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Freiwillige Feuerwehr Schmalensee

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Gemeindewehrführer Peter van het Loo

Redderkoppel 4
24638 Schmalensee

Telefon (04323) 7671 Feuerwehrhaus, Dorfstraße 8a
Telefon (04323) 9045139 Gemeindewehrführer
Mobiltelefon (0172) 1639176 Gemeindewehrführer

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Dienstplan 2019

 


Aktuelle Meldungen

Pokalgewinn – Feuerwehr beim Nachtmarsch in Stuvenborn

(29.09.2019)

Am Ende kam Oktoberfeststimmung auf unter den Blauröcken, die nach der Siegerehrung des Stuvenborner Feuerwehrnachtmarsches noch länger ausgehalten hatten. Die fand schließlich in einem großen Zelt statt.

 

Zuvor aber galt es, bei der 13. Auflage der Veranstaltung der Freiwilligen Feuerwehr Stuvenborn sowohl den 8 Kilometer langen Marsch als auch reichlich Geschicklichkeit fordernde Spiele zu bewältigen.

 

Obendrein wurde die Schmalenseer Gruppe um Wehrführer Peter van het Loo auch noch mit kniffeligen Rätseln konfrontiert. Oder, wie es in der Einladung hieß: „Es erwarten Euch interessante Aufgaben und Spiele.“

 

Am Ende hielten sie stolz einen Pokal in Händen: Über Platz 7 freuten sich neben ihrem Chef Matthias Kay und Kevin Kasch, Michael Hübner, Mark Küttner und Chris Orth.

 

Sieger wurde die Freiwillige Feuerwehr Föhrden-Barl; es nahmen 32 Mannschaften am 13. Stuvenborner Feuerwehrnachtmarsch teil.

 

Foto zur Meldung: Pokalgewinn – Feuerwehr beim Nachtmarsch in Stuvenborn
Foto: Siebter Platz beim Nachtmarsch in Stuvenborn für die FF Schmalensee

Feuer auf Stockseehof war eine Übung

(11.09.2019)

Mit einer Übung auf dem Stockseehof haben die Freiwilligen Feuerwehren aus Stocksee, Damsdorf und Schmalensee in den Abendstunden des 10. September 2019 den gemeinsamen Einsatz geprobt. Im angenommenen Szenario, das auch Anlass für einen Sirenenalarm um 20 Uhr war, war eine starke Rauchentwicklung in einem der großen Wirtschaftsgebäude des namhaften Betriebes gemeldet worden. Auch wurden Personen in dem betroffenen Gebäude vermutet, die es zu suchen und zu retten galt.

 

Die drei Wehrführungen hatten die Übung vorbereitet, Stocksees Gemeindewehrführer hatte die Leitung. Für die Schmalenseer Wehr fiel der „Einsatz“ auf den normalen Dienstabend, so dass ein voll besetztes Einsatzfahrzeug auffällig schnell das Dorf in Richtung Stocksee verlassen konnte.

 

Noch vor dem Stockseehof rollte das Schmalenseer Fahrzeug in seinen Bereitstellungsraum, Kevin Kasch als Gruppenführer meldete die Wehr an und erhielt Instruktionen zur Lage, dem befohlenen weiteren Anmarsch und über erste zu treffende Maßnahmen: Abgabe der zwei Atemschutzgeräteträger für die Menschenrettung und Vorbereitung des Löschangriffs auf der Rückseite des Wirtschaftsgebäudes.

 

Und so wurde es dann auch gemacht. Mit Wasser aus dem Teich des Hofes versorgte die Tragkraftspritze der Freiwilligen Feuerwehr Damsdorf die Schmalenseer, die reichlich Schlauchmaterial einsetzten.

 

Nach Beendigung der eigentlichen Übung hatten die drei Wehrführer noch einige kniffelige Aufgaben ersonnen, die nun gruppenweise abgearbeitet wurden, etwa das Retten einer eingeklemmten Person unter Einsatz aller geeigneten „Bordmittel“ eines Löschfahrzeugs oder das Abdichten eines Loches in einem Fass, ebenfalls mit dem, was so ein Feuerwehrauto zu bieten hat.

 

Nach kurzer Übungsbesprechung, bei der die Kameradinnen und Kameraden auch ansprechen konnten, was ihnen positiv oder negativ aufgefallen war, und einem Dank des Hausherrn an die Bereitschaft der Ehrenamtler, ihre Freizeit zu opfern, um sich auf den möglichst nie eintretenden Ernstfall vorzubereiten, beendete Markus Schröder das Manöver und lud zum Stockseer Feuerwehrgerätehaus ein, wo Angehörige seiner Wehr den Grill in Betrieb genommen und sehr schmackhafte Bratwürste zubereitet hatten.

 

Die Schmalenseer Wehr war mit elf Einsatzkräften und ihrem Wehrführer Peter van het Loo als Teil der Übungsleitung in Stocksee vertreten.

Foto zur Meldung: Feuer auf Stockseehof war eine Übung
Foto: Übung Stockseehof am 10. September 2019

Vor 30 Jahren: 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Schmalensee

(10.09.2019)

Es ist ein ganz besonderes Jahr für die Freiwillige Feuerwehr Schmalensee, denn 1989, vor 30 Jahren, kann sie auf ihr 100-jähriges Bestehen blicken. Gefeiert wird einem mehrtägigen Festprogramm, vielen Gästen und dem Amtsfeuerwehrtag in der Gemeinde.

 

Festtag 1 – Donnerstag, 7. September 1989

 

Im heutigen Gemeindesaal, dem Saal vom Gasthof Voß, findet ab 19 Uhr ein Kommers mit geladenen Gästen statt, die von Gemeindewehrführer Burkhart Saggau und Bürgermeister Hans Siebke begrüßt werden.

 

Zur Verteilung kommt eine noch heute in vielen Haushalten vorhandene Festschrift und Chronik, die Jürgen Stegelmann und Werner Suhr zusammengestellt haben. Innenminister Hans Peter Bull, der in der Festschrift mit einem Grußwort vertreten ist, wird beim Kommers vom parlamentarischen Staatssekretär Peter Zahn vertreten, der als Ehrengabe des Landes Schleswig-Holstein eine Glocke überreicht, die im Feuerwehrgerätehaus zu finden ist.

 

Weitere Festredner sind Kreiswehrführer Willy Kröger und Segebergs Landrat Anton Graf Schwerin von Krosigk. „Der Graf“ stellt in seiner Laudatio fest, dass Schmalensee „auf den ersten Blick eine stinknormale Feuerwehr“ habe. Bei genauer Betrachtung jedoch würden auch „kulturelle Besonderheiten“ ins Auge fallen – etwa die sehr aktive und erfolgreiche Theatergruppe um Gerhard Mühlenberg. Aber auch die Töchter Schmalensees, die in ihrer Landjugend-Kluft die Bedienung der Gäste übernommen haben, sind dem Landrat eine Hervorhebung wert.

 

Festtag 2 – Sonnabend, 9. September 1989

 

In Schmalensee findet der Amtsfeuerwehrtag statt. Um 13 Uhr formiert sich ein Festumzug, der durch das Dorf bis zum Sportplatz in der Tarbeker Straße führt. 187 Feuerwehrangehörige und 14 Einsatzfahrzeuge beteiligen sich an dem Marsch, der wie alle Ereignisse des langen Wochenendes von den Schmalenseern in Bildern und Filmen festgehalten wird. Die Ehrenmitglieder werden mit einem von Jochen Voß gelenkten alten Treckergespann dem Zug voraus gefahren. Schmiedemeister Helmut Nagel fotografiert von dort u.a. Werner Suhr, der einen mit goldener „100“ und Eichenlaub verzierten roten Traktor steuert, der wiederum den alten Tragkraftspritzen-Anhänger zieht – so, wie es vor der Vollmotorisierung der Wehr üblich war.

 

Auf der Sportanlage gibt es ein großes Antreten der Mannschaften der Wehren des Amtes Bornhöved und aus Trappenkamp, sowie der Jugendfeuerwehren aus Trappenkamp und Bornhöved. Umrahmt wird dieser Veranstaltungsteil vom Feuerwehrmusikzug Bornhöved-Neuenrade, der auch den Umzug angeführt hatte.

 

Die nicht immer Feuerwehr-typischen „Übungen“ entpuppen sich als Spiele ohne Grenzen, mit viel umjubelten Trockenski-Rennen und Balance-Übungen, an denen ohne Rücksicht auf Rang und Stellung teilgenommen wird. Das anschließende Brandmanöver stellt einen schweren Verkehrsunfall dar, der einen alten VW Käfer das Leben kostet. Auch muss ein Heuhaufen gelöscht werden.

 

Um 17 Uhr geht es wieder in den Gasthof Voß, wo ein zweiter Kommers stattfindet, den Amtswehrfüher Hellmut Eberhardt und Kreiswehrführer Willy Kröger zur Manöverkritik nutzen. Im Anschluss, ab 20 Uhr, wird beim Jubiläumsball das Tanzbein geschwungen.

 

Festtag 3 – Sonntag, 10. September 1989

 

Der Tag gilt als Familientag. Er beginnt mit einer Kranzniederlegung am Ehrenmal um 9.30 Uhr. Ehrenwache sind Harald Saggau und Peter Isaakson.

 

Ab 10 Uhr können vor dem Gasthof Voß historische Feuerwehrfahrzeuge und Geräte aus dem Landesfeuerwehrmuseum Norderstedt bestaunt werden.

 

Mit Blasmusik geht es dann ab 11 Uhr in einen Frühschoppen. Sowohl Wehrführer Burkhart Saggau als auch Gerhard Mühlenberg lassen es sich nicht nehmen, zum Taktstock zu greifen und den Musikzug Tungendorf zu dirigieren. Die Kinder des Dorfes lassen Luftballons mit Grußkarten aufsteigen. Anschließend lässt man die Festtage langsam ausklingen.

 

 

Das Bildmaterial zum Bericht liegt im Archiv der Feuerwehr und stammt von Gerhard Mühlenberg sowie aus Nachlässen von Jürgen Stegelmann, Helmut Nagel und Walter Behrend.

 

 

 

Foto zur Meldung: Vor 30 Jahren: 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Schmalensee
Foto: Die FF Schmalensee 1989

Achtung Gewitter – das rät die Feuer

(30.08.2019)

Gewitter bergen Gefahren für alle Menschen im Freien – und sie können schwere Sachschäden durch Überspannung und Brandausbruch verursachen. Darauf weist der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein anlässlich aktueller Unwetterwarnungen hin.

 

Das raten die Feuerwehren in Schleswig-Holstein:

Ein festes Gebäude ist der sicherste Platz bei einem Unwetter. Alternativ bietet auch ein geschlossenes Kraftfahrzeug Schutz. Keinesfalls bei Gewitter im Wasser aufhalten. Wenn Sie im Freien von einem schweren Gewitter überrascht werden, hocken Sie sich in eine Senke, einen Hohlweg oder unter eine Stahlbetonbrücke. Im dichten Wald hocken Sie sich ebenfalls hin – mindestens drei Meter von Bäumen oder Astspitzen entfernt.

 

Keinen vermeintlichen Schutz unter Bäumen suchen. Meiden Sie einzeln stehende Bäume jeder Art, Masten, Metallzäune und andere Metallkonstruktionen. Metallgegenstände wie Werkzeuge, Sportgeräte und ähnliches weglegen und sich davon entfernen.

 

Durch kräftigen Regen kann im Straßenverkehr die Sicht stark beeinträchtigt werden. Passen Sie Ihre Fahrweise entsprechend an. Warten Sie Unwetter mit Sturm und Hagel zunächst auf einem Parkplatz oder am Straßenrand auf einem baumfreien Abschnitt ab.

 

Straßen können durch das Wasser überflutet und zeitweise unpassierbar werden. Beachten Sie hier die entsprechenden Anweisungen. Schützen Sie Keller und Niedergänge rechtzeitig vor eindringendem Wasser, wenn Überflutungsgefahr besteht. Achten Sie darauf, dass Rückschlagventile im Keller funktionsfähig sind.

 

Entfernen Sie Laub und Dreck aus Wassereinläufen wie Gullys oder Abflussrinnen.

 

Sichern Sie Balkone und Terrassen so, dass Möbel oder Pflanzen nicht umhergewirbelt werden können.

 

Melden Sie Unfälle und Brände sofort unter der europaweiten Notrufnummer 112.

 

Bitte halten Sie die Notrufleitungen während eines Gewitters für Notfälle frei und melden Sie Schäden, von denen keine akute Gefahr ausgeht, erst nach Ende des Unwetters.

Foto zur Meldung: Achtung Gewitter – das rät die Feuer
Foto: Gewitter

Fass im Schmalensee – Einsatz für die Feuerwehr

(05.08.2019)

Wäre es kein Sonntag gewesen, hätte es ein Schreck in der Mittagspause sein können: Um 13.16 Uhr wurden am 4. August 2019 Teile der Amtsfeuerwehr Bornhöved an den Schmalensee gerufen, wo ein Badegast der Feuerwehrleitstelle ein möglichweise gefährliches Fass auf dem Seegrund in der Uferzone gemeldet hatte, worauf diese einen Vollalarm auslöste.

 

Nach guten drei Stunden und der Anwesenheit von bis zu 60 Einsatzkräften aus Schmalensee, Bornhöved und Trappenkamp in der während des Einsatzes in der Ortslage gesperrten Belauer Straße wurde vorläufig Entwarnung gegeben.

 

Gegen 15.30 Uhr fasste Einsatzleiter Peter van het Loo den Entschluss, dass vermeintliche Gefahren für Mensch und Umwelt nicht bestanden, und beendete den Einsatz. Der Schmalenseer Wehrführer konnte sich dabei auf den Rat der Gefahrguterkunder der Bornhöveder Amtswehr sowie vor Ort befindlicher Beobachter des ABC-Zuges des Kreisfeuerwehrverbandes verlassen. Und auf Anwohner, die den Blauröcken bestätigen konnten, dass sich besagtes Fass schon länger an der Stelle befinde, an der die Erkunder unter Vollschutzanzügen und mit einem Schlauchboot der Feuerwehr Trappenkamp gesucht hatten.

 

Tatsächlich hatten die Gefahrguterkunder einen zumindest fassähnlichen Gegenstand im See ertasten können, außerdem daneben ein aufrecht eingebrachtes Kunststoffrohr. Wie sich nach Befragung herausstellte, hatten Anwohner dieses dort hingesteckt, um die Stelle zu umschwimmen. Gefahrstoffe würden keine austreten, das konnten die Erkunder bestätigen, für die extra ein Dekontaminationszelt errichtet worden war, und wovon dennoch fleißig Gebrauch gemacht wurde.

 

Da ein Entfernen mit vorhandenen Mitteln unmöglich erschien – das Fass steckt zu weiten Teilen im Seegrund fest – will die Gemeinde Schmalensee nun den Kampfmittelräumdienst, der das Gewässer regelmäßig nach Altmunition aus dem Zweiten Weltkrieg absucht, bitten, auch an dieser Stelle einen Tauchgang zu unternehmen. Bis dahin soll eine deutlich sichtbare Markierung dafür sorgen, dass niemand in den Bereich schwimmt oder tritt.

Foto zur Meldung: Fass im Schmalensee – Einsatz für die Feuerwehr
Foto: Gefahrguterkunder im maritimen Einsatz auf dem Schmalensee

Feuer auf dem Cremberg – Schmalensee hilft

(18.07.2019)

Ein Brand in der Elektrik einer Trocknungsanlage auf dem Stockseer Cremberg hat am 16. Juli 2019 für einen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr gesorgt. Um 19.35 Uhr wurde mittels Sirene und Funkmeldeempfänger Vollalarm gegeben.

 

Insgesamt 15 Schmalenseer Wehrleute eilten zum Einsatzort außerhalb der Nachbargemeinde. Es galt, das Feuer auf das Gebäude der elektrischen Steueranlage für die danebenstehenden Silotürme zu begrenzen – was auch im Zusammenwirken mit der Stockseer Feuerwehr und weiteren 45 Einsatzkräften aus dem Amt Bornhöved gelang: Auch die Feuerwehren Bornhöved und Damsdorf waren angerückt.

 

Ganz ungefährlich war die Arbeit der Löschmannschaften nicht, da die Photovoltaikanlage auf einem benachbarten Hallendach trotz Abschaltung des Stromkreislaufs weiter Elektrizität erzeugte.

 

Rasch war unter Einsatz von über 600 Meter Schlauchmaterial durch die Wehren Damsdorf und Schmalensee eine Wasserversorgung vom nächstgelegenen Hydranten gelegt. Die Schnellangriffsleitungen der Einsatzfahrzeuge taten ebenfalls ihren Dienst und die vorn eingesetzten Kräfte gingen unter schwerem Atemschutz vor. Bis ca. 22 Uhr dauerte der Einsatz inklusive Nachbereitung der Gerätschaften.

 

Schmalensees früherer Wehrführer Rolf Kasch führte die eigenen Kräfte in den ersten Phasen des Einsatzes, später übernahm der stellvertretende Wehrführer Simon Siebelts.

Foto zur Meldung: Feuer auf dem Cremberg – Schmalensee hilft
Foto: Schmalensees Wehr im Einsatz auf dem Cremberg

Ölspur in der Ortsdurchfahrt – Feuerwehr sichert das Regenrückhaltebecken

(13.07.2019)

Alarm am frühen Abend des 12. Juli 2019. Gegen 19.10 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Schmalensee zu einem Einsatz vor der eigenen Toreinfahrt gerufen: Eine Ölspur musste in der Ortsdurchfahrt auf der Bundesstraße 430 beseitigt werden. Einsetzender Regen sorgte für ein Nachfordern von Spezialkräften – der Kraftstoff drohte das Regenrückhaltebecken zu verunreinigen.

 

Nachdem Schmalensees Blauröcken das Ölbindemittel auszugehen drohte, lieferten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bornhöved Nachschub an. Bürgermeister Sönke Siebke, selbst Mitglied der Feuerwehr, montierte die große Bürste an seinen Teleskoplader, um beim Aufnehmen des Bindemittel-Ölgemischs zu unterstützen.

 

Der einsetzende Regen zwang Wehrführer Peter van het Loo zu dem Entschluss, über die Leitstelle Kräfte des ABC-Zuges des Kreisfeuerwehrverbandes anzufordern. Denn das Regenwasser spülte Öl durch die Siele der Oberflächenentwässerung und somit in Richtung Regenrückhaltebecken. Das galt es zu sichern.

 

Die aus Bad Segeberg angerückten Kräfte brachten eine entsprechende mobile Barriere, eine Ölsperre mit, die mit vereinten Kräften zu Wasser gebracht wurde, so dass die Gefahr für die Umwelt gebannt werden konnte. Ärgerlich war, dass der Zugang zum Regenrückhaltebecken verschlossen war und sich die Einsatzkräfte über eine Leiterkonstruktion Zugang verschaffen mussten.

 

Ärgerlich natürlich auch war die Ölspur an sich. Der Verursacher kam im weiteren Verlauf der Ortsdurchfahrt zum Stehen und konnte somit rasch ermittelt werden.

 

Beendet war der Einsatz gegen 21.30 Uhr. In der Nacht erfolgte um 1.30 Uhr eine Nachkontrolle der Barriere durch Feuerwehr-Angehörige mit dem Ergebnis „Ölsperre hält“.

 

Im Einsatz waren 12 Mann der FF Schmalensee, drei aus Bornhöved und sieben Einsatzkräfte des ABC-Zuges des Kreisfeuerwehrverbandes.

 

Fotos Matthias Kay und Wilfried Kroll

Foto zur Meldung: Ölspur in der Ortsdurchfahrt – Feuerwehr sichert das Regenrückhaltebecken
Foto: Sichert das Regenrückhaltebecken

Vor 55 Jahren: Freiwillige Feuerwehr Schmalensee feiert 75-jähriges Bestehen

(12.07.2019)

Ein großer Tag für die Gemeinde Schmalensee ist der 12. Juli 1964: Damals, vor 55 Jahren, feiert die Freiwillige Feuerwehr ihr 75-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass findet hier der Amtsfeuerwehrtag mit umfangreichem Programm und einer beeindruckenden Geräteschau statt.

