Feuerwehr rückte am 1. Juli zweimal aus – einmal gewollt
Was war los rund ums Feuerwehrgerätehaus am 1. Juli? Reichlich Bewegung jedenfalls, denn einem angesetzten Dienstabend der Freiwilligen Feuerwehr Schmalensee mit benachbarten Wehren ging tagsüber eine Alarmierung voraus. Und das an einem der heißesten Tage des Jahres.
Einsatz: Löschhilfe bei Waldfeuer in Bornhöved
Zur Unzeit, an einem Dienstag um 12.10 Uhr, wurde Alarm für die Freiwillige Feuerwehr ausgelöst. Diese sollte bei einem „Feuer Wald“ in der Bornhöveder Hindenburgallee Löschhilfe leisten. Auch die Wehren aus Trappenkamp und Gönnebek erhielten diesen Auftrag zur Unterstützung der Bornhöveder Feuerwehr.
Immerhin: Zehn Kameraden aus Schmalensee konnten zum Einsatz eilen – der Rest der Wehr war nicht verfügbar, wie der Blick in die Alarmierungs-App zeigte. Unter der Führung des stellvertretenden Wehrführers Steffen Usbeck rückte das Einsatzfahrzeug um 12.23 Uhr aus; um 12.26 Uhr hieß es noch in der Anfahrt „abspannen“: Das Feuer im Büschen war unter Kontrolle, Schmalensee kam nicht in Tätigkeit.
Übung: Resthof in Tensfelderau brennt, Personen in Gefahr
Um 19.30 Uhr sammelten sich Einsazkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Belau, Damsdorf, Kalübbe und Schmalensee sowie Bornhöved am Feuerwehrgerätehaus in der Dorfstraße, um gemeinsam zu üben. Insgesamt waren etwa 50 Frauen und Männer beteiligt – einige Angehörige der Schmalenseer Wehr als Rollenspieler und Leitungsgehilfen in Zivil.
Zum zweiten Mal rückte die Freiwillige Feuerwehr an diesem 1. Juli somit gegen 20 Uhr aus, nun aber geplant: Es ging nach Tensfelderau auf den zur Renovierung anstehenden Hof Schramm. Während für den Löschangriff Wasser aus der Tensfelderau gefördert werden musste (das aber nicht ins Gebäude eingebracht wurde), gingen die Atemschutzgeräteträgerinnen und -träger in dem stark verwinkelten Komplex aus Wohn- und Stalltrakten zur Personenrettung vor.
Als Einsatzleiter wurde einmal mehr der Gemeindewehrführer von Belau, Jörg Schlüter herausgefordert, während Schmalensees Gruppenführer Christopher Orth, der die Übung mitangelegt hatte, als Abschnittsleiter für seine Wehr fungiert.
Die Manöverkritik fiel umfangreich aus, denn zeitweise hatten Teile der im Innenangriff befindlichen Kräfte keinen Kontakt nach draußen und insgesamt gab es Schwierigkeiten in der Koordination – also reichlich Lernstoff, den es bei der anschließenden Wurst vom Grill am Feuerwehrhaus in Schmalensee zu besprechen galt.
Ausblick: Katastrophenschutz-Übung am Samstag
Das Kieswerk Holcim im Bornhöveder Außenbereich Kleine Heide ist am Vormittag des 5. Juli Ort einer Übung der 4. Feuerwehrbereitschaft des Kreises Segeberg: Gemeinsam mit dem Technischen Hilfswerk werden Vorbereitungen für künftige Hochwassereinsätze getroffen. So werden Unterweisungen in Logistik und verschiedenen Deichbauarbeiten gegeben. Körperlich anstrengend wird das Befüllen von rund 1000 Sandsäcken – sowohl mit einer Füllmaschine als auch von Hand. Lohn der Mühe ist ein gemeinsames Grillen zur Mittagszeit.
Fotos zur Übung: Verena Kasch, Matthias Kay, Rolf Kasch, Benjamin Kasch
Bild zur Meldung: Feuerwehren übten am 1. Juli in Tensfelderau













