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Gemeinde Schmalensee

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Amt Bornhöved

Telefon (04323) 8209

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.gemeinde-schmalensee.de

Schmalensee gehört dem Amt Bornhöved an, das wiederum ein Teil des Kreises Segeberg ist und seit 2008 seinen Sitz in Trappenkamp hat. Die Fläche der Gemeinde beträgt 8,86 Quadratkilometer. Die Gemeinde liegt am gleichnamigen, allerdings zur Gemeinde Bornhöved gehörenden Schmalensee etwa 21 Kilometer östlich von Neumünster in einer ländlichen und seenreichen Umgebung. Westlich verläuft die Bundesautobahn 21 von Bargteheide nach Kiel, die Bundesstraße 430 von Neumünster nach Plön führt durch das Gemeindegebiet. Rund 480 Menschen haben hier ihr Zuhause.

Geschichte

Wann Schmalensee tatsächlich gegründet worden ist, wissen wir nicht sicher. Die bisher erste urkundliche Erwähnung Schmalensees erfolgt am 21.10.1296: Adolf und Johannes, Grafen von Holstein, stiften eine Kirche zu Sconeborne und statten diese mit vier Hufen aus. Der Inhalt berührt Schmalensee nicht. Aber abschließend heißt es „Datum et Actum, Smalense, Anno Domini MCCXCVI, vndecim milium virginum." Ist die Urkunde am (Versammlungsort auf dem Vier) oder in Schmalensee ausgestellt worden?

Eine Urkunde, die Schmalensees Existenz eindeutig nachweist, wird am 25.01.1343 ausgestellt: Die Grafen Hinrich und Nicolaus schenken ihre Oberherrlichkeit über Schmalensee an das Kloster Preetz.

Untrennbar ist Schmalensee mit der Geschichte des Nachbarortes Bornhöved verbunden. Der Kirchspielort samt der im Jahr 1149 geweihten Vicelin-Kirche bildete stets einen Mittelpunkt, an dem sich die umliegenden Dörfer ausrichteten und wo das zentrale gesellschaftliche und politische Leben spielte. Gemeinsam mit Bornhöved und Gönnebek bildete Schmalensee das alte Amt Bornhöved. Zahlreiche Vereine, die es längst nicht mehr gibt, waren nach „Bornhöved und Umgegend" benannt.

Schmalenseer haben sich immer wieder außerhalb der Ortsgrenzen hervorgetan. Sie waren Amtsvorsteher, Kreis- und sogar Landtagsabgeordnete, führten den Vorsitz in Vereinen und Organisationen auf Amts- und Kreisebene oder vertraten die Interessen ihres Berufsstandes in der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein.

Wirtschaft und Leben

Schmalensee ist Fremdenverkehrsort, links und rechts der Bundesstraße 430 befinden sich seine besonderen Reize – der See, im Sommer zum Baden und in manchem Winter zum Schlittschuhlaufen einladend, auf der einen, weitläufige Gemarkung mit Wegen zum Wandern und Radfahren auf der anderen Seite. Mehrere Bürger bieten Gästen von nah und fern Zimmer oder Ferienwohnungen zum gemütlichen Verweilen an. Das örtliche Leben ist geprägt von landwirtschaftlichen Betrieben, Handwerks- und Kleinunternehmen, dem Gasthof Voß als kulturellem Mittelpunkt und der Kindertagesstätte im Sportlerheim. Ein modernes Glasfaserbreitbandnetz verbindet das Dorf via Internet mit jedem Punkt des Globus. Freiwillige Feuerwehr, Vogelschießer-, Sport-, Reit- und Jagdverein, Siedlergemeinschaft- und Sparklub sind nur eine Auswahl vielfältiger Organisationen, in denen sich die Einwohner für gesellige Treffen und gemeinsame Ziele zusammengeschlossen haben. Lockeres Beisammensein findet oftmals an gemeindeeigenen Orten wie der großzügigen Sportanlage mit Rasenspielfeld und Turnhalle, auf dem Bolzplatz am und im Feuerwehrhaus, auf dem gepachteten Gemeindesaal oder an der Badestelle statt.

Wappen

Das Wappen Schmalensees ist angelehnt an das Wappen eines Zweigs der Adelsfamilie von Schmalensee, deren Herkunft offenbar auf diese Gemeinde zurück geht, die hier aber keine Spuren hinterlassen hat. Zu ihrem Titel wird sie erst Jahre nach ihrem Fortgang aus Schmalensee gekommen sein. Heinrich Göttsch, Lehrer und Chronist von 1946, benutzte das Familienwappen zur Ausschmückung seines Buches, so drang es ins Bewusstsein der Schmalenseer vor.

Die Beschreibung des heutigen Wappens, entworfen von L. Leissner (Itzehoe), lautet: „Durch einen silbernen Wellenfaden erniedrigt von Rot und Blau geteilt, überdeckt mit einem fünfblättrigen, bewurzelten goldenen Schößling"

 


Aktuelle Meldungen

Dezember-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1

(01. 12. 2020)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen geben Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Weil seit Mitte März das neuartige Coronavirus das gesellschaftliche Leben beeinträchtigt und wir sehr wahrscheinlich noch einige Zeit mit Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens belegt sind, gibt es für die treue Leserschaft im Monat Dezember die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr in dieser schweren Zeit ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der erste Teil.

 

Schulfrei für die Volkszählung: In Preußen beziehungsweise im Deutschen Reich findet am 1. Dezember, vor 135 Jahren, eine Allgemeine Volkszählung statt. An diesem Dienstag findet kein Schulunterricht statt, damit die Lehrer sich am „Zählgeschäft“ beteiligen können. Im Januar 1886 liegen die Ergebnisse vor. Demnach hat Schmalensee am Tag der Zählung insgesamt 304 ortsanwesende Einwohner. Fünf Jahre später, am 1. Dezember 1890, werden in Schmalensee nur 280 Personen gezählt.

 

Schmalensee wählt mehrheitlich konservativ: Am 2. Dezember 1990, vor 30 Jahren, findet die erste gesamtdeutsche Wahl zum Deutschen Bundestag statt. Zwei Monate nach der Wiedervereinigung sind die Deutschen in Ost und West bei der zur „Schicksalswahl“ stilisierten Abstimmung zum Urnengang aufgefordert. CDU und FDP erringen einen deutlichen Sieg, erzielen zusammen über 55 Prozent und können den Fortgang der Wiedervereinigung federführend gestalten. Auch im Bundestagswahlkreis 8 Segeberg/Stormarn-Nord werden die Christdemokraten mit ihrem Direktkandidaten Peter-Kurt Würzbach aus Klein Rönnau klare Sieger. 49,2 Prozent kann Würzbach auf sich vereinen. In Schmalensee erhält die CDU 51,7 Prozent der Zweitstimmen, 1987 waren es 50,4 Prozent. Auf die SPD entfallen hier 30,8 (30,0), FDP 7,7 (9,6) und Grüne 5,6 (8,9). Ein Blick auf die abgegeben Zweitstimmen (für die Landeslisten) zeigt aber auch „Ausreißer“: Vier Schmalenseer wählen die rechtsextremen Republikaner, einer sogar die NPD. Die Nachfolgepartei der früheren DDR-Staatspartei SED, die PDS (heute Die Linke) erhält ebenfalls eine Stimme.

 

Nationalsozialisten auf dem Vormarsch: Am 3. Dezember 1930, vor 90 Jahren, berichtet das Segeberger Kreis- und Tageblatt von einer sehr gut besuchten Versammlung der Ortsgruppe der NSDAP. Deren (ungenannter) Vorsitzender weist in seiner Begrüßung darauf hin, „daß Bornhöved in kurzer Zeit eine Hochburg der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei geworden“ sei. Der Redner des Abends, der Kieler Stadtverordnete Petersen, skizziert die augenblickliche Lage der Landbevölkerung: „Der heutige Staat gleicht einem sinkenden Schiff. Nicht nur der Weltkrieg, sondern auch die Revolution ging verloren. Die zahllosen Zwangsversteigerungen von bäuerlichen Betrieben, 16.000 Selbstmorde im Jahr und täglich 10.000 Offenbarungseide eben ein Bild des heutigen Wirtschaftssystems.“

 

Züchter setzen auf Ehrenamtler aus Schmalensee: Der Kreisverein Schwarzbunte Schleswig-Holsteiner hält am 5. Dezember 1925, vor 95 Jahren, im Kreisbauernhaus eine Generalversammlung ab. Die Schmalenseer Willy Harder und Ernst Stegelmann werden in die Körkommission für die Jahre 1926-28 gewählt. Rechnungsprüfer für das Jahr 1925 werden Hugo Saggau und Peter Nagel. Dr. Kitzig vom Tierseucheninstitut Kiel referiert über „Die Rindertuberkulose und deren Bekämpfung“.

 

7.500 DM für alte Schule: Die Gemeinden Bornhöved, Gönnebek und Schmalensee bilden den ursprünglichen Kern des Amtes Bornhöved, das erst nach dem Zweiten Weltkrieg um die Dörfer des Amtes Stocksee erweitert wurde. Am 5. Dezember 1960, vor 60 Jahren, wickelt u.a. die Schmalenseer Gemeindevertretung ein Altprojekt ab: Die frühere von allen drei Gemeinden errichtete Schule in Bornhöved ist verkauft worden, 7.500 D; fließen in den Gemeindehaushalt. Aus diesem bezahlt Schmalensee im Jahr 1961 an Amtsumlage 2.836 DM, an Kreisumlage runde 5.900 DM

 

Unfall mit drei Lastwagen: Die Segeberger Zeitung berichtet am 6. Dezember 1950, vor 70 Jahren, von einem Verkehrsunfall auf der Straße Schmalensee – Bornhöved, in den gleich drei Lkw verwickelt sind. Demnach wird einer davon vollständig zertrümmert, der Fahrer erleidet eine leichte Quetschung an der Brust. Eineinhalb Stunden lang ist die Straße für die Bergungsarbeiten gesperrt.

 

Schmalenseer in Kirchenämter gewählt: In der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Bornhöved finden Wahlen statt. Bis zum 14. Oktober konnten Vorschläge eingereicht werden. Nur 768 von 4.558 Stimmberechtigten nehmen im Kirchspiel am Wahlgang teil. Aus Schmalensee werden Burkhard Saggau (268 Stimmen) und Waltraud Detlof (235) in den Kirchenvorstand (heute Kirchengemeinderat) gewählt.

 

Heimatabend op Platt in Schmalensee: „De Vaderländisch Fruenverein för Bornhövd un Uemgegend givt en groten plattdütschen Unnerhollungsabend mit Danz nah olldütsch Maneer, abends Klock 8 bi Voß.“ So wird im Segeberger Kreis- und Tageblatt mittels Anzeige für einen Heimatabend am 11. Dezember 1920, vor 100 Jahren geworben. Im Nachgang erfahren die Leser in einem Bericht der Zeitung, dass unter Einbindung zahlreicher Gäste für Musik und Volkstänze – in Tracht – und zahlreiche Geschichten nebst Vortrag über „Schmalensees ole Tiden“ eine sehr erfolgreiche Veranstaltung im Saal des Gasthofs stattfindet, die dem ausrichtenden Vaterländischen Frauenverein für Bornhöved und Umgebung einen satten Überschuss an Einnahmen und Spenden für seine Arbeit beschert.

 

Kurzschluss sorgt für Großalarm: Ein Kurzschluss in der Lichtleitung eines Stalles in der „Siedlung“ am Ringreiterplatz führt am 11. Dezember 1970, vor 50 Jahren, zu einem Brand. Um eine Schlauchleitung vom See zur Brandstelle von bis zu 1.000 Meter legen zu können, löst Schmalensees Wehrführer Hermann Heiden Großalarm aus, so dass auch die Wehren aus Bornhöved, Trappenkamp und Tarbek zur Unterstützung anrücken. Allerdings gelingt es der Ortswehr, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Es entsteht ein Sachschaden zwischen 5.000 und 6.000 DM.

 

Hohe Spendenbereitschaft für Soldaten: Im Dezember 1915, vor 105 Jahren, ist das Geschehen des Ersten Weltkriegs im Segeberger Kreis- und Tageblatt allgegenwärtig. Am 12. Dezember 1915 wird vom Militärverein Bornhöved berichtet, dessen Bezirk die Gemeinden Bornhöved, Tarbek, Schmalensee, Gönnebek, Belau, Ruhwinkel und Schönböken umfasst. Dieser hat reichliche Geldspenden gesammelt. Für 603,50 RM können 300 Pakete an die Front verschickt werden. Bereits am 3. Dezember ist zu in der Zeitung zu lesen, dass für die Soldaten aus Schmalensee, die das Weihnachtsfest im Felde verbringen müssen, so reichlich Spenden gesammelt worden sind, dass aus der Gemeinde pro Mann zwei Päckchen geschickt werden können. Jeder erhält unter anderem ein Pfund Butter.

 

Meierei schreibt im Jubiläumsjahr Verluste: Die Meiereigenossenschaft Schmalensee hält im Dezember 1935, vor 85 Jahren, ihre ordentliche Mitgliederversammlung ab. Die Genossenschaft hat laut Bericht des Segeberger Kreis- und Tageblatts vom 12. Dezember im Geschäftsjahr Verlust gemacht, der aber aus der Rücklage gedeckt wird. Das Aufsichtsratsmitglied Hellmut Saggau und Vorstandsmitglied Hugo Saggau werden durch Zuruf wiedergewählt. Eine neue Satzung, eine Geschäftsordnung und eine Milchlieferungsordnung werden verabschiedet. Fünf- bis sechsmal im soll der Fettgehalt der Milch untersucht werden. Wer in der Meierei seine Futterkartoffeln dämpfen lässt, zahlt zukünftig 5 Pfennig je Zentner. Die Genossenschaft blickt in diesem Monat auf ihr 50-jähriges Bestehen, was gefeiert werden soll. Dazu, so der Beschluss, sollen alle Milchlieferanten mit den in ihren Betrieben im Kuhstall tätigen Mitarbeitern – Schweizer, Melker usw. – am Fest teilnehmen.

 

Vorweihnachtliches Konzerterlebnis: Der Bürgerverein Bornhöved veranstaltet am 12. Dezember 1965, vor 55 Jahren, zum zweiten Mal gemeinsam mit der Gemeinde und der Kirchengemeinde Bornhöved ein vorweihnachtliches Konzert in der Vicelin-Kirche. Das Holsteinische Kammerorchester unter der Leitung von Raimund Schneider und unter Mitwirkung der Sopranistin Helen Bovbjerg spielt u.a. Werke von Mozart, Haydn, Boyce und Johann Ludwig Bach.

 

Sieg der Segeberger „Sportfraktion“: Kontrovers debattiert der Segeberger Kreistag am 13. Dezember 1990, vor 30 Jahren, über den Haushalt für das Jahr 1991. Der sieht Einnahmen und Ausgaben von 225 Millionen DM vor. Allein die Personalkosten stehen bei über 32 Millionen DM. Nur CDU und FDP tragen den Haushalt, in einzelnen Themenfeldern sind die Grenzen nicht so klar gezogen: Als Politiker von SPD und Grünen den Vorstoß unternehmen, an der Bezuschussung des Sportes zu kratzen, ruft dies die „Sportfraktion“ im Kreistag auf den Plan. Mit dem Schmalenseer Hans Siebke (CDU, Vorsitzender des Kreissportverbandes) und dem Seedorfer Manfred Frank (SPD, Vorsitzender des Kreishandballverbandes und des Berliner SC) stehen starke Torleute zwischen den Pfosten. Die Sportfraktion, der noch weitere Kreistagsabgeordnete angehören, kann nicht nur die angedachten Einsparungen abwehren, sie bringt den Kreistag sogar dazu, eine Verpflichtungsermächtigung über 1 Million DM für das Jahr 1993 auszusprechen, was dem organisierten Sport im Kreis Segeberg finanzielle Planungssicherheit über 1991 hinaus bringt. Punkt, Satz und Sieg.

 

 

 

Foto zur Meldung: Dezember-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1
Foto: Tempo-Wagen-Werbung SKTB 14.12.1940

Coronavirus: Erlebniswald kann in der Lockdown-light-Verlängerung wieder öffnen

(29. 11. 2020)

Mitten in die Nachrichtenlage, dass der angesichts wieder gestiegener Corona-Infektionszahlen ab dem 2. November verhängte „Lockdown light“ eine Verlängerung bis zum 20. Dezember erfährt, wurde für Schleswig-Holstein doch die eine oder andere Lockerung der Schutzmaßnahmen in Aussicht gestellt. Und auch wenn erst ab dem morgigen 30. November eine neue Landesverordnung Gültigkeit haben wird, ist doch davon auszugehen, dass, ebenfalls ab morgen, u.a. der Erlebniswald Trappenkamp wieder seine Tore öffnen darf.

 

Grund zu dieser sehr festen Annahme, die auch schon die Presse aufgegriffen hatte, ist eine Medien-Information des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND) vom 26. November: Darin erklärt Landesumweltminister Jan Philipp Albrecht: „Außengelände von Tierparks in Schleswig-Holstein können öffnen.“

 

Die Weitläufigkeit der Außenbereiche gewährleiste, dass Abstände gewahrt und obendrein Hygienekonzepte angewandt werden können. Alle Indoor-Angebote jedoch sowie die Gastronomien müssen geschlossen bleiben.

 

Für den Erlebniswald Trappenkamp heißt dies: Ab Montag, 30. November, wird von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Vor einem Besuch sollte man sich aber vergewissern und erst auf die Homepage www.erlebniswald-trappenkamp.de schauen. Dort gibt es auch die Öffnungszeiten und Eintrittspreise – die reduziert werden, weil ja nicht alles zugänglich sein wird, etwa das Waldhaus. Die großzügige Parklandschaft mit den Wildtiergehegen und die Spielflächen sollen aber genutzt werden können.

 

Mund-Nase-Bedeckungen müssen trotz des Aufenthalts an der frischen Luft mitgeführt werden – spätestens beim Betreten von Gebäuden (Toiletten) sind diese zu tragen. Möglichkeiten zur Handdesinfektion gibt es auch, u.a. am Eingang und bei den Toiletten. Mindestabstände von 1,5 Meter sind überall einzuhalten, auch auf den Spielgeräten.

 

Die nächste Schließung des Erlebniswaldes ist übrigens Corona-unabhängig schon sicher: Vom 22. Dezember bis 4. Januar werden wegen der Feiertage und der jährlichen Inventur die Tore wieder geschlossen bleiben.

Foto zur Meldung: Coronavirus: Erlebniswald kann in der Lockdown-light-Verlängerung wieder öffnen
Foto: Coronavirus: Erlebniswald kann in der Lockdown-light-Verlängerung wieder öffnen

Achtung Vereine: Geänderte Annahmezeit für den Blickpunkt um den Jahreswechsel

(28. 11. 2020)

Diese Info ist wichtig für alle, die um den Jahreswechsel Einladungen und Informationen im amtlichen Mitteilungsblatt BLICKPUNKT BORNHÖVED veröffentlichen möchten.

 

Letzte Abgabe für die 52. KW: am 17. Dezember

 

Der den BLICKPUNKT druckende khm-Verlag hat wegen der Feiertags-Konstellation geänderte Annahmezeiten angekündigt:

 

Für die 52. Kalenderwoche 2020 mit Erscheinungstag Mittwoch, 23. Dezember, müssen Beiträge bis Donnerstag, 17. Dezember vorliegen.

 

Mitteilungen sind über das Amt Bornhöved () bis 9 Uhr einzureichen.

 

Letzte Abgabe für die 53. KW: am 22. Dezember

 

Für die 53. Kalenderwoche 2020 (endet am 3. Januar) mit Erscheinungstag Mittwoch, 30. Dezember, müssen Beiträge bis Dienstag, 22. Dezember bei der o.a. Adresse vorliegen.

 

Kein Blickpunkt in Woche 1/2021

 

Außerdem weist der Verlag darauf hin, dass in der 1. Kalenderwoche 2021 KEIN Blickpunkt erscheint. Erst in der 2. KW mit Erscheinungstag 14. Januar 2021, wird es das amtliche Mitteilungsblatt wieder geben.

 

Abgabeschluss für Mitteilungen und Berichte für diese Ausgabe ist am 7. Januar 2021, um 9 Uhr unter der o.a. Adresse in der Amtsverwaltung Bornhöved.

Foto zur Meldung: Achtung Vereine: Geänderte Annahmezeit für den Blickpunkt um den Jahreswechsel
Foto: Achtung Vereine: Geänderte Annahmezeit für den Blickpunkt um den Jahreswechsel

Wohin mit Druckerpatronen und Tonerkartuschen? Recycling gegen Kinderdemenz

(27. 11. 2020)

Auf den Recyclinghöfen des Wege-Zweckverbandes der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV), zum Beispiel Damsdorf/Tensfeld, können ab sofort in der Sammelstation für Umwelt- und Sozialprojekte auch Druckerpatronen und Tonerkartuschen abgegeben werden – für den guten Zweck: Der dem WZV nahestehende Martin-Meiners-Förderverein für Jugend- und Umweltprojekte möchte mit daraus gewonnenen Erlösen die Arbeit gegen die sogenannte Kinderdemenz unterstützen.

 

Mitteilung des Martin-Meiners-Fördervereins vom 20.11.2020:

 

Was haben ausgediente Druckerpatronen mit Kinderdemenz, der unheilbaren Neuronalen Ceroid Lipofuszinose (NCL), zu tun? Eine Antwort gibt es auf den Recyclinghöfen des WZV (Wege-Zweckverband der Gemeinden des Kreises Segeberg). Dort können jetzt leere Druckerpatronen und Tonerkartuschen von Originalherstellern für eine Zukunft ohne Kinderdemenz abgegeben werden.

 

Dazu hat der Martin-Meiners-Förderverein seine „Sammelboxen für Umwelt- und Sozialprojekte“, die auf den Recyclinghöfen in Schmalfeld, Norderstedt, Bad Segeberg und Damsdorf/Tensfeld stehen, neugestaltet. Neben Handys, CDs und Korken stehen jetzt Boxen für Druckerpatronen und Tonerkartuschen zur Verfügung.

 

Mehr als 80 Millionen Patronen fallen allein in Deutschland pro Jahr an, die nach Gebrauch häufig im Restabfall landen. Und das, obwohl sich leere Patronen und Kartuschen aus Druckern gängiger Markenhersteller ohne Qualitätsverlust recyceln lassen. Sie können drei bis fünf Mal wieder befüllt werden. Die Erlöse aus dem Verkauf der recycelten Patronen und Kartuschen erhält zu 100 Prozent die NCL-Stiftung (Neuronale Ceroid Lipofuszinose) in Hamburg.

 

Wie kam es dazu? Der Leiter des Recyclinghofes Norderstedt und junger Vater, Oliver Zebold, musste nach der Geburt seines Sohnes bangen, weil eine unheilbare Erbkrankheit bei dem Neugeborenen vermutet wurde. Sensibilisiert durch diese Erfahrung, war er besonders hellhörig, als Josephine Rath, bei der Stiftung verantwortlich für Unternehmenskooperationen und Marketing, anrief, um nach einer Zusammenarbeit zu fragen.

 

Die Neuronale Ceroid Lipofuszinose (NCL) ist eine tödliche, bislang unheilbare Stoffwechselerkrankung, die im Volksmund auch als Kinderdemenz bezeichnet wird. Zunächst entwickeln sich die Kinder ihrem Alter entsprechend, doch dann folgen recht schnell Erblindung, geistiger Abbau, epileptische Anfälle und Verlust von Sprache und Motorik. Die Betroffenen sterben im Alter von 20 - 30 Jahren. Die NCL-Stiftung setzt sich aktiv für eine Zukunft ohne Kinderdemenz ein. Sie forscht daran, Kinderdemenz therapierbar zu machen. Betroffenen Kindern möchte sie bislang fehlende Therapie- und Heilungsansätze in Aussicht stellen.

 

Dazu betreibt sie, auch auf internationaler Ebene, Netzwerkausbau, Wissensvermittlung sowie Öffentlichkeitsarbeit.

 

Beteiligt an der Initiative sind die Stiftung It’s for Kids und die Firma Umweltbox als Recyclingunternehmen. Der Experte für Druckerpatronen, Ansgar Thiele, engagiert sich bei der Stiftung It’s for Kids, der Organisation, die durch Kreativspenden Geld für verschiedene Kinderhilfsprojekte sammelt. Die „Umweltbox“ arbeitet die leeren Druckerpatronen und Toner-kartuschen wieder auf, für den guten Zweck.

 

Druckerpatronen entsorgen und damit etwas Gutes für Kinder und die Umwelt tun? Wer im Betrieb, Verein oder Verwaltung eine Umweltbox für Druckerpatronen und Tonerkartuschen aufstellen möchten, kann direkt kontaktieren. Mit It’s for Kids werden diese recycelt und der Erlös kommt der Stiftungsarbeit zugute.

 

Das Foto vom MMF:

Neu in der Sammelstation für Umwelt- und Sozialrojekte: Druckerpatronen für eine Zukunft ohne Kinderdemenz und für den Umweltschutz. Die InitiatorInnen (v.li.) Ansgar Thiele, Stiftung It`s for kids; Bettina Kramer, MMFV; Oliver Zebold, WZV und Josephine Rath, NCL-Stiftung, bei der Einweihung auf dem Recyclinghof in Bad Segeberg.

 

Der Martin-Meiners-Förderverein für Jugend- und Umweltprojekte e.V. engagiert sich seit über zehn Jahren für Projektarbeiten, Vortrags- und Seminarveranstaltungen, sowie Führungen zu umweltrelevanten Themen, um Kinder und Jugendliche in ihrem eigenverantwortlichen und umweltbewussten Handeln zu fördern. Der Verein ist an Netzwerken mit anderen Institutionen aus Umweltschutz und Umweltbildung beteiligt und fördert sie.

 

Projekte, wie Pflanzwettbewerbe, Nistkasten-Aktionen und Papierschöpfen sind fester Bestandteil der Arbeit für Schulen. Das Projekt „Dem Abfall auf der Spur“ bringt Kinder mit Unterstützung der Stiftung Sparkasse, die den Bustransfer finanziert, auf die Recyclinghöfe des WZV. Dort erleben Kinder altersgerecht die Welt des Abfalls und Recyclings. Der Verein ist seit 2008 Einsatzstelle für das Freiwillige Ökologische Jahr in Schleswig-Holstein. Die FÖJ-ler sind an allen Projekten aktiv beteiligt. Sie leiten und koordinieren sie. Mit Naturschutzinitiativen aus dem Kreis Segeberg hat der Verein ein Erlebnis- und Lernprogramm aufgestellt, das am LernOrt Forscherhütte auf der renaturierten Deponie stattfindet. 2017 wurde der MMFV als Bildungseinrichtung für Nachhaltigkeit zertifiziert.

 

Der WZV gründete den gemeinnützigen Verein 2005 in Gedenken an Martin Meiners, der 17 Jahre lang Vorsitzender der WZV-Verbandsversammlung war.

 

Foto zur Meldung: Wohin mit Druckerpatronen und Tonerkartuschen? Recycling gegen Kinderdemenz
Foto: Wohin mit Druckerpatronen und Tonerkartuschen? Recycling gegen Kinderdemenz

Polizei warnt vor falschen Polizisten am Telefon

(26. 11. 2020)

Am 17. November, so die Polizeidirektion Bad Segeberg in einer Mitteilung, hat es im Raum Wahlstedt und Daldorf Anrufe durch falsche Polizisten gegeben. In der jüngeren Vergangenheit ist immer wieder von solchen Telefonanrufen zu lesen. Ziel ist es, meist ältere Mitbürger um ihr Erspartes zu bringen.

 

Hier Auszüge aus besagter Mitteilung:

 

Der jüngste Fall

 

Der angebliche Beamte der Polizeistation Wahlstedt teilte den Angerufenen mit, dass es zur Festnahme von Tätern gekommen sein. Man habe bei diesen einen Zettel mit der Adresse ihrer potentiellen Opfer gefunden. Weiterhin fragte der vermeintliche Polizist nach im Haushalt befindlichen Wertgegenständen. Am Telefon wurde die Wahlstedter Vorwahl angezeigt. Die lebensälteren Angerufenen verhielten sich richtig, beendeten das Gespräch und wendeten sich an die richtige Polizei. Entsprechend ist es noch nicht zu Vermögensschäden gekommen.

 

Die Masche

 

Derartige Anrufe sind ein bundesweites Phänomen, das oftmals durch überörtliche Täter begangen wird. Unbekannte Anrufer versuchen immer wieder mittels dieser Masche an Bargeld und Wertgegenstände zu kommen.

 

Der Fantasie der Betrüger sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Nicht selten werden sie am Telefon aufdringlich oder betteln regelrecht um Hilfe. Oftmals verfügen die Betrüger sogar über Detailwissen und verunsichern die Bürgerinnen und Bürger dadurch enorm. Die Zielrichtung ist dabei immer dieselbe. Die "Opfer"

sollen Bargeld besorgen und es den Betrügern aushändigen.

 

Am Telefon geben sich Betrüger als vertrauenswürdige Personen aus, um Geld zu erbeuten. Die Täter schaffen es, ältere Menschen am Telefon zu verunsichern oder zu verängstigen. Viele sind dann bereit, Bargeld oder Wertsachen an die Kriminellen zu übergeben.

 

So gehen die Täter vor:

 

Falsche Polizeibeamte: Die Täter täuschen durch die im Display angezeigte Rufnummer vor, von der Polizei zu sein (z. B. 110 oder Nummer der örtlichen Polizeidienststelle).

 

Die Betrüger warnen beispielsweise vor einem geplanten Einbruch. Den Betroffenen bieten sie an, Bargeld oder Wertsachen von einem Kriminalbeamten an einen „sicheren Ort“ bringen zu lassen. Sie geben vor, nach der akuten Gefahr alles zurückzubringen.

 

Weitere Maschen: Betrüger warnen vor Falschgeld, das überprüft werden muss, oder vor Kriminellen, die das Konto der Angerufenen plündern wollen.

 

Enkeltrick: Die Betrüger rufen meist bei älteren und alleinlebenden Personen an und geben sich als Verwandte, Enkel oder auch gute Bekannte aus. Immer bitten sie kurzfristig um Bargeld.

 

Vorgetäuscht wird ein finanzieller Engpass oder eine Notlage, beispielsweise ein Autokauf oder ein Unfall. Die Lage wird immer als äußerst dringlich dargestellt, um das Opfer unter Druck zu setzen. Sobald es bereit ist zu bezahlen, wird ein Bote geschickt, um das Geld abzuholen. Hat der Betroffene die geforderte Summe nicht zu Hause, wird er gebeten, unverzüglich zur Bank zu gehen, um dort den Betrag abzuheben. Nicht selten ruft der Täter sogar ein Taxi, wenn das Opfer den Weg nicht zu Fuß bewältigen kann.

 

Gewinnversprechen: Die Betrüger versprechen ihren Opfern am Telefon hohe Gewinne. Die Methode ist immer ähnlich: Vor einer Gewinnübergabe werden die Betroffenen aufgefordert, eine Gegenleistung zu erbringen. Sie sollen Gebühren bezahlen, kostenpflichtige Telefonnummern anrufen oder an Veranstaltungen teilnehmen, auf denen minderwertige Ware zu überhöhten Preisen angeboten wird.

 

Der Appell

 

Die Polizei ruft insbesondere ältere Menschen dazu auf, bei derartigen Anrufen hellhörig zu werden und umgehend die Polizei zu informieren. Darüber hinaus rät die Polizei jüngeren Familienangehörigen, ihre lebensälteren Verwandten und Bekannten für das Thema zu sensibilisieren.

 

Zudem können sich besorgte Bürger bei bestehender Unsicherheit im Umgang mit derartigen Anrufen an jede örtliche Polizeidienststelle oder gleichermaßen an das Sachgebiet Prävention der Polizeidirektion Bad Segeberg wenden (Standort

Pinneberg: 04101 202-0). Dort erhalten vermeintliche Opfer, aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter örtlicher Geldinstitute, entsprechende Hinweise.

 

Tipps für Ihre Sicherheit

 

  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Legen Sie den Hörer auf, wenn Ihnen etwas merkwürdig erscheint.
  • Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen.
  • Sprechen Sie mit Ihrer Familie oder anderen Vertrauten über den Anruf.
  • Wenn Sie unsicher sind: Rufen Sie die Polizei unter 110 (ohne Vorwahl) oder Ihre örtliche Polizeidienststelle an. Nutzen Sie nicht die Rückruftaste.

 

 

Foto zur Meldung: Polizei warnt vor falschen Polizisten am Telefon
Foto: Polizei warnt vor falschen Polizisten am Telefon

IHK berät am 1. Dezember Gründer und Unternehmer

(26. 11. 2020)

Mitteilung der IHK zu Lübeck vom 20.11.2020:

 

Mit ihrer Initiative „Mein Unternehmen Zukunft“ hat es sich die IHK zu Lübeck zur Aufgabe gemacht, Gründer und Selbstständige noch besser zu unterstützen. Ein Schwerpunkt des Beratungsangebots ist das Thema Finanzierung: Wie kann ein Gründer oder ein Selbstständiger sein Ziel auch ohne ausreichende Eigenmittel erreichen? Welche Zuschüsse und zinsverbilligte Darlehen für die Finanzierung gibt es?

 

Unternehmen sollten ihre individuelle und optimale Finanzierung aus Bausteinen vieler Förderprogramme zusammenstellen. Welche Möglichkeiten es dafür gibt, erfahren Interessenten beim gemeinsamen „Beratungstag Unternehmensförderung und -finanzierung“ von IHK zu Lübeck und Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) am Dienstag, 1. Dezember 2020.

 

Existenzgründer und bestehende Unternehmen sind eingeladen, sich von den Förderlotsen der IB.SH und Experten der IHK kostenfrei beraten zu lassen. Für die virtuellen, 60-minütigen Einzelgespräche nutzt die IHK die Plattform Zoom.

 

Teilnehmer benötigen nur einen Computer mit Internetverbindung und ein Mikrofon. Eine Kamera ist von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich. Anmeldung und individuelle Terminvergabe bei der IHK zu Lübeck, Julia Zeglin, Telefon: (0451) 6006-177 oder per E-Mail unter: .

Foto zur Meldung: IHK berät am 1. Dezember Gründer und Unternehmer
Foto: IHK berät am 1. Dezember Gründer und Unternehmer

Informationen zur Windkraftplanung „Schmalensee Süd“

(25. 11. 2020)

Wie angekündigt fand am 24. November im Gemeindesaal ein Informationsgespräch zum geplanten Bau weiterer Windkraftanlagen im Süden der Gemeinde Schmalensee statt. Teilnehmer waren Gemeindevertreter und Ausschussmitglieder sowie Vertreter der Firmen Neue Energien (Heeck) und Denker & Wulf (DWAG).

 

Beide Firmen stellten gemeinsam das geplante Vorgehen auf Flächen in der Gemeinde Schmalensee vor. Absicht ist, dass auf solchen an der südlichen Gemarkungsgrenze, südlich der Damsdorfer Straße, drei Windkraftanlagen errichtet werden sollen – zwei von der Firma Heeck, eine von der der DWAG. Letztere beabsichtigt zudem, noch weiter südlich sowie im Bereich der bereits vorhandenen zwei Anlagen (also nördlich der Verbindungsstraße Schmalensee – Damsdorf), jeweils auf Damsdorfer Gebiet je eine weitere Anlage zu errichten. Somit ist eine Kulisse von sieben Anlagen zu erwarten.

 

Im Rahmen der gemeinsamen Projektvorstellung beider Firmen wurde auch auf im Vorwege durch die Gemeinde gemachte Einwände eingegangen, etwa was das Landschaftsbild (Einheitlichkeit der Kulisse) und die Nachtbefeuerung angeht. Diese und weitere Punkte soll ein städtebaulicher Vertrag regeln, den die Gemeindevertretung zu beschließen hat. Gleiches gilt für die Gestaltung der Verlegung weiterer Kabel aus dem entstehenden Windpark zum Umspannwerk Bornhöved durch den „Höllenhorstweg“.  

 

Der Abendtermin galt der Information der Kommunalpolitik. Es wurden keine Beschlüsse gefasst und keine Verträge unterschrieben. Die Gemeinde lässt sich zunächst rechtlich beraten, um dann in den Gremien die Arbeit fortzusetzen.

 

Bericht: Christian Detlof

Foto zur Meldung: Informationen zur Windkraftplanung „Schmalensee Süd“
Foto: Windenergie am 24.11.2020 Thema in Schmalensee

WZV warnt vor Lithium-Ionen-Akkus im Hausmüll

(24. 11. 2020)

Mitteilung des Wege-Zweckverbandes der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV) vom 19.11.2020:

 

Nach Bränden auf den WZV-Recyclinghöfen: Empfehlungen zum Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus

 

Im Oktober kam es zu Brandvorfällen auf zwei Recyclinghöfen des WZV. Ursache waren höchstwahrscheinlich Lithium-Ionen-Akkus, die ungesichert im Restmüll entsorgt wurden.

 

Diese hochleistungsfähigen Spezialbatterien finden auch in Privathaushalten eine immer weitere Verbreitung. Sie sind unter anderem in Notebooks und Smartphones, in Spielzeug oder Gartengeräten verbaut und an der Kennzeichnung „Li“ oder „Li-ion“ zu erkennen. Auch Elektroautos, Pedelecs oder E-Scooter werden mit Lithium-Ionen-Akkus angetrieben. 

 

Gegenüber anderen Batterien und Akkus bieten die so genannten Hochenergiebatterien viele Vorteile: z.B. hohe Zellspannung (mehr Volt), kein Memory-Effekt (Kapazitätsverlust bei Teilentladung) und geringe Selbstentladung. Diese enorme Leistungsfähigkeit geht jedoch mit einer Reihe von Sicherheitsrisiken einher, welche die Fachkräfte auf den Recyclinghöfen genau kennen und bei der Entsorgung beachten.

 

Wenn die Geräte, in denen die Akkus verbaut sind, nicht mehr benötigt werden, können sie auf den Recyclinghöfen des WZV kostenfrei entsorgt werden. Ganz wichtig ist dabei, dass diese Geräte an der Anmeldung separat angezeigt werden. 

 

Keinesfalls dürfen die Akkus einfach mit in einen Sammelcontainer oder eine Schüttbox geworfen werden. Die Mitarbeiter/innen nehmen die entsprechenden Geräte gern entgegen und kümmern sich um die sichere Entsorgung.

 

Für Hochenergie-Akkus, beispielsweise aus Elektroautos, gibt es eigene Sammel- und Rücknahmesysteme der Hersteller.

 

Foto: WZV


 

Foto zur Meldung: WZV warnt vor Lithium-Ionen-Akkus im Hausmüll
Foto: Homepage - WZV warnt vor Lithium-Ionen-Akkus 19.11.2020

Lebenssaft dringend nachgefragt – Blutspende am 24. November in der Sventana-Schule möglich

(22. 11. 2020)

Stand 21. November, 18 Uhr, findet dieser Blutspendetermin statt:

 

Blutspende am Dienstag, 24. November 2020, von 16.30 bis 19.30 Uhr in der Sventana-Schule Bornhöved, Jahnweg 6.

 

Sie erreichen die Spenderäumlichkieten der Sventana-Schule über den Jahnweg direkt links nach der Schulhofeinfahrt, wo auch geparkt werden kann.

 

Aus dem Internetauftritt des Blutspendedienstes:

 

Da es durchaus zu Änderungen kommen kann, bittet der Blutspendedienst Nord-Ost Sie, sich kurzfristig über die Verfügbarkeit von Spendeorten und Spendezeit tagesaktuell entweder über die Terminsuche (aufwww.blutspende-nordost.de) oder über die kostenlose Servicenummer 0800 11 949 11 zu informieren.

 

Reservieren Sie sich bitte online vorher einen Termin, um Wartezeiten zu vermeiden und dem vorgeschriebenen Mindestabstand gewährleisten zu können. Spender ohne eine Terminreservierung können in der momentanen Situation nur nach freier Kapazität zur Blutspende angenommen werden.

 

Bitte seien Sie erst kurz vor Ihrer Terminreservierung vor Ort (max. 10 Minuten), so vermeiden Sie Wartezeiten und Menschenansammlungen. Vielen Dank!

 

Zudem wird derzeit kein regulären Imbiss gereicht, sondern jeder Spender erhält einen Imbissbeutel zum Mitnehmen.

 

Auf Wunsch können Sie sich im Rahmen Ihrer Blutspende auch als Stammzellspender registrieren lassen.

 

Zusätzliche Informationen erhalten Sie außerdem über den Internetauftritt des Blutspendedienstes. Zum Beispiel zu den Schutzmaßnahmen wegen der Corona-Pandemie, zum möglichen Spenden-Check,

Foto zur Meldung: Lebenssaft dringend nachgefragt – Blutspende am 24. November in der Sventana-Schule möglich
Foto: Lebenssaft dringend nachgefragt – Blutspende am 24. November in der Sventana-Schule möglich

Windpark „Schmalensee Süd“: Fraktionen erhalten Informationen am 24. November

(21. 11. 2020)

In das Verfahren um den Windpark „Schmalensee Süd“ kommt Bewegung. Bekanntlich wollen zwei Projektoren in der Gemarkung, südlich der Damsdorfer Straße an der Grenze zum Nachbarort, mehrere Windkraftanlagen errichten. Die Rede ist von vier WKA in dem neu ausgewiesenen Bereich. Am kommenden Dienstag, 24. November, werden die Fraktionen der Gemeindevertretung über das geplante Vorgehen und die Inhalte eines Entwurfs eines städtebaulichen Vertrags informiert. Das Treffen um 19.30 Uhr im Gemeindesaal findet ohne weitere Öffentlichkeit statt. 

 

Das Streitthema der jüngeren Vergangenheit in Schmalensee war und ist die Windkraft. Ging es ab 2013 um die Frage des „ob“, steht angesichts der Absichten von Landesplanung (und von Investoren und Landbesitzern) und des Vorgehens vom  Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) für Schmalensees Gemeindevertretung die Frage des „wie“ im Fokus. Denn dass dieses Projekt zur Realisierung kommt, daran führt wohl kein Weg vorbei. 

 

Worum geht es am 24. November?

 

Eine Herausforderung ist, dass verschiedene Firmen mit Landbesitzern im betreffenden Bereich zusammenarbeiten. Eine Forderung der Schmalenseer Gemeindevertretung bisher war, dass beide Projektierer sich abstimmen – mit Erfolg: Nach einigem Hin und Her haben sich die beiden Windenergieunternehmen Denker & Wulf AG (Sehestedt) und Neue Energien Ingenieurplanungen GmbH (Heeck; Mühbrook) auf eine gemeinsame Konzeptvorstellung im geplanten Windpark „Schmalensee Süd“ verständigt. 

 

Die Kommunalpolitik will sich dieses Konzept anhören und auch die Inhalte eines städtebaulichen Vertrags erläutert bekommen. Da es sich nicht um eine Zusammenkunft eines Beschlussorgans handelt, wird auch keinerlei Beschluss gefasst oder ein Vertrag unterschrieben werden. In einer Diskussion im Zuge der Gemeindevertretung am 17. November war das Wort „Verhandlung“ mehrfach gefallen – Verhandlungen sollen allerdings erst im Nachgang erfolgen, die Gemeindevertreter wollen den Vertragsentwurf außerdem anwaltlich prüfen lassen.

 

Wie kann der Bürger eingebunden werden?

 

Eine breite Bürgerbeteiligung, zum Beispiel im Rahmen einer in solchen Fällen üblichen Einwohnerversammlung, ist angesichts der Corona-Pandemie schwer umzusetzen. Schon jetzt ist die Zahl der Zuhörer bei Gremiensitzungen limitiert. In der jüngsten Sitzung der Gemeindevertreter verabredeten diese, dass über die Gemeinde-Homepage vor und nach dem Termin am 24. November inhaltlich informiert werden soll. 

 

Auch wollen die Fraktionen gern Fragen und Anregungen aus der Einwohnerschaft in das Informationsgespräch mitnehmen, um diese dort beantworten zu lassen. Verständigt hat man sich darauf, dass diese Fragen und Anregungen beim zweiten stellvertretenden Bürgermeister Christian Detlof gesammelt werden. 

 

Schmalenseerinnen und Schmalenseer, die Fragen und Anregungen in das Informationsgespräch mitgeben möchten, senden diese bitte per E-Mail an ; bis Dienstagmittag können diese auch handschriftlich in den Briefkasten (Dorfstraße 17b) eingeworfen werden. 

 

Wie geht es nach dem 24. November weiter?

 

Die nächste Sitzung der Gemeindevertretung ist für den 16. Dezember angesetzt worden. In der letzten Sitzung war durchgeklungen, dass dann auch schon ein Beschluss zum städtebaulichen Vertrag notwendig sei. Der erste stellvertretende Bürgermeister Jürgen Bucksch hat dazu Verbindung zu entsprechenden Stellen aufgenommen und Bürgermeister Sönke Siebke hält dazu Rücksprache in der Amtsverwaltung. Beide tun dies, um den tatsächlichen Zeit- oder Termindruck für die Gemeinde zu ergründen. 

 

Dazu und zu Punkten aus dem Informationsgespräch soll es auf dieser Gemeinde-Homepage im Nachgang zum 24. November einen nächsten Bericht geben, in den dann auch Antworten auf die eingesandten Fragen und Anregungen gegeben werden sollen.

 

Verantwortlich für diesen Bericht: Christian Detlof


 

Foto zur Meldung: Windpark „Schmalensee Süd“: Fraktionen erhalten Informationen am 24. November
Foto: Windenergie am 24.11.2020 Thema in Schmalensee

Coronavirus: pro familia berät auch und gerade in Pandemie-Zeiten

(21. 11. 2020)

Mitteilung von pro familia im Kreis Segeberg vom 18.11.2020:

 

Die pro familia-Teams im Kreis Segeberg sind auch und gerade in der Zeit der Corona-Pandemie für Ratsuchende da. Die Beratungsstellen in Norderstedt und Bad Segeberg bieten persönliche Beratungen in ihren Räumen an, selbstverständlich unter den vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen und Hygieneregeln, wie Maske, Abstand, Desinfektion. „Wenn Klient*innen es wünschen, kann eine Beratung über Telefon oder Video durchgeführt werden“, sagt Sabine Kühl, Leiterin von pro familia Norderstedt. 

 

„Menschen jeden Alters und jeder Herkunft können sich bei Problemen und Fragen rund um Sexualität, Partnerschaft, Familienplanung und Schwangerschaft sowie im Schwangerschaftskonflikt an uns wenden.“ Ein Schwerpunkt ist die sozialrechtliche Beratung für werdende Mütter und Väter. Dabei geht es um Fragen zu finanziellen Hilfen und gesetzlichen Grundlagen, u.a. zu Elternzeit, Elterngeld, Mutterschutz, Kinderzuschlag. Auch Anträge für Zuwendungen aus der Bundesstiftung „Mutter und Kind“ können bei pro familia gestellt werden. Wegen der aktuellen Situation ist das auch per Mail oder Post möglich. Zudem findet in der pro familia-Beratungsstelle in Norderstedt, Kielortring 51, jeden Donnerstag von 10.30 Uhr bis 11.30 Uhr eine Hebammensprechstunde statt. Die Familienhebamme Margret Borchers steht Schwangeren mit Rat und Tat zur Seite.

 

In vier weiteren Orten im Kreis Segeberg bietet pro familia Sprechstunden für Schwangere und werdende Eltern an: In Henstedt-Ulzburg und Kaltenkirchen – Anmeldung bei pro familia Norderstedt, in Bornhöved - Anmeldung bei pro familia Bad Segeberg, in Bad Bramstedt – Anmeldung bei pro familia Neumünster, Tel. 04321 / 2527190.

 

Außerdem können bei pro familia Norderstedt und Bad Segeberg Anträge auf Kostenübernahme für rezeptpflichtige Verhütungsmittel gestellt werden, zurzeit auch per Mail oder Post. Dieses vom Kreis finanzierte Angebot können Frauen und Männer erhalten, die im Kreis wohnen und staatliche Leistungen beziehen.

 

Die offene Sprechstunde wird derzeit nicht angeboten. Bei jedem Anliegen wird um Kontaktaufnahme per Telefon gebeten. Telefonische Anmeldung: Montag bis Donnerstag von 9 - 13 Uhr, Freitag von 9 - 12 Uhr, Montag und Donnerstag zusätzlich von 17 - 18 Uhr, bei pro familia Norderstedt unter Tel. 040 / 5228578, bei pro familia-Bad Segeberg unter Tel. 04551 / 94891. 

 

Terminvereinbarung und weitere Informationen: 

 

pro familia Norderstedt, Haus Kielort, Kielortring 51, 22850 Norderstedt, 
Tel. 040 / 5228578, ; www.profamilia.de/norderstedt

 

pro familia Bad Segeberg, Schillerstraße 14a, 23795 Bad Segeberg,
Tel. 04551 / 94891, ; www.profamilia.de/bad-segeberg


 

Foto zur Meldung: Coronavirus: pro familia berät auch und gerade in Pandemie-Zeiten
Foto: Coronavirus: pro familia berät auch und gerade in Pandemie-Zeiten

Angehörigengruppe im Familienbüro Bornhöved trifft sich am 26. November

(20. 11. 2020)

Mitteilung der Therapiehilfe vom 19.11.2020:

 

„Am Limit – Gruppe für Angehörige von Menschen mit psychischen Belastungen“

 

Als Angehörige von jemanden, der psychisch erkrankt ist, wie z. B. an einer Sucht, Depression oder der aktuell eine psychische Krise durchläuft, kann man sich schnell hilflos und allein gelassen fühlen. In dieser Gruppe können Betroffene Unterstützung dabei erfahren, ihre Fragen beantwortet zu bekommen und ihren Kummer los zu werden.

 

In der Gruppe können schwierige Lebenssituationen und Konflikte gemeinsam bewältigt, Informationen ausgetauscht, gemeinsame Aktivitäten geplant, Unterstützung erfahren und Freundschaften geschlossen werden. Es kann die Erfahrung gemacht werden, dass man mit seinen Problemen nicht alleine ist.
Die therapeutische Leitung erfolgt durch die Diplom-Sozialpädagogin Andrea Sieger – Wolgast der Therapiehilfe GmbH.

 

Die Gruppe trifft sich jeden 2. und 4. Donnerstag um 15:00 Uhr in den Räumlichkeiten des Familienbüros Bornhöved in der Lindenstraße 5.

 

Das erste Treffen findet am Donnerstag, den 26.11.2020 in der Zeit von 15 bis 16:30 Uhr statt.

 

Es wird um eine telefonische Voranmeldung gebeten unter der Nummer des Familienbüros in Bornhöved 04323 80544711.


 

Foto zur Meldung: Angehörigengruppe im Familienbüro Bornhöved trifft sich am 26. November
Foto: Altes Amt Bornhöved Familienbüro

Wieder Blutspende-Hotspot in den Holstenhallen Neumünster

(20. 11. 2020)

Der Bedarf an Blutspenden reißt nicht ab. Das Deutsche Rote Kreuz aktiviert deshalb im Zeitraum 25. bis 27. November wieder seinen Blutspende-Hotspot in den Holstenhallen Neumünster, jeweils von 14 bis 18 Uhr.

 

Blutspende problemlos und sicher

 

Laut Kieler Nachrichten (12.11.2020, Ausgabe Holsteiner Zeitung) versichert der Blutspendedienst Nord-Ost, dass auch unter den geltenden Corona-Beschränkungen eine problemlose und sichere Blutspende möglich sei.

 

Aktuell gebe es eine Zugangskontrolle, Kurzanamnese, ein Messen der Körpertemperatur, Handdesinfektion und Masken für alle Beteiligten sowie größtmögliche Abstände.

 

Bedingung: Gesundheit und Termin

 

Wer spenden wolle, müsse frei von Erkältungssymptomen, Fieber und anderen akuten Krankheiten sein.

 

Wichtig: Es ist eine Terminreservierung notwendig. Diese erfolgt online über die Seite www.blutspende.de (Ortseingabe Neumünster) oder telefonisch unter 0800/11 949 11.

 

Foto zur Meldung: Wieder Blutspende-Hotspot in den Holstenhallen Neumünster
Foto: Wieder Blutspende-Hotspot in den Holstenhallen Neumünster

Gewerbeansiedlung, Gemeindearbeiter und mehr – Beschlüsse der Gemeindevertretung

(18. 11. 2020)

Viele Beschlusspunkte hatte die Gemeindevertretung in ihrer Sitzung am 17. November abzuarbeiten, und doch kam sie zügig durch das Programm. Der Grund: Die Vorarbeit in den drei Fachausschüssen.

 

Weg frei für die Zimmerei

 

Wichtigster Punkt, zumindest für das anwesende Ehepaar Ute und Frank Mühlenberg: Alle maßgeblichen Entscheidungen, die den Weg zur Übersiedlung ihrer Zimmerei Hippe in den Schmalenseer Grasweg frei machen, wurden einstimmig getroffen: Die 7. Änderung des Flächennutzungsplans wurde ebenso beschlossen wie der Bebauungsplan Nr. 7 und eine städtebauliche Vereinbarung, die unter anderem die Erschließung regelt. Alle drei Punkte, der letzte in nichtöffentlicher Runde, wurden nach Vorarbeit durch den von Sönke Stahl geleiteten Bauausschuss am 5. November zügig abgehandelt und einstimmig beschlossen. „Ganz zufällig“ hatte die Verwaltung das Vertragswerk unterschriftsreif vorbereitet, sodass Ute Mühlenberg als Bauherrin und Bürgermeister Sönke Siebke noch während der Sitzung ihre Unterschriften setzen konnten. 

 

Ein neuer Gemeindearbeiter für Schmalensee

 

Es ist kein Geheimnis: Gemeindearbeiter Volker Kay wird zum 1. Juni 2021 in den Ruhestand gehen. Die Suche nach einem möglichen Nachfolger war schneller beendet, als erwartet. Es hatte einen ganz heißen Kandidaten aus dem Dorf gegeben, der schon „Ja“ gesagt hat. Die Gemeindevertretung stimmte den Konditionen eines Arbeitsvertrages zu, der nur noch unterschrieben werden muss. Dann soll „der Neue“ offiziell vorgestellt werden, der schon zum 1. Februar den Dienst antreten wird, um einen möglichst nahtlosen Übergang zu gewährleisten. 