 

Los geht es an jenem Sonntag um 14 Uhr mit der Begrüßung aller Gäste durch Bürgermeister und Gemeindewehrführer Hellmut Saggau. Die Abordnungen der Wehren des Amtes nehmen auf dem Hof Kaack Aufstellung, ehe es einen Umzug durch das Dorf gibt, den die Kapelle der Feuerwehr Bornhöved anführt.

 

Nach Kranzniederlegung am Gefallenendenkmal in der Ortsmitte durch den stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes, Heinrich Juister, verlegen Wehren und Zuschauer zu einer Koppel des Bauern Jürgen Stegelmann am Grasweg, auf der Einsatzübungen stattfinden.

 

Geräteschau der Feuerwehren

 

Dabei führen die Wehren aus Bornhöved, Gönnebek, Damsdorf, Tarbek, Tensfeld und Stocksee ihr Gerät vor. Auch die ganz junge Freiwillige Feuerwehr Trappenkamp ist dabei – die gerade entstandene Gemeinde ist zwar von Bornhöved und dem Amtsverband losgelöst, die Zugehörigkeit zur Amtsfeuerwehr aber nicht beendet.

 

Die Schmalenseer Feuerwehr zeigt u.a. unter Führung von Löschmeister Hermann Heiden einen Löschangriff (trocken). Nass wird es, als die Wehren Damsdorf, Stocksee, Gönnebek und Tensfeld eine Angriffsübung mit Hintereinanderschalten mehrerer Arbeitseinheiten (Tragkraftspritzen) demonstrieren. Die Bornhöveder Blauröcke zeigen eine eindrucksvolle Leiterübung, ehe die Kameraden aus Schmalensee und Tarbek gemeinsam eine „Gruppenübung, nass, mit Zwischenschalten“ zeigen.

 

Unterschiede werden deutlich: Einige Wehren sind bereits voll motorisiert. Andere, auch die Schmalenseer Wehr, verfügen zwar über eine Tragkraftspritze, diese aber wird in Übung und Einsatz noch mittels Anhänger von privaten Traktoren gezogen.

 

Größte Herausforderung im ersten praktischen Teil der Vorführungen: Es muss Wasser vom Schmalensee über eine Steigung von etwa 15 Metern durch das Dorf gefördert werden. Moderiert werden die Abschnitte auf launige Weise durch Rudolf Ruge via Lautsprecheranlage.

 

Großfeuer“ beendet Vorführungen

 

Den Praxisteil beendet eine Alarmierung der Wehren, die gemeinsam ein großes Brandmanöver bewältigen müssen: Angenommen wird ein Brand der Gebäude von Jürgen Stegelmann. Erst vor Ort werden Wehrführer und Einsatzleiter Hellmut Saggau und sein Stellvertreter Hermann Heiden über die Lage orientiert – sie haben den Einsatz von acht Wehren zu koordinieren. Die Segeberger Zeitung dazu: „Und wie das klappte!“

 

Der Festtag klingt mit einem großen Feuerwehrball im Gasthof Voß aus. Natürlich nicht ohne vorherige Grußworte zahlreicher Ehrengäste.

 

Das Bildmaterial stammt von Harald Saggau sowie aus den Nachlässen von Walter Behrend und Helmut Nagel.

[Download]

Foto zur Meldung: Vor 55 Jahren: Freiwillige Feuerwehr Schmalensee feiert 75-jähriges Bestehen
Foto: Festumzug am Amtsfeuerwehrtag in Schmalensee am 12. Juli 1964

Feuerwehr hält sich fit – Übungsdienst in Kalübbe

(06.06.2019)

Mit einem gemeinsamen Dienstabend am 4. Juni haben sich die Freiwilligen Feuerwehren Kalübbe, Belau und Schmalensee fit gehalten. In Kalübbe galt es, verschiedene Szenarien zu bewältigen, mit denen die Wehren täglich konfrontiert werden könnten.

Etwa mit dem Löscheinsatz, der nicht mal eben schnell, sondern unter Berücksichtigung einiger Erschwernisse erfolgen muss – etwa einem Zaun, der mit der Schlauchleitung zu überwinden ist, oder einer recht grünen Löschwasserentnahmestelle.

Auch die Technische Hilfe, insbesondere im Fall von Verkehrsunfällen, muss regelmäßig geübt werden, um verunfallte Personen rasch aber auch unter allen Aspekten der Sicherheit aus Gefahrenbereichen zu retten.

Das kreisübergreifende Üben mit den Nachbarwehren aus Belau und Kalübbe hat sich etabliert und bewährt. Schmalensees Wehrführer Peter van het Loo zeigte sich nach dem Ausflug nach Kalübbe auch zufrieden – mit dem Lernerfolg und der Beteiligung.

 

Fotos: Michaela Kelling und Peter van het Loo

Foto zur Meldung: Feuerwehr hält sich fit – Übungsdienst in Kalübbe
Foto: Feuerwehr hält sich fit – Übungsdienst in Kalübbe

Eine staubige Angelegenheit – Feuerwehr bekämpft Ölspur

(24.05.2019)

Gerade hatte die Freiwillige Feuerwehr Schmalensee ihr Ehrenmitglied Herbert Burmeister zu Grabe getragen und ihm die letzte Ehre erwiesen, da heulten am 23. Mai in Schmalensee die Sirenen. Gegen 14.15 Uhr wurde die Wehr zu einer Ölspur gerufen, die sich quer durch das Gemeindegebiet zog.

 

Laut Auskunft durch Polizeikräfte, die den Schaden während des laufenden Einsatzes in Augenschein nahmen, nahm die Ölspur bereits auf Höhe des WZV-Recyclinghofes in der Tarbeker Landstraße ihren Anfang. Über das Damsdorfer Kreuz, durch die Nachbargemeinde Damsdorf und über die Damsdorfer Straße nach Schmalensee hinein verteilte der Verursacher seinen Schmierstoff. Ab Dorfeiche setzte er seine Fahrt in Richtung Plön auf der B430 fort.

 

Die Schmalenseer Wehr war in der Spitze mit zehn Einsatzkräften vor Ort, die vornehmlich mit dem Auftragen von Bindemittel beschäftigt waren und in der Ortsdurchfahrt den Verkehr zu beruhigen hatten. Im Nachbarort war die Damsdorfer Wehr in gleicher Mission unterwegs.

 

Interessante Beobachtung in Schmalensees Ortslage: Selbst in der Tempo 30-Zone war es oftmals nötig, die Kraftfahrer zur langsamen Fahrt zu bewegen. Wer das nicht verstehen wollte oder kurz nach dem Passieren der Blauröcke wieder aufs Gas drückte, hatte an diesem Nachmittag „Glück“: An Insidern bekannter Stelle wurden Fotos durch die andere Uniform tragende Fraktion geschossen...

 

Bis 17.30 Uhr war die Freiwillige Feuerwehr im Einsatz. Abschnitte, die sie nach Aufbrauchen des Bindemittels noch nicht abgestreut waren, deckte der Wege-Zweckverband ein. Erst nachdem durch WZV und Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV) Warnschilder aufgestellt waren, konnte der Einsatz beendet werden.

 

Die gute Nachricht lieferte ebenfalls die Polizei: Sie konnte noch während des laufenden Einsatzes den Verursacher der Ölspur ermitteln.

Foto zur Meldung: Eine staubige Angelegenheit – Feuerwehr bekämpft Ölspur
Foto: Ölspur durch Schmalensee

Feuerwehr ehrt Werner Suhr und Jochen Voß

(08.05.2019)

Einen Dienstabend der besonderen Art hat Schmalensees Freiwillige Feuerwehr am 7. Mai erlebt. Aber nicht die Ausbilder, Gruppenführer Matthias Kay und sein Stellvertreter Kevin Kasch, waren diesmal die Hauptakteure, sondern zwei Ehrenmitglieder der Wehr: Jochen Voß und Werner Suhr, die endlich die verdiente Ehrung für 50-jährige Mitgliedschaft erfahren konnten.

 

Die Auszeichnung mit Urkunde und Spange für die Uniform musste nachgeholt werden, da beide Ehrenmitglieder aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Jahreshauptversammlung im Januar hatten teilnehmen können. Wehrführer Peter van het Loo hatte die früheren Aktivposten, die auch auf viele Jahre der Vorstandsarbeit zurückblicken können, daher zum Dienstabend eingeladen.

 

Nachdem die Wehr den dreiteiligen Löschangriff unter den Augen ihrer Gäste durchgeführt und alles Gerät verstaut hatte, konnte Peter van het Loo zur Tat schreiten. Beide Kameraden hat das Feuerwehrverwaltungsprogramm MP Feuer mit Eintritt 1969 verbucht. Werner Suhr ist jedoch schon 1968 Anwärter geworden. Darum freute er sich sichtlich, die ihm längst zustehende Ehrung zu erhalten. Und auch Jochen Voß strahlte im Kreis vieler Wehrleute ausgezeichnet zu werden. Gemeinsam wurden im Anschluss Bratwürste vom Grill verzehrt.

 

Jochen Voß war neben seiner Tätigkeit als Truppführer später auch – zunächst mit Gerhard Mühlenberg, dann mit Wilfried Herbst – Funkwart der Feuerwehr und nahm von 1987 bis 1998 die Aufgaben des Kassenwarts wahr. Er erhielt 1994 das Brandschutzehrenzeichen in Silber und 2009, unmittelbar vor Überstellung in die Ehrenabteilung, das in Gold.

 

Als Truppführer und Maschinist wirkte Werner Suhr, ehe er die Ausbildung zum Gruppenführer durchlief. Später sorgte er mit Hermann Radloff dafür, dass die Kraftfahrer geschult wurden. Auch Werner Suhr gehörte dem Vorstand von 1987 bis 1998 an – er sorgte als Schriftführer für die Protokollführung. Ebenfalls in die Fülle der Feuerwehr-Tätigkeiten Werner Suhrs fällt seine Leidenschaft für die Bühne: In der Theatergruppe nahm er viele Hauptrollen ein.

 

Wehrführer Peter van het Loo dankte den beiden verdienten Kameraden, die in ihrer aktiven Zeit wichtige Stützen der Freiwilligen Feuerwehr Schmalensee waren und dieser noch immer mit großem Interesse die Treue halten.

Foto zur Meldung: Feuerwehr ehrt Werner Suhr und Jochen Voß
Foto: Jochen Voß - Peter van het Loo - Werner Suhr

Feuerwehr noch attraktiver – Partnerschutz-Kasse kommt

(02.05.2019)

Für nicht verheiratete Feuerwehrleute gibt es eine gute Nachricht von der Landesfeuerwehrversammlung, die am 27. April in Oldenburg stattfand: Innenminister Hans-Joachim Grote hat angekündigt, dass zukünftig im Fall eines tödlichen Unfalls auch die Angehörigen der Unverheirateten eine Entschädigung erhalten sollen.

 

Hinterbliebene unverheirateter Feuerwehrangehöriger sollen in diesem Fall 60.000 Euro erhalten. Damit soll das Ehrenamt attraktiver und der Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr noch stärker gewürdigt werden.

 

Der Dienst in der freiwilligen Feuerwehr ist gefährlich. Leider kommt es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen immer wieder vor, dass Feuerwehrangehörige bei einem Einsatz ums Leben kommen. In dieser schrecklichen Situation müssen dann zumindest die Hinterbliebenen ausreichend versorgt werden“, so Grote in einer Mitteilung des Landesfeuerwehrverbandes.

 

Gelten soll dies unabhängig vom Trauschein, wird der Minister weiter zitiert. Er spricht von einer Gerechtigkeitslücke, da die Hinterbliebenenversorgung bisher rechtlich nur Ehepartnerinnen und -partner berücksichtigt. Schleswig-Holstein sieht eine entsprechende Bundesratsinitiative für eine Gesetzgebung derzeit nicht vielversprechend. Darum will die Landesregierung im Alleingang diese Einmalentschädigung ermöglichen.

 

Weitere Feuerwehr-Neuigkeiten:

 

Rechtlich verbindlich wurde in Oldenburg Segebergs Kreiswehrführer Jörg Nero aus Groß Kummerfeld zum stellvertretenden Landesverbandsvorsitzenden gewählt.

 

Dem Landesfeuerwehrverband gehören in 1342 Freiwilligen Feuerwehren per 31.12 2018 derzeit 49.120 Frauen und Männer an. Das sind 207 mehr als im Vorjahr und über 1000 mehr seit dem Jahr 2014, so der LFV-SH in einer Mitteilung.

Foto zur Meldung: Feuerwehr noch attraktiver – Partnerschutz-Kasse kommt
Foto: Feuerwehr noch attraktiver – Partnerschutz-Kasse kommt

Vor 135 Jahren: Feuersbrunst in Bornhöved

(16.04.2019)

Am 16. April 1884, vor 135 Jahren, kam es im benachbarten Bornhöved zur zweiten großen Feuersbrunst binnen zehn Jahren. Für die Schmalenseer, deren Brandwehr das Feuer im Kirchdorf bekämpfen half, ein ungeahnter Vorgeschmack auf den großen Brand, der ihr eigenes Dorf ein Jahr später heimsuchen sollte.

 

Um 23 Uhr ertönen am 16. April 1884 in Bornhöved die Sturmglocken und warnen die Bevölkerung vor dem Brand, der in der Pastoratsscheune ausgebrochen ist. 32 Gebäude, vornehmlich am Kuhberg gelegen, werden ein Raub der Flammen. Die Freiwillige Feuerwehr Bornhöved tut alles ihr mögliche, doch zu allem Unglück ist der Mühlenteich erst kürzlich abgelassen worden und es herrscht Wassermangel. Acht auswärtige Spritzenmannschaften eilen den Bornhövedern zu Hilfe, darunter die Schmalenseer. 20 Familien werden obdachlos, immerhin kommt niemand körperlich zu Schaden. Die Provinzialregierung trifft später die Feststellung, dass die vornehmlich „weiche“ Bedachung ein Feuer solcher Größe begünstigt habe.

 

Aus der Berichterstattung des Segeberger Kreis- und Wochenblatts:

 

Gegen 10 ¾ Uhr hatte der Geselle des Müllers Voß … den Ausbruch des Feuers bemerkt. Der Mann lief sofort „Feuer“ rufend herbei, ehe er aber von der Mühle bis zu der in Brand geratenen Scheune kam, … war auch die zweite Scheune und das Schuhmacher Griese'sche Haus schon vom Flugfeuer entzündet. … Der scharfe Wind trieb die dichten Flugfeuer-Garben schnell genug auf die … Strohdach-Scheunen und von dort aus verbreitete sich dann die Glut mit furchtbarer Gewalt, die weiter auf beiden Seiten der Straße hinunter liegenden Strohdach-Gebäude in Flammen setzend, so dass nach reichlich einer Stunde alle … Gebäude ein Flammenmeer bildeten.

 

Der brave Hauptmann der Bornhöveder Freiwilligen Feuerwehr hatte mit seiner kleinen Schar alle Kräfte angespannt und er hielt bei derselben aus, bis sein eigenes Haus, obgleich massiv und mit harter Bedachung, doch, inmitten der Feuersglut stehend, ebenfalls in Brand geriet. …

 

Obgleich der Wassermangel … das Rettungswerk ganz außerordentlich erschwerte, haben die Löschmannschaften doch manche erwähnenswerte brave Tat ausgeführt. Die Steiger der Bornhöveder Feuerwehr und die Spritzenmannschaft aus Schmalensee retteten durch ihr kühnes Eingreifen das Strohdach-Haus des Reepschlägers Peters und das Schieferdach-Haus des Käthners Grütter. …

 

Die Glut entlang der Straße war so schlimm, dass die Spritzenmannschaften Mut und Standhaftigkeit in höchstem Maße bekunden mussten, um sich, mit den teils recht schwerfälligen Löschgeräten, immer weiter durchzuarbeiten zu solchen Stellen, wo etwa noch Hilfe möglich war.

 

Von auswärts waren Spritzen herbeigeeilt von Ruhwinkel, Schmalensee, Gönnebek, Ascheberg, Perdöl und Bockhorn, so dass im Ganzen 8 Spritzen beteiligt waren. ...“

Foto zur Meldung: Vor 135 Jahren: Feuersbrunst in Bornhöved
Foto: Feuerwehrgerät von Magirus SKWB vom 25.03.1890

Glas splittert, Blech birst – Feuerwehr übt Technische Hilfe

(10.04.2019)

Im Einsatzfall kommt es für die Feuerwehren des Amtes Bornhöved darauf an, gut zusammenzuwirken, um erfolgreich Gefahrenabwehr betreiben zu können. Das wohl komplexeste Szenario ist dabei der Verkehrsunfall: Menschenrettung, Brandschutz und Verkehrssicherheit sind zu gewährleisten. Alles unter Zeitdruck, aber auch im Rahmen der Eigensicherung.

 

Wie die Kooperation an der Unfallstelle funktionieren kann und sollte, zeigten am 9. April Hendrik Preuß und Florian Haak. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bornhöved waren mit Equipment nach Schmalensee gekommen, um zu demonstrieren, wie die Abläufe und Handgriffe sitzen müssen. „Es gibt jedoch keinen Standard“, räumte Gruppenführer Hendrik Preuß ein, denn jeder Unfall ist nicht wie die anderen.

 

Dennoch gelang es den beiden Angehörigen der Bornhöveder Ausbildergruppe, ihren Schmalenseer Kameraden wichtige Tipps und Anregungen zu geben. Während die größere Nachbarwehr mit dem Spezialgerät Schere/Spreizer ausgestattet ist, reichen Mittel und Möglichkeiten der hiesigen Kräfte „nur“ zur Vorbereitung der Einsatzstelle. Was im Ernstfall, wenn man erste Wehr am Ort des Geschehens ist, wertvollen Zeitgewinn bedeutet.

 

Denn ist zum Beispiel die Unfallstelle erkundet und abgesichert, das Unfallauto mit „Bordmitteln“ wie Schlauchbrücken, Leitern und Seilen stabilisiert, können die Spezialisten ihr schweres Gerät schneller zum Einsatz bringen und so auch schneller eine Rettung der verunfallten Person aus dem demolierten Fahrzeug ermöglichen.

 

An einem ausgedienten Pkw wurde auf dem Bolzplatz das zunächst im Lehrgespräch vermittelte Wissen in die Praxis umgesetzt. Nach Sicherung und Stabilisierung des Fahrzeugs und Vorbereitung des Einsatzes des hydraulischen Spreizers – hier kam auch die Säbelsäge der Schmalenseer Wehr erfolgreich zum Einsatz – durften sich natürlich auch hiesige Kameraden am schweren Gerät versuchen.

 

Mit einem stärkenden Teller Erbsensuppe im Feuerwehrgerätehaus klang ein äußerst lehrreicher Dienstabend aus, der einmal mehr verdeutlichte, wie wichtig das Zusammenzuwirken aller Kräfte im Amtsbereich ist – im Sinne des Schutzes der Bevölkerung.

Fotos: Michaela Kelling und Christian Detlof

Foto zur Meldung: Glas splittert, Blech birst – Feuerwehr übt Technische Hilfe
Foto: Technische Hilfe - Verkehrsunfall-Szenario

Feuerwehr-Einsatz: Fahrzeug brennt auf dem Schmalenseerfeld

(27.03.2019)

Schon wieder Alarm!“, meldete ein Angehöriger der Freiwilligen Feuerwehr, keine 24 Stunden nach einem Scheunenbrand in Tarbek. Über den Grimmelsberg musste die Wehr diesmal nicht fahren: Kurz davor, auf dem Schmalenseerfeld an der Tarbeker Straße, war am 27. März gegen 11.30 Uhr ein Teleskoplader beim Verbrennen von Knickholz in Brand geraten.

 

Unter der Führung von Rolf Kasch eilten neun Einsatzkräfte aus Schmalensee zum Brandort, dazu die Freiwillige Feuerwehr Bornhöved mit einem guten Dutzend Kameraden. Auch Teile des ABC-Zuges des Kreisfeuerwehrverbandes wurden in Marsch gesetzt.

 

Unter Atemschutz und unter Verwendung von Schaumlöschmittel wurde das Feuer bekämpft. Der Wege-Zweckverband (WZV) sorgte mit einem Radlader und Container für das Abtragen des dadurch und aus dem Teleskoplader austretende Betriebsstoffe kontaminierten Erdreichs. Die Polizei nahm vor Ort die Ermittlungen zum Feststellen der Brandursache auf.

