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Gemeinde Schmalensee

Vorschaubild

Amt Bornhöved

Telefon (04323) 8209

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.gemeinde-schmalensee.de

Schmalensee gehört dem Amt Bornhöved an, das wiederum ein Teil des Kreises Segeberg ist und seit 2008 seinen Sitz in Trappenkamp hat. Die Fläche der Gemeinde beträgt 8,86 Quadratkilometer. Die Gemeinde liegt am gleichnamigen, allerdings zur Gemeinde Bornhöved gehörenden Schmalensee etwa 21 Kilometer östlich von Neumünster in einer ländlichen und seenreichen Umgebung. Westlich verläuft die Bundesautobahn 21 von Bargteheide nach Kiel, die Bundesstraße 430 von Neumünster nach Plön führt durch das Gemeindegebiet. Rund 480 Menschen haben hier ihr Zuhause.

Geschichte

Wann Schmalensee tatsächlich gegründet worden ist, wissen wir nicht sicher. Die bisher erste urkundliche Erwähnung Schmalensees erfolgt am 21.10.1296: Adolf und Johannes, Grafen von Holstein, stiften eine Kirche zu Sconeborne und statten diese mit vier Hufen aus. Der Inhalt berührt Schmalensee nicht. Aber abschließend heißt es „Datum et Actum, Smalense, Anno Domini MCCXCVI, vndecim milium virginum." Ist die Urkunde am (Versammlungsort auf dem Vier) oder in Schmalensee ausgestellt worden?

Eine Urkunde, die Schmalensees Existenz eindeutig nachweist, wird am 25.01.1343 ausgestellt: Die Grafen Hinrich und Nicolaus schenken ihre Oberherrlichkeit über Schmalensee an das Kloster Preetz.

Untrennbar ist Schmalensee mit der Geschichte des Nachbarortes Bornhöved verbunden. Der Kirchspielort samt der im Jahr 1149 geweihten Vicelin-Kirche bildete stets einen Mittelpunkt, an dem sich die umliegenden Dörfer ausrichteten und wo das zentrale gesellschaftliche und politische Leben spielte. Gemeinsam mit Bornhöved und Gönnebek bildete Schmalensee das alte Amt Bornhöved. Zahlreiche Vereine, die es längst nicht mehr gibt, waren nach „Bornhöved und Umgegend" benannt.

Schmalenseer haben sich immer wieder außerhalb der Ortsgrenzen hervorgetan. Sie waren Amtsvorsteher, Kreis- und sogar Landtagsabgeordnete, führten den Vorsitz in Vereinen und Organisationen auf Amts- und Kreisebene oder vertraten die Interessen ihres Berufsstandes in der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein.

Wirtschaft und Leben

Schmalensee ist Fremdenverkehrsort, links und rechts der Bundesstraße 430 befinden sich seine besonderen Reize – der See, im Sommer zum Baden und in manchem Winter zum Schlittschuhlaufen einladend, auf der einen, weitläufige Gemarkung mit Wegen zum Wandern und Radfahren auf der anderen Seite. Mehrere Bürger bieten Gästen von nah und fern Zimmer oder Ferienwohnungen zum gemütlichen Verweilen an. Das örtliche Leben ist geprägt von landwirtschaftlichen Betrieben, Handwerks- und Kleinunternehmen, dem Gasthof Voß als kulturellem Mittelpunkt und der Kindertagesstätte im Sportlerheim. Ein modernes Glasfaserbreitbandnetz verbindet das Dorf via Internet mit jedem Punkt des Globus. Freiwillige Feuerwehr, Vogelschießer-, Sport-, Reit- und Jagdverein, Siedlergemeinschaft- und Sparklub sind nur eine Auswahl vielfältiger Organisationen, in denen sich die Einwohner für gesellige Treffen und gemeinsame Ziele zusammengeschlossen haben. Lockeres Beisammensein findet oftmals an gemeindeeigenen Orten wie der großzügigen Sportanlage mit Rasenspielfeld und Turnhalle, auf dem Bolzplatz am und im Feuerwehrhaus, auf dem gepachteten Gemeindesaal oder an der Badestelle statt.

Wappen

Das Wappen Schmalensees ist angelehnt an das Wappen eines Zweigs der Adelsfamilie von Schmalensee, deren Herkunft offenbar auf diese Gemeinde zurück geht, die hier aber keine Spuren hinterlassen hat. Zu ihrem Titel wird sie erst Jahre nach ihrem Fortgang aus Schmalensee gekommen sein. Heinrich Göttsch, Lehrer und Chronist von 1946, benutzte das Familienwappen zur Ausschmückung seines Buches, so drang es ins Bewusstsein der Schmalenseer vor.

Die Beschreibung des heutigen Wappens, entworfen von L. Leissner (Itzehoe), lautet: „Durch einen silbernen Wellenfaden erniedrigt von Rot und Blau geteilt, überdeckt mit einem fünfblättrigen, bewurzelten goldenen Schößling"

 


Aktuelle Meldungen

Die Fahrbücherei wird zur mobilen Saatgutbibliothek

(25. 02. 2021)

Mitteilung der Fahrbücherei 15 (Segeberg) vom 22.02.2021:

 

Bohnen, Tomaten, Erbsen und Radieschen: Mit der Ausleihe von Saatgut starten Fahrbüchereien in Schleswig-Holstein ein innovatives Projekt, um alte Gemüsesorten zu erhalten und Kulturtechniken zu bewahren. Der schleswig-holsteinische Umweltminister Jan Philipp Albrecht hat die Schirmherrschaft übernommen.

 

Mit der deutschlandweit einmaligen Mobilen Saatgutbibliothek verleiht die Fahrbücherei 15 im Kreis Segeberg, Stützpunkt Wahlstedt pünktlich zum Start des Gartenjahres erstmals auch Saatgut. Im heimischen Garten wird daraus Gemüse gezogen, geerntet und im Idealfall fachgerecht vermehrt. Das neugewonnene Saatgut kann an die Fahrbücherei 15 zurückgegeben werden und anschließend im darauffolgenden Jahr von anderen Fahrbücherei-Nutzerinnen und Nutzern ausgesät werden.

 

Der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt e.V. (VEN) stellt als Projektpartner für den Start einen Großteil des Saatguts zur Verfügung. Ziel ist es, das gärtnerische Wissen der Saatgutvermehrung als Teil der Alltagskultur zu erhalten und neu zu verbreiten.

 

Gefördert mit Mitteln der Bingo! Umweltlotterie in Höhe von 13.259 Euro hat die Büchereizentrale nach nordamerikanischem Vorbild sortenreine Bohnen-, Tomaten-, Erbsen- und Radieschen-Samen für insgesamt sieben Mobile Saatgutbibliotheken ausgewählt. Während der Haltezeiten können Nutzerinnen und Nutzern der Fahrbücherei 15 im Kreis Segeberg in 41 Gemeinden an 119 Haltestellen Saatguttütchen entleihen. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation können interessierte Leserinnen und Leser das Saatgut telefonisch oder per E-Mail im Stützpunkt Wahlstedt bestellen und bekommen es im Rahmen des Lieferservice an die Haustür oder per Post nach Hause gesandt.

 

Speziell zusammengestellte Saatgutmischungen unterstützen Kindertagesstätten bei der Vermittlung von Wissen rund um den Gemüseanbau. Kinder lernen so innerhalb einer Gartensaison die Natur und ihre ökologischen Zusammenhänge kennen. Ergänzt wird das Projekt durch passende Sach- und Bilderbücher aus der Fahrbücherei.

 

Für Oke Simons, Direktor der Büchereizentrale Schleswig-Holstein, sind Fahrbüchereien Orte der Begegnung, des Austauschs und der Kommunikation: „Die Mobile Saatgutbibliothek erneuert das Wissen um eine alte Kulturtechnik und um eine nachhaltige Produktion von Lebensmitteln. Für die Fahrbüchereien ist sie ein weiterer Baustein in der Vermittlung von kultureller Bildung im ländlichen Raum.“

 

Weitere Informationen unter: www.mobilesaatgutbibliothek-sh.de

 

Kontakt für Fragen und Bestellungen

Fahrbücherei 15

Holsteinstr. 15

23812 Wahlstedt

Telefon 04554-5536

E-Mail:

 

Foto zur Meldung: Die Fahrbücherei wird zur mobilen Saatgutbibliothek
Foto: Die Fahrbücherei wird zur mobilen Saatgutbibliothek

Coronavirus: Kreis verlängert Maskenpflicht an bestimmten Orten und in festgelegten Bereichen

(21. 02. 2021)

Es ist ein auch emotionales Hin und Her, Auf und Ab: Wir freuen uns über ein Sinken der 7-Tages-Inzidenz, gleichzeitig wird vor der dritten Pandemie-Welle gewarnt, weil die Mutationsvariante aus Großbritannien derzeit auf dem Vormarsch ist. Auch im Kreis Segeberg ist sie angekommen und wird vom Infektionsschutz in seinen werktäglichen Meldungen mit aufgeführt.

 

Während Kitas und Grundschulen ab Montag, 22. Februar, den Präsenzbetrieb wieder aufnehmen, hat der Kreis Segeberg am 19. Februar seine Allgemeinverfügung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verlängert, zunächst bis 28. Februar. Das heißt, dass etwa an Bahnhöfen und anderen Plätzen, insbesondere in Innenstadtbereichen von Bad Segeberg, Bad Bramstedt und Kaltenkirchen weiterhin Maskenpflicht besteht.

 

Alle Allgemeinverfügungen zur Corona-Pandemie sowie weitere Informationen des Kreises sind unter www.segeberg.de im Internet zu finden.

 

Die 7-Tages-Inzidenz wird zentral vom Robert-Koch-Institut (RKI) für alle Kreise und kreisfreien Städte ermittelt. Diese und viele weitere Informationen zum Coronavirus werden unter http://corona.rki.de im Internet zur Verfügung gestellt.

Foto zur Meldung: Coronavirus: Kreis verlängert Maskenpflicht an bestimmten Orten und in festgelegten Bereichen
Foto: Coronavirus: Kreis verlängert Maskenpflicht an bestimmten Orten und in festgelegten Bereichen

Vor 100 Jahren: Ein Super-Wahltag für die Schmalenseer

(20. 02. 2021)

Vor 100 Jahren, am 20. Februar 1921, waren die Menschen in Schleswig-Holstein zu einem wahren Super-Wahltag aufgerufen. Oder, wie es im damaligen Sprachgebrauch hieß, zum „Groß-Wahltag“: Gleich vier Parlamente beziehungsweise Vertretungen galt es neu zu wählen – den Segeberger Kreistag und den schleswig-holsteinischen Provinziallandtag, den Preußischen Landtag (die Provinz Schleswig-Holstein war Teil Preußens) und den Deutschen Reichstag.

 

Zahlreiche Wahlversammlungen der Parteien fanden in den vorangehenden Wochen statt, neben der Kreisstadt war auch Bornhöved ein oft von Parteirednern besuchter Ort. Während die Parteilinien bei den Parlamentswahlen in Preußen und im Reich klar erkennbar waren, musste der unabhängige Wähler bei der Kreistagswahl und auch bei der in der Provinz schon genau hinschauen, wer auf welcher Liste kandidierte und welche Interessen von diesen Listen – vornehmlich im bürgerlichen Lager – tatsächlich vertreten wurden.

 

Politische Interessenvertretungen zur Kreiswahl

 

So hatten sich den Januar über nach zum Teil harten Beratungen innerhalb der berufständischen Organisationen gleich zwei bürgerliche Listen im Kreis Segeberg gebildet. Größtes Unterscheidungsmerkmal auch aus heutiger Sicht: Die „erste bürgerliche Liste“ enthielt neben Handwerksmeistern und weiteren gut gestellten Personen auch die Namen vieler Landwirte, während die „zweite bürgerliche Liste“ vornehmlich die Bezeichnung „Landmann“ führte, also die Namen kleinerer Landwirte.

 

Entsprechend war der Wahlkampf zur Kreiswahl geprägt von unterschiedlichsten Aufrufen der Unterstützergruppen für Kandidaten und deren Listen. Im Kreis Segeberg riefen zum Beispiel der Verein der Saalinhaber und der Wirteverein zur Wahl von Bad Segebergs Bürgermeister Kuhr (zweite bürgerliche Liste, „Liste Kuhr“) auf, der auch Unterstützung aus dem Amt Bornhöved erhielt.

 

Die erste bürgerliche Liste, ursprünglich als „Liste Einigung“ bezeichnet, führte Landwirt Friedrich Fock aus Altengörs an. Die damals parallel existierenden drei landwirtschaftlichen (Kreis-)Vereine hatten sich spät entschließen können, mit Handwerk und Teilen der Kaufmannschaft diese Liste zu bilden.

 

Beide bürgerlichen Listen sahen sich eindeutig als Gegengewicht zu den sozialistischen Kräften. Gemeint waren zuerst die Sozialdemokraten („Mehrheitssozialisten“) mit zahlreichen Landarbeitern und Arbeitern im Handwerk, aber auch – gemäß Berufsbezeichnung in der Liste – einer „Ehefrau“. Daneben gab es aber auch eine Liste der USPD („Unabhängige Sozialdemokratische Partei“) und eine Liste „Vereinigte Kommunistische Partei“. Auch diese beiden Listen führten jeweils eine „Ehefrau“ unter den Kandidaten.  

 

Das (heutige) Amt Bornhöved war auf diesen Kandidatenlisten zur Kreiswahl nur schwach vertreten. In der ersten bürgerlichen Liste um Landwirt Fock fand sich auf Position 13 Landwirt Gustav Dahm aus Tarbek, an 19. Position der Malermeister Gustav Lensch aus Bornhöved und, an Position 22, Landwirt Willy Siebke aus Schmalensee. In der nur halb so langen zweiten bürgerlichen Liste tauchte an sechster Stelle Postsekretär Ebsen aus Bornhöved auf; bei den „Mehrheitssozialisten“ an zehnter Stelle der Maurer Heinrich Kaack aus Damsdorf.

 

Segeberger Listen auch für den Provinziallandtag bedeutend

 

Die für die Wahl zum Segeberger Kreistag genannten Listengruppierungen stellten außerdem – mit Ausnahme der Kommunisten – kürzere Kandidatenlisten für die Wahl zum Provinziallandtag von Schleswig-Holstein auf. Friedrich Fock aus Neuengörs führte auch hier die erste bürgerliche Liste an, gefolgt von damals weithin bekannten Männern wie Geheimrat Dr. Ilsemann, der bis 1918 Landrat des Kreises war. Auch Landwirt Karl Rauert aus Bornhöved gehörte an Position 4 der Fünferliste an.

 

So lief der Wahltag in Schmalensee

 

Wahlvorsteher in Schmalensee war Gemeindevorsteher Theodor Schnohr, sein Stellvertreter war Ludwig Saggau, der auch stellvertretender Gemeindevorsteher war. Gewählt wurde am 20. Februar 1921 von 9 bis 18 Uhr. Wahllokal war die Schule (heute Dorfstraße 10, Haus von Gerhard und Jutta Mühlenberg). In früheren Zeiten war meist „die Wohnung“ des Wahlleiters – in der Regel der Gemeindevorsteher, also Bürgermeister – Wahlraum für die aufgrund des jeweiligen Wahlrechts überschaubare Wählerschaft.

 

Die Ergebnisse der Wahl zum Kreistag

 

In den Segeberger Kreistag, das vorweg, zog kein Vertreter aus dem Amtsbereich Bornhöved ein. Gewählt wurden 14 Bürgerliche und 9 „Sozialisten“. Die Liste „Einigung“ - erste bürgerliche Liste – siegte mit 7.380 Stimmen vor den Sozialdemokraten (6.553) und der zweiten bürgerlichen Liste – Liste „Kuhr“ (4.219).

 

In Schmalensee stimmten 64 Wähler für die „Einigung“ und 13 für „Kuhr“, was ein in damaliger Lesart bürgerlich-konservatives Übergewicht ausdrückt. Eine Stimme entfiel auf einen unabhängigen Kandidaten. Beachtenswert sind 44 Stimmen, die an die Kommunisten gingen – und keine an eine der sozialdemokratischen Listen.

 

Die weiteren Ergebnisse aus Schmalensee

 

In der Wahl zum Deutschen Reichstag entfielen in Schmalensee 37 Stimmen auf Deutschnationale, 34 auf Demokraten, eine auf die Schleswig-Holsteinische Landespartei, vier auf SPD, 42 auf KPD, 15 auf die Arbeiterpartei und acht waren ungültig.

 

Bei der Wahl zum Preußischen Landtag sah es ähnlich aus, auch hier erhielten die Kommunisten 42 Stimmen.

 

Interessant ist der Blick auf die Wahl zum Provinziallandtag: In Schmalensee erhielt die bereits genannte von Friedrich Fock angeführte Liste „Einigung“ 47 Stimmen, 31 entfielen auf eine weitere bürgerliche Liste („Ströh“). Wie beschrieben gab es keine wählbare Liste der Kommunisten – in Schmalensee wählte aber auch niemand die Sozialisten/Sozialdemokraten oder die USPD. Dafür gab es 42 ungültige Stimmzettel, in der Summe identisch mit den Ergebnissen der Kommunisten in den Wahlen zum Reichstag und Preußischen Landtag.

[Vor 100 Jahren Super-Wahltag in SH 20.02.2021]

Foto zur Meldung: Vor 100 Jahren: Ein Super-Wahltag für die Schmalenseer
Foto: Kreistagswahl, Willy Siebke auf der Liste Fock, SKTB 16.02.1921

Coronavirus: Start der weiterer Impfzentren im Kreis Segeberg am 1. März

(18. 02. 2021)

Seit Januar läuft der Betrieb, wenn auch auf gewisser Sparflamme, im Impfzentrum Kaltenkirchen. Nun, da in Schleswig-Holstein weitere Impfstoffe erwartet werden, sollen ab 1. März auch die Impfzentren in Wahlstedt und Norderstedt aktiviert werden. Der Kreis Segeberg hat dazu am 14. Februar eine Mitteilung herausgegeben:

 

Vor dem Hintergrund eingetroffener und angekündigter Lieferungen von Biontech-, Moderna- und Astra-Zeneca-Impfstoffen fährt das Land die Impfzentren hoch. Für den Kreis Segeberg bedeutet das, dass ab dem 1. März neben dem Impfzentrum in Kaltenkirchen auch die Impfzentren in Norderstedt und Wahlstedt den Betrieb aufnehmen werden.

 

Durch diese Erweiterung werden in den ersten vier Märzwochen insgesamt 21.084 Impfungen in den Impfzentren im Kreis Segeberg möglich – immer unter der Voraussetzung, die angekündigten Impfstoffdosen stehen dann auch tatsächlich zur Verfügung.

 

So wird in den einzelnen Impfzentren voraussichtlich ab Montag, 1. März geimpft:

 

Kaltenkirchen: ganztägiger Betrieb auf zwei von fünf Impflinien an sieben Tagen in der Woche; vormittags von 9 bis 12 Uhr mit Astra-Zeneca, von 13 bis 18 Uhr mit Biontech. Ab 22. März öffnet eine dritte Impflinie von 13 bis 18 Uhr, auf der ebenfalls Biontech verimpft wird.

 

Norderstedt: Start mit zwei von drei Impflinien täglich von 9 bis 12 Uhr; verimpft wird zunächst nur Astra-Zeneca, ab 15. März dann zusätzlich auch Biontech (13 bis 18 Uhr).

 

Wahlstedt: Start mit drei von vier Impflinien täglich von 9 bis 12 Uhr. Wie in Norderstedt wird hier zunächst nur Astra-Zeneca verimpft, ab 15. März dann täglich von 13 bis 18 Uhr auch der Moderna-Impfstoff.

 

Hinweis zur Terminvergabe: Derzeit wird das Anmeldesystem für die Terminbuchung überarbeitet, damit auch Anmeldungen für die Erst- und Zweitimpfungen des Astra-Zeneca-Impfstoffes möglich sind. Bis dahin wird ab  dem 15. Februar mit Astra Zeneca in den Impfzentren vor allem medizinisches und pflegerisches Personal geimpft.

 

Voraussichtlich in der 8. Kalenderwoche sollen nach Angaben des Landes dann auch wieder Terminbuchungen über www.impfen-sh.de und über die Hotline 0800 455 655 0 möglich sein.

 

Termine für Personen über 80 Jahre sind hiervon nicht betroffen, da diese weiterhin

persönlich angeschrieben werden und über eine spezielle Hotline ihre persönlichen Termine vereinbaren können.

 

Foto zur Meldung: Coronavirus: Start der weiterer Impfzentren im Kreis Segeberg am 1. März
Foto: Coronavirus: Start der weiterer Impfzentren im Kreis Segeberg am 1. März

Rückblick auf ein faszinierendes Winterwochenende in Schmalensee

(17. 02. 2021)

Das wunderschöne Winterwochenende am 13. und 14. Februar hat viele Schmalenseer in ihren Bann gezogen und veranlasst, das Smartphone zu zücken und Bilder zu schießen. Sicherlich eine weise Entscheidung angesichts des gestern einsetzenden Tauwetters. Eine Auswahl dessen, was beim Homepage-Team der Gemeinde Schmalensee nach der ersten Bilderserie am 14. Februar eingetroffen ist, wird hier präsentiert.

 

Vor allem der Sonntag lockte noch einmal viele Sonnenanbeter und Kufen-Artisten an und auf den See. Selbst Kater Karlo ließ es sich nicht nehmen, mehrere Ausflüge auf das Eis zu unternehmen, auf dem weitere Hockeyfelder entstanden waren und noch mehr Wagemutige den Balanceakt auf schmalen Eisen wagten.

 

Verschiedene Schmalenseer haben außerdem weitere Bilder eingesandt – aufgenommen vom Balkon, im Schnee vor dem Haus, beim Spaziergang am Seeufer oder im heimischen Garten. Herzlichen Dank an Gerhard Harder, Joachim Wolff, Fredrike Harder, Bärbel Wichmann, Sabrina Jügelt und Dierk Harder für viele schöne Bilder, aus denen diese Gemeinde-Homepage eine Auswahl präsentiert.

Foto zur Meldung: Rückblick auf ein faszinierendes Winterwochenende in Schmalensee
Foto: Sabrina Jügelt hielt diesen Moment fest

Februar-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2

(15. 02. 2021)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen liefern uns oft Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten zugleich Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Weil noch immer das neuartige Coronavirus das gesellschaftliche Leben beeinträchtigt und wir sehr wahrscheinlich noch einige Zeit mit Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens belegt sind, gibt es für die treue Leserschaft im Monat Februar die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr in dieser schweren Zeit ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der zweite Teil.

 

Kritische Land-Leute: Im Bornhöveder Gasthof Zur Linde findet am 16. Februar 1901, vor 120 Jahren, eine Versammlung des Bundes der Landwirte statt. Die agrarpolitische Organisation ist in der Provinz Schleswig-Holstein nur mäßig beliebt, hat aber in Gönnebek und Schmalensee jeweils etwa zwölf Mitglieder. Als der Redner, ein Herr Timm aus Hamburg, die Ziele des Bundes erläutern will, teilen zahlreiche Anwesende – Landwirte und Geschäftsleute aus der Gegend – nicht seine Meinung. Unter ihren Gegenreden zieht sich der Redner zurück, heißt es im Segeberger Kreis- und Wochenblatt.

 

Wechsel an der Spitze des Landwirtevereins: Der Landwirtschaftliche Verein für Bornhöved und Umgebung hält am 16. Februar 1926, vor 95 Jahren, beim Gastwirt Hein eine bedeutende Versammlung ab. Und das nicht, weil Direktor Dr. Riemann aus Preetz  über „neuzeitliche Schweinefütterung“ spricht. Es ist die letzte Versammlung unter dem Vorsitzenden Heinrich Christian Saggau aus Schmalensee, der seit 1896 im Amt war und nun aus Altersgründen eine Wiederwahl ablehnt. Saggau wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Der Schmalenseer Willy Siebke, der zuvor mit Hugo Saggau, ebenfalls Schmalensee, das Ergebnis der Rechnungsprüfung vorgetragen hatte, wird zum neuen Vorsitzenden gewählt. Wieder gewählt wird Schmalensees Lehrer Heinrich Göttsch – zum Geschäftsführer des Vereins.

 

Viele Schmalenseer im Milchkontrollbezirk: Der im Frühjahr 1980 gebildete Kontrollbezirk Schmalensee/Belau im Landeskontrollverband hält am 18. Februar 1981, vor 40 Jahren, in der Belauer Schlossgaststätte eine Versammlung ab. Dr. Baltzer aus Lübeck referiert über „Neues aus der Schwarzbuntzucht“. Leistungsprüfer Friedrich Hammerich  gibt seinen Jahresbericht, wonach Hans-Jürgen Harder mit seinem Schwarzbuntbestand die höchste Leistung erzielte. Anschließend wird Gerhard Harder zum Vorsitzenden des Kontrollbezirks gewählt. Er verabschiedet Hermann Cornehls, der von 1963 bis 1980 als Leistungsprüfer tätig war. „Die Landwirte schätzten immer seine Unterstützung und seinen Sachverstand beim Viehkauf.“

 

Fischerei mit Handgranaten verboten: Per Mitteilung im Segeberger Kreis- und Tageblatt am 20. Februar 1921, vor 100 Jahren, ruft der Landrat des Kreises Segeberg die Bevölkerung dazu auf, das zunehmende wilde Fischen in heimischen Gewässern zu unterlassen. Vor allem bemängelt der Landrat den Einsatz von ungesetzlichen Gerätschaften wie Stecheisen und Handgranaten. Die Landjäger (Polizei) und Ordnungsbehörden werden angehalten, alle Verstöße „unnachsichtlich zur Anzeige zu bringen“.

 

Das Volk für Euthanasie sensibilisieren: Euthanasie, so wird die von den Nationalsozialisten propagierte und auch praktizierte Tötung „lebensunwerten Lebens“, also von Menschen mit Behinderungen genannt. Am 21. Februar 1936, vor 85 Jahren, wird im Bornhöveder Hotel Stadt Kiel der Tonfilm „Ringende Menschen“ gezeigt. Dieser beschreibt die Arbeit in den Anstalten zu Bethel und führt dem sichtlich betroffenen Publikum das Leid von Behinderungen vor Augen. Die Notwendigkeit der vermeintlichen „Erlösung“ heißt es in der Einladung:  „[…] muß das ganze Volk diesen Film unbedingt sehen, damit die große Verständnislosigkeit über ‚Rassenpflege’, ‚Erbmasse’ und ‚Vererbung’ usw. aufhört […].“ Einladender ist Pastor Erich. Der Film wird auch den Kindern gezeigt.

 

Ungewöhnliche Taufpaten: Amtsvorsteher Heinrich Christian Saggau aus Schmalensee sorgt für Aufsehen, als er am 24. Februar 1891, vor 130 Jahren, einen Sohn taufen lässt. Als Taufzeugen fungieren laut Segeberger Kreis- und Wochenblatt zwei betagte Herren, selbst beide schon Urgroßväter: Der Altenteiler H.H. Dose aus Blunk ist bereits 84 Jahre, der Altenteiler Hinrich Saggau aus Gönnebek 87 Jahre alt.

 

Korndiebe geschnappt: Hans Friedrich Kruse aus Ruhwinkel erwarb laut Göttsch-Chronik 1901 die Schmalenseer Hufe 11, auf der heute die Familie Kaack/Jankowski ansässig ist. Schon früh erfuhr Kruse einen Vertrauensbruch: Wie das Segeberger Kreis- und Wochenblatt am 26. Februar 1901, vor 120 Jahren berichtet, hatte der Schmalenseer Nachtwächter zwei bei Kruse in Diensten stehende Tagelöhner „dabei ertappt, wie sie nächtlicherweise ohne Erlaubnis die Kornvorräthe ihres Herrn mit demselben aufteilen wollten.“ – Eine nette Umschreibung für das Abzweigen von Korn. – „Die Langfinger sehen ihrer Bestrafung entgegen“, heißt es weiter in der Zeitung.

 

Eine Sozialstation für das Amt Bornhöved: In Bornhöved erfolgt am 27. Februar 1991, vor 30 Jahren, die Vertragsunterzeichnung für die Einrichtung einer Sozialstation. Die Unterschriften leisten Amtsvorsteher Hans Siebke, der auch Bürgermeister in Schmalensee ist, und der DRK-Kreisvorsitzende Anton Graf Schwerin von Krosigk. Gemeindeschwester Margret Peschel, die elf Jahre lang von zu Hause aus gearbeitet hatte, wird nun in die Räume in der Kirchstraße umziehen müssen.

 

Kuriose Sauhatz in Schmalensee: Wie die Segeberger Zeitung am 28. Februar 1951, vor 70 Jahren berichtet, hat kurz zuvor in Schmalensee eine spannende nächtliche Wildscheinjagd stattgefunden. Ein spät nach Hause kehrender Radfahrer glaubte, auf der Bundesstraße eine Bache mit Frischlingen erkannt zu haben. Da er den Jagdpächter nicht kannte, alarmierte er die Polizei und noch andere Personen. Nun ging es auf die Jagd. Als ein Arbeiter einen Frischling zu packen bekam, sah dieser aber gar nicht nach einem kleinen Schwarzwild aus. Es stellte sich heraus, dass einem Bauern ein Hausschwein mitsamt Nachwuchs ausgebüchst und auf Entdeckungstour gegangen war.

Foto zur Meldung: Februar-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2
Foto: Neuzeitliche Fütterung der Schweine, SKTB 13.02.1926

Coronavirus: Kreis Segeberg verlängert Allgemeinverfügung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung

(15. 02. 2021)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 14.02.2021:

 

Die Landesregierung hat im Nachgang der Ministerpräsident*innenkonferenz vom 10. Februar die aktuelle Corona-Bekämpfungsverordnung bis zum 21. Februar verlängert. Für den Kreis Segeberg bedeutet das, dass auch die Allgemeinverfügung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung entsprechend weiter gilt.

 

An bestimmten Orten und in festgelegten Bereichen muss also weiterhin eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Dazu gehören Bahnhöfe einschließlich der zugehörigen Freiflächen, Bahnhaltepunkte sowie sonstige Haltestellen des öffentlichen Personennah- und -fernverkehrs während der Betriebszeiten.

 

Darüber hinaus muss die Bedeckung weiterhin auch im Innenstadtbereich von Bad Bramstedt, in der Fußgängerzone in Bad Segeberg (mit innenliegender Fläche des Wochenmarktes) sowie auf dem Holstenplatz in Kaltenkirchen jeweils montags bis sonnabends von 6 bis 18 Uhr getragen werden.

 

Die Allgemeinverfügung gilt ab Montag, 15. Februar, bis zunächst einschließlich Sonntag, 21. Februar.

 

Die Allgemeinverfügung im Wortlaut mit Anlagen zu Bereichen Bad Bramstedt, Bad Segeberg und Kaltenkirchen im Internet unter www.segeberg.de

Foto zur Meldung: Coronavirus: Kreis Segeberg verlängert Allgemeinverfügung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung
Foto: Coronavirus: Kreis Segeberg verlängert Allgemeinverfügung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung

Winterliches Schmalensee – einfach schön!

(14. 02. 2021)

Da meint es Petrus aber wirklich gut mit uns Schmalenseern. Gut, zunächst musste zum Wochenanfang ordentlich Schnee geschippt werden. Und manchem mag es mit teilweise unter 10 Grad minus ein bisschen zu kalt sein. Aber mal ehrlich: Was schon vor dem Wochenende begann und sich bis einschließlich Sonntag fortsetzen soll, ist doch einfach nur großartig!

 

Wie Softeis hat sich eine Schneedecke über die Wiesen und Schilfgürtel gelegt; Eiskristalle erfreuen vor allem in den Morgenstunden das Auge; das Eis des Sees wird immer dicker – was ab Mittag die Schlittschuhläufer lockt, in den Stunden davor aber für ungewöhnliche Geräusche in der Uferzone sorgt.

 

Aber nicht nur zum See lohnt der Weg – auch unsere Feldmark hat viele schöne Eindrücke zu bieten. Dafür sorgt sogar die voranschreitende Industrialisierung: Im Kieswerk auf dem Segeberger Kamp etwa gibt es Zuckerhüte zu bestaunen, die aber tunlichst nicht betreten werden dürfen.

 

In den Feldwegen kann man sich links und rechts (und oben) kaum sattsehen an all den Formationen, die Eis und Wind auf Zweige und Gräser gezaubert haben. Das Wild hebt sich von der weißen Schneedecke ab auf seiner mühsamen Suche nach Futter. Große Bitte: Hunde an die Leine und nicht Reh- und Damwild nachstellen – jede Flucht kostet Energie.

 

Spannend ist so manche Spur im Schnee, ob nun von Mensch oder Tier hinterlassen. Stichwort hinterlassen: Im Schnee offenbaren sich auch zahlreiche analoge Briefkästen unserer vierbeinigen Freunde, die sich ihre Botschaften mit einem besonderen Kommunikationsmittel zukommen lassen, der Pee-Mail.

 

Unterlegt ist diese Sonntagsmeldung mit einigen Bildern, die auch aus der Einwohnerschaft eingereicht wurden. Das Homepage-Team freut sich immer über Unterstützung. Wer also gern in den nächsten Tagen noch Rodelfotos, Tiere im Schnee und andere tolle Beobachtungen abliefern möchte: Nur zu!

Foto zur Meldung: Winterliches Schmalensee – einfach schön!
Foto: Frostige Angelegenheit

Bürgermeister Sönke Siebke will 2022 in den Kieler Landtag

(14. 02. 2021)

Jetzt ist es „amtlich“: Schmalensees Bürgermeister Sönke Siebke will im Wahlkreis 26 (Segeberg Ost) Direktkandidat der CDU und Abgeordneter im Landtag von Schleswig-Holstein werden. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor, die der CDU-Kreisverband Segeberg am 12. Februar verbreitet hat.

 

In Schmalensee ist der 56-jährige Sönke Siebke seit 2008 Bürgermeister – allerdings als Kandidat der Bürgerlichen Wählergemeinschaft Schmalensee (BWS) – sowie Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Schmalensee/Stocksee. 2013 gewann der verheiratete Landwirt und Vater zweier erwachsener Kinder ein Direktmandat im Segeberger Kreistag, das er 2018 verteidigen konnte. Seitdem ist er auch einer der stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion. Er ist Mitglied des wichtigen Hauptausschusses des Kreistags und Fraktionssprecher im Kreisklimarat.

 

Vier Kandidaten im innerparteilichen Wettbewerb

 

An den Landtagswahlkampf ist aber noch nicht zu denken: Erst gilt es, sich innerparteilich durchzusetzen. Denn der Wahlkreis 26 ist nach dem tragischen Tod des Wahlstedter Abgeordneten Dr. Axel Bernstein verwaist – und nun umkämpft: Gleich vier CDU-Mitglieder haben ihren Hut in den Ring geworfen und müssen sich Anfang Juni in einer Wahlkreismitgliederversammlung durchsetzen.

 

Neben Sönke Siebke bewerben sich der stellvertretende Bürgermeister von Bornhöved und gerade in den Kreistag nachgerückte Sönke Ehlers (28), der Wahlstedter Kreistagsabgeordnete Matthias Malassa (54) und Maren Storjohann (55), frühere Bürgermeisterin und aktuell stellvertretende Bürgermeisterin in Seth.

 

Mitglieder müssen den Kandidaten nominieren

 

In die Wahlkreismitgliederversammlung, die wie alle Segeberger Veranstaltungen in Sülfeld stattfinden soll, geht Sönke Siebke als erfahrener Kommunalpolitiker, der laut Pressemitteilung dem vornehmlich ländlich geprägten Wahlkreis in Kiel eine Stimme geben will. Dabei wolle er sich insbesondere als Landwirt, Jäger und Mitglied der Feuerwehr einbringen.

 

Der Wahlkreis Segeberg Ost umfasst die Städte Bad Segeberg und Wahlstedt, die Ämter Bornhöved, Leezen und Trave-Land. Außerdem aus dem Amt Boostedt-Rickling die Gemeinden Daldorf, Groß Kummerfeld, Heidmühlen, Latendorf und Rickling; aus dem Amt Itzstedt die Gemeinden Itzstedt, Kayhude, Nahe, Oering, Seth und Sülfeld und außerdem aus dem Amt Bad Bramstedt-Land die Gemeinde Großenaspe.

Foto zur Meldung: Bürgermeister Sönke Siebke will 2022 in den Kieler Landtag
Foto: Sönke Siebke will für den Landtag kandidieren, Foto CDU

Literatur rund um Schmalensee: „Geschichte des Kreises Segeberg“ von Ulrich March (1992)

(13. 02. 2021)

In der Schriftenreihe der Jürgen-Fuhlendorf-Schule, des Bad Bramstedter Gymnasiums, legte Ulrich March anlässlich des 125-jährigen Bestehens des Kreises Segeberg 1992 die „Geschichte des Kreises Segeberg“ vor. Die 32-seitige Broschüre, die auch fünf Federzeichnungen bekannter Bauwerke im Kreisgebiet von Kirsten Stosch enthält, fasst insbesondere die Vorgeschichte des Raumes, der heute der Kreis Segeberg ist, und seine wechselvolle Geschichte kompakt zusammen.

 

Damit ist der Inhalt der Broschüre ein gelungenes Einstiegswerk für alle, die sich in die Geschichte ihrer Heimatregion vertiefen möchten. Das lesenswerte Heft ist heute nur noch in Antiquariaten zu bekommen – lokale Buchhändler unterstützen sicher gern bei der Beschaffung.

 

Welche Bedeutung hat die Schrift für Schmalensee?

 

In Schmalensee spielt die Frage, wann und wie das Dorf gegründet wurde und wie es sich bis zum Ende des Dreißigjährigen Krieges – von da an kennen wir dank Dorfchronist Heinrich Göttsch zumindest die Besitzverhältnisse an Höfen und Katen im Dorf – entwickelt hat. Darauf gibt die Schrift zwar keine Detailinformationen Schmalensee betreffend, sie schildert aber anschaulich die Entstehung von Verwaltungsebenen, an denen wir uns orientieren und anhand derer wir interpretieren können: Sächsischer Holstengau – Kirchspiel Bornhöved in der Burgvogtei Segeberg – Amt Segeberg – Kreis Segeberg.

 

Dabei nimmt March die unterschiedlichen Entwicklungen der Dörfer in den Blick: Freibäuerlich im westlichen Kreisgebiet und gutsherrlich im östlichen Holstein. Dazwischen – als Folge der alten Trennlinie zwischen Sachsen und Slawen, des Limes Saxoniae – das Kirchspiel Bornhöved, das von beidem etwas hat.

 

Der Verlauf des Limes Saxoniae (9.-12. Jahrhundert) ist leider in unserem Bereich nicht unumstritten: Er zog sich von Boitzenburg an der Elbe bis zur Schwentinemündung in die Kieler Förde. Von Segeberg bis Blunk ist der Verlauf klar, dann tauchen Unterschiede auf, da sich der Limes zu einem Gewässer, dem „Stagnum Colse“ und dann entlang der heutigen Alten Schwentine zog. Die einen erkennen im Stagnum Colse den Stocksee. Andere gehen davon aus, dass der Bornhöveder und Belauer See sowie der Schmalensee einst ein Gewässer waren – Stagnum Colse – und somit das heutige Schmalensee quasi im Niemandsland des Limes lag, seine Gründung also erst nach Verdrängung der Slawen nach Osten möglich wurde, parallel zum Entstehen des Kirchspiels Bornhöved. March tendiert zur „Stocksee-Variante“, vermutlich aufgrund der ihm zugänglichen Quellenlage, setzt aber ganz diplomatisch das Wort „vermutlich“ ein – lässt diesen Punkt also offen.

 

Doch diese Ungenauigkeit kann den Wert der Schrift als Erklärhilfe für Schmalensee zu der Frage „wo kommen wir her“ nicht schmälern.

 

Foto zur Meldung: Literatur rund um Schmalensee: „Geschichte des Kreises Segeberg“ von Ulrich March (1992)
Foto: Geschichte des Kreises Segeberg - Ulrich March 1992

Neuer Service: Kunden-App der Agentur für Arbeit

(12. 02. 2021)

Für ihre Kunden hat sich die Agentur für Arbeit einen besonderen E-Service einfallen lassen: Die App „BA-Mobil“ für das Smartphone.

 

Mitteilung der Agentur für Arbeit Elmshorn vom 10.02.2021:

 

„BA-Mobil“ ist die neue Kunden App der Bundesagentur für Arbeit (BA) - für alle, die sich auf www.arbeitsagentur.de online registriert haben. Die App ist ideal für zu Hause und unterwegs - schnell, bequem und sicher – und steht ab sofort kostenfrei für Android und iOS zum Download bereit.

 

„Mit BA-Mobil hat man quasi die Arbeitsagentur in der Hosentasche überall dabei. Unsere Kunden erhalten aktuelle Infos zum Arbeitslosengeld und zu ihren Beratungs- und Vermittlungsfragen. Sie können auch von überall und jederzeit Nachrichten an ihre Ansprechpartner senden oder ihre persönlichen Daten einsehen“, erläutert Thomas Kenntemich, Leiter der Agentur für Arbeit Elmshorn. „Dies ist ein sinnvolles, zusätzliches Angebot, um bei der Jobsuche in engem Kontakt zu bleiben. Nicht nur in der Corona-Pandemie, sondern langfristig bietet die Arbeitsagentur ihren Kunden damit moderne, direkte Kommunikationswege!“

 

Viele Funktionen von „BA-Mobil“ sind bereits aus dem Onlineportal der BA unter arbeitsagentur.de bekannt, aber nun direkt vom Smartphone besser nutzbar – und alles datenschutzsicher. Nutzer finden in der App ihre individuelle Terminübersicht, Nachrichten zu Geldleistungen (z.B. Arbeitslosengeld), ein Vermittlungspostfach und Kontaktmöglichkeiten. Persönlich hinterlegte Daten können eingesehen und bearbeitet werden. Weitere Funktionen werden folgen.

Foto zur Meldung: Neuer Service: Kunden-App der Agentur für Arbeit
Foto: Neuer Service: Kunden-App der Agentur für Arbeit

Blaulicht-Organisationen warnen: Vorsicht beim Betreten von Eisflächen!

(11. 02. 2021)

Es ist klirrend kalt und auf Holsteins Seen hat sich eine Eisschicht gebildet. Aber trägt sie? Unisono warnen Feuerwehr, Polizei und Wasserwacht vor dem Betreten der vermeintlich zugefrorenen Gewässer. Noch hat die Kälte nicht dafür gesorgt, dass Seen wirklich gangbar sind. Es besteht Lebensgefahr.

 

Exemplarisch hier eine Mitteilung der Wasserwacht des DRK vom 10.02.2021:

 

Angesichts der winterlichen Temperaturen warnt die DRK-Wasserwacht Schleswig-Holstein ausdrücklich vor dem Betreten von Eisflächen. „Wer in diesen Tagen zugefrorene Seeflächen oder Flüsse betritt, spielt mit seinem Leben“, warnt der Landesreferent der Wasserwacht, Axel Rasch aus dem DRK-Landesverband Schleswig-Holstein. Jüngstes Beispiel ist die dramatische Rettungsaktion eines 71jährigen in Mecklenburg-Vorpommern, der am vergangenen Freitag glücklicherweise lebend geborgen werden konnte. „Wenige Tage Frost reichen nicht aus, um eine durchweg tragfähige Eisdecke zu bilden“, so Rasch. Die Eisstärke, ihre Beschaffenheit und somit die Tragfähigkeit können stark schwanken und sich selbst in einem kleinen Umkreis enorm verändern. „Deshalb ist es trügerisch, sich darauf zu verlassen, dass das Eis schon halten wird“, betont Rasch.

 

Und wenn das Eis erst bricht, bleibe nur wenig Zeit, um einen Menschen zu retten. „Im kalten Wasser kann sich ein Mensch in der Regel nur wenige Minuten am Leben halten. Schnell lassen die Kräfte nach und man ist zu stark geschwächt, um sich über Wasser halten zu können. Wer ins Eis einbricht, verliert bei den niedrigen Wassertemperaturen schnell das Bewusstsein und läuft so Gefahr zu ertrinken“, erläutert der Landesreferent. Vor dem Betreten von Gewässern sei daher äußerste Vorsicht geboten und man sollte sich vorab informieren bei den zuständigen Behörden ob die Gewässer freigegeben sind. Im Notfall rät Rasch: “Wenn das Eis knistert und knackt, am besten flach hinlegen, um das Gewicht zu verteilen und in Bauchlage ruhig in Richtung Ufer bewegen bzw. robben. Wer einen solchen Vorfall beobachtet und Hilfe leisten möchte, sollte unbedingt den Selbstschutz beachten und sich nicht unnötig in Gefahr begeben. In jedem Fall zu allererst den Notruf über die 112 absetzen!“

 

Die DRK-Wasserwachten in Schleswig-Holstein rüsten sich daher auch auf ungewöhnliche Rettungseinsätze für die Eisrettung in den kommenden Wochen. Die DRK Wasserwacht Segeberg hat bereits am vergangenen Wochenende mit Einsatzmitteln wie beispielsweise Rettungsschlitten und Spineboard für den Ernstfall geübt.

 

Auf der Homepage des DRK-Landesverbandes sind weitere Informationen wie beispielsweise Eisregeln und auch einen neuen kleinen Lehrfilm zum Thema Eisrettung eingestellt. www.drk-sh.de

 

Foto zur Meldung: Blaulicht-Organisationen warnen: Vorsicht beim Betreten von Eisflächen!
Foto: Homepage - Warnung vor Betreten des Eises

Coronavirus: Kreisverwaltung braucht länger für Bearbeitungen

(11. 02. 2021)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 08.02.2021:

 

Die Kreisverwaltung weist darauf hin, dass es derzeit bei der Bearbeitung von Anfragen und Anträgen in verschiedenen Bereichen zu längeren Bearbeitungszeiten kommen kann.

 

Im Zuge des Lockdowns werden derzeit nur Termine vergeben, die aus rechtlichen Gründen zwingend persönlich stattfinden müssen. Weiterhin mit Termin für den Publikumsverkehr geöffnet sind die Ausländerbehörde, die Führerscheinstelle, die KFZ-Zulassungen, die Jugendämter und der Soziale Dienst. Alle weiteren Anliegen müssen aufgrund der Pandemie-Lage aktuell per E-Mail oder Telefon geklärt werden.

 

Derzeit arbeiten ca. 650 Mitarbeiter*innen dauerhaft oder teilweise im Homeoffice. Das entspricht etwa 60 Prozent der gesamten Verwaltung. Da der organisatorische Aufwand in einigen Fällen aus dem Homeoffice heraus größer ist – beispielsweise weil Akten zur Bearbeitung zuhause nicht vorliegen – kann es zu längeren Bearbeitungszeiten kommen. Termingebundene Anträge werden aber jederzeit fristgerecht abgearbeitet.

 

Foto zur Meldung: Coronavirus: Kreisverwaltung braucht länger für Bearbeitungen
Foto: Coronavirus: Kreisverwaltung braucht länger für Bearbeitungen

NABU meldet: „Großes Interesse an der Stunde der Wintervögel“

(08. 02. 2021)

Am 7. Januar wurde u.a. über diese Gemeinde-Homepage zur Zählung der Wintervögel in den heimischen Gärten aufgerufen. Auch Schmalenseer haben sich an der Aktion des Naturschutzbundes (NABU) Schleswig-Holstein beteiligt. Illustriert mit Bildern aus dem Garten von Waltraud und Rainer Detlof folgt hier nun das Gesamtergebnis.

 

Mitteilung des NABU vom 3. Februar 2021:

 

Über 236.000 Menschen haben am Wochenende vom 8. bis 10. Januar an der 11. „Stunde der Wintervögel“ teilgenommen - ein sattes Plus von 65 Prozent zum Vorjahr. Der NABU und sein bayerischer Partner, der Landesbund für Vogelschutz (LBV) freuen sich mit der heutigen Verkündung des Endergebnisses über eine Rekord-Teilnahme. Beim NABU Schleswig-Holstein freut man sich über eine Verdopplung der Teilnehmerzahlen. In Schleswig-Holstein haben 13.514 Teilnehmer*innen dem NABU 327.121 Vögel aus 8.938 Gärten und Parks gemeldet (im Vorjahr nahmen insgesamt 6.758 Vogelfreund*innen teil).

 

„Wir freuen uns über die anhaltend hohen Teilnehmerzahlen und das große Interesse an der heimischen Vogelwelt“, so NABU-Biologe Ingo Ludwichowski. „So werden die Ergebnisse von Deutschlands größter wissenschaftlichen Mitmachaktion noch aussagekräftiger. Sicherlich hat auch der Corona-Lockdown dazu beigetragen, dass mehr Menschen ihr Interesse für die Natur vor der eigenen Haustür entdecken. Aber den Vögeln hilft es in jedem Fall, wenn sich immer mehr Menschen für die Natur vor ihrer Haustür engagieren.“

 

Nicht zugenommen haben dagegen die Vogelzahlen, die dem NABU aus 164.000 Gärten gemeldet wurden - im Gegenteil. „Die Gesamtzahl von 34,5 Vögeln pro Garten stellt den zweitniedrigsten Wert seit Beginn der Aktion im Jahr 2011 dar, zwölf Prozent weniger als im langjährigen Durchschnitt“, so NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. „Nur im Januar 2017 waren die Zahlen noch etwas niedriger. Auch damals fehlten besonders die typischen Futterplatzbesucher, nämlich sämtliche Meisenarten, Kleiber, Gimpel und Kernbeißer – alles Arten deren Winterbestände auf den Zuzug von Artgenossen aus dem Norden angewiesen sind. Dieser ist im bis kurz vor der Zählung europaweit sehr milden Winter wohl teilweise ausgeblieben.“

Rekordwerte erreichten dagegen Standvogelarten wie Haussperling und Stadttaube sowie Arten, die grundsätzlich mildere Winter bevorzugen, wie Rotkehlchen und Ringeltaube.

 

„Seit 2011 nehmen die Winterbestände von Vogelarten, die auf Zuzug aus dem Norden und Osten angewiesen sind, ab. Im Winter standorttreue Arten und solche, die teilweise von uns nach Süden ziehen, zeigen dagegen stabile oder gar wachsende Winterbestände“, so Lachmann. Dies sei Ausdruck einer Entwicklung, die mit einigen harten Wintern begann und zuletzt eine lange Reihe milder Winter aufwies. Je milder der Winter, desto geringer die Neigung der Vögel in wärmere Regionen im Süden und Westen auszuweichen.

 

Ein besorgniserregend schwaches Ergebnis, das nicht mit dem Wetter erklärt werden kann, liefert der Grünfink. Sein Abwärtstrend setzt sich leider unverändert fort. Diesmal wurden nur noch 0,9 Grünfinken pro Garten gemeldet. Damit gibt es heute nur noch ein Viertel der Grünlinge, die 2011 noch die Gärten bevölkerten. Als Ursache gelten vor allem Infektionen mit Trichomonaden an sommerlichen Futterstellen.

 

Die fünf am häufigsten gemeldeten Arten waren Haussperling (mit 6,87 Vögeln pro Garten), Kohlmeise, Feldsperling, Blaumeise und Amsel. Im Vergleich zum Vorjahr haben nur Feldsperling und Blaumeise die Plätze getauscht.

 

Die Amsel erholt sich weiter langsam von ihren Tiefstwerten nach der schweren Usutu-Epidemie des Sommers 2018. Besonders niedrig waren dagegen die gemeldeten Zahlen der Blaumeise, wobei unklar bleibt, ob fehlender Zuzug aus dem Norden oder die Folgen einer Bakterien-Epidemie im vergangenen Frühjahr die Hauptursache dafür ist.

 

Die nächste Vogelzählung findet mit der „Stunde der Gartenvögel“ vom 13. bis 16. Mai findet statt. Noch bis zum 19. März läuft die Wahl des Vogels des Jahres. Aus zehn Kandidaten, die vorab in einer öffentlichen Online-Wahl bestimmt worden waren, kann jeder seinen Favoriten wählen.

 

Foto zur Meldung: NABU meldet: „Großes Interesse an der Stunde der Wintervögel“
Foto: Buntspecht im Hirtenweg

Was gab's im Januar? Blick über den Tellerrand

(07. 02. 2021)

Was in der Nachbarschaft oder im Kreis Segeberg geschieht, findet nicht unbedingt Niederschlag auf der Gemeinde-Homepage, kann aber durchaus von Interesse in Bezug auf kommunalpolitische und gesellschaftliche Themen sein. Eine kleine Presseschau aus dem Monat Januar:

 

Forderung nach mehr Kiesabbau

 

Nicht die Lobby der Kieswerkbetreiber, sondern die Wohnungsbaubranche schlägt Alarm: Ein Kiesmangel beeinflusse den Wohnungsbau im Land bzw. sorge dafür, dass notwendig werdende Importe für eine Verteuerung und Verlangsamung der Arbeiten auf den Baustellen sorgen werden. Dies beklagt der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) in einem Bericht der Kieler Nachrichten vom 15. Januar. Den VNW-Vorwurf, in Schleswig-Holstein würden langwierige Genehmigungsverfahren rechtzeitige Neueröffnungen von Kieswerken behindern, unterstützt der Rohstoffverband Vero. Demnach gebe es im Land keinen Mangel an Rohstoffen, wohl aber einen Mangel an Genehmigungen. Die aber würden oftmals an der Genehmigungsbehörde (Kreis) oder Umweltschutzverbänden hängen – der Ruf nach einer Regulierung durch das Land wird laut. Aus dem Innenministerium kommen laut KN-Bericht Signale, dass die Regionalpläne entsprechende Vorbehaltsflächen sichern werden.

 

Jörg Lange hat Kenia im Blick

 

Die Segeberger Zeitung berichtet am 7. Januar über den in Wahlstedt beheimateten Förderkreis Wandumbi. Der Verein, der eine große Nähe zur örtlichen evangelischen Kirchengemeinde hat, unterstützt seit über 25 Jahren Projekte für junge Menschen in den Orten Wandumbi und Komothai im afrikanischen Kenia. Der Schmalenseer Jörg Lange, der sich bereits seit 2006 im Vorstand engagiert hat, wurde in der letzten Jahreshauptversammlung zum neuen Kassenwart gewählt.

 

Die Nachbarn haben viel vor

 

Den Blick ins Nachbaramt Bokhorst-Wankendorf haben die Kieler Nachrichten mit ihrer Ostholstein-Ausgabe am 21. Januar geworfen und bei den Bürgermeistern nachgefragt, was in ihren Gemeinden im Jahr 2021 auf der Agenda steht. Hier eine Zusammenfassung der Antworten von unseren nahen Nachbarn, angefangen mit Belau. Dort ist man sehr erpicht darauf, mittels Glasfaserverbindungen das schnelle Internet ins Dorf zu bekommen, wofür wohl 200.000 Euro im Nachbarort aufzubringen sind. Auch Wankendorf und Stolpe sowie Außenbereiche von Ruhwinkel wollen an dasselbe Netz kommen.

Wankendorf hat sich überdies einiges vorgenommen. Bis zu 2 Millionen Euro könnte die Erschließung für einen Ausbau des Gewerbegebiets „Auf dem Bös“ kosten. Geld, dass später über den Verkauf der Grundstücke aber wieder hereinkommen soll. Außerdem wollen die Wankendorfer im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms die Ortsmitte gestalten. 350.000 Euro soll die Anschaffung eines neuen Einsatzfahrzeugs für die Feuerwehr kosten und auf der sogenannten Backofenkoppel könnte ein Wohngebiet ausgewiesen werden.

Stolpe muss gut 2 Millionen Euro in die Straßen- und Wegesanierung stecken, die auch eine Erneuerung der Regenwasserkanalisation beinhaltet. Für 400.000 Euro soll das Feuerwehrgerätehaus einen Anbau erhalten und es soll ein Baugebiet „Kräuterpark“ erschlossen werden.

Größtes Projekt in Ruhwinkel wird eine Sanierung der Mischwasserkanalisation werden. Nachdem das Kanalnetz gefilmt worden war, wurde festgestellt, dass es teilweise erneuert werden muss. Im Jahr 2021 sollen diese Abschnitte für 380.000 Euro in Angriff genommen werden.

Und in Schipphorst, Ortsteil von Rendswühren in der Kirchengemeinde Bornhöved, soll es an der Grundschule wegen großer Nachfrage einen An- und Umbau geben. Dort soll auch die Nachmittagsbetreuung ausgedehnt werden.

 

Naturpark: Angebot, im Uhrenhaus zu bleiben

 

Im und um den Naturparkverein Holsteinische Schweiz, dem auch Schmalensee angehört, gibt es Streit wegen der einseitigen Kündigung des Mietverhältnisses im Uhrenhaus auf dem Plöner Schlossgelände, ohne einen neuen Standort von Dauerausstellung und Geschäftsstelle sicher zu haben. Zwar war ein Übersiedeln in die Opernscheune der Eutiner Festspiele geplant, die aber haben aufgrund der Einbußen durch die Corona-Pandemie nun selbst Bedarf an der Liegenschaft. Zur Kündigung in Plön war es gekommen, weil sich der Naturparkverein mit dem Vermieter, der Marius-Böger-Stiftung, um die Kostenübernahme für einen Kammerjäger-Einsatz im Uhrenhaus – 10.000 Euro – gestritten hatte. Vor allem aus Plön gab es heftige Kritik am Vorstand, aber vor allem an der Geschäftsführerin, deren Abberufung der Plöner Bürgermeister fordert. Laut Bericht der Kieler Nachrichten vom 7. Januar hat die Böger-Stiftung angeboten, eine Lösung zu finden und das Uhrenhaus auch weiterhin für Seminare, Ausstellungen und umweltpädagogische Veranstaltungen des Naturparkvereins zu nutzen.

 

Stadtwerke Neumünster kommen mit Anfragen nicht hinterher

 

Mit dieser Mitteilung in den Kieler Nachrichten (Holsteiner Zeitung) am 20. Januar haben die meisten Schmalenseer eher nichts zu tun, denn sie wurden längst mit dem schnellen Internet versorgt. Derzeit aber können die SWN die große Zahl von Anfragen nicht hinreichend bewältigen, ohne externe Dienstleister zur Unterstützung anzuheuern. Durch Corona und Homeoffice sei der Bedarf erkennbar gestiegen. Schon jetzt haben die Stadtwerke nach eigener Aussage 50.000 Kunden in 270 Kommunen. Nur 10.000 davon seien allein mit Breitband versorgt worden, die Masse beziehe auch andere Produkte wie Strom und Gas. Bis 2014 will das mittlerweile größte Telekommunikationsunternehmen des Landes – so der KN-Bericht – rund 25 Prozent der Fläche Schleswig-Holsteins mit Glasfaser erschlossen haben.

 

Kein AKW-Schutt nach Damsdorf/Tensfeld

 

Eigentlich war die Zentraldeponie Damsdorf/Tensfeld des Wege-Zweckverbandes der Gemeinden des Kreises Segeberg schon zuvor aus dem Rennen, am 13. Januar aber traf das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) eine weitere wichtige Vorentscheidung: Auf den Deponien Johannistal in Ostholstein und Lübeck-Niemark soll Bauschutt des abzutragenden Kernkraftwerks Brunsbüttel deponiert werden. Es soll sich um nicht-radioaktive Abfälle handeln. Eine freiwillige Lösung ist das nicht, wie Umweltminister Jan Philipp Albrecht bedauert. Für die Anliegergemeinden Damsdorf, Tarbek und Tensfeld, aber auch Schmalensee ist es unbenommen des nun aufkommenden Rechtsstreits mit den Deponie-Standorten ein gutes Signal. Angesichts der Pläne des WZV, die Deponie Damsdorf/Tensfeld zu erweitern, und vor dem Hintergrund einer hohen Verschuldung des Verbandes hatten Kommunalpolitiker befürchtet, dass KKW-Schutt am Fuße des Grimmelsberges deponiert werden könnte.

 

Neuer Chef für das DRK im Kreis Segeberg

 

Nach 24 Jahren bekommt der Segeberger Kreisverband vom Deutschen Roten Kreuz einen neuen Vorsitzenden. Der bisherige Schatzmeister Dieter Abel löst Siegfried Prante ab, der sich nicht wieder zur Wahl stellte. Wie die Segeberger Zeitung am 25. Januar berichtet, fand die Personalentscheidung aufgrund der Corona-Pandemie per Briefwahl statt. Auf diesem Wege wurde auch die Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Amt Bornhöved, Annemarie Wallacher, zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Auch ohne den Rettungsdienst im Kreis Segeberg, den das DRK zum 31.12 2018 abgegeben hatte und der von der Rettungsdienstkooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) übernommen wurde, beschäftigt das DRK Segeberg mit Tochtergesellschaften rund 1.100 Menschen.

 

Bewegung auf dem regionalen Finanzmarkt

 

Das waren noch Zeiten, als es eine Segeberger Volksbank und eine Kreissparkasse Segeberg gab – mit Filialen in Bornhöved, die u.a. auf lokale Sparvereine zurückgingen. Da wäre die Spar- und Leihkasse für Bornhöved, Schmalensee und Gönnebek, um ein Beispiel zu nennen. Längst sind größere Einheiten notwendig geworden, etwa die Sparkasse Südholstein mit Sitz in Neumünster, in der die Kreissparkasse aufgegangen war.

 

Und auch jetzt heißt es Kräfte bündeln bei den Finanzdienstleistern mit dem weißen S auf rotem Grund. Nachdem schon über die Fusion verschiedener Sparkassen im Land spekuliert worden war, wurde in der zweiten Kalenderwoche 2021 bekannt, dass drei Sparkassen eine Kooperation eingehen: Die Sparkasse Holstein (Bad Oldesloe), Sparkasse Südholstein (Neumünster) und Förde Sparkasse (Kiel) wollen die Betreuung mittelständischer Unternehmen im Auslandsgeschäft gemeinsam abwickeln, berichten die Kieler Nachrichten am 13. Januar. Da vor allem die starke Sparkasse Holstein zusätzliche Kunden aus Kooperationen mit der Kreissparkasse Soltau sowie der Nord-Ostsee-Sparkasse und der Sparkasse Westholstein in die Partnerschaft einfließen lässt, wird die gebildete gemeinsame Gesellschaft „S-International Schleswig-Holstein“ mit Sitz in Bad Oldesloe mehr als 50.000 Firmen betreuen. Laut Bericht der Lübecker Nachrichten vom 17. Januar war ein Schmalenseer involviert: Gemeindevertreter Thorge Jankowski war der Projektverantwortliche aufseiten der Sparkasse Südholstein.

 

Im Fall der Volksbanken gibt es eine bemerkenswerte Nachricht: In einer gemeinsamen Pressekonferenz teilten die VR Banken Neumünster und Westküste sowie die Raiffeisenbank Handewitt am 15. Januar ihre rückwirkend zum 1. Januar geltende Fusion zur „VR Bank zwischen den Meeren“ mit. Damit wollen die drei nach eigenen Angaben „gesunden“ Genossenschaftsbanken – die VR Bank Neumünster unterhält eine Geschäftsstelle in Bornhöved – ihre Kräfte bündeln. Kernstandorte sind Handewitt bei Flensburg, Husum, Heide, Neumünster und Bad Segeberg. Es gehe u.a. darum, gemeinsam größeren Kreditwünschen entsprechen zu können und den Umgang mit überbordenden Regelwerken für das Bankenwesen zu meistern. Eine klassische Fusion sei es aber nicht, alle drei Partner würden als Marke erhalten bleiben und bis 2022 bzw. 2023 auch noch eigene Vorstände haben. Verwaltungssitze bleiben Husum, Heide und Neumünster, während es für die Masse der insgesamt 33 Geschäftsstellen keine Standortgarantie gebe. Was das für Bornhöved bedeutet, wo die Volksbank mit Übernahme der Sparkassen-Filiale eine zentrale Lücke füllte, bleibt also offen. In Bad Segeberg hingegen hatte man Ende 2020 mit aufwändigen Umbau- und Sanierungsarbeiten in der historischen Volksbankfiliale begonnen.

 

Verlässt Norderstedt den Kreis Segeberg?

 

Die Debatte ist nicht neu. Die 1970 gegründete Stadt Norderstedt ist mit fast 80.000 Einwohnern die fünftgrößte in Schleswig-Holstein und, u.a. aufgrund der Lage im Norden Hamburgs, relativ wohlhabend. Und sie „leidet“ darunter, aus dem provinziellen Bad Segeberg als Teil des Landkreises Segeberg mitbestimmt zu werden. Obendrein ist sie aufgrund ihrer Größe und Einnahmesituation bedeutender Zahler, was die Kreisumlage angeht. In der jüngeren Vergangenheit hat es einige Konflikte mit dem Kreis Segeberg gegeben – zum Beispiel um den Betrieb eines Recyclinghofes des Wege-Zweckverbands der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV), die vertragliche Verpflichtung Norderstedts zur Abgabe des Hausmülls an den WZV, die Verabschiedung des Kreises Segeberg von der Rettungsleitstelle Norderstedt und Hinwendung zu der in Elmshorn (von wo auch schon die Polizei gelenkt wird). Auch fühlte man sich in Norderstedt halbwegs bewusst übergangen, als es um die Bestimmung der Standorte für Corona-Impfzentren ging. In Norderstedt verweist man gern auch darauf, dass man gerade aufgrund der Größe und Lage andere Aufgaben als die übrigen Städte des Kreises wahrnehme – weshalb der Stadt allerdings auch schon einige Kreiszuständigkeiten übertragen worden waren und sie vom Land zur „großen kreisangehörigen Stadt“ erklärt worden war.

Im Segeberger Kreistag reagieren laut Segeberger Zeitung vom 20. Januar Spitzenleute – auch solche aus Norderstedt – gelassen und ablehnend. Man schaue in Norderstedt nur auf die Abgaben, nicht auf das, wovon die Stadt profitiere und auch nicht darauf, was eine Eigenständigkeit koste. Im Hamburger Abendblatt (Norderstedter Zeitung) erinnert am 22. Januar der frühere CDU-Fraktionschef in der Stadtvertretung an die Realitäten, mit denen man in den 1980er-Jahren in einer solchen Debatte konfrontiert worden sei. So wäre man zum Bau eines städtischen Krankenhauses ebenso verpflichtet wie zur Einrichtung einer Berufsfeuerwehr.

Würde Norderstedt den Kreis Segeberg verlassen, wäre dieser nicht länger lebensfähig, so der frühere Oberbürgermeister und Landesinnenminister Hans-Joachim Grote im Abendblatt: Den Ausfall des Anteils an Kreisumlage und Gewerbesteuer würde der Kreis nicht verkraften – und das könne nicht im Sinne des Landes sein, das letztlich zu entscheiden hätte. Auch die Stadtverwaltung sieht Austrittsgedanken eher mit Skepsis. Am Ende, so die Prognose Grotes und aus einigen Beiträgen herauszulesen, dürfte Norderstedt mehr Eigenständigkeit erhalten – und vielleicht ja ein eigenes Kfz-Kennzeichen, was heutzutage vielerorts in Deutschland möglich ist und von größeren Kommunen gern zur Betonung der eigenen „Marke“ und Strahlkraft genutzt wird.

 

Bekommt Neumünster eine Hochschule?

 

Es ist längst schon ein Wunsch von Politik und Verwaltung in der kreisfreien Stadt Neumünster, endlich Hochschulstandort zu werden. Auch Vertreter der lokalen Wirtschaft sind mit im Boot bei dem Anliegen, das von einem Förderverein forciert wird, der im Internet unter www.fhnms.de zu finden ist. Fachlich, so beschreibt es ein Bericht im Holsteinischen Courier am 9. Januar, wolle man sich auf Studiengänge für die Pflege – bislang gibt es in der stark nachgefragten Branche nur 40 Plätze (für ganz Schleswig-Holstein) in Lübeck – und Logistik. In der Stadt setzt man darauf, auf dem Gelände der früheren Hindenburg-Kaserne in der Färberstraße einen Bildungs- und Gesundheitscampus zu errichten. Wohnraum für zukünftige Studenten sei kein Problem.

 

Neuer Besitzer der Seniorenresidenz Tensfeld

 

Unternehmer Carsten Nemitz, der in Schmalensee seinerzeit das Grundstück des früheren Mütterkurheims erworben und darauf das Neubaugebiet Belauer Straße 41, 41 a-f erschlossen hatte, hat sich bereits zum 1. Dezember 2020 von drei Alten- und Pflegeheimen im Kreis Plön sowie der Seniorenresidenz Tensfeld getrennt, wie die Segeberger Zeitung am 4. Januar berichtet hat. Nemitz, der zuvor Fußballprofi und auch kurzzeitig Trainer beim SV Schmalensee war, will nach einigen gesundheitlichen Rückschlägen kürzertreten. Darum erfolgte der Verkauf der Einrichtungen – 1999 kaufte er die in Tensfeld, 2004 den Marienhof Ascheberg und schon 1989 das Haus Wiesengrund (ab 1997 Landhaus Redderberg) in Dersau – an die Convivo mit Sitz in Bremen, die auch schon andernorts im Kreis Segeberg vertreten ist. Nemitz (57) wird vor allem im Raum Plön im Immobiliengeschäft weiter tätig sein. Für die Heimbewohner und das Personal, so der SZ-Bericht, ändere sich nichts.

 

Wankendorf erhält Rettungswache

 

Was die Abdeckung des Raumes Trappenkamp bis Wankendorf durch den Rettungsdienst angeht, so kann man sich wohl zukünftig in unserer Region nicht beklagen: Vor Weihnachten ließ die im Kreis Segeberg zuständige Rettungsdienstkooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) wissen, dass Rickling einen festen Stellplatz für einen Rettungswagen erhalten und die in Bornhöved mit einem Wagen ausgestattete Wache ein zweites Fahrzeug erhalten soll. Auch in Seedorf-Berlin und in Bad Segeberg selbst sind Fahrzeuge stationiert, die möglicherweise in der vorgesehenen Rettungsfrist im Amt Bornhöved unterstützen könnten. Nun hat der Holsteinische Courier am 25. Januar gemeldet, dass Wankendorf vom Kreis Plön als fester Standort für eine Rettungswache vorgesehen ist – als Ersatz für Ascheberg, das durch die Kreisstadt Plön abgedeckt werden kann. Laut Courier schneidet der Kreis Plön die Zuständigkeiten im Rettungsdienst neu. Dabei wird zwar auch auf Segeberg und Neumünster geschaut, im Fall Wankendorf aber auch auf die Lage an der A21 geblickt. Die Rettungswache Bornhöved hatte laut Courier-Bericht 2020 allein 245 Einsätze im Raum Wankendorf. Ob die Plöner Standortentscheidung Auswirkung auf die Pläne für Bornhöved haben wird, bleibt abzuwarten.

 

Steckt in „Negernbötel“ ein Unwort?

 

Das Wort „Neger“ ist zum rassistischen Unwort geworden. Und deshalb hat laut Bericht der Lübecker Nachrichten vom 17. Januar ein Berliner Sprachwissenschaftler einen Kieker auf den Namen des Dorfes Negernbötel. Tatsächlich hat sich bestimmt schon mancher in der Vergangenheit gefragt, ob der Ortsname etwas mit Menschen von dunkler Hautfarbe zu tun haben mag. Und wer eine wissende Person gefragt hat, dürfte eine deutliche Antwort erhalten haben: Negernbötel hat mit Schwarzen gar nichts zu tun. Denn das „neger“ kommt vom niederdeutschen „näher“, und „bötel“ ist eine Siedlung. Negernbötel ist also die (zu Segeberg) nähere Siedlung. Und wo ist dann das Gegenstück? Das ist Fehrenbötel, heute Teil der Gemeinde Rickling. In Negernbötel übrigens geht man laut LN-Bericht mit der etwaigen Forderung nach Umbenennung locker um: Man habe Wichtigeres zu tun.

 

 

 

Foto zur Meldung: Was gab's im Januar? Blick über den Tellerrand
Foto: Dieser Trichterling auf dem Schmalenseerfeld hielt lange durch

Das macht wohl der Winter: Derzeit ist viel Wild zu sehen

(02. 02. 2021)

Mit ein wenig Wehmut mag mancher zurück auf das letzte Januar-Wochenende schauen, das ein besonders schönes war: Dem zuvor gefallenen Schnee ließ Mutter Natur knackige Kälte folgen, ehe die Sonne herausgelassen wurde. Das lud viele Schmalenseer zu ausgedehnten Spaziergängen ein, Kinder holten die Schlitten hervor. Auch die Tierwelt hatte einiges zu bieten.

 

So konnten nicht nur unsere Jäger im Revier Schmalensee reichlich Wild beobachten, auch zahlreichen Spaziergängern fiel die große Zahl der Tiere auf. Bilder von gut 20 Stück Damwild links der Damsdorfer Straße an der südlichen Gemarkungsgrenze hat Jäger Sönke Jens am Sonntag mit dem Smartphone festgehalten. In manchem WhatsApp-Status aber tauchten auch Vierbeiner auf. Und auf dem Watermissenkamp, mehr in Richtung Stockseer Straße, konnten auch einige Tiere mit der Kamera „eingefangen“ werden.

 

Auch die Vogelwelt bot reichlich Vielfalt, zum Beispiel auf dem Schmalensee, der am Wochenende zwar von einer Eisschicht bedeckt war, die aber keineswegs tragfähig und an etlichen Stellen noch offen war. In diesen Bereichen sammelten sich die Wasservögel und machten damit das Beste aus ihrer Lage.

 

Nicht nur das Seeufer lockte Besucher an. Auch der Weg in den Wald nach Belau hin lohnte einen Besuch. Und wenn man andächtig verharrte, bot sich das spannende Klangspiel zahlreicher Spechte, die in den Höhen der Nadelbäume mal schneller, mal langsamer klopfend zu Werke gingen.

 

Und wenn man sich weitere Zeit nehmen und auf viele Details achten kann, die uns die seltene Winterlandschaft offenbart, wird einmal mehr deutlich, wie schön wir es haben in und am Schmalensee.

 

Foto zur Meldung: Das macht wohl der Winter: Derzeit ist viel Wild zu sehen
Foto: Sönke Jens hielt zahlreiches Damwild im Bild fest

Mario Rehfeldt ist ab heute der neue Mann im Schmalenseer Stellenplan

(01. 02. 2021)

Wer heute eine noch nicht ganz vertraute Person in der Fahrerkabine des Gemeindetraktors sieht, sei nicht verwundert: Es handelt sich um Mario Rehfeldt, der zunächst mit Vorgänger Volker Kay und ab dem Frühsommer alleiniger Gemeindearbeiter in Schmalensee ist.

 

Die Gemeindevertretung hat im vergangenen Jahr die notwendigen Beschlüsse gefasst, nachdem Bürgermeister Sönke Siebke und Finanzausschussvorsitzender Dirk Griese einige Gespräche mit dem 48-jährigen Familienvater geführt hatten, der aus der Industrie abgeworben wurde, um eine sich auftuende Lücke zu füllen.

 

Denn spätestens im Juni ist für Gemeindearbeiter Volker Kay Schluss und das Rentenalter erreicht. Bis dahin – und diese Doppelbesetzung will sich die Gemeinde leisten – wird er Mario Rehfeldt insbesondere in die Feinheiten der Schmalenseer Vakuumentwässerungsanlage einführen.

 

Arbeit am Herzstück der Gemeinde Schmalensee

 

Die Wasserver- und Abwasserentsorgung sind die Herzstücke der Tätigkeit des Gemeindearbeiters in Schmalensee. Pflege der Grünflächen, Leeren der Mülleimer, Winterdienst und viele Kleinigkeiten im täglichen Arbeiten sind dem Aufgabenfeld nachgeordnet: Fließt das Abwasser von den Grundstücken nicht ab, haben die Bewohner ein echtes Problem. Für dessen Lösung seit 2007 Volker Kay verantwortlich zeigt.

 

„Der Neue“ kennt schon die neue Kernaufgabe, von der viele Schmalenseer nichts mitbekommen werden, wie er bereits hat feststellen können: „Wenn man die Anlage in der Pumpstation fährt oder nachts unterwegs ist, um Störungen zu beseitigen, wird man natürlich nicht gesehen. Aber selbstverständlich will ich auch stets ein Auge darauf haben, wie es im Dorf aussieht.“

 

Schon einige Stationen im Lebenslauf

 

Und das ist Mario Rehfeldt: Jahrgang 1972, geboren, wie er selbst berichtet,  auf der Fahrt seiner Mutter zur Entbindung in einem Krankenwagen auf halber Strecke zwischen Linken und Pasewalk. Das liegt bekanntlich im Osten von Mecklenburg-Vorpommern, wo unser neuer Gemeindearbeiter als Kind der DDR aufwuchs. Die Berufsausbildung zum Landmaschinenmechaniker erfolgte auf einer LPG, die ihn anschließend als Traktoristen beschäftigte.

 

Ab 1992 ging es „in den Westen“, denn in der alten Heimat war die Arbeit weggefallen. Über eine erste Station in Duisburg ging es nach Hamburg und in den Job des Kraftfahrers – der zunächst nicht lange hielt: „Kaum angefangen, kam eine Einberufung zur Bundeswehr“, erinnert sich Rehfeldt, der „als Schrauber“ bei der Artillerie in Dülmen gedient hat.

 

Es folgten ein Umzug nach Wankendorf, eine Tätigkeit als Kraftfahrer und ab 1997 der Umstieg in die Baumarkt-Branche, zunächst in Bad Segeberg, später in Wahlstedt. 2006 dann wechselte Mario Rehfeldt, mittlerweile Bornhöveder, in die Industrie: Die Betonbau-Firma H+H in Wittenborn wurde sein Arbeitgeber, wo er verschiedene Verwendungen durchlief, in der Logistik und in der Produktion, vom spezialisierten Staplerfahrer bis zum stellvertretenden Schichtleiter. „Eine herausfordernde Arbeit, vor allem im Termingeschäft, die aber auch Spaß gemacht hat“, sagt Mario Rehfeldt, der neben Personal- auch Materialverantwortung hatte und im Bereich Arbeitssicherheit Erfahrungen sammelte.

 

Angekommen im schönen Schmalensee

 

Aber dann kamen die Schmalenseer auf ihn zu. Hierher war die fünfköpfige Familie 2011 gezogen, wegen der Nähe zur Arbeitsstelle von Ehefrau Andrea, die in der Landwirtschaft als Melkerin tätig ist. Mittlerweile bewohnen die Rehfeldts ein schönes Häuschen in der Tarbeker Straße und erfreuen sich der Nähe zur Natur und gleichzeitigen Wohnlage im Ort.

 

Gefragt, was ihn motiviert habe, die Stelle anzutreten, sagt Mario Rehfeldt: „Es ist eine eigenständige und verantwortungsvolle Arbeit direkt vor der eigenen Haustür. Ich kann täglich Schwerpunkte setzen, viel an der frischen Luft arbeiten und übe eine sinnvolle Tätigkeit aus. Außerdem arbeite ich nah an den Menschen, die alle meine Nachbarn sind, und freue mich auf viele Begegnungen und auch mal den einen oder anderen Klönschnack.“

 

Herzlich willkommen und viel Spaß in der neuen Tätigkeit

 

Bleibt nur, Mario Rehfeldt, der am Nachmittag vor dem offiziellen Dienstantritt den Schmalenseern freimütig aus seinem Leben erzählt hat, neben viel Erfolg vor allem Spaß und Freude an der neuen Tätigkeit zu wünschen.

 

Bürgermeister Sönke Siebke begrüßte ihn bereits im Zuge der Sitzung der Gemeindevertreter am 16. Dezember, verbunden mit der Zusage und Aufforderung, dass man „immer offen und ehrlich und auf Augenhöhe“ miteinander umgehen wolle.

 

Rehfeldt selbst will demnächst den Info-Flyer zur Vakuumentwässerungsanlage aktualisieren und diesen persönlich neu in alle Haushalte verteilen. Schon mal vorab: Die Mobilnummer des Gemeindearbeiters bleibt bestehen: Wer ein Problem mit der Hausentwässerung hat, der rufe unverzüglich die Nummer 0175 / 6509780 an.

 

 

 

 

Foto zur Meldung: Mario Rehfeldt ist ab heute der neue Mann im Schmalenseer Stellenplan
Foto: Mario Rehfeldt ist neuer Gemeindearbeiter in Schmalensee

Februar-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1

(01. 02. 2021)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen geben Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Weil noch immer das neuartige Coronavirus das gesellschaftliche Leben beeinträchtigt und wir sehr wahrscheinlich noch einige Zeit mit Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens belegt sind, gibt es für die treue Leserschaft im Monat Februar die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr in dieser schweren Zeit ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der erste Teil.