 

Gute Nachrichten aus dem Finanzsektor

 

Dem Finanzausschussvorsitzenden Dirk Griese war es vorbehalten, in öffentlicher Runde über eine Fehlbedarfszuweisung durch das Land zu berichten: Aufgrund hoher Fehlbeträge in den Jahren 2016 und 2018 werden der Gemeinde Schmalensee 125.371 Euro zugewiesen. 

 

Aber nicht nur das sorgt derzeit für eine gute Finanzlage der Gemeinde, die weiterhin das Gros ihrer Ausgaben für sogenannte Pflichtleistungen aufwendet. Zwar fällt die Amtsumlage in diesem Jahr höher aus, die Kreisumlage dafür niedriger als erwartet. Bei den Gewerbesteuereinnahmen liegt Schmalensee aktuell gut 50 Prozent über Plan. 

 

Weitere Beschlüsse der Gemeindevertretung

 

Der Vertrag mit dem SV Schmalensee bezüglich der Sportplatzpflege wird um ein Jahr verlängert. Er regelt den Einsatz von Gemeindepersonal gegen die pauschale Leistung seitens des Sportvereins in Höhe 2.500 Euro. 

Die Absage der Seniorenweihnachtsfeier vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie wurde nun offiziell beschlossen. Der Ausschuss für Senioren, Jugend und Sport hatte sich bereits auf diese Maßnahme geeinigt. Dessen Vorsitzender Christopher Brust verriet so viel, dass der Verschönerungs- und Vogelschießerverein maßgeblich an einem „Ersatz“ in Form einer Überraschung beteiligt ist.

 

Für die Vakuumpumpstation wird eine Gebäudeversicherung abgeschlossen. Die Gemeindevertretung ermächtigte den Bürgermeister, entsprechende Verträge zu unterzeichnen. 

 

Der Gruppenraum der Kita Eris Arche im Sportlerheim soll um eine weitere Fluchttür und einen Schlafraum für Krippenkinder erweitert werden. Entsprechende Grundsatzbeschlüsse wurden gefasst und die Verwaltung wird sich nun an die Planung machen, die auch ein Brandschutzkonzept beinhaltet. Die Gemeinde setzt darauf, aus öffentlichen Mitteln hoch bezuschusst zu werden.
Im Zusammenhang mit der Kita trug Leiterin Erika Kapeller in der Einwohnerfragezeit vor, das der Arbeiter Samariter Bund nicht mehr zur Übernahme der Einrichtung bereit sei. Es werde ein Interessenbekundungsverfahren initiiert, um die Einrichtung in professionellere Hände zu geben, da Eris Arche nebst Trägerverein mit den neuen Forderungen der Kita-Gesetzgebung an Grenzen stoßen.
Christopher Brust hatte eingangs von einem Gespräch mit ASB-Vertretern berichtet, die offenbar ein „verstecktes finanzielles Risiko“ in der Einrichtung fürchteten und deshalb vom Übernahmeangebot Abstand genommen hätten. Da aber Eris Arche vorerst weiterbestehe, werde sich „bis voraussichtlich Mitte 2021 nichts ändern für Schmalensee“. 

 

Was sonst noch geschah

 

Bezirksschornsteinfeger Andreas Harms war in seiner anderen beruflichen Eigenschaft – Ofenhaus Rickling – erschienen, um eine Pflanzprojektspende zu offerieren, stellvertretend auch für den Ofenhersteller Drooff aus dem Sauerland. Beide zusammen wollen Schmalensee den Erwerb von Bäumen für 4.000 Euro ermöglichen. Ob die Gemeinde diese Offerte annehmen möchte, soll der Bauausschuss in seiner nächsten Sitzung beraten – schließlich muss auch über Folgekosten und Pflegeaufwand nachgedacht werden.

 

Für das Basketballfeld auf dem Bolzplatz werden Pflastersteine zu guten Konditionen angeboten, ein Gönner, der in Schmalensee Grundstückseigentümer ist, möchte das Pflaster gern bezahlen. Nun gilt es, die Ausführung der Arbeiten für ein mindestens 8x8 Meter-Basketballfeld zu vergeben. Die Amtsverwaltung wird sich um Angebote kümmern. 

 

Termine in den letzten Wochen des Jahres

 

In Sachen Windkraft – bekanntlich wollen zwei Projektoren im Süden der Gemeinde Windkraftanlagen errichten – wird es am 24. November ein Informationsgespräch zwischen beiden Firmen und allen Gemeindevertretern sowie Mitgliedern der Ausschüsse geben. Auch hierzu erfolgt eine gesonderte Berichterstattung – vor und nach dem Termin – auf dieser Gemeinde-Homepage.

 

Schmalensees erster stellvertretender Bürgermeister Jürgen Bucksch ist auch Vorsitzender des Tourismusvereins Holsteinseen und derzeit mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Segeberg in Gesprächen zum Fahrradverkehr. Noch bis 30. November können Beiträge zu einer Umfrage zum Radverkehr abgegeben werden. Dazu wird gesondert auf dieser Homepage berichtet werden.

 

Die nächste Sitzung des Finanzausschusses soll am 8. Dezember stattfinden. Im Kern geht es um die Haushaltsplanung für das Jahr 2021.

 

Die Gemeindevertretung trifft sich erneut am 16. Dezember. An diesem Tag sollen auch Termine der Vereine und Organisationen für das Jahr 2021 gesammelt werden. Sich darüber Gedanken zu machen, mag angesichts der Corona-Pandemie fraglich zu sein. Aber man sollte immer positiv denken...

 

Weihnachten fällt in diesem Jahr auch unter die Pandemie-Bedingungen. Die Kirchengemeinde hatte frühzeitig beschlossen, statt auf Gottesdienste in der Kirche mit nur wenigen Besuchern auf Andachten in den Dörfern zu setzen. Nach Schmalensee kommt ein Gottesdienst-Team am 23. Dezember um 18 Uhr. Der Verschönerungs- und Vogelschießerverein wird sich um die Rahmengestaltung kümmern. Ort des Geschehens wird rund um den Tannenbaum am Feuerwehrgerätehaus sein – den der VVV-Vorstand am 28. November schmücken wird. 

 

Zusammengestellt von Christian Detlof, ohne Anspruch auf Vollständigkeit

Foto zur Meldung: Gewerbeansiedlung, Gemeindearbeiter und mehr – Beschlüsse  der Gemeindevertretung
Foto: Bauherrin Ute Mühlenberg und Bürgermeister Sönke Siebke unterzeichneten den städtebaulichen Vertrag

Coronavirus: Das Aus für die Weihnachtsmärkte

(17. 11. 2020)

Wer sich in der Adventszeit besonders an Weihnachtsmärkten erfreut, wird im Corona-Jahr 2020 auf eine harte Probe gestellt, denn sie fallen alle aus.

 

Schon frühzeitig, im Oktober, zog man in mancher Stadt die Reißleine, auch in Bad Segeberg, wo die Firma Möbel Kraft ihre beliebte Eisbahn nicht aufbauen wird. Kaltenkirchen und Bad Bramstedt hofften ebenso wie Neumünster, mussten angesichts steigender Infektionszahlen vorausschauend absagen, insbesondere wegen der Schausteller. Mittlerweile folgten auch Kiel und Lübeck.

 

Hoher Aufwand wird auch stets auf den Gütern betrieben. Auch hier wollen Schausteller positioniert, Parkraum und Menschenströme organisiert werden, im Normalfall. Noch am 10. Oktober hatten Stockseehof und das Gut Pronstorf in der Segeberger Zeitung ihre Hygienekonzepte vorgestellt – Maskenpflicht in Pronstorf, Alkoholverzicht in Stocksee; Besuchereinlass im Schichtsystem.

 

Aber als die Inzidenz im Kreis Segeberg, also der errechnete Wert aus Infektionen je 100.000 Einwohner binnen 7 Tagen erst die Vorstufe 35 und dann die rote Linie 50 erreichte, folgten auch auf den Gütern die Absagen. Zuletzt meldete sich auch das Landgestüt Traventhal ab.

 

Ein paar gute Nachrichten gibt es

 

Vom Stockseehof gibt es das Signal, dass man im Zeitraum 5. bis 23. Dezember den Verkauf von Weihnachtsbäumen und Tannengrün gewährleisten wird. „Gewissermaßen die Urzelle unseres Weihnachtsmarktes“, heißt es in einer Mitteilung. Sollten es die dann geltenden Verordnungen zulassen, will man auch etwas für das leibliche Wohl der Kunden tun.

 

Weihnachtsbäume wird es auch auf Gut Pronstorf zu kaufen geben – an allen Adventswochenenden soll dies am Samstag und Sonntag von 11 bis 16 Uhr vor dem Torhaus möglich sein. Und auch Wildbraten kann erworben werden, teilte das Gut mit.

Foto zur Meldung: Coronavirus: Das Aus für die Weihnachtsmärkte
Foto: Nur Weihnachtsbäume und Wildbraten kaufen wird im Advent vor dem Torhaus in Pronstorf möglich sein

Volkstrauertag in Schmalensee im Pandemie-Jahr nur im ganz kleinen Kreis

(16. 11. 2020)

Die Flaggen auf Halbmast und ein Kranz am Ehrenmal. Die Kranzniederlegung zum Volkstrauertag am 15. November 2020 in Schmalensee fiel – wie angekündigt – kurz aus. Als Repräsentanten der Gemeinde nahmen Bürgermeister Sönke Siebke und Gemeindewehrführer Peter van het Loo die Zeremonie vor, beobachtet von wenigen Einwohnern.

 

Angesichts der geltenden Landes- und Kreisverfügungen zur Eindämmung einer Ausbreitung des Coronavirus wurde auf das traditionelle Antreten der Freiwilligen Feuerwehr ebenso verzichtet wie auf die anschließende Andacht, gehalten von einer der Pastorinnen der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Bornhöved im Gemeindesaal.

 

Selbstverständlich gab es auch keine den Volkstrauertag beschließende „Eröffnung der Grogsaison“ im Saal – dafür war das herrliche Herbstwetter geradezu einladend zu einem Spaziergang durch die Knicklandschaft oder um unseren schönen See. Momente, die auch zum Nachdenken über die Leiden anregen können, die Menschen einander antun können und so dem heutigen Anliegen des Volkstrauertages als Tag der Mahnung und Versöhnung nachzukommen.

 

Ähnliches Vorgehen auch in Nachbargemeinden

 

Wer in den letzten Wochen den Blickpunkt oder die Tageszeitungen gelesen hat, wird mitbekommen haben, dass das Vorgehen in Schmalensee kein Alleinstellungsmerkmal hat. Im Amt Bornhöved und im Kreis Segeberg gab es grundsätzlich aufgrund der Kontaktbeschränkungen kaum öffentliche Veranstaltungen, wohl aber die formelle Kranzniederlegung durch Bürgermeister, Kirchenvertreter oder Feuerwehrführer. Selbst in der Kreisstadt Bad Segeberg machte man es so. In Kaltenkirchen wurde die Kranzniederlegung mit einem Gottesdienst im Gedenken an das Kriegsende im Mai 1945 verbunden – vor immerhin 75 Jahren. In Leezen und Garbek gab es ähnliche Zusammenkünfte.

 

Spende an den Volksbund möglich

 

Üblicherweise geht im Zuge der gemeinsamen Eröffnung der Grog-Saison im Anschluss an die Andacht zum Volkstrauertag die Sammelbüchse des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge herum. Auch dies entfällt im Corona-Jahr.

 

Wer jedoch die Arbeit des Volksbundes unterstützen möchte, der sich nicht nur der Pflege von Kriegsräberstätten, sondern auch der internationalen Erinnerungsarbeit und des Jugendaustauschs annimmt, unterstützen möchte, kann eine Spende überweisen auf das Spendenkonto der Kriegsgräberfürsorge bei der Commerzbank Kassel, IBAN DE23 5204 0021 0322 2999 00.

 

 

 

Foto zur Meldung: Volkstrauertag in Schmalensee im Pandemie-Jahr nur im ganz kleinen Kreis
Foto: Kranzniederlegung in Schmalensee am 15. November 2020

NABU-Naturtipp: So kann man Igeln im Garten helfen

(15. 11. 2020)

Dass Igel und Katzen einträglich das Futter teilen, ist wohl ein eher seltener Anblick. Aber bei Bärbel und Lutz Wichmann gibt es diese skurrile Tischgemeinschaft seit einigen Tagen, wie das zur Verfügung gestellte Foto zeigt. Tatsächlich rät der NABU dazu, insbesondere kleineren Igeln Katzenfeuchtfutter hinzustellen – im „Fall Wichmann“ hat der Igel das dann auch ganz sicher gefunden...

 

Hier eine Mitteilung des NABU vom 10.11.2020:

 

Wilde Ecken im Garten bieten Nahrung und Unterschlupf / Verzicht auf Mähroboter und Laubsauger

 

Es wird kühler und für Wildtiere, wie den Igel, beginnt jetzt der Endspurt auf der Suche nach Nahrung und einem passenden Winterquartier. Vor allem junge Igel versuchen derzeit noch an Gewicht zuzulegen, da sie noch weitere Fettreserven benötigen, um den Winter gut zu überstehen. Naturnahe Gärten sind dabei die beste Hilfe für die Stacheltiere, denn hier finden sie auch im Herbst ausreichend Futter und Überwinterungsmöglichkeiten, erklärt der NABU Hamburg.

 

Mit beginnender Dämmerung, im November oft auch tagsüber, suchen die kleinen Gartenbewohner ihre Nahrung unter Hecken, Büschen und Bäumen. Auf ihrem Speiseplan stehen Käfer, Spinnen, Regenwürmer, Schnecken, Tausendfüßer und andere Kleintiere. In einem naturnahen Garten wird dieser Speiseplan bestens erfüllt. Wer dennoch Zweifel hat, dass kleinere Igel genügend Nahrung im eigenen Garten finden und so genügend Gewicht zulegen können, dem rät der NABU, mit Katzenfeuchtfutter oder ungewürztem Rührei mit Igeltrockenfutter gemischt unterstützend zuzufüttern.

 

Neben dem Nahrungsangebot sollte ein igelfreundlicher Garten den Tieren Unterschlupfe und Verstecke wie Totholz, Laubhaufen, Wurzelwerk, Trockenmauern, Kompostecken, Hecken und Reisighaufen anbieten. Dort verkriechen sich die Igel tagsüber oder legen ihre Winternester an. Ergänzend können selbst gezimmerte Igelhäuschen oder aus Holzbeton gefertigte Igelkuppeln angeboten werden, die mit Laub gefüllt werden. Wer seinen Garten jetzt winterfest macht, kann den Stacheltieren also Gutes tun, indem Laub sowie Grün-, Baum und Heckenschnitt in einer Gartenecke, unter Hecken und Bäumen, liegen bleibt oder aufgehäufelt wird.

 

Um Igel vor Verletzungen zu schützen, sollten zudem Mähroboter sowie Laubsauger im Garten nicht zum Einsatz kommen. Mit dem Laub werden darin lebende Würmer, Spinnen oder Asseln eingesaugt, gehäckselt und getötet. Dies beeinträchtigt die Bodenbiologie beträchtlich und Kleinsäuger, wie Igel, finden weniger Nahrung. Besser ist es, das Laub mit Besen und Rechen zusammenzufegen und auf einen Haufen zu geben, damit es dort verrotten kann und Kleinstlebewesen sich weiterhin darin verstecken können.

 

 

Foto zur Meldung: NABU-Naturtipp: So kann man Igeln im Garten helfen
Foto: Kleine Igel dürfen Katzenfeuchtfutter bekommen

November-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2

(15. 11. 2020)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen liefern uns oft Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten zugleich Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Weil seit Mitte März das neuartige Coronavirus das gesellschaftliche Leben beeinträchtigt und wir sehr wahrscheinlich noch einige Zeit mit Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens belegt sind, gibt es für die treue Leserschaft im Monat November die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr in dieser schweren Zeit ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der zweite Teil.

 

Ein Verein für die Imker: In der Bornhöveder Gastwirtschaft Wittorf wird am 17. November 1895, vor 125 Jahren, der Bienenzuchtverein für Bornhöved und Umgebung gegründet. 23 Imker treten sofort bei. Zum Vorsitzenden wird der Chausseeaufseher Joost aus Hollenbek gewählt. Tischlermeister Tietgen aus Schmalensee wird Stellvertreter, Gastwirt Wittorf Schriftführer. Im Dezember wird zudem der Rentner Kaack aus Bornhöved zum Kassenwart gewählt.

 

Über 50 Mann im Feld: Erster Weltkrieg. Aus Schmalensee befinden sich laut Bericht des Segeberger Kreis- und Tageblatts vom 17. November 1915, vor 105 Jahren, 54 Männer an der Front. Einer ist Bruno Göttsch, Kriegsfreiwilliger und Sohn von Lehrer Heinrich Göttsch, der einige Tage zuvor bei Styr in Rußland verwundet worden ist: Drei Gewehrschüsse zerschmetterten die Knochen eines Unterarms. Die Damen des Dorfes, so die Zeitung, beschließen, für jeden der Männer ein Weihnachtspäckchen aufzugeben.

 

Ein schlimmer Jagdunfall: Vor 140 Jahren, am 20. November 1880, berichtet das Segeberger Kreis- und Wochenblatt von einem tragischen Ereignis in der Stockseer Gemarkung: Gegen 23 Uhr begibt sich der örtliche Lehrer mit seinem neunjährigen Sohn auf einen Pirschgang. Er beauftragt den Jungen, ein paar Wiesen abzutreiben und begibt sich selbst in den Ansitz. Plötzlich fällt ein Schuss und das Kind schreit auf: Der 19-jährige Sohn des Schmieds ist ebenfalls auf der Pirsch und hat den Jungen für ein Stück Wild gehalten. Der Bericht der Zeitung lässt offen, ob der Junge stirbt. Er soll „hoffnungslos daniederliegen“, schließt der Artikel.

 

Denkmal spät erweitert: Am 20. November 1960, vor 60 Jahren, wird das neu gestaltete Ehrenmal der Gemeinde für die Gefallenen beider Weltkriege eingeweiht. Neue Gedenktafeln mit den Namen der Gefallenen des Zweiten Weltkrieges wurden eingesetzt, ein Landschaftsgärtner hat den Grünplatz angelegt. Unter Mitwirkung der Freiwilligen Feuerwehr Bornhöved und des Männergesangvereins Eintracht aus Bornhöved vollzieht sich die Feierstunde unter reger Beteiligung der Schmalenseer Bevölkerung und sämtlicher Vereine. Pastor Meyer hält die Weiherede, Kränze legen u.a. Bürgermeister Helmut Saggau und Amtmann Adolf Biß nieder.

 

Zwei Feuer in einer Nacht: Am 23. November 1895, vor 125 Jahren, ist der rote Hahn im benachbarten Amt Stocksee unterwegs: Von Stocksee her ertönen um 20.30 Uhr die Feuersignale. Auf Stockseehof brennen sieben große Korndiemen, die aber wegen günstigen Windes und großem Abstand zu den Gebäuden keinen weiteren Schaden anrichten können. Um 23.30 Uhr brennt in Damsdorf das Anwesen des Hufners August Dunker nieder. Die Familie wird im Schlaf vom Feuer überrascht und kann nur wenig von dem glücklicherweise versicherten Mobiliar retten. An Vieh verenden zwei Pferde, ein Fohlen und einiges Geflügel. Alle benachbarten Wehren beteiligen sich an der Brandbekämpfung – alle bis auf die Wehr aus Muggesfelde, wie das Segeberger Kreis- und Wochenblatt berichtet. Die Brandwehr des Gutsbezirks kann diese Nachricht aber nicht auf sich sitzen lassen und stellt in einer späteren Ausgabe klar, dass derzeit in der Gemeinde kein Nachtwächter tätig sei und somit keine Alarmierung erfolgte.

 

Heinrich Harder führt die Schwarzbunten: Im Bad Segeberger Kreisbauernhaus findet am 29. November 1930, vor 90 Jahren, die 58. Generalversammlung des Kreisvereins Schwarzbunte Schleswig-Holsteiner statt. Ein Lichtbildvortrag vermittelt die Grundlagen der Zuchtlehre. Im Regularienteil erfolgt die Neuwahl des Vorsitzenden. Da C. Isenberg nicht wieder kandidiert, kommt es zur geheimen Wahl, aus der Heinrich Harder aus Schmalensee als neuer Kreisvorsitzender hervorgeht. Geschäftsführer Heinrich Göttsch, Lehrer in Schmalensee, wird wiedergewählt.

 

 

Foto zur Meldung: November-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2
Foto: Schmalensees Bürgermeister Heinrich Harder wurde 1930 Kreisvorsitzender der Schwarzbuntzüchter

Noch ne Sitzung: Gemeindevertretung am 17. November

(14. 11. 2020)

Trotz des Lockdown light findet im November eine weitere Gremiensitzung der Gemeinde Schmalensee statt: Die Gemeindevertretung, das oberste Beschlussorgan, tritt am Dienstag, 17. November zusammen. Beginn der Sitzung im Gemeindesaal ist um 19.30 Uhr.

 

Ob tatsächlich alle 22 Tagesordnungspunkte abgearbeitet werden, ist jedoch angesichts der aktuellen Situation fraglich. Zwar findet die Sitzung unter Corona-Bedingungen statt (s.u.), grundsätzlich ist derzeit aber auch anzustreben, Versammlungen möglichst kurz zu halten.

 

Allerdings gilt es, diverse Vorhaben voranzubringen, u.a. zur Wahrung von Fristen. Und: Die Ausschüsse haben in ihren vorangegangenen Sitzungen entsprechende Vorarbeit geleistet und Beschlussempfehlungen gegeben, die von beiden Fraktionen (BfS und BWS) getragen wurden. Das könnte dem Faktor Zeit zugute kommen.

 

Leidtragende sind die Bürgerinnen und Bürger: Ihre Zahl ist begrenzt. Zur Sitzung des Bauausschusses am 5. November konnten gerade mal fünf Einlass bekommen. Wirklich mehr wird auch am 17. November kaum möglich sein, um der Landesverordnung und der Allgemeinverfügung des Kreises in der aktuellen Fassung gerecht zu werden.

 

Die Themen aus dem Bereich Planung und Umwelt, Bau- und Wegeangelegenheiten:

 

In der Kita stehen bauliche Maßnahmen an: Eine zusätzliche Fluchttür und ein separater Schlafraum für Krippenkinder werden benötigt, um aktuellen Anforderungen gerecht zu werden. Es bedarf noch in diesem Jahr erster planerischer Schritte, um Fördermittel von bis zu 100 Prozent nutzen zu können.

 

Die Übersiedelung der Zimmerei Hippe von Tarbek in den Grasweg soll unter Dach und Fach gebracht werden. Vorbereitet durch den Ausschuss sind die dafür notwendige Änderung des Flächennutzungsplans, ein Bebauungsplan (Nr. 7) sowie eine städtebauliche Vereinbarung mit der Bauherrin, u.a. um die Erschließung zu regeln.

 

Außerdem auf der Tagesordnung: Die Anlage eines Basketballfeldes auf dem Bolzplatz und die zu mögliche Umsetzung einer Pflanzprojektspende. Beides hat der Bauausschuss vorbesprochen.

 

Die Themen aus dem Bereich Finanzen und Rechnungsprüfung:

 

Die Gemeindevertreter haben den Finanzbericht für das III. Quartal inklusive der über- und außerplanmäßigen Aufwendungen bzw. Auszahlungen zu hören bzw. zu genehmigen. Neuigkeiten könnten zu erwarten sein im Bereich von Zuwendungen des Landes.

 

In Sachen Sportplatzpflege geht es um die Unterzeichnung einer Vereinbarung mit dem Sportverein, um Aufgaben vom Verein zurück zu übernehmen, was mit Kosten für den SVS verbunden ist.

 

Für die Vakuumpumpstation ist ein Neuabschluss einer Gebäudeversicherung nötig.

 

Und mit Blick auf den näher rückenden Ruhestand von Gemeindearbeiter Volker Kay im nächsten Jahr geht es um die Einstellung eines Nachfolgers.

 

Die Themen aus dem Bereich Senioren, Jugend und Sport, Ortsverschönerung und Fremdenverkehr:

 

An dieser Stelle könnte die lange Liste der abgesagten Veranstaltungen zu hören sein. Aber untätig ist man auch in diesem Bereich nicht gewesen. Statt der üblichen Seniorenweihnachtsfeier gibt es, maßgeblich unterstützt vom Verschönerungs- und Vogelschießerverein, eine Ersatz-Aktion, die kurz vorgestellt und deren Finanzierung beschlossen werden soll.

 

Sollte man dazu kommen, wird die sogenannte „Dorffunk-App“ als mögliche örtliche aktive Plattform vorgestellt. Ihr Vorteil gegenüber der Homepage ist die Interaktivität: Die Bürger kommunizieren direkt miteinander, Informationen erreichen alle wesentlich schneller.

 

Hinweise:

 

Diverse Tagesordnungspunkte finden aus Gründen des Datenschutzes und der Wahrung von Persönlichkeitsrechten etc. unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Tagesordnung ist u.a. auf der Gemeinde-Homepage in der Veranstaltungsrubrik einzusehen.

 

Die Sitzung findet unter Wahrung des Abstandsgebotes und zusätzlichen Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen statt. Hierzu gehören u. a. die Desinfektion der Hände vor Ort und die Registrierung der teilnehmenden Personen. Um die Sitzung pünktlich beginnen zu können, wird um rechtzeitiges Eintreffen gebeten. Die Anzahl der Besucher*innen kann unter Umständen begrenzt werden.

 

 

 

 

 

 

 

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Foto: Noch ne Sitzung: Gemeindevertretung am 17. November

Existenzgründung im Nebenberuf – Webinar der IHK am 17. November

(14. 11. 2020)

Mitteilung von IHK und Handwerkskammer Lübeck vom 1.11.2020:

 

Webinar „Der kleine Start“ – Existenzgründung im Nebenberuf

 

Die eigene Firma, der eigene Chef sein – viele Arbeitnehmer denken über eine Selbstständigkeit nach. Aber häufig wollen sie ihren sicheren Arbeitsplatz nicht aufgeben, scheuen Risiken und Hindernisse.

 

Ist die Geschäftsidee dennoch viel versprechend, bietet sich eine Gründung im Nebenerwerb an. Über die Möglichkeiten einer Existenzgründung neben Job, Studium, Rente, Arbeitslosigkeit oder Familie informieren die IHK zu Lübeck und die Handwerkskammer Lübeck in einem Webinar am Dienstag, 17. November 2020, von 16.30 bis 18.30 Uhr.

 

In Vorträgen erfahren Gründungsinteressenten, wie sich die nebenberufliche Selbstständigkeit auf die gesetzliche Krankenversicherung auswirken kann und welche Steuern zu beachten sind.

 

Eine Anmeldung für die Teilnahme an dem Webinar ist erforderlich. Online können Sie dies unter www.ihk-sh.de/kleinerstart vollziehen.

Foto zur Meldung: Existenzgründung im Nebenberuf – Webinar der IHK am 17. November
Foto: Existenzgründung im Nebenberuf – Webinar der IHK am 17. November

Coronavirus: Volkstrauertag im ganz kleinen Kreis

(13. 11. 2020)

Dem Pandemie-Jahr 2020 sind viele Zusammenkünfte schon zum Opfer gefallen. Auch die Veranstaltungen der dunklen Jahreszeit sind betroffen, darunter der Volkstrauertag in Schmalensee.

 

Der findet zwar statt, die Kranzniederlegung zum Volkstrauertag am Sonntag, 15. November 2020, am Gefallenendenkmal in der Dorfstraße soll stattfinden. Aber auch nur diese: Der Bürgermeister und der Gemeindewehrführer werden um 9.30 Uhr in einer kurzen und stillen Zeremonie, stellvertretend für alle, den Kranz niederlegen.

 

Es wird kein Antreten der Freiwilligen Feuerwehr geben. Auch die Kirchengemeinde wird in diesem Jahr nicht dabei sein – die stets anschließende Andacht im Gemeindesaal entfällt. Übrigens damit auch der gemeinsame Grog für die Teilnehmenden.

 

Wer der Kranzniederlegung beiwohnen möchte, dem oder der kann natürlich nicht verwehrt werden, gegenüber dem Denkmal auf dem Gehsteig zu flanieren und innezuhalten. Das ist dann nicht Teil einer öffentlichen Veranstaltung. Dennoch muss auch hier auf den notwendigen Abstand und gegebenenfalls das Anlegen einer Mund-Nase-Bedeckung geachtet werden.

 

Spende für den Volksbund

 

Noch etwas entfällt durch die ausfallende Zusammenkunft im Gemeindesaal: Die Sammelbüchse des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge kann nicht herumgereicht werden.

 

Wer aber die Arbeit des Volksbundes unterstützen möchte, kann dies natürlich mit einer Spende tun. Über www.volksbund.de sind umfangreiche Informationen zur Arbeit und zu Spenden im Internet verfügbar.

 

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge gestaltet am Volkstrauertag auch die zentrale Gedenkstunde im Plenarsaal des Deutschen Bundestages in Berlin. Diese beginnt am 15. November um 13.30 Uhr und wird im ZDF direkt übertragen.

 

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Foto: Coronavirus: Volkstrauertag im ganz kleinen Kreis

Geflügelpest: Landesweite Aufstallung angeordnet – Anweisungen für Hunde und Katzen relativiert

(12. 11. 2020)

Da sich die Geflügelpest von der Westküste Schleswig-Holsteins nun auch ins Landesinnere und selbst in den Kreis Segeberg verbreitet hat – darüber wurde am 10. November berichtet –, ist am 11. November eine landesweite Stallpflicht für Freilandgeflügel angeordnet worden.

 

Unabhängig von Betriebsart und -größe, egal ob gewerbsmäßig oder als Hobby ausgeübte Geflügelhaltung – alles Federvieh muss unter Dach, um Kontakte mit möglicherweise infizierten Wildvögeln zu vermeiden und die Bestände zu sichern.

 

Wie berichtet war das Virus H5N8 in Heidmühlen festgestellt worden: Eine Wildente war im Gehege eines relativ kleinen Hühnerbestandes gelandet und eingegangen. Wenig später verendeten sechs Hühner; nach Feststellung der Geflügelpest oder auch Vogelgrippe musste der Restbestand von 36 Tieren getötet werden. In einem 10-Kilometer-Radius um Heidmühlen besteht (Stand 11. November vormittags) ein Geflügelpest-Beobachtungsbezirk.

 

Was kann jetzt noch verzehrt werden?

 

Eine Übertragung des Vogelgrippevirus auf den Menschen ist laut Kieler Nachrichten vom 11. November nur durch direkten Kontakt über Staubpartikel möglich. Und ein Berühren soll man bekanntlich vermeiden (s.u.). Da das Virus empfindlich gegenüber hohen Temperaturen ist, gilt der Verzehr von Geflügel, das mit einer Kerntemperatur von mindestens 70 Grad erhitzt wurde, als unbedenklich – die Weihnachtsgans oder -ente ist also weiter möglich. Auch das Frühstücksei sei laut Bundesamt für Risikobewertung (BfR) weiter möglich – aber möglichst komplett hartgekocht, Eiweiß und Eigelb.

 

Bevölkerung weiter angehalten, Funde zu melden

 

Wer tote Wild- oder Wasservögel auffindet, möge diese dem Veterinäramt des Kreises Segeberg melden. Dieses ist telefonisch unter 04551/951-9334 oder per E-Mail unter erreichbar. Außerdem kann das Veterinäramt auch über die Nummer 112 der Rettungsleitstelle informiert werden.

 

Der Kreis Segeberg hatte eindringlich davor gewarnt, tote oder verendende Wildvögel anzufassen, um eine Weiterverbreitung des Virus zu verhindern, etwa durch Auslösen des Fluchtinstinktes bei kranken Tieren.

 

Kreis relativiert Aussagen zu Katzen und Hunden

 

In seiner Mitteilung vom 9. November hatte der Kreis Segeberg in einem Passus auf die Leinenpflicht für Hunde und die gebotene Haltung von Katzen, insbesondere „Freigängerkatzen“ im Haus hingewiesen. Dies relativierte der Kreis Segeberg am 10. November: Es handle sich nicht um ein Verbot, sondern um eine Empfehlung bzw. einen eindringlichen Hinweis:

 

Halter von Hunden und Katzen, deren Tiere regelmäßig Kontakt zu Nutzgeflügelbeständen haben könnten, werden darauf hingewiesen, dass durch ihre Tiere, ebenso wie durch Menschen, die Kontakt zu Wildvögeln und anschließend zu Nutzgeflügel haben, das Virus der Geflügelpest übertragen werden könnte. Daher seien solche Kontakte zu unterbinden, um eine Ausbreitung der Geflügelpest auf diesem Wege zu verhindern.

 

Es sei an dieser Stelle jedoch auch daran erinnert, dass Hunde in der Ortslage und auch in der Feldmark an die Leine gehören, um eine Gefährdung für Kinder oder das Wild auszuschließen.

 

 

Foto zur Meldung: Geflügelpest: Landesweite Aufstallung angeordnet – Anweisungen für Hunde und Katzen relativiert
Foto: Geflügelpest: Landesweite Aufstallung angeordnet – Anweisungen für Hunde und Katzen relativiert

Coronavirus: HVV gibt Mehrwertsteuersenkung seit September an Kunden weiter

(11. 11. 2020)

Vier kostenfreie Sonnabende sollen im kommenden Jahr stattfinden

 

Um die Mehrwertsteuersenkung im Rahmen des Konjunkturpaketes der Bundesregierung zur Bewältigung der Corona-Pandemie an seine Kundinnen und Kunden weiterzugeben, bietet der HVV seit dem 1. September ein umfangreiches Paket an Vergünstigungen und Angeboten an. Der finanzielle Wert entspricht der Mehrwertsteuer-Senkung von rund 6 Millionen Euro eins zu eins.

 

So können Zeitkarteninhaber von September bis Ende des Jahres täglich ab 11 Uhr eine Person beliebigen Alters und zusätzlich drei Kinder bis einschließlich 14 Jahren kostenlos mitnehmen.

 

Auf alle via App, HVV-Card oder Online-Shop gekauften Einzel- und Tageskarten gibt es 7 Prozent Rabatt.

 

Das Paket des HVV beinhaltet auch vier kostenfreie Sonnabende im HVV. Diese finden nun im kommenden Jahr statt. Das Angebot für Gelegenheitskunden, an vier Sonnabenden kostenfrei im gesamten HVV fahren zu können, sollte ursprünglich im November (7.11., 14.11., 21.11. und 28.11.) gelten.

Doch werden die kostenlosen Sonnabende auf das kommende Jahr verschoben. Das hat der HVV vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Zahlen beschlossen.

 

Aufgrund der aktuell dynamischen epidemiologischen Lage sind alle Menschen grundsätzlich aufgerufen, Kontakte zu reduzieren sowie auf nicht zwingend notwendige Bewegungen im öffentlichen Raum zu verzichten. Vor diesem Hintergrund halten der Hamburger Senat und der HVV kostenlose Sonnabende derzeit für nicht zielführend.

 

Stattdessen sollen im kommenden Jahr mehr Fahrgäste vom Angebot profitieren können. Unter Berücksichtigung der Entwicklungen in der Pandemie wird der HVV geeignete Nachholtermine mit allen Beteiligten abstimmen, um auch diesen Teil des Pakets der Mehrwertsteuersenkung entsprechend weiterzugeben. Dies soll den Fahrgästen aus Hamburg und dem Umland sowie indirekt auch dem durch die Corona-Pandemie geschwächten Einzelhandel direkt zugutekommen.

 

Das Angebot im HVV wird auch weiterhin vollständig aufrechterhalten. Dabei stehen

Sicherheit und Verlässlichkeit der öffentlichen Nahverkehrsangebote nach wie vor im

Mittelpunkt. Der HVV hat Hygiene- und Lüftungskonzepte umgesetzt und kontrolliert auch weiterhin verstärkt die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen.

 

Foto zur Meldung: Coronavirus: HVV gibt Mehrwertsteuersenkung seit September an Kunden weiter
Foto: Coronavirus: HVV gibt Mehrwertsteuersenkung seit September an Kunden weiter

Geflügelpest – Aufstallpflicht im ganzen Kreis Segeberg

(10. 11. 2020)

Nachdem Ende Oktober an der Westküste Schleswig-Holsteins die Geflügelpest festgestellt worden war, hat sich die Tierseuche nun über die Kreise Rendsburg-Eckernförde und Steinburg auch dem Kreis Segeberg genähert. Am Montag nun wurde in Heidmühlen bei sechs verendeten Hühnern die Influenza H5N8 (Vogelgrippe) nachgewiesen. Die Folge: Alles Geflügel im Kreisgebiet muss ab heute aufgestallt sein.

 

Das sagt eine Allgemeinverfügung, die der Kreis Segeberg am 9. November erlassen hat und dieser Meldung als PDF-Link angefügt ist. Diese bedeutet nicht nur, dass Geflügel – egal ob gewerblich gehalten oder als Hobby – nicht mehr ins Freie darf.

 

Auch Hunde und Katzen betroffen

 

Darüber hinaus gilt auch, dass Hunde und Katzen nicht mehr frei herumlaufen dürfen. Für Hunde, so eine Mitteilung der Kreisverwaltung, gilt Anleinpflicht; sogenannte Freigängerkatzen müssen drinnen bleiben.

 

Keine toten oder sterbenden Vögel anfassen

 

Die Bevölkerung wird dringend gebeten, keine toten oder verendenden Vögel anzufassen. Letztere würden oft Mitleid erregen. Aber wer sich ihnen nähere, löse nur den Fluchtreflex aus. Das wiederum erhöhe die Qual der Tiere unnötig.

 

Ein Beispiel: In Heidmühlen war offensichtlich eine Wildente im Gehege gelandet und kurz danach eingegangen. In der Folge verendeten nicht nur sechs Hühner, weitere 36 – der restliche Bestand – mussten getötet werden.

 

Am Montag wurde ein 3-Kilometer-Radius um Heidmühlen zum Sperrbezirk, ein 10-Kilometer-Radius zum Beobachtungsbezirk erklärt. Im Beobachtungsbezirk gibt es laut Kreisangaben 217 Betriebe unterschiedlicher Größenordnung mit 340.000 Stück Geflügel.

 

Wo kann man Totfunde melden?

 

Wer tote Wild- oder Wasservögel auffindet, möge diese dem Kreisveterinäramt melden. Dieses ist telefonisch unter 04551/951-9334 oder per E-Mail unter erreichbar.

 

Außerdem kann das Veterinäramt auch über die Nummer 112 der Rettungsleitstelle informiert werden.

 

Letzteres unterstreicht die Brisanz der Tierseuche. Landrat Jan Peter Schröder: „Wir müssen jetzt unbedingt verhindern, dass die Geflügelpest von Wildvögeln auf weitere Nutz- und Haustierbestände übergreifen kann.“

 

 

[Allgemeinverfügung Geflügelpest Kreis Segeberg 09.11.2020]

Foto zur Meldung: Geflügelpest – Aufstallpflicht im ganzen Kreis Segeberg
Foto: Geflügelpest – Aufstallpflicht im ganzen Kreis Segeberg

Das DRK informiert: Blutspende auch unter den geltenden Einschränkungen möglich

(09. 11. 2020)

Information des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost vom 02.11.2020 (Auszug):

 

Blutspende in Schleswig-Holstein und Hamburg auch unter den ab heute geltenden Einschränkungen möglich

 

Voraussetzungen für Spendenwillige: keine Symptome und Online-Terminreservierung vorab - Sicherheitsmaßnahmen auf allen Blutspendeterminen verstärkt.

 

Alle 7 Sekunden braucht ein Patient in Deutschland eine Bluttransfusion. Auch unter den ab heute geltenden neuen Einschränkungen zur Bewältigung des Pandemiegeschehens ist eine Blutspende beim DRK-Blutspendedienst weiterhin problemlos möglich, denn die Patientenversorgung mit lebensrettenden Blutpräparaten in den Kliniken in Schleswig-Holstein und Hamburg muss auch unter Pandemiebedingungen sichergestellt werden. Durch die kurze Haltbarkeit bestimmter Blutbestandteile wird regelmäßig Nachschub benötigt. Einige Blutbestandteile (wie z.B. Blutplättchen) sind nur maximal vier Tage haltbar.

 

Spendenwillige können unter folgenden Voraussetzungen Blut spenden:

  • Symptomfreiheit: frei von Erkältungssymptomen, Fieber, anderen akuten Erkrankungen

  • Eine Terminreservierung für den Wunschtermin ist vorab erforderlich

Die Spendetauglichkeit stellt der Arzt dann tagesaktuell auf dem Termin fest.

 

Alle DRK-Blutspende-Termine und weitere Informationen: im Internet unter www.blutspende.de (Bundesländer Schleswig-Holstein und Hamburg) oder über die kostenfreie Hotline Telefon 0800 11 949 11. Eine Terminreservierung vorab ist für alle Termine erforderlich: https://terminreservierung.blutspende-nordost.de/ oder über die kostenfreie Hotline 0800 11 949 11.

 

Mit Sicherheit Blut spenden

Vor dem Hintergrund des dynamischen Infektionsgeschehens hat der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost die ohnehin hohen die Sicherheitsmaßnahmen auf den Blutspendeterminen in Schleswig-Holstein und Hamburg noch verschärft. Um das Ansteckungsrisiko für Blutspender, Personal und Ehrenamt so gering wie möglich zu halten, werden die entsprechenden Maßnahmen der aktuellen Pandemiephase ständig angepasst. Aktuell bestehen die Maßnahmen in Zugangskontrolle, Kurzanamnese, Messen der Körpertemperatur, Hand-Desinfektion, dem Tragen von Mundnasenschutz von Personal, Ehrenamt und SpenderInnen sowie größtmöglicher Vereinzelung durch Abstände vor Betreten des Spendeortes und im gesamten Ablauf der Blutspende. Allen Spendern wird eine Mundnasenschutzmaske ausgehändigt.

 

Blutspende und Corona-Virus: https://www.blutspende-nordost.de/

https://www.blutspende-nordost.de/informationen-zum-coronavirus/

 

Blutspender sind „Lebensretter“, mit einer Blutspende kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten geholfen werden. Das Deutsche Rote Kreuz sichert ca. 75 Prozent der notwendigen Blutversorgung in der Bundesrepublik Deutschland, nach strengen ethischen Normen – freiwillig, gemeinnützig und unentgeltlich, rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr.

 

Foto zur Meldung: Das DRK informiert: Blutspende auch unter den geltenden Einschränkungen möglich
Foto: Das DRK informiert: Blutspende auch unter den geltenden Einschränkungen möglich

Coronavirus: Keine Seniorenweihnachtsfeier 2020 in Schmalensee

(08. 11. 2020)

Schweren Herzens hat der gemeindliche Ausschuss für Senioren, Jugend und Sport, Ortsverschönerung und Fremdenverkehr in seiner jüngsten Sitzung die diesjährige Seniorenweihnachtsfeier der Gemeinde abgesagt. Sie sollte am 9. Dezember stattfinden. Der Grund ist die Corona-Pandemie, zu deren Bekämpfung die Kontakte reduziert werden müssen.

 

Kein Bingo, kein Dorfquiz – beides hätte in diesem Jahr die Reitsportgemeinschaft ausgerichtet – und nun auch keine Seniorenweihnachtsfeier. Insbesondere den Ausschussmitgliedern ist klar, dass damit den älteren Bewohnerinnen und Bewohnern des Dorfes ihre einzige eigene Veranstaltung genommen wird. Aber: Es geschieht zu ihrem Schutz und auch zu dem der freiwilligen Helfer.

 

Eine kleine Aufmerksamkeit soll es geben

 

Ganz ohne einen Gruß seitens der Gemeinde soll die Weihnachtszeit aber nicht bleiben, der Ausschuss hat sich dazu Gedanken gemacht. Unter Mitwirkung der Kinder des Dorfes und den Verschönerungs- und Vogelschiesserverein werden Ideen umgesetzt.

 

Anhand der Einwohnerliste, die der Ausschuss eigentlich für die Einladung zur Seniorenweihnachtsfeier erhalten hatte, sollen die Grüße zu den Wohnungen unserer Seniorinnen und Senioren gebracht werden.

 

Achtung: Nicht alle stehen auf der Liste

 

Die Einwohnerliste enthält aber Lücken: Einige haben eine sogenannte Auskunftssperre gegenüber dem Einwohnermeldeamt ausgesprochen – und tauchen deshalb auf dieser Liste nicht auf. Das war schon in zurückliegenden Jahren bei der Überbringung von Einladungen aufgefallen.

 

Wer also weiß, eine Auskunftssperre ausgesprochen zu haben, aber auch den Adventsgruß der Gemeinde erhalten möchte, übe bitte keine Zurückhaltung und melde sich telefonisch. Bürgermeister Sönke Siebke (0172 / 4378209) und der Ausschussvorsitzende Christopher Brust (0160 / 92480946) nehmen Ihre Meldung gerne an.

 

 

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Foto: Coronavirus: Keine Seniorenweihnachtsfeier 2020 in Schmalensee

Blick zurück auf eine Runde um den Schmalensee

(08. 11. 2020)

Eine Runde um unseren Schmalensee, und somit auch um den Bornhöveder See, ist eine kleine Herausforderung, aber immer wieder schön. An vielen Punkten lohnt es sich, innezuhalten, den Blick über das Wasser oder durch die Umgebung schweifen zu lassen und die Schönheit unserer Umgebung zu genießen.

 

Der See“ ist oft genug das erstgenannte Argument von Auswärtigen, die es immer wieder zu uns an den Rand der Holsteinischen Schweiz zieht. Auch wer hier mal gewohnt hat, kommt gern zurück und genießt zumindest ein paar Minuten den Blick von der Badestelle über den Schmalensee.

 

Die hier vorliegende Bildersammlung hat uns Sandra Röcher aus dem südwestfälischen Siegen geschickt, die Ende Oktober in Schmalensee ein paar Tage zu Gast war. Vielen Dank dafür. Die Bilder zeigen wir mit der Aufforderung an alle Dauergäste auf der Gemeinde-Homepage, uns viel öfter mit schönen Aufnahmen zu versorgen, damit einheimische und auswärtige Besucher sich daran erfreuen können.

Foto zur Meldung: Blick zurück auf eine Runde um den Schmalensee
Foto: Eine Wanderung um den See sorgt stets für schöne Eindrücke

Coronavirus: Plattform „Segeberg handelt“ weiter aktiv

(07. 11. 2020)

Mitteilung der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Kreises Segeberg (WKS) vom 03.11.2020:

 

Die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Kreises Segeberg mbH (WKS) hat im Frühjahr zur Zeit des ersten Lockdowns die Plattform www.segeberg-handelt.de entwickelt. Dort können Unternehmen sich kostenlos registrieren und mitteilen, welche Waren und Dienstleistungen sie anbieten.

 

Die WKS hat die Plattform in den letzten Monaten weiterentwickelt und die Filtereinstellungen verfeinert.

 

Aufgrund der erneuten Einschränkungen insbesondere im Gastronomiebereich kann über die Plattform mitgeteilt werden, ob trotz der angeordneten Schließung weiterhin Speisen außer Haus verkauft werden und ob ein Lieferdienst besteht. Auch Einzelhandelsgeschäfte können dort angeben, wann sie geöffnet haben und ob es einen online-Shop gibt. Nutzer können sich auf der Plattform über Öffnungszeigen, Hygieneregeln oder Sonderangebote informieren und finden direkt die Links zur Webseite oder zum Onlineshop des Unternehmens.

 

Der Geschäftsführer der WKS, Lars Wrage, rät allen Unternehmen, Händlern und Dienstleistern im Kreisgebiet, das Tool zu nutzen und sich kostenfrei einzutragen. Unternehmer, die sich bereits eingetragen haben, können via eine Aktualisierung ihrer Daten vornehmen.

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Foto: Coronavirus: Plattform „Segeberg handelt“ weiter aktiv

Der Winter kommt – Tipps vom WZV für den Garten und die Biotonne

(07. 11. 2020)

Mitteilung des Wege-Zweckverbandes (WZV) der Gemeinden des Kreises Segeberg vom 29.10.2020:

 

Die Bioabfallsammelfahrzeuge des WZV haben im Moment viel zu tun: überall im Kreisgebiet machen Gartenbesitzer ihre Anlagen winterfest. Die braunen Tonnen sind prall gefüllt mit Laub, verblühten Sommerpflanzen, Strauchwerk und dem vielleicht letzten Rasenschnitt der Saison.

 

Kein Plastik in die braune Tonne

 

Plastik in der Biotonne stellt immer ein Problem dar. Im Moment auffällig: häufig werden die unschön gewordenen und deswegen aus Kübeln und Töpfen entfernten Blumen samt dem Übertopf aus Kunststoff in die Tonne geworfen. Der Umwelt zuliebe müssen diese jedoch abgetrennt und über den Rest-müll entsorgt werden. Gleiches gilt für angefallene Küchenabfälle. Diese dürfen ebenfalls nicht in Plastik-tüten oder der Originalverpackung in die Biotonne geworfen werden. Durch diese sogenannten Störstoffe wird eine sachgerechte Kompostierung verhindert. Diese fehlbefüllten Biotonnen können nicht geleert werden.

 

Strauchgut abholen lassen oder bringen

 

Wenn Bäume und Sträucher zurückgeschnitten werden, entsteht eine Menge Grünabfall. Was nicht kleingeschnitten in die Biotonne passt, kann nach vorheriger Anmeldung auf den Recyclinghöfen des WZV abgegeben werden. Zweimal im Jahr besteht für die Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, 3 Kubikmeter Strauchgut kostenfrei zu entsorgen. Auch eine Terminabholung ist möglich und kann im Servicecenter des WZV (Telefon 04551 909 0) oder online unter wzv.de angemeldet werden.

 

Die Saisonbiotonne, die in den üblichen Größen 80, 120 und 240 Liter für einen jeweiligen Pauschalpreis als Zusatzgefäß ausschließlich für die Monate April bis Oktober bestellt werden kann, kommt für das anfallende Herbstlaub jetzt noch einmal zum Einsatz, musste aber zum 31.10. in die Winterpause gehen. Der WZV empfiehlt die Unterbringung in einem Schuppen oder Kellerraum.

 

Für Herbstlaub zusätzliche Abfallsäcke

 

Ganzjährig zusätzliches Entsorgungsvolumen und gerade auch für Herbstlaub ideal: die 80 Liter-Grünabfallsäcke des WZV, die auf den Recyclinghöfen oder auch bei zahlreichen Verkaufsstellen im Kreis (Liste unter wzv.de) erworben werden können und zur Entsorgung einfach am Abfuhrtag neben die Biotonne gestellt werden.

 

Beete sollten für die kommende kalte Jahreszeit abgedeckt werden, um den Boden vor Abtragung und Frost zu schützen und Temperaturschwankungen auszugleichen. Hierfür eignen sich Rindenmulch oder Hackschnitzel. Manche Gartenbesitzer haben einen eigenen Häcksler. Wer kein solches Gerät besitzt oder leihen kann, hat die Möglichkeit, diese Produkte in unterschiedlichen Qualitäten auf den Recyclinghöfen des WZV als lose Ware zu kaufen.

 

Frostschutz“ für die Biotonne

 

Irgendwann ist er da, der erste Frost. Ärgerlich, wenn der Inhalt der Biotonne dann festfriert und bei der nächsten Leerung Reste in der Tonne verbleiben. Um das zu verhindern, sollten Laub und Gartenabfälle nur lose in die Biotonne eingefüllt werden, da zusammengedrücktes, nasses Laub besonders stark an der Behälterwand festfriert und nur mit einem Spaten zu lösen ist. Geknülltes Zeitungspapier, Eierpappen oder Häckselgut als unterste Schicht und zwischendurch in die Biotonne geben, das saugt Nässe auf. Feuchte Küchenabfälle sollten aus dem gleichen Grund stets in Zeitungs- oder Haushaltspapier eingeschlagen entsorgt werden. Dennoch empfiehlt es sich, am Abend vor der Entleerung oder morgens früh mit einem Spaten oder ähnlichen Gerät den Inhalt der Tonne noch einmal durchzulockern.

 

 

Foto zur Meldung: Der Winter kommt – Tipps vom WZV für den Garten und die Biotonne
Foto: Der Winter kommt – Tipps vom WZV für den Garten und die Biotonne

Weg frei für die Zimmerei – Ergebnisse aus dem Schmalenseer Bauausschuss

(06. 11. 2020)

Trotz Corona-Pandemie und „Lockdown light“ im November trat der gemeindliche Ausschuss für Planung und Umwelt, Bau- und Wegeangelegenheiten am 5. November zusammen, um dringende Angelegenheiten zu beraten.

 

Abstands- und Hygieneregeln konnten die Ausschussmitglieder, anwesende weitere Mitglieder der Gemeindevertretung sowie vier Zuhörer im Gemeindesaal einhalten. Die Tagesordnung wurde leicht verkürzt: Das Thema Windenergie stand zwar auf dieser, sollte aber gar nicht behandelt werden und wurde abgesetzt. Auch konnte teilweise verkürzt beraten werden, etwa zu einer Pflanzprojekt-Spende – um den möglichen Spender im November nicht einer Sitzungsteilnahme auszusetzen.

 

Drei Beschlussempfehlungen in Sachen Zimmerei

 

Hauptpunkt der Veranstaltung: Die Übersiedelung der Zimmerei Hippe von Tarbek an einen neuen Standort im Schmalenseer Grasweg. Der Ausschuss sprach der Gemeindevertretung die Beschlussempfehlungen aus, den Flächennutzungsplan zu ändern (7. Änderung) und einen Bebauungsplan (Nr. 7) in vorliegender Form zu genehmigen. Auch eine städtebauliche Vereinbarung, die in nichtöffentlicher Runde beraten wurde, wurde der Gemeindevertretung zum Beschluss empfohlen. Diese regelt u.a. die Erschließung des Grundstücks und des Graswegs.

 

Festhalten am Neubaugebiet, nur an anderer Stelle

 

Die über ein Jahr verfolgte Planung für ein neues Wohngebiet oberhalb des Dreiecks Belauer Straße / Dorfstraße hat sich aufgrund ungünstiger Geruchsimmissionswerte zerschlagen. Eine nicht ganz 3 Hektar große Fläche im Dreieck Grasweg / Am Ringreiterplatz konnte als Alternativfläche ausgemacht werden und wurde von der Kreisplanung bereits für gut geeignet erachtet. Mit dem Besitzer sei man handelseinig, so Bürgermeister Sönke Siebke. Er vermutet, dass bis zu 23 Bauplätze verschiedener Zuschnitte möglich seien – so viele, wie die Landesplanung Schmalensee bis zum Jahr 2030 auch zubilligt. Rund 20 Anfragen von Interessenten lägen schon vor.