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Foto: Brand Teleskoplader auf dem Schmalenseerfeld 27.03.2019, Foto Rolf Kasch

Scheunenbrand in Tarbek – Einsatz für die Feuerwehr

(27.03.2019)

Mit zwölf Einsatzkräften eilte die Freiwillige Feuerwehr Schmalensee am Nachmittag des 26. März zu einem Löscheinsatz im benachbarten Tarbek. Dort war in einem um 17.19 Uhr als „Scheune“ gemeldeten ehemaligen Stallgebäude, das zur Aufbewahrung Pkw und wohl auch Booten diente, Feuer ausgebrochen.

 

Den kürzesten Weg hatte die Tarbeker Wehr im Wortsinn – das Brandobjekt befand sich in unmittelbarer Nachbarschaft des dortigen Feuerwehrgerätehauses. Aber Vollalarm ist Vollalarm, und so eilten rund 100 Einsatzkräfte aus dem Amt Bornhöved ins Dorf unter dem Grimmelsberg, darunter die Schmalenseer, die zunächst von Volker Kay, dann nach seinem Eintreffen von Wehrführer Peter van het Loo geführt wurden.

 

Drei Atemschutzgeräteträger wurden zur Brandbekämpfung abgestellt. Die war nicht ungefährlich: Da offenbar auch an den Fahrzeugen gewerkelt wurde, befanden sich Gasflaschen im Gebäude. Auch brannten Autoreifen, gegen die nur der Schaumangriff erfolgreich war. Somit: Gefahr gebannt, auch für die umliegenden Gebäude.

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Foto: Scheunenbrand in Tarbek – Einsatz für die Feuerwehr

Peter van het Loo jetzt Oberbrandmeister – JHV der Amtswehr

(18.03.2019)

Als er sich für das Amt des Gemeindewehrführers zur Verfügung stellte, hatte Peter van het Loo gleich ein volles Lehrgangsprogramm vor Augen. Das ist nun weitestgehend abgearbeitet und so konnte im Zuge der Jahreshauptversammlung der Amtsfeuerwehr Bornhöved am 15. März die fällige Beförderung vollzogen werden – zum Oberbrandmeister.

 

In Anwesenheit der Wehrführer nebst Stellvertretern und weiteren Delegierten der Wehren des Amtes, von Vertretern des Kreisfeuerwehrverbandes, Landrat Jan Peter Schröder, Amtsvorsteher Harald Krille und Pastorin Annett Weinbrenner vollzog Amtswehrführer Michael Dahlke die Ernennung. Auch Trappenkamps stellvertretender Wehrführer Sven Karnatz befördert werden und ist nun Hauptbrandmeister.

 

Dahlke berichtete von 334 Einsatzanforderungen, die im Jahr 2018 bei den Wehren aus Trappenkamp (146) und Bornhöved (92), Gönnebek (31), Schmalensee, Tarbek, Tensfeld, Damsdorf und Stocksee eingegangen waren. Das seien mehr als doppelt so viele gewesen wie noch vor zehn Jahren. Michael Dahlke warnte vor einer Überlastung der Feuerwehrfrauen und -männer, die ihren Dienst ehrenamtlich versehen und oft genug für Kleinigkeiten alarmiert würden. Den auf der Straße liegenden Ast etwa könne man auch selbst an die Seite legen.

 

Aber natürlich galt es auch im abgelaufenen Jahr, etliche Schadenslagen zu bekämpfen, für die fundierte Kenntnisse und eine gute Ausrüstung nötig sind. 124 Brandbekämpfungen hatte es 2018 gegeben, darunter 22 Großbrände. Über 80 Technische Hilfeleistungen, vornehmlich bei Unfällen, waren abzuarbeiten; auch 22 Notfall-Türoffnungen. Die First Responder-Einheiten der Feuerwehren Bornhöved und Trappenkamp leisten in 39 Einsätzen Erste Hilfe.

 

Die Amtsfeuerwehr Bornhöved zählt 263 Einsatzkräfte, davon sind 233 Männer und 30 Frauen. 58 Mädchen und Jungen sind in den Jugendfeuerwehren Trappenkamp und Bornhöved organisiert und die Zahl der Ehrenmitglieder aller Wehren des Amtes liegt bei 73.

 

Musikalisch umrahmt wurde die Jahreshauptversammlung, die in Tensfeld stattfand, durch den Feuerwehr-Musikzug Bornhöved-Neuenrade unter der Leitung von Günther Voss.

 

Bericht und Fotos aus Tensfeld von Werner Stöwer, Gönnebek

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Foto: Wehrführer Peter van het Loo

Wollmützen für die Feuerwehr dank Sponsor Galle

(18.03.2019)

Eine wichtige Ausstattungslücke der Freiwilligen Feuerwehr Schmalensee konnte geschlossen werden: Rechtzeitig am Morgen des 17. März konnte der Vorstand Wollmützen an die Kameradinnen und Kameraden ausgeben. Das hob die Motivation, am Rande des 17. Knicklaufs des SV Schmalensee eine Funkübung durchzuführen, zusätzlich an.

 

Für viele Fälle ist die Feuerwehr gewappnet. Was den Kopf angeht, verfügt sie über Helme für den Einsatz und Schirmmützen für feierliche Anlässe sowie Baseball-Kappen für die warme Jahreszeit. Die Wollmützen werden nun in der kalten Jahreszeit für Wärme sorgen – und sehen zudem richtig gut aus. Stolz präsentierte sich die Mannschaft um Wehrführer Peter van het Loo mit ihren neuen Mützen, ehe es an die Arbeit ging.

 

Ein großer Dank der Wehr gilt Unternehmer Robert Galle und seiner Christiane, die diese Anschaffung möglich gemacht haben. Während die Feuerwehr von der Gemeinde mit der umfangreichen und von den Dienstvorschriften geforderten persönlichen Schutzausstattung (PSA) ausgerüstet wird, sind zusätzliche Anschaffungen immer eine kleine Herausforderung, die dank Sponsoren bewältigt werden kann.

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Foto: Feuerwehr Schmalensee mit neuen Wollmützen

Baum oder Bäumchen? - Einsatz für die Feuerwehr

(08.03.2019)

In der Mittagszeit des 7. März, gegen 12.15 Uhr, wurde „Vollalarm“ für die Freiwillige Feuerwehr ausgelöst. Auf der Stockseer Straße, so die Funkmeldeempfänger, sei Technische Hilfe vonnöten. „Baum auf Straße“ ging es bald über WhatsApp unter den Blauröcken um, von denen sechs Mann unter Führung von Matthias Kay zum Einsatzort eilten.

 

Schon um 12.34 Uhr meldete der Gruppenführer „schon beseitigt“, was in etwa aussagt, welch Hindernis da von der Straße zu holen war. Immerhin kam die Motorsäge zum Einsatz. Chris Orth konnte den Kameraden zeigen, was er erst eine Woche zuvor auf dem entsprechenden Lehrgang gelernt hatte. Einhelliges Urteil der Mitgereisten: Den „Motorsägen-Führerschein“ hat der Richtige bekommen.

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Foto: Baum oder Bäumchen? - Einsatz für die Feuerwehr

Stimmung unter den Wehren stimmt

(06.03.2019)

Für mehrere Stunden bestimmten am Abend des 5. März Einsatzkräfte das Bild auf, neben und vor dem Bolzplatz an der Bundesstraße 430. Doch die gelöste Stimmung unter den über 30 Feuerwehrfrauen und -männern stand für gemeinsames Üben, nicht für einen Alarmfall.

 

Seit einigen Jahren schon trainieren die Freiwilligen Feuerwehren Schmalensee, Belau und Kalübbe bis zu dreimal im Jahr zusammen, damit das Zusammenwirken in etwaigen kreisübergreifenden Einsätzen funktioniert, man einander kennt.

 

Den ersten Übungsabend des Jahres richtete die Schmalenseer Wehr aus. Wehrführer Peter van het Loo und seine Vorstandscrew hatten einen Stationskreislauf ersonnen, bei dem Lernen und Arbeiten in der Gruppe das Ziel war. Neben dem Kennenlernen der Ausstattung des Einsatzfahrzeugs. Dabei wurden die Gruppen bunt gemischt, damit man auch persönlich enger zusammenrückt.

 

Peter van het Loo stellte den Seilzug vor, mit dem Lasten bewegt werden können – etwa sein eigener Pkw. Bei Gerätewart Michael Hübner wurde der Umgang mit den Digitalfunkgeräten aufgefrischt und bei Gruppenführer Matthias Kay war eine kniffelige Aufgabe zu lösen: Aus einem fiktiven Gewässer musste unter Zuhilfenahme der Gerätschaften des Schmalenseer Einsatzfahrzeugs eine (ebenfalls fiktive) Person gerettet werden. Leitern und Seile waren schon mal eine gute Wahl. Der stellvertretende Gruppenführer Kevin Kasch hatte eine Schachtrettung vorbereitet oder die Vorbereitung derselben. Auch hier waren Leitern und Seile gefragt, um ein Herunterlassen eines Atemschutzgeräteträgers zu ermöglichen.

 

Nicht nur beim abschließenden Würstchenverzehr, auch schon während der Stationsausbildung herrschte eine gute Stimmung unter den Blauröcken, die in der jüngeren Vergangenheit manchen gemeinsamen Einsatz absolviert haben.

 

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Foto: Gemeinsamer Übungsabend am 5. März 2019

Erster Alarm für die Wehr schnell beendet

(17.02.2019)

Als am 16. Februar um 17.35 Uhr die Funkmeldeempfänger der Freiwilligen Feuerwehr Schmalensee Alarm schlugen, hatte man im benachbarten Kalübbe längst ein Lagebild. Zur möglichen Verstärkung waren die Schmalenseer angefordert worden, in dem Kreis Plöner Dorf hatte es ein Feuer im Heizungsraum eines Einfamilienhauses gegeben.

 

Zu fünft rückte unsere Truppe zunächst aus, stellvertretender Wehrführer Simon Siebelts hatte das Kommando. Unterwegs wurde klar, was benötigt wurde: Belüftungsgerät und Wärmebildkamera – dafür kamen die Kameraden aus Ascheberg herüber.

 

Die FF Schmalensee begab sich in eine Bereitstellung, feuerte die Belauer Kameraden an, wuchs langsam durch nachrückende Kräfte auf die Stärke 1/7 an und nachdem Wehrführer Peter van het Loo übernommen und Verbindung zum Einsatzleiter aufgenommen hatte – war der Einsatz für die Schmalenseer Wehr auch wieder beendet. Zu den Zweitligaspielen der Sportschau waren alle wieder daheim.

 

Was nun launig klingen mag ist keineswegs herabwürdigend. Im Einsatz kommt alles das zum Zuge, was benötigt wird. Und dass man sich über Gemeinde- und Kreisgrenzen hinweg hilft, ist eine Selbstverständlichkeit. Vielleicht ist dieser erste Einsatz des Jahres ja ein leichtes Omen, dass es ein ruhiges Jahr für die Wehr wird?

 

Foto zur Meldung: Erster Alarm für die Wehr schnell beendet
Foto: Erster Alarm für die Wehr schnell beendet

Es war noch Suppe da nach dem Tannenbaumverbrennen

(27.01.2019)

Nach einer knackig kalten aber trockenen Woche öffnete der Himmel am 26. Januar seine Pforten – ausgerechnet. Denn 79 ausgediente Weihnachtsbäume und zwei Adventskränze warteten darauf, unter den Augen möglichst vieler Besucher von der Freiwilligen Feuerwehr verbrannt zu werden.

 

Am Ende blieb der große Besucheransturm aus. Das Feuer loderte dennoch beachtlich, verursachte bisher nicht dagewesene Farbspiele mittels Rauch und Funkenflug, und binnen weniger Stunden war Weihnachten 2018 endgültig vorbei in Schmalensee.

 

Natürlich waren auch große und kleine Besucher gekommen, um gemeinsam den Punsch (und Kinderpunsch) und eine ganz hervorragende Erbsensuppe von Fleischer Fritze zu genießen, um den ersten Monat des neuen Jahres Revue passieren zu lassen und das Feuer zu beobachten.

 

Ein großer Dank der Wehr an alle, die ihre Bäume gegeben haben und zum Tannenbaumverbrennen gekommen sind! Und allen, die von der leckeren Suppe noch was mitgenommen haben einen guten Appetit!

 

 

Fotos: Christian Detlof und Tamina Grzybowski

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Foto: Tannenbaumverbrennen 2019

Hoch soll'n sie lodern – 79 Bäume gesammelt

(21.01.2019)

Na das kann ja ein Feuer werden: 79 ausgediente Weihnachtsbäume – und zwei Adventskränze – hat die Freiwillige Feuerwehr Schmalensee am 20. Januar im Dorf eingesammelt. Wieder kam so eine beachtliche Menge zusammen, die am Samstag, 26. Januar, in Flammen aufgehen soll.

 

Beim Einsammeln erhielten die Kameraden tüchtige Unterstützung von kleinen Helferinnen und Helfern, die dafür auch mal das Einsatzfahrzeug von innen inspizieren durften und auch sonst viel Spaß auf dem verschneiten Bolzplatz hatten.

 

Aber auch die Blauröcke hatten ihren Spaß am Rundgang durch das Dorf, quasi auf „Beutezug“. Danach gab es im Spritzenhaus nur Kaltgetränke... aber am 26. Januar wird es warm:

 

Verbrannt werden die Tannenbäume ab 18.30 Uhr auf dem Bolzplatz am Feuerwehrgerätehaus. Für die möglichst vielen Besucher dieser öffentlichen Veranstaltung hält die Wehr dann warme Getränke und leckere Erbsensuppe bereit. Und bestimmt auch ein paar kalte Getränke. Natürlich gegen einen Obolus für die Kameradschaftskasse.

 

Die Fotos haben Karolin van het Loo und Chris Orth geschossen.

Foto zur Meldung: Hoch soll'n sie lodern – 79 Bäume gesammelt
Foto: Die Tannenbaumeinsammler von Schmalensee

Feuerwehr-Führung unverändert – Ehrung für Sönke Jens

(20.01.2019)

Den Kameraden „Wiederwahl“ sucht man in der Liste der aktiven Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Schmalensee zwar vergebens, aufgerufen wurde er aber häufig im Zuge der Jahreshauptversammlung am 19. Januar auf dem Gemeindesaal. Die 22 von 24 Aktiven sorgten mit klaren Ergebnissen dafür, dass Wehrführer Peter van het Loo auch in Zukunft mit seiner bewährten Führungs-Crew arbeiten kann.

 

Gruppenführer bleibt Matthias Kay, sein Stellvertreter ist weiterhin Kevin Kasch. Michael „Hübi“ Hübner bleibt Gerätewart. In geheimer Wahl – in diesem Fall vorgeschrieben – wurde Simon Siebelts zum zweiten Mal zum Stellvertretenden Wehrführer gewählt.

 

Den Vorstand komplettieren Kassenwart Dirk Griese und Schriftführerin Michaela Kelling. Marc Küttner wurde zum stellvertretenden Gerätewart berufen, Rolf Kasch neuer Kassenprüfer und Christian Detlof erneut zum Sicherheitsbeauftragten gewählt. Befördert wurden Max Saggau (Hauptfeuerwehrmann) und Marc Küttner (Oberfeuerwehrmann).

 

Eine besondere Ehrung gab es für den Löschmeister Sönke Jens, der für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst das Brandschutzehrenzeichen in Gold am Bande erhielt. Die Ehrung nahm Bürgermeister Sönke Siebke stellvertretend für den Innenminister des Landes Schleswig-Holstein vor.

 

Für 30-jährige Mitgliedschaft wurde Simon Siebelts geehrt. Weitere Kameraden aus der Ehrenabteilung konnten aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Versammlung teilnehmen, so dass ihre Ehrung für 50 bzw. 60 Jahre Mitgliedschaft in der Wehr nachgeholt werden muss. Ebenfalls nicht anwesend war Dirk Jacobsen, dessen Überstellung in die Ehrenabteilung trotzdem vollzogen wurde – nachdem die anwesenden Ehrenmitglieder dieses durch Abstimmung „genehmigt“ hatten.

 

Die Freiwillige Feuerwehr Schmalensee wurde im Jahr 2018 16 mal alarmiert. Ihr gehören nun 23 aktive und 13 Ehrenmitglieder an. 65 fördernde Mitglieder gibt es. Ein Kind ist Mitglied der Jugendfeuerwehr Bornhöved, ein weiteres in der Kinderfeuerwehr Kalübbe.

 

Die geänderte Satzung der Wehr berücksichtigt nun den gesetzlich geforderten Umgang mit der Kameradschaftskasse und die Einrichtung einer Verwaltungsabteilung. Zukünftig wird es im November eine außerordentliche Mitgliederversammlung geben, die den Haushaltsplan genehmigen muss, der wiederum im Dezember in die Haushaltsplanung der Gemeinde einzufließen hat.

 

Amtsvorsteher Harald Krille und Amtswehrführer Michael Dahlke, zugleich stellvertretender Kreiswehrführer, überbrachten Grüße und Worte des Dankes und der Anerkennung. Bürgermeister Sönke Siebke wies darauf hin, dass für 2019 im Gemeindehaushalt 10.000 Euro für Planungskosten zwecks Umbau des Gerätehauses bereit gehalten werden.

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Foto: Max Saggau - Sönke Jens - Marc Küttner

Wohin mit dem Weihnachtsbaum? Die Feuerwehr hilft

(07.01.2019)

Auch in diesem Jahr veranstaltet die Freiwillige Feuerwehr Schmalensee auf dem Bolzplatz ein Tannenbaumverbrennen. Am Sonnabend, 26. Januar, ist es soweit: um 18.30 Uhr geht es los. Zuvor werden die Bäume im Dorf eingesammelt.

 

Und das soll am Sonntag, 20. Januar geschehen. Im Laufe des Vormittags rücken die Kameraden aus, um alle gut sichtbar an den Straßenrändern bzw. vor den Grundstücken abgelegten ausgedienten Weihnachtsbäume einzusammeln.

 

Ganz wichtig: Die Bäume müssen komplett abgeschmückt sein – bitte kein Lametta oder weiterer Baumschmuck.

 

Wir freuen uns auf zahlreiche ausgediente Bäume sowie viele Teilnehmer an der Veranstaltung“, wirbt Christopher Orth vom Festausschuss der Feuerwehr.

[Download]

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Foto: Wohin mit dem Weihnachtsbaum? Die Feuerwehr hilft

Wohnungsbrand – Feuergefahr im Advent

(08.12.2018)

Ausgetrocknete Adventsgestecke und Tannenbäume mit „echten" Kerzen sind in der Weihnachtszeit häufig Verursacher von Wohnungsbränden, darauf weist der Landesfeuerwehrverband stellvertretend für die Berufs- und Freiwilligen Feuerwehren Schleswig-Holsteins hin.

 

Im schlimmsten Fall sind neben hohen Sachschäden auch Verletzte und Tote die Folgen. Vom ersten Entzünden der Tannennadeln bis zum lichterlohen Brennen des Gesteckes oder des Baumes vergehen nur wenige Sekunden. Ein trockenes Gesteck oder eine trockene Tanne verbrennt so schlagartig, dass Löschversuche oft vergeblich bleiben.

 

Sicherheitstipps für eine unbeschwerte Advents- und Weihnachtszeit:

 

Brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt lassen. Auch nicht „nur mal kurz" das Zimmer verlassen – vor dem Verlassen des Raumes immer Kerzen löschen. Besondere Vorsicht gilt, wenn Kinder oder Haustiere dabei sind. Sie könnten durch Unachtsamkeit einen Brand auslösen oder sich schwer verbrennen.

 

Niedergebrannte Kerzen rechtzeitig auswechseln, damit sie nicht die leicht entflammbaren Materialien wie Tannennadeln oder Schleifen in Brand setzen können. Sehr empfehlenswert sind Sicherheitskerzen, denn die gehen zum Ende hin von selbst aus.