 

Lupinen zu schwer für den Boden: Im benachbarten Tarbek ereignet sich am 1. Februar 1881, vor 140 Jahren, ein schlimmes Unglück. Dem Hufner Kaspar Saggau, der auf dem Boden über seiner Küche gedroschene Lupinen hingeschüttet hatte, stürzt eben dieser Boden unter dem Gewicht der Pflanzen ein. Die Frau des Hufners und ein Dienstmädchen werden unter den Trümmern begraben. Teilweise schwer verletzt, werden beide Frauen von Tagelöhnern aus ihrer Lage befreit. Der Bericht im Segeberger Kreis- und Wochenblatt endet mit einem Kommentar: „Daß man aber solche schadhafte Böden nicht gut ausbessert oder doch wenigstens nicht belastet ist unbegreiflich.“

 

Kein Platz für Bolschewismus: In Bornhöved findet am 1. Februar 1921, vor 100 Jahren, in Thodes Gasthof eine Wahlversammlung der Deutschen Volkspartei (DVP) statt. Bornhöveds Hauptlehrer Adolf Piening leitet die Versammlung. Als in der offenen Aussprache ein örtlicher Sozialdemokrat den „Stern des Ostens, den Bolschewismus, als das sicher kommende Heil der Menschheit“ verkünden will, erntet er lautstarke Ablehnung. Der Berichterstatter zum Segeberger Kreis- und Tageblatt dazu: „Schon der häufige Widerspruch der Versammlung, die seine Ausführungen fast einmütig ablehnte, ließ erkennen, dass dieser Radikalismus innerhalb der Sozialdemokratie bei den besonnenen Elementen auf dem Lande wenig fruchtbaren Boden findet.“

 

Ein patriotischer (Frauen-)Abend: 1916 bestimmt der Erste Weltkrieg das gesellschaftliche Leben vollkommen. Der Vaterländische Frauenverein Bornhöved-Schmalensee veranstaltet am 6. Februar 1916, vor 105 Jahren, in Oberwegs Gasthof einen patriotischen Abend, um seine Spendenkasse aufzufüllen. Ein buntes Unterhaltungsprogramm und eine große, von den heimischen Händlern unterstützte Tombola, sorgen für großen Zuspruch. Die Erträge belaufen sich auf 544,91 RM. Auf vielfachen Wunsch wird der Abend sogar, mit leicht verändertem Programm, am 13. Februar ein zweites Mal veranstaltet.

 

Ein Offizier aus Schmalensee: Das Segeberger Kreis- und Tageblatt berichtet am 8. Februar 1941, vor 80 Jahren, von einer Beförderung: Der Schmalenseer Gerhard Harder, Sohn von Bürgermeister und Bezirksbauernführer Heinrich Harder, ist zum Leutnant ernannt worden. Gerhard Harder trat nach dem Besuch der Nationalpolitischen Erziehungsanstalt (NAPOLA) Plön als Fahnenjunker in die Panzerjäger-Ersatzabteilung II ein. Im November desselben Jahres wird er gefallen sein.

 

Schmalensee setzt Anweisung nicht um: Nach dem Wegfall der allgemeinen Wehrpflicht in der sogenannten Weimarer Republik werden Angaben zur Organisation des militärischen Ersatzwesens auf den gusseisernen Ortstafeln obsolet. Die Gemeinden werden durch den Landrat u.a. durch Mitteilung im Segeberger Kreis- und Tageblatt am 11. Februar 1921, vor 100 Jahren dazu angehalten, diese Angaben bei Neuanfertigungen von Ortstafeln wegzulassen bzw. diese im Falle von Ausbesserungsarbeiten zu entfernen.

Dem ist man in Schmalensee nie nachgekommen. Die Ortstafel, die im Feuerwehrgerätehaus angebracht ist, enthält noch immer Angaben zum Landwehrbezirk (Altona – als Sitz des zuständigen Armeeoberkommandos) und Bezirksfeldwebel (Segeberg – dieser führte die regelmäßige Überprüfung der Reservisten durch). Was fehlt ist die Angabe zum Regierungsbezirk. An der Stelle stand einst Schleswig, nach Verlegung des Sitzes der Provinzialregierung nach Kiel ließ man das allerdings entfernen.

 

Die SA agiert „ruhig und besonnen“: Über eine öffentliche Versammlung der NSDAP in Bornhöved berichtet das Segeberger Kreis- und Tageblatt am 11. Februar 1931, vor 90 Jahren. Nachdem ein Zuhörer, der den Redner, Kreisleiter Schalow aus Preetz, ständig unterbrochen hat, von SA-Leuten „ruhig und besonnen“ aus dem Saal geführt worden ist, kann Schalow zur aktuellen politischen Situation ausführen. „Deutschland wird nationalsozialistisch sein oder untergehen“, lautet die Kernthese des Redners. Die NSDAP sei von einer sieben Mann-Bewegung zu einer Millionen-Bewegung geworden und gewinne die Jugend für sich. Das Ziel sei revolutionär, der Weg aber legal.

 

„Der nächste Krieg beginnt mit einem Luftangriff“: Im berühmten „tiefsten Frieden“ wird 1936, vor 85 Jahren, auf den Krieg vorbereitet. Am 12. Februar berichtet das Segeberger Kreis- und Tageblatt von einem Schulungsabend der Ortsgruppe Bornhöved des Reichsluftschutzbundes. Gemeindegruppenführer Schmidt unterrichtet die Anwesenden über den Verlauf eines Luftangriffes und die zu treffenden Maßnahmen. U.a. würden alle Amtsträger des Luftschutzes im Falle eines Angriffes zu Hilfspolizisten. „Ein zukünftiger Krieg beginnt mit einem Luftangriff“, sagt Schmidt und erklärt Verdunkelungs- und Brandschutzmaßnahmen. In der zweiten Monatshälfte werden in Schmalensee 23 Personen, die zu Luftschutzwarten bestimmt bzw. zum Sanitäts- oder Luftschutzfeuerwehrtrupp zugeteilt werden, ausgebildet. Auch der Löschzug Schmalensee (die Freiwillige Feuerwehr) nimmt an den Schulungsabenden teil. Neben einer Einweisung in das Reichsluftschutzgesetz werden auch „die Angriffswaffen besprochen, derer sich die Flieger bedienen werden“. Zukünftig soll über chemische Kampfstoffe gesprochen werden.

 

Krankenversicherung vor rund 100 Jahren: Am 13. Februar 1926, vor 95 Jahren, berichtet das Segeberger Kreis- und Tageblatt über die Bindung der Mitglieder der Allgemeinen Ortskrankenkasse Bornhöved an bestimmte Ärzte, indem das Prozedere im Krankheitsfall erklärt wird: „Die Krankenkassenmitglieder werden darauf aufmerksam gemacht, daß sich dieselben, bevor sie zum Arzt gehen, vom Sammler eine Mitgliedsbescheinigung holen und dem betreffenden Arzt vorzeigen. Diese Bescheinigung ist dann in der Krankenkasse abzugeben. Die Krankenkassenmitglieder haben nur die Wahl zwischen den beiden Aerzten Herrn Sanitätsrat Dr. Hilcker und Herrn Dr. Kruse, Bornhöved. Wird ein anderer Arzt zu Rate gezogen, so hat das Mitglied die Kosten selbst zu tragen.“

 

Kein Platz für Parlamentarismus: Das Segeberger Kreis- und Tageblatt berichtet am 15. Februar 1926, vor 95 Jahren, von einer öffentlichen Versammlung der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP) in Schmalensee. Deren Geschäftsführer Voß aus Neumünster spricht über Wirtschafts- und Außenpolitik. Voß erteilt dem Parlamentarismus eine Absage: Der Herrschaft der Masse müsse ein Ende bereitet werden. Zunächst sei die Einigkeit des Volkes herzustellen, damit dieses sich durch eine „deutsche Befreiungstat“ von den „Sklavenfesseln“ [des Versailler Vertrages, Anmerkung] lösen könne.  Sieben Jahre später ist dieses „Ziel“ der völkisch-nationalistischen Kräfte in Deutschland erreicht.

 

Hermann Heiden neuer Wehrführer: Die Freiwillige Feuerwehr Schmalensee erhält während der Jahreshauptversammlung am 15. Februar 1966, vor 55 Jahren, einen neuen Gemeindewehrführer: Hermann Heiden tritt nach Bestätigung durch höhere Ebenen nun offiziell die Nachfolge von Bürgermeister Hellmut Saggau an, der die Wehr seit 1946 geführt hatte. Saggau hatte 1965 die Altersgrenze erreicht und eine außerordentliche Mitgliederversammlung am 28. November seinen seit 1955 amtierenden Stellvertreter Heiden gewählt. Hermann Heiden wurde 1922 im mecklenburgischen Neukalen geboren. Ende des Zweiten Weltkriegs gelangte er nach Schmalensee, wo er auch blieb, da seine Heimat hinter den sogenannten Eisernen Vorhang geraten war. Hermann Heiden wurde Landarbeiter und dann Kraftfahrer. 1949 trat er in die Freiwillige Feuerwehr ein, für die schon zuvor ein neues Gerätehaus beantragt worden war, das am 25. Juli 1967 am jetzigen Standort des 1996 erneuerten Gebäudes eingeweiht wurde. Heiden und sein Vorstand trieben die Vollmotorisierung der Wehr voran: Die auf einem Anhänger verlastete und von einem Traktor gezogene Tragkraftspritze wurde am 27. Januar 1974 von einem Rüstwagen abgelöst, der bis Januar 2004 im Einsatz sein sollte. Ein weiterer Höhepunkt der Amtszeit Heidens war das 90-jährige Bestehen der Wehr, das 1979 gefeiert wurde. 1980 verzichtete Hermann Heiden aus gesundheitlichen Gründen auf eine Fortführung seiner Tätigkeit, Burkhart Saggau wurde sein Nachfolger an der Spitze der Wehr. Wie schon Hellmut Saggau wurde auch Hermann Heiden von den Kameraden zum Ehrenwehrführer gewählt. Er starb 1990.

 

 

 

 

 

 

Foto zur Meldung: Februar-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1
Foto: Ortstafel von 1890

Bildband „Mit Lust und Laune Kreis Segeberg“ neu erschienen

(31. 01. 2021)

In den vergangenen Jahrzehnten sind immer wieder Bildbände erschienen, die den Kreis Segeberg in seiner Vielfältigkeit beschreiben. Jetzt hat die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Kreises Segeberg (WKS) die dritte Ausgabe von „Mit Lust und Laune Kreis Segeberg“ veröffentlicht, die auch im lokalen Buchhandel zu bekommen ist.

 

Verantwortlich für den Inhalt ist die in Schmalensee nicht unbekannte Journalistin Petra Dreu, die sich unter anderem gemäß dem Untertitel „Typen und Typisches aus der Region“ in den Ämtern und Städten des Kreises umgeschaut hat. Im Amt Bornhöved ist sie auf den Schmaleneer Gemeindevertreter Christian Detlof gestoßen, der auch dem Homepage-Team der Gemeinde angehört und auf das Amt Bornhöved – das wundert niemanden – vor allem durch die „Historiker-Brille“ schaut.

 

Hier der Pressetext der WKS vom 26.01.2021 (Wiederholungen zum bisher Geschriebenen nicht ausgeschlossen...):

 

Mit „Lust und Laune Kreis Segeberg“: Die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Kreises Segeberg (WKS) hat in Zusammenarbeit mit dem Verlag Kommunikation & Wirtschaft aus Oldenburg die dritte Ausgabe des Bildbands über den Kreis Segeberg herausgegeben.

 

Im Mittelpunkt des neuen Werkes stehen „Typen und Typisches“ - Menschen, Orte und Begebenheiten, die den Leser eintauchen lassen in Historie, Gegenwart und Zukunft des Kreises.

 

Porträtiert wurden die 15 Ämter, Städte und amtsfreien Gemeinden des Kreises Segeberg von Petra Dreu, die als Mitarbeiterin der Lübecker Nachrichten seit rund 15 Jahren im Kreis Segeberg unterwegs ist und dabei auf Typen und Typisches gestoßen ist, die den Kreis ausmachen.

 

Darunter befinden sich auch Berufskollegen, wie Christian Detlof, Redakteur der Segeberger Zeitung, dem die Geschichte Schmalensees und des Amtes Bornhöved am Herzen liegen. Frank Knittermeier, Redakteur im Ruhestand der Norderstedter Zeitung, kennt dagegen Segebergs südlichste Stadt wie seine Westentasche, die er als Metropole mit Kultur und Wirtschaftskraft vorstellt.

 

Was ist typisch für den Kreis Segeberg? Antworten darauf geben Kenner und Originale wie Plattschnacker Günter Muuhs aus Kaltenkirchen, der die Leser mitnimmt in sein „Kolenkarken“. Was er und seine Mitstreiter zu erzählen haben, ist nicht nur für Einheimische interessant, sondern weckt auch bei Tagesausflüglern und Urlaubern die Lust auf einen Aufenthalt im Kreis Segeberg.

 

Die WKS dankt ausdrücklich den Unternehmen, die sich in diesem Bildband ebenfalls präsentieren und auch die wirtschaftliche Vielfalt im Kreis Segeberg aufzeigen.

 

Der Bildband ist bereits bei den Buchhandlungen „Thomas Schulz“ in Bornhöved und „Das Druckwerk“ in Bad Segeberg oder auch in jedem anderen Buchhandel unter der ISBN 978-3-88363-423-4 für 14,50€ erhältlich.

 

Im Bild (Fotografin Irene Burow): WKS-Geschäftsführer Lars Wrage (v.li.), Petra Dreu und Mareike Werz (WKS) bei der Präsentation des Buches.

Foto zur Meldung: Bildband „Mit Lust und Laune Kreis Segeberg“ neu erschienen
Foto: Lars Wrage, Petra Dreu, Mareike Werz bei der Präsentation- Foto Irene Burow

Holsteinseen präsentiert „Dorfgeschichten“ im Rahmen der SE-Kulturtage

(30. 01. 2021)

Der Tourismusverein Holsteinseen ist mehr als reine Interessenvertretung und Organisations-Plattform für Vermieter von Ferienwohnungen und Fremdenzimmern sowie Gastronomen. Der Verein, der im Wankendorfer Seengebiet und darüber hinaus wirkt, ist auch stets darum bemüht, Einwohnern des Holsteinseengebiets und ihren Gästen Region und regionale Kultur näher zu bringen. 2021 – so die Corona-Pandemie dies zulässt – sogar mit völlig neuen Facetten.

 

Denn erstmals wird Holsteinseen zu einem der Partner der SE-Kulturtage, die von der in Bad Segeberg beim Verein für Jugend- und Kulturarbeit (VJKA) beheimateten Kulturakademie auf die Beine gestellt werden, um Kulturschaffenden eine Bühne zu geben und die Bevölkerung des Kreises Segeberg intensiv an Kultur teilhaben zu lassen.

 

Im ersten Pandemie-Jahr bereits geplant und dann notgedrungen auf 2021 verschoben will Holsteinseen ein neues Projekt aufleben lassen, die „Dorfgeschichten“. Vereinsvorsitzender Jürgen Bucksch hat Wissende in den Dörfern des Holsteinseengebiets gesucht und gefunden, und für den ersten Anlauf, der im Rahmen der SE-Kulturtage stattfinden soll, drei Veranstaltungen verabredet.

 

Den Auftakt machen „Dorfgeschichten“ in und aus Schmalensee. Am 11. September wollen ab 15 Uhr verschiedene Schmalenseer Wissenswertes und Anekdoten aus der Vergangenheit des Dorfes aufleben lassen: Alt- und Ehrenbürgermeister Hans Siebke; Altbauer Reimer Saggau und Christian Detlof vom Arbeitskreis Dorfgeschichte.

 

Stocksee wird die zweite Station sein. Am 17. September soll es ein Treffen um 19 Uhr in der Alten Schule am Dorfplatz geben. Dorf-Filmemacher Peter Gosch wird durch den Abend führen. Und schon tags darauf, am 18. September, wird Gert Pechbrenner, Alt-Bürgermeister von Trappenkamp ab 15 Uhr im Bürgerhaus zur Entstehung und Entwicklung des heutigen Sitzes des Amtes Bornhöved berichten.

 

Mehr zu den SE-Kulturtagen unter www.se-kultur.de; zum Tourismusverein unter www.holsteinseen.de im Internet.

 

Foto zur Meldung: Holsteinseen präsentiert „Dorfgeschichten“ im Rahmen der SE-Kulturtage
Foto: Eine Postkarte mit landwirtschaftlicher Szene erreichte 1933 Emil Landschoof

Berufsbildungszentrum Bad Segeberg informiert über Bildungsgänge – digital

(28. 01. 2021)

Mitteilung des BBZ Bad Segeberg vom 25.01.2021:

 

Am 03.02.2021 werden wir einen digitalen Informationsabend an unserer Schule durchführen:

 

Digitale Informationsveranstaltung über die Bildungsgänge am BBZ Bad Segeberg

 

Viele Schülerinnen und Schüler streben im nächsten Schuljahr einen qualifizierenden Schulabschluss (z.B. Fachhochschulreife, Abitur, Mittlerer Schulabschluss) an oder möchten sich beruflich orientieren. Oft fehlen hierzu aber die passenden Informationen.

 

Das Berufsbildungszentrum in Bad Segeberg lädt deshalb zu einem digitalen Informationsabend für Eltern und zukünftige Schülerinnen und Schüler ein. Die Veranstaltung findet statt am: Mittwoch, den 3. Februar 2021 um 19 Uhr mit Hilfe des Videokonferenztools bigbluebutton: https://bbb2.bbz-se.de/b/ben-1xs-opg-r25

 

An diesem Abend können sich Interessierte über die folgenden Bildungsangebote informieren:

  • Berufliches Gymnasium (Abitur, Fachhochschulreife)
  • Berufsfachschule Kaufmännische Assistenz, Fachrichtungen: Fremdsprachen/Informationsverarbeitung (Fachhochschulreife)
  • Berufsfachschule Sozialpädagogische Assistenz (Fachhochschulreife)
  • Fachschule für Sozialpädagogik (Erzieher)
  • Berufsfachschule III Pflegeassistenz (Berufsabschluss und Mittlerer Schulabschluss)
  • Berufsfachschule I (Mittlerer Schulabschluss)
  • Ausbildungsvorbereitung (Erster allgemeinbildender Schulabschluss)

 

Mehr unter www.bbz-se.de im Internet.

 

Foto zur Meldung: Berufsbildungszentrum Bad Segeberg informiert über Bildungsgänge – digital
Foto: Berufsbildungszentrum Bad Segeberg informiert über Bildungsgänge – digital

Richard-Hallmann-Schule informiert zur Oberstufe 2021/22

(27. 01. 2021)

Die Richard-Hallmann-Schule in Trappenkamp ist bekanntlich eine Gemeinschaftsschule mit gymnasialer Oberstufe. Zu dieser informiert die RHS am Donnerstag, 4. Februar – angesichts der Corona-Pandemie im reinen Online-Format.

 

Die Informationsveranstaltung bietet laut Mitteilung der Schulleitung vom 26. Januar Gelegenheit, sich über die Oberstufe, die angebotenen Profile und Aufnahmebedingungen zu informieren.

 

Auch kann man mit der Schulleitung, Lehrkräften der Oberstufe und der Schülervertretung (SV) in Kontakt kommen.

 

Die Informationsveranstaltung beginnt am 4. Februar um 17 Uhr. Eine vorherige Anmeldung (in einer Rückantwort gibt es entsprechende Zugangsdaten) ist notwendig per E-Mail an:

richard-hallmann-schule.trappenkamp@ schule.landsh.de

 

Für Schülerinnen und Schüler der Sventana-Schule Bornhöved von Bedeutung ist, dass beide Schulen eine Kooperation eingegangen sind, die Sventana-Schülern den Weg zur gymnasialen Oberstufe in Trappenkamp öffnet.

 

Foto zur Meldung: Richard-Hallmann-Schule informiert zur Oberstufe 2021/22
Foto: Richard-Hallmann-Schule Trappenkamp

Willkommen im Schilderwald: Parkverbot in Schmalensee am 27./28. Januar

(26. 01. 2021)

In Schmalensee hat ein Schwertransport-Begleitunternehmen am 25. Januar die Dunkelheit genutzt, um in der Dorfstraße einen Schilderwald zu pflanzen, der ein uneingeschränktes Halte- und Parkverbot ausdrückt.

 

Gelten soll dies in der Nacht von Mittwoch, 27. Januar, auf Donnerstag, 28. Januar, in der Zeit von 22 bis 6 Uhr.

 

Der Grund ist klar: In diesem Zeitfenster rollt ein Schwertransport durch Schmalensee, der auf keine Hindernisse stoßen soll.

 

Was da durch Schmalensee rollen wird, ist am Morgen des 26. Januar noch nicht bekannt. Bürgermeister Sönke Siebke lagen am Vorabend dazu keine Informationen vor.

 

Es handelt sich freilich um eine Routinemaßnahme, wie sie zur Vorbereitung eines Schwertransports üblich ist. In Schmalensee wird nur äußerst selten im Zuge der B430 auf der Straße geparkt. Und im besagten Zeitraum entsprechend bitte auch nicht.

Foto zur Meldung: Willkommen im Schilderwald: Parkverbot in Schmalensee am 27./28. Januar
Foto: Mittwochabend nicht auf der Straße parken

Informationen vor einem Schulwechsel zum Gymnasium Schloss Plön

(26. 01. 2021)

Seit Bestehen des heutigen Gymnasiums Schloss Plön (vorher Internatsgymnasium Schloß Plön) besuchen Schmalenseer Schülerinnen und Schüler diese Einrichtung auf dem Weg zum Abitur. Für Eltern von Viertklässlern, die sich jetzt bezüglich einer weiterführenden Schule orientieren müssen, bietet das Gymnasium eine Informationsveranstaltung an.

 

Laut Kieler Nachrichten (Regionalausgabe Ostholsteiner Zeitung) vom 21. Januar setzt das Gymnasium dabei auf eine Präsenzveranstaltung am Mittwoch, 17. Februar, um 18 Uhr in der Aula der Schule in der Prinzenstraße.

 

Wegen der Corona-Pandemie kann nur ein Elternteil je Schüler teilnehmen. Anmeldungen sind erforderlich unter der Online-Adresse https://leonie-sh.de/b465.

 

Zusätzliche Beratungsgespräche können telefonisch oder digital vom 8. bis zum 18. Februar stattfinden. Dafür seien aber Termine zu vereinbaren über die Internetseite www.gymnasium-ploen.de/anmeldung-2.

 

Außerdem informiert die Schule im Internet auf ihrer Homepage www.gymnasium-schloss-ploen.de/einschulung-2021.

 

Der Anmeldezeitraum für angehende Sextanerinnen und Sextaner ist vom 22. Februar bis 3. März an den Schultagen von 7.30 bis 13 Uhr, donnerstags bis 14.30 Uhr.

Foto zur Meldung: Informationen vor einem Schulwechsel zum Gymnasium Schloss Plön
Foto: Das Gymnasium Schloss Plön informiert zur Anmeldung

„Welche weiterführende Schule ist die richtige für mein Kind?“ – Sventana-Schule informiert in diesem Jahr online

(24. 01. 2021)

„Wir freuen uns auf Ihren Online-Besuch“, das liest man in Pandemie-Zeiten mitunter auf den Internetseiten des Handels, Stichwort „click and collect“. Aber auch die weiterführenden Schulen müssen sich Gedanken machen, wie sie die Aufmerksamkeit von Eltern auf sich lenken können, die gerade Kinder in der 4. Klasse haben und auf dem „Danach“ herumgrübeln.

 

Die Sventana-Schule, Grund- und Gemeinschaftsschule Bornhöved, würde unter der Fragestellung „Welche weiterführende Schule ist die richtige für mein Kind?“ sicher gern die Eltern und zukünftigen Schülerinnen und Schüler zu einem Kennenlern-Termin begrüßen, doch die Regelungen des (verlängerten) Lockdown verhindern dies. Stattdessen wird zum Besuch der Schul-Homepage eingeladen:

 

Auf www.sventana-schule.de geht es unter „Neuigkeiten“ weiter mit einem Brief (Brief-neue-5.-Klassen-SJ21-22), einem Faltblatt (Faltblatt-Schule-21) und einem Film („Die Sventana-Schule stellt sich vor“).

 

Alle Angebote dienen dem Zweck, Eltern die Schule vorzustellen und ihnen eine Entscheidungshilfe zu geben. Wer eine zusätzliche individuelle Beratung wünscht, kann diese bis zum 19. Februar durch das Schulleiterteam erhalten. Eine Terminvereinbarung über das Sekretariat (Tel. 04323/7424) ist wünschenswert.

 

Anmelden zur Sventana-Schule

 

Im Anmeldezeitraum, 18. Februar bis 3. März, können Anmeldungen nach vorheriger telefonischer Absprache im Sekretariat der Gemeinschaftsschule, Jahnweg 6, 24619 Bornhöved abgegeben werden. Das Sekretariat ist besetzt Donnerstag, 18. Februar, bis Mittwoch, 3. März, jeweils von 9 bis 12 Uhr. Außerdem am Montag, 22. Februar und 1. März, von 12.30 bis 14.45 Uhr.

 

Folgende Unterlagen müssen zur Anmeldung mitgebracht werden:

  • Original-Anmeldeschein, unterschrieben von beiden Sorgeberechtigten,
  • aktuelles Halbjahreszeugnis,
  • Geburts- bzw. Abstammungsurkunde,
  • Nachweis über vorhandenen Masernschutz (Impfausweis),
  • (falls vorhanden) aktueller Lernplan,
  • (falls vorhanden) Bescheinigung über anerkannte Lese-Rechtschreibschwäche,
  • (bei getrennt lebenden Erziehungs-(Sorgeberechtigten) Anmeldungsvollmacht des Elternteils, welches nicht zum Hausstand des Kindes gehört,
  • (bei Alleinerziehenden) Nachweis über das alleinige Sorgerecht.

 

Foto zur Meldung: „Welche weiterführende Schule ist die richtige für mein Kind?“ – Sventana-Schule informiert in diesem Jahr online
Foto: Die Gemeinschaftsschule der Sventana-Schule Bornhöved

Familienberatung Bornhöved: Chancen und Gefahren von Onlinespielen für Kinder

(22. 01. 2021)

Mitteilung der Therapiehilfe Bornhöved vom 21.01.2021:

 

Online-Veranstaltung der Erziehungs- und Familienberatung für Eltern

 

Geschlossene Schulen, ausgesetzte Präsenzpflicht und der Mangel an Möglichkeit zu persönlicher, sozialer Begegnung sind eine große Belastung für Kinder, Jugendliche und ihre Familien. In der aktuellen Situation werden Onlinespiele möglicherweise noch mehr als sowieso schon von Kindern und Jugendlichen genutzt. In dieser Situation machen sich Eltern aber auch Lehrende Gedanken, wieviel Spielkonsum akzeptabel ist.

 

Die Online-Veranstaltung „Chancen und Gefahren von Onlinespielen“ der Erziehungs- und Familienberatung Bornhöved ist Teil der Veranstaltungsreihe „Familie online“. Sie findet am 28.01.21 statt und startet um 19:30 Uhr.

 

Interessierte melden sich an unter: 04193/966450 oder per E-Mail unter . Die weiteren Informationen für die kostenlose Teilnahme an der Online-Veranstaltung werden dann mitgeteilt. Für die Teilnahme wird eine Internetverbindung und ein Smartphone, Tablet oder ein PC benötigt. Eltern können in der Veranstaltung per Chat Fragen stellen, die dann gleich besprochen werden.

Foto zur Meldung: Familienberatung Bornhöved: Chancen und Gefahren von Onlinespielen für Kinder
Foto: Altes Amt Bornhöved Familienbüro

Polizei klärt Schüler auf zu Gefahren neuer Medien und Cybermobbing

(22. 01. 2021)

Die Polizei will Kriminalität vorbeugen, auch im Zusammenwirken mit Schülerinnen und Schülern, die im Rahmen der Präventionsarbeit auch und gerade in Zeiten des Distanzunterrichts und deren häufigem Bewegen im Internet nicht in den Schulen angetroffen werden, sondern im Netz. Deshalb hat die Polizeidirektion Bad Segeberg ein besonderes Projekt aufgelegt.

 

Mitteilung der Polizeidirektion Bad Segeberg vom 19.01.2021:

 

Die Polizeidirektion Bad Segeberg, zuständig für die Landkreise Pinneberg und Segeberg, hat in den vergangenen Wochen ein Präventionsprojekt auf die Beine gestellt, um mit den Schülerinnen und Schülern in der aktuellen Situation weiterhin wichtige Kernthemen der polizeilichen Kriminalprävention zu bearbeiten.

 

Vor dem Hintergrund der andauernden Pandemie, der zeitweisen Schulschließungen und der vielfältigen Unterrichtsformen, wie beispielsweise dem Distanzunterricht, startete das Sachgebiet Prävention der Polizeidirektion Bad Segeberg im letzten Quartal des vergangenen Jahres das Pilotprojekt „Digitaler Unterricht - Prävinare der Polizei“. Nach intensiven Wochen der Vorbereitung, insbesondere im Hinblick auf die technischen Voraussetzungen, einer Bedarfserhebung und der Erprobung verschiedener Videokonferenzsysteme, konnten schlussendlich Rahmenbedingungen geschaffen werden, die es ab sofort möglich machen, die bislang durchgeführten Präventionsveranstaltungen vom Klassenzimmer ins Internet zu verlegen.

 

„Wir bieten mit dem Pilotprojekt in dieser besonderen Zeit wichtige Inhalte aus dem Bereich der Prävention an, die aufgrund der aktuellen Lage auf anderem Wege zurzeit nicht mehr vermittelt werden können. Ich bin von dieser Art der Präventionsangebote überzeugt und denke, dass es sich um die polizeiliche Prävention der Zukunft handeln wird“, sagte Polizeidirektor Andreas Görs als Leiter der Polizeidirektion Bad Segeberg.

 

Im Fokus der Präventionsbeamtinnen und -beamten stehen vorerst die Jahrgänge fünf bis sieben der weiterführenden Schulen. Hier ist der Bedarf an Themen wie beispielsweise „Medien“ und „Cybermobbing“ hoch. Ziel der Polizei ist es, die Kinder und Jugendlichen weiterhin über potenzielle Gefahren und Kriminalitätsformen im Bereich der Nutzung „Neuer Medien“ zu sensibilisieren und aufzuklären, um ihre Medienkompetenz zu stärken. „Wir wollen verhindern, dass Kinder und Jugendliche Opfer von Straftaten oder gar zu Tätern werden“, bekräftigt Polizeihauptkommissar Nico Möller, Leiter des Pilotprojektes.

 

Die Präventionsbeamtinnen und -beamten interagieren im Videochat mit den Schülerinnen und Schülern online und sind damit sozusagen „mittendrin“ im Bereich der Mediennutzung.

 

Das Projekt ist zunächst zeitlich und vom Umfang her begrenzt, infolgedessen anfangs nicht alle Schulen bedient werden können, nichtsdestotrotz nimmt das Sachgebiet Prävention ab sofort Bedarfsmeldungen seitens der Schulen entgegen.

Interessierte Schulleitungen können sich im Rahmen des bestehenden verlässlichen Grundkontaktes unmittelbar an die jeweils verantwortlichen Präventionsbeamtinnen und -beamten wenden.

 

Nach einem technischen Testlauf in der letzten Woche ist der Online-Präventionsunterricht in dieser Woche gestartet und wird bis mindestens Ende Februar fortgesetzt.

 

 

Foto zur Meldung: Polizei klärt Schüler auf zu Gefahren neuer Medien und Cybermobbing
Foto: Polizei klärt Schüler auf zu Gefahren neuer Medien und Cybermobbing

WAK bietet am 25. Januar Online-Beratung für Existenzgründer an

(20. 01. 2021)

Mitteilung der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein vom 14.01.2021:

 

Auch wenn durch die aktuelle Coronavirus-Situation der persönliche Kontakt erneut nicht möglich ist, steht das Team vom Projekt „Startbahn: Existenzgründung“ angehenden Gründerinnen und Gründern, die sich aus der Arbeitslosigkeit heraus selbstständig machen wollen, hilfreich zur Seite. Am 25. Januar können sich Interessierte um 13 Uhr in einem rund zweistündigen Onlinetermin über Unterstützungsmöglichkeiten für ihre Gründungsidee unverbindlich informieren.

 

Eine Teilnahme am Projekt, das im Kreis Segeberg von der Wirtschaftsakademie getragen wird, ist für Arbeitslose dank Förderung aus dem Landesprogramm Arbeit mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) kostenfrei.

 

Weitere Informationen und Anmeldung bei Ulrike Pieper von der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein unter Tel. (04321) 407761, per E-Mail an sowie im Internet unter www.wak-sh.de.

 

Foto zur Meldung: WAK bietet am 25. Januar Online-Beratung für Existenzgründer an
Foto: WAK bietet am 25. Januar Online-Beratung für Existenzgründer an

Fatigue – Online-Workshopangebot für Krebspatienten ab 21. Januar

(18. 01. 2021)

Mitteilung der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft vom 07.01.2021:

 

Fatigue, die große Müdigkeit und Erschöpfung, zählt zu den häufigsten Symptomen, die im Zusammenhang mit einer Krebserkrankung auftreten. Ab dem 21. Januar bietet die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft deshalb einen Online-Workshop zum Thema an.

 

Ziel ist es, einen angemessenen Umgang mit der Erschöpfung zu entwickeln und durch die Auseinandersetzung mit der eigenen Unter- und Überforderung, das Aktivitätsniveau der maximal 8 Teilnehmer schrittweise zu erhöhen.

 

Wesentliche Inhalte sind: Ursachen und Behandlung der Fatigue, Zeit- und Energiemanagement sowie individuelle Alltagsübungen. Das Gruppenprogramm ist konzipiert für Krebspatienten mit tumorbedingter Fatigue und abgeschlossener onkologischer Behandlung und wird geleitet von der Psychologischen Psychotherapeutin und Psychoonkologin Karin Lausmann.

 

Der Workshop findet an fünf aufeinanderfolgenden Terminen jeweils 14.30-16.30 Uhr über das datenschutzkonforme Programm GoToMeeting statt: Start Donnerstag, 21.01., dann jeweils mittwochs 27.01., 03.02., 10.02. und 17.02.2021.

 

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Benötigt wird lediglich ein PC, Laptop oder Tablet mit Internetzugang, Lautsprecher und Kamera. Die Teilnahme ist kostenfrei und Krebspatienten sind herzlich eingeladen sich in der Kieler Geschäftsstelle anzumelden: 0431/8001080 oder

Foto zur Meldung: Fatigue – Online-Workshopangebot für Krebspatienten ab 21. Januar
Foto: Fatigue – Online-Workshopangebot für Krebspatienten ab 21. Januar

Coronavirus: Impfen gerät ins Stottern – Testzentren im Kommen

(17. 01. 2021)

Das Kopfschütteln ist derzeit groß, wenn im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie über das Impfen gesprochen wird. Während die Arbeit der mobilen Impfteams in den Alten- und Pflegeheimen offenbar gut voranschreitet, können die Impfzentren noch lange nicht unter Vollast gefahren werden. In der Gruppe der aktuell Impfberechtigten herrschen wegen des Anmeldeverfahrens vornehmlich Frust und Ratlosigkeit. Gleichzeitig werden Angebote für Schnelltests ausgeweitet.

 

Schnelltestzentren werden aktiviert

 

Schnelltests – auf eigene Kosten, weil nicht vom Arzt verordnet – sind im Kreis Segeberg bisher nur im Forschungszentrum Borstel (Sülfeld) möglich. Das Land will offenbar den Erwerb von Schnelltests in Apotheken forcieren, während zum Beispiel in Henstedt-Ulzburg eine private Initiative den Aufbau eines Testzentrums vorantreibt. Am 15. Januar hat der Landesverband des DRK die Einrichtung von Testzentren bekanntgegeben – für Reiserückkehrer und Selbstzahler.

 

Die vom DRK angebotenen Antigenschnelltests sollen ab Montag, 18. Januar möglich sein. Die Testung soll etwa 20 Minuten dauern und 30 Euro kosten. Von landesweit neun Standorten sind für Segeberger die nächsten in Neumünster (Holstenhallen, Justus-von-Libig-Str. 2-4), Schwentinental (ehem. Max Bahr Markt, Mergenthaler Str.), Elmshorn (Parkplatz Agnes-Karll-Allee 2) und Lübeck (Labor Bobrowski, Von-Morgen-Str. 3).

 

Nicht vergessen: Laut Allgemeinverfügung des Kreises Segeberg hat sich jeder, dessen Schnelltest-Ergebnis positiv ausfällt – also infiziert ist, unverzüglich in Selbstisolation zu begeben und Verbindung mit dem Infektionsschutz des Kreises aufzunehmen.

 

Öffnung weiterer Impfzentren verzögert sich

 

Bislang sind nur 15 von landesweit 29 Impfzentren geöffnet. Im Kreis Segeberg das in Kaltenkirchen, das zudem nur eine Impflinie betreibt. Das angestrebte Ziel des Kreises, noch in diesem Monat in Kaltenkirchen eine zweite Impflinie zu öffnen und außerdem eine im Norderstedter Impfzentrum ab Februar, musste am 15. Januar ausgesetzt werden – bis mehr Impfstoff zur Verfügung steht, der die Inbetriebnahme rechtfertigen würde. Norderstedt geht also noch nicht an den Start und auch Wahlstedt, wo in einer Tennishalle geimpft werden soll, bleibt zunächst noch in Wartestellung.

 

Aufgerufen zur Impfung in den Impfzentren sind aktuell die Altersgruppe 80 plus sowie Berufstätige aus der Pflege und anderes medizinisches Personal. Anmeldung über Internet (www.impfen-sh.de), die Telefon-Hotline 0800/4556550 und alternativ die Telefonnummer 116117. Ab 28. Januar sollen Impfberechtigte vom Land angeschrieben werden – bis dahin gilt weiter das „Windhund-Prinzip“.

 

Quellen: Presseinformationen des Kreises Segeberg vom 10. und 15. Januar sowie des DRK-Landesverbandes vom 15. Januar 2021.

 

Foto zur Meldung: Coronavirus: Impfen gerät ins Stottern – Testzentren im Kommen
Foto: Coronavirus: Impfen gerät ins Stottern – Testzentren im Kommen

Coronavirus: Fahrbücherei liefert wieder aus – Online-Angebote ausgeweitet

(17. 01. 2021)

Seit dem 12. Januar kann wieder auf den Lieferdienst der Fahrbücherei im Kreis Segeberg zurückgegriffen werden, wenn es darum geht, sich mit Büchern, CDs, DVDs, Zeitschriften, Tonies (Geschichten und Lieder für Lütte) und Konsolenspielen zu versorgen.

 

Bestellungen können über den Katalog der Fahrbücherei (www.fahrbuecherei15.de), unter der Telefonnummer 04554/5536 oder per E-Mail unter getätigt werden. Ähnlich einem Pizzaservice werden die Medien direkt an die Haustür gebracht – auch die Rückgabe funktioniert in der Weise.

 

Online-Angebote für alle

 

Während das Bestell-System für Fahrbücherei-Mitglieder gilt, können im Lockdown alle Interessierten mithilfe der Fahrbücherei über das Konsortium Filmfriends kostenlos Filme und Serien streamen. Auch auf die Onleihe können alle Bürger auf E-Medien zugreifen.

 

Alles dazu ebenfalls auf www.fahrbuecherei15.de.

 

Der Fahrbücherei-Fahrplan 2021 für Schmalensee

 

Unabhängig von eventuellen weiteren Lockdown-Verlängerungen hat das Fahrbücherei-Team einen Fahrplan für das angebrochene Jahr aufgelegt. Schmalensee wird immer alle drei Wochen am Montag angesteuert. Von 15.40 bis 16.35 Uhr steht außerhalb von Corona bedingten Beschränkungen der Bücherbus auf dem Parkplatz vor dem Feuerwehrgerätehaus.

 

Termine wären: 25. Januar, 15. Februar, 8. März, 29. März, 19. April, 17. Mai, 7. Juni, 28. Juni, 16. August, 6. September, 27. September, 25. Oktober, 15. November und 6. Dezember.

Foto zur Meldung: Coronavirus: Fahrbücherei liefert wieder aus – Online-Angebote ausgeweitet
Foto: Coronavirus: Fahrbücherei liefert wieder aus – Online-Angebote ausgeweitet

Januar-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2

(15. 01. 2021)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen liefern uns oft Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten zugleich Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Weil noch immer das neuartige Coronavirus das gesellschaftliche Leben beeinträchtigt und wir sehr wahrscheinlich noch einige Zeit mit Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens belegt sind, gibt es für die treue Leserschaft im Monat Januar die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr in dieser schweren Zeit ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der zweite Teil.

 

Ein Ehrenmal der Kirchengemeinde: Der Krieger- und Militärverein für Bornhöved und Umgebung hält am 16. Januar 1921, vor 100 Jahren, in Heins Gasthof eine Volksversammlung ab, zu der alle Mitglieder der Kirchengemeinde und aller Vereine eingeladen sind. Das Ziel der Versammlung ist die Errichtung eines Ehrenmals für die Gefallenen des Kirchspiels im Weltkrieg. In einen gemeinsamen Ausschuss des Krieger- und Militärvereins, der Kirchengemeinde und der Gemeinde- und Gutsbezirke des Kirchspiels zur Errichtung des Denkmals wird durch den Verein Heinrich Harder aus Schmalensee berufen.

 

Ein Graf führt die Segeberger Kreisverwaltung: Der Segeberger Kreistag wählt am 18. Januar 1966, vor 55 Jahren, den Regierungsdirektor im Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein, Anton Graf Schwerin von Krosigk, zum neuen Landrat des Kreises Segeberg. Der Sohn des letzten letzten Reichskanzlers des Deutschen Reiches (aber als „Leitender Minister der geschäftsführenden Regierung“ unter Reichspräsident Großadmiral Dönitz bezeichnet), Ludwig Graf Schwerin von Krosigk, löst Joachim Dorenburg ab, der als Staatssekretär Beauftragter Schleswig-Holsteins in Bonn wird. Anton Graf Schwerin von Krosigk, allgemein „der Graf“ genannt, sollte bis 1990 die Segeberger Kreisverwaltung führen.

 

Gründung des Landfrauenvereins: Am 23. Januar 1951, vor 70 Jahren, leitet die Vorsitzende des Kreislandfrauenverbands Segeberg, Nanny Saggau aus Schmalensee, in der Bornhöveder Bahnhofsgaststätte die Gründungsversammlung für den Landfrauenverein für Bornhöved und Umgebung. Zur Vorsitzenden wird Edith Meyer aus Tarbek gewählt, ihre Stellvertreterin wird Magda Schnoor aus Gönnebek. Die Kasse führt Erna Hack aus Tarbek, für die Schriftführung ist Helga Paulsen aus Alt-Erfrade verantwortlich.

 

Beförderungen und Ehrungen bei der Feuerwehr: Auf dem Saal des Gasthofs Voß findet am 23. Januar 1981, vor 40 Jahren, die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schmalensee statt. Wehrführer Burkhard Saggau zeichnet Gerhard Hammerich für seine 40-jährige Feuerwehrzugehörigkeit aus und befördert ihn zum Löschmeister. Jürgen Stegelmann, Harald Saggau und Herbert Mahler sind seit 25 Jahren Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und werden, wie Jochen Voß, zum Oberfeuerwehrmann ernannt. Für 20-jährige Mitgliedschaft wird Horst Kaack geehrt. Nachfolger von Gruppenführer Hans Siebke im Amt des Schriftführers wird Jürgen Stegelmann.

 

Willy Siebke nicht gewählt: Der Kreisreiterverein Segeberg hält am 24. Januar 1926, vor 95 Jahren, im Bad Segeberger Kreisbauernhaus seine Generalversammlung ab. Die Leitung hat der Stellvertretende Vorsitzende Rauert. Es muss ein neuer Kreisvorsitzender gewählt werden. Unter den drei Kandidaten ist auch der Reitlehrer des Reitervereins Bornhöved und Umgebung, Willy Siebke aus Schmalensee, der aber nicht gewählt wird. Stattdessen wird Rickert aus Kükels Kreisvorsitzender der Segeberger Reiter.

 

Gedient und ungedient – das macht was aus: Im Beisein der Kampfgenossen von 1848/51 und 1870/71 begeht der Militärverein Bornhöved und Umgebung am 27. Januar 1906, vor 115 Jahren, im Gasthof zur Linde den Geburtstag Kaiser Wilhelm II mit Kommers und Ball, Festreden und Prolog. Der Vorsitzende, Gastwirt Rauert, bringt den Kaisertoast aus. Sogenannte „Nichtsoldaten“, Ungediente, die nicht zur Veranstaltung des Militärvereins zugelassen sind, feiern den Geburtstag des Kaisers in Suhrs Gasthof.

 

Bruder übergibt Vorsitz an Bruder: Am 27. Januar 1971, vor 50 Jahren, berichtet die Segeberger Zeitung von der Jahreshauptversammlung der Landjugendgruppe Schmalensee: Diese findet im Beisein des Kreisvorsitzenden Reimer Böge im Gasthof Voß statt. Da Gerhard Harder aus beruflichen Gründen nicht erneut als 1. Vorsitzender kandidiert, wird sein Bruder Wolfgang Harder in dieses Amt gewählt. 2. Vorsitzender wird Harald Lange, Gerhard Harder wird 3. Vorsitzender. Annelene Nero aus Tarbek wird erste Mädelvertreterin, ihre Stellvertreterinnen werden Gisela und Edith Meyer. Gerhard Mühlenberg wird zum Schriftführer und Reimer Schramm zum Kassenwart gewählt.

 

Leistungsstarke Schmalenseer Kühe: Unter der Leitung seines Vorsitzenden Hugo Saggau aus Schmalensee hält der Milchkontrollverein Gönnebek-Schmalensee in Gönnebek seine neunte Generalversammlung ab. Kontrolleur des Vereins ist Hans Wehling. Wie im Segeberger Kreis- und Tageblatt am 27. Januar 1936, vor 85 Jahren berichtet wird, waren im Berichtsjahr unter den besten Kühen des Vereins Oda (Milchleistung 6802 Kilo) aus der Herde von Willi Harder und Myrthe (7315) von Hellmut Nagel. Unter den Besten Starken waren Sanna (6115) von Willi Harder; Saba (4428) von Werner Saggau; Sigrif (4507) und Sufe (5173) von Hugo Saggau sowie Sufe (4250) von Hellmut Saggau.

 

Vorübung für den Krieg: Im östlichen Kreis Segeberg, darunter dem Amtsbezirk Bornhöved, findet am 29. Januar 1936, vor 85 Jahren, eine allgemeine Verdunkelungsübung statt. Von Beginn der Dunkelheit bis 20.30 Uhr ist nur eingeschränkte Beleuchtung zugelassen. Bis 21 Uhr dauert die völlige Verdunkelung, danach ist bis 23 Uhr wieder eingeschränkte Beleuchtung erlaubt. Danach endet die Übung. Für Bornhöved und Umgebung ist es die dritte Verdunkelungsübung. Erneut sind die Kräfte des Reichsluftschutzbundes stark eingebunden. Auch weitere Gliederungen der NSDAP unterstützen dabei. Die Ställe der Bauern, Schaufenster von Geschäften und privaten Haushalte werden ebenso kontrolliert wie Autofahrer. In Bornhöved überprüft Landrat von Mohl, begleitet von NSDAP-Ortsgruppenleiter Alfred Dau die Verdunkelungsmaßnahmen am Bahnhof.

 

Keine 2500 Menschen im heutigen Amt Bornhöved: Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs gab es im Bereich des heutigen Amtes Bornhöved zwei Ämter: Das Amt Stocksee und das (alte) Amt Bornhöved. Am 30. Januar 1891, vor 130 Jahren, veröffentlicht der Königliche Landrat des Kreises Segeberg die am 1. Dezember das Vorjahres ermittelten Bevölkerungszahlen. Demnach hat das Amt Stocksee 907 Einwohner – in Stocksee 314, Damsdorf 228, Tensfeld 214 und Tarbek 151. Im Amt Bornhöved leben 1400 Menschen – in  der Landgemeinde Schmalensee 280, in Bornhöved  819 und in Gönnebek 301 Einwohner.

 

Trappenkamp als Druckmittel gegen Bornhöved: Amtsvorsteher Adolf Biß (Gönnebek; damalige Bezeichnung war „Amtmann“) übte Ende Januar 1961 scharfe Kritik an der Gemeinde Bornhöved: Wie alle weiteren Amtsgemeinden habe Bornhöved den Neubau eines Amtsgebäudes gefordert. Jedoch seien keine nennenswerten Vorleistungen erfolgt, während die kleinen Dörfer zahlreiche Vorhaben wegen des Neubaus zurückgestellt hätten. Ein Angebot aus Trappenkamp aufgreifend, setzte Biß laut Bericht der Segeberger Zeitung vom 30. Januar 1961, vor 60 Jahren, die Bornhöveder Gemeindevertreter unter Druck: Sollten bis zum 10. Februar nicht die nötigen Mittel in den Haushalt der Gemeinde eingestellt und dem Amtmann darüber Meldung gemacht sein, erwögen die übrigen Gemeinden die Verlegung der Verwaltung nach Trappenkamp – seit 1956 selbstständige Gemeinde und vorher offiziell Ortsteil von Bornhöved. Die Drohung zeigte Wirkung: Am 1. Dezember 1961 sollte die Einweihung des neuen Amtsgebäudes in der Bornhöveder Lindenstraße erfolgen.

 

Modernisierungsdruck für die Meierei Schmalensee: Am 31. Januar 1901, vor 120 Jahren, wird im Segeberger Kreis- und Wochenblatt ein Bericht aus Schmalensee abgedruckt: „Unsere Meiereigenossenschaft hat einen bedeutenden Zuwachs bekommen. Sämtliche Tarbeker Hufner und Kätner haben sich als Genossenschafter aufnehmen lassen. Dadurch ist ein Umbau des Meiereigebäudes (damals noch Damsdorfer Straße 1, Anmerkung) notwendig geworden, der kontraktlich zum 1. April d. J. Fertiggestellt sein muss. Höchstwahrscheinlich wird zugleich eine Schrotmühle eingerichtet werden.“

 

Foto zur Meldung: Januar-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2
Foto: Gerhard Harder übergibt LaJu-Vorsitz an Wolfgang Harder SZ 27.01.1971

Coronavirus: Gesammelte Informationen zur Lockdown-Verschärfung im Kreis Segeberg

(10. 01. 2021)

Ab Montag, 11. Januar, gelten bundes-, landes- und kreisweit zusätzliche Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Der am 16. Dezember aktivierte Lockdown war am 5. Januar in der Ministerpräsidentenkonferenz bis vorerst 31. Januar verlängert worden, bis zum Wochenende hatte dann das Land Schleswig-Holstein die Zusatzmaßnahmen in einer Landesverordnung umgesetzt. Parallel wurden in Land und Kreis verschiedenste Informationen, u.a. zum Fortgang des öffentlichen Lebens gestreut. Hier der Versuch einer Zusammenfassung.

 

Corona-Schutzimpfung: Zusätzliche Hotline

 

Geimpft werden bereits Bewohner und Mitarbeitende in den Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie seit 4. Januar die Gruppe der über 80-Jährigen und medizinisches Personal in den Impfzentren. Das Anmeldeverfahren, wie es in Schleswig-Holstein praktiziert wird, ist stark in die Kritik geraten: Noch sehr begrenzte Kapazitäten – Grund ist die Menge der vorhandenen Impfdosen – und das Verfahren der Anmeldung über Internet (www.impfen-sh.de) und die Telefonnummer 116117 – die Plätze seien viel zu schnell vergriffen.

 

Verbesserungen zeichnen sich dadurch ab, dass man sich bereits auf die Öffnung weiterer Impfzentren (ab 1. Februar in Norderstedt) bzw. Ausweitung der Kapazitäten (ab 18. Januar in Kaltenkirchen; Wahlstedt hat noch keinen Öffnungstermin) in den schon geöffneten Zentren vorbereitet – so denn mehr Impfstoff eintrifft. Das Gesundheitsministerium hat angekündigt, Informationsbriefe zu versenden. Und es ist eine zusätzliche kostenlose Telefon-Hotline eingerichtet worden, über die Impfplätze gebucht werden können: 0800 / 4556550.

 

Die nächste Terminvergabe startet am Dienstag, 12. Januar, um 8 Uhr.

 

Corona-Hotline des Kreises Segeberg für allgemeine Fragen zur Pandemie

 

Nicht zu verwechseln mit der neuen Impfanmelde-Hotline ist die Corona-Hotline des Kreises Segeberg, die schon seit Beginn der Pandemie aktiv ist und unter der Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen jeglicher Art zum großen Problemfeld Corona stellen können: 04551 / 951-9833.

 

Diese Corona-Hotline ist montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr sowie freitags von 9 bis 12 Uhr besetzt. Ab Montag, 11. Januar, stehen zusätzliche Kräfte zur Verfügung, um hier die Fragen aus der Bevölkerung zu beantworten: Die Stadt Norderstedt stellt Personal aus ihrer Verwaltung zur Verstärkung des Kreispersonals ab. Hilfe, die gern angenommen wird, zumal Personal der Kreisverwaltung bereits zum Infektionsschutz „umgeschichtet“ wurde, um telefonische Verbindung zu Corona-Infizierten zu halten und deren Kontaktketten nachzuvollziehen und Quarantänen anzuordnen.

 

Der Kreis Segeberg hat am 8. Januar darauf hingewiesen, dass Bürgerinnen und Bürger auch jederzeit über ein Online-Formular Verbindung aufnehmen und ihr (Corona-)Anliegen vorbringen können, zu finden unter www.segeberg.de/Corona-Formulare.de auf der Kreisseite.

 

Behörden zum Teil geschlossen – Termin erfragen

 

Wer derzeit einen Behördengang zu erledigen hat, ist gut beraten, zuerst nach einer Terminvereinbarung in der jeweiligen Behörde zu fragen. Zum Schutz der Mitarbeitenden und Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs in den Verwaltungen ist das unumgänglich. Die Kontakte zum Amt (www.amt-bornhoeved.de) und Kreis (www.segeberg.de) sind im Internet zu finden.

 

Die Finanzämter bleiben laut Meldung vom 8. Januar bis auf Weiteres landesweit für den Publikumsverkehr geschlossen. Sie sind telefonisch, per E-Mail und postalisch weiter erreichbar. Kontaktdaten seien im Internet unter https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/F/finanzen/finanzaemter.html zu finden. Das Finanzministerium empfiehlt, Steuererklärungen über das Verfahren ELSTER (www.elster.de) abzugeben.

 

ÖPNV rollt weiter, auch im Lockdown

 

Ebenfalls am 8. Januar hat der Kreis Segeberg informiert, dass der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) auch im „verlängerten Shutdown“ verlässlich weiter unterwegs sein wird.

 

Ob Schülerinnen und Schüler zum Präsenzunterricht, Berufstätige ohne Homeoffice-Tätigkeit oder die Fahrt zum Einkauf – alles ist weiter möglich. Hingewiesen wird aber noch einmal nachdrücklich auf die Maskenpflicht im ÖPNV.

 

Kontaktbeschränkungen wurden verschärft

 

Die Bevölkerung ist aufgerufen, auf alle Kontakte zu verzichten, die nicht unbedingt nötig sind. Die Abstand- und Hygieneregeln gelten unverändert.

 

Für Debatten sorgt nun die Kontakt-Reduzierung auch im privaten Bereich: Mitglieder eines Haushalts dürfen sich nur mit einer weiteren Person treffen. Dabei ist laut Gesundheitsminister Heiner Garg (Lübecker Nachrichten am 9. Januar) egal, ob diese eine Person einen anderen Haushalt besucht oder dieser Haushalt, bestehend aus mehreren Personen, die eine Person.

 

Ausnahmen gibt es im Fall von Pflegebedürftigen sowie für Kinder unter 14 Jahren – hier dürfen zum Beispiel Nachbarn die wechselseitige Betreuung organisieren, allerdings möglichst mit festen Partner-Haushalten.

 

Bewohner von Pflegeeinrichtungen dürfen weiterhin von zwei Personen besucht werden, die bei der jeweiligen Einrichtung registriert sind. Zusätzlich mus ein negativer Corona-Test vorliegen, nicht älter als 24 Stunden – Testungen sollen an den Besuchsorten ermöglicht werden.

 

Foto zur Meldung: Coronavirus: Gesammelte Informationen zur Lockdown-Verschärfung im Kreis Segeberg
Foto: Coronavirus: Gesammelte Informationen zur Lockdown-Verschärfung im Kreis Segeberg

Gute Nachricht im Lockdown: WZV öffnet Recyclinghöfe ab 11. Januar

(09. 01. 2021)

Mitteilung des Wege-Zweckverbandes der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV) vom 07.01.2021:

 

Die angespannte Infektionslage hat die Landesregierung gezwungen, ab dem 16.12.2020 einen zweiten Lockdown zu beschließen. Das Ziel der Maßnahmen sollte ein Abflachen der Neuinfektionen sein, um den Bürger/innen ein Weihnachtsfest im Familienkreis zu ermöglichen.

 

Auch der WZV hat dieses Vorhaben unterstützt und seine Recyclinghöfe sowie das Servicecenter in Bad Segeberg geschlossen.

 

„Eine längerfristige Schließung der Anlagen geht jedoch mit großen Problemen bei der Entsorgungssicherheit für unsere Kunden einher“ sagt Ceyda Oguz, beim WZV als Bereichsleiterin verantwortlich für die Abfallwirtschaft und die Abfallanlagen. „Wir möchten weder unseren Privat- noch den Gewerbekunden weiter zumuten, Abfälle zwischenlagern zu müssen.“

 

Daher haben die Mitarbeiter des WZV die Zeit der Schließung genutzt, um ein nochmals verbessertes Hygienekonzept zu erarbeiten und öffnen am kommenden Montag, den 11.01.2021, die Recyclinghöfe wieder für den Publikumsverkehr. Vorsorglich wird jedoch darauf hingewiesen, dass es zu Wartezeiten kommen kann, da nicht mehr als 5 Kunden gleichzeitig das Gelände betreten dürfen.

 

Das Servicecenter im Verwaltungsgebäude des WZV in Bad Segeberg bleibt jedoch vorerst geschlossen. Anfragen werden telefonisch unter 04551 909 0 oder per Mail unter vom Serviceteam bearbeitet.

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Foto: Gute Nachricht im Lockdown: WZV öffnet Recyclinghöfe ab 11. Januar

Windkraft Schmalensee-Süd: Gemeinde stellt Einvernehmen für zwei Anlagen her

(08. 01. 2021)

Mit Mehrheit, also nicht einstimmig, hat die Gemeindevertretung am 7. Januar das gemeindliche Einvernehmen für den Bau von zwei Windkraftanlagen in der Schmalenseer Gemarkung - „Schmalensee-Süd“ - hergestellt. In vorangegangenen Gremiensitzungen war von beiden Fraktionen der GV bereits festgestellt worden, dass eine Verhinderung des Baus weiterer Windkraftanlagen in dem von der Landesplanung definierten Vorranggebiet nicht möglich sei.

 

Betroffen von dem Beschluss sind zwei Anlagen, die die Windpark Betriebsgesellschaft 8. Heeck UG (Heeck) aus Mühbrook errichten möchte. Separat beabsichtigt auch die Sehestedter Firma Denker und Wulf AG, eine weitere Anlage auf Schmalenseer sowie zwei auf Damsdorfer Land aufzustellen, sodass für den Betrachter zwischen beiden Dörfern ein Windpark mit sieben Anlagen entstehen würde.

 

In nicht öffentlicher Runde hatte die Gemeindevertretung vor Herstellen des gemeindlichen Einvernehmens für die Heeck-Anlagen ebenfalls mit Mehrheit einer städtebaulichen Vereinbarung zugestimmt, die Voraussetzung für die Erschließung des entsprechenden Geländes sowie für die Kabelverlegung zum Umspannwerk Bornhöved im und am sogenannten Höllenhorst-Weg ist. Bürgermeister Sönke Siebke wurde ermächtigt, den entsprechenden Vertrag mit der Firma Heeck zu unterzeichnen.

 

Die Sitzung der Gemeindevertretung hatte einzig die Windkraft zum Thema. Am 16. Dezember waren entsprechende Tagesordnungspunkte abgesetzt worden, weil die Fraktionen nicht genügend Zeit zur Einsichtnahme in die erst kurz zuvor eingetroffenen Unterlagen gehabt hatten. Bis zur jetzigen Beratung und Beschlussfassung war der von der Firma Heeck vorgelegte Vertragsentwurf von einem von der Gemeinde beauftragten Fachanwalt überarbeitet und auch schon mit dem Anwalt des Investors abgestimmt worden.

Foto zur Meldung: Windkraft Schmalensee-Süd: Gemeinde stellt Einvernehmen für zwei Anlagen her
Foto: Windkraftanlagen in Schmalensees Süden

NABU-Mitmachaktion „Stunde der Wildvögel“ vom 8. bis zum 10. Januar

(07. 01. 2021)

Mitteilung des NABU Schleswig-Holstein vom 06.01.2021:

 

Wird Vogelbeobachtung zum neuen Lockdown-Trend?

 

Es ist Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmachaktion und jede*r kann dabei sein: Vom 08. bis 10. Januar ruft der NABU dieses Jahr bereits zum elften Mal alle Naturbegeisterten dazu auf, an der „Stunde der Wintervögel“ teilzunehmen. Eine Stunde lang sollen die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park gezählt und anschließend gemeldet werden, um eine detaillierte Momentaufnahme der Vogelwelt in den Städten und Dörfern zu ermöglichen.

 

Im letzten Jahr nahmen in Schleswig-Holstein über 5.500 Vogelfreund*innen teil – bundesweit waren es sogar über 143.000. „Wir hoffen auch dieses Jahr auf eine rege Teilnahme, zumal die Aktion in der momentanen Zeit auch eine schöne Ablenkung bieten kann und alle von zu Hause aus daran teilnehmen können“, sagt Ingo Ludwichowski vom NABU Schleswig-Holstein. „Gerade unter den coronabedingten Einschränkungen haben viele Menschen die Natur vor der eigenen Haustür wiederentdeckt und schätzen gelernt. Auch für Kinder bietet die Aktion eine spannend und lehrreiche Abwechslung: Gemeinsam mit der Familie Vögel zählen und die gefiederten Nachbarn kennenlernen.“ Je mehr Menschen an der Zählung teilnehmen, desto aussagekräftiger werden die Ergebnisse.

 

Die winterlichen Vogelzahlen hängen stark von der Winterung ab, das konnten die Expert*innen des NABU anhand der bisherigen Ergebnisse nachweisen. In kalten und schneereichen Wintern kommen deutlich mehr Vögel in die Nähe der Menschen. Die lange Reihe zunehmend milder Winter führte dementsprechend zuletzt zu sinkenden Wintervogelzahlen.

 

Die winterlichen Gartenvögel zählen mit zu den beliebtesten Vogelarten Deutschlands. Mit Spannung erwarten die Vogelfreunde dabei das Abschneiden der Blaumeise. Im vergangenen Frühjahr war in weiten Teilen Deutschlands eine vom Bakterium Suttonella ornithocola ausgelöste Epidemie aufgetreten, der Tausende Vögel dieser Art zum Opfer fielen. Bei der jüngsten großen Vogelzählung, der „Stunde der Gartenvögel“ im vergangenen Mai, wurden entsprechend weniger Blaumeisen beobachtet. Für die Fachleute ist es spannend herauszufinden, ob dieser Effekt auch im Winter noch spürbar ist. Allerdings sind offensichtlich im Herbst in großer Zahl Blaumeisen aus Skandinavien nach Schleswig-Holstein eingeflogen. Macht sich dies auch im Zähergebnis bemerkbar?

 

Um an der „Stunde der Wintervögel“ teilzunehmen, reicht das pure Interesse und die Freude an der Vogelwelt aus, eine besondere Qualifikation ist für die Wintervogelzählung nicht nötig. Je mehr Menschen Vögel zählen und melden, desto aussagekräftiger sind die gewonnenen Ergebnisse zu den Beständen unserer Vogelwelt im Winter. Hilfe bei der Bestimmung der häufigsten Arten am Futterhäuschen findet sich aber auch auf www.stundederwintervoegel.de oder mit der NABU-App „Vogelwelt“ (Download unter www.NABU.de/vogelwelt). Gezählt werden eine Stunde lang die Vögel am Futterplatz vom Garten, Balkon oder Fenster aus oder im Park. Von einem ruhigen Beobachtungsplatz aus wird von jeder Art die höchste Anzahl notiert, die im Laufe dieser Stunde gleichzeitig zu beobachten ist. Die Beobachtungen können anschließend unter www.NABU.de/onlinemeldung bis zum 18. Januar gemeldet werden. Zudem ist für telefonische Meldungen am 9. und 10. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer 0800-1157-115 geschaltet. Auch über die NABU-App „Vogelwelt“ kann gemeldet werden.

 

 

Foto zur Meldung: NABU-Mitmachaktion „Stunde der Wildvögel“ vom 8. bis zum 10. Januar
Foto: Eichelhäher Foto NABU

Reden wir mal wieder über Abfall

(06. 01. 2021)

Das Jahr fing ja gut an: Da wurde extra auf der Gemeinde-Homepage auf einen Aufenthalt des WZV-Schadstoffmobils in Schmalensee am 5. Januar hingewiesen und was fehlte war – das Schadstoffmobil.

 

Es konnte auch nicht kommen, denn es war bei einem Feuer auf dem Bad Segeberger WZV-Gelände kurz vor Weihnachten zerstört worden. Allerdings hatte Bürgermeister Sönke Siebke wegen des im Abfallkalender 2021 (individuell erstellbar unter www.wzv.de) eingetragenen Termins 5. Januar noch beim WZV nachgefragt, ob der Termin – vielleicht ja mit einem Ersatzfahrzeug – gehalten werden könne und ein „Ja“ erhalten. Mit rund 100 Litern Altöl im Auto, die jemand illegal aber immerhin in Kanistern auf Gemeindeland entsorgt hat, musste der Dorfchef sich am Bolzplatz dann vom Gegenteil überzeugen lassen.

 

Ob der WZV einen alternativen Termin anbieten wird, ist offen.

 

Nicht offen sind seit dem 16. Dezember 2020 und damit seit Beginn des aktuellen Corona-Lockdown die Recyclinghöfe des WZV in Norderstedt, Schmalfeld, Bad Segeberg und Damsdorf/Tensfeld – sodass auch dort Schadstoffe derzeit nicht abgegeben werden können.

 

Hier der dringende Appell an alle: Üben Sie Geduld und werfen Sie Schadstoffe (was das ist kann u.a. auf www.wzv.de nachgelesen werden) nicht in den Hausmüll, der wie Papier- und Bioabfall regulär und verlässlich abgefahren wird!

 

Was das Thema Strauchgut und Sperrmüll angeht, so verweisen wir auf einen Bericht vom 28.12.2020 auf dieser Homepage.

 

Wertstoffsammlung – Gelbe Säcke

 

Der Wege-Zweckverband der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV) holt nicht die gelben Wertstoffsäcke ab, hat im Abfallkalender aber die Abholungstermine – die oft aber nicht immer mit der Abholung des Altpapiers zusammenfallen – aufgeführt.

 

Wichtig: Gelbe Säcke müssen bis morgens um 6 Uhr am Abholtermin bereitliegen.

 

Termine im ersten Vierteljahr 2021 für die Abholung der gelben Säcke: 8. Januar, 22. Januar, 5. Februar, 19. Februar, 5. März, 19. März, 1. April, 16. April, 30. April.

Foto zur Meldung: Reden wir mal wieder über Abfall
Foto: Gelbe Säcke in Schmalensee

Rückblick: Schmalenseer Jahreschronik 2020 hier verfügbar

(04. 01. 2021)

Die Gemeinde-Homepage ist nicht nur ein lokales Nachrichtenportal, sie wirft auch immer wieder den Blick zurück in die Dorfgeschichte und dient zudem als kollektives Gedächtnis. Über das Kalenderjahr wurden Ereignissein und um Schmalensee in deiner fast 60-seitigen Jahreschronologie festgehalten, die ab sofort auf gemeinde-schmalensee.de in der Rubrik „Dorfgeschichte“ verfügbar. Wer mag, der lade sich das PDF herunter – ausdrucken aber ist im Sinne der Umwelt ganz deutlich nicht empfohlen.

 

Ganz klar: Die Corona-Pandemie findet auch in der Jahreschronik 2020 statt. Das Wort „Coronavirus“ ist sehr wahrscheinlich gleich hinter „Schmalensee“ das am häufigsten gebrauchte Wort. Insbesondere dann, wenn Absagen aufgeführt werden die dokumentieren sollen, was alles stattgefunden hätte, wenn …

 

Aber es hat auch Höhepunkte gegeben, die mit Blick auf 2020 nicht vergessen sein sollten. Sportlich etwa der Gewinn des Nationenpreises durch Vielseitigkeitsreiterin Beeke Jankowski und das deutsche Team. Die Sventana-Schule hat einen neuen Schulleiter und der Kreis Segeberg den alten Landrat. Unsere Feuerwehr hat Einsätze gehabt – von der Ölspur bis zum Großbrand. Der Verschönerungs- und Vogelschießerverein wählte sich eine neue Vorsitzende und an der Badestelle wurde der Seegrund aufgeräumt und, und, und ...

 

Die Jahreschronik 2021 hat schon ihre ersten Einträge und es werden sicherlich viele unter dem Label „Coronavirus“ dazukommen. Hoffen wir gemeinsam darauf, dass auch das Ende der Pandemie in der nächsten Chronologie enthalten sein wird. Der Blick in den Terminkalender der Gemeinde Schmalensee verheißt ja schon mal Optimismus.

[Schmalensee 2020 Chronologie]

Foto zur Meldung: Rückblick: Schmalenseer Jahreschronik 2020 hier verfügbar
Foto: Schmalensee 2020 liegt vor

Kein Blickpunkt in der ersten Kalenderwoche

(03. 01. 2021)

Wie bereits „im letzten Jahr“ angekündigt, wird das amtliche Mitteilungsblatt „Blickpunkt Bornhöved“ in der ersten Kalenderwoche 2021 nicht erscheinen.

 

Erst in der zweiten Kalenderwoche, Erscheinungstag 14. Januar, wird es den Blickpunkt wieder geben.

 

Einsendeschluss für Ankündigungen und Berichte – über das Amt Bornhöved; ) ist am 7. Januar, um 9 Uhr.

 

Foto zur Meldung: Kein Blickpunkt in der ersten Kalenderwoche
Foto: Kein Blickpunkt in der ersten Kalenderwoche

Was gab's im Dezember? Blick über den Tellerrand

(02. 01. 2021)

Was in der Nachbarschaft oder im Kreis Segeberg geschieht, findet nicht unbedingt Niederschlag auf der Gemeinde-Homepage, kann aber durchaus von Interesse in Bezug auf kommunalpolitische und gesellschaftliche Themen sein. Eine kleine Presseschau aus dem Monat Dezember:

 

Zweiter Rettungswagen in Bornhöved

 

Die Rettungsdienstkooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH), in Sachen Rettungsdienst im Kreis Segeberg Nachfolger des DRK, plant eine Aufrüstung ihrer Standorte. So soll laut Segeberger Zeitung vom 21. Dezember die Rettungswache Bornhöved erweitert werden und Platz für zwei Einsatzfahrzeuge bieten. Kurzzeitig hatte bereits das Rote Kreuz zwei Rettungswagen in Bornhöved stationiert, einen jedoch an einen provisorischen Standort nach Rickling verlegt, der dort eine feste Wache an der B205 erhalten soll.

 

Neubau für das Amt Bokhorst-Wankendorf

 

Die Verwaltung des Amtes Bokhorst-Wankendorf hat ihren Sitz im zuletzt 1999 erweiterten Amtsgebäude in Wankendorf. Doch der Bau ist längst zu klein, bietet wenig Möglichkeiten für Sitzungen und sorgt aufgrund seiner Lage in einer Nebenstraße oft für ein Verkehrschaos. Ein Neubau soll her – in Wankendorf, wie die Kieler Nachrichten in ihrer Ostholstein-Ausgabe am 19. Dezember berichten. Die Anforderungen: Es soll zentral liegen, über genügend Parkplätze und eine Anbindung an den ÖPNV verfügen und barrierefrei konzipiert sein. Mit der Realisierung aber will man sich Zeit lassen.

 

Busse fahren nun öfter

 

Zum 13. Dezember hat der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) die Fahrpläne im öffentlichen Bus- und Bahnverkehr umgestellt. Auf der Strecke Kiel-Bornhöved-Bad Segeberg (Linie 410/411) ist der „Taktverkehr“ ausgebaut worden: Die Linie 410 fährt laut Segeberger Zeitung vom 5. Dezember montags bis sonnabends im Stundentakt; sonntags alle zwei Stunden. Wegen der Straffung wird Gönnebek von dieser Linie nicht mehr bedient. Dafür führt die Linie 411 nun über Gönnebek bis Trappenkamp – montags bis freitags stündlich; am Wochenende als Anruf-Linien-Taxi (ALT) im Zwei-Stunden-Takt. In Bad Segeberg haben beide Linien Anschluss an die Nordbahn.

 

Geld für die Schulen des Kreises Plön

 

Der Plöner Kreistag hat ein immenses Investitionspaket beschlossen, um bis 2024 die kreiseigenen Liegenschaften zu modernisieren und Raumbedarfe zu befriedigen. Von rund 108 Millionen Euro fließen an das Gymnasium Schloss Plön, das auch von Schmalenseer Gymnasiasten besucht wird, 2 Millionen für neue Fachräume und 1,5 Millionen in die Sanierung des Hauptgebäudes, berichten die Kieler Nachrichten am 5. Dezember in ihrer Ostholstein-Ausgabe.

 

Entwarnung in Sachen Geflügelpest

 

Am 8. Dezember, so berichtet die Segeberger Zeitung am 12. Dezember, hat der Kreis Segeberg den am 9. November rund um Heidmühlen eingerichteten Geflügelpest-Sperrbezirk aufgehoben, den auch Gönnebek umfassenden Beobachtungsbezirk aber noch nicht. Am 14. Dezember dann wird auch der Beobachtungsbezirk aufgehoben und die Geflügelpest im Kreis Segeberg für erloschen erklärt. Der Kreis Plön folgt mit der Aufhebung einen Tag später.

Was allerdings nicht aufgehoben wurde, ist die Aufstallpflicht, da noch immer die Gefahr besteht, dass infizierte Zugvögel von der Westküste im Binnenland ihren Kot hinterlassen.

 

Amt Bornhöved im Kreistag stark vertreten

 

Durch einen Mandatsverzicht in der CDU-Kreistagsfraktion wird zum neuen Jahr der stellvertretende Bürgermeister von Bornhöved, Sönke Ehlers (27) in den Kreistag nachrücken. Diesem gehören bereits Schmalensees Bürgermeister Sönke Siebke (CDU) und die Trappenkamperin Cordula Schulz (SPD) an. Damit kommen drei der 62 Abgeordneten aus dem Amt Bornhöved.

 

Windpark Schmalensee Süd bewirkt Ausbau des Umspannwerks

 

Bis zu sieben Windkraftanlagen werden sich in absehbarer Zeit südlich Schmalensee und nördlich Damsdorf drehen. Dies hat Auswirkung auf das Umspannwerk in Bornhöved, das bereits 2021 für 1,5 Millionen Euro eine Erhöhung der Kapazität erfahren soll: Ein zusätzlicher Transformator mit einer Leistung von 63 Megavoltampere (MVA) soll dort in Betrieb gehen.

 

Naturpark: Umzug nach Eutin abgeblasen

 

Der Naturpark Holsteinische Schweiz, dem auch die Gemeinde Schmalensee als Mitglied angehört, wollte seinen Sitz wegen Differenzen mit dem Besitzer des Uhrenhauses im Plöner Schlossgelände nach Eutin verlegen. Dort sollte das Kulissenlager in der Opernscheune am Schlosspark an den Naturparkverein vermietet werden. Doch weil die Eutiner Festspiele aufgrund der Corona-Pandemie in unsicheres Fahrwasser geraten sind, müssen sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und benötigen die Räume selbst. Offen ist nun, ob es jemals ein neues Naturparkhaus geben wird. Im Gespräch sind laut Bericht der Kieler Nachrichten (Ostholstein-Ausgabe) vom 22. Dezember kleine, dezentrale Ausstellungen in den Mitgliedsgemeinden oder eine mobile Lösung. Zunächst ist die Ausstellung beim Eutiner Verein „Wasser, Otter, Mensch“ zwischengelagert. Allerdings hat die Umzugs-Pleite um die Weihnachtstage für weiteren Ärger gesorgt: Plöns Bürgermeister Lars Winter übte in den KN vom 29. Dezember scharfe Kritik daran, dass man den alten Sitz gekündigt habe, ohne einen vereinbarten Vertrag für neue Räume. Sein Zorn richtet sich an den Vorstand den Vorsitzenden, Segebergs Landrat Jan Peter Schröder, und Geschäftsführerin Thea Daubitz, deren Entlassung er fordert.

 

Erstmals eine Amtsdirektorin im Kreis Segeberg

 

Im Amt Kisdorf hat sich die Kommunalpolitik entschieden für mehr Hauptamtlichkeit entschieden. Mit Judith Horn wird das Amt ab 1. Februar 2021 das erste im Kreis Segeberg sein, das nicht mehr einen Leitenden Verwaltungsbeamten unter einem ehrenamtlichen Amtsvorsteher hat, sondern eine Amtsdirektorin, die beide Aufgaben wie der Bürgermeister einer Stadt vereint. Das Amt des Amtsvorstehers wird reduziert auf den Vorsitz im Amtsausschuss und ein Dasein als höchster Repräsentant des Amtes, wie ein Bürgervorsteher in einer Stadt. Die ehrenamtlichen Bürgermeister hatten diese Lösung aufgrund stetig steigender Anforderungen an die Position des Amtsvorstehers und dessen Haftung bei gravierenden Fehlern der Verwaltung gewählt.

 

Gasthof Schlüter soll fortbestehen

 

Die Betreiberfamilie Schlüter hat die Weichen für den gleichnamigen Gasthof in Wankendorf auf Zukunft gestellt: Mit Tochter Lea ist die Nachfolge geregelt und für 500.000 Euro soll der Hotel- und Restaurant-Betrieb aufgefrischt werden. Wie die Kieler Nachrichten am 23. Dezember in ihrer Ostholstein-Ausgabe berichten, werden u.a. die Fassade und alle Gaststuben im helleren Design umgebaut. Verschwinden soll der massive Tresenkomplex im Foyer.

 

Neuer Vorstand beim DRK in Trappenkamp

 

Wie der Trappenkamper Ortsverein vom Deutschen Roten Kreuz mitteilt, wurde am 19. Dezember unter Einhaltung der Corona-Regeln eine außerordentliche Mitgliederversammlung durchgeführt. Ergebnis ist ein neuer Vorstand, bestehend aus Sabiene Schnack (Vorsitzende), Ute Böse (stellvertretende Vorsitzende), Gerhild Schütte (Schatzmeisterin), Karin Dzaack (Beisitzerin Blutspende) und Gabriele Knöchel (Beisitzerin Kleiderkammer). Der neue Vorstand will die Seniorenarbeit und Ausflüge wiederaufleben lassen. Zunächst muss aber eine Eintragung des Vereins ins gerichtliche Register erfolgen, damit das DRK Trappenkamp seine Rechtsfähigkeit erlangt.

 

Covid-19: Impfen auch in Wankendorf?

