit dieser Applikation (App), die kostenlos zur Verfügung steht und die Möglichkeiten der innerörtlichen Kommunikation bietet, befasste sich der Ausschuss und kam zu dem Schluss, dass auch in Schmalensee gefunkt werden sollte. Als „Kümmerer“ wird Christopher Brust dafür sorgen, die Dorffunk-App im Ort bekannt zu machen. Die Gemeinde-Homepage wird dabei eine Plattform sein, auf denen der Dorffunk beworben, vorgestellt und erklärt wird.

 

Neues Ausschussmitglied

 

Begonnen hatte die Sitzung mit einer Personalangelegenheit: Neues Bürgerliches Ausschussmitglied ist nun Nicole Specht-Cornehls, die von der Fraktion der Wählergemeinschaft Bürger für Schmalensee (BfS) als Nachfolgerin für Susan Buchholz nominiert worden war. Auch hier spielte Corona eine Rolle: Nach der Verpflichtungsformel verzichtete der Ausschussvorsitzende Christopher Brust auf den Handschlag mit der neuen Kollegin – ein doppeltes „Ich verpflichte Dich“ bekräftigte dafür die Handlung.

 

 

 

Foto: Schmalensee-Flagge im Wind

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Gemeinde Schmalensee

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Sönke Siebke
Dorfstr. 61
24638 Schmalensee

 

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