 

Ausreichenden Abstand zu leicht brennbaren Materialien einhalten. Echtwachskerzen dürfen beispielsweise Gardinen, Dekorationen, Polstermöbeln usw. nicht zu nahe kommen und müssen stabil in den Haltern stehen. Die Unterlage eines Adventsgesteckes sollte nicht-brennbar und ein Tannenbaumfuß standsicher sein. Ein mit Wasser gefüllter Tannenbaumfuß bringt zusätzliches Gewicht und verzögert die Austrocknung. Starken Luftzug im Raum vermeiden. Durch Kerzen, die Zugluft ausgesetzt sind, können leicht entflammbare Materialien schnell Feuer fangen. Glühende Docht-Teilchen können auch noch nach Stunden einen Adventskranz oder Tannenbaum in Flammen aufgehen lassen.

 

Löschmittel für den Fall der Fälle vorhalten:

 

In der Weihnachtszeit sollte man auf einen Entstehungsbrand vorbereitet sein. Sofern kein Feuerlöscher vorhanden ist, kann ein großer Wassereimer oder eine Baumwolldecke in der Nähe der Kerzen vorgehalten werden. Den Brand aber nur dann bekämpfen, wenn es noch gefahrlos möglich ist.

 

Im Brandfall immer sofort die Feuerwehr über den Telefonnotruf 112 benachrichtigen. Sofern noch möglich, Fenster und Türen schließen, um die Sauerstoffzufuhr zu stoppen. Türen aber nicht abschließen. Schlüssel für die Feuerwehr bereithalten. In jedem Fall sofort das Gebäude verlassen. Warnen Sie auch Ihre Nachbarn!

 

In der Wohnung angebrachte Rauchmelder bieten nicht nur in der Weihnachtszeit einen guten Schutz für die Bewohner vor giftigem Brandrauch. Durch Rauchmelder wird ein Brand frühzeitig gemeldet und eine rechtzeitige Flucht ermöglicht.

 

Ihre Freiwillige Feuerwehr wünscht eine besinnliche und gefahrlose Weihnachtszeit.

 

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Foto: Brennender Adventskranz

Feuer in der Sventana-Schule – zum Glück nur eine Übung

(04.12.2018)

Schreck am Morgen des 3. Dezember: Um 9.55 Uhr lösten Sirenen und Funkmeldeempfänger einen Vollalarm für die Freiwilligen Feuerwehren aus. Ein Brand in der Sventana-Schule wurde gemeldet. Erst vor Ort wurde deutlich, dass es sich um eine Übung handelte.

 

Etwa 40 Einsatzkräfte der Wehren Bornhöved und Trappenkamp, Schmalensee, Tarbek, Tensfeld und Gönnebek trafen im Bornhöveder Jahnweg ein. Da waren gut 300 Schülerinnen und Schüler bereits evakuiert. Binnen fünf Minuten, so Schulleiterin Bettina Becker, sei das Gebäude geräumt gewesen – und zwar wie vorgesehen nicht durch den (von der Bornhöveder Wehr mittels Kunstnebel simulierten) Rauch.

 

Schmalensees Wehr rückte in Stärke 1/8 unter der Führung von Volker Kay an. Bornhöveds Wehrführer Dirk Stemke erklärte später, die Übung habe Aufschluss darüber geben sollen, wie viele Einsatzkräfte an einem Montagmorgen zur Bekämpfung eines Unglücks solchen Ausmaßes verfügbar seien. Immerhin: 15 Atemschutzgeräteträger waren anwesend. Hinzu kam die Gewissheit, dass längst nicht alle Feuerwehren des Amtes Bornhöved und umliegender Gemeinden alarmiert worden waren.

 

Auch nachdem über Funk und Funkmeldeempfänger um 10.22 Uhr „Abspannen“ befohlen worden war, diskutierten einige Beteiligte Sinn und Unsinn einer Alarmübung an einem Wochentag. Der Zweck gab sicherlich der Einsatzleitung recht, auch wenn mancher Blaurock (oder dessen Arbeitgeber) sich geärgert haben mag.

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Foto: Feuer in der Sventana-Schule – zum Glück nur eine Übung

Drohne über Schmalensee – Feuerwehr-Ehrenmitglieder trafen sich

(18.11.2018)

Die Hälse wurden länger und länger, als am 17. November eine Drohne über dem Schmalenseer Feuerwehrgerätehaus aufstieg. Eine besondere Drohne: die des Kreisfeuerwehrverbandes. Angeschafft im April 2018; Kostenpunkt ca. 23.000 Euro. Und seitdem in Übung und Einsatz bewährt. Die da die Hälse reckten, waren einige Ehrenmitglieder der Amtsfeuerwehr Bornhöved, deren jährliches Treffen diesmal in Schmalensee stattfand.

 

Ein Mal im Jahr versammelt Michael Dahlke, stellvertretender Kreiswehrführer und zugleich Amtswehrführer im Amt Bornhöved, die Ehrenmitglieder um sich, um sie über den aktuellen Brandschutz zu informieren und Erinnerungen auszutauschen. Rund 30 frühere Einsatzkräfte waren der Einladung in Begleitung ihrer Gemeindewehrführer gefolgt. Auch Amtsvorsteher Harald Krille und Schmalensees Bürgermeister Sönke Siebke waren unter den Teilnehmern.

 

Bewirtet von Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Schmalensee – die Partnerinnen der Blauröcke hatten leckere Kuchen gebacken – lauschten die Ehemaligen den Ausführungen des Amtswehrführers und des Fachberaters Drohne, Kreispressewart Sönke Möller. Der Strukdorfer agierte zugleich als Pilot bei der Vorführung der Drohne, während der „Drohnen-Azubi“ Tim Hübner als Bildauswerter dabei war. Das tat der Trappenkamper im Schulungsraum des Feuerwehrgerätehauses, in dem einige der Besucher den Flug der Drohne oder besser die von ihr gelieferten Aufnahmen live am Bildschirm verfolgten.

 

Die Ehrenmitglieder zeigten sich beeindruckt von dem Aufklärungsmittel, das mit direkter Bildübertragung der Arbeit der Technischen Einsatzleitung verbesserte Möglichkeiten für Lagebeurteilung und Führung gibt. „Diese Investition war äußerst sinnvoll“, bekräftigte Michael Dahlke. „Die Drohne ist eine große Hilfe für die Entscheidungsfindung der Einsatzleitung und auch für die Personensuche bestens geeignet.“

 

Am 30. November ist die Amtsfeuerwehr schon wieder in Schmalensee zu Gast: Ab 19 Uhr findet im Gemeindesaal das traditionelle Grünkohlessen statt.

Foto zur Meldung: Drohne über Schmalensee – Feuerwehr-Ehrenmitglieder trafen sich
Foto: Drohne über Schmalensee

Sommer, Sonne, Koppelbrand – Einsatz am 13. Oktober

(14.10.2018)

Die dicke Rauchwolke über dem Nordausläufer des Grimmelsberges verhieß nichts Gutes, als Schmalensees Feuerwehrleute zum Einsatz eilten. Doch der Blick auf den Funkmeldeempfänger verriet zumindest, dass Menschenleben nicht in ernster Gefahr waren. Gegen 13.30 Uhr war es am Sonnabend, 13. Oktober, auf einer landwirtschaftlichen Fläche an der Damsdorfer Straße zu einem Koppelbrand gekommen, der auch auf den angrenzenden Knick übergegriffen hatte.

 

Gemeindewehrführer Peter van het Loo und seine Leute trafen am Einsatzort auf die bereits eingetroffene Feuerwehr Damsdorf, unmittelbar danach folgten Einsatzkräfte aus Bornhöved und Tensfeld. Durch die mit Wassertanks ausgestatteten Fahrzeuge waren Schnellangriffe möglich. Ein Landwirt aus Damsdorf rückte zudem mit dem Wasserwagen an und flutete den in Mitleidenschaft geratenen Knick.

 

Die starke Rauchentwicklung machte es erforderlich, dass Atemschutzgeräteträger die Glutnester bekämpfen mussten. Außerdem musste Schaum als Löschmittel eingesetzt werden, da auf der Koppel auch dort gelagerte Stegelemente Feuer gefangen hatten. Die sommerlichen Temperaturen um die 27 Grad erschwerten den Kameradinnen und Kameraden die Arbeit zusätzlich und waren sicher der Grund für die rasche Ausdehnung des Feuers.

Foto zur Meldung: Sommer, Sonne, Koppelbrand – Einsatz am 13. Oktober
Foto: Flammen lodern an mehreren Stellen

Achtung kalt! - Heizung im Feuerwehrhaus ausgefallen

(09.10.2018)

Auf manche Meldung könnte man gern verzichten. Aber da das Feuerwehrgerätehaus der Gemeinde Schmalensee ein öffentliches Gebäude ist, sei hiermit gemeldet, dass die Heizungsanlage ausgefallen ist. Und ganz offensichtlich „nachhaltig“. Heißt: Alt muss raus, Neu muss rein.

 

Ganz so leicht ist das aber nicht – aufgrund des Kostenrahmens muss eine neue Heizung ausgeschrieben werden, wie Bürgermeister Siebke in der Verwaltung mitgeteilt wurde. Da aber offenbar gerade kein in Sachen Ausschreibung geschultes Personal verfügbar ist, kann sich das bis in den November hinziehen...

 

Gut, dass die Feuerwehr gerade mit wärmenden Fleece-Jacken ausgestattet wurde. Und auch Andrea Weinrich, Vorsitzende des Verschönerungs- und Vogelschießervereins, nahm die Botschaft locker auf – am 20. Oktober soll ja das Feuerwehrgerätehaus Ausgangs- und Zielort für den Laternenumzug sein. „Wir sind ja alle warm angezogen. Und trinken dann schön Glühwein!“ - Und Kinderpunsch, natürlich.

Foto zur Meldung: Achtung kalt! - Heizung im Feuerwehrhaus ausgefallen
Foto: Achtung kalt! - Heizung im Feuerwehrhaus ausgefallen

Blaulicht am Sportplatz – Übung der Feuerwehren

(05.09.2018)

Weitgehend unbemerkt von der Bevölkerung haben am 4. September die Freiwilligen Feuerwehren Schmalensee, Belau und Kalübbe ihre zweite gemeinsame Übung in diesem Jahr gefahren. „Einsatzort“ war das Schmalenseer Sportlerheim in der Tarbeker Straße, in dem ein Feuer angenommen wurde.

 

Schmalensees Wehrführer Peter van het Loo leitete Übung und Einsatz gleichermaßen und hatte somit zur Aufgabe, 35 Einsatzkräfte mit drei Fahrzeugen zu koordinieren.

 

Während die eigene Wehr direkt das Sportgelände befuhr – die zweite Fußballmannschaft der SG Bornhöved/Schmalensee konnte fleißig weiter trainieren – und die Schlauchleitungen für den Innenangriff vorbereitete, sorgten die beiden Kreis Plöner Wehren für die Wasserversorgung aus einem Hydranten an der Straße.

 

Insgesamt acht Atemschutzgeräteträger begaben sich truppweise in das Objekt, um vier verletzte Personen zu retten, was letztlich auch gelang.

 

In der Nachbetrachtung konnten alle drei Wehren wichtige Punkte für die folgenden Ausbildungen notieren – vom korrekten Auslegen der Schlauchbrücken über die Ausstattung der Atemschutzüberwachung mit Lageplänen bis zur Kennzeichnung der Wasserstellen. Somit konnte ganz dem Sinn einer Übung Bilanz gezogen werden: Gemeinsam besser werden und Schwachstellen aufdecken.

Foto zur Meldung: Blaulicht am Sportplatz – Übung der Feuerwehren
Foto: Übung am Sportlerheim Schmalensee

Verhalten bei Unwetter – Feuerwehr gibt Tipps

(09.08.2018)

Der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein gibt angesichts der bestehenden Unwetterwarnungen (Gewitter) eine Reihe von Verhaltenshinweisen:

Schützen Sie Keller und Niedergänge rechtzeitig vor eindringendem Wasser, wenn Überflutungsgefahr besteht. Achten Sie darauf, dass Rückschlagventile im Keller funktionsfähig sind und entfernen Sie Laub und Dreck aus Wassereinläufen wie Gullys oder Abflussrinnen.

Ein festes Gebäude ist der sicherste Platz bei einem Unwetter. Alternativ bietet auch ein geschlossenes Kraftfahrzeug Schutz. Keinesfalls bei Gewitter im Wasser aufhalten.

Wenn Sie im Freien von einem schweren Gewitter überrascht werden, hocken Sie sich in eine Senke, einen Hohlweg oder unter eine Stahlbetonbrücke. Im dichten Wald hocken Sie sich ebenfalls hin - mindestens drei Meter von Bäumen oder Astspitzen entfernt. Keinen vermeintlichen Schutz unter Bäumen suchen.

Meiden Sie vereinzelt stehende Bäume jeder Art, Masten, Metallzäune und andere Metallkonstruktionen. Metallgegenstände wie Werkzeuge, Sportgeräte und ähnliches weglegen und sich davon entfernen.

Durch kräftigen Regen kann im Straßenverkehr die Sicht stark beeinträchtigt wer-den. Passen Sie Ihre Fahrweise entsprechend an. Warten Sie Unwetter mit Sturm und Hagel zunächst auf einem Parkplatz oder am Straßenrand auf einem baumfreien Abschnitt ab.

Straßen können durch das Wasser überflutet und zeitweise unpassierbar werden. Beachten Sie hier die entsprechenden Anweisungen.

In Gebäuden ohne Blitzschutzsystem an den Strom- und Versorgungsleitungen sollten Sie bei Gewitter die Stecker der Elektrogeräte herausziehen.

Melden Sie Unfälle und Brände sofort unter der europaweiten Notrufnummer 112. Bitte halten Sie die Notrufleitungen während eines Gewitters für Notfälle frei und melden Sie Schäden, von denen keine akute Gefahr ausgeht, erst nach Ende des Unwetters.

 

Foto zur Meldung: Verhalten bei Unwetter – Feuerwehr gibt Tipps
Foto: Verhalten bei Unwetter – Feuerwehr gibt Tipps

Brand auf Koppel beim Gut Perdöl – Schmalensees Feuerwehr im Einsatz

(07.08.2018)

Die Hitze, die Dürre, die latente Feuergefahr – und die Tagesverfügbarkeit der Feuerwehren. Um auf alles eine Antwort zu haben, gibt es in den letzten Wochen seitens der Leitstellen des öfteren „Vollalarm“ für Schmalensees freiwillige Brandschützer. Am 6. August, kurz nach 15 Uhr, wurden sie zum Gut Perdöl gerufen.

 

Zunächst war ein Flächenbrand direkt beim Gut gemeldet worden. Vorsorglich waren die Schmalenseer zur Verstärkung ihrer Kreis Plöner Kameraden angefordert worden. Um 15.15 Uhr gingen die Funkmeldeempfänger ein zweites Mal: Nachalarmierung. Dazu der Hinweis „Koppel brennt“.

 

Sieben Schmalenseer unter der Führung von Rolf Kasch eilten zum Einsatzort, der erst einmal gesucht werden musste, vom Gut ging es dazu noch ein Stück in Richtung Altekoppel. Wie die von der Wehr gelieferten Bilder zeigen, war insbesondere ein Knick in Mitleidenschaft gezogen worden.

 

Schnell war dieser Einsatz beendet. Um 15.33 Uhr erfolgte – per Textnachricht für etwaige nachrückende Kräfte – die Meldung „Feuer aus“.

Foto zur Meldung: Brand auf Koppel beim Gut Perdöl – Schmalensees Feuerwehr im Einsatz
Foto: Brand auf Koppel beim Gut Perdöl – Schmalensees Feuerwehr im Einsatz

Dürre hält an – und damit die Einsatzhäufigkeit

(02.08.2018)

Gemeindewehrführer Peter van het Loo wird auf der Jahreshauptversammlung 2019 für das laufende Jahr einen etwas umfangreicheren Bericht abgeben müssen als bisher. Der Grund ist die Vielzahl an Alarmierungen wegen Flächenbränden. Längst nicht alle sind tatsächliche Einsätze.

 

Etwa der vom 1. August. Gegen 16.15 Uhr gingen Sirene und Funkmeldeempfänger und riefen die Feuerwehren nach Damsdorf. Nahe der ADAC-Motorsportanlage am so genannten Damsdorfer Kreuz sollte eine Fläche brennen, aber die Einsatzfahrt von insgesamt zwölf Schmalenseer Kameraden unter der Führung von Rolf Kasch war umsonst – kein Feuer.

 

Am 14. August (20 Uhr) hat die Wehr ihren nächsten Dienstabend. Das Ausrücken muss vermutlich vorerst nicht geübt werden. Aber natürlich soll das Absetzen von Notrufen hier nicht herabgewürdigt werden. Lieber ein Mal zu viel alarmiert, als dass Personen und Sachwerte nicht gerettet werden.

 

Zurück zur Einsatzhäufigkeit der letzten Wochen. Ein Kamerad der Schmalenseer Wehr dazu auf internem Kommunikationsweg: „Hab den Urlaub extra so gelegt, dass ich keinen Dienstabend verpasse – und jetzt seid ihr jeden zweiten Tag raus!“

Foto zur Meldung: Dürre hält an – und damit die Einsatzhäufigkeit
Foto: Dürre hält an – und damit die Einsatzhäufigkeit

Ehrenrunde durch Bornhöved – Feuerwehr kam im Einsatz nicht zum Einsatz

(29.07.2018)

Für etwas mehr als eine halbe Stunde haben einige Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr am 28. Juli ihren Samstagnachmittag unterbrechen müssen. Funkmeldeempfänger und Sirene riefen zu einem möglichen Flächen- oder Wald- oder Moorbrand ins benachbarte Bornhöved in den Seeweg.

 

Dort war eine Ruhebank irgendwie in Brand geraten, das Feuer hatte im Umkreis von etwa 25 Quadratmetern um sich gegriffen. Insgesamt zu siebt, mit Gruppenführer Matthias Kay als Einsatzleiter an Bord, befand sich Schmalensees Wehr im Anmarsch.

 

Allerdings war das, was da brannte, für die Bornhöveder Kräfte keine Herausforderung. Noch auf der Anfahrt wurden alle verstärkenden Kräfte von der Leitstelle wieder an ihre Stützpunkte zurück geschickt. Der 56-44-02 drehte eine „Ehrenrunde“ durch Bornhöved – ohne Martinshorn versteht sich – und bog direkt wieder auf Heimatkurs über die B430 ein.

 

Zum Glück für einige der Kameraden, die somit rasch zurück zu Familien und Freunden an der Badestelle kamen. Das abendliche „Unwetter“ – der etwa 15-minütige von starkem Wind begleitete Regen – hatte übrigens keine Auswirkungen auf die Schmalenseer Einsatzkräfte.

Foto zur Meldung: Ehrenrunde durch Bornhöved – Feuerwehr kam im Einsatz nicht zum Einsatz
Foto: Ehrenrunde durch Bornhöved – Feuerwehr kam im Einsatz nicht zum Einsatz

Wespennester – Feuerwehr nur bedingt zuständig

(27.07.2018)

Der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein hat auf verschiedene Medienberichte zum Umgang mit den Nestern von Wespen und andere Fluginsekten reagiert. In entsprechenden Artikeln und Beiträgen zu unseriösen Kosten der Beseitigung von Wespennestern durch Fachfirmen werde darauf hingewiesen, dass für das Entfernen solcher Nester explizit die Freiwillige Feuerwehr zu verständigen sei.

 

Der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein weist darauf hin, dass diese Information nur bedingt stimmt“, heißt es in einer Pressemitteilung vom 24. Juli.

 

Demnach ist die Freiwillige Feuerwehr nur dann zuständig, wenn eine ausdrückliche Gefahr für Leib und Leben oder die öffentliche Sicherheit besteht.

 

Mehr dazu in der beigefügten Mitteilung des Landesfeuerwehrverbandes.

 

[Information des Landesfeuerwehrverbandes]

Foto zur Meldung: Wespennester – Feuerwehr nur bedingt zuständig
Foto: Wespennester – Feuerwehr nur bedingt zuständig

Flächenbrand nicht gefunden – Meldung betraf wohl Staubwolke

(25.07.2018)

Als man in Schmalensee am Nachmittag des 24. Juli gerade die Nachricht verdaut hatte, dass die Hitzewelle nun erst auf ihren Höhepunkt zusteuert, heulte auch schon wieder die Sirene. Die Freiwillige Feuerwehr hatte einen sogenannten Vollalarm – ein Flächenbrand war an der Damsdorfer Straße im Bereich der Windkraftanlagen gemeldet worden.

