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Bericht aus der Gemeindevertretung (24. September)

Schmalensee, den 27.​09.​2026

Hier die Ergebnisse der Sitzung der Schmalenseer Gemeindevertretung vom 24. September 2026 in der Zusammenfassung. 

 

Nachträglich auf die Tagesordnung genommen und rasch beschlossen wurde die Festlegung, die neue Straße Schmiedeberg, die sich in der Endphase der Erschließung befindet, vom Kreis Segeberg nicht zur Spielstraße, sondern zur Tempo-30-Zone erklären zu lassen. Die Beantragung der Spielstraße hätte bedeutet, das schon gelegte Pflaster an verschiedenen Stellen für Hindernisse in Form von Pflanzinseln wieder aufbrechen zu müssen. Die günstigere aber unschönere Alternative zur Verlangsamung des Verkehrs wäre das Aufstellen von fünf bis zehn Pflanzringen (Beton-Schachtringe) – mit rot-weißen Warnbaken....

 

Im Bauausschuss hatte man sich nicht darauf festlegen wollen, eine Eisen-III-Clorid-Beimischung ins Schmalenseer Abwasser vorzunehmen, um der in Bornhöved (Schwarzer Berg) auftretenden Geruchsbelästigung zu begegnen. Man hatte noch Auskünfte zu eventuellen technischen Alternativen gewünscht, die nun durch einen Vertreter des Büros Petersen & Partner gegeben wurden. Ergebnis: Einstimmig wurde beschlossen, dass eine Eisen-III-Chlorid-Beimischung erfolgen muss. Mit der Umsetzung, bei der insbesondere Schäden an Mensch und Umwelt vorgebeugt werden muss, wurde die Verwaltung beauftragt. 

 

Zur Kenntnis genommen wurde der Finanzbericht für das II. Quartal 2026; ie Haushaltsabschlüsse 2024 und 2025 wurden genehmigt. Auch wurde der Einnahme- und Ausgabenplan der Freiwilligen Feuerwehr Schmalensee 2026 genehmigt. Die sogenannte Kameradschaftskasse der Wehr ist formalrechtlich Sondervermögen der Gemeinde. 

 

Zur Kommunalen Wärmeplanung ist festzuhalten, dass es für eine ländliche Gemeinde wie Schmalensee nicht möglich ist, eine ganzheitliche Lösung herbeizuführen, da man abseits bestehender Netze liegt und ein eigenes nicht realisierbar ist. Individuelle Lösungen im Rahmen der Wärmewende sind erforderlich und der Gemeinde bleibt nur die Möglichkeit, immerhin im Rahmen des Amtes, Aufklärungsarbeit zu unterstützen und dort, wo sich kleine Quartiersgemeinschaften bilden, im Rahmen des Möglichen zu unterstützen.

 

Die Verhältnisse um das Regenrückhaltebecken sind offenbar vertraglich nicht geregelt. In Absprachen mit dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr SH, der für die B430 zuständig ist, konnte man sich auf eine faire Kostenteilung verständigen, der die Gemeindevertretung ihren Segen gab – wissend, dass über die B430 auch Oberflächenwasser aus den Straßen ins Regenrückhaltebecken gelangt, für die Schmalensee selbst verantwortlich ist. 

 

Eine Tonnagebeschränkung für LKW allein auf der Tarbeker Straße reicht der Gemeindevertretung nicht aus: Um den Kieslastverkehr von dieser Straße fernzuhalten, wurde der Grundsatzbeschluss gefasst, dass man an dieser keine Kieswerksausfahrten erlauben will, sollte es zu einer Ausdehnung der Abbaugebiete kommen. 

 

Beschlossen wurde außerdem, den SV Schmalensee beim Kauf zweier Tischtennistische und dazugehöriger Spielfeldumrandungen mit 30 Prozent der Kosten zu unterstützen. Für den Kommunaltraktor, den unser Gemeindearbeiter nutzt, soll ein neuer, besserer Anhänger beschafft werden. 

 

In nichtöffentlicher Beratung wurde einem privaten Bauvorhaben in der Damsdorfer Straße zugestimmt. Die Zustimmung der Gemeinde ermöglicht die Anwendung des sogenannten Bauturbos durch den Kreis Segeberg. Außerdem wurde der Vertrag über die Durchführung von Baumkontrollen auf gemeindlichen Flächen im Rahmen des Baumkatasters verlängert. 

 

Bild zur Meldung: Bericht aus der Gemeindevertretung (24. September)

Kontakt
 

Gemeinde Schmalensee

Bürgermeister

Dirk Griese
Dorfstr. 18
24638 Schmalensee

 

Tel.: (04323) 6253
E-Mail:

 

 BesuchPlus im Amt Bornhöved 

 

 

 

 
 
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