 

Bauliche Veränderungen am Sportlerheim

 

Bekanntlich beherbergt das Sportlerheim eine Kita-Gruppe. In Begehungen wurden notwendige bauliche Maßnahmen aufgezeigt, die nun zügig angeschoben werden sollen, um öffentliche Fördermittel nutzen können. Es geht um den Einbau einer zusätzlichen Fluchttür im Rahmen des Brandschutzes und die Schaffung eines separaten Schlafraums für Krippenkinder, der vom neuen Kita-Gesetz verlangt wird.

 

Streuobstwiese, Basketballfeld und Gullydeckel

 

Bezüglich des Basketballfeldes auf dem Bolzplatz gilt es, Pflasterarbeiten auszuschreiben; Standort soll der Bolzplatz sein, ein Korb ist vorhanden.

Ein Unternehmer möchte der Gemeinde eine Streuobstwiese bezahlen, was im Ausschuss auf Wohlwollen stieß. Allerdings muss beraten werden, wo diese angelegt werden könnte und ob die Folgekosten (Pflege) im Rahmen der Möglichkeiten der Gemeinde liegen.

Viele Gullydeckel in der Ortsdurchfahrt sind abgesackt und klappern laut, wenn darübergefahren wird. Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr wird sich der Problematik annehmen. Die Umsetzung erfolgt – hoffentlich – bis Anfang 2021.

 

 

 

 

Foto zur Meldung: Weg frei für die Zimmerei – Ergebnisse aus dem Schmalenseer Bauausschuss
Foto: Weg frei für die Zimmerei – Ergebnisse aus dem Schmalenseer Bauausschuss

Geflügelpest auf dem Vormarsch – Kreis Segeberg ruft zur Wachsamkeit auf

(06. 11. 2020)

Das Coronavirus bedroht die Menschen in ganz Deutschland; in Brandenburg und Sachsen ist die Afrikanische Schweinepest (ASP) angekommen, vor der man sich auch hierzulande fürchtet. Und nun ist an der Westküste Schleswig-Holsteins bei verendeten Wildvögeln auch noch die Geflügelpest nachgewiesen worden.

 

Der Kreis Segeberg stellt sich darauf ein, dass auch hier in Bälde die Geflügelpest nach 2017 wieder auftreten wird. Hier eine Mitteilung des Kreises vom 02.11.2020 im Wortlaut:

 

Im Kreis Nordfriesland ist bei mehreren gestorbenen Wildvögeln der Geflügelpest-Erreger des Subtyps H5N8 nachgewiesen worden. „Diese Nachweise sind sehr besorgniserregend. Das gilt grundsätzlich, aber insbesondere auch vor dem Hintergrund der ohnehin angespannten Gesamtsituation durch die Corona-Pandemie. Der Befund ist Anlass für extrem hohe Wachsamkeit im ganzen Land“, sagt Landwirtschaftsminister Jan Philipp Albrecht.

 

Das Veterinäramt des Kreises Segeberg ruft angesichts dieser Lage dazu auf, verendete Wasser- und Greifvögel unverzüglich zu melden. Diese Tiere werden durch das Veterinäramt des Kreises beprobt und im Landeslabor in Neumünster auf diese anzeigepflichtige Tierseuche untersucht. Die Untersuchungen toter Tiere helfen, die Verbreitung des Virus im Land zu ermitteln.

 

Um Geflügelbestände vor einer Infektion zu schützen, müssen die jetzt geltenden Bio-Sicherheitsmaßnahmen von allen Geflügelhalter*innen konsequent umgesetzt werden“, so der Leitende Kreis-Veterinär Markus Overhoff. Hierzu gehört unter anderem, dass Tiere nur an für Wildvögel unzugänglichen Stellen gefüttert werden dürfen. Zudem darf kein Oberflächenwasser für das Tränken der Tiere genutzt werden, zu dem Wildvögel Zugang haben. Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, mit denen das Geflügel in Berührung kommen kann, müssen für Wildvögel unzugänglich aufbewahrt werden.

 

Sollten Geflügelhaltungen bislang nicht beim zuständigen Veterinäramt und/oder Tierseuchenfonds registriert sein, weist das Ministerium darauf hin, dies schnellstens nachzuholen.

 

Das Kreis-Veterinäramt ist telefonisch zu erreichen unter 04551 / 951 9334 sowie per E-Mail an .

 

Weitere Informationen online unter: www.schleswig-holstein/geflügelpest

 

(Anmerkung: Im weiteren Verlauf des 2. November meldete das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung, dass auch in Dithmarschen Totfunde gemacht wurden. Neben dem Subtyp H5N8 wurde als weiterer Subtyp H5N5 nachgewiesen.

 

 

Foto zur Meldung: Geflügelpest auf dem Vormarsch – Kreis Segeberg ruft zur Wachsamkeit auf
Foto: Ein Beobachtungsbezirk ist nahe Bornhöved noch nicht eigerichtet

Coronavirus: Erlebniswald Trappenkamp bleibt im November geschlossen

(05. 11. 2020)

Eine Teilöffnung wäre wohl möglich gewesen, aber im Erlebniswald Trappenkamp hat man sich entschieden, im „Lockdown light“ mitzugehen und zur Reduzierung der Kontakte beizutragen: Im November bleiben die Tore geschlossen.

 

Laut Bericht der Segeberger Zeitung (3. November) fallen Teile des Erlebniswaldes unter die zu schließenden Tierparks; der große Spielplatz allerdings hätte – anders als im März-Lockdown – weiter geöffnet werden dürfen. Allerdings mit neuem Hygienekonzept. Das aber, so Leiter Stephan Mense in der SZ, habe man nicht umsetzen wollen.

 

Waldpädagogik setzt Betrieb fort

 

Gute Nachrichten gibt es allerdings für Schulklassen: Die waldpädagogischen Angebote dürfen und werden weiter stattfinden. Klassenverbände werden, ohne einander zu begegnen, durch den Wald geführt und erhalten Informationen zum Herbst im Wald und dem Leben der Tiere im Winter.

 

Foto zur Meldung: Coronavirus: Erlebniswald Trappenkamp bleibt im November geschlossen
Foto: Der Erlebniswald Trappenkamp bleibt im November geschlossen

Coronavirus: Generalabsage des Kreisheimatvereins

(05. 11. 2020)

Vor gut sechs Monaten musste der rund 900 Mitglieder zählende Heimatverein des Kreises Segeberg seine beliebten und heimatkundlich interessanten Dorfbegehungen absagen. Der Grund: Die Corona-Pandemie. Die ist längst noch nicht überwunden und zieht weitere Maßnahmen nach sich.

 

So muss nun auch auf die traditionell Mitte November in Leezen stattfindende Jahreshauptversammlung verzichtet werden. Sie soll im Jahr 2021 nachgeholt werden.

 

Corona-Maßnahmen verhindern Zusammenkünfte

 

Ganz abgesehen von rechtlichen Vorgaben werden sicher noch für eine längere Zeit bestimmte Verhaltensregeln und Hygienemaßnahmen einzuhalten sein“, erklärt der Vorsitzende Peter Stoltenberg, der dieses auch mittels Brief sämtlichen Mitgliedern mitteilt – darunter sind auch Schmalenseer.

 

Auch alle weiteren Veranstaltungen bis zum Jahresende werden abgesagt. Dies betrifft den Spiele-Nachmittag für Jung und Alt und den Jahresabschluss mit Andacht und Grünkohl-Essen.

 

Corona hin und her – es gibt ein Jahrbuch

 

Immerhin wurden die Vorarbeiten zum Jahrbuch nicht durch die Pandemie behindert. Unser Jahrbuch wird auch in diesem Jahr erscheinen und wie gewohnt im November verschickt“, so der Vereinsvorsitzende Stoltenberg.

 

Das Jahrbuch geht allen Mitgliedern kostenlos zu, ist aber auch in ausgewählten Buchhandlungen zu bekommen und stets eine gute Idee für ein Weihnachtsgeschenk.

 

Im Internet ist der Heimatverein unter www.heimatverein-kreis-segeberg.de zu finden.

Foto zur Meldung: Coronavirus: Generalabsage des Kreisheimatvereins
Foto: Coronavirus: Generalabsage des Kreisheimatvereins

Bauausschuss trotz Corona – Wichtiges Vorhaben muss vorankommen – Windenergie nicht Thema – maximal 5 Zuhörer

(04. 11. 2020)

Auch im „Lockdown light“ sind Sitzungen politischer Gremien erlaubt. Allerdings, dafür stehen erste Absagen von Terminen auf Amtsebene, sollten schon bedeutende Entscheidungen anstehen, die eine solche Ansammlung von Kontakten rechtfertigen. Die Sitzung des Ausschusses für Planung und Umwelt, Bau- und Wegeangelegenheiten am morgigen Donnerstag, 5. November, fällt unter die Sitzungen, die stattfinden müssen.

 

Sitzung nötig für Gewerbeansiedlung

 

Grund ist, dass man unbedingt im Fall der Ansiedlung einer Zimmerei im Grasweg vorankommen muss. Der Flächennutzungsplan soll abschließend beraten werden, was wiederum Grundlage für den Beschluss des Bebauungsplans Nr. 7 sein soll. Beide dienen der Vorbereitung von Beschlüssen durch die Gemeindevertretung am 17. November.

 

Im Falle des B-Plans gilt es, eingegangene Stellungnahme von Trägern öffentlicher Belange abzuwägen – von denen nur wenige und obendrein nicht negative vorliegen.

 

Tagesordnung wird verschlankt

 

Das dürfte dem Bauausschussvorsitzenden Sönke Stahl (BfS) und seinen Ausschussmitgliedern in die Karten spielen, die ihre um 19.30 Uhr im Gemeindesaal beginnende Sitzung so kurz wie möglich halten wollen. Auch das ist der Corona-Pandemie geschuldet und wird u.a. dadurch möglich, dass Tagesordnungspunkte abgesetzt werden und externe Berichterstatter, etwa der Kreisplanung, nicht erscheinen werden.

 

Windenergie nicht Thema am 5.11.

 

Für Irritation im Vorwege sorgte der Punkt Windenergie auf der Tagesordnung. Tatsächlich beschäftigt sich die Gemeindevertretung mit einem städtebaulichen Vertrag mit einem Investor, der im Bereich „Schmalensee-Süd“ zwei Windkraftanlagen errichten möchte, aber nicht am 5. November. Über Windenergie gibt es vor dem 24. November nichts zu beraten – dann stellen besagter Investor und ein weiterer der GV und dem Bauausschuss ihre Pläne erst einmal vor.

 

Nur maximal fünf Zuhörer erlaubt

 

Wie eingangs berichtet, dürfen trotz der Beschränkung des gesellschaftlichen Lebens Gremiensitzungen weiter stattfinden. Allerdings mit streng limitierter Zuhörerzahl. Maximal fünf, so Bürgermeister Sönke Siebke am Dienstagabend, können am 5. November zuhören.

 

 

Foto zur Meldung: Bauausschuss trotz Corona – Wichtiges Vorhaben muss vorankommen – Windenergie nicht Thema – maximal 5 Zuhörer
Foto: Bauausschuss trotz Corona – Wichtiges Vorhaben muss vorankommen – Windenergie nicht Thema – maximal 5 Zuhörer

Coronavirus: Repair-Café Bornhöved in diesem Jahr nicht mehr geöffnet

(04. 11. 2020)

Das ehrenamtliche Reparatur-Café Bornhöved wird in diesem Jahr nicht mehr öffnen. Das teilt der Helferkreis nach Bekanntwerden der neuesten Maßnahmen von Kreis und Land zur Eindämmung der Corona-Pandemie mit.

 

Das bedeutet, dass der bereits für den 7. November geplante Nachmittag in den früheren Räumen der Volksbank am Kuhberg 3 nicht stattfinden wird.

 

Auch ein Termin am 5. Dezember ist nun abgesagt.

 

Grundsätzlich gilt: Wer defekte Gegenstände reparieren oder sich dabei helfen lassen möchte, kann das Repair-Café aufsuchen, egal wie alt er oder sie ist. Nun allerdings erst im neuen Jahr wieder.

 

Das Reparaturteam wird bekanntgeben, ob und wann wieder geöffnet und repariert werden kann.

Foto zur Meldung: Coronavirus: Repair-Café Bornhöved in diesem Jahr nicht mehr geöffnet
Foto: Repaircafé Bornhöved, Kuhberg 3

Coronavirus: Volkstrauertag im ganz kleinen Kreis

(03. 11. 2020)

Im Corona-Jahr 2020 fallen in Schmalensee wie überall zahlreiche Veranstaltungen aus, weil notwendige Abstände oder Hygieneregeln nicht eingehalten werden können. In anderen Fällen können Zusammenkünfte nur in verringertem Umfang durchgeführt werden – etwa der Volkstrauertag in Schmalensee.

 

Als sich im September ein Wiederanstieg der Infektionszahlen abzeichnete, wurde für die Vertreter von Gemeinde und Freiwilliger Feuerwehr klar, dass ein Volkstrauertag mit Antreten der Wehr – Ehrenmitglieder inbegriffen – und anschließender Andacht im Gemeindesaal unter Leitung der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde in diesem Jahr nicht möglich sein wird.

 

So hat man sich nun darauf verständigt, dass die Kranzniederlegung am Volkstrauertag am Sonntag, 15. November 2020, um 9.30 Uhr am Gefallenendenkmal in der Dorfstraße stattfindet.

 

Der Bürgermeister und der Gemeindewehrführer werden in einer kurzen und stillen Zeremonie, stellvertretend für alle, den Kranz niederlegen.

 

Wer dem beiwohnen möchte, der kann sich gegenüber dem Denkmal auf dem Gehsteig einfinden und wird gebeten, den derzeit gebotenen Abstand einzuhalten.

 

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Foto: Volkstrauertag

Coronavirus: „Lockdown light“ - das gilt ab heute im Land und im Kreis

(02. 11. 2020)

Seit Mitte der Vorwoche ist die Rede von schärferen Maßnahmen seitens der Behörden, um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in der sogenannten zweiten Welle zu verlangsamen. Am Sonntag hat die Landesregierung das Ruder übernommen, da nun landesweit die Inzidenz (Infektionsfälle binnen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner) landesweit die 50 überschritten hat.

 

Ab heute gelten diese (zusammengefassten) Regeln, zunächst bis 29. November:

 

Schließen müssen die Gaststätten, Restaurants, Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen, Theater, Opern, Konzerthäuser, Kinos, Messen und Museen, ebenso Casinos, Spielhallen und Bordelle, Tierparks, Schwimmbäder und Fitnessstudios.

 

Der Amateursport wird eingestellt. Vereine dürfen nicht trainieren – lediglich in kleinster Zusammenstellung, etwa von Personen, die im selben Haushalt leben, oder mit einer anderen Person, kann trainiert werden; Individualsport ist weiter erlaubt. Im Profisport und weiteren Fällen (Rettungsschwimmer, Kaderathleten, Rehasport) gibt es Ausnahmen.

 

Die Kontakte sind zu beschränken: Ab sofort dürfen sich in der Öffentlichkeit nur noch zehn Personen aus zwei Haushalten treffen. Auch private Treffen im eigenen Haus sind auf zehn Menschen limitiert.

 

Hotels und Pensionen dürfen keine Gäste mehr aufnehmen. Touristen müssen Schleswig-Holstein bis heute verlassen. Inselgäste haben etwas mehr Zeit.

 

Im Handel tritt die Zehn-Quadratmeter-Regel wieder in Kraft: Nur je ein Kunde pro zehn Quadratmeter Ladenfläche ist zugelassen.

 

Dienstleistungen mit Körperkontakt sind nur dann erlaubt, wenn sie medizinisch nötig sind. Friseure dürfen weiter arbeiten.

 

Gottesdienste und Trauerfeiern dürfen unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln erlaubt.

 

Schulen und Kitas sollen weiter geöffnet bleiben. Ebenso Einrichtungen der Sozial- und Jugendhilfe. In Schulen – im Kreis Segeberg ab der 1. Klasse – gilt Maskenpflicht, auch im Unterricht.

 

Maskenpflicht gilt auch auf Plätzen mit viel Publikumsverkehr, wo die Abstände nicht eingehalten werden können. Der Kreis Segeberg hatte dies zunächst nur für die Fußgängerzone in Bad Segeberg, große Straßen Bad Bramstedts und den Holstenplatz in Kaltenkirchen angeordnet. Nun gilt: Überall, wo der Mindestabstand unterschritten werden kann, Alltagsmaske anlegen.

 

 

 

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Foto: Coronavirus: „Lockdown light“ - das gilt ab heute im Land und im Kreis

Was gab's im Oktober? Blick über den Tellerrand

(02. 11. 2020)

Was in der Nachbarschaft oder im Kreis Segeberg geschieht, findet nicht unbedingt Niederschlag auf der Gemeinde-Homepage, kann aber durchaus von Interesse in Bezug auf kommunalpolitische und gesellschaftliche Themen sein. Eine kleine Presseschau aus dem Monat Oktober:

 

Die Fahrbücherei: Neues Fahrzeug, neues Outfit, neue Vorzüge

 

Einige Schmalenseer haben es schon gesehen, das neue Fahrzeug der Fahrbücherei Segeberg. Nach 27 Jahren ist nun anstelle des Bücherbusses ein Lastwagen in den Dienst genommen worden – kein gewöhnlicher Lkw: Das Fahrzeug, das neben Schmalensee weitere 39 Gemeinden im Kreisgebiet ansteuert, ist 12 Meter lang, 26 Tonnen schwer und hat 4.000 Medien an Bord. Gekostet hat das Gefährt 360.000 Euro, wie die Segeberger Zeitung am 5. Oktober berichtet hat. Die neue Fahrbücherei ist nicht einfach rollendes Regal: Es gibt ein Podest im hinteren Teil, in dem die Kinder stöbern und es sich bequem machen können. In der Sitzecke sind auch kleinere Veranstaltungen möglich, auch eine Leinwand kann herunter gelassen werden, vom Beamer können Bilder und Filme abgespielt werden. Auch von außen macht der Lastwagen etwas her: Die Kuh Lieselotte und ihre Freunde regen schon im Vorbeifahren zum Lesen. Unter www.fahrbuecherei15.de gibt es viele Infos zur Fahrbücherei und ihrem Fahrplan.

 

Fusionieren Segeberger Dörfer?

 

Eine nächste gravierende Veränderung in der Kommunal-Landschaft des Kreises Segeberg zeichnet sich ab. Nachdem sich das Amt Kisdorf für die Einführung des hauptamtlichen Amtsdirektors ausgesprochen hatte (siehe September) schlagen nun die sehr nah benachbarten Gemeinden Itzstedt und Nahe an der Bundesstraße 430 den Weg der Fusion ein. Beide sind rund 2.500 Einwohner groß und könnten als eine Gemeinde zukünftig einen hauptamtlichen Bürgermeister an ihrer Spitze haben. Die Zahl der Ehrenämter in gemeindlichen Gremien würde deutlich reduziert, insgesamt, so die Hoffnung, Verwaltungsaufwand abgebaut. Ein Bürgerentscheid soll dazu stattfinden, nach Möglichkeit parallel zur Bundestagswahl im September 2021. Dafür haben beide Gemeindevertretungen einstimmig grünes Licht gegeben. Ein verbindender Name muss auch gesucht werden. Allerdings in einer Form, die es erlaubt, dass sowohl Nahe als auch Itzstedt ihren jetzigen Namen auf jeden Fall weiterhin tragen.

 

Glamping und Wildfleisch auf dem Hof Viehbrook

 

Insbesondere durch Aktivitäten unseres Tourismusvereins Holsteinseen und als beliebtes Ausflugsziel ist den Schmalenseern der Hof Viehbrook in Rendswühren bekannt. Ab 2021 will der von Kirsten Voß-Rahe und Christian Rahe geführte Betrieb sein Angebot erweitern: Glamourous Camping oder kurz Glamping. Ein kleines Zeltdorf mit zehn Plätzen soll entstehen, das nicht nur vermögenden Gästen offenstehen soll. Das Betreiberpaar will für sein von der Corona-Pandemie getroffenes ländliches Kultur-, Bildungs- und Erlebniszentrum ein weiteres bedeutendes Standbein schaffen, berichten die Kieler Nachrichten in ihrer Ausgabe „Holsteiner Zeitung“ am 8. Oktober. Insgesamt zählt der Hof Viehbrook 14 Geschäftsbereiche, inklusive Landwirtschaft und Naturkindergarten.

 

Am 13. Oktober, so berichten Lübecker Nachrichten und Segeberger Zeitung, ist der Hof Viehbrook eine Partnerschaft mit dem Erlebniswald Trappenkamp eingegangen: Die Familie Rahe/Voß-Rahe wird zukünftig das Hirschgehege betreuen. Ein Rot- und ein Damwildrudel leben in dem Gehege. Die Kooperation bedeutet auch, dass der Hof Viehbrook das Fleisch der jährlich „entnommenen“, also waidgerecht erlegten Tiere verwerten wird. Diese Entnahme erfolgte bisher auch, das Wildfleisch wurde aber über den Großhandel vertrieben. Nun bestehe über den Vermarkter Hof Viehbrook die Möglichkeit, Wildfleisch aus der Region in der Region zu erwerben.

 

Corona-Teststation an den Holstenhallen Neumünster

 

Die Holstenhallen in Neumünster dienen schon seit Beginn der Corona-Pandemie als sogenannter Blutspende-Hotspot, und das mit großem Erfolg. Nun hat das DRK vor den Hallen eine Corona-Teststation eingerichtet, die dauerhaft bemannt ist und wie ein Drive-In funktioniert. Diese ersetzt die Teststation am Bahnhof Neumünster, die aufgelöst wird. Das meldet der Holsteinische Courier am 14. und am 30. Oktober. Ab 2. November von 13 bis 18 Uhr stehen beheizbare Container auf dem großzügigen Parkplatzgelände bereit. Allerdings: Testpersonen benötigen eine ärztliche Überweisung und werden, zumindest während des Lockdown, in ihrem Auto sitzend getestet. Spontantests werden nicht möglich sein.

 

Anders ist das am Forschungszentrum Borstel (Gemeinde Sülfeld): Seit Anfang Oktober, so meldeten es Lübecker Nachrichten und Segeberger Zeitung, ist der „Drive thru“ wieder offen, eine Freiluft-Teststation, die auch ohne ärztliche Überweisung angesteuert werden kann. Hier also ist auch der Spontantest möglich, aber gegen Bares: 85 kostet es, sich „einfach so“ testen zu lassen. Das Forschungszentrum betreibt die Teststation nicht uneigennützig – sie sammelt aus den vielen Getesteten wertvolle Informationen zu Symptomen einer Coronavirus-Infektion.

 

Geschmäckle? Kreiswehrführer zugleich Vorstandsreferent

 

Etwas überraschend – aber durchaus öffentlich bekannt – hat es eine personelle und strukturelle Veränderung beim Kreisfeuerwehrverband Segeberg (KFV) gegeben: Seit dem 12. Oktober ist der ehrenamtliche Kreiswehrführer Jörg Nero zugleich hauptamtlicher Vorstandsreferent. Der Groß Kummerfelder arbeitet also dem Gremium zu, dem er vorsteht. Wie die Segeberger Zeitung am 16. Oktober berichtet, finden das nicht alle Blauröcke im Kreis Segeberg in Ordnung, manche reden von Schmu: Nero habe sich unter anderem durch seine Ehrenämter – Kreiswehrführer und stellvertretender Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes – „einen Job verschafft“. Auch dass die Geschäftsführerin des KFV Segeberg ihre Stelle nach acht Jahren gekündigt habe, ordnen Tippgeber in den Kontext ein.

Fakt ist: Die Stelle des Vorstandsreferenten war öffentlich ausgeschrieben, drch den Kreis Segeberg. Der trägt auch die Kosten, weil es sich bei den wahrzunehmenden Aufgaben des Referenten um „überwiegend vom Kreis übertragene Aufgaben“ handelt. Kreis und Kreisfeuerwehrverband betonen, dass es mehrere Bewerber gegeben habe. Und das Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein hat gegenüber der SZ deutlich gemacht, dass Ehrenamt und Hauptamt einander nicht ausschließen würden. In Fragen der Dienstaufsicht könne der jeweils Betroffene freilich nicht mitreden. Und der Kreis Segeberg hat sich auch eine „Hintertür“ offengehalten: Die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet vergeben worden um schauen zu können, ob es zu Konflikten mit dem Ehrenamt komme oder „die Umsetzung nicht zielgerichtet verläuft“, so die SZ.

 

Warnstreik beim Wege-Zweckverband

 

Für den 19. Oktober hatte die Gewerkschaft ver.di Mitarbeitende des Öffentlichen Dienstes, insbesondere von Stadtwerken und vergleichbaren Unternehmen, im Vorgriff zu Tarifverhandlungen am 22./23. Oktober zu Warnstreiks aufgerufen. Das betraf auch den Wege-Zweckverband der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV), allerdings ohne direkte Auswirkungen auf die Gemeinde Schmalensee. Andernorts, etwa in Wahlstedt und Leezen, konnte der Müll nicht abgefahren werden. Auch blieben die Recyclinghöfe in Bad Segeberg und Norderstedt geschlossen.

 

Höhere Abfallgebühren?

 

Die Lübecker Nachrichten melden am 30. Oktober, dass voraussichtlich ab 2021 mit erneut steigenden Abfallgebühren im Kreis Segeberg zu rechnen ist. Anlass ist eine Bemerkung des WZV-Verbandsvorstehers Peter Axmann im Abfallwirtschaftsausschuss, wonach über eine Anhebung im einstelligen Prozentbereich nachgedacht werden müsse. Darüber beraten könnte die Verbandsversammlung am 15. Dezember. Käme es zur Gebührenerhöhung, wäre es die dritte binnen vier Jahren: 2018 waren es 14,4 Prozent, 2019 dann 17,7 Prozent.

 

Noch mehr Photovoltaik – auch in Bornhöved

 

Wer die A21 in Richtung Süden ab Autobahnzubringer Bornhöved nutzt, wird wohl zukünftig erst einmal an zahlreichen Solar-Paneelen entlangfahren: Auf etwa 11 Hektar Land gegenüber der Sandensiedlung will eine Flensburger Firma eine Photovoltaikanlage errichten. Die Segeberger Zeitung stellte das Projekt am Tag der Bauausschusssitzung der Gemeinde Bornhöved, am 20. Oktober vor. Im Gegensatz zum noch immer schwelenden Konflikt um Straßenausbaubeiträge ist dies ein eher unumstrittenes Thema im Nachbarort. Angeblich hatte der Versandriese Amazon auf dem Acker an der Autobahn einst ein Logistikzentrum errichten wollen, sich dann aber für Kaltenkirchen an der A7 entschieden.

 

Trappenkamp ein großes Sportzentrum?

 

Im September konnte auf der vom TV Trappenkamp genutzten Sportanlage eine nagelneue Leichtathletikanlage eingeweiht werden, von der insbesondere die Richard-Hallmann-Schule profitieren wird, die in der Oberstufe das Sportprofil anbietet. Aber längst reiften Ideen für den weiteren Ausbau der Gemeinde zu einem wahren Sportzentrum, das drei Institutionen umfasst: Die RHS, den TVT und die im Ort beheimatete Landesturnschule. Nächste Zielsetzung ist der Bau einer neuen Sporthalle für gut 4,5 Millionen Euro zwischen TVT-Gelände und den Sportschützen. Sie würde das bestehende Hallenangebot mit der Einfeldhalle an der Schule und der Dreifeldhalle in der Königsberger Straße, Franz-Bruche-Halle, erweitern und den Konflikt von Ganztagsunterricht und Vereinsangeboten beenden.

Damit ist es aber nicht getan. In dem rund 6,8 Millionen Euro umfassenden Plan Trappenkamps enthalten sind auch eine Sanierung des Sportlerheims mit Sanitäranlagen aus den 1970er und -80er Jahren für gut 905.000 Euro, den Umbau des aktuellen Feuerwehrhauses (das neue ist im Bau) zum Jugendzentrum für 585.000 Euro und den Umbau des jetzigen Jugendzentrums für etwa 800.000 Euro zu einem Kulturzentrum.

 

Corona-Pandemie

 

Dazu wurde im Oktober auf der Homepage mehr oder weniger aktuell berichtet, daher wird an dieser Stelle auf Details zu Allgemeinverfügungen des Kreises oder Landesverordnungen verzichtet. Die nächste soll am 2. November 2020 in Kraft treten und bedeutet den sogenannten „2. Lockdown“ oder auch „Lockdown light“. Dies zieht zahlreiche Veranstaltungsabsagen nach sich, auch über den November hinaus.

 

Corona bedingte Absagen auch schon für 2021

 

Eine lange Zeit lang war der Eindruck nicht ganz unbegründet, dass viele gesellschaftliche Akteure davon überzeugt seien, mit dem Kalenderwechsel am 1. Januar 2021 sei die Corona-Pandemie Geschichte. In der näheren Umgebung Schmalensees waren es ausgerechnet die Fröhlichen Karnevalskinder Trappenkamp (FKK), die am 26. Oktober ankündigten, ihre Karnevals-Show am 6. Februar 2021 abzusagen.

 

Auch der Sport muss sich einschränken. Beispiel Fußball: Nicht allein, dass der Schleswig-Holsteinische Fußballverband im November den Spielbetrieb im Freien in allen Altersklassen ruhen lässt. Sämtliche Hallenturniere sind bereits abgesagt worden. Darunter auch der Honda-Cup beim TSV Quellenhaupt Bornhöved. Im Kreisfußballverband Holstein, in dem die Klubs aus dem Kreis Plön und der Stadt Neumünster organisiert sind – im Spielbetrieb auch die FSG Saxonia (TSV Bornhöved, TSV Wankendorf und SV Schmalensee), hat dies laut Bericht im Holsteinischen Courier vom 30. Oktober dadurch zum Ausdruck gebracht, dass er keine Hallenturniere inklusive der Hallenkreismeisterschaften mit Schiedsrichtern besetzen wird, geschweige denn diese Veranstaltungen gar nicht erst genehmigen wird.

 

Foto zur Meldung: Was gab's im Oktober? Blick über den Tellerrand
Foto: Oktobersonne über einer Fläche bei Bornhöved - hier soll ein Solarpark entstehen

Trotz Corona: An Halloween wurde Schmalensee zum Gruselkabinett

(01. 11. 2020)

Die Ansage der Zeit ist „reduzieren Sie Ihre Kontakte auf das Nötigste“. Die üblichen „Hausbesuche“ an Halloween gehören definitiv zu den vermeidbaren Kontakten. Aber so ganz ohne schaurige Deko und Kostüme und obendrein reichlich Süßes – oder Saures – wollten die Schmalenseer dann doch nicht. Und passend zum demnächst beginnenden „Lockdown light“ gab es im Dorf ein „Halloween light“.

 

Und das ging so: Statt in Gruppen zogen Kinder nur nach Haushalten los – quasi in Mini-Grusel-Kohorten. Und sie steuerten unter schaurigen Gespensterlauten zu den Grundstücken, wo sie zwar nicht schaurige Aerosole mittels Gesang an den Haustüren verbreiten, sich aber dennoch Süßes abholen konnten.

 

Denn einige Schmalenseer hatten sich vorbereitet und das Süße einfach so deponiert, dass die kleinen Geister quasi im Vorbeigehen zugreifen konnten. Mal hingen Naschitüten am Lattenzaun, dann standen Halloween-mäßige Gläser auf Treppenstufen. Mitunter standen Körbe vor Hauseingängen – mit süßem Inhalt für die verkleideten Besucher.

 

Eine schöne Idee, dieses „Social-Distancing-Halloween“. Not macht eben erfinderisch. Und das wiederum steigert den Wohlfühlcharakter des Dorfes.

 

Vielen Dank für Fotos an Karolin van het Loo

 

Foto zur Meldung: Trotz Corona: An Halloween wurde Schmalensee zum Gruselkabinett
Foto: Eine Gruselkohorte - Halloween 2020 in Schmalensees Straßen

Coronavirus: Bücherbus hält im November nicht in den Dörfern, Fahrbücherei liefert aber aus

(01. 11. 2020)

Vom 2. November an gilt der „Lockdown light“: Um die Zahl der Kontakte deutlich herunterzufahren und damit eine noch schneller um sich greifende Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, haben Bund und Länder den heute beginnenden zu einem „Monat der nationalen Kraftanstrengung“ oder Bewährung erklärt. Leidtragende sind unter anderem Bäder, der Sport, die Gastronomie, Kinos und vieles mehr. Auch die Fahrbüchereien müssen im November ihren Beitrag leisten und stellen den Fahrbetrieb ab Montag, 2. November, vorerst ein.

 

Wie die im Kreis Segeberg tätige Fahrbücherei 15 auf ihrer Homepage (www.fahrbuecherei15.de) mitteilt, gilt dies bis voraussichtlich Ende November.

 

Für Schmalensee heißt dies, das es am 9. und sehr wahrscheinlich am 30. November keinen Besuch des neuen Bücherbusses auf dem Parkplatz am Feuerwehrgerätehaus geben wird.

 

Stattdessen wird der im ersten Lockdown eingeführte Lieferdienst wieder angeboten.

 

Bestellt werden kann online (www.fahrbuecherei15.de/Katalog/Leserkonto), per E-Mail unter oder am Telefon unter 04554/5536. „Wir liefern Ihnen die Bestellung an die Haustür“, heißt es auf der Homepage.

 

Das Fahrbücherei-Team bittet außerdem darum, Medien rechtzeitig zu bestellen, damit es die Lese- und Spielefreunde bestmöglich versorgen kann. „Bitte teilen Sie uns auch Ihre E-Mailadresse mit, damit wir sie per E-Mail informieren können.“

 

Einschränkungen gab es schon vor dem zweiten Lockdown

 

Schon ab dem 21. Oktober musste die Fahrbücherei auf die gestiegenen Infektionszahlen reagieren und konnte nur noch jeweils eine Person in den Bücherbus einlassen.

 

Kohorten hatten bereits keinen gemeinsamen Zugang mehr und an schulen und Kindergärten war der Zugang nur noch für Kleingruppen bis zu fünf Personen und mit Mund-Nase-Bedeckung erlaubt.

Foto zur Meldung: Coronavirus: Bücherbus hält im November nicht in den Dörfern, Fahrbücherei liefert aber aus
Foto: Die Fahrbücherei bietet im zweiten Corona-Lockdown wieder den Lieferdienst an

November-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1

(01. 11. 2020)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen geben Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Weil seit Mitte März das neuartige Coronavirus das gesellschaftliche Leben beeinträchtigt und wir sehr wahrscheinlich noch einige Zeit mit Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens belegt sind, gibt es für die treue Leserschaft im Monat November die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr in dieser schweren Zeit ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der erste Teil.

 

Wie Schmalensee zum Bolzplatz kam: Auf Vorschlag von Bürgermeister Heinrich Harder stimmt Bauer Peter Nagel am 1. November 1935, vor 85 Jahren, einem Landtausch zu: Gegen ein Stück des Schullandes gibt Nagel die neben dem Schulhaus liegende Koppel an die Gemeinde. Auf dieser wird ein Sport- und Spielplatz für die Schule angelegt. Der bisherige kleine Spielplatz am Schulhaus lag ohne Einfriedung unmittelbar an der immer stärker befahrenen Chaussee. Die besagte „Koppel“ war allerdings auch eine Kiesabbaufläche. Heute ist sie der Bolzplatz am Feuerwehrgerätehaus.

 

Der Ersatz ist nicht verfügbar: Erster Weltkrieg. Viele Lehrer sind, meist als Offiziere, an der Front und müssen durch Berufskollegen vertreten werden. Tarbeks Lehrer Flinker etwa, den auch Schmalensees Lehrer Heinrich Göttsch vertritt. Am 3. November 1915, vor 105 Jahren, meldet das Segeberger Kreis- und Tageblatt, dass nun ein Ersatz für den am 10. Juni gefallenen Flinker gefunden ist: Lehrer Schröder aus Kappeln. Doch das ist nur eine Lösung auf dem Papier, denn auch Schröder ist im Krieg.

 

Reiter und Fahrer Hellmut Saggau: In der Reichshauptstadt Berlin findet am 4. November 1925, vor 95 Jahren, das Herbstturnier des Reichsverbandes für Zucht und Prüfung deutschen Warmbluts statt. 21 Reitervereine aus ganz Deutschland sind an diesem Haupttag des Turniers zur Preisverleihung versammelt. Ehrengast ist Reichspräsident von Hindenburg. Der Reiterverein Bornhöved und Umgebung wird nicht platziert, obwohl kein anderer Verein so viele Einzelpreise verbuchen konnte wie Hans Hauschildt, Walter Pries und der Schmalenseer Hellmut Saggau. Saggau absolviert den Geländeritt über 15 Kilometer fehlerfrei, benötigt mit 40 Minuten aber zu lange (Hauschildt: 29 Minuten, Pries: 28). Im Jagdspringen bleibt Saggau wieder fehlerfrei, hat eine Zeitüberschreitung von 47 Sekunden und wird Vierter. Im Gruppenspringen zu dreien belegen die Bornhöveder den 2. Platz. Unter 72 Reitern wird Saggau in der Eignungsprüfung Sechster, in der Dressurprüfung Zweiter. Außerdem gewinnt er mit Blenheim das Einspännerfahren und das Einspännerfahren der ländlichen Reitervereine. Nach dem Zweiten Weltkrieg wird Hellmut Saggau Gemeindewehrführer und später Bürgermeister von Schmalensee.

 

Bulle tötet Mann: Auf dem unweit von Schmalensee gelegenen Anwesen Himbeersahl ereignet sich laut Meldung des Segeberger Kreis- und Tageblatts vom 7. November 1930, vor 90 Jahren, ein tödlicher Unfall: Ein 50-jähriger Handwerksbursche aus Stormarn wird von einem wütenden Bullen auf der Koppel des Landmanns Fleßner angegriffen. Bevor Hilfe herbeigeeilt ist, ist der Handwerker tot. Man nimmt an, dass er in angetrunkenem Zustand das Tier gereizt hat.

 

Ein Kindsmord in Bornhöved: Von einer schrecklichen Tat in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1840, vor 180 Jahren, berichtet das Segeberger Wochenblatt: Eine Frau soll ihre Schwangerschaft verborgen gehalten und nach der Geburt das uneheliche Kind sofort grausam getötet und im Garten versteckt haben, wo es jedoch recht bald entdeckt wurde. Sie und der vermutete Kindsvater werden verhaftet. Im Sprachton der damaligen Zeit klingt dies so: „Eine unmenschliche, Grauen erregende That ist zu Bornhöved, Amts Segeberg, vorgefallen, indem eine Weibsperson ihr in der Nacht vom 9ten bis zum 10ten d. M. heimlich gebornes, uneheliches Kind sogleich nach der Geburt den Hals abgeschnitten, und nach dem Garten getragen hat, woselbst es unter Stroh versteckt, am 10ten vorgefunden ist. Die Thäterin hat der Behörde ihr furchtbares Verbrechen bereits gestanden, auch ist ihr Schwängerer, wegen Verdachts einer Theilnahme an der That, gefänglich eingezogen.“

 

Vorbote des DRK-Ortsvereins: Beim Bornhöveder Gastwirt Rauert findet am 11. November 1910, vor 110 Jahren, um 16 Uhr die Gründungsversammlung eines Vaterländischen Frauenvereins für Bornhöved statt. Die Vereinssatzung wird dem Provinzialverband zur Genehmigung übersandt. Der Jahresbeitrag kostet 2 Mark pro Mitglied. Der Verein beabsichtigt, eine Gemeindeschwester anzustellen. Für den Kriegsfall verpflichtet sich der Verein, zehn verwundete Soldaten bis zu ihrer Genesung aufzunehmen.

 

 

 

 

Foto zur Meldung: November-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1
Foto: Wehrführer und Bürgermeister Hellmut Saggau 1964

Rentenberatung trotz Corona möglich

(31. 10. 2020)

Rentenberatung und Antragsaufnahme am Telefon

 

Mitteilung Deutsche Rentenversicherung Nord vom 28.10.2020:

 

Die Deutsche Rentenversicherung ist weiterhin für Ratsuchende da. Versicherte können die Beraterinnen und Berater über die Festnetznummern der Beratungsstellen erreichen.

 

Wegen der aktuellen Corona-Lage führen wir Beratungen und Antragsaufnahmen derzeit überwiegend telefonisch durch. Wenn Sie dafür einen Termin vereinbaren möchten, rufen Sie uns an“, sagt Andreas Bossen. Ob in Ihrer Region eine Vor-Ort-Beratung möglich ist, erfahren Sie ebenfalls am Telefon.

 

Die Deutsche Rentenversicherung Nord ist trotz der Corona-Einschränkungen für ihre Kundinnen und Kunden stets erreichbar gewesen und bleibt es auch weiterhin: Ratsuchende können sich per Telefon oder Online beraten lassen.

 

Dafür steht auch das kostenlose Servicetelefon unter der Rufnummer 0800 1000 4822 zur Verfügung. Diese Serviceangebote bleiben unverändert bestehen. Zudem können Anträge über die Onlinedienste der Rentenversicherung bequem von zu Hause aus gestellt werden.

 

Weitere Kontaktdaten und Informationen finden Interessierte auf

www.deutsche-rentenversicherung-nord.de.

 

Die Deutsche Rentenversicherung Nord (DRV Nord) mit Sitz in Lübeck ist mit ihren 24 Beratungsstellen die regionale Ansprechpartnerin in allen Fragen der Rente, Altersvorsorge und Rehabilitation in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Die DRV Nord ist als Träger der gesetzlichen Rentenversicherung für insgesamt rund 2,2 Millionen Versicherte zuständig und zahlt knapp 1 Million Renten. Darüber hinaus betreibt sie vier eigene Rehabilitationskliniken in Aukrug, Bad Malente, auf Amrum und Sylt.

Foto zur Meldung: Rentenberatung trotz Corona möglich
Foto: Rentenberatung trotz Corona möglich

Beratungsstelle Frau & Beruf jetzt telefonisch und online tätig

(31. 10. 2020)

Mitteilung der Beratungsstelle Frau & Beruf vom 28.10.2020:

 

Beratungsstelle FRAU & BERUF Segeberg arbeitet weiter

Individuelle Beratung für Frauen jetzt online oder telefonisch

 

Es ist nie zu spät, sich Gedanken über die eigenen beruflichen Perspektiven zu machen. Selbst in Corona bedingten eingeschränkten Zeiten. Frauen, die sich beruflich neu orientieren, von Arbeitslosigkeit bedroht sind oder sich in einer beruflichen Sackgasse befinden, können weiterhin eine kostenlose und unabhängige Beratung in Anspruch nehmen.

 

Wir haben schnell auf telefonische und Online-Beratung umgestellt,“ informiert Jutta Geike, Beraterin bei FRAU & BERUF Segeberg. „Wenn eine Frau einen PC mit Internetzugang mit Mikrofon und Kamera hat, ist so gut wie kein Unterschied zu einer persönlichen Beratung.“

 

Das Gute an unserem Beratungsangebot ist, dass wir online sogar etwas flexibler mit den Terminvereinbarungen sein können,“ ergänzt Gisela Malasch, ebenfalls Beraterin. „Wir können im Rahmen unser gesamten Arbeitszeit Termine vereinbaren, weil wir entweder aus unserem Stammbüro in Bad Segeberg oder dem Homeoffice beraten. Wir sparen Organisations- und Fahrtzeiten.“ An den Inhalten der Beratung hat sich nichts verändert. Das Beratungsangebot richtet sich an Frauen, die nach einer Auszeit wieder in einen Beruf einsteigen, von einem Minijob in eine sozialversicherungspflichte Beschäftigung wechseln, ihre Teilzeitbeschäftigung ausweiten oder ihre Beschäftigung sichern möchten. Zudem werden auch Frauen beraten, die eine Berufsausbildung in Teilzeit machen möchten. Ziel dieser Beratung ist es, diesen Frauen den Wiedereinstieg in den Beruf zu erleichtern oder ihre berufliche Situation zu festigen.

 

So unterschiedlich die Frauen sind, so individuell sind die Beratungsgespräche. Jedes Gespräch orientiert sich an der individuellen Situation der Ratsuchenden. Es werden die persönlichen Voraussetzungen, Fragen rund um den Bewerbungsprozess geklärt und mit der Frau realistische Ziele definiert. Diese Beratung unterstützt, sich neu zu orientieren, zu entscheiden und dann die nächsten Schritte in die neue oder andere berufliche Zukunft zu planen. Bei all diesen Überlegungen wird die familiäre Situation berücksichtigt.

 

Frauen, die sich beraten lassen wollen, vereinbaren bitte bei Jutta Geike, Tel. 04551 / 944 002 einen Termin, denn auch die Online-Termine werden zentral koordiniert und vergeben. Jutta Geike ist erreichbar Mo bis Do von 9 Uhr bis 13 Uhr oder per E-Mail .

 

Die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Kreises Segeberg ist Träger der Beratungsstelle FRAU & BERUF. Das Vorhaben FRAU & BERUF wird aus dem Landesprogramm Arbeit mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert. Beraten wird nicht nur in Bad Segeberg, sondern auch in anderen Städten des Kreises.

 

Das Landesprogramm Arbeit ist das Arbeitsmarktprogramm der Landesregierung für die Jahre 2014-2020. Schwerpunkte sind die Sicherung und Gewinnung von Fachkräften, die Unterstützung bei der Integration von Menschen, die es besonders schwer haben, in den ersten Arbeitsmarkt zu kommen und die Förderung des Potentials junger Menschen. Das Landesprogramm Arbeit hat ein Volumen von etwa 240 Millionen Euro, davon stammen knapp 89 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF).

 

Mehr Informationen im Internet: www.EU-SH.schleswig-holstein.de.

 

Foto zur Meldung: Beratungsstelle Frau & Beruf jetzt telefonisch und online tätig
Foto: Beratungsstelle Frau & Beruf jetzt telefonisch und online tätig

Coronavirus: Kreis Segeberg verschärft die Maßnahmen

(29. 10. 2020)

Die Runde der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer hat am 28. Oktober den „Lockdown-Light“ für den Monat November beschlossen, der einschränkende Maßnahmen für das öffentliche Leben zur Eindämmung der Corona-Pandemie ab 2. November vorsieht.

 

Unabhängig davon hat der Kreis Segeberg am 28. Oktober seine Maßnahmen im Rahmen einer ab 29. Oktober für zunächst sieben Tage geltenden Allgemeinverfügung noch einmal verschärft. Grund ist das Überschreiten der sogenannten Inzidenz (Zahl der Neuinfektionen binnen sieben Tagen je 100.000 Einwohner) auf über 50.

 

Ab heute, 29. Oktober 2020, gilt im Kreis Segeberg u.a. und verkürzt:

 

Maskenpflicht (Mund-Nasen-Bedeckung) in öffentlichen Bereichen, in denen sich Menschen länger und dichter begegnen (u.a. Fußgängerzonen / Innenstädte in Bad Segeberg, Kaltenkirchen und Bad Bramstedt). Dies gilt für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahre. Ausnahmen sind medizinisch begründet.

 

Maskenpflicht auch in Schulen, Förderzentren etc., und zwar bereits ab der 1. Klasse auch innerhalb der Unterrichtsräume.

 

Sperrstunde in der Gastronomie von 23 bis 6 Uhr. Gäste müssen die Gaststätten und Lokale bis 23 Uhr verlassen haben.

 

Kein Alkoholverkauf von 23 bis 6 Uhr – weder in der Gastronomie, noch an Tankstellen, Kiosken oder in Supermärkten.

 

Kontaktbeschränkung auf maximal 10 Personen im öffentlichen Raum; auch bei Veranstaltungen im privaten Wohnraum und auf dem dazugehörigen Grundstück.

 

Auf Veranstaltungen mit Marktcharakter mit wechselndem Teilnehmerkreis dürfen sich, sofern entsprechende Hygienekonzepte vorliegen, maximal 100 Personen aufhalten, egal ob drinnen oder draußen.

 

Sofern im Sport Mindestabstände nicht eingehalten werden können, darf innerhalb und außerhalb der Sportanlagen die Teilnehmerzahl maximal 10 Personen betragen. Abhängig vom Hygienekonzept dürfen maximal bis zu 100 Personen drinnen wie draußen zuschauen, wenn ausreichend Sitzplätze mit Abstand vorhanden sind. Stehplätze müssen mit dem Kreisgesundheitsamt abgestimmt werden. Es gilt die Maskenpflicht – für Zuschauer ständig, für aktive Sportler in den Pausen.

 

Mehr auf www.segeberg.de

 

Ab Montag, 2. November, gilt die neue Landesverordnung; die Allgemeinverfügung des Kreises ist dieser nachgeordnet.

 

Foto zur Meldung: Coronavirus: Kreis Segeberg verschärft die Maßnahmen
Foto: Coronavirus: Kreis Segeberg verschärft die Maßnahmen

Aus dem Amtsausschuss des Amtes Bornhöved

(29. 10. 2020)

Die jüngste Sitzung des Amtsausschusses des Amtes Bornhöved fand am 28. Oktober im Schmalenseer Gemeindesaal am Gasthof Voß statt.

 

Die Corona-Pandemie bestimmte dabei nicht nur das Verhalten im Saal mit Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln: Der Ausschuss hörte unter anderem einen Bericht zu den Auswirkungen der Pandemie, die sich in der Gemeinde- und Amtsordnung ab dem 25.09.2020 niederschlagen, etwa in Form digitaler Gremienarbeit.

 

Auch zur Auswirkung der Kita-Reform 2020 auf die Gemeinden des Amtes gab es einen Bericht der Verwaltung. Der Ausschuss beschloss die Beschaffung von Klimageräten für die Amtsverwaltung für rund 4.000 Euro.

 

Personelle Veränderungen in den Fachausschüssen

 

Personelle Veränderungen mussten in zwei Fachausschüssen nach Rücktritten vorgenommen werden. Nach Jörn Saggau übernahm der Trappenkamper Axel Barkow den Vorsitz im Finanzausschuss; neuer Stellvertretender Vorsitzender für Wolfgang Rudolph ist der Bornhöveder Hans-Georg Kruse. Im Bauausschuss hatte Achim Moll den Vorsitz niedergelegt, neuer Vorsitzender ist Günter Hagemann (Stocksee). Sein Stellvertreter ist Heinz-Dieter Block aus Trappenkamp.

 

Ein Städteplaner für Trappenkamp

 

In nichtöffentlicher Runde verhandelte der Amtsausschuss über die Schaffung einer Stelle im Stellenplan des Amtes für die gemeindliche Entwicklung Trappenkamps. Es geht um die Einstellung eines Städtebauplaners, die mit Mehrheit – nicht einstimmig – beschlossen wurde.

 

Foto zur Meldung: Aus dem Amtsausschuss des Amtes Bornhöved
Foto: Aus dem Amtsausschuss des Amtes Bornhöved

Coronavirus: Lage verschärft, Maßnahmen auch

(28. 10. 2020)

Die nicht unerwartete „zweite Welle“ von Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist da und heftig. Bis Dienstagnachmittag, 27. Oktober, überschritt der Kreis Segeberg den Inzidenzwert 50 (Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen) deutlich und erreichte eine 60,3. Da waren erste Maßnahmen zur Eindämmung einer weiteren Ausbreitung schon angeordnet, weitere werden folgen.

 

Am Montag hatte der Kreis Segeberg wegen der Überschreitung des Inzidenzwertes 35 bereits Maßnahmen in einer ab Dienstag geltenden Allgemeinverfügung angeordnet. Etwa das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen (Maskenpflicht) dort, wo sich viele eng begegnen, zum Beispiel in Fußgängerzonen und auf Märkten. Diese Pflicht gilt für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren. Weiterhin gilt eine Sperrstunde von 23 bis 6 Uhr in der Gastronomie. An Veranstaltungen im öffentlichen Raum dürfen maximal 25 Personen teilnehmen; im privaten Wohnraum 15 Personen.

 

Maßnahmen des Landes vor der Ministerpräsidentenkonferenz

 

Am Dienstag legte das Land Schleswig-Holstein nach: Die Kontakte werden auf 10 Personen beschränkt, einzuhalten bei Treffen im privaten Raum wie im Freien; im Sport und in der Gastronomie. Das reduziert die „Kohorten“ im Sport. Der Schleswig-Holsteinische Fußballverband (SHFV) hat am Dienstagabend bereits reagiert und lässt den Spielbetrieb zunächst bis zum 22. November wieder ruhen.

 

Die Maskenpflicht im Schulunterricht ab Klasse 5 wird für drei Wochen verlängert, in Grundschulen gilt sie ab Überschreiten der Inzidenz 50 im jeweiligen Landkreis. Die Sperrstunde für die Gastronomie (23 bis 6 Uhr) heißt überdies, dass auch andernorts kein Alkohol verkauft werden darf. Schließen, so Ministerpräsident Daniel Günther am Dienstag, soll die Gastronomie nach Möglichkeit aber nicht.

 

Schon jetzt sind die Weihnachtsmärkte auf Stockseehof, in Pronstorf und auf dem Landgestüt Traventhal abgesagt.

 

Warten auf weitere Anordnungen

 

Der Kreis Segeberg wird am heutigen Mittwoch weitere Maßnahmen beraten. Laut Mitteilung soll eine neue Allgemeinverfügung erlassen werden, gültig ab Donnerstag, 29. Oktober.

 

Außerdem müssen die Ergebnisse der nächsten Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Länderchefs abgewartet werden. Laut Berichterstattung sind weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens – Kontaktbeschränkungen, Schließungen und andere Auflagen – vorgesehen.

 

In eigener Sache

 

Die Gemeinde-Homepage, das haben wir schon zu Beginn der Pandemie erklärt, kann mit den Medien nicht das Tempo halten, da sie ehrenamtlich betrieben wird. Einige Inhalte wie Terminankündigungen müssen ab sofort unter dem Vorbehalt betrachtet werden, dass sie irgendwann überholt sein können. Amtliche Verlautbarungen werden an dieser Stelle in der Regel zusammenfassend und somit verkürzt wiedergegeben. Zur „formellen Orientierung“ dienen bitte die Seiten der öffentlichen Verwaltung von Amt, Kreis (www.segeberg.de), Land.