 

Ein Vollalarm mitten in der Ernte über Tag – die Schlagkraft der Wehr war gering. Zugleich gab es berechtigte und erleichternde Zweifel daran, dass es wirklich ein Feuer gab: Der stellvertretende Wehrführer Simon Siebelts war just im Moment der Alarmierung im Bereich der Windräder am Dreschen. „Hier ist nichts!“, kam die Meldung.

 

Nach kurzer Erkundung war klar: Es musste sich um aufgewirbelten Staub gehandelt haben, der als Flächenbrand gemeldet worden war. Ob nun das, was hinten aus den Mähdreschern staubt die Ursache war, oder aufgewirbeltes Erdreich durch ein anderes landwirtschaftliches Gerät, bleibt offen. Möglich auch, dass ein Unternehmen, das gerade für die Gemeinde den arg mitgenommenen „Höllenhorst-Weg“, die Verbindung von Damsdorfer und Tarbeker Straße am Fuße des Grimmelsberges herrichtet, Staub aufgewirbelt hat.

 

Ein Fehlalarm, vermutlich nicht der letzte in diesem Jahr. Dem Notrufer ist jedoch in diesem Fall kaum ein Vorwurf zu machen. Die Zahl der Berichte über Flächen- und Waldbrände ist aufgrund lang anhaltender Hitze und Trockenheit gestiegen und hohe Feuerwehrführer und Behörden werden immer wieder mit dem Aufruf an die Bevölkerung zitiert, erkannte Feuer sofort zu melden, um größere Schäden abzuwenden.

Foto zur Meldung: Flächenbrand nicht gefunden – Meldung betraf wohl Staubwolke
Foto: Flächenbrand nicht gefunden – Meldung betraf wohl Staubwolke

Einsatz gesucht – Feuerwehr fehlgeleitet

(16.07.2018)

Ein Alarm rief die Freiwillige Feuerwehr Schmalensee am 15. Juli zu einem Flächenbrand. Um 14.35 Uhr löste die Leitstelle Sirenen und Funkmeldeempfänger aus. Die Mitteilung auf letzteren: „Tarbek – Alt Erfrader Weg – Einfahrt Kieswerk A.“ Was folgte, war die Suche nach einem Einsatzort.

 

Denn gemeldet worden war das Feuer aus Damsdorf. „Ungefähr dort, wo wir zuletzt zu einem Flächenbrand gefahren waren“, berichtete Volker Kay. Der ehemalige Schmalenseer Wehrführer hatte das Kommando und war mit insgesamt zehn Mann im Einsatz.

 

Neben unserer Wehr suchten auch die aus Bornhöved, Damsdorf und Tarbek das Feuer, das die Landwirte vor Ort beim Eintreffen zumindest der FF Schmalensee schon selbst erfolgreich bekämpft hatten. „Unter'm Strich waren wir am Sonntagnachmittag schnell wieder zu Hause“, fand Volker Kay etwas Positives an der Fehlleitung.

Foto zur Meldung: Einsatz gesucht – Feuerwehr fehlgeleitet
Foto: Einsatz gesucht – Feuerwehr fehlgeleitet

Und wieder brennt ein Feld – diesmal eilt die Feuerwehr nach Damsdorf

(09.07.2018)

In ganz Norddeutschland sorgt die lang anhaltende Trockenheit für Wald- und Flächenbrände. Und so kam der Alarm am Sonntag, 8. Juli, nicht ganz überraschend. Um 15.35 Uhr wurde unsere Freiwillige Feuerwehr nach Damsdorf gerufen. Unweit der Straße nach Schmalensee, bei Paulsruh, war ein abgeerntetes Getreidefeld in Brand geraten. Erste Löschversuche des Landwirts hatten nicht geholfen, und so heulten bald in der Umgebung die Sirenen.

 

Binnen weniger Minuten eilten zwölf Kameraden der Schmalenseer Wehr die Damsdorfer Straße entlang. Das Kommando hatte zunächst der frühere Wehrführer Rolf Kasch. Vor Ort übergab er die Leitung an seinen Nachfolger Volker Kay. Zuletzt hatte der nachgerückte stellvertretende Wehrführer Simon Siebelts als Ranghöchster die Verantwortung für Schmalensees Feuerwehrleute, die um 16.30 Uhr das Ende ihres Einsatzes meldeten.

 

Eindrücke von der Einsatzstelle hielt Benjamin Kasch im Bild fest.

Foto zur Meldung: Und wieder brennt ein Feld – diesmal eilt die Feuerwehr nach Damsdorf
Foto: Einsatz Paulsruh - Letzte Handgriffe

Brandgeruch und Gülle-Gestank – aber Feuer aus beim Flächenbrand in Kalübbe

(03.07.2018)

Als am 3. Juni kurz nach 14.30 Uhr in Schmalensee Vollalarm für die Freiwillige Feuerwehr ausgelöst wurde, war das Aufatmen groß, als der Melder „nur“ einen Flächenbrand anzeigte. Der war in Kalübbe-Heidkamp entstanden und die Wahrscheinlichkeit, erste Truppe vor Ort zu sein, war sehr gering. Denn mitten am Werktag zeigte sich, was von vielen Wehren beklagt wird: Die Verfügbarkeit der meist ortsfern arbeitenden Kameraden hielt sich in Grenzen.

 

Unter der Führung von Gruppenführer Matthias Kay rückten drei weitere Kameraden aus, zwei sollten später hinzu kommen. Erst einmal auf die Funkfrequenz der Kreis Plöner Kameraden gewechselt, gab es auch noch Verbindungsprobleme zur Einsatzleitung, die dann aber einige Minuten nach Eintreffen der Schmalenseer diesen eine Bereitstellung befahl.

 

Da jedoch war der Flächenbrand auf einem abgedroschenen Getreidefeld bereits gelöscht. Nach Schnellangriffen beteiligter Feuerwehren mit Wasser löschten Landwirte großflächig mit Gülle und Wasser die Flächen nach. Auch mit Pflug und Egge wurde gearbeitet. Der Mix aus Brandgeruch und Gülle-Gestank war alles andere als einladend. Dabei musste sich die Schmalenseer Wehr aber gar nicht beklagen – aus der Bereitstellung wurde sie rasch nach Hause entlassen, wo sie noch vor 16 Uhr wieder einrückte.

Foto zur Meldung: Brandgeruch und Gülle-Gestank – aber Feuer aus beim Flächenbrand in Kalübbe
Foto: Flächenbrand bei Kalübbe mit Wasser und Gülle bekämpft

Sorge vor Flächenbrand in Gönnebek am Samstagnachmittag schnell verpufft – Ergänzte Meldung

(01.07.2018)

Am 30. Juni wurde unsere Freiwillige Feuerwehr gegen 16.15 Uhr zu einem Vollalarm nach Gönnebek gerufen. Im Ortsteil Laaken war ein möglicher Flächenbrand gemeldet - „Wald/Moor“ sagten die Funkmeldeempfänger der Kameraden. Schlimmes fürchtend – sowohl Moor- als auch Waldbrände können hartnäckige Feuer bedeuten – brach eine Gruppe unter der Führung des früheren Wehrführers Rolf Kasch auf. Insgesamt waren zehn, mit weiteren auf dem Weg befindlichen Kräften 13 Feuerwehrmänner aus Schmalensee in Aktion.

 

Vor Ort hatten sich bereits neben der Gönnebeker Wehr Kräfte der Feuerwehren aus Trappenkamp und Bornhöved sowie die Feuerwehren Rickling und Willingrade eingefunden. Amtswehrführer Michael Dahlke, der in seiner Eigenschaft als stellvertretender Kreiswehrführer eine 24-Stunden-Übung des ABC-Zuges des Kreises Segeberg beaufsichtigte, eilte ebenso hinzu wie Amtsvorsteher Knut Hamann, der Bürgermeister der Gemeinde Gönnebek ist.

 

Rasch war die unklare Lage vor Ort geklärt. Offenbar hatten Anwohner bei starker Hitze und Trockenheit nichts besseres zu tun gehabt, als Unkraut mit der Gasflamme bekämpfen zu wollen. Dabei war eine Hecke oder Knick entzündet und von den Anwohnern nach Absetzen des Notrufes selbst gelöscht worden. Eine anders lautende Meldung besagt, dass der Notrufer die bei einem Flächenbrand in Blunk aufgetretene Rauchwolke gesehen und das Feuer im Raum Gönnebek vermutet habe.

 

Ein Hinweis an alle Bürgerinnen und Bürger: Bitte verbrennen Sie in diesen Tagen lang anhaltender Trockenheit und Hitze keine Gartenabfälle oder Unkraut in den Fugen, achten Sie bei offenem Feuer, etwa beim Grillen, auf Funkenflug und herunterfallende glühende Asche!

Foto zur Meldung: Sorge vor Flächenbrand in Gönnebek am Samstagnachmittag schnell verpufft – Ergänzte Meldung
Foto: Einsatz Gönnebek-Laaken am 30.06.2018

Einsatz für die Wehr – Unfall auf der B430

(09.06.2018)

Gedanklich eigentlich schon beim Vogelschießerumzug, wurden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Schmalensee in der Nacht zum 9. Juni von der Sirene alarmiert. Gegen 1.30 Uhr war ein Pkw aus Fahrtrichtung Plön kommend zwischen Vierhusen und Schmalensee von der Fahrbahn abgekommen und in den Straßengraben gefahren.

 

Wehrführer Peter van het Loo eilte mit zwölf Einsatzkräften zur Unfallstelle, auch die Feuerwehr Bornhöved war rasch zur Stelle. Während die Bornhöveder Kameraden mit der Hydraulikschere das Retten einer verletzten Person ermöglichten, sorgten Schmalenseer Feuerwehrleute für den Brandschutz an der Unfallstelle. Eine weitere Person hatte sich selbst aus dem Pkw befreien können.

 

Dass die zu rettende Person das Bewusstsein verlor, erschwerte insbesondere die Arbeit des Rettungsdienstes, der mit vielen Kräften, auch von der Berufsfeuerwehr Neumünster, im Einsatz war. Zwei Streifenwagenbesatzungen der Polizei waren ebenfalls vor Ort; ein Gutachter musste vor dem Abtransport des Unfallwagens hinzugezogen werden. Zuvor hatte die Feuerwehr Belau die Einsatzstelle übernommen.

 

Als weitere Wehr war die aus Ascheberg alarmiert worden, da auch sie über entsprechendes Gerät verfügt. Diese Kräfte konnten aber frühzeitig zurück geschickt werden. Die Kameraden aus Schmalensee waren um 3 Uhr zurück am Feuerwehrgerätehaus.

Foto zur Meldung: Einsatz für die Wehr – Unfall auf der B430
Foto: Einsatz für die Wehr – Unfall auf der B430

Personenrettung aus Unfallauto – Feuerwehr übte realitätsnah

(09.05.2018)

Auf dieses Szenario freuen sich die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr – wie auf viele andere – gar nicht: Eine Person ist mit ihrem Pkw verunglückt und muss aus dem Fahrzeug befreit werden. Mit „echtem Unfallauto“ wurde am 8. Mai auf dem Bolzplatz genau das geübt.

 

In diesem Jahr fahren die Ausbilder mal eine ganz neue Strategie: Sie nehmen, auch kurzfristig, Vorschläge aus der Mannschaft für die Gestaltung der Dienstabende an. Und als stellvertretender Gruppenführer Kevin Kasch die Frage stellte, kam der Wunsch nach einer Personenrettung aus einem Pkw auf. „Ich hätte ein Auto...“, kam die alles entscheidende Antwort von Christian Saggau.

 

Der Rest ist rasch geschildert. Ordnungsgemäß und unter Beachtung der Grundsätze für Sicherheit und Umweltschutz wurde das Fahrzeug von den Ausbildern auf dem Bolzplatz bereitgestellt, dann ging es in annehmbarer Ausbildungsstärke an die sachgerechte Rettungsaktion.

 

Die gelieferten Bilder stellten nicht nur den abwesenden Sicherheitsbeauftragten („alle Handschuhe an – Daumen hoch!“) zufrieden. Auch Wehrführer Peter van het Loo zeigte sich aus der Ferne beeindruckt: „Oh man, Ihr hattet einen coolen Dienstabend und ich war nicht dabei.“

 

 

Fotos: Matthias Kay

Foto zur Meldung: Personenrettung aus Unfallauto – Feuerwehr übte realitätsnah
Foto: Personenrettung aus Unfallauto – Feuerwehr übte realitätsnah

Schmalenseer definitiv nicht seekrank – Feuerwehr besteht die Cold Water Grill Challenge

(18.04.2018)

Eigentlich passte die Herausforderung den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr nicht so wirklich in den Kalender: Die Nachbarwehr aus Stocksee hatte eine „Nominierung“ zur Cold Water Grill Challenge ausgesprochen. Binnen Wochenfrist mussten die Schmalenseer in kaltem Wasser ihre Grillsaison eröffnen. Aber kurzum: Mission erfüllt!

 

Natürlich fand sich eine Truppe, die sich wagemutig in, na gut: auf die Fluten des Schmalensee begab – mit Grill! Die Badeinsel musste eh vor der Saisoneröffnung zu Wasser gelassen werden, was die tapferen Blauröcke mit Muskelkraft vollbrachten. Nun geht die Mannschaft ungern dorthin, wo es nichts Essbares gibt. Doch mit ihrem Wehrführer Peter van het Loo hat sie einen hervorragenden Bratmaxe.

 

Der Chef der Wehr lud auf die Insel, die mittels Hebeltechnik und Schleppkahn (in Form eines Kanu – nicht zur Nachahmung empfohlen, das war eine Ausnahme!) in Position gebracht wurde. Vom Floß aus, mit einer zünftigen Flasche Bier und der Aussicht auf Gegrilltes, wurde eine Video-Botschaft an die Stockseer Kameraden abgesetzt, die im Internet auf Youtube zu finden sein wird (wie unzählige weitere aus dem ganzen Bundesgebiet).

 

Mit zufriedenem Grinsen nominierte Peter van het Loo drei weitere befreundete Wehren: Die aus Trappenkamp, Bornhöved und Belau. Auch für sie gilt: Grillen in Verbindung mit kaltem Wasser – und schon ist der Job erledigt.

Foto zur Meldung: Schmalenseer definitiv nicht seekrank – Feuerwehr besteht die Cold Water Grill Challenge
Foto: Feuerwehr Schmalensee - Cold Water Grill Challenge 2018

Schnelleres Ausrücken der Feuerwehr dank Firma Otto Dörner

(04.04.2018)

Marty McFly reist in der Filmtrilogie „Zurück in die Zukunft“ mit Hilfe des Fluxkompensators erstaunlich schnell durch die Zeit. Und Schmalensees Freiwillige Feuerwehr kann ab sofort noch schneller ausrücken – dank eines Kompressors, gestiftet von der Firma Otto Dörner.

 

Es muss schnell gehen, wenn ein Einsatz beginnt: Die Mannschaft trifft am Feuerwehrgerätehaus ein, wirft die Einsatzkleidung über und bemannt das Fahrzeug. Blöd, wenn dann erst hinreichend Bremsdruck aufgebaut werden muss, ehe die Wehr ausrücken kann. Diese Zeit wird nun verkürzt: Der neue Kompressor mit einem Kesseldruck von maximal 10 bar hilft fortan, den nötigen Druck zügig (und leise) aufzubauen.

 

Da strahlte das Gesicht von Gerätewart Michael Hübner, der auch erster Maschinist und damit Kraftfahrer Nummer eins der Schmalenseer Wehr ist. Dr. Tilmann Quensell, Geschäftsführer bei Otto Dörner, und Prokurist Michael von Malottky übergaben „Hübi“ und Wehrführer Peter van het Loo den Kompressor, verbunden mit den besten Wünschen, zwar immer schnell zu den Einsätzen zu gelangen, aber von diesen auch stets unbeschadet zurückzukehren.

 

Wir wissen, dass wir mit der von uns betriebenen Kuhle und dem damit verbundenen Kieslastverkehr für Beeinträchtigung im Ort sorgen“, sagte Dr. Quensell. „Darum freuen wir uns, dass wir etwas für die Gemeinde tun können. Und bei der Feuerwehr sind wir immer an der richtigen Adresse, da ihre ehrenamtliche Arbeit der Allgemeinheit zugute kommt.“

 

Otto Dörner ist das dritte Unternehmen, dass die Kuhle auf dem Segeberger Kamp übernommen hat. „Und Ihre Fahrer sind nach meinen Beobachtungen die einzigen, die mit der Geschwindigkeit runter gehen, wenn sie in den Ort fahren“, lobte Michael Hübner. Tatsächlich gibt es entsprechende Anweisungen des Unternehmens an seine Werksfahrer. „In gut zwei Jahren ist die Auskiesung im jetzigen Werk abgeschlossen“, so Dr. Quensell. „Dann beginnen wir mit der Verfüllung und Renaturierung gemäß Vorgaben der Naturschutzbehörden“, ergänzte Michael von Malottky.

 

Beide Dörner-Vertreter informierten sich umfangreich über die Feuerwehr und fühlten sich bestätigt, mit ihrer Sachspende den richtigen Adressaten gefunden zu haben. „Auf die Idee hat uns das Feuerwehrmitglied Christopher Orth gebracht, mit dem wir beruflich Kontakt haben“, verriet von Malottky. Unterdessen nahmen Michael Hübner, Peter van het Loo und auch Gemeindearbeiter Volker Kay den Kompressor weiter unter die Lupe. Gerätewart Hübi erkannte auch für seine Arbeiten an der Werkbank Verwendungsmöglichkeiten für das gute Stück – und das Strahlen im Gesicht hielt weiter an.

 

Foto zur Meldung: Schnelleres Ausrücken der Feuerwehr dank Firma Otto Dörner
Foto: Michael von Malottky v.l., Dr. Tilmann Quensell übegaben Michael Hübner und Peter van het Loo den Kompressor

Vor 85 Jahren: Willi Siebke wieder zum Wehrführer gewählt

(25.02.2018)

Die Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schmalensee (heute Jahreshauptversammlung) tritt am 25. Februar 1933 zusammen. 28 Mitglieder sind anwesend und wählen mit der Mehrheit von 23 Stimmen ihren seit 1906 amtierenden Hauptmann (Gemeindewehrführer) Willi Siebke erneut in dieses Amt.

 

Zum neuen Schriftführer wird mit 15 Stimmen Hellmut Saggau gewählt. Außerdem werden die Kameraden Ludwig Saggau, Friedrich Herbst, August Dohse (laut Pressebericht Roose), Johann Suhr und Christian Stegelmann in das Ehrengericht gewählt, dem Ludwig Saggau vorsteht. Wilhelm Göttsch wird in der Funktion des Spritzenmeisters bestätigt.

 

Ausgetreten aus der Wehr ist im Laufe des Jahres Peter Nagel. Auch der Schriftführer Ernst Stegelmann, dessen Amtszeit mit Ablauf der Versammlung endet, tritt aus. Im damaligen Sprachgebrauch heißt dies jedoch, dass sie nicht mehr aktive Mitglieder sind – beide werden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Im Fall Peter Nagel, der 25 Jahre treues aktives Mitglied war, wird im Protokoll der Wehr eine Begründung für das vorzeitige Ausscheiden gegeben: „Es sind junge Leute genug da und die Uniformen sind knapp.“ Neu aufgenommen wird August Kruse.

 

Nicht im Protokoll, aber im Bericht des Segeberger Kreis- und Tageblatts vom 4. März 1933 enthalten ist der Hinweis, dass Fritz Herbst für 25-jährigen und Hugo Saggau für 20-jährigen Feuerwehrdienst ausgezeichnet werden. Wiederum im Protokoll nachzulesen ist, dass aus Strafgeldern Einnahmen in Höhe 7,80 Mark zu verzeichnen waren und dass man das Dach des Spritzenhauses neu unterstreichen will – Bauunternehmer Paul Blunk wird dies kostenlos erledigen.

 

Das Protokoll endet mit der Wiedergabe eines Grußes von August Griese, „dem alten, langjährigen Mitglied“: Er lässt sagen, die Mitglieder sollten nicht mehr Medizin einnehmen, als vom Arzt verordnet.

