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Coronavirus: Lage verschärft, Maßnahmen auch

28. 10. 2020

Die nicht unerwartete „zweite Welle“ von Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist da und heftig. Bis Dienstagnachmittag, 27. Oktober, überschritt der Kreis Segeberg den Inzidenzwert 50 (Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen) deutlich und erreichte eine 60,3. Da waren erste Maßnahmen zur Eindämmung einer weiteren Ausbreitung schon angeordnet, weitere werden folgen.

 

Am Montag hatte der Kreis Segeberg wegen der Überschreitung des Inzidenzwertes 35 bereits Maßnahmen in einer ab Dienstag geltenden Allgemeinverfügung angeordnet. Etwa das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen (Maskenpflicht) dort, wo sich viele eng begegnen, zum Beispiel in Fußgängerzonen und auf Märkten. Diese Pflicht gilt für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren. Weiterhin gilt eine Sperrstunde von 23 bis 6 Uhr in der Gastronomie. An Veranstaltungen im öffentlichen Raum dürfen maximal 25 Personen teilnehmen; im privaten Wohnraum 15 Personen.

 

Maßnahmen des Landes vor der Ministerpräsidentenkonferenz

 

Am Dienstag legte das Land Schleswig-Holstein nach: Die Kontakte werden auf 10 Personen beschränkt, einzuhalten bei Treffen im privaten Raum wie im Freien; im Sport und in der Gastronomie. Das reduziert die „Kohorten“ im Sport. Der Schleswig-Holsteinische Fußballverband (SHFV) hat am Dienstagabend bereits reagiert und lässt den Spielbetrieb zunächst bis zum 22. November wieder ruhen.

 

Die Maskenpflicht im Schulunterricht ab Klasse 5 wird für drei Wochen verlängert, in Grundschulen gilt sie ab Überschreiten der Inzidenz 50 im jeweiligen Landkreis. Die Sperrstunde für die Gastronomie (23 bis 6 Uhr) heißt überdies, dass auch andernorts kein Alkohol verkauft werden darf. Schließen, so Ministerpräsident Daniel Günther am Dienstag, soll die Gastronomie nach Möglichkeit aber nicht.

 

Schon jetzt sind die Weihnachtsmärkte auf Stockseehof, in Pronstorf und auf dem Landgestüt Traventhal abgesagt.

 

Warten auf weitere Anordnungen

 

Der Kreis Segeberg wird am heutigen Mittwoch weitere Maßnahmen beraten. Laut Mitteilung soll eine neue Allgemeinverfügung erlassen werden, gültig ab Donnerstag, 29. Oktober.

 

Außerdem müssen die Ergebnisse der nächsten Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Länderchefs abgewartet werden. Laut Berichterstattung sind weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens – Kontaktbeschränkungen, Schließungen und andere Auflagen – vorgesehen.

 

In eigener Sache

 

Die Gemeinde-Homepage, das haben wir schon zu Beginn der Pandemie erklärt, kann mit den Medien nicht das Tempo halten, da sie ehrenamtlich betrieben wird. Einige Inhalte wie Terminankündigungen müssen ab sofort unter dem Vorbehalt betrachtet werden, dass sie irgendwann überholt sein können. Amtliche Verlautbarungen werden an dieser Stelle in der Regel zusammenfassend und somit verkürzt wiedergegeben. Zur „formellen Orientierung“ dienen bitte die Seiten der öffentlichen Verwaltung von Amt, Kreis (www.segeberg.de), Land.

 

 

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Coronavirus: Lage verschärft, Maßnahmen auch

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