Mit Holsteinseen das historische Trappenkamp erkunden am 16. August
Trappenkamp historisch? Aber ja. Und noch dazu mit einer ganz anderen Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte als alle anderen Dörfer des Amtes Bornhöved. Am Samstag, 16. August, ermöglicht der Tourismusverein Holsteinseen dem interessierten Publikum von 14 bis ca. 16 Uhr eine Begehung unter kundiger Anleitung.
Treffpunkt ist der Museumsbunker in der Schulstraße – unmittelbar neben der Franz-Bruche-Sporthalle (Königsberger Straße) und dem VHS-Gebäude und der Bücherei. Allein diese historische Sammlung lohnt schon den Besuch, bildet sie doch die komplette Geschichte des heutigen Gemeindegebietes von Trappenkamp ab – vom Truppenübungsplatz der Kavallerie, der Gönnebeker Heide, über das Marinesperrwaffenarsenal des nationalsozialistischen Militärs über ein Dasein als Unterbringungsort für Geflüchtete aus den „verlorenen Ostgebieten“ und eine begrenzte Industrialisierung hin zur heutigen selbsternannten „Familiengemeinde“.
Wer noch nicht dabei gewesen ist, sollte sich die Chance, von Reinhard Bronsert in die Geschichte Trappenkamps eingewiesen zu werden. Und wer schon dabei war, wird bestimmt Wissen auffrischen oder einfach manches neu entdecken können.
In der Regel ist der Museumsbunker nicht die einzige Station einer Trappenkamp-Begehung: Wer mit offenen Augen durch die Gemeinde geht oder fährt, kann manches Relikt aus der Zeit als Munitionsfabrik-Standort entdecken. Von der alten Seemine bis hin zum Fertigungsgebäude.
Die Teilnahme ist kostenlos möglich. Treffpunkt am 16. August ist um 14 Uhr am Museumsbunker.
Bild zur Meldung: Der Museumsbunker in Trappenkamp