 

 

Anmerkung: Den historischen Rückblick auf den Mai 1933 vorwegnehmend sei erklärt, dass dies eine reguläre Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr war, deren Verlauf laut Protokoll nicht anders als die der Vorjahre ausfiel. Die gravierenden politischen Umwälzungen des Jahres 1933 in Deutschland sollten sich in Schmalensee aber besonders auf die Feuerwehr auswirken und nach wenigen Monaten zur Ablösung des Wehrführers führen.

[Download]

Foto zur Meldung: Vor 85 Jahren: Willi Siebke wieder zum Wehrführer gewählt
Foto: SKTB 04.03.1933 Feuerwehr-Generalvesammlung 25.02.1933

Feuerwehr flaggt auf Halbmast – Grund ist der Tod zweier Kameraden im Land

(16.02.2018)

Warum weht vor dem Feuerwehrgerätehaus die Flagge auf Halbmast?“, wurde gefragt. Die Antwort ist nicht in Schmalensee zu suchen. Die Feuerwehren in Schleswig-Holstein sind zurzeit tief betroffen:

 

Eine 13-jährige Angehörige der Jugendfeuerwehr Neumünster-Mitte musste am 7. Februar rettungsdienstlich und notärztlich behandelt werden und verstarb später im Friedrich-Ebert-Krankenhaus. Alle Rettungsmaßnahmen blieben leider ohne Erfolg. Der Vorfall stand nicht im Zusammenhang mit dem Übungsdienst.

 

Bei einem Brandeinsatz in der Gemeinde Buchholz (Dithmarschen) kam es am 8. Februar zu einem weiteren Todesfall. Ein 55-jähriger Angehöriger der Einsatzabteilung brach aus bisher unbekannten Gründen zusammen. Eine sofort eingeleitete Reanimation blieb leider erfolglos. Die Kräfte der Buchholzer Wehr wurden aus dem Einsatz abgezogen und durch Kräfte der Nachbarwehren Quickborn-Brickeln, Burg, Eddelak und Kuden ersetzt.

 

In beiden Fällen kümmern sich Fachkräfte der Einsatznachsorge um die Beteiligten.

Ilona Dudek, stellvertretende Landesverbandsvorsitzende, spricht den Angehörigen und allen an beiden Fällen Beteiligten ihre Anteilnahme aus. „Worte können in diesen Situationen nicht trösten, aber sie zeigen, dass die Hinterbliebenen in ihrem Schmerz nicht alleine sind."

Der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein hatte alle Feuerwehren des Landes gebeten, ihre Flaggen an den Feuerwehrhäusern auf Halbmast zu setzen. Dem ist auch die Freiwillige Feuerwehr Schmalensee nachgekommen und hat die große Flagge des Deutschen Feuerwehrverbandes gehisst, die von den Ehrenmitgliedern zum 120-jährigen Bestehen der Wehr gestiftet worden war. Die Verbundenheitsbekundung wird mit dem einsetzenden Wochenende beendet.

Foto zur Meldung: Feuerwehr flaggt auf Halbmast – Grund ist der Tod zweier Kameraden im Land
Foto: Feuerwehr flaggt auf Halbmast – Grund ist der Tod zweier Kameraden im Land

Kollision auf der Bundesstraße – Feuerwehr sicherte die Unfallstelle

(30.01.2018)

Der zweite Vollalarm des Jahres rief die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Schmalensee am 29. Januar um 12.45 Uhr zusammen. Auf der Bundesstraße 430 hatte sich auf Höhe Vierhusen ein Verkehrsunfall ereignet, der zunächst Schlimmes ahnen ließ, und am Ende doch recht glimpflich ausging.

 

Ein 83-Jähriger Autofahrer aus Neumünster war, aus Schmalensee kommend, bei Vierhusen in den Gegenverkehr geraten und kollidierte zuerst mit einem Kieslaster, dann mit einem Sattelzug, der beim Ausweichversuch in den Straßengraben rutschte.

 

Zwar musste der Pkw-Fahrer aus seinem Fahrzeug befreit werden, er und der Fahrer des Sattelzuges mussten aber mit nur leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Ein zunächst angeforderter Rettungshubschrauber kam nicht zum Einsatz.

 

Mehrere Feuerwehren, darunter die Bornhöveder und die Wankendorfer Wehr mit ihren hydraulischen Scheren, waren im Einsatz. Die Einsatzleitung hatte die Wehr aus Kalübbe. Schmalensees Freiwillige Feuerwehr sicherte unter der Führung von Volker Kay in Stärke 1/6 die Unfallstelle ab.

 

Während der Rettungs- und anschließenden Bergungsarbeiten musste die B 430 zwischen Kalübbe und Schmalensee lange voll- bzw. teilgesperrt werden.

Foto zur Meldung: Kollision auf der Bundesstraße – Feuerwehr sicherte die Unfallstelle
Foto: Kollision auf der Bundesstraße – Feuerwehr sicherte die Unfallstelle

Das Ende von Weihnachten – Feuerwehr verbrannte die Tannenbäume

(28.01.2018)

Faszination – Feuerbälle, Funkenflug, lautes Knistern. Das Tannenbaumverbrennen hatte es in sich. Über 70 Weihnachtsbäume hatte die Freiwillige Feuerwehr von Schmalenseer Haushalten eingesammelt. In den frühen Abendstunden des 27. Januar gingen sie auf dem Bolzplatz in Flammen auf.

 

Rund 60 Besucher ließen sich das Schauspiel nicht entgehen und ließen sich obendrein die leckere Erbsensuppe und Punsch schmecken. Alteingesessene und Neubürger genossen gemeinsam die erste größere Veranstaltung des Jahres auf der Festwiese und hatten Gelegenheit, mit den Kameraden ins Gespräch zu kommen.

 

Auch Wehrführer Peter van het Loo und seine Truppe hatten großen Spaß am Tannenbaum verbrennen – eine der wenigen Gelegenheiten, bei denen der Feuerwehrmann das Feuer entfacht statt es zu löschen.

Foto zur Meldung: Das Ende von Weihnachten – Feuerwehr verbrannte die Tannenbäume
Foto: Das Ende von Weihnachten

Ein Mal Gold, zwei Mal Silber – Mitglieder der Feuerwehr wurden geehrt

(21.01.2018)

Das war die 128. Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schmalensee und die erste unter ihrem Wehrführer Peter van het Loo. Der hatte, auf dem Papier, eine recht normale Tagesordnung abzuarbeiten. Doch es steckten viele Personalien in den entscheidenden Punkten – darunter die Verleihung von vier Brandschutzehrenzeichen an langjährige Mitglieder der Feuerwehr.

 

22 Aktive der Schmalenseer Wehr, dazu die Ehrenmitglieder sowie zahlreiche Vertreter der benachbarten Feuerwehren des Amtes Bornhöved, aus Belau und Kalübbe und einige Fördernde Mitglieder waren in den Gemeindesaal gekommen und ließen sich, nach einer Schweigeminute für den verstorbenen ehemaligen Kameraden Michael Stock, das Sauerfleisch mit Bratkartoffeln schmecken. Als Ehrengäste waren neben Mitgliedern der Gemeindevertretung um Bürgermeister Sönke Siebke auch Amtsvorsteher Knut Hamann und der stellvertretende Kreiswehrführer und Amtswehrführer Michael Dahlke erschienen, die Grußworte an die Versammlung richteten. Pastorin Ulrike Egener von der Evangelischen Kirchengemeinde Bornhöved überbrachte eine Plakette mit dem Segensspruch der Sternsinger für die Tür zum Feuerwehrgerätehaus.

 

Befördert wurden der stellvertretende Wehrführer Simon Siebelts zum Brandmeister und Christopher Orth zum Oberfeuerwehrmann. Einen Karrieresprung machte Benjamin Kasch, der vom Oberfeuerwehrmann zum Löschmeister gemacht werden konnte. Außerdem wurde Peter van het Loo durch Michael Dahlke zum Hauptlöschmeister mit zwei Sternen ernannt und erhielt zudem für 20 Jahre Feuerwehrdienst die entsprechende Bandschnalle zur Uniform. „Meine Ziele, als ich in die Feuerwehr eintrat, waren: Im Einsatz immer vorn zu sein und Löschmeister zu werden“, verriet van het Loo den Anwesenden. „Nun bin ich mehr als ich wollte und als Wehrführer kann ich im Einsatz nicht mehr ganz vorne sein – irgendwie kam alles anders.“ In seinem Bericht ging der Wehrführer auf die umfangreichen Aktivitäten der Wehr im Jahr 2017 ein, darunter acht Einsätze und zwei Alarmübungen. 24 Aktive und 12 Ehrenmitglieder zählt die Wehr, die von 65 Förderern unterstützt wird.

 

Zehn Jahre ist der neu gewählte Kassenprüfer Jan Jansen Mitglied der Wehr und wurde entsprechend ausgezeichnet. Das Brandschutzehrenzeichen in Silber gab es für 25-jährigen Feuerwehrdienst für Gerätewart Michael Hübner und den früheren Gruppenführer Sönke Nagel. Die Ausfertigung des Brandschutzehrenzeichens in Gold ging für 40 Jahre Dienst im blauen Rock an den früheren Gemeindewehrführer Rolf Kasch.

 

Zehn Jahre ist es her, dass Gerhard Mühlenberg das Brandschutzehrenzeichen in Gold erhielt und anschließend in die Ehrenabteilung der Wehr wechselte. Nun gab es für den früheren Gerätewart und Gruppenführer, Erste-Hilfe-Ausbilder und Erzieher in Fragen des Selbst- und Katastrophenschutzes sowie Regisseur der Theatergruppe eine besondere Bandschnalle für 50-jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr. „Gerhard ist oft, wenn die Sirene geht, als Ehrenmitglied der erste Aktive“, erklärte Peter van het Loo in der Laudatio. „Weil er einen kurzen Weg und einen Schlüssel zum Gerätehaus hat, öffnet Gerhard oft vor Eintreffen der Kameraden das Tor und fährt schon mal das Fahrzeug aus der Halle.“

 

Foto zur Meldung: Ein Mal Gold, zwei Mal Silber – Mitglieder der Feuerwehr wurden geehrt
Foto: Geehrte: Rolf Kasch, Sönke Nagel, Michael Hübner, Jan Jansen, Gerhard Mühlenberg und Peter van het Loo

Das gibt ein großes Feuer – Über 70 Weihnachtsbäume eingesammelt

(15.01.2018)

Das zweite Schmalenseer Tannenbaumverbrennen der Freiwilligen Feuerwehr kann kommen. Am Sonnabend, 27. Januar werden über 70 Tannenbäume auf dem Bolzplatz am Feuerwehrgerätehaus in Flammen aufgehen. Eingesammelt wurden sie am vergangenen Sonntag, 14. Januar bei knackiger Kälte von hoch motivierten Blauröcken.

 

In zwei Gruppen wurde das Dorf abgefahren. Viele Haushalte hatten ihre Weihnachtsbäume entschmückt und an die Straßen gelegt, so dass das Einsammeln ein Klacks war. Stolz reihten sich die Kameraden – verstärkt um einen Jugendfeuerwehrmann – anschließend inmitten der gemachten „Beute“ zum Gruppenfoto auf. Kevin Kasch, stellvertretender Gruppenführer der Wehr und im Festausschuss federführend, konnte nicht mit aufs Bild – er hat es geschossen. Und auch Wehrführer Peter van het Loo ließ sich zum Anfertigen einiger Bilder hinreißen.

 

Wer nun dabei sein möchte, wenn die ausgedienten Weihnachtsbäume von den Brandschützern in angezündet werden, der sei am 27. Januar um 17 Uhr auf dem Bolzplatz. Kälte, Durst und Hunger sollten nicht abschrecken – gegen alles werden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr etwas unternehmen, wie der beigefügte Flyer verrät.

[Flyer]

Foto zur Meldung: Das gibt ein großes Feuer – Über 70 Weihnachtsbäume eingesammelt
Foto: Fleißige Tannenbaumjäger (Foto Kevin Kasch)

Überraschung für die Feuerwehren: Kreiswehrführer Holger Gebauer ist zurückgetreten

(11.01.2018)

Das kam unerwartet. Am Dienstag, 9. Januar, ist der Segeberger Kreiswehrführer Holger Gebauer (51) mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurückgetreten. Der Kaltenkirchener, der erst 2015 die Nachfolge des ebenfalls zurückgetretenen Rolf Gloyer angetreten hatte, gab persönliche Gründe für den Rückzug an, vornehmlich die Nichtvereinbarkeit von Ehrenamt, Beruf und Familie.

 

Gebauer informierte neben den Vorstandsmitgliedern des Kreisfeuerwehrverbandes und Landrat Jan Peter Schröder auch alle 115 Wehrführer im Kreisgebiet. In einer ersten Reaktion drückte der Landrat am späten Nachmittag in einer Pressemitteilung sein Bedauern aus. Holger Gebauer habe jahrzehntelang erfolgreich in verschiedenen Funktion für den KFV gearbeitet und sich um das Feuerwehrwesen im Kreis Segeberg verdient gemacht, so Schröder.

 

In die kurze Amtszeit Holger Gebauers fiel im Jahr 2017 das 125-jährige Bestehen des KFV Segeberg mit großem Festakt, der Herausgabe einer Chronik und der Durchführung eines Blaulichttages in der Bad Segeberger Innenstadt.

 

Bis zur regulären Jahreshauptversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes am 13. April 2018 in Ellerau werden nun die beiden Stellvertreter Gebauers, Jörg Nero (Amtswehrführer Boostedt-Rickling) und Michael Dahlke (Amtswehrführer Bornhöved) den Verband führen.

Foto zur Meldung: Überraschung für die Feuerwehren: Kreiswehrführer Holger Gebauer ist zurückgetreten
Foto: Kreiswehrführer Holger Gebauer (Foto Christian Detlof)

Die Arbeit kann kommen – Dienstplan der Feuerwehr für 2018 steht

(09.01.2018)

Der Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr Schmalensee hat seine Planungen für das Jahr 2018 weitestgehend abgeschlossen und den Kameradinnen und Kameraden den Dienstplan vorgelegt. Dieser beinhaltet neben dem Regel-Ausbildungsdienst auch wieder gemeinsame Übungen mit den Nachbarwehren aus dem Kreis Plön, Belau und Kalübbe, sowie die Begleitung verschiedener Veranstaltungen im Ort.

 

Einsätze wünscht sich eine Feuerwehr grundsätzlich nicht, sie bereitet sich aber auf mögliche Schadenslagen vor. Spätestens am 4. September ist deshalb mit vermehrtem Aufkommen von Blaulicht und Signalhorn im Ort zu rechnen. Dann üben die drei Wehren in Schmalensee.

 

Der Volkstrauertag wird in diesem Jahr am Sonntagmorgen, 18. November am Gefallenendenkmal begangen. Ob am Vorabend ein Team in Dunkelblau den Wanderpokal beim Dorfquiz gewinnen kann, wird sich noch herausstellen. Beide Veranstaltungen sind im Dienstplan ebenso aufgeführt wie das erste Highlight für alle aktiven und Ehrenmitglieder sowie die Förderer: Am Sonnabend, 20. Januar, wird im Gemeindesaal ab 20 Uhr die Jahreshauptversammlung abgehalten.

[Dienstplan]

Foto zur Meldung: Die Arbeit kann kommen – Dienstplan der Feuerwehr für 2018 steht
Foto: Die Arbeit kann kommen – Dienstplan der Feuerwehr für 2018 steht

Erster Einsatz 2018: Feuerwehr pumpte Wasser in Trappenkamp

(06.01.2018)

Der erste Sirenenalarm 2018 für die Freiwillige Feuerwehr rief diese am 5. Januar nach Trappenkamp. Dort drohten zwei Regenrückhaltebecken in der Industriestraße nach lang anhaltenden Regenfällen der letzten Wochen überzulaufen.

 

Insgesamt waren 50 Einsatzkräfte aller acht Wehren des Amtes Bornhöved damit beschäftigt, die Becken abzupumpen und das Wasser auf umliegende Felder zu verteilen, wo es versickern soll. Geschätzte 4.000 Kubikmeter Wasser mussten aus den Becken gefördert werden.

 

Die Trappenkamper Einsatzkräfte waren bereits um die Mittagszeit ausgerückt, nach und nach wurden die Nachbarwehren zur Verstärkung hinzugezogen. Schmalensees Feuerwehr rückte mit insgesamt zehn Einsatzkräften an, die Führung hatte der stellvertretende Gruppenführer Kevin Kasch.

Foto zur Meldung: Erster Einsatz 2018: Feuerwehr pumpte Wasser in Trappenkamp
Foto: Benjamin Kasch mit tragender Rolle (Foto Gerrit Sponholz)

Heldenfahrt der Feuerwehr Schmalensee – Platz 7 bei der Fahrübung des Kreisverbandes

(28.10.2017)

Am Ende war gegenseitiges Schulterklopfen angesagt: Bei der Fahrübung des Kreisfeuerwehrverbandes Segeberg hat eine Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr Schmalensee unter 31 teilnehmenden Mannschaften einen sehr achtenswerten 7. Platz belegt.

 

Angeführt von Gemeindewehrführer Peter van het Loo und mit Gruppenführer Matthias Kay am Lenkrad setzte sich das Schmalenseer Einsatzfahrzeug von der Kreisfeuerwehrzentrale in Bad Segeberg aus in Bewegung, um auf einem Kurs durch den nördlichen Kreis Segeberg diverse Aufgaben zu bewältigen.

 

66 Kilometer legten die Schmalenseer auf dem Törn über Wittenborn, Heidmühlen, Groß Kummerfeld, Gönnebek, Trappenkamp und Hamdorf zurück. Neben Feuerwehr spezifischen Themen gab es auch Aufgaben wie das Schlauchkegeln (unser Max Saggau traf mit der B-Länge alle Zehn), einen Hindernisparcours, ein noch nicht gekanntes Leiterspiel oder den Auftrag, ein Stück Holz mit vorgegebenem Gewicht vom Stamm zu sägen (wir waren ganz nah dran an den 720 Gramm). Auf der Fahrt waren alle Gruppenmitglieder gefordert, zu denen auch Simon Siebelts und Christian Detlof gehörten: Beobachtungen waren anzustellen auf abgefragte Besonderheiten am Wegesrand.

 

Nach Platz 12 im Vorjahr hat die Wehr sich tüchtig gesteigert, Wehrführer Peter van het Loo war vollauf zufrieden und sein Stellvertreter Simon Siebelts wollte schon als nächstes Ziel den 2. Platz ausgeben. Nun ja – ein Jahr Üben wäre theoretisch möglich.

 

Ergebnisse:

Sieger: FF Krems II, 2. FF Daldorf, 3. FF Sülfeld, 4. FF Willingrade, 5. FF Latendorf, 6. FF Negernbötel, 7. FF Schmalensee, 8. FF Travenhorst, 9. FF Bad Bramstedt, 10. JFF Sülfeld (Sieger unter den Jugendfeuerwehren), 11. FF Bad Segeberg, 12. FF Ulzburg, 13. JFF Itzstedt I, 14. FF Damsdorf, 15. Führungsgruppe Amts-FF Bad Bramstedt Land, 16. Amts-FF Trave-Land, FF Ellerau, Gefahrguterkundungstrupp Amt Itzstedt, FF Friedrichsgabe, FF Seedorf-Schlamersdorf, FF Stubben, FF Traventhal, FF Wahlstedt, FF Groß Rönnau, JFF Bad Segeberg, JFF Ellerau, JFF Bühnsdorf, JFF Fahrenkrug, JFF Groß Kummerfeld, JFF Bad Bramstedt Land.

Foto zur Meldung: Heldenfahrt der Feuerwehr Schmalensee – Platz 7 bei der Fahrübung des Kreisverbandes
Foto: Fahrübungs-Gruppe: Christian Detlof (von links), Peter van het Loo, Simon Siebelts, Max Saggau, Fahrer Matthias Kay

Kampf gegen Blutkrebs – Stammzellen-Registrierung bei der Feuerwehr Wankendorf am 8. Oktober 2017

(26.09.2017)

Die Freiwillige Feuerwehr Wankendorf hat ihre Nachbarwehren gebeten, auf eine außergewöhnliche Aktion aufmerksam zu machen: Am Sonntag, 8. Oktober 2017, findet im Wankendorfer Feuerwehrgerätehaus (Kirchtor 3), von 10 bis 15 Uhr eine Stammzellen-Registrierung statt. Diese dient dem Kampf gegen Blutkrebs.