 

Bis zum 15. Dezember sollten die erst 28, dann, aufgrund einer Intervention der zunächst leer ausgegangenen Stadt Norderstedt 29 Impfzentren in Schleswig-Holstein einsatzbereit sein. Neben Kaltenkirchen (Gewerbehalle) im Kreis Segeberg scheint Wahlstedt (Tennishalle) die nächstgelegene Option für Schmalenseer, so sie denn einen Impftermin erhalten. Aber am 5. Dezember rückte auch das nicht weit entfernte Wankendorf auf den Plan. In einem Bericht der Ostholstein-Ausgabe der Kieler Nachrichten über eine Sitzung des Amtsausschusses des Amtes Bokhorst-Wankendorf wurde Kritik laut: Die vom Kreis Plön benannten Impfzentren in den Jugendherbergen in Schönberg und Plön würden den bis nach Neumünster heranreichenden Teil des Kreisgebietes nicht bedacht. Man habe ein in Wankendorf neben dem Rewe-Markt befindliches Wohn- und Geschäftshaus als weiteren Impfstandort vorgeschlagen. In dem Gebäude gebe es einen Leerstand von mehreren hundert Quadratmetern – und davor viele Parkplätze. Offenbar ging man im Amtsausschuss des Nachbaramtes aber nicht unbedingt von einem Zuschlag aus – der bekanntlich auch nicht erfolgte. Der stellvertretende Amtsvorsteher Holger Bajorat, Bürgermeister in Stolpe, wollte den von ihm eingebrachten Vorschlag vor allem als Signal verstanden wissen, dass man im Kreis Plön die Region Wankendorf bei Überlegungen solcher Art nicht vergessen solle.

(Erklärung: Schleswig-Holsteiner, die eine Corona-Impfung in einem Impfzentrum erhalten sollen, können sich aussuchen, in welchem Impfzentrum des Landes – oder in Hamburg – sie ihre Impfdosen verabreicht bekommen möchten. Wankendorf wäre also für Schmalenseer wie Plön oder Neumünster durchaus eine Alternative gewesen.)

 

Tarbeker Moor hat ehrenamtlichen Betreuer

 

Nils Kuhnert-Schumacher aus Blunk ist ab Januar ehrenamtlicher Betreuer des Tarbeker Moor. Das 131 Hektar große Fauna-Flora-Habitat (FFH) gehört mit den südwestlich und östlich anschließenden Moorkomplexen zu einem ehemals weitläufigen Hochmoorkomplex, das im 19. und 20. Jahrhundert abgetorft und nahezu vollständig zu Grünland wurde. Auch Schmalenseer hatten Zugriff auf Parzellen in dem Bereich, um daraus wichtiges Brennmaterial zu gewinnen. Seit 1991 gibt es Renaturierungsbemühungen. Mit der Übernahme der Betreuung für das Gebiet wird Nils Kuhnert-Schumacher die Entwicklung im Schutzgebiet dokumentieren, weitere Maßnahmen vorschlagen und diese auch umsetzen, wenn sie genehmigt wurden. Das Gebiet ist Lebensraum zahlreicher Amphibienarten wie Knoblauchkröte oder Moorfrosch. Im Bereich der Tensfelder Au lebt der Fischotter. Es ist das erste Mal, dass eine Betreuung für das Tarbeker Moor vergeben wurde.

 

 

 

 

 

 

 

Foto zur Meldung: Was gab's im Dezember? Blick über den Tellerrand
Foto: Susan Buchholz schoss dieses Bild im Dezember 2020

Januar-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1

(01. 01. 2021)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen geben Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Weil noch immer das neuartige Coronavirus das gesellschaftliche Leben beeinträchtigt und wir sehr wahrscheinlich noch einige Zeit mit Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens belegt sind, gibt es für die treue Leserschaft im Monat Januar die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr in dieser schweren Zeit ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der erste Teil.

 

Alte Soldaten bekämpfen „Kriegsschuldlüge“: Im Bad Segeberger Hotel Germania findet am 4. Januar 1931, vor 90 Jahren, eine Sitzung der Vorstände der Militärvereine des Kreiskriegerverbandes statt. Der Kreisvorsitzende, Rechtsanwalt Medow, schwört die Anwesenden darauf ein, in dem bevorstehenden Jahr den Kyffhäusergedanken hochzuhalten. Die Kriegervereine hätten dazu beizutragen, „das Märchen von der Kriegsschuldlüge zu bekämpfen“. Gemeint ist Deutschlands Schuld am Ausbruch des Ersten Weltkrieges, wie es im Versailler Vertrag festgehalten ist.

 

Abtrünnige Belauer Bauern: Die Meiereigenossenschaft Schmalensee prozessierte einst gegen mehrere Belauer Bauern. Das Segeberger Kreis- und Tageblatt berichtete in seiner Ausgabe am 10. Januar 1911, vor 110 Jahren davon. Demnach hatten die Belauer der Genossenschaft angehört und auch den Neubau des Meiereigebäudes neben dem Dorfkrug (heute Dorfstraße 17, Anmerkung) mit beschlossen. Nach Baubeginn aber meldeten sie ihren Austritt und belieferten seit dem 1. September 1910 die Meierei in Kalübbe. Unter bereits erheblichen Prozesskosten verlangten die Schmalenseer nun, dass die Belauer Milchbauern ihren Anteil an der Meierei Schmalensee zahlen mussten.

 

Schmalensee „kinderfreundlichste Gemeinde“: Mit einem interessanten Titel wird Schmalensee von der Segeberger Zeitung am 10. Januar 2006, vor 15 Jahren bedacht: Unter den 19 Gemeinden des Kreises mit einer Größe von 450 bis 750 Einwohnern sei sie die kinderfreundlichste. Der Bericht führt Beispiele auf, darunter die Trägerschaft des Sportvereins für die Kinderspielstube. Der SV Schmalensee, der Vogelschießer- und Verschönerungsverein und die Landjugendgruppe bieten Veranstaltungen an, die sich an Kinder und Jugendliche richten. Auch das Einstudieren von Weihnachtsliedern für die Seniorenweihnachtsfeier der Gemeinde – Harald Saggau begleitet die Kinder mit dem Akkordeon – sei ein Indikator für das Engagement für und mit Kindern. Diesen stehen auch drei Spielplätze und eine Badestelle am See zur Verfügung. Zu Wort kommende Kinder loben insbesondere Bürgermeister Hans Siebke, der immer ein offenes Ohr für ihre Anliegen habe und Wünsche durchaus umsetze. „Kinder bedeuten mir alles. Was wir jetzt versauen an Ausbildung und Betreuung können wir nie wieder reparieren“, sagt Siebke.

 

Eine Straße nach Stocksee: Während 2021 noch immer der Bau eines Fahrradweges von Schmalensee nach Stocksee angestrebt wird, gab es 1911 noch nicht mal eine Straße zwischen beiden Dörfern. Am 11. Januar 1911, vor 110 Jahren, gab es von staatlicher Seite Überlegungen, die Gemeinden mit einem Fahrweg zu verbinden, der quer durch das Gehege Karkhop geführt werden sollte. Bis dato konnten die Einwohner beider Orte einander nur über Umwege per Fahrzeug erreichen. Stattdessen gab es mehrere, über viele Schmalenseer Koppeln führende Fußsteige, darunter sogenannte Kirchsteige, über die Stockseer zur Kirche in Bornhöved gelangen konnten, und die nach Fertigstellung eines Weges hätten aufgehoben werden können.

 

Der Bürgermeister löscht das Feuer: Gegen 19.45 Uhr wird am 11. Januar 1981, vor 40 Jahren, in Schmalensee Feueralarm gegeben. Es brennt im Wohnhaus von Klaus Stegelmann. Der Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren von Schmalensee, Damsdorf und Bornhöved mit 50 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen blockiert den Durchgangsverkehr auf der B430. Allerdings haben zum Zeitpunkt des Eintreffens der Helfer Klaus Stegelmann und Bürgermeister Hans Siebke bereits die Flammen erstickt. Bornhöveder Atemschutzgeräteträger prüfen im verrauchten Keller, ob auch wirklich keine weitere Gefahr besteht.

 

Einführung der „braunen Tonne“: Nach erfolgreichem Testlauf im westlichen Kreisgebiet führt der Wege-Zweckverband der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV), laut Bericht der Segeberger Zeitung vom 11. Januar 1996, also vor 25 Jahren, die braune Tonne für Bioabfälle auch im Amt Bornhöved ein.

 

Vom „Lebensraum“ sehr wohl gewusst: Gauleiter Hinrich Lohse spricht am 12. Januar 1941, vor 80 Jahren, im Bad Segeberger Hotel Germania vor über 1000 Funktionsträgern der NS-Bewegung aus dem Kreis Segeberg. Trotz der Einschränkungen, die der Krieg mit sich bringt, sollen die herausragenden Projekte wie der Bau von Landarbeiterwohnungen oder das allgemeine Wohnungsbauprogramm fortgesetzt werden. Getreu dem Streben nach „Lebensraum im Osten“ proklamiert Lohse, dass die Deutschen in eroberten Ostgebieten verstärkt siedeln werden. „Dort werden neue blühende Dörfer entstehen und unsere zweiten, dritten und vierten Bauernsöhne und unsere Landarbeiter und deren Söhne werden dort Höfe in ausreichender Größe erhalten, die ihnen ihre Heimat nicht in dem Maße bieten kann.“

 

Gefängnis für den Stiefeldieb: Weil er dem Schmalenseer Knecht Schramm zwei Paar Stiefel gestohlen hat, wird der vielfach vorbestrafte Arbeiter Ernst Rickert aus Bornhöved laut Bericht im Segeberger Kreis- und Wochenblatt vom 12. Januar 1901, vor 120 Jahren, vor der Kieler Strafkammer zu fünf Monaten Gefängnis verurteilt.

 

Eine Spitzen-Athletin aus Schmalensee: Bei den Landesmeisterschaften der Leichtathleten in der Bad Segeberger Kreissporthalle am 14. Januar 2001, vor 20 Jahren, streicht die Schmalenseerin Linda Buchholz (SC Rönnau 74) in der Altersklasse W14 drei Titel ein. Sie springt 5,17 Meter weit und 1,54 Meter hoch. Ihre Bestleistung liegt bereits bei 1,60 Meter. Außerdem sprintet Linda über 50 Meter in 7,04 Sekunden. Im Kugelstoßen wird sie mit 10,03 Metern Vierte.

 

Erfolgreiche Geflügelzüchter: Gemeinsam mit dem Kaninchenzüchterverein Bornhöved und dem Brieftaubenzüchterverein Wankendorf veranstaltet der Rassegeflügelzüchterverein für Bornhöved und Umgebung am 14. und 15. Januar 1956, vor 65 Jahren, in Heins Gasthof eine viel beachtete erste Geflügel- und Kleintierschau. Für den jungen Verein unter dem Vorsitz des Schmalenseers Hermann Cornehls eine logistische Herausforderung. Ausstellungskäfige werden von den Geflügelzüchtervereinen aus Kaltenkirchen und Henstedt (heute Henstedt-Ulzburg) zur Verfügung gestellt. Gut 50 Züchter aus ganz Schleswig-Holstein beteiligen sich mit 400 Tieren an der Ausstellung. Die erfolgreichen Züchter aus Schmalensee sind Hermann Cornehls (Hühner, Enten und Tauben) und August Schramm (Kaninchen und Tauben).

 

Unfallflucht in der Nachbarschaft: Am 16. Januar 1896, vor 125 Jahren, berichtet das Segeberger Kreis- und Wochenblatt, Vorläufer der Segeberger Zeitung, von einer Unfallflucht: Abends war der 76-jährige Eigenkätner Klaus Riecken aus Wankendorf zu Fuß auf dem Heimweg von Stolpe kommend. Der schwerhörige Mann ging in der Mitte des Weges und hörte scheinbar eine herannahende Kutsche nicht. Das Pferdefuhrwerk überfuhr Riecken, der dabei „am Kopfe nicht unerheblich verletzt“ wurde, und setzte seine Fahrt fort. Mehrere Wankendorfer, die denselben Weg nutzten, fanden Riecken am Boden liegend und brachten ihn in seine Wohnung. Dort stellte man fest, dass die Verletzungen nicht lebensgefährlich waren. Der Kutscher aber, der angeblich ohne Laternen unterwegs gewesen war, ließ sich nicht ermitteln.

 

Anfänge der „Siedlung“ am Ringreiterplatz: Um dem dringenden Bedarf an landwirtschaftlichen Arbeitskräften entgegenzuwirken, beabsichtigte die Gemeinde Schmalensee, zehn Landarbeitersiedlungen am Ringreiterplatz zu errichten. Nachdem dafür nicht die nötigen Genehmigungen erteilt worden waren, wurden nun laut Bericht der Segeberger Zeitung vom 16. Januar 1961, vor 60 Jahren, zehn Kleinsiedlungen errichtet, von denen bereits drei im Bau waren.

 

Foto zur Meldung: Januar-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1
Foto: Maskerade im Gasthof Voß SKBT 15.01.1936

Nun also 2021 – machen wir draus, was wir immer machen: das Beste

(01. 01. 2021)

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Gemeinde-Homepage,

 

das Homepage-Team wünscht Euch und Ihnen sowie allen Freunden und Gästen Schmalensees als Betrachter aus Nah und Fern alles Gute im neuen Jahr, und dass sich möglichst viele Hoffnungen, Erwartungen und Wünsche bewahrheiten mögen.

 

Schmalensee ist gesittet und unter dem Abbrennen der Feuerwerks-Restbestände in das neue Jahr aufgebrochen. Ein Ausdruck der Corona-Pandemie, die uns auch über den Jahreswechsel hinaus einiges abverlangen wird.

 

Dafür, dass im Dorf Optimismus vorherrscht, steht der Schmalenseer Terminkalender, den gerade wir vom Homepage-Team im Blick haben. Die Vereine und Organisationen haben ihr „Standard-Programm“ und noch mehr angemeldet. Und es wird sicher noch etwas dazukommen. Spätestens, wenn sich abzeichnet, dass öffentliche Zusammenkünfte wieder möglich sind.

 

Seit Beginn des ersten Lockdown haben wir uns an dieser Stelle bemüht, täglich mindestens eine neue Meldung zu präsentieren, um zu Eurer und Ihrer Unterhaltung beizutragen und notwendige Informationen streuen zu helfen. Von diesem ambitionierten Ziel werden wir im neuen Jahr ein wenig Abstand nehmen.

 

Aber keine Sorge: Es wird weiter Berichte aus dem Dorf und den für Schmalensee interessanten Bereichen geben – auch die historischen. Die Vereine und alle Einwohnerinnen und Einwohner sind aufgefordert, uns fleißig mit Informationen und Bildern zu füttern.

 

Wir sagen „Danke“ für die Zuarbeit und Unterstützung im abgelaufenen Jahr und für viele freundliche Nachrichten und Grüße, die auch Motivation sind, an unserem „Projekt Gemeinde-Homepage“ festzuhalten.

 

Bleibt gesund und uns gewogen,

 

Christian Detlof & Wilfried Kroll

Foto zur Meldung: Nun also 2021 – machen wir draus, was wir immer machen: das Beste
Foto: Nun also 2021 – machen wir draus, was wir immer machen: das Beste

Coronavirus: Ab 4. Januar wird geimpft

(31. 12. 2020)

Bis zum 30. Dezember waren laut Meldung des Kreises Segeberg 2.537 Segebergerinnen und Segeberger nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Akut Infizierte zählte man vor dem letzten Tag des Jahres 397 Menschen. Die Zahl der in Zusammenhang mit der COVID-19-Erkrankung verstorbenen beträgt 55.

 

RKI veröffentlicht Inzidenz-Werte

 

Wer sich über den Jahreswechsel über die aktuell gültige Inzidenz informieren möchte, findet das Dashboard des Robert-Koch-Instituts unter http://corona.rki.de.

 

Während in Alten- und Pflegeheimen das Impfen der Bewohner und des Personals durch mobile Impfteams angelaufen ist, soll der Betrieb der landesweit 29 Impfzentren am 4. Januar starten.

 

Kaltenkirchen ist erstes Segeberger Impfzentrum

 

Aufgrund der überschaubaren Menge verfügbarer Impfdosen, wird zunächst in nur einem Impfzentrum je Kreis oder kreisfreier Stadt begonnen. Im Kreis Segeberg ist dies das Zentrum in Kaltenkirchen – die erste Woche ist bereits ausgebucht.

 

Aktuelle Informationen zu den vom Land koordinierten Impfzentren sind im Internet zu finden unter https://www.impfen-sh.de/sh/start.

 

Wegen Panne gab es Anmeldungen für Wahlstedt

 

Seit dem 29. Dezember war es der ersten Gruppe zu impfender Segeberger – im Schwerpunkt Personen des Jahrgangs 1940 und älter – möglich, sich einen Impftermin zu reservieren. Aufgrund eines Versehens war statt Kaltenkirchen das Impfzentrum Wahlstedt auf der Seite des Landes vermerkt. Wer sich für dieses einen Termin reservieren konnte, wird nun angeschrieben und kann entweder auf Kaltenkirchen umbuchen oder stornieren.

 

Ein Sprecher des Kreises weist darauf hin, dass noch nicht feststeht, ab wann in Wahlstedt geimpft wird – das ist abhängig von der verfügbaren Menge an Impfdosen. Er empfiehlt deshalb, Termine in Kaltenkirchen wahrzunehmen. Grundsätzlich soll es aber möglich sein, dass sich Schleswig-Holsteiner in allen verfügbaren Impfzentren des Landes (und in Hamburg) impfen lassen – nach Erhalt eines Termins über o.a. Seite des Landes.

 

Umfangreiche Informationen des Kreises im Netz

 

Allgemeine Informationen hält der Kreis Segeberg im Internet bereit:

https://www.segeberg.de/Corona-Schutzimpfung

Foto zur Meldung: Coronavirus: Ab 4. Januar wird geimpft
Foto: Coronavirus: Ab 4. Januar wird geimpft

Trappenkamp: Schüler organisieren Blutspende am 4. Januar

(29. 12. 2020)

Mitteilung des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost vom 10.12.2020:

 

„Blutspende ist eine Super-Aktion“: Abiturjahrgang der Richard-Hallmann-Schule organisiert DRK-Spendeaktion am 4. Januar 2021 in Trappenkamp

 

Der Abiturjahrgang 2020 hatte es vor einem Jahr extrem erfolgreich vorgemacht, nun organisiert eine Gruppe von Abiturienten der Trappenkamper Richard-Hallmann-Schule erneut gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz eine Blutspendeaktion an ihrer Schule. Am Montag, 4. Januar 2021 in der Zeit von 15.30 bis 19.30 Uhr hoffen die Schülerinnen und Schüler auf möglichst viele Teilnehmer aus Trappenkamp und Umgebung, die mit einer Blutspende zur Sicherstellung der Blutversorgung im Norden beitragen.

 

Die Abiturientinnen Jette Huckfeldt, Jule Dittmer und Mette Flehinghaus bilden den Kern des diesjährigen Organisationskomitees, unterstützt werden sie von Schul-Hausmeister Osman Temir, der seit 16 Jahren seine Erfahrung als aktiver Blutspender und bei der Durchführung der Spendetermine in die Planungen einbringt.

 

Mette Flehinghaus ist selbst bereits aktive Blutspenderin, hatte bei der vom vorangegangenen Abiturjahrgang organisierten Blutspende Anfang Januar 2020 ihre erste Spende geleistet. „Das war eine Superaktion, die toll funktioniert hat. Als Erstspenderin habe ich damals meine Blutgruppe erfahren, die ich vorher nicht kannte. Diese positiven Erfahrungen haben uns motiviert, das Anfang Januar 2021 zu wiederholen“.

 

Durch die Corona-Pandemie gab es bei der Termin-Organisation in diesem Jahr viel Neues zu beachten. Extrem motiviert sind die Schülerinnen aber sowohl bei der Werbung um Blutspender, als auch bei der Akquise von Sponsoren, die das soziale Engagement unterstützen. „Mitschüler, Eltern und Lehrer werden als Blutspender dabei sein, einige lokale Unternehmen aus Wahlstedt und Trappenkamp haben bereits zugesagt, die Lebensmittel für die Imbissbeutel zur Verfügung zu stellen, die jeder nach geleisteter Spende erhält“, berichtet Jule Dittmer. „Durch einen kleinen vom DRK-Blutspendedienst gezahlten Beitrag pro Spender können wir unsere Abi-Kasse ein wenig aufbessern. Denn trotz der aktuellen Situation haben wir die Hoffnung, dass wir im Sommer im kleinen Rahmen unseren Schulabschluss gemeinsam feiern können.“

 

Davor stehen im März und April für die Schülerinnen des Organisationsteams noch die Abiturprüfungen. In sozialem Engagement steht die Note „sehr gut“ bereits fest!

 

Mit Sicherheit Blutspenden

Um das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten, gelten bereits seit dem Frühjahr strenge Schutzmaßnahmen auf allen DRK-Blutspendeterminen. Unter anderem ist eine Terminreservierung vorab erforderlich, um alle aktuell geltenden Hygiene- und Abstandsregeln gewährleisten zu können. Die gewünschte Spendezeit kann bis zu sechs Stunden vor Terminbeginn bequem online gebucht werden, und zwar über den vom DRK-Blutspendedienst angebotenen digitalen Spenderservice unter www.spenderservice.net, oder über die Website des Blutspendedienstes unter https://terminreservierung.blutspende-nordost.de/ .

 

Wer lieber zum Telefon greift, kann die bevorzugte Spendezeit bis zu einem Zeitpunkt direkt vor Terminbeginn über die kostenlose Hotline 0800 11 949 11 reservieren lassen.

 

DRK-Blutspendetermin in Trappenkamp

Montag, 4. Januar 2021, 15.30-19.30 Uhr

Schulen der Gemeinde

Gablonzer Str. 42, 24610 Trappenkamp

 

Bitte zur Blutspende den Personalausweis mitbringen!

 

Foto: DRK-Blutspendedienst Nord-Ost

 

 

Foto zur Meldung: Trappenkamp: Schüler organisieren Blutspende am 4. Januar
Foto: Jette Huckfeldt, Osman Temir, Jule Dittmer, Mette Blutspende vlnr laden zur Blutspende in die RHS Trappenkamp

Böllerverbot in der Silvesternacht am Schmalenseer Seeufer – Hinweise der Landespolizei zum Jahreswechsel

(29. 12. 2020)

Für den Jahreswechsel wird die Landespolizei ihre Präsenz in diesem Jahr deutlich erhöhen. Das geht aus einer Mitteilung vom 22. Dezember hervor. Dieses Jahr gibt die schleswig-holsteinische Landesverordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie die Schwerpunkte vor:

  • Einhalten von Mindestabständen,
  • keine Ansammlungen und Zusammenkünfte von mehr als 5 Personen und
  • Verbot des Alkoholtrinkens in der Öffentlichkeit.

Dazu kommen die polizeilichen Tätigkeiten, die in jeder Silvesternacht auf der Tagesordnung stehen: Trunkenheit im Verkehr, Unfallgeschehen, Sachbeschädigungen, Streitigkeiten und Körperverletzung, häufig einhergehend mit erhöhtem Alkoholkonsum.

 

Der Verkauf von Pyrotechnik ist in diesem Jahr generell verboten. Auf Straßen, Wegen und Plätzen sowie auf sonstigen Flächen, auf denen zu Silvester und Neujahr mit verstärktem Personenaufkommen zu rechnen ist, dürfen Feuerwerkskörper nicht verwendet werden. Kreise und kreisfreie Städte weisen dazu Flächen und zeitliche Beschränkungen durch Allgemeinverfügung aus, für die dieses Verbot gilt.

 

Feuerwerkverbote im Amt Bornhöved

 

Für das Amt Bornhöved wurde im amtlichen Mitteilungsblatt Blickpunkt Bornhöved; Ausgabe 23. Dezember, verdeutlicht, dass das Abbrennen von jeglichem Feuerwerk im Umkreis von 200 Metern um mit Reet gedeckten Häusern sowie in der Nähe von Kirchen und Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen generell verboten ist.

 

Zusätzlich wurden Plätze definiert, an denen nach Einschätzung durch das Ordnungsamt bezüglich des (möglichen) vermehrten Personenaufkommens verboten ist, Feuerwerkskörper zu zünden. In Schmalensee sind dies die Bereiche „Seeweg / Badestelle“ – also der vom Dorf aus erreichbare Uferbereich des Schmalensee.

 

Weitere Plätze im Umkreis, an denen Feuerwerk gänzlich verboten ist, sind in Bornhöved der Berliner Platz / Am Alten Markt, Seeweg / Badestelle, Schulstraße / Feldstraße und alle öffentlichen Flächen um den Mühlenteich. In Trappenkamp sind es die Bereiche Am Markt, Iserstraße / ZOB. Außerdem wurden Plätze benannt in Tarbek (Dörpplatz), Tensfeld (Am hohen Stein), Damsdorf (Dörphus), Gönnebek (Dörpplatz), Stocksee (Am Dorfplatz, Seestraße / Badestelle).

 

Krankenhäuser um Jahreswechsel nicht zusätzlich belasten

 

Im Rahmen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie dienen diese Maßnahmen übrigens auch dem Zweck, unnötige Verletzungen durch den Umgang mit Feuerwerk zu verhindern und damit die Krankenhäuser zu entlasten.

 

Losgelöst von den diesjährigen Regelungen zum Verkaufsverbot von Pyrotechnik warnt die Polizei ausdrücklich vor dem Herstellen und/oder Abbrennen illegaler Pyrotechnik. Fehlen das CE-Kennzeichen und entsprechende Registriernummern, ist Vorsicht geboten! Feuerwerkskörper aus dem östlichen Ausland enthalten in der Regel einen sogenannten Knallsatz, der bei der Reaktion eine Explosionsenergie entwickelt und schwere Verletzungen zur Folge haben kann. – Diese Ansagen gelten auch für mögliche Restbestände, die bei dem einen oder anderen noch vorrätig sein dürften.

 

Polizei appelliert an die Vernunft der Bürger

 

Die Landespolizei lobt das bisherige Verhalten der Schleswig-Holsteiner: „Nach einem für uns alle herausfordernden Jahr im Zeichen der Corona-Pandemie stellen wir fest: Die Bevölkerung Schleswig-Holsteins hat sich ganz überwiegend und vorbildlich an die Abstands- und Hygieneregeln gehalten und uns weitgehend bei unserem Handeln und unseren Zielen unterstützt. Wir möchten als Landespolizei an alle Bürgerinnen und Bürger appellieren, diese Haltung trotz der damit verbundenen Einschränkungen beizubehalten. Unser gemeinsames Ziel sollte in diesem Jahr ein friedliches, ruhiges Silvester mit geringem Infektionsrisiko sein.“

 

 

Foto zur Meldung: Böllerverbot in der Silvesternacht am Schmalenseer Seeufer – Hinweise der Landespolizei zum Jahreswechsel
Foto: Böllerverbot in der Silvesternacht am Schmalenseer Seeufer – Hinweise der Landespolizei zum Jahreswechsel

Pünktlich zum neuen Jahr: Abfallkalender des WZV kann heruntergeladen werden

(28. 12. 2020)

Wann im Jahr 2021 die Abfalltonnen und gelben Säcke an die Straße müssen, steht im Abfallkalender des Wege-Zweckverbandes der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV). Dieser kann individuell für jedes Haus im Dorf von dessen Seite www.wzv.de heruntergeladen werden.

 

Unverändert gilt für Rest- und Biabfälle, Altpapiertonnen und gelbe Säcke, dass sie um 6 Uhr morgens am Abholtag bereitstehen müssen. Zwar kann es dazu kommen, dass die Entsorgungsfahrzeuge erst später durchs Dorf rollen – aber dafür gibt es keine Gewähr.

 

Kommt das Schadstoffmobil am 5. Januar?

 

Keine Gewähr gibt zumindest das Schmalenseer Homepage-Team für das Erscheinen des Schadstoffmobils am 5. Januar im Dorf. In der Zeit von 8.30 bis 9.30 Uhr soll dieses vor dem Feuerwehrgerätehaus stehen und die Stoffe und Materialien annehmen, die nicht in den Restabfall gehören (mehr auf www.wzv.de).

 

Allerdings hat es kurz vor Weihnachten auf dem Bad Segeberger WZV-Gelände einen Brand gegeben, dem auch das Schadstoffmobil zum Opfer fiel. Ob also in der Kürze der Zeit Ersatz beschafft werden kann, steht noch ein wenig in den Sternen.

 

Und auch die im Normalfall ganzjährig verfügbare Alternative, Schadstoffe auf einem der WZV-Recyclinghöfe, zum Beispiel in Damsdorf/Tensfeld (Tarbeker Landstraße) abzugeben, ist mindestens bis zum 10. Januar – so lange dauert zunächst der Lockdown – nicht gegeben.

 

Sperrmüll und Strauchgut auf Bestellung

 

Wer Sperrmüll oder Strauchgut abfahren lassen möchte, kann dies im Rahmen vorgegebener Mengen und Inhalte kostenlos bewerkstelligen lassen. Diese Bedingungen stehen im Abfallkalender, ebenso die Telefonnummern: 04551/909-190 (Sperrmüll) und 04551/909-222 (Strauchgut).

 

Achtung: Zum Strauchgut zählen nicht Dornensträucher, Gras und Schilf, Koniferen, Laub, Wurzelballen und Blumenstauden oder im Garten kompostierbare Gartenabfälle.

 

Altpapier: Im Lockdown darf beigestellt werden

 

Seit 16. Dezember gilt der Lockdown zur Eindämmung der Ausbreitung der Infektionszahlen mit dem Coronavirus. Die Recyclinghöfe sind bis voraussichtlich 8. Januar 2021 geschlossen. Somit kann derzeit – ausgerechnet nach Weihnachten – überzähliges Altpapier dort nicht abgegeben werden.

 

Deshalb bietet der WZV bis zum 8. Januar die Ausnahmeregelung an, dass bei der Leerung der Altpapiertonne zusätzliches Altpapier, das keinen Platz mehr in der Tonne fand, daneben ordentlich gebündelt als Beistellmenge abgelegt werden.

 

Höhere Abfallgebühren ab 1. Januar

 

Am 23. Dezember hatte die Verbandsversammlung des WZV den Weg für die dritte Anhebung der Abfallgebühren binnen vier Jahren freigemacht. Ab 1. Januar ist die Müllabfuhr um 8,2 Prozent teurer.

 

Gerechtfertigt ist die Kostensteigerung u.a. mit höheren Personalkosten aber auch Investitionen. So soll die Kapazität der Deponie Damsdorf/Tensfeld durch eine Erhöhung erweitert werden – andernfalls wäre diese Deponie bereits jetzt verfüllt. Im Schwerpunkt aber möchte der WZV mit der Gebührenerhöhung Unterdeckungen der Vorjahre ausgleichen.

 

Mülltonnen werden gechippt

 

Investiert wird außerdem in neue Fahrzeuge und in das Chipping der Abfalltonnen, um sogenannte „Schwarztonnen“ aufzudecken: Offenbar werden oftmals privat beschaffte aber nicht gemeldete Abfalltonnen am Abholtermin an die Straße gestellt und somit kostenfrei geleert. Es soll auch vorgekommen sein, dass Tonnen an einem Abholtermin mehrfach an die Straße gestellt wurden, also auf die andere Straßenseite oder einfach in einer Straße in der Nachbarschaft. Dies soll durch einen Chip in der Tonne, den das Fahrzeug erfasst, verhindert werden.

 

 

 

 

Foto zur Meldung: Pünktlich zum neuen Jahr: Abfallkalender des WZV kann heruntergeladen werden
Foto: Pünktlich zum neuen Jahr: Abfallkalender des WZV kann heruntergeladen werden

Weihnachtsgrüße des Bürgermeisters

(25. 12. 2020)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Freunde und Gäste,

 

im Namen der Gemeinde Schmalensee wünsche ich Ihnen frohe und besinnliche Weihnachten.

 

Für uns alle ist es kein Fest wie so viele andere davor, denn die Corona-Pandemie hat unser Zusammenleben in der Familie, dem Freundeskreis oder im Verein noch immer im Griff. Umso wichtiger ist es, dass wir an diesem ersten Weihnachtsfeiertag innehalten, Kraft schöpfen und gemeinsam positiv nach vorn schauen.

 

2020 hat uns Schmalenseern vieles abverlangt. Veranstaltungen und somit die beliebten Zusammenkünfte aller Altersgruppen fielen den Kontaktbeschränkungen zum Opfer; der Sport- und auch der Dienstbetrieb der Feuerwehr konnten nicht im gewohnten Maße stattfinden. Um der gebotenen Kürze von Beschlussgremien nachzukommen, sind wir mit verschiedenen Projekten längst nicht so weit, wie wir es gern wären.

 

Aber: Wir haben doch einiges erreicht. Die Gemeindevertretung hat sicherstellen können, dass wir erstmals eine Gewerbeansiedlung ermöglichen, nämlich den Umzug der Firma Hippe nach Schmalensee. Wir haben eine Fläche für ein neues Baugebiet gefunden, woran viele junge Schmalenseer ein Interesse haben. Das ist besonders erfreulich – zeigt es doch, dass viele in ihrer Heimatgemeinde bleiben wollen, statt ihrer Arbeit in andere Orte oder Regionen zu folgen.

 

Groß war die Sorge, keinen Allrounder für die Stelle des Gemeindearbeiters zu finden, wenn Volker Kay im Sommer den Ruhestand antritt. Aber mit Mario Rehfeldt konnte ein motivierter Schmalenseer gefunden werden, der schon ab Februar für uns alle tätig sein und sich einarbeiten wird. Darüber freue ich mich am Ende dieses Jahres am meisten.

 

Unsere Vereine, auf die wir immer stolz sein konnten, haben angesichts abgesagter Veranstaltungen ihre Netzwerke nicht abreißen lassen und so ihre Mitglieder bei der Stange gehalten. Unseren Verschönerungs- und Vogelschießerverein möchte ich besonders hervorheben: Gerade in den letzten Wochen des Jahres hat er sich mit Kreativität dafür eingebracht, unter Einbindung der Kinder den älteren Einwohnern, für die wir keine Seniorenweihnachtsfeier durchführen konnten, eine Freude zu bereiten.

 

Dank gilt natürlich auch den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, die unter Beachtung der Hygieneregeln im Alarmfall jederzeit bereit zum Ausrücken geblieben sind, um dem Nächsten zu helfen. Für ihre besonnene und zielgerichtete Arbeit danke ich allen Mitgliedern der Gemeindevertretung und ihrer Ausschüsse.

 

Unsere Gedanken gehen in diesen Tagen auch zu all den Schmalenseerinnen und Schmalenseern, die Weihnachten und den Jahreswechsel allein verbringen, auch weil sie nicht mehr allein ihr Haus im Dorf versorgen und eine der Einrichtungen oder das betreute Wohnen in den Nachbarorten nun ihre Wohnung nennen.

 

Ihnen und uns allen wünsche ich alles Gute, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr, Zuversicht und Gesundheit.

 

Mit herzlichen Grüßen,

 

Sönke Siebke

Foto zur Meldung: Weihnachtsgrüße des Bürgermeisters
Foto: Weihnachtsgruß Bürgermeister Sönke Siebke

Coronavirus: Online-Formulare vereinfachen Kontakt zum Gesundheitsamt

(24. 12. 2020)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 22.12.2020:

 

Der Kreis Segeberg bietet Bürger*innen rund um das Thema Corona jetzt eine vereinfachte Kontaktaufnahme über Online-Formulare auf der Internetseite des Kreises an.

 

Unter www.segeberg.de/Corona-Formulare können positiv getestete Personen, Reiserückkehrer*innen und Kontaktpersonen von Infizierten mit nur wenigen Eingaben und Klicks direkt Kontakt mit dem Gesundheitsamt aufnehmen.

 

Auch für allgemeine Fragen sowie für Anträge an das Gesundheitsamt gibt es spezielle Online-Vorlagen, beispielsweise wenn jemand einen Quarantänebescheid benötigt oder ein Hygienekonzept bzw. eine Veranstaltung genehmigen lassen möchte.

 

„Selbstverständlich schützen wir die Daten und behandeln jede Mitteilung vertraulich“, sagt Uwe Petry, Leiter des Fachdienstes Infektionsschutz. Die Angaben würden nur so lange gespeichert, wie sie für die Bearbeitung notwendig seien.

 

Nach dem Ausfüllen der Formulare besteht die Möglichkeit, die gemachten Angaben nochmals zu kontrollieren, zu ändern oder zu drucken, bevor sie an den Infektionsschutz übermittelt werden. „Bitte warten Sie auf unsere Rückmeldung.

 

Alle Mitarbeiter*innen haben momentan sehr viel zu tun, aber wir versuchen trotzdem, uns schnellstmöglich bei Ihnen zu melden“, versichert Petry.

 

Foto zur Meldung: Coronavirus: Online-Formulare vereinfachen Kontakt zum Gesundheitsamt
Foto: Coronavirus: Online-Formulare vereinfachen Kontakt zum Gesundheitsamt

Weihnachtsbotschaft des Kreises Segeberg

(23. 12. 2020)

Offener Weihnachtsbrief von Kreispräsident und Landrat an die Kreisbürger*innen

 

Liebe Segeberger Bürger*innen,

 

in diesem Jahr ist alles anders: Geschmückte Buden auf den Weihnachtsmärkten fehlen ebenso wie bunte Karussells, kandierte Äpfel und wärmender Punsch. Weihnachtsfeiern müssen genauso entfallen wie Adventskonzerte oder besinnliche Zusammenkünfte in Vereinen, Verbänden und der Kirche. Normalerweise widmen wir uns in diesen Tagen vor allem Freunden und Familie. Aber was ist in den vergangenen Monaten schon „normal“ gewesen?

 

Vor einem Jahr hätte wohl niemand von uns auch nur ansatzweise in Erwägung gezogen, dass wir uns jemals in einer solchen Situation befinden könnten. Aber eine weltweite Seuche macht keinen Halt vor Sommerferien, Familienfesten oder Feiertagen, weswegen wir in diesem Jahr bereits umfangreiche Entbehrungen in Kauf nehmen mussten und weiter müssen. Sicher ist: Nur, wenn wir uns alle an die geltenden Regeln halten, schaffen wir es, dem Virus die Stirn zu bieten und es wieder weiter in seine Schranken zu weisen.

 

An dieser Stelle unser herzlicher Dank an Sie alle, liebe Mitbürger*innen. Unter großer Kraftanstrengung haben wir – haben Sie! – bis hierher bereits viel erreicht. Unsere Infektionszahlen sind gegenüber anderen Bundesländern vergleichsweise niedrig. Wenngleich trotz alledem deutlich zu hoch. Auch bei uns sind bereits über 40 Menschen an oder mit Corona gestorben und unser Mitgefühl gilt jenen, die einen geliebten Menschen verloren haben.

 

Wir dürfen uns in diesem Jahr nicht so begegnen, wie wir es gewohnt sind. Herzliche Umarmungen, fröhliche Erlebnisse – das alles fehlt weitestgehend. Aber wir können trotzdem Acht aufeinander geben und füreinander da sein. Wenn Sie Menschen kennen, die sich wegen der Beschränkungen einsam fühlen und leiden, greifen Sie zum Telefonhörer, starten Sie einen Videoanruf oder schreiben Sie einen Brief. Schon ein paar liebe Worte oder kleine Geschenke vermitteln das Gefühl: Du bist nicht allein; ich denke an dich. Damit können Sie im Kleinen bereits viel bewirken.

 

Solidarität ist eines der Schlagwörter, das seit März immer wieder durch die Medien geistert. Aus unserer Sicht darf darüber aber nicht nur geredet werden; es müssen auch Taten folgen. Wir müssen jetzt alle noch enger zusammenrücken, aber dabei den physischen Abstand weiter wahren. Wenn Sie die Möglichkeit haben, unterstützen Sie unsere heimischen Betriebe. Viele Einzelhändler*innen bieten mittlerweile auch Online-Shops an und Ihr Lieblingsessen können Sie womöglich im Außer-Haus-Verkauf bestellen.

 

Und während einige seit Monaten um ihre berufliche Existenz bangen müssen, kommen andere im Moment kaum noch zum Durchschnaufen. In einigen Regionen Deutschlands sind die Intensivbetten-Kapazitäten am Limit und unweigerlich tauchen die Horrorbilder aus dem italienischen Bergamo vom Frühjahr dieses Jahres vor dem geistigen Auge auf. Soweit wollen wir es bei uns unter gar keinen Umständen kommen lassen.

 

Nicht zuletzt gilt unser Dank all jenen, mit denen wir seit Monaten Seite an Seite gegen Corona kämpfen. Dazu gehören die Kliniken im Kreis genauso wie die Rettungsdienstkooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH), die Landespolizei, die Feuerwehren, die Kassenärztliche Vereinigung, die Bundeswehr und natürlich unsere Ämter, Städte und Gemeinden. Das gemeinsame und abgestimmte Vorgehen ist eine große Unterstützung.

 

Das zurückliegende Jahr hat uns allen bis hierher sehr viel abverlangt. Und auch wenn mit der geplanten Zulassung eines ersten Impfstoffes Licht am Ende des Tunnels zu sehen ist: Es ist noch nicht vorbei. Wir sind uns aber sicher, dass wir mit Disziplin, Durchhaltewillen, Gemeinschaftssinn und Zuversicht den noch vor uns liegenden Weg bis zum Ende dieser Pandemie gemeinsam schaffen werden.

 

Wir wünschen Ihnen trotz allem ein anderes, aber dennoch nicht weniger frohes und gesegnetes Weihnachtsfest. Kommen Sie gut ins neue Jahr, das für uns alle hoffentlich wieder etwas mehr Normalität bedeuten wird als 2020.

 

Bleiben Sie gesund!

 

Ihr

Kreispräsident Claus Peter Dieck

 

Ihr

Landrat Jan Peter Schröder

 

 

 

Foto zur Meldung: Weihnachtsbotschaft des Kreises Segeberg
Foto: Weihnachtsbrief Kreispräsident und Landrat

Die Geschichte vom roten Einkaufsbeutel oder: Als in Schmalensee die Seniorenweihnachtsfeier ausfallen musste

(22. 12. 2020)

Es war einmal...

 

Im kleinen holsteinischen Dorf Schmalensee ist man stolz auf ein umfangreiches gesellschaftliches Leben mit vielen Zusammenkünften für große und kleine, für junge und alte Einwohnerinnen und Einwohner.

 

Dann aber, im Jahr 2020, kam ein Virus daher und machte zahlreiche Pläne zunichte. Kein Knicklauf, kein Osterfeuer, kein Vogelschießen, kein Staudentreff, kein Laternelaufen, kein Sparklubfest, kein Bingo-Abend, kein Dorfquiz...

 

Seit Jahrzehnten haben in Schmalensee auch die älteren Bürgerinnen und Bürger ihren festen Termin im Kalender: Die Seniorenweihnachtsfeier. Aber wegen des Coronavirus waren gerade sie die am meisten Gefährdeten. Das böse Wort „Kontaktbeschränkung“ traf gerade sie besonders hart und die Gemeindevertretung musste das Treffen bei Kaffee und Kuchen, mit Kindergesang, Ansprachen von Pastorin und Bürgermeister, Bingo, Präsenten und reichlich Klönschnack absagen.

 

Das tat den Ehrenamtlern sehr leid. So sehr, dass sie angestrengt darüber nachdachten, wie sie den Seniorinnen und Senioren des Dorfes, die ja selbst über Jahrzehnte in den Vereinen, der Freiwilligen Feuerwehr oder der Gemeindevertretung und ihren Ausschüssen die Geschicke des Dorfes beeinflusst und gelenkt hatten, wenigstens eine kleine Freude machen könnten.

 

Der für die Ausrichtung der Seniorenweihnachtsfeier zuständige Ausschuss und der Verschönerungs- und Vogelschießerverein fanden dann eine Lösung für einige kleine Aufmerksamkeiten, die etwas Freude in die Wohnungen tragen sollten.

 

Der Vorstand des Vereins bastelte mit den Kindern einen kleinen Weihnachtsgruß aus Zucker, Glas und (LED-)Teelicht – das Zuckerlicht. Praktische Regenschirme und süßes Obst wurden besorgt und von der Kirchengemeinde gab es eine Grußkarte mit dem Weihnachtssegen. Auch die Gemeinde entwarf eine Karte, die aber an der vorweihnachtlichen Produktionsstätte oder irgendwo auf dem Postwege nicht pünktlich zur Verteilung da sein konnte und deshalb dieser Geschichte als Bild beigefügt ist.

 

Nun wäre es vielleicht ein Leichtes gewesen, all diese Aufmerksamkeiten in Kartons verpackt zu den Seniorinnen und Senioren zu bringen. Aber der Verschönerungs- und Vogelschießerverein ist für seinen Ideenreichtum bekannt und kam auf etwas, das es in Schmalensee noch nie gegeben hat: Einen roten Einkaufsbeutel mit dem Namen unseres Dorfes darauf!

 

An einem Wochenende kurz vor Weihnachten zogen dann Mitglieder des gemeindlichen Ausschusses und vom Verein los, bewaffnet mit vielen roten Einkaufsbeuteln, und verteilten diese an unsere Seniorinnen und Senioren. Nicht alle wurden zu Hause angetroffen. Da aber wegen der Corona bedingten Abstandsregel fast alle Beutel ohnehin an Türklinken oder Briefkästen befestigt wurden, bevor geklingelt oder geklopft wurde, haben einige ihren Beutel so vorgefunden.

 

Nun darf man gespannt sein, wann und wo während zukünftiger Ladenöffnungen der markant rote Einkaufsbeutel mit der weißen Aufschrift „Schmalensee“ verrät, dass hier Menschen einkaufen aus dem gleichnamigen Dorf, an die ihre Gemeinde, kleine und große Leute und ihre Kirchengemeinde in einer so anderen Weihnachtszeit gedacht haben.

 

Und wenn andere im Supermarkt, in der Apotheke oder auf dem Wochenmarkt die Köpfe zusammenstecken und tuscheln „kiek mol – een Schmalenseer“, dann liegt das am roten Einkaufsbeutel und ein stolzes Lächeln ist erlaubt.

 

Danksagung: Die Gemeinde Schmalensee dankt allen Mitgliedern des Verschönerungs- und Vogelschießervereins sowie den Mitgliedern des Ausschusses für Senioren, Jugend und Sport, Ortsverschönerung und Fremdenverkehr, die mit ihren Kindern und Partnern zum Gelingen und zur Erstellung und Verteilung der weihnachtlichen Überraschung für die Seniorinnen und Senioren beigetragen haben. Ein Dank geht auch an Pastorin Ulrike Egener für den Weihnachtsgruß der Kirchengemeinde Bornhöved.

 

 

 

 

Foto zur Meldung: Die Geschichte vom roten Einkaufsbeutel oder: Als in Schmalensee die Seniorenweihnachtsfeier ausfallen musste
Foto: Die Geschichte vom roten Einkaufsbeutel

Terminkalender 2021 steht – vorbehaltlich Auswirkungen der Corona-Pandemie

(21. 12. 2020)

Die gute Nachricht schon vor Weihnachten: Die Vereine und Organisationen in Schmalensee setzen auf die Zukunft und planen das Jahr 2021. Nicht an jeder Stelle so, wie es mal war. Aber doch voller Zuversicht und Motivation. Und doch gilt: Aufgrund der Corona-Pandemie kann es, abhängig von deren Entwicklung hierzulande, auch nach dem Jahreswechsel zu Absagen oder Terminverlegungen kommen.

 

Am 16. Dezember trugen Bürgermeister Sönke Siebke und Gemeindevertreter Christopher Brust zusammen, was Vereinsvertreter ihnen persönlich oder schriftlich mitgeteilt hatten. Herausgekommen ist der Terminkalender 2021, der sich auch gut an Kühlschranktüren oder Pinnwänden machen dürfte.

 

Die Feuer startet verhalten ins Jahr

 

Der Terminkalender 2020 hatte gleich drei Termine unserer Feuerwehr im Januar 2021 vorgesehen. Von diesen bleibt angesichts der Pandemie nur einer übrig: Das Einsammeln der Weihnachtsbäume am 10. Januar. Deren Verbrennen und auch die Jahreshauptversammlung dagegen abgesagt, da die Teilnehmerzahl zu hoch ausfallen würde. Nachholen wollen die Blauröcke am 3. Juli, was schon ein Jahr zuvor geplant war: Ein Bobbycar-Rennen auf der Damsdorfer Straße. Am 7. Dezember dann wird die Mitgliederversammlung der Wehr alle Formalitäten abhandeln, die nötig sind.

 

Vogelschießer zwischen Normalität und Alternative

 

Auf eine frühe Jahreshauptversammlung setzt der Verschönerungs- und Vogelschießerverein. Am 20. Januar könnte diese stattfinden – zehn Tage nach dem aktuellen Lockdown, also vorerst. Am 21. Februar ist der Fasching geplant, am 11. März ein Vortreffen zum 2020 ausgefallenen Vogelschießen – das 2021 nicht im Juni, sondern am 14. August stattfinden soll. Dazwischen werden, wenn alles gut geht, Ausflüge mit den größeren Kindern ins Jump House (20. März) und mit den kleineren in den Erlebniswald (9. Mai) unternommen. Ob es dem VVV am 27. November gelingen wird, wieder einen so schönen Weihnachtsbaum vor dem Feuerwehrgerätehaus aufzustellen und zu schmücken, wie in diesem Jahr – warten wir es mal ab.

 

Reitsportgemeinschaft hat ein Dorfquiz offen

 

Gleich doppelt Federn lassen musste im Corona-Jahr 2020 die Reitsportgemeinschaft Schmalensee : Zahlreiche Wettbewerbe fanden gar nicht oder in deutlich abgespeckter Form statt. Am kurzfristig doch möglich gewordenen Kreis- und Landesturnier war die RSG nicht beteiligt. Und auch im gesellschaftlichen Leben der Heimatgemeinde konnten sich die Pferdefreunde wegen des Virus nicht in gewohnter Weise präsentieren. Im neuen Jahr soll das anders werden. Nach einer Jahreshauptversammlung am 10. März plant die RSG, ihren beliebten Bingo-Abend am 20. November durchzuführen. Und dann ist da noch das in 2020 ausgefallene Dorfquiz, das von der RSG hätte ausgerichtet werden sollen. Der Wettstreit für alle Vereine, Organisationen, politische und private Gruppen, ist für den 6. November 2021 vorgesehen.

 

Sportverein mit später Hauptversammlung

 

Dem SV Schmalensee von 1980 war es 2020 immerhin vergönnt, unter den Rahmenbedingungen eines ausgefeilten Hygienekonzepts sein Wikingerschach-Turnier um den Normannenpokal aufzulegen. Der Zusatz „1980“ verrät – es hätte ein kleines Jubiläum gefeiert werden können. Hätte.

 

Aber der Blick geht nach vorn, und das vorsichtig. Statt im ersten Quartal, wird der SVS seine Jahreshauptversammlung erst am 4. Juni abhalten. Beim 18. Knicklauf, der im Vorjahr ausfallen musste, konnten die Organisatoren dagegen nicht anders und haben ihn für den 14. März angemeldet. Am 1. April – das ist kein Scherz – will der SVS das Osterfeuer auf dem Bolzplatz ausrichten.

 

Das war aber noch nicht alles

 

Nicht vergessen sein sollen unsere weiteren Vereine, etwa die Siedlergemeinschaft, die hofft, am 16. Februar die Jahreshauptversammlung und am 18. September den Staudentreff abhalten zu können.

 

Der Sparklub „Hol di ran“ hatte gehofft, gehofft und gehofft, 2020 sein Sparklubfest als 70-Jahr-Feier veranstalten zu können. Den nächsten Anlauf unternimmt der Verein am 26. November.

 

Der Landfrauenverein für Bornhöved und Umgebung wird mindestens einmal Schmalensee ansteuern und seine Jahreshauptversammlung am 25. Februar abhalten.

 

Außerdem gibt es noch den Tourismusverein Holsteinseen, der sein Jahresprogramm derzeit aufstellt und ganz bestimmt auch Schmalensee dabei im Blick hat.

 

Im Blick hat die Gemeinde Schmalensee ihre Senioren und die in diesem Jahr ausgefallene Weihnachtsfeier. Der nächste Versuch wird am 8. Dezember unternommen, kurz vor der letzten Sitzung der Gemeindevertreter.

 

Der Blick geht auch ins Jahr 2022

 

Hoffnung verbreitet der Blick ans Ende des Terminkalenders 2021: Dort sind bereits drei Termine der Freiwilligen Feuerwehr für 2022 zu finden, die nicht nur darauf setzt, dann wieder ihre reguläre Jahreshauptversammlung abhalten zu können, sondern nach dem Einsammeln der Tannenbäume auch das öffentliche Verbrennen auf dem Bolzplatz zelebrieren möchte.

[Terminkalender]

Foto zur Meldung: Terminkalender 2021 steht – vorbehaltlich Auswirkungen der Corona-Pandemie
Foto: Terminkalender 2021 steht – vorbehaltlich Auswirkungen der Corona-Pandemie

Coronavirus: Kreis Segeberg verlangt jetzt automatische Absonderung/Quarantäne bei positiver Testung

(20. 12. 2020)

Der Kreis Segeberg hat im Rahmen seiner Maßnahmen zur Bekämpfung bzw. Eindämmung der Corona-Pandemie die Zügel angezogen. Laut neuer, ab Montag, 21. Dezember, geltender Allgemeinverfügung müssen sich alle, die ein positives Corona-Testergebnis erhalten (also offensichtlich infiziert sind), selbstständig in Quarantäne bzw. Absonderung begeben. Die Verfügung gilt bis zum 10. Januar 2021, kann aber verlängert werden. Bisher begeben sich die positiv getesteten Segeberger in der Regel erst nach Aufforderung durch den Infektionsdienst des Kreises in Quarantäne.

 

Mit der neuen Allgemeinverfügung reagiert der Kreis Segeberg u.a. darauf, dass im Zeitraum 21. bis 23. Dezember in der Sporthalle der Schule am Burgfeld in Bad Segeberg ein Schnelltestzentrum betrieben wird, in dem eine private Initiative gegen Gebühr (35 Euro) einen vorweihnachtlichen Schnelltest ermöglichen will für jene, die vor dem Kontakt mit Verwandten auf Nummer sicher gehen wollen.

 

Weil in diesem Zusammenhang freilich positive Testungen erfolgen können, auf die der Infektionsschutz nicht zwingend automatischen Zugriff hat, erfolgte nun diese Anweisung. Der Kreis Segeberg steht dem Schnelltestverfahren, das auch in anderen Kreisen und Städten angeboten wird, skeptisch gegenüber, da die Möglichkeit fehlerhafter Testungen möglich sei und der Infektionsschutz, der zwangsläufig eingeschaltet werden muss, ohnehin an der Belastungsgrenze steht.

 

Aber der Kreis, vertreten durch den Landrat, will auch angesichts der Feiertage vorbeugen. Hier Auszüge einer Pressemitteilung vom 18. Dezember 2020:

 

„Unter Berücksichtigung der Antigen-Schnelltest-Testaktion in den Tagen vor Weihnachten in Bad Segeberg, der bevorstehenden Feiertage und der bereits hohen Arbeitsauslastung des öffentlichen Gesundheitsdienstes haben wir diese Maßnahme zur Sicherstellung der Unterbrechung, Eindämmung beziehungsweise Verzögerung der Ausbreitung des Coronavirus‘ getroffen“, sagt Landrat Jan Peter Schröder.

 

Konkret heißt das: Alle Personen sind verpflichtet, sich unverzüglich und ohne jeden Zwischenstopp und nicht mit dem ÖPNV zur Selbstisolation in ihr Haus oder ihre Wohnung zu begeben, die

  • ein positives Testergebnis erhalten haben, oder
  • ein positives Schnelltestergebnis erhalten haben, oder
  • Kontaktperson der Kategorie I (gem. Robert-Koch-Institut) sind, oder
  • denen vom Infektionsschutz entsprechendes mitgeteilt wurde.

 

Unverzüglich ist zudem Kontakt zum Infektionsschutz des Kreises Segeberg aufzunehmen. Aufgrund der hohen Auslastung der Telefonleitungen und wegen der Feiertage sollte vorzugsweise die Kontaktmöglichkeit per E-Mail an oder eines der Kontaktformular auf der Internetseite genutzt werden: www.segeberg.de/Corona-Formulare. Die Corona-Hotline ist unter 04551 951 9397 werktags von 8 bis 16 Uhr sowie sonn- und feiertags von 9 bis 12 Uhr erreichbar. Dem Infektionsschutz sind mitzuteilen: Vor- und Nachname; Geburtsdatum; telefonische Erreichbarkeit; Anschrift; Angabe zur Art des vorliegenden Tests; Krankheitssymptome; Tag des ersten Auftretens von Symptomen; Vor- und Nachnamen aller im selben Haushalt lebenden Personen.

 

In der Quarantäne / Absonderung / Selbstisolation ist Abstand zu anderen Haushaltsmitgliedern zu halten, nach Möglichkeit eine räumliche (und zeitliche) Trennung. Mund-Nasen-Schutz ist zu tragen, wenn das Teilen eines Raumes mit anderen unvermeidlich ist. Häufige Desinfektion, u.a. von Flächen ist ebenso geboten wie das Führen eines Tagebuchs zu Symptomen.

 

Die Allgemeinverfügung im Wortlaut finden Sie hier:

https://www.segeberg.de/media/custom/2211_2726_1.PDF?1608284008

 

Achtung: Zuwiderhandlung kann mit einem Bußgeld bis zu 25.000 Euro belegt werden.

 

Informationen zum Schnelltestzentrum in Bad Segeberg sind im Internet unter www.safe-santa.de zu finden. Eine Anmeldung ist erforderlich.

 

 

Foto zur Meldung: Coronavirus: Kreis Segeberg verlangt jetzt automatische Absonderung/Quarantäne bei positiver Testung
Foto: Coronavirus: Kreis Segeberg verlangt jetzt automatische Absonderung/Quarantäne bei positiver Testung

Coronavirus: Finanzämter für Publikumsverkehr geschlossen

(20. 12. 2020)

Mitteilung des Landes Schleswig-Holstein vom 17.12.2020:

 

Die schleswig-holsteinischen Finanzämter und deren Außen- und Nebenstellen schließen ab 16. Dezember bis vorerst 10. Januar 2021 erneut für den allgemeinen Publikumsverkehr. Die Steuerverwaltung folgt damit den von Bund und Ländern beschlossenen Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Bereits im Frühjahr hatte das Finanzministerium diese Maßnahme ergriffen.

 

„Die Finanzverwaltung ist weiterhin für die Bürgerinnen und Bürger da“, so Staatssekretär Udo Philipp: „Wir konnten bereits während der ersten Schließung im Frühjahr Erfahrung sammeln und sind gut vorbereitet. Ein großer Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Steuerverwaltung, die auch unter diesen besonderen Bedingungen hervorragende Arbeit leisten.“

 

Die Finanzämter sind für die Bürgerinnen und Bürger dennoch zu den gewohnten Zeiten telefonisch, per E-Mail und postalisch zu erreichen. Die Kontaktdaten zu den schleswig-holsteinischen Finanzämtern sind unter folgendem Link abrufbar: https://www.schleswigholstein.de/DE/Fachinhalte/F/finanzen/finanzaemter.html

 

Das Finanzministerium empfiehlt, die Steuererklärungen elektronisch abzugeben, um eine möglichst weitgehende automatisierte Bearbeitung zu ermöglichen. Auch Einsprüche, Anträge auf Fristverlängerung, Anträge auf Anpassung von Vorauszahlungen, die Änderung der Adresse, die Änderung der Bankverbindung oder sonstige Mitteilungen an das Finanzamt können über das Verfahren ELSTER (www.elster.de) übermittelt werden.

 

Zur Nutzung von „Mein ELSTER“ unter www.elster.de ist zur Sicherheit eine einmalige vorherige Registrierung erforderlich, um ein entsprechendes Benutzerkonto zu erstellen.

Foto zur Meldung: Coronavirus: Finanzämter für Publikumsverkehr geschlossen
Foto: Coronavirus: Finanzämter für Publikumsverkehr geschlossen

Coronavirus: Telefonische Erreichbarkeit der Kreisverwaltung im Shutdown sichergestellt, Termine eingeschränkt möglich

(18. 12. 2020)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 17.12.2020:

 

Die Kreisverwaltung Segeberg bleibt im Shutdown eingeschränkt geöffnet und ist auch zwischen den Feiertagen (28. bis 30. Dezember) telefonisch zu erreichen. Allerdings wurde der Dienstbetrieb auf das Notwendigste heruntergefahren, was bedeutet, dass ein Großteil der Mitarbeiter*innen nun aus Infektionsschutzgründen aus dem Homeoffice arbeitet.

 

Bereits vereinbarte Termine, die rechtlich zwingend sind, behalten ihre Gültigkeit. Alle anderen Termine werden verschoben. Neue Termine erhalten Bürger*innen ebenfalls nur unter der Voraussetzung, dass sie rechtlich zwingend sind, unabweisbar persönlich stattfinden müssen und nicht digital oder telefonisch durchgeführt werden können.

 

Eine Ausnahme bei den Terminen machen die KFZ-Zulassungsstellen in Bad Segeberg und Norderstedt: Hier bleiben alle bereits vereinbarten Termine bestehen. Neue sind ebenfalls möglich, soweit sie online zur Verfügung stehen:

www.segeberg.de/fuer-Segeberger/KFZ-Zulassungsstelle

 

Die Zulassungsstelle bittet die Bürger*innen, sich zur Vermeidung persönlicher Kontakte und damit letztlich zur Reduzierung des Infektionsrisikos – auch für die Kreis-Mitarbeiter*innen – vor Buchung eines Termins zu überlegen, ob ihr Anliegen unbedingt jetzt und unbedingt persönlich erledigt werden muss. Weitere Hinweise dazu sind ebenfalls auf der Internetseite des Kreises zu finden.

 

Die Bereitschaftsdienste, beispielsweise im Jugendamt, bei der Wasserbehörde oder im sozial-psychiatrischen Dienst, sind uneingeschränkt handlungsfähig – auch an den Feiertagen. In Notfällen werden sie über die Leitstelle informiert. Auch der Bereich Infektionsschutz arbeitet an sieben Tagen in der Woche.

 

Den/die richtige*n Ansprechpartner*in für Ihr Anliegen finden Sie hier:

www.segeberg.de/Quicknavigation/Kontakt/

Foto zur Meldung: Coronavirus: Telefonische Erreichbarkeit der Kreisverwaltung im Shutdown sichergestellt, Termine eingeschränkt möglich
Foto: Coronavirus: Telefonische Erreichbarkeit der Kreisverwaltung im Shutdown sichergestellt, Termine eingeschränkt möglich

Kurze und schmerzlose Sitzung der Gemeindevertretung am 16. Dezember

(17. 12. 2020)

An Tag eins des „harten Lockdown“ trat Schmalensees Gemeindevertretung (GV)  zusammen, um wichtige Beschlüsse auf den Weg zu bringen. Große Abstände untereinander, Maskenpflicht und eine straffe Versammlungsführung trugen den Erfordernissen in der Corona-Pandemie Rechnung.

 

Zwei Tagesordnungspunkte, die sich mit im Süden Schmalensees geplanten Windkraftanlagen befassen, wurden eingangs abgesetzt, weil die Mitglieder der GV nicht hinreichend Zeit hatten, alle Unterlagen zu studieren. Bürgermeister Sönke Siebke strebt aber an, Anfang Januar eine weitere Sitzung anzuberaumen, um auch in dieser Sache voranzukommen.

 

Die weiteren Punkte waren durch die Ausschüsse vorbereitet worden, sodass man rasch in der Tagesordnung voran kam.

 

Weg frei für ein Baugebiet

 

Die Einnahme- und Ausgabeplanung der Freiwilligen Feuerwehr wurde ebenso zügig angenommen wie der Beschluss gefasst wurde, im Dreieck Damsdorfer Straße – Am Ringreiterplatz – Grasweg ein Neubaugebiet anzuschieben. Dazu ist eine 8. Änderung des Flächennutzungsplans ebenso notwendig wie der Bebauungsplan Nr. 8 der Gemeinde.

 

Beschlossen wurde auch die vom Finanzausschuss vorbereitete (und an dieser Stelle berichtete) Haushaltssatzung und -planung der Gemeinde für 2021. Kernaussagen des Ausschussvorsitzenden Dirk Griese: Die Gemeinde ist weiter schuldenfrei und plant auch keine Kreditaufnahme. Unverändert bleiben die Hebesätze – Grundsteuer A 380 Prozent, Grundsteuer B 425 Prozent und Gewerbesteuer 380 Prozent. Auch bei der Hundesteuer (70, 90 und 120 Euro für den ersten, zweiten und jeden weiteren Hund) werden nicht verändert. Und auch die Gebührensätze für Wasser und Abwasser werden nicht angerührt.

 

Mario Rehfeldt wird Gemeindearbeiter

 

Vorgestellt in der Runde wurde der 48-jährige Mario Rehfeldt, der im Februar seinen Dienst als neuer Gemeindearbeiter der Gemeinde antreten soll. Bis Juni hat Schmalensee zwei Gemeindearbeiter: Volker Kay geht dann in den Ruhestand und arbeitet zuvor den Nachfolger ein. Eine Vorstellung des „Neuen“ wird auf der Gemeinde-Homepage noch gesondert erfolgen.

 

Wiesen, Photovoltaik und Böllerverbot

 

Einige weitere Punkte beriet die GV in öffentlicher und nicht öffentlicher Runde. So sollen zwei gemeindeeigene Wiesen neu verpachtet werden – im Blickpunkt Bornhöved soll dies ausgeschrieben werden. Bürgermeister Siebke informierte darüber, dass Landwirte ihr Interesse bekundet hätten, im nördlichen und südlichen Bereich der Gemeinde, quasi an den Gemarkungsgrenzen, Freiflächen-Photovoltaikanlagen errichten zu wollen. Diese Form der Energiegewinnung boomt derzeit in Kreis und Land. Verwaltungs-Mitarbeiter Eike Tralau informierte zudem darüber, dass an Silvester an allen Badestellen im Amt Bornhöved sowie in deren Ausläufern ein Böllerverbot besteht. Auch dazu wird noch im Blickpunkt zu lesen sein.

Foto zur Meldung: Kurze und schmerzlose Sitzung der Gemeindevertretung am 16. Dezember
Foto: Kurze und schmerzlose Sitzung der Gemeindevertretung am 16. Dezember

Coronavirus: Inzidenz im Kreis Segeberg über 70 – Maßnahmen angepasst

(17. 12. 2020)

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist weiter hoch. Die Sieben-Tage-Inzidenz der SARS-CoV-2-Fälle liegt seit einer Woche bei über 70 Fällen je 100.000 Einwohner. Deshalb gelten zusätzlich zu den vom Land mit Wirkung 16. Dezember verfügten Maßnahmen („harter Lockdown“) im Kreis Segeberg zusätzliche Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus.

 

Ergänzend zu den Landesregelungen an Schulen gilt weiterhin ein Betretungsverbot für schulfremde Personen. Dadurch sollen die Kontakte an Schulen und die Gefahr des Eintrags von Infektionen reduziert werden. Das betreffe auch die Notbetreuung, heißt es in einer Mitteilung des Kreises Segeberg vom 16. Dezember.

 

In Angeboten der Kindertagesbetreuung und auch in deren Notbetreuung gilt weiterhin, dass erwachsene Personen – auch pädagogische Fachkräfte – eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen sollen. Ausnahmen sind zum Beispiel bei gezielter Sprachförderung oder beim Streitschlichten und Trösten möglich.

 

Die neue Allgemeinverfügung gilt ab dem heutigen Donnerstag, 17. Dezember, zunächst bis einschließlich Sonntag, 10. Januar. Die inzidenzbedingten Maßnahmen werden aufgehoben, wenn der Schwellenwert von über 70 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wird.

 

Foto zur Meldung: Coronavirus: Inzidenz im Kreis Segeberg über 70 – Maßnahmen angepasst
Foto: Coronavirus: Inzidenz im Kreis Segeberg über 70 – Maßnahmen angepasst

Maskenpflicht in der Sitzung der Gemeindevertreter

(16. 12. 2020)

Mit dem heutigen Tag beginnt der sogenannte „harte Lockdown“ zur Vermeidung von Kontakten und somit zur Eindämmung einer Ausbreitung des Coronavirus. Nichtsdestotrotz hat die Gemeindevertretung (GV) heute Abend noch einige wichtige Beschlüsse zu treffen, die Grundlage der Arbeit von Verwaltung und Kommunalpolitik und nicht aufzuschieben sind.

 

In der Sitzung, die um 19.30 Uhr im Gemeindesaal beginnt, herrscht durchgängig Maskenpflicht. Die Zahl der Zuhörer ist limitiert – der Bürgermeister als Versammlungsleiter wird ggf. Bürgerinnen und Bürger aus dem Raum weisen müssen.

 

Terminabsprache 2021

 

Bei der zuvor stattfindenden Terminabsprache 2021 (Beginn 19 Uhr) am selben Ort gilt ebenfalls Maskenpflicht. Vereine, Wählergruppen und Organisationen sollten die Möglichkeit nutzen, ihre Terminplanungen für 2021 im Vorwege dem Bürgermeister unter den auf dieser Homepage ersichtlichen Kontakten zuzuleiten.

 

Inhalte der Gemeindevertreter-Sitzung

 

Grundlage des Handelns der Gemeindevertretung sind ihre Hauptsatzung und die für das jeweilige Jahr beschlossene Haushaltssatzung. Den Haushalt 2021 hat der Finanzausschuss am 8. Dezember soweit vorbereitet, dass er relativ zügig durchgehen könnte. Wie berichtet gibt es noch einige Fragezeichen, sodass sich im Laufe des neuen Jahres sicherlich einige Positionen verändern können. Wichtig für die Bürger: Im Bereich der Gebühren (Wasser und Abwasser) und Hebesätze (Grund- und Gewerbesteuer) hat der Ausschuss keine Veränderungen empfohlen.

 

Für die Kameradschaftskasse der Freiwilligen Feuerwehr Schmalensee, seit wenigen Jahren gilt diese als Sondervermögen der Gemeinde, liegt eine Jahresplanung vor, die genehmigt werden dürfte.

 

Eine Firma hat den Bau von zwei Windkraftanlagen beantragt. (Bekanntlich wollen eigentlich zwei Unternehmen bis zu fünf weitere Anlagen im Süden Schmalensees errichten; aktuell aber geht es um zwei.) Am 24. November haben sich die Gemeindevertreter die Pläne erklären lassen und im Nachgang einen Entwurf eines städtebaulichen Vertrags in die Hände eines Fachanwalts weitergereicht. Was dieser der Gemeinde rät, um aus dem dem im Bereich der Gemarkungsgrenze zu Damsdorf entstehenden Windpark das Beste zu machen, wird sicher der spannendste Tagesordnungspunkt sein. Ob die GV schon das gemeindliche Einvernehmen erteilt, ist offen bis fraglich.

 

Für viele jüngere Schmalenseer ebenso bedeutend ist der Tagesordnungspunk, der sich mit der Erschließung eines neuen Baugebietes auseinandersetzt. Pläne für ein solches im Dreieck Belauer Straße/Dorfstraße hatten sich durch eine Karte der zu erwartenden Geruchsemissionen erledigt. Der neue Ansatz sieht eine Fläche im Dreieck Am Ringreiterplatz/Grasweg vor und würde im Ergebnis bringen, was zuletzt in der Schmalenseer Zukunftswerkstatt als ein Wunsch genannt wurde: Den baulichen Zusammenschluss von altem Ortskern und neuerer Bebauung im Bereich des stets als „Siedlung“ bezeichneten Bereich.

 

In nichtöffentlicher Runde soll ein Pachtvertrag für eine verhältnismäßig kleine gemeindliche Fläche behandelt werden. Außerdem wird weiter an der Einstellung eines neuen Gemeindearbeiters gearbeitet, der im Sommer 2021 die Nachfolge des dann in Rente gehenden Volker Kay antreten soll.

 

 

 

 

 

Foto zur Meldung: Maskenpflicht in der Sitzung der Gemeindevertreter
Foto: Maskenpflicht in der Sitzung der Gemeindevertreter

Coronavirus: Frühe Hilfen weiter für frisch gebackene Eltern erreichbar

(16. 12. 2020)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 11.12.2020:

 

Auch wenn die Frühen Hilfen des Kreises Segeberg ihre Beratungs- und Willkommensbesuche junger Eltern in den Segeberger Kliniken und in der Paracelsus-Klinik in Henstedt-Ulzburg aufgrund der Corona-Lage vorübergehend einstellen mussten: Die Mitarbeiter*innen stehen frischgebackenen Müttern und Vätern weiterhin als Ansprechpartner*innen mit Rat und Tat zur Seite.

 

„Eine Schwangerschaft und die Geburt eines Kindes sind der Beginn eines aufregenden, neuen Lebensabschnitts für die ganze Familie. Es braucht Zeit und gute Nerven, manchmal auch Information, Beratung oder Unterstützung“, weiß Dagmar Kristoffersen von der Kreis-Fachstelle Kinderschutz und Qualitätsentwicklung, die die Frühen Hilfen im Kreis koordiniert. Da in Krankenhäusern derzeit keine Besuche nach der Geburt möglich sind, haben die Frühen Hilfen andere Lösungen gefunden, trotzdem ansprechbar zu sein und Kontakt zu den neuen Müttern und Vätern aufnehmen zu können.

 

Die Willkommensgeschenke, die die Mitarbeiterinnen der Frühen Hilfen sonst in der Klinik überreichen, werden jetzt kontaktlos an der Haustür der Familie übergeben oder davor abgelegt. Dazu gehören Bilderbuch, Wärmekissen, Erste-Hilfe-Set, Notizbuch, etwas Süßes und ein kleiner Spielzeugeimer. Die Eltern erhalten zusätzlich Info-Materialien verbunden mit dem Angebot, ein persönliches Gespräch mit den Mitarbeiterinnen der Frühen Hilfen per Telefon oder Videokonferenz zu führen. Dabei können dann alle Fragen geklärt und Anliegen besprochen werden. Auch persönliche Treffen unter Einhaltung der Hygienevorschriften können stattfinden oder zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

 

Junge Eltern aus der Region Bad Bramstedt, Boostedt, Bornhöved, Trappenkamp und Umgebung  können die Willkommensgeschenke anfordern bei:

 

Diakonie Altholstein gGmbH

Ansprechpartnerin: Rosanna Nicolo

E-Mail:

Telefon: 04192 / 50 10 38 2

 

oder unter www.fruehe-hilfen.segeberg.de

 

Auf der Internetseite der Frühen Hilfen können darüber hinaus auch Elternbriefe online bestellt werden. Sie informieren rund um das Thema Kindererziehung im ersten Lebensjahr und unterstützen dabei, die Herausforderungen nach einer Geburt sicherer und gelassener zu meistern:

https://fruehe-hilfen.segeberg.de/Angebote/Elternbriefe

 

Foto zur Meldung: Coronavirus: Frühe Hilfen weiter für frisch gebackene Eltern erreichbar
Foto: Coronavirus: Frühe Hilfen weiter für frisch gebackene Eltern erreichbar

Coronavirus: WZV schließt die Recyclinghöfe am 16. Dezember – Müll, Sperrmüll und Strauchgut werden weiter abgefahren

(15. 12. 2020)

Mitteilung des Wege-Zweckverbandes vom 14.12.2020:

 

Neuerlicher Lockdown – Recyclinghöfe und Servicecenter des WZV schließen

 

Aufgrund der angespannten Lage bei den Infektionszahlen wurde seitens der Bundesregierung ab Mittwoch, den 16.12.20, ein verschärfter Lockdown verhängt.

Auch der WZV muss reagieren und schließt ab dem 16.12. alle Recyclinghöfe sowie das Servicecenter in Bad Segeberg bis auf weiteres für den öffentlichen Kundenverkehr.

 

Strauchgut- und Sperrmüllabfuhr sollen, anders als im Frühjahr, zunächst aufrechterhalten werden. Die Sammlung muss jedoch kontaktlos erfolgen. Der WZV bittet seine Kundinnen und Kunden, auf eine persönliche Ansprache im Rahmen der Abfuhr zu verzichten.

 

Ceyda Oguz, Bereichsleiterin Abfallwirtschaft beim WZV, bittet um Verständnis. „Oberste Priorität in der aktuellen Situation muss der gesundheitliche Schutz der Kundinnen und Kunden sowie unserer Mitarbeiter/innen haben. Unser Ziel ist es, eine stabile Abfallentsorgung sicherzustellen. Die Einstellung des Publikumsverkehrs ist daher unumgänglich.“

 

Für Fragen und Anliegen aller Art stehen die Kolleginnen und Kollegen vom Zweckverband unter 04551 909 0 oder zur Verfügung.

Foto zur Meldung: Coronavirus: WZV schließt die Recyclinghöfe am 16. Dezember – Müll, Sperrmüll und Strauchgut werden weiter abgefahren
Foto: Der WZV schließt ab 16.12.2020 die Recyclinghöfe, Abfälle fährt er weiter ab

Geflügelpest im Kreis Segeberg erloschen – Aufstallpflicht bleibt bestehen

(15. 12. 2020)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 14.12.2020:

 

Geflügelpest: Ausbruchsgeschehen offiziell beendet – Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet aufgehoben

 

Im November war die Geflügelpest in einer kleinen Tierhaltung im Kreis Segeberg ausgebrochen. Am vergangenen Dienstag, 8. Dezember, hat der Kreis Segeberg bereits den Sperrbezirk aufgehoben. Ab dem morgigen 15. Dezember gilt dies auch für das Beobachtungsgebiet. Die Geflügelpest gilt daher in diesem Gebiet als erloschen. Insgesamt wurde das hochpathogene Influenza A-Virus im Kreisgebiet bei 15 Tieren aus einer Haltung sowie bei drei Wildvögeln nachgewiesen.

 

Wichtig: Das Aufstallungsgebot für Geflügel gilt weiterhin wie im übrigen Schleswig-Holstein auch.

 

„Um Geflügelbestände vor einer Infektion zu schützen, müssen die Bio-Sicherheitsmaßnahmen auch weiterhin von allen Geflügelhalter*innen konsequent umgesetzt werden“, so der Leitende Kreis-Veterinär Markus Overhoff. Hierzu gehört zusätzlich zu dem Aufstallungsgebot, dass Tiere nur an für Wildvögel unzugänglichen Stellen gefüttert werden dürfen. Zudem darf kein Oberflächenwasser für das Tränken der Tiere genutzt werden, zu dem Wildvögel Zugang haben. Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, mit denen das Geflügel in Berührung kommen kann, müssen für Wildvögel unzugänglich aufbewahrt werden. Schuhwerk und Kleidung müssen nach dem Kontakt mit Geflügel gereinigt und desinfiziert oder aber gewechselt werden.

 

Sollten Geflügelhaltungen bislang nicht beim zuständigen Veterinäramt und/oder Tierseuchenfonds registriert sein, weist das Ministerium darauf hin, dies schnellstens nachzuholen.

 

Das Kreis-Veterinäramt ist telefonisch zu erreichen unter 04551 – 951 9334 sowie per E-Mail an .

 

Weitere Informationen:

https://www.segeberg.de/geflügelpest

Foto zur Meldung: Geflügelpest im Kreis Segeberg erloschen – Aufstallpflicht bleibt bestehen
Foto: Geflügelpest im Kreis Segeberg für erloschen erklärt

Dezember-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2

(15. 12. 2020)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen liefern uns oft Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten zugleich Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Weil seit Mitte März das neuartige Coronavirus das gesellschaftliche Leben beeinträchtigt und wir sehr wahrscheinlich noch einige Zeit mit Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens belegt sind, gibt es für die treue Leserschaft im Monat Dezember die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr in dieser schweren Zeit ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der zweite Teil.

 

Petition gegen Lehrerinnen: Der Lehrerverein für Bornhöved und Umgebung kommt am 17. Dezember 1910, vor 110 Jahren, zu seiner monatlichen Versammlung zusammen. Es wird eine Petition behandelt, mit der sich die Schleswig-Holsteinische Lehrerversammlung gegen eine „Verstärkung des Einfluss weiblicher Lehrerpersonen an Mädchenschulen“ wendet. Die lokalen Lehrer erklären sich mit dieser Petition einverstanden.

 

Viele Bauern an der Front: 25 Mitglieder des Landwirtschaftlichen Vereins für Bornhöved und Umgebung stehen während des andauernden Ersten Weltkriegs laut Segeberger Kreis- und Tageblatt vom 17. Dezember 1915, vor 105 Jahren, derzeit „im Felde“. Von 13 Schmalenseer Mitgliedern betrifft dies zehn. Der Vorsitzende, Amtsvorsteher Heinrich Christian Saggau aus Schmalensee, ermahnt die Mitglieder, nach Kräften dazu beizutragen, dass „die Pläne der Engländer, Deutschland auszuhungern, vereitelt werden“. Die Kriegssituation wird trotz zahlreicher angesprochener Maßnahmen zur Kriegswirtschaft als positiv gesehen: Nur wenn der Krieg noch andauern sollte, wird die Frühjahrsversammlung des Vereins ausfallen.

