Neubaugebiet Schmiedeberg: Dank an den Namenspatron
Seit Beginn der Erschließungsarbeiten für das Neubaugebiet „Schmiedeberg“ gibt es fast in jeder Woche eine Baustellenbesprechung. Vertreter von Planungsbüro, Gemeinde, Amtsverwaltung, Landgesellschaft und ausführender Firma treffen sich, um Baufortschritte zu begutachten, aktuelle Herausforderungen aus dem Weg zu räumen und sich in eventuellen Entscheidungsfindungen zu verständigen.
Die Baustellenbesprechung am 30. September war für einige Wochen die vorerst letzte, fand unter einer schönen Herbstsonne statt und konnte dazu genutzt werden, hinter zwei wichtige Anliegen der Gemeinde einen „Haken“ zu setzen: Zum Einen war es Bürgermeister Dirk Griese ein Anliegen, der Baustellen-Kernmannschaft mit einem Frühstück einmal „Danke“ zu sagen für die Arbeit und Art des Umgangs. Zum anderen stand noch eine „offizielle“ Präsentation des Straßennamens aus.
Der Name der Straße, einige werden sich erinnern, wurde im Rahmen eines kleinen Wettbewerbs gesucht. Im November und Dezember 2024 bereits waren 24 Vorschläge eingegangen, unter denen sich der „Schmiedeberg“ durchgesetzt hatte. Der Vorschlag war von Frank Mühlenberg eingereicht worden, dessen Betrieb, die Zimmerei Hippe, der nächste Nachbar am Grasweg ist. Auch er war zum Frühstück eingeladen worden und nutzte ebenfalls die Gelegenheit, dem Baustellenteam seinen Dank auszusprechen.
Allerdings ging es ja, neben Besprechung der Arbeitsfortschritte sowie Brötchen und Kaffee insbesondere um ihn selbst. Wie schon bei Rüdeger Cuwie, der vor wenigen Wochen als Namenspatron für den „Schmalenseepfad“ gewürdigt werden konnte, sollte auch Frank Mühlenberg für den „Schmiedeberg“-Vorschlag noch eine kleine Aufmerksamkeit bekommen – die es dann auch unter dem Applaus aller Anwesenden in Form eines Gutscheins für die in unserer Region bevorzugte Eisdiele gab.
Mit dem „Schmiedeberg“ erinnert Schmalensee gemäß Vorschlag von Frank Mühlenberg an die frühere Schmiede in der Damsdorfer Straße. Tatsächlich hätte diese selbst heute Schmiedeberg heißen können – einen früheren Beschluss der Gemeindevertretung hat es mal gegeben. Doch der wurde wieder zurückgenommen, da die Straßen, die in Nachbarorte führen, entsprechend benannt werden und wohl so zugleich vom Namen her richtungweisend sein sollten.
Die Sondierungsarbeiten der Archäologen im künftigen Neubaugebiet führten dann zutage, dass dort, wo nun eine Grünfläche am „Kopfende“ anschließt, einst sogenannte Rennöfen zur Verhütung von Raseneisenerz genutzt, wurden. Sehr wahrscheinlich hat man das so gewonnene Eisen vor Ort auch zu Werkzeugen und Waffen verarbeitet, also geschmiedet. Und somit haut der Vorschlag des Namenspatrons gleich doppelt hin!
Für das Foto zur Würdigung Frank Mühlenbergs nahmen mit ihm in der Erschließungsstraße Bürgermeister Dirk Grieseund Projektleiter Frank Gietzelt von der Landgesellschaft Schleswig-Holstein Aufstellung.
Bild zur Meldung: Frank Mühlenberg (Mi.) mit Bürgermeistr Dirk Griese (re.) und Frank Gietzelt von der LGSH