 

 

Foto zur Meldung: Coronavirus: Lage verschärft, Maßnahmen auch
Foto: Coronavirus: Lage verschärft, Maßnahmen auch

Coronavirus: Verschärfte Regeln im Kreis Segeberg ab 27. Oktober – vorerst für 7 Tage

(27. 10. 2020)

Zuletzt war es nur noch eine Frage der Zeit, jetzt ist es Gewissheit: Der Anstieg der Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Kreis Segeberg hat am zurückliegenden Wochenende die Grenze von 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen (Inzidenz) überschritten. Das veranlasst den Kreis Segeberg, die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie zu verschärfen. Diese gelten zunächst für eine Woche, so eine Mitteilung vom 26. Oktober 2020.

 

Die angeordneten Maßnahmen sind in einer neuen Allgemeinverfügung des Kreises Segeberg (Datum 26.10.2020) festgehalten. Hier die maßgeblichen Punkte:

 

In öffentlichen Bereichen, in denen Menschen länger und/oder dichter zusammenkommen, z.B. belebte Fußgängerzonen, muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Die Regelung gilt für Erwachsene und Kinder ab sechs Jahren. Personen, die aufgrund einer körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können und dies glaubhaft machen können, sind davon ausgenommen.

 

Sperrstunde: Gastronomiebetriebe müssen von 23 bis 6 Uhr des Folgetages geschlossen sein. Gäste müssen diese bis 23 Uhr verlassen haben.

 

An Veranstaltungen im öffentlichen Raum (auch in Räumen von Gastronomiebetrieben), bei denen es keine festen Sitzplätze gibt und bei denen der Teilnehmerkreis nicht wechselt, dürfen maximal 25 Personen teilnehmen. Das gilt für innen und außen. Beispiele sind Feste, Empfänge, Führungen und Exkursionen sowie jegliche Art privater Feiern.

 

Auf Märkten und vergleichbaren Veranstaltungen mit wechselnden Teilnehmern im öffentlichen Raum dürfen sich draußen maximal 500 Personen gleichzeitig aufhalten, in geschlossenen Räumen maximal 250. Das gilt auch für Veranstaltungen im öffentlichen Raum, bei denen die Teilnehmer*innen feste Sitzplätze haben, die sie höchstens kurzzeitig verlassen (Sitzungscharakter) – etwa Konzerte, Vorträge, Lesungen, Theater, (Auto-)Kino

 

An Veranstaltungen im privaten Wohnraum und auf dem dazugehörigen Grundstück dürfen maximal 15 Personen außerhalb und innerhalb geschlossener Räume teilnehmen.

 

Sport darf innerhalb und außerhalb von Sportanlagen betrieben werden, wenn die Höchstteilnehmerzahl von 25 Personen außerhalb und innerhalb geschlossener Räume nicht überschritten wird. In Abhängigkeit vom Hygienekonzept dürfen bis zu 250 Personen innerhalb und 500 Personen außerhalb geschlossener Räume zuschauen, wenn ausreichend Sitzplätze mit Abstand vorhanden sind. Stehplatzangebote müssen mit dem Kreisgesundheitsamt abgestimmt werden. Zudem gilt eine Mund-Nasen-Bedeckungspflicht für Zuschauer ständig und für aktive

Mannschaftssportler in Pausen.

 

Landrat Jan Peter Schröder mahnt jetzt zu Rücksicht, Umsicht, Einsicht: „Wir haben selbst in der Hand, wie es weitergeht.“

 

 

Foto zur Meldung: Coronavirus: Verschärfte Regeln im Kreis Segeberg ab 27. Oktober – vorerst für 7 Tage
Foto: Coronavirus: Verschärfte Regeln im Kreis Segeberg ab 27. Oktober – vorerst für 7 Tage

Winteröffnungszeiten des WZV auf den Recyclinghöfen ab 1. November

(27. 10. 2020)

Mitteilung des Wege-Zweckverbandes der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV) vom 20.10.2020:

 

Winteröffnungszeiten auf den Recyclinghöfen

 

Der Herbst ist da, die Tage werden wieder kürzer. Mit der früher einsetzenden Dunkelheit ändert sich auch das Besucheraufkommen auf den Recyclinghöfen des WZV.

 

Wenn es schon dämmert, kommen deutlich weniger Kunden zu uns“ sagt Helmut Wachowitz, der beim WZV für die Organisation der Recyclinghöfe zuständig ist. „Daher macht der lange Donnerstag in den Wintermonaten keinen Sinn“.

 

Im letzten Jahr gab es erstmalig Winteröffnungszeiten auf den Höfen. „Das hat sich bewährt und wird daher wieder so gemacht“, so Wachowitz weiter.

 

Vom 1. November 2020 bis 28. Februar 2021 haben die Recyclinghöfe in Bad Segeberg, Damsdorf/Tensfeld und Schmalfeld montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr und samstags von 8 bis 13 Uhr geöffnet.

 

(Der Recyclinghof Norderstedt schließt samstags bereits um 12 Uhr.)

 

Ab dem 1. März 2021 gelten dann wieder die regulären Öffnungszeiten. Die Profis in Orange freuen sich auf ihre Kundinnen und Kunden.

Foto zur Meldung: Winteröffnungszeiten des WZV auf den Recyclinghöfen ab 1. November
Foto: Winteröffnungszeiten des WZV auf den Recyclinghöfen ab 1. November

Zwei Hektar Zucker zum Tee sind nun abgeerntet

(25. 10. 2020)

Am 9. April haben wir auf der Gemeinde-Homepage von der Rübensaat durch Landwirt Christian Saggau berichtet. Mit „2 ha für Zucker zum Tee – Zuckerrübenaussaat 2020 in Schmalensee“ hatte er seine Bildersammlung betitelt. Nun hat er das Thema zum Abschluss gebracht – die Rüben wurden bis zum Wochenende gerodet.

 

Nicht nur der Mais musste in den letzten Tagen und Wochen von den Feldern geholt werden, auch die Rüben waren „fällig“. Und wieder hat Christian Saggau mit dem Smartphone ein paar Schnappschüsse geliefert, die vor allem das eingesetzte eindrucksvolle Großgerät zeigen.

 

Der Roder, der die Rüben aus dem Boden rupft, vom Blattwerk trennt und in einem Fangkorb sammelt, hat 480 Pferdestärken und ist mit 5 bis 7 Stundenkilometern auf dem Acker unterwegs. Bedenkt man, dass diese Arbeit mit der Hand oder einem kleinen, vom Pferd gezogenen Roder verrichtet werden musste, als Fotos noch schwarzweiß waren....

 

Den Ertrag konnte Christian Saggau noch nicht komplett benennen. Er hoffe auf 85 bis 95 Tonnen je Hektar. Auf jeden Fall sei es nun an der Zeit für das traditionelle Erntebier. Dem kann man nur zustimmen.

 

Jetzt noch etwas Mathematik für den Sonntag und die Frage, wie viel Zucker denn aus einer solchen Ernte zu gewinnen wäre: Im Rekorderntejahr 2014 lag der Zuckerernteertrag je Hektar deutschlandweit bei 12 Tonnen je Hektar, in Schleswig-Holstein bei 20 Tonnen (dank der Werte aus der Marsch). Der Zuckergehalt lag bei zirka 17,5 Prozent (Quelle agrarheute).

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Foto: Einfahren der Rübenernte 2020 bei Christian Saggau

Coronavirus: Ärztekammer Schleswig-Holstein unterstützt die AHA-L-A-Regeln

(24. 10. 2020)

Mitteilung der Ärztekammer Schleswig-Holstein vom 23.10.2020:

 

Vor dem Hintergrund schnell steigender Infektionszahlen betont die Ärztekammer Schleswig-Holstein den hohen Stellenwert des Abstandhaltens, der Hygienemaßnahmen, der Alltagsmasken sowie des Lüftens und der App zur Coronawarnung (AHA+L-A).

 

Insbesondere das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) wurde und wird auch aktuell immer wieder in Frage gestellt. „Zu Beginn der Pandemie hätten viele in der Ärzteschaft tatsächlich an der Wirksamkeit der MNB gezweifelt“, so Kammerpräsident Prof. Henrik Herrmann. „Neuesten Erkenntnissen zufolge ist diese Meinung aber nicht mehr haltbar. Es zeigt sich eine zunehmende Evidenz, dass diese Maßnahme zu einer nachweisbaren Eindämmung des Virus führt“.

 

Neben dem Abstandsgebot ist die MNB eines der wirkungsvollsten Mittel, ein jeder kann damit zur Eindämmung der Übertragung beitragen. Das gilt nicht nur für geschlossene Räume und im öffentlichen Nahverkehr, sondern auch auf Märkten, in Fußgängerzonen und auf öffentlichen Plätzen, insbesondere bei steigenden Infektionszahlen.

Hierbei kommt es auf unsere eigene Verantwortung an, die jeder als wirkungsvolle Prävention umsetzen kann – durch die Einhaltung der AHA-L-A-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske, Lüften, Corona-WarnApp)“, so Herrmann.

 

Ebenso zu finden auf unserer Homepage unter: https://www.aeksh.de/aerztekammer-schleswig-holstein-unterstuetzt-aha-l-regeln

 

Wussten Sie schon?

 

In dem wöchentlichen Podcast des Schleswig-Holsteinischen Ärzteblatts informiert Prof. Henrik Herrmann, Präsident der ÄKSH, das aktuelle Geschehen im schleswig-holsteinischen Gesundheitswesen.

 

Hören Sie gerne rein: https://www.aeksh.de/

 

Alle vorherigen Folgen finden Sie in unserem Archiv:

https://www.aeksh.de/podcast-archiv

 

Foto zur Meldung: Coronavirus: Ärztekammer Schleswig-Holstein unterstützt die AHA-L-A-Regeln
Foto: Coronavirus: Ärztekammer Schleswig-Holstein unterstützt die AHA-L-A-Regeln

Amtsausschuss tagt am 28. Oktober in Schmalensee

(24. 10. 2020)

Der Amtsausschuss des Amtes Bornhöved wird seine nächste Sitzung am Mittwoch, 28. Oktober, in Schmalensee abhalten. Beginn ist um 19.30 Uhr im Gasthof Voß. Es sind einige Neuwahlen für die Unterausschüsse vorzunehmen und eine pikante Stellenentscheidung steht ebenfalls an.

 

Eine Stelle im Amt für Trappenkamp

 

Letztere wird allerdings ohne die Öffentlichkeit verhandelt. Es geht um die mögliche Schaffung einer Stelle im Stellenplan des Amtes für die gemeindliche Entwicklung der amtsangehörigen Gemeinde Trappenkamp.

 

Werden die Vertreter der Dörfer einwilligen, auch auf ihre Kosten eine Stelle einzurichten, die zumindest der Arbeitsbezeichnung nach vornehmlich der größten Gemeinde inklusive Sitz der Verwaltung – Trappenkamp – zugute kommt? Welcher Nutzen für Bornhöved, Gönnebek, Damsdorf, Tensfeld, Tarbek, Stocksee und Schmalensee steckt in einer für die Entwicklung Trappenkamps zuständigen Stelle?

 

Neubesetzung in den Ausschüssen

 

In öffentlicher Runde werden zuvor Neubesetzungen in zwei Ausschüssen fällig. Der Finanzausschuss des Amtes benötigt einen neuen Vorsitzenden, nachdem Tarbeks Bürgermeister Jörn Saggau dieses Amt bereits im Februar 2020 niedergelegt hatte. Nur wenig später war auch sein Stellvertreter Wolfgang Rudolph zurückgetreten.

 

Die Nachfolger sind aufgrund einer Änderung der Amtsordnung im September 2020 nicht mehr innerhalb des Fachausschusses, sondern durch den Amtsausschuss zu bestimmen.

 

Einen neuen Vorsitzenden benötigt auch der Bauausschuss des Amtes Bornhöved, nachdem Ende 2019 Achim Moll seinen Sitz im Gremium zurückgegeben hatte.

 

Corona-Pandemie schlägt sich in Amtsordnung nieder

 

Nicht nur Unternehmen der Wirtschaft müssen sich vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie mit der notwendigen Verlagerung von Arbeit und Sitzungen in die digitale Welt beschäftigen. Die geänderte Amtsordnung befasst sich nun detailliert mit „Sitzungen in Fällen höherer Gewalt“.

 

Dabei geht es unter anderem um technische Ausstattungen und die Schaffung von Möglichkeiten, die Öffentlichkeit an Sitzungen zu beteiligen bzw. ihr ein Verfolgen öffentlicher Sitzungen zu ermöglichen.

 

Klima-Geräte und mehr

 

Über die Anschaffung von Klima-Geräten für die Amtsverwaltung für zunächst rund 4.000 Euro hat der Amtsausschuss zu beraten. Außerdem, hört er einen Bericht zu den Auswirkungen der Kita-Reform 2020 auf die amtsangehörigen Gemeinden.

Foto zur Meldung: Amtsausschuss tagt am 28. Oktober in Schmalensee
Foto: Amtsausschuss tagt am 28. Oktober in Schmalensee

Genusswelten in der Alten Schmiede Bornhöved

(22. 10. 2020)

Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen

 

Genuss für Mund, Augen und Sinne wird in der „Alten Schmiede Bornhöved“ beim Thema “Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen” erzeugt. Nach den sonnigen und trockenen Sommertagen führen Christiane Schlüter und Karsten Behrends am Freitag, den 23. Oktober 2020 um 19.00 Uhr durch die Genuss-Welt.

 

Mit alten und neuen Gedichten und Texten, schon Gehörtes, Wohlbekanntes wie auch eher Unbekanntes, quer durch die letzten Jahrzehnte / Jahrhunderte der Poesie und Prosa wird regional und international genossen.

 

Christiane Schlüter hat an der Uni Kiel im Fachbereich Literatur Slawistik studiert, sie trägt alles mit einem Schuss Philosophie und dem nötigen Augenzwinkern vor.

 

Für zusätzliche Spannung und heitere Entspannung sorgt Karsten Behrends mit Döntjes und Gedichten.

 

Veranstalter des Gedichte- und Geschichtenabends sind der „Förderverein Alte Schmiede Bornhöved“ und der Seniorenbeirat der Gemeinde Bornhöved. Der Eintritt in die „Alte Schmiede“ in Bornhöved, Kuhberg 13 ist frei.

 

Die Corona-Landesverordnung wird eingehalten und es ist eine Anmeldung unter 0176-216 500 62 bei Karsten Behrends erforderlich.

 

Mitteilung des Fördervereins Alte Schmiede vom 20.10.2020

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Foto: Alte Schmiede Bornhöved

Minijob: Schmalensee sucht Allrounder mit handwerklichem und technischem Geschick

(21. 10. 2020)

Die Gemeinde Schmalensee sucht ab sofort einen Gemeindearbeiter oder eine Gemeindearbeiterin (m/w/d) als unbefristete Teilzeitkraft im Rahmen eines 450 Euro-Minijobs.

 

Hintergrund ist die vordringliche Notwendigkeit, für den Vollzeit-Gemeindearbeiter Volker Kay eine Urlaubs- und Krankheitsvertretung zu finden, die auch in der Lage ist, Bereitschaftsdienste zum Beispiel am Wochenende zu übernehmen.

 

Diese Personalsuche gilt unabhängig von einer sich abzeichnenden Besetzung der Vollzeitstelle: Etwa zur Jahresmitte 2021 wird Volker Kay den Ruhestand antreten. Auch für den Nachfolger bedarf es einer geeigneten Urlaubs- und Krankheitsvertretung.

 

In Abstimmung mit Bürgermeister Sönke Siebke hat Gemeindevertreter Christopher Brust entsprechende Stellenanzeigen (kurz/lang) entwickelt, die dieser Nachricht beigefügt sind.

 

Umfangreiches und abwechslungsreiches Arbeitsfeld

 

Die Tätigkeiten der Teilzeitkraft sind quasi deckungsgleich mit denen des Gemeindearbeiters und beinhalten die Wartung und Instandhaltung der örtlichen Vakuumentwässerungsanlage inklusive der Beseitigung von Störungen an Hausanschlussschächten; die Straßen- und Wegeunterhaltung; die Pflege und Instandhaltung gemeindlicher Grünflächen, Liegenschaften, Kinderspielplätze und Denkmäler; den kommunalen Winterdienst.

 

Eine handwerkliche Ausbildung sowie vielseitige handwerklich-technische Fertigkeiten sind ebenso Voraussetzung wie das Vorhandensein des Führerscheins der Klasse B, möglichst C1 oder mehr.

 

Vergütung und weitere Leistungen in der Anlage

 

Eine ausführliche Stellenbeschreibung ist dieser Mitteilung als PDF-Datei beigefügt. Interessierte melden sich bitte unter der darin angegebenen Anschrift bei Bürgermeister Sönke Siebke.

 

Alle Schmalenseerinnen und Schmalenseer sind dazu aufgefordert, für diese Tätigkeit infrage kommende Personen auf dieses Stellenangebot aufmerksam zu machen.

[Stellenanzeige Gemeindearbeiter Schmalensee 450-Euro-Minijob Lang]

Foto zur Meldung: Minijob: Schmalensee sucht Allrounder mit handwerklichem und technischem Geschick
Foto: Minijob: Schmalensee sucht Allrounder mit handwerklichem und technischem Geschick

Coronavirus: Kein Schmalenseer Dorfquiz im Pandemie-Jahr

(20. 10. 2020)

Die Mauerassel ist das Höhlentier und die Turteltaube der Vogel des Jahres. Und Gerd Müller war nicht nur ein großartiger Fußballer, auch der Bundesminister für Entwicklungshilfe trägt diesen Namen. Wer das und vieles mehr an Wissen angehäuft hat, muss stark sein im Coronajahr 2020: Es gibt kein Dorfquiz.

 

Am ersten Sonnabend im November findet traditionell das Dorfquiz in Schmalensee statt – und das seit 1978, als die Landjugendgruppe anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens die ungebrochen beliebte Veranstaltung erstmals ausrichtete.

 

Veranstalter in diesem Jahr wäre die Reitsportgemeinschaft Schmalensee, deren Mannschaft im Vorjahr unter dem Namen „Ohne Eule wird’s schwer“ den Wettbewerb gewonnen hatte. Aber das Coronavirus macht Zusammenkünfte auf dem Gemeindesaal, vor allem in der zu erwartenden Größenordnung, unmöglich.

 

Kurzzeitig war über einen alternativen Raum wie die Sporthalle nachgedacht worden. Aber was wäre ein Dorfquiz ohne Zapfbier und die Currywurst vom Gasthof Voß?

 

Unter demselben Aspekt hatte die RSG schon ihren Bingo-Abend abgesagt, der wie das Dorfquiz einen vollen Gemeindesaal erwarten ließ. Und nach der Septembersitzung des Ausschusses für Senioren, Jugend und Sport, Ortsverschönerung und Fremdenverkehr im September, in der dieser die Empfehlung ausgesprochen hatte, das Dorfquiz in diesem Jahr nicht stattfinden zu lassen, gab die Vorsitzende Frederike „Eule“ Harder die Absage dann bekannt.

 

Bleibt nur zu hoffen, dass „wir“ das Virus bis zum nächsten Dorfquiz im Griff haben. Bis dahin hat die Reitsportgemeinschaft als Titelverteidiger weiter die Aufgabe, sich lauter kniffelige Fragen und ein tolles Zwischenspiel auszudenken. – Damit der im Vorjahr vom SV Schmalensee gestiftete „Peter Rutz Gedächtnispott“ als neuer Wanderpokal seinen zweiten zeitlich begrenzten Besitzer bekommt!

 

Hier eine Auflistung aller bekannten Dorfquiz-Sieger seit 1978 (bekannt, weil wir es bislang für die Jahre 1979 bis 1982 sowie 1990 nicht nachvollziehen können. Wer noch Urkunden hat, gerne beim Homepage-Team melden! Ausrichter bis 1983 blieb übrigens die Landjugendgruppe, ab 1984 war dann der jeweilige Vorjahressieger dran):

 

1978: Verschönerungs- und Fremdenverkehrsverein; 1983: Junge Union; 1984: SV Schmalensee; 1985: CDU-Ortsverband; 1986: Wählergemeinschaft Schmalensee; 1987: Sparklub „Hol di ran“; 1988: Verschönerungs- und Fremdenverkehrsverein; 1989: Bauernverband; 1991: Verschönerungs- und Fremdenverkehrsverein; 1992: Wählergemeinschaft Schmalensee; 1993: Siedlergemeinschaft; 1994: Freiwillige Feuerwehr Schmalensee; 1995: Wählergemeinschaft Schmalensee; 1996: Freiwillige Feuerwehr (II); 1997: Freiwillige Feuerwehr (I); 1998: Wählergemeinschaft Schmalensee; 1999: „Der Rest“; 2000: Wählergemeinschaft Schmalensee; 2001: Landjugendgruppe Schmalensee; 2002: Wählergemeinschaft Schmalensee; 2003: Sparklub „Hol di ran“; 2004: Wählergemeinschaft Schmalensee; 2005: Wählergemeinschaft Schmalensee; 2006: „Die Bunte Runde“; 2007: Wählergemeinschaft Schmalensee; 2008: SV Schmalensee (Herren); 2009: Bürgerliche Wählergemeinschaft; 2010: Bauernverband; 2011: Bürgerliche Wählergemeinschaft; 2012: „Die Bunte Runde“; 2013: Bürgerliche Wählergemeinschaft; 2014: SV Schmalensee; 2015: Bürgerliche Wählergemeinschaft; 2016: SV Schmalensee; 2017: „Die Unvollendeten“ (RSG Schmalensee); 2018: SV Schmalensee; 2019: „Ohne Eule wird’s schwer“ (RSG Schmalensee).

 

 

 

 

 

 

Foto zur Meldung: Coronavirus: Kein Schmalenseer Dorfquiz im Pandemie-Jahr
Foto: Coronavirus: Kein Schmalenseer Dorfquiz im Pandemie-Jahr

Auch Bornhöved soll blühen – alle Vereine und Schmalensees Konfis halfen mit

(19. 10. 2020)

Ein ganzes Wochenende lang haben die Bornhöveder Vereine, Parteien, Gruppen und Organisationen eine tolle Aktion umgesetzt und 8.000 Blumenzwiebeln an verschiedenen Ecken und Enden ihres Dorfes verbuddelt. Mit dabei waren auch Schmalenseer, etwa in der Gruppe der Konfirmanden.

 

Was in Schmalensee der Verschönerungs- und Vogelschießerverein, das ist in Bornhöved der Bürgerverein. Mit der Vorsitzenden Christine Wulf, Lena Starke, Caroline Boock und Annette Ruser an der Spitze gibt es seit Jahresbeginn eine neue Vorstandsriege. Die wollte eigentlich mit frischen Ideen durchstarten – und dann kam Corona.

 

Vor allem das ausgefallene Vogelschießen wurmte den Bürgerverein. Die groß angelegte Pflanzaktion am Wochenende sollte unter anderem das ersetzen, dem Dorf etwas Bleibendes schaffen und alle Akteure zusammenführen. Was auch eindrucksvoll gelang: Fast 50 Mannschaften nahmen teil und brachten jeweils gut 200 Blumenzwiebeln an vielen extra abgesteckten Stellen im Dorf in die Erde.

 

Unter den vielen Gruppen waren auch solche der örtlichen Sportvereine, Kirchengemeinde, Jugendfeuerwehr, der Landfrauen und von der Jugendfeuerwehr. In den Reihen der Konfis, die „unter Aufsicht“ von Pastorin Ulrike Egener den Kirchhof am Schwedendenkmal gestalteten, waren auch Meta Mühlenberg und Ida Weinrich mit Eifer dabei.

 

Dafür gab es nicht nur eine Unterschrift auf dem Konfirmandenzettel, sondern auch großes Lob und eine dicke Erdschicht unter den Fingernägeln.

 

Im Frühjahr nun, so hoffen Ausrichter und Teilnehmer, wird es überall in Bornhöved – an den Ortseingängen, im Bereich der öffentlichen Gebäude und auf den vielen Grünflächen bunt blühen. Möge das die Stimmung heben in dieser verrückten Pandemie-Zeit.

 

Foto zur Meldung: Auch Bornhöved soll blühen – alle Vereine und Schmalensees Konfis halfen mit
Foto: Schmalensees Konfis haben grüne Daumen

Hundetag im Erlebniswald Trappenkamp am 25. Oktober

(18. 10. 2020)

Mitteilung des Erlebniswaldes Trappenkamp vom 12.10.2020:

 

Ein Tag für Hunde im ErlebnisWald Trappenkamp

 

Termin: Sonntag, 25.10.2020, von 11 bis 16 Uhr

 

Der ErlebnisWald Trappenkamp lädt Menschen mit Hund zu einer spannenden und unterhaltsamen Rallye durch den Wald ein. An verschiedenen Stationen können die sechsbeinigen Teams kleine Aufgaben lösen. Gefragt sind Geschicklichkeit und Köpfchen. Auch an Grauschnauzen und Handicap-Hunde ist gedacht, für sie gibt es leicht zu meisternde Aufgaben. Der Spaß kommt dabei nicht zu kurz – es geht um Geschicklichkeit und eine gute Kommunikation zwischen Mensch und Hund!

 

Für diese Veranstaltung ist keine Anmeldung erforderlich!

 

Die Teilnahme kostet 15,- Euro je Mensch-Hund-Team inklusive Eintritt in den ErlebnisWald Trappenkamp.

Foto zur Meldung: Hundetag im Erlebniswald Trappenkamp am 25. Oktober
Foto: Erlebniswald Trappenkamp in Daldorf

Coronavirus: Beratung zum „Tag des Einbruchschutzes“ 2020 digital und per Hotline

(17. 10. 2020)

Mitteilung der Landespolizei SH vom 16.10.2020:

 

Der bundesweite „Tag des Einbruchschutzes“ (25.10.2020) kann in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht wie gewohnt als Präsenzveranstaltung in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern stattfinden.

 

Die Landespolizei möchte den Bürgerinnen und Bürgern trotzdem den Austausch mit erfahrenen Präventionsbeamten zu allen Aspekten des effektiven Einbruchschutzes von Haus und Wohnung ermöglichen und bietet kommende Woche eine "Digitale Sprechstunde" an.

 

Jeweils Montag (19.10.) und Dienstag (20.10.) von 16 Uhr bis 19 Uhr können Interessierte über die Sozialen Medien und eine Hotline Fragen stellen und erhalten Antworten und nützliche Hinweise zum Beispiel zu mechanischen und elektronischen Sicherungsmöglichkeiten, Verhaltenstipps für die dunkle Jahreszeit oder auch Kontakte zu den zertifizierten Facherrichter-Firmen.

Ergänzende Informationen sind online bereitgestellt.

 

Die Polizeibeamten sind an beiden Tagen erreichbar über alle Facebookseiten der Polizeidirektionen und Twitter (sh_polizei). Die Hotline lautet: 0431 / 160 65555.

 

Wir gehen davon aus, dass Einbrecher ab Ende Oktober wieder verstärkt aktiv werden. Wir wissen, dass die Täter nun die frühe Dämmerung ausnutzen, um Häuser und Wohnungen auszuspähen und möglichst unerkannt ihre Taten zu begehen. Dem müssen wir im wahrsten Sinne des Wortes einen Riegel vorschieben. Dafür ist die qualifizierte Beratung wichtig, um Schwachstellen an Haus und Wohnung zu erkennen und zu beseitigen.

 

Hauseigentümer und Mieter können durch entsprechende Maßnahmen einen wirksamen Beitrag gegen Einbruchdiebstahl leisten. Die bundesweite Aktion findet seit 2012 regelmäßig am Wochenende der Zeitumstellung im Herbst statt und steht deshalb unter dem Motto: „Eine Stunde mehr für mehr Sicherheit“.

 

Das umfangreiches Informationsangebot ist unter

 

https://www.k-einbruch.de/sicherheitstipps/

 

und

 

https://schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/POLIZEI/Praevention/Einbruchsch

utz/einbruchschutz_artikel.html

 

erreichbar.

 

 

Foto zur Meldung: Coronavirus: Beratung zum „Tag des Einbruchschutzes“ 2020 digital und per Hotline
Foto: Coronavirus: Beratung zum „Tag des Einbruchschutzes“ 2020 digital und per Hotline

Kirchenkreis: Intensiv-Wochenend-Nähkurs für Fortgeschrittene

(17. 10. 2020)

Mitteilung der Familienbildungsstätte im Kirchenkreis Plön-Segeberg:

 

INTENSIV-WOCHENEND-NÄHKURS FÜR FORTGESCHRITTENE

 

Ein ganzes Wochenende Nähspaß pur für alle, die nicht regelmäßig zu einem Kurs kommen können oder wollen. Sonnabend und Sonntag wollen wir nach Herzenslust kreativ sein.

 

Dieser Kurs bietet die Gelegenheit, in einer kleinen Gruppe (5 Teilnehmer-Innen), ein Kleidungsstück Ihrer Wahl fertigzustellen.

 

Bei Bedarf können genaue Abläufe noch telefonisch mit der Kursleiterin, Frau Vollmers, noch besprochen werden (Telefon: 04551 – 2515).

 

Der Kurs findet am Samstag, den 26.10.2020, in der Zeit von 9-17.30 Uhr und am Sonntag, den 27.10.2020 in der Zeit von 11-17.30 Uhr, statt. Kosten: 80,00 Euro.

 

Familien-Bildungsstätte im

Bildungswerk des Ev. Luth. Kirchenkreises Plön-Segeberg

Falkenburger Str. 88

23795 Bad Segeberg

Tel. (0 45 51) 9 63 64 45

Fax (0 45 51) 9 63 64 47

E-Mail:

Bürozeiten: Montag bis Donnerstag: 9 bis 12 und Montag, Mittwoch und Donnerstag: 14.30 - 16 Uhr

 

NEU! www.fbs-ps.de ! : Der Online-Kursplan der FBS-OD/SE

Foto zur Meldung: Kirchenkreis: Intensiv-Wochenend-Nähkurs für Fortgeschrittene
Foto: Kirchenkreis: Intensiv-Wochenend-Nähkurs für Fortgeschrittene

Landespolizei: Mehr Sicherheit im Straßenverkehr bei Nebel

(16. 10. 2020)

Mitteilung der Landespolizei SH vom 12.10.2020:

 

Mit Beginn der dunklen Jahreszeit kommt es wieder vermehrt zu dichtem Nebel, der die Sicht im Straßenverkehr erheblich beeinträchtigen kann.

Das kann zu gefährlichen Situationen führen. Daher ist es bei Nebel besonders wichtig, die richtige Beleuchtung zu wählen und sein Fahrverhalten den Bedingungen anzupassen.

 

Die Polizei empfiehlt daher im Straßenverkehr folgende Verhaltensweisen bei

Nebel:

 

Schalten Sie das Abblendlicht ein! Bei der Nutzung von Fernlicht im Nebel blendet man sich meistens selbst.

 

Nutzen Sie die Nebelscheinwerfer richtig! Bei erheblicher Sichtbehinderung durch Nebel, aber auch bei starker Sichtbehinderung durch Regen oder Schneefall sollten Nebelscheinwerfer genutzt werden.

 

Die Nebelschlussleuchte darf nur benutzt werden, wenn die Sichtweite durch Nebel weniger als 50 m beträgt, das entspricht dem Abstand zwischen dem ersten und dem nächstfolgenden Leitpfosten. Ansonsten verkehrt sich der positive Effekt (gesehen werden) ins Negative (nachfolgender Verkehr wird geblendet).

 

In dem Zusammenhang: Die Sicht bestimmt das Tempo. Bei Nebel also Fuß vom Gas!

Wer wegen Nebel die Nebelschlussleuchte einschaltet, aber trotzdem mit 100 km/h fährt, macht wenigstens eine Sache falsch.

 

Abstand vergrößern: Kein Anpirschen an den Vorausfahrenden sondern mehr Abstand als bei guter Sicht halten!

Foto zur Meldung: Landespolizei: Mehr Sicherheit im Straßenverkehr bei Nebel
Foto: Landespolizei: Mehr Sicherheit im Straßenverkehr bei Nebel

Naturpark: „Wölfe – unsere neuen Nachbarn“, ein Bildvortrag

(16. 10. 2020)

Mitteilung des Naturparks Holsteinische Schweiz vom 12.10.2020:

 

Wölfe - Unsere neuen Nachbarn“

 

am Freitag, 23.10.2020, 19.30 bis ca. 21.30 Uhr

 

ein Bildvortrag des Naturparks Holsteinische Schweiz e.V. im Rahmen der Reihe „Nacht.Geflüster“ und in Kooperation mit der Tourist Info Malente und dem Freundeskreis freilebender Wölfe e.V.

 

Nach langer Abwesenheit ist im Jahre 2007 erstmals wieder ein Wolf in Schleswig-Holstein gesichtet worden. Es ist davon auszugehen, dass es in naher Zukunft auch zur Ansiedlung territorialer Rudel hierzulande kommen wird. Ein verantwortungsvoller Umgang mit den neuen wilden Nachbarn wird deshalb für das Zusammenleben von Mensch und Tier immer wichtiger. Der Forstzoologe Dr. Norman Stier erläutert die Lebensweise dieser Tiere. Er berichtet von der Herkunft, den Wanderungen und über das aktuelle Vorkommen der Wölfe in Deutschland.

 

Ort: Haus des Kurgastes Malente, Kursaal, Bahnhofstraße 4a, 23714 Malente

 

Bitte anmelden unter 04522/74 93 80

 

Eintritt: frei

 

Die weiteren Teilnahmebedingungen sind im Internet zu finden unter

www.naturpark-holsteinische-schweiz.de, bei den Naturpark-Veranstaltungen.

 

Foto: © steffiheufelder/Pixabay

Foto zur Meldung: Naturpark: „Wölfe – unsere neuen Nachbarn“, ein Bildvortrag
Foto: Der neue Nachbar Wolf ©steffiheufelder Pixabay

Oktober-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2

(15. 10. 2020)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen liefern uns oft Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten zugleich Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Weil seit Mitte März das neuartige Coronavirus das gesellschaftliche Leben beeinträchtigt und wir sehr wahrscheinlich noch einige Zeit mit Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens belegt sind, gibt es für die treue Leserschaft im Monat Oktober die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr in dieser schweren Zeit ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der zweite Teil.

 

Schwester Luise tritt Dienst an: Ganz aktuell hat sich im September 2020 der Segeberger Kreistag für die (Wieder-)Einführung der Gemeindeschwester ausgesprochen. In früheren Zeiten war eine solche Einrichtung üblich. So trat die neue Gemeindeschwester für Bornhöved und Umgebung ihren Dienst am 15. Oktober 1930, vor 90 Jahren an: Schwester Luise Schmidt stammte aus Gießen, war zuletzt aber in Riede bei Bremen tätig. Zunächst wohnte Schwester Luise im Gasthaus zur Post, ab dem 1. November 1930 hatte der sie beschäftigende Vaterländische Frauenverein für Bornhöved und Umgebung eine Wohnung im Gebäude der Spar- und Leihkasse für Bornhöved, Schmalensee und Gönnebek in Bornhöved gemietet.

 

Musik von der Torpedo-Abteilung: Militärkonzerte kommen im Kaiserreich gut an bei der Bevölkerung. Ein solches findet – mit anschließendem Ball – am Dienstag, 17. Oktober 1905, vor 115 Jahren, beim Gastwirt Ludwig Saggau statt. Schon am Sonntag zuvor waren die Musiker in Schmalensee, um den Ernteball zu untermalen. Unter dem Dirigenten Hengstmann spielt die ganze Kapelle der I. Torpedo-Abteilung aus Kiel. Saggau hat in der Anzeige, die im Segeberger Kreis- und Tageblatt erscheint, eine wichtige Botschaft: „Die Kapelle erscheint in Uniform.“

 

Lehrer und Rassenhygiene: Der Lehrerverein im Kirchspiel Bornhöved ist im „Dritten Reich“ im NS-Lehrerbund aufgegangen. Die Lehrer der Dörfer von Bornhöved und Umgebung treffen sich weiter zu monatlichen Versammlungen, um sich gegenseitig fortzubilden. In den Anfangsjahren der nationalsozialistischen Diktatur werden die ideologischen Inhalte des neuen Regimes verinnerlicht. So berichtet das Segeberger Kreis- und Tageblatt am 20. Oktober 1935, vor 85 Jahren, von der Fortbildung zum Thema „Volkwerdung und Volkvernichtung“: Bisher, so Bornhöveds Hauptlehrer Schmidt, sei das Volk als eine Gruppe von Menschen mit gleicher Kultur, die eine Schicksalsgemeinschaft bildet, definiert worden. Nun aber definiere sich das Volk als eine Gruppe von Menschen mit gleichen erblichen und körperlichen Anlagen. „Rassenmord“, also die Ausmerzung ungeeigneter Rassen, könne aber auch „ohne das Schwert“ vor sich gehen, erklärt Schmidt. Die Voraussetzung sei, dass das Volk die „Rassenhygiene“ beachte – „Rassen“ sich also nicht vermischen.

Die Geschichte hat gezeigt, dass man es nicht bei diesem „gewaltfreien Weg“ belassen hat – Auschwitz und andere Maßnahmen des Massenmordes haben das wahre Gesicht des Nationalsozialismus offengelegt.

 

Unfall in der Meierei: Wie das Segeberger Kreis- und Wochenblatt am 22. Oktober 1895, vor 125 Jahren meldet, hat sich in der Schmalenseer Genossenschaftsmeierei ein schlimmer Unfall ereignet. Der Meiereigehilfe Schlömer quetscht sich beim Maschinenputzen einen Zeige- und Mittelfinger und muss in seiner Heimatstadt Segeberg im Krankenhaus aufgenommen werden. Der Zeigefinger gilt als verloren.

 

Ein kurioser Handel: Am 25. Oktober 1900, vor 120 Jahren, ist dieser Handel das Segeberger Kreis- und Wochenblatt eine Meldung wert: Ein Bornhöveder Kaufmann hat einem Schmalenseer Landwirt 40 Mark für ein Schaf und einen Backtrog gezahlt. Voraussetzung für den Handel war, dass beide zusammen 500 Pfund wiegen.

 

Belauer Bauern lehnen sich auf: Das Segeberger Kreis- und Tageblatt berichtet in seiner Ausgabe am 23. Oktober 1920, vor 100 Jahren, von einem Aufsehen erregenden Ereignis in Belau: Wegen „Unregelmäßigkeiten“ seitens des Müllers der Perdöler Mühle wird diese von den Behörden geschlossen. Allerdings wird vergessen, die betroffenen Dörfer – die unter dem sogenannten Mühlenzwang stehen – anderen Mühlenbezirken anzuschließen. In ihrer Not sind die die Belauer mit ihrem Gemeindevorsteher an der Spitze nach Perdöl gezogen, haben das amtliche Siegel entfernt und die Mühle wieder in Betrieb genommen. Wenige Tage darauf hat der Plöner Landrat die Turbine der Mühle blockieren lassen, um das Treiben zu unterbinden. Darauf zog eine Abordnung zur Provinzialregierung nach Schleswig, um eine Eingabe zu machen. Der Regierungspräsident ordnete darauf die sofortige Wiederinbetriebnahme der Mühle an. Aber: die Entfernung des amtlichen Siegels war eine strafbare Handlung und wird ein gerichtliches Nachspiel haben.

 

Mister Bornhöved gesucht: Der Trocadero-Tanzpalast in Bornhöved sorgt in den 1960er-Jahren für Aufsehen. Nachdem 1965 erfolgreich eine Wahl zur „Miss Bornhöved“ stattgefunden hat, sucht man nun am 23. Oktober 1965, vor 55 Jahren, den „Mister Bornhöved“ mit einer „Parade auf dem Laufsteg“. Der Weg wird nicht leicht für die Teilnehmer, wie die Anzeige in der Segeberger Zeitung verrät: „Unsere Damen bilden die Jury.“ Immerhin: Auf den Sieger warten fünf Kästen Dortmunder Bier.

 

Pastor Erich verabschiedet: In der Kirche zu Bornhöved wird am 30. Oktober 1955, vor 65 Jahren, Pastor Ernst Erich durch Probst Kobold zum 1. November 1955 in den Ruhestand versetzt. Pastor Erich war bereits nach seiner am 14. Mai 1914 erfolgten Ordination für ein Jahr als Hilfsprediger in Bornhöved. Ab 1930 hatte er dann die feste Pfarrstelle inne. Er hatte maßgeblichen Anteil an der Restaurierung der Kirche anlässlich ihrer 800-Jahr-Feier im Jahr 1949. Auch beschaffte er den Flath-Altar und initiierte archäologische Arbeiten, in deren Verlauf unter dem heutigen Altarraum eine Taufkapelle sowie die Fundamente eines Rundturms im heutigen Turmbereich entdeckt wurden. Sein Bekenntnis zu den dem Nationalsozialismus nahestehenden „Deutschen Christen“ unterschlägt der Bericht der Segeberger Zeitung zwar, belegt ist es jedoch durch die Berichterstattung des Vorläufers Segeberger Kreis- und Tageblatt aus den 1930er-Jahren.

 

Foto zur Meldung: Oktober-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2
Foto: Trocadero sucht Mister Bornhöved, SZ 23.10.1965

Herbstliche Familienwanderung am 18. Oktober im Erlebniswald Trappenkamp

(14. 10. 2020)

Mitteilung des Erlebniswaldes Trappenkamp vom 09.10.2020:

 

Herbstliche Familienwanderung“

 

Termin: Sonntag, 18.10.2020, 14.00 Uhr

 

Ort: ErlebnisWald Trappenkamp, Waldhaus

 

Der Herbst ist schön! Diese Vielfältigkeit und Schönheit des Herbstes können Familien unter fachkundiger Begleitung bei einer herbstlichen Familienwanderung näher kennenlernen. Es werden dabei die verschiedensten Früchte des Waldes erklärt, das bereits bunt verfärbte Laub untersucht und gesammelt. Wer möchte, kann im Anschluss mit seinen gesammelten Werken einen „Laubwichtel“ basteln.

 

Die Wanderung dauert etwa 1,5 Stunden und ist bereits im Eintrittspreis enthalten.

 

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich unter oder 04328 17048 0.

Foto zur Meldung: Herbstliche Familienwanderung am 18. Oktober im Erlebniswald Trappenkamp
Foto: Herbstliche Familienwanderung am 18. Oktober im Erlebniswald Trappenkamp

Christian Kummetz nun nicht mehr nur kommissarischer Leiter der Sventana-Schule

(12. 10. 2020)

Das wurde aber auch Zeit: Bereits am 28. September 2020 ist Christian Kummetz offiziell zum Schulleiter der Sventana-Schule Bornhöved ernannt worden. Die Ernennungsurkunde erhielt er aus den Händen von Schulrat Odert Schwarz in bewusst klein gehaltener Runde.

 

Wie im Blickpunkt am 8. Oktober zu lesen war, wohnten der Zeremonie in der Aula der Sventana-Schule Corona-bedingt nur wenige Repräsentanten von Politik, Schule und und Elternschaft sowie Verwaltung bei. Auch die Schulleiter benachbarter Schulen waren dabei und natürlich das Kollegium, an dessen Spitze Christian Kummetz schon länger steht. 

 

Seit dem Schuljahr 2019/20 bereits hatte Kummetz die kommissarische Leitung der Sventana-Schule inne, weil Rektorin Bettina Becker am 29. Juli 2019 in das Amt einer Schulrätin in Neumünster gewechselt war. Für den stellvertretenden Schulleiter Kummetz war es nicht das erste Mal, dass er die Schulleitung kommissarisch verantwortete – auch vor Amtsantritt Beckers in Bornhöved hatte er die Aufgabe übernommen. 

 

Am 5. März 2020 war der Schulleiterwahlausschuss für den Schulverband Sventana zusammengetreten, um die Besetzung der Stelle des Schulleiters der Sventana-Schule, Grund- und Gemeinschaftsschule Bornhöved zu regeln. Nun hatte sich der Flintbeker Kummetz selbst beworben und hatte als einziger sowie vor Ort favorisierter Kandidat beste Chancen auf ein klares Votum, das er auch bekam. 

 

Die Wahl musste formal noch vom Zuständigen Landesministerium anerkannt werden, was längst geschehen ist – nun wurde mit der Übergabe der Ernennungsurkunde endlich für auch nach außen klare Verhältnisse gesorgt. 


 

Foto zur Meldung: Christian Kummetz nun nicht mehr nur kommissarischer Leiter der Sventana-Schule
Foto: Christian Kummetz nun nicht mehr nur kommissarischer Leiter der Sventana-Schule

Berufliche Beratungen für Frauen im Oktober

(11. 10. 2020)

Mitteilung der Beratungsstelle Frau & Beruf Segeberg (Ein Projekt der WKS Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Segeberg) vom 06.10.2020:


Neuer Job gesucht?


Beratungstermine für kostenfreie berufliche Beratungen von Frauen im Oktober


Ob unzufrieden im Job oder Wiedereinstieg nach Familienzeit: ein neutrales Gespräch über die berufliche Situation einer Frau kann Gold wert sein! Genau diesen neutralen und unabhängigen Blick bieten die Beraterinnen von FRAU & BERUF Segeberg Frauen, die sich beruflich verändern wollen.


Das Beratungsangebot richtet sich an Frauen, die nach einer Auszeit wieder in einen Beruf einsteigen, von einem Minijob in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wechseln, ihre Teilzeitbeschäftigung ausweiten oder ihre Beschäftigung sichern möchten. Zudem werden auch Frauen beraten, die eine Berufsausbildung in Teilzeit machen möchten. Ziel dieser individuellen Beratung ist es, Frauen den Wiedereinstieg in den Beruf zu erleichtern oder ihre berufliche Situation zu festigen. Sie unterstützt, sich neu zu orientieren, zu entscheiden und dann die nächsten Schritte in die neue oder andere berufliche Zukunft zu planen. Die Beratungen sind kostenfrei und behördenunabhängig.

 
In Bad Segeberg können Frauen von montags bis donnerstags (donnerstags bis 18.30 Uhr) Beratungstermine vereinbaren. 


Die Termine werden zentral über das Büro in Bad Segeberg koordiniert und vergeben. Frauen, die sich kostenlos und unabhängig beraten lassen wollen, vereinbaren bitte unter Tel. 04551 – 944 002 einen Termin oder per E-Mail


Die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Kreises Segeberg ist Träger der Beratungsstelle FRAU & BERUF.  Das Vorhaben FRAU & BERUF wird aus dem Landesprogramm Arbeit mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.


Das Landesprogramm Arbeit ist das Arbeitsmarktprogramm der Landesregierung für die Jahre 2014-2020. Schwerpunkte sind die Sicherung und Gewinnung von Fachkräften, die Unterstützung bei der Integration von Menschen, die es besonders schwer haben, in den ersten Arbeitsmarkt zu kommen und die Förderung des Potentials junger Menschen. Das Landesprogramm Arbeit hat ein Volumen von etwa 240 Millionen Euro, davon stammen knapp 89 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF). Mehr Informationen im Internet: www.EU-SH.schleswig-holstein.de .

Foto zur Meldung: Berufliche Beratungen für Frauen im Oktober
Foto: Berufliche Beratungen für Frauen im Oktober

Eine „Bankpatenschaft auf Lebenszeit“ – Die Geschichte eines Schmalenseer Schmuckstücks

(10. 10. 2020)

Schon seit einigen Monaten fällt Spaziergängern und Radfahrern am Ringreiterplatz eine ganz besonders schöne Ruhezone auf: Durch das Engagement von Anwohnern ist aus zwei Sitzbänken und einem Tisch eine wahre „Insel der Glückseligkeit“ geworden. Eingefasst und mit schönen Pflanzen umgeben, lässt es sich dort ausruhen und klönen. Auslöser war ein Projekt des Verschönerungs- und Vogelschießervereins, das eigentlich ein bisschen in Vergessenheit geraten ist: Die „Bankpatenschaft“.

 

Das Ensemble unterhalb des alten Wasserwerks „Grüner Hans“ und an der Zufahrt in die Redderkoppel gelegen, hatte es zunächst Moni Hahn angetan. Ihre Wunschvorstellung war der Auslöser – aus Wunsch wurde Entwurf. Die nötige Zeichnung machte Sohn Nico Hahn, der durch seinen Beruf bei der Strabag, dem „Technologiekonzern für Baudienstleistungen“ ein wahres Faible für Projekte solcher Art entwickelt hat. 

 

Die „Knochenarbeit“ leisteten dann neben Nico auch Vater Karsten und Jonas Kurzweg: Die Einfassung des Bereichs, die – ganz dem Wunsch, also Entwurf, entsprechend – Raum für Pflanzen schaffte. Um die kümmerten und kümmern sich Moni Hahn und Doro Hopp. Den Mutterboden, das sei nicht vergessen, bekamen sie von Ricardo Hahn. 

 

Sollte jemand vergessen worden sein, etwa Michael „Hübi“ Hübner, der Anfeuerer Nr. 1 war und ist, dann ist das keine böse Absicht, sondern der Zeit geschuldet, die zwischen Fertigstellung und Bericht liegt. Denn lange bestand die Hoffnung, ein Gruppenfoto nebst Zeichnung hinzubekommen. Aber Corona (Abstände) und vielfältige Aktivitäten so vieler machten das schier unmöglich. 

Nun aber wurden Moni und Doro dabei „erwischt“, wie sie neue Blumenzwiebeln setzten – Glück muss man haben. Beiden merkt man die Freude und den Stolz an, die sie bei der Betreuung dieser kleinen aber besonderen Rückzugszone empfinden. Und sie haben über den Sommer viel positives Feedback von Schmalenseern und Auswärtigen bekommen, die sich an diesem Pausenplatz auch schon erfreut haben, der täglich aussieht, als sei er erst gestern fertiggestellt worden. 

 

Ursprünglich war da einfach die Bankpatenschaft, ein Projekt des Verschönerungs- und Vogelschießervereins: Alle Ruhebänke in Schmalensee bekamen Paten, die für einen pfiffigen Anstrich und/oder stete Pflege sorgten. Die Patenschaftsurkunden wurden seit 2015, dem Jahr der Erstausgabe, nicht erneuert und sind eigentlich abgelaufen. Aber bei vielen Bänken läuft der Spaß einfach weiter. Und die Insel am Eingang der Redderkoppel zeigt, dass freiwilliges Engagement wirklich nicht unbedingt zeitlich befristet sein muss. 

 

Stattdessen kann es, wie Doro Hopp und Moni Hahn bekräftigen, weit darüber hinaus gehen. Beide sprechen bei „ihrem Projekt“, das jeder nutzen kann, von einer „Bankpatenschaft auf Lebenszeit“.


 

Foto zur Meldung: Eine „Bankpatenschaft auf Lebenszeit“ – Die Geschichte eines Schmalenseer Schmuckstücks
Foto: Das Schmuckstück am Ringreiterplatz

Ferienaktion im Erlebniswald am 15. Oktober

(10. 10. 2020)

Mitteilung des Erlebniswaldes Trappenkamp vom 05.10.2020:


Ferienaktion für Kinder im ErlebnisWald Trappenkamp


Termin: Donnerstag, 15.10.2020 um 11 Uhr


Treffpunkt: am Waldhaus


Der Herbst ist da! Und damit gibt es jetzt eine Fülle verschiedenster Früchte und Pilzen zu entdecken, die Blätter verfärben sich nun auch immer bunter. Aber warum ist das wohl so? 


Auf einem interessanten Streifzug durch den herbstlichen Wald erklären zwei Waldpädagoginnen diese spannenden Eigenschaften des Herbstes.


In der Mittagspause gibt es ein gemütliches und wärmendes Lagerfeuer bei einem selbst mitgebrachten Picknick. Danach wird mit den gesammelten Fundstücken aus dem Herbstwald eine dekorative Holzscheibe für zuhause gebastelt.


Bitte an wetterangepasste Kleidung, Verpflegung und ein Sammelbehältnis (Stofftasche/Korb) denken. Die Teilnahme ist für Besucher des ErlebnisWaldes Trappenkamp kostenlos. Kinder können nur in Begleitung von einem Erwachsenen teilnehmen! 


Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich unter oder 04328/17048 0.


 

Foto zur Meldung: Ferienaktion im Erlebniswald am 15. Oktober
Foto: Erlebniswald Trappenkamp in Daldorf

Infonachmittag des Kreises zum Thema Pflegekinder am 14. Oktober

(09. 10. 2020)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 05.10.2020:


Familien, Paare und Einzelpersonen, die ein Pflegekind oder mehrere Pflegekinder aufnehmen möchten, können sich am Mittwoch, 14. Oktober, über das Thema informieren. Um 16 Uhr gibt der Pflegekinderdienst des Kreises Segeberg im Raum „Große Hamburger Straße“ in der Hamburger Straße 30 in Bad Segeberg nähere Auskünfte dazu.


Die Veranstaltung richtet sich an Pflegepersonen, Pflegeeltern und interessierte Bewerber*innen. Sie findet regelmäßig am zweiten Mittwoch eines Monats statt – in den ungeraden Monaten in Kaltenkirchen, in den geraden Monaten in Bad Segeberg.


Es wird um Anmeldung per E-Mail gebeten an bis Montag, 12. Oktober. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt, so dass eine Anmeldebestätigung erforderlich ist. Zum Schutz der Gesundheit ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen

Foto zur Meldung: Infonachmittag des Kreises zum Thema Pflegekinder am 14. Oktober
Foto: Infonachmittag des Kreises zum Thema Pflegekinder am 14. Oktober

Nachfolge für den Gemeindearbeiter scheint sicher – Finanzausschuss gibt einstimmige Empfehlung

(09. 10. 2020)

Noch gilt für die Schmalenseer Gemeindevertreterinnen und -vertreter sowie für bürgerliche Ausschussmitglieder die Verschwiegenheitspflicht. Aber so viel konnte Dirk Griese, Vorsitzender des Finanzausschusses in der Sitzung am 6. Oktober 2020 verraten: Für die Nachfolge von Gemeindearbeiter Volker Kay, der Mitte kommenden Jahres den Ruhestand antritt, gibt es einen ganz heißen Kandidaten. 

 

So heiß, dass unter Ausschluss der Öffentlichkeit bereits alle Details zur Besoldung und zum Dienstantritt beraten werden konnten. Einstimmig beschloss der Finanzausschuss, der Gemeindevertretung die Empfehlung auszusprechen, den Nachfolger für die Planstelle des Gemeindearbeiters unter besagten Konditionen und zwecks Einarbeitung schon zum 1. Februar 2021 einzustellen. 

 

Den wenigen Zuhörern, die nach der internen Beratung diesen neutral gehaltenen Beschluss hören konnten, fiel, wie zuvor den anwesenden Vertretern der Fraktionen von BfS und BWS ein Stein vom Herzen. 