 

Helga Feddersen in Schmalensee: Auf Initiative einiger junger Mütter ist es gelungen, die bekannte Künstlerin und Komikerin Helga Feddersen zu einem Besuch des Mütterkurheims am Schmalensee zu bewegen. Dort liest sie im Dezember 1975, vor 45 Jahren, ostpreußische und hamburgische Geschichten vor und lässt sich mit großem Interesse die Einrichtung zeigen. Berichtet wird darüber in der Segeberger Zeitung am 17. Dezember – nachdem der Besuch stattgefunden hat.

 

Doppelverlobung unter dem Grimmelsberg: In Schmalensee und Tarbek wird im Dezember 1905, vor 115 Jahren, eine Doppelverlobung gefeiert, wie eine Anzeige im Segeberger Kreis- und Tageblatt am 18. Dezember verrät: Demnach verlobt sich Willy Harder mit der Tarbekerin Karoline Dahm. Deren Bruder Gustav Dahm wiederum verlobt sich mit Willy Harders Schwester Helene.

 

Einsatz für Belauer Flüchtlingsunterkunft: Mitglieder der Schmalenseer Bürgerinitiative gegen eine Asylbewerber-Massenunterkunft besuchen am 18. Dezember 1990, vor 30 Jahren, das Asylbewerberheim in Belau und treffen dort mit 25 Menschen bei Kaffee und Kuchen zusammen. Das Treffen hat eine Vorgeschichte: Im November hatte der Kreis Segeberg überlegt, das ehemalige Mütterkurheim in der Belauer Straße zu einer Asylbewerberunterkunft zu machen. Zwischen 80 und 100 Asylbewerber beabsichtigte man dort unterzubringen. Dagegen aber regte sich Widerstand. Eine Bürgerinitiative mit dem heutigen stellvertretenden Bürgermeister Jürgen Bucksch an der Spitze – die „Bürgerinitiative gegen eine Asylbewerber-Massenunterkunft“ – formiert sich. Es gibt Zusammenkünfte und Wurfzettelaktionen, bei denen zum Beispiel der Verkehr in der Ortsdurchfahrt blockiert wird. Am 6. Dezember dann fand sich Segebergs Landrat Georg Gorrissen bei einer Einwohnerversammlung im Gasthof Voß ein. Vor 120 Anwesenden erklärte er, dass der Kreis Segeberg aufgrund des örtlichen Widerstands das Projekt fallen lassen werde. Stattdessen habe der Kreisausschuss beschlossen, dass es nun eine Quotenregelung zur Verteilung von Asylbewerbern über das Kreisgebiet geben solle. Neben Bürgermeister Hans Siebke zeigt sich auch Jürgen Bucksch zufrieden mit dem Ergebnis. Dieses, das stellen alle Seiten klar, bedeute nicht, dass grundsätzlich keine Unterbringung von Asylbewerbern im Ort erfolgen wird, nur eben nicht in Massen, wie den zunächst avisierten 80 Personen, die in der 380 Einwohner-Gemeinde hätten untergebracht werden sollen. „Es gibt keinen Grund, uns als Sieger zu fühlen“, sagt Bucksch. „Wir sehen sehr wohl, dass das neue Konzept viel schwieriger zu verwirklichen ist.“ Spontan wird Geld gesammelt: 600 DM kommen zusammen, die dem Asylbewerberheim im benachbarten Belau zugute kommen sollen.

 

Ein zentrales Haus der Bauern: Die Segeberger Kreisgruppe des Schleswig-Holsteinischen Bauernvereins ist schon seit Monaten tätig, tritt am 22. Dezember 1920, vor 100 Jahren, aber zu ihrer außerordentlichen Mitgliederversammlung zusammen, um die Satzung zu beschließen und die Kreisgruppe eintragen zu lassen. (Eine tragende Rolle im Bauernverein bis zu dessen Zwangsauflösung unter den Nationalsozialisten 1933 wird zukünftig der Schmalenseer Willy Siebke spielen.) Kurzfristig hat die Kreisgruppe in der Stadt Segeberg das Zentral-Hotel gekauft, um der größten Landwirteorganisation im Kreis ein „Heim“ zu bieten. Zukünftig soll das Gebäude „Kreisbauernhaus“ heißen. Das Gebäude gibt es noch heute: Es ist das Eckgebäude am Bad Segeberger Markt mit der Bäckerei Michely im Erdgeschoss.

 

Einbrecher feiern Weihnachten im Ferienhaus: Im Januar 1971 berichtet die Segeberger Zeitung von der Aufklärung einer Einbruchserie, die sich an Weihnachten 1975, vor 45 Jahren zugetragen hat: Demnach brechen damals zwei Männer, 46 und 26 Jahre alt, in zehn Ferienhäuser am Schmalensee ein, die in der kalten Jahreszeit unbewohnt sind. Die Gauner bedienen sich aus den Vorratskammern an Lebensmitteln und „kleiden sich neu ein“. In einem der Ferienhäuser, so die Ermittlungen der Polizei, verbringen beide auch den Weihnachtsabend. Am 16. Januar dann wird die Festnahme des 46-Jährigen nahe Fahrenkrug gemeldet, während die Suche nach dem jüngeren Komplizen anhält.

 

Unfall geht glimpflich aus: Am 30. Dezember 1895, vor 125 Jahren, berichtet das Segeberger Kreis- und Wochenblatt von einem Unfall mit weniger schlimmen Folgen, als möglich gewesen wären: Beim Ausroden einer gut 15 Meter hohen Buche steigt ein Sohn eines Hofbesitzers (Hufner) in die Baumkrone, um ein Tau zu befestigen. Da neigt sich der Baum zur Seite und stürzt mit lautem Krachen um und einen Abhang hinunter. Der junge Schmalenseer kommt mit dem Schrecken und einigen Hautabschürfungen davon.

 

Segeberger Notgeld ungültig: Der Segeberger Landrat lässt durch das Segeberger Kreis- und Tageblatt veröffentlichen, dass das „Segeberger Notgeld“ zum 31. Dezember 1920, vor 100 Jahren, seine Gültigkeit verliert. In mehreren Phasen der Inflation in Deutschland – von 1917 bis 1923 – wurden als Ersatz für fehlendes Kleingeld von Städten und Gemeinden Notgeldscheine gedruckt, oft mit nur kurzer Gültigkeitsdauer. Im Fall der Anordnung durch den Landrat geht es um Geldscheine über 5, 10 und 50 Pfennige, die der Vorschussverein zu Segeberg in Umlauf gebracht hatte. Diese sollten noch bis 31. März 1921 u.a. bei der Kreiskasse einzulösen seien. Parallel gab es weiteres Notgeld, etwa von der Segeberger Spar- und Leihkasse, das am 18. Dezember 1920 ausgestellt worden war und – wie üblich – Motive aus der Region zeigte, etwa das Stadtwappen und das Kurhaus am Großen Segeberger See.

 

 

 

Foto zur Meldung: Dezember-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2
Foto: Segeberger Notgeld 1920

Schnelles Internet in Schmalensee: Wer ist noch nicht dabei? Bei wem „wackelt“ der Router?

(14. 12. 2020)

Kaum zu glauben, aber es ist schon fast sechs Jahre her, dass in Schmalensee das schnelle Internet ankam. Baukolonnen rissen Gehwege auf und zogen die markanten lila Kabel ein, die Mehrzahl der Haushalte nutzte die Chance auf schnellere Übertragung von größeren Datenmengen, für die der Wege-Zweckverband der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV) und die Stadtwerke Neumünster (SWN) seinerzeit sorgten.

 

Mit dem beiliegenden Informationsschreiben (PDF) richtet sich die Gemeinde Schmalensee, vertreten durch Bürgermeister Sönke Siebke, an alle, die sich noch nicht haben anschließen lassen, über einen Wechsel nachdenken oder anderweitige Fragen und Bedenken in Sachen Breitbandversorgung haben. In einer weiteren Anlage, die der Wege-Zweckverband erstellt hat, sind Anschlussmöglichkeiten dargestellt.

 

Gerade jetzt, da Arbeiten im Homeoffice und Schule zu Hause für immer mehr Menschen aktuell sind, ist die Bedeutung der Digitalisierung ungebrochen groß, wenn nicht noch größer.

 

Darüber hinaus weist Sönke Siebke darauf hin, dass es in den letzten Wochen verschiedentlich Klagen über schlechte WLAN-Verbindungen in bereits angeschlossenen Haushalten gegeben hat. In der Regel ist das auf den Router zurückzuführen. In solchen Fällen sollten die Stadtwerke Neumünster kontaktiert werden, die eventuell einen Router-Austausch vornehmen, sodass die Daten wieder stolperfrei fließen.

 

Nehmen Sie sich 5 Minuten Zeit und schauen Sie in die dieser Meldung angefügten Anlagen.

 

Ihr Homepage-Team der Gemeinde Schmalensee

[Darstellung technische Anschlussmöglichkeiten]

[Informationen zu Glasfaseranschlüssenn]

Foto zur Meldung: Schnelles Internet in Schmalensee: Wer ist noch nicht dabei? Bei wem „wackelt“ der Router?
Foto: Im Mai 2014 wurde Schmalensee ans Breitband angeschlossen

In eigener Sache: Weihnachtsgrüße auf der Gemeinde-Homepage

(13. 12. 2020)

Liebe Schmalenseerinnen und Schmalenseer, Freunde und Gäste unserer Gemeinde,

 

Diese Adventszeit sucht wahrlich ihresgleichen. Während Vereine, Firmen und Familien sowie unsere Senioren auf ihre Weihnachtsfeiern verzichten müssen, das Coronavirus uns weiter zwingt, Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, steuern wir doch eigentlich auf den glänzenden Höhepunkt des Jahres zu – das Weihnachtsfest.

 

Seit März haben wir mit unserer Gemeinde-Homepage versucht, nicht nur umfangreich zu Geschehnissen in und um Schmalensee zu berichten, sondern auch zu unterhalten und eigentlich tägliche Abwechslung in die Häuser – also auf Computer und mobile Endgeräte – zu bringen. Einige Bürgerinnen und Bürger haben sich mit eingebracht, Bilder, Texte und Anekdoten zugearbeitet.

 

Jetzt, zum Weihnachtsfest, fordern wir Euch auf, hier auf der Gemeinde-Homepage Eure Weihnachtsgrüße und -wünsche zum Ausdruck zu bringen. Schmalensee kann so an den Festtagen mal wieder ganz eng zusammenrücken. Sendet Texte, Gedichte, Rezepte, Fotos (bevorzugt im JPEG-Format) an , die dann an einem oder mehreren Feiertagen an dieser Stelle veröffentlicht werden sollen. Gern dürfen auch Bilder von Euren Weihnachtsbäumen (sofern sie schon stehen), individueller Dekoration oder der weihnachtlichen Außenbeleuchtung, von Keksen und Christstollen und und und dabei sein. Und natürlich dürft auch Ihr selbst auf Bildern zu sehen sein – wenn Ihr das wollt.

 

Wir sind gespannt, was wir von Schmalenseern für Schmalenseer an Weihnachten hier veröffentlichen können.

 

Das Homepage-Team

Wilfried Kroll & Christian Detlof

 

Foto zur Meldung: In eigener Sache: Weihnachtsgrüße auf der Gemeinde-Homepage
Foto: Ein besonders schöner Weihnachtsbaum steht 2020 in Schmalensee

Verbesserungen im ÖPNV durch Fahrplanwechsel und Investitionen

(13. 12. 2020)

Mit dem heutigen Sonntag, 13. Dezember, wird u.a. im Kreis Segeberg ein Fahrplanwechsel vorgenommen, der deutliche Verbesserungen für Fahrgäste der Busverkehre bedeutet. Unisono melden der Hamburger Verkehrsverbund (HVV, zusammen mit dem Kreis Segeberg) und die Verkehrsbetriebe Kreis Plön (VKP) dichtere Taktungen, breitere Bedienungszeiträume und attraktivere Tickets.

 

Mit dem Fahrplanwechsel werden insbesondere die Buslinien 410 und 411 – die Hauptverbindungen zwischen den Kreisen Plön und Segeberg – deutlich besser bedient.

 

Linie 410

Die Linie Kiel – Bornhöved – Trappenkamp – Bad Segeberg verkehrt ab sofort werktags (montags bis sonnabends) von 5 bis 23 Uhr im Stundentakt. Sonntags wird ein Zwei-Stunden-Takt angeboten. Diese Linie fährt allerdings nicht mehr über Gönnebek.

 

Linie 411

Diese Linie steuert Trappenkamp – Gönnebek – Bornhöved – Tensfeld – Bad Segeberg montags bis freitags von 6 bis 20 Uhr im Stundentakt an. Am Wochenende wird ein Zwei-Stunden-Takt angeboten, aber als Anruf-Linien-Fahrt (ALFA) oder Anruf-Linien-Taxi (ALT). Wer dieses in Anspruch nehmen will, muss spätestens 60 Minuten vorher unter Telefon 04551/898989 den Bedarf angemeldet haben.

 

HVV BonusTicket für Azubis

Wie schon Studierenden wird nun (ab dem 1. Januar 2021) auch Auszubildenden ein attraktives Ticketangebot gemacht: Das AzubiTicket kostet 70 Euro im Monat und gilt im gesamten HVV-Gebiet. Die Finanzierung: 30 Euro zahlt der Azubi, je 20 Euro übernehmen der Arbeitgeber und der Kreis Segeberg. Zum Vergleich: Bislang zahlen Azubis zwischen 39,10 und 163,80 Euro im Monat für ein HVV-weites Monatsticket.

 

„Corona-Verstärkerbusse“ ab Januar

Lange kritisiert in der Corona-Krise wird, dass Schülerinnen und Schüler in den Schulen Abstände und Hygieneregeln einhalten sowie zum Teil der Maskenpflicht unterliegen, in Schulbussen aber eng gedrängt unterwegs sind. Während der Kreis Segeberg am 10. Dezember (Herausgabe seiner Mitteilung zum ÖPNV) noch davon sprach, die Verwaltung werde Möglichkeiten prüfen, „Corona-Verstärker“ einzusetzen, wurde er im Laufe desselben Tages von der Verlautbarung des Landes überrascht, dass dieses ab Januar Gelder für den Einsatz zusätzlicher Schulbusse bereitstellen werde – allein für den Kreis Segeberg 417.000 Euro, wie die Segeberger Zeitung am 11. Dezember berichtet. Der für den Kreis Segeberg tätige Busplaner steht nun vor der herausfordernden Aufgabe, zusätzliche Busse und Fahrer heran zu bekommen und hat schon angedeutet, dass möglicherweise nur auf Hauptstrecken wie entlang der B432 mit dem Einsatz der „Verstärker“ geplant werden könnte.

Foto zur Meldung: Verbesserungen im ÖPNV durch Fahrplanwechsel und Investitionen
Foto: HVV-Bushaltestelle am Gasthof Voß - hier hält auch die VKP

Coronavirus: Verschärfung der Allgemeinverfügung – Kein Alkohol in der Öffentlichkeit – Maßnahmen ab Inzidenz 70

(12. 12. 2020)

Noch bevor die nächste Ministerpräsidentenkonferenz mit der Bundeskanzlerin stattgefunden hat, zieht die schleswig-holsteinische Landesregierung die Corona-Zügel an. Steigende Infektionszahlen und eine Zunahme bei den Todesfällen in Zusammenhang mit Covid-19-Erkrankungen geben dazu Anlass. Am 11. Dezember haben das Land und kurz danach die Kreise und kreisfreien Städte folgende, ab heute geltende Maßnahmen angeordnet.

 

Kein Alkohol in der Öffentlichkeit

 

Bis 31. Dezember ist es verboten, im öffentlichen Raum alkoholhaltige Getränke auszuschenken oder zu verzehren. Diese Anweisung ist an keinen Inzidenzwert gekoppelt.

 

Ab Inzidenz 70 gilt für Treffen, Schulen und Kitas

 

Sollte der derzeit (11.12.2020) bei 62,4 liegende Inzidenzwert im Kreis Segeberg – das ist die Zahl der Neuinfektionen binnen sieben Tagen je 100.000 Einwohner, Sieben-Tage-Inzidenz – auf 70 oder darüber steigen, gilt außerdem:

 

Treffen in der Öffentlichkeit und im privaten Bereich sind nur zulässig, wenn eine Gesamtzahl von fünf Personen aus maximal zwei Haushalten nicht überschritten wird.

Ausnahmen bilden Zusammenkünfte eines Haushalts mit mehr als fünf Personen oder Treffen von Personen des engsten Familienkreises im privaten Raum. Hier können bis zu zehn Menschen unabhängig von der Zahl der Haushalte zusammenkommen; Kinder inbegriffen. (Engster Familienkreis: Verwandte ersten und zweiten Grades, also Ehe- und Lebenspartner, Kinder, Enkelkinder, Eltern und deren Geschwister, Großeltern, Geschwister und deren Kinder sowie jeweils deren Ehe- und Lebenspartner oder Haushaltsangehörige.)

 

Die allgemeinbildenden Schulen, Förderzentren, berufsbildenden Schulen, Ergänzungs- und Ersatzschulen dürfen nur noch betreten werden von Schülern und Lehrkräften sowie Personen, deren Aufenthalt beruflich bedingt ist (Mitarbeiter der Schulen; Mitarbeiter von Firmen, die Aufträge in der Schule ausführen; Schulbegleiter; Sprach- und Heilpädagogen, die in der Schule praktizieren; Betreiber und Mitarbeiter von Mensen; Mitarbeiter schulischer Institutionen und von Kooperationspartnern, deren Anwesenheit laut Schulleitung notwendig ist; Eltern und Erziehungsberechtigte, deren Anwesenheit laut Schulleitung notwendig ist).

 

In den Kindertageseinrichtungen haben Erwachsene Mund-Nase-Bedeckungen zu tragen; situationsabhängig kann darauf verzichtet werden.

Foto zur Meldung: Coronavirus: Verschärfung der Allgemeinverfügung – Kein Alkohol in der Öffentlichkeit – Maßnahmen ab Inzidenz 70
Foto: Coronavirus: Verschärfung der Allgemeinverfügung – Kein Alkohol in der Öffentlichkeit – Maßnahmen ab Inzidenz 70

Weihnachtszeit – Spendenzeit – Hinweise vom Bund der Steuerzahler

(12. 12. 2020)

Mitteilung des Bundes der Steuerzahler (Bezirksverband Neumünster/Segeberg) vom 04.12.2020:

 

In der Adventszeit ist die Bereitschaft meist besonders hoch, für gemeinnützige Organisationen zu spenden. Dieses Engagement wird steuerlich gefördert: Spenden an kirchliche, mildtätige und gemeinnützige Organisationen können in der Einkommensteuererklärung als Sonderausgaben abgesetzt werden erläutert der Bund der Steuerzahler (BdSt)-Bezirksverband Neumünster-Segeberg.

 

Voraussetzung für den Spendenabzug ist eine ordnungsgemäße Zuwendungsbescheinigung.

 

Grundsätzlich braucht dieser Spendennachweis nicht mehr der Einkommensteuererklärung beigefügt werden, die Bescheinigung muss dem Finanzamt nur noch auf Anforderung vorgelegt werden. Dafür muss der Nachweis aber mindestens ein Jahr lang nach Bekanntgabe des Steuerbescheides aufbewahrt werden! Bei Spenden bis einschließlich 200 Euro genügt in der Regel die Vorlage eines Kontoauszuges. Eine formale Zuwendungsbescheinigung ist in diesem Fall nicht erforderlich (sog. vereinfachter Zuwendungsnachweis) erklärt BdSt-Bezirksverbandsvorsitzender Hans-Peter Küchenmeister. Die Bundesländer hatten sogar vorgeschlagen, den vereinfachten Zuwendungsnachweis auf Spenden bis 300 Euro auszuweiten. Das ist aber noch nicht beschlossen.

 

Wer das Wissenschaftliche Institut des Bundes der Steuerzahler - das Deutsche Steuerzahlerinstitut (DSi) - unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende an das Deutsche Steuerzahlerinstitut, IBAN DE 1651 0700 2100 1158 4000 oder direkt online unter https://steuerzahler.de/mitmachen/unterstuetzensieunserearbeit/ tun.

 

Der Bund der Steuerzahler Schleswig-Holstein e.V. versteht sich als unabhängige, gemeinnützige und parteipolitisch neutrale Schutzvereinigung aller Steuerzahler. Unsere ca. 8.500 Mitglieder in Schleswig-Holstein (bundesweit sind es rund 250.000 Mitglieder) kommen aus allen Kreisen der Bevölkerung. Mit ihren Beiträgen geben sie den Bund der Steuerzahler die gerade im Bereich der Steuer- und Finanzpolitik notwendige finanzielle Unabhängigkeit. Der Bund der Steuerzahler wird zu 100 Prozent von seinen Mitgliedsbeiträgen finanziert.

 

www.steuerzahler-schleswig-holstein.de

 

Foto zur Meldung: Weihnachtszeit – Spendenzeit – Hinweise vom Bund der Steuerzahler
Foto: Weihnachtszeit – Spendenzeit – Hinweise vom Bund der Steuerzahler

Achtung Vereine: Geänderte Annahmezeiten für den Blickpunkt um den Jahreswechsel

(11. 12. 2020)

Diese Info ist wichtig für alle, die um den Jahreswechsel Einladungen und Informationen im amtlichen Mitteilungsblatt BLICKPUNKT BORNHÖVED veröffentlichen möchten.

 

Letzte Abgabe für die 52. KW: am 17. Dezember

 

Der den BLICKPUNKT druckende khm-Verlag hat wegen der Feiertags-Konstellation geänderte Annahmezeiten angekündigt:

 

Für die 52. Kalenderwoche 2020 mit Erscheinungstag Mittwoch, 23. Dezember, müssen Beiträge bis Donnerstag, 17. Dezember vorliegen.

 

Mitteilungen sind über das Amt Bornhöved () bis 9 Uhr einzureichen.

 

Letzte Abgabe für die 53. KW: am 22. Dezember

 

Für die 53. Kalenderwoche 2020 (endet am 3. Januar) mit Erscheinungstag Mittwoch, 30. Dezember, müssen Beiträge bis Dienstag, 22. Dezember bei der o.a. Adresse vorliegen.

 

Kein Blickpunkt in Woche 1/2021

 

Außerdem weist der Verlag darauf hin, dass in der 1. Kalenderwoche 2021 KEIN Blickpunkt erscheint. Erst in der 2. KW mit Erscheinungstag 14. Januar 2021, wird es das amtliche Mitteilungsblatt wieder geben.

 

Abgabeschluss für Mitteilungen und Berichte für diese Ausgabe ist am 7. Januar 2021, um 9 Uhr unter der o.a. Adresse in der Amtsverwaltung Bornhöved.

Foto zur Meldung: Achtung Vereine: Geänderte Annahmezeiten für den Blickpunkt um den Jahreswechsel
Foto: Achtung Vereine: Geänderte Annahmezeiten für den Blickpunkt um den Jahreswechsel

Haushaltsplanung der Gemeinde Schmalensee: Fehlbetrag prognostiziert

(09. 12. 2020)

Eine Forderung der aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie war bei der Sitzung des Finanzausschusses der Gemeinde Schmalensee am Dienstagabend, 8. Dezember, problemlos umzusetzen: Die Wahrung von Abständen unter den Anwesenden. Vier Ausschussmitglieder und drei weitere Gemeindevertreter waren in den Gemeindesaal gekommen, um sich mit Amtsmitarbeiter Tim Andresen insbesondere der Haushaltsplanung 2021 anzunehmen.

 

Rund 120.000 Euro zu wenig in der Kasse – vorerst

 

Die sieht, um es kurz zu fassen, einen Jahresfehlbetrag von rund 120.000 Euro vor. Das hohe Defizit in der Planung der Gemeindefinanzen ist aber nur eine Prognose, da vor allem im Bereich der Kindertagesstätten-Reform im Allgemeinen und der Schmalenseer Außenstelle der Kita Eris Arche noch einige Unbekannte schlummern. Fest steht: Die Kita-Reform wird finanzielle Auswirkungen haben. Im März 2021, hoffen die Ausschussmitglieder, werde mit klareren Zahlen gerechnet werden können.

 

Der Ausschuss beschloss einstimmig die Empfehlung an die Gemeindevertretung, den Haushalt mit einer Änderung – Planungskosten für eine Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses in Höhe 10.000 Euro – zu genehmigen. Der Haushalt sieht Erträge in Höhe 1.019.300,00 Euro und Aufwendungen in Höhe 1.139.100,00 Euro vor – Fehlbetrag 119.800,00 Euro. Eine Kreditaufnahme ist nicht vorgesehen.

 

Neue Zuweisungen vom Land erwartet für Straßen und Kinder

 

Veränderungen wird es 2021 im Bereich der Schlüsselzuweisungen geben: Rückläufig werden die Steueranteile der Gemeinde ausfallen; dafür wird es zusätzliche Mittel für eigene Straßen – voraussichtlich 5.500 Euro je Gemeinde-Kilometer – und eine andere Berechnung der Bevölkerungszahl – jedes Kind bedeutet einen halben Einwohner mehr (!) – geben. In der Konsequenz blieben so die Schlüsselzuweisungen auf dem Niveau der Vorjahre. Als „Blick in die Glaskugel“ wurden die erwarteten Einnahmen aus der Gewerbesteuer bezeichnet.

 

Keine Veränderungen schlägt der Ausschuss bei Hebesätzen (Grund- und Gewerbesteuern) und den Gebühren für Wasser und Abwasser vor.

 

Über zwei Stellen im Stellenplan der Gemeinde

 

Der Blick auf den Stellenplan weist für 2021 nun 2,56 Stellen aus. Dabei handelt es sich um einen errechneten Schnitt: Im nächsten Jahr hat Schmalensee von Februar bis Juni zwei Gemeindearbeiter – der Nachfolger für den dann in den Ruhestand wechselnden Volker Kay soll in der Sitzung der Gemeindevertretung am 16. Dezember vorgestellt werden – und rechnet mit einer zusätzlichen Kraft, u.a. als Urlaubs- und Krankheitsvertretung, auf 450-Euro-Basis.

 

Eine Richtigstellung zur letzten Berichterstattung in Sachen Gemeindefinanzen hatte Tim Andresen außerdem vorgebracht: Die im Oktober bekannt gewordene Fehlbetragszuweisung in Höhe 125.371,84 Euro (die das prognostizierte Defizit im Haushalt 2021 nicht auszugleichen vermag) war nur für das Jahr 2018, nicht für die Jahre 2016 und 2018 erfolgt.

Foto zur Meldung: Haushaltsplanung der Gemeinde Schmalensee: Fehlbetrag prognostiziert
Foto: Haushaltsplanung der Gemeinde Schmalensee: Fehlbetrag prognostiziert

Eine Online-Ausbildungsmesse für Abiturienten

(09. 12. 2020)

Mitteilung der Agentur für Arbeit Elmshorn vom 07.12.2020:

 

Metropolregion Hamburg sucht Nachwuchs:

 

Abiturientinnen und Abiturienten aufgepasst! Am Samstag, 12. Dezember 2020 startet Hamburgs Online-Ausbildungsmesse „AbiUp Digital“. In der Zeit von 14 bis 17 Uhr gibt es zahlreiche Informationen, persönliche Beratung und konkrete Firmenkontakte rund um den Berufseinstieg. Über 40 Betriebe präsentieren auf der AbiUp Digital ihre anspruchsvollen Ausbildungsstellen.

 

Mit einem Klick auf www.abi-up.de geht es vom heimischen PC, Tablet oder Smartphone direkt los. Auf der Webseite können sich die jungen Leute auch auf den Termin vorbereiten und über die Unternehmen und deren Ausbildungsangebote informieren. Ein E-Book gibt weitere wichtige Hinweise und Tipps zum Messebesuch, die auch für weitere Bewerbungsaktivitäten gut zu verwenden sind.

 

Interessante Ausbildungsplätze gibt es am Samstag in vielen Wirtschaftsbereichen: Gesundheit, Chemie, Öffentliche Verwaltung, Energie- oder Medizintechnik, Logistik, Handel oder Dienstleistung.

 

 Technische Hinweise, die für die Teilnehmenden: 

  • AbiUp Digital ist ohne Installation von Drittsoftware mit den Betriebssystemen Windows, MacOS, Linux, Android oder iOS über einen aktuellen Internet-Browser nutzbar.
  • Per Mausklick bestätigt der Besucher von AbiUp Digital die Datenschutzhinweise. Empfohlen wird die Nutzung aktueller Versionen von Chrome oder Firefox.
  • Unter iOS (iPhone oder iPad) muss die aktuelle Version des Safari-Browsers genutzt werden. Der Internet-Explorer ist leider nicht nutzbar
  • Für den Live-Video-Chat ist natürlich eine Kamera und ein Mikrofon (eingebaut oder z.B. per USB am Computer angeschlossen) notwendig.

 

Foto zur Meldung: Eine Online-Ausbildungsmesse für Abiturienten
Foto: Eine Online-Ausbildungsmesse für Abiturienten

Coronavirus: Standorte der Impfzentren benannt – etliche für Schmalenseer erreichbar

(08. 12. 2020)

Am 24. November haben das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren, die Kassenärztliche Vereinigung, die Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Landesverbände und das Landeskommando Schleswig-Holstein der Bundeswehr (Streitkräftebasis) in einer gemeinsamen Erklärung die Standorte für zukünftige 28 Impfzentren benannt. Wenig später wurde auf Intervention der Norderstedter Oberbürgermeisterin ihre Stadt als 29. (länderübergreifendes) Impfzentrum benannt, das auch dem Hamburger Norden dienen soll.

 

Im Kreis Segeberg wurden neben Norderstedt auch Kaltenkirchen (Gewerbehalle) und eine Tennishalle in Wahlstedt als Impfstandorte festgelegt.

 

Ein Auszug aus der Mitteilung des Ministeriums vom 24.11.2020:

 

Land, Kommunen, Kassenärztliche Vereinigung (KVSH), Bundeswehr und weitere Beteiligte wie das Technische Hilfswerk (THW) und andere Hilfsorganisationen arbeiten derzeit in Schleswig-Holstein intensiv am Aufbau von Impfzentren. „Wir werden bereit sein, sobald ein COVID-19-Impfstoff verfügbar ist. Bis zum 15. Dezember sollen die Strukturen stehen“, so Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg. „Die Impfung wird ein großer Schritt sein auf dem Weg aus dieser Pandemie. Aber jede einzelne Person kann mit Geduld und weiterhin großer Disziplin bei Abstands- und Hygieneregeln ihren eigenen Teil dazu beitragen, damit wir gemeinsam erfolgreich sind. Mein großer Dank gilt allen Beteiligten vor Ort, die gemeinsam den Kraftakt des Aufbaus der Zentren leisten.“ Die Teilnahme an der Impfung sei freiwillig, betonte der Minister.

 

Die Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein hat mit der Rekrutierung der Ärztinnen und Ärzte begonnen. Laut Pressemeldungen ist die Bereitschaft sehr hoch.

 

Vorbehaltlich der Verfügbarkeit des Impfstoffes könnten in den Zentren insgesamt bis zu 300.000 Impfungen pro Monat durchgeführt werden. Weitere Personen sollen in Krankenhäusern und über mobile Impfteams in Pflegeeinrichtungen und ähnlichen Einrichtungen geimpft werden können. Nach aktuellem Planungsstand soll das Impfgeschehen nach spätestens sechs Monaten in den Regelbetrieb, also die Hausarztpraxen, überführt werden. Dies könnte abhängig von der Impfstoffentwicklung und den Anforderungen an den Impfstoff, wie z.B. die Tiefkühlung, auch früher erfolgen.

 

Zum Impfverfahren: Die Impfung ist freiwillig. U.a. aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit zu Beginn wird eine Priorisierung der Impfungen erfolgen. Diese wird durch die im Einzelnen noch festzulegenden Kriterien der ständigen Impfkommission (StiKo) in Abstimmung mit dem Ethikrat erfolgen. Eine Regelung hierzu wird dann das Bundesgesundheitsministerium im Rahmen einer Verordnung (nach § 20i Absatz 3 Ziffer 1 a) SGB V treffen. Impfungen werden mit Termin sowie Nachweis einer entsprechenden Impfberechtigung durchgeführt werden können. Zum genauen Anmeldeverfahren und den Voraussetzungen wird noch informiert werden.

 

Die weiteren Impfzentren in Schleswig-Holstein – in Kiel: Schwedenkai, Citti-Park (UKSH); in Flensburg: folgt; in Neumünster: Holstenhallen; in Lübeck: Musik- und Kongresszentrum (MuK); in Dithmarschen: Heide, Brunsbüttel; im Herzogtum Lauenburg: Geesthacht, (Alt-)Mölln; in Nordfriesland: Husum, Niebüll; in Ostholstein: Eutin, Lensahn, Bad Schwartau; im Kreis Pinneberg: Elmshorn, Prisdorf; im Kreis Plön: Plön, Schönberg; in Rendsburg-Eckernförde: Büdelsdorf, Gettorf; in Schleswig-Flensburg: Kropp, Norderbrarup; in Steinburg: Itzehoe; in Stormarn: Bad Oldesloe, Reinbek, Großhansdorf.

 

Noch ein Impfzentrum – in Wankendorf?

 

Wird es unweit Schmalensees ein weiteres Impfzentrum geben, die Nummer 30? So wie seinerzeit in Norderstedt regt sich Protest im Amt Bokhorst-Wankendorf. Dort fühlt man sich vom Kreis Plön schichtweg „vergessen“, wohl wegen der Lage fernab von Holsteinischer Schweiz und Ostsee. Jedenfalls hat man laut Kieler Nachrichten vom 5. Dezember ein Wohn- und Geschäftshaus in Wankendorf neben dem Rewe-Markt dem Kreis Plön als Impfzentrum vorgeschlagen. Im Haus gebe es auf mehreren hundert Quadratmetern Leerstand und davor hinreichen Parkplätze. Sollte der Vorschlag noch Berücksichtigung finden, hätten Schmalenseer, die geimpft werden können, ein deutlich nähergelegenes Impfzentrum zur Verfügung – denn die Schleswig-Holsteiner sollen sich in egal welchem Impfzentrum des Landes sowie in Hamburg ihre Impfung verpassen lassen können.

 

 

 

Foto zur Meldung: Coronavirus: Standorte der Impfzentren benannt – etliche für Schmalenseer erreichbar
Foto: Coronavirus: Standorte der Impfzentren benannt – etliche für Schmalenseer erreichbar

Schmalensee trotzt Corona: Terminabsprache für 2021 am 16. Dezember vor der Sitzung der Gemeindevertretung

(07. 12. 2020)

Osterfeuer – ausgefallen; Vogelschießen – ausgefallen; Bingoabend und Staudenfest – abgesagt; Jubiläumsaktion der Feuerwehr (130 Jahre) – nicht über das Planungsstadium hinausgekommen; Jubiläen von Sportverein (40) und Sparklub (70) – dito. Die Negativbilanz geselligen Zusammenlebens in Schmalensee ließe sich ausbauen. Aber es muss weitergehen, und die Pandemie-Situation wird sich bessern. Dafür will Schmalensee vorbereitet sein: Am 16. Dezember gilt es, Termine für das Jahr 2021 abzustimmen.

 

Traditionell am Abend der letzten Sitzung der Gemeindevertreter vor dem Weihnachtsfest findet die Terminabsprache statt. Ergebnis ist der „Terminkalender der Gemeinde Schmalensee“, der dann kurz vor oder nach dem Jahreswechsel im amtlichen Mitteilungsblatt „Blickpunkt Bornhöved“ veröffentlicht wird. Und natürlich auch in der stetig aktualisierbaren Terminliste auf dieser Gemeinde-Homepage. Unter Hinweis auf beide Medien, Blickpunkt und Homepage, lädt Bürgermeister Sönke Siebke ein:

 

Sehr geehrte Vorstände der Vereine, Organisationen, Interessengruppen, örtlichen Wählergemeinschaften und Parteien, am Donnerstag, 16. Dezember 2020, findet im Gasthof Voß um 19 Uhr die Terminabsprache für das Jahr 2021 statt. Diese bietet Ihnen allen die Möglichkeit, geplante Versammlungen, Veranstaltungen und  Aktionen so miteinander abzustimmen, dass es im Laufe des nächsten Jahres nach Möglichkeit zu keinen Überschneidungen kommt. Die Terminübersicht wird Blickpunkt Bornhöved und auf der Homepage www.gemeinde-schmalensee.de erscheinen. Sollten Sie nicht teilnehmen können, besteht auch die Möglichkeit, mir im Vorwege Termine anzuzeigen, damit diese entsprechende Berücksichtigung finden.

 

In diesem Jahr 2020, dem Pandemie-Jahr, haben wir in der Terminliste unserer Gemeinde-Homepage alle angekündigten und dann aufgrund von Covid-19 abgesagten Veranstaltungen stehen lassen und mit einem „Abgesagt“ gekennzeichnet. Nicht aus Selbstmitleid, sondern um uns allen stets vor Augen zu halten, wozu wir eigentlich in der Lage wären, müssten wir nicht derart aufeinander achten. Wenn wir das über den 10. Januar 2021 hinaus auch weiter tun müssen, werden wir das getreu dem Motto „wat mutt, dat mutt“ tun. Aber erst einmal wollen wir positiv denken und uns für das neue Jahr einiges vornehmen.

Foto zur Meldung: Schmalensee trotzt Corona: Terminabsprache für 2021 am 16. Dezember vor der Sitzung der Gemeindevertretung
Foto: Schmalensee trotzt Corona: Terminabsprache für 2021 am 16. Dezember vor der Sitzung der Gemeindevertretung

Weihnachtliche Vorlesezeit der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft am 9. Dezember

(07. 12. 2020)

Mitteilung der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft vom 03.12.2020:

 

Die Vorweihnachtszeit genießen – trotz Krebserkrankung und Coronavirus – geht das? Weihnachten ist das Fest der Lichter, es ist die Zeit, um beisammen zu sein. Aber wer mit einer schweren Krankheit wie Krebs lebt, kann seine Fragen und Sorgen nicht immer so leicht ausblenden. Gerade in Zeiten der Coronavirus-Pandemie erfahren Menschen mit Krebs in aller Härte, welche Folgen ihre Erkrankung hat. Sie fühlen sich schon durch die Krebserkrankung unsicher und angreifbar. Die aktuelle Situation verstärkt diese Ängste. Und auch Familie und Freunde sind mitbetroffen und müssen lernen mit der neuen Situation umzugehen.

 

Gerade die Weihnachtszeit zeigt den Betroffenen, dass sich Vieles verändert hat. Dennoch bietet genau diese besinnliche Zeit die Möglichkeit, neue Kraft zu tanken. Die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft lädt deshalb Krebsbetroffene und ihre Familien und Freunde am 9. Dezember um 16 Uhr zu einer weihnachtlichen Online-Vorlesezeit ein.

 

Dieser Nachmittag soll dabei helfen, den Moment zu genießen und aus dem Schönen Optimismus zu ziehen, anstatt  ständig an die Krankheit und die ungewisse Zukunft zu denken. „Manchmal sind es die kleinen Geschichten, Gedanken, Anekdoten und Begegnungen, die an einem schlechten Tag wieder Mut machen können“, weiß Norma Jensen (www.achtsaam.de), Stress- und Mentalcoach. Sie wird am 9. Dezember eine Stunde lang Weihnachtsgeschichten, Märchen und Gedichte vorlesen. Währenddessen können es sich die Zuhörer Zuhause auf dem Sofa mit einer warmen Decke und einer Tasse Tee gemütlich machen.

 

„Mit dieser Aktion möchten wir Krebspatient*innen und ihren Angehörigen in der Vorweihnachtszeit eine Freude machen und den Blick - zumindest für einen Nachmittag - auf das Schöne lenken. Auf persönliche Glücksmomente, auf weihnachtliche Vorfreude oder auch auf Erinnerungen an liebgewonnene Rituale“, betont Katharina Papke, Geschäftsführerin der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft.

 

Gern können Familienmitglieder auch gemeinsam teilnehmen und genießen. Vielleicht gibt es auch Enkelkinder oder Freunde, die älteren oder weniger technisch ausgestatteten Betroffenen eine Teilnahme ermöglichen.

 

Eine Idee ist, zwischen den Geschichten die persönlichen Glücksmomente 2020 einiger Teilnehmer vorzulesen – in anonymer Form. Wer mit seinem Glücksmoment den Nachmittag bereichern möchte, kann diesen an senden. Auf der Homepage der Krebsgesellschaft werden sie dann bis zur Vorlesezeit sichtbar gemacht.

 

Die Online-Vorlesezeit findet über das datenschutzkonforme Programm GoToMeeting statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Benötigt wird lediglich ein PC, Laptop oder Tablet mit Internetzugang. Eine Anmeldung mit Angabe einer Mailadresse ist erforderlich unter: 0431-8001080 oder .

Foto zur Meldung: Weihnachtliche Vorlesezeit der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft am 9. Dezember
Foto: Weihnachtliche Vorlesezeit der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft am 9. Dezember

Was gab's im November? Blick über den Tellerrand

(05. 12. 2020)

Was in der Nachbarschaft oder im Kreis Segeberg geschieht, findet nicht unbedingt Niederschlag auf der Gemeinde-Homepage, kann aber durchaus von Interesse in Bezug auf kommunalpolitische und gesellschaftliche Themen sein. Eine kleine Presseschau aus dem Monat November:

 

Spendenflut dank nicht vorhandener Pandas

 

Ein Aufschrei ging dank des Internets rund um die Welt, weil die Direktorin des Tierparks Neumünster im ersten Corona-Lockdown als Worst-Case-Szenario skizzierte, dass bei ausbleibenden Einnahmen Raubtiere mit geschlachteten anderen Tieren gefüttert werden müssten. Die englische BBC, so die Kieler Nachrichten (Holsteiner Zeitung) am 18. November, brachte diese Nachricht in ihrem Internetauftritt unter Verwendung eines Bildes von Panda-Babys – aus dem Berliner Zoo zwar, der Tierpark Neumünster hat gar keine Pandas – was die tiefe Betroffenheit zusätzlich steigerte. Und ebenso die Spendenbereitschaft. Zahlreiche Internetnutzer leisteten virtuelle „Heuspenden“ und die Hilfe kommt aus der ganzen Welt.

 

Bornhöved will neue Kita bauen

 

In der Ortsmitte von Bornhöved, am Kuhberg, gibt es eine Brachfläche, für deren Bebauung laut Segeberger Zeitung vom 9. November ein Plan besteht: Eine neue Kita soll gebaut werden, die Platz für 100 Kinder bieten wird. Der Bedarf sei u.a. da, weil die Gemeinde zuletzt ein Baugebiet mit 40 Grundstücken erschlossen hat, in dessen Nachbarschaft weitere 30 Wohneinheiten entstehen werden. An Gesamtkosten werden 2,7 Millionen Euro erwartet – verbunden mit der Hoffnung auf großzügige Förderungen. Baubeginn ist voraussichtlich Ende 2021. Bornhöved muss handeln, das neue Kita-Gesetz beschränkt die Gruppengrößen. Und die schon vorhandenen Einrichtungen, der Vicelin-Kindergarten der Kirchengemeinde und Eris Arche, haben laut Bericht ihre Kapazitätsgrenzen erreicht.

 

Trappenkamp will Schule erweitern

 

Der Amtssitz Trappenkamp will Bildungsstandort sein. Bis zu 6 Millionen Euro sollen investiert werden, um die Richard-Hallmann-Schule zukünftigen Bedürfnissen anzupassen und zu erweitern. Es sollen 13 neue Klassenräume entstehen. Dazu, in Nebengebäuden, Fachräume für Theater und Musik, außerdem ein Medienraum. Im Frühjahr 2021 soll es losgehen. Während von vielen ambitionierten Projekten, die Trappenkamp auf den weg bringen möchte, einige eventuell angesichts der Finanzlage auf den Prüfstand kommen, sei das Schulbau-Projekt unantastbar, Die Schule habe oberste Priorität, wird Bürgermeister Harald Krille in der Segeberger Zeitung am 7. November zitiert.

 

Weiter 120 Km/h auf der A21 bei Bornhöved

 

Zwischen 2016 und 2018 war die A21 zwischen Trappenkamp und dem Ausbauabschnitt nördlich von Stolpe in beiden Fahrtrichtungen saniert worden. Im Januar 2019 hatte man dann Löcher im Asphalt festgestellt, die inzwischen vollständig versiegelt wurden. Laut Meldung der Segeberger Zeitung vom 12. November konnte die Ursache für die Bildung der Löcher nicht gefunden werden. Das im Zuge des Verfahrens eingerichtete Tempolimit von 120 Kilometer pro Stunde soll vorerst aufrechterhalten werden. Der Grund sei, dass Anlieger sich über mangelnden Lärmschutz beklagt hätten und nun Messungen „der lärmtechnischen Eigenschaften des Fahrbahnbelags“ vorgenommen wurden. Deren Ergebnisse würden aber wohl erst im Januar 2021 vorliegen.

 

Solarparks in der Umgebung geplant

 

Ein wahrer Boom scheint im Bereich der Solarparks eingesetzt zu haben. Sowohl in Ruhwinkel als auch in Stolpe sind dafür Flächen an der A21 benannt worden, auf denen Grundeigentümer und Investoren Projekte verwirklichen wollen. Die Kieler Nachrichten berichten am 13. November zudem von einem Projekt an der alten Eisenbahnlinie Neumünster-Ascheberg auf Gemeindegebiet von Bönebüttel.

 

Auch bei Bornhöved ist – wie im Oktober berichtet – ein Solarpark geplant, westlich der Autobahn auf einer Fläche gegenüber der Siedlung Sanden.

 

Erzeuger auf der Zinne: Bauern protestieren vor Meiereien

 

Den 11. November hatten sich Landwirte aus allen Landesteilen ausgeguckt, um auf ihre aktuelle Lage aufmerksam zu machen und höhere Erzeugerpreise zu fordern. Die Speerspitze bei dieser Aktion bildeten Milchbauern, die vor die Meiereien des Landes zogen und Forderungen überreichten. Dabei aber kamen auch Förderungen für weitere Produktionszweige zur Sprache. So werden für den Liter Milch mindestens15 Cent mehr gefordert (die Meierei Holtsee, so ein Bericht der Kieler Nachrichten vom 12. November, zahlt 31 Cent); für das Kilo Rindfleisch mindestens 1 Euro mehr und für das Kilo Schweinefleisch mindestens 50 Cent mehr. Für das Kilo Geflügel werden mindestens 20 Cent mehr gefordert.

 

Die landwirtschaftlichen Erzeuger sind insbesondere im November deutlich gekniffen: Die Schweinemäster etwa müssen nach Auftreten der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Brandenburg und Sachsen fürchten, dass diese auch den Weg nach Schleswig-Holstein findet. Obendrein gibt es den sogenannten „Schweinestau“: Wegen Corona bedingter Schließungen von Schlachtbetrieben können die Tiere zum Teil nicht wie geplant auf den Markt gebracht werden. Und die Geflügelhalter werden im anlaufenden Weihnachtsgeschäft durch die Vogelgrippe (Geflügelpest) beeinträchtigt.

 

Gegenwind für ein Kreismuseum

 

Einen Förderverein Kreis- und Stadtmuseum Segeberg gibt es schon und mit dem ehemaligen (und recht maroden) Höhlenkrug in der Bad Segeberger Altstadt auch ein Objekt zur Ansiedlung der Einrichtung. Aber Unterstützung kommt seit dem „Segeberger Manifest“ im November 2018 in erster Linie externen Experten. Es gibt Befürworter wie Gegner. Fakt ist: Segeberg ist der einzige Kreis ohne ein Kreismuseum. Der politische Kreis steht nur in Teilen hinter der Idee und die Kreisverwaltung mit Landrat Jan Peter Schröder an der Spitze ist laut Bericht der Lübecker Nachrichten vom 13. November nicht bereit, eine Machbarkeitsstudie zu begleiten. Unterdessen versuchen die Verfechter des Kreis- und Stadtmuseums, auch andere Akteure des gesellschaftlich-kulturellen Lebens für ihre Sache zu gewinnen, die ein modernes Museum mit entsprechenden Räumlichkeiten für Seminare, Konzerte, Workshops und Vorträge nutzen könnten. An Kapazitäten für 150 bis 200 Personen wird dabei gedacht.

 

Feuerwehren kooperieren wegen Mitgliederschwund

 

Nicht ganz um die Ecke liegen die Kreis Plöner Gemeinden Bendfeld und Krummbek. Was aber dort im Bereich der Freiwilligen Feuerwehr geschieht, ist erwähnenswert, denn es geht darum, wie einem Rückgang der Mitgliederzahl bei den Aktiven begegnet wird, was auch der Schmalenseer Wehr drohen kann. In Bendfeld (10 Aktive) und Krummbek (23) ist laut Bericht der Kieler Nachrichten vom 6. November die Zahl bereits viel zu klein. Da beide bereits im Bereich der Jugendfeuerwehr kooperieren, fiel es nicht schwer, eine gemeinsame Lösung zu finden, die nicht auf eine „von oben“ verordnete Pflichtfeuerwehr setzte: Beide Wehren bleiben selbstständige Einheiten (und Kulturträger) ihrer Gemeinden, haben aber eine gemeinsame Führung, üben gemeinsam und rücken bei Alarmierung stets gemeinsam aus. Per Vertrag, den die Gemeindevertretungen genehmigt hatten, ist dies geregelt. So soll u.a. stets der stellvertretende Wehrführer aus der jeweils anderen Gemeinde kommen als der Wehrführer.

 

Feuerwehr löst sich auf wegen Mitgliederschwund

 

Im Kreis Segeberg geht man einen etwas anderen Weg: Weil die Personalstärke der Freiwilligen Feuerwehr Hüttblek zu gering ist, löst sich diese auf und wird eine Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Struvenhütten. Offiziell also – und entsprechend vertraglich zwischen beiden Gemeinden vereinbart – ist die Struvenhüttener Wehr auch für Hüttblek zuständig. Und entsprechend werden alle Kräfte bei Alarmierung auch gemeinsam ausrücken und den jeweiligen Einsatz abarbeiten. Ihre „kulturellen“ Aufgaben vor Ort in Hüttblek werden die Blauröcke aus diesem Dorf weiter ausführen.

 

Kreis Plön will auch Löschdecken

 

Im Kreis Segeberg ist jede Feuerwehr mit einer Löschdecke zur Bekämpfung von Pkw-Bränden, insbesondere E-Autos, ausgestattet worden. Bezahlt hat diese der Kreis Segeberg, der dafür 282.000 Euro bereitgestellt hatte. Auch die Freiwillige Feuerwehr Schmalensee hat ihre 36 Kilo schwere Löschdecke schon bekommen. Im Kreis Plön wird sich der Kreistag nun auch mit der Thematik befassen. Unter Hinweis auf den Kreis Segeberg möchte die Plöner CDU-Kreistagsfraktion einen entsprechenden Antrag einbringen. Laut Kieler Nachrichten in ihrer Ostholstein-Ausgabe vom 21. November sollen für 35.000 Euro aber erst einmal elf Löschdecken beschafft werden – für ausgewählte Wehren, den Löschzug Gefahrgut und die Plöner Feuerwehrtechnische Zentrale.

 

Wohin mit dem Restgeld vom Abi-Ball-Konto?

 

Mit dieser Frage mussten sich die Abiturienten der Trappenkamper Richard-Hallmann-Schule auseinandersetzen, die bereits im Juni 2019 ihren Abschluss hatten feiern können. Übrig blieben 637,26 Euro, mit denen sich vielleicht noch etwas hätte anstellen lassen können, wäre da nicht seit März 2020 diese Corona-Pandemie. Also verständigte man sich im Jahrgang darauf, das Geld einem guten Zweck zuzuführen: Das Tierheim Neumünster bekam eine Spende, über die sich stellvertretend Swen Kratzenberg und Sarah Bergien mit den Hunden Basti und Sheila freuten. Überbringer des symbolischen Schecks waren am 25. November Maite Sophie Jens aus Schmalensee und ihr ehemaliger Mitschüler Christoph Esch.

 

WZV im Clinch mit Norderstedt – Abfallgebühren steigen

 

Schon länger schwelt ein Streit zwischen der Stadt Norderstedt und dem Wege-Zweckverband der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV). Es geht um den Recyclinghof des WZV in der Stadt, den diese gern übernommen hätte, den der Verband aber als bedeutenden Umschlagplatz behalten will. Nun hat Norderstedt den Vertrag mit dem WZV gekündigt und will den eigenen Wertstoffhof umfangreicher nutzen.

 

Am 16. November meldet die Segeberger Zeitung, dass der WZV, unabhängig von der Norderstedt-Thematik, die Abfallgebühren erhöhen wird: Die Verbandsversammlung am 15. Dezember hat sich demnach zum dritten Mal binnen vier Jahren mit einer Anhebung der Abfallgebühren zu befassen. Nach einer Steigerung um 28 Prozent 2018 und 18 Prozent 2019 soll im Jahr 2021 ein Anstieg um 8,21 Prozent erfolgen, um auf steigende Lohnkosten, Unterdeckungen aus den Vorjahren und die notwendige Nachsorge bei der Deponie Damsdorf/Tensfeld reagieren zu können. Am Beispiel der beliebten Kombination 80-Liter-Biotonne, 240-Liter-Papiertonne und 120-Liter-Restmülltonne ergäbe dies eine Steigerung der jährlichen Abfallgebühren eines Haushaltes von 261,60 auf 283,08 Euro.

 

Keine zusätzlichen Schulbusse wegen Corona

 

Volle Schulbusse haben eine landesweite Debatte darum ausgelöst, welchen Sinn eine Maskenpflicht und Abstandsregeln im Schulunterricht haben, wenn doch die Schüler vor und nach dem Unterricht zum Teil dicht gedrängt in den Bussen sitzen und stehen. Der Einsatz von mehr Bussen wird angeregt – und verworfen: Wie die Segeberger Zeitung am 14. November berichtet, sei das aus Kapazitäts- und Kostengründen nicht kreisweit umzusetzen und würde dort, wo nicht mehr Busse eingesetzt würden, eine Neiddebatte auslösen. Skurril mutet ein zitierter Experten-Tipp dazu an: Zur Vermeidung einer Verbreitung von Aerosolen sollten die jungen Fahrgäste weder lachen noch singen – und am besten auch nicht reden.

Am 17. November melden auch die Kieler Nachrichten in ihrer Ostholstein-Ausgabe für den Kreis Plön, dass seitens der Verkehrsbetriebe Kreis Plön (VKP) ein Einsatz zusätzlicher Busse nicht vorgesehen sei. Unter anderem gebe es Linien, auf denen das gar nicht notwendig würde, weil die Busse und zusätzlich eingesetzte Taxis laut Zählungen im Zeitraum 21. September bis 2. Oktober nicht immer voll ausgelastet seien. Explizit wird dabei auf die Linien 361 (von Bornhöved über Schmalensee) und 362 (von Stocksee über Dersau) über Ascheberg nach Plön verwiesen.

 

Jugendfeuerwehr erhält Küchenmodule

 

Die 1972 gegründete Jugendfeuerwehr Bornhöved, Anlaufpunkt auch für junge Schmalenseer, die sich für die Blaulichtorganisation Feuerwehr begeistern, fährt alle zwei Jahre ins Zeltlager. Zukünftig, so ist im Blickpunkt Bornhöved am 19. November zu lesen gewesen, wird vor allem das Zubereiten der Verpflegung in der Zeltlagerküche noch mehr Spaß machen: Philipp Baumann, selbst Ausbilder der Jugendfeuerwehr, hat mit Unterstützung seines Vaters Stefan Baumann fünf Rollwagen als mobile Küchenmodule entwickelt. Echte Handarbeit wurde für den Nachwuchs der Blauröcke aus Bornhöved und Umgebung geleistet. Die Grundgestelle sind Rollwagen, die von Beckmann Gartenbau Gönnebek gegeben wurden; in der Stolper Werkstatt der Firma Ricks Steel Concepts (Rick Burmeister) wurden dann Module etwa zur Geschirraufbewahrung oder zum Spülen.

 

Corona-Pandemie: Wo soll geimpft werden?

 

Mitte November wurde den Menschen Hoffnung auf eine Verfügbarkeit eines oder mehrerer Impfstoffe gemacht. Und noch vor der Genehmigung des hoffnungsvollsten Mittels durch US-amerikanische Behörden rollte bereits die vorbereitende Logistik an, begleitet von Spekulationen und Debatten um Reihenfolgen der zu Impfenden und Standorte für sogenannte Impfzentren. Während die Gruppe derer, die mit erster Priorität zu impfen sind, in den Äußerungen von Entscheidungsträgern und Experten auf Bundes- und Länderebene immer größer wurde und wird, stehen auf lokaler Ebene die Impfzentren im Fokus. Dem Kreis Segeberg wurde am 24. November zugestanden, zwei Impfzentren einzurichten. Alle Zeitungen berichteten in der Folge. Demnach werden in Kaltenkirchen eine Gewerbehalle und in Wahlstedt eine Tennishalle als Impfzentren herhalten. Leer geht die Kreisstadt Bad Segeberg aus. Anders dagegen die fünftgrößte Stadt des Landes, Norderstedt: Zunächst aufgrund ihrer Nähe zu Hamburg und Elmshorn im Kreis Pinneberg nicht auf der Liste, wurde sie nach Intervention u.a. ihrer Oberbürgermeisterin als Schleswig-Holsteins Impfzentrum Nr. 29 nachträglich benannt. Ort wird wohl das Kulturzentrum „TriBühne“. Mit der Besonderheit, ein länderübergreifendes Impfzentrum zu sein – auch für Hamburgs Norden. Übrigens: Stand 27. November sollen sich Schleswig-Holsteiner in allen 29 Impfzentren des Bundeslandes sowie den Hamburger Einrichtungen impfen lassen können. Bis zum 15. Dezember sollen alle Zentren einsatzbereit sein.

 

Nochmal Busse: Kreis Segeberg verliert vor Gericht Streit um Ausschreibung

 

Mittels Ausschreibung hatte der Kreis Segeberg zahlreiche Buslinien des ÖPNV neu vergeben. Statt der Bahn-Tochter Autokraft sollte die Firma Rohde Verkehrsbetriebe/Transdev den Zuschlag erhalten, die seit 2012 in Bad Segeberg den Stadtbus betreibt. Doch die Autokraft klagte – vor dem Oberlandesgericht unterlag der Kreis Segeberg, da er nicht hinreichend geprüft habe, ob Rohde genügend Reserven in ihrem Fahrzeugkonzept vorhalte. Die Folge: Bis Mitte 2021 mindestens ändert sich nichts an den Bushaltestellen im Kreisgebiet. Das heißt für Fahrgäste auch, dass versprochene moderne Busse, mit WLAN, Videoüberwachung, Farbmonitoren und obendrein umweltfreundlicher (noch) nicht rollen.

Gar nichts ändert sich übrigens für Fahrgäste aus dem Raum Bornhöved: Die Linie im sogenannten „Korridor“ von Bad Segeberg über Tensfeld, Trappenkamp und Bornhöved nach Kiel war in den umstrittenen 60 Prozent des Segeberger ÖPNV laut Segeberger Zeitung vom 18. November nicht enthalten.

 

Umzug der Landesfeuerwehrschule nach Neumünster?

 

Für Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren im Amt Bornhöved, die eine Karriere im blauen Rock anstreben, könnte dies eine gute Nachricht sein: Vielleicht könnte die Landesfeuerwehrschule von Harrislee bei Flensburg in die frühere Hindenburg-Kaserne in Neumünster umziehen. Der Holsteinische Courier berichtete am 28. November davon, dass diese Überlegungen angestellt werden, um den ehemaligen Sitz u.a. der 6. Panzergrenadierdivision und später der Panzerbrigade 18 „Holstein“ einer zweckmäßigen Nutzung zuzuführen. In Teilen der Liegenschaft sind schon einige Blaulichtorganisationen der kreisfreien Stadt Neumünster untergebracht. Allerdings ist auch eine Wohnbebauung oder ein Einsatz-Trainingszentrum für den Zoll im Gespräch. Für die Verlegung der Landesfeuerwehrschule spricht, dass die Liegenschaft in Harrislee mittlerweile beengt und Neumünster zentral im Land gelegen ist.

 

Eine Buslinie rund um den Großen Plöner See

 

Für ein ambitioniertes Projekt in der Nachbarschaft verfolgt die Firma Konzepte 21: Laut Kieler Nachrichten (Ostholsteiner Zeitung) vom 28. November will das Unternehmen eine touristische Buslinie rund um den Großen Plöner See führen. Jeweils von Mai bis September soll der Bus 18 bis 20 Haltestellen ansteuern – darunter Dersau und Ascheberg-Schwiddeldei und Ascheberg-Bahnhof. Und das innerhalb einer Stunde. 34,2 Kilometer misst die Strecke, die voll auf die Sommersaison ausgerichtet ist und Fahrgästen u.a. ermöglichen soll, mittels Tagesticket beliebig ein- und auszusteigen und die örtlichen Attraktionen zu besuchen. Auch sollen bis zu acht Fahrräder mitgeführt werden können. Das Konzept wirkt laut KN-Bericht recht ausgefeilt. Was noch fehlt, sind ein Bus nebst Fahrer.

 

Schwentinegebiet wird von Quickborn aus „verwaltet“

 

Die Gemeinde Ascheberg lässt sich zukünftig von der Verwaltung der Stadt Quickborn verwalten. Und auch eine weitere Institution, der Gewässerunterhaltungsverband (GUV) Schwentinegebiet im Kreis Plön geht diesen Weg und wird ab dem 1. Januar 2021 eine Verwaltungskooperation mit der Stadt aus dem Hamburger Randbereich eingehen. Bislang wurde der in Schellhorn sitzende GUV vom Amt Preetz-Land verwaltet. Berichtet hat darüber die Ostholstein-Ausgabe der Kieler Nachrichten am 17. November. Der GUV selbst umfasst 65 Gemeinden – darunter alle Kreis Plöner Nachbargemeinden Schmalensees – und betreut ein riesiges Gebiet rund um die vom Bungsberg nach Preetz fließende Schwentine („Bungsberg-Schwentine“) und die bei Bornhöved am Fuße des Grimmelsberges quellende „Alte Schwentine“. Rund 400 Kilometer messen die fließenden Gewässer, deren Funktionalität durch den GUV aufrechterhalten wird. Auch die Vorflutgewässer werden im Einklang mit der landwirtschaftlichen Nutzung der anliegenden Flächen betreut – rund 100 Kilometer Gräben, Bäche und Flüsse werden maschinell gepflegt, weitere zehn bis zwölf per Hand gemäht. Eine der neueren aber sehr bedeutenden Aufgaben ist die Herstellung der Durchgängigkeit für Fische mittels Sohlgleiten und Fischtreppen.

Der Grund für den Verwaltungswechsel ist altersbedingt: Der mit der Betreuung des GUV beauftragte Ingenieur des Amtes Preetz-Land geht in den Ruhestand und seine halbe Stelle soll nicht wieder besetzt werden. Räumlich allerdings entfernt man sich nicht ernstlich vom Kreis Plön: In den 130.000 Euro, die der Verband jährlich an Quickborn überweist, ist eine Betreuung durch eine Sachbearbeiterin gewährleistet, die ihr Büro in den Ascheberger Amtsräumen hat.

Die Alte Schwentine fließt durch den Bornhöveder See, gelangt an der Klus in Bornhöved in den Schmalensee und stellt dessen Verbindung zum Belauer See her. Von dort fließt sie u.a. an der Depenauer Wassermühle vorbei in nördlicher Richtung nach Preetz, wo sie sich mit der Bungsberg-Schwentine vereinigt und als Schwentine bei Kiel-Dietrichsdorf in die Kieler Förde mündet.

 

 

 

 

 

Foto zur Meldung: Was gab's im November? Blick über den Tellerrand
Foto: Diese Blüte hielt dem November-Wetter stand, Foto Waltraud Detlof

Katastrophenschutz: Land stattet Kreise und kreisfreie Städte mit Notstromaggregaten aus

(04. 12. 2020)

Mitteilung des Ministeriums für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung vom 25.11.2020:

 

Im Laufe dieser Woche (48. KW, Anm.) erhalten die Kreise und Kreisfreien Städte je zwei leistungsfähige Notstromaggregate. Damit wird für den Fall eines langanhaltenden flächendeckenden Stromausfalls Vorsorge getroffen.

 

„Ohne Strom funktioniert heute fast nichts mehr. Deswegen haben nahezu alle lebenswichtigen Grundversorger heute Notstromaggregate. Die laufen allerdings mit Diesel. Und der kommt aus Tankstellen, die für ihre Pumpen Strom brauchen. Mit unseren Notstromaggregaten können die Kreise und Kreisfreien Städten je zwei Tankstellen im Falle eines Stromausfalls am Laufen halten“, erklärte Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack dazu in Kiel.

 

Dadurch werde die durchgehende Aufrechterhaltung der Handlungsfähigkeit der im Krisen- und Katastrophenfall erforderlichen Behörden und Einrichtungen des Landes sichergestellt. Die Versorgung mit Strom bilde die Grundlage für die Funktionsfähigkeit anderer Infrastrukturdienstleistungen, wie beispielsweise Informations- und Telekommunikationstechnologien, Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung oder das Notfall- und Rettungswesen.

 

Nicht zuletzt die größeren Stromausfälle der vergangenen Jahre in den Bereichen Flensburg und Lübeck hätten gezeigt, wie zentral die Sicherung der flächendeckenden Versorgung mit Treibstoff für die Arbeit der Einsatzkräfte und die Bereitstellung von Versorgungsgütern aus Sicht des Bevölkerungsschutzes sei. Daher finanziere das Innenministerium den Kreisen und kreisfreien Städten in diesem Fall auf freiwilliger Basis die Anschaffung der Notstromaggregate und den Einbau entsprechender Einspeisemöglichkeiten. 1.65 Millionen Euro habe der Haushaltsgesetzgeber dafür zur Verfügung gestellt.

 

Über die Auswahl und Festlegung geeigneter Tankstellen für die Schwerpunktversorgung im Ereignisfall entscheiden die Kreise und Kreisfreien Städte in eigener Zuständigkeit. Dies gilt auch für die Entscheidung darüber, wer die Aggregate im Alltag nutzen kann. „Dafür kommen Feuerwehren, Hilfeleistungsorganisationen und zum Teil auch Ortsverbände des Technischen Hilfswerkes in Frage. Denn ebenso wie die durch das Land zur Verfügung gestellten Katastrophenschutzfahrzeuge dürfen und sollen die Geräte selbstverständlich auch in der täglichen Gefahrenabwehr genutzt werden“, betonte die Ministerin.

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Foto: Katastrophenschutz Symbol

Wege zu Schulabschlüssen am BBZ Bad Segeberg – Digitaler Infoabend am 7. Dezember

(03. 12. 2020)

Für viele Schülerinnen und Schüler streben im nächsten Schuljahr einen qualifizierten Schulabschluss an oder möchten sich beruflich orientieren. Oft fehlen aber die passenden Informationen.

 

Das Berufsbildungszentrum Bad Segeberg lädt deshalb zu einem digitalen Informationsabend für Eltern und zukünftige Schülerinnen und Schüler ein.

 

Die  Veranstaltung findet statt am Montag, 7. Dezember 2020, um 19 Uhr mit Hilfe des Videokonferenztools bigbluebutton: bbb.bbz-se.de/b/ben-mjk-98n

 

Über diese Bildungsangebote können sich Interessierte informieren:

 

  • Berufliches Gymnasium (Abitur, Fachhochschulreife)
  • Berufsfachschule Kaufmännische Assistenz, Fachrichtungen:Fremdsprachen / Informationsverarbeitung (Fachhochschulreife)
  • Berufsfachschule Sozialpädagogische Assistenz (Fachhochschulreife)
  • Fachschule für Sozialpädagogik (Erzieher)
  • Berufsfachschule III Pglegeassistenz (Berufsabschluss und Mittlerer Schulabschluss)
  • Berufsfachschule I (Mittlerer Schulabschluss)
  • Ausbildungsvorbereitung (Erster allgemeinbildender Schulabschluss)

 

Der Weg zu weiteren Infos über das BBZ Bad Segeberg und zum QR-Code für den digitalen Infoabend: www.bbz-se.de

Foto zur Meldung: Wege zu Schulabschlüssen am BBZ Bad Segeberg – Digitaler Infoabend am 7. Dezember
Foto: Wege zu Schulabschlüssen am BBZ Bad Segeberg – Digitaler Infoabend am 7. Dezember

Mönchsweg: Radfernweg wird auf Barrierefreiheit geprüft

(03. 12. 2020)

Die Mitgliederversammlung des Mönchsweg e.V., des Vereins, der den Radfernweg gleichen Namens – der auch durch Schmalensee führt -  touristisch „vermarktet“, hatte seine Mitgliederversammlung am Freitag, 20. November, eigentlich im Bürgerhaus Trappenkamp abhalten wollen. Die allseits bekannten Umstände und Auflagen der Corona-Pandemie machten diese Absicht zunichte. Stattdessen wurde die Versammlung im Internet als Zoom-Konferenz durchgeführt.

 

Prominenter Gast war der für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit und Technologie und Tourismus zuständige Landesminister Bernd Buchholz, der dem Vorstand einen Bewilligungsbescheid für die Prüfung der Machbarkeit barrierefreier Tagestouren am Mönchsweg übergab.

 

Vereinsvorsitzender Horst Weppler und Ulrich Schmidt von der Fachstelle Kirche und Tourismus bei der Nordkirche freuen sich über die Unterstützung ihres Vorhabens: „Auch Menschen, die von Barrieren betroffen sind, sollen den Weg entdecken und genießen können“, so Weppler, der den 2007 eröffneten Radweg mit entwickelt hat. „Dieser Ansatz wird in Schleswig-Holstein erstmalig umgesetzt, vergleichbare Studien sind nicht bekannt“ ergänzt sein Stellvertreter Schmidt

 

Anhand der bundesweit geltenden Kriterien des Kennzeichnungssystems „Reisen für Alle“ sollen ausgewählte Streckenabschnitte für Tagestouren am Radfernweg Mönchsweg untersucht werden. Die Mönchsweg-Akteure hoffen auf eine möglichst große Projektunterstützung und die anschließende Bereitschaft zur Umsetzung von Maßnahmen durch die kommunalen und touristischen Akteure am Weg. Dabei geht es insbesondere um barrierearme Streckenabschnitte, aber auch die Einbindung barrierefreier Angebote entlang des Radfernweges wie zum Beispiel barrierefreie Zugänge zu den Kirchen.

 

Um das Verständnis für das komplexe Thema zu erhöhen, werden Vertreter von Einrichtungen für Betroffene sowie Betroffene selbst in das Projekt eingebunden. Die Ergebnisse der Studie sollen auch anderen touristischen Rad- und Wanderwegen als Grundlage dienen.

 

„Ein tolles Projekt in vielerlei Hinsicht“, so Minister Buchholz. „Zum ersten Mal wird in Schleswig-Holstein Radtourismus und Barrierefreiheit zusammen gedacht. Radfahren ist für Schleswig-Holstein ein bedeutendes Thema mit hohem touristischen Potenzial, vor allem für das Binnenland.“ Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Pilotprojekt des Mönchsweg e. V. mit 49.400 Euro, das entspricht einer Förderquote von 90 Prozent.

 

„Wir unterstützen damit auch die hervorragende Arbeit des Vereins Mönchsweg, die sich in der guten Zusammenarbeit der vielen Akteure zeigt, und das Erlebnis Radfahren auf dem Mönchsweg. Radfahren mit Leib und Seele, und das für jeden.“

Die Nachfrage nach radtouristischen Angeboten ist in diesem Jahr besonders groß. Der Mönchsweg ist hervorragend geeignet, sowohl bekannte als auch verborgene Highlights im schleswig-holsteinischen Binnenland zu erschließen. Die beschilderte Route verläuft ab Bremen 190 Kilometer durch das Land zwischen Elbe und Weser. Nach der Elbquerung geht es ab Glückstadt auf 340 Kilometern über Bad Segeberg, Trappenkamp und Schmalensee bis nach Puttgarden auf Fehmarn.

 

(Quelle: Mitteilung Mönchsweg e.V. vom 23.11.2020)

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Foto: Mönchsweg Schmiedekunstwerk in Trappenkamp

Dezember-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1

(01. 12. 2020)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen geben Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Weil seit Mitte März das neuartige Coronavirus das gesellschaftliche Leben beeinträchtigt und wir sehr wahrscheinlich noch einige Zeit mit Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens belegt sind, gibt es für die treue Leserschaft im Monat Dezember die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr in dieser schweren Zeit ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der erste Teil.

 

Schulfrei für die Volkszählung: In Preußen beziehungsweise im Deutschen Reich findet am 1. Dezember 1885, vor 135 Jahren, eine Allgemeine Volkszählung statt. An diesem Dienstag findet kein Schulunterricht statt, damit die Lehrer sich am „Zählgeschäft“ beteiligen können. Im Januar 1886 liegen die Ergebnisse vor. Demnach hat Schmalensee am Tag der Zählung insgesamt 304 ortsanwesende Einwohner. Fünf Jahre später, am 1. Dezember 1890, werden in Schmalensee nur 280 Personen gezählt.

 

Schmalensee wählt mehrheitlich konservativ: Am 2. Dezember 1990, vor 30 Jahren, findet die erste gesamtdeutsche Wahl zum Deutschen Bundestag statt. Zwei Monate nach der Wiedervereinigung sind die Deutschen in Ost und West bei der zur „Schicksalswahl“ stilisierten Abstimmung zum Urnengang aufgefordert. CDU und FDP erringen einen deutlichen Sieg, erzielen zusammen über 55 Prozent und können den Fortgang der Wiedervereinigung federführend gestalten. Auch im Bundestagswahlkreis 8 Segeberg/Stormarn-Nord werden die Christdemokraten mit ihrem Direktkandidaten Peter-Kurt Würzbach aus Klein Rönnau klare Sieger. 49,2 Prozent kann Würzbach auf sich vereinen. In Schmalensee erhält die CDU 51,7 Prozent der Zweitstimmen, 1987 waren es 50,4 Prozent. Auf die SPD entfallen hier 30,8 (30,0), FDP 7,7 (9,6) und Grüne 5,6 (8,9). Ein Blick auf die abgegeben Zweitstimmen (für die Landeslisten) zeigt aber auch „Ausreißer“: Vier Schmalenseer wählen die rechtsextremen Republikaner, einer sogar die NPD. Die Nachfolgepartei der früheren DDR-Staatspartei SED, die PDS (heute Die Linke) erhält ebenfalls eine Stimme.

 

Nationalsozialisten auf dem Vormarsch: Am 3. Dezember 1930, vor 90 Jahren, berichtet das Segeberger Kreis- und Tageblatt von einer sehr gut besuchten Versammlung der Ortsgruppe der NSDAP. Deren (ungenannter) Vorsitzender weist in seiner Begrüßung darauf hin, „daß Bornhöved in kurzer Zeit eine Hochburg der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei geworden“ sei. Der Redner des Abends, der Kieler Stadtverordnete Petersen, skizziert die augenblickliche Lage der Landbevölkerung: „Der heutige Staat gleicht einem sinkenden Schiff. Nicht nur der Weltkrieg, sondern auch die Revolution ging verloren. Die zahllosen Zwangsversteigerungen von bäuerlichen Betrieben, 16.000 Selbstmorde im Jahr und täglich 10.000 Offenbarungseide eben ein Bild des heutigen Wirtschaftssystems.“

 

Züchter setzen auf Ehrenamtler aus Schmalensee: Der Kreisverein Schwarzbunte Schleswig-Holsteiner hält am 5. Dezember 1925, vor 95 Jahren, im Kreisbauernhaus eine Generalversammlung ab. Die Schmalenseer Willy Harder und Ernst Stegelmann werden in die Körkommission für die Jahre 1926-28 gewählt. Rechnungsprüfer für das Jahr 1925 werden Hugo Saggau und Peter Nagel. Dr. Kitzig vom Tierseucheninstitut Kiel referiert über „Die Rindertuberkulose und deren Bekämpfung“.

 

7.500 DM für alte Schule: Die Gemeinden Bornhöved, Gönnebek und Schmalensee bilden den ursprünglichen Kern des Amtes Bornhöved, das erst nach dem Zweiten Weltkrieg um die Dörfer des Amtes Stocksee erweitert wurde. Am 5. Dezember 1960, vor 60 Jahren, wickelt u.a. die Schmalenseer Gemeindevertretung ein Altprojekt ab: Die frühere von allen drei Gemeinden errichtete Schule in Bornhöved ist verkauft worden, 7.500 D; fließen in den Gemeindehaushalt. Aus diesem bezahlt Schmalensee im Jahr 1961 an Amtsumlage 2.836 DM, an Kreisumlage runde 5.900 DM

 

Unfall mit drei Lastwagen: Die Segeberger Zeitung berichtet am 6. Dezember 1950, vor 70 Jahren, von einem Verkehrsunfall auf der Straße Schmalensee – Bornhöved, in den gleich drei Lkw verwickelt sind. Demnach wird einer davon vollständig zertrümmert, der Fahrer erleidet eine leichte Quetschung an der Brust. Eineinhalb Stunden lang ist die Straße für die Bergungsarbeiten gesperrt.

 

Schmalenseer in Kirchenämter gewählt: In der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Bornhöved finden Wahlen statt. Bis zum 14. Oktober konnten Vorschläge eingereicht werden. Nur 768 von 4.558 Stimmberechtigten nehmen im Kirchspiel am Wahlgang teil. Aus Schmalensee werden Burkhard Saggau (268 Stimmen) und Waltraud Detlof (235) in den Kirchenvorstand (heute Kirchengemeinderat) gewählt.

 

Heimatabend op Platt in Schmalensee: „De Vaderländisch Fruenverein för Bornhövd un Uemgegend givt en groten plattdütschen Unnerhollungsabend mit Danz nah olldütsch Maneer, abends Klock 8 bi Voß.“ So wird im Segeberger Kreis- und Tageblatt mittels Anzeige für einen Heimatabend am 11. Dezember 1920, vor 100 Jahren geworben. Im Nachgang erfahren die Leser in einem Bericht der Zeitung, dass unter Einbindung zahlreicher Gäste für Musik und Volkstänze – in Tracht – und zahlreiche Geschichten nebst Vortrag über „Schmalensees ole Tiden“ eine sehr erfolgreiche Veranstaltung im Saal des Gasthofs stattfindet, die dem ausrichtenden Vaterländischen Frauenverein für Bornhöved und Umgebung einen satten Überschuss an Einnahmen und Spenden für seine Arbeit beschert.

 

Kurzschluss sorgt für Großalarm: Ein Kurzschluss in der Lichtleitung eines Stalles in der „Siedlung“ am Ringreiterplatz führt am 11. Dezember 1970, vor 50 Jahren, zu einem Brand. Um eine Schlauchleitung vom See zur Brandstelle von bis zu 1.000 Meter legen zu können, löst Schmalensees Wehrführer Hermann Heiden Großalarm aus, so dass auch die Wehren aus Bornhöved, Trappenkamp und Tarbek zur Unterstützung anrücken. Allerdings gelingt es der Ortswehr, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Es entsteht ein Sachschaden zwischen 5.000 und 6.000 DM.

 

Hohe Spendenbereitschaft für Soldaten: Im Dezember 1915, vor 105 Jahren, ist das Geschehen des Ersten Weltkriegs im Segeberger Kreis- und Tageblatt allgegenwärtig. Am 12. Dezember 1915 wird vom Militärverein Bornhöved berichtet, dessen Bezirk die Gemeinden Bornhöved, Tarbek, Schmalensee, Gönnebek, Belau, Ruhwinkel und Schönböken umfasst. Dieser hat reichliche Geldspenden gesammelt. Für 603,50 RM können 300 Pakete an die Front verschickt werden. Bereits am 3. Dezember ist zu in der Zeitung zu lesen, dass für die Soldaten aus Schmalensee, die das Weihnachtsfest im Felde verbringen müssen, so reichlich Spenden gesammelt worden sind, dass aus der Gemeinde pro Mann zwei Päckchen geschickt werden können. Jeder erhält unter anderem ein Pfund Butter.

