Heiße Tage – und im Neubaugebiet Schmiedeberg ist die Rede von Frostschutz
Im Zuge der jüngsten Baustellenbesprechung am 1. Juli haben sich Bürgermeister Dirk Griese und der Bauausschussvorsitzende Christian Detlof im Neubaugebiet Schmiedeberg (B-Plan Nr. 8) über die Fortschritte dort informiert. Grundsätzlich bleibt festzuhalten: Alles läuft, wie geplant.
Zwar ist man aufgrund einiger Verzögerungen, die Materiallieferungen und dem Zusammenwirken verschiedener Gewerke geschuldet sind, leicht in Zeitverzug geraten. Aber durch erhöhten Personaleinsatz ist die ausführende Firma Fuldt der Überzeugung, im Gesamt-Zeitplan bleiben zu können. Der sieht einen Abschluss der Erschließungsarbeiten bis 31. Oktober 2026 vor.
Eine Maßnahme im Zusammenhang mit der Anbindung der Wasserversorgung an das bestehende Netzt löste in der Bevölkerung einige Sorge aus: Über mehrere Tage lief aus einem Feuerwehrschlauch Wasser aus dem Neubaugebiet in die Natur und versickerte dort. Anlass war aber nicht Nachlässigkeit beim Zudrehen von Hähnen oder Schiebern, sondern die Notwendigkeit, das neue Leitungssystem zu spülen.
Pünktlich zur Baustellenbesprechung am Mittwoch traf das Pumpwerk für die Schmutzentwässerung ein, das unterhalb des Neubaugebietes im Bereich der Fußgängerrampe zur Damsdorfer Straße verbaut werden soll. Das aber wird noch etwas dauern, denn derzeit wird, nachdem alle Versorgungsleitungen inklusive Breitband verlegt sind, Arbeiten an der Erschließungsstraße statt.
Aktuell treffen dabei im Neubaugebiet skandinavische Gesteinsarten verschiedener Epochen aufeinander: die in der letzten Eiszeit hier angelangten Gesteins-, Sand- und Kiesmassen aus dem hohen Norden werden mit „frischem“ norwegischem Jelsa-Schotter konfrontiert. Dieser und „heimischer“ Naturschotter werden, verdichtet, die Tragschicht unter dem späteren Straßenbelag bilden.
Auf diese wird – nach den heißen Juni-Tagen klingt das Wort geradezu erfrischend – noch eine Schicht Frostschutz aufgetragen. Das spezielle Sandgemisch muss von großen Kies-Lkw über die benachbarte Koppel angefahren werden, da die Erschließungsstraße derzeit nur auf Teilstücken durch Baustellenfahrzeuge befahren werden kann.
Insgesamt liefert die Baustelle ein beeindruckendes Bild – insbesondere, wenn man sie schlaglichtartig alle ein, zwei Wochen in Augenschein nehmen und die Veränderungen wahrnehmen kann.
Bilder: Christian Detlof
Bild zur Meldung: Erschließungsstraße Schmiedeberg am 1. Juli 2026