 

Optional über Verkauf der Abwasserbeseitigung nachgedacht

 

Denn ob es gelingen würde, wie seinerzeit mit Volker Kay eine handwerklich begabte Person, nach Möglichkeit am Ort wohnend und mit dem nötigen Wissen um die Vakuumentwässerungsanlage – neben der Pflege der Grünflächen das Herzstück der Aufgabenbeschreibung des Gemeindearbeiters – zu finden, wurde doch insgeheim leicht angezweifelt. Alternativen wurden parallel zur Suche nach einer geeigneten Person und somit Aufrechterhaltung der Stelle ausgelotet. Aber die Betreuung durch oder womöglich der Verkauf der Anlage an einen Zweckverband würde, darin sind sich beide Fraktionen einig, weniger bürgernahen Service und höhere Verbraucherkosten bedeuten. 

 

Doch zugleich wurde auch nach naheliegenden Lösungen geschaut und Dirk Griese konnte vermelden, dass er und Bürgermeister Sönke Siebke „sehr gute Gespräche“ mit einem Kandidaten geführt hätten, die mit einer für das Dorf optimalen Lösung geendet hätten. 

 

Vertretungskraft wird weiterhin gesucht

 

Erst vor Kurzem veröffentlichte die Gemeinde eine Stellenanzeige, mit der auf 450-Euro-Basis nach einer Vertretungskraft für den Gemeindearbeiter im Urlaubs- und Krankheitsfall gesucht wird, die aber durchaus Wochenendbereitschaften für Störungen an der Vakuumentwässerungsanlage abzuleisten bereit ist. 

 

Diese Suche läuft weiter, denn auch ein neuer Gemeindearbeiter hat Urlaubsanspruch, könnte erkranken und soll freie Wochenenden haben. Der Bürgermeister wies darauf hin, dass Volker Kay nach dem Weggang von Ingo Hansen schon seit geraumer Zeit keine solche Vertretungskraft habe. „Volker macht an der Anlage einen hervorragenden Job und murrt nicht darüber, dass er aktuell kaum Entlastung erwarten kann“, betonte Siebke. 

 

Sicherheit in Sachen Sportplatzpflege

 

Eine weitere Beschlussempfehlung gibt es vom Finanzausschuss an die Gemeindevertretung: Diese soll die Vereinbarung mit dem SV Schmalensee über die Kosten der Sportplatzpflege um ein Jahr verlängern. Das Vertragswerk sagt aus, dass der Verein 2.500 Euro im Jahr an die Gemeinde überweist. Dafür kommt der Gemeindearbeiter bei der Grünflächenpflege zum Einsatz. Der Vertrag zwischen Gemeinde und SVS ist bislang zeitlich befristet, da eine Veränderung bei der Umsatzsteuerpflicht erwartet wird. Sobald hier Klarheit besteht, kann von jährlichen Beschlüssen abgesehen werden. 

[Stellenanzeige Gemeindearbeiter Schmalensee 450-Euro-Minijob]

Foto zur Meldung: Nachfolge für den Gemeindearbeiter scheint sicher – Finanzausschuss gibt einstimmige Empfehlung
Foto: Finanzausschuss am 6. Oktober 2020

Coronavirus: Was gibt’s Neues zu Dorfquiz, Laternelaufen und anderen Veranstaltungen?

(08. 10. 2020)

Das Jahr geht in die Zielgerade und die Corona-Pandemie bestimmt noch immer das gesellschaftliche Leben. Da will jede Veranstaltung im Dorf wohl überlegt sein. 

 

Abgesagt: Dorfquiz 2020

 

Vorjahressieg verpflichtet. Entsprechend lang ist in den Reihen der Reitsportgemeinschaft Schmalensee darüber nachgedacht worden, wie mit dem Dorfquiz verfahren werden soll. Ihren Bingo-Abend am 21. November hatte die RSG bereits abgesagt – wie das Dorfquiz ein in den letzten Jahren stark frequentiertes Highlight auf dem Gemeindesaal. Und das führte nun letztlich dazu, auch das Dorfquiz in diesem Jahr ausfallen zu lassen, das am 7. November stattgefunden hätte.

 

Ohne den Gemeindesaal mit der Nähe zum Gasthof Voß und somit zu besten Currywürsten und Schnitzeln und Pommes kann ein Schmalenseer Dorfquiz einfach nicht zu ersetzen sein, etwa durch eine Verlegung in die Sporthalle. Obendrein hatte der gemeindliche Ausschuss für Senioren, Jugend und Sport, Ortsverschönerung und Fremdenverkehr in seiner Septembersitzung eine Empfehlung ausgesprochen, von Zusammenkünften größerer Art abzusehen. Somit gilt: Ausrichter des Dorfquiz 2021 wird die Reitsportgemeinschaft sein. 

 

Abgesagt: Laternelaufen

 

Das geht kurz und bündig: Das Laternelaufen wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Der Verschönerungs- und Vogelschießerverein Schmalensee hat am 29. September das Homepage-Team über die Absage informiert. Das betrifft dann auch die Freiwillige Feuerwehr, die diesen Termin, den 24. Oktober, von ihrem Dienstplan streichen muss, denn sie begleitet traditionsgemäß den Umzug mit Fackeln und sorgt für Sicherheit.

 

Nach den Herbstferien will der Vorstand des Verschönerungs- und Vogelschießervereins darüber beraten, wie es mit den restlichen Terminen des Jahres aussieht: Zum 1. Advent wird am Feuerwehrgerätehaus der Weihnachtsbaum geschmückt – bislang geplant ist der Spätnachmittag des 28. November – und der Verein will einen Weihnachtsgruß der Gemeinde an die Senioren mitgestalten.

 

Geht gar nicht erst los: SVS-Jubiläumsfeier

 

40 Jahre alt wird der Sportverein Schmalensee von 1980 e.V. in diesem Jahr. Ein Jubiläum, das man feiern kann, aber nicht muss. Vor Corona bestand der feste Feier-Wille. Mit dem 30. Oktober war sogar ein Termin ausgeguckt. Doch das wurde ab März deutlich gebremst. Die Energie des Vorstands war dann auch wichtiger für das Wiederankurbeln des Sportbetriebs, was nicht ohne Hygienekonzept(e) und anderen organisatorischen Aufwand zu machen war und was bis in den Herbst hinein wirkt.

 

So müssen Mitglieder und Freunde des SVS in diesem Jahr auf ein Jubelfest des Sportvereins verzichten. Vielleicht gibt es ja auch hierfür einen neuen Anlauf, wenn die Zeichen für Begegnungen größerer Menschengruppen wieder besser stehen.

 

Auf der Kippe: Sparclubfeier

 

Noch nicht entschieden hat der Sparclub „Hol di ran“ Schmalensee, ob und wenn ja in welchem Umfang er seine jährliche Sparclubfeier durchführen kann. Abhängig davon ist unter anderem die Auszahlung der Spargelder an die Mitglieder. Avisierter Termin ist (noch) der 28. November, zweieinhalb Stunden nach dem Tannenbaumschmücken.

 

Beraten werden soll darüber auf der Jahreshauptversammlung des Sparclubs, die am Mittwoch, 14. Oktober 2020, um 19.30 Uhr im Gasthof Voß stattfinden soll. Der 1. Vorsitzende Bernhard Buchholz wird Bericht geben, ebenso hören die Mitglieder einen Bericht zu den Finanzen und es werden Wahlen durchgeführt. 

 

In anderer Form: gemeindliche Veranstaltungen

 

Der Volkstrauertag und die Seniorenweihnachtsfeier sind ebenfalls abgesagt. Zumindest in bekannter Form. Die Entscheidungen dazu fielen in der oben angeführten Ausschusssitzung. Schließlich ist dieses Gremium für beide Veranstaltungen federführend. 

 

Volkstrauertag abgespeckt: Bürgermeister und Gemeindewehrführer werden am Sonntag, 15. November, am Denkmal einen Kranz niederlegen. Das aber soll es gewesen sein. Es gibt kein Antreten der Freiwilligen Feuerwehr und auch keine anschließende Andacht unter Mitwirkung der Kirchengemeinde im Gemeindesaal. Wann die Kranzniederlegung erfolgt, wird noch bekannt gemacht, damit interessierte Bürgerinnen und Bürger dem – auf Distanz – beiwohnen können, wenn sie möchten.

 

Seniorenweihnachtsfeier - besser nicht: Wie die Corona-Lage am 9. Dezember sein wird, war im September freilich noch nicht abzusehen. Aber der Ausschuss für Senioren, Jugend und Sport, Ortsverschönerung und Fremdenverkehr musste eine Entscheidung treffen. Und die lautet, dass die Gemeinde bzw. der Ausschuss als Ausrichter der Zusammenkunft der älteren Einwohnerinnen und Einwohner kein Risiko eingehen möchte. 

 

Statt einer Seniorenweihnachtsfeier aber möchte die Gemeinde den Älteren einen Weihnachtsgruß zukommen lassen. Dazu lässt sich eine Arbeitsgruppe etwas einfallen. Und die Kinder des Dorfes, die nun nicht auf dem Gemeindesaal singen können, werden darin mit eingebunden. Darum kümmert sich der Verschönerungs- und Vogelschießerverein. 


 

Foto zur Meldung: Coronavirus: Was gibt’s Neues zu Dorfquiz, Laternelaufen und anderen Veranstaltungen?
Foto: Coronavirus: Was gibt’s Neues zu Dorfquiz, Laternelaufen und anderen Veranstaltungen?

Kastanien tauschen gegen Gutscheine im Erlebniswald

(07. 10. 2020)

Termin: Sonntag, 11. Oktober 2020, von 11 bis 16 Uhr

 

Ort: am Haupteingang vom Erlebniswald Trappenkamp in Daldorf

 

Aus einer Erlebniswald-Mitteilung:

 

Die Tiere gut durch den Winter bringen! Der Erlebniswald Trappenkamp und seine Wildtiere freuen sich über von Kindern gesammelte Eicheln und Kastanien im Rahmen der jährlich stattfindenden „Kastanientauschaktion“.

 

Diese nimmt der Erlebniswald Trappenkamp gerne am Sonntag, 11. Oktober 2020, in der Zeit von 11 bis 16 Uhr am Haupteingang des Erlebniswaldes Trappenkamp entgegen.

 

Zur Belohnung gibt es Gutscheine vom Erlebniswald Trappenkamp.

 

Eine vorherige Anmeldung ist dazu nicht erforderlich.

 

www.erlebniswald-trappenkamp.de

 

Foto zur Meldung: Kastanien tauschen gegen Gutscheine im Erlebniswald
Foto: Erlebniswald Trappenkamp in Daldorf

Staatsschulden: Notwendig oder gefährlich? – Vortrag am 26. Oktober in Trappenkamp

(06. 10. 2020)

Die Schleswig-Holsteinische Universitätsgesellschaft, Sektion Trappenkamp/Bornhöved, präsentiert in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft wirtschaftlich interessierter Kreise (ARGE) und der Volkshochschule Trappenkamp-Bornhöved (VHS) am Montag, 26. Oktober 2020, um 19 Uhr im Bürgersaal des Trappenkamper Bürgerhauses einen Vortrag von Prof. Dr. Jens Boysen-Hogrefe vom Kieler Institut für Weltwirtschaft:

 

Staatsschulden: Notwendig oder gefährlich?

 

Aus der Einladung:

 

Jüngst haben die Schuldenkrisen im Euroraum mehr als verdeutlicht, dass Staatsschulden auch in fortgeschrittenen Volkswirtschaften problematisch sein können. Zugleich wird aber die These diskutiert, dass wegen der hohen Sparneigung der privaten Haushalte und der Unternehmen der Staat Schulden machen muss, um nicht die wirtschaftliche Dynamik zu gefährden.

 

In dem Vortrag werden die verschiedenen Argumente, die für und gegen Staatsverschuldung sprechen dargestellt und vor dem Hintergrund der aktuellen Lage in Deutschland gewichtet. Zudem wird anhand theoretischer Überlegungen und historischer Beispiele dargestellt, wie es zu Staatsschuldenkrisen kommen kann.

 

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Wegen der Corona-Pandemie herrscht Maskenpflicht; die Zahl der Sitzplätze ist auf 30 begrenzt. Daher ist eine vorherige Anmeldung zwingend erforderlich unter oder .

Foto zur Meldung: Staatsschulden: Notwendig oder gefährlich? – Vortrag am 26. Oktober in Trappenkamp
Foto: Staatsschulden: Notwendig oder gefährlich? – Vortrag am 26. Oktober in Trappenkamp

Die Saat ist ausgebracht – Schmalensee wird blühen

(05. 10. 2020)

Wie bringt man 3 Gramm Saatgut auf einen Quadratmeter aus? Indem man das den Spezialisten anvertraut. Auf den im Schmalenseer Gemeindegebiet vorbereiteten Geländeabschnitten auf einer der Seewiesen und beiderseits der Damsdorfer Straße unter dem Ringreiterplatz wurde am 4. Oktober das Projekt „Blühstreifen“ vorangebracht.

 

Bürgermeister Sönke Siebke und Gemeindevertreterin Julia Voß konnten mit Malte Wenzel vom Naturpark Holsteinische Schweiz und Christian Müller als interessiertem Helfer, aber beruflich bei der Stiftung Naturschutz beschäftigt, zwei tatkräftige Unterstützer mit grünem Daumen begrüßen. Den hat auch Lena Voß, die sich ebenfalls an der Aussaat von Blumen und Gräsern beteiligte.

Zwei verschiedene Mischungen sollten zunächst auf dem Hof vom Gasthof Voß angerührt werden – das Verhältnis musste schon stimmen, das verlangte das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR). Auf der Voß’schen Seewiese unterhalb der Bundesstraße 430 galt es, aufgrund der Lage auf Grünland, mehr Gräseranteile beizumengen, während die Abschnitte an der Damsdorfer Straße vornehmlich Blühpflanzensamen erhalten sollten. 

 

Vermengt wurde Saatgut mit Sand und ließ sich somit aus Eimern und Schütten per Hand auf den schon vor Wochen gefrästen Streifen gut verteilen. Glattes Habichtskraut, Gelbe Resede, Schwarznessel, Tauben-Skabiose, Moschus-Malve, Wilde Möhre und Vogelwicke sind nur einige Stichworte. Saatgut und auch das Fräsen der Flächen finanziert die Klara Samariter-Stiftung.

Mit seiner Walze hinter dem Traktor sorgte Sönke Siebke gleich nach der Aussaat für Befestigung. Vor allem auf der Wiese war fahrerisches Geschick verlangt – in Hanglage…

 

Eine breite Palette der Pflanzenwelt ist in die Blühstreifen eingebracht worden. Doch Malte Wenzel bremst die Euphorie: „Jetzt braucht es Geduld: Die mehrjährigen Pflanzen werden noch nicht im nächsten Jahr zur Entfaltung kommen.“ 2021 dürfe man sich auf Mohn und Kornblume freuen. Mit anderen Blühern sei erst ab dem übernächsten Jahr zu rechnen.

 

Wichtige Hinweise gab es auch in Sachen Pflege der Blühstreifen – die auch der Betrachter kennen sollte, ehe er oder sie sich über Maßnahmen durch den Gemeindearbeiter aufregt: Die Streifen sollen nämlich auch gemäht werden. Mitte Mai im ersten Jahr, sofern aus der alten Grasnarbe etwas nachdrängt. 

 

Insbesondere für die Flächen an der Damsdorfer Straße gilt, dass  sie zukünftig Ende Juni und Ende September einen Schnitt bekommen sollen. Der erste werde in die Zeit der Hauptblüte der Margarite fallen, kündigt Wenzel an. Das aber helfe  der Gesamtfläche. „Und die Margerite blüht noch ein zweite Mal, wenn auch kleiner.“

Foto zur Meldung: Die Saat ist ausgebracht – Schmalensee wird blühen
Foto: Aussaat auf zukünftigen Blühstreifen am 4. Oktober 2020

Infos zum Schulanfang 2021/22 in der Sventana-Schule

(05. 10. 2020)

Sehr wahrscheinlich haben viele Eltern im Einzugsbereich der Sventana-Schule bereits Post erhalten. Es geht um die Einschulung im Schuljahr 2021/22. Anfang November erfolgt die Anmeldung; bereits am Dienstag, 20. Oktober 2020, findet um 19 Uhr in der Aula (Jahnweg 6) ein Informationsabend rund um das Thema Einschulung statt.

 

Die Anmeldung der Kinder aus den Gemeinden Bornhöved, Damsdorf, Gönnebek, Schmalensee, Stocksee, Tensfeld und Tarbek findet vom 2. bis zum 5. November statt.

 

Schulpflichtig sind alle Kinder, die bis zum 30. Juni 2021 das 6. Lebensjahr vollenden werden.

 

Wer einen Termin für die Anmeldung eines sogenannten „Kann-Kindes“ erhalten möchte, kann diesen ab dem 19. Oktober vormittags mit dem Schulbüro unter Telefon 04323/7275 vereinbaren.

Foto zur Meldung: Infos zum Schulanfang 2021/22 in der Sventana-Schule
Foto: Infos zum Schulanfang 2021/22 in der Sventana-Schule

Was gab's im September? Blick über den Tellerrand

(04. 10. 2020)

 

Was in der Nachbarschaft oder im Kreis Segeberg geschieht, findet nicht unbedingt Niederschlag auf der Gemeinde-Homepage, kann aber durchaus von Interesse in Bezug auf kommunalpolitische und gesellschaftliche Themen sein. Eine kleine Presseschau aus dem Monat September:

 

Deponie soll erweitert werden

 

Ungewöhnliche Sitzungsorte sind angesagt in Zeiten der Corona-Pandemie. So tagte die Verbandsversammlung des Wege-Zweckverbandes der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV) am 31. August im neuen Pferdestall des Gutes Pronstorf. Am 2. September berichtete die Segeberger Zeitung vom wichtigsten Thema, der verbandseigenen Mülldeponie Damsdorf/Tensfeld. Die ist im Grunde schon voll. Weder das noch hohe Nachsorgekosten passen in die Planungen des WZV, was im Vorwege zu Missstimmung führte. Nun genehmigte die Versammlung eine Erweiterung der Deponie. Mit den daraus resultierenden Einnahmen soll die Nachsorge finanziert werden: Rund 60 Millionen Euro werde das im Jahr 2030 zu erwartende Abdecken und Betreuen der dann Alt-Deponie kosten. Geld, das der WZV derzeit nicht hat. Wie viel zusätzlicher Abfall bis dahin eingelagert werden könne, steht noch nicht fest. Verbandsvorsteher Peter Axmann nannte als „Mindesterhöhungsvolumen“ 440.000 Kubikmeter, hielt aber auch 1,2 Millionen Kubikmeter für möglich. Aus Sorge, dadurch könnte die Deponie für das Land Schleswig-Holstein wieder interessant werden, um Rückbau-Abfälle von Kernkraftwerken aufzunehmen, wurde der Beschluss um eine Ablehnung solch einer Maßnahme erweitert. Eine Garantie ergebe sich dadurch allerdings nicht, räumte Kaltenkirchens Bürgermeister Hanno Krause als Vorsitzender der Verbandsversammlung ein. 
Die gute Nachricht in Sachen Atommeiler-Bauschutt folgte dann aber am 22. Dezember: Umweltminister Jan-Philipp Albrecht legte nach erfolgloser Suche nach einer freiwilligen Deponie-Lösung fest, dass eine Zwangsdeponierung in Lübeck-Niemark erfolgen werde. Es geht um 250 Tonnen Schutt aus dem AKW Brunsbüttel. Auch für weitere Einlagerungen von Resten anderer AKW werde Damsdorf/Tensfeld ausscheiden, weil die vom Wege-Zweckverband der Gemeinden des Kreises Segeberg betriebene Deponie „bereits gut gefüllt sei“, berichten die Kieler Nachrichten am 23. September. 

 

Stadtwerke Neumünster wollen Millionen sparen

 

Das schnelle Internet brachten nach Schmalensee der Wege-Zweckverband der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV) und die Stadtwerke Neumünster (SWN), die sich im nördlichen Erschließungs-Cluster seinerzeit die Arbeit aufteilten. Die SWN wollen nun in ihrem gesamten Versorgungsbereich die Internet-Dienste selbst in die Hand nehmen und ihre Marktposition im Bereich der Telekommunikation ausbauen. Davon berichtete der Holsteinische Courier in seiner Ausgabe am 2. September. Rund 2 Millionen Euro sollen dadurch gespart werden, als Serviceprovider die Verbindung zum Internet selbst herzustellen und nicht länger über andere Anbieter. Das spare  Bearbeitungszeit und somit Mitarbeiterstunden (16.000) und somit Vollzeitstellen (10), die an anderer Stelle eingesetzt werden könnten. 

 

Tourismus in Schleswig-Holstein setzt auf zweite Welle

 

Der Tourismus im „Echten Norden“ sei mit einem blauen Auge davon gekommen. So brachten es Landesminister Bernd Buchholz und Bettina Bunge, Geschäftsführerin der Tourismusagentur Schleswig-Holstein (Tash) gegenüber der Tagespresse am 2. September auf den Punkt. Im Bundesvergleich betrage der Rückgang bei Übernachtungen angesichts der Corona-Pandemie insgesamt 10 Prozent – und damit weniger als in anderen Bundesländern. Insbesondere an Ost- und Nordsee sei nach Einsetzen von Lockerungen das Geschäft wieder gut angelaufen, das Binnenland dagegen habe weit stärker gelitten. 
Für Ende September wurde seitens der Tash eine Kampagne angekündigt, die Urlauber in der Nebensaison ins Land locken soll. Unter dem Motto „echt nordisch“ spiele dabei der Wind eine maßgebliche Rolle, wurde Bunge in den Kieler Nachrichten am 3. September zitiert: Die Kampagne soll Schleswig-Holstein als „authentisch, bodenständig und sympathisch“ vermarkten.

 

Diakonie übernimmt Pflegedienst der AWO

 

Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) hat im Raum Trappenkamp (und Rickling) den ambulanten Pflegedienst an die Diakonie Altholstein abgegeben. Diese wird den bestehenden Leistungsumpfang laut Segeberger Zeitung vom 15. September nicht nur erhalten, sondern weiter ausbauen. Auch fast 50 betreute Wohnungen wechseln in die Zuständigkeit der Diakonie. Unabhängig vom Pflegedienst ist die AWO Trappenkamp weiter am Ort tätig, etwa mit Angeboten im Betreuungsraum der Sozialstation im Erwin-Engel-Haus (Tel. 04323/919606), die aber wegen der Corona-Pandemie erst wieder anlaufen müssen. Vorsitzender der AWO in Trappenkamp ist Gemeindedezernent Werner Schultz.  

 

Kirchengemeinden bilden Pfarr-Regionen

 

Was im Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Plön-Segeberg schon beschlossen ist, hat man nun auch im benachbarten Kirchenkreis Altholstein eingetütet: Um dem einsetzenden Pastorenmangel zu begegnen, müssen sich Kirchengemeinden organisatorisch zusammenschließen, um Aufgaben zu teilen und Vertretungen zu gewährleisten. Die Segeberger Zeitung berichtete am 3. September von der in Kiel abgehaltenen Synode. Der Kirchenkreis Altholstein, der sich von der Kieler Förde im Norden bis nach Henstedt-Ulzburg im Süden erstreckt, werden sogenannte Pfarr-Regionen gebildet, die zwischen zwei und sieben bestehende Kirchengemeinden umfassen. So werden etwa Bad Bramstedt, Kisdorf und Kaltenkirchen die Pfarr-Region 12 bilden; Henstedt-Ulzburg, Henstedt-Rhen und Schmalfeld die Pfarr-Region 13. In der Pfarr-Region 9 ist neben verschiedenen Neumünsteraner Kirchengemeinden (Versöhnungskirchengemeinde Gartenstadt, Bugenhagen, Einfeld, Anschar und Vicelin) auch Bokhorst enthalten. Großenaspe ist Teil der Region 10 mit den Andreas-, Luther- und Wichernkirchengemeinden aus Neumünster. Und die Pfarr-Region 11 bilden aus Neumünster die Kirchengemeinden Dietrich-Bonhoeffer, Johannes und Gadeland mit Boostedt, Brokstedt, Wasbek und Rickling. 
Im hiesigen Kirchenkreis fiel 2019 der Synodenbeschluss, Kirchspiele zu bilden, was den Pfarr-Regionen in Altholstein entspricht. In dem „Prozess Kirchenkreis 2030“ sollen die bestehenden Kirchengemeinden Bornhöved, Trappenkamp und Wankendorf das Kirchspiel „Alte Schwentine“ bilden.

 

Plattsnacker pausieren länger

 

Die Freunde der plattdeutschen Sprache sind in unserer Region u.a. in der Gruppe Günnbeker Plattsnacker organisiert. Was diese Anfang September der Presse mitteilten, ist ihnen nicht leicht gefallen: Sämtliche Veranstaltungen, die für das Jahr 2020 noch geplant waren, wurden abgesagt. Ausgelöst von der Botschaft der Landesregierung, angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie etliche Beschränkungen zu verlängern, bestärkt durch die Fürsorgepflicht gegenüber Mitgliedern und Besuchern. Für eine Veranstaltung, so der Leiter der Plattsnacker Werner Stöwer, bestehe noch Hoffnung: Der musikalische Herbstgruß am 13. Oktober auf dem Gönnebeker Dorfplatz könnte eventuell stattfinden. Dies werde im Blickpunkt Bornhöved bekannt gemacht.

 

Gute Nachrichten für die Chöre und Orchester

 

Für die Mitglieder von Chören und Blasorchestern in Schleswig-Holstein gibt es die gute Nachricht, dass sie wieder in geschlossenen Räumen proben dürfen. Laut Kieler Nachrichten vom 2. September ist es den Amateuren in diesem Bereich nun wieder erlaubt, unter Wahrung eines Abstandes von 2,50 Metern zueinander oder Nutzung anderer „physischer Barrieren“ zu üben. Im weiteren Verlauf des Monats September wird auch der Musikunterricht im Klassenverband an den Schulen wieder erlaubt.

 

Unsichere Corona-Lage in Neumünster

 

Neumünster ist gar nicht mal so weit weg von Schmalensee und für manche von uns Arbeits-, Schul-, Krankenhaus- oder Einkaufsstadt. Im Vergleich zum Kreis Segeberg gestaltet sich im September die Corona-Lage in der kreisfreien Stadt dramatisch. Am dritten Wochenende des Monats gar ist die Zahl von 30 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner und damit die Vorwarnstufe zum erneuten (lokalen) Lockdown erreicht. (Am 21. September lag diese laut Kieler Nachrichten vom 22. September bei 31,5 Neuinfektionen – bei einer Bevölkerungszahl in Neumünster von 79.500 Menschen.) Der Stadt drohen weitergehende Einschränkungen des öffentlichen Lebens, etwa im Bereich der ohnehin schon gebeutelten Gastronomie. Das Friedrich-Ebert-Krankenhaus (FEK) reagiert umgehend und verschärft seine Besucherregelung wieder, um Personal und Patienten zu schützen. 

Im Land Schleswig-Holstein sind es besonders Reiserückkehrer, die im September mit dem Coronavirus infiziert sind. Die Landesregierung legt Regeln und auch Sanktionen fest. Für Ärger sorgen auch Kontaktlisten in der Gastronomie: Dort werden immer wieder Fantasienamen angegeben, was dazu führt, dass Bußgelder zwischen 50 (Bund) und 1.000 Euro (Land) drohen. Im Kreis Rendsburg Eckernförde kommt bereits eine entsprechende App für das Smartphone zum Einsatz, über die man sich schnell und – so die offizielle Ansage – den Datenschutz-Richtlinien entsprechend im Restaurant anmelden kann. 

 

Solarpark bei Ruhwinkel geplant

 

Wie die Kieler Nachrichten am 9. September berichten, ist südlich Wankendorf in der Gemeinde Ruhwinkel der Bau einer 13 Hektar großen Photovoltaikanlage geplant. Ein nordfriesisches Unternehmen will das Projekt auf für 30 Jahre gepachteten Flächen im Ortsteil Bockhorn, nördlich der Straße Drögenkuhlen verwirklichen. 6 Millionen Euro sollen in den „Solarpark Ruhwinkel“ investiert werden. Die Gemeinde und auch Bürger können sich beteiligen, etwa in Form einer Genossenschaft. Beschlossen war Anfang September zwar noch nichts, Wohlwollen sei bei einer Informationsveranstaltung aber erkennbar gewesen, heißt es im Bericht. U.a. auch, weil ein Solarpark als geeignete Alternative zu Flächen für Maisanbau und Gülleausbringung angesehen und effektiver als eine Biogasanlage bewertet wird. 

 

40 Jahre Neuapostolisches Kirchengebäude in Trappenkamp

 

Wer es im Blickpunkt am 17. September nicht gelesen hat: Die Neuapostolische Kirchengemeinde Trappenkamp hat auf das 40-jährige Bestehen ihres Kirchengebäudes in der Gärtnerstraße 1-3 blicken können. Am 26. September 1980 war es eingeweiht und zehn Jahre später um einen zusätzlichen Raum erweitert worden. Damit erhielt die Neuapostolische Gemeinde nach über 20 Jahren ein eigenes Kirchengebäude. Zuvor versammelte man sich in gemieteten Räumen, unter anderem einem Gebäude am Birkenweg. Wegen der Corona-Pandemie konnte das ursprünglich geplante Jubiläums-Wochenende im September nicht gefeiert werden. Es soll nachgeholt werden. 

 

Novum im Kreis Segeberg: Ein Amtsdirektor im Amt Kisdorf

 

Im Amt Kisdorf, so die Segeberger Zeitung am 12. September, könnte es erstmals im Kreis Segeberg zu einem gravierenden Wechsel in der Führung des Amtes kommen: Die Mehrheit der Vertreter der amtsangehörigen Gemeinden inklusive des ehrenamtlichen Amtsvorstehers Rainer Ahrens, Bürgermeister in Stuvenborn, will einen Amtsdirektor. In dieser Funktion wären die des Leitenden Verwaltungsbeamten (LVB) als fachlicher Leiter und des Amtsvorstehers als verantwortlicher Chef der Verwaltung vereinigt. Der LVB fiele also weg, der Amtsdirektor, zwei Besoldungsgruppen höher dotiert, würde Leitung und Verantwortung inne haben. Der Amtsvorsteher bliebe als Repräsentant und Vorsitzender des Amtsausschusses erhalten. Als neues Gremium würde der Hauptausschuss auf Amtsebene eingeführt, dem nur die Bürgermeister angehören (im Amtsausschuss sitzen diese sowie je nach Größe der Gemeinden weitere Gemeindevertreter) und der Dienstvorgesetzter des Amtsdirektors wäre. Die Dienstzeit eines Amtsdirektors, den es in anderen Ämtern Schleswig-Holsteins bereits gibt, ist zeitlich begrenzt – die Stelle ist, wie im Fall des Landrats, auszuschreiben und es findet eine Wahl statt. 
Begründet wird der Trend im Amt Kisdorf mit der immer komplexer werden kommunalpolitischen Arbeit, der es oft an Expertise fehle sowie hoher zeitlicher Belastung. Auch die Hauptverantwortung des Amtsvorstehers, der quasi mit seinem Privatvermögen für Fehler der Verwaltung hafte, wird angeführt. 

 

Eine nagelneue Leichtathletikanlage

 

Die Gemeinde Trappenkamp entwickelt sich rasant. Neubaugebiete, Großbauten der Diakonie, ein hochmodernes Feuerwehrgerätehaus ist im Entstehen. Die Schulen werden aufgewertet und insbesondere die Richard-Hallmann-Schule, Gemeinschaftsschule mit gymnasialer Oberstufe und Sportprofil, hat maßgeblich dazu beigetragen, dass der Hauptsportplatz am vom TV Trappenkamp genutzten Gelände zur modernen Leichtathletikanlage wird. Am 26. September wurde diese eingeweiht. Und sie weckt Begehrlichkeiten auch beim SV Schmalensee und seiner Sportabzeichengruppe. Die absolviert Disziplinen wie Weitsprung, Kugelstoßen und Kurzstreckenläufe auf der vernachlässigten Anlage im Bornhöveder Jahnweg. Im Bereich Tanzsport kooperieren TVT und SVS bereits – vielleicht zukünftig auch in der Leichtathletik bzw. beim Deutschen Sportabzeichen?

 

Personalwechsel auf Kreisebene

 

Gleich zwei richtungweisende Versammlungen fanden am 21. September statt und trafen Personalentscheidungen. Der Verein für Jugend- und Kulturarbeit im Kreis Segeberg (VJKA) hat einen neuen Vorsitzenden. Der Kaltenkirchener Hauke von Essen hat die Nachfolge von Hans-Jürgen Kütbach angetreten, der seit 2006 an der Spitze des Vereins stand. Aufgenommen in den VJKA wurde der Kreissportverband aufgrund seines Engagements in der Jugendarbeit. 

Der Kreisverband Segeberg im Schleswig-Holsteinischen Gemeindetag (SHGT) hatte sich wegen der Corona-Pandemie einen besonderen Tagungsort ausgewählt, der eine Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln garantieren sollte: Den „Historischen Hengstsaal“ im Landgestüt Traventhal. Da der Ruhestand des Kreisvorsitzenden Christian Stölting nahte, musste ein Nachfolger gefunden werden. Vorschlag des Vorstandes war der frühere Kämmerer des Amtes Bornhöved Sven Plucas, Leitender Verwaltungsbeamter (LVB) des Amtes Boostedt-Rickling.  Und auch der LVB des Amtes Bornhöved stand auf einer Vorschlagsliste: Er wurde zum stellvertretenden Landesdelegierten gewählt.

 

Bornhöveder machen ihrem Unmut Luft

 

Der Straßenausbau in Teilen der Nachbargemeinde muss voran kommen. Doch die Frage nach der Erhebung von Straßenausbaubeiträgen, also der Beteiligung der Bürger, bestimmt weiter die Gemeindepolitik. Längst hat die Gemeindevertretung die notwendige Sanierung von Silgen Bargen und Segeberger Landstraße beschlossen. Letztere kann erst später in Angriff genommen werden als geplant, weil der zuständige Planer der Kreisverwaltung diese verlassen hat und noch kein Ersatz verfügbar ist. Beide Straßen sind viel befahren, auch und gerade durch schweren Wirtschaftsverkehr. In welcher Höhe sie sich beteiligen müssen, wollten in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung am 17. September die Anlieger wissen. Bürgermeister Reinhard Wundram hatte dazu keine konkreten Zahlen, da man aufgrund des Alters der Straße nicht wissen, was sich im Laufe der Arbeiten noch ergeben könnte.
Auch auf der anderen Seite der an Bornhöved vorbeiführenden A21 regen sich die Bewohner: In der „Sandensiedlung“ bekommen sie den Straßenlärm von der Autobahn ungedämpft zu hören, während zum Ort Bornhöved selbst eine lange Lärmschutzwand installiert ist. Am 22. September war der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann (CDU) vor Ort, der auch Mitglied des Verkehrsausschusses ist, um sich ein Bild von der Situation zu machen. 

 

Ein Rettungswagen mehr in Rufweite?

 

Im Kreis Plön steht die Verfügbarkeit von Fahrzeugen des Rettungsdienstes innerhalb der sogenannten Hilfsfrist in der Kritik: Nicht überall sei es garantiert, dass Patienten auch tatsächlich binnen zwölf Minuten, die das Gesetz fordert, erreichbar sind. Laut Kieler Nachrichten mit ihrer Ostholsteiner Regionalausgabe am 25. September sollen zukünftig 15 Rettungswagen über das Kreisgebiet so verteilt werden, dass die Rettungsfrist überall eingehalten werden kann. In der Umgebung Schmalensees zeichnet sich dabei ab, dass ein Fahrzeug, das bislang in Ascheberg stationiert ist, möglicherweise nach Wankendorf verlegt wird. Bekanntlich stehen auch in Bornhöved bis zu zwei Fahrzeuge an der Rettungswache – die auch über die Kreisgrenze hinweg eingesetzt werden, wenn Notlagen entstehen. 

 

Die Rückkehr der Gemeindeschwester

 

In früheren Zeiten war es immer eine Meldung wert, wenn in den größeren Dörfern eine neue Gemeindeschwester ihren Dienst antrat oder mit einem Fahrrad, Motorrad oder gar Pkw ausgestattet wurde, um ihre Hausbesuche in den Nachbardörfern schneller bewerkstelligen zu können. Träger dieser „Einrichtung“ waren zunächst die Vaterländischen Frauenvereine der Kaiserzeit, die später im Deutschen Roten Kreuz aufgingen. Gemeindeschwestern schauten auf dem Lande nach den Erkrankten und Älteren, bildeten quasi eine Vorstufe zur medizinisch-ärztlichen Versorgung. 
Einen solchen Bedarf in heutiger Zeit „ahnt“ der Segeberger Kreistag, der laut Bericht der Segeberger Zeitung (26.09.2020) in seiner September-Sitzung den sogenannten „Präventiven Hausbesuch – Gemeindeschwester auf Amtsebene“ beschlossen hat:In zwei Modellregionen, die noch zu definieren sind, soll das Projekt ab 2021 über drei Jahre laufen und rund 500.000 Euro kosten. Das Angebot gelte dann für Menschen ab 70 Jahre, deren Gesundheits- und Lebenssituation die Gemeindeschwester erfassen und zu Möglichkeiten der Gesundheitsförderung beraten soll. 

 

Schülerfahrkarten online bestellen beim Kreis

 

Noch etwas hat der Kreistag für 2021 auf den Weg gebracht: Schülerfahrkarten sollen ab dem neuen Schuljahr nicht mehr durch die Schulträger, sondern den Kreis Segeberg abgewickelt werden: Der beschafft laut Segeberger Zeitung vom 28. September mit den Kreisen Herzogtum Lauenburg (federführend) und Stormarn eine einheitliche Software. Eltern müssen zukünftig online das Schülerticket beantragen, mit dem ihre Kinder Bus oder Nahverkehrsbahn für die Strecke vom Wohnort zur Schule und zurück nutzen und im entsprechenden Geltungsbereich auch auch in der Freizeit fahren können. 

 

Kreisverwaltung wächst – nach oben

 

Rund 1.000 Mitarbeitende zählt die Kreisverwaltung mittlerweile, bedingt durch steigende Personalbedarfe in verschiedenen Fachbereichen. Der Stammsitz der Kreisverwaltung an der Hamburger Straße gegenüber vom Haus Segeberg als Sitz des Landrates reicht längst nicht mehr aus. Verschiedene Bereiche mussten schon in Mietobjekte ausgelagert werden, etwa in die ehemalige Kaserne von Bad Segeberg, den Levo-Park, oder in andere Liegenschaften in der Kreisstadt. Im Gewebegebiet, in dem schon der Kirchenkreis Plön-Segeberg einen großen Verwaltungsbau hochziehen möchte, soll das „zweite Kreishaus“ für über 24 Millionen Euro errichtet werden. Aber auch am Stammsitz soll auf dem vorhandenen Grund mehr Arbeitsraum geschaffen werden. Bis zu 50 Millionen Euro wird es kosten, Gebäudeteile von 1958 und Folgejahre abzutragen und darauf (höher) neu zu bauen. Die denkmalgeschützte Substanz um den Kreistagssitzungssaal soll erhalten bleiben. Am 1. Oktober winkt der Bauauschuss des Kreistags die teuerste Variante durch: Neubau und Aufstockung auf bis zu sechs Stockwerke, ein Parkhaus mit bis zu zwölf Parkdecks und ein Sitzungspavillon auf der Rasenfläche zwischen den Flügeln des Verwaltungsareals sind die Kernelemente der Maßnahme. Landrat Jan Peter Schröder unterstreicht: „Wir brauchen den Platz.“

[Infoblatt für Reiserückkehrer]

Foto zur Meldung: Was gab's im September? Blick über den Tellerrand
Foto: Kreisverwaltung - Haus A links wird neu gebaut

Vor 30 Jahren: Ein Stein zum Tag der Deutschen Einheit

(03. 10. 2020)

So langsam hatten sich Flechten über die Inschrift gelegt, aber seine Bedeutung ist doch den meisten Schmalenseern immer bewusst gewesen. Die Rede ist vom Gedenkstein zum Tag der Deutschen Einheit, der an eines der bedeutendsten und bewegenden Ereignisse der deutschen Geschichte erinnert, das am 3. Oktober 1990, vor 30 Jahren, zu einem formellen Abschluss gebracht wurde. Pünktlich zum Jahrestag hat Gemeindearbeiter Volker Kay den Erinnerungsstein geputzt und seine Inschrift deutlich lesbar gemacht.

 

Wer erinnert sich nicht mehr daran, wo er oder sie am 9. November 1989 gewesen ist, am Tag, als in Berlin die Mauer fiel? Daheim vor dem Fernseher? Bei einer spontanen Party mit Freunden und Nachbarn? Vor Ort in Berlin unter jubelnden und vor Freude weinenden Menschen? Für den 3. Oktober 1990, den Tag, an dem formell die beiden deutschen Staaten zur Bundesrepublik vereinigt wurden, ist auf jeden Fall belegt, wo sich zahlreiche Schmalenseer aufgehalten haben: Am Ringreiterplatz.

 

Dort, unter dem Wasserwerk, dem „Grünen Hans“, zelebrierte die Gemeinde Schmalensee eine Feierstunde. Mit einer Hauswurfsendung – ganz im Stil der damaligen Zeit unter Verwendung eines Nadeldruckers erstellt – lud Bürgermeister Hans Siebke dazu ein. Um 10 Uhr sollte die kleine Feier beginnen.

 

Die Freiwillige Feuerwehr kam von ihrem Gerätehaus die Damsdorfer Straße herauf und vereinigte sich am „Grünen Hans“ mit den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern. Dort lag bereits ein Findling aus der Schmalenseer Gemarkung bereit, der an das bedeutende Ereignis erinnern sollte. Was ihm fehlte, war eine Inschrift. Die wurde „nachgereicht“: Zum Jahrestag des Mauerfalls hatte Steinmetz Venske aus Bornhöved in den Stein gehauen, was schlicht zum Ausdruck bringt, woran der Stein erinnern soll: „3. Okt. 1990 Deutsche Einheit“.

 

Einen Baum setzten die Schmalenseer an jenem 3. Oktober 1990 in die Erde und natürlich fielen feierliche Worte. Einige hatten verwandtschaftliche Beziehungen über den früheren „Eisernen Vorhang“ hinweg, andere vielleicht freundschaftliche oder gar geschäftliche Beziehungen gepflegt.

 

Im Zuge der „Wende“ hatten Vertreter der Gemeinde Sponholz aus der Nähe von Neubrandenburg Verbindungen nach Schmalensee geknüpft, um vom Dorf der sachkundigen Ehrenamtler zu lernen, wie man ein Gemeinwesen in der Demokratie gestaltet. Der eine oder andere sollte in der Zeit nach den politischen Umwälzungen beruflich im Osten Deutschlands zu tun bekommen, Schmalensee erlebte in den Folgejahren Zuzug aus den „neuen Bundesländern“ und das Entstehen von Freundschaften mit den neuen Bundesbürgern.

 

So, wie sich das Flechtwerk binnen 30 Jahren über den Stein zum Tag der Deutschen Einheit legte, so mag das Ereignis, an das er erinnert, in den Hintergrund gerückt sein. Viele junge Menschen wissen damit vielleicht gar nichts anzufangen. Für jene, die sich dort am Ringreiterplatz vor 30 Jahren versammelten, hatte der Tag nach Jahrzehnten der Teilung und des Kalten Krieges eine Bedeutung, die nicht vergessen werden sollte.

 

Deshalb steht dort dieser Stein.

 

[Vor 30 Jahren - Tag der Deutschen Einheit 03.10.1990]

Foto zur Meldung: Vor 30 Jahren: Ein Stein zum Tag der Deutschen Einheit
Foto: Zum Tag der Einheit 2020 strahlt der Gedenkstein in frischem Glanz

Kostenlose Schnupperstunden bei der Kreismusikschule

(02. 10. 2020)

Wer ein Instrument erlernen möchte, hat die Qual der Wahl. Welches Instrument passt zu mir? Diese Frage können Jung und Alt in der Kreismusikschule Segeberg beantworten. In dieser werden kreisweit sowohl Kinder als auch Erwachsene unterrichtet.

 

Damit es Interessierten leichter fällt, das passende Instrument zu finden, werden kostenfreie Schnupperstunden angeboten. Ob in Bad Segeberg, Trappenkamp, Wahlstedt, Henstedt-Ulzburg, Kaltenkirchen oder auf dem Land, die Kreismusikschule hat viele Außenstellen im gesamten Kreis Segeberg.

 

Wo welches Instrument unterrichtet wird und weitere Informationen erfährt man auf der Homepage des Vereins für Jugend- und Kulturarbeit (VJKA), unter dessen Dach die Kreismusikschule geführt wird: www.vjka.de.

 

Telefonische Auskünfte gibt es unter 04551/95920. Dort erfolgt auch die Anmeldung.

 

Foto zur Meldung: Kostenlose Schnupperstunden bei der Kreismusikschule
Foto: Kostenlose Schnupperstunden bei der Kreismusikschule

Wer wird „Waldmeister“ am 4. Oktober im Erlebniswald?

(02. 10. 2020)

Die Familienwaldspiele im Erlebniswald Trappenkamp stehen wieder an. Am Sonntag, 4. Oktober, ist es soweit.

 

Von 10 bis 16 Uhr können Familien bei einer spannenden Rallye an mehreren Stationen ihre Geschicklichkeit testen und mit ihrem Waldwissen Punkte sammeln.

 

Die Teilnahme ist für Besucher des Erlebniswaldes Trappenkamp kostenlos. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

www.erlebniswald-trappenkamp.de

Foto zur Meldung: Wer wird „Waldmeister“ am 4. Oktober im Erlebniswald?
Foto: Wer wird „Waldmeister“ am 4. Oktober im Erlebniswald?

Oktober-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1

(01. 10. 2020)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen geben Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Weil seit Mitte März das neuartige Coronavirus das gesellschaftliche Leben beeinträchtigt und wir sehr wahrscheinlich noch einige Zeit mit Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens belegt sind, gibt es für die treue Leserschaft im Monat Oktober die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr in dieser schweren Zeit ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der erste Teil.

 

Ein Schmalenseer im Kreistag: Am 1. Oktober 1880, vor 140 Jahren, finden Wahlen zum Kreistag statt. Im Wahlbezirk 5, der die Gemeinden Bornhöved, Blunk, Damsdorf, Gönnebek, Hamdorf, Schmalensee, Stocksee, Tarbek, Tensfeld und Travenhorst umfasst, wird in der Wählergruppe der Landgemeinden der Schmalenseer Hufner Matthias Christian Saggau gewählt, zu seinem Stellvertreter der Hufner Claus Blöcker aus Gönnebek. In der Gruppe der Großgrundbesitzer wird Hofbesitzer Behr auf Stockseehof gewählt, der allerdings in Ascheberg wohnhaft ist.

 

Fahrräder und Pferde: Der königliche Landrat des Kreises Segeberg, von Willmoes-Suhm, erlässt am 4. Oktober 1890, vor 130 Jahren, die „Polizeiverordnung betreffend den Verkehr mit Fahrrädern (Velocipeden) im Kreise Segeberg“. Neben dem Verbot des Befahrens von Bürgersteigen und der Verpflichtung zum Anbringen einer hell tönenden Glocke werden die Radfahrer unter anderem darauf hingewiesen, ihnen entgegen kommende Pferde darauf zu beobachten, ob diese scheuen könnten.

 

Erste Stimmen für die Grünen: Wahlen zum Deutschen Bundestag am 5. Oktober 1980, vor 40 Jahren. In der öffentlichen Wahrnehmung ist der Wahlkampf vom Duell der Spitzenkandidaten Helmut Schmidt (SPD) und Franz-Joseph Strauß (CSU) geprägt. „Den Frieden wählen. Statt Strauß“, heißt es in einer Anzeige der Sozialdemokraten, die sich bundesweit mit ihren 43 Prozent (CDU/CSU: 44,6) nur durchsetzen können, weil ihr Koalitionspartner FDP auf 10,5 Prozent kommt.

Im Wahlkreis Segeberg/Stormarn-Nord wird der SPD-Kandidat Günther Heyenn (42,89 Prozent) direkt in den Bundestag gewählt und besiegt damit den CDU-Abgeordneten Peter-Kurt Würzbach (40,4). In Schmalensee geben 263 von 268 Wahlberechtigten ihre Stimmen ab. Die CDU erhält hier 139 Erst- und 133 Zweitstimmen, auf die SPD entfallen je 106 Stimmen und die FDP erhält 10 beziehungsweise 19 Stimmen. Die „kleinen“ Parteien bewerben sich nur um Erststimmen für ihre Landeslisten. Während DKP und NPD im Dorf leer ausgehen, erhalten die KBW 1 und die neue Partei Grüne 3 Stimmen.

 

Freispruch für die Flickschneiderin: Vor dem Bad Segeberger Amtsgericht kommt es Anfang Oktober 1950, vor 70 Jahren, zum Prozess um eine Schmalenseer Flickschneiderin. Diese war nicht in die Handwerksrolle eingetragen und dafür mit einem Bußgeld von 20 DM belegt worden. Da sie aber dem Bürgermeister ordnungsgemäß ihre Tätigkeit angezeigt hatte, wie die Segeberger Zeitung am 6. Oktober berichtet, erfolgt nunmehr der Freispruch, ein Verstoß gegen die Gewerbeordnung liege nicht vor.

 

Suche nach Kriegsgefangenen: Am 7. Oktober 1915, vor 105 Jahren, fliehen zwei russische Kriegsgefangene vom Gut Depenau, wo sie ihre Arbeitsstelle haben. Segebergs Landrat Graf Rantzau warnt die Bevölkerung und fordert Ortspolizeien und Gendarmen zur Ergreifung und Ablieferung bei den Militärbehörden auf. Die Suchmeldung ist sehr detailliert. Iwan Kutusow (30) und Feodor Barkanew (23) werden nicht nur umfangreich beschrieben, man weiß auch, dass sie 12 bis 15 Mark bei sich haben.

 

Erfolgreiche Rinderzüchter: Der Kreisverein Schwarzbunte Schleswig-Holsteiner hält am 8. Oktober 1955, vor 65 Jahren, in Tarbek eine Bezirkstierschau ab. Verbunden damit ist eine Schau für die Landfrau zum Thema „Rationelle Hauswirtschaft“. Die Schauleitung hat der Kreisvorsitzende Hugo Saggau aus Schmalensee. Unter den prämierten Tieren ist auch die Kuh „Renate“ von Bauer Hans Harder, Schmalensee. Sein Bulle „Tullus“ wird bester der Klasse II. Hans Harder erhält den Ehrenpreis des Landesverbandes. Aber auch Tiere von Hugo Saggau, Heinrich Wulf und Hermann Cornehls sind erfolgreich.

 

Langer Weg der Abwasserbeseitigung: Die Gemeindevertretung greift in ihrer Oktobersitzung 1975 eine Anregung der Wasserbehörde des Kreises Segeberg auf, wonach die Abwasserbeseitigung modernisiert werden soll, wie die Segeberger Zeitung am 8. Oktober 1975, vor 45 Jahren berichtet. Auslöser sind unter anderem eine Veralterung der Kläranlage des Müttergenesungsheimes in der Belauer Straße und die Tatsache, dass der Schmalensee als Fischereigewässer keiner Belastung mehr ausgesetzt werden soll. Empfohlen wird ein „Abwasserverbund Bornhöved-Schmalensee“. Mittels Druckleitung könnten Schmalenseer Abwässer zum Bornhöveder Klärwerk gepumpt werden. Hierzu sollen Gespräche aufgenommen werden. Auch soll das Thema „Schmutzwasserbeseitigung“ in die Fortschreibung des Kreisentwicklungsplanes 1977-1980 aufgenommen werden. Realisiert wird das Projekt, wenn auch nicht als Abwasserverbund mit Bornhöved, Ende des nächsten Jahrzehnts: Am 4. Oktober 1990 können die ersten Anschlüsse an die Schmutzwasser-Vakuum-Entwässerungsanlage freigegeben werden, die tatsächlich die Abwässer nach Bornhöved pumpt.

 

Gasthof Voß ein „Postgasthof“?: Eine bislang unbekannte Bezeichnung für den Gasthof Voß führt eine Anzeige im Segeberger Kreis- und Tageblatt, die in der Ausgabe 9. Oktober 1925, vor 95 Jahren erscheint und zum Konzert (16. Oktober) und Ernteball (18. Oktober) lädt: „Postgasthof Schmalensee“ ist dort zu lesen. Ein einmaliger Fall, der vielleicht aufgrund telefonischer Übermittlung an die Zeitung aufgetreten ist: „Post – Voß...“ Am 14. Oktober erscheint eine weitere Anzeige, in der „Voß's Gasthof Schmalensee“ zum Konzert mit anschließendem Ball einlädt. (Der Ernteball jedoch wird abgesagt.)

 

Vorgehen gegen Bettelei: Landrat Ilsemann appelliert am 10. Oktober 1910, vor 110 Jahren an die Bevölkerung, Bettlern und Landstreichern keine Almosen zu gewähren, um diese in ihrem Tun nicht noch zu bestärken. „Es wird erwartet, daß die Bevölkerung sich bereit finden läßt, auf diese Weise den Behörden in ihrem Kampf gegen die Vagabondage zu helfen.“

 

Theaterzug für die Landbevölkerung: Sehr begrüßt wird 1930, vor 90 Jahren, „auf dem platten Land“, dass die Kleinbahngesellschaft Kiel-Segeberg auf der Strecke von Bornhöved nach Kiel für die dunkle Jahreszeit erneut einen sogenannten Theaterzug einrichtet: Am 11. Oktober, 15. November und 13. Dezember sowie am 10. Januar, 14. Februar und 14. März 1931 fährt der fahrplanmäßige Zug von Kiel statt um 21 Uhr erst um 23.59 Uhr zurück. Somit haben die Landleute die Möglichkeit, ein Theater in der Fördestadt zu besuchen.

 

 

 

 

 

 

Foto zur Meldung: Oktober-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1
Foto: Postgasthof Voß, SKTB 09.10.1925

Grünflächen und mehr in der Ausschusssitzung am 6. Oktober

(30. 09. 2020)

Um Zahlen werden Ausschussvorsitzender Dirk Griese und die Mitglieder des Finanzausschusses in ihrer Sitzung am Dienstag, 6. Oktober, nicht umhin kommen. Das liegt in der Natur der Sache, also des Gremiums. Um 19.30 Uhr beginnt das Treffen im Gasthof Voß.