 

Meierei schreibt im Jubiläumsjahr Verluste: Die Meiereigenossenschaft Schmalensee hält im Dezember 1935, vor 85 Jahren, ihre ordentliche Mitgliederversammlung ab. Die Genossenschaft hat laut Bericht des Segeberger Kreis- und Tageblatts vom 12. Dezember im Geschäftsjahr Verlust gemacht, der aber aus der Rücklage gedeckt wird. Das Aufsichtsratsmitglied Hellmut Saggau und Vorstandsmitglied Hugo Saggau werden durch Zuruf wiedergewählt. Eine neue Satzung, eine Geschäftsordnung und eine Milchlieferungsordnung werden verabschiedet. Fünf- bis sechsmal im soll der Fettgehalt der Milch untersucht werden. Wer in der Meierei seine Futterkartoffeln dämpfen lässt, zahlt zukünftig 5 Pfennig je Zentner. Die Genossenschaft blickt in diesem Monat auf ihr 50-jähriges Bestehen, was gefeiert werden soll. Dazu, so der Beschluss, sollen alle Milchlieferanten mit den in ihren Betrieben im Kuhstall tätigen Mitarbeitern – Schweizer, Melker usw. – am Fest teilnehmen.

 

Vorweihnachtliches Konzerterlebnis: Der Bürgerverein Bornhöved veranstaltet am 12. Dezember 1965, vor 55 Jahren, zum zweiten Mal gemeinsam mit der Gemeinde und der Kirchengemeinde Bornhöved ein vorweihnachtliches Konzert in der Vicelin-Kirche. Das Holsteinische Kammerorchester unter der Leitung von Raimund Schneider und unter Mitwirkung der Sopranistin Helen Bovbjerg spielt u.a. Werke von Mozart, Haydn, Boyce und Johann Ludwig Bach.

 

Sieg der Segeberger „Sportfraktion“: Kontrovers debattiert der Segeberger Kreistag am 13. Dezember 1990, vor 30 Jahren, über den Haushalt für das Jahr 1991. Der sieht Einnahmen und Ausgaben von 225 Millionen DM vor. Allein die Personalkosten stehen bei über 32 Millionen DM. Nur CDU und FDP tragen den Haushalt, in einzelnen Themenfeldern sind die Grenzen nicht so klar gezogen: Als Politiker von SPD und Grünen den Vorstoß unternehmen, an der Bezuschussung des Sportes zu kratzen, ruft dies die „Sportfraktion“ im Kreistag auf den Plan. Mit dem Schmalenseer Hans Siebke (CDU, Vorsitzender des Kreissportverbandes) und dem Seedorfer Manfred Frank (SPD, Vorsitzender des Kreishandballverbandes und des Berliner SC) stehen starke Torleute zwischen den Pfosten. Die Sportfraktion, der noch weitere Kreistagsabgeordnete angehören, kann nicht nur die angedachten Einsparungen abwehren, sie bringt den Kreistag sogar dazu, eine Verpflichtungsermächtigung über 1 Million DM für das Jahr 1993 auszusprechen, was dem organisierten Sport im Kreis Segeberg finanzielle Planungssicherheit über 1991 hinaus bringt. Punkt, Satz und Sieg.

 

 

 

Foto zur Meldung: Dezember-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1
Foto: Tempo-Wagen-Werbung SKTB 14.12.1940

Coronavirus: Erlebniswald kann in der Lockdown-light-Verlängerung wieder öffnen

(29. 11. 2020)

Mitten in die Nachrichtenlage, dass der angesichts wieder gestiegener Corona-Infektionszahlen ab dem 2. November verhängte „Lockdown light“ eine Verlängerung bis zum 20. Dezember erfährt, wurde für Schleswig-Holstein doch die eine oder andere Lockerung der Schutzmaßnahmen in Aussicht gestellt. Und auch wenn erst ab dem morgigen 30. November eine neue Landesverordnung Gültigkeit haben wird, ist doch davon auszugehen, dass, ebenfalls ab morgen, u.a. der Erlebniswald Trappenkamp wieder seine Tore öffnen darf.

 

Grund zu dieser sehr festen Annahme, die auch schon die Presse aufgegriffen hatte, ist eine Medien-Information des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND) vom 26. November: Darin erklärt Landesumweltminister Jan Philipp Albrecht: „Außengelände von Tierparks in Schleswig-Holstein können öffnen.“

 

Die Weitläufigkeit der Außenbereiche gewährleiste, dass Abstände gewahrt und obendrein Hygienekonzepte angewandt werden können. Alle Indoor-Angebote jedoch sowie die Gastronomien müssen geschlossen bleiben.

 

Für den Erlebniswald Trappenkamp heißt dies: Ab Montag, 30. November, wird von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Vor einem Besuch sollte man sich aber vergewissern und erst auf die Homepage www.erlebniswald-trappenkamp.de schauen. Dort gibt es auch die Öffnungszeiten und Eintrittspreise – die reduziert werden, weil ja nicht alles zugänglich sein wird, etwa das Waldhaus. Die großzügige Parklandschaft mit den Wildtiergehegen und die Spielflächen sollen aber genutzt werden können.

 

Mund-Nase-Bedeckungen müssen trotz des Aufenthalts an der frischen Luft mitgeführt werden – spätestens beim Betreten von Gebäuden (Toiletten) sind diese zu tragen. Möglichkeiten zur Handdesinfektion gibt es auch, u.a. am Eingang und bei den Toiletten. Mindestabstände von 1,5 Meter sind überall einzuhalten, auch auf den Spielgeräten.

 

Die nächste Schließung des Erlebniswaldes ist übrigens Corona-unabhängig schon sicher: Vom 22. Dezember bis 4. Januar werden wegen der Feiertage und der jährlichen Inventur die Tore wieder geschlossen bleiben.

Foto zur Meldung: Coronavirus: Erlebniswald kann in der Lockdown-light-Verlängerung wieder öffnen
Foto: Coronavirus: Erlebniswald kann in der Lockdown-light-Verlängerung wieder öffnen

Achtung Vereine: Geänderte Annahmezeit für den Blickpunkt um den Jahreswechsel

(28. 11. 2020)

Diese Info ist wichtig für alle, die um den Jahreswechsel Einladungen und Informationen im amtlichen Mitteilungsblatt BLICKPUNKT BORNHÖVED veröffentlichen möchten.

 

Letzte Abgabe für die 52. KW: am 17. Dezember

 

Der den BLICKPUNKT druckende khm-Verlag hat wegen der Feiertags-Konstellation geänderte Annahmezeiten angekündigt:

 

Für die 52. Kalenderwoche 2020 mit Erscheinungstag Mittwoch, 23. Dezember, müssen Beiträge bis Donnerstag, 17. Dezember vorliegen.

 

Mitteilungen sind über das Amt Bornhöved () bis 9 Uhr einzureichen.

 

Letzte Abgabe für die 53. KW: am 22. Dezember

 

Für die 53. Kalenderwoche 2020 (endet am 3. Januar) mit Erscheinungstag Mittwoch, 30. Dezember, müssen Beiträge bis Dienstag, 22. Dezember bei der o.a. Adresse vorliegen.

 

Kein Blickpunkt in Woche 1/2021

 

Außerdem weist der Verlag darauf hin, dass in der 1. Kalenderwoche 2021 KEIN Blickpunkt erscheint. Erst in der 2. KW mit Erscheinungstag 14. Januar 2021, wird es das amtliche Mitteilungsblatt wieder geben.

 

Abgabeschluss für Mitteilungen und Berichte für diese Ausgabe ist am 7. Januar 2021, um 9 Uhr unter der o.a. Adresse in der Amtsverwaltung Bornhöved.

Foto zur Meldung: Achtung Vereine: Geänderte Annahmezeit für den Blickpunkt um den Jahreswechsel
Foto: Achtung Vereine: Geänderte Annahmezeit für den Blickpunkt um den Jahreswechsel

Wohin mit Druckerpatronen und Tonerkartuschen? Recycling gegen Kinderdemenz

(27. 11. 2020)

Auf den Recyclinghöfen des Wege-Zweckverbandes der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV), zum Beispiel Damsdorf/Tensfeld, können ab sofort in der Sammelstation für Umwelt- und Sozialprojekte auch Druckerpatronen und Tonerkartuschen abgegeben werden – für den guten Zweck: Der dem WZV nahestehende Martin-Meiners-Förderverein für Jugend- und Umweltprojekte möchte mit daraus gewonnenen Erlösen die Arbeit gegen die sogenannte Kinderdemenz unterstützen.

 

Mitteilung des Martin-Meiners-Fördervereins vom 20.11.2020:

 

Was haben ausgediente Druckerpatronen mit Kinderdemenz, der unheilbaren Neuronalen Ceroid Lipofuszinose (NCL), zu tun? Eine Antwort gibt es auf den Recyclinghöfen des WZV (Wege-Zweckverband der Gemeinden des Kreises Segeberg). Dort können jetzt leere Druckerpatronen und Tonerkartuschen von Originalherstellern für eine Zukunft ohne Kinderdemenz abgegeben werden.

 

Dazu hat der Martin-Meiners-Förderverein seine „Sammelboxen für Umwelt- und Sozialprojekte“, die auf den Recyclinghöfen in Schmalfeld, Norderstedt, Bad Segeberg und Damsdorf/Tensfeld stehen, neugestaltet. Neben Handys, CDs und Korken stehen jetzt Boxen für Druckerpatronen und Tonerkartuschen zur Verfügung.

 

Mehr als 80 Millionen Patronen fallen allein in Deutschland pro Jahr an, die nach Gebrauch häufig im Restabfall landen. Und das, obwohl sich leere Patronen und Kartuschen aus Druckern gängiger Markenhersteller ohne Qualitätsverlust recyceln lassen. Sie können drei bis fünf Mal wieder befüllt werden. Die Erlöse aus dem Verkauf der recycelten Patronen und Kartuschen erhält zu 100 Prozent die NCL-Stiftung (Neuronale Ceroid Lipofuszinose) in Hamburg.

 

Wie kam es dazu? Der Leiter des Recyclinghofes Norderstedt und junger Vater, Oliver Zebold, musste nach der Geburt seines Sohnes bangen, weil eine unheilbare Erbkrankheit bei dem Neugeborenen vermutet wurde. Sensibilisiert durch diese Erfahrung, war er besonders hellhörig, als Josephine Rath, bei der Stiftung verantwortlich für Unternehmenskooperationen und Marketing, anrief, um nach einer Zusammenarbeit zu fragen.

 

Die Neuronale Ceroid Lipofuszinose (NCL) ist eine tödliche, bislang unheilbare Stoffwechselerkrankung, die im Volksmund auch als Kinderdemenz bezeichnet wird. Zunächst entwickeln sich die Kinder ihrem Alter entsprechend, doch dann folgen recht schnell Erblindung, geistiger Abbau, epileptische Anfälle und Verlust von Sprache und Motorik. Die Betroffenen sterben im Alter von 20 - 30 Jahren. Die NCL-Stiftung setzt sich aktiv für eine Zukunft ohne Kinderdemenz ein. Sie forscht daran, Kinderdemenz therapierbar zu machen. Betroffenen Kindern möchte sie bislang fehlende Therapie- und Heilungsansätze in Aussicht stellen.

 

Dazu betreibt sie, auch auf internationaler Ebene, Netzwerkausbau, Wissensvermittlung sowie Öffentlichkeitsarbeit.

 

Beteiligt an der Initiative sind die Stiftung It’s for Kids und die Firma Umweltbox als Recyclingunternehmen. Der Experte für Druckerpatronen, Ansgar Thiele, engagiert sich bei der Stiftung It’s for Kids, der Organisation, die durch Kreativspenden Geld für verschiedene Kinderhilfsprojekte sammelt. Die „Umweltbox“ arbeitet die leeren Druckerpatronen und Toner-kartuschen wieder auf, für den guten Zweck.

 

Druckerpatronen entsorgen und damit etwas Gutes für Kinder und die Umwelt tun? Wer im Betrieb, Verein oder Verwaltung eine Umweltbox für Druckerpatronen und Tonerkartuschen aufstellen möchten, kann direkt kontaktieren. Mit It’s for Kids werden diese recycelt und der Erlös kommt der Stiftungsarbeit zugute.

 

Das Foto vom MMF:

Neu in der Sammelstation für Umwelt- und Sozialrojekte: Druckerpatronen für eine Zukunft ohne Kinderdemenz und für den Umweltschutz. Die InitiatorInnen (v.li.) Ansgar Thiele, Stiftung It`s for kids; Bettina Kramer, MMFV; Oliver Zebold, WZV und Josephine Rath, NCL-Stiftung, bei der Einweihung auf dem Recyclinghof in Bad Segeberg.

 

Der Martin-Meiners-Förderverein für Jugend- und Umweltprojekte e.V. engagiert sich seit über zehn Jahren für Projektarbeiten, Vortrags- und Seminarveranstaltungen, sowie Führungen zu umweltrelevanten Themen, um Kinder und Jugendliche in ihrem eigenverantwortlichen und umweltbewussten Handeln zu fördern. Der Verein ist an Netzwerken mit anderen Institutionen aus Umweltschutz und Umweltbildung beteiligt und fördert sie.

 

Projekte, wie Pflanzwettbewerbe, Nistkasten-Aktionen und Papierschöpfen sind fester Bestandteil der Arbeit für Schulen. Das Projekt „Dem Abfall auf der Spur“ bringt Kinder mit Unterstützung der Stiftung Sparkasse, die den Bustransfer finanziert, auf die Recyclinghöfe des WZV. Dort erleben Kinder altersgerecht die Welt des Abfalls und Recyclings. Der Verein ist seit 2008 Einsatzstelle für das Freiwillige Ökologische Jahr in Schleswig-Holstein. Die FÖJ-ler sind an allen Projekten aktiv beteiligt. Sie leiten und koordinieren sie. Mit Naturschutzinitiativen aus dem Kreis Segeberg hat der Verein ein Erlebnis- und Lernprogramm aufgestellt, das am LernOrt Forscherhütte auf der renaturierten Deponie stattfindet. 2017 wurde der MMFV als Bildungseinrichtung für Nachhaltigkeit zertifiziert.

 

Der WZV gründete den gemeinnützigen Verein 2005 in Gedenken an Martin Meiners, der 17 Jahre lang Vorsitzender der WZV-Verbandsversammlung war.

 

Foto zur Meldung: Wohin mit Druckerpatronen und Tonerkartuschen? Recycling gegen Kinderdemenz
Foto: Wohin mit Druckerpatronen und Tonerkartuschen? Recycling gegen Kinderdemenz

Polizei warnt vor falschen Polizisten am Telefon

(26. 11. 2020)

Am 17. November, so die Polizeidirektion Bad Segeberg in einer Mitteilung, hat es im Raum Wahlstedt und Daldorf Anrufe durch falsche Polizisten gegeben. In der jüngeren Vergangenheit ist immer wieder von solchen Telefonanrufen zu lesen. Ziel ist es, meist ältere Mitbürger um ihr Erspartes zu bringen.

 

Hier Auszüge aus besagter Mitteilung:

 

Der jüngste Fall

 

Der angebliche Beamte der Polizeistation Wahlstedt teilte den Angerufenen mit, dass es zur Festnahme von Tätern gekommen sein. Man habe bei diesen einen Zettel mit der Adresse ihrer potentiellen Opfer gefunden. Weiterhin fragte der vermeintliche Polizist nach im Haushalt befindlichen Wertgegenständen. Am Telefon wurde die Wahlstedter Vorwahl angezeigt. Die lebensälteren Angerufenen verhielten sich richtig, beendeten das Gespräch und wendeten sich an die richtige Polizei. Entsprechend ist es noch nicht zu Vermögensschäden gekommen.

 

Die Masche

 

Derartige Anrufe sind ein bundesweites Phänomen, das oftmals durch überörtliche Täter begangen wird. Unbekannte Anrufer versuchen immer wieder mittels dieser Masche an Bargeld und Wertgegenstände zu kommen.

 

Der Fantasie der Betrüger sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Nicht selten werden sie am Telefon aufdringlich oder betteln regelrecht um Hilfe. Oftmals verfügen die Betrüger sogar über Detailwissen und verunsichern die Bürgerinnen und Bürger dadurch enorm. Die Zielrichtung ist dabei immer dieselbe. Die "Opfer"

sollen Bargeld besorgen und es den Betrügern aushändigen.

 

Am Telefon geben sich Betrüger als vertrauenswürdige Personen aus, um Geld zu erbeuten. Die Täter schaffen es, ältere Menschen am Telefon zu verunsichern oder zu verängstigen. Viele sind dann bereit, Bargeld oder Wertsachen an die Kriminellen zu übergeben.

 

So gehen die Täter vor:

 

Falsche Polizeibeamte: Die Täter täuschen durch die im Display angezeigte Rufnummer vor, von der Polizei zu sein (z. B. 110 oder Nummer der örtlichen Polizeidienststelle).

 

Die Betrüger warnen beispielsweise vor einem geplanten Einbruch. Den Betroffenen bieten sie an, Bargeld oder Wertsachen von einem Kriminalbeamten an einen „sicheren Ort“ bringen zu lassen. Sie geben vor, nach der akuten Gefahr alles zurückzubringen.

 

Weitere Maschen: Betrüger warnen vor Falschgeld, das überprüft werden muss, oder vor Kriminellen, die das Konto der Angerufenen plündern wollen.

 

Enkeltrick: Die Betrüger rufen meist bei älteren und alleinlebenden Personen an und geben sich als Verwandte, Enkel oder auch gute Bekannte aus. Immer bitten sie kurzfristig um Bargeld.

 

Vorgetäuscht wird ein finanzieller Engpass oder eine Notlage, beispielsweise ein Autokauf oder ein Unfall. Die Lage wird immer als äußerst dringlich dargestellt, um das Opfer unter Druck zu setzen. Sobald es bereit ist zu bezahlen, wird ein Bote geschickt, um das Geld abzuholen. Hat der Betroffene die geforderte Summe nicht zu Hause, wird er gebeten, unverzüglich zur Bank zu gehen, um dort den Betrag abzuheben. Nicht selten ruft der Täter sogar ein Taxi, wenn das Opfer den Weg nicht zu Fuß bewältigen kann.

 

Gewinnversprechen: Die Betrüger versprechen ihren Opfern am Telefon hohe Gewinne. Die Methode ist immer ähnlich: Vor einer Gewinnübergabe werden die Betroffenen aufgefordert, eine Gegenleistung zu erbringen. Sie sollen Gebühren bezahlen, kostenpflichtige Telefonnummern anrufen oder an Veranstaltungen teilnehmen, auf denen minderwertige Ware zu überhöhten Preisen angeboten wird.

 

Der Appell

 

Die Polizei ruft insbesondere ältere Menschen dazu auf, bei derartigen Anrufen hellhörig zu werden und umgehend die Polizei zu informieren. Darüber hinaus rät die Polizei jüngeren Familienangehörigen, ihre lebensälteren Verwandten und Bekannten für das Thema zu sensibilisieren.

 

Zudem können sich besorgte Bürger bei bestehender Unsicherheit im Umgang mit derartigen Anrufen an jede örtliche Polizeidienststelle oder gleichermaßen an das Sachgebiet Prävention der Polizeidirektion Bad Segeberg wenden (Standort

Pinneberg: 04101 202-0). Dort erhalten vermeintliche Opfer, aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter örtlicher Geldinstitute, entsprechende Hinweise.

 

Tipps für Ihre Sicherheit

 

  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Legen Sie den Hörer auf, wenn Ihnen etwas merkwürdig erscheint.
  • Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen.
  • Sprechen Sie mit Ihrer Familie oder anderen Vertrauten über den Anruf.
  • Wenn Sie unsicher sind: Rufen Sie die Polizei unter 110 (ohne Vorwahl) oder Ihre örtliche Polizeidienststelle an. Nutzen Sie nicht die Rückruftaste.

 

 

Foto zur Meldung: Polizei warnt vor falschen Polizisten am Telefon
Foto: Polizei warnt vor falschen Polizisten am Telefon

IHK berät am 1. Dezember Gründer und Unternehmer

(26. 11. 2020)

Mitteilung der IHK zu Lübeck vom 20.11.2020:

 

Mit ihrer Initiative „Mein Unternehmen Zukunft“ hat es sich die IHK zu Lübeck zur Aufgabe gemacht, Gründer und Selbstständige noch besser zu unterstützen. Ein Schwerpunkt des Beratungsangebots ist das Thema Finanzierung: Wie kann ein Gründer oder ein Selbstständiger sein Ziel auch ohne ausreichende Eigenmittel erreichen? Welche Zuschüsse und zinsverbilligte Darlehen für die Finanzierung gibt es?

 

Unternehmen sollten ihre individuelle und optimale Finanzierung aus Bausteinen vieler Förderprogramme zusammenstellen. Welche Möglichkeiten es dafür gibt, erfahren Interessenten beim gemeinsamen „Beratungstag Unternehmensförderung und -finanzierung“ von IHK zu Lübeck und Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) am Dienstag, 1. Dezember 2020.

 

Existenzgründer und bestehende Unternehmen sind eingeladen, sich von den Förderlotsen der IB.SH und Experten der IHK kostenfrei beraten zu lassen. Für die virtuellen, 60-minütigen Einzelgespräche nutzt die IHK die Plattform Zoom.

 

Teilnehmer benötigen nur einen Computer mit Internetverbindung und ein Mikrofon. Eine Kamera ist von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich. Anmeldung und individuelle Terminvergabe bei der IHK zu Lübeck, Julia Zeglin, Telefon: (0451) 6006-177 oder per E-Mail unter: .

Foto zur Meldung: IHK berät am 1. Dezember Gründer und Unternehmer
Foto: IHK berät am 1. Dezember Gründer und Unternehmer

Informationen zur Windkraftplanung „Schmalensee Süd“

(25. 11. 2020)

Wie angekündigt fand am 24. November im Gemeindesaal ein Informationsgespräch zum geplanten Bau weiterer Windkraftanlagen im Süden der Gemeinde Schmalensee statt. Teilnehmer waren Gemeindevertreter und Ausschussmitglieder sowie Vertreter der Firmen Neue Energien (Heeck) und Denker & Wulf (DWAG).

 

Beide Firmen stellten gemeinsam das geplante Vorgehen auf Flächen in der Gemeinde Schmalensee vor. Absicht ist, dass auf solchen an der südlichen Gemarkungsgrenze, südlich der Damsdorfer Straße, drei Windkraftanlagen errichtet werden sollen – zwei von der Firma Heeck, eine von der der DWAG. Letztere beabsichtigt zudem, noch weiter südlich sowie im Bereich der bereits vorhandenen zwei Anlagen (also nördlich der Verbindungsstraße Schmalensee – Damsdorf), jeweils auf Damsdorfer Gebiet je eine weitere Anlage zu errichten. Somit ist eine Kulisse von sieben Anlagen zu erwarten.

 

Im Rahmen der gemeinsamen Projektvorstellung beider Firmen wurde auch auf im Vorwege durch die Gemeinde gemachte Einwände eingegangen, etwa was das Landschaftsbild (Einheitlichkeit der Kulisse) und die Nachtbefeuerung angeht. Diese und weitere Punkte soll ein städtebaulicher Vertrag regeln, den die Gemeindevertretung zu beschließen hat. Gleiches gilt für die Gestaltung der Verlegung weiterer Kabel aus dem entstehenden Windpark zum Umspannwerk Bornhöved durch den „Höllenhorstweg“.  

 

Der Abendtermin galt der Information der Kommunalpolitik. Es wurden keine Beschlüsse gefasst und keine Verträge unterschrieben. Die Gemeinde lässt sich zunächst rechtlich beraten, um dann in den Gremien die Arbeit fortzusetzen.

 

Bericht: Christian Detlof

Foto zur Meldung: Informationen zur Windkraftplanung „Schmalensee Süd“
Foto: Windenergie am 24.11.2020 Thema in Schmalensee

WZV warnt vor Lithium-Ionen-Akkus im Hausmüll

(24. 11. 2020)

Mitteilung des Wege-Zweckverbandes der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV) vom 19.11.2020:

 

Nach Bränden auf den WZV-Recyclinghöfen: Empfehlungen zum Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus

 

Im Oktober kam es zu Brandvorfällen auf zwei Recyclinghöfen des WZV. Ursache waren höchstwahrscheinlich Lithium-Ionen-Akkus, die ungesichert im Restmüll entsorgt wurden.

 

Diese hochleistungsfähigen Spezialbatterien finden auch in Privathaushalten eine immer weitere Verbreitung. Sie sind unter anderem in Notebooks und Smartphones, in Spielzeug oder Gartengeräten verbaut und an der Kennzeichnung „Li“ oder „Li-ion“ zu erkennen. Auch Elektroautos, Pedelecs oder E-Scooter werden mit Lithium-Ionen-Akkus angetrieben. 

 

Gegenüber anderen Batterien und Akkus bieten die so genannten Hochenergiebatterien viele Vorteile: z.B. hohe Zellspannung (mehr Volt), kein Memory-Effekt (Kapazitätsverlust bei Teilentladung) und geringe Selbstentladung. Diese enorme Leistungsfähigkeit geht jedoch mit einer Reihe von Sicherheitsrisiken einher, welche die Fachkräfte auf den Recyclinghöfen genau kennen und bei der Entsorgung beachten.

 

Wenn die Geräte, in denen die Akkus verbaut sind, nicht mehr benötigt werden, können sie auf den Recyclinghöfen des WZV kostenfrei entsorgt werden. Ganz wichtig ist dabei, dass diese Geräte an der Anmeldung separat angezeigt werden. 

 

Keinesfalls dürfen die Akkus einfach mit in einen Sammelcontainer oder eine Schüttbox geworfen werden. Die Mitarbeiter/innen nehmen die entsprechenden Geräte gern entgegen und kümmern sich um die sichere Entsorgung.

 

Für Hochenergie-Akkus, beispielsweise aus Elektroautos, gibt es eigene Sammel- und Rücknahmesysteme der Hersteller.

 

Foto: WZV


 

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Foto: Homepage - WZV warnt vor Lithium-Ionen-Akkus 19.11.2020

Lebenssaft dringend nachgefragt – Blutspende am 24. November in der Sventana-Schule möglich

(22. 11. 2020)

Stand 21. November, 18 Uhr, findet dieser Blutspendetermin statt:

 

Blutspende am Dienstag, 24. November 2020, von 16.30 bis 19.30 Uhr in der Sventana-Schule Bornhöved, Jahnweg 6.

 

Sie erreichen die Spenderäumlichkieten der Sventana-Schule über den Jahnweg direkt links nach der Schulhofeinfahrt, wo auch geparkt werden kann.

 

Aus dem Internetauftritt des Blutspendedienstes:

 

Da es durchaus zu Änderungen kommen kann, bittet der Blutspendedienst Nord-Ost Sie, sich kurzfristig über die Verfügbarkeit von Spendeorten und Spendezeit tagesaktuell entweder über die Terminsuche (aufwww.blutspende-nordost.de) oder über die kostenlose Servicenummer 0800 11 949 11 zu informieren.

 

Reservieren Sie sich bitte online vorher einen Termin, um Wartezeiten zu vermeiden und dem vorgeschriebenen Mindestabstand gewährleisten zu können. Spender ohne eine Terminreservierung können in der momentanen Situation nur nach freier Kapazität zur Blutspende angenommen werden.

 

Bitte seien Sie erst kurz vor Ihrer Terminreservierung vor Ort (max. 10 Minuten), so vermeiden Sie Wartezeiten und Menschenansammlungen. Vielen Dank!

 

Zudem wird derzeit kein regulären Imbiss gereicht, sondern jeder Spender erhält einen Imbissbeutel zum Mitnehmen.

 

Auf Wunsch können Sie sich im Rahmen Ihrer Blutspende auch als Stammzellspender registrieren lassen.

 

Zusätzliche Informationen erhalten Sie außerdem über den Internetauftritt des Blutspendedienstes. Zum Beispiel zu den Schutzmaßnahmen wegen der Corona-Pandemie, zum möglichen Spenden-Check,

Foto zur Meldung: Lebenssaft dringend nachgefragt – Blutspende am 24. November in der Sventana-Schule möglich
Foto: Lebenssaft dringend nachgefragt – Blutspende am 24. November in der Sventana-Schule möglich

Windpark „Schmalensee Süd“: Fraktionen erhalten Informationen am 24. November

(21. 11. 2020)

In das Verfahren um den Windpark „Schmalensee Süd“ kommt Bewegung. Bekanntlich wollen zwei Projektoren in der Gemarkung, südlich der Damsdorfer Straße an der Grenze zum Nachbarort, mehrere Windkraftanlagen errichten. Die Rede ist von vier WKA in dem neu ausgewiesenen Bereich. Am kommenden Dienstag, 24. November, werden die Fraktionen der Gemeindevertretung über das geplante Vorgehen und die Inhalte eines Entwurfs eines städtebaulichen Vertrags informiert. Das Treffen um 19.30 Uhr im Gemeindesaal findet ohne weitere Öffentlichkeit statt. 

 

Das Streitthema der jüngeren Vergangenheit in Schmalensee war und ist die Windkraft. Ging es ab 2013 um die Frage des „ob“, steht angesichts der Absichten von Landesplanung (und von Investoren und Landbesitzern) und des Vorgehens vom  Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) für Schmalensees Gemeindevertretung die Frage des „wie“ im Fokus. Denn dass dieses Projekt zur Realisierung kommt, daran führt wohl kein Weg vorbei. 

 

Worum geht es am 24. November?

 

Eine Herausforderung ist, dass verschiedene Firmen mit Landbesitzern im betreffenden Bereich zusammenarbeiten. Eine Forderung der Schmalenseer Gemeindevertretung bisher war, dass beide Projektierer sich abstimmen – mit Erfolg: Nach einigem Hin und Her haben sich die beiden Windenergieunternehmen Denker & Wulf AG (Sehestedt) und Neue Energien Ingenieurplanungen GmbH (Heeck; Mühbrook) auf eine gemeinsame Konzeptvorstellung im geplanten Windpark „Schmalensee Süd“ verständigt. 

 

Die Kommunalpolitik will sich dieses Konzept anhören und auch die Inhalte eines städtebaulichen Vertrags erläutert bekommen. Da es sich nicht um eine Zusammenkunft eines Beschlussorgans handelt, wird auch keinerlei Beschluss gefasst oder ein Vertrag unterschrieben werden. In einer Diskussion im Zuge der Gemeindevertretung am 17. November war das Wort „Verhandlung“ mehrfach gefallen – Verhandlungen sollen allerdings erst im Nachgang erfolgen, die Gemeindevertreter wollen den Vertragsentwurf außerdem anwaltlich prüfen lassen.

 

Wie kann der Bürger eingebunden werden?

 

Eine breite Bürgerbeteiligung, zum Beispiel im Rahmen einer in solchen Fällen üblichen Einwohnerversammlung, ist angesichts der Corona-Pandemie schwer umzusetzen. Schon jetzt ist die Zahl der Zuhörer bei Gremiensitzungen limitiert. In der jüngsten Sitzung der Gemeindevertreter verabredeten diese, dass über die Gemeinde-Homepage vor und nach dem Termin am 24. November inhaltlich informiert werden soll. 

 

Auch wollen die Fraktionen gern Fragen und Anregungen aus der Einwohnerschaft in das Informationsgespräch mitnehmen, um diese dort beantworten zu lassen. Verständigt hat man sich darauf, dass diese Fragen und Anregungen beim zweiten stellvertretenden Bürgermeister Christian Detlof gesammelt werden. 

 

Schmalenseerinnen und Schmalenseer, die Fragen und Anregungen in das Informationsgespräch mitgeben möchten, senden diese bitte per E-Mail an ; bis Dienstagmittag können diese auch handschriftlich in den Briefkasten (Dorfstraße 17b) eingeworfen werden. 

 

Wie geht es nach dem 24. November weiter?

 

Die nächste Sitzung der Gemeindevertretung ist für den 16. Dezember angesetzt worden. In der letzten Sitzung war durchgeklungen, dass dann auch schon ein Beschluss zum städtebaulichen Vertrag notwendig sei. Der erste stellvertretende Bürgermeister Jürgen Bucksch hat dazu Verbindung zu entsprechenden Stellen aufgenommen und Bürgermeister Sönke Siebke hält dazu Rücksprache in der Amtsverwaltung. Beide tun dies, um den tatsächlichen Zeit- oder Termindruck für die Gemeinde zu ergründen. 

 

Dazu und zu Punkten aus dem Informationsgespräch soll es auf dieser Gemeinde-Homepage im Nachgang zum 24. November einen nächsten Bericht geben, in den dann auch Antworten auf die eingesandten Fragen und Anregungen gegeben werden sollen.

 

Verantwortlich für diesen Bericht: Christian Detlof


 

Foto zur Meldung: Windpark „Schmalensee Süd“: Fraktionen erhalten Informationen am 24. November
Foto: Windenergie am 24.11.2020 Thema in Schmalensee

Coronavirus: pro familia berät auch und gerade in Pandemie-Zeiten

(21. 11. 2020)

Mitteilung von pro familia im Kreis Segeberg vom 18.11.2020:

 

Die pro familia-Teams im Kreis Segeberg sind auch und gerade in der Zeit der Corona-Pandemie für Ratsuchende da. Die Beratungsstellen in Norderstedt und Bad Segeberg bieten persönliche Beratungen in ihren Räumen an, selbstverständlich unter den vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen und Hygieneregeln, wie Maske, Abstand, Desinfektion. „Wenn Klient*innen es wünschen, kann eine Beratung über Telefon oder Video durchgeführt werden“, sagt Sabine Kühl, Leiterin von pro familia Norderstedt. 

 

„Menschen jeden Alters und jeder Herkunft können sich bei Problemen und Fragen rund um Sexualität, Partnerschaft, Familienplanung und Schwangerschaft sowie im Schwangerschaftskonflikt an uns wenden.“ Ein Schwerpunkt ist die sozialrechtliche Beratung für werdende Mütter und Väter. Dabei geht es um Fragen zu finanziellen Hilfen und gesetzlichen Grundlagen, u.a. zu Elternzeit, Elterngeld, Mutterschutz, Kinderzuschlag. Auch Anträge für Zuwendungen aus der Bundesstiftung „Mutter und Kind“ können bei pro familia gestellt werden. Wegen der aktuellen Situation ist das auch per Mail oder Post möglich. Zudem findet in der pro familia-Beratungsstelle in Norderstedt, Kielortring 51, jeden Donnerstag von 10.30 Uhr bis 11.30 Uhr eine Hebammensprechstunde statt. Die Familienhebamme Margret Borchers steht Schwangeren mit Rat und Tat zur Seite.

 

In vier weiteren Orten im Kreis Segeberg bietet pro familia Sprechstunden für Schwangere und werdende Eltern an: In Henstedt-Ulzburg und Kaltenkirchen – Anmeldung bei pro familia Norderstedt, in Bornhöved - Anmeldung bei pro familia Bad Segeberg, in Bad Bramstedt – Anmeldung bei pro familia Neumünster, Tel. 04321 / 2527190.

 

Außerdem können bei pro familia Norderstedt und Bad Segeberg Anträge auf Kostenübernahme für rezeptpflichtige Verhütungsmittel gestellt werden, zurzeit auch per Mail oder Post. Dieses vom Kreis finanzierte Angebot können Frauen und Männer erhalten, die im Kreis wohnen und staatliche Leistungen beziehen.

 

Die offene Sprechstunde wird derzeit nicht angeboten. Bei jedem Anliegen wird um Kontaktaufnahme per Telefon gebeten. Telefonische Anmeldung: Montag bis Donnerstag von 9 - 13 Uhr, Freitag von 9 - 12 Uhr, Montag und Donnerstag zusätzlich von 17 - 18 Uhr, bei pro familia Norderstedt unter Tel. 040 / 5228578, bei pro familia-Bad Segeberg unter Tel. 04551 / 94891. 

 

Terminvereinbarung und weitere Informationen: 

 

pro familia Norderstedt, Haus Kielort, Kielortring 51, 22850 Norderstedt, 
Tel. 040 / 5228578, ; www.profamilia.de/norderstedt

 

pro familia Bad Segeberg, Schillerstraße 14a, 23795 Bad Segeberg,
Tel. 04551 / 94891, ; www.profamilia.de/bad-segeberg


 

Foto zur Meldung: Coronavirus: pro familia berät auch und gerade in Pandemie-Zeiten
Foto: Coronavirus: pro familia berät auch und gerade in Pandemie-Zeiten

Angehörigengruppe im Familienbüro Bornhöved trifft sich am 26. November

(20. 11. 2020)

Mitteilung der Therapiehilfe vom 19.11.2020:

 

„Am Limit – Gruppe für Angehörige von Menschen mit psychischen Belastungen“

 

Als Angehörige von jemanden, der psychisch erkrankt ist, wie z. B. an einer Sucht, Depression oder der aktuell eine psychische Krise durchläuft, kann man sich schnell hilflos und allein gelassen fühlen. In dieser Gruppe können Betroffene Unterstützung dabei erfahren, ihre Fragen beantwortet zu bekommen und ihren Kummer los zu werden.

 

In der Gruppe können schwierige Lebenssituationen und Konflikte gemeinsam bewältigt, Informationen ausgetauscht, gemeinsame Aktivitäten geplant, Unterstützung erfahren und Freundschaften geschlossen werden. Es kann die Erfahrung gemacht werden, dass man mit seinen Problemen nicht alleine ist.
Die therapeutische Leitung erfolgt durch die Diplom-Sozialpädagogin Andrea Sieger – Wolgast der Therapiehilfe GmbH.

 

Die Gruppe trifft sich jeden 2. und 4. Donnerstag um 15:00 Uhr in den Räumlichkeiten des Familienbüros Bornhöved in der Lindenstraße 5.

 

Das erste Treffen findet am Donnerstag, den 26.11.2020 in der Zeit von 15 bis 16:30 Uhr statt.

 

Es wird um eine telefonische Voranmeldung gebeten unter der Nummer des Familienbüros in Bornhöved 04323 80544711.


 

Foto zur Meldung: Angehörigengruppe im Familienbüro Bornhöved trifft sich am 26. November
Foto: Altes Amt Bornhöved Familienbüro

Wieder Blutspende-Hotspot in den Holstenhallen Neumünster

(20. 11. 2020)

Der Bedarf an Blutspenden reißt nicht ab. Das Deutsche Rote Kreuz aktiviert deshalb im Zeitraum 25. bis 27. November wieder seinen Blutspende-Hotspot in den Holstenhallen Neumünster, jeweils von 14 bis 18 Uhr.

 

Blutspende problemlos und sicher

 

Laut Kieler Nachrichten (12.11.2020, Ausgabe Holsteiner Zeitung) versichert der Blutspendedienst Nord-Ost, dass auch unter den geltenden Corona-Beschränkungen eine problemlose und sichere Blutspende möglich sei.

 

Aktuell gebe es eine Zugangskontrolle, Kurzanamnese, ein Messen der Körpertemperatur, Handdesinfektion und Masken für alle Beteiligten sowie größtmögliche Abstände.

 

Bedingung: Gesundheit und Termin

 

Wer spenden wolle, müsse frei von Erkältungssymptomen, Fieber und anderen akuten Krankheiten sein.

 

Wichtig: Es ist eine Terminreservierung notwendig. Diese erfolgt online über die Seite www.blutspende.de (Ortseingabe Neumünster) oder telefonisch unter 0800/11 949 11.

 

Foto zur Meldung: Wieder Blutspende-Hotspot in den Holstenhallen Neumünster
Foto: Wieder Blutspende-Hotspot in den Holstenhallen Neumünster

Gewerbeansiedlung, Gemeindearbeiter und mehr – Beschlüsse der Gemeindevertretung

(18. 11. 2020)

Viele Beschlusspunkte hatte die Gemeindevertretung in ihrer Sitzung am 17. November abzuarbeiten, und doch kam sie zügig durch das Programm. Der Grund: Die Vorarbeit in den drei Fachausschüssen.

 

Weg frei für die Zimmerei

 

Wichtigster Punkt, zumindest für das anwesende Ehepaar Ute und Frank Mühlenberg: Alle maßgeblichen Entscheidungen, die den Weg zur Übersiedlung ihrer Zimmerei Hippe in den Schmalenseer Grasweg frei machen, wurden einstimmig getroffen: Die 7. Änderung des Flächennutzungsplans wurde ebenso beschlossen wie der Bebauungsplan Nr. 7 und eine städtebauliche Vereinbarung, die unter anderem die Erschließung regelt. Alle drei Punkte, der letzte in nichtöffentlicher Runde, wurden nach Vorarbeit durch den von Sönke Stahl geleiteten Bauausschuss am 5. November zügig abgehandelt und einstimmig beschlossen. „Ganz zufällig“ hatte die Verwaltung das Vertragswerk unterschriftsreif vorbereitet, sodass Ute Mühlenberg als Bauherrin und Bürgermeister Sönke Siebke noch während der Sitzung ihre Unterschriften setzen konnten. 

 

Ein neuer Gemeindearbeiter für Schmalensee

 

Es ist kein Geheimnis: Gemeindearbeiter Volker Kay wird zum 1. Juni 2021 in den Ruhestand gehen. Die Suche nach einem möglichen Nachfolger war schneller beendet, als erwartet. Es hatte einen ganz heißen Kandidaten aus dem Dorf gegeben, der schon „Ja“ gesagt hat. Die Gemeindevertretung stimmte den Konditionen eines Arbeitsvertrages zu, der nur noch unterschrieben werden muss. Dann soll „der Neue“ offiziell vorgestellt werden, der schon zum 1. Februar den Dienst antreten wird, um einen möglichst nahtlosen Übergang zu gewährleisten. 

 

Gute Nachrichten aus dem Finanzsektor

 

Dem Finanzausschussvorsitzenden Dirk Griese war es vorbehalten, in öffentlicher Runde über eine Fehlbedarfszuweisung durch das Land zu berichten: Aufgrund hoher Fehlbeträge in den Jahren 2016 und 2018 werden der Gemeinde Schmalensee 125.371 Euro zugewiesen. 

 

Aber nicht nur das sorgt derzeit für eine gute Finanzlage der Gemeinde, die weiterhin das Gros ihrer Ausgaben für sogenannte Pflichtleistungen aufwendet. Zwar fällt die Amtsumlage in diesem Jahr höher aus, die Kreisumlage dafür niedriger als erwartet. Bei den Gewerbesteuereinnahmen liegt Schmalensee aktuell gut 50 Prozent über Plan. 

 

Weitere Beschlüsse der Gemeindevertretung

 

Der Vertrag mit dem SV Schmalensee bezüglich der Sportplatzpflege wird um ein Jahr verlängert. Er regelt den Einsatz von Gemeindepersonal gegen die pauschale Leistung seitens des Sportvereins in Höhe 2.500 Euro. 

Die Absage der Seniorenweihnachtsfeier vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie wurde nun offiziell beschlossen. Der Ausschuss für Senioren, Jugend und Sport hatte sich bereits auf diese Maßnahme geeinigt. Dessen Vorsitzender Christopher Brust verriet so viel, dass der Verschönerungs- und Vogelschießerverein maßgeblich an einem „Ersatz“ in Form einer Überraschung beteiligt ist.

 

Für die Vakuumpumpstation wird eine Gebäudeversicherung abgeschlossen. Die Gemeindevertretung ermächtigte den Bürgermeister, entsprechende Verträge zu unterzeichnen. 

 

Der Gruppenraum der Kita Eris Arche im Sportlerheim soll um eine weitere Fluchttür und einen Schlafraum für Krippenkinder erweitert werden. Entsprechende Grundsatzbeschlüsse wurden gefasst und die Verwaltung wird sich nun an die Planung machen, die auch ein Brandschutzkonzept beinhaltet. Die Gemeinde setzt darauf, aus öffentlichen Mitteln hoch bezuschusst zu werden.
Im Zusammenhang mit der Kita trug Leiterin Erika Kapeller in der Einwohnerfragezeit vor, das der Arbeiter Samariter Bund nicht mehr zur Übernahme der Einrichtung bereit sei. Es werde ein Interessenbekundungsverfahren initiiert, um die Einrichtung in professionellere Hände zu geben, da Eris Arche nebst Trägerverein mit den neuen Forderungen der Kita-Gesetzgebung an Grenzen stoßen.
Christopher Brust hatte eingangs von einem Gespräch mit ASB-Vertretern berichtet, die offenbar ein „verstecktes finanzielles Risiko“ in der Einrichtung fürchteten und deshalb vom Übernahmeangebot Abstand genommen hätten. Da aber Eris Arche vorerst weiterbestehe, werde sich „bis voraussichtlich Mitte 2021 nichts ändern für Schmalensee“. 

 

Was sonst noch geschah

 

Bezirksschornsteinfeger Andreas Harms war in seiner anderen beruflichen Eigenschaft – Ofenhaus Rickling – erschienen, um eine Pflanzprojektspende zu offerieren, stellvertretend auch für den Ofenhersteller Drooff aus dem Sauerland. Beide zusammen wollen Schmalensee den Erwerb von Bäumen für 4.000 Euro ermöglichen. Ob die Gemeinde diese Offerte annehmen möchte, soll der Bauausschuss in seiner nächsten Sitzung beraten – schließlich muss auch über Folgekosten und Pflegeaufwand nachgedacht werden.

 

Für das Basketballfeld auf dem Bolzplatz werden Pflastersteine zu guten Konditionen angeboten, ein Gönner, der in Schmalensee Grundstückseigentümer ist, möchte das Pflaster gern bezahlen. Nun gilt es, die Ausführung der Arbeiten für ein mindestens 8x8 Meter-Basketballfeld zu vergeben. Die Amtsverwaltung wird sich um Angebote kümmern. 

 

Termine in den letzten Wochen des Jahres

 

In Sachen Windkraft – bekanntlich wollen zwei Projektoren im Süden der Gemeinde Windkraftanlagen errichten – wird es am 24. November ein Informationsgespräch zwischen beiden Firmen und allen Gemeindevertretern sowie Mitgliedern der Ausschüsse geben. Auch hierzu erfolgt eine gesonderte Berichterstattung – vor und nach dem Termin – auf dieser Gemeinde-Homepage.

 

Schmalensees erster stellvertretender Bürgermeister Jürgen Bucksch ist auch Vorsitzender des Tourismusvereins Holsteinseen und derzeit mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Segeberg in Gesprächen zum Fahrradverkehr. Noch bis 30. November können Beiträge zu einer Umfrage zum Radverkehr abgegeben werden. Dazu wird gesondert auf dieser Homepage berichtet werden.

 

Die nächste Sitzung des Finanzausschusses soll am 8. Dezember stattfinden. Im Kern geht es um die Haushaltsplanung für das Jahr 2021.

 

Die Gemeindevertretung trifft sich erneut am 16. Dezember. An diesem Tag sollen auch Termine der Vereine und Organisationen für das Jahr 2021 gesammelt werden. Sich darüber Gedanken zu machen, mag angesichts der Corona-Pandemie fraglich zu sein. Aber man sollte immer positiv denken...

 

Weihnachten fällt in diesem Jahr auch unter die Pandemie-Bedingungen. Die Kirchengemeinde hatte frühzeitig beschlossen, statt auf Gottesdienste in der Kirche mit nur wenigen Besuchern auf Andachten in den Dörfern zu setzen. Nach Schmalensee kommt ein Gottesdienst-Team am 23. Dezember um 18 Uhr. Der Verschönerungs- und Vogelschießerverein wird sich um die Rahmengestaltung kümmern. Ort des Geschehens wird rund um den Tannenbaum am Feuerwehrgerätehaus sein – den der VVV-Vorstand am 28. November schmücken wird. 

 

Zusammengestellt von Christian Detlof, ohne Anspruch auf Vollständigkeit

Foto zur Meldung: Gewerbeansiedlung, Gemeindearbeiter und mehr – Beschlüsse  der Gemeindevertretung
Foto: Bauherrin Ute Mühlenberg und Bürgermeister Sönke Siebke unterzeichneten den städtebaulichen Vertrag

Coronavirus: Das Aus für die Weihnachtsmärkte

(17. 11. 2020)

Wer sich in der Adventszeit besonders an Weihnachtsmärkten erfreut, wird im Corona-Jahr 2020 auf eine harte Probe gestellt, denn sie fallen alle aus.

 

Schon frühzeitig, im Oktober, zog man in mancher Stadt die Reißleine, auch in Bad Segeberg, wo die Firma Möbel Kraft ihre beliebte Eisbahn nicht aufbauen wird. Kaltenkirchen und Bad Bramstedt hofften ebenso wie Neumünster, mussten angesichts steigender Infektionszahlen vorausschauend absagen, insbesondere wegen der Schausteller. Mittlerweile folgten auch Kiel und Lübeck.

 

Hoher Aufwand wird auch stets auf den Gütern betrieben. Auch hier wollen Schausteller positioniert, Parkraum und Menschenströme organisiert werden, im Normalfall. Noch am 10. Oktober hatten Stockseehof und das Gut Pronstorf in der Segeberger Zeitung ihre Hygienekonzepte vorgestellt – Maskenpflicht in Pronstorf, Alkoholverzicht in Stocksee; Besuchereinlass im Schichtsystem.

 

Aber als die Inzidenz im Kreis Segeberg, also der errechnete Wert aus Infektionen je 100.000 Einwohner binnen 7 Tagen erst die Vorstufe 35 und dann die rote Linie 50 erreichte, folgten auch auf den Gütern die Absagen. Zuletzt meldete sich auch das Landgestüt Traventhal ab.

 

Ein paar gute Nachrichten gibt es

 

Vom Stockseehof gibt es das Signal, dass man im Zeitraum 5. bis 23. Dezember den Verkauf von Weihnachtsbäumen und Tannengrün gewährleisten wird. „Gewissermaßen die Urzelle unseres Weihnachtsmarktes“, heißt es in einer Mitteilung. Sollten es die dann geltenden Verordnungen zulassen, will man auch etwas für das leibliche Wohl der Kunden tun.

 

Weihnachtsbäume wird es auch auf Gut Pronstorf zu kaufen geben – an allen Adventswochenenden soll dies am Samstag und Sonntag von 11 bis 16 Uhr vor dem Torhaus möglich sein. Und auch Wildbraten kann erworben werden, teilte das Gut mit.

Foto zur Meldung: Coronavirus: Das Aus für die Weihnachtsmärkte
Foto: Nur Weihnachtsbäume und Wildbraten kaufen wird im Advent vor dem Torhaus in Pronstorf möglich sein

Volkstrauertag in Schmalensee im Pandemie-Jahr nur im ganz kleinen Kreis

(16. 11. 2020)

Die Flaggen auf Halbmast und ein Kranz am Ehrenmal. Die Kranzniederlegung zum Volkstrauertag am 15. November 2020 in Schmalensee fiel – wie angekündigt – kurz aus. Als Repräsentanten der Gemeinde nahmen Bürgermeister Sönke Siebke und Gemeindewehrführer Peter van het Loo die Zeremonie vor, beobachtet von wenigen Einwohnern.

 

Angesichts der geltenden Landes- und Kreisverfügungen zur Eindämmung einer Ausbreitung des Coronavirus wurde auf das traditionelle Antreten der Freiwilligen Feuerwehr ebenso verzichtet wie auf die anschließende Andacht, gehalten von einer der Pastorinnen der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Bornhöved im Gemeindesaal.

 

Selbstverständlich gab es auch keine den Volkstrauertag beschließende „Eröffnung der Grogsaison“ im Saal – dafür war das herrliche Herbstwetter geradezu einladend zu einem Spaziergang durch die Knicklandschaft oder um unseren schönen See. Momente, die auch zum Nachdenken über die Leiden anregen können, die Menschen einander antun können und so dem heutigen Anliegen des Volkstrauertages als Tag der Mahnung und Versöhnung nachzukommen.

 

Ähnliches Vorgehen auch in Nachbargemeinden

 

Wer in den letzten Wochen den Blickpunkt oder die Tageszeitungen gelesen hat, wird mitbekommen haben, dass das Vorgehen in Schmalensee kein Alleinstellungsmerkmal hat. Im Amt Bornhöved und im Kreis Segeberg gab es grundsätzlich aufgrund der Kontaktbeschränkungen kaum öffentliche Veranstaltungen, wohl aber die formelle Kranzniederlegung durch Bürgermeister, Kirchenvertreter oder Feuerwehrführer. Selbst in der Kreisstadt Bad Segeberg machte man es so. In Kaltenkirchen wurde die Kranzniederlegung mit einem Gottesdienst im Gedenken an das Kriegsende im Mai 1945 verbunden – vor immerhin 75 Jahren. In Leezen und Garbek gab es ähnliche Zusammenkünfte.

 

Spende an den Volksbund möglich

 

Üblicherweise geht im Zuge der gemeinsamen Eröffnung der Grog-Saison im Anschluss an die Andacht zum Volkstrauertag die Sammelbüchse des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge herum. Auch dies entfällt im Corona-Jahr.

 

Wer jedoch die Arbeit des Volksbundes unterstützen möchte, der sich nicht nur der Pflege von Kriegsräberstätten, sondern auch der internationalen Erinnerungsarbeit und des Jugendaustauschs annimmt, unterstützen möchte, kann eine Spende überweisen auf das Spendenkonto der Kriegsgräberfürsorge bei der Commerzbank Kassel, IBAN DE23 5204 0021 0322 2999 00.

 

 

 

Foto zur Meldung: Volkstrauertag in Schmalensee im Pandemie-Jahr nur im ganz kleinen Kreis
Foto: Kranzniederlegung in Schmalensee am 15. November 2020

NABU-Naturtipp: So kann man Igeln im Garten helfen

(15. 11. 2020)

Dass Igel und Katzen einträglich das Futter teilen, ist wohl ein eher seltener Anblick. Aber bei Bärbel und Lutz Wichmann gibt es diese skurrile Tischgemeinschaft seit einigen Tagen, wie das zur Verfügung gestellte Foto zeigt. Tatsächlich rät der NABU dazu, insbesondere kleineren Igeln Katzenfeuchtfutter hinzustellen – im „Fall Wichmann“ hat der Igel das dann auch ganz sicher gefunden...

 

Hier eine Mitteilung des NABU vom 10.11.2020:

 

Wilde Ecken im Garten bieten Nahrung und Unterschlupf / Verzicht auf Mähroboter und Laubsauger

 

Es wird kühler und für Wildtiere, wie den Igel, beginnt jetzt der Endspurt auf der Suche nach Nahrung und einem passenden Winterquartier. Vor allem junge Igel versuchen derzeit noch an Gewicht zuzulegen, da sie noch weitere Fettreserven benötigen, um den Winter gut zu überstehen. Naturnahe Gärten sind dabei die beste Hilfe für die Stacheltiere, denn hier finden sie auch im Herbst ausreichend Futter und Überwinterungsmöglichkeiten, erklärt der NABU Hamburg.

 

Mit beginnender Dämmerung, im November oft auch tagsüber, suchen die kleinen Gartenbewohner ihre Nahrung unter Hecken, Büschen und Bäumen. Auf ihrem Speiseplan stehen Käfer, Spinnen, Regenwürmer, Schnecken, Tausendfüßer und andere Kleintiere. In einem naturnahen Garten wird dieser Speiseplan bestens erfüllt. Wer dennoch Zweifel hat, dass kleinere Igel genügend Nahrung im eigenen Garten finden und so genügend Gewicht zulegen können, dem rät der NABU, mit Katzenfeuchtfutter oder ungewürztem Rührei mit Igeltrockenfutter gemischt unterstützend zuzufüttern.

 

Neben dem Nahrungsangebot sollte ein igelfreundlicher Garten den Tieren Unterschlupfe und Verstecke wie Totholz, Laubhaufen, Wurzelwerk, Trockenmauern, Kompostecken, Hecken und Reisighaufen anbieten. Dort verkriechen sich die Igel tagsüber oder legen ihre Winternester an. Ergänzend können selbst gezimmerte Igelhäuschen oder aus Holzbeton gefertigte Igelkuppeln angeboten werden, die mit Laub gefüllt werden. Wer seinen Garten jetzt winterfest macht, kann den Stacheltieren also Gutes tun, indem Laub sowie Grün-, Baum und Heckenschnitt in einer Gartenecke, unter Hecken und Bäumen, liegen bleibt oder aufgehäufelt wird.

 

Um Igel vor Verletzungen zu schützen, sollten zudem Mähroboter sowie Laubsauger im Garten nicht zum Einsatz kommen. Mit dem Laub werden darin lebende Würmer, Spinnen oder Asseln eingesaugt, gehäckselt und getötet. Dies beeinträchtigt die Bodenbiologie beträchtlich und Kleinsäuger, wie Igel, finden weniger Nahrung. Besser ist es, das Laub mit Besen und Rechen zusammenzufegen und auf einen Haufen zu geben, damit es dort verrotten kann und Kleinstlebewesen sich weiterhin darin verstecken können.

 

 

Foto zur Meldung: NABU-Naturtipp: So kann man Igeln im Garten helfen
Foto: Kleine Igel dürfen Katzenfeuchtfutter bekommen

November-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2

(15. 11. 2020)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen liefern uns oft Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten zugleich Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Weil seit Mitte März das neuartige Coronavirus das gesellschaftliche Leben beeinträchtigt und wir sehr wahrscheinlich noch einige Zeit mit Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens belegt sind, gibt es für die treue Leserschaft im Monat November die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr in dieser schweren Zeit ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der zweite Teil.

 

Ein Verein für die Imker: In der Bornhöveder Gastwirtschaft Wittorf wird am 17. November 1895, vor 125 Jahren, der Bienenzuchtverein für Bornhöved und Umgebung gegründet. 23 Imker treten sofort bei. Zum Vorsitzenden wird der Chausseeaufseher Joost aus Hollenbek gewählt. Tischlermeister Tietgen aus Schmalensee wird Stellvertreter, Gastwirt Wittorf Schriftführer. Im Dezember wird zudem der Rentner Kaack aus Bornhöved zum Kassenwart gewählt.

 

Über 50 Mann im Feld: Erster Weltkrieg. Aus Schmalensee befinden sich laut Bericht des Segeberger Kreis- und Tageblatts vom 17. November 1915, vor 105 Jahren, 54 Männer an der Front. Einer ist Bruno Göttsch, Kriegsfreiwilliger und Sohn von Lehrer Heinrich Göttsch, der einige Tage zuvor bei Styr in Rußland verwundet worden ist: Drei Gewehrschüsse zerschmetterten die Knochen eines Unterarms. Die Damen des Dorfes, so die Zeitung, beschließen, für jeden der Männer ein Weihnachtspäckchen aufzugeben.

 

Ein schlimmer Jagdunfall: Vor 140 Jahren, am 20. November 1880, berichtet das Segeberger Kreis- und Wochenblatt von einem tragischen Ereignis in der Stockseer Gemarkung: Gegen 23 Uhr begibt sich der örtliche Lehrer mit seinem neunjährigen Sohn auf einen Pirschgang. Er beauftragt den Jungen, ein paar Wiesen abzutreiben und begibt sich selbst in den Ansitz. Plötzlich fällt ein Schuss und das Kind schreit auf: Der 19-jährige Sohn des Schmieds ist ebenfalls auf der Pirsch und hat den Jungen für ein Stück Wild gehalten. Der Bericht der Zeitung lässt offen, ob der Junge stirbt. Er soll „hoffnungslos daniederliegen“, schließt der Artikel.

 

Denkmal spät erweitert: Am 20. November 1960, vor 60 Jahren, wird das neu gestaltete Ehrenmal der Gemeinde für die Gefallenen beider Weltkriege eingeweiht. Neue Gedenktafeln mit den Namen der Gefallenen des Zweiten Weltkrieges wurden eingesetzt, ein Landschaftsgärtner hat den Grünplatz angelegt. Unter Mitwirkung der Freiwilligen Feuerwehr Bornhöved und des Männergesangvereins Eintracht aus Bornhöved vollzieht sich die Feierstunde unter reger Beteiligung der Schmalenseer Bevölkerung und sämtlicher Vereine. Pastor Meyer hält die Weiherede, Kränze legen u.a. Bürgermeister Helmut Saggau und Amtmann Adolf Biß nieder.

 

Zwei Feuer in einer Nacht: Am 23. November 1895, vor 125 Jahren, ist der rote Hahn im benachbarten Amt Stocksee unterwegs: Von Stocksee her ertönen um 20.30 Uhr die Feuersignale. Auf Stockseehof brennen sieben große Korndiemen, die aber wegen günstigen Windes und großem Abstand zu den Gebäuden keinen weiteren Schaden anrichten können. Um 23.30 Uhr brennt in Damsdorf das Anwesen des Hufners August Dunker nieder. Die Familie wird im Schlaf vom Feuer überrascht und kann nur wenig von dem glücklicherweise versicherten Mobiliar retten. An Vieh verenden zwei Pferde, ein Fohlen und einiges Geflügel. Alle benachbarten Wehren beteiligen sich an der Brandbekämpfung – alle bis auf die Wehr aus Muggesfelde, wie das Segeberger Kreis- und Wochenblatt berichtet. Die Brandwehr des Gutsbezirks kann diese Nachricht aber nicht auf sich sitzen lassen und stellt in einer späteren Ausgabe klar, dass derzeit in der Gemeinde kein Nachtwächter tätig sei und somit keine Alarmierung erfolgte.

 

Heinrich Harder führt die Schwarzbunten: Im Bad Segeberger Kreisbauernhaus findet am 29. November 1930, vor 90 Jahren, die 58. Generalversammlung des Kreisvereins Schwarzbunte Schleswig-Holsteiner statt. Ein Lichtbildvortrag vermittelt die Grundlagen der Zuchtlehre. Im Regularienteil erfolgt die Neuwahl des Vorsitzenden. Da C. Isenberg nicht wieder kandidiert, kommt es zur geheimen Wahl, aus der Heinrich Harder aus Schmalensee als neuer Kreisvorsitzender hervorgeht. Geschäftsführer Heinrich Göttsch, Lehrer in Schmalensee, wird wiedergewählt.

 

 

Foto zur Meldung: November-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2
Foto: Schmalensees Bürgermeister Heinrich Harder wurde 1930 Kreisvorsitzender der Schwarzbuntzüchter

Noch ne Sitzung: Gemeindevertretung am 17. November

(14. 11. 2020)

Trotz des Lockdown light findet im November eine weitere Gremiensitzung der Gemeinde Schmalensee statt: Die Gemeindevertretung, das oberste Beschlussorgan, tritt am Dienstag, 17. November zusammen. Beginn der Sitzung im Gemeindesaal ist um 19.30 Uhr.

 

Ob tatsächlich alle 22 Tagesordnungspunkte abgearbeitet werden, ist jedoch angesichts der aktuellen Situation fraglich. Zwar findet die Sitzung unter Corona-Bedingungen statt (s.u.), grundsätzlich ist derzeit aber auch anzustreben, Versammlungen möglichst kurz zu halten.

 

Allerdings gilt es, diverse Vorhaben voranzubringen, u.a. zur Wahrung von Fristen. Und: Die Ausschüsse haben in ihren vorangegangenen Sitzungen entsprechende Vorarbeit geleistet und Beschlussempfehlungen gegeben, die von beiden Fraktionen (BfS und BWS) getragen wurden. Das könnte dem Faktor Zeit zugute kommen.

 

Leidtragende sind die Bürgerinnen und Bürger: Ihre Zahl ist begrenzt. Zur Sitzung des Bauausschusses am 5. November konnten gerade mal fünf Einlass bekommen. Wirklich mehr wird auch am 17. November kaum möglich sein, um der Landesverordnung und der Allgemeinverfügung des Kreises in der aktuellen Fassung gerecht zu werden.

 

Die Themen aus dem Bereich Planung und Umwelt, Bau- und Wegeangelegenheiten:

 

In der Kita stehen bauliche Maßnahmen an: Eine zusätzliche Fluchttür und ein separater Schlafraum für Krippenkinder werden benötigt, um aktuellen Anforderungen gerecht zu werden. Es bedarf noch in diesem Jahr erster planerischer Schritte, um Fördermittel von bis zu 100 Prozent nutzen zu können.

 

Die Übersiedelung der Zimmerei Hippe von Tarbek in den Grasweg soll unter Dach und Fach gebracht werden. Vorbereitet durch den Ausschuss sind die dafür notwendige Änderung des Flächennutzungsplans, ein Bebauungsplan (Nr. 7) sowie eine städtebauliche Vereinbarung mit der Bauherrin, u.a. um die Erschließung zu regeln.

 

Außerdem auf der Tagesordnung: Die Anlage eines Basketballfeldes auf dem Bolzplatz und die zu mögliche Umsetzung einer Pflanzprojektspende. Beides hat der Bauausschuss vorbesprochen.

 

Die Themen aus dem Bereich Finanzen und Rechnungsprüfung:

 

Die Gemeindevertreter haben den Finanzbericht für das III. Quartal inklusive der über- und außerplanmäßigen Aufwendungen bzw. Auszahlungen zu hören bzw. zu genehmigen. Neuigkeiten könnten zu erwarten sein im Bereich von Zuwendungen des Landes.

 

In Sachen Sportplatzpflege geht es um die Unterzeichnung einer Vereinbarung mit dem Sportverein, um Aufgaben vom Verein zurück zu übernehmen, was mit Kosten für den SVS verbunden ist.

 

Für die Vakuumpumpstation ist ein Neuabschluss einer Gebäudeversicherung nötig.

 

Und mit Blick auf den näher rückenden Ruhestand von Gemeindearbeiter Volker Kay im nächsten Jahr geht es um die Einstellung eines Nachfolgers.

 

Die Themen aus dem Bereich Senioren, Jugend und Sport, Ortsverschönerung und Fremdenverkehr:

 

An dieser Stelle könnte die lange Liste der abgesagten Veranstaltungen zu hören sein. Aber untätig ist man auch in diesem Bereich nicht gewesen. Statt der üblichen Seniorenweihnachtsfeier gibt es, maßgeblich unterstützt vom Verschönerungs- und Vogelschießerverein, eine Ersatz-Aktion, die kurz vorgestellt und deren Finanzierung beschlossen werden soll.

 

Sollte man dazu kommen, wird die sogenannte „Dorffunk-App“ als mögliche örtliche aktive Plattform vorgestellt. Ihr Vorteil gegenüber der Homepage ist die Interaktivität: Die Bürger kommunizieren direkt miteinander, Informationen erreichen alle wesentlich schneller.

 

Hinweise:

 

Diverse Tagesordnungspunkte finden aus Gründen des Datenschutzes und der Wahrung von Persönlichkeitsrechten etc. unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Tagesordnung ist u.a. auf der Gemeinde-Homepage in der Veranstaltungsrubrik einzusehen.

 

Die Sitzung findet unter Wahrung des Abstandsgebotes und zusätzlichen Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen statt. Hierzu gehören u. a. die Desinfektion der Hände vor Ort und die Registrierung der teilnehmenden Personen. Um die Sitzung pünktlich beginnen zu können, wird um rechtzeitiges Eintreffen gebeten. Die Anzahl der Besucher*innen kann unter Umständen begrenzt werden.

 

 

 

 

 

 

 

Foto zur Meldung: Noch ne Sitzung: Gemeindevertretung am 17. November
Foto: Noch ne Sitzung: Gemeindevertretung am 17. November

Existenzgründung im Nebenberuf – Webinar der IHK am 17. November

(14. 11. 2020)

Mitteilung von IHK und Handwerkskammer Lübeck vom 1.11.2020:

 

Webinar „Der kleine Start“ – Existenzgründung im Nebenberuf

 

Die eigene Firma, der eigene Chef sein – viele Arbeitnehmer denken über eine Selbstständigkeit nach. Aber häufig wollen sie ihren sicheren Arbeitsplatz nicht aufgeben, scheuen Risiken und Hindernisse.

 

Ist die Geschäftsidee dennoch viel versprechend, bietet sich eine Gründung im Nebenerwerb an. Über die Möglichkeiten einer Existenzgründung neben Job, Studium, Rente, Arbeitslosigkeit oder Familie informieren die IHK zu Lübeck und die Handwerkskammer Lübeck in einem Webinar am Dienstag, 17. November 2020, von 16.30 bis 18.30 Uhr.

 

In Vorträgen erfahren Gründungsinteressenten, wie sich die nebenberufliche Selbstständigkeit auf die gesetzliche Krankenversicherung auswirken kann und welche Steuern zu beachten sind.

 

Eine Anmeldung für die Teilnahme an dem Webinar ist erforderlich. Online können Sie dies unter www.ihk-sh.de/kleinerstart vollziehen.

Foto zur Meldung: Existenzgründung im Nebenberuf – Webinar der IHK am 17. November
Foto: Existenzgründung im Nebenberuf – Webinar der IHK am 17. November

Coronavirus: Volkstrauertag im ganz kleinen Kreis

(13. 11. 2020)

Dem Pandemie-Jahr 2020 sind viele Zusammenkünfte schon zum Opfer gefallen. Auch die Veranstaltungen der dunklen Jahreszeit sind betroffen, darunter der Volkstrauertag in Schmalensee.

 

Der findet zwar statt, die Kranzniederlegung zum Volkstrauertag am Sonntag, 15. November 2020, am Gefallenendenkmal in der Dorfstraße soll stattfinden. Aber auch nur diese: Der Bürgermeister und der Gemeindewehrführer werden um 9.30 Uhr in einer kurzen und stillen Zeremonie, stellvertretend für alle, den Kranz niederlegen.

 

Es wird kein Antreten der Freiwilligen Feuerwehr geben. Auch die Kirchengemeinde wird in diesem Jahr nicht dabei sein – die stets anschließende Andacht im Gemeindesaal entfällt. Übrigens damit auch der gemeinsame Grog für die Teilnehmenden.

 

Wer der Kranzniederlegung beiwohnen möchte, dem oder der kann natürlich nicht verwehrt werden, gegenüber dem Denkmal auf dem Gehsteig zu flanieren und innezuhalten. Das ist dann nicht Teil einer öffentlichen Veranstaltung. Dennoch muss auch hier auf den notwendigen Abstand und gegebenenfalls das Anlegen einer Mund-Nase-Bedeckung geachtet werden.

 

Spende für den Volksbund

 

Noch etwas entfällt durch die ausfallende Zusammenkunft im Gemeindesaal: Die Sammelbüchse des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge kann nicht herumgereicht werden.

 

Wer aber die Arbeit des Volksbundes unterstützen möchte, kann dies natürlich mit einer Spende tun. Über www.volksbund.de sind umfangreiche Informationen zur Arbeit und zu Spenden im Internet verfügbar.

 

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge gestaltet am Volkstrauertag auch die zentrale Gedenkstunde im Plenarsaal des Deutschen Bundestages in Berlin. Diese beginnt am 15. November um 13.30 Uhr und wird im ZDF direkt übertragen.

 

Foto zur Meldung: Coronavirus: Volkstrauertag im ganz kleinen Kreis
Foto: Coronavirus: Volkstrauertag im ganz kleinen Kreis

Geflügelpest: Landesweite Aufstallung angeordnet – Anweisungen für Hunde und Katzen relativiert

(12. 11. 2020)

Da sich die Geflügelpest von der Westküste Schleswig-Holsteins nun auch ins Landesinnere und selbst in den Kreis Segeberg verbreitet hat – darüber wurde am 10. November berichtet –, ist am 11. November eine landesweite Stallpflicht für Freilandgeflügel angeordnet worden.

 

Unabhängig von Betriebsart und -größe, egal ob gewerbsmäßig oder als Hobby ausgeübte Geflügelhaltung – alles Federvieh muss unter Dach, um Kontakte mit möglicherweise infizierten Wildvögeln zu vermeiden und die Bestände zu sichern.

 

Wie berichtet war das Virus H5N8 in Heidmühlen festgestellt worden: Eine Wildente war im Gehege eines relativ kleinen Hühnerbestandes gelandet und eingegangen. Wenig später verendeten sechs Hühner; nach Feststellung der Geflügelpest oder auch Vogelgrippe musste der Restbestand von 36 Tieren getötet werden. In einem 10-Kilometer-Radius um Heidmühlen besteht (Stand 11. November vormittags) ein Geflügelpest-Beobachtungsbezirk.

 

Was kann jetzt noch verzehrt werden?

 

Eine Übertragung des Vogelgrippevirus auf den Menschen ist laut Kieler Nachrichten vom 11. November nur durch direkten Kontakt über Staubpartikel möglich. Und ein Berühren soll man bekanntlich vermeiden (s.u.). Da das Virus empfindlich gegenüber hohen Temperaturen ist, gilt der Verzehr von Geflügel, das mit einer Kerntemperatur von mindestens 70 Grad erhitzt wurde, als unbedenklich – die Weihnachtsgans oder -ente ist also weiter möglich. Auch das Frühstücksei sei laut Bundesamt für Risikobewertung (BfR) weiter möglich – aber möglichst komplett hartgekocht, Eiweiß und Eigelb.

 

Bevölkerung weiter angehalten, Funde zu melden

 

Wer tote Wild- oder Wasservögel auffindet, möge diese dem Veterinäramt des Kreises Segeberg melden. Dieses ist telefonisch unter 04551/951-9334 oder per E-Mail unter erreichbar. Außerdem kann das Veterinäramt auch über die Nummer 112 der Rettungsleitstelle informiert werden.

 

Der Kreis Segeberg hatte eindringlich davor gewarnt, tote oder verendende Wildvögel anzufassen, um eine Weiterverbreitung des Virus zu verhindern, etwa durch Auslösen des Fluchtinstinktes bei kranken Tieren.

 

Kreis relativiert Aussagen zu Katzen und Hunden

 

In seiner Mitteilung vom 9. November hatte der Kreis Segeberg in einem Passus auf die Leinenpflicht für Hunde und die gebotene Haltung von Katzen, insbesondere „Freigängerkatzen“ im Haus hingewiesen. Dies relativierte der Kreis Segeberg am 10. November: Es handle sich nicht um ein Verbot, sondern um eine Empfehlung bzw. einen eindringlichen Hinweis:

 

Halter von Hunden und Katzen, deren Tiere regelmäßig Kontakt zu Nutzgeflügelbeständen haben könnten, werden darauf hingewiesen, dass durch ihre Tiere, ebenso wie durch Menschen, die Kontakt zu Wildvögeln und anschließend zu Nutzgeflügel haben, das Virus der Geflügelpest übertragen werden könnte. Daher seien solche Kontakte zu unterbinden, um eine Ausbreitung der Geflügelpest auf diesem Wege zu verhindern.

 

Es sei an dieser Stelle jedoch auch daran erinnert, dass Hunde in der Ortslage und auch in der Feldmark an die Leine gehören, um eine Gefährdung für Kinder oder das Wild auszuschließen.

 

 

Foto zur Meldung: Geflügelpest: Landesweite Aufstallung angeordnet – Anweisungen für Hunde und Katzen relativiert
Foto: Geflügelpest: Landesweite Aufstallung angeordnet – Anweisungen für Hunde und Katzen relativiert

Coronavirus: HVV gibt Mehrwertsteuersenkung seit September an Kunden weiter

(11. 11. 2020)

Vier kostenfreie Sonnabende sollen im kommenden Jahr stattfinden

 

Um die Mehrwertsteuersenkung im Rahmen des Konjunkturpaketes der Bundesregierung zur Bewältigung der Corona-Pandemie an seine Kundinnen und Kunden weiterzugeben, bietet der HVV seit dem 1. September ein umfangreiches Paket an Vergünstigungen und Angeboten an. Der finanzielle Wert entspricht der Mehrwertsteuer-Senkung von rund 6 Millionen Euro eins zu eins.

 

So können Zeitkarteninhaber von September bis Ende des Jahres täglich ab 11 Uhr eine Person beliebigen Alters und zusätzlich drei Kinder bis einschließlich 14 Jahren kostenlos mitnehmen.

 

Auf alle via App, HVV-Card oder Online-Shop gekauften Einzel- und Tageskarten gibt es 7 Prozent Rabatt.

 

Das Paket des HVV beinhaltet auch vier kostenfreie Sonnabende im HVV. Diese finden nun im kommenden Jahr statt. Das Angebot für Gelegenheitskunden, an vier Sonnabenden kostenfrei im gesamten HVV fahren zu können, sollte ursprünglich im November (7.11., 14.11., 21.11. und 28.11.) gelten.

Doch werden die kostenlosen Sonnabende auf das kommende Jahr verschoben. Das hat der HVV vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Zahlen beschlossen.

 

Aufgrund der aktuell dynamischen epidemiologischen Lage sind alle Menschen grundsätzlich aufgerufen, Kontakte zu reduzieren sowie auf nicht zwingend notwendige Bewegungen im öffentlichen Raum zu verzichten. Vor diesem Hintergrund halten der Hamburger Senat und der HVV kostenlose Sonnabende derzeit für nicht zielführend.

 

Stattdessen sollen im kommenden Jahr mehr Fahrgäste vom Angebot profitieren können. Unter Berücksichtigung der Entwicklungen in der Pandemie wird der HVV geeignete Nachholtermine mit allen Beteiligten abstimmen, um auch diesen Teil des Pakets der Mehrwertsteuersenkung entsprechend weiterzugeben. Dies soll den Fahrgästen aus Hamburg und dem Umland sowie indirekt auch dem durch die Corona-Pandemie geschwächten Einzelhandel direkt zugutekommen.

 

Das Angebot im HVV wird auch weiterhin vollständig aufrechterhalten. Dabei stehen

Sicherheit und Verlässlichkeit der öffentlichen Nahverkehrsangebote nach wie vor im

Mittelpunkt. Der HVV hat Hygiene- und Lüftungskonzepte umgesetzt und kontrolliert auch weiterhin verstärkt die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen.

 

Foto zur Meldung: Coronavirus: HVV gibt Mehrwertsteuersenkung seit September an Kunden weiter
Foto: Coronavirus: HVV gibt Mehrwertsteuersenkung seit September an Kunden weiter

Geflügelpest – Aufstallpflicht im ganzen Kreis Segeberg

(10. 11. 2020)

Nachdem Ende Oktober an der Westküste Schleswig-Holsteins die Geflügelpest festgestellt worden war, hat sich die Tierseuche nun über die Kreise Rendsburg-Eckernförde und Steinburg auch dem Kreis Segeberg genähert. Am Montag nun wurde in Heidmühlen bei sechs verendeten Hühnern die Influenza H5N8 (Vogelgrippe) nachgewiesen. Die Folge: Alles Geflügel im Kreisgebiet muss ab heute aufgestallt sein.

 

Das sagt eine Allgemeinverfügung, die der Kreis Segeberg am 9. November erlassen hat und dieser Meldung als PDF-Link angefügt ist. Diese bedeutet nicht nur, dass Geflügel – egal ob gewerblich gehalten oder als Hobby – nicht mehr ins Freie darf.

 

Auch Hunde und Katzen betroffen

 

Darüber hinaus gilt auch, dass Hunde und Katzen nicht mehr frei herumlaufen dürfen. Für Hunde, so eine Mitteilung der Kreisverwaltung, gilt Anleinpflicht; sogenannte Freigängerkatzen müssen drinnen bleiben.

 

Keine toten oder sterbenden Vögel anfassen

 

Die Bevölkerung wird dringend gebeten, keine toten oder verendenden Vögel anzufassen. Letztere würden oft Mitleid erregen. Aber wer sich ihnen nähere, löse nur den Fluchtreflex aus. Das wiederum erhöhe die Qual der Tiere unnötig.

 

Ein Beispiel: In Heidmühlen war offensichtlich eine Wildente im Gehege gelandet und kurz danach eingegangen. In der Folge verendeten nicht nur sechs Hühner, weitere 36 – der restliche Bestand – mussten getötet werden.

 

Am Montag wurde ein 3-Kilometer-Radius um Heidmühlen zum Sperrbezirk, ein 10-Kilometer-Radius zum Beobachtungsbezirk erklärt. Im Beobachtungsbezirk gibt es laut Kreisangaben 217 Betriebe unterschiedlicher Größenordnung mit 340.000 Stück Geflügel.

 

Wo kann man Totfunde melden?

 

Wer tote Wild- oder Wasservögel auffindet, möge diese dem Kreisveterinäramt melden. Dieses ist telefonisch unter 04551/951-9334 oder per E-Mail unter erreichbar.

 

Außerdem kann das Veterinäramt auch über die Nummer 112 der Rettungsleitstelle informiert werden.