 

Direkt betroffen ist der sechsjährige Jonte aus Wankendorf, den die Feuerwehr-Kameraden dort in ihr Herz geschlossen haben und für den sie sich einsetzen. Ihr Flugblatt zur Aktion ist dieser Meldung beigefügt.

Foto zur Meldung: Kampf gegen Blutkrebs – Stammzellen-Registrierung bei der Feuerwehr Wankendorf am 8. Oktober 2017
Foto: Kampf gegen Blutkrebs – Stammzellen-Registrierung bei der Feuerwehr Wankendorf am 8. Oktober 2017

Schwierigkeiten aufgezeigt – gemeinsame Übung der Wehren Schmalensee, Belau und Kalübbe

(13.09.2017)

Die Lage: Ein Schwelbrand in der Maschinenhalle auf dem Hof von Simon Siebelts. Die Herausforderungen: Vier Personen werden in der verqualmten Halle vermutet und müssen unter Atemschutz gerettet werden. Außerdem brauchen die Einsatzkräfte Wasser – das zu dem abgelegenen Betrieb über 850 Meter gefördert werden muss!

 

Die dritte gemeinsame Übung der Wehren Schmalensee, Kalübbe und Belau am 12. September führte Führern und Mannschaft vor Augen, warum eine Konzentration vieler Kräfte mit ihrem Gerät immer wieder geprobt werden muss. Erste Schwierigkeit für die Wehren aus dem Kreis Plön: Ein Anmelden bei der Leitstelle Norderstedt funktionierte nicht. Im realen Einsatzfall eine echte Nervenprobe.

 

Herausforderung zwei: Die zuerst am Einsatzort eingetroffene Schmalenseer Wehr hatte einen Teil ihrer Schlauchleitungen am Objekt auslegen müssen und begann, vom Ausläufer des Grimmelsberges hinauf zur Tarbeker Straße eine Leitung aufzubauen. Die Nachbarwehren kamen mit ihren Schläuchen vom Hirtenweg, dem Standort des nächsten Oberflurhydranten entgegen. Gute 40 Meter Schlauch fehlten, Improvisieren war angesagt, was zwar gelang, aber Zeit kostete.

 

Unterdessen gelang es den Atemschutzgeräteträgern, die in großer Zahl verfügbar waren, alle vermissten Personen zu retten. Doch die Lage entwickelte sich weiter: Im Obergeschoss des gegenüber liegenden Haupthauses waren zwei Personen unter Rundballen geraten. Auch ihre Rettung gelang und mittels Rettungsbrett wurden sie auf den Hofplatz herabgelassen.

 

Wir haben nur wenige, dafür erhebliche Defizite erkannt. Auch dafür üben wir“, fasste Schmalensees Wehrführer Peter van het Loo bei der Abschlussbesprechung am Feuerwehrgerätehaus zusammen. Im „scharfen“ Einsatz, auch das war allen Beteiligten klar, wären im Rahmen einer Alarmierung der Amtsfeuerwehr Bornhöved weit mehr Kräfte (und Schläuche) verfügbar. Weitere Tanklöschfahrzeuge hätten obendrein sehr schnell sehr viel mehr Wasser verfügbar gemacht. Das beruhigt. Bei leckerer Bratwurst, von Jörg Lange als Vertreter der passiven Mitglieder gegrillt, klang der Übungsabend aus.

Foto zur Meldung: Schwierigkeiten aufgezeigt – gemeinsame Übung der Wehren Schmalensee, Belau und Kalübbe
Foto: Personenrettung

125 Jahre Kreisfeuerwehrverband – Schmalensee beim Festakt

(03.09.2017)

Auf ihr 125-jähriges Bestehen hat die Freiwillige Feuerwehr Schmalensee schon 2014 zurückblicken können – nun hat der Kreisfeuerwehrverband Segeberg seines feiern können. Mit einem Festkommers am 2. September in der Bad Segeberger Mehrzweckhalle wurde das Jubiläum offiziell zelebriert und eine Verbandschronik übergeben.

 

Gemeindewehrführer Peter van het Loo vertrat die Schmalenseer Wehr, ebenso waren seine Pendants aus den benachbarten Wehren des Amtes Bornhöved sowie Amtswehrführer und stellvertretender Kreiswehrführer Michael Dahlke vertreten. Sie alle wurden Zeugen, wie Kreispräsident Winfried Zylka aus Bornhöved die Deutsche Feuerwehr-Ehrenmedaille für seine besonderen Verdienste um das Feuerwehrwesen im Kreis Segeberg verliehen wurde. In die bisher 27 Jahre währende Amtszeit Zylkas fiel u.a. der Bau und die Erweiterung der Kreisfeuerwehrzentrale in Bad Segeberg.

 

Auch im Zusammenhang mit der Chronik des Kreisfeuerwehrverbandes stand die Bornhöveder Amtswehr im Fokus: Gönnebeks ehemaliger und leider im Juni 2017 verstorbener Wehrführer Alfred Kaack hatte diese maßgeblich erarbeitet und die von Autoren und Arbeitsgruppen erstellten Beiträge gesammelt. Stellvertretend dankte Kreiswehrführer Holger Gebauer der Witwe Silvia und Sohn Andreas Kaack für den Einsatz Alfred Kaacks.

 

Dieser hatte auch Uwe Zeitter (UweHoch2) aus Wahlstedt, der 2014 die Schmalenseer Festschrift aufgelegt hatte, und Schmalensees Sicherheitsbeauftragten Christian Detlof als Lektor „engagiert“. Auch ihnen dankte Gebauer, der zuvor von Landesinnenminister Hans-Joachim Grote die Ehrengabe des Landes in Empfang nehmen konnte, ausdrücklich. Die Chronik selbst, vorgestellt von Ehrenkreiswehrführer Hans-Jürgen Berner, ist nicht im Handel erhältlich. Fortgesetzt werden die Feierlichkeiten mit einem Blaulichttag am 3. September in der Bad Segeberger Innenstadt.

 

 

 

Foto zur Meldung: 125 Jahre Kreisfeuerwehrverband – Schmalensee beim Festakt
Foto: Gemeindewehrführer Schmalensee Peter van het Loo

Hurra – Unsere Feuerwehr ist in der Zeitung!

(24.08.2017)

Die Freiwillige Feuerwehr Schmalensee gehört zu den Wehren, die in einer Sonderbeilage der Segeberger Zeitung (25. August) und des Anzeigenblatts Nord Express (30. August) vorgestellt werden. Anlass ist das 125-jährige Bestehen des Kreisfeuerwehrverbandes Segeberg, dass am ersten Septemberwochenende mit einem Festkommers (2. September) für geladene Gäste und am 3. September mit einem großen Blaulichttag für die Bevölkerung in der Bad Segeberger Innenstadt gefeiert wird.

 

Gemeindewehrführer Peter van het Loo und sein Stellvertreter Simon Siebelts standen dem Journalisten Rede und Antwort zur Geschichte und Ausstattung der Wehr, zur Nachwuchsgewinnung und Tagesverfügbarkeit der Einsatzkräfte.

 

Dass Schmalensees Feuerwehr eine bewegte Geschichte vorweisen kann, belegt die 2014 erschienene Chronik „125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Schmalensee“. Mitbürger, die noch kein Exemplar haben, können sich gern mit dem Vorstand der Wehr oder über das Kontaktfeld dieser Homepage mit dem Chronik-Team in Verbindung setzen – es sind noch Exemplare vorhanden.

Foto zur Meldung: Hurra – Unsere Feuerwehr ist in der Zeitung!
Foto: Pressetermin der FF Schmalensee

Dies ist eine Übung – Alarmfahrten der Feuerwehren am 12. September

(21.08.2017)

Die Freiwillige Feuerwehr Schmalensee informiert, dass es am Abend des 12. September zu Einsatzfahrten mehrerer Feuerwehren durch das Dorf kommen wird: Verabredungsgemäß findet die dritte und somit letzte gemeinsame Übung des Jahres der Wehren Schmalensee, Belau und Kalübbe statt.

 

Die Führung der Schmalenseer Wehr hat sich bereits ein Objekt ausgesucht, dass den beteiligten Einsatzkräften einiges abverlangen wird. Wie immer gilt es, Atemschutzgeräteträger, Fahrzeuge und die übrige Mannschaft gleichermaßen lagegerecht einzusetzen.

 

Gegen 20 Uhr ist mit der Alarmierung und anschließendem Anrücken der benachbarten Kräfte zu rechnen. Wo genau geübt wird, stellt sich erst mit Übungsbeginn heraus – die eigene Wehr wird schließlich ebenfalls beübt. „Wichtig für die Bevölkerung ist, dass es zu keinen Beeinträchtigungen im Zuge der Durchgangsstraßen oder an ihren Grundstückszufahrten kommen wird“, verspricht Schmalensees Gemeindewehrführer Peter van het Loo.

 

Die Wehren Belau, Kalübbe und Schmalensee üben regelmäßig den gemeinsamen, Kreisgrenzen übergreifenden Einsatz, weil dieser aufgrund der räumlichen Lage der drei Gemeinden jederzeit nötig sein kann. Grundsätzlich ist die FF Schmalensee an die Amtsfeuerwehr Bornhöved gebunden, in deren Verbund amtsweit Schadenslagen von mittlerer und großer Gewichtung abgearbeitet werden.

Foto zur Meldung: Dies ist eine Übung – Alarmfahrten der Feuerwehren am 12. September
Foto: Dies ist eine Übung – Alarmfahrten der Feuerwehren am 12. September

Feuer aus – Wehr kam in Bornhöved nicht mehr zum Einsatz

(16.08.2017)

Ein Vollalarm überraschte unsere Freiwillige Feuerwehr am Nachmittag des 15. August: In der Alten Plöner Chaussee war im Zuge von Ernetarbeiten ein Flächenbrand entstanden. Die zuständige Bornhöveder Wehr ging auf Nummer sicher und forderte Verstärkungen aus Schmalensee und Gönnebek an. Doch bei deren Eintreffen war die Gefahr einer Ausdehnung bereits gebannt.

Der Landwirt selbst hatte die brennende Fläche mit seinen Gerätschaften eindämmen können, im Schnellangriff machten die Bornhöveder Kameraden den Flammen den Garaus.

Die Schmalenseer Wehr bezog mit acht Mann unter der Einsatzleitung von Volker Kay am Kathekerberg Position, um im Bedarfsfall vom dortigen Hydranten eine Wasserversorgung zu gewährleisten. Doch dazu kam es gar nicht mehr. „Zwischen Alarmierung und Rückkehr zum Stützpunkt lag eine knappe Stunde“, berichtete Volker Kay.

Foto zur Meldung: Feuer aus – Wehr kam in Bornhöved nicht mehr zum Einsatz
Foto: Feuer aus – Wehr kam in Bornhöved nicht mehr zum Einsatz

Blaulichttag am 3. September: Kreisfeuerwehrverband Segeberg feiert 125-jähriges Bestehen

(03.08.2017)

Vor 125 Jahren wurde der Kreisfeuerwehrverband Segeberg gegründet. Auf dieses besondere Jubiläum schauen alle Feuerwehrmänner und -frauen, aber auch alle am facettenreichen Feuerwehrwesen Interessierten am besten am Sonntag, 3. September 2017 besonders intensiv: Dann findet in der Bad Segeberger Innenstadt ein „Blaulichttag“ statt. Von 10 bis 17 Uhr gibt es ein abwechslungsreiches Programm.

 

Das umfasst Vorführungen, Informationen, Kulinarisches sowie Spiel- und Mitmachangebote für Jung und Alt. Es gibt Foodtrucks, eine Tombola, Comedy, Fachvorträge und einen Flohmarkt. Eröffnet wird der Blaulichttag um 10 Uhr im Landratspark gegenüber des Kreishauses und der Segeberger Zeitung. Bis in den Nachmittag finden dort Vorführungen statt: Etwa Rettungshunde im Einsatz oder Löschangriffe wie vor 125 Jahren.

 

Der ABC-Zug präsentiert sich mit seinen Gerätschaften auf dem Schweinemarkt (im Bereich der Zufahrt zur Kurpromenade). In der Kurhausstraße zeigen Bundeswehr, THW und Rettungsdienste ihre Zusammenarbeit im Katastrophenfall. Aus dem Turm der Marienkirche wird eine Person gerettet werden, der Rasen davor bietet Platz für das Spielmobil „Feuertaufe“ und auch der Marktplatz dient als Aktionsfläche. Feuerwehr-Oldtimer dürfen nicht fehlen – sie werden in der Hamburger Straße zwischen Landratspark und Altem Amtsgericht ausgestellt.

 

Natürlich will der Kreisfeuerwehrverband diese Großveranstaltung nutzen, um Werbung für das Ehrenamt, speziell im Dienst als Feuerwehrfrau oder -mann zu betreiben. Rund 400 Helfer werden das ihre dazu beitragen, die Arbeit von rund 6000 Mitgliedern in den 116 Wehren des Kreises vorzustellen. Ein Besuch lohnt sich.

 

Die Freiwillige Feuerwehr Schmalensee wurde am 1. Dezember 1889 gegründet und ist damit älter als der Kreisfeuerwehrverband, dessen Gründungsdatum der 28. Oktober 1892 ist. Dennoch war unsere Wehr nicht Gründungsmitglied. Erst in ihrer Generalversammlung am 15. April 1893 beschlossen die Mitglieder, dem Kreisverband beizutreten, was auch unverzüglich umgesetzt worden sein dürfte. Denn am 16. Juli 1893 fand der erste Kreisfeuerwehrverbandstag statt. Zwar waren keine Vertreter der Feuerwehr Schmalensee zugegen. Im Bericht des Segeberger Kreis- und Wochenblatts heißt es aber bereits, Schmalensee sei beigetreten.

Foto zur Meldung: Blaulichttag am 3. September: Kreisfeuerwehrverband Segeberg feiert 125-jähriges Bestehen
Foto: Blaulichttag am 3. September: Kreisfeuerwehrverband Segeberg feiert 125-jähriges Bestehen

Wieder Vollalarm – Übung in Kalübber Holz

(25.07.2017)

Um 18.40 Uhr gingen bei den Kameraden der Feuerwehr Schmalensee am 24. Juli die Pieper: „Vollalarm - Feuer Klein, Kalübber Holz, Geflügelfarm“ lautete die Ansage. Mit 13 Einsatzkräften rückte die Wehr aus, um vor Ort, aufgenommen durch die FF Kalübbe, den Übungscharakter sogleich zu erkennen.

 

Die Lage. Neue, noch nicht belegte Wirtschaftsgebäude dienten als Übungsobjekt. Der Auftrag: Wasserversorgung von einem gut 300 Meter entfernten Teich sicherstellen und selbst mit bis zu drei Rohren zur Unterstützung der Ortswehr vorzugehen.

 

Ebenfalls im Einsatz war die Wehr Belau, die außerdem einen angenommenen Verkehrsunfall mit Personenrettung bewältigen musste. Kalübbes Wehrführer lobt den Einsatz aller beteiligten Kräfte, zeigt sich aber negativ überrascht, dass nur ein Trupp mit Atemschutz ausgerüstet werden und eingesetzt werden kann.

 

Bis zum Eintreffen von Wehrführer Peter van het Loo hat Gruppenführer Matthias Kay das Kommando über den Schmalenseer Abschnitt.

Foto zur Meldung: Wieder Vollalarm – Übung in Kalübber Holz
Foto: FF Schmalensee

Nächtlicher Vollalarm – Wehr rückt aus nach Bornhöved

(16.07.2017)

Deutlich nach Mitternacht wurde am 16. Juli für mehrere Wehren des Amtes Vollalarm ausgelöst. Aus Trappenkamp, Gönnebek, Schmalensee und Tarbek eilten die Freiwilligen Feuerwehren nach Bornhöved, um die dortigen Kameraden in der Straße Achtern Diek bei der Bekämpfung eines Schwelbrandes in einem Einfamilienhaus mit bis zu fünf Verletzten zu unterstützen.

 

Feuer aus“ und der Beginn der Nachlöscharbeiten durch die Wehr Bornhöved wurde gegen 2 Uhr durchgegeben. Um 2.10 Uhr war die Schmalenseer Wehr, die 13 Einsatzkräfte nach Bornhöved gebracht hatte, zurück am Stützpunkt. Der Schwelbrand hatte den Einsatz von Pressluftatmern erfordert – nur einen konnte Schmalensee zur Verfügung stellen. Außerdem wurde die Gönnebeker Wehr mit zwei Atemschutzgeräten unterstützt. Hoffen wir, dass die aus dem Haus geretteten Personen schnell wohlauf sind.

 

Löschmeister Sönke Jens fertigte ein paar Aufnahmen der Schmalenseer Wehr in ihrem Bereitstellungsraum.

Foto zur Meldung: Nächtlicher Vollalarm – Wehr rückt aus nach Bornhöved
Foto: Nächtlicher Vollalarm – Wehr rückt aus nach Bornhöved

Kameradschaft gepflegt – Spanferkel und Wikingerschach bei der Feuerwehr

(01.07.2017)

Ein Nachbericht zum Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr, der am 24. Juni am und im Feuerwehrgerätehaus stattgefunden hat. 25 Mitglieder und Angehörige kamen zusammen, um sich beim Wikingerschach zu vergnügen.

 

Vom Verschönerungs- und Vogelschießerverein hatte der Festausschuss außerdem die Freiluft-Kegelbahn besorgt, auf der um den Wanderpokal geworfen wurde. Marlies Kay wurde Gewinnerin.

 

Das anschließend servierte Spanferkel ließen sich Wehrführer Peter van het Loo und die Seinen mit großem Appetit schmecken.

 

[Foto: Matthias Kay]

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Foto: Foto: Matthias Kay

Diesel ausgelaufen – Feuerwehr verhindert Umweltschaden

(01.07.2017)

Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr: Am Abend des 30. Juni hat ein in der Damsdorfer Straße abgestellter Lkw einige Liter Dieselkraftstoff verloren. Diese müssen wohl durch den Überlauf des Kraftstofftanks ausgelaufen sein. Eine aufmerksame Spaziergängerin hatte den Vorfall bemerkt und den Notruf gewählt.

 

Mit dem Auftrag „Ölspur“ rückten 13 Einsatzkräfte unter der Einsatzleitung von Gemeindewehrführer Peter van het Loo aus, verstärkt um zwei Mann des Gefahrgut-Erkundungstrupps der Freiwilligen Feuerwehr Bornhöved.

 

Gute zwei Stunden wurde u.a. mit einer Saug-Ölsperre der FF Bornhöved im Regenrückhaltebecken gearbeitet. In dieses war der Kraftstoff durch die Gullis der Oberflächenentwässerung abgelaufen, verursachte aber durch das rasche Anbringen der Sperre keine Umweltschäden. „Wichtig war, dass nichts in den See gelangt“, betonte Bürgermeister Sönke Siebke. „Schon ein Tropfen Öl kann 100 Kubikmeter Wasser verunreinigen!“

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Foto: Foto: Frank Mühlenberg

Großschadenslage auf Gut Perdöl - Nachbericht der Feuerwehr

(01.07.2017)

Organisiert von der Freiwilligen Feuerwehr Belau hat auf Gut Perdöl am 20. Juni 2017 eine gemeinsame Übung der Wehren aus Kalübbe, Belau und Schmalensee stattgefunden.

 

Mit Schwerpunkt der Beübung der Atemschutzgeräteträger wurde die Bekämpfung des Brandes einer Getreidetrocknungsanlage geübt.

 

Währenddessen mussten die Nicht-PA-Träger eine Schachtrettung in einem alten Getreidesilo vornehmen. Die Schmalenseer Wehr war unter der Führung von Peter van het Loo mit 14 Einsatzkräften vertreten.

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Foto: Foto: Matthias Kay

Unwetter birgt Gesprächsstoff – Feuerwehr musste nochmal raus

(13.06.2017)

Das Unwetter, das am 9. Juni eine Schneise der Verwüstung durch Bornhöved zog und auch für einen Einsatz der Feuerwehr gesorgt hatte, blieb das ganze Wochenende über Thema im Dorf.