 

Die bedeutenden Punkte der Tagesordnung haben alle etwas mit den Grünflächen Schmalensees zu tun.

 

Angefangen mit dem Sportgelände. Zur Sportplatzpflege muss eine neue Vereinbarung zwischen Gemeinde und Nutzer, dem SV Schmalensee, geschlossen werden.

 

Nicht nur um öffentliches Grün sondern noch viel mehr, etwa die Vakuumentwässerungsanlage, kümmert sich der Gemeindearbeiter. Es ist kein Geheimnis, dass Volker Kay im nächsten Jahr Rentner werden wird.

 

Soll es einen Nachfolger geben? Wenn ja – mit demselben Umfang an Aufgaben? Was kann Schmalensee sich zukünftig leisten? Was möchte Schmalensee sich zukünftig leisten? Ein Grundsatzbeschluss zum Stellenplan muss her.

Foto zur Meldung: Grünflächen und mehr in der Ausschusssitzung am 6. Oktober
Foto: Grünflächen und mehr in der Ausschusssitzung am 6. Oktober

Kein Repaircafé in Bornhöved am Tag der Deutschen Einheit

(30. 09. 2020)

Lange war das Reparatur-Café oder auch „Repaircafé“ in Bornhöved aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen. Mittlerweile gibt es wieder Öffnungszeiten in den Räumen unter der Adresse Kuhberg 3. Nicht allerdings am kommenden Samstag, 3. Oktober, denn dann ist der Tag der Deutschen Einheit.

 

Ersatz ist schon gefunden: Am Samstag, 10. Oktober, wird das Repaircafé geöffnet sein: Von 14 bis 17 Uhr ergeht das Angebot an Mitbürgerinnen und Mitbürger, gesäuberte schadhafte Gegenstände von Zuhause mitzubringen und sich vom Reparaturteam bei der Instandsetzung helfen zu lassen.

 

Allerdings wirkt Covid-19 noch immer: das Betreten der Räume ist nur mit einer Mund-Nase-Bedeckung erlaubt und die Handhygiene ist zu beachten. Abstände sind zu wahren und Kontaktdaten werden notiert. Außerdem bittet das Reparaturteam darum, keine Begleitperson(en) mitzubringen.

Foto zur Meldung: Kein Repaircafé in Bornhöved am Tag der Deutschen Einheit
Foto: Repaircafé Bornhöved, Kuhberg 3

Coronavirus: Große Waldweihnacht 2020 im Erlebniswald Trappenkamp ist abgesagt

(30. 09. 2020)

Mitteilung des Erlebniswaldes vom 08.09.2020:

 

Zur Vorbeugung einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus ist die für den 5. und 6. Dezember 2020 geplante große Waldweihnacht im Erlebniswald Trappenkamp abgesagt.

 

Wir können eine Veranstaltung mit erwarteten 8.000 Besuchern täglich nach der aktuellen Corona-Schutzverordnung nicht durchführen. Eine Begrenzung der Besucherzahlen und eine Verkleinerung des Angebotes würde nicht die einmalige Atmosphäre und hohe Qualität dieser besonderen Weihnachtsveranstaltung bieten können. Die vielen begeisterten Besucher der Vorjahre wären enttäuscht, wenn wir das bewährte Konzept verändern“, sagt Stephan Mense, Leiter des Erlebniswaldes Trappenkamp.

 

Der Erlebniswald Trappenkamp bietet in der Adventszeit eine Reihe kleinerer Veranstaltungen für Schulklassen und Familien, für die eine Anmeldung erforderlich ist. Geplant sind weihnachtliche Spaziergänge, Bastelaktionen und Märchenerzählungen. Die neue Gastronomie im Erlebniswald Trappenkamp bietet ebenfalls in der Vorweihnachtszeit leckere Spezialitäten an.

 

Alle Angebote finden sich auch auf der Website des Erlebniswaldes Trappenkamp unter www.erlebniswald-trappenkamp.de.

 

Foto zur Meldung: Coronavirus: Große Waldweihnacht 2020 im Erlebniswald Trappenkamp ist abgesagt
Foto: Coronavirus: Große Waldweihnacht 2020 im Erlebniswald Trappenkamp ist abgesagt

Ferienaktion für Kinder im Erlebniswald Trappenkamp

(29. 09. 2020)

Termin: Donnerstag, 08.10.2020, 11 Uhr

 

Treffpunkt: Waldhaus im Erlebniswald Trappenkamp

 

Mitteilung des Erlebniswaldes vom 24.09.2020:

 

Der ErlebnisWald Trappenkamp lädt ein zu einem tollen Ferientag im Rahmen der Ferienaktion für Kinder. Auf einem spannenden Streifzug durch den herbstlichen Wald gibt es viele Informationen, tolle Spiele und kleine Aktionen rund um den Hirsch und sein Rudel.

 

Mit etwas Glück kann sogar die beeindruckende Hirschbrunft im großen Gehege beobachtet werden. Mittags wird an einem zünftigen Lagerfeuer eine Pause gemacht und das selbst mitgebrachte Picknick aus dem Rucksack ausgepackt.

 

Bitte an wetterangepasste Kleidung, Verpflegung und ein Sammelbehältnis (Stofftasche, Korb) denken. Die Teilnahme ist für Besucher des ErlebnisWald Trappenkamp kostenlos. Kinder können nur in Begleitung eines Erwachsenen teilnehmen. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich unter oder Telefon 04328 / 17048 0.

 

Foto zur Meldung: Ferienaktion für Kinder im Erlebniswald Trappenkamp
Foto: Ferienaktion für Kinder im Erlebniswald Trappenkamp

Juleica-Kurs in den Herbstferien – fit für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

(28. 09. 2020)

Mitteilung des Vereins für Jugend- und Kulturarbeit im Kreis Segeberg (VJKA) vom 17.09.2020:

 

Wer mit Kindern und Jugendlichen in der Freizeit arbeiten möchte, benötigt eine JugendgruppenleiterInnencard, kurz Juleica. Der Verein für Jugend- und Kulturarbeit im Kreis Segeberg e.V. (VJKA) bietet diesen Kurs in den Herbstferien vom 12. bis 17. Oktober in der JugendAkademie Segeberg an.

 

Diese Ausbildung für Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene findet als Gemeinschaftsprojekt des VJKA, des Kreisjugendrings Segeberg e.V. und des Jugendverbandes Neumünster e.V. statt.

 

In den sechs Tagen lernen die Teilnehmenden Grundlagen zur Leitung von Jugendgruppen kennen. Die Kosten betragen 95 Euro inklusive Übernachtung, Verpflegung sowie Seminarmaterialien. Der Kurs wird vom Kreis Segeberg gefördert.

 

Wer erfolgreich absolviert, darf als JugendgruppenleiterIn arbeiten und Berufstätige bekommen die Möglichkeit, bis zu zwölf Tage im Jahr für die Jugendarbeit freigestellt zu werden. Der Kurs selbst kann als Bildungsurlaub eingereicht werden.

 

Anmeldung und Informationen auf www.vjka.de sowie telefonisch unter 04551/95910.

Foto zur Meldung: Juleica-Kurs in den Herbstferien – fit für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
Foto: Juleica-Kurs in den Herbstferien – fit für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Retro-Pflanze eingefahren – Buchweizen wieder im Kommen

(26. 09. 2020)

Zu den Schmalenseern, die ihr Arbeitsleben gern dokumentieren, gehört Landwirt Christian Saggau. Das Smartphone macht es möglich, auf dem Feld ein paar Bilder aus dem Cockpit des Traktors zu schießen oder Ackerszenen vom Feldrand aus zu fotografieren.

 

Während allerorten bis spät in die Nacht gerade der Mais von den Feldern geholt wird, stand bei Christian Saggau nun eine besondere Pflanzengattung auf dem Ernteplan, der Buchweizen. Wikipedia verrät, dass 2018 weltweit 2,9 Millionen Tonnen dieses Knöterichgewächses – das trotz seiner Bezeichnung kein Getreide ist – geerntet wurden. Die Top 10 führt China an vor Russland und Frankreich; Deutschland findet sich in dieser Auflistung nicht wieder.

 

Dabei war der Buchweizen einst ein bedeutendes Grundnahrungsmittel. Zumindest im ländlichen Raum. Quellen, die das Leben der schleswig-holsteinischen Landbevölkerung in früheren Jahrhunderten schildern, berichten oft davon, dass im Alltag nicht Fleisch und edles Gemüse, sondern Buchweizengrütze auf die Tische in den Dörfern kam. Schmalensees Chronist Heinrich Göttsch erwähnt in seinem 1948 veröffentlichten Werk die in vielen Kaufverträgen früherer Tage (Kontrakte) aufgeführte Grützquern. „Das ist eine Mühle mit Mühlsteinen für den Handbetrieb, wie sie jeder Hufner in Schmalensee zur Bereitung von Buchweizengrütze gebrauchte“, schreibt Göttsch.

 

Auch als man in den 1870er-Jahren die auf Stockseehof erlassene Fruchtfolge versuchsweise übernahm, stand der Buchweizen an erster Stelle. Den Versuch starteten übrigens die Besitzer der Hufe 5/6: Matthias Saggau und dessen Sohn Heinrich Christian Saggau – Vorfahren von Christian Saggau, der sich mit der heutigen Nachfrage für Buchweizen auskennt.

 

Buchweizen kann nach seiner Auskunft in der ganz normalen Ernährung Verwendung finden: „Mehl, Brot, Kuchen – Buchweizen ist glutenfrei.“ Und trifft damit einen Trend unserer Zeit.

Foto zur Meldung: Retro-Pflanze eingefahren – Buchweizen wieder im Kommen
Foto: Buchweizenernte in Schmalensee im September 2020

Amt Bornhöved: Einwohnermeldeamt im Oktober teilweise geschlossen

(26. 09. 2020)

Wer einen neuen Personalausweis oder Reisepass benötigt, wird sich im Oktober zum Teil gedulden müssen. Wie die Amtsverwaltung im Blickpunkt am 17. September mitgeteilt hat, können diese Dokumente wegen einer Softwareumstellung im Zeitraum 12. bis 16. Oktober nicht ausgestellt werden.

 

Darüber hinaus bleibt das Einwohnermeldeamt im Zeitraum 19. bis 23. Oktober durchgehend geschlossen.

 

Ab dem 26. Oktober ist das Einwohnermeldeamt wieder wie gewohnt zu erreichen.

 

In der Corona-Pandemie heißt dies: Die Amtsverwaltung im Bürgerhaus Trappenkamp darf nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung und unter Beachtung der Hygieneregeln betreten werden.

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Foto: Amtsverwaltung

Wer kennt sich mit den Tieren des Waldes aus?

(25. 09. 2020)

Der Erlebniswald Trappenkamp hat sich für den Tag der deutschen Einheit etwas ausgedacht und stellt die Frage „In einen Waldbewohner geschlüpft: Wer kennt sich mit den Tieren des Waldes aus?“

 

Termin: Sonnabend, 3. Oktober 2020; 14 Uhr.

 

Waldpädagogin Dr. Carolin Hilbert-Kzionska führt die Teilnehmenden im Erlebniswald auf die Spuren eines bekannten Waldtieres – aber welches Waldtier ist gemeint? Die Antwort auf diese spannende Frage finden die Teilnehmenden selber heraus. Aktiv und spielerisch schlüpfen die Menschen hierbei in die Rolle des Tieres. Wer richtig liegt, kann einen tollen Preis gewinnen!

 

Erwachsene zahlen für die Teilnahme 10 Euro, Kinder 6 Euro. Der Eintritt in den Erlebniswald Trappenkamp ist dabei inklusive.

 

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich unter oder Telefon 04328/170480.

Foto zur Meldung: Wer kennt sich mit den Tieren des Waldes aus?
Foto: Wer kennt sich mit den Tieren des Waldes aus?

Ausschusssitzung ganz im Zeichen von Corona

(24. 09. 2020)

Sie fing an mit einem Umzug, die Sitzung des gemeindlichen Ausschusses für Senioren, Jugend und Sport, Ortsverschönerung und Fremdenverkehr am 23. September: Aufgrund des Interesses von Zuhörern und weiteren Mitgliedern der Gemeindevertretung reichte das „Gelbe Zimmer“ im Gasthof Voß unter dem Aspekt der Corona-Abstandsregeln nicht mehr aus und es setzte sich eine maskierte Karawane in Richtung Gemeindesaal in Marsch.

 

Dort stiegen Ausschussvorsitzender Christopher Brust (BWS) und seine Mitstreiter in die Tagesordnung ein. Die Ergebnisse seien an dieser Stelle grob zusammengefasst wiedergegeben; Folgeberichte sollen die Sitzung erneut aufgreifen.

 

Corona und das vierte Quartal

 

Die Tage werden kürzer und die Schmalenseer treffen sich häufiger bei den Veranstaltungen ihrer Vereine – das ist die Regel. Aber Covid-19 hat schon so manche Zusammenkunft platzen lassen im Jahr 2020 und wirkt schon jetzt bis in die Weihnachtszeit. Über zwei gemeindliche Termine, die auch stets vom Ausschuss vorbereitet und begleitet werden, musste schon jetzt entschieden werden: Über den Volkstrauertag und die Seniorenweihnachtsfeier.

 

Nachdem innerhalb der maßgeblich am Volkstrauertag beteiligten Freiwilligen Feuerwehr ein Meinungsbild abgeholt worden war, kam der Ausschuss darin überein, dass aufgrund der Corona-Pandemie auf den üblichen Ablauf am 15. November verzichtet werden soll: Es wird kein Antreten der Feuerwehr und auch keine anschließende Andacht auf dem Gemeindesaal geben. Die Kranzniederlegung erfolgt in kleiner Besetzung durch Vertreter von Gemeinde und Feuerwehr – Näheres wird bekannt gegeben.

 

Die Seniorenweihnachtsfeier muss leider in diesem Jahr vor dem Hintergrund der Pandemie entfallen. Der Ausschuss (und die weiteren anwesenden Gemeindevertreter) wollen es nicht verantworten, die sogenannte „Risikogruppe“ möglichen gesundheitlichen Gefahren auszusetzen. Der Ausschuss möchte aber die Seniorinnen und Senioren mit einer Weihnachtsgabe überraschen und dafür die Kinder des Dorfes einbinden – Mehr dazu an anderer Stelle.

 

Für das Dorfquiz, eigentlich keine gemeindliche Veranstaltung aber eine Zusammenkunft fast aller Vereine und Organisationen des Dorfes am ersten November-Samstag auf dem Gemeindesaal, sprach der Ausschuss die Empfehlung aus, dieses nicht stattfinden zu lassen. Diese Botschaft geht an die Reitsportgemeinschaft, die als Vorjahressieger für die Ausrichtung zuständig wäre – und bereits ihr Bingo abgesagt hat aus bekannten Gründen. Auch hierzu wird es sicher noch eine gesonderte Meldung geben.

 

Entwicklungen in der Kita-Außenstelle

 

Für die Kita Eris Arche, die im Schmalenseer Sportlerheim eine Außenstelle betreibt, steht ein Trägerwechsel an. Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) hat Interesse bekundet. Bis es soweit ist, wird noch etwas Zeit ins Land gehen. Schon jetzt aber macht sich die Gemeinde Schmalensee Gedanken über eine Aufwertung der Räumlichkeiten. Unter anderem, weil durch das Förderprogramm 5 des Bundes die Möglichkeit besteht, Maßnahmen zu 70 Prozent durch den Bund und zu 30 Prozent durch das Land finanzieren zu lassen. Möglich sind für den Ausschuss Maßnahmen im Rahmen des Brand- und Arbeitsschutzes, vielleicht im Bereich der Bausubstanz wie Fenster, oder auch die Schaffung eines Schlafraums für U3-Kinder.

 

Johanna Kegel-Meyer aus der Bornhöveder Amtsverwaltung unterrichtete zudem die Anwesenden über das Kita-Reform-Gesetz, das am 1. Januar 2021 (ursprünglich am 1. August 2020) das Kita-Gesetz ablöst. Es soll Eltern und Kommunen bei der Finanzierung der Kinderbetreuung entlasten und die Qualität der Betreuung steigern. Das wurde angesichts präsentierter Zahlen und Aussagen anwesender Mütter durchaus in Zweifel gezogen, der (erhöhte) Verwaltungsaufwand kritisiert. Finanzausschussvorsitzender Dirk Griese (BWS) konnte zumindest feststellen, dass es durch das Kita-Reform-Gesetz in den Jahren der sogenannten Übergangsphase (2021-2024) keine gravierenden Auswirkungen auf den Gemeindehaushalt geben wird.

 

Schmalensee soll chatten können

 

Was haben Kalübbe und Blunk gemeinsam? Sie machen mit beim „Dorffunk SH“. Mit dieser Applikation (App), die kostenlos zur Verfügung steht und die Möglichkeiten der innerörtlichen Kommunikation bietet, befasste sich der Ausschuss und kam zu dem Schluss, dass auch in Schmalensee gefunkt werden sollte. Als „Kümmerer“ wird Christopher Brust dafür sorgen, die Dorffunk-App im Ort bekannt zu machen. Die Gemeinde-Homepage wird dabei eine Plattform sein, auf denen der Dorffunk beworben, vorgestellt und erklärt wird.

 

Neues Ausschussmitglied

 

Begonnen hatte die Sitzung mit einer Personalangelegenheit: Neues Bürgerliches Ausschussmitglied ist nun Nicole Specht-Cornehls, die von der Fraktion der Wählergemeinschaft Bürger für Schmalensee (BfS) als Nachfolgerin für Susan Buchholz nominiert worden war. Auch hier spielte Corona eine Rolle: Nach der Verpflichtungsformel verzichtete der Ausschussvorsitzende Christopher Brust auf den Handschlag mit der neuen Kollegin – ein doppeltes „Ich verpflichte Dich“ bekräftigte dafür die Handlung.

 

 

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Foto: Schmalensee-Flagge im Wind

Schatztruhe Binnenland: Radtour durch Norddeutschland auf dem Mönchsweg

(23. 09. 2020)

Mitteilung der Geschäftsstelle Mönchsweg vom 09.09.2020:

 

Wer glaubt, die besten Erholungsorte in Norddeutschland liegen nur an der Küste, wird auf dem Radfernweg Mönchsweg eines Besseren belehrt. Die auf rund 530 Kilometer beschilderte Strecke führt von Bremen bis zur Ostseeinsel Fehmarn quer durch Norddeutschland. Zahlreiche unentdeckte Schönheiten sowie bekannte landschaftliche und kulturelle Höhepunkte liegen am Weg. Neben den über 100 Kirchen gibt es einzigartige Naturschutzgebiete, herrliche Badeseen und traumhafte Plätze fernab des Trubels. Das Binnenland des Nordens ist eine Schatztruhe schöner Orte.

 

Die Hansestadt Bremen mit dem UNESCO-Welterbe Rathaus, dem St. Petri Dom und dem pittoresken Schnoorviertel ist Startpunkt. Schnell befindet man sich in ländlicher Umgebung auf der Fahrt durch den Bürgerpark entlang des Stadtwaldes und durch das Blockland, Bremens Naherholungsgebiet Nr. 1. Die Wümmeniederung wird geprägt durch ein Mosaik aus Feuchtwiesen, Tümpeln und Gräben und dient als Rast- und Brutgebiet für zum Teil seltene Vogelarten. Auf der Fahrt durch die Kräuterregion Wiesteniederung liegt das 5.000 m2 große, duftende Kräuter- und Lavendelfeld in Stapel. Liebhaber zeitgenössischer Kunst kommen im Königin-Christinen-Haus oder im Museum Kloster in Zeven auf ihre Kosten.

 

Im gesamten Gebiet zwischen Elbe und Weser finden sich viele historisch wertvolle Orgeln. Auch im Alten Land, dem größten Obstanbaugebiet Nordeuropas. Hier geht die Tour über Deiche vorbei an imposanten Fachwerkhäusern. Vom Elbdeich geht der Blick weit auf die großen Pötte aus aller Welt und bei einer Safari mit dem Tidenkieker erleben Besucher Zugvögel, das Kehdinger Moor oder die Gezeitenzone der Elbe. Von Wischhafen geht es mit der Fähre über die Elbe nach Schleswig-Holstein.

 

Ab Glückstadt mit der Stadtkirche folgt eine Fahrt auf den Deichen der Stör nach Krempe, Wilster und Itzehoe. Vorbei an den Schlössern Heiligenstedten und Breitenburg erreicht man die Keramikstadt Kellinghusen und das Moorheilbad Bad Bramstedt. Anschließend geht die Fahrt durch den Segeberger Forst mit dem Wildpark Eekholt, in dem heimische Tierarten in naturbelassener Landschaft zu beobachten sind. Wer einmal am aktiven Mönchsleben teilnehmen möchte, sollte eine Übernachtung im Benediktinerkloster Nütschau einplanen. Das dem Kloster angeschlossene Haus St. Ansgar ist offen für Besucher aller Konfessionen und bietet einen Einblick in die jahrhundertealte Tradition mönchischen Lebens. Weiter führt die Route vorbei am 91 m hohen Kalkberg in Bad Segeberg und durch die hügelige Holsteinische Schweiz mit zahlreichen Badeseen und Wäldern. Von Weitem ist das direkt am See thronende Schloss Plön zu erkennen. Verträumte Altstadtgassen und das Schloss mit seinem englischen Landschaftsgarten verleihen Eutin einen märchenhaften Charakter.

 

Auf der Weiterfahrt in Richtung Ostsee mit ihren abwechslungsreichen Stränden und Steilküsten liegt Salz in der Luft. Durch die Hafenstadt Neustadt und das Strandparadies Grömitz geht es zum Kloster Cismar. In Oldenburg in Holstein lohnt sich der Besuch der ehemaligen Bischofskirche St.-Johannis (1157), und das Oldenburger Wallmuseum lädt zu einem Ausflug in die Geschichte ein. Idealer Platz für eine Pause ist der romantische Fischerhafen in Heiligenhafen. Dann ist die Sonneninsel Fehmarn bald erreicht.

 

Kostenlose Broschüre mit Unterkunftsverzeichnis: Telefon 0431/128 508 73 oder . Website: www.moenchsweg.de

 

Zur Ergänzung: Der Mönchsweg führt auch durch Schmalensee: Von Bad Segeberg über Trappenkamp und Bornhöved kommt man an der Bundesstraße 430 ins Dorf, biegt an der Dorfeiche ab in Richtung Damsdorf, um zunächst zur Straße Am Ringreiterplatz abzubiegen und dann dem Weg durch die Feldmark in Richtung Stocksee und Bosau und weiter in die Holsteinische Schweiz.

Foto zur Meldung: Schatztruhe Binnenland: Radtour durch Norddeutschland auf dem Mönchsweg
Foto: Schatztruhe Binnenland: Radtour durch Norddeutschland auf dem Mönchsweg

Kieswerk-Exkursion intensiv am 26. September in Tensfeld

(22. 09. 2020)

Mitteilung vom GeoPark Nordisches Steinreich vom 08.09.2020:

 

Wie lassen sich Gesteinsfamilien unterscheiden? Welche Gesteine und Fossilien sind typisch für das norddeutsche Geschiebe? Was hat die Eiszeit mit Norddeutschland zu tun? Wie sehen Sand- und Kiesbetten im Inneren aus und woher kommt der Bernstein, der hier oft zu finden ist?

 

Diese und viele andere Fragen können wir auf unseren Kiesgrube Intensiv Exkursionen klären. Am Samstag, den 26. September 2020 von 12 bis 17 Uhr gehen wir auf eine intensive Erforschungstour in das Kieswerk Fischer in Tensfeld. Von einer kleinen Gesteinskunde über den Fossilinhalt bis hin zur jüngsten Entwicklungsgeschichte des nordeuropäischen Kontinents geben wir unser Bestes, um allen Fragen und Sammelleidenschaften gerecht zu werden.

 

Festes Schuhwerk, dem Wetter entsprechende (robuste) Kleidung, eventuell ein Eimer zum Sammeln und reichlich Getränke werden empfohlen. Regen ist übrigens kein Grund, die Exkursion abzusagen – im Gegenteil: Sind die Steine nass, sieht man die unterschiedlichen Farben und Strukturen besonders gut.

Wer hat, bringt Hammer, Schutzbrille und Lupe gerne selbst mit.

 

Eine Voranmeldung ist zwingend notwendig, per E-Mail an .

 

Der Unkostenbeitrag für die Veranstaltung beträgt 25,- € pro Person (Teilnehmerzahl ist begrenzt, geeignet ab 6 Jahren).

 

Treffpunkt: Ab 15 min. vor Veranstaltungsbeginn im Eingangsbereich des Kieswerk Fischer Tensfeld, etwa 1km vor Ortseingang Tensfeld an der Kiesstraße (Verbindungsstraße von Tensfeld zur A21).

 

Veranstalter: Förderverein GeoPark Nordisches Steinreich e.V.

 

Foto: GeoPark Nordisches Steinreich

 

Foto zur Meldung: Kieswerk-Exkursion intensiv am 26. September in Tensfeld
Foto: Kieswerk-Exkursion - Foto GeoPark Nordisches Steinreich

SE-Kulturtage: Alltagspoesie am 25. September in der Alten Schmiede

(22. 09. 2020)

Seit dem 11. September finden im Kreis Segeberg – unter den Corona-bedingten Auflagen und Beschränkungen – die SE-Kulturtage statt. Im Rahmen dieses Kulturfests findet am Freitag, 25. September, in der Alten Schmiede Bornhöved eine Lesung statt.

 

Der Bornhöveder Horst Detering wird die Zuhörer laut Ankündigung des Fördervereins Alte Schmiede ab 19 Uhr auf eine „entspannte Wanderung auf den Spuren des Lebens“ mitnehmen.

 

Die Lesung ist in die Abschnitte Spuren des Lebens, Reisefieber und „na und“ gegliedert und soll Geschichten beinhalten, die wie der Alltag zum Lachen und Weinen anregen, die berühren und erschrecken.

 

Unterstützt wird die Lesung von textbezogenen Fotografien, die Horst Detering auf die Leinwand bringt, und die der Zuhörerschaft jeweilige Impressionen vor Augen führen. Lauschen und schauen.

 

Der Eintritt zur Veranstaltung, die vom Förderverein Alte Schmiede Bornhöved präsentiert wird, ist frei. Eine Anmeldung im Vorwege ist notwendig unter Telefon 04323/804840 bei Horst Detering.

Foto zur Meldung: SE-Kulturtage: Alltagspoesie am 25. September in der Alten Schmiede
Foto: Alte Schmiede Bornhöved

Die Kita steht im Fokus der nächsten Ausschusssitzung

(21. 09. 2020)

Die Schmalenseer Gremien starten in die Herbstberatungen. Am Mittwoch, 23. September, ist der Ausschuss für Senioren, Jugend und Sport, Ortsverschönerung und Fremdenverkehr an der Reihe. Ab 19.30 Uhr wird im Gasthof Voß beraten – insbesondere in Sachen Außenstelle der Kita Eris Arche im Sportlerheim.

 

Grund dafür ist das am 12. Dezember 2019 beschlossene „Gesetz zur Stärkung der Qualität in der Kindertagesbetreuung und zur finanziellen Entlastung von Familien und Kommunen (Kita-Reform-Gesetz)“ des Landes Schleswig-Holstein. Zwar ist aufgrund der Corona-Pandemie das Inkrafttreten vom 1. August 2020 auf den 1. Januar 2021 verschoben worden, die Elternentlastung sollte aber trotzdem schon im August dieses Jahres wirksam werden.

 

Entsprechend wird der Ausschuss mit Informationen zum Thema versorgt werden und sich in voraussichtlich nichtöffentlicher Runde mit der weiteren Förderung der Kita auseinandersetzen. Öffentlich beraten wird die Beantragung von Fördermitteln für weitere Baumaßnahmen, die 2021 im Sportlerheim für die Kita notwendig sein werden.

 

Ein Kommunikationskanal für Schmalensee?

 

Beraten wollen die Ausschussmitglieder auch die „Dorffunk-App SH“, die schon in der Gemeinde Blunk zur Anwendung kommt und neben der recht statischen Gemeinde-Homepage ein Kommunikationskanal für Schmalensee sein könnte.

 

Was ist mit den Veranstaltungen im Dorf?

 

Termine sind bereits viele ausgefallen in diesem Jahr – wegen des Coronavirus. Inwieweit das auch auf die in gemeindlicher Verantwortung liegenden Veranstaltungen – den Volkstrauertag und die Seniorenweihnachtsfeier – zutreffen wird, entscheidet sich im Verlauf der Ausschusssitzung. Die Feuerwehr wird bis dahin einen Vorschlag zum Volkstrauertag unterbreiten, denn sie ist allein durch ihr Antreten am Denkmal maßgeblich eingebunden.

 

Vereine, deren Termine im vierten Quartal des Jahres noch nicht abgesagt sind, könnten die Sitzung des Ausschusses nutzen, hierzu Aussagen zu treffen. Aber natürlich steht es allen frei, die weitere Entwicklung der Corona-Lage zu beobachten und kurzfristig über Durchführung oder Absage zu entscheiden.

 

Foto zur Meldung: Die Kita steht im Fokus der nächsten Ausschusssitzung
Foto: Schmalensee Wappen Trafokasten

Minijob: Schmalensee sucht Allrounder mit handwerklichem und technischem Geschick

(20. 09. 2020)

Die Gemeinde Schmalensee sucht ab sofort einen Gemeindearbeiter oder eine Gemeindearbeiterin (m/w/d) als unbefristete Teilzeitkraft im Rahmen eines 450 Euro-Minijobs.

 

Hintergrund ist die vordringliche Notwendigkeit, für den Vollzeit-Gemeindearbeiter Volker Kay eine Urlaubs- und Krankheitsvertretung zu finden, die auch in der Lage ist, Bereitschaftsdienste zum Beispiel am Wochenende zu übernehmen. Nachdem sich Ingo Hansen beruflich und privat verändert hatte, ist hier eine Lücke entstanden.

 

In Abstimmung mit Bürgermeister Sönke Siebke hat Gemeindevertreter Christopher Brust entsprechende Stellenanzeigen (kurz/lang) entwickelt, die dieser Nachricht beigefügt sind.

 

Umfangreiches und abwechslungsreiches Arbeitsfeld

 

Die Tätigkeiten der Teilzeitkraft sind quasi deckungsgleich mit denen des Gemeindearbeiters und beinhalten die Wartung und Instandhaltung der örtlichen Vakuumentwässerungsanlage inklusive der Beseitigung von Störungen an Hausanschlussschächten; die Straßen- und Wegeunterhaltung; die Pflege und Instandhaltung gemeindlicher Grünflächen, Liegenschaften, Kinderspielplätze und Denkmäler; den kommunalen Winterdienst.

 

Eine handwerkliche Ausbildung sowie vielseitige handwerklich-technische Fertigkeiten sind ebenso Voraussetzung wie das Vorhandensein des Führerscheins der Klasse B, möglichst C1 oder mehr.

 

Vergütung und weitere Leistungen in der Anlage

 

Eine ausführliche Stellenbeschreibung ist dieser Mitteilung als PDF-Datei beigefügt. Interessierte melden sich bitte unter der darin angegebenen Anschrift bei Bürgermeister Sönke Siebke.

 

Alle Schmalenseerinnen und Schmalenseer sind dazu aufgefordert, für diese Tätigkeit infrage kommende Personen auf dieses Stellenangebot aufmerksam zu machen.

 

[Stellenanzeige Gemeindearbeiter Schmalensee 450-Euro-Minijob Lang]

Foto zur Meldung: Minijob: Schmalensee sucht Allrounder mit handwerklichem und technischem Geschick
Foto: Stellenanzeige Gemeindearbeiter Schmalensee 450-Euro-Minijob Kurz

Blutspende: Erneut Hotspot in den Holstenhallen Neumünster

(20. 09. 2020)

Der Bedarf an Spenderblut reißt nicht ab. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie versucht der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes, neben seinen hartgesottenen Stamm-Spendern zusätzliche Freiwillige zu gewinnen, die von ihrem Lebenssaft einen halben Liter abgeben, damit in Krankenhäusern wichtige Operationen vorgenommen und Opfer von Unfällen versorgt werden können.

 

Aderlass am 23., 24. und 25. September möglich

 

Schon mehrfach waren in der Vergangenheit die Holstenhallen in Neumünster zum sogenannten Blutspende-Hotspot umgewandelt worden. Der nächste Zeitraum ist kurzfristig bekannt gegeben worden: Von Mittwoch, 23., bis Freitag, 25. September, steht der Blutspendedienst Nordost jeweils von 14 bis 18 Uhr in der Holstenhalle 2 bereit, Spendenwillige aufzunehmen.

 

Um alle Corona-Schutzmaßnahmen erfüllen zu können, wird um eine vorherige Terminreservierung unter www.blutspende.de gebeten. Rund 70 Personen werden täglich erwartet, es gebe noch freie Plätze, heißt es in einer Mitteilung. Darin wird auch auf eine Verlosung hingewiesen, die noch bis zum 2. Oktober läuft: Mehrere E-Bikes werden an Spenderinnen und Spender aus Hamburg und Schleswig-Holstein vergeben.

 

Im Herbst weitere Hotspot-Termine

 

Weitere Zeiträume, in denen der Blutspende-Hotspot in Neumünster betrieben wird, sind auch schon benannt worden: Vom 19. bis 20. Oktober sowie vom 25. bis 27. November wehen über den Holstenhallen wieder die Rotkreuz-Flaggen.

Foto zur Meldung: Blutspende: Erneut Hotspot in den Holstenhallen Neumünster
Foto: Blutspende: Erneut Hotspot in den Holstenhallen Neumünster

WZV fährt ab 21. September wieder Strauchgut ab

(19. 09. 2020)

Das wird alle Gartenfreunde freuen: rechtzeitig zum Sommerausklang, wenn man sich Gedanken über das Zurückschneiden der Sträucher in der privaten Grünanlage macht, lockert der Wege-Zweckverband der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV) ab Montag, 21. September, die Konditionen für die Strauchgutabfuhr.

 

In der Corona-Pandemie war eine Abholung durch den WZV bislang nicht mehr möglich. Dafür konnte man unter Corona-Bedingungen sein Strauchgut bis jetzt kostenlos bei den Recyclinghöfen, etwa in der Nachbarschaft in Damsdorf/Tensfeld anliefern. Das endet am 21. September, wie der WZV am 17. September mitgeteilt hat. Das heißt, dass wieder eine begrenzte Menge je Haushalt abgeholt wird. Die gute Botschaft, die am 19. September in der Segeberger Zeitung nachzulesen ist: Was bisher in der Pandemie angeliefert wurde an Strauchgut, wird natürlich nicht auf die Abholmengen angerechnet.

 

Hier die Mitteilung des WZV vom 17.09.2020:

 

Ab dem 21.09.20 werden wieder Anmeldungen zur Strauchgutabfuhr entgegengenommen. Die Aussetzung der Voranmeldung bei Selbstanlieferung ist damit beendet.

 

Der WZV war in den vergangenen Monaten, genauso wie alle anderen öffentlichen Einrichtungen, Ladengeschäfte oder Dienstleister, gezwungen, Maßnahmen zur Sicherstellung seiner Aufgaben vorzu-nehmen. Diese Schritte waren notwendig, führten jedoch auch dazu, dass die personellen Ressourcen nicht vollumfänglich genutzt werden konnten. Daher waren manche Dienstleistungen wie die Strauch-gutabfuhr bislang noch ausgesetzt oder wurden nur begrenzt angeboten.

Unter Berücksichtigung der Entwicklung des Infektionsgeschehens konnten die Einschränkungen des Leistungsportfolios des WZV nunmehr aufgehoben werden.

 

Wie kehren hier endlich wieder zum Tagesgeschäft zurück“, sagt Oguz, die gleichzeitig darauf hinweist, dass Selbstanlieferungen auf einem der Recyclinghöfe ab sofort wieder nur mit vorheriger Anmeldung möglich sind. Das gilt auch für Sperrmüll. „Während der Aussetzung der Strauchgut- und Sperrmüllabfuhr haben wir diese Fraktionen im Rahmen der Freimengen auf unseren Recyclinghöfen auch ohne Anmeldung angenommen, um es unseren Kunden leichter zu machen“, schildert die Bereichsleiterin, „Das geht mit der Rückkehr zum normalen Ablauf jetzt nicht mehr.“

 

Unter 04551 / 909 222 oder online auf www.wzv.de nimmt das Service-Team des WZV ab dem 21.09.20 die Anmeldungen zur Strauchgutabfuhr entgegen. Private Haushalte können zweimal 3 Kubikmeter oder einmalig 6 Kubikmeter im Kalenderjahr kostenfrei zur Entsorgung anmelden.

 

Foto zur Meldung: WZV fährt ab 21. September wieder Strauchgut ab
Foto: WZV fährt ab 21. September wieder Strauchgut ab

Abendpirsch im Erlebniswald Trappenkamp am 26. September

(18. 09. 2020)

Eine spannende Abendpirsch durch den Erlebniswald Trappenkamp versprechen die Landesforsten für Samstag, den 26. September 2020. Um 18 Uhr soll es losgehen. Eine Anmeldung ist erforderlich.

 

Unter fachkundiger Leitung werden die Besucher durch das weitläufige Hirschgehege streifen und das große Rudel beobachten. „Mit etwas Glück können die Teilnehmer auch die eindrucksvolle Brunft der Hirsche beobachten“, sagt Erlebniswald-Leiter Stephan Mense in einer Mitteilung.

 

Treffpunkt ist der Haupteingang zum Erlebniswald in Daldorf (Tannenhof). Die Führung ist im Eintrittspreis enthalten. Ein Fernglas sollte mitgeführt werden.

 

Die erforderliche vorherige Anmeldung ist möglich:

per E-Mail an oder telefonisch unter 04328/170480.

 

Foto: Erlebniswald Trappenkamp

 

Foto zur Meldung: Abendpirsch im Erlebniswald Trappenkamp am 26. September
Foto: Rotwild - Foto Erlebniswald Trappenkamp

Malkreide-Aktion des Kreises Segeberg am 19. September zum Weltkindertag

(16. 09. 2020)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 14.09.2020:

 

Kinder erobern die Straßen“: Das ist das Motto des diesjährigen Weltkindertages am kommenden Sonntag, 20. September. Wir wollen diese Eroberung unterstützen – und zwar möglichst farbenfroh!

 

Ab kommenden Sonnabend, 19. September, 14.30 Uhr, können Kinder auf dem Teerplatz beim Spielplatz Kurlandstraße / Außengelände in Trappenkamp mit bereitgestellter Straßenmalkreide alles bunt bemalen.

 

Die Familienzentren und der Kreis Segeberg beteiligen sich an der deutschlandweiten Aktion von UNICEF. Sie ruft Kinder und Jugendliche auf, am 20. September mit Straßenmalkreide bunte Streetart-Bilder zu malen und gemeinsam mit mehr als zehn Millionen Kindern ihren Rechten Gehör zu verschaffen. Eltern sind eingeladen, die Bilder unter dem Hashtag #wiestarkwäredasdenn zu posten.

 

Bei unserer Malaktion kann jedes Kind mit bunten Kreidekunstwerken ein Zeichen setzen – für seine Wünsche, Ideen und vor allem für die Rechte der Kinder“, sagt Frau Cordula Schulz, Leiterin des AWO Familienzentrums Pusteblume.

 

Toll wäre es, wenn wir viele Fotos von der Kinderstraßenmalkunst bekommen könnten, zum Beispiel per Mail an “, bittet Frau Dagmar Kristoffersen von der Kreisverwaltung Segeberg. „Vielleicht können wir daraus einen bunten Kinderrechtekalender gestalten. Malt den Kreis bunt!“

 

Kinder, die gerne an der Malaktion teilnehmen möchten, können sich an folgenden Familienzentren kostenlos ein Päckchen Straßenmalkreide abholen:

 

Bad Segeberg, Familienzentrum Spurensucher, An der Trave 1 -3,

Wahlstedt, Familienzentrum Wahlstedt, Poststr. 3,

Trappenkamp, AWO Familienzentrum Pusteblume, Königsberger Str. 6,

Bad Bramstedt, Familienzentrum Mullewapp, Glücksstädter Str. 15,

Kaltenkirchen, Familienzentrum Tausendfüßler Stiftung, Krückauring 116,

Nahe, Familienzentrum Nahe, Mühlenweg 13,

Henstedt-Ulzburg, Familienzentrum, Schulstraße 5,

Henstedt Ulzburg, Kitas Schäferkampsweg und Kita Emma-Gärtner,

Struvenhütten, Kita Pusteblume.

 

Foto: Dagmar Kristoffersen, Kreisverwaltung Segeberg

Foto zur Meldung: Malkreide-Aktion des Kreises Segeberg am 19. September zum Weltkindertag
Foto: Malkreide-Foto von Dagmar Kristoffersen

September-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2

(15. 09. 2020)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen liefern uns oft Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten zugleich Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Weil seit Mitte März das neuartige Coronavirus das gesellschaftliche Leben beeinträchtigt und wir sehr wahrscheinlich noch einige Zeit mit Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens belegt sind, gibt es für die treue Leserschaft im Monat September die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr in dieser schweren Zeit ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der zweite Teil.

 

Stockseer Straße noch ein Feldweg: Laut Bericht der Segeberger Zeitung vom 16. September 1950, vor 70 Jahren, sollen im Rahmen der produktiven Erwerbslosenfürsorge im Kreis Segeberg mehrere Straßenbaumaßnahmen vorgenommen werden. Darunter auch der Bau der Straße Schmalensee-Stocksee. Hierbei Arbeit zu erhalten, hoffen auch zahlreiche örtliche Arbeitslose. Die bislang nur einem Feldweg ähnelnde „Straße“ nach Stocksee bedeutet bis dato eine Lücke in der Direktanbindung der Nachbargemeinde an ihren neuen Amtsort Bornhöved (Stocksee, Damsdorf, Tensfeld und Tarbek mit Alt Erfrade bildeten zuvor das Amt Stocksee, Bornhöved, Gönnebek und Schmalensee das Amt Bornhöved, Anmerkung) und darüber hinaus an die Bundesstraße nach Neumünster. Doch vorerst bleibt es bei der Planung des Ausbaus.

 

50 Jahre Reichsbund: Die Ortsgruppe Bornhöved und Umgebung des Reichsbundes der Kriegs- und Zivilgeschädigten, Sozialrentner und Hinterbliebenen, feiert am 17. September 1970, vor 50 Jahren, ihr 50-jähriges Bestehen. Weil man sich nach dem Ersten Weltkrieg der Versehrten aus Bornhöved und Umgebung in koordinierter Weise annehmen wollte, wurde die Ortsgruppe gegründet. Bis 1933 setzte sie sich für die sozialen Belange der Kriegsopferfürsorge ein. Im Dritten Reich existierte die Gruppe als Nationalsozialistische Kriegsopferversorgung weiter, um nach Kriegsende wieder ihre ursprüngliche Arbeit aufzunehmen. Auf bis zu 600 Mitglieder aus Bornhöved und umliegenden Ortschaften wuchs die Gruppe an, die lange Zeit vom späteren Ehrenvorsitzenden und Gründungsmitglied Alfred Dau geleitet wurde. Unter dem aktuellen Vorsitzenden Karl Roggensack zählt der Reichsbund 1970 noch 200 Mitglieder. Heute firmiert der Reichsbund unter dem Namen Sozialverband Deutschland – SoVD.

 

Diebe im Dorf: In der Nacht zum 18. September 1980, vor 40 Jahren, wird aus einer unverschlossenen Garage auf dem Gelände der Gärtnerei von Karl-Heinz Hamann ein Klappfahrrad entwendet. Bereits vor einigen Tagen brachen Unbekannte an einem PKW die Tankklappe auf und pumpten etwa 20 Liter Kraftstoff ab.

 

Sportliche Schmalenseer Schüler: Die Segeberger Zeitung berichtet am 19. September 1975, vor 45 Jahren, von den an der Grund- und Hauptschule Bornhöved durchgeführten Bundesjugendspielen. Einige Schmalenseer Kinder werden dabei Jahrgangsbeste im Dreikampf: Astrid Siebke (Jahrgang 1966, 235 Punkte), Andrea Farken (1965, 183), Thorsten Göttsch (1964, 243) und Angela Göttsch (1961, 320).

 

Betagte Schmalenseer: Drei betagte Schmalenseer feiern binnen weniger Tage im September 1935 Geburtstag. Davon berichtet das Segeberger Kreis- und Tageblatt in seiner Ausgabe am 24. September 1935, vor 85 Jahren. Seinen 80. Geburtstag begeht demnach „in voller Frische“ der langjährige Amtsvorsteher Heinrich Christian Saggau. Seinen 90. Ehrentag begeht Heinrich Stegelmann, Altenteiler auf dem Reichserbhof der Familie Stegelmann. Er sei ebenfalls „noch recht rüstig und wird oft beim Füttern der Kühe gesehen“. Dritte Jubilarin ist die Rentnerin und Witwe Elsabe Stegelmann, die ihren 83. Geburtstag feiert. „Elschen“ sei sehr rüstig und halte „Haus und Garten selbst in bester Ordnung. Entgegen dem Wunsch ihrer Kinder zieht sie nicht zu ihnen in die Stadt sondern will den Lebensabend in ihrer Räucherkate zubringen.“

 

So lockt man Kunden: „10.000 Mark Belohnung…“ ist in einer Anzeige zu lesen, die das Segeberger Kreis- und Tageblatt am 26. September 1920, vor 100 Jahren abdruckt. Es handelt sich um Werbung für das Kino in Bornhöved, die insgesamt lautet: „10.000 Mark Belohnung… gibt es nicht, aber dafür den berühmten Detektiv-Film ‚Das Leben des Verbrecherkönigs’.“

 

Ein glorreiches Pferdesport-Wochenende: In Neumünster findet am Wochenende 26./27. September 1925, vor 95 Jahren, das Landesturnier des Reitsports statt. Der Sonnabend steht im Zeichen von Eignungsprüfungen. Ernst Saggau aus Schmalensee wird Sechster in der Eignungsprüfung für Reitpferde, an den Schmalenseer Ludwig Saggau geht in der Eignungsprüfung für Wagenpferde im Einspänner der 1. Platz der schweren Klasse. Der Sonntag wird zum Triumphtag für den Reiterverein Bornhöved und Umgebung. Dem Verein gelingt es, im Landeswettkampf von 49 schleswig-holsteinischen Reitervereinen Vorjahressieger Kellinghusen auf Platz 2 zu verweisen und den Sieg davonzutragen. Im Patrouillen-Jagdspringen belegen die Bornhöveder den dritten Platz.

 

Schmalenseer Landjugend an der Landesspitze: In Neumünster wird Maya Grote aus Schlamersdorf, Mitglied der Landjugendgruppe Schmalensee, zur Vorsitzenden des Landeslandjugendverbandes gewählt. Die Segeberger Zeitung berichtet am 27. September 1995, vor 25 Jahren, dass die 20-Jährige, die seit drei Jahren Mitglied der LJG Schmalensee ist und in diesem Jahr schon Segeberger Kreisvorsitzende wurde, sich knapp im zweiten Wahlgang gegen eine Mitbewerberin aus Dithmarschen durchsetzen konnte.

 

Wie man Streit beendet: „Zu Kaiser's Zeiten“ war es durchaus üblich, sich bei Streitereien an Gerichte zu wenden. Etwa nach einer vermeintlichen Beleidigung oder üblen Nachrede. Gerechtigkeit widerfuhr den Geschädigten seinerzeit unter anderem in Form von öffentlichen Ehrenerklärungen: Das Gericht verurteilte etwa den Schmalenseer Heinrich Jäger einst dazu, im Segeberger Kreis- und Wochenblatt richtigzustellen, dass er den Schmalenseer Claus Gierau für rechtschaffen und ehrlich hält. Abgedruckt am 30. September 1890, vor 130 Jahren. Offenbar war Jäger zuvor anderer Meinung gewesen.

 

Foto zur Meldung: September-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2
Foto: Ehrenerklärung Heinrich Jäger für Claus Gierau, SKWB 30.09.1890

War da was am Warntag?

(14. 09. 2020)

Nachdem auf dieser Gemeinde-Homepage auf den nach 30 Jahren Pause ersten bundesweiten Warntag am 10. September hingewiesen worden war, ist ein kurzer Blick zurück angeraten.

 

Wie berichtet, sollte, ausgehend vom Modularen Warnsystem (MOWAS) des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Bonn, ein Alarmsignal diverse Warnmittel in der ganzen Republik aktivieren. Ziel dieser Übung: Eine Sensibilisierung der Bevölkerung für eben jene Warnmittel wie Sirenen, Lautsprecher-Durchsagen, Warn-Apps, digitale Werbeflächen sowie das Radio und Fernsehen. Denn Szenarien, vor denen flächendeckend gewarnt werden muss, sind nicht abwegig: Umwelt- und Naturkatastrophen, Terrorangriffe, Waldbrände und andere Großschadenslagen.

 

Um 11 Uhr sollte der Probealarm ausgelöst und um 11.20 Uhr aufgehoben werden. Das hat nicht geklappt.

 

In den Fokus der Kritik rückte dabei die Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App), die kostenlos verfügbar und für den eigenen Standort beziehungsweise Landkreis oder Stadt eingestellt werden kann. Erst um 11.17 Uhr drang das NINA-Signal durch, und dann auch nur als stiller Alarm – der Nutzer musste die Applikation öffnen und nachschauen, ob eine Nachricht vorliegt.

 

Von einem Flop schrieb manche Zeitung, zumal die Aufhebung des Probealarms erst um 11.40 Uhr (und noch einmal gut 24 Stunden später) erfolgte. Es sei zu einer Überlastung des Signals gekommen, auch, weil einige Bundesländer zusätzlich zum Bundesamt eigene Warnmeldungen in die NINA einspielten, heißt es in einer Mitteilung des schleswig-holsteinischen Innenministeriums.

 

Sirenenalarm gab es auch nicht. Das Bundesamt ist nicht in der Lage, diese mit einem Signal zentral anzusteuern. Und auch im Kreis Segeberg blieben die Sirenen, mit Ausnahme der Stadt Norderstedt, stumm. Aussage des Kreises ist, dass die Leitstelle nur Alarm für die Feuerwehren auslösen kann, andere Warntöne seien gar nicht einprogrammiert. Es sei nicht einmal bekannt, wie viele Sirenen in den Gemeinden noch vorhanden seien, in deren Zuständigkeit die Sirenen fallen.

 

Bliebe – zumindest für Schmalensee – neben Funk und Fernsehen noch das Warnmittel Freiwillige Feuerwehr: Die ist tatsächlich mit einem Außenlautsprecher in der Lage, Ansagen vom Einsatzfahrzeug aus an die Bevölkerung zu richten. An einem Donnerstagvormittag eine solche Übung zu fahren wäre, insbesondere gegenüber Arbeitgebern, sicher keine gute Werbung für das Ehrenamt gewesen.

 

Bleibt festzuhalten, dass der erste bundesweite Warntag seit der Wiedervereinigung wohl mehr ein Lerntag war, an dem Mängel und Fehler aufgedeckt wurden. Bis zum nächsten zweiten Donnerstag im September sollten diese hoffentlich beseitigt sein.

 

 

Foto zur Meldung: War da was am Warntag?
Foto: Die WarnApp NINA funktionierte am Warntag - aber nicht wie geplant

Ein bedeutendes Kapitel in der Geschichte unserer Region

(14. 09. 2020)

Am Donnerstag, 24. September 2020, von 20 bis 22 Uhr, wird Dr. Andreas Müller, Professor für Kirchengeschichte an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, in der Mensa der Richard-Hallmann-Schule in Trappenkamp einen interessanten Vortrag halten:

 

Die Missionierung und Christianisierung der Slawen in Schleswig-Holstein

 

In der Ankündigung heißt es: „Die Missionierung der Slawen in Holstein seit dem 10. Jahrhundert ist ein wenig behandeltes Kapitel der Landesgeschichte. Oft ging diese mittelalterliche Mission mit Gewalt einher. In jedem Fall hat sie ihre Spuren im Osten Schleswig-Holsteins bis heute sichtbar hinterlassen. Der Vortrag macht deutlich, wie mittelalterliche Mission generell vor sich ging und schildert auch mit einigen Lichtbildern deren Folgen.“

 

Wer auf dieser Gemeinde-Homepage oder generell die Beiträge zum Limes Saxoniae verfolgt, der weiß um die Lage des wohl im 12. Jahrhundert entstandenen Schmalensee dort, wo einst die Grenze (Limes) zwischen holsteinischen Sachsen und Slawen verlief. Die Sprachgrenze ist noch immer ersichtlich in Ortsnamen wie Belau und Dersau (slawisch) auf der einen und Bornhöved oder Gönnebek auf der anderen Seite.

 

Die Forscher gehen heute davon aus, dass die Vicelin-Kirche zu Bornhöved über einem alten heidnischen Heiligtum vielleicht slawischen Ursprungs errichtet wurde. Die Slawen gaben, nachdem sie in diese Landstriche einst vordrangen, dem angesichts vieler vorzeitlicher Grabstätten „Heiligen Feld“ einen Namen (Zuentipolje, Sventipole, Sventifeld), der sich bis heute erhalten hat: Die Schwentine (Fluss), der Musikzug Sventana, der Schulverband Sventana Bornhöved.

 

Der Eintritt zum Vortrag am 24. September, den die Schleswig-Holsteinische Universitätsgesellschaft, Sektion Trappenkamp/Bornhöved, in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Trappenkamp/Bornhöved veranstaltet, ist frei.

 

Wegen des Corona-Abstandsgebotes ist die Zahl der Sitzplätze aber begrenzt und eine Anmeldung zwingend erforderlich: oder

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Foto zur Meldung: Ein bedeutendes Kapitel in der Geschichte unserer Region
Foto: SHUG Schleswig-Holsteinische Universitätsgesellschaft

Erlebnisschmiede Bornhöved am Tag des offenen Denkmals 13. September offen

(12. 09. 2020)

Die historische Werkstatt in der früheren Dorfschmiede in Bornhöved (Kuhberg 13) ist zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September von bis 16 Uhr für interessierte Besucher geöffnet. Der letzte tätige Schmiedemeister Gerhard Rühl arbeitet an Esse und Amboss und Karsten Behrends von der IHL, der Interessengemeinschaft Historischer Landmaschinen, repariert alte Geräte, heißt es in einer Mitteilung des Fördervereins Alte Schmiede.