 

Letzteres unterstreicht die Brisanz der Tierseuche. Landrat Jan Peter Schröder: „Wir müssen jetzt unbedingt verhindern, dass die Geflügelpest von Wildvögeln auf weitere Nutz- und Haustierbestände übergreifen kann.“

 

 

[Allgemeinverfügung Geflügelpest Kreis Segeberg 09.11.2020]

Foto zur Meldung: Geflügelpest – Aufstallpflicht im ganzen Kreis Segeberg
Foto: Geflügelpest – Aufstallpflicht im ganzen Kreis Segeberg

Das DRK informiert: Blutspende auch unter den geltenden Einschränkungen möglich

(09. 11. 2020)

Information des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost vom 02.11.2020 (Auszug):

 

Blutspende in Schleswig-Holstein und Hamburg auch unter den ab heute geltenden Einschränkungen möglich

 

Voraussetzungen für Spendenwillige: keine Symptome und Online-Terminreservierung vorab - Sicherheitsmaßnahmen auf allen Blutspendeterminen verstärkt.

 

Alle 7 Sekunden braucht ein Patient in Deutschland eine Bluttransfusion. Auch unter den ab heute geltenden neuen Einschränkungen zur Bewältigung des Pandemiegeschehens ist eine Blutspende beim DRK-Blutspendedienst weiterhin problemlos möglich, denn die Patientenversorgung mit lebensrettenden Blutpräparaten in den Kliniken in Schleswig-Holstein und Hamburg muss auch unter Pandemiebedingungen sichergestellt werden. Durch die kurze Haltbarkeit bestimmter Blutbestandteile wird regelmäßig Nachschub benötigt. Einige Blutbestandteile (wie z.B. Blutplättchen) sind nur maximal vier Tage haltbar.

 

Spendenwillige können unter folgenden Voraussetzungen Blut spenden:

  • Symptomfreiheit: frei von Erkältungssymptomen, Fieber, anderen akuten Erkrankungen

  • Eine Terminreservierung für den Wunschtermin ist vorab erforderlich

Die Spendetauglichkeit stellt der Arzt dann tagesaktuell auf dem Termin fest.

 

Alle DRK-Blutspende-Termine und weitere Informationen: im Internet unter www.blutspende.de (Bundesländer Schleswig-Holstein und Hamburg) oder über die kostenfreie Hotline Telefon 0800 11 949 11. Eine Terminreservierung vorab ist für alle Termine erforderlich: https://terminreservierung.blutspende-nordost.de/ oder über die kostenfreie Hotline 0800 11 949 11.

 

Mit Sicherheit Blut spenden

Vor dem Hintergrund des dynamischen Infektionsgeschehens hat der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost die ohnehin hohen die Sicherheitsmaßnahmen auf den Blutspendeterminen in Schleswig-Holstein und Hamburg noch verschärft. Um das Ansteckungsrisiko für Blutspender, Personal und Ehrenamt so gering wie möglich zu halten, werden die entsprechenden Maßnahmen der aktuellen Pandemiephase ständig angepasst. Aktuell bestehen die Maßnahmen in Zugangskontrolle, Kurzanamnese, Messen der Körpertemperatur, Hand-Desinfektion, dem Tragen von Mundnasenschutz von Personal, Ehrenamt und SpenderInnen sowie größtmöglicher Vereinzelung durch Abstände vor Betreten des Spendeortes und im gesamten Ablauf der Blutspende. Allen Spendern wird eine Mundnasenschutzmaske ausgehändigt.

 

Blutspende und Corona-Virus: https://www.blutspende-nordost.de/

https://www.blutspende-nordost.de/informationen-zum-coronavirus/

 

Blutspender sind „Lebensretter“, mit einer Blutspende kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten geholfen werden. Das Deutsche Rote Kreuz sichert ca. 75 Prozent der notwendigen Blutversorgung in der Bundesrepublik Deutschland, nach strengen ethischen Normen – freiwillig, gemeinnützig und unentgeltlich, rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr.

 

Foto zur Meldung: Das DRK informiert: Blutspende auch unter den geltenden Einschränkungen möglich
Foto: Das DRK informiert: Blutspende auch unter den geltenden Einschränkungen möglich

Coronavirus: Keine Seniorenweihnachtsfeier 2020 in Schmalensee

(08. 11. 2020)

Schweren Herzens hat der gemeindliche Ausschuss für Senioren, Jugend und Sport, Ortsverschönerung und Fremdenverkehr in seiner jüngsten Sitzung die diesjährige Seniorenweihnachtsfeier der Gemeinde abgesagt. Sie sollte am 9. Dezember stattfinden. Der Grund ist die Corona-Pandemie, zu deren Bekämpfung die Kontakte reduziert werden müssen.

 

Kein Bingo, kein Dorfquiz – beides hätte in diesem Jahr die Reitsportgemeinschaft ausgerichtet – und nun auch keine Seniorenweihnachtsfeier. Insbesondere den Ausschussmitgliedern ist klar, dass damit den älteren Bewohnerinnen und Bewohnern des Dorfes ihre einzige eigene Veranstaltung genommen wird. Aber: Es geschieht zu ihrem Schutz und auch zu dem der freiwilligen Helfer.

 

Eine kleine Aufmerksamkeit soll es geben

 

Ganz ohne einen Gruß seitens der Gemeinde soll die Weihnachtszeit aber nicht bleiben, der Ausschuss hat sich dazu Gedanken gemacht. Unter Mitwirkung der Kinder des Dorfes und den Verschönerungs- und Vogelschiesserverein werden Ideen umgesetzt.

 

Anhand der Einwohnerliste, die der Ausschuss eigentlich für die Einladung zur Seniorenweihnachtsfeier erhalten hatte, sollen die Grüße zu den Wohnungen unserer Seniorinnen und Senioren gebracht werden.

 

Achtung: Nicht alle stehen auf der Liste

 

Die Einwohnerliste enthält aber Lücken: Einige haben eine sogenannte Auskunftssperre gegenüber dem Einwohnermeldeamt ausgesprochen – und tauchen deshalb auf dieser Liste nicht auf. Das war schon in zurückliegenden Jahren bei der Überbringung von Einladungen aufgefallen.

 

Wer also weiß, eine Auskunftssperre ausgesprochen zu haben, aber auch den Adventsgruß der Gemeinde erhalten möchte, übe bitte keine Zurückhaltung und melde sich telefonisch. Bürgermeister Sönke Siebke (0172 / 4378209) und der Ausschussvorsitzende Christopher Brust (0160 / 92480946) nehmen Ihre Meldung gerne an.

 

 

Foto zur Meldung: Coronavirus: Keine Seniorenweihnachtsfeier 2020 in Schmalensee
Foto: Coronavirus: Keine Seniorenweihnachtsfeier 2020 in Schmalensee

Blick zurück auf eine Runde um den Schmalensee

(08. 11. 2020)

Eine Runde um unseren Schmalensee, und somit auch um den Bornhöveder See, ist eine kleine Herausforderung, aber immer wieder schön. An vielen Punkten lohnt es sich, innezuhalten, den Blick über das Wasser oder durch die Umgebung schweifen zu lassen und die Schönheit unserer Umgebung zu genießen.

 

Der See“ ist oft genug das erstgenannte Argument von Auswärtigen, die es immer wieder zu uns an den Rand der Holsteinischen Schweiz zieht. Auch wer hier mal gewohnt hat, kommt gern zurück und genießt zumindest ein paar Minuten den Blick von der Badestelle über den Schmalensee.

 

Die hier vorliegende Bildersammlung hat uns Sandra Röcher aus dem südwestfälischen Siegen geschickt, die Ende Oktober in Schmalensee ein paar Tage zu Gast war. Vielen Dank dafür. Die Bilder zeigen wir mit der Aufforderung an alle Dauergäste auf der Gemeinde-Homepage, uns viel öfter mit schönen Aufnahmen zu versorgen, damit einheimische und auswärtige Besucher sich daran erfreuen können.

Foto zur Meldung: Blick zurück auf eine Runde um den Schmalensee
Foto: Eine Wanderung um den See sorgt stets für schöne Eindrücke

Coronavirus: Plattform „Segeberg handelt“ weiter aktiv

(07. 11. 2020)

Mitteilung der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Kreises Segeberg (WKS) vom 03.11.2020:

 

Die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Kreises Segeberg mbH (WKS) hat im Frühjahr zur Zeit des ersten Lockdowns die Plattform www.segeberg-handelt.de entwickelt. Dort können Unternehmen sich kostenlos registrieren und mitteilen, welche Waren und Dienstleistungen sie anbieten.

 

Die WKS hat die Plattform in den letzten Monaten weiterentwickelt und die Filtereinstellungen verfeinert.

 

Aufgrund der erneuten Einschränkungen insbesondere im Gastronomiebereich kann über die Plattform mitgeteilt werden, ob trotz der angeordneten Schließung weiterhin Speisen außer Haus verkauft werden und ob ein Lieferdienst besteht. Auch Einzelhandelsgeschäfte können dort angeben, wann sie geöffnet haben und ob es einen online-Shop gibt. Nutzer können sich auf der Plattform über Öffnungszeigen, Hygieneregeln oder Sonderangebote informieren und finden direkt die Links zur Webseite oder zum Onlineshop des Unternehmens.

 

Der Geschäftsführer der WKS, Lars Wrage, rät allen Unternehmen, Händlern und Dienstleistern im Kreisgebiet, das Tool zu nutzen und sich kostenfrei einzutragen. Unternehmer, die sich bereits eingetragen haben, können via eine Aktualisierung ihrer Daten vornehmen.

Foto zur Meldung: Coronavirus: Plattform „Segeberg handelt“ weiter aktiv
Foto: Coronavirus: Plattform „Segeberg handelt“ weiter aktiv

Der Winter kommt – Tipps vom WZV für den Garten und die Biotonne

(07. 11. 2020)

Mitteilung des Wege-Zweckverbandes (WZV) der Gemeinden des Kreises Segeberg vom 29.10.2020:

 

Die Bioabfallsammelfahrzeuge des WZV haben im Moment viel zu tun: überall im Kreisgebiet machen Gartenbesitzer ihre Anlagen winterfest. Die braunen Tonnen sind prall gefüllt mit Laub, verblühten Sommerpflanzen, Strauchwerk und dem vielleicht letzten Rasenschnitt der Saison.

 

Kein Plastik in die braune Tonne

 

Plastik in der Biotonne stellt immer ein Problem dar. Im Moment auffällig: häufig werden die unschön gewordenen und deswegen aus Kübeln und Töpfen entfernten Blumen samt dem Übertopf aus Kunststoff in die Tonne geworfen. Der Umwelt zuliebe müssen diese jedoch abgetrennt und über den Rest-müll entsorgt werden. Gleiches gilt für angefallene Küchenabfälle. Diese dürfen ebenfalls nicht in Plastik-tüten oder der Originalverpackung in die Biotonne geworfen werden. Durch diese sogenannten Störstoffe wird eine sachgerechte Kompostierung verhindert. Diese fehlbefüllten Biotonnen können nicht geleert werden.

 

Strauchgut abholen lassen oder bringen

 

Wenn Bäume und Sträucher zurückgeschnitten werden, entsteht eine Menge Grünabfall. Was nicht kleingeschnitten in die Biotonne passt, kann nach vorheriger Anmeldung auf den Recyclinghöfen des WZV abgegeben werden. Zweimal im Jahr besteht für die Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, 3 Kubikmeter Strauchgut kostenfrei zu entsorgen. Auch eine Terminabholung ist möglich und kann im Servicecenter des WZV (Telefon 04551 909 0) oder online unter wzv.de angemeldet werden.

 

Die Saisonbiotonne, die in den üblichen Größen 80, 120 und 240 Liter für einen jeweiligen Pauschalpreis als Zusatzgefäß ausschließlich für die Monate April bis Oktober bestellt werden kann, kommt für das anfallende Herbstlaub jetzt noch einmal zum Einsatz, musste aber zum 31.10. in die Winterpause gehen. Der WZV empfiehlt die Unterbringung in einem Schuppen oder Kellerraum.

 

Für Herbstlaub zusätzliche Abfallsäcke

 

Ganzjährig zusätzliches Entsorgungsvolumen und gerade auch für Herbstlaub ideal: die 80 Liter-Grünabfallsäcke des WZV, die auf den Recyclinghöfen oder auch bei zahlreichen Verkaufsstellen im Kreis (Liste unter wzv.de) erworben werden können und zur Entsorgung einfach am Abfuhrtag neben die Biotonne gestellt werden.

 

Beete sollten für die kommende kalte Jahreszeit abgedeckt werden, um den Boden vor Abtragung und Frost zu schützen und Temperaturschwankungen auszugleichen. Hierfür eignen sich Rindenmulch oder Hackschnitzel. Manche Gartenbesitzer haben einen eigenen Häcksler. Wer kein solches Gerät besitzt oder leihen kann, hat die Möglichkeit, diese Produkte in unterschiedlichen Qualitäten auf den Recyclinghöfen des WZV als lose Ware zu kaufen.

 

Frostschutz“ für die Biotonne

 

Irgendwann ist er da, der erste Frost. Ärgerlich, wenn der Inhalt der Biotonne dann festfriert und bei der nächsten Leerung Reste in der Tonne verbleiben. Um das zu verhindern, sollten Laub und Gartenabfälle nur lose in die Biotonne eingefüllt werden, da zusammengedrücktes, nasses Laub besonders stark an der Behälterwand festfriert und nur mit einem Spaten zu lösen ist. Geknülltes Zeitungspapier, Eierpappen oder Häckselgut als unterste Schicht und zwischendurch in die Biotonne geben, das saugt Nässe auf. Feuchte Küchenabfälle sollten aus dem gleichen Grund stets in Zeitungs- oder Haushaltspapier eingeschlagen entsorgt werden. Dennoch empfiehlt es sich, am Abend vor der Entleerung oder morgens früh mit einem Spaten oder ähnlichen Gerät den Inhalt der Tonne noch einmal durchzulockern.

 

 

Foto zur Meldung: Der Winter kommt – Tipps vom WZV für den Garten und die Biotonne
Foto: Der Winter kommt – Tipps vom WZV für den Garten und die Biotonne

Weg frei für die Zimmerei – Ergebnisse aus dem Schmalenseer Bauausschuss

(06. 11. 2020)

Trotz Corona-Pandemie und „Lockdown light“ im November trat der gemeindliche Ausschuss für Planung und Umwelt, Bau- und Wegeangelegenheiten am 5. November zusammen, um dringende Angelegenheiten zu beraten.

 

Abstands- und Hygieneregeln konnten die Ausschussmitglieder, anwesende weitere Mitglieder der Gemeindevertretung sowie vier Zuhörer im Gemeindesaal einhalten. Die Tagesordnung wurde leicht verkürzt: Das Thema Windenergie stand zwar auf dieser, sollte aber gar nicht behandelt werden und wurde abgesetzt. Auch konnte teilweise verkürzt beraten werden, etwa zu einer Pflanzprojekt-Spende – um den möglichen Spender im November nicht einer Sitzungsteilnahme auszusetzen.

 

Drei Beschlussempfehlungen in Sachen Zimmerei

 

Hauptpunkt der Veranstaltung: Die Übersiedelung der Zimmerei Hippe von Tarbek an einen neuen Standort im Schmalenseer Grasweg. Der Ausschuss sprach der Gemeindevertretung die Beschlussempfehlungen aus, den Flächennutzungsplan zu ändern (7. Änderung) und einen Bebauungsplan (Nr. 7) in vorliegender Form zu genehmigen. Auch eine städtebauliche Vereinbarung, die in nichtöffentlicher Runde beraten wurde, wurde der Gemeindevertretung zum Beschluss empfohlen. Diese regelt u.a. die Erschließung des Grundstücks und des Graswegs.

 

Festhalten am Neubaugebiet, nur an anderer Stelle

 

Die über ein Jahr verfolgte Planung für ein neues Wohngebiet oberhalb des Dreiecks Belauer Straße / Dorfstraße hat sich aufgrund ungünstiger Geruchsimmissionswerte zerschlagen. Eine nicht ganz 3 Hektar große Fläche im Dreieck Grasweg / Am Ringreiterplatz konnte als Alternativfläche ausgemacht werden und wurde von der Kreisplanung bereits für gut geeignet erachtet. Mit dem Besitzer sei man handelseinig, so Bürgermeister Sönke Siebke. Er vermutet, dass bis zu 23 Bauplätze verschiedener Zuschnitte möglich seien – so viele, wie die Landesplanung Schmalensee bis zum Jahr 2030 auch zubilligt. Rund 20 Anfragen von Interessenten lägen schon vor.

 

Bauliche Veränderungen am Sportlerheim

 

Bekanntlich beherbergt das Sportlerheim eine Kita-Gruppe. In Begehungen wurden notwendige bauliche Maßnahmen aufgezeigt, die nun zügig angeschoben werden sollen, um öffentliche Fördermittel nutzen können. Es geht um den Einbau einer zusätzlichen Fluchttür im Rahmen des Brandschutzes und die Schaffung eines separaten Schlafraums für Krippenkinder, der vom neuen Kita-Gesetz verlangt wird.

 

Streuobstwiese, Basketballfeld und Gullydeckel

 

Bezüglich des Basketballfeldes auf dem Bolzplatz gilt es, Pflasterarbeiten auszuschreiben; Standort soll der Bolzplatz sein, ein Korb ist vorhanden.

Ein Unternehmer möchte der Gemeinde eine Streuobstwiese bezahlen, was im Ausschuss auf Wohlwollen stieß. Allerdings muss beraten werden, wo diese angelegt werden könnte und ob die Folgekosten (Pflege) im Rahmen der Möglichkeiten der Gemeinde liegen.

Viele Gullydeckel in der Ortsdurchfahrt sind abgesackt und klappern laut, wenn darübergefahren wird. Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr wird sich der Problematik annehmen. Die Umsetzung erfolgt – hoffentlich – bis Anfang 2021.

 

 

 

 

Foto zur Meldung: Weg frei für die Zimmerei – Ergebnisse aus dem Schmalenseer Bauausschuss
Foto: Weg frei für die Zimmerei – Ergebnisse aus dem Schmalenseer Bauausschuss

Geflügelpest auf dem Vormarsch – Kreis Segeberg ruft zur Wachsamkeit auf

(06. 11. 2020)

Das Coronavirus bedroht die Menschen in ganz Deutschland; in Brandenburg und Sachsen ist die Afrikanische Schweinepest (ASP) angekommen, vor der man sich auch hierzulande fürchtet. Und nun ist an der Westküste Schleswig-Holsteins bei verendeten Wildvögeln auch noch die Geflügelpest nachgewiesen worden.

 

Der Kreis Segeberg stellt sich darauf ein, dass auch hier in Bälde die Geflügelpest nach 2017 wieder auftreten wird. Hier eine Mitteilung des Kreises vom 02.11.2020 im Wortlaut:

 

Im Kreis Nordfriesland ist bei mehreren gestorbenen Wildvögeln der Geflügelpest-Erreger des Subtyps H5N8 nachgewiesen worden. „Diese Nachweise sind sehr besorgniserregend. Das gilt grundsätzlich, aber insbesondere auch vor dem Hintergrund der ohnehin angespannten Gesamtsituation durch die Corona-Pandemie. Der Befund ist Anlass für extrem hohe Wachsamkeit im ganzen Land“, sagt Landwirtschaftsminister Jan Philipp Albrecht.

 

Das Veterinäramt des Kreises Segeberg ruft angesichts dieser Lage dazu auf, verendete Wasser- und Greifvögel unverzüglich zu melden. Diese Tiere werden durch das Veterinäramt des Kreises beprobt und im Landeslabor in Neumünster auf diese anzeigepflichtige Tierseuche untersucht. Die Untersuchungen toter Tiere helfen, die Verbreitung des Virus im Land zu ermitteln.

 

Um Geflügelbestände vor einer Infektion zu schützen, müssen die jetzt geltenden Bio-Sicherheitsmaßnahmen von allen Geflügelhalter*innen konsequent umgesetzt werden“, so der Leitende Kreis-Veterinär Markus Overhoff. Hierzu gehört unter anderem, dass Tiere nur an für Wildvögel unzugänglichen Stellen gefüttert werden dürfen. Zudem darf kein Oberflächenwasser für das Tränken der Tiere genutzt werden, zu dem Wildvögel Zugang haben. Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, mit denen das Geflügel in Berührung kommen kann, müssen für Wildvögel unzugänglich aufbewahrt werden.

 

Sollten Geflügelhaltungen bislang nicht beim zuständigen Veterinäramt und/oder Tierseuchenfonds registriert sein, weist das Ministerium darauf hin, dies schnellstens nachzuholen.

 

Das Kreis-Veterinäramt ist telefonisch zu erreichen unter 04551 / 951 9334 sowie per E-Mail an .

 

Weitere Informationen online unter: www.schleswig-holstein/geflügelpest

 

(Anmerkung: Im weiteren Verlauf des 2. November meldete das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung, dass auch in Dithmarschen Totfunde gemacht wurden. Neben dem Subtyp H5N8 wurde als weiterer Subtyp H5N5 nachgewiesen.

 

 

Foto zur Meldung: Geflügelpest auf dem Vormarsch – Kreis Segeberg ruft zur Wachsamkeit auf
Foto: Ein Beobachtungsbezirk ist nahe Bornhöved noch nicht eigerichtet

Coronavirus: Erlebniswald Trappenkamp bleibt im November geschlossen

(05. 11. 2020)

Eine Teilöffnung wäre wohl möglich gewesen, aber im Erlebniswald Trappenkamp hat man sich entschieden, im „Lockdown light“ mitzugehen und zur Reduzierung der Kontakte beizutragen: Im November bleiben die Tore geschlossen.

 

Laut Bericht der Segeberger Zeitung (3. November) fallen Teile des Erlebniswaldes unter die zu schließenden Tierparks; der große Spielplatz allerdings hätte – anders als im März-Lockdown – weiter geöffnet werden dürfen. Allerdings mit neuem Hygienekonzept. Das aber, so Leiter Stephan Mense in der SZ, habe man nicht umsetzen wollen.

 

Waldpädagogik setzt Betrieb fort

 

Gute Nachrichten gibt es allerdings für Schulklassen: Die waldpädagogischen Angebote dürfen und werden weiter stattfinden. Klassenverbände werden, ohne einander zu begegnen, durch den Wald geführt und erhalten Informationen zum Herbst im Wald und dem Leben der Tiere im Winter.

 

Foto zur Meldung: Coronavirus: Erlebniswald Trappenkamp bleibt im November geschlossen
Foto: Der Erlebniswald Trappenkamp bleibt im November geschlossen

Coronavirus: Generalabsage des Kreisheimatvereins

(05. 11. 2020)

Vor gut sechs Monaten musste der rund 900 Mitglieder zählende Heimatverein des Kreises Segeberg seine beliebten und heimatkundlich interessanten Dorfbegehungen absagen. Der Grund: Die Corona-Pandemie. Die ist längst noch nicht überwunden und zieht weitere Maßnahmen nach sich.

 

So muss nun auch auf die traditionell Mitte November in Leezen stattfindende Jahreshauptversammlung verzichtet werden. Sie soll im Jahr 2021 nachgeholt werden.

 

Corona-Maßnahmen verhindern Zusammenkünfte

 

Ganz abgesehen von rechtlichen Vorgaben werden sicher noch für eine längere Zeit bestimmte Verhaltensregeln und Hygienemaßnahmen einzuhalten sein“, erklärt der Vorsitzende Peter Stoltenberg, der dieses auch mittels Brief sämtlichen Mitgliedern mitteilt – darunter sind auch Schmalenseer.

 

Auch alle weiteren Veranstaltungen bis zum Jahresende werden abgesagt. Dies betrifft den Spiele-Nachmittag für Jung und Alt und den Jahresabschluss mit Andacht und Grünkohl-Essen.

 

Corona hin und her – es gibt ein Jahrbuch

 

Immerhin wurden die Vorarbeiten zum Jahrbuch nicht durch die Pandemie behindert. Unser Jahrbuch wird auch in diesem Jahr erscheinen und wie gewohnt im November verschickt“, so der Vereinsvorsitzende Stoltenberg.

 

Das Jahrbuch geht allen Mitgliedern kostenlos zu, ist aber auch in ausgewählten Buchhandlungen zu bekommen und stets eine gute Idee für ein Weihnachtsgeschenk.

 

Im Internet ist der Heimatverein unter www.heimatverein-kreis-segeberg.de zu finden.

Foto zur Meldung: Coronavirus: Generalabsage des Kreisheimatvereins
Foto: Coronavirus: Generalabsage des Kreisheimatvereins

Bauausschuss trotz Corona – Wichtiges Vorhaben muss vorankommen – Windenergie nicht Thema – maximal 5 Zuhörer

(04. 11. 2020)

Auch im „Lockdown light“ sind Sitzungen politischer Gremien erlaubt. Allerdings, dafür stehen erste Absagen von Terminen auf Amtsebene, sollten schon bedeutende Entscheidungen anstehen, die eine solche Ansammlung von Kontakten rechtfertigen. Die Sitzung des Ausschusses für Planung und Umwelt, Bau- und Wegeangelegenheiten am morgigen Donnerstag, 5. November, fällt unter die Sitzungen, die stattfinden müssen.

 

Sitzung nötig für Gewerbeansiedlung

 

Grund ist, dass man unbedingt im Fall der Ansiedlung einer Zimmerei im Grasweg vorankommen muss. Der Flächennutzungsplan soll abschließend beraten werden, was wiederum Grundlage für den Beschluss des Bebauungsplans Nr. 7 sein soll. Beide dienen der Vorbereitung von Beschlüssen durch die Gemeindevertretung am 17. November.

 

Im Falle des B-Plans gilt es, eingegangene Stellungnahme von Trägern öffentlicher Belange abzuwägen – von denen nur wenige und obendrein nicht negative vorliegen.

 

Tagesordnung wird verschlankt

 

Das dürfte dem Bauausschussvorsitzenden Sönke Stahl (BfS) und seinen Ausschussmitgliedern in die Karten spielen, die ihre um 19.30 Uhr im Gemeindesaal beginnende Sitzung so kurz wie möglich halten wollen. Auch das ist der Corona-Pandemie geschuldet und wird u.a. dadurch möglich, dass Tagesordnungspunkte abgesetzt werden und externe Berichterstatter, etwa der Kreisplanung, nicht erscheinen werden.

 

Windenergie nicht Thema am 5.11.

 

Für Irritation im Vorwege sorgte der Punkt Windenergie auf der Tagesordnung. Tatsächlich beschäftigt sich die Gemeindevertretung mit einem städtebaulichen Vertrag mit einem Investor, der im Bereich „Schmalensee-Süd“ zwei Windkraftanlagen errichten möchte, aber nicht am 5. November. Über Windenergie gibt es vor dem 24. November nichts zu beraten – dann stellen besagter Investor und ein weiterer der GV und dem Bauausschuss ihre Pläne erst einmal vor.

 

Nur maximal fünf Zuhörer erlaubt

 

Wie eingangs berichtet, dürfen trotz der Beschränkung des gesellschaftlichen Lebens Gremiensitzungen weiter stattfinden. Allerdings mit streng limitierter Zuhörerzahl. Maximal fünf, so Bürgermeister Sönke Siebke am Dienstagabend, können am 5. November zuhören.

 

 

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Foto: Bauausschuss trotz Corona – Wichtiges Vorhaben muss vorankommen – Windenergie nicht Thema – maximal 5 Zuhörer

Coronavirus: Repair-Café Bornhöved in diesem Jahr nicht mehr geöffnet

(04. 11. 2020)

Das ehrenamtliche Reparatur-Café Bornhöved wird in diesem Jahr nicht mehr öffnen. Das teilt der Helferkreis nach Bekanntwerden der neuesten Maßnahmen von Kreis und Land zur Eindämmung der Corona-Pandemie mit.

 

Das bedeutet, dass der bereits für den 7. November geplante Nachmittag in den früheren Räumen der Volksbank am Kuhberg 3 nicht stattfinden wird.

 

Auch ein Termin am 5. Dezember ist nun abgesagt.

 

Grundsätzlich gilt: Wer defekte Gegenstände reparieren oder sich dabei helfen lassen möchte, kann das Repair-Café aufsuchen, egal wie alt er oder sie ist. Nun allerdings erst im neuen Jahr wieder.

 

Das Reparaturteam wird bekanntgeben, ob und wann wieder geöffnet und repariert werden kann.

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Foto: Repaircafé Bornhöved, Kuhberg 3

Coronavirus: Volkstrauertag im ganz kleinen Kreis

(03. 11. 2020)

Im Corona-Jahr 2020 fallen in Schmalensee wie überall zahlreiche Veranstaltungen aus, weil notwendige Abstände oder Hygieneregeln nicht eingehalten werden können. In anderen Fällen können Zusammenkünfte nur in verringertem Umfang durchgeführt werden – etwa der Volkstrauertag in Schmalensee.

 

Als sich im September ein Wiederanstieg der Infektionszahlen abzeichnete, wurde für die Vertreter von Gemeinde und Freiwilliger Feuerwehr klar, dass ein Volkstrauertag mit Antreten der Wehr – Ehrenmitglieder inbegriffen – und anschließender Andacht im Gemeindesaal unter Leitung der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde in diesem Jahr nicht möglich sein wird.

 

So hat man sich nun darauf verständigt, dass die Kranzniederlegung am Volkstrauertag am Sonntag, 15. November 2020, um 9.30 Uhr am Gefallenendenkmal in der Dorfstraße stattfindet.

 

Der Bürgermeister und der Gemeindewehrführer werden in einer kurzen und stillen Zeremonie, stellvertretend für alle, den Kranz niederlegen.

 

Wer dem beiwohnen möchte, der kann sich gegenüber dem Denkmal auf dem Gehsteig einfinden und wird gebeten, den derzeit gebotenen Abstand einzuhalten.

 

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Foto: Volkstrauertag

Coronavirus: „Lockdown light“ - das gilt ab heute im Land und im Kreis

(02. 11. 2020)

Seit Mitte der Vorwoche ist die Rede von schärferen Maßnahmen seitens der Behörden, um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in der sogenannten zweiten Welle zu verlangsamen. Am Sonntag hat die Landesregierung das Ruder übernommen, da nun landesweit die Inzidenz (Infektionsfälle binnen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner) landesweit die 50 überschritten hat.

 

Ab heute gelten diese (zusammengefassten) Regeln, zunächst bis 29. November:

 

Schließen müssen die Gaststätten, Restaurants, Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen, Theater, Opern, Konzerthäuser, Kinos, Messen und Museen, ebenso Casinos, Spielhallen und Bordelle, Tierparks, Schwimmbäder und Fitnessstudios.

 

Der Amateursport wird eingestellt. Vereine dürfen nicht trainieren – lediglich in kleinster Zusammenstellung, etwa von Personen, die im selben Haushalt leben, oder mit einer anderen Person, kann trainiert werden; Individualsport ist weiter erlaubt. Im Profisport und weiteren Fällen (Rettungsschwimmer, Kaderathleten, Rehasport) gibt es Ausnahmen.

 

Die Kontakte sind zu beschränken: Ab sofort dürfen sich in der Öffentlichkeit nur noch zehn Personen aus zwei Haushalten treffen. Auch private Treffen im eigenen Haus sind auf zehn Menschen limitiert.

 

Hotels und Pensionen dürfen keine Gäste mehr aufnehmen. Touristen müssen Schleswig-Holstein bis heute verlassen. Inselgäste haben etwas mehr Zeit.

 

Im Handel tritt die Zehn-Quadratmeter-Regel wieder in Kraft: Nur je ein Kunde pro zehn Quadratmeter Ladenfläche ist zugelassen.

 

Dienstleistungen mit Körperkontakt sind nur dann erlaubt, wenn sie medizinisch nötig sind. Friseure dürfen weiter arbeiten.

 

Gottesdienste und Trauerfeiern dürfen unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln erlaubt.

 

Schulen und Kitas sollen weiter geöffnet bleiben. Ebenso Einrichtungen der Sozial- und Jugendhilfe. In Schulen – im Kreis Segeberg ab der 1. Klasse – gilt Maskenpflicht, auch im Unterricht.

 

Maskenpflicht gilt auch auf Plätzen mit viel Publikumsverkehr, wo die Abstände nicht eingehalten werden können. Der Kreis Segeberg hatte dies zunächst nur für die Fußgängerzone in Bad Segeberg, große Straßen Bad Bramstedts und den Holstenplatz in Kaltenkirchen angeordnet. Nun gilt: Überall, wo der Mindestabstand unterschritten werden kann, Alltagsmaske anlegen.

 

 

 

Foto zur Meldung: Coronavirus: „Lockdown light“ - das gilt ab heute im Land und im Kreis
Foto: Coronavirus: „Lockdown light“ - das gilt ab heute im Land und im Kreis

Was gab's im Oktober? Blick über den Tellerrand

(02. 11. 2020)

Was in der Nachbarschaft oder im Kreis Segeberg geschieht, findet nicht unbedingt Niederschlag auf der Gemeinde-Homepage, kann aber durchaus von Interesse in Bezug auf kommunalpolitische und gesellschaftliche Themen sein. Eine kleine Presseschau aus dem Monat Oktober:

 

Die Fahrbücherei: Neues Fahrzeug, neues Outfit, neue Vorzüge

 

Einige Schmalenseer haben es schon gesehen, das neue Fahrzeug der Fahrbücherei Segeberg. Nach 27 Jahren ist nun anstelle des Bücherbusses ein Lastwagen in den Dienst genommen worden – kein gewöhnlicher Lkw: Das Fahrzeug, das neben Schmalensee weitere 39 Gemeinden im Kreisgebiet ansteuert, ist 12 Meter lang, 26 Tonnen schwer und hat 4.000 Medien an Bord. Gekostet hat das Gefährt 360.000 Euro, wie die Segeberger Zeitung am 5. Oktober berichtet hat. Die neue Fahrbücherei ist nicht einfach rollendes Regal: Es gibt ein Podest im hinteren Teil, in dem die Kinder stöbern und es sich bequem machen können. In der Sitzecke sind auch kleinere Veranstaltungen möglich, auch eine Leinwand kann herunter gelassen werden, vom Beamer können Bilder und Filme abgespielt werden. Auch von außen macht der Lastwagen etwas her: Die Kuh Lieselotte und ihre Freunde regen schon im Vorbeifahren zum Lesen. Unter www.fahrbuecherei15.de gibt es viele Infos zur Fahrbücherei und ihrem Fahrplan.

 

Fusionieren Segeberger Dörfer?

 

Eine nächste gravierende Veränderung in der Kommunal-Landschaft des Kreises Segeberg zeichnet sich ab. Nachdem sich das Amt Kisdorf für die Einführung des hauptamtlichen Amtsdirektors ausgesprochen hatte (siehe September) schlagen nun die sehr nah benachbarten Gemeinden Itzstedt und Nahe an der Bundesstraße 430 den Weg der Fusion ein. Beide sind rund 2.500 Einwohner groß und könnten als eine Gemeinde zukünftig einen hauptamtlichen Bürgermeister an ihrer Spitze haben. Die Zahl der Ehrenämter in gemeindlichen Gremien würde deutlich reduziert, insgesamt, so die Hoffnung, Verwaltungsaufwand abgebaut. Ein Bürgerentscheid soll dazu stattfinden, nach Möglichkeit parallel zur Bundestagswahl im September 2021. Dafür haben beide Gemeindevertretungen einstimmig grünes Licht gegeben. Ein verbindender Name muss auch gesucht werden. Allerdings in einer Form, die es erlaubt, dass sowohl Nahe als auch Itzstedt ihren jetzigen Namen auf jeden Fall weiterhin tragen.

 

Glamping und Wildfleisch auf dem Hof Viehbrook

 

Insbesondere durch Aktivitäten unseres Tourismusvereins Holsteinseen und als beliebtes Ausflugsziel ist den Schmalenseern der Hof Viehbrook in Rendswühren bekannt. Ab 2021 will der von Kirsten Voß-Rahe und Christian Rahe geführte Betrieb sein Angebot erweitern: Glamourous Camping oder kurz Glamping. Ein kleines Zeltdorf mit zehn Plätzen soll entstehen, das nicht nur vermögenden Gästen offenstehen soll. Das Betreiberpaar will für sein von der Corona-Pandemie getroffenes ländliches Kultur-, Bildungs- und Erlebniszentrum ein weiteres bedeutendes Standbein schaffen, berichten die Kieler Nachrichten in ihrer Ausgabe „Holsteiner Zeitung“ am 8. Oktober. Insgesamt zählt der Hof Viehbrook 14 Geschäftsbereiche, inklusive Landwirtschaft und Naturkindergarten.

 

Am 13. Oktober, so berichten Lübecker Nachrichten und Segeberger Zeitung, ist der Hof Viehbrook eine Partnerschaft mit dem Erlebniswald Trappenkamp eingegangen: Die Familie Rahe/Voß-Rahe wird zukünftig das Hirschgehege betreuen. Ein Rot- und ein Damwildrudel leben in dem Gehege. Die Kooperation bedeutet auch, dass der Hof Viehbrook das Fleisch der jährlich „entnommenen“, also waidgerecht erlegten Tiere verwerten wird. Diese Entnahme erfolgte bisher auch, das Wildfleisch wurde aber über den Großhandel vertrieben. Nun bestehe über den Vermarkter Hof Viehbrook die Möglichkeit, Wildfleisch aus der Region in der Region zu erwerben.

 

Corona-Teststation an den Holstenhallen Neumünster

 

Die Holstenhallen in Neumünster dienen schon seit Beginn der Corona-Pandemie als sogenannter Blutspende-Hotspot, und das mit großem Erfolg. Nun hat das DRK vor den Hallen eine Corona-Teststation eingerichtet, die dauerhaft bemannt ist und wie ein Drive-In funktioniert. Diese ersetzt die Teststation am Bahnhof Neumünster, die aufgelöst wird. Das meldet der Holsteinische Courier am 14. und am 30. Oktober. Ab 2. November von 13 bis 18 Uhr stehen beheizbare Container auf dem großzügigen Parkplatzgelände bereit. Allerdings: Testpersonen benötigen eine ärztliche Überweisung und werden, zumindest während des Lockdown, in ihrem Auto sitzend getestet. Spontantests werden nicht möglich sein.

 

Anders ist das am Forschungszentrum Borstel (Gemeinde Sülfeld): Seit Anfang Oktober, so meldeten es Lübecker Nachrichten und Segeberger Zeitung, ist der „Drive thru“ wieder offen, eine Freiluft-Teststation, die auch ohne ärztliche Überweisung angesteuert werden kann. Hier also ist auch der Spontantest möglich, aber gegen Bares: 85 kostet es, sich „einfach so“ testen zu lassen. Das Forschungszentrum betreibt die Teststation nicht uneigennützig – sie sammelt aus den vielen Getesteten wertvolle Informationen zu Symptomen einer Coronavirus-Infektion.

 

Geschmäckle? Kreiswehrführer zugleich Vorstandsreferent

 

Etwas überraschend – aber durchaus öffentlich bekannt – hat es eine personelle und strukturelle Veränderung beim Kreisfeuerwehrverband Segeberg (KFV) gegeben: Seit dem 12. Oktober ist der ehrenamtliche Kreiswehrführer Jörg Nero zugleich hauptamtlicher Vorstandsreferent. Der Groß Kummerfelder arbeitet also dem Gremium zu, dem er vorsteht. Wie die Segeberger Zeitung am 16. Oktober berichtet, finden das nicht alle Blauröcke im Kreis Segeberg in Ordnung, manche reden von Schmu: Nero habe sich unter anderem durch seine Ehrenämter – Kreiswehrführer und stellvertretender Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes – „einen Job verschafft“. Auch dass die Geschäftsführerin des KFV Segeberg ihre Stelle nach acht Jahren gekündigt habe, ordnen Tippgeber in den Kontext ein.

Fakt ist: Die Stelle des Vorstandsreferenten war öffentlich ausgeschrieben, drch den Kreis Segeberg. Der trägt auch die Kosten, weil es sich bei den wahrzunehmenden Aufgaben des Referenten um „überwiegend vom Kreis übertragene Aufgaben“ handelt. Kreis und Kreisfeuerwehrverband betonen, dass es mehrere Bewerber gegeben habe. Und das Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein hat gegenüber der SZ deutlich gemacht, dass Ehrenamt und Hauptamt einander nicht ausschließen würden. In Fragen der Dienstaufsicht könne der jeweils Betroffene freilich nicht mitreden. Und der Kreis Segeberg hat sich auch eine „Hintertür“ offengehalten: Die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet vergeben worden um schauen zu können, ob es zu Konflikten mit dem Ehrenamt komme oder „die Umsetzung nicht zielgerichtet verläuft“, so die SZ.

 

Warnstreik beim Wege-Zweckverband

 

Für den 19. Oktober hatte die Gewerkschaft ver.di Mitarbeitende des Öffentlichen Dienstes, insbesondere von Stadtwerken und vergleichbaren Unternehmen, im Vorgriff zu Tarifverhandlungen am 22./23. Oktober zu Warnstreiks aufgerufen. Das betraf auch den Wege-Zweckverband der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV), allerdings ohne direkte Auswirkungen auf die Gemeinde Schmalensee. Andernorts, etwa in Wahlstedt und Leezen, konnte der Müll nicht abgefahren werden. Auch blieben die Recyclinghöfe in Bad Segeberg und Norderstedt geschlossen.

 

Höhere Abfallgebühren?

 

Die Lübecker Nachrichten melden am 30. Oktober, dass voraussichtlich ab 2021 mit erneut steigenden Abfallgebühren im Kreis Segeberg zu rechnen ist. Anlass ist eine Bemerkung des WZV-Verbandsvorstehers Peter Axmann im Abfallwirtschaftsausschuss, wonach über eine Anhebung im einstelligen Prozentbereich nachgedacht werden müsse. Darüber beraten könnte die Verbandsversammlung am 15. Dezember. Käme es zur Gebührenerhöhung, wäre es die dritte binnen vier Jahren: 2018 waren es 14,4 Prozent, 2019 dann 17,7 Prozent.

 

Noch mehr Photovoltaik – auch in Bornhöved

 

Wer die A21 in Richtung Süden ab Autobahnzubringer Bornhöved nutzt, wird wohl zukünftig erst einmal an zahlreichen Solar-Paneelen entlangfahren: Auf etwa 11 Hektar Land gegenüber der Sandensiedlung will eine Flensburger Firma eine Photovoltaikanlage errichten. Die Segeberger Zeitung stellte das Projekt am Tag der Bauausschusssitzung der Gemeinde Bornhöved, am 20. Oktober vor. Im Gegensatz zum noch immer schwelenden Konflikt um Straßenausbaubeiträge ist dies ein eher unumstrittenes Thema im Nachbarort. Angeblich hatte der Versandriese Amazon auf dem Acker an der Autobahn einst ein Logistikzentrum errichten wollen, sich dann aber für Kaltenkirchen an der A7 entschieden.

 

Trappenkamp ein großes Sportzentrum?

 

Im September konnte auf der vom TV Trappenkamp genutzten Sportanlage eine nagelneue Leichtathletikanlage eingeweiht werden, von der insbesondere die Richard-Hallmann-Schule profitieren wird, die in der Oberstufe das Sportprofil anbietet. Aber längst reiften Ideen für den weiteren Ausbau der Gemeinde zu einem wahren Sportzentrum, das drei Institutionen umfasst: Die RHS, den TVT und die im Ort beheimatete Landesturnschule. Nächste Zielsetzung ist der Bau einer neuen Sporthalle für gut 4,5 Millionen Euro zwischen TVT-Gelände und den Sportschützen. Sie würde das bestehende Hallenangebot mit der Einfeldhalle an der Schule und der Dreifeldhalle in der Königsberger Straße, Franz-Bruche-Halle, erweitern und den Konflikt von Ganztagsunterricht und Vereinsangeboten beenden.

Damit ist es aber nicht getan. In dem rund 6,8 Millionen Euro umfassenden Plan Trappenkamps enthalten sind auch eine Sanierung des Sportlerheims mit Sanitäranlagen aus den 1970er und -80er Jahren für gut 905.000 Euro, den Umbau des aktuellen Feuerwehrhauses (das neue ist im Bau) zum Jugendzentrum für 585.000 Euro und den Umbau des jetzigen Jugendzentrums für etwa 800.000 Euro zu einem Kulturzentrum.

 

Corona-Pandemie

 

Dazu wurde im Oktober auf der Homepage mehr oder weniger aktuell berichtet, daher wird an dieser Stelle auf Details zu Allgemeinverfügungen des Kreises oder Landesverordnungen verzichtet. Die nächste soll am 2. November 2020 in Kraft treten und bedeutet den sogenannten „2. Lockdown“ oder auch „Lockdown light“. Dies zieht zahlreiche Veranstaltungsabsagen nach sich, auch über den November hinaus.

 

Corona bedingte Absagen auch schon für 2021

 

Eine lange Zeit lang war der Eindruck nicht ganz unbegründet, dass viele gesellschaftliche Akteure davon überzeugt seien, mit dem Kalenderwechsel am 1. Januar 2021 sei die Corona-Pandemie Geschichte. In der näheren Umgebung Schmalensees waren es ausgerechnet die Fröhlichen Karnevalskinder Trappenkamp (FKK), die am 26. Oktober ankündigten, ihre Karnevals-Show am 6. Februar 2021 abzusagen.

 

Auch der Sport muss sich einschränken. Beispiel Fußball: Nicht allein, dass der Schleswig-Holsteinische Fußballverband im November den Spielbetrieb im Freien in allen Altersklassen ruhen lässt. Sämtliche Hallenturniere sind bereits abgesagt worden. Darunter auch der Honda-Cup beim TSV Quellenhaupt Bornhöved. Im Kreisfußballverband Holstein, in dem die Klubs aus dem Kreis Plön und der Stadt Neumünster organisiert sind – im Spielbetrieb auch die FSG Saxonia (TSV Bornhöved, TSV Wankendorf und SV Schmalensee), hat dies laut Bericht im Holsteinischen Courier vom 30. Oktober dadurch zum Ausdruck gebracht, dass er keine Hallenturniere inklusive der Hallenkreismeisterschaften mit Schiedsrichtern besetzen wird, geschweige denn diese Veranstaltungen gar nicht erst genehmigen wird.

 

Foto zur Meldung: Was gab's im Oktober? Blick über den Tellerrand
Foto: Oktobersonne über einer Fläche bei Bornhöved - hier soll ein Solarpark entstehen

Trotz Corona: An Halloween wurde Schmalensee zum Gruselkabinett

(01. 11. 2020)

Die Ansage der Zeit ist „reduzieren Sie Ihre Kontakte auf das Nötigste“. Die üblichen „Hausbesuche“ an Halloween gehören definitiv zu den vermeidbaren Kontakten. Aber so ganz ohne schaurige Deko und Kostüme und obendrein reichlich Süßes – oder Saures – wollten die Schmalenseer dann doch nicht. Und passend zum demnächst beginnenden „Lockdown light“ gab es im Dorf ein „Halloween light“.

 

Und das ging so: Statt in Gruppen zogen Kinder nur nach Haushalten los – quasi in Mini-Grusel-Kohorten. Und sie steuerten unter schaurigen Gespensterlauten zu den Grundstücken, wo sie zwar nicht schaurige Aerosole mittels Gesang an den Haustüren verbreiten, sich aber dennoch Süßes abholen konnten.

 

Denn einige Schmalenseer hatten sich vorbereitet und das Süße einfach so deponiert, dass die kleinen Geister quasi im Vorbeigehen zugreifen konnten. Mal hingen Naschitüten am Lattenzaun, dann standen Halloween-mäßige Gläser auf Treppenstufen. Mitunter standen Körbe vor Hauseingängen – mit süßem Inhalt für die verkleideten Besucher.

 

Eine schöne Idee, dieses „Social-Distancing-Halloween“. Not macht eben erfinderisch. Und das wiederum steigert den Wohlfühlcharakter des Dorfes.

 

Vielen Dank für Fotos an Karolin van het Loo

 

Foto zur Meldung: Trotz Corona: An Halloween wurde Schmalensee zum Gruselkabinett
Foto: Eine Gruselkohorte - Halloween 2020 in Schmalensees Straßen

Coronavirus: Bücherbus hält im November nicht in den Dörfern, Fahrbücherei liefert aber aus

(01. 11. 2020)

Vom 2. November an gilt der „Lockdown light“: Um die Zahl der Kontakte deutlich herunterzufahren und damit eine noch schneller um sich greifende Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, haben Bund und Länder den heute beginnenden zu einem „Monat der nationalen Kraftanstrengung“ oder Bewährung erklärt. Leidtragende sind unter anderem Bäder, der Sport, die Gastronomie, Kinos und vieles mehr. Auch die Fahrbüchereien müssen im November ihren Beitrag leisten und stellen den Fahrbetrieb ab Montag, 2. November, vorerst ein.

 

Wie die im Kreis Segeberg tätige Fahrbücherei 15 auf ihrer Homepage (www.fahrbuecherei15.de) mitteilt, gilt dies bis voraussichtlich Ende November.

 

Für Schmalensee heißt dies, das es am 9. und sehr wahrscheinlich am 30. November keinen Besuch des neuen Bücherbusses auf dem Parkplatz am Feuerwehrgerätehaus geben wird.

 

Stattdessen wird der im ersten Lockdown eingeführte Lieferdienst wieder angeboten.

 

Bestellt werden kann online (www.fahrbuecherei15.de/Katalog/Leserkonto), per E-Mail unter oder am Telefon unter 04554/5536. „Wir liefern Ihnen die Bestellung an die Haustür“, heißt es auf der Homepage.

 

Das Fahrbücherei-Team bittet außerdem darum, Medien rechtzeitig zu bestellen, damit es die Lese- und Spielefreunde bestmöglich versorgen kann. „Bitte teilen Sie uns auch Ihre E-Mailadresse mit, damit wir sie per E-Mail informieren können.“

 

Einschränkungen gab es schon vor dem zweiten Lockdown

 

Schon ab dem 21. Oktober musste die Fahrbücherei auf die gestiegenen Infektionszahlen reagieren und konnte nur noch jeweils eine Person in den Bücherbus einlassen.

 

Kohorten hatten bereits keinen gemeinsamen Zugang mehr und an schulen und Kindergärten war der Zugang nur noch für Kleingruppen bis zu fünf Personen und mit Mund-Nase-Bedeckung erlaubt.

Foto zur Meldung: Coronavirus: Bücherbus hält im November nicht in den Dörfern, Fahrbücherei liefert aber aus
Foto: Die Fahrbücherei bietet im zweiten Corona-Lockdown wieder den Lieferdienst an

November-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1

(01. 11. 2020)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen geben Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Weil seit Mitte März das neuartige Coronavirus das gesellschaftliche Leben beeinträchtigt und wir sehr wahrscheinlich noch einige Zeit mit Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens belegt sind, gibt es für die treue Leserschaft im Monat November die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr in dieser schweren Zeit ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der erste Teil.

 

Wie Schmalensee zum Bolzplatz kam: Auf Vorschlag von Bürgermeister Heinrich Harder stimmt Bauer Peter Nagel am 1. November 1935, vor 85 Jahren, einem Landtausch zu: Gegen ein Stück des Schullandes gibt Nagel die neben dem Schulhaus liegende Koppel an die Gemeinde. Auf dieser wird ein Sport- und Spielplatz für die Schule angelegt. Der bisherige kleine Spielplatz am Schulhaus lag ohne Einfriedung unmittelbar an der immer stärker befahrenen Chaussee. Die besagte „Koppel“ war allerdings auch eine Kiesabbaufläche. Heute ist sie der Bolzplatz am Feuerwehrgerätehaus.

 

Der Ersatz ist nicht verfügbar: Erster Weltkrieg. Viele Lehrer sind, meist als Offiziere, an der Front und müssen durch Berufskollegen vertreten werden. Tarbeks Lehrer Flinker etwa, den auch Schmalensees Lehrer Heinrich Göttsch vertritt. Am 3. November 1915, vor 105 Jahren, meldet das Segeberger Kreis- und Tageblatt, dass nun ein Ersatz für den am 10. Juni gefallenen Flinker gefunden ist: Lehrer Schröder aus Kappeln. Doch das ist nur eine Lösung auf dem Papier, denn auch Schröder ist im Krieg.

 

Reiter und Fahrer Hellmut Saggau: In der Reichshauptstadt Berlin findet am 4. November 1925, vor 95 Jahren, das Herbstturnier des Reichsverbandes für Zucht und Prüfung deutschen Warmbluts statt. 21 Reitervereine aus ganz Deutschland sind an diesem Haupttag des Turniers zur Preisverleihung versammelt. Ehrengast ist Reichspräsident von Hindenburg. Der Reiterverein Bornhöved und Umgebung wird nicht platziert, obwohl kein anderer Verein so viele Einzelpreise verbuchen konnte wie Hans Hauschildt, Walter Pries und der Schmalenseer Hellmut Saggau. Saggau absolviert den Geländeritt über 15 Kilometer fehlerfrei, benötigt mit 40 Minuten aber zu lange (Hauschildt: 29 Minuten, Pries: 28). Im Jagdspringen bleibt Saggau wieder fehlerfrei, hat eine Zeitüberschreitung von 47 Sekunden und wird Vierter. Im Gruppenspringen zu dreien belegen die Bornhöveder den 2. Platz. Unter 72 Reitern wird Saggau in der Eignungsprüfung Sechster, in der Dressurprüfung Zweiter. Außerdem gewinnt er mit Blenheim das Einspännerfahren und das Einspännerfahren der ländlichen Reitervereine. Nach dem Zweiten Weltkrieg wird Hellmut Saggau Gemeindewehrführer und später Bürgermeister von Schmalensee.

 

Bulle tötet Mann: Auf dem unweit von Schmalensee gelegenen Anwesen Himbeersahl ereignet sich laut Meldung des Segeberger Kreis- und Tageblatts vom 7. November 1930, vor 90 Jahren, ein tödlicher Unfall: Ein 50-jähriger Handwerksbursche aus Stormarn wird von einem wütenden Bullen auf der Koppel des Landmanns Fleßner angegriffen. Bevor Hilfe herbeigeeilt ist, ist der Handwerker tot. Man nimmt an, dass er in angetrunkenem Zustand das Tier gereizt hat.

 

Ein Kindsmord in Bornhöved: Von einer schrecklichen Tat in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1840, vor 180 Jahren, berichtet das Segeberger Wochenblatt: Eine Frau soll ihre Schwangerschaft verborgen gehalten und nach der Geburt das uneheliche Kind sofort grausam getötet und im Garten versteckt haben, wo es jedoch recht bald entdeckt wurde. Sie und der vermutete Kindsvater werden verhaftet. Im Sprachton der damaligen Zeit klingt dies so: „Eine unmenschliche, Grauen erregende That ist zu Bornhöved, Amts Segeberg, vorgefallen, indem eine Weibsperson ihr in der Nacht vom 9ten bis zum 10ten d. M. heimlich gebornes, uneheliches Kind sogleich nach der Geburt den Hals abgeschnitten, und nach dem Garten getragen hat, woselbst es unter Stroh versteckt, am 10ten vorgefunden ist. Die Thäterin hat der Behörde ihr furchtbares Verbrechen bereits gestanden, auch ist ihr Schwängerer, wegen Verdachts einer Theilnahme an der That, gefänglich eingezogen.“

 

Vorbote des DRK-Ortsvereins: Beim Bornhöveder Gastwirt Rauert findet am 11. November 1910, vor 110 Jahren, um 16 Uhr die Gründungsversammlung eines Vaterländischen Frauenvereins für Bornhöved statt. Die Vereinssatzung wird dem Provinzialverband zur Genehmigung übersandt. Der Jahresbeitrag kostet 2 Mark pro Mitglied. Der Verein beabsichtigt, eine Gemeindeschwester anzustellen. Für den Kriegsfall verpflichtet sich der Verein, zehn verwundete Soldaten bis zu ihrer Genesung aufzunehmen.

 

 

 

 

Foto zur Meldung: November-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1
Foto: Wehrführer und Bürgermeister Hellmut Saggau 1964

Rentenberatung trotz Corona möglich

(31. 10. 2020)

Rentenberatung und Antragsaufnahme am Telefon

 

Mitteilung Deutsche Rentenversicherung Nord vom 28.10.2020:

 

Die Deutsche Rentenversicherung ist weiterhin für Ratsuchende da. Versicherte können die Beraterinnen und Berater über die Festnetznummern der Beratungsstellen erreichen.

 

Wegen der aktuellen Corona-Lage führen wir Beratungen und Antragsaufnahmen derzeit überwiegend telefonisch durch. Wenn Sie dafür einen Termin vereinbaren möchten, rufen Sie uns an“, sagt Andreas Bossen. Ob in Ihrer Region eine Vor-Ort-Beratung möglich ist, erfahren Sie ebenfalls am Telefon.

 

Die Deutsche Rentenversicherung Nord ist trotz der Corona-Einschränkungen für ihre Kundinnen und Kunden stets erreichbar gewesen und bleibt es auch weiterhin: Ratsuchende können sich per Telefon oder Online beraten lassen.

 

Dafür steht auch das kostenlose Servicetelefon unter der Rufnummer 0800 1000 4822 zur Verfügung. Diese Serviceangebote bleiben unverändert bestehen. Zudem können Anträge über die Onlinedienste der Rentenversicherung bequem von zu Hause aus gestellt werden.

 

Weitere Kontaktdaten und Informationen finden Interessierte auf

www.deutsche-rentenversicherung-nord.de.

 

Die Deutsche Rentenversicherung Nord (DRV Nord) mit Sitz in Lübeck ist mit ihren 24 Beratungsstellen die regionale Ansprechpartnerin in allen Fragen der Rente, Altersvorsorge und Rehabilitation in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Die DRV Nord ist als Träger der gesetzlichen Rentenversicherung für insgesamt rund 2,2 Millionen Versicherte zuständig und zahlt knapp 1 Million Renten. Darüber hinaus betreibt sie vier eigene Rehabilitationskliniken in Aukrug, Bad Malente, auf Amrum und Sylt.

Foto zur Meldung: Rentenberatung trotz Corona möglich
Foto: Rentenberatung trotz Corona möglich

Beratungsstelle Frau & Beruf jetzt telefonisch und online tätig

(31. 10. 2020)

Mitteilung der Beratungsstelle Frau & Beruf vom 28.10.2020:

 

Beratungsstelle FRAU & BERUF Segeberg arbeitet weiter

Individuelle Beratung für Frauen jetzt online oder telefonisch

 

Es ist nie zu spät, sich Gedanken über die eigenen beruflichen Perspektiven zu machen. Selbst in Corona bedingten eingeschränkten Zeiten. Frauen, die sich beruflich neu orientieren, von Arbeitslosigkeit bedroht sind oder sich in einer beruflichen Sackgasse befinden, können weiterhin eine kostenlose und unabhängige Beratung in Anspruch nehmen.

 

Wir haben schnell auf telefonische und Online-Beratung umgestellt,“ informiert Jutta Geike, Beraterin bei FRAU & BERUF Segeberg. „Wenn eine Frau einen PC mit Internetzugang mit Mikrofon und Kamera hat, ist so gut wie kein Unterschied zu einer persönlichen Beratung.“

 

Das Gute an unserem Beratungsangebot ist, dass wir online sogar etwas flexibler mit den Terminvereinbarungen sein können,“ ergänzt Gisela Malasch, ebenfalls Beraterin. „Wir können im Rahmen unser gesamten Arbeitszeit Termine vereinbaren, weil wir entweder aus unserem Stammbüro in Bad Segeberg oder dem Homeoffice beraten. Wir sparen Organisations- und Fahrtzeiten.“ An den Inhalten der Beratung hat sich nichts verändert. Das Beratungsangebot richtet sich an Frauen, die nach einer Auszeit wieder in einen Beruf einsteigen, von einem Minijob in eine sozialversicherungspflichte Beschäftigung wechseln, ihre Teilzeitbeschäftigung ausweiten oder ihre Beschäftigung sichern möchten. Zudem werden auch Frauen beraten, die eine Berufsausbildung in Teilzeit machen möchten. Ziel dieser Beratung ist es, diesen Frauen den Wiedereinstieg in den Beruf zu erleichtern oder ihre berufliche Situation zu festigen.

 

So unterschiedlich die Frauen sind, so individuell sind die Beratungsgespräche. Jedes Gespräch orientiert sich an der individuellen Situation der Ratsuchenden. Es werden die persönlichen Voraussetzungen, Fragen rund um den Bewerbungsprozess geklärt und mit der Frau realistische Ziele definiert. Diese Beratung unterstützt, sich neu zu orientieren, zu entscheiden und dann die nächsten Schritte in die neue oder andere berufliche Zukunft zu planen. Bei all diesen Überlegungen wird die familiäre Situation berücksichtigt.

 

Frauen, die sich beraten lassen wollen, vereinbaren bitte bei Jutta Geike, Tel. 04551 / 944 002 einen Termin, denn auch die Online-Termine werden zentral koordiniert und vergeben. Jutta Geike ist erreichbar Mo bis Do von 9 Uhr bis 13 Uhr oder per E-Mail .

 

Die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Kreises Segeberg ist Träger der Beratungsstelle FRAU & BERUF. Das Vorhaben FRAU & BERUF wird aus dem Landesprogramm Arbeit mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert. Beraten wird nicht nur in Bad Segeberg, sondern auch in anderen Städten des Kreises.

 

Das Landesprogramm Arbeit ist das Arbeitsmarktprogramm der Landesregierung für die Jahre 2014-2020. Schwerpunkte sind die Sicherung und Gewinnung von Fachkräften, die Unterstützung bei der Integration von Menschen, die es besonders schwer haben, in den ersten Arbeitsmarkt zu kommen und die Förderung des Potentials junger Menschen. Das Landesprogramm Arbeit hat ein Volumen von etwa 240 Millionen Euro, davon stammen knapp 89 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF).

 

Mehr Informationen im Internet: www.EU-SH.schleswig-holstein.de.

 

Foto zur Meldung: Beratungsstelle Frau & Beruf jetzt telefonisch und online tätig
Foto: Beratungsstelle Frau & Beruf jetzt telefonisch und online tätig

Coronavirus: Kreis Segeberg verschärft die Maßnahmen

(29. 10. 2020)

Die Runde der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer hat am 28. Oktober den „Lockdown-Light“ für den Monat November beschlossen, der einschränkende Maßnahmen für das öffentliche Leben zur Eindämmung der Corona-Pandemie ab 2. November vorsieht.

 

Unabhängig davon hat der Kreis Segeberg am 28. Oktober seine Maßnahmen im Rahmen einer ab 29. Oktober für zunächst sieben Tage geltenden Allgemeinverfügung noch einmal verschärft. Grund ist das Überschreiten der sogenannten Inzidenz (Zahl der Neuinfektionen binnen sieben Tagen je 100.000 Einwohner) auf über 50.

 

Ab heute, 29. Oktober 2020, gilt im Kreis Segeberg u.a. und verkürzt:

 

Maskenpflicht (Mund-Nasen-Bedeckung) in öffentlichen Bereichen, in denen sich Menschen länger und dichter begegnen (u.a. Fußgängerzonen / Innenstädte in Bad Segeberg, Kaltenkirchen und Bad Bramstedt). Dies gilt für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahre. Ausnahmen sind medizinisch begründet.

 

Maskenpflicht auch in Schulen, Förderzentren etc., und zwar bereits ab der 1. Klasse auch innerhalb der Unterrichtsräume.

 

Sperrstunde in der Gastronomie von 23 bis 6 Uhr. Gäste müssen die Gaststätten und Lokale bis 23 Uhr verlassen haben.

 

Kein Alkoholverkauf von 23 bis 6 Uhr – weder in der Gastronomie, noch an Tankstellen, Kiosken oder in Supermärkten.

 

Kontaktbeschränkung auf maximal 10 Personen im öffentlichen Raum; auch bei Veranstaltungen im privaten Wohnraum und auf dem dazugehörigen Grundstück.

 

Auf Veranstaltungen mit Marktcharakter mit wechselndem Teilnehmerkreis dürfen sich, sofern entsprechende Hygienekonzepte vorliegen, maximal 100 Personen aufhalten, egal ob drinnen oder draußen.

 

Sofern im Sport Mindestabstände nicht eingehalten werden können, darf innerhalb und außerhalb der Sportanlagen die Teilnehmerzahl maximal 10 Personen betragen. Abhängig vom Hygienekonzept dürfen maximal bis zu 100 Personen drinnen wie draußen zuschauen, wenn ausreichend Sitzplätze mit Abstand vorhanden sind. Stehplätze müssen mit dem Kreisgesundheitsamt abgestimmt werden. Es gilt die Maskenpflicht – für Zuschauer ständig, für aktive Sportler in den Pausen.

 

Mehr auf www.segeberg.de

 

Ab Montag, 2. November, gilt die neue Landesverordnung; die Allgemeinverfügung des Kreises ist dieser nachgeordnet.

 

Foto zur Meldung: Coronavirus: Kreis Segeberg verschärft die Maßnahmen
Foto: Coronavirus: Kreis Segeberg verschärft die Maßnahmen

Aus dem Amtsausschuss des Amtes Bornhöved

(29. 10. 2020)

Die jüngste Sitzung des Amtsausschusses des Amtes Bornhöved fand am 28. Oktober im Schmalenseer Gemeindesaal am Gasthof Voß statt.

 

Die Corona-Pandemie bestimmte dabei nicht nur das Verhalten im Saal mit Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln: Der Ausschuss hörte unter anderem einen Bericht zu den Auswirkungen der Pandemie, die sich in der Gemeinde- und Amtsordnung ab dem 25.09.2020 niederschlagen, etwa in Form digitaler Gremienarbeit.

 

Auch zur Auswirkung der Kita-Reform 2020 auf die Gemeinden des Amtes gab es einen Bericht der Verwaltung. Der Ausschuss beschloss die Beschaffung von Klimageräten für die Amtsverwaltung für rund 4.000 Euro.

 

Personelle Veränderungen in den Fachausschüssen

 

Personelle Veränderungen mussten in zwei Fachausschüssen nach Rücktritten vorgenommen werden. Nach Jörn Saggau übernahm der Trappenkamper Axel Barkow den Vorsitz im Finanzausschuss; neuer Stellvertretender Vorsitzender für Wolfgang Rudolph ist der Bornhöveder Hans-Georg Kruse. Im Bauausschuss hatte Achim Moll den Vorsitz niedergelegt, neuer Vorsitzender ist Günter Hagemann (Stocksee). Sein Stellvertreter ist Heinz-Dieter Block aus Trappenkamp.

 

Ein Städteplaner für Trappenkamp

 

In nichtöffentlicher Runde verhandelte der Amtsausschuss über die Schaffung einer Stelle im Stellenplan des Amtes für die gemeindliche Entwicklung Trappenkamps. Es geht um die Einstellung eines Städtebauplaners, die mit Mehrheit – nicht einstimmig – beschlossen wurde.

 

Foto zur Meldung: Aus dem Amtsausschuss des Amtes Bornhöved
Foto: Aus dem Amtsausschuss des Amtes Bornhöved

Coronavirus: Lage verschärft, Maßnahmen auch

(28. 10. 2020)

Die nicht unerwartete „zweite Welle“ von Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist da und heftig. Bis Dienstagnachmittag, 27. Oktober, überschritt der Kreis Segeberg den Inzidenzwert 50 (Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen) deutlich und erreichte eine 60,3. Da waren erste Maßnahmen zur Eindämmung einer weiteren Ausbreitung schon angeordnet, weitere werden folgen.

 

Am Montag hatte der Kreis Segeberg wegen der Überschreitung des Inzidenzwertes 35 bereits Maßnahmen in einer ab Dienstag geltenden Allgemeinverfügung angeordnet. Etwa das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen (Maskenpflicht) dort, wo sich viele eng begegnen, zum Beispiel in Fußgängerzonen und auf Märkten. Diese Pflicht gilt für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren. Weiterhin gilt eine Sperrstunde von 23 bis 6 Uhr in der Gastronomie. An Veranstaltungen im öffentlichen Raum dürfen maximal 25 Personen teilnehmen; im privaten Wohnraum 15 Personen.

 

Maßnahmen des Landes vor der Ministerpräsidentenkonferenz

 

Am Dienstag legte das Land Schleswig-Holstein nach: Die Kontakte werden auf 10 Personen beschränkt, einzuhalten bei Treffen im privaten Raum wie im Freien; im Sport und in der Gastronomie. Das reduziert die „Kohorten“ im Sport. Der Schleswig-Holsteinische Fußballverband (SHFV) hat am Dienstagabend bereits reagiert und lässt den Spielbetrieb zunächst bis zum 22. November wieder ruhen.

 

Die Maskenpflicht im Schulunterricht ab Klasse 5 wird für drei Wochen verlängert, in Grundschulen gilt sie ab Überschreiten der Inzidenz 50 im jeweiligen Landkreis. Die Sperrstunde für die Gastronomie (23 bis 6 Uhr) heißt überdies, dass auch andernorts kein Alkohol verkauft werden darf. Schließen, so Ministerpräsident Daniel Günther am Dienstag, soll die Gastronomie nach Möglichkeit aber nicht.

 

Schon jetzt sind die Weihnachtsmärkte auf Stockseehof, in Pronstorf und auf dem Landgestüt Traventhal abgesagt.

 

Warten auf weitere Anordnungen

 

Der Kreis Segeberg wird am heutigen Mittwoch weitere Maßnahmen beraten. Laut Mitteilung soll eine neue Allgemeinverfügung erlassen werden, gültig ab Donnerstag, 29. Oktober.

 

Außerdem müssen die Ergebnisse der nächsten Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Länderchefs abgewartet werden. Laut Berichterstattung sind weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens – Kontaktbeschränkungen, Schließungen und andere Auflagen – vorgesehen.

 

In eigener Sache

 

Die Gemeinde-Homepage, das haben wir schon zu Beginn der Pandemie erklärt, kann mit den Medien nicht das Tempo halten, da sie ehrenamtlich betrieben wird. Einige Inhalte wie Terminankündigungen müssen ab sofort unter dem Vorbehalt betrachtet werden, dass sie irgendwann überholt sein können. Amtliche Verlautbarungen werden an dieser Stelle in der Regel zusammenfassend und somit verkürzt wiedergegeben. Zur „formellen Orientierung“ dienen bitte die Seiten der öffentlichen Verwaltung von Amt, Kreis (www.segeberg.de), Land.

 

 

Foto zur Meldung: Coronavirus: Lage verschärft, Maßnahmen auch
Foto: Coronavirus: Lage verschärft, Maßnahmen auch

Coronavirus: Verschärfte Regeln im Kreis Segeberg ab 27. Oktober – vorerst für 7 Tage

(27. 10. 2020)

Zuletzt war es nur noch eine Frage der Zeit, jetzt ist es Gewissheit: Der Anstieg der Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Kreis Segeberg hat am zurückliegenden Wochenende die Grenze von 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen (Inzidenz) überschritten. Das veranlasst den Kreis Segeberg, die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie zu verschärfen. Diese gelten zunächst für eine Woche, so eine Mitteilung vom 26. Oktober 2020.

 

Die angeordneten Maßnahmen sind in einer neuen Allgemeinverfügung des Kreises Segeberg (Datum 26.10.2020) festgehalten. Hier die maßgeblichen Punkte:

 

In öffentlichen Bereichen, in denen Menschen länger und/oder dichter zusammenkommen, z.B. belebte Fußgängerzonen, muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Die Regelung gilt für Erwachsene und Kinder ab sechs Jahren. Personen, die aufgrund einer körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können und dies glaubhaft machen können, sind davon ausgenommen.

 

Sperrstunde: Gastronomiebetriebe müssen von 23 bis 6 Uhr des Folgetages geschlossen sein. Gäste müssen diese bis 23 Uhr verlassen haben.

 

An Veranstaltungen im öffentlichen Raum (auch in Räumen von Gastronomiebetrieben), bei denen es keine festen Sitzplätze gibt und bei denen der Teilnehmerkreis nicht wechselt, dürfen maximal 25 Personen teilnehmen. Das gilt für innen und außen. Beispiele sind Feste, Empfänge, Führungen und Exkursionen sowie jegliche Art privater Feiern.

 

Auf Märkten und vergleichbaren Veranstaltungen mit wechselnden Teilnehmern im öffentlichen Raum dürfen sich draußen maximal 500 Personen gleichzeitig aufhalten, in geschlossenen Räumen maximal 250. Das gilt auch für Veranstaltungen im öffentlichen Raum, bei denen die Teilnehmer*innen feste Sitzplätze haben, die sie höchstens kurzzeitig verlassen (Sitzungscharakter) – etwa Konzerte, Vorträge, Lesungen, Theater, (Auto-)Kino

 

An Veranstaltungen im privaten Wohnraum und auf dem dazugehörigen Grundstück dürfen maximal 15 Personen außerhalb und innerhalb geschlossener Räume teilnehmen.

 

Sport darf innerhalb und außerhalb von Sportanlagen betrieben werden, wenn die Höchstteilnehmerzahl von 25 Personen außerhalb und innerhalb geschlossener Räume nicht überschritten wird. In Abhängigkeit vom Hygienekonzept dürfen bis zu 250 Personen innerhalb und 500 Personen außerhalb geschlossener Räume zuschauen, wenn ausreichend Sitzplätze mit Abstand vorhanden sind. Stehplatzangebote müssen mit dem Kreisgesundheitsamt abgestimmt werden. Zudem gilt eine Mund-Nasen-Bedeckungspflicht für Zuschauer ständig und für aktive

Mannschaftssportler in Pausen.

 

Landrat Jan Peter Schröder mahnt jetzt zu Rücksicht, Umsicht, Einsicht: „Wir haben selbst in der Hand, wie es weitergeht.“

 

 

Foto zur Meldung: Coronavirus: Verschärfte Regeln im Kreis Segeberg ab 27. Oktober – vorerst für 7 Tage
Foto: Coronavirus: Verschärfte Regeln im Kreis Segeberg ab 27. Oktober – vorerst für 7 Tage

Winteröffnungszeiten des WZV auf den Recyclinghöfen ab 1. November

(27. 10. 2020)

Mitteilung des Wege-Zweckverbandes der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV) vom 20.10.2020:

 

Winteröffnungszeiten auf den Recyclinghöfen

 

Der Herbst ist da, die Tage werden wieder kürzer. Mit der früher einsetzenden Dunkelheit ändert sich auch das Besucheraufkommen auf den Recyclinghöfen des WZV.

 

Wenn es schon dämmert, kommen deutlich weniger Kunden zu uns“ sagt Helmut Wachowitz, der beim WZV für die Organisation der Recyclinghöfe zuständig ist. „Daher macht der lange Donnerstag in den Wintermonaten keinen Sinn“.

 

Im letzten Jahr gab es erstmalig Winteröffnungszeiten auf den Höfen. „Das hat sich bewährt und wird daher wieder so gemacht“, so Wachowitz weiter.

 

Vom 1. November 2020 bis 28. Februar 2021 haben die Recyclinghöfe in Bad Segeberg, Damsdorf/Tensfeld und Schmalfeld montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr und samstags von 8 bis 13 Uhr geöffnet.

 

(Der Recyclinghof Norderstedt schließt samstags bereits um 12 Uhr.)

 

Ab dem 1. März 2021 gelten dann wieder die regulären Öffnungszeiten. Die Profis in Orange freuen sich auf ihre Kundinnen und Kunden.

Foto zur Meldung: Winteröffnungszeiten des WZV auf den Recyclinghöfen ab 1. November
Foto: Winteröffnungszeiten des WZV auf den Recyclinghöfen ab 1. November

Zwei Hektar Zucker zum Tee sind nun abgeerntet

(25. 10. 2020)

Am 9. April haben wir auf der Gemeinde-Homepage von der Rübensaat durch Landwirt Christian Saggau berichtet. Mit „2 ha für Zucker zum Tee – Zuckerrübenaussaat 2020 in Schmalensee“ hatte er seine Bildersammlung betitelt. Nun hat er das Thema zum Abschluss gebracht – die Rüben wurden bis zum Wochenende gerodet.

 

Nicht nur der Mais musste in den letzten Tagen und Wochen von den Feldern geholt werden, auch die Rüben waren „fällig“. Und wieder hat Christian Saggau mit dem Smartphone ein paar Schnappschüsse geliefert, die vor allem das eingesetzte eindrucksvolle Großgerät zeigen.

 

Der Roder, der die Rüben aus dem Boden rupft, vom Blattwerk trennt und in einem Fangkorb sammelt, hat 480 Pferdestärken und ist mit 5 bis 7 Stundenkilometern auf dem Acker unterwegs. Bedenkt man, dass diese Arbeit mit der Hand oder einem kleinen, vom Pferd gezogenen Roder verrichtet werden musste, als Fotos noch schwarzweiß waren....

 

Den Ertrag konnte Christian Saggau noch nicht komplett benennen. Er hoffe auf 85 bis 95 Tonnen je Hektar. Auf jeden Fall sei es nun an der Zeit für das traditionelle Erntebier. Dem kann man nur zustimmen.

 

Jetzt noch etwas Mathematik für den Sonntag und die Frage, wie viel Zucker denn aus einer solchen Ernte zu gewinnen wäre: Im Rekorderntejahr 2014 lag der Zuckerernteertrag je Hektar deutschlandweit bei 12 Tonnen je Hektar, in Schleswig-Holstein bei 20 Tonnen (dank der Werte aus der Marsch). Der Zuckergehalt lag bei zirka 17,5 Prozent (Quelle agrarheute).

Foto zur Meldung: Zwei Hektar Zucker zum Tee sind nun abgeerntet
Foto: Einfahren der Rübenernte 2020 bei Christian Saggau

Coronavirus: Ärztekammer Schleswig-Holstein unterstützt die AHA-L-A-Regeln

(24. 10. 2020)

Mitteilung der Ärztekammer Schleswig-Holstein vom 23.10.2020:

 

Vor dem Hintergrund schnell steigender Infektionszahlen betont die Ärztekammer Schleswig-Holstein den hohen Stellenwert des Abstandhaltens, der Hygienemaßnahmen, der Alltagsmasken sowie des Lüftens und der App zur Coronawarnung (AHA+L-A).

 

Insbesondere das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) wurde und wird auch aktuell immer wieder in Frage gestellt. „Zu Beginn der Pandemie hätten viele in der Ärzteschaft tatsächlich an der Wirksamkeit der MNB gezweifelt“, so Kammerpräsident Prof. Henrik Herrmann. „Neuesten Erkenntnissen zufolge ist diese Meinung aber nicht mehr haltbar. Es zeigt sich eine zunehmende Evidenz, dass diese Maßnahme zu einer nachweisbaren Eindämmung des Virus führt“.

 

Neben dem Abstandsgebot ist die MNB eines der wirkungsvollsten Mittel, ein jeder kann damit zur Eindämmung der Übertragung beitragen. Das gilt nicht nur für geschlossene Räume und im öffentlichen Nahverkehr, sondern auch auf Märkten, in Fußgängerzonen und auf öffentlichen Plätzen, insbesondere bei steigenden Infektionszahlen.

Hierbei kommt es auf unsere eigene Verantwortung an, die jeder als wirkungsvolle Prävention umsetzen kann – durch die Einhaltung der AHA-L-A-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske, Lüften, Corona-WarnApp)“, so Herrmann.

 

Ebenso zu finden auf unserer Homepage unter: https://www.aeksh.de/aerztekammer-schleswig-holstein-unterstuetzt-aha-l-regeln

 

Wussten Sie schon?

 

In dem wöchentlichen Podcast des Schleswig-Holsteinischen Ärzteblatts informiert Prof. Henrik Herrmann, Präsident der ÄKSH, das aktuelle Geschehen im schleswig-holsteinischen Gesundheitswesen.

 

Hören Sie gerne rein: https://www.aeksh.de/

 

Alle vorherigen Folgen finden Sie in unserem Archiv:

https://www.aeksh.de/podcast-archiv

 

Foto zur Meldung: Coronavirus: Ärztekammer Schleswig-Holstein unterstützt die AHA-L-A-Regeln
Foto: Coronavirus: Ärztekammer Schleswig-Holstein unterstützt die AHA-L-A-Regeln

Amtsausschuss tagt am 28. Oktober in Schmalensee

(24. 10. 2020)

Der Amtsausschuss des Amtes Bornhöved wird seine nächste Sitzung am Mittwoch, 28. Oktober, in Schmalensee abhalten. Beginn ist um 19.30 Uhr im Gasthof Voß. Es sind einige Neuwahlen für die Unterausschüsse vorzunehmen und eine pikante Stellenentscheidung steht ebenfalls an.