 

Am Nachmittag war ein Tornado ähnlicher Sturm über den See gepeitscht und hatte Bäume in der Belauer Straße zum Teil entwurzelt. Einer stürzte auf das Dach eines Ferienhauses, verletzt wurde glücklicherweise niemand. Mit elf Einsatzkräften war unsere Freiwillige Feuerwehr vor Ort, um technische Hilfe zu leisten und die Straße wieder befahrbar zu machen.

 

Auch am Sonntag, 11. Juni, heulte es wieder im Dorf: Um 13 Uhr rückte die Wehr erneut in die Belauer Straße / Ecke Waldweg aus, wo ein im oberen Bereich gesplitterter Baum eine Gefahr darstellte, die man abstellen konnte. Für eine gute Stunde war die Straße deswegen voll gesperrt.

 

Ein Video zum Unwetter von Dierk Harder ist auf YouTube zu sehen unter dem Suchbegriff  "Unwetter auf dem Schmalensee 09_06-17"  oder Einfach "Schmalensee" eingeben, denn dort gibt es noch mehr interessante Filmchen.

Foto zur Meldung: Unwetter birgt Gesprächsstoff – Feuerwehr musste nochmal raus
Foto: Unwetter birgt Gesprächsstoff – Feuerwehr musste nochmal raus

Kameradschaftsabend der Feuerwehr

(13.06.2017)

Liebe Aktive und Ehrenmitglieder der Schmalenseer Wehr,

unser diesjähriger Kameradschaftsabend soll am Sonnabend, 24. Juni, ab 19.30 Uhr im Bereich des Feuerwehrgerätehauses stattfinden. Gestärkt vom leckeren Spanferkel geht es auch um körperliche Betätigung und damit um den Wanderpokal: Wikinger-Schach, vielleicht auch Freiluft-Kegeln stehen bereit. Ihr seid mit Euren Partnerinnen bzw. Partnern herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Für den Festausschuss nimmt Kevin Kasch unter Telefon 0152 / 22 58 72 51 bis zum 18. Juni Anmeldungen entgegen. Wer zum gemeinsamen Essen einen Salat beisteuern kann, sagt dass bitte im Zuge der Anmeldung an. Ich freue mich auf einen netten Abend mit Euch!

gez. Peter van het Loo, Gemeindewehrführer

Foto zur Meldung: Kameradschaftsabend der Feuerwehr
Foto: Kameradschaftsabend der Feuerwehr

Wehr im Kampf mit dem Windbruch – Unwetter trifft Schmalensee

(10.06.2017)

Am Vortag des Vogelschießens, für das Sommerwetter mit leichten Schauern angesagt ist, entlädt sich ein Unwetter über dem Schmalensee. Eine Windfront nähert sich von Süden und peitscht den Schmalensee in Richtung Belauer Straße auf. Die Kräfte sind so gewaltig, dass etliche Äste abgebrochen, allerdings auch einige mittelgroße Bäume entwurzelt und umgeworfen werden. Einer stürzt auf ein Ferienhaus im Uferstreifen. Um 16.38 Uhr wird Alarm für die Freiwillige Feuerwehr Schmalensee gegeben, die mit elf Kameraden anrückt und zwei Stunden damit beschäftigt ist, die Straße frei zu machen und vor allem den Bewohnern des Ferienhauses technische Hilfeleistung zu geben. Ihre Unterkunft kann notdürftig abgedichtet werden und bleibt bewohnbar. Während der Aufräumarbeiten wird die Belauer Straße kurzzeitig gesperrt.

 

Ein Video zum Unwetter von Dierk Harder ist auf YouTube zu sehen unter dem Suchbegriff  "Unwetter auf dem Schmalensee 09_06-17"  oder Einfach "Schmalensee" eingeben, denn dort gibt es noch mehr interessante Filmchen.

Foto zur Meldung: Wehr im Kampf mit dem Windbruch – Unwetter trifft Schmalensee
Foto: Foto: Matthias Kay

Rang vier aus neun – Feuerwehr verstärkt erfolgreich Kalübber Kameraden

(07.05.2017)

Beim 9. Boßelturnier des CDU-Ortsverbandes Kalübbe auf dem Gut Diekhof ist eine gemischte Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehren Kalübbe und Schmalensee angetreten und hat sich wacker geschlagen. Gemeinsam mit Frank Schnathmeier und Stephan Bohnefeld (im Handyfoto links und rechts zu sehen) belegten Schmalensees stellvertretender Wehrführer Simon Siebelts (2. v.l.) und Gruppenführer Matthias Kay unter zwölf teilnehmenden Mannschaften den vierten Platz.

 

Eine starke Leistung, die natürlich nach Fortsetzung verlangt. Termin-Tipp: Am 9. September ist der SV Schmalensee Veranstalter eines Boßelturniers durch die schöne Schmalenseer Feldmark – da dürfen bestimmt auch Kalübber Kugelschubser mitmachen. Und die Feuerwehr sowieso.

 

Foto zur Meldung: Rang vier aus neun – Feuerwehr verstärkt erfolgreich Kalübber Kameraden
Foto: Rang vier aus neun – Feuerwehr verstärkt erfolgreich Kalübber Kameraden

Vor 30 Jahren: Zehnmal Theater unter Gerhard Mühlenberg

(04.04.2017)

Ein Jubiläum hat die Laientheatergruppe der Freiwilligen Feuerwehr Schmalensee zu feiern: Zum zehnten Mal bringt sie unter der Regie von Gerhard Mühlenberg ein Lustspiel zur Aufführung. Anlass ist wie immer der Osterball der Wehr auf dem Saal des Gasthofs Voß.

 

Vadder oder Söhn“ heißt das plattdeutsche Lustspiel von Friedrich Lange, in dem Uwe Nagel, Wolfgang Hahne, Annegret Voß, Henning Peckelhoff und Wiebke Stegelmann mitwirken. Unter dem Applaus des Publikums bringen die Schauspieler den Mix aus Generationenkonflikt und Liebes-Verwirrspiel gekonnt zur Aufführung.

 

Wehrführer Burkhart Saggau und der Festausschussvorsitzende Reimer Saggau überreichen im Anschluss den aktuellen und vielen ehemaligen Schauspielern eine Jubiläumsanerkennung, darunter sind Käthe Mahler, Christa Freihube-Mahler, Petra Saggau, Dörthe Saggau, Jutta Buchholz, Bruno Göttsch, Egon Blitza, Wilfried Hahne, Peter Hahn, Werner Suhr und Angela Suhr.

 

 

 

 

 

 

 

 

04.04.1987

[Download]

Foto zur Meldung: Vor 30 Jahren: Zehnmal Theater unter Gerhard Mühlenberg
Foto: Vor 30 Jahren: Zehnmal Theater unter Gerhard Mühlenberg

Alarm für die Feuerwehr

(02.04.2017)
Sonnabend 18.46 Uhr: Sirenenalarm für die Feuerwehr Schmalensee. Die Lage: " Feuer Mittel Bornhöved ". Der Anbau eines Einfamilienhauses war in Brand geraten. Zur Verstärkung der Einsatzkräfte aus Bornhöved und Trappenkamp rückte die Wehr mit neun Mann an, kam aber nicht zum Einsatz.  Lediglich Gruppenführer Matthias Kay ließ es sich nicht nehmen, an seinem 32. Geburtstag unter Atemschutz ans Feuer zu gehen. Um kurz nach 20 Uhr war die Wehr zurück am Stützpunkt. 

Foto zur Meldung: Alarm für die Feuerwehr
Foto: Alarm für die Feuerwehr

Hot in Schmalensee

(29.01.2017)

Einen letzten Dienst haben den Schmalenseern am 28. Januar ihre Weihnachtsbäume erwiesen – indem sie in Flammen aufgingen und wohlige Wärme und magisches Licht verbreiteten. In der Spitze waren rund 90 Besucher auf dem Bolzplatz, wo die Freiwillige Feuerwehr die im Dorf eingesammelten ausgedienten Christbäume verbrannte. Über 50 davon waren dankenswerterweise von den Einwohnern bereitgelegt worden. Strahlende Augen, viele gute Gespräche; Punsch und eine leckere Erbsensuppe sorgten bei klarer Winterluft dafür, dass die Premierenveranstaltung des Tannenbaumverbrennens ein Erfolg wurde. Der Termin für die zweite Veranstaltung dieser Art steht bereits im Schmalenseer Kalender: Am Sonnabend, 27. Januar 2018, ist es wieder soweit.

Foto zur Meldung: Hot in Schmalensee
Foto: Hot in Schmalensee

Freiwillige Feuerwehr Schmalensee - Dienstplan online

(26.01.2017)

Der Dienstplan 2017 der Freiwilligen Feuerwehr Schmalensee ist ab sofort auf dieser Homepage zu finden. Verteilt wurde er vom Vorstand der Wehr während der Jahreshauptversammlung am 21. Januar. Neben den Standartaufträgen und -diensten sind wieder gemeinsame Übungen mit den Nachbarwehren aus Belau und Kalübbe enthalten (Der jeweils gefettete Ort ist der Übungsort). Der Volkstrauertag wird in diesem Jahr am Vorabend, also am Sonnabend, 18. November, voraussichtlich gegen 18 Uhr, unter Fackelschein begangen – bitte vormerken.

An einer Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr Schmalensee Interessierte – passiv aber vor allem auch aktiv! – können sich gern bei den angegebenen Personen (Wehrführer Peter van het Loo, Stellvertretender Wehrführer Simon Siebelts, Gruppenführer Matthias Kay) melden oder einfach mal zum Übungsdienst reinschauen, um sich ein Bild von der Truppe zu machen.

[Dienstplan 2017]

Schmalensee bekommt neuen Gemeindewehrführer

(22.01.2017)

 

Schmalensee, 21. Januar 2017. Mit Peter van het Loo hat die Freiwillige Feuerwehr Schmalensee einen neuen Wehrführer. Der 37-jährige Landmaschinenschlosser löst Volker Kay ab, der das Amt seit 2013 bekleidete. Mit 18 von 19 möglichen Stimmen verbuchte der neue Mann an der Spitze der 25 Mitglieder starken Wehr ein sehr gutes Abstimmungsergebnis. Er genießt den Rückhalt aller Kameraden – einschließlich der 12 Mitglieder der Ehrenabteilung und der 65 passiven Mitglieder.

Persönliche Gründe hatten den im Jahr 2013 gewählten Volker Kay bewogen, sein Amt vorzeitig zur Verfügung zu stellen. Bereits im Sommer des Vorjahres hatte Kay, der auch Gemeindearbeiter in Schmalensee ist, den Aktiven seinen Rückzug angekündigt; während der Weihnachtsfeier warf Peter van het Loo seinen Hut in den Ring. Der Familienvater aus der Redderkoppel hat noch eine Menge Lehrgänge zu absolvieren, weiß aber ein kompetentes Vorstandsteam und eine motivierte Mannschaft hinter sich.

Bis zur Bestätigung durch die Gemeindevertretung wird Volker Kay die Wehr noch führen – und so leitete er die Jahreshauptversammlung auf dem Gemeindesaal auch bis zum Schluss. Zur Anekdote wurde die Beförderung ausgerechnet Peter van het Loos zum Löschmeister: Wie üblich endete die Beförderungsformel mit dem Satz „Ich erwarte, dass Du Deine ganze Kraft weiter in den Dienst der Freiwilligen Feuerwehr stellst.“ - In diesem Fall ganz klar ein Selbstgänger.

Gewählt wurden außerdem Christian Saggau zum stellvertretenden Kassenwart – ein neues Amt, dass nach der Reformierung der Satzung geschaffen worden ist – und die Kassenprüfer Helge Harder und Christopher von Dach.

Von Dach war einer von drei Anwärtern, die nach absolvierter Grundausbildung in die Wehr übernommen und zum Feuerwehrmann ernannt wurden. Bei den zur JHV verhinderten Bastian Schlue und Mark Küttner wird dies später vollzogen. Als neuer Anwärter konnte Dirk Grenke gewonnen werden, der Ende 2016 Besitzer der alten Meierei geworden ist.

Für 20 Jahre Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr erhielt Christian Detlof die entsprechende Bandschnalle. Die für 10 Jahre wurde Frank Mühlenberg, Christian Saggau und Kevin Kasch verliehen; Jan Jansen (10 Jahre) fehlte.

Zeugen sämtlicher Wahlen, Ehrungen und Beförderungen waren Amtsvorsteher Knut Hamann, Amtswehrführer und stellvertretender Kreisbrandmeister Michael Dahlke, der stellvertretende Bürgermeister Hans-Jürgen Bucksch sowie die Abordnungen der Wehren des Amtes Bornhöved und der Nachbarwehren aus Belau und Kalübbe. Mit beiden letztgenannten Wehren soll auch 2017 fleißig der kreisübergreifende Einsatz geübt werden.

Die nächste Aufgabe der Freiwilligen Feuerwehr Schmalensee ist das Tannenbaumverbrennen am Sonnabend, 28. Januar. Zu dieser Veranstaltung, die um 17 Uhr auf dem Bolzplatz am Feuerwehrgerätehaus stattfindet, ist die Bevölkerung herzlich eingeladen. Die Wehr trifft sich um 14 Uhr zum Aufbau.

 

Foto zur Meldung: Schmalensee bekommt neuen Gemeindewehrführer
Foto: Alter und neuer Wehrführer

Auf der Weihnachtsbaum-Pirsch

(08.01.2017)

Jagd auf die Weihnachtsbäume der Schmalenseer machte die Freiwillige Feuerwehr am 8. Januar. Unter der Koordination des Festausschusses machten sich zahlreiche Kameraden mit zwei Gespannen auf den Weg durchs Dorf, um die an den Grundstückseinfahrten abgelegten ausgedienten Christbäume einzusammeln. Diese sollen am Sonnabend, 28. Januar, ab 17 Uhr auf dem Bolzplatz in Flammen aufgehen. Hierzu ist die Bevölkerung herzlich eingeladen! Die „Strecke“ unserer Blauröcke lässt sich sehen: 53 Bäume wurden erlegt und dem Bolzplatz zugeführt. Die Kameraden sagen allen Familien und Haushalten herzlich „Danke“ für die Bereitstellung der Weihnachtsbäume und den einen oder anderen Gruß, der daran befestigt war!

[Flyer zum Tannenbaumverbrennen]

Foto zur Meldung: Auf der Weihnachtsbaum-Pirsch
Foto: Auf der Weihnachtsbaum-Pirsch

Pokal für Helge Harder

(11.12.2016)

Die Weihnachtsfeier der Freiwilligen Feuerwehr Schmalensee am 10.12.2016 führte die Teilnehmer nach Bordesholm. Nach ausgiebigem gemeinsamen Essen im Restaurant „Belgrad“ ging es ins örtliche Bowling-Center, um den unregelmäßig ausgespielten Wanderpokal an den Mann oder die Frau zu bringen. Die höchste Punktzahl warf in diesem Jahr Helge Harder, der die Trophäe stolz in die Höhe recken konnte. Einhellige Meinung aller Bordesholm-Fahrer: Ein würdiger Gewinner und eine tolle Veranstaltung des Festausschusses.

Foto zur Meldung: Pokal für Helge Harder
Foto: Pokal für Helge Harder

Kameradschaftsabend der Feuerwehr

(25.06.2016)

Die Kameradschaft gepflegt

 

… oder besser den Magen hat die Freiwillige Feuerwehr am Sonnabend, 25. Juni. Das Feuerwehrhaus war gut gefüllt von unseren Aktiven, den Ehrenmitgliedern und Partnerinnen. Grillmeister Sönke Nagel leistete gute Arbeit an der Glut und einige Damen hatten köstliche Salate mitgebracht. Beim Wikingerschach gab es manch fröhlichen Wettstreit und untereinander gute Gespräche. Ein Dank an den fleißigen Festausschuss für diese harmonische Zusammenkunft.

 

Bericht zur Feuerwehrübung auf dem Hof Wolff

(07.06.2016)

Ein alter Bauerhof in der Mitte des Dorfes, aus dem Wirtschaftsgebäude qualmt es, Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren rasen von zwei Seiten heran.

Bitte lesen Sie weiter im Bericht zur Übung.

[Bericht zur Übung auf dem Hof Wolff]

Volker Kay ausgezeichnet

(18.03.2016)

Während der Jahreshauptversammlung der Amtsfeuerwehr Bornhöved am 18.03.2016 ist Schmalensees Gemeindewehrführer Volker Kay für 25-jährige aktive Feuerwehrzugehörigkeit mit dem Brandschutzehrenzeichen in Silber des Landes Schleswig-Holsteins ausgezeichnet worden. Die Ehrung nahm Amtsvorsteher Knut Hamann in Vertretung des Innenministers vor. 258 aktive Feuerwehrleute gehören der von Michael Dahlke (auf dem Foto links) geführten Amtswehr an. Darunter sind 25 Frauen. Außerdem werden mit hohem Engagement der Ausbilder rund 60 Jugendfeuerwehrleute in Trappenkamp und Bornhöved auf den Dienst in den Gemeindewehren vorbereitet.  Im Jahr 2015 wurden im Amtsbereich 259 Einsätze gefahren, 2014 waren es 233.

Foto zur Meldung: Volker Kay ausgezeichnet
Foto: Das von Werner Stöwer geschossene Foto zeigt rechts von Volker Kay (2. von links) die frisch beförderten Markus Schröder (Oberbrandmeister, FF Stocksee), Markus Bornhöft (Hauptlöschmeister 2 Sterne, FF Damsdorf), Marko Tralau (Oberbrandmeister, FF Stockse

Jahreshauptversammlung der FF Schmalensee

(16.01.2016)

Auf dem Gemeindesaal fand am 16. Januar die 126. Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr statt. Die Wehr zählt 22 Aktive, 12 Ehrenmitglieder und 62 passive Mitglieder. Mit den Anwärtern Bastian Schlue und Chris von Dach wird die Personalstärke leicht angehoben.

Wehrführer Volker Kay blickte auf ein relativ ruhiges Jahr 2015 mit nur vier Einsätzen, von denen einer eine Fehlalarmierung war, zurück. Bewährt hätten sich die gemeinsamen Übungsabende mit den Wehren Belau und Kalübbe, die auch 2016 stattfinden sollen.

Neuer Kassenprüfer wurde für den ausscheidenden Sönke Nagel Peter van het Loo. Zu Löschmeistern wurden Schriftführerin Michaela Kelling und der stellvertretende Gruppenführer Kevin Kasch. Mit einjähriger Verspätung wurde dem Stellvertretenden Wehrführer Simon Siebelts für 25-jährige Mitgliedschaft das Brandschutzehrenzeichen in Silber verliehen.

Ein Bonbon gab es für die Wehr unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“: Löschmeister Dierk Harder, der Geschäftsführer der Firma Compers ist, übergab im Auftrag seines Unternehmens eine Säbelsäge zur Unterstützung der Arbeit der Atemschutzgeräteträger.

[Artikel in den Lübecker Nachrichten vom 20.01.2015]

Foto zur Meldung: Jahreshauptversammlung der FF Schmalensee
Foto: v. l.: Kevin Kasch - Simon Siebelts - Michaela Kelling

gemeinsam stark

(09.06.2015)

Die Freiwilligen feuerwhren aus Schmalensee, Kalübbe und Belau üben gemeinsam und vertiefen so die Zusammenarbeit über die Kreisgrenzen hinweg.

Foto zur Meldung: gemeinsam stark
Foto: gemeinsam stark

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr

(17.01.2015)

Jahr 1 nach dem Jubiläum der Feuerwehr. Während der Jahreshauptversammlung wird Hermann Radloff für seine 60-jährige Mitgliedschaft geehrt. Seit 50 Jahren dabei sind Gerhard Harder und Herbeert Burmeister. Neu aufgenommen wird Lennart Butz, Frank Mühlenberg erhält das Deutsche Sportabzeichen in Gold und Schriftführerin Michaela Kelling wird im Amt bestätigt.

[Download]

Foto zur Meldung: Jahreshauptversammlung der Feuerwehr
Foto: v.l.: Frank Mühlenberg, Michaela Kelling und Lennart Butz.


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Sönke Siebke
Dorfstr. 61
24638 Schmalensee

 

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