 

Das Handwerk bildet die Grundlage unserer Denkmallandschaft, so sind seit 2003 traditionelle Handwerkstechniken Teil des immateriellen Weltkulturerbes. Gewerke der Metallverarbeitung sind Jahrtausende alt. Handwerkliche Fähigkeiten erleichtern seit Urzeiten unser Leben: ob bei Tierzucht und Fischfang, der Herstellung von Geräten und Werkzeugen zum Hausbau oder in der Landwirtschaft und auch für die Forstwirtschaft.

 

Veranstalter des Tags des offenen Denkmals in der Alten Schmiede Bornhöved ist der Förderverein Alte Schmiede Bornhöved. Die Corona-Auflagen können eingehalten werden. Der Eintritt ist frei.

 

Mehr im Internet unter www.alte-schmiede-bornhoeved.de

Foto zur Meldung: Erlebnisschmiede Bornhöved am Tag des offenen Denkmals 13. September offen
Foto: Alte Schmiede Bornhöved

Familienwanderung im Erlebniswald am 20. September

(12. 09. 2020)

Ein Veranstaltungshinweis der Schleswig-Holsteinischen Landesforsten für den Erlebniswald Trappenkamp (in Daldorf) vom 03.09.2020:

 

Familienwanderung im Spätsommer

 

Termin: Sonntag, 20. September 2020, um 14.00 Uhr, im ErlebnisWald Trappenkamp

Treffpunkt: am Waldhaus

 

Der ErlebnisWald Trappenkamp lädt zu einer spannenden Familienwanderung durch den schönen spätsommerlichen Wald ein. Unter fachkundiger Begleitung werden die beginnenden Spuren des Herbstes im Wald entdeckt. Die ersten Pilze sprießen aus dem Boden, bunte Blätter können gesammelt werden und die Früchte von verschiedenen Bäumen und Sträuchern lernen die Teilnehmer kennen. Mit etwas Glück kann sogar die Brunft des Rotwildes beobachtet werden.

 

Für eine Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich unter Telefon 04328 17049 0 oder unter .

 

Die Wanderung ist im Eintrittspreis inklusive.

 

Foto zur Meldung: Familienwanderung im Erlebniswald am 20. September
Foto: Familienwanderung Spätsommer - Rotwild - Foto Erlebniswald

Seminar zur Stärkung der Widerstandskraft am 26. September

(11. 09. 2020)

Mitteilung der Kontakt- u. Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KIS) der AWO vom 31.08.2020:

 

Im Seminar Resilienztraining die Widerstandskraft stärken

 

Die eigene Widerstandskraft zu stärken, um Krisen besser zu bewältigen, ist das Ziel eines Tagesseminars bei der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (KIS).

 

Veränderungen im Job, eine Krankheitsdiagnose, ein Umzug und viele andere Situationen können Menschen aus der Bahn werfen.

 

In einem Workshop am Samstag, den 26. September, können Teilnehmer lernen, wie sie Veränderungen leichter in ihren Alltag integrieren können.

 

Die Ergotherapeutin Maren Müller hat eine Mischung aus Gesprächsrunden, Informationen über das Funktionieren des Nervensystems, Bewegungs- und Entspannungsübungen zusammengestellt. Sie möchte den Teilnehmern zeigen, wie sie sich selbst und ihre Verhaltensweisen verstehen lernen. So können innere Kraftquellen entdeckt werden, die wieder mehr Selbstsicherheit und Wohlbefinden erzeugen.

 

Die Einführung in das Training der eigenen Resilienz wird von 10 bis 16 Uhr, inklusive einiger Pausen angeboten. Veranstaltungsort ist das AWO-Gemeinschaftshaus, Am Eichberg 13, in Bad Segeberg.

 

Um Anmeldung wird gebeten. Die Plätze sind begrenzt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Interessierte können sich direkt an die KIS unter der Rufnummer 04551/3005 wenden oder eine Mail schreiben unter .

Foto zur Meldung: Seminar zur Stärkung der Widerstandskraft am 26. September
Foto: KIS Kontakt- u. Informationsstelle für Selbsthilfegruppen

Wirtschaftsakademie bietet Prüfungsvorbereitung für Auszubildende in Bad Segeberg

(11. 09. 2020)

Mitteilung der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein vom 03.09.2020:

 

Prüfungsvorbereitung für Auszubildende in Bad Segeberg

 

Die Wirtschaftsakademie in Bad Segeberg bietet kaufmännischen Auszubildenden Unterstützung bei der Vorbereitung auf die schriftlichen Abschlussprüfungen an. Die viertägigen Prüfungsvorbereitungen jeweils ab dem 5. Oktober richten sich an angehende Groß- und Außenhandelskaufleute sowie Kaufleute für Büromanagement (Abschlussprüfung Teil 2).

 

Neben einem Präsenztraining erhalten die Teilnehmenden einen Zugang zu einer Lernplattform, über die Lernvideos, Übungsaufgaben und zusätzliche Materialien zum Download zur Verfügung gestellt werden. Anmeldungen sind bis zum 17. September möglich.

 

Weitere Informationen und Anmeldung bei Birgit von Essen von der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein (Marienstraße 37) unter Tel. (04551) 8893 27, per E-Mail an oder im Internet unter www.wak-sh.de.

 

Foto zur Meldung: Wirtschaftsakademie bietet Prüfungsvorbereitung für Auszubildende in Bad Segeberg
Foto: Wirtschaftsakademie SH

Grünstreifen werden zu Blühstreifen

(10. 09. 2020)

Was ist denn da passiert?“, fragen in den letzten Tagen Schmalenseerinnen und Schmalenseer, die den Schmiedeberg, also die Damsdorfer Straße hinauf- oder hinabgefahren sind. Am Ringreiterplatz „zieren“ derzeit zwei braune Streifen die Grünflächen. Aber nicht Zerstörungswut, sondern ein guter Zweck steckt dahinter.

 

Eine Befürchtung war schon, dass dort jemand „Gerätschaften“ ausprobiert und dabei das Erdreich umgewühlt habe. Aber dafür weisen die Streifen, die in die Grünflächen beiderseits der Straße vor dem „Grünen Hans“ gefräst wurden, viel zu gerade Konturen auf.

 

Hier werden Blühstreifen angelegt“, verrät Bürgermeister Sönke Siebke am Mittwochabend, 9. September. Wie in der Gemeindevertretung beschlossen, sollen an mehreren Stellen im Sinne des Insektenschutzes und wie landesweit vielerorts praktiziert Flächen so angelegt und präpariert werden, dass ein Rückgang der Flugkrabbler gebremst wird.

 

Noch ist das Saatgemisch nicht eingebracht und sind die Flächen nicht abschließend bearbeitet. Wenn es dazu kommt, wird wieder berichtet werden. Und im nächsten Jahr erfreuen wir uns hoffentlich an verschiedenen Orten im Dorf an zusätzlicher Blütenpracht.

 

Foto zur Meldung: Grünstreifen werden zu Blühstreifen
Foto: Keine Spur von Vandalismus - hier entsteht ein Blühstreifen

Fossilien und Kristalle am 19. September in der Kiesgrube Tensfeld

(10. 09. 2020)

Mitteilung vom GeoPark Nordisches Steinreich vom 04.09.2020:

 

Fossilien und Kristalle in der Kiesgrube

 

Vom Seeigel und Donnerkeil bis zu 500 Millionen Jahre alten Fossilien oder sogar über 1,8 Milliarden Jahre alte Gesteine haben die Kiesgruben im GeoPark Nordisches Steinreich viel zu bieten. Denn hier liegen Gesteine aus einem Altersspektrum, dass es so nur hier im Norden gibt.

 

Spannende Fossilien, glitzernde Bergkristalldrusen, Edelsteine und Gesteine mit einer sehr bewegten Geschichte warten auf ihre Entdeckung. Man muss sie nur erkennen. Hier setzt der GeoPark Nordisches Steinreich an und vermittelt bei seinen Exkursionen, das notwendige Fachwissen, um die wirklich aufregenden Fundstücke selbst entdecken zu können.

 

Spielerisch leicht und aufregend präsentiert sich dieses Wissen, wenn die vielen verschiedenen Funde der Exkursion gezeigt werden. Am Samstag, 12. September, bietet sich die Gelegenheit in der Kiesgruben Zweedorf Nord bei Boizenburg und Lauenburg einmal den ganzen Tag lang immer neue Funde zu machen. Alternativ kann am Samstag, 19.9., bei einer Exkursion in Tensfeld bei Segeberg / Neumünster die ganze Familie gemeinsam sich auf die Suche nach den Zeugen der Erdgeschichte machen.

 

Die genauen Details, sowie die Treffpunkte und viele weitere Veranstaltungen findet man wie immer unter http://www.geopark-nordisches-steinreich.de/veranstaltungen.

 

Wegen Corona ist die Gruppengröße bei allen Veranstaltungen beschränkt und daher ist eine Anmeldung unter oder 04547/159315 erforderlich.

 

 

Foto zur Meldung: Fossilien und Kristalle am 19. September in der Kiesgrube Tensfeld
Foto: Seeigelfund aus der Kiesgrube - Foto Geopark Nordisches Steinreich

Umweltministerium startet Anhörung zum Abfallwirtschaftsplan für Klärschlamm

(10. 09. 2020)

Mitteilung des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung vom 01.09.2020:

 

Die Klärschlammentsorgung in Schleswig-Holstein soll neu geordnet werden. Das Kabinett hat heute dazu den Entwurf eines neuen Abfallwirtschaftsplans für Klärschlamm verabschiedet, der vom Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung erarbeitet worden ist. Der Planentwurf geht nun in die öffentliche Anhörung. Bis zum 20. Oktober 2020 haben die Bürgerinnen und Bürger Schleswig-Holsteins die Gelegenheit zur Stellungnahme.

 

Parallel werden die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger und Abfallwirtschaftsgesellschaften, Abwasserverbände, die Kommunalen Landesverbände sowie die einschlägigen Wirtschafts- und Umweltverbände zum Abfallwirtschaftsplan angehört.

 

Mit dem neuen Abfallwirtschaftsplan wollen wir die Klärschlammentsorgung im Land neu aufstellen und den aktuellen Anforderungen anpassen. Zentrale Aufgabe ist es, im Entsorgungsprozess den wertvollen Rohstoff Phosphor zurückzugewinnen und dabei so umweltfreundlich wie möglich vorzugehen. Dabei wollen und müssen wir auch neue Wege gehen und auch die Kosten im Blick behalten“, sagte Umweltstaatssekretär Tobias Goldschmidt. „Der Rohstoff Phosphor ist wichtig für die Ernährungssicherheit. Die weltweiten Reserven reichen nur noch wenige Jahrzehnte und sind auf wenige Abbaugebiete konzentriert. Der vorliegende Abfallwirtschaftsplan zeigt, wie wir effizient mit Ressourcen umgehen und gleichzeitig Wasser und Boden schützen können.“

 

Mit Blick auf die Neuordnung der Klärschlammentsorgung, die bis spätestens 2032 umgesetzt sein muss, müsse die derzeitige Verwertungsstruktur nahezu komplett umgestellt werden. So wird es notwendig sein, geeignete thermische Behandlungskapazitäten unter Berücksichtigung der Phosphorrückgewinnung aufzubauen. Für 2023/2024 werden bereits Monoverbrennungsanlagen in Kiel und Stapelfeld geplant, die rechnerisch den gesamten Klärschlamm im Land aufnehmen könnten. Da noch nicht feststeht, wann diese den Betrieb tatsächlich aufnehmen, könnte die Mitverbrennung in anderen dafür geeigneten Anlagen übergangsweise eine Option darstellen.

 

Insbesondere für die Vielzahl der kleinen Kläranlagen bietet es sich an, Kooperationen mit größeren Anlagen einzugehen, damit die Behandlung und Entsorgung des Klärschlamms stärker zentralisiert und damit effizienter wird. Die zentralen Entsorgungsoptionen sind dabei die beiden geplanten Monoverbrennungsanlagen, für die bereits Genehmigungsanträge gestellt wurden. Diese könnten durch Klärschlammerzeuger in Anspruch genommen werden, sofern keine regionalen Verwertungskonzepte vorhanden sind. Die letzte Entscheidung über die Form der Entsorgung obliegt den Klärschlammerzeugern selbst“, sagte Goldschmidt.

 

Der Entwurf zum Abfallwirtschaftsplan Klärschlamm richtet sich insbesondere an die Betreiber der Kläranlagen, die sich auf eine veränderte Entsorgungsstruktur einzustellen haben. Um die betroffenen Akteure bei der Neuordnung der Klärschlammentsorgung und damit bei der Aufstellung des Abfallwirtschaftsplans einzubinden, wurde am 9. März 2018 der Klärschlammbeirat unter Leitung von Staatssekretär Goldschmidt berufen. Der vorgelegte AWP Klärschlamm wurde unter Berücksichtigung der Arbeitsergebnisse des Klärschlammbeirats aufgestellt und mit diesem vorabgestimmt.

 

Im Beirat sind neben dem Verband kommunaler Unternehmen (VKU), dem Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE), der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA), dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) auch der schleswig-holsteinische Bauernverband, die Landwirtschaftskammer und die kommunalen Landesverbände vertreten.

 

Hintergrund:

Mit Inkrafttreten der novellierten Klärschlammverordnung (AbfKlärV) im Oktober 2017 wird eine Neuordnung der Klärschlammentsorgung vorgegeben, die die Rückgewinnung von Phosphor in den Mittelpunkt stellt und die bodenbezogene Verwertung deutlich einschränkt. Die landwirtschaftliche Klärschlammverwertung wird nur noch für kleinere Kläranlagen möglich sein und eine Pflicht zur Phosphorrückgewinnung eingeführt.

 

Die Neufassung der Verordnung sieht vor, dass nach einer Übergangsfrist ab 2029 bzw. 2032 bei Kläranlagen mit über 100.000 bzw. 50.000 Einwohnerwerten Phosphor aus dem Nassschlamm, dem Klärschlamm oder der Klärschlammasche zurückgewonnen und damit einhergehend der Klärschlamm thermisch behandelt werden muss. Ab dem Jahr 2032 muss der größte Anteil der erzeugten Klärschlämme in Schleswig-Holstein verbrannt und der enthaltene Phosphor zuvor oder nach der Verbrennung zurückgewonnen werden.

 

 

Foto zur Meldung: Umweltministerium startet Anhörung zum Abfallwirtschaftsplan für Klärschlamm
Foto: Der echte Norden SH

Seminarprogramm für Weiterbildungen im Handwerk verfügbar

(08. 09. 2020)

Mitteilung der Handwerkskammer Lübeck vom 27.08.2020:

 

Kammer stellt Weiterbildungsangebote für Fachkräfte, Führungskräfte und Unternehmer vor

 

Das neue Seminarprogramm 2020/2021 der Handwerkskammer Lübeck ist erschienen. Mehr als 100 Bildungsangebote sind darin zu finden. Sie richten sich an Fachkräfte, Führungskräfte und Unternehmer in kleinen und mittelständischen Unternehmen und reichen vom eintägigen Workshop bis hin zum mehrmonatigen Meistervorbereitungskurs.

 

Neben den Gewerke spezifischen Meistervorbereitungslehrgängen, die berufsbegleitend in Teilzeit oder in kompakter Vollzeitvariante angeboten werden, sind auch die Gewerke übergreifenden Vorbereitungslehrgänge im Programm, die kaufmännisches, rechtliches und arbeitspädagogisches Wissen vermitteln. Diese werden ab Herbst auch wieder in der dann generalmodernisierten Berufsbildungsstätte Elmshorn angeboten.

 

Auch ein breites Angebot an Betriebsführungslehrgängen findet sich im Programm, u.a. die Fortbildung zum Geprüften Betriebswirt nach der Handwerksordnung, die gezielt auf Führungsaufgaben vorbereitet. Interessenten finden zudem Tipps zur Planung ihres Karriereweges sowie Informationen über Fördermöglichkeiten wie Aufstiegs-BAföG, Weiterbildungsbonus oder Meistergründungsprämie.

 

Unsere Angebote orientieren sich gezielt an den Bedürfnissen von kleinen und mittelständischen Betrieben und deren Mitarbeitern“, sagt Simon Hofmann, Leiter des Fortbildungszentrums Lübeck. „Wir wollen sie dabei unterstützen, schnell und flexibel ihre beruflichen Kompetenzen weiterzuentwickeln. So oft wie möglich setzen wir dabei auf eine Kombination aus Online- und Präsenzkursen.“

 

Das Seminarprogramm kann kostenlos angefordert werden: Fortbildungszentrum der Handwerkskammer Lübeck, Telefon 0451 38887-0, E-Mail: . Es ist darüber hinaus kostenlos in allen Einrichtungen der Handwerkskammer oder bei den Kreishandwerkerschaften erhältlich. Alle Lehrgänge sind auch online unter www.hwk-luebeck.de unter dem Menüpunkt Weiterbildung zu finden. Die Mitarbeiter des Fortbildungszentrums beraten zu den Fördermöglichkeiten für berufliche Weiterbildungsvorhaben.

 

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Foto: Handwerkskammer Lübeck

Diakonie erweitert Angebot der Frühen Hilfen

(08. 09. 2020)

Familien können die mobilen Baby- und Elternsprechstunden der Diakonie Altholstein in Boostedt, Bad Bramstedt, Rickling, Willingrade, Trappenkamp und Bornhöved nutzen. Im Rahmen der Frühen Hilfen gibt es Unterstützung für Schwangere und Familien mit Kindern bis zu drei Jahren. Neben der telefonischen Beratung können auch persönliche Termine vereinbart werden, etwa im Familienbüro Bornhöved.

 

In den Sprechstunden wird rund um die Schwangerschaft und die ersten Lebensjahre beraten. Zudem wird an andere Einrichtungen vermittelt oder auch dorthin begleitet.

 

In Bornhöved gibt es im Familienbüro in der Lindenstraße 5 (Altes Amt) jeden Montag von 11 bis 12 Uhr eine Sprechstunde und in Trappenkamp an jedem Dienstag von 10 bis 11.30 Uhr im AWO-Familienzentrum Pusteblume (Königsberger Straße 6).

 

Weitere Informationen gibt es bei Karen Leichsenring unter Telefon 0160/4326688.

 

Das Angebot der Frühen Hilfen der Diakonie Altholstein ist kostenlos und wird aus Landesmitteln finanziert.

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Foto: Diakonie Altholstein

Kreis Segeberg informiert am 9. September über Aufnahme von Pflegekindern

(06. 09. 2020)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 26.08.2020:

 

Pflegekinder: Informationsveranstaltung am 9. September in Kaltenkirchen

 

Nach einer Corona bedingten Pause haben Familien, Paare und Einzelpersonen, die ein Pflegekind oder mehrere Pflegekinder aufnehmen möchten, ab September wieder die Möglichkeit, sich beim Pflegekinderdienst des Jugendamtes zu informieren.

 

Der nächste Termin ist am Mittwoch, 9. September, um 16 Uhr im Jugendamt in Kaltenkirchen, Flottkamp13c. Die Veranstaltung richtet sich an Pflegepersonen, Pflegeeltern und interessierte Bewerber*innen.

 

Eine Anmeldung per E-Mail ist erforderlich bis Montag, 7. September, an . Registrierte Teilnehmer*innen erhalten eine

Anmeldebestätigung.

 

Zum Schutz der Gesundheit ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

 

Fragen beantworten die Mitarbeiterinnen des Pflegekinderdienstes unter Telefon 04551 951-9589.

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Foto: Kreis-Logo Segeberg

Was gab's im August? Blick über den Tellerrand

(05. 09. 2020)

Nach Sommerferien und in der Corona-Pandemie lohnt sich der Blick über den Tellerrand auf Sachverhalte, die bisher nicht auf der Homepage der Gemeinde Schmalensee berichtet wurden. Schließlich kann es durchaus von Interesse sein, was in der Nachbarschaft geschieht.

 

Feuerwehr und Rettungsdienst: Zukünftig aus Neumünster geleitet?

 

Wo sollen zukünftig Notrufe aus dem Kreis Segeberg unter der Nummer 112 auflaufen? Und von wo aus sollen entsprechend Rettungsdienst und Feuerwehr zur Hilfeleistung in Marsch gesetzt werden? Derzeit laufen offenbar „hinter vorgehaltener Hand“ Gespräche, die Rettungsleitstellenarbeit zukünftig nicht mehr von Norderstedt aus verrichten zu lassen. Wie Kieler Nachrichten und Segeberger Zeitung im August berichten, will die Stadt Norderstedt aus einem bestehenden Vertrag aussteigen, u.a. weil sie beim Unterhalt der Leitstelle draufzahle. Ab 2025 könnte also auch die Freiwillige Feuerwehr Schmalensee ihre Einsatzaufträge von anderer Stelle bekommen.

Hoch gehandelt wird scheinbar der Standort Neumünster. Die Stadt hat in der früheren Hindenburg-Kaserne die Blaulichtorganisationen in einem modernen Gefahrenabwehrzentrum gebündelt und unterhält dort eine ausbaufähige Leitstelle. Im Gespräch ist aber auch Elmshorn, von wo die Einsätze gemäß Polizeinotruf 110 beauftragt werden. Diese Leitstelle ist noch neuer und verfügt über weitere Kapazitäten. Bad Oldesloe wird als dritte Option zwar genannt, scheint aber schon ausgeschlossen, da ein Ausbau nicht möglich sei.

So oder so: Die Feuerwehren des Amtes Bornhöved werden auch in Zukunft durch eine Leitstelle zum jeweiligen Einsatzort gelenkt werden. Und wie Segebergs Kreiswehrführer Jörg Nero in der SZ zitiert wird, sollte das kein Problem sein: „Man kann sich von überall disponieren lassen.“

 

Baut der Kreis Segeberg quasi noch ein Kreishaus?

 

Schon bekannt ist, dass der Kreis Segeberg für seine auf mittlerweile 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewachsene Verwaltung in der Bad Segeberger Rosenstraße ein zweites Kreishaus errichtet. Am 28. August berichtete die Segeberger Zeitung zudem, dass auch am bisherigen Stammsitz der Kreisverwaltung in der Hamburger Straße umfangreiche Bauarbeiten eine Modernisierung Erweiterung herbeiführen sollen. Die Rede ist von 37 Millionen Euro, zusätzlich zu den 21 Millionen Euro, die das zweite Kreishaus kosten soll.

Laut SZ-Bericht seien sich angesichts des dringenden Bedarfs, der sich in einer wahren „Zersiedelung“ von Verwaltungsabteilungen über das Stadtgebiet bis in den Levo-Park, die frühere Bad Segeberger Kaserne wiederspiegelt, die Kreispolitiker weitgehend einig. Die Umbaumaßnahmen sehen scheinbar vor, den historischen Trakt gegenüber dem „Haus Segeberg“, dem Sitz des Landrates, und den Glas-ummantelten Trakt „Haus B“ zu erhalten. Die übrigen Gebäudetrakte, zum Teil stark sanierungsbedürftig, sollen umgebaut bzw. nach Teilabriss neu gebaut werden.

 

Keine Gemeinschaftsjagden wegen Corona?

 

Ein Gerücht unter Jägern griffen die Lübecker Nachrichten in ihrer Tagesausgabe vom 29. August auf. Demnach würden Gemeinschaftsjagden – also scheinbar auch Treibjagden – wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Ein Sprecher des Kreisjagdverbandes dementierte dieses gegenüber den LN jedoch. Gemeinschaftsjagden, also die Ansammlung mehrerer Jägerinnen und Jäger würden weiterhin geplant werden – mit Hygienekonzept. Das sehe vor, dass die Momente, in denen mehrere Jäger beisammen seien (z.B. Sicherheitsbelehrung, Kontrolle der Jagdscheine) in Kleingruppen durchgeführt würden. Das traditionelle Legen und Verblasen der Strecke werde entfallen und auf Geselligkeit mit Imbiss verzichtet.

Die Jagdverbände betonen, dass neben der Aktivität der einzelnen Jäger die Gemeinschaftsjagden notwendig seien, um die Wildbestände zu regulieren und Verbiss-Schäden und Beeinträchtigungen der Landwirtschaft zu reduzieren. Im Falle des Schwarzwildes, also der Wildschweine, gelte die Bejagung auch einer Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest, so die LN.

 

Aktivregion fordert Freigabe von Fördergeld

 

Schmalensee ist Teil der Aktivregion „Holstein's Herz“, die projektbezogen umfangreich EU-Fördergelder verteilt und in deren ehrenamtlichem Vorstand mit Jürgen Bucksch auch ein Schmalenseer tätig ist. In direkter Nachbarschaft gibt es die Aktivregion „Schwentine – Holsteinische Schweiz“, die 45 Kommunen in den Kreisen Plön und Ostholstein umfasst. Laut Kieler Nachrichten vom 20. August stört man sich derzeit im Regionsvorstand daran, dass strenge Vorgaben seitens des Landes keine Flexibilität bei der Mittelverteilung, etwa eine Umschichtung, zulassen.

So müssten derzeit drei bedeutende Vorhaben auf die lange Bank geschoben werden, die aber aktuelle Bedarfe abdecken könnten. Es gehe um 300.000 Euro, die schon bis zum Ende des Förderzeitraums im Jahr 2021 gebunden seien. Es gehe um den Ausbau der Badestelle auf der Plöner Prinzeninsel, Ein „Blaulicht-Projekt“, mit dem hauptamtliche Fachkräfte im Schulunterricht die Aufgaben von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten thematisieren könnten, und die Unterstützung der Finanzierung eines Digitalisierungsmanagers, der die Dörfer auf dem Gebiet voranbringen könnte.

 

50 Jahre VHS Wankendorf

 

Der Corona-Pandemie zum Trotz hat man sich in der Volkshochschule Wankendorf entschieden, das 50-jährige Bestehen der Bildungseinrichtung nicht erst im nächsten Jahr zu feiern, sondern im September dieses Jahres an die Gründung im Jahr 1970 zu erinnern. Natürlich im Rahmen der Auflagen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus.

So sollen am 3. September 50 Teilnehmer in den Genuss von Geschichten und Döntjes op Platt mit dem Stolper Milchbauern Matthias Stührwohldt kommen. Am 4. September gastiert die Hamburger Bühne Bumm mit dem Stück „Vom Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat“ - ebenfalls vor 50 Gästen. Und mit 100 Teilnehmern wird im Hotel & Restaurant Schlüter am 5. September das Jubiläum gefeiert.

 

Plön mobil“: interaktive Übersicht zum Busverkehr

 

Eine interaktive Karte soll Kunden des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) im Kreis Plön die Suche nach Bushaltestellen und Verbindungen erleichtern. Das Kartenwerk, das neben einem Liniennetzplan auch auf Schulen, Verwaltungen, E-Ladesäulen (derzeit ohne Schmalensee) oder Badestellen (mit Schmalensee) hinweist, ist im Internet unter www.ploen-mobil.de zu finden.

Eine eigene App ist für ploen-mobil nicht eingerichtet worden, erklärt die Ostholstein-Ausgabe der Kieler Nachrichten in ihrer Ausgabe vom 20. August. Weil die Menüführung nicht ganz einfach zu bedienen sei, würde der Kreis Plön u.a. Mitarbeiter der Tourist-Info im Umgang schulen, damit sie Gästen die Nutzung der interaktiven Karte erklären können.

Etwas ärgerlich: Die interaktive Karte zeigt nur Bushaltestellen im Umkreis von 500 Metern zu einem Ort an. Als Beispiel wird die nachgebaute Turmhügelburg bei Lütjenburg genannt, die nicht unmittelbar an einer Bushaltestelle liegt. Gibt man in der Suchfunktion die Sehenswürdigkeit ein, wird mitgeteilt: „Im Radius von 500 Metern wurde nichts gefunden“ - also keine Haltestelle. Plöns Landrätin Stephanie Ladwig habe Verbesserungen versprochen, so die KN.

 

ÖPNV im Kreis Segeberg: Vertrags-Kampf vor Gericht

 

Zwei Unternehmen streiten laut Bericht der Segeberger Zeitung vom 29. August derzeit um den Zuschlag für die Sicherstellung der Busverkehre im Kreis Segeberg. Es geht um die Vergabe des über zehn Jahre laufenden Vertrages mit dem Kreis zur Sicherstellung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) – und somit ein Volumen von fast 125 Millionen Euro. Streitparteien sind die Autokraft und das ostholsteinische Unternehmen Rohde. Hinter diesen stehen Staatsbetriebe. Bei der Autokraft ist es die Deutsche Bahn, bei Rohde die internationale Transdev-Gruppe, der das französische Staatsunternehmen CDC angehört.

Am 20. August sei bereits vor dem Oberlandesgericht in Schleswig verhandelt worden, eine Entscheidung werde jedoch erst in einigen Wochen erwartet, so die SZ. Beschwerdeführer sei die Autokraft, die sich dagegen wehren möchte, dass Rohde den Zuschlag für diverse Teilnetze erhalten könnte, was der Kreis zwar beabsichtige, aber wegen der Beschwerde noch nicht umgesetzt habe.

 

Wachstumsgemeinde Schmalensee

 

Das Hamburger Abendblatt untersucht in seiner Tagesausgabe am 1. September 2020 im Lokalteil (Norderstedter Zeitung) das Bevölkerungswachstum im Kreis Segeberg. Demnach ist insgesamt im am 31.08.2019 ein Anstieg der Bevölkerung gegenüber dem Vorjahresdatum um 0,41 Prozent auf 277.175 Einwohner zu verzeichnen gewesen.

Im Amt Bornhöved gehört Schmalensee zu den gewachsenen Gemeinden: Um 6 Personen auf 486 Bürgerinnen und Bürger. Tarbek wuchs um 3 auf 158, Gönnebek um 1 auf 490. Überraschend die Zahlen für Trappenkamp: Ein Minus von 65 Menschen bedeutete 5.187 Einwohner – was aber durch stetes bauliches Wachstum schnell ausgeglichen sein dürfte. Stocksee (minus 11 auf 404), Damsdorf (minus 12 auf 223) und Tensfeld (minus 13 auf 669) hatten auch Verluste und selbst Bornhöved verzeichnete im Jahr 2019 ein Minus von 4, was eine Gesamteinwohnerzahl von 3.271 bedeutete.

 

Veranstaltungstipp für September: Konzert in Schlamersdorf

 

Im Rahmen der Segeberger Kulturtage tritt am 13.09.2020 um 18 Uhr das Frauenmusikensemble Vocalitas in der Schlamersdorfer St.-Jürgen Kirche auf. Mit hinreißendem a-capella-Gesang entführt das Ensemble seine Zuhörer in unterschiedliche Welten, Kulturen und Sprachen. Aufgrund von Corona ist eine verbindliche Anmeldung im Kirchenbüro unter 04555/442 oder erforderlich.

 

 

 

 

Foto zur Meldung: Was gab's im August? Blick über den Tellerrand
Foto: Kreishaus in Bad Segeberg

Repaircafé Bornhöved – am 5. September geöffnet

(03. 09. 2020)

Das Reparaturcafé-Team öffnet erneut seine Tür in Bornhöved, Kuhberg 3 (ehemalige VR-Räume), am Samstag, 5. September 2020, 14 bis 17 Uhr.

 

Die Besucher bringen ihre gereinigten schadhaften Gegenstände von zuhause mit und es wird gemeinsam versucht, diese zu reparieren. So manches Teil konnte dadurch gerettet und wieder dem Gebrauch zugeführt werden.

 

Falls zur Reparatur ein spezielles Ersatzteil erforderlich wird, besorgt der Kunde dieses und es wird beim nächsten Treff eingebaut.

 

Das Reparaturteam arbeitet ehrenamtlich und kostenlos. Wer mag gibt eine Spende zur Kostendeckung von Reparatur-Kleinmaterial, Werkzeugen, Kaffee und Waffelzutaten.

 

Haben Sie selbst Freude daran, 1 x im Monat Sonnabends ehrenamtlich mitzuhelfen, dann kommen Sie einfach vorbei. Es wird noch jemand gesucht, die/der einfache Näharbeiten unterstützen oder durchführen kann. Eine Nähmaschine ist im Repaircafé vorhanden!

 

Mund- und Nasenschutz ist von jedem Teilnehmer anzulegen, auf die Handhygiene ist zu achten, ebenso auf den Mindestabstand. Maximal 10 Besucher dürfen sich gleichzeitig in den Räumen aufhalten.

 

Quelle: Mitteilung des Reparaturcafé-Teams vom 25.08.2020

 

 

Foto zur Meldung: Repaircafé Bornhöved – am 5. September geöffnet
Foto: Das Repair-Café ist in der ehemaligen Volksbank zu finden

Musette meets Swing – Spätsommerkonzert am 11. September in Trappenkamp

(02. 09. 2020)

Musik voller Leidenschaft“, „bezaubert in einer wundervollen Symbiose einer einzigartigen Besetzung“ – so wird das Duo „Sing Your Soul“, das mit seiner exotischen Kombination von verschiedenen Klarinetten (z. B. Bassklarinette) mit dem Konzertakkordeon besticht, in der Presse deutschlandweit gelobt. Meike Salzmann und Ulrich Lehna spielen auch in diesem Jahr eine Musikalische Andacht in der evangelischen Kirche in Trappenkamp wegen der Corona-Pandemie in mit begrenzter Besucherzahl am Freitag, 11. September um 19.30 Uhr mit ihrem Programm „Musette meets Swing - Hören wie Gott in Frankreich und Klarinettenklassiker im Stile Hugo Strassers“.

 

Anmeldungen sind möglich unter der Telefonnummer 0157 55 77 0175. Es gelten die üblichen Hygieneregeln, eine den Umständen angemessene Kollekte wird erwartet.

 

Dieses Mal geht es besonders schwungvoll in den Herbst mit „Musette meets Swing – Hören wie Gott in Frankreich & Klarinettenhits im Stile Hugo Strassers“. Es erklingen französische Musette, die sofort den Duft nach Baguette & Croissants auf den Straßen in Paris heraufbeschwört, gepaart mit karibischen Rhythmen, sowie die großen Evergreens der Klarinettenlegende Hugo Strasser, der noch mit über 90 Jahren auf der Bühne gestanden hat. Auf dem Programm stehen u. a. „Sail along silvry moon“ , der „Wild Cat Blues“, „Strangers in the night“, u. v. m. Natürlich darf auch Klezmermusik im Stile Giora Feidmans nicht fehlen.

 

Ulrich Lehna stellt wie kein anderer Klarinettist in Europa zahlreiche verschiedene Klarinetten mit ihrer Klangvielfalt vor. Besonders die Bassklarinette und die noch relativ unbekannte Altklarinette klingen in einem ungeahnten Timbre. Das als „Schifferklavier“ und „Quetsche“ bekannte Akkordeon hat zu Unrecht einen zweifelhaften Ruf. „Unter den hochmusikalischen Fingern von Ausnahmeakkordeonistin Meike Salzmann verwandelt sich das Konzertakkordeon dynamisch, emotional und klanglich einzigartig.“

Nach mehrwöchigen Konzertreisen in 2019, bei denen das Duo Konzerte in 9 Bundesländern spielte und in renommierten Kammerkonzertreihen, wie den „Saalfelder Abendmotetten“, den „Villinger Sommernachtsmusiken“, „Palaiskonzerte Rastede“, u. v. m., in wunderschönen barocken Kirchen, Schlössern und sogar in einer ehemaligen Synagoge zu Gast war, hat das Duo trotz Pandemie auch 2020 einige Sommerkonzerte in ganz Deutschland gespielt und dabei viel Zuspruch erfahren.

Mehr Informationen, aktuelle Pressekritiken und Termine sind im Internet zu finden unter: sing-your-soul.jimdo.com


 

Text: Sing your Soul; Foto: Ralf Salzmann

 

[Sing your Soul am 11.09.2020 in Trappenkamp]

Foto zur Meldung: Musette meets Swing – Spätsommerkonzert am 11. September in Trappenkamp
Foto: Sing your Soul

Erster bundesweiter „Warntag“ am 10. September

(02. 09. 2020)

Am Donnerstag, 10. September 2020, findet der erste bundesweite „Warntag“ seit der Wiedervereinigung statt. Dazu werden in ganz Deutschland Warn-Apps piepen, Sirenen heulen, Rundfunkanstalten ihre Sendungen unterbrechen und Probewarnungen auf digitalen Werbetafeln erscheinen. Pünktlich um 11 Uhr werden zeitgleich in Landkreisen und Kommunen in allen Bundesländern mit einem Probealarm die Warnmittel eingesetzt.

 

Was passiert am bundesweiten Warntag?

 

Um 11 Uhr wird eine Probewarnung an alle Warnmultiplikatoren (z. B. Rundfunksender, App-Server) geschickt, die am Modularen Warnsystem (MoWaS) des Bundes angeschlossenen sind. Die Warnmultiplikatoren versenden die Probewarnung in ihren Systemen bzw. Programmen an Endgeräte wie Radios und Warn-Apps (z. B. die Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes)), auf denen Sie die Warnung lesen, hören oder wahrnehmen. Parallel werden auf Ebene der Länder, in den Landkreisen und in den Kommunen verfügbare kommunale Warnmittel ausgelöst (z. B. Sirenen und Lautsprecherwagen).

 

Mögliche Gefahrenlagen, vor denen die Bevölkerung zu warnen ist, sind laut Mitteilung des Kreises Segeberg vom 25.08.2020 zum Beispiel Überschwemmungen und Waldbrände, terroristische Angriffe, Chemieunfälle, Stromausfälle oder Radioaktivität.

 

Was sind die Ziele des bundesweiten Warntags?

 

Der bundesweite Warntag und die Probewarnung haben zum Ziel,

  • Sie für das Thema Warnung der Bevölkerung zu sensibilisieren,

  • Funktion und Ablauf der Warnung besser verständlich zu machen und

  • auf die verfügbaren Warnmittel (z. B. Sirenen, Warn-Apps, digitale Werbeflächen, Lautsprecheranlagen) aufmerksam zu machen.

 

Der bundesweite Warntag will dazu beitragen, Ihr Wissen um die Warnung in Notlagen zu erhöhen und damit Ihre Selbstschutzfähigkeit zu unterstützen. Auch die nun bundesweit einheitlichen Sirenensignale sollen bekannter werden.

 

Wer ist verantwortlich für den bundesweiten Warntag?

 

Bund und Länder bereiten den bundesweiten Warntag in Abstimmung mit kommunalen Vertreterinnen und Vertretern gemeinsam vor. Zuständig sind auf Bundesebene das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), auf der Ebene der Länder die jeweiligen Innenministerien und auf der Ebene der Kommunen in der Regel die für den Katastrophenschutz zuständigen Behörden.

 

Neue Website ist verfügbar

 

Ab sofort ist die neue Website www.bundesweiter-warntag.de online verfügbar. Sie bietet Informationen über den ab 2020 jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September stattfindenden Warntag. Die Website erklärt aber auch, in welchen Fällen und auf welchen Wegen die Bevölkerung in Deutschland gewarnt wird. Eine Länderkarte ermöglicht mit einem Klick den Überblick über Regelungen zur Warnung in den einzelnen Bundesländern. Das integrierte Service-Portal auf der Website mit Informationsmaterial soll Kommunen dabei unterstützen, vor Ort über den Warntag und allgemein über das Thema zu informieren.

 

Foto zur Meldung: Erster bundesweiter „Warntag“ am 10. September
Foto: Erster bundesweiter Warntag seit 1990 - am 10.09.2020

September-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1

(01. 09. 2020)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen geben Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Weil seit Mitte März das neuartige Coronavirus das gesellschaftliche Leben beeinträchtigt und wir sehr wahrscheinlich noch einige Zeit mit Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens belegt sind, gibt es für die treue Leserschaft im Monat September die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr in dieser schweren Zeit ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der erste Teil.

 

Kino-Krise in Schmalensee: Nachdem Bürgermeister Heinrich Hamann und Gastwirt Hans Voß im Jahre 1949 den Bornhöveder Kinobesitzer Schoor zu regelmäßigen Vorführungen, einmal wöchentlich, in Schmalensee bewegen konnten, gehen diesem nun, wohl wegen der Erntezeit und anhaltenden Arbeitslosigkeit, die Besucher aus, wie die Segeberger Zeitung am 2. September 1950, vor 70 Jahren berichtet. Nach neuerlichen Verhandlungen lässt Schoor sich dazu bewegen, von Erwerbslosen und Kriegsgeschädigten nur den halben Preis zu verlangen, und so mehr Besucher der Filmvorführungen begrüßen zu können.

 

Feuer auf dem Schmalenseerfeld: Beim Bauern Herbst auf dem Schmalenseerfeld brennt am 5. September 1970, vor 50 Jahren, eine Scheune bis auf die Grundmauern nieder. Der Schaden beläuft sich auf gut 37.000 DM. Die Brandursache ist unklar. Trotzdem die Freiwilligen Feuerwehren aus Schmalensee, Tarbek, Damsdorf, Bornhöved und Trappenkamp herbeieilen, können das Gebäude und landwirtschaftliche Geräte nicht gerettet werden, da erst 1.300 Meter Schlauchleitung gelegt werden müssen.

 

Kriegsspiele rund um Schmalensee: Im Amt Bornhöved kam es Ende August, Anfang September des Jahres 1900, vor 120 Jahren, aufgrund eines Herbstmanövers der verstärkten 36. Infanteriebrigade zu zahlreichen Einquartierungen. Die Brigade umfasste neben Infanterie auch Artillerie-, Kavallerie- und Nachschub (Train)-Truppen. Die Gemeinden wurden angewiesen, Flurstücke, die unbedingt vom Manöverbetrieb auszunehmen waren, um größere Flurschäden zu vermeiden, mit Warnzeichen, so genannten Wiepen, zu kennzeichnen.

In Schmalensee wurde am 31. August 1900 zunächst die halbe 1. Eskadron des Husarenregiments Nr. 15 einquartiert. Vom 4. bis 6. September lagen im Ort der Bataillonsstab und eineinhalb Kompanien des II. Bataillons des Infanterieregiments Nr. 85 und eine Dreiviertel-Eskadron des Husarenregiments Nr. 15. Am 6 September rückten für eine Nacht Teile Stabes des Husarenregiments Nr. 15 mit einem Offizier, drei Unteroffizieren und fünf Gemeinen mit neun Pferden vom Trainbataillon 9 sowie Feldgendarmerie in Schmalensee ein.

Die nächstliegenden Übungsgefechte fanden am 6. September 1900 zwischen Alt-Erfrade und Tarbek statt. Von Bornhöved rücken ca. 1.000 Mann in Richtung Kalübbe zum Gefecht aus. Die Landwirte wurden im Vorwege dazu aufgefordert, das Vieh von den Weiden zu nehmen. Tote gab es natürlich nicht, aber auf dem Scheelshof stürzte ein Hauptmann der 85-er vom Pferd und brach sich das Schlüsselbein.

 

Knapp zum zweiten Bronzebeil: Nur knapp erfüllt die Freiwillige Feuerwehr Schmalensee im Rahmen einer Leistungsbewertung am 8. September 1990, vor 30 Jahren, die Bedingungen zur Erlangung des Bronzenen Beils. Die Segeberger Zeitung titelt dann auch „Kommission war nicht Feuer und Flamme“. Die Bewertungskommission stört sich vor allem an Mängeln an der Ausrüstung der Wehr: Leinen und Breitgurte wurden nicht ordnungsgemäß TÜV-geprüft. Auch während des simulierten Löschangriffs auf dem Hof Siebke und bei Arbeiten mit Motorsäge und Trennschleifer läuft nicht alles glatt. Dennoch heißt es am Ende „Leistungsbewertung bestanden“.

 

Eisernes Kreuz für späteren Bürgermeister: Ein Jahr schon tobt der Erste Weltkrieg in Europa, da ist der Schmalenseer Maurer Heinrich Hamann, Unteroffizier im Infanterieregiment 265, zum zweiten Mal leicht verwundet worden und wieder zur Truppe zurückgekehrt. Dafür wird der spätere Bürgermeister (1949-1955) mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet, wie das Segeberger Kreis- und Tageblatt am 10. September 1915, vor 105 Jahren berichtet.

 

Schmalenseer auf dem Reichsparteitag: Umfangreich fallen in der Zeit des „Dritten Reichs“ Berichte über die Reichsparteitage der Nationalsozialisten auf dem extra dafür geschaffenen Gelände in Nürnberg aus. Am 12. September 1935, vor 85 Jahren, sind laut Bericht des Segeberger Kreis- und Tageblatts in der Delegation der NSDAP-Ortsgruppe Bornhöved auch zwei Schmalenseer dabei: Bürgermeister Heinrich Harder und Ernst Stegelmann.

 

Drohung mit dem Amtssitz Trappenkamp: Vor schweren Beratungen stehen 1960 die Mitglieder des Amtsausschusses Bornhöved angesichts der Raumnöte der Verwaltung. Da es dem Amt unter Amtmann Adolf Biß (Gönnebek) noch nicht gelungen sei, einen Plan für einen Neubau des Amtsgebäudes in Bornhöved vorzulegen, greift Landrat Dorenburg einen Vorschlag der Gemeinde Trappenkamp auf, den Amtssitz einstweilen nach dorthin zu verlegen. Das aber stößt auf Widerstand, vor allem der Bornhöveder, wie die Segeberger Zeitung am 12. September 1960, vor 60 Jahren berichtet. Beschleunigt kommt der Amtsausschuss zu der Entscheidung, bereits bis zum Herbst 1961 ein neues Amtsgebäude in Bornhöved errichten zu wollen.

 

SPD und NSDAP fast gleichauf: Nach einer Auflösung des Reichstag kommt es am 14. September 1930, vor 90 Jahren, zu vorgezogenen Neuwahlen. In Schmalensee ist Gemeindevorsteher Heinrich Harder Wahlleiter, der stellvertretende Gemeindevorsteher Ludwig Saggau ist auch stellvertretender Wahlleiter. Im Deutschen Reich ist ein erheblicher Stimmenzuwachs der Nationalsozialisten die große Überraschung. Hinter der SPD (143 Reichstagssitze) wird die NSDAP zweitstärkste Partei (107 Sitze). In Schleswig-Holstein verhält es sich ebenso. In Schmalensee geben 39 Wähler ihre Stimmen der SPD, 38 der NSDAP. Die weiteren Stimmen entfallen auf DVP (30), Bauern- und Landvolkpartei (17), Reichspartei des Deutschen Mittelstandes (16), Deutsche Bauernpartei (10), KPD (8), DNVP (6), Christlich Soziale Volksgemeinschaft (4), Volksrechtspartei und Christlich Soziale Reichspartei (2), Christlich Sozialer Volksdienst (2), Deutsche Staatspartei (1) und Menschheitspartei neue Volksgemeinschaft (1).

 

Ausgezeichneter Schiedsrichter: Der Schmalenseer Helmut Siebke, heute Ehrenvorsitzender des SV Schmalensee von 1980 e.V., erhält für seine 15-jährige Tätigkeit als Fußballschiedsrichter die Silberne Ehrennadel der Schleswig-Holsteinischen Schiedsrichtervereinigung, wie die Segeberger Zeitung am 15. September 1980, vor 40 Jahren berichtet.

 

 

 

 

 

Foto zur Meldung: September-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1
Foto: Ernteball bei Voß, SKTB 13.09.1930

HVV gibt ab 1. September Senkung der Mehrwertsteuer an Kunden weiter

(30. 08. 2020)

Die wegen der Corona-Pandemie verordnete Senkung der Mehrwertsteuer gibt ab 1. September auch der Hamburger Verkehrsverbund (HVV), der den Kreis Segeberg im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedient, an seine Kunden weiter.

 

Dazu eine Mitteilung des HVV vom 11.08.2020:

 

HVV gibt Mehrwertsteuersenkung an seine Kunden weiter

 

  • Alle Zeitkarteninhaber können bis zu vier Personen kostenlos mitnehmen

  • 7 Prozent Online-Rabatt

  • kostenloser HVV an allen vier November-Sonnabenden

 

Die vorübergehende Reduzierung der Mehrwertsteuer von 7 auf 5 Prozent kann im HVV aus technischen und organisatorischen Gründen nicht über eine pauschale Senkung aller Fahrpreise umgesetzt werden. Deshalb wird vom 1. September bis zum 31. Dezember 2020 ein Paket von attraktiven tariflichen Vergünstigungen gelten, das insgesamt dem Wert der Steuersenkung entspricht:

 

  • Zeitkarteninhaber können täglich ab 11 Uhr eine Person beliebigen Alters und 3 Kinder bis einschließlich 14 Jahren kostenlos mitnehmen. Dies gilt für alle Zeitkarten, also beispielsweise auch für Wochen-, Teilzeit- und Seniorenkarten sowie für Semester-Tickets. Die örtlichen Geltungsbereiche der Zeitkarten – einschließlich der Gesamtnetz-Gültigkeit von Vollzeit-Abonnements und Profi-Tickets an Sonnabenden und Sonntagen – bleiben von dieser Regelung unberührt. Ergänzungskarten zur Zeitkarte und Schnellbus-/1.-Kl.-Zuschläge gelten auch für alle entsprechend dieser Regelung mitgenommenen Personen.

 

  • Auf alle via App, HVV-Card oder Online-Shop gekauften Einzel- und Tageskarten gibt es 7 Prozent Rabatt (statt bisher 3 Prozent).

 

 

  • An allen November-Sonnabenden (7.11., 14.11., 21.11. und 28.11.) ist die Nutzung aller HVV-Verkehrsmittel komplett kostenlos. Diese Freifahrt gilt für die Ringe A-F und damit neben Hamburg in den Kreisen und Landkreisen Pinneberg, Segeberg, Stormarn, Herzogtum Lauenburg, Lüneburg, Harburg und Stade sowie in Teilen der Landkreise Lüchow-Dannenberg, Uelzen, Heidekreis, Rotenburg (Wümme) und Cuxhaven.

 

 

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Foto: Bushaltestelle Schmalensee

In den Herbstferien: Kreisjugendring bildet Jugendleiter*innen aus

(29. 08. 2020)

Nach aktuellem Sachstand dürfen wieder Jugendleiter*innen im Kreis Segeberg ausgebildet werden. Gemeinsam mit dem Verein für Jugend- und Kulturarbeit (VJKA) und dem Jugendverband Neumünster (JVN) bietet der Kreisjugendring Segeberg (KJR) in den kommenden Herbstferien einen Kurs für alle Jugendlichen ab 16 Jahren und Erwachsenen an, die ehrenamtlich in der Jugendaktiv sind bzw. werden wollen.

 

Mitteilung des KJR vom 21.08.2020:

 

Egal ob Ferienfreizeit, Bastelnachmittag im Jugendzentrum oder Jugendgruppenstunde, alle, die in ihrer Freizeit ehrenamtlich mit Kindern und Jugendlichen arbeiten oder es vorhaben, können sich von Montag, den 12. Oktober, bis Samstag, den 17. Oktober 2020, vom Kreisjugendring Segeberg e.V. und dem Verein für Jugend- und Kulturarbeit Segeberg e.V. in Zusammenarbeit mit dem Jugendverband Neumünster e.V. zu Jugendleiter*innen ausbilden lassen. Anmelden können sich Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren, die im Kreis Segeberg oder der Stadt Neumünster leben bzw. in der Jugendarbeit aktiv sind oder werden wollen.

 

Anhand geeigneter Methoden und Spiele für die Jugendarbeit lernen die Teilnehmenden abwechslungsreich und mit Spaß alle wichtigen Grundlagen zur Leitung von Jugendgruppen. Deshalb beschäftigen sie sich mit der Rolle der Gruppenleitung, der Funktion und Dynamik in Gruppen sowie mit der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Außerdem gibt der Kurs Sicherheit in rechtlichen Fragen, Anregungen für geschlechtersensibles Arbeiten und Inklusion.

 

Die Grundausbildung findet in der JugendAkademie Segeberg, Marienstraße 31, 23795 Bad Segeberg statt. Sie wird vom Kreis Segeberg finanziell gefördert und kostet deshalb nur 95 Euro inklusive Übernachtung, Verpflegung und Seminarmaterialien.

 

Wer den Kurs erfolgreich absolviert, also an allen Tagen aktiv teilnimmt, erfüllt eine wesentliche Bedingung für den Erhalt der bundeseinheitlichen JugendleiterInnenCard (Juleica), die die Freistellung von der Arbeit für Zwecke der Jugendarbeit an bis zu zwölf Tagen im Jahr ermöglicht. Der Anspruch auf Freistellung gilt auch für die Teilnahme an diesem Kurs. Ein Erste Hilfe Kurs muss separat absolviert werden.

 

Die Anmeldung erfolgt unter: www.vjka.de.

 

Kreisjugendring Segeberg e.V.

Sophie Baierl

An der Trave 1a

23795 Bad Segeberg

04551 3464

 

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Foto: Mach mit beim Juleica-Kurs

Coronavirus: Ab Montag im HVV 40 Euro Zusatzstrafe bei Verstoß gegen Maskenpflicht

(23. 08. 2020)

Für das unbegründete Nichtanlegen einer Mund-Nase-Bedeckung (Maske), unter anderem im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) kann in Schleswig-Holstein eine Geldbuße in der Höhe von 150 Euro fällig werden.

 

Der Hamburger Verkehrsverbund (HVV), der auch im Kreis Segeberg den ÖPNV sicherstellt, wird ab dem morgigen 24. August zusätzliche 40 Euro erheben. Er macht damit eine sogenannte Vertragsstrafe wegen des Verstoßes gegen die Beförderungsrichtlinien geltend. Die Strafe werde der HVV-Prüfdienst einziehen, heißt es in einer Mitteilung vom 19.08.2020:

 

Am 24. August ist es soweit: Dann tritt die angekündigte Änderung der HVV-Beförderungsbedingungen in Kraft. Die entsprechenden behördlichen Genehmigungen wurden jetzt erteilt. Das bedeutet: Wer ab dem kommenden Montag ohne korrekt sitzende, Mund und Nase bedeckende Maske in den HVV-Verkehrsmitteln oder im fahrkartenpflichtigen Bereich der Haltestellen angetroffen wird, muss 40 Euro zahlen.

 

Diese Maßnahme ist notwendig geworden, weil in den vergangenen Tagen vermehrt Fahrgäste ohne oder mit nicht richtig sitzender Mund-Nasen-Bedeckung im HVV unterwegs waren.

 

Von der Maskenpflicht ausgenommen sind Kinder unter sieben Jahren und Personen, die aus gesundheitlichen Gründen nachweislich von der Pflicht befreit sind.