 

Eine Stelle im Amt für Trappenkamp

 

Letztere wird allerdings ohne die Öffentlichkeit verhandelt. Es geht um die mögliche Schaffung einer Stelle im Stellenplan des Amtes für die gemeindliche Entwicklung der amtsangehörigen Gemeinde Trappenkamp.

 

Werden die Vertreter der Dörfer einwilligen, auch auf ihre Kosten eine Stelle einzurichten, die zumindest der Arbeitsbezeichnung nach vornehmlich der größten Gemeinde inklusive Sitz der Verwaltung – Trappenkamp – zugute kommt? Welcher Nutzen für Bornhöved, Gönnebek, Damsdorf, Tensfeld, Tarbek, Stocksee und Schmalensee steckt in einer für die Entwicklung Trappenkamps zuständigen Stelle?

 

Neubesetzung in den Ausschüssen

 

In öffentlicher Runde werden zuvor Neubesetzungen in zwei Ausschüssen fällig. Der Finanzausschuss des Amtes benötigt einen neuen Vorsitzenden, nachdem Tarbeks Bürgermeister Jörn Saggau dieses Amt bereits im Februar 2020 niedergelegt hatte. Nur wenig später war auch sein Stellvertreter Wolfgang Rudolph zurückgetreten.

 

Die Nachfolger sind aufgrund einer Änderung der Amtsordnung im September 2020 nicht mehr innerhalb des Fachausschusses, sondern durch den Amtsausschuss zu bestimmen.

 

Einen neuen Vorsitzenden benötigt auch der Bauausschuss des Amtes Bornhöved, nachdem Ende 2019 Achim Moll seinen Sitz im Gremium zurückgegeben hatte.

 

Corona-Pandemie schlägt sich in Amtsordnung nieder

 

Nicht nur Unternehmen der Wirtschaft müssen sich vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie mit der notwendigen Verlagerung von Arbeit und Sitzungen in die digitale Welt beschäftigen. Die geänderte Amtsordnung befasst sich nun detailliert mit „Sitzungen in Fällen höherer Gewalt“.

 

Dabei geht es unter anderem um technische Ausstattungen und die Schaffung von Möglichkeiten, die Öffentlichkeit an Sitzungen zu beteiligen bzw. ihr ein Verfolgen öffentlicher Sitzungen zu ermöglichen.

 

Klima-Geräte und mehr

 

Über die Anschaffung von Klima-Geräten für die Amtsverwaltung für zunächst rund 4.000 Euro hat der Amtsausschuss zu beraten. Außerdem, hört er einen Bericht zu den Auswirkungen der Kita-Reform 2020 auf die amtsangehörigen Gemeinden.

Foto zur Meldung: Amtsausschuss tagt am 28. Oktober in Schmalensee
Foto: Amtsausschuss tagt am 28. Oktober in Schmalensee

Genusswelten in der Alten Schmiede Bornhöved

(22. 10. 2020)

Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen

 

Genuss für Mund, Augen und Sinne wird in der „Alten Schmiede Bornhöved“ beim Thema “Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen” erzeugt. Nach den sonnigen und trockenen Sommertagen führen Christiane Schlüter und Karsten Behrends am Freitag, den 23. Oktober 2020 um 19.00 Uhr durch die Genuss-Welt.

 

Mit alten und neuen Gedichten und Texten, schon Gehörtes, Wohlbekanntes wie auch eher Unbekanntes, quer durch die letzten Jahrzehnte / Jahrhunderte der Poesie und Prosa wird regional und international genossen.

 

Christiane Schlüter hat an der Uni Kiel im Fachbereich Literatur Slawistik studiert, sie trägt alles mit einem Schuss Philosophie und dem nötigen Augenzwinkern vor.

 

Für zusätzliche Spannung und heitere Entspannung sorgt Karsten Behrends mit Döntjes und Gedichten.

 

Veranstalter des Gedichte- und Geschichtenabends sind der „Förderverein Alte Schmiede Bornhöved“ und der Seniorenbeirat der Gemeinde Bornhöved. Der Eintritt in die „Alte Schmiede“ in Bornhöved, Kuhberg 13 ist frei.

 

Die Corona-Landesverordnung wird eingehalten und es ist eine Anmeldung unter 0176-216 500 62 bei Karsten Behrends erforderlich.

 

Mitteilung des Fördervereins Alte Schmiede vom 20.10.2020

Foto zur Meldung: Genusswelten in der Alten Schmiede Bornhöved
Foto: Alte Schmiede Bornhöved

Minijob: Schmalensee sucht Allrounder mit handwerklichem und technischem Geschick

(21. 10. 2020)

Die Gemeinde Schmalensee sucht ab sofort einen Gemeindearbeiter oder eine Gemeindearbeiterin (m/w/d) als unbefristete Teilzeitkraft im Rahmen eines 450 Euro-Minijobs.

 

Hintergrund ist die vordringliche Notwendigkeit, für den Vollzeit-Gemeindearbeiter Volker Kay eine Urlaubs- und Krankheitsvertretung zu finden, die auch in der Lage ist, Bereitschaftsdienste zum Beispiel am Wochenende zu übernehmen.

 

Diese Personalsuche gilt unabhängig von einer sich abzeichnenden Besetzung der Vollzeitstelle: Etwa zur Jahresmitte 2021 wird Volker Kay den Ruhestand antreten. Auch für den Nachfolger bedarf es einer geeigneten Urlaubs- und Krankheitsvertretung.

 

In Abstimmung mit Bürgermeister Sönke Siebke hat Gemeindevertreter Christopher Brust entsprechende Stellenanzeigen (kurz/lang) entwickelt, die dieser Nachricht beigefügt sind.

 

Umfangreiches und abwechslungsreiches Arbeitsfeld

 

Die Tätigkeiten der Teilzeitkraft sind quasi deckungsgleich mit denen des Gemeindearbeiters und beinhalten die Wartung und Instandhaltung der örtlichen Vakuumentwässerungsanlage inklusive der Beseitigung von Störungen an Hausanschlussschächten; die Straßen- und Wegeunterhaltung; die Pflege und Instandhaltung gemeindlicher Grünflächen, Liegenschaften, Kinderspielplätze und Denkmäler; den kommunalen Winterdienst.

 

Eine handwerkliche Ausbildung sowie vielseitige handwerklich-technische Fertigkeiten sind ebenso Voraussetzung wie das Vorhandensein des Führerscheins der Klasse B, möglichst C1 oder mehr.

 

Vergütung und weitere Leistungen in der Anlage

 

Eine ausführliche Stellenbeschreibung ist dieser Mitteilung als PDF-Datei beigefügt. Interessierte melden sich bitte unter der darin angegebenen Anschrift bei Bürgermeister Sönke Siebke.

 

Alle Schmalenseerinnen und Schmalenseer sind dazu aufgefordert, für diese Tätigkeit infrage kommende Personen auf dieses Stellenangebot aufmerksam zu machen.

[Stellenanzeige Gemeindearbeiter Schmalensee 450-Euro-Minijob Lang]

Foto zur Meldung: Minijob: Schmalensee sucht Allrounder mit handwerklichem und technischem Geschick
Foto: Minijob: Schmalensee sucht Allrounder mit handwerklichem und technischem Geschick

Coronavirus: Kein Schmalenseer Dorfquiz im Pandemie-Jahr

(20. 10. 2020)

Die Mauerassel ist das Höhlentier und die Turteltaube der Vogel des Jahres. Und Gerd Müller war nicht nur ein großartiger Fußballer, auch der Bundesminister für Entwicklungshilfe trägt diesen Namen. Wer das und vieles mehr an Wissen angehäuft hat, muss stark sein im Coronajahr 2020: Es gibt kein Dorfquiz.

 

Am ersten Sonnabend im November findet traditionell das Dorfquiz in Schmalensee statt – und das seit 1978, als die Landjugendgruppe anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens die ungebrochen beliebte Veranstaltung erstmals ausrichtete.

 

Veranstalter in diesem Jahr wäre die Reitsportgemeinschaft Schmalensee, deren Mannschaft im Vorjahr unter dem Namen „Ohne Eule wird’s schwer“ den Wettbewerb gewonnen hatte. Aber das Coronavirus macht Zusammenkünfte auf dem Gemeindesaal, vor allem in der zu erwartenden Größenordnung, unmöglich.

 

Kurzzeitig war über einen alternativen Raum wie die Sporthalle nachgedacht worden. Aber was wäre ein Dorfquiz ohne Zapfbier und die Currywurst vom Gasthof Voß?

 

Unter demselben Aspekt hatte die RSG schon ihren Bingo-Abend abgesagt, der wie das Dorfquiz einen vollen Gemeindesaal erwarten ließ. Und nach der Septembersitzung des Ausschusses für Senioren, Jugend und Sport, Ortsverschönerung und Fremdenverkehr im September, in der dieser die Empfehlung ausgesprochen hatte, das Dorfquiz in diesem Jahr nicht stattfinden zu lassen, gab die Vorsitzende Frederike „Eule“ Harder die Absage dann bekannt.

 

Bleibt nur zu hoffen, dass „wir“ das Virus bis zum nächsten Dorfquiz im Griff haben. Bis dahin hat die Reitsportgemeinschaft als Titelverteidiger weiter die Aufgabe, sich lauter kniffelige Fragen und ein tolles Zwischenspiel auszudenken. – Damit der im Vorjahr vom SV Schmalensee gestiftete „Peter Rutz Gedächtnispott“ als neuer Wanderpokal seinen zweiten zeitlich begrenzten Besitzer bekommt!

 

Hier eine Auflistung aller bekannten Dorfquiz-Sieger seit 1978 (bekannt, weil wir es bislang für die Jahre 1979 bis 1982 sowie 1990 nicht nachvollziehen können. Wer noch Urkunden hat, gerne beim Homepage-Team melden! Ausrichter bis 1983 blieb übrigens die Landjugendgruppe, ab 1984 war dann der jeweilige Vorjahressieger dran):

 

1978: Verschönerungs- und Fremdenverkehrsverein; 1983: Junge Union; 1984: SV Schmalensee; 1985: CDU-Ortsverband; 1986: Wählergemeinschaft Schmalensee; 1987: Sparklub „Hol di ran“; 1988: Verschönerungs- und Fremdenverkehrsverein; 1989: Bauernverband; 1991: Verschönerungs- und Fremdenverkehrsverein; 1992: Wählergemeinschaft Schmalensee; 1993: Siedlergemeinschaft; 1994: Freiwillige Feuerwehr Schmalensee; 1995: Wählergemeinschaft Schmalensee; 1996: Freiwillige Feuerwehr (II); 1997: Freiwillige Feuerwehr (I); 1998: Wählergemeinschaft Schmalensee; 1999: „Der Rest“; 2000: Wählergemeinschaft Schmalensee; 2001: Landjugendgruppe Schmalensee; 2002: Wählergemeinschaft Schmalensee; 2003: Sparklub „Hol di ran“; 2004: Wählergemeinschaft Schmalensee; 2005: Wählergemeinschaft Schmalensee; 2006: „Die Bunte Runde“; 2007: Wählergemeinschaft Schmalensee; 2008: SV Schmalensee (Herren); 2009: Bürgerliche Wählergemeinschaft; 2010: Bauernverband; 2011: Bürgerliche Wählergemeinschaft; 2012: „Die Bunte Runde“; 2013: Bürgerliche Wählergemeinschaft; 2014: SV Schmalensee; 2015: Bürgerliche Wählergemeinschaft; 2016: SV Schmalensee; 2017: „Die Unvollendeten“ (RSG Schmalensee); 2018: SV Schmalensee; 2019: „Ohne Eule wird’s schwer“ (RSG Schmalensee).

 

 

 

 

 

 

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Foto: Coronavirus: Kein Schmalenseer Dorfquiz im Pandemie-Jahr

Auch Bornhöved soll blühen – alle Vereine und Schmalensees Konfis halfen mit

(19. 10. 2020)

Ein ganzes Wochenende lang haben die Bornhöveder Vereine, Parteien, Gruppen und Organisationen eine tolle Aktion umgesetzt und 8.000 Blumenzwiebeln an verschiedenen Ecken und Enden ihres Dorfes verbuddelt. Mit dabei waren auch Schmalenseer, etwa in der Gruppe der Konfirmanden.

 

Was in Schmalensee der Verschönerungs- und Vogelschießerverein, das ist in Bornhöved der Bürgerverein. Mit der Vorsitzenden Christine Wulf, Lena Starke, Caroline Boock und Annette Ruser an der Spitze gibt es seit Jahresbeginn eine neue Vorstandsriege. Die wollte eigentlich mit frischen Ideen durchstarten – und dann kam Corona.

 

Vor allem das ausgefallene Vogelschießen wurmte den Bürgerverein. Die groß angelegte Pflanzaktion am Wochenende sollte unter anderem das ersetzen, dem Dorf etwas Bleibendes schaffen und alle Akteure zusammenführen. Was auch eindrucksvoll gelang: Fast 50 Mannschaften nahmen teil und brachten jeweils gut 200 Blumenzwiebeln an vielen extra abgesteckten Stellen im Dorf in die Erde.

 

Unter den vielen Gruppen waren auch solche der örtlichen Sportvereine, Kirchengemeinde, Jugendfeuerwehr, der Landfrauen und von der Jugendfeuerwehr. In den Reihen der Konfis, die „unter Aufsicht“ von Pastorin Ulrike Egener den Kirchhof am Schwedendenkmal gestalteten, waren auch Meta Mühlenberg und Ida Weinrich mit Eifer dabei.

 

Dafür gab es nicht nur eine Unterschrift auf dem Konfirmandenzettel, sondern auch großes Lob und eine dicke Erdschicht unter den Fingernägeln.

 

Im Frühjahr nun, so hoffen Ausrichter und Teilnehmer, wird es überall in Bornhöved – an den Ortseingängen, im Bereich der öffentlichen Gebäude und auf den vielen Grünflächen bunt blühen. Möge das die Stimmung heben in dieser verrückten Pandemie-Zeit.

 

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Foto: Schmalensees Konfis haben grüne Daumen

Hundetag im Erlebniswald Trappenkamp am 25. Oktober

(18. 10. 2020)

Mitteilung des Erlebniswaldes Trappenkamp vom 12.10.2020:

 

Ein Tag für Hunde im ErlebnisWald Trappenkamp

 

Termin: Sonntag, 25.10.2020, von 11 bis 16 Uhr

 

Der ErlebnisWald Trappenkamp lädt Menschen mit Hund zu einer spannenden und unterhaltsamen Rallye durch den Wald ein. An verschiedenen Stationen können die sechsbeinigen Teams kleine Aufgaben lösen. Gefragt sind Geschicklichkeit und Köpfchen. Auch an Grauschnauzen und Handicap-Hunde ist gedacht, für sie gibt es leicht zu meisternde Aufgaben. Der Spaß kommt dabei nicht zu kurz – es geht um Geschicklichkeit und eine gute Kommunikation zwischen Mensch und Hund!

 

Für diese Veranstaltung ist keine Anmeldung erforderlich!

 

Die Teilnahme kostet 15,- Euro je Mensch-Hund-Team inklusive Eintritt in den ErlebnisWald Trappenkamp.

Foto zur Meldung: Hundetag im Erlebniswald Trappenkamp am 25. Oktober
Foto: Erlebniswald Trappenkamp in Daldorf

Coronavirus: Beratung zum „Tag des Einbruchschutzes“ 2020 digital und per Hotline

(17. 10. 2020)

Mitteilung der Landespolizei SH vom 16.10.2020:

 

Der bundesweite „Tag des Einbruchschutzes“ (25.10.2020) kann in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht wie gewohnt als Präsenzveranstaltung in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern stattfinden.

 

Die Landespolizei möchte den Bürgerinnen und Bürgern trotzdem den Austausch mit erfahrenen Präventionsbeamten zu allen Aspekten des effektiven Einbruchschutzes von Haus und Wohnung ermöglichen und bietet kommende Woche eine "Digitale Sprechstunde" an.

 

Jeweils Montag (19.10.) und Dienstag (20.10.) von 16 Uhr bis 19 Uhr können Interessierte über die Sozialen Medien und eine Hotline Fragen stellen und erhalten Antworten und nützliche Hinweise zum Beispiel zu mechanischen und elektronischen Sicherungsmöglichkeiten, Verhaltenstipps für die dunkle Jahreszeit oder auch Kontakte zu den zertifizierten Facherrichter-Firmen.

Ergänzende Informationen sind online bereitgestellt.

 

Die Polizeibeamten sind an beiden Tagen erreichbar über alle Facebookseiten der Polizeidirektionen und Twitter (sh_polizei). Die Hotline lautet: 0431 / 160 65555.

 

Wir gehen davon aus, dass Einbrecher ab Ende Oktober wieder verstärkt aktiv werden. Wir wissen, dass die Täter nun die frühe Dämmerung ausnutzen, um Häuser und Wohnungen auszuspähen und möglichst unerkannt ihre Taten zu begehen. Dem müssen wir im wahrsten Sinne des Wortes einen Riegel vorschieben. Dafür ist die qualifizierte Beratung wichtig, um Schwachstellen an Haus und Wohnung zu erkennen und zu beseitigen.

 

Hauseigentümer und Mieter können durch entsprechende Maßnahmen einen wirksamen Beitrag gegen Einbruchdiebstahl leisten. Die bundesweite Aktion findet seit 2012 regelmäßig am Wochenende der Zeitumstellung im Herbst statt und steht deshalb unter dem Motto: „Eine Stunde mehr für mehr Sicherheit“.

 

Das umfangreiches Informationsangebot ist unter

 

https://www.k-einbruch.de/sicherheitstipps/

 

und

 

https://schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/POLIZEI/Praevention/Einbruchsch

utz/einbruchschutz_artikel.html

 

erreichbar.

 

 

Foto zur Meldung: Coronavirus: Beratung zum „Tag des Einbruchschutzes“ 2020 digital und per Hotline
Foto: Coronavirus: Beratung zum „Tag des Einbruchschutzes“ 2020 digital und per Hotline

Kirchenkreis: Intensiv-Wochenend-Nähkurs für Fortgeschrittene

(17. 10. 2020)

Mitteilung der Familienbildungsstätte im Kirchenkreis Plön-Segeberg:

 

INTENSIV-WOCHENEND-NÄHKURS FÜR FORTGESCHRITTENE

 

Ein ganzes Wochenende Nähspaß pur für alle, die nicht regelmäßig zu einem Kurs kommen können oder wollen. Sonnabend und Sonntag wollen wir nach Herzenslust kreativ sein.

 

Dieser Kurs bietet die Gelegenheit, in einer kleinen Gruppe (5 Teilnehmer-Innen), ein Kleidungsstück Ihrer Wahl fertigzustellen.

 

Bei Bedarf können genaue Abläufe noch telefonisch mit der Kursleiterin, Frau Vollmers, noch besprochen werden (Telefon: 04551 – 2515).

 

Der Kurs findet am Samstag, den 26.10.2020, in der Zeit von 9-17.30 Uhr und am Sonntag, den 27.10.2020 in der Zeit von 11-17.30 Uhr, statt. Kosten: 80,00 Euro.

 

Familien-Bildungsstätte im

Bildungswerk des Ev. Luth. Kirchenkreises Plön-Segeberg

Falkenburger Str. 88

23795 Bad Segeberg

Tel. (0 45 51) 9 63 64 45

Fax (0 45 51) 9 63 64 47

E-Mail:

Bürozeiten: Montag bis Donnerstag: 9 bis 12 und Montag, Mittwoch und Donnerstag: 14.30 - 16 Uhr

 

NEU! www.fbs-ps.de ! : Der Online-Kursplan der FBS-OD/SE

Foto zur Meldung: Kirchenkreis: Intensiv-Wochenend-Nähkurs für Fortgeschrittene
Foto: Kirchenkreis: Intensiv-Wochenend-Nähkurs für Fortgeschrittene

Landespolizei: Mehr Sicherheit im Straßenverkehr bei Nebel

(16. 10. 2020)

Mitteilung der Landespolizei SH vom 12.10.2020:

 

Mit Beginn der dunklen Jahreszeit kommt es wieder vermehrt zu dichtem Nebel, der die Sicht im Straßenverkehr erheblich beeinträchtigen kann.

Das kann zu gefährlichen Situationen führen. Daher ist es bei Nebel besonders wichtig, die richtige Beleuchtung zu wählen und sein Fahrverhalten den Bedingungen anzupassen.

 

Die Polizei empfiehlt daher im Straßenverkehr folgende Verhaltensweisen bei

Nebel:

 

Schalten Sie das Abblendlicht ein! Bei der Nutzung von Fernlicht im Nebel blendet man sich meistens selbst.

 

Nutzen Sie die Nebelscheinwerfer richtig! Bei erheblicher Sichtbehinderung durch Nebel, aber auch bei starker Sichtbehinderung durch Regen oder Schneefall sollten Nebelscheinwerfer genutzt werden.

 

Die Nebelschlussleuchte darf nur benutzt werden, wenn die Sichtweite durch Nebel weniger als 50 m beträgt, das entspricht dem Abstand zwischen dem ersten und dem nächstfolgenden Leitpfosten. Ansonsten verkehrt sich der positive Effekt (gesehen werden) ins Negative (nachfolgender Verkehr wird geblendet).

 

In dem Zusammenhang: Die Sicht bestimmt das Tempo. Bei Nebel also Fuß vom Gas!

Wer wegen Nebel die Nebelschlussleuchte einschaltet, aber trotzdem mit 100 km/h fährt, macht wenigstens eine Sache falsch.

 

Abstand vergrößern: Kein Anpirschen an den Vorausfahrenden sondern mehr Abstand als bei guter Sicht halten!

Foto zur Meldung: Landespolizei: Mehr Sicherheit im Straßenverkehr bei Nebel
Foto: Landespolizei: Mehr Sicherheit im Straßenverkehr bei Nebel

Naturpark: „Wölfe – unsere neuen Nachbarn“, ein Bildvortrag

(16. 10. 2020)

Mitteilung des Naturparks Holsteinische Schweiz vom 12.10.2020:

 

Wölfe - Unsere neuen Nachbarn“

 

am Freitag, 23.10.2020, 19.30 bis ca. 21.30 Uhr

 

ein Bildvortrag des Naturparks Holsteinische Schweiz e.V. im Rahmen der Reihe „Nacht.Geflüster“ und in Kooperation mit der Tourist Info Malente und dem Freundeskreis freilebender Wölfe e.V.

 

Nach langer Abwesenheit ist im Jahre 2007 erstmals wieder ein Wolf in Schleswig-Holstein gesichtet worden. Es ist davon auszugehen, dass es in naher Zukunft auch zur Ansiedlung territorialer Rudel hierzulande kommen wird. Ein verantwortungsvoller Umgang mit den neuen wilden Nachbarn wird deshalb für das Zusammenleben von Mensch und Tier immer wichtiger. Der Forstzoologe Dr. Norman Stier erläutert die Lebensweise dieser Tiere. Er berichtet von der Herkunft, den Wanderungen und über das aktuelle Vorkommen der Wölfe in Deutschland.

 

Ort: Haus des Kurgastes Malente, Kursaal, Bahnhofstraße 4a, 23714 Malente

 

Bitte anmelden unter 04522/74 93 80

 

Eintritt: frei

 

Die weiteren Teilnahmebedingungen sind im Internet zu finden unter

www.naturpark-holsteinische-schweiz.de, bei den Naturpark-Veranstaltungen.

 

Foto: © steffiheufelder/Pixabay

Foto zur Meldung: Naturpark: „Wölfe – unsere neuen Nachbarn“, ein Bildvortrag
Foto: Der neue Nachbar Wolf ©steffiheufelder Pixabay

Oktober-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2

(15. 10. 2020)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen liefern uns oft Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten zugleich Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Weil seit Mitte März das neuartige Coronavirus das gesellschaftliche Leben beeinträchtigt und wir sehr wahrscheinlich noch einige Zeit mit Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens belegt sind, gibt es für die treue Leserschaft im Monat Oktober die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr in dieser schweren Zeit ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der zweite Teil.

 

Schwester Luise tritt Dienst an: Ganz aktuell hat sich im September 2020 der Segeberger Kreistag für die (Wieder-)Einführung der Gemeindeschwester ausgesprochen. In früheren Zeiten war eine solche Einrichtung üblich. So trat die neue Gemeindeschwester für Bornhöved und Umgebung ihren Dienst am 15. Oktober 1930, vor 90 Jahren an: Schwester Luise Schmidt stammte aus Gießen, war zuletzt aber in Riede bei Bremen tätig. Zunächst wohnte Schwester Luise im Gasthaus zur Post, ab dem 1. November 1930 hatte der sie beschäftigende Vaterländische Frauenverein für Bornhöved und Umgebung eine Wohnung im Gebäude der Spar- und Leihkasse für Bornhöved, Schmalensee und Gönnebek in Bornhöved gemietet.

 

Musik von der Torpedo-Abteilung: Militärkonzerte kommen im Kaiserreich gut an bei der Bevölkerung. Ein solches findet – mit anschließendem Ball – am Dienstag, 17. Oktober 1905, vor 115 Jahren, beim Gastwirt Ludwig Saggau statt. Schon am Sonntag zuvor waren die Musiker in Schmalensee, um den Ernteball zu untermalen. Unter dem Dirigenten Hengstmann spielt die ganze Kapelle der I. Torpedo-Abteilung aus Kiel. Saggau hat in der Anzeige, die im Segeberger Kreis- und Tageblatt erscheint, eine wichtige Botschaft: „Die Kapelle erscheint in Uniform.“

 

Lehrer und Rassenhygiene: Der Lehrerverein im Kirchspiel Bornhöved ist im „Dritten Reich“ im NS-Lehrerbund aufgegangen. Die Lehrer der Dörfer von Bornhöved und Umgebung treffen sich weiter zu monatlichen Versammlungen, um sich gegenseitig fortzubilden. In den Anfangsjahren der nationalsozialistischen Diktatur werden die ideologischen Inhalte des neuen Regimes verinnerlicht. So berichtet das Segeberger Kreis- und Tageblatt am 20. Oktober 1935, vor 85 Jahren, von der Fortbildung zum Thema „Volkwerdung und Volkvernichtung“: Bisher, so Bornhöveds Hauptlehrer Schmidt, sei das Volk als eine Gruppe von Menschen mit gleicher Kultur, die eine Schicksalsgemeinschaft bildet, definiert worden. Nun aber definiere sich das Volk als eine Gruppe von Menschen mit gleichen erblichen und körperlichen Anlagen. „Rassenmord“, also die Ausmerzung ungeeigneter Rassen, könne aber auch „ohne das Schwert“ vor sich gehen, erklärt Schmidt. Die Voraussetzung sei, dass das Volk die „Rassenhygiene“ beachte – „Rassen“ sich also nicht vermischen.

Die Geschichte hat gezeigt, dass man es nicht bei diesem „gewaltfreien Weg“ belassen hat – Auschwitz und andere Maßnahmen des Massenmordes haben das wahre Gesicht des Nationalsozialismus offengelegt.

 

Unfall in der Meierei: Wie das Segeberger Kreis- und Wochenblatt am 22. Oktober 1895, vor 125 Jahren meldet, hat sich in der Schmalenseer Genossenschaftsmeierei ein schlimmer Unfall ereignet. Der Meiereigehilfe Schlömer quetscht sich beim Maschinenputzen einen Zeige- und Mittelfinger und muss in seiner Heimatstadt Segeberg im Krankenhaus aufgenommen werden. Der Zeigefinger gilt als verloren.

 

Ein kurioser Handel: Am 25. Oktober 1900, vor 120 Jahren, ist dieser Handel das Segeberger Kreis- und Wochenblatt eine Meldung wert: Ein Bornhöveder Kaufmann hat einem Schmalenseer Landwirt 40 Mark für ein Schaf und einen Backtrog gezahlt. Voraussetzung für den Handel war, dass beide zusammen 500 Pfund wiegen.

 

Belauer Bauern lehnen sich auf: Das Segeberger Kreis- und Tageblatt berichtet in seiner Ausgabe am 23. Oktober 1920, vor 100 Jahren, von einem Aufsehen erregenden Ereignis in Belau: Wegen „Unregelmäßigkeiten“ seitens des Müllers der Perdöler Mühle wird diese von den Behörden geschlossen. Allerdings wird vergessen, die betroffenen Dörfer – die unter dem sogenannten Mühlenzwang stehen – anderen Mühlenbezirken anzuschließen. In ihrer Not sind die die Belauer mit ihrem Gemeindevorsteher an der Spitze nach Perdöl gezogen, haben das amtliche Siegel entfernt und die Mühle wieder in Betrieb genommen. Wenige Tage darauf hat der Plöner Landrat die Turbine der Mühle blockieren lassen, um das Treiben zu unterbinden. Darauf zog eine Abordnung zur Provinzialregierung nach Schleswig, um eine Eingabe zu machen. Der Regierungspräsident ordnete darauf die sofortige Wiederinbetriebnahme der Mühle an. Aber: die Entfernung des amtlichen Siegels war eine strafbare Handlung und wird ein gerichtliches Nachspiel haben.

 

Mister Bornhöved gesucht: Der Trocadero-Tanzpalast in Bornhöved sorgt in den 1960er-Jahren für Aufsehen. Nachdem 1965 erfolgreich eine Wahl zur „Miss Bornhöved“ stattgefunden hat, sucht man nun am 23. Oktober 1965, vor 55 Jahren, den „Mister Bornhöved“ mit einer „Parade auf dem Laufsteg“. Der Weg wird nicht leicht für die Teilnehmer, wie die Anzeige in der Segeberger Zeitung verrät: „Unsere Damen bilden die Jury.“ Immerhin: Auf den Sieger warten fünf Kästen Dortmunder Bier.

 

Pastor Erich verabschiedet: In der Kirche zu Bornhöved wird am 30. Oktober 1955, vor 65 Jahren, Pastor Ernst Erich durch Probst Kobold zum 1. November 1955 in den Ruhestand versetzt. Pastor Erich war bereits nach seiner am 14. Mai 1914 erfolgten Ordination für ein Jahr als Hilfsprediger in Bornhöved. Ab 1930 hatte er dann die feste Pfarrstelle inne. Er hatte maßgeblichen Anteil an der Restaurierung der Kirche anlässlich ihrer 800-Jahr-Feier im Jahr 1949. Auch beschaffte er den Flath-Altar und initiierte archäologische Arbeiten, in deren Verlauf unter dem heutigen Altarraum eine Taufkapelle sowie die Fundamente eines Rundturms im heutigen Turmbereich entdeckt wurden. Sein Bekenntnis zu den dem Nationalsozialismus nahestehenden „Deutschen Christen“ unterschlägt der Bericht der Segeberger Zeitung zwar, belegt ist es jedoch durch die Berichterstattung des Vorläufers Segeberger Kreis- und Tageblatt aus den 1930er-Jahren.

 

Foto zur Meldung: Oktober-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2
Foto: Trocadero sucht Mister Bornhöved, SZ 23.10.1965

Herbstliche Familienwanderung am 18. Oktober im Erlebniswald Trappenkamp

(14. 10. 2020)

Mitteilung des Erlebniswaldes Trappenkamp vom 09.10.2020:

 

Herbstliche Familienwanderung“

 

Termin: Sonntag, 18.10.2020, 14.00 Uhr

 

Ort: ErlebnisWald Trappenkamp, Waldhaus

 

Der Herbst ist schön! Diese Vielfältigkeit und Schönheit des Herbstes können Familien unter fachkundiger Begleitung bei einer herbstlichen Familienwanderung näher kennenlernen. Es werden dabei die verschiedensten Früchte des Waldes erklärt, das bereits bunt verfärbte Laub untersucht und gesammelt. Wer möchte, kann im Anschluss mit seinen gesammelten Werken einen „Laubwichtel“ basteln.

 

Die Wanderung dauert etwa 1,5 Stunden und ist bereits im Eintrittspreis enthalten.

 

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich unter oder 04328 17048 0.

Foto zur Meldung: Herbstliche Familienwanderung am 18. Oktober im Erlebniswald Trappenkamp
Foto: Herbstliche Familienwanderung am 18. Oktober im Erlebniswald Trappenkamp

Christian Kummetz nun nicht mehr nur kommissarischer Leiter der Sventana-Schule

(12. 10. 2020)

Das wurde aber auch Zeit: Bereits am 28. September 2020 ist Christian Kummetz offiziell zum Schulleiter der Sventana-Schule Bornhöved ernannt worden. Die Ernennungsurkunde erhielt er aus den Händen von Schulrat Odert Schwarz in bewusst klein gehaltener Runde.

 

Wie im Blickpunkt am 8. Oktober zu lesen war, wohnten der Zeremonie in der Aula der Sventana-Schule Corona-bedingt nur wenige Repräsentanten von Politik, Schule und und Elternschaft sowie Verwaltung bei. Auch die Schulleiter benachbarter Schulen waren dabei und natürlich das Kollegium, an dessen Spitze Christian Kummetz schon länger steht. 

 

Seit dem Schuljahr 2019/20 bereits hatte Kummetz die kommissarische Leitung der Sventana-Schule inne, weil Rektorin Bettina Becker am 29. Juli 2019 in das Amt einer Schulrätin in Neumünster gewechselt war. Für den stellvertretenden Schulleiter Kummetz war es nicht das erste Mal, dass er die Schulleitung kommissarisch verantwortete – auch vor Amtsantritt Beckers in Bornhöved hatte er die Aufgabe übernommen. 

 

Am 5. März 2020 war der Schulleiterwahlausschuss für den Schulverband Sventana zusammengetreten, um die Besetzung der Stelle des Schulleiters der Sventana-Schule, Grund- und Gemeinschaftsschule Bornhöved zu regeln. Nun hatte sich der Flintbeker Kummetz selbst beworben und hatte als einziger sowie vor Ort favorisierter Kandidat beste Chancen auf ein klares Votum, das er auch bekam. 

 

Die Wahl musste formal noch vom Zuständigen Landesministerium anerkannt werden, was längst geschehen ist – nun wurde mit der Übergabe der Ernennungsurkunde endlich für auch nach außen klare Verhältnisse gesorgt. 


 

Foto zur Meldung: Christian Kummetz nun nicht mehr nur kommissarischer Leiter der Sventana-Schule
Foto: Christian Kummetz nun nicht mehr nur kommissarischer Leiter der Sventana-Schule

Berufliche Beratungen für Frauen im Oktober

(11. 10. 2020)

Mitteilung der Beratungsstelle Frau & Beruf Segeberg (Ein Projekt der WKS Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Segeberg) vom 06.10.2020:


Neuer Job gesucht?


Beratungstermine für kostenfreie berufliche Beratungen von Frauen im Oktober


Ob unzufrieden im Job oder Wiedereinstieg nach Familienzeit: ein neutrales Gespräch über die berufliche Situation einer Frau kann Gold wert sein! Genau diesen neutralen und unabhängigen Blick bieten die Beraterinnen von FRAU & BERUF Segeberg Frauen, die sich beruflich verändern wollen.


Das Beratungsangebot richtet sich an Frauen, die nach einer Auszeit wieder in einen Beruf einsteigen, von einem Minijob in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wechseln, ihre Teilzeitbeschäftigung ausweiten oder ihre Beschäftigung sichern möchten. Zudem werden auch Frauen beraten, die eine Berufsausbildung in Teilzeit machen möchten. Ziel dieser individuellen Beratung ist es, Frauen den Wiedereinstieg in den Beruf zu erleichtern oder ihre berufliche Situation zu festigen. Sie unterstützt, sich neu zu orientieren, zu entscheiden und dann die nächsten Schritte in die neue oder andere berufliche Zukunft zu planen. Die Beratungen sind kostenfrei und behördenunabhängig.

 
In Bad Segeberg können Frauen von montags bis donnerstags (donnerstags bis 18.30 Uhr) Beratungstermine vereinbaren. 


Die Termine werden zentral über das Büro in Bad Segeberg koordiniert und vergeben. Frauen, die sich kostenlos und unabhängig beraten lassen wollen, vereinbaren bitte unter Tel. 04551 – 944 002 einen Termin oder per E-Mail


Die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Kreises Segeberg ist Träger der Beratungsstelle FRAU & BERUF.  Das Vorhaben FRAU & BERUF wird aus dem Landesprogramm Arbeit mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.


Das Landesprogramm Arbeit ist das Arbeitsmarktprogramm der Landesregierung für die Jahre 2014-2020. Schwerpunkte sind die Sicherung und Gewinnung von Fachkräften, die Unterstützung bei der Integration von Menschen, die es besonders schwer haben, in den ersten Arbeitsmarkt zu kommen und die Förderung des Potentials junger Menschen. Das Landesprogramm Arbeit hat ein Volumen von etwa 240 Millionen Euro, davon stammen knapp 89 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF). Mehr Informationen im Internet: www.EU-SH.schleswig-holstein.de .

Foto zur Meldung: Berufliche Beratungen für Frauen im Oktober
Foto: Berufliche Beratungen für Frauen im Oktober

Eine „Bankpatenschaft auf Lebenszeit“ – Die Geschichte eines Schmalenseer Schmuckstücks

(10. 10. 2020)

Schon seit einigen Monaten fällt Spaziergängern und Radfahrern am Ringreiterplatz eine ganz besonders schöne Ruhezone auf: Durch das Engagement von Anwohnern ist aus zwei Sitzbänken und einem Tisch eine wahre „Insel der Glückseligkeit“ geworden. Eingefasst und mit schönen Pflanzen umgeben, lässt es sich dort ausruhen und klönen. Auslöser war ein Projekt des Verschönerungs- und Vogelschießervereins, das eigentlich ein bisschen in Vergessenheit geraten ist: Die „Bankpatenschaft“.

 

Das Ensemble unterhalb des alten Wasserwerks „Grüner Hans“ und an der Zufahrt in die Redderkoppel gelegen, hatte es zunächst Moni Hahn angetan. Ihre Wunschvorstellung war der Auslöser – aus Wunsch wurde Entwurf. Die nötige Zeichnung machte Sohn Nico Hahn, der durch seinen Beruf bei der Strabag, dem „Technologiekonzern für Baudienstleistungen“ ein wahres Faible für Projekte solcher Art entwickelt hat. 

 

Die „Knochenarbeit“ leisteten dann neben Nico auch Vater Karsten und Jonas Kurzweg: Die Einfassung des Bereichs, die – ganz dem Wunsch, also Entwurf, entsprechend – Raum für Pflanzen schaffte. Um die kümmerten und kümmern sich Moni Hahn und Doro Hopp. Den Mutterboden, das sei nicht vergessen, bekamen sie von Ricardo Hahn. 

 

Sollte jemand vergessen worden sein, etwa Michael „Hübi“ Hübner, der Anfeuerer Nr. 1 war und ist, dann ist das keine böse Absicht, sondern der Zeit geschuldet, die zwischen Fertigstellung und Bericht liegt. Denn lange bestand die Hoffnung, ein Gruppenfoto nebst Zeichnung hinzubekommen. Aber Corona (Abstände) und vielfältige Aktivitäten so vieler machten das schier unmöglich. 

Nun aber wurden Moni und Doro dabei „erwischt“, wie sie neue Blumenzwiebeln setzten – Glück muss man haben. Beiden merkt man die Freude und den Stolz an, die sie bei der Betreuung dieser kleinen aber besonderen Rückzugszone empfinden. Und sie haben über den Sommer viel positives Feedback von Schmalenseern und Auswärtigen bekommen, die sich an diesem Pausenplatz auch schon erfreut haben, der täglich aussieht, als sei er erst gestern fertiggestellt worden. 

 

Ursprünglich war da einfach die Bankpatenschaft, ein Projekt des Verschönerungs- und Vogelschießervereins: Alle Ruhebänke in Schmalensee bekamen Paten, die für einen pfiffigen Anstrich und/oder stete Pflege sorgten. Die Patenschaftsurkunden wurden seit 2015, dem Jahr der Erstausgabe, nicht erneuert und sind eigentlich abgelaufen. Aber bei vielen Bänken läuft der Spaß einfach weiter. Und die Insel am Eingang der Redderkoppel zeigt, dass freiwilliges Engagement wirklich nicht unbedingt zeitlich befristet sein muss. 

 

Stattdessen kann es, wie Doro Hopp und Moni Hahn bekräftigen, weit darüber hinaus gehen. Beide sprechen bei „ihrem Projekt“, das jeder nutzen kann, von einer „Bankpatenschaft auf Lebenszeit“.


 

Foto zur Meldung: Eine „Bankpatenschaft auf Lebenszeit“ – Die Geschichte eines Schmalenseer Schmuckstücks
Foto: Das Schmuckstück am Ringreiterplatz

Ferienaktion im Erlebniswald am 15. Oktober

(10. 10. 2020)

Mitteilung des Erlebniswaldes Trappenkamp vom 05.10.2020:


Ferienaktion für Kinder im ErlebnisWald Trappenkamp


Termin: Donnerstag, 15.10.2020 um 11 Uhr


Treffpunkt: am Waldhaus


Der Herbst ist da! Und damit gibt es jetzt eine Fülle verschiedenster Früchte und Pilzen zu entdecken, die Blätter verfärben sich nun auch immer bunter. Aber warum ist das wohl so? 


Auf einem interessanten Streifzug durch den herbstlichen Wald erklären zwei Waldpädagoginnen diese spannenden Eigenschaften des Herbstes.


In der Mittagspause gibt es ein gemütliches und wärmendes Lagerfeuer bei einem selbst mitgebrachten Picknick. Danach wird mit den gesammelten Fundstücken aus dem Herbstwald eine dekorative Holzscheibe für zuhause gebastelt.


Bitte an wetterangepasste Kleidung, Verpflegung und ein Sammelbehältnis (Stofftasche/Korb) denken. Die Teilnahme ist für Besucher des ErlebnisWaldes Trappenkamp kostenlos. Kinder können nur in Begleitung von einem Erwachsenen teilnehmen! 


Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich unter oder 04328/17048 0.


 

Foto zur Meldung: Ferienaktion im Erlebniswald am 15. Oktober
Foto: Erlebniswald Trappenkamp in Daldorf

Infonachmittag des Kreises zum Thema Pflegekinder am 14. Oktober

(09. 10. 2020)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 05.10.2020:


Familien, Paare und Einzelpersonen, die ein Pflegekind oder mehrere Pflegekinder aufnehmen möchten, können sich am Mittwoch, 14. Oktober, über das Thema informieren. Um 16 Uhr gibt der Pflegekinderdienst des Kreises Segeberg im Raum „Große Hamburger Straße“ in der Hamburger Straße 30 in Bad Segeberg nähere Auskünfte dazu.


Die Veranstaltung richtet sich an Pflegepersonen, Pflegeeltern und interessierte Bewerber*innen. Sie findet regelmäßig am zweiten Mittwoch eines Monats statt – in den ungeraden Monaten in Kaltenkirchen, in den geraden Monaten in Bad Segeberg.


Es wird um Anmeldung per E-Mail gebeten an bis Montag, 12. Oktober. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt, so dass eine Anmeldebestätigung erforderlich ist. Zum Schutz der Gesundheit ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen

Foto zur Meldung: Infonachmittag des Kreises zum Thema Pflegekinder am 14. Oktober
Foto: Infonachmittag des Kreises zum Thema Pflegekinder am 14. Oktober

Nachfolge für den Gemeindearbeiter scheint sicher – Finanzausschuss gibt einstimmige Empfehlung

(09. 10. 2020)

Noch gilt für die Schmalenseer Gemeindevertreterinnen und -vertreter sowie für bürgerliche Ausschussmitglieder die Verschwiegenheitspflicht. Aber so viel konnte Dirk Griese, Vorsitzender des Finanzausschusses in der Sitzung am 6. Oktober 2020 verraten: Für die Nachfolge von Gemeindearbeiter Volker Kay, der Mitte kommenden Jahres den Ruhestand antritt, gibt es einen ganz heißen Kandidaten. 

 

So heiß, dass unter Ausschluss der Öffentlichkeit bereits alle Details zur Besoldung und zum Dienstantritt beraten werden konnten. Einstimmig beschloss der Finanzausschuss, der Gemeindevertretung die Empfehlung auszusprechen, den Nachfolger für die Planstelle des Gemeindearbeiters unter besagten Konditionen und zwecks Einarbeitung schon zum 1. Februar 2021 einzustellen. 

 

Den wenigen Zuhörern, die nach der internen Beratung diesen neutral gehaltenen Beschluss hören konnten, fiel, wie zuvor den anwesenden Vertretern der Fraktionen von BfS und BWS ein Stein vom Herzen. 

 

Optional über Verkauf der Abwasserbeseitigung nachgedacht

 

Denn ob es gelingen würde, wie seinerzeit mit Volker Kay eine handwerklich begabte Person, nach Möglichkeit am Ort wohnend und mit dem nötigen Wissen um die Vakuumentwässerungsanlage – neben der Pflege der Grünflächen das Herzstück der Aufgabenbeschreibung des Gemeindearbeiters – zu finden, wurde doch insgeheim leicht angezweifelt. Alternativen wurden parallel zur Suche nach einer geeigneten Person und somit Aufrechterhaltung der Stelle ausgelotet. Aber die Betreuung durch oder womöglich der Verkauf der Anlage an einen Zweckverband würde, darin sind sich beide Fraktionen einig, weniger bürgernahen Service und höhere Verbraucherkosten bedeuten. 

 

Doch zugleich wurde auch nach naheliegenden Lösungen geschaut und Dirk Griese konnte vermelden, dass er und Bürgermeister Sönke Siebke „sehr gute Gespräche“ mit einem Kandidaten geführt hätten, die mit einer für das Dorf optimalen Lösung geendet hätten. 

 

Vertretungskraft wird weiterhin gesucht

 

Erst vor Kurzem veröffentlichte die Gemeinde eine Stellenanzeige, mit der auf 450-Euro-Basis nach einer Vertretungskraft für den Gemeindearbeiter im Urlaubs- und Krankheitsfall gesucht wird, die aber durchaus Wochenendbereitschaften für Störungen an der Vakuumentwässerungsanlage abzuleisten bereit ist. 

 

Diese Suche läuft weiter, denn auch ein neuer Gemeindearbeiter hat Urlaubsanspruch, könnte erkranken und soll freie Wochenenden haben. Der Bürgermeister wies darauf hin, dass Volker Kay nach dem Weggang von Ingo Hansen schon seit geraumer Zeit keine solche Vertretungskraft habe. „Volker macht an der Anlage einen hervorragenden Job und murrt nicht darüber, dass er aktuell kaum Entlastung erwarten kann“, betonte Siebke. 

 

Sicherheit in Sachen Sportplatzpflege

 

Eine weitere Beschlussempfehlung gibt es vom Finanzausschuss an die Gemeindevertretung: Diese soll die Vereinbarung mit dem SV Schmalensee über die Kosten der Sportplatzpflege um ein Jahr verlängern. Das Vertragswerk sagt aus, dass der Verein 2.500 Euro im Jahr an die Gemeinde überweist. Dafür kommt der Gemeindearbeiter bei der Grünflächenpflege zum Einsatz. Der Vertrag zwischen Gemeinde und SVS ist bislang zeitlich befristet, da eine Veränderung bei der Umsatzsteuerpflicht erwartet wird. Sobald hier Klarheit besteht, kann von jährlichen Beschlüssen abgesehen werden. 

[Stellenanzeige Gemeindearbeiter Schmalensee 450-Euro-Minijob]

Foto zur Meldung: Nachfolge für den Gemeindearbeiter scheint sicher – Finanzausschuss gibt einstimmige Empfehlung
Foto: Finanzausschuss am 6. Oktober 2020

Coronavirus: Was gibt’s Neues zu Dorfquiz, Laternelaufen und anderen Veranstaltungen?

(08. 10. 2020)

Das Jahr geht in die Zielgerade und die Corona-Pandemie bestimmt noch immer das gesellschaftliche Leben. Da will jede Veranstaltung im Dorf wohl überlegt sein. 

 

Abgesagt: Dorfquiz 2020

 

Vorjahressieg verpflichtet. Entsprechend lang ist in den Reihen der Reitsportgemeinschaft Schmalensee darüber nachgedacht worden, wie mit dem Dorfquiz verfahren werden soll. Ihren Bingo-Abend am 21. November hatte die RSG bereits abgesagt – wie das Dorfquiz ein in den letzten Jahren stark frequentiertes Highlight auf dem Gemeindesaal. Und das führte nun letztlich dazu, auch das Dorfquiz in diesem Jahr ausfallen zu lassen, das am 7. November stattgefunden hätte.

 

Ohne den Gemeindesaal mit der Nähe zum Gasthof Voß und somit zu besten Currywürsten und Schnitzeln und Pommes kann ein Schmalenseer Dorfquiz einfach nicht zu ersetzen sein, etwa durch eine Verlegung in die Sporthalle. Obendrein hatte der gemeindliche Ausschuss für Senioren, Jugend und Sport, Ortsverschönerung und Fremdenverkehr in seiner Septembersitzung eine Empfehlung ausgesprochen, von Zusammenkünften größerer Art abzusehen. Somit gilt: Ausrichter des Dorfquiz 2021 wird die Reitsportgemeinschaft sein. 

 

Abgesagt: Laternelaufen

 

Das geht kurz und bündig: Das Laternelaufen wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Der Verschönerungs- und Vogelschießerverein Schmalensee hat am 29. September das Homepage-Team über die Absage informiert. Das betrifft dann auch die Freiwillige Feuerwehr, die diesen Termin, den 24. Oktober, von ihrem Dienstplan streichen muss, denn sie begleitet traditionsgemäß den Umzug mit Fackeln und sorgt für Sicherheit.

 

Nach den Herbstferien will der Vorstand des Verschönerungs- und Vogelschießervereins darüber beraten, wie es mit den restlichen Terminen des Jahres aussieht: Zum 1. Advent wird am Feuerwehrgerätehaus der Weihnachtsbaum geschmückt – bislang geplant ist der Spätnachmittag des 28. November – und der Verein will einen Weihnachtsgruß der Gemeinde an die Senioren mitgestalten.

 

Geht gar nicht erst los: SVS-Jubiläumsfeier

 

40 Jahre alt wird der Sportverein Schmalensee von 1980 e.V. in diesem Jahr. Ein Jubiläum, das man feiern kann, aber nicht muss. Vor Corona bestand der feste Feier-Wille. Mit dem 30. Oktober war sogar ein Termin ausgeguckt. Doch das wurde ab März deutlich gebremst. Die Energie des Vorstands war dann auch wichtiger für das Wiederankurbeln des Sportbetriebs, was nicht ohne Hygienekonzept(e) und anderen organisatorischen Aufwand zu machen war und was bis in den Herbst hinein wirkt.

 

So müssen Mitglieder und Freunde des SVS in diesem Jahr auf ein Jubelfest des Sportvereins verzichten. Vielleicht gibt es ja auch hierfür einen neuen Anlauf, wenn die Zeichen für Begegnungen größerer Menschengruppen wieder besser stehen.

 

Auf der Kippe: Sparclubfeier

 

Noch nicht entschieden hat der Sparclub „Hol di ran“ Schmalensee, ob und wenn ja in welchem Umfang er seine jährliche Sparclubfeier durchführen kann. Abhängig davon ist unter anderem die Auszahlung der Spargelder an die Mitglieder. Avisierter Termin ist (noch) der 28. November, zweieinhalb Stunden nach dem Tannenbaumschmücken.

 

Beraten werden soll darüber auf der Jahreshauptversammlung des Sparclubs, die am Mittwoch, 14. Oktober 2020, um 19.30 Uhr im Gasthof Voß stattfinden soll. Der 1. Vorsitzende Bernhard Buchholz wird Bericht geben, ebenso hören die Mitglieder einen Bericht zu den Finanzen und es werden Wahlen durchgeführt. 

 

In anderer Form: gemeindliche Veranstaltungen

 

Der Volkstrauertag und die Seniorenweihnachtsfeier sind ebenfalls abgesagt. Zumindest in bekannter Form. Die Entscheidungen dazu fielen in der oben angeführten Ausschusssitzung. Schließlich ist dieses Gremium für beide Veranstaltungen federführend. 

 

Volkstrauertag abgespeckt: Bürgermeister und Gemeindewehrführer werden am Sonntag, 15. November, am Denkmal einen Kranz niederlegen. Das aber soll es gewesen sein. Es gibt kein Antreten der Freiwilligen Feuerwehr und auch keine anschließende Andacht unter Mitwirkung der Kirchengemeinde im Gemeindesaal. Wann die Kranzniederlegung erfolgt, wird noch bekannt gemacht, damit interessierte Bürgerinnen und Bürger dem – auf Distanz – beiwohnen können, wenn sie möchten.

 

Seniorenweihnachtsfeier - besser nicht: Wie die Corona-Lage am 9. Dezember sein wird, war im September freilich noch nicht abzusehen. Aber der Ausschuss für Senioren, Jugend und Sport, Ortsverschönerung und Fremdenverkehr musste eine Entscheidung treffen. Und die lautet, dass die Gemeinde bzw. der Ausschuss als Ausrichter der Zusammenkunft der älteren Einwohnerinnen und Einwohner kein Risiko eingehen möchte. 

 

Statt einer Seniorenweihnachtsfeier aber möchte die Gemeinde den Älteren einen Weihnachtsgruß zukommen lassen. Dazu lässt sich eine Arbeitsgruppe etwas einfallen. Und die Kinder des Dorfes, die nun nicht auf dem Gemeindesaal singen können, werden darin mit eingebunden. Darum kümmert sich der Verschönerungs- und Vogelschießerverein. 


 

Foto zur Meldung: Coronavirus: Was gibt’s Neues zu Dorfquiz, Laternelaufen und anderen Veranstaltungen?
Foto: Coronavirus: Was gibt’s Neues zu Dorfquiz, Laternelaufen und anderen Veranstaltungen?

Kastanien tauschen gegen Gutscheine im Erlebniswald

(07. 10. 2020)

Termin: Sonntag, 11. Oktober 2020, von 11 bis 16 Uhr

 

Ort: am Haupteingang vom Erlebniswald Trappenkamp in Daldorf

 

Aus einer Erlebniswald-Mitteilung:

 

Die Tiere gut durch den Winter bringen! Der Erlebniswald Trappenkamp und seine Wildtiere freuen sich über von Kindern gesammelte Eicheln und Kastanien im Rahmen der jährlich stattfindenden „Kastanientauschaktion“.

 

Diese nimmt der Erlebniswald Trappenkamp gerne am Sonntag, 11. Oktober 2020, in der Zeit von 11 bis 16 Uhr am Haupteingang des Erlebniswaldes Trappenkamp entgegen.

 

Zur Belohnung gibt es Gutscheine vom Erlebniswald Trappenkamp.

 

Eine vorherige Anmeldung ist dazu nicht erforderlich.

 

www.erlebniswald-trappenkamp.de

 

Foto zur Meldung: Kastanien tauschen gegen Gutscheine im Erlebniswald
Foto: Erlebniswald Trappenkamp in Daldorf

Staatsschulden: Notwendig oder gefährlich? – Vortrag am 26. Oktober in Trappenkamp

(06. 10. 2020)

Die Schleswig-Holsteinische Universitätsgesellschaft, Sektion Trappenkamp/Bornhöved, präsentiert in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft wirtschaftlich interessierter Kreise (ARGE) und der Volkshochschule Trappenkamp-Bornhöved (VHS) am Montag, 26. Oktober 2020, um 19 Uhr im Bürgersaal des Trappenkamper Bürgerhauses einen Vortrag von Prof. Dr. Jens Boysen-Hogrefe vom Kieler Institut für Weltwirtschaft:

 

Staatsschulden: Notwendig oder gefährlich?

 

Aus der Einladung:

 

Jüngst haben die Schuldenkrisen im Euroraum mehr als verdeutlicht, dass Staatsschulden auch in fortgeschrittenen Volkswirtschaften problematisch sein können. Zugleich wird aber die These diskutiert, dass wegen der hohen Sparneigung der privaten Haushalte und der Unternehmen der Staat Schulden machen muss, um nicht die wirtschaftliche Dynamik zu gefährden.

 

In dem Vortrag werden die verschiedenen Argumente, die für und gegen Staatsverschuldung sprechen dargestellt und vor dem Hintergrund der aktuellen Lage in Deutschland gewichtet. Zudem wird anhand theoretischer Überlegungen und historischer Beispiele dargestellt, wie es zu Staatsschuldenkrisen kommen kann.

 

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Wegen der Corona-Pandemie herrscht Maskenpflicht; die Zahl der Sitzplätze ist auf 30 begrenzt. Daher ist eine vorherige Anmeldung zwingend erforderlich unter oder .

Foto zur Meldung: Staatsschulden: Notwendig oder gefährlich? – Vortrag am 26. Oktober in Trappenkamp
Foto: Staatsschulden: Notwendig oder gefährlich? – Vortrag am 26. Oktober in Trappenkamp

Die Saat ist ausgebracht – Schmalensee wird blühen

(05. 10. 2020)

Wie bringt man 3 Gramm Saatgut auf einen Quadratmeter aus? Indem man das den Spezialisten anvertraut. Auf den im Schmalenseer Gemeindegebiet vorbereiteten Geländeabschnitten auf einer der Seewiesen und beiderseits der Damsdorfer Straße unter dem Ringreiterplatz wurde am 4. Oktober das Projekt „Blühstreifen“ vorangebracht.

 

Bürgermeister Sönke Siebke und Gemeindevertreterin Julia Voß konnten mit Malte Wenzel vom Naturpark Holsteinische Schweiz und Christian Müller als interessiertem Helfer, aber beruflich bei der Stiftung Naturschutz beschäftigt, zwei tatkräftige Unterstützer mit grünem Daumen begrüßen. Den hat auch Lena Voß, die sich ebenfalls an der Aussaat von Blumen und Gräsern beteiligte.

Zwei verschiedene Mischungen sollten zunächst auf dem Hof vom Gasthof Voß angerührt werden – das Verhältnis musste schon stimmen, das verlangte das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR). Auf der Voß’schen Seewiese unterhalb der Bundesstraße 430 galt es, aufgrund der Lage auf Grünland, mehr Gräseranteile beizumengen, während die Abschnitte an der Damsdorfer Straße vornehmlich Blühpflanzensamen erhalten sollten. 

 

Vermengt wurde Saatgut mit Sand und ließ sich somit aus Eimern und Schütten per Hand auf den schon vor Wochen gefrästen Streifen gut verteilen. Glattes Habichtskraut, Gelbe Resede, Schwarznessel, Tauben-Skabiose, Moschus-Malve, Wilde Möhre und Vogelwicke sind nur einige Stichworte. Saatgut und auch das Fräsen der Flächen finanziert die Klara Samariter-Stiftung.

Mit seiner Walze hinter dem Traktor sorgte Sönke Siebke gleich nach der Aussaat für Befestigung. Vor allem auf der Wiese war fahrerisches Geschick verlangt – in Hanglage…

 

Eine breite Palette der Pflanzenwelt ist in die Blühstreifen eingebracht worden. Doch Malte Wenzel bremst die Euphorie: „Jetzt braucht es Geduld: Die mehrjährigen Pflanzen werden noch nicht im nächsten Jahr zur Entfaltung kommen.“ 2021 dürfe man sich auf Mohn und Kornblume freuen. Mit anderen Blühern sei erst ab dem übernächsten Jahr zu rechnen.

 

Wichtige Hinweise gab es auch in Sachen Pflege der Blühstreifen – die auch der Betrachter kennen sollte, ehe er oder sie sich über Maßnahmen durch den Gemeindearbeiter aufregt: Die Streifen sollen nämlich auch gemäht werden. Mitte Mai im ersten Jahr, sofern aus der alten Grasnarbe etwas nachdrängt. 

 

Insbesondere für die Flächen an der Damsdorfer Straße gilt, dass  sie zukünftig Ende Juni und Ende September einen Schnitt bekommen sollen. Der erste werde in die Zeit der Hauptblüte der Margarite fallen, kündigt Wenzel an. Das aber helfe  der Gesamtfläche. „Und die Margerite blüht noch ein zweite Mal, wenn auch kleiner.“

Foto zur Meldung: Die Saat ist ausgebracht – Schmalensee wird blühen
Foto: Aussaat auf zukünftigen Blühstreifen am 4. Oktober 2020

Infos zum Schulanfang 2021/22 in der Sventana-Schule

(05. 10. 2020)

Sehr wahrscheinlich haben viele Eltern im Einzugsbereich der Sventana-Schule bereits Post erhalten. Es geht um die Einschulung im Schuljahr 2021/22. Anfang November erfolgt die Anmeldung; bereits am Dienstag, 20. Oktober 2020, findet um 19 Uhr in der Aula (Jahnweg 6) ein Informationsabend rund um das Thema Einschulung statt.

 

Die Anmeldung der Kinder aus den Gemeinden Bornhöved, Damsdorf, Gönnebek, Schmalensee, Stocksee, Tensfeld und Tarbek findet vom 2. bis zum 5. November statt.

 

Schulpflichtig sind alle Kinder, die bis zum 30. Juni 2021 das 6. Lebensjahr vollenden werden.

 

Wer einen Termin für die Anmeldung eines sogenannten „Kann-Kindes“ erhalten möchte, kann diesen ab dem 19. Oktober vormittags mit dem Schulbüro unter Telefon 04323/7275 vereinbaren.

Foto zur Meldung: Infos zum Schulanfang 2021/22 in der Sventana-Schule
Foto: Infos zum Schulanfang 2021/22 in der Sventana-Schule

Was gab's im September? Blick über den Tellerrand

(04. 10. 2020)

 

Was in der Nachbarschaft oder im Kreis Segeberg geschieht, findet nicht unbedingt Niederschlag auf der Gemeinde-Homepage, kann aber durchaus von Interesse in Bezug auf kommunalpolitische und gesellschaftliche Themen sein. Eine kleine Presseschau aus dem Monat September:

 

Deponie soll erweitert werden

 

Ungewöhnliche Sitzungsorte sind angesagt in Zeiten der Corona-Pandemie. So tagte die Verbandsversammlung des Wege-Zweckverbandes der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV) am 31. August im neuen Pferdestall des Gutes Pronstorf. Am 2. September berichtete die Segeberger Zeitung vom wichtigsten Thema, der verbandseigenen Mülldeponie Damsdorf/Tensfeld. Die ist im Grunde schon voll. Weder das noch hohe Nachsorgekosten passen in die Planungen des WZV, was im Vorwege zu Missstimmung führte. Nun genehmigte die Versammlung eine Erweiterung der Deponie. Mit den daraus resultierenden Einnahmen soll die Nachsorge finanziert werden: Rund 60 Millionen Euro werde das im Jahr 2030 zu erwartende Abdecken und Betreuen der dann Alt-Deponie kosten. Geld, das der WZV derzeit nicht hat. Wie viel zusätzlicher Abfall bis dahin eingelagert werden könne, steht noch nicht fest. Verbandsvorsteher Peter Axmann nannte als „Mindesterhöhungsvolumen“ 440.000 Kubikmeter, hielt aber auch 1,2 Millionen Kubikmeter für möglich. Aus Sorge, dadurch könnte die Deponie für das Land Schleswig-Holstein wieder interessant werden, um Rückbau-Abfälle von Kernkraftwerken aufzunehmen, wurde der Beschluss um eine Ablehnung solch einer Maßnahme erweitert. Eine Garantie ergebe sich dadurch allerdings nicht, räumte Kaltenkirchens Bürgermeister Hanno Krause als Vorsitzender der Verbandsversammlung ein. 
Die gute Nachricht in Sachen Atommeiler-Bauschutt folgte dann aber am 22. Dezember: Umweltminister Jan-Philipp Albrecht legte nach erfolgloser Suche nach einer freiwilligen Deponie-Lösung fest, dass eine Zwangsdeponierung in Lübeck-Niemark erfolgen werde. Es geht um 250 Tonnen Schutt aus dem AKW Brunsbüttel. Auch für weitere Einlagerungen von Resten anderer AKW werde Damsdorf/Tensfeld ausscheiden, weil die vom Wege-Zweckverband der Gemeinden des Kreises Segeberg betriebene Deponie „bereits gut gefüllt sei“, berichten die Kieler Nachrichten am 23. September. 

 

Stadtwerke Neumünster wollen Millionen sparen

 

Das schnelle Internet brachten nach Schmalensee der Wege-Zweckverband der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV) und die Stadtwerke Neumünster (SWN), die sich im nördlichen Erschließungs-Cluster seinerzeit die Arbeit aufteilten. Die SWN wollen nun in ihrem gesamten Versorgungsbereich die Internet-Dienste selbst in die Hand nehmen und ihre Marktposition im Bereich der Telekommunikation ausbauen. Davon berichtete der Holsteinische Courier in seiner Ausgabe am 2. September. Rund 2 Millionen Euro sollen dadurch gespart werden, als Serviceprovider die Verbindung zum Internet selbst herzustellen und nicht länger über andere Anbieter. Das spare  Bearbeitungszeit und somit Mitarbeiterstunden (16.000) und somit Vollzeitstellen (10), die an anderer Stelle eingesetzt werden könnten. 

 

Tourismus in Schleswig-Holstein setzt auf zweite Welle

 

Der Tourismus im „Echten Norden“ sei mit einem blauen Auge davon gekommen. So brachten es Landesminister Bernd Buchholz und Bettina Bunge, Geschäftsführerin der Tourismusagentur Schleswig-Holstein (Tash) gegenüber der Tagespresse am 2. September auf den Punkt. Im Bundesvergleich betrage der Rückgang bei Übernachtungen angesichts der Corona-Pandemie insgesamt 10 Prozent – und damit weniger als in anderen Bundesländern. Insbesondere an Ost- und Nordsee sei nach Einsetzen von Lockerungen das Geschäft wieder gut angelaufen, das Binnenland dagegen habe weit stärker gelitten. 
Für Ende September wurde seitens der Tash eine Kampagne angekündigt, die Urlauber in der Nebensaison ins Land locken soll. Unter dem Motto „echt nordisch“ spiele dabei der Wind eine maßgebliche Rolle, wurde Bunge in den Kieler Nachrichten am 3. September zitiert: Die Kampagne soll Schleswig-Holstein als „authentisch, bodenständig und sympathisch“ vermarkten.

 

Diakonie übernimmt Pflegedienst der AWO

 

Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) hat im Raum Trappenkamp (und Rickling) den ambulanten Pflegedienst an die Diakonie Altholstein abgegeben. Diese wird den bestehenden Leistungsumpfang laut Segeberger Zeitung vom 15. September nicht nur erhalten, sondern weiter ausbauen. Auch fast 50 betreute Wohnungen wechseln in die Zuständigkeit der Diakonie. Unabhängig vom Pflegedienst ist die AWO Trappenkamp weiter am Ort tätig, etwa mit Angeboten im Betreuungsraum der Sozialstation im Erwin-Engel-Haus (Tel. 04323/919606), die aber wegen der Corona-Pandemie erst wieder anlaufen müssen. Vorsitzender der AWO in Trappenkamp ist Gemeindedezernent Werner Schultz.  

 

Kirchengemeinden bilden Pfarr-Regionen

 

Was im Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Plön-Segeberg schon beschlossen ist, hat man nun auch im benachbarten Kirchenkreis Altholstein eingetütet: Um dem einsetzenden Pastorenmangel zu begegnen, müssen sich Kirchengemeinden organisatorisch zusammenschließen, um Aufgaben zu teilen und Vertretungen zu gewährleisten. Die Segeberger Zeitung berichtete am 3. September von der in Kiel abgehaltenen Synode. Der Kirchenkreis Altholstein, der sich von der Kieler Förde im Norden bis nach Henstedt-Ulzburg im Süden erstreckt, werden sogenannte Pfarr-Regionen gebildet, die zwischen zwei und sieben bestehende Kirchengemeinden umfassen. So werden etwa Bad Bramstedt, Kisdorf und Kaltenkirchen die Pfarr-Region 12 bilden; Henstedt-Ulzburg, Henstedt-Rhen und Schmalfeld die Pfarr-Region 13. In der Pfarr-Region 9 ist neben verschiedenen Neumünsteraner Kirchengemeinden (Versöhnungskirchengemeinde Gartenstadt, Bugenhagen, Einfeld, Anschar und Vicelin) auch Bokhorst enthalten. Großenaspe ist Teil der Region 10 mit den Andreas-, Luther- und Wichernkirchengemeinden aus Neumünster. Und die Pfarr-Region 11 bilden aus Neumünster die Kirchengemeinden Dietrich-Bonhoeffer, Johannes und Gadeland mit Boostedt, Brokstedt, Wasbek und Rickling. 
Im hiesigen Kirchenkreis fiel 2019 der Synodenbeschluss, Kirchspiele zu bilden, was den Pfarr-Regionen in Altholstein entspricht. In dem „Prozess Kirchenkreis 2030“ sollen die bestehenden Kirchengemeinden Bornhöved, Trappenkamp und Wankendorf das Kirchspiel „Alte Schwentine“ bilden.

 

Plattsnacker pausieren länger

 

Die Freunde der plattdeutschen Sprache sind in unserer Region u.a. in der Gruppe Günnbeker Plattsnacker organisiert. Was diese Anfang September der Presse mitteilten, ist ihnen nicht leicht gefallen: Sämtliche Veranstaltungen, die für das Jahr 2020 noch geplant waren, wurden abgesagt. Ausgelöst von der Botschaft der Landesregierung, angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie etliche Beschränkungen zu verlängern, bestärkt durch die Fürsorgepflicht gegenüber Mitgliedern und Besuchern. Für eine Veranstaltung, so der Leiter der Plattsnacker Werner Stöwer, bestehe noch Hoffnung: Der musikalische Herbstgruß am 13. Oktober auf dem Gönnebeker Dorfplatz könnte eventuell stattfinden. Dies werde im Blickpunkt Bornhöved bekannt gemacht.

 

Gute Nachrichten für die Chöre und Orchester

 

Für die Mitglieder von Chören und Blasorchestern in Schleswig-Holstein gibt es die gute Nachricht, dass sie wieder in geschlossenen Räumen proben dürfen. Laut Kieler Nachrichten vom 2. September ist es den Amateuren in diesem Bereich nun wieder erlaubt, unter Wahrung eines Abstandes von 2,50 Metern zueinander oder Nutzung anderer „physischer Barrieren“ zu üben. Im weiteren Verlauf des Monats September wird auch der Musikunterricht im Klassenverband an den Schulen wieder erlaubt.

 

Unsichere Corona-Lage in Neumünster

 

Neumünster ist gar nicht mal so weit weg von Schmalensee und für manche von uns Arbeits-, Schul-, Krankenhaus- oder Einkaufsstadt. Im Vergleich zum Kreis Segeberg gestaltet sich im September die Corona-Lage in der kreisfreien Stadt dramatisch. Am dritten Wochenende des Monats gar ist die Zahl von 30 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner und damit die Vorwarnstufe zum erneuten (lokalen) Lockdown erreicht. (Am 21. September lag diese laut Kieler Nachrichten vom 22. September bei 31,5 Neuinfektionen – bei einer Bevölkerungszahl in Neumünster von 79.500 Menschen.) Der Stadt drohen weitergehende Einschränkungen des öffentlichen Lebens, etwa im Bereich der ohnehin schon gebeutelten Gastronomie. Das Friedrich-Ebert-Krankenhaus (FEK) reagiert umgehend und verschärft seine Besucherregelung wieder, um Personal und Patienten zu schützen. 

Im Land Schleswig-Holstein sind es besonders Reiserückkehrer, die im September mit dem Coronavirus infiziert sind. Die Landesregierung legt Regeln und auch Sanktionen fest. Für Ärger sorgen auch Kontaktlisten in der Gastronomie: Dort werden immer wieder Fantasienamen angegeben, was dazu führt, dass Bußgelder zwischen 50 (Bund) und 1.000 Euro (Land) drohen. Im Kreis Rendsburg Eckernförde kommt bereits eine entsprechende App für das Smartphone zum Einsatz, über die man sich schnell und – so die offizielle Ansage – den Datenschutz-Richtlinien entsprechend im Restaurant anmelden kann. 

 

Solarpark bei Ruhwinkel geplant

 

Wie die Kieler Nachrichten am 9. September berichten, ist südlich Wankendorf in der Gemeinde Ruhwinkel der Bau einer 13 Hektar großen Photovoltaikanlage geplant. Ein nordfriesisches Unternehmen will das Projekt auf für 30 Jahre gepachteten Flächen im Ortsteil Bockhorn, nördlich der Straße Drögenkuhlen verwirklichen. 6 Millionen Euro sollen in den „Solarpark Ruhwinkel“ investiert werden. Die Gemeinde und auch Bürger können sich beteiligen, etwa in Form einer Genossenschaft. Beschlossen war Anfang September zwar noch nichts, Wohlwollen sei bei einer Informationsveranstaltung aber erkennbar gewesen, heißt es im Bericht. U.a. auch, weil ein Solarpark als geeignete Alternative zu Flächen für Maisanbau und Gülleausbringung angesehen und effektiver als eine Biogasanlage bewertet wird. 

 

40 Jahre Neuapostolisches Kirchengebäude in Trappenkamp

 

Wer es im Blickpunkt am 17. September nicht gelesen hat: Die Neuapostolische Kirchengemeinde Trappenkamp hat auf das 40-jährige Bestehen ihres Kirchengebäudes in der Gärtnerstraße 1-3 blicken können. Am 26. September 1980 war es eingeweiht und zehn Jahre später um einen zusätzlichen Raum erweitert worden. Damit erhielt die Neuapostolische Gemeinde nach über 20 Jahren ein eigenes Kirchengebäude. Zuvor versammelte man sich in gemieteten Räumen, unter anderem einem Gebäude am Birkenweg. Wegen der Corona-Pandemie konnte das ursprünglich geplante Jubiläums-Wochenende im September nicht gefeiert werden. Es soll nachgeholt werden. 

 

Novum im Kreis Segeberg: Ein Amtsdirektor im Amt Kisdorf

 

Im Amt Kisdorf, so die Segeberger Zeitung am 12. September, könnte es erstmals im Kreis Segeberg zu einem gravierenden Wechsel in der Führung des Amtes kommen: Die Mehrheit der Vertreter der amtsangehörigen Gemeinden inklusive des ehrenamtlichen Amtsvorstehers Rainer Ahrens, Bürgermeister in Stuvenborn, will einen Amtsdirektor. In dieser Funktion wären die des Leitenden Verwaltungsbeamten (LVB) als fachlicher Leiter und des Amtsvorstehers als verantwortlicher Chef der Verwaltung vereinigt. Der LVB fiele also weg, der Amtsdirektor, zwei Besoldungsgruppen höher dotiert, würde Leitung und Verantwortung inne haben. Der Amtsvorsteher bliebe als Repräsentant und Vorsitzender des Amtsausschusses erhalten. Als neues Gremium würde der Hauptausschuss auf Amtsebene eingeführt, dem nur die Bürgermeister angehören (im Amtsausschuss sitzen diese sowie je nach Größe der Gemeinden weitere Gemeindevertreter) und der Dienstvorgesetzter des Amtsdirektors wäre. Die Dienstzeit eines Amtsdirektors, den es in anderen Ämtern Schleswig-Holsteins bereits gibt, ist zeitlich begrenzt – die Stelle ist, wie im Fall des Landrats, auszuschreiben und es findet eine Wahl statt. 
Begründet wird der Trend im Amt Kisdorf mit der immer komplexer werden kommunalpolitischen Arbeit, der es oft an Expertise fehle sowie hoher zeitlicher Belastung. Auch die Hauptverantwortung des Amtsvorstehers, der quasi mit seinem Privatvermögen für Fehler der Verwaltung hafte, wird angeführt. 

 

Eine nagelneue Leichtathletikanlage

 

Die Gemeinde Trappenkamp entwickelt sich rasant. Neubaugebiete, Großbauten der Diakonie, ein hochmodernes Feuerwehrgerätehaus ist im Entstehen. Die Schulen werden aufgewertet und insbesondere die Richard-Hallmann-Schule, Gemeinschaftsschule mit gymnasialer Oberstufe und Sportprofil, hat maßgeblich dazu beigetragen, dass der Hauptsportplatz am vom TV Trappenkamp genutzten Gelände zur modernen Leichtathletikanlage wird. Am 26. September wurde diese eingeweiht. Und sie weckt Begehrlichkeiten auch beim SV Schmalensee und seiner Sportabzeichengruppe. Die absolviert Disziplinen wie Weitsprung, Kugelstoßen und Kurzstreckenläufe auf der vernachlässigten Anlage im Bornhöveder Jahnweg. Im Bereich Tanzsport kooperieren TVT und SVS bereits – vielleicht zukünftig auch in der Leichtathletik bzw. beim Deutschen Sportabzeichen?

 

Personalwechsel auf Kreisebene

 

Gleich zwei richtungweisende Versammlungen fanden am 21. September statt und trafen Personalentscheidungen. Der Verein für Jugend- und Kulturarbeit im Kreis Segeberg (VJKA) hat einen neuen Vorsitzenden. Der Kaltenkirchener Hauke von Essen hat die Nachfolge von Hans-Jürgen Kütbach angetreten, der seit 2006 an der Spitze des Vereins stand. Aufgenommen in den VJKA wurde der Kreissportverband aufgrund seines Engagements in der Jugendarbeit. 

Der Kreisverband Segeberg im Schleswig-Holsteinischen Gemeindetag (SHGT) hatte sich wegen der Corona-Pandemie einen besonderen Tagungsort ausgewählt, der eine Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln garantieren sollte: Den „Historischen Hengstsaal“ im Landgestüt Traventhal. Da der Ruhestand des Kreisvorsitzenden Christian Stölting nahte, musste ein Nachfolger gefunden werden. Vorschlag des Vorstandes war der frühere Kämmerer des Amtes Bornhöved Sven Plucas, Leitender Verwaltungsbeamter (LVB) des Amtes Boostedt-Rickling.  Und auch der LVB des Amtes Bornhöved stand auf einer Vorschlagsliste: Er wurde zum stellvertretenden Landesdelegierten gewählt.

 

Bornhöveder machen ihrem Unmut Luft

 

Der Straßenausbau in Teilen der Nachbargemeinde muss voran kommen. Doch die Frage nach der Erhebung von Straßenausbaubeiträgen, also der Beteiligung der Bürger, bestimmt weiter die Gemeindepolitik. Längst hat die Gemeindevertretung die notwendige Sanierung von Silgen Bargen und Segeberger Landstraße beschlossen. Letztere kann erst später in Angriff genommen werden als geplant, weil der zuständige Planer der Kreisverwaltung diese verlassen hat und noch kein Ersatz verfügbar ist. Beide Straßen sind viel befahren, auch und gerade durch schweren Wirtschaftsverkehr. In welcher Höhe sie sich beteiligen müssen, wollten in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung am 17. September die Anlieger wissen. Bürgermeister Reinhard Wundram hatte dazu keine konkreten Zahlen, da man aufgrund des Alters der Straße nicht wissen, was sich im Laufe der Arbeiten noch ergeben könnte.
Auch auf der anderen Seite der an Bornhöved vorbeiführenden A21 regen sich die Bewohner: In der „Sandensiedlung“ bekommen sie den Straßenlärm von der Autobahn ungedämpft zu hören, während zum Ort Bornhöved selbst eine lange Lärmschutzwand installiert ist. Am 22. September war der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann (CDU) vor Ort, der auch Mitglied des Verkehrsausschusses ist, um sich ein Bild von der Situation zu machen. 

 

Ein Rettungswagen mehr in Rufweite?

 

Im Kreis Plön steht die Verfügbarkeit von Fahrzeugen des Rettungsdienstes innerhalb der sogenannten Hilfsfrist in der Kritik: Nicht überall sei es garantiert, dass Patienten auch tatsächlich binnen zwölf Minuten, die das Gesetz fordert, erreichbar sind. Laut Kieler Nachrichten mit ihrer Ostholsteiner Regionalausgabe am 25. September sollen zukünftig 15 Rettungswagen über das Kreisgebiet so verteilt werden, dass die Rettungsfrist überall eingehalten werden kann. In der Umgebung Schmalensees zeichnet sich dabei ab, dass ein Fahrzeug, das bislang in Ascheberg stationiert ist, möglicherweise nach Wankendorf verlegt wird. Bekanntlich stehen auch in Bornhöved bis zu zwei Fahrzeuge an der Rettungswache – die auch über die Kreisgrenze hinweg eingesetzt werden, wenn Notlagen entstehen. 

