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1200

1201

 

Nordelbien kommt unter dänische Herrschaft. Albrecht von Orlamünde wird Graf von Holstein, Stormarn, Wagrien und Ratzeburg.

 

1211

 

Gründung des Benediktinerinnen-Klosters zu Preetz.

 

1216

 

Urkundliche Erwähnung des Dorfes Tzeresdorpe (später Zastorf). Der Bischof von Lübeck schenkt das Dorf dem Kloster Segeberg.

Noch 1444 wird Sastorpe als ein zum Kirchspiel Bornhöved gehöriges Dorf genannt. Reste einer alten Siedlung wurden später auf der Höhe 37 auf dem hochgelegenen Ostufer des Bornhöveder Sees gefunden. Diese Stelle oberhalb der Klus zwischen Bornhöved und Schmalensee wird in alten Karten auch als „Dörpstede“ bezeichnet. Es handelt sich um ein Kirchspieldorf, das auf dem Höhepunkt seiner Entwicklung 20 Hufen umfasst haben soll und im Spätmittelalter (um 1460) wüst gefallen ist.

 

1226

 

29.09.1226

Das Kloster Preetz wird gestiftet. In der Stiftungsurkunde wird auch der Fluss Schwentine genannt.

 

1227

 

27.07.1227

Schlacht bei Bornhöved. Die Schauenburger erringen ihre Herrschaft über Holstein zurück.

 

1230

 

Der Sachsenspiegel sieht als Strafe für Brandstiftung den Tod durch Rädern vor.

 

1245

 

Aus einer Beschreibung des Chronisten Renner ist zu erfahren, dass die Kirche zu Bornhöved noch von einem Wald umgeben ist. Allerdings ist dies zu bezweifeln, da schließlich die ersten Hufen Bornhöveds unmittelbar um die Kirche herum angeordnet wurden und von diesen auch Wiesen und Felder abfielen. Da man annimmt, dass Bornhöved etwa von 1299 bis 1426 Stadtrechte hatte, ist ein bewaldetes Zentrum der Ortschaft nicht anzunehmen.

 

15.01.1245

Graf Adolf IV., der Sieger von Bornhöved, soll nach einem Kreuzzug gegen die Heiden in Livland (1238) am 13.08.1239 als Franziskanermönch in das von ihm selbst gestiftete Maria-Magdalenen-Kloster zu Hamburg gegangen sein und 1244 nach einer Pilgerreise nach Rom von Papst Innozenz IV. die Weihe erhalten haben. Nahe Bornhöved liest er, scheinbar in einer Kapelle, die am Zusammenfluss des Bornhöveder und des Schmalensees liegt, eine Messe.

 

1264

 

Die Siedlung Belau wird erstmals als Belowe erwähnt. Der Name geht auf die slawischen Begriffe für „Sumpf“ oder „silbrig glänzend“ zurück.

 

1296

 

21.10.1296

Die bisher erste urkundliche Erwähnung Schmalensees. Adolf und Johannes, Grafen von Holstein, stiften eine Kirche zu Sconeborne und statten diese mit vier Hufen aus. Der Inhalt berührt Schmalensee nicht. Aber abschließend heißt es „Datum et Actum, Smalense, Anno Domini MCCXCVI, vndecim milium virginum.“ Ist die Urkunde am (Versammlungsort auf dem Vier) oder in Schmalensee ausgestellt worden?

Kontakt
 

Gemeinde Schmalensee

Bürgermeister

Sönke Siebke
Dorfstr. 61
24638 Schmalensee

 

Tel.: (04323) 8209
E-Mail: