Feuerwehr-Großaufgebot übte im Kieswerk
Am Samstagmorgen, 13. Juni, wurden Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren im nördlichen Kreis Segeberg per Alarmierung nach Trappenkamp gerufen. Es handelte sich um eine Zusammenziehung der 4. Feuerwehrbereitschaft des Kreises Segeberg, der die Freiwilligen Feuerwehren Boostedt, Bornhöved, Daldorf, Fehrenbötel, Gönnebek, Groß Kummerfeld, Latendorf, Rickling, Schmalensee, Tensfeld und Wahlstedt angehören.
Drei Züge sowie unterstützende Kräfte von DRK und THW sammelten sich an der Feuerwache in Trappenkamp, wo Bereitschaftsführer Dirk Stemke, Wehrführer Bornhöved, feststellen musste, dass die Alarmierung durch die Leitstelle nicht reibungslos vonstatten gegangen war: Nicht überall wurde Vollalarm ausgelöst oder der Sirenenalarm zugeschaltet, eine Wehr wurde gar nicht alarmiert und in wenigen Fällen nur die Wehrführung.
All das war aber nicht der Grund, warum nur fünf Einsatzkräfte aus Schmalensee mit ihrem Fahrzeug nach Trappenkamp gekommen waren, wo ihr Wehrführer Peter van het Loo als Zugführer des II. Zuges auf ein Einsatzleitfahrzeug der Feuerwehr Boostedt umstieg und Matthias Kay die Gruppenführung übernahm.
Nach einigen organisatorischen Maßnahmen ging es in Kolonnenfahrt zu einem Kieswerk in Bornhöved-Kleine Heide, wo insgesamt 83 Einsatzkräfte gefordert waren: Nach einem illegalen Autorennen mit Publikum war ein Pkw von einem Sandhaufen verschüttet worden.
Während Fehrenböteler und Schmalenseer Schulter an Schulter buddelten und das Fahrzeug mit einer darin befindlichen Person mittels Seilwinde geborgen werden konnte, mussten an anderer Stelle Zuschauer, die in Panik gestürzt und zum Teil ebenfalls verschüttet worden waren, gefunden und versorgt werden.
In seiner Abschlussbesprechung bei Würstchen und Kartoffelsalat (Logistikanteile hat eine Feuerwehrbereitschaft auch) war der Bereitschaftsführer mit den Tätigkeiten der Einsatzkräfte sehr einverstanden, an den Alarmierungswegen sei aber noch zu feilen, damit bei einem realen Großschadensereignis die Kräfte schneller vereint werden können.
Fotos: Matthias Kay und Christian Detlof
Bild zur Meldung: Einsatzkräfte im Kieswerk