 

Die Rückkehr der Gemeindeschwester

 

In früheren Zeiten war es immer eine Meldung wert, wenn in den größeren Dörfern eine neue Gemeindeschwester ihren Dienst antrat oder mit einem Fahrrad, Motorrad oder gar Pkw ausgestattet wurde, um ihre Hausbesuche in den Nachbardörfern schneller bewerkstelligen zu können. Träger dieser „Einrichtung“ waren zunächst die Vaterländischen Frauenvereine der Kaiserzeit, die später im Deutschen Roten Kreuz aufgingen. Gemeindeschwestern schauten auf dem Lande nach den Erkrankten und Älteren, bildeten quasi eine Vorstufe zur medizinisch-ärztlichen Versorgung. 
Einen solchen Bedarf in heutiger Zeit „ahnt“ der Segeberger Kreistag, der laut Bericht der Segeberger Zeitung (26.09.2020) in seiner September-Sitzung den sogenannten „Präventiven Hausbesuch – Gemeindeschwester auf Amtsebene“ beschlossen hat:In zwei Modellregionen, die noch zu definieren sind, soll das Projekt ab 2021 über drei Jahre laufen und rund 500.000 Euro kosten. Das Angebot gelte dann für Menschen ab 70 Jahre, deren Gesundheits- und Lebenssituation die Gemeindeschwester erfassen und zu Möglichkeiten der Gesundheitsförderung beraten soll. 

 

Schülerfahrkarten online bestellen beim Kreis

 

Noch etwas hat der Kreistag für 2021 auf den Weg gebracht: Schülerfahrkarten sollen ab dem neuen Schuljahr nicht mehr durch die Schulträger, sondern den Kreis Segeberg abgewickelt werden: Der beschafft laut Segeberger Zeitung vom 28. September mit den Kreisen Herzogtum Lauenburg (federführend) und Stormarn eine einheitliche Software. Eltern müssen zukünftig online das Schülerticket beantragen, mit dem ihre Kinder Bus oder Nahverkehrsbahn für die Strecke vom Wohnort zur Schule und zurück nutzen und im entsprechenden Geltungsbereich auch auch in der Freizeit fahren können. 

 

Kreisverwaltung wächst – nach oben

 

Rund 1.000 Mitarbeitende zählt die Kreisverwaltung mittlerweile, bedingt durch steigende Personalbedarfe in verschiedenen Fachbereichen. Der Stammsitz der Kreisverwaltung an der Hamburger Straße gegenüber vom Haus Segeberg als Sitz des Landrates reicht längst nicht mehr aus. Verschiedene Bereiche mussten schon in Mietobjekte ausgelagert werden, etwa in die ehemalige Kaserne von Bad Segeberg, den Levo-Park, oder in andere Liegenschaften in der Kreisstadt. Im Gewebegebiet, in dem schon der Kirchenkreis Plön-Segeberg einen großen Verwaltungsbau hochziehen möchte, soll das „zweite Kreishaus“ für über 24 Millionen Euro errichtet werden. Aber auch am Stammsitz soll auf dem vorhandenen Grund mehr Arbeitsraum geschaffen werden. Bis zu 50 Millionen Euro wird es kosten, Gebäudeteile von 1958 und Folgejahre abzutragen und darauf (höher) neu zu bauen. Die denkmalgeschützte Substanz um den Kreistagssitzungssaal soll erhalten bleiben. Am 1. Oktober winkt der Bauauschuss des Kreistags die teuerste Variante durch: Neubau und Aufstockung auf bis zu sechs Stockwerke, ein Parkhaus mit bis zu zwölf Parkdecks und ein Sitzungspavillon auf der Rasenfläche zwischen den Flügeln des Verwaltungsareals sind die Kernelemente der Maßnahme. Landrat Jan Peter Schröder unterstreicht: „Wir brauchen den Platz.“

[Infoblatt für Reiserückkehrer]

Foto zur Meldung: Was gab's im September? Blick über den Tellerrand
Foto: Kreisverwaltung - Haus A links wird neu gebaut

Vor 30 Jahren: Ein Stein zum Tag der Deutschen Einheit

(03. 10. 2020)

So langsam hatten sich Flechten über die Inschrift gelegt, aber seine Bedeutung ist doch den meisten Schmalenseern immer bewusst gewesen. Die Rede ist vom Gedenkstein zum Tag der Deutschen Einheit, der an eines der bedeutendsten und bewegenden Ereignisse der deutschen Geschichte erinnert, das am 3. Oktober 1990, vor 30 Jahren, zu einem formellen Abschluss gebracht wurde. Pünktlich zum Jahrestag hat Gemeindearbeiter Volker Kay den Erinnerungsstein geputzt und seine Inschrift deutlich lesbar gemacht.

 

Wer erinnert sich nicht mehr daran, wo er oder sie am 9. November 1989 gewesen ist, am Tag, als in Berlin die Mauer fiel? Daheim vor dem Fernseher? Bei einer spontanen Party mit Freunden und Nachbarn? Vor Ort in Berlin unter jubelnden und vor Freude weinenden Menschen? Für den 3. Oktober 1990, den Tag, an dem formell die beiden deutschen Staaten zur Bundesrepublik vereinigt wurden, ist auf jeden Fall belegt, wo sich zahlreiche Schmalenseer aufgehalten haben: Am Ringreiterplatz.

 

Dort, unter dem Wasserwerk, dem „Grünen Hans“, zelebrierte die Gemeinde Schmalensee eine Feierstunde. Mit einer Hauswurfsendung – ganz im Stil der damaligen Zeit unter Verwendung eines Nadeldruckers erstellt – lud Bürgermeister Hans Siebke dazu ein. Um 10 Uhr sollte die kleine Feier beginnen.

 

Die Freiwillige Feuerwehr kam von ihrem Gerätehaus die Damsdorfer Straße herauf und vereinigte sich am „Grünen Hans“ mit den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern. Dort lag bereits ein Findling aus der Schmalenseer Gemarkung bereit, der an das bedeutende Ereignis erinnern sollte. Was ihm fehlte, war eine Inschrift. Die wurde „nachgereicht“: Zum Jahrestag des Mauerfalls hatte Steinmetz Venske aus Bornhöved in den Stein gehauen, was schlicht zum Ausdruck bringt, woran der Stein erinnern soll: „3. Okt. 1990 Deutsche Einheit“.

 

Einen Baum setzten die Schmalenseer an jenem 3. Oktober 1990 in die Erde und natürlich fielen feierliche Worte. Einige hatten verwandtschaftliche Beziehungen über den früheren „Eisernen Vorhang“ hinweg, andere vielleicht freundschaftliche oder gar geschäftliche Beziehungen gepflegt.

 

Im Zuge der „Wende“ hatten Vertreter der Gemeinde Sponholz aus der Nähe von Neubrandenburg Verbindungen nach Schmalensee geknüpft, um vom Dorf der sachkundigen Ehrenamtler zu lernen, wie man ein Gemeinwesen in der Demokratie gestaltet. Der eine oder andere sollte in der Zeit nach den politischen Umwälzungen beruflich im Osten Deutschlands zu tun bekommen, Schmalensee erlebte in den Folgejahren Zuzug aus den „neuen Bundesländern“ und das Entstehen von Freundschaften mit den neuen Bundesbürgern.

 

So, wie sich das Flechtwerk binnen 30 Jahren über den Stein zum Tag der Deutschen Einheit legte, so mag das Ereignis, an das er erinnert, in den Hintergrund gerückt sein. Viele junge Menschen wissen damit vielleicht gar nichts anzufangen. Für jene, die sich dort am Ringreiterplatz vor 30 Jahren versammelten, hatte der Tag nach Jahrzehnten der Teilung und des Kalten Krieges eine Bedeutung, die nicht vergessen werden sollte.

 

Deshalb steht dort dieser Stein.

 

[Vor 30 Jahren - Tag der Deutschen Einheit 03.10.1990]

Foto zur Meldung: Vor 30 Jahren: Ein Stein zum Tag der Deutschen Einheit
Foto: Zum Tag der Einheit 2020 strahlt der Gedenkstein in frischem Glanz

Kostenlose Schnupperstunden bei der Kreismusikschule

(02. 10. 2020)

Wer ein Instrument erlernen möchte, hat die Qual der Wahl. Welches Instrument passt zu mir? Diese Frage können Jung und Alt in der Kreismusikschule Segeberg beantworten. In dieser werden kreisweit sowohl Kinder als auch Erwachsene unterrichtet.

 

Damit es Interessierten leichter fällt, das passende Instrument zu finden, werden kostenfreie Schnupperstunden angeboten. Ob in Bad Segeberg, Trappenkamp, Wahlstedt, Henstedt-Ulzburg, Kaltenkirchen oder auf dem Land, die Kreismusikschule hat viele Außenstellen im gesamten Kreis Segeberg.

 

Wo welches Instrument unterrichtet wird und weitere Informationen erfährt man auf der Homepage des Vereins für Jugend- und Kulturarbeit (VJKA), unter dessen Dach die Kreismusikschule geführt wird: www.vjka.de.

 

Telefonische Auskünfte gibt es unter 04551/95920. Dort erfolgt auch die Anmeldung.

 

Foto zur Meldung: Kostenlose Schnupperstunden bei der Kreismusikschule
Foto: Kostenlose Schnupperstunden bei der Kreismusikschule

Wer wird „Waldmeister“ am 4. Oktober im Erlebniswald?

(02. 10. 2020)

Die Familienwaldspiele im Erlebniswald Trappenkamp stehen wieder an. Am Sonntag, 4. Oktober, ist es soweit.

 

Von 10 bis 16 Uhr können Familien bei einer spannenden Rallye an mehreren Stationen ihre Geschicklichkeit testen und mit ihrem Waldwissen Punkte sammeln.

 

Die Teilnahme ist für Besucher des Erlebniswaldes Trappenkamp kostenlos. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

www.erlebniswald-trappenkamp.de

Foto zur Meldung: Wer wird „Waldmeister“ am 4. Oktober im Erlebniswald?
Foto: Wer wird „Waldmeister“ am 4. Oktober im Erlebniswald?

Oktober-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1

(01. 10. 2020)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen geben Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Weil seit Mitte März das neuartige Coronavirus das gesellschaftliche Leben beeinträchtigt und wir sehr wahrscheinlich noch einige Zeit mit Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens belegt sind, gibt es für die treue Leserschaft im Monat Oktober die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr in dieser schweren Zeit ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der erste Teil.

 

Ein Schmalenseer im Kreistag: Am 1. Oktober 1880, vor 140 Jahren, finden Wahlen zum Kreistag statt. Im Wahlbezirk 5, der die Gemeinden Bornhöved, Blunk, Damsdorf, Gönnebek, Hamdorf, Schmalensee, Stocksee, Tarbek, Tensfeld und Travenhorst umfasst, wird in der Wählergruppe der Landgemeinden der Schmalenseer Hufner Matthias Christian Saggau gewählt, zu seinem Stellvertreter der Hufner Claus Blöcker aus Gönnebek. In der Gruppe der Großgrundbesitzer wird Hofbesitzer Behr auf Stockseehof gewählt, der allerdings in Ascheberg wohnhaft ist.

 

Fahrräder und Pferde: Der königliche Landrat des Kreises Segeberg, von Willmoes-Suhm, erlässt am 4. Oktober 1890, vor 130 Jahren, die „Polizeiverordnung betreffend den Verkehr mit Fahrrädern (Velocipeden) im Kreise Segeberg“. Neben dem Verbot des Befahrens von Bürgersteigen und der Verpflichtung zum Anbringen einer hell tönenden Glocke werden die Radfahrer unter anderem darauf hingewiesen, ihnen entgegen kommende Pferde darauf zu beobachten, ob diese scheuen könnten.

 

Erste Stimmen für die Grünen: Wahlen zum Deutschen Bundestag am 5. Oktober 1980, vor 40 Jahren. In der öffentlichen Wahrnehmung ist der Wahlkampf vom Duell der Spitzenkandidaten Helmut Schmidt (SPD) und Franz-Joseph Strauß (CSU) geprägt. „Den Frieden wählen. Statt Strauß“, heißt es in einer Anzeige der Sozialdemokraten, die sich bundesweit mit ihren 43 Prozent (CDU/CSU: 44,6) nur durchsetzen können, weil ihr Koalitionspartner FDP auf 10,5 Prozent kommt.

Im Wahlkreis Segeberg/Stormarn-Nord wird der SPD-Kandidat Günther Heyenn (42,89 Prozent) direkt in den Bundestag gewählt und besiegt damit den CDU-Abgeordneten Peter-Kurt Würzbach (40,4). In Schmalensee geben 263 von 268 Wahlberechtigten ihre Stimmen ab. Die CDU erhält hier 139 Erst- und 133 Zweitstimmen, auf die SPD entfallen je 106 Stimmen und die FDP erhält 10 beziehungsweise 19 Stimmen. Die „kleinen“ Parteien bewerben sich nur um Erststimmen für ihre Landeslisten. Während DKP und NPD im Dorf leer ausgehen, erhalten die KBW 1 und die neue Partei Grüne 3 Stimmen.

 

Freispruch für die Flickschneiderin: Vor dem Bad Segeberger Amtsgericht kommt es Anfang Oktober 1950, vor 70 Jahren, zum Prozess um eine Schmalenseer Flickschneiderin. Diese war nicht in die Handwerksrolle eingetragen und dafür mit einem Bußgeld von 20 DM belegt worden. Da sie aber dem Bürgermeister ordnungsgemäß ihre Tätigkeit angezeigt hatte, wie die Segeberger Zeitung am 6. Oktober berichtet, erfolgt nunmehr der Freispruch, ein Verstoß gegen die Gewerbeordnung liege nicht vor.

 

Suche nach Kriegsgefangenen: Am 7. Oktober 1915, vor 105 Jahren, fliehen zwei russische Kriegsgefangene vom Gut Depenau, wo sie ihre Arbeitsstelle haben. Segebergs Landrat Graf Rantzau warnt die Bevölkerung und fordert Ortspolizeien und Gendarmen zur Ergreifung und Ablieferung bei den Militärbehörden auf. Die Suchmeldung ist sehr detailliert. Iwan Kutusow (30) und Feodor Barkanew (23) werden nicht nur umfangreich beschrieben, man weiß auch, dass sie 12 bis 15 Mark bei sich haben.

 

Erfolgreiche Rinderzüchter: Der Kreisverein Schwarzbunte Schleswig-Holsteiner hält am 8. Oktober 1955, vor 65 Jahren, in Tarbek eine Bezirkstierschau ab. Verbunden damit ist eine Schau für die Landfrau zum Thema „Rationelle Hauswirtschaft“. Die Schauleitung hat der Kreisvorsitzende Hugo Saggau aus Schmalensee. Unter den prämierten Tieren ist auch die Kuh „Renate“ von Bauer Hans Harder, Schmalensee. Sein Bulle „Tullus“ wird bester der Klasse II. Hans Harder erhält den Ehrenpreis des Landesverbandes. Aber auch Tiere von Hugo Saggau, Heinrich Wulf und Hermann Cornehls sind erfolgreich.

 

Langer Weg der Abwasserbeseitigung: Die Gemeindevertretung greift in ihrer Oktobersitzung 1975 eine Anregung der Wasserbehörde des Kreises Segeberg auf, wonach die Abwasserbeseitigung modernisiert werden soll, wie die Segeberger Zeitung am 8. Oktober 1975, vor 45 Jahren berichtet. Auslöser sind unter anderem eine Veralterung der Kläranlage des Müttergenesungsheimes in der Belauer Straße und die Tatsache, dass der Schmalensee als Fischereigewässer keiner Belastung mehr ausgesetzt werden soll. Empfohlen wird ein „Abwasserverbund Bornhöved-Schmalensee“. Mittels Druckleitung könnten Schmalenseer Abwässer zum Bornhöveder Klärwerk gepumpt werden. Hierzu sollen Gespräche aufgenommen werden. Auch soll das Thema „Schmutzwasserbeseitigung“ in die Fortschreibung des Kreisentwicklungsplanes 1977-1980 aufgenommen werden. Realisiert wird das Projekt, wenn auch nicht als Abwasserverbund mit Bornhöved, Ende des nächsten Jahrzehnts: Am 4. Oktober 1990 können die ersten Anschlüsse an die Schmutzwasser-Vakuum-Entwässerungsanlage freigegeben werden, die tatsächlich die Abwässer nach Bornhöved pumpt.

 

Gasthof Voß ein „Postgasthof“?: Eine bislang unbekannte Bezeichnung für den Gasthof Voß führt eine Anzeige im Segeberger Kreis- und Tageblatt, die in der Ausgabe 9. Oktober 1925, vor 95 Jahren erscheint und zum Konzert (16. Oktober) und Ernteball (18. Oktober) lädt: „Postgasthof Schmalensee“ ist dort zu lesen. Ein einmaliger Fall, der vielleicht aufgrund telefonischer Übermittlung an die Zeitung aufgetreten ist: „Post – Voß...“ Am 14. Oktober erscheint eine weitere Anzeige, in der „Voß's Gasthof Schmalensee“ zum Konzert mit anschließendem Ball einlädt. (Der Ernteball jedoch wird abgesagt.)

 

Vorgehen gegen Bettelei: Landrat Ilsemann appelliert am 10. Oktober 1910, vor 110 Jahren an die Bevölkerung, Bettlern und Landstreichern keine Almosen zu gewähren, um diese in ihrem Tun nicht noch zu bestärken. „Es wird erwartet, daß die Bevölkerung sich bereit finden läßt, auf diese Weise den Behörden in ihrem Kampf gegen die Vagabondage zu helfen.“

 

Theaterzug für die Landbevölkerung: Sehr begrüßt wird 1930, vor 90 Jahren, „auf dem platten Land“, dass die Kleinbahngesellschaft Kiel-Segeberg auf der Strecke von Bornhöved nach Kiel für die dunkle Jahreszeit erneut einen sogenannten Theaterzug einrichtet: Am 11. Oktober, 15. November und 13. Dezember sowie am 10. Januar, 14. Februar und 14. März 1931 fährt der fahrplanmäßige Zug von Kiel statt um 21 Uhr erst um 23.59 Uhr zurück. Somit haben die Landleute die Möglichkeit, ein Theater in der Fördestadt zu besuchen.

 

 

 

 

 

 

Foto zur Meldung: Oktober-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1
Foto: Postgasthof Voß, SKTB 09.10.1925

Grünflächen und mehr in der Ausschusssitzung am 6. Oktober

(30. 09. 2020)

Um Zahlen werden Ausschussvorsitzender Dirk Griese und die Mitglieder des Finanzausschusses in ihrer Sitzung am Dienstag, 6. Oktober, nicht umhin kommen. Das liegt in der Natur der Sache, also des Gremiums. Um 19.30 Uhr beginnt das Treffen im Gasthof Voß.

 

Die bedeutenden Punkte der Tagesordnung haben alle etwas mit den Grünflächen Schmalensees zu tun.

 

Angefangen mit dem Sportgelände. Zur Sportplatzpflege muss eine neue Vereinbarung zwischen Gemeinde und Nutzer, dem SV Schmalensee, geschlossen werden.

 

Nicht nur um öffentliches Grün sondern noch viel mehr, etwa die Vakuumentwässerungsanlage, kümmert sich der Gemeindearbeiter. Es ist kein Geheimnis, dass Volker Kay im nächsten Jahr Rentner werden wird.

 

Soll es einen Nachfolger geben? Wenn ja – mit demselben Umfang an Aufgaben? Was kann Schmalensee sich zukünftig leisten? Was möchte Schmalensee sich zukünftig leisten? Ein Grundsatzbeschluss zum Stellenplan muss her.

Foto zur Meldung: Grünflächen und mehr in der Ausschusssitzung am 6. Oktober
Foto: Grünflächen und mehr in der Ausschusssitzung am 6. Oktober

Kein Repaircafé in Bornhöved am Tag der Deutschen Einheit

(30. 09. 2020)

Lange war das Reparatur-Café oder auch „Repaircafé“ in Bornhöved aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen. Mittlerweile gibt es wieder Öffnungszeiten in den Räumen unter der Adresse Kuhberg 3. Nicht allerdings am kommenden Samstag, 3. Oktober, denn dann ist der Tag der Deutschen Einheit.

 

Ersatz ist schon gefunden: Am Samstag, 10. Oktober, wird das Repaircafé geöffnet sein: Von 14 bis 17 Uhr ergeht das Angebot an Mitbürgerinnen und Mitbürger, gesäuberte schadhafte Gegenstände von Zuhause mitzubringen und sich vom Reparaturteam bei der Instandsetzung helfen zu lassen.

 

Allerdings wirkt Covid-19 noch immer: das Betreten der Räume ist nur mit einer Mund-Nase-Bedeckung erlaubt und die Handhygiene ist zu beachten. Abstände sind zu wahren und Kontaktdaten werden notiert. Außerdem bittet das Reparaturteam darum, keine Begleitperson(en) mitzubringen.

Foto zur Meldung: Kein Repaircafé in Bornhöved am Tag der Deutschen Einheit
Foto: Repaircafé Bornhöved, Kuhberg 3

Coronavirus: Große Waldweihnacht 2020 im Erlebniswald Trappenkamp ist abgesagt

(30. 09. 2020)

Mitteilung des Erlebniswaldes vom 08.09.2020:

 

Zur Vorbeugung einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus ist die für den 5. und 6. Dezember 2020 geplante große Waldweihnacht im Erlebniswald Trappenkamp abgesagt.

 

Wir können eine Veranstaltung mit erwarteten 8.000 Besuchern täglich nach der aktuellen Corona-Schutzverordnung nicht durchführen. Eine Begrenzung der Besucherzahlen und eine Verkleinerung des Angebotes würde nicht die einmalige Atmosphäre und hohe Qualität dieser besonderen Weihnachtsveranstaltung bieten können. Die vielen begeisterten Besucher der Vorjahre wären enttäuscht, wenn wir das bewährte Konzept verändern“, sagt Stephan Mense, Leiter des Erlebniswaldes Trappenkamp.

 

Der Erlebniswald Trappenkamp bietet in der Adventszeit eine Reihe kleinerer Veranstaltungen für Schulklassen und Familien, für die eine Anmeldung erforderlich ist. Geplant sind weihnachtliche Spaziergänge, Bastelaktionen und Märchenerzählungen. Die neue Gastronomie im Erlebniswald Trappenkamp bietet ebenfalls in der Vorweihnachtszeit leckere Spezialitäten an.

 

Alle Angebote finden sich auch auf der Website des Erlebniswaldes Trappenkamp unter www.erlebniswald-trappenkamp.de.

 

Foto zur Meldung: Coronavirus: Große Waldweihnacht 2020 im Erlebniswald Trappenkamp ist abgesagt
Foto: Coronavirus: Große Waldweihnacht 2020 im Erlebniswald Trappenkamp ist abgesagt

Ferienaktion für Kinder im Erlebniswald Trappenkamp

(29. 09. 2020)

Termin: Donnerstag, 08.10.2020, 11 Uhr

 

Treffpunkt: Waldhaus im Erlebniswald Trappenkamp

 

Mitteilung des Erlebniswaldes vom 24.09.2020:

 

Der ErlebnisWald Trappenkamp lädt ein zu einem tollen Ferientag im Rahmen der Ferienaktion für Kinder. Auf einem spannenden Streifzug durch den herbstlichen Wald gibt es viele Informationen, tolle Spiele und kleine Aktionen rund um den Hirsch und sein Rudel.

 

Mit etwas Glück kann sogar die beeindruckende Hirschbrunft im großen Gehege beobachtet werden. Mittags wird an einem zünftigen Lagerfeuer eine Pause gemacht und das selbst mitgebrachte Picknick aus dem Rucksack ausgepackt.

 

Bitte an wetterangepasste Kleidung, Verpflegung und ein Sammelbehältnis (Stofftasche, Korb) denken. Die Teilnahme ist für Besucher des ErlebnisWald Trappenkamp kostenlos. Kinder können nur in Begleitung eines Erwachsenen teilnehmen. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich unter oder Telefon 04328 / 17048 0.

 

Foto zur Meldung: Ferienaktion für Kinder im Erlebniswald Trappenkamp
Foto: Ferienaktion für Kinder im Erlebniswald Trappenkamp

Juleica-Kurs in den Herbstferien – fit für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

(28. 09. 2020)

Mitteilung des Vereins für Jugend- und Kulturarbeit im Kreis Segeberg (VJKA) vom 17.09.2020:

 

Wer mit Kindern und Jugendlichen in der Freizeit arbeiten möchte, benötigt eine JugendgruppenleiterInnencard, kurz Juleica. Der Verein für Jugend- und Kulturarbeit im Kreis Segeberg e.V. (VJKA) bietet diesen Kurs in den Herbstferien vom 12. bis 17. Oktober in der JugendAkademie Segeberg an.

 

Diese Ausbildung für Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene findet als Gemeinschaftsprojekt des VJKA, des Kreisjugendrings Segeberg e.V. und des Jugendverbandes Neumünster e.V. statt.

 

In den sechs Tagen lernen die Teilnehmenden Grundlagen zur Leitung von Jugendgruppen kennen. Die Kosten betragen 95 Euro inklusive Übernachtung, Verpflegung sowie Seminarmaterialien. Der Kurs wird vom Kreis Segeberg gefördert.

 

Wer erfolgreich absolviert, darf als JugendgruppenleiterIn arbeiten und Berufstätige bekommen die Möglichkeit, bis zu zwölf Tage im Jahr für die Jugendarbeit freigestellt zu werden. Der Kurs selbst kann als Bildungsurlaub eingereicht werden.

 

Anmeldung und Informationen auf www.vjka.de sowie telefonisch unter 04551/95910.

Foto zur Meldung: Juleica-Kurs in den Herbstferien – fit für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
Foto: Juleica-Kurs in den Herbstferien – fit für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Retro-Pflanze eingefahren – Buchweizen wieder im Kommen

(26. 09. 2020)

Zu den Schmalenseern, die ihr Arbeitsleben gern dokumentieren, gehört Landwirt Christian Saggau. Das Smartphone macht es möglich, auf dem Feld ein paar Bilder aus dem Cockpit des Traktors zu schießen oder Ackerszenen vom Feldrand aus zu fotografieren.

 

Während allerorten bis spät in die Nacht gerade der Mais von den Feldern geholt wird, stand bei Christian Saggau nun eine besondere Pflanzengattung auf dem Ernteplan, der Buchweizen. Wikipedia verrät, dass 2018 weltweit 2,9 Millionen Tonnen dieses Knöterichgewächses – das trotz seiner Bezeichnung kein Getreide ist – geerntet wurden. Die Top 10 führt China an vor Russland und Frankreich; Deutschland findet sich in dieser Auflistung nicht wieder.

 

Dabei war der Buchweizen einst ein bedeutendes Grundnahrungsmittel. Zumindest im ländlichen Raum. Quellen, die das Leben der schleswig-holsteinischen Landbevölkerung in früheren Jahrhunderten schildern, berichten oft davon, dass im Alltag nicht Fleisch und edles Gemüse, sondern Buchweizengrütze auf die Tische in den Dörfern kam. Schmalensees Chronist Heinrich Göttsch erwähnt in seinem 1948 veröffentlichten Werk die in vielen Kaufverträgen früherer Tage (Kontrakte) aufgeführte Grützquern. „Das ist eine Mühle mit Mühlsteinen für den Handbetrieb, wie sie jeder Hufner in Schmalensee zur Bereitung von Buchweizengrütze gebrauchte“, schreibt Göttsch.

 

Auch als man in den 1870er-Jahren die auf Stockseehof erlassene Fruchtfolge versuchsweise übernahm, stand der Buchweizen an erster Stelle. Den Versuch starteten übrigens die Besitzer der Hufe 5/6: Matthias Saggau und dessen Sohn Heinrich Christian Saggau – Vorfahren von Christian Saggau, der sich mit der heutigen Nachfrage für Buchweizen auskennt.

 

Buchweizen kann nach seiner Auskunft in der ganz normalen Ernährung Verwendung finden: „Mehl, Brot, Kuchen – Buchweizen ist glutenfrei.“ Und trifft damit einen Trend unserer Zeit.

Foto zur Meldung: Retro-Pflanze eingefahren – Buchweizen wieder im Kommen
Foto: Buchweizenernte in Schmalensee im September 2020

Amt Bornhöved: Einwohnermeldeamt im Oktober teilweise geschlossen

(26. 09. 2020)

Wer einen neuen Personalausweis oder Reisepass benötigt, wird sich im Oktober zum Teil gedulden müssen. Wie die Amtsverwaltung im Blickpunkt am 17. September mitgeteilt hat, können diese Dokumente wegen einer Softwareumstellung im Zeitraum 12. bis 16. Oktober nicht ausgestellt werden.

 

Darüber hinaus bleibt das Einwohnermeldeamt im Zeitraum 19. bis 23. Oktober durchgehend geschlossen.

 

Ab dem 26. Oktober ist das Einwohnermeldeamt wieder wie gewohnt zu erreichen.

 

In der Corona-Pandemie heißt dies: Die Amtsverwaltung im Bürgerhaus Trappenkamp darf nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung und unter Beachtung der Hygieneregeln betreten werden.

Foto zur Meldung: Amt Bornhöved: Einwohnermeldeamt im Oktober teilweise geschlossen
Foto: Amtsverwaltung

Wer kennt sich mit den Tieren des Waldes aus?

(25. 09. 2020)

Der Erlebniswald Trappenkamp hat sich für den Tag der deutschen Einheit etwas ausgedacht und stellt die Frage „In einen Waldbewohner geschlüpft: Wer kennt sich mit den Tieren des Waldes aus?“

 

Termin: Sonnabend, 3. Oktober 2020; 14 Uhr.

 

Waldpädagogin Dr. Carolin Hilbert-Kzionska führt die Teilnehmenden im Erlebniswald auf die Spuren eines bekannten Waldtieres – aber welches Waldtier ist gemeint? Die Antwort auf diese spannende Frage finden die Teilnehmenden selber heraus. Aktiv und spielerisch schlüpfen die Menschen hierbei in die Rolle des Tieres. Wer richtig liegt, kann einen tollen Preis gewinnen!

 

Erwachsene zahlen für die Teilnahme 10 Euro, Kinder 6 Euro. Der Eintritt in den Erlebniswald Trappenkamp ist dabei inklusive.

 

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich unter oder Telefon 04328/170480.

Foto zur Meldung: Wer kennt sich mit den Tieren des Waldes aus?
Foto: Wer kennt sich mit den Tieren des Waldes aus?

Ausschusssitzung ganz im Zeichen von Corona

(24. 09. 2020)

Sie fing an mit einem Umzug, die Sitzung des gemeindlichen Ausschusses für Senioren, Jugend und Sport, Ortsverschönerung und Fremdenverkehr am 23. September: Aufgrund des Interesses von Zuhörern und weiteren Mitgliedern der Gemeindevertretung reichte das „Gelbe Zimmer“ im Gasthof Voß unter dem Aspekt der Corona-Abstandsregeln nicht mehr aus und es setzte sich eine maskierte Karawane in Richtung Gemeindesaal in Marsch.

 

Dort stiegen Ausschussvorsitzender Christopher Brust (BWS) und seine Mitstreiter in die Tagesordnung ein. Die Ergebnisse seien an dieser Stelle grob zusammengefasst wiedergegeben; Folgeberichte sollen die Sitzung erneut aufgreifen.

 

Corona und das vierte Quartal

 

Die Tage werden kürzer und die Schmalenseer treffen sich häufiger bei den Veranstaltungen ihrer Vereine – das ist die Regel. Aber Covid-19 hat schon so manche Zusammenkunft platzen lassen im Jahr 2020 und wirkt schon jetzt bis in die Weihnachtszeit. Über zwei gemeindliche Termine, die auch stets vom Ausschuss vorbereitet und begleitet werden, musste schon jetzt entschieden werden: Über den Volkstrauertag und die Seniorenweihnachtsfeier.

 

Nachdem innerhalb der maßgeblich am Volkstrauertag beteiligten Freiwilligen Feuerwehr ein Meinungsbild abgeholt worden war, kam der Ausschuss darin überein, dass aufgrund der Corona-Pandemie auf den üblichen Ablauf am 15. November verzichtet werden soll: Es wird kein Antreten der Feuerwehr und auch keine anschließende Andacht auf dem Gemeindesaal geben. Die Kranzniederlegung erfolgt in kleiner Besetzung durch Vertreter von Gemeinde und Feuerwehr – Näheres wird bekannt gegeben.

 

Die Seniorenweihnachtsfeier muss leider in diesem Jahr vor dem Hintergrund der Pandemie entfallen. Der Ausschuss (und die weiteren anwesenden Gemeindevertreter) wollen es nicht verantworten, die sogenannte „Risikogruppe“ möglichen gesundheitlichen Gefahren auszusetzen. Der Ausschuss möchte aber die Seniorinnen und Senioren mit einer Weihnachtsgabe überraschen und dafür die Kinder des Dorfes einbinden – Mehr dazu an anderer Stelle.

 

Für das Dorfquiz, eigentlich keine gemeindliche Veranstaltung aber eine Zusammenkunft fast aller Vereine und Organisationen des Dorfes am ersten November-Samstag auf dem Gemeindesaal, sprach der Ausschuss die Empfehlung aus, dieses nicht stattfinden zu lassen. Diese Botschaft geht an die Reitsportgemeinschaft, die als Vorjahressieger für die Ausrichtung zuständig wäre – und bereits ihr Bingo abgesagt hat aus bekannten Gründen. Auch hierzu wird es sicher noch eine gesonderte Meldung geben.

 

Entwicklungen in der Kita-Außenstelle

 

Für die Kita Eris Arche, die im Schmalenseer Sportlerheim eine Außenstelle betreibt, steht ein Trägerwechsel an. Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) hat Interesse bekundet. Bis es soweit ist, wird noch etwas Zeit ins Land gehen. Schon jetzt aber macht sich die Gemeinde Schmalensee Gedanken über eine Aufwertung der Räumlichkeiten. Unter anderem, weil durch das Förderprogramm 5 des Bundes die Möglichkeit besteht, Maßnahmen zu 70 Prozent durch den Bund und zu 30 Prozent durch das Land finanzieren zu lassen. Möglich sind für den Ausschuss Maßnahmen im Rahmen des Brand- und Arbeitsschutzes, vielleicht im Bereich der Bausubstanz wie Fenster, oder auch die Schaffung eines Schlafraums für U3-Kinder.

 

Johanna Kegel-Meyer aus der Bornhöveder Amtsverwaltung unterrichtete zudem die Anwesenden über das Kita-Reform-Gesetz, das am 1. Januar 2021 (ursprünglich am 1. August 2020) das Kita-Gesetz ablöst. Es soll Eltern und Kommunen bei der Finanzierung der Kinderbetreuung entlasten und die Qualität der Betreuung steigern. Das wurde angesichts präsentierter Zahlen und Aussagen anwesender Mütter durchaus in Zweifel gezogen, der (erhöhte) Verwaltungsaufwand kritisiert. Finanzausschussvorsitzender Dirk Griese (BWS) konnte zumindest feststellen, dass es durch das Kita-Reform-Gesetz in den Jahren der sogenannten Übergangsphase (2021-2024) keine gravierenden Auswirkungen auf den Gemeindehaushalt geben wird.

 

Schmalensee soll chatten können

 

Was haben Kalübbe und Blunk gemeinsam? Sie machen mit beim „Dorffunk SH“. Mit dieser Applikation (App), die kostenlos zur Verfügung steht und die Möglichkeiten der innerörtlichen Kommunikation bietet, befasste sich der Ausschuss und kam zu dem Schluss, dass auch in Schmalensee gefunkt werden sollte. Als „Kümmerer“ wird Christopher Brust dafür sorgen, die Dorffunk-App im Ort bekannt zu machen. Die Gemeinde-Homepage wird dabei eine Plattform sein, auf denen der Dorffunk beworben, vorgestellt und erklärt wird.

 

Neues Ausschussmitglied

 

Begonnen hatte die Sitzung mit einer Personalangelegenheit: Neues Bürgerliches Ausschussmitglied ist nun Nicole Specht-Cornehls, die von der Fraktion der Wählergemeinschaft Bürger für Schmalensee (BfS) als Nachfolgerin für Susan Buchholz nominiert worden war. Auch hier spielte Corona eine Rolle: Nach der Verpflichtungsformel verzichtete der Ausschussvorsitzende Christopher Brust auf den Handschlag mit der neuen Kollegin – ein doppeltes „Ich verpflichte Dich“ bekräftigte dafür die Handlung.

 

 

Foto zur Meldung: Ausschusssitzung ganz im Zeichen von Corona
Foto: Schmalensee-Flagge im Wind

Schatztruhe Binnenland: Radtour durch Norddeutschland auf dem Mönchsweg

(23. 09. 2020)

Mitteilung der Geschäftsstelle Mönchsweg vom 09.09.2020:

 

Wer glaubt, die besten Erholungsorte in Norddeutschland liegen nur an der Küste, wird auf dem Radfernweg Mönchsweg eines Besseren belehrt. Die auf rund 530 Kilometer beschilderte Strecke führt von Bremen bis zur Ostseeinsel Fehmarn quer durch Norddeutschland. Zahlreiche unentdeckte Schönheiten sowie bekannte landschaftliche und kulturelle Höhepunkte liegen am Weg. Neben den über 100 Kirchen gibt es einzigartige Naturschutzgebiete, herrliche Badeseen und traumhafte Plätze fernab des Trubels. Das Binnenland des Nordens ist eine Schatztruhe schöner Orte.

 

Die Hansestadt Bremen mit dem UNESCO-Welterbe Rathaus, dem St. Petri Dom und dem pittoresken Schnoorviertel ist Startpunkt. Schnell befindet man sich in ländlicher Umgebung auf der Fahrt durch den Bürgerpark entlang des Stadtwaldes und durch das Blockland, Bremens Naherholungsgebiet Nr. 1. Die Wümmeniederung wird geprägt durch ein Mosaik aus Feuchtwiesen, Tümpeln und Gräben und dient als Rast- und Brutgebiet für zum Teil seltene Vogelarten. Auf der Fahrt durch die Kräuterregion Wiesteniederung liegt das 5.000 m2 große, duftende Kräuter- und Lavendelfeld in Stapel. Liebhaber zeitgenössischer Kunst kommen im Königin-Christinen-Haus oder im Museum Kloster in Zeven auf ihre Kosten.

 

Im gesamten Gebiet zwischen Elbe und Weser finden sich viele historisch wertvolle Orgeln. Auch im Alten Land, dem größten Obstanbaugebiet Nordeuropas. Hier geht die Tour über Deiche vorbei an imposanten Fachwerkhäusern. Vom Elbdeich geht der Blick weit auf die großen Pötte aus aller Welt und bei einer Safari mit dem Tidenkieker erleben Besucher Zugvögel, das Kehdinger Moor oder die Gezeitenzone der Elbe. Von Wischhafen geht es mit der Fähre über die Elbe nach Schleswig-Holstein.

 

Ab Glückstadt mit der Stadtkirche folgt eine Fahrt auf den Deichen der Stör nach Krempe, Wilster und Itzehoe. Vorbei an den Schlössern Heiligenstedten und Breitenburg erreicht man die Keramikstadt Kellinghusen und das Moorheilbad Bad Bramstedt. Anschließend geht die Fahrt durch den Segeberger Forst mit dem Wildpark Eekholt, in dem heimische Tierarten in naturbelassener Landschaft zu beobachten sind. Wer einmal am aktiven Mönchsleben teilnehmen möchte, sollte eine Übernachtung im Benediktinerkloster Nütschau einplanen. Das dem Kloster angeschlossene Haus St. Ansgar ist offen für Besucher aller Konfessionen und bietet einen Einblick in die jahrhundertealte Tradition mönchischen Lebens. Weiter führt die Route vorbei am 91 m hohen Kalkberg in Bad Segeberg und durch die hügelige Holsteinische Schweiz mit zahlreichen Badeseen und Wäldern. Von Weitem ist das direkt am See thronende Schloss Plön zu erkennen. Verträumte Altstadtgassen und das Schloss mit seinem englischen Landschaftsgarten verleihen Eutin einen märchenhaften Charakter.

 

Auf der Weiterfahrt in Richtung Ostsee mit ihren abwechslungsreichen Stränden und Steilküsten liegt Salz in der Luft. Durch die Hafenstadt Neustadt und das Strandparadies Grömitz geht es zum Kloster Cismar. In Oldenburg in Holstein lohnt sich der Besuch der ehemaligen Bischofskirche St.-Johannis (1157), und das Oldenburger Wallmuseum lädt zu einem Ausflug in die Geschichte ein. Idealer Platz für eine Pause ist der romantische Fischerhafen in Heiligenhafen. Dann ist die Sonneninsel Fehmarn bald erreicht.

 

Kostenlose Broschüre mit Unterkunftsverzeichnis: Telefon 0431/128 508 73 oder . Website: www.moenchsweg.de

 

Zur Ergänzung: Der Mönchsweg führt auch durch Schmalensee: Von Bad Segeberg über Trappenkamp und Bornhöved kommt man an der Bundesstraße 430 ins Dorf, biegt an der Dorfeiche ab in Richtung Damsdorf, um zunächst zur Straße Am Ringreiterplatz abzubiegen und dann dem Weg durch die Feldmark in Richtung Stocksee und Bosau und weiter in die Holsteinische Schweiz.

Foto zur Meldung: Schatztruhe Binnenland: Radtour durch Norddeutschland auf dem Mönchsweg
Foto: Schatztruhe Binnenland: Radtour durch Norddeutschland auf dem Mönchsweg

Kieswerk-Exkursion intensiv am 26. September in Tensfeld

(22. 09. 2020)

Mitteilung vom GeoPark Nordisches Steinreich vom 08.09.2020:

 

Wie lassen sich Gesteinsfamilien unterscheiden? Welche Gesteine und Fossilien sind typisch für das norddeutsche Geschiebe? Was hat die Eiszeit mit Norddeutschland zu tun? Wie sehen Sand- und Kiesbetten im Inneren aus und woher kommt der Bernstein, der hier oft zu finden ist?

 

Diese und viele andere Fragen können wir auf unseren Kiesgrube Intensiv Exkursionen klären. Am Samstag, den 26. September 2020 von 12 bis 17 Uhr gehen wir auf eine intensive Erforschungstour in das Kieswerk Fischer in Tensfeld. Von einer kleinen Gesteinskunde über den Fossilinhalt bis hin zur jüngsten Entwicklungsgeschichte des nordeuropäischen Kontinents geben wir unser Bestes, um allen Fragen und Sammelleidenschaften gerecht zu werden.

 

Festes Schuhwerk, dem Wetter entsprechende (robuste) Kleidung, eventuell ein Eimer zum Sammeln und reichlich Getränke werden empfohlen. Regen ist übrigens kein Grund, die Exkursion abzusagen – im Gegenteil: Sind die Steine nass, sieht man die unterschiedlichen Farben und Strukturen besonders gut.

Wer hat, bringt Hammer, Schutzbrille und Lupe gerne selbst mit.

 

Eine Voranmeldung ist zwingend notwendig, per E-Mail an .

 

Der Unkostenbeitrag für die Veranstaltung beträgt 25,- € pro Person (Teilnehmerzahl ist begrenzt, geeignet ab 6 Jahren).

 

Treffpunkt: Ab 15 min. vor Veranstaltungsbeginn im Eingangsbereich des Kieswerk Fischer Tensfeld, etwa 1km vor Ortseingang Tensfeld an der Kiesstraße (Verbindungsstraße von Tensfeld zur A21).

 

Veranstalter: Förderverein GeoPark Nordisches Steinreich e.V.

 

Foto: GeoPark Nordisches Steinreich

 

Foto zur Meldung: Kieswerk-Exkursion intensiv am 26. September in Tensfeld
Foto: Kieswerk-Exkursion - Foto GeoPark Nordisches Steinreich

SE-Kulturtage: Alltagspoesie am 25. September in der Alten Schmiede

(22. 09. 2020)

Seit dem 11. September finden im Kreis Segeberg – unter den Corona-bedingten Auflagen und Beschränkungen – die SE-Kulturtage statt. Im Rahmen dieses Kulturfests findet am Freitag, 25. September, in der Alten Schmiede Bornhöved eine Lesung statt.

 

Der Bornhöveder Horst Detering wird die Zuhörer laut Ankündigung des Fördervereins Alte Schmiede ab 19 Uhr auf eine „entspannte Wanderung auf den Spuren des Lebens“ mitnehmen.

 

Die Lesung ist in die Abschnitte Spuren des Lebens, Reisefieber und „na und“ gegliedert und soll Geschichten beinhalten, die wie der Alltag zum Lachen und Weinen anregen, die berühren und erschrecken.

 

Unterstützt wird die Lesung von textbezogenen Fotografien, die Horst Detering auf die Leinwand bringt, und die der Zuhörerschaft jeweilige Impressionen vor Augen führen. Lauschen und schauen.

 

Der Eintritt zur Veranstaltung, die vom Förderverein Alte Schmiede Bornhöved präsentiert wird, ist frei. Eine Anmeldung im Vorwege ist notwendig unter Telefon 04323/804840 bei Horst Detering.

Foto zur Meldung: SE-Kulturtage: Alltagspoesie am 25. September in der Alten Schmiede
Foto: Alte Schmiede Bornhöved

Die Kita steht im Fokus der nächsten Ausschusssitzung

(21. 09. 2020)

Die Schmalenseer Gremien starten in die Herbstberatungen. Am Mittwoch, 23. September, ist der Ausschuss für Senioren, Jugend und Sport, Ortsverschönerung und Fremdenverkehr an der Reihe. Ab 19.30 Uhr wird im Gasthof Voß beraten – insbesondere in Sachen Außenstelle der Kita Eris Arche im Sportlerheim.

 

Grund dafür ist das am 12. Dezember 2019 beschlossene „Gesetz zur Stärkung der Qualität in der Kindertagesbetreuung und zur finanziellen Entlastung von Familien und Kommunen (Kita-Reform-Gesetz)“ des Landes Schleswig-Holstein. Zwar ist aufgrund der Corona-Pandemie das Inkrafttreten vom 1. August 2020 auf den 1. Januar 2021 verschoben worden, die Elternentlastung sollte aber trotzdem schon im August dieses Jahres wirksam werden.

 

Entsprechend wird der Ausschuss mit Informationen zum Thema versorgt werden und sich in voraussichtlich nichtöffentlicher Runde mit der weiteren Förderung der Kita auseinandersetzen. Öffentlich beraten wird die Beantragung von Fördermitteln für weitere Baumaßnahmen, die 2021 im Sportlerheim für die Kita notwendig sein werden.

 

Ein Kommunikationskanal für Schmalensee?

 

Beraten wollen die Ausschussmitglieder auch die „Dorffunk-App SH“, die schon in der Gemeinde Blunk zur Anwendung kommt und neben der recht statischen Gemeinde-Homepage ein Kommunikationskanal für Schmalensee sein könnte.

 

Was ist mit den Veranstaltungen im Dorf?

 

Termine sind bereits viele ausgefallen in diesem Jahr – wegen des Coronavirus. Inwieweit das auch auf die in gemeindlicher Verantwortung liegenden Veranstaltungen – den Volkstrauertag und die Seniorenweihnachtsfeier – zutreffen wird, entscheidet sich im Verlauf der Ausschusssitzung. Die Feuerwehr wird bis dahin einen Vorschlag zum Volkstrauertag unterbreiten, denn sie ist allein durch ihr Antreten am Denkmal maßgeblich eingebunden.

 

Vereine, deren Termine im vierten Quartal des Jahres noch nicht abgesagt sind, könnten die Sitzung des Ausschusses nutzen, hierzu Aussagen zu treffen. Aber natürlich steht es allen frei, die weitere Entwicklung der Corona-Lage zu beobachten und kurzfristig über Durchführung oder Absage zu entscheiden.

 

Foto zur Meldung: Die Kita steht im Fokus der nächsten Ausschusssitzung
Foto: Schmalensee Wappen Trafokasten

Minijob: Schmalensee sucht Allrounder mit handwerklichem und technischem Geschick

(20. 09. 2020)

Die Gemeinde Schmalensee sucht ab sofort einen Gemeindearbeiter oder eine Gemeindearbeiterin (m/w/d) als unbefristete Teilzeitkraft im Rahmen eines 450 Euro-Minijobs.

 

Hintergrund ist die vordringliche Notwendigkeit, für den Vollzeit-Gemeindearbeiter Volker Kay eine Urlaubs- und Krankheitsvertretung zu finden, die auch in der Lage ist, Bereitschaftsdienste zum Beispiel am Wochenende zu übernehmen. Nachdem sich Ingo Hansen beruflich und privat verändert hatte, ist hier eine Lücke entstanden.

 

In Abstimmung mit Bürgermeister Sönke Siebke hat Gemeindevertreter Christopher Brust entsprechende Stellenanzeigen (kurz/lang) entwickelt, die dieser Nachricht beigefügt sind.

 

Umfangreiches und abwechslungsreiches Arbeitsfeld

 

Die Tätigkeiten der Teilzeitkraft sind quasi deckungsgleich mit denen des Gemeindearbeiters und beinhalten die Wartung und Instandhaltung der örtlichen Vakuumentwässerungsanlage inklusive der Beseitigung von Störungen an Hausanschlussschächten; die Straßen- und Wegeunterhaltung; die Pflege und Instandhaltung gemeindlicher Grünflächen, Liegenschaften, Kinderspielplätze und Denkmäler; den kommunalen Winterdienst.

 

Eine handwerkliche Ausbildung sowie vielseitige handwerklich-technische Fertigkeiten sind ebenso Voraussetzung wie das Vorhandensein des Führerscheins der Klasse B, möglichst C1 oder mehr.

 

Vergütung und weitere Leistungen in der Anlage

 

Eine ausführliche Stellenbeschreibung ist dieser Mitteilung als PDF-Datei beigefügt. Interessierte melden sich bitte unter der darin angegebenen Anschrift bei Bürgermeister Sönke Siebke.

 

Alle Schmalenseerinnen und Schmalenseer sind dazu aufgefordert, für diese Tätigkeit infrage kommende Personen auf dieses Stellenangebot aufmerksam zu machen.

 

[Stellenanzeige Gemeindearbeiter Schmalensee 450-Euro-Minijob Lang]

Foto zur Meldung: Minijob: Schmalensee sucht Allrounder mit handwerklichem und technischem Geschick
Foto: Stellenanzeige Gemeindearbeiter Schmalensee 450-Euro-Minijob Kurz

Blutspende: Erneut Hotspot in den Holstenhallen Neumünster

(20. 09. 2020)

Der Bedarf an Spenderblut reißt nicht ab. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie versucht der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes, neben seinen hartgesottenen Stamm-Spendern zusätzliche Freiwillige zu gewinnen, die von ihrem Lebenssaft einen halben Liter abgeben, damit in Krankenhäusern wichtige Operationen vorgenommen und Opfer von Unfällen versorgt werden können.

 

Aderlass am 23., 24. und 25. September möglich

 

Schon mehrfach waren in der Vergangenheit die Holstenhallen in Neumünster zum sogenannten Blutspende-Hotspot umgewandelt worden. Der nächste Zeitraum ist kurzfristig bekannt gegeben worden: Von Mittwoch, 23., bis Freitag, 25. September, steht der Blutspendedienst Nordost jeweils von 14 bis 18 Uhr in der Holstenhalle 2 bereit, Spendenwillige aufzunehmen.

 

Um alle Corona-Schutzmaßnahmen erfüllen zu können, wird um eine vorherige Terminreservierung unter www.blutspende.de gebeten. Rund 70 Personen werden täglich erwartet, es gebe noch freie Plätze, heißt es in einer Mitteilung. Darin wird auch auf eine Verlosung hingewiesen, die noch bis zum 2. Oktober läuft: Mehrere E-Bikes werden an Spenderinnen und Spender aus Hamburg und Schleswig-Holstein vergeben.

 

Im Herbst weitere Hotspot-Termine

 

Weitere Zeiträume, in denen der Blutspende-Hotspot in Neumünster betrieben wird, sind auch schon benannt worden: Vom 19. bis 20. Oktober sowie vom 25. bis 27. November wehen über den Holstenhallen wieder die Rotkreuz-Flaggen.

Foto zur Meldung: Blutspende: Erneut Hotspot in den Holstenhallen Neumünster
Foto: Blutspende: Erneut Hotspot in den Holstenhallen Neumünster

WZV fährt ab 21. September wieder Strauchgut ab

(19. 09. 2020)

Das wird alle Gartenfreunde freuen: rechtzeitig zum Sommerausklang, wenn man sich Gedanken über das Zurückschneiden der Sträucher in der privaten Grünanlage macht, lockert der Wege-Zweckverband der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV) ab Montag, 21. September, die Konditionen für die Strauchgutabfuhr.

 

In der Corona-Pandemie war eine Abholung durch den WZV bislang nicht mehr möglich. Dafür konnte man unter Corona-Bedingungen sein Strauchgut bis jetzt kostenlos bei den Recyclinghöfen, etwa in der Nachbarschaft in Damsdorf/Tensfeld anliefern. Das endet am 21. September, wie der WZV am 17. September mitgeteilt hat. Das heißt, dass wieder eine begrenzte Menge je Haushalt abgeholt wird. Die gute Botschaft, die am 19. September in der Segeberger Zeitung nachzulesen ist: Was bisher in der Pandemie angeliefert wurde an Strauchgut, wird natürlich nicht auf die Abholmengen angerechnet.

 

Hier die Mitteilung des WZV vom 17.09.2020:

 

Ab dem 21.09.20 werden wieder Anmeldungen zur Strauchgutabfuhr entgegengenommen. Die Aussetzung der Voranmeldung bei Selbstanlieferung ist damit beendet.

 

Der WZV war in den vergangenen Monaten, genauso wie alle anderen öffentlichen Einrichtungen, Ladengeschäfte oder Dienstleister, gezwungen, Maßnahmen zur Sicherstellung seiner Aufgaben vorzu-nehmen. Diese Schritte waren notwendig, führten jedoch auch dazu, dass die personellen Ressourcen nicht vollumfänglich genutzt werden konnten. Daher waren manche Dienstleistungen wie die Strauch-gutabfuhr bislang noch ausgesetzt oder wurden nur begrenzt angeboten.

Unter Berücksichtigung der Entwicklung des Infektionsgeschehens konnten die Einschränkungen des Leistungsportfolios des WZV nunmehr aufgehoben werden.

 

Wie kehren hier endlich wieder zum Tagesgeschäft zurück“, sagt Oguz, die gleichzeitig darauf hinweist, dass Selbstanlieferungen auf einem der Recyclinghöfe ab sofort wieder nur mit vorheriger Anmeldung möglich sind. Das gilt auch für Sperrmüll. „Während der Aussetzung der Strauchgut- und Sperrmüllabfuhr haben wir diese Fraktionen im Rahmen der Freimengen auf unseren Recyclinghöfen auch ohne Anmeldung angenommen, um es unseren Kunden leichter zu machen“, schildert die Bereichsleiterin, „Das geht mit der Rückkehr zum normalen Ablauf jetzt nicht mehr.“

 

Unter 04551 / 909 222 oder online auf www.wzv.de nimmt das Service-Team des WZV ab dem 21.09.20 die Anmeldungen zur Strauchgutabfuhr entgegen. Private Haushalte können zweimal 3 Kubikmeter oder einmalig 6 Kubikmeter im Kalenderjahr kostenfrei zur Entsorgung anmelden.

 

Foto zur Meldung: WZV fährt ab 21. September wieder Strauchgut ab
Foto: WZV fährt ab 21. September wieder Strauchgut ab

Abendpirsch im Erlebniswald Trappenkamp am 26. September

(18. 09. 2020)

Eine spannende Abendpirsch durch den Erlebniswald Trappenkamp versprechen die Landesforsten für Samstag, den 26. September 2020. Um 18 Uhr soll es losgehen. Eine Anmeldung ist erforderlich.

 

Unter fachkundiger Leitung werden die Besucher durch das weitläufige Hirschgehege streifen und das große Rudel beobachten. „Mit etwas Glück können die Teilnehmer auch die eindrucksvolle Brunft der Hirsche beobachten“, sagt Erlebniswald-Leiter Stephan Mense in einer Mitteilung.

 

Treffpunkt ist der Haupteingang zum Erlebniswald in Daldorf (Tannenhof). Die Führung ist im Eintrittspreis enthalten. Ein Fernglas sollte mitgeführt werden.

 

Die erforderliche vorherige Anmeldung ist möglich:

per E-Mail an oder telefonisch unter 04328/170480.

 

Foto: Erlebniswald Trappenkamp

 

Foto zur Meldung: Abendpirsch im Erlebniswald Trappenkamp am 26. September
Foto: Rotwild - Foto Erlebniswald Trappenkamp

Malkreide-Aktion des Kreises Segeberg am 19. September zum Weltkindertag

(16. 09. 2020)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 14.09.2020:

 

Kinder erobern die Straßen“: Das ist das Motto des diesjährigen Weltkindertages am kommenden Sonntag, 20. September. Wir wollen diese Eroberung unterstützen – und zwar möglichst farbenfroh!

 

Ab kommenden Sonnabend, 19. September, 14.30 Uhr, können Kinder auf dem Teerplatz beim Spielplatz Kurlandstraße / Außengelände in Trappenkamp mit bereitgestellter Straßenmalkreide alles bunt bemalen.

 

Die Familienzentren und der Kreis Segeberg beteiligen sich an der deutschlandweiten Aktion von UNICEF. Sie ruft Kinder und Jugendliche auf, am 20. September mit Straßenmalkreide bunte Streetart-Bilder zu malen und gemeinsam mit mehr als zehn Millionen Kindern ihren Rechten Gehör zu verschaffen. Eltern sind eingeladen, die Bilder unter dem Hashtag #wiestarkwäredasdenn zu posten.

 

Bei unserer Malaktion kann jedes Kind mit bunten Kreidekunstwerken ein Zeichen setzen – für seine Wünsche, Ideen und vor allem für die Rechte der Kinder“, sagt Frau Cordula Schulz, Leiterin des AWO Familienzentrums Pusteblume.

 

Toll wäre es, wenn wir viele Fotos von der Kinderstraßenmalkunst bekommen könnten, zum Beispiel per Mail an “, bittet Frau Dagmar Kristoffersen von der Kreisverwaltung Segeberg. „Vielleicht können wir daraus einen bunten Kinderrechtekalender gestalten. Malt den Kreis bunt!“

 

Kinder, die gerne an der Malaktion teilnehmen möchten, können sich an folgenden Familienzentren kostenlos ein Päckchen Straßenmalkreide abholen:

 

Bad Segeberg, Familienzentrum Spurensucher, An der Trave 1 -3,

Wahlstedt, Familienzentrum Wahlstedt, Poststr. 3,

Trappenkamp, AWO Familienzentrum Pusteblume, Königsberger Str. 6,

Bad Bramstedt, Familienzentrum Mullewapp, Glücksstädter Str. 15,

Kaltenkirchen, Familienzentrum Tausendfüßler Stiftung, Krückauring 116,

Nahe, Familienzentrum Nahe, Mühlenweg 13,

Henstedt-Ulzburg, Familienzentrum, Schulstraße 5,

Henstedt Ulzburg, Kitas Schäferkampsweg und Kita Emma-Gärtner,

Struvenhütten, Kita Pusteblume.

 

Foto: Dagmar Kristoffersen, Kreisverwaltung Segeberg

Foto zur Meldung: Malkreide-Aktion des Kreises Segeberg am 19. September zum Weltkindertag
Foto: Malkreide-Foto von Dagmar Kristoffersen

September-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2

(15. 09. 2020)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen liefern uns oft Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten zugleich Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Weil seit Mitte März das neuartige Coronavirus das gesellschaftliche Leben beeinträchtigt und wir sehr wahrscheinlich noch einige Zeit mit Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens belegt sind, gibt es für die treue Leserschaft im Monat September die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr in dieser schweren Zeit ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der zweite Teil.

 

Stockseer Straße noch ein Feldweg: Laut Bericht der Segeberger Zeitung vom 16. September 1950, vor 70 Jahren, sollen im Rahmen der produktiven Erwerbslosenfürsorge im Kreis Segeberg mehrere Straßenbaumaßnahmen vorgenommen werden. Darunter auch der Bau der Straße Schmalensee-Stocksee. Hierbei Arbeit zu erhalten, hoffen auch zahlreiche örtliche Arbeitslose. Die bislang nur einem Feldweg ähnelnde „Straße“ nach Stocksee bedeutet bis dato eine Lücke in der Direktanbindung der Nachbargemeinde an ihren neuen Amtsort Bornhöved (Stocksee, Damsdorf, Tensfeld und Tarbek mit Alt Erfrade bildeten zuvor das Amt Stocksee, Bornhöved, Gönnebek und Schmalensee das Amt Bornhöved, Anmerkung) und darüber hinaus an die Bundesstraße nach Neumünster. Doch vorerst bleibt es bei der Planung des Ausbaus.

 

50 Jahre Reichsbund: Die Ortsgruppe Bornhöved und Umgebung des Reichsbundes der Kriegs- und Zivilgeschädigten, Sozialrentner und Hinterbliebenen, feiert am 17. September 1970, vor 50 Jahren, ihr 50-jähriges Bestehen. Weil man sich nach dem Ersten Weltkrieg der Versehrten aus Bornhöved und Umgebung in koordinierter Weise annehmen wollte, wurde die Ortsgruppe gegründet. Bis 1933 setzte sie sich für die sozialen Belange der Kriegsopferfürsorge ein. Im Dritten Reich existierte die Gruppe als Nationalsozialistische Kriegsopferversorgung weiter, um nach Kriegsende wieder ihre ursprüngliche Arbeit aufzunehmen. Auf bis zu 600 Mitglieder aus Bornhöved und umliegenden Ortschaften wuchs die Gruppe an, die lange Zeit vom späteren Ehrenvorsitzenden und Gründungsmitglied Alfred Dau geleitet wurde. Unter dem aktuellen Vorsitzenden Karl Roggensack zählt der Reichsbund 1970 noch 200 Mitglieder. Heute firmiert der Reichsbund unter dem Namen Sozialverband Deutschland – SoVD.

 

Diebe im Dorf: In der Nacht zum 18. September 1980, vor 40 Jahren, wird aus einer unverschlossenen Garage auf dem Gelände der Gärtnerei von Karl-Heinz Hamann ein Klappfahrrad entwendet. Bereits vor einigen Tagen brachen Unbekannte an einem PKW die Tankklappe auf und pumpten etwa 20 Liter Kraftstoff ab.

 

Sportliche Schmalenseer Schüler: Die Segeberger Zeitung berichtet am 19. September 1975, vor 45 Jahren, von den an der Grund- und Hauptschule Bornhöved durchgeführten Bundesjugendspielen. Einige Schmalenseer Kinder werden dabei Jahrgangsbeste im Dreikampf: Astrid Siebke (Jahrgang 1966, 235 Punkte), Andrea Farken (1965, 183), Thorsten Göttsch (1964, 243) und Angela Göttsch (1961, 320).

 

Betagte Schmalenseer: Drei betagte Schmalenseer feiern binnen weniger Tage im September 1935 Geburtstag. Davon berichtet das Segeberger Kreis- und Tageblatt in seiner Ausgabe am 24. September 1935, vor 85 Jahren. Seinen 80. Geburtstag begeht demnach „in voller Frische“ der langjährige Amtsvorsteher Heinrich Christian Saggau. Seinen 90. Ehrentag begeht Heinrich Stegelmann, Altenteiler auf dem Reichserbhof der Familie Stegelmann. Er sei ebenfalls „noch recht rüstig und wird oft beim Füttern der Kühe gesehen“. Dritte Jubilarin ist die Rentnerin und Witwe Elsabe Stegelmann, die ihren 83. Geburtstag feiert. „Elschen“ sei sehr rüstig und halte „Haus und Garten selbst in bester Ordnung. Entgegen dem Wunsch ihrer Kinder zieht sie nicht zu ihnen in die Stadt sondern will den Lebensabend in ihrer Räucherkate zubringen.“

 

So lockt man Kunden: „10.000 Mark Belohnung…“ ist in einer Anzeige zu lesen, die das Segeberger Kreis- und Tageblatt am 26. September 1920, vor 100 Jahren abdruckt. Es handelt sich um Werbung für das Kino in Bornhöved, die insgesamt lautet: „10.000 Mark Belohnung… gibt es nicht, aber dafür den berühmten Detektiv-Film ‚Das Leben des Verbrecherkönigs’.“

 

Ein glorreiches Pferdesport-Wochenende: In Neumünster findet am Wochenende 26./27. September 1925, vor 95 Jahren, das Landesturnier des Reitsports statt. Der Sonnabend steht im Zeichen von Eignungsprüfungen. Ernst Saggau aus Schmalensee wird Sechster in der Eignungsprüfung für Reitpferde, an den Schmalenseer Ludwig Saggau geht in der Eignungsprüfung für Wagenpferde im Einspänner der 1. Platz der schweren Klasse. Der Sonntag wird zum Triumphtag für den Reiterverein Bornhöved und Umgebung. Dem Verein gelingt es, im Landeswettkampf von 49 schleswig-holsteinischen Reitervereinen Vorjahressieger Kellinghusen auf Platz 2 zu verweisen und den Sieg davonzutragen. Im Patrouillen-Jagdspringen belegen die Bornhöveder den dritten Platz.

 

Schmalenseer Landjugend an der Landesspitze: In Neumünster wird Maya Grote aus Schlamersdorf, Mitglied der Landjugendgruppe Schmalensee, zur Vorsitzenden des Landeslandjugendverbandes gewählt. Die Segeberger Zeitung berichtet am 27. September 1995, vor 25 Jahren, dass die 20-Jährige, die seit drei Jahren Mitglied der LJG Schmalensee ist und in diesem Jahr schon Segeberger Kreisvorsitzende wurde, sich knapp im zweiten Wahlgang gegen eine Mitbewerberin aus Dithmarschen durchsetzen konnte.

 

Wie man Streit beendet: „Zu Kaiser's Zeiten“ war es durchaus üblich, sich bei Streitereien an Gerichte zu wenden. Etwa nach einer vermeintlichen Beleidigung oder üblen Nachrede. Gerechtigkeit widerfuhr den Geschädigten seinerzeit unter anderem in Form von öffentlichen Ehrenerklärungen: Das Gericht verurteilte etwa den Schmalenseer Heinrich Jäger einst dazu, im Segeberger Kreis- und Wochenblatt richtigzustellen, dass er den Schmalenseer Claus Gierau für rechtschaffen und ehrlich hält. Abgedruckt am 30. September 1890, vor 130 Jahren. Offenbar war Jäger zuvor anderer Meinung gewesen.

 

Foto zur Meldung: September-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2
Foto: Ehrenerklärung Heinrich Jäger für Claus Gierau, SKWB 30.09.1890

War da was am Warntag?

(14. 09. 2020)

Nachdem auf dieser Gemeinde-Homepage auf den nach 30 Jahren Pause ersten bundesweiten Warntag am 10. September hingewiesen worden war, ist ein kurzer Blick zurück angeraten.

 

Wie berichtet, sollte, ausgehend vom Modularen Warnsystem (MOWAS) des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Bonn, ein Alarmsignal diverse Warnmittel in der ganzen Republik aktivieren. Ziel dieser Übung: Eine Sensibilisierung der Bevölkerung für eben jene Warnmittel wie Sirenen, Lautsprecher-Durchsagen, Warn-Apps, digitale Werbeflächen sowie das Radio und Fernsehen. Denn Szenarien, vor denen flächendeckend gewarnt werden muss, sind nicht abwegig: Umwelt- und Naturkatastrophen, Terrorangriffe, Waldbrände und andere Großschadenslagen.

 

Um 11 Uhr sollte der Probealarm ausgelöst und um 11.20 Uhr aufgehoben werden. Das hat nicht geklappt.

 

In den Fokus der Kritik rückte dabei die Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App), die kostenlos verfügbar und für den eigenen Standort beziehungsweise Landkreis oder Stadt eingestellt werden kann. Erst um 11.17 Uhr drang das NINA-Signal durch, und dann auch nur als stiller Alarm – der Nutzer musste die Applikation öffnen und nachschauen, ob eine Nachricht vorliegt.

 

Von einem Flop schrieb manche Zeitung, zumal die Aufhebung des Probealarms erst um 11.40 Uhr (und noch einmal gut 24 Stunden später) erfolgte. Es sei zu einer Überlastung des Signals gekommen, auch, weil einige Bundesländer zusätzlich zum Bundesamt eigene Warnmeldungen in die NINA einspielten, heißt es in einer Mitteilung des schleswig-holsteinischen Innenministeriums.

 

Sirenenalarm gab es auch nicht. Das Bundesamt ist nicht in der Lage, diese mit einem Signal zentral anzusteuern. Und auch im Kreis Segeberg blieben die Sirenen, mit Ausnahme der Stadt Norderstedt, stumm. Aussage des Kreises ist, dass die Leitstelle nur Alarm für die Feuerwehren auslösen kann, andere Warntöne seien gar nicht einprogrammiert. Es sei nicht einmal bekannt, wie viele Sirenen in den Gemeinden noch vorhanden seien, in deren Zuständigkeit die Sirenen fallen.

 

Bliebe – zumindest für Schmalensee – neben Funk und Fernsehen noch das Warnmittel Freiwillige Feuerwehr: Die ist tatsächlich mit einem Außenlautsprecher in der Lage, Ansagen vom Einsatzfahrzeug aus an die Bevölkerung zu richten. An einem Donnerstagvormittag eine solche Übung zu fahren wäre, insbesondere gegenüber Arbeitgebern, sicher keine gute Werbung für das Ehrenamt gewesen.

 

Bleibt festzuhalten, dass der erste bundesweite Warntag seit der Wiedervereinigung wohl mehr ein Lerntag war, an dem Mängel und Fehler aufgedeckt wurden. Bis zum nächsten zweiten Donnerstag im September sollten diese hoffentlich beseitigt sein.

 

 

Foto zur Meldung: War da was am Warntag?
Foto: Die WarnApp NINA funktionierte am Warntag - aber nicht wie geplant

Ein bedeutendes Kapitel in der Geschichte unserer Region

(14. 09. 2020)

Am Donnerstag, 24. September 2020, von 20 bis 22 Uhr, wird Dr. Andreas Müller, Professor für Kirchengeschichte an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, in der Mensa der Richard-Hallmann-Schule in Trappenkamp einen interessanten Vortrag halten:

 

Die Missionierung und Christianisierung der Slawen in Schleswig-Holstein

 

In der Ankündigung heißt es: „Die Missionierung der Slawen in Holstein seit dem 10. Jahrhundert ist ein wenig behandeltes Kapitel der Landesgeschichte. Oft ging diese mittelalterliche Mission mit Gewalt einher. In jedem Fall hat sie ihre Spuren im Osten Schleswig-Holsteins bis heute sichtbar hinterlassen. Der Vortrag macht deutlich, wie mittelalterliche Mission generell vor sich ging und schildert auch mit einigen Lichtbildern deren Folgen.“

 

Wer auf dieser Gemeinde-Homepage oder generell die Beiträge zum Limes Saxoniae verfolgt, der weiß um die Lage des wohl im 12. Jahrhundert entstandenen Schmalensee dort, wo einst die Grenze (Limes) zwischen holsteinischen Sachsen und Slawen verlief. Die Sprachgrenze ist noch immer ersichtlich in Ortsnamen wie Belau und Dersau (slawisch) auf der einen und Bornhöved oder Gönnebek auf der anderen Seite.

 

Die Forscher gehen heute davon aus, dass die Vicelin-Kirche zu Bornhöved über einem alten heidnischen Heiligtum vielleicht slawischen Ursprungs errichtet wurde. Die Slawen gaben, nachdem sie in diese Landstriche einst vordrangen, dem angesichts vieler vorzeitlicher Grabstätten „Heiligen Feld“ einen Namen (Zuentipolje, Sventipole, Sventifeld), der sich bis heute erhalten hat: Die Schwentine (Fluss), der Musikzug Sventana, der Schulverband Sventana Bornhöved.

 

Der Eintritt zum Vortrag am 24. September, den die Schleswig-Holsteinische Universitätsgesellschaft, Sektion Trappenkamp/Bornhöved, in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Trappenkamp/Bornhöved veranstaltet, ist frei.

 

Wegen des Corona-Abstandsgebotes ist die Zahl der Sitzplätze aber begrenzt und eine Anmeldung zwingend erforderlich: oder

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Foto zur Meldung: Ein bedeutendes Kapitel in der Geschichte unserer Region
Foto: SHUG Schleswig-Holsteinische Universitätsgesellschaft

Erlebnisschmiede Bornhöved am Tag des offenen Denkmals 13. September offen

(12. 09. 2020)

Die historische Werkstatt in der früheren Dorfschmiede in Bornhöved (Kuhberg 13) ist zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September von bis 16 Uhr für interessierte Besucher geöffnet. Der letzte tätige Schmiedemeister Gerhard Rühl arbeitet an Esse und Amboss und Karsten Behrends von der IHL, der Interessengemeinschaft Historischer Landmaschinen, repariert alte Geräte, heißt es in einer Mitteilung des Fördervereins Alte Schmiede.

 

Das Handwerk bildet die Grundlage unserer Denkmallandschaft, so sind seit 2003 traditionelle Handwerkstechniken Teil des immateriellen Weltkulturerbes. Gewerke der Metallverarbeitung sind Jahrtausende alt. Handwerkliche Fähigkeiten erleichtern seit Urzeiten unser Leben: ob bei Tierzucht und Fischfang, der Herstellung von Geräten und Werkzeugen zum Hausbau oder in der Landwirtschaft und auch für die Forstwirtschaft.

 

Veranstalter des Tags des offenen Denkmals in der Alten Schmiede Bornhöved ist der Förderverein Alte Schmiede Bornhöved. Die Corona-Auflagen können eingehalten werden. Der Eintritt ist frei.

 

Mehr im Internet unter www.alte-schmiede-bornhoeved.de

Foto zur Meldung: Erlebnisschmiede Bornhöved am Tag des offenen Denkmals 13. September offen
Foto: Alte Schmiede Bornhöved

Familienwanderung im Erlebniswald am 20. September

(12. 09. 2020)

Ein Veranstaltungshinweis der Schleswig-Holsteinischen Landesforsten für den Erlebniswald Trappenkamp (in Daldorf) vom 03.09.2020:

 

Familienwanderung im Spätsommer

 

Termin: Sonntag, 20. September 2020, um 14.00 Uhr, im ErlebnisWald Trappenkamp

Treffpunkt: am Waldhaus

 

Der ErlebnisWald Trappenkamp lädt zu einer spannenden Familienwanderung durch den schönen spätsommerlichen Wald ein. Unter fachkundiger Begleitung werden die beginnenden Spuren des Herbstes im Wald entdeckt. Die ersten Pilze sprießen aus dem Boden, bunte Blätter können gesammelt werden und die Früchte von verschiedenen Bäumen und Sträuchern lernen die Teilnehmer kennen. Mit etwas Glück kann sogar die Brunft des Rotwildes beobachtet werden.

 

Für eine Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich unter Telefon 04328 17049 0 oder unter .

 

Die Wanderung ist im Eintrittspreis inklusive.

 

Foto zur Meldung: Familienwanderung im Erlebniswald am 20. September
Foto: Familienwanderung Spätsommer - Rotwild - Foto Erlebniswald

Seminar zur Stärkung der Widerstandskraft am 26. September

(11. 09. 2020)

Mitteilung der Kontakt- u. Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KIS) der AWO vom 31.08.2020:

 

Im Seminar Resilienztraining die Widerstandskraft stärken

 

Die eigene Widerstandskraft zu stärken, um Krisen besser zu bewältigen, ist das Ziel eines Tagesseminars bei der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (KIS).

 

Veränderungen im Job, eine Krankheitsdiagnose, ein Umzug und viele andere Situationen können Menschen aus der Bahn werfen.

 

In einem Workshop am Samstag, den 26. September, können Teilnehmer lernen, wie sie Veränderungen leichter in ihren Alltag integrieren können.

 

Die Ergotherapeutin Maren Müller hat eine Mischung aus Gesprächsrunden, Informationen über das Funktionieren des Nervensystems, Bewegungs- und Entspannungsübungen zusammengestellt. Sie möchte den Teilnehmern zeigen, wie sie sich selbst und ihre Verhaltensweisen verstehen lernen. So können innere Kraftquellen entdeckt werden, die wieder mehr Selbstsicherheit und Wohlbefinden erzeugen.

 

Die Einführung in das Training der eigenen Resilienz wird von 10 bis 16 Uhr, inklusive einiger Pausen angeboten. Veranstaltungsort ist das AWO-Gemeinschaftshaus, Am Eichberg 13, in Bad Segeberg.

 

Um Anmeldung wird gebeten. Die Plätze sind begrenzt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Interessierte können sich direkt an die KIS unter der Rufnummer 04551/3005 wenden oder eine Mail schreiben unter .

Foto zur Meldung: Seminar zur Stärkung der Widerstandskraft am 26. September
Foto: KIS Kontakt- u. Informationsstelle für Selbsthilfegruppen

Wirtschaftsakademie bietet Prüfungsvorbereitung für Auszubildende in Bad Segeberg

(11. 09. 2020)

Mitteilung der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein vom 03.09.2020:

 

Prüfungsvorbereitung für Auszubildende in Bad Segeberg

 

Die Wirtschaftsakademie in Bad Segeberg bietet kaufmännischen Auszubildenden Unterstützung bei der Vorbereitung auf die schriftlichen Abschlussprüfungen an. Die viertägigen Prüfungsvorbereitungen jeweils ab dem 5. Oktober richten sich an angehende Groß- und Außenhandelskaufleute sowie Kaufleute für Büromanagement (Abschlussprüfung Teil 2).

 

Neben einem Präsenztraining erhalten die Teilnehmenden einen Zugang zu einer Lernplattform, über die Lernvideos, Übungsaufgaben und zusätzliche Materialien zum Download zur Verfügung gestellt werden. Anmeldungen sind bis zum 17. September möglich.

 

Weitere Informationen und Anmeldung bei Birgit von Essen von der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein (Marienstraße 37) unter Tel. (04551) 8893 27, per E-Mail an oder im Internet unter www.wak-sh.de.

 

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Foto: Wirtschaftsakademie SH

Grünstreifen werden zu Blühstreifen

(10. 09. 2020)

Was ist denn da passiert?“, fragen in den letzten Tagen Schmalenseerinnen und Schmalenseer, die den Schmiedeberg, also die Damsdorfer Straße hinauf- oder hinabgefahren sind. Am Ringreiterplatz „zieren“ derzeit zwei braune Streifen die Grünflächen. Aber nicht Zerstörungswut, sondern ein guter Zweck steckt dahinter.

 

Eine Befürchtung war schon, dass dort jemand „Gerätschaften“ ausprobiert und dabei das Erdreich umgewühlt habe. Aber dafür weisen die Streifen, die in die Grünflächen beiderseits der Straße vor dem „Grünen Hans“ gefräst wurden, viel zu gerade Konturen auf.

 

Hier werden Blühstreifen angelegt“, verrät Bürgermeister Sönke Siebke am Mittwochabend, 9. September. Wie in der Gemeindevertretung beschlossen, sollen an mehreren Stellen im Sinne des Insektenschutzes und wie landesweit vielerorts praktiziert Flächen so angelegt und präpariert werden, dass ein Rückgang der Flugkrabbler gebremst wird.

 

Noch ist das Saatgemisch nicht eingebracht und sind die Flächen nicht abschließend bearbeitet. Wenn es dazu kommt, wird wieder berichtet werden. Und im nächsten Jahr erfreuen wir uns hoffentlich an verschiedenen Orten im Dorf an zusätzlicher Blütenpracht.

 

Foto zur Meldung: Grünstreifen werden zu Blühstreifen
Foto: Keine Spur von Vandalismus - hier entsteht ein Blühstreifen

Fossilien und Kristalle am 19. September in der Kiesgrube Tensfeld

(10. 09. 2020)

Mitteilung vom GeoPark Nordisches Steinreich vom 04.09.2020:

 

Fossilien und Kristalle in der Kiesgrube

 

Vom Seeigel und Donnerkeil bis zu 500 Millionen Jahre alten Fossilien oder sogar über 1,8 Milliarden Jahre alte Gesteine haben die Kiesgruben im GeoPark Nordisches Steinreich viel zu bieten. Denn hier liegen Gesteine aus einem Altersspektrum, dass es so nur hier im Norden gibt.

 

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