 

Neben verstärkten Kontrollen setzen die Verkehrsunternehmen weitere Maßnahmen ihrer Hygiene- und Schutzkonzepte um. Alle 1.500 Linienbusse von HOCHBAHN und VHH sind mit Trennscheiben zu den Busfahrerinnen und Busfahrern ausgerüstet. Gleiches gilt für den Großteil der Busse der Verkehrsunternehmen im Hamburger Umland. In allen U- und S-Bahnen, die das technisch zulassen, werden die Türen an allen Haltestellen automatisch geöffnet. Die Fahrzeuge und Haltestellen werden regelmäßig gründlich gereinigt, darüber hinaus sind täglich mobile Hygieneteams von Hochbahn, S-Bahn und VHH im Einsatz.“

 

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Foto: Bushaltestelle Schmalensee

Kfz-Zulassungsstelle Bad Segeberg – Parkplatz gesperrt – Ersatz vorhanden

(23. 08. 2020)

Vom morgigen Montag, 24. August an, wird der Parkplatz der Kfz-Zulassungsstelle des Kreises Segeberg für acht Monate gesperrt werden. Das teilte der Kreis am 19. August mit:

 

Im Zuge von Bauarbeiten ist der Kund*innenparkplatz der KFZ-Zulassungsstelle in der Waldemar-von-Mohl-Straße in Bad Segeberg ab Montag, 24. August, für rund acht Monate gesperrt. Kund*innen müssen daher vorübergehend auf den Großparkplatz hinter der Kreisverwaltung/Haus B ausweichen (ebenfalls Waldemar-von-Mohl-Straße). Dort sind Ersatz-Parkplätze für Kund*innen der Zulassungsstelle gekennzeichnet.

 

Anlage: Lageplan Kfz-Zulassungsstelle Bad Segeberg

 

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Foto: Kreisverwaltung Segeberg

Kleiderkammer des DRK Bornhöved wieder offen

(21. 08. 2020)

Gute Nachricht vom Ortsverein Amt Bornhöved im Deutschen Roten Kreuz: Die Kleiderkammer ist wieder geöffnet. Ab sofort kann sie montags von 16 bis 18 Uhr besucht werden.

 

Das meldet der DRK-Ortsverein in der Blickpunkt-Ausgabe vom 20. August. Zuletzt war man davon ausgegangen, die Kleiderkammer noch bis Monatsende geschlossen zu halten.

 

Demnach ist eine vorherige Anmeldung nicht mehr notwendig. Abstands- und Hygieneregeln gelten aber im öffentlichen Raum selbstverständlich weiter.

 

Wer Kleidungsstücke – auch für junge Menschen – entbehren kann, kann diese bereits ab 15 Uhr zur Kleiderkammer bringen. Diese befindet sich im „Alten Amt“ in der Lindenstraße 5 in Bornhöved, erreichbar über den Hintereingang.

 

Größere Kleiderspenden können auch abgeholt werden. In diesem Fall ist die 1. Vorsitzende Anne Wallacher unter der Telefonnummer 0173/1916890 erreichbar.

 

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Foto: Altes Amt Bornhöved Familienbüro

Sozialversicherungsausweis: Wichtiges Dokument zum Berufsstart

(21. 08. 2020)

Mitteilung der Deutschen Rentenversicherung Nord vom 13.08.2020:

 

Viele Jugendliche starten in diesen Wochen in ihr Berufsleben. Mit der Aufnahme der ersten Beschäftigung erhalten die Berufsanfänger einen Sozialversicherungsausweis. „Der Sozialversicherungsausweis ist wie der Personalausweis ein wichtiges Dokument und ist sorgfältig aufzubewahren“, sagt Sebastian Bollig von der Deutschen Rentenversicherung Nord. Bei jedem Beschäftigungsbeginn oder wenn eine Sozialleistung, beispielsweise Arbeitslosengeld, beantragt wird, ist es notwendig, den Ausweis vorzulegen.

 

Das Dokument enthält den Vor- und Nachnamen und in der Versicherungsnummer das Geburtsdatum. Ein Beispiel: das Geburtsdatum 18. August 2002 findet sich in der Mitte der Versicherungsnummer 26 180802 M 123. Die Deutsche Rentenversicherung Nord weist darauf hin, dass die Empfänger ihre persönlichen Daten auf dem Dokument überprüfen sollten. Falls Daten fehlerhaft sind, sollten sie diese umgehend korrigieren lassen.

 

Geht der Ausweis verloren oder wird er beschädigt, können Beschäftigte kostenlos bei ihrer gesetzlichen Rentenversicherung oder Krankenkasse ein Ersatzdokument beantragen. Dies geht bequem online unter folgendem Link: https://www.eservice-drv.de/SelfServiceWeb/

 

Über die Deutsche Rentenversicherung Nord:

Die Deutsche Rentenversicherung Nord (DRV Nord) mit Sitz in Lübeck ist mit ihren 24 Beratungsstellen die regionale Ansprechpartnerin in allen Fragen der Rente, Altersvorsorge und Rehabilitation in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Die DRV Nord ist als Träger der gesetzlichen Rentenversicherung für insgesamt rund 2,3 Millionen Versicherte zuständig und zahlt knapp 1 Million Renten. Darüber hinaus betreibt sie vier eigene Rehabilitationskliniken in Aukrug, Bad Malente, auf Amrum und Sylt.

 

Foto: DRVNord

 

Foto zur Meldung: Sozialversicherungsausweis: Wichtiges Dokument zum Berufsstart
Foto: Sozialversicherungsausweis DRVNord

Polizei warnt vor Taschendieben

(20. 08. 2020)

Mit einer Meldung der Polizeidirektion Bad Segeberg will diese die Einwohnerinnen und Einwohner des Kreises Segeberg insbesondere beim Besuch städtischer Zentren sensibilisieren. Der Grund: Die Zahl der Taschendiebstähle.

 

Die liege schon jetzt bei rund 150 Taten im Kreisgebiet. Auch in Supermärkten und Restaurants sei besondere Aufmerksamkeit notwendig, heißt es in der Mitteilung vom 18. August.

 

Da es sich bei Taschendiebstähle in Supermärkten um ein andauerndes Problem

handelt, gibt die Polizei insbesondere älteren Mitmenschen folgenden Tipps:

 

  • Taschendiebe lassen sich am typisch suchenden Blick erkennen: Sie meiden den direkten Blickkontakt zum Opfer und schauen eher nach der Beute.

 

  • Tragen Sie Geld, Schecks, Kreditkarten und Papiere immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper.

 

  • Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen verschlossen auf der Körpervorderseite oder klemmen Sie sie sich unter den Arm.

 

  • Benutzen Sie einen Brustbeutel, eine Gürtelinnentasche, einen Geldgürtel oder eine am Gürtel angekettete Geldbörse.

 

  • Legen Sie Geldbörsen nicht oben in Einkaufstasche, Einkaufskorb oder Einkaufswagen, sondern tragen Sie sie möglichst körpernah.

 

  • Hängen Sie Handtaschen im Restaurant, im Kaufhaus oder im Laden (selbst bei der Anprobe von Schuhen oder Kleidung) nicht an Stuhllehnen oder Einkaufswagen und stellen Sie sie nichtunbeaufsichtigt ab.

 

Diese und weitere Informationen auch zu anderen Themen gibt's im Internet unter

www.polizei-beratung.de.

 

Zudem können sich besorgte Bürger bei bestehender Unsicherheit im Umgang mit dem Phänomen an jede örtliche Polizeidienststelle oder gleichermaßen an das Sachgebiet Prävention der Polizeidirektion Bad Segeberg (04551 884-2141) wenden. Dort erhalten vermeintliche Opfer entsprechende Hinweise.

Foto zur Meldung: Polizei warnt vor Taschendieben
Foto: Polizeiabzeichen SH alt

Veranstaltungen der Verbraucherzentrale im Online-Programm der Volkshochschulen

(20. 08. 2020)

Mitteilung des VHS-Landesverbandes Schleswig-Holstein vom 11.08.2020:

 

Energiewende gestalten, E-Mobilität, Heizen und Klimaschutz und vieles mehr: Diese Themen präsentiert die Verbraucherzentrale ab August im digitalen Vortragsprogramm der schleswig-holsteinischen Volkshochschulen. Die Angebote fügen sich ein in die aktuelle Debatte um Nachhaltigkeit und die Zukunft von Wohnen und Verkehr. Die Vorträge dauern jeweils eine Stunde und man kann kostenlos teilnehmen.

 

Unsere Verbraucherbildung arbeitet schon seit Jahrzehnten erfolgreich mit den Volkshochschulen zusammen. Wir wollen Menschen befähigen, bewusst und nachhaltig zu wirtschaften, informierte Entscheidungen für Anschaffungen zu treffen und dabei auch staatliche Fördermittel richtig einzusetzen“, sagt Tom Janneck, Leiter des Projekts „Verbraucher in der Energiewende“ bei der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. „So ist es konsequent, dass wir uns auch am Online-Angebot der Volkshochschulen beteiligen“, fährt Janneck fort. Die Resonanz ist sehr positiv: Die Veranstaltungen können online mehr Interessierte erreichen als an einer einzelnen Volkshochschule.

 

Das Themenspektrum im Programm vhs to Huus – www.vhstohuus.de – ist groß. Dabei sind Beiträge zahlreicher Expertinnen und Experten, unter anderem in Kooperation mit dem BUND für Umwelt und Naturschutz, dem Bündnis eine Welt, der Stiftung Naturschutz und der Universitätsgesellschaft. Die Teilnahme ist mit geringen Internetkenntnissen möglich und erfordert lediglich gängige Technik, wie PC, Tablet oder Smartphone.

 

Der Direktor des Landesverbandes der Volkshochschulen, Karsten Schneider, erklärt: „Mit vhs to Huus haben wir auf die Corona-Pandemie reagiert. Ein Online-Programm in dieser Größenordnung hatten wir vorher nicht. Wir haben dies zum Anlass genommen, leistungsfähige Kooperationen digital zu erweitern und so einen Mehrwert für die Teilnehmenden der Volkshochschulen in Schleswig-Holstein zu bieten.“

 

Die nächsten Veranstaltungen der Verbraucherzentrale auf vhstohuus.de sind:

Do., 27.08.2020, 10 Uhr: Energiewende aktiv mitgestalten

Mi., 30.09.2020, 18 Uhr: E-Mobilität – Tanken vom eigenen Dach

Mo., 26.10.2020, 10 Uhr: Blockchain bietet mehr als Geld und Zinsen – Praxisbeispiele

aus der Energiewende

Mo., 02.11.2020, 10 Uhr: Smart Meter Rollout: Das müssen Sie beachten!

Mi., 18.11.2020, 10 Uhr: Nah- und Fernwärme – Eine Alternative zur eigenen Heizung?

Mi., 16.12.2020, 18 Uhr: Heizen & Klimaschutz – wie teuer wird es für mich?

 

Übersicht aller Angebote: vhstohuus.de

 

Der Landesverband der Volkshochschulen Schleswig-Holsteins e. V. ist der Verband der rund 160 schleswig-holsteinischen Volkshochschulen, Heimvolkshochschulen und Bildungsstätten. Der Landesverband mit Sitz in Kiel vertritt seine Mitglieder in politischen Fragen auf Landes- und Bundesebene. Gegründet wurde der Verband 1949.

 

 

Foto zur Meldung: Veranstaltungen der Verbraucherzentrale im Online-Programm der Volkshochschulen
Foto: VHS Landesverband SH

Verschwindet Schmalensees öffentliches Telefon?

(19. 08. 2020)

Schmalensee hat noch ein öffentliches Telefon? Die Frage mag sich mancher stellen, doch sie ist mit „Ja“ zu beantworten. Noch.

 

Da, wo früher eine typische gelbe Telefonzelle stand, am Buswartehäuschen neben der Dorfeiche, hängt versteckt ein öffentlicher Fernsprecher. Deutlich verwittert und sehr wahrscheinlich nicht oft genutzt.

 

In die Segeberger Zeitung hat es „unser“ Telefon am 15. August geschafft – als Symbolbild. Die SZ berichtete vom geplanten Abbau vieler sogenannter Basistelefone durch die Telekom, auch im Kreis Segeberg und zunächst im Amt Trave-Land.

 

Bürgermeister Sönke Siebke hat zwar noch keine Nachricht darüber, dass auch in Schmalensee das öffentliche Telefon verschwinden soll, doch das scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Schon im März 2018 ließ die Telekom im eigenen Nachrichtenportal wissen, dass die Tage der Telefonzellen vielerorts gezählt sind – wegen der Mobiltelefone.

 

Statistisch, so die Telekom, hat jede/r Deutsche im Durchschnitt mindestens ein Handy und 1,4 Sim-Karten. Das macht die öffentlichen Fernsprecher als Bestandteil der sogenannten Grundversorgung zunehmend überflüssig. Die Bevölkerung sei eher auf der Suche nach einer Steckdose zum Aufladen des Akkus als nach einem Telefon, heißt es sinngemäß. WLAN-Hotspots spielen heute zudem die wichtigere Rolle.

 

Für die Telekom ist der Rückbau der Telefonzellen und -stelen auch eine Frage von Kostenabbau: Strom, Standortmiete und Wartung, insbesondere die Beseitigung von Vandalismus-Schäden – diese Ausgaben möchte sich das Unternehmen gern sparen.

 

Den Ausschlag darüber, wo Telefonzellen erhalten bleiben, gibt auch der Kunde selbst: Ein monatlicher Umsatz von mindestens 50 Euro sei ausschlaggebend. Andernfalls werde die Telekom der jeweiligen Kommune am jeweiligen Standort den Abbau vorschlagen. Stimmen Gemeinde und Bundesnetzagentur zu, erfolgt der Abbau.

 

Foto zur Meldung: Verschwindet Schmalensees öffentliches Telefon?
Foto: Öffentlicher Fernsprecher Schmalensee

Aufruf zur Blutspende – auch im Hochsommer

(19. 08. 2020)

Mitteilung des Blutspendedienstes Nord-Ost im Deutschen Roten Kreuz vom 12.08.2020:

 

Hitze und Blutspenden schließen sich nicht aus: DRK-Blutspendedienst Nord-Ost gibt Tipps zum Blutspenden bei heißem Wetter, denn Patienten sind dringend auf Bluttransfusionen angewiesen Blutspenden sind auch bei hohen Temperaturen gut verträglich, wenn einige Regeln beachtet werden.

 

Der Hochsommer ist längst in Schleswig-Holstein und Hamburg angekommen. Konstant hohe Temperaturen von über 30 Grad zeigen inzwischen Auswirkungen auf die Bereitschaft zum Blutspenden. Doch die Patientenversorgung mit lebensrettenden Blutpräparaten in den Kliniken muss weiterhin lückenlos sichergestellt werden. Denn Blutpräparate sind nur kurz haltbar (je nach Präparat vier Tage bis zu sechs Wochen). Anhaltende Hitze schließt jedoch eine lebensrettende Blutspende nicht aus, wenn einige Regeln beachtet werden.

 

Tipps zum Blutspenden bei Hitze

Die tägliche Trinkmenge sollte auf rund drei Liter erhöht, längere Aufenthalte und körperliche Anstrengungen in der Sonne nach Möglichkeit vermieden werden. Bewegungen in warmer Umgebung bedeuten eine Doppelbelastung des Kreislaufs. Erste Hinweise für einen Hitzenotfall können beispielsweise Kopfschmerzen oder Schwindel sein. Hier helfen gekühlte, elektrolythaltige Getränke wie zum Beispiel Apfelsaftschorle.

 

Spendenwillige werden gebeten, sich kurzfristig im Internet unter https://terminreservierung.blutspende-nordost.de/ oder über die kostenfreie Hotline 0800 11 949 11 zu informieren und eine Terminreservierung für die Blutspende an ihrem Wunschterminort zu buchen. Dies dient der Einhaltung aller aktuell geltenden Hygiene- und Abstandsregeln.

 

Hintergrund: Die Bestände der teilweise lediglich vier Tage haltbaren Blutprodukte sind bereits durch die ferienbedingte Abwesenheit und Beschränkungen durch die Corona-Pandemie minimiert. Gerade bei den Präparaten der Blutgruppen 0 Rhesus negativ und 0 Rhesus positiv, sowie A Rhesus negativ und B Rhesus negativ ist die Versorgung nur noch für maximal einen Tag sichergestellt. Regulär kann eine Bevorratung von drei bis fünf Tagen gewährleistet werden.

 

Mit Sicherheit Blut spenden

Um ein Ansteckungsrisiko mit dem neuartigen Coronavirus auf Blutspendeterminen so gering wie möglich zu halten, hat der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost zahlreiche Schutzmaßnahmen auf seinen Spendeterminen eingeführt. Aktuell bestehen die Maßnahmen in Zugangskontrolle, Kurzanamnese, Messung der Körpertemperatur vor Betreten der Spenderäumlichkeiten, sowie Handdesinfektion und dem Tragen von Mund-Nasenschutz. Darüber hinaus wird auf größtmögliche Vereinzelung durch Abstände vor Betreten des Spendeortes und im gesamten Ablauf der Blutspende geachtet. Alle Spender erhalten eine Mundnasenschutzmaske ausgehändigt. Nach der Blutspende werden Lunchpakete an die Spenderinnen und Spender verteilt.

 

Wer darf Blut spenden?

Blutspender müssen mindestens 18 Jahre alt und gesund sein. Spendenwillige mit Symptomen werden nicht zur Blutspende zugelassen und gebeten nicht auf Terminen zu erscheinen. Bei der ersten Spende sollte ein Alter von 65 nicht überschritten werden. Bis zum 73. Geburtstag ist derzeit eine Blutspende möglich, vorausgesetzt der Gesundheitszustand lässt dies zu. Bei einer ärztlichen Voruntersuchung wird die Eignung zur Blutspende jeweils tagesaktuell geprüft. Bis zu sechs Mal innerhalb eines Jahres dürfen gesunde Männer spenden, Frauen bis zu vier Mal innerhalb von 12 Monaten. Zwischen zwei Spenden liegen mindestens acht Wochen. Bitte zur Blutspende den Personalausweis mitbringen!

 

Warum ist Blutspenden beim DRK so wichtig?

Blutspender sind „Lebensretter“, etwa 112 Millionen Blutspenden werden weltweit pro Jahr benötigt. Mit einer Blutspende kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten geholfen werden.

In der Bundesrepublik Deutschland werden über das Jahr gesehen durch die Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes ca. 3 Millionen Vollblutspenden für die Versorgung der Kliniken in Deutschland bereitgestellt. Das Deutsche Rote Kreuz sichert auf diese Weise ca. 75 Prozent der notwendigen Blutversorgung in der Bundesrepublik Deutschland, nach strengen ethischen Normen – freiwillig, gemeinnützig und unentgeltlich, rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr.

 

Foto: DRK-Blutspendedienst Nord-Ost

 

 

Foto zur Meldung: Aufruf zur Blutspende – auch im Hochsommer
Foto: Blutspende auch im Sommer dringend erbeten - Foto DRK-Blutspendedienst Nord-Ost

Dreist: Unbekannte klauen Rosen aus Blumenkübel

(18. 08. 2020)

Drei Betonringe sind im Grasweg, Ecke Stockseer Straße positioniert worden, um Fahrzeugführer zu zwingen, die Kurve auszufahren und nicht über eine Grünfläche abzukürzen.

 

Wie eigentlich überall im Ort blieb es nach dem Aufstellen nicht dabei: Die Betonringe wurden zu Blumenkübeln. Weil sie sich sehr für die vor ihrem Haus eingesetzt hatte, kümmert sich Heidi Sienknecht um das Trio an besagter Ecke.

 

Doch zurzeit herrscht Frust: Mit einem Foto von einem leeren Kübel dokumentierte sie am 14. August: „... hier standen mal Rosen. Blumendiebe sind in Schmalensee unterwegs.“ Man verliere glatt die Lust, noch etwas für die Allgemeinheit zu tun, machte sie sich Luft.

 

Verständlich, denn auch wenn die Rosen im öffentlichen Raum standen: Das war frech.

 

Doch die Wut wurde rasch von Zuversicht verdrängt: „Wir werden noch einen Versuch starten und neu pflanzen“, ließ Heidi Sienknecht wissen. Und mittlerweile sind alle drei Betonringe wieder bepflanzt.

 

Vielen Dank dafür! Und den Blumendieben sei an dieser Stelle ein herzliches „Schämt Euch!“ gesagt.

 

Foto zur Meldung: Dreist: Unbekannte klauen Rosen aus Blumenkübel
Foto: Geplünderter Kübel am 14. August - Rosen geklaut

August-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2

(15. 08. 2020)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen liefern uns oft Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten zugleich Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung. 
Weil seit Mitte März das neuartige Coronavirus das gesellschaftliche Leben beeinträchtigt und wir sehr wahrscheinlich noch einige Zeit mit Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens belegt sind, gibt es für die treue Leserschaft im Monat August die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr in dieser schweren Zeit ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der zweite Teil.

 

Schmalenseer im Krieg verwundet: Als Teilnehmer am Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 wird am 18. August 1870, vor 150 Jahren, im Gefecht bei Bois de la Cusse der Schmalenseer Nikolaus Heinrich Stegelmann, Musketier im Schleswig-Holsteinischen Infanterieregiment Nr. 84, verwundet. Kenntnis darüber gibt es, weil das Segeberger Kreis- und Wochenblatt damals regelmäßig die sogenannten Verlustlisten auszugsweise druckte. Jahrzehnte später, im „Großen Krieg“, dem Ersten Weltkrieg, begann man zunächst auch, in den Tageszeitungen Verlustlisten zu veröffentlichen – nahm aber angesichts der immer großer werden Verluste recht bald davon Abstand. 

 

Ein Schlag – 15 Mark oder drei Tage Gefängnis: Am 23. August 1900, vor 120 Jahren, wird vor dem Segeberger Schöffengericht der Dienstknecht Johannes G. aus Bornhöved, geboren 1875 in Gönnebek, wegen Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 15 Mark oder drei Tagen Gefängnis verurteilt. G. hatte in der Nacht vom 10. auf den 11. Juni 1899 den Bäckergesellen Bollmann auf der Chaussee zwischen Bornhöved und Schmalensee ohne Veranlassung zu Boden geschlagen. 

 

65 Jahre Meiereigenossenschaft Schmalensee: Unter der Leitung des Meiereiverwalters Alfred Timm kann die Genossenschaft laut Bericht der Segeberger Zeitung vom 26. August 1950, vor 70 Jahren, auf eine erfolgreiche Geschichte zurückblicken. Einen Höhepunkt hat sie im Jubiläumsjahr vorzuweisen, den DLG-Siegerpreis von Frankfurt/M. Von 370 Milchkühen werden jährlich gut 1,4 Millionen Liter Milch in das stattliche Meiereigebäude an der Bundesstraße geliefert.

 

Kleinwüchsige begeistern Groß und Klein: Eine besondere Attraktion ist am 27. August 1925, vor 95 Jahren, in Bornhöved im „Stadt Kiel“ zu sehen: Scheuers Liliputaner-Truppe unternimmt gerade eine Auftrittsreise durch das Kreisgebiet und gastiert beim Gastwirt Pries. Die 20 Personen bieten Lustspiele, Operetten, Märchenspiele und andere Einlagen; es gibt Vorstellungen am Nachmittag – zum Beispiel „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ – und     abends solche nur für Erwachsene. 

 

50 Jahre auf demselben Hof: Der 84-jährige Landarbeiter Willi Wulf ist am 27. August 1975, vor 40 Jahren, seit 50 Jahren auf demselben Hof tätig. Dafür überreicht ihm Landrat Graf Schwerin von Krosigk im Auftrage des Ministerpräsidenten die Landesmedaille für treue Arbeit. „Willi Wulf nahm nach seiner Heirat im Jahr 1924 seine Arbeit auf dem Hof von Ernst Stegelmann auf. Nach dem Krieg arbeitete er bis 1954 unter Erich Stegelmann und wurde wegen eines Unfalls frühzeitig Rentner. Doch bis heute hilft Wulf weiter tatkräftig mit, nun bei Jürgen Stegelmann, der 1962 den Hof übernahm“, schreibt die Segeberger Zeitung.

 

15-Jährige belästigt: An der Bundesstraße 430 zwischen Schmalensee und Bornhöved wird am 27. August 1990, vor 30 Jahren, ein 15-jähriges Mädchen von einem Exhibitionisten belästigt. Der etwa 30-jährige Sportwagenfahrer überholt das mit dem Fahrrad fahrende Mädchen und biegt in eine Feldeinfahrt ein. Als sie an der Stelle vorüber fährt, liegt der Mann im Gras und zeigt sich ihr laut Segeberger Zeitung „in Scham verletzender Weise“.

 

Zwei große Schmalenseer gewählt: Im August 1920, vor 100 Jahren, werden zwei in ihrer Zeit weithin bekannte Schmalenseer in bedeutende Ämter gewählt. Am 30. August entsendet der Segeberger Kreistag den Abgeordneten Heinrich Christian Saggau, der auch Amtsvorsteher in Bornhöved ist, für weitere sechs Jahre in die Landwirtschaftskammer der Provinz Schleswig-Holstein. Zwei Tage zuvor wird Willy Siebke, Urgroßvater des heutigen Bürgermeisters Sönke Siebke, zum Schriftführer im Aufsichtsrat der „Kreis Segeberger Bauern-Genossenschaft für Einkauf und Verwertung eBmuH“ gewählt. Die Wahl erfolgt in der ersten ordentlichen Generalversammlung des Schleswig-Holsteinischen Bauernvereins, Kreisgruppe Segeberg. 

 

Tagesausflug bleibt in Erinnerung: Schmalensees einklassige Schule unternimmt laut Bericht des Segeberger Kreis- und Tageblatts vom 31. August 1935, vor 85 Jahren, einen Tagesausflug nach Hamburg. 27 Kinder und über 40 Erwachsene machen sich mit zwei Autobussen auf den Weg in die Großstadt. Besucht werden das große Gemüsehaus, das Chile- und das Ballinhaus sowie der Hauptbahnhof. Dann geht es auf den Michel, auf eine Hafenrundfahrt und nachmittags in Hagenecks Tierpark. Im Nachlass von Walter Behrend fand sich ein Foto von dieser Ausfahrt, die ein wahrer Höhepunkt im noch jungen Leben der Schülerinnen und Schüler gewesen sein muss. 

Foto zur Meldung: August-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2
Foto: Ausflug nach Hamburg 1935 - Foto aus dem Nachlass von Walter Behrend

Weg frei für die Zimmerei – Beschlüsse der Gemeindevertretung vom 13. August

(14. 08. 2020)

Zwei Parteien sind einem Ziel einen großen Schritt näher gekommen nach der Sitzung der Gemeindevertretung: Die Zimmerei Hippe, die ihren Firmensitz in den Grasweg verlegen möchte, und die Gemeinde Schmalensee, die dort gern Gewerbe ansiedeln möchte.

 

Die Gemeindevertretung fasste am 13. August 2020 die entsprechenden Entwurfs- und Auslegungsbeschlüsse für die 7. Änderung des Flächennutzungsplans und den Bebauungsplan Nr. 7 der Gemeinde. Weil für letzteren das Verfahren umgestellt worden ist von einem vorhabenbezogenen B-Plan in eine Angebotsplanung, konnte zunächst auf die Verhandlungen über einen Durchführungsvertrag verzichtet werden.

 

Zusammenfassung: Die Zimmerei Hippe hat im Grasweg bereits ein Grundstück erworben und möchte dort den Betrieb ansiedeln und zugleich vergrößern. Gemeinsam mit der Gemeinde Schmalensee wird der Grasweg erschlossen werden. Damit wird die Voraussetzung für weitere Ansiedlungen geschaffen. Für die Versiegelung der Fläche wird ein Ausgleich fällig. Zum Teil unmittelbar am Firmengelände, das von Gehölzen und Bienenweide umgeben sein wird (laut Kreisplanerin ein absolutes Novum), teils über ein Ökokonto.

 

Übrigens: Die Änderung des Flächennutzungsplans bedeutet zugleich das Ende der seit Jahrzehnten in diesem eingetragenen Trasse für eine mögliche Ortsumgehung. Die ist eigentlich schon länger nicht mehr realisierbar und spielt auch im Bundesverkehrswegeplan keine Rolle mehr. In Schmalensee war sie aber lange Zeit eines der Maßgeblichen Themen, sorgte sogar für die kurze Existenz eines „Fördervereins Umgehungsstraße Schmalensee“.

 

Kein Thema: Windenergie

 

Abgesetzt von der Tagesordnung wurde der Abschluss einer städtebaulichen Vereinbarung zur Windenergienutzung in der Gemeinde Schmalensee. Den im Bereich südlich der Damsdorfer Straße involvierten Investoren war es nicht gelungen, zeitgerecht ein abgestimmtes Konzept vorzulegen.

 

Dämpfer in Sachen Baugebiet

 

Bekanntlich möchte die Gemeinde Schmalensee nördlich der Belauer Straße und westlich der Orstdurchfahrt ein Baugebiet erschließen. Die Gespräche mit den Landeigentümern seien zuletzt auf einem guten Weg gewesen, berichtete Bürgermeister Sönke Siebke. Nun machen Bohruntersuchungen an auf der Fläche vorhandenen Siloplatten Kopfschmerzen, da langkettige Kohlenwasserstoffe festgestellt wurden. Genauere Untersuchungen müssten ergeben, ob das Material nach Abbruch verbaut oder gesondert deponiert werden könne. Letzteres wäre teuer und hätte Einfluss auf die Realisierung des Projekts.

 

Allerdings: In Zusammenhang mit der Zimmerei-Ansiedlung wurde die Gemeindevertretung mit einer Isoplethendarstellung konfrontiert – einer Darstellung der Geruchsemissionen, die von landwirtschaftlichen Betrieben und Einrichtungen ausgehen. Diese hätten gravierende Auswirkungen auf die Realisierbarkeit des Vorhabens. Ehe die Gemeinde weiter in dem Bereich plant, will sie eine detaillierte Darstellung der Geruchsemissionen für den Bereich einholen, die nicht den aktuellen Zustand abbildet, sondern den Abbruch der Siloplatten simuliert.

 

Zusammenfassung: Über der Ausweisung eines Neubaugebietes am derzeit angestrebten Ort schwebt ein sehr großes Fragezeichen.

 

Badestelle – Sicher aber auch stark frequentiert

 

Die gute Nachricht: Der Badebetrieb an der Schmalenseer Badestelle kann in der aktuellen Form beibehalten werden. Der Badestellenerlass des Landes und eine Begehung am 25. Juni 2020 ergaben, dass nur marginale Maßnahmen zu ergreifen sind, die Badestelle sicherer zu machen: Durch Beschilderung muss deutlich gemacht werden, dass es keine Badeaufsicht gibt und dass das Springen vom Steg verboten und vor allem gefährlich ist, da die Wassertiefe nicht ausreicht. Am Steg ist ein Handlauf im vorderen Bereich nötig, weil dort eine Stufe ist.

 

Die letzten heißen Tage zeigen, dass Schmalensees Badestelle (wie viele andere auch) offenbar verstärkt Ausflugsziel von Städtern geworden ist, die den überfüllten Ostseestränden ausweichen. Leider würden insbesondere Besucher aus Neumünster dadurch auffallen, dass sie Privateigentum und Verkehrszeichen dreist ignorieren und ihre Pkw entweder auf Privatgrund parken – oder gleich bis zur Badestelle fahren. Das wurde in der Einwohnerfragezeit geschildert. Die Zahl der zurückgelassenen Einweg-Grills hält sich noch in Grenzen.

 

 

Foto zur Meldung: Weg frei für die Zimmerei – Beschlüsse der Gemeindevertretung vom 13. August
Foto: Weg frei für die Zimmerei – Beschlüsse der Gemeindevertretung vom 13. August

Unterstützung bei der Existenzgründung

(13. 08. 2020)

Angehende Gründer, die sich aus der Arbeitslosigkeit heraus selbstständig machen wollen, erhalten durch das Projekt „Startbahn Existenzgründung“ der Wirtschaftsakademie umfangreiche Unterstützung für ihr Vorhaben.

 

Am 24. August informiert die Wirtschaftsakademie um 13 Uhr in der Marienstraße 37 in Bad Segeberg über dieses Projekt.

 

In der rund vierstündigen Veranstaltung erfahren Gründungsinteressierte, wie eine nachhaltige Existenzgründung vorbereitet werden sollte.

 

Die Teilnahme ist für Arbeitslose dank Förderung aus dem Landesprogramm Arbeit mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) kostenfrei.

 

Weitere Informationen und Anmeldung bei Ulrike Pieper von der Wirtschaftsakademie unter Tel. (0 43 21) 40 77 – 61 sowie per E-Mail an .

 

Quelle: Mitteilung der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein GmbH vom 07.08.2020

 

Foto zur Meldung: Unterstützung bei der Existenzgründung
Foto: Wirtschaftsakademie SH

Immer etwas zu entdecken in der Schmalenseer Feldmark

(12. 08. 2020)

Der regelmäßige Wanderer auf unseren Feld- und Wirtschaftswegen wird zustimmen: In der Schmalenseer Feldmark gibt es immer wieder Neues zu entdecken.

 

Denn allein schon die Jahreszeiten sorgen für regen Wandel an Flora und Fauna. Die Landwirtschaft, die unsere Gemarkung prägt, tut das ihre in der Fruchtfolge und Beweidung auf Äckern und Wiesen.

 

Und dann ist da der Mensch im Allgemeinen, der überall seine Spuren hinterlässt. Ob abgelegte Findlinge am Feldrand oder ein verlorener Badeschlappen, den eine andere Person wiederum auf den Pfahl vom Weidezaun gesteckt hat.

 

Bäume haben viel zu „erzählen“, insbesondere, wenn sie Harz absondern oder Pilze sie befallen haben. Die Symbiose von Pflaumenbaum und Brombeere, beobachtet in einem Knick am Höllenhorst-Weg, bietet auch ein schönes Motiv.

 

In diesem und auch anderen Wegen ist zurzeit gut zu beobachten, wie sich die Knicks mit viel Grün zurückbilden, nachdem man sie „auf den Stock“ gesetzt hat.

 

Bleiben die Windkraftanlagen, die markant aus der Landschaft herausragen. Man muss sie nicht mögen – eine gewisse Faszination üben solche Bauwerke aber schon aus und sie geben immer wieder Anlass, fotografiert zu werden. Zum Beispiel, weil sie inmitten einer sich stetig wandelnden Natur eine gewisse Beständigkeit ausstrahlen – ihre Form und Farbe ändern sich nicht.

 

Foto zur Meldung: Immer etwas zu entdecken in der Schmalenseer Feldmark
Foto: Was gibt es Neues in der Schmalenseer Feldmark

Sitzung der Gemeindevertretung am 13. August beginnt mit Information der Öffentlichkeit

(11. 08. 2020)

In den letzten Wochen haben die Fachausschüsse die Vorarbeit geleistet, nun tritt am Donnerstag, 13. August die Gemeindevertretung zusammen. Das Stichwort „Bauen“ dominiert die Tagesordnung, in die um 19.30 Uhr eingestiegen werden soll.

 

Bereits um 19 Uhr jedoch herrscht Betrieb im Gemeindesaal, denn es gilt, die sogenannte frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung an einem aktuellen Bauvorhaben sicherzustellen. Es geht um eine am Grasweg gelegene Teilfläche des Flurstücks 26/1 der Flur 4 der Gemarkung Schmalensee: Auf dieser möchte die Zimmerei Hippe ihren Betrieb ansiedeln. Die Öffentlichkeit soll über das Vorhaben und die damit verbundenen Änderungen des Flächennutzungs- und des Bebauungsplans der Gemeinde informiert werden.

 

Gewerbeansiedlung im Grasweg

 

Beide Positionen werden auch im weiteren Verlauf der Sitzung der Gemeindevertretung behandelt. Die 7. Änderung des Flächennutzungsplans erfordert einen Entwurfs- und Auslegungsbeschluss; der Bebauungsplan Nr. 7 ebenso. Hier bedarf es außerdem einer Änderung des Planungsverfahrens, um Vorbehalte der Landesplanung auszuräumen. Die Gemeinde Schmalensee beabsichtigt, mit dem Bauherren einen Durchführungsvertrag abzuschließen – dieser Punkt soll unter Ausschluss der Öffentlichkeit behandelt werden. Unter anderem wird es dabei um Erschließungskosten gehen. Aus den bisherigen Verhandlungen der Gremien kann man absehen, dass um das bereits erworbene Grundstück in Zukunft weitere Bebauung entstehen könnte. Ein echtes Zukunftsprojekt.

 

Neubaugebiet: Noch Unklarheiten

 

Wie es mit dem gewünschten Neubaugebiet weitergehen kann, ist derzeit offen. Bis zur Sitzung werden noch Ergebnisse von Bodenuntersuchungen erwartet, die Aufschluss darüber geben sollen, ob auf Flächen oberhalb der Belauer Straße im Winkel zur Dorfstraße ein Baugebiet entstehen kann. Bürgermeister Sönke Siebke ist im steten Austausch mit den zuständigen Büros, Verwaltungen und Landeigentümern.

 

Windkraft: Weitere Anlagen sollen gebaut werden

 

Bauen wollen auch die Windmüller. Das Land hatte zur großen Überraschung der Gemeinde eine weitere Fläche südlich der Damsdorfer Straße ausgewiesen, auf der zwei Investoren Interessen haben. Zuzüglich einer möglichen dritten Windkraftanlage dort, wo schon zwei auf Damsdorfer Land stehen, könnte sich das Landschaftsbild in absehbarer Zukunft deutlich verändern, von bis zu sieben Anlagen war in der Presse die Rede. Da es sich um eine privilegierte Nutzung handelt, gilt es nun für die Gemeindevertretung, im Rahmen einer städtebaulichen Vereinbarung Einfluss zu nehmen und die wenigen möglichen Vorteile für die Gemeinde zu sichern. Der Ausschuss von Sönke Stahl ist hier in erster Linie befasst.

 

Finanzen: Nur wenig Positives

 

Ohne dem Finanzausschussvorsitzenden Dirk Griese zu weit vorgreifen zu wollen: Aus der vorbereitenden Sitzung gibt es nicht viele gute Zahlen zu berichten. Zwar sieht die Tagesordnung der GV einen Bericht über im Jahr 2019 geflossene Zuwendungen vor – es ist aber eine Formalität, es hat keine gegeben. Der Jahresabschluss 2018 fällt negativ aus, begründet durch die Gewerbesteuer. Hier waren die Erstattungen höher als die Erträge. Immerhin konnte Dirk Griese im Finanzausschuss für 2020 einen bislang positiven Bericht geben – jedoch mögliche Folgen der Corona-Pandemie noch nicht berücksichtigt.

 

Sommerthema Badestelle

 

Bleibt laut Tagesordnung (Stand 11. August) die Badestellensicherheit. Wie zu beobachten, lockt die aktuelle Hitze viele Menschen an den See, die nach Abkühlung lechzen. Nach Erlass eines Landesgesetzes und Begehung steht fest: Die Badestellensicherheit ist im aktuellen Zustand insoweit gegeben, dass die Badestelle nicht, wie im Vorjahr, gesperrt werden muss. Dringend sei darauf hingewiesen, dass nicht vom Steg gesprungen werden soll, weil das Wasser nicht tief genug ist an dieser Stell. Und angesichts der Hitze wird es zunächst auch nicht gerade tiefer werden.

 

 

 

 

 

Foto zur Meldung: Sitzung der Gemeindevertretung am 13. August beginnt mit Information der Öffentlichkeit
Foto: Sitzung der Gemeindevertretung am 13. August beginnt mit Information der Öffentlichkeit

Wo es Gelbe Säcke und den Blickpunkt gibt

(10. 08. 2020)

In letzter Zeit wird eine Frage immer häufiger gestellt: „Hast Du diese Woche den Blickpunkt bekommen?“. Das amtliche Mitteilungsblatt wird zwar seit geraumer Zeit früher gedruckt und liegt entsprechend früh vor – zur Verteilung durch die Deutsche Post kommt es aber leider sehr unregelmäßig und mitunter erhält man es auch schon mal gar nicht.

 

Ein Missstand, über den auf Amtsebene sicher nachzudenken ist, denn die Gemeinden bestreiten einen nicht unerheblichen Teil der Herstellungskosten des kostenlos in alle Haushalte verteilten Blickpunkt – damit ihre Mitteilungen und die der örtlichen Vereine und Organisationen darin abgedruckt werden. Der in Wankendorf ansässige khm-Verlag, der den Blickpunkt produziert, generiert außerdem Einnahmen aus der Werbung.

 

Online steht der „Blickpunkt Bornhöved“ schon deutlich früher zur Verfügung, als es das Erscheinungsdatum ausweist: Die Ausgabe 13. August 2020 etwa wurde am Sonntag auf dieser Gemeindehomepage in der Rubrik „Aktuelles“ bereitgestellt.

 

In dieser ist nun nachzulesen, dass gedruckte Ausgaben zu den Öffnungszeiten der Amtsverwaltung im Bürgerhaus Trappenkamp (Am Markt 3) erhältlich sind. Zu erreichen durch den Nebeneingang bei den Postfächern.

 

Mangelware Gelbe Säcke

 

Das gilt auch für gelbe Wertstoffsäcke. Diese sind in Supermärkten – sofern sie dort überhaupt verteilt werden – rasch vergriffen. Auch hier gilt: Nebeneingang Bürgerhaus Trappenkamp, bei den Postfächern.

 

Blumenladen als Ausgabestelle

 

Überdies ist in Bornhöved der Blumenladen Hahne (Am Alten Markt 12) zur „Ausgabestelle“ geworden. Wie im Blickpunkt mitgeteilt wird, sind dort gedruckte Blickpunktausgaben und Wertstoffsäcke zu den Öffnungszeiten zu bekommen.

 

Blumen Hahne ist montags ganztags geschlossen und auch am Mittwochnachmittag nicht geöffnet.

 

Quelle: Blickpunkt 33-2020 vom 13.08.2020

 

Foto zur Meldung: Wo es Gelbe Säcke und den Blickpunkt gibt
Foto: Amtsverwaltung

Coronavirus: Schulstart und Schnupfenschema

(10. 08. 2020)

Heute beginnt in Schleswig-Holstein wieder der Schulunterricht. Noch nicht für die Erstklässler und auch nicht überall für die Schülerinnen und Schüler, die von der Grund- auf eine weiterführende Schule wechseln, aber generell ist dieser Montag ein ganz besonderer.

 

Präsenzpflicht für Lehrekräfte

 

Auch angesichts der Corona-Pandemie. Denn die sorgt auch für mächtig Zoff zwischen Bildungsministerin Karien Prien von der CDU und zahlreichen Lehrkräften, die gegen den Präsenzunterricht gerichtlich vorgehen. Denn 1.600 Lehrerinnen und Lehrer sollen Atteste vorgelegt und auf Zugehörigkeit zur Risikogruppe hingewiesen haben – 30 seien vom Unterricht befreit worden, heißt es in mehreren Presseberichten.

 

Maskenpflicht in der Schule

 

Für Debatten sorgte auch bis ins Wochenende die Frage nach der Maskenpflicht. Das Bildungsministerium hat nur eine Empfehlung ausgesprochen – ab Klassenstufe 7 ist das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung in den ersten beiden Schulwochen im Klassenraum empfohlen. Eine Kann-Bestimmung – die Umsetzung liegt bei den Schulen. Und die regeln das für sich, lassen die Eltern wissen, wann die Kinder wo Maske zu tragen haben.

 

In Schulbussen und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln müssen weiterhin Mund-Nase-Bedeckungen getragen werden, solange die allgemeine Maskenpflicht gilt. Auch die Abstandsregel gilt im öffentlichen Raum weiter.

 

Schulschließungen drohen

 

Beispiele, wie bei Erkennen eines Corona-Falls reagiert wird, gibt es bereits aus benachbarten Bundesländern, wo der Unterricht schon früher aufgenommen wurde: Schulschließung. Und auch in Schleswig-Holstein ist zu dieser Maßnahme gegriffen worden, ehe es überhaupt losging. In Rantrum bei Husum ist eine Lehrkraft mit dem Coronavirus infiziert, nahm aber an einer Lehrerkonferenz teil. Sie hatte Krankheitssymptome gezeigt, aber das Vorliegen eines Testergebnisses nicht abgewartet.

 

Schnupfenschema vorgelegt

 

Bildungsministerin Prien hat alle am Schulbetrieb Beteiligten dringend gebeten, zu Hause zu bleiben, wenn Krankheitssymptome vorliegen. Das steht auch im „Reaktionsplan“ der Landesregierung, zu dem es auch eine schematische Darstellung, eine Art Checkliste gibt – beide liegen dieser Meldung als Anlagen bei.

 

Anlagen: Reaktionsplan und Schnupfenschema der Landesregierung vom 7. August 2020

 

 

[Corona-Reaktionsplan SH]

[Schnupfenschema]

Foto zur Meldung: Coronavirus: Schulstart und Schnupfenschema
Foto: Coronavirus-Krise in Segeberg

Sommerkino in der Alten Schmiede Bornhöved am 14. August

(09. 08. 2020)

Die Erfahrungen des Corona-Lockdowns mit dem „social distancing“ greift das traditionelle Sommerkino des Fördervereins „Alte Schmiede Bornhöved“ auf. Fördervereinsmitglied Christiane Schlüter hat ein anspruchsvolles und kulinarisch prickelndes Programm zusammengestellt.

 

Letzte Station in der Saison 2020 ist am Freitag, 14. August, der Film „Bittersüße Schokolade“.

 

Der 1992 in Mexiko gedrehte Film zeigt leidenschaftlich und heißblütig familiäre Zwänge und leidenschaftliche Liebe. Vor dem Hintergrund der mexikanischen Revolution: die junge Tita und Pedro verlieben sich ineinander. Tita jedoch wird von ihrer Mutter bestimmt, ihr den Haushalt zu führen und sich im Alter um sie zu kümmern. Um ihr nahe zu sein, heiratet Pedro Titas Schwester und Tita beginnt, ihm ihre Liebe durch ihre Kochkunst auszudrücken.

 

Die Vorstellung beginnt um 19.30 Uhr in der Alten Schmiede, Kuhberg 13, 24619 Bornhöved. Der Eintritt ist frei. Wegen der Corona-Auflagen sind die Sitzplätze begrenzt.

 

Quelle: Mitteilung Förderverein Alte Schmiede Bornhöved

www.alte-schmiede-bornhoeved.de

[Aushang Sommerkino Alte Schmiede Bornhöved 2020]

Foto zur Meldung: Sommerkino in der Alten Schmiede Bornhöved am 14. August
Foto: Alte Schmiede Bornhöved

Neue App warnt Autofahrer vor Wildwechsel

(08. 08. 2020)

Alle zwei Minuten verursacht der Zusammenprall mit einem Wildtier auf Deutschlands Straßen einen Unfall. Somit stellen Wildunfälle eine der häufigsten Unfallursachen im Straßenverkehr dar. Mit den Daten der Jägerinnen und Jäger in Schleswig-Holstein, startet die Wildwarn-App WUIDI nun auch für Schleswig-Holstein.

 

Die Wildunfalldaten der letzten Jahre wurden vom Wildtier-Kataster Schleswig-Holstein (WTK SH) gesammelt, ausgewertet und über 500 Wildunfallschwerpunkte im Land ermittelt", berichtet Marcus Börner, Geschäftsführer des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V..

 

Das WTK SH ist ein Projekt des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein und der Universität Kiel. Seit Anfang August können Verkehrsteilnehmer kostenlos die WUIDI-App in Schleswig-Holstein nutzen.

 

Der digitale Wildwarner warnt Autofahrer bei der Fahrt durch Gefahrengebiete mit erhöhtem Wildwechsel, erstmals orts- und zeitabhängig. Die Warnung erfolgt entweder über eine App oder dank Bluetooth-Kopplung direkt über das Auto. Dank eines Hintergrundmodus ist keine Bedienung während der Fahrt notwendig und kann dadurch problemlos im Straßenverkehr eingesetzt werden.

 

Kommt es dennoch zu einem Wildunfall, erhält der Nutzer eine Schritt-für-Schritt-Anleitung und auf Basis der GPS-Lokalisierung die Kontaktdaten des zuständigen Ansprechpartners, der Polizeidienststelle oder des Jagdausübungsberechtigten.

 

Mit Partnern wie Behörden, Verbänden, der Polizei und Fahrschulen trägt die Initiative WUIDI somit zur Erhöhung der Sicherheit auf den Straßen bei und verhilft im Falle eines Wildunfalls zu einer effizienten Abwicklung des Vorgangs.

 

Quelle (auch Fotos): Landesjagdverband vom 30.07.2020

 

Foto zur Meldung: Neue App warnt Autofahrer vor Wildwechsel
Foto: Wildwarner-App Screenshot Android

Ausbildung im Handwerk – Fachkräfte sind gefragt

(07. 08. 2020)

Mitteilung der Kreishandwerkerschaft Mittelholstein mit Sitz in Bad Segeberg vom 27.07.2020:

 

Sapperlot! Das ist ja kaum zu fassen. Rund 33.500 Prüflinge haben trotz Corona in diesem

Jahr an den allgemeinbildenden Schulen im Lande einen Abschluss gemacht und trotzdem fehlen im Handwerk noch jede Menge Auszubildende.

 

Dabei hat doch gerade die Corona-Krise gezeigt, wo der Frosch die Locken hat! Behörden, Kaufhäuser, ganze Berufszweige wurden ins „Lock-Out“ geschickt, oder doch wenigstens ins „Home-Office“ oder in Kurzarbeit. Handwerker dagegen sind recht gut durch Corona gekommen.

 

Gewiss, Abstand halten wo möglich und die Einhaltung der Hygienevorschriften waren auch für das Handwerk selbstverständlich, aber gerade auf dem Bau ging es weiter. Auch der Reparatursektor war nicht betroffen, denn Wasserrohre, die undicht werden, oder elektrische Anlagen, die plötzlich nicht mehr funktionieren, müssen in Ordnung gebracht werden, egal, ob Corona oder nicht. Und, wer hat die tausende von Quadratmetern Acrylglas, die jetzt Läden und Büros bis hin zum Amtsgericht zieren, angebracht? Na klar, die Handwerker!

 

Dazu kommt noch, dass sich viele Pläne der Absolventen, nach der Schule ein Auslandsjahr einzulegen, durch Corona verflüchtigt haben und kein Mensch kann heute sagen, wie die Entwicklung in den USA, Afrika oder Australien in den nächsten Monaten voranschreitet.

 

Auch mit einem gesicherten Studium Beginn zum Wintersemester können nicht alle rechnen, da die Abstandsregeln wohl noch lange gelten werden. In Hörsälen, in die sonst 80 oder 100 Studenten passten, dürfen nur noch 25 hinein? Verzweifelt arbeiten viele Dozenten an Plänen, die dreiviertel Fernstudium zu Hause am Rechner beinhalten und nur wenige Präsenzveranstaltungen. Inwieweit das erfolgreich sein kann, mag jeder für sich selbst beurteilen.

 

Da bietet sich doch das Handwerk als Alternative geradezu an: Drei Jahre Ausbildung bis der Corona-Spuk vorbei ist, dabei schon ganz anständig verdienen und den Eltern nicht mehr auf der Tasche liegen, das wäre schon mal der erste Pluspunkt. Dann das breite Spektrum, das das Handwerk bietet: Holz oder Metall, Hoch- oder Tiefbau, Kfz-Elektronik oder Mechatronik, hochkomplexe Maschinen oder einfache Werkzeuge, hier ist für jeden etwas zu finden; rund 130 Berufe stehen zur Auswahl.

 

Und für den, der nach Höherem strebt, ist mit dem Gesellenbrief natürlich noch lange nicht Schluss, Meister, Techniker oder Ingenieur sind Ziele.

 

Und: Im Handwerk ist Emanzipation schon lange Wirklichkeit. Hier zählt nur, was Eine oder Einer kann, nicht, ob er Mann oder Frau ist. Und, da Körperkraft durch innovative Technik mehr, als ausgeglichen wird, ist das Märchen von den männertypischen Berufen schon lange Geschichte.

 

Kreishandwerksmeister Michael Kahl berichtet, dass die Auftragsbücher der Gewerke gut gefüllt sind und Fachkräfte nach wie vor gefragt! Da kann´s doch nur eins geben: Absolventen des Corona-Jahres, macht Euch schlau und nutzt die Beratungsangebote der Kreishandwerkerschaft Mittelholstein unter www.handwerk-mittelholstein.de/bildung.html.

 

Joint he Team!“

 

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Foto: Kreishandwerkerschaft Mittelholstein

Coronavirus: Weiterbewilligungsantrag auf ALG II wieder erforderlich

(06. 08. 2020)

Per Mitteilung vom 29.07.2020 informiert das Jobcenter Kreis Segeberg:

 

Sonderregelung endet bald:

Weiterbewilligungsantrag auf Arbeitslosengeld II wieder erforderlich

 

Der Gesetzgeber hat im Zuge der Corona-Pandemie ein Sozialschutzpaket beschlossen, das den Zugang zur Grundsicherung erleichtert. Eine dieser Sonderregelungen endet am 30. August 2020.

 

Weiterbewilligungsantrag wieder notwendig

 

Kunden mussten zu Beginn der Corona-Pandemie keinen Weiterbewilligungsantrag auf Arbeitslosengeld II stellen. Für Bewilligungszeiträume, die in der Zeit vom 31. März 2020 bis einschließlich 30. August 2020 enden, wurden bzw. werden die Leistungen automatisch weiter bewilligt. Diese Regelung läuft zum 30. August 2020 aus.

 

Jobcenter verschicken deshalb ab dem 20. Juli 2020 Schreiben mit Weiterbewilligungsanträgen an alle Kunden, deren Arbeitslosengeld II nach dem 30. August 2020 endet. Diese Weiterbewilligungsanträge müssen rechtzeitig und vollständig ausgefüllt in den Jobcentern eingehen, bevor das Arbeitslosengeld II ausläuft. Eine Verlängerung ohne erneute Antragstellung ist nicht mehr möglich. Die Antragsunterlagen können auch online übermittelt werden.

 

Sonderregelungen zur Vermögensprüfung und Übernahme der Kosten der Unterkunft bis 30. September 2020 verlängert

 

Die Regelungen zur vereinfachten Vermögensprüfung und zur Übernahme der Kosten der Unterkunft gelten bis zum 30. September 2020. Bei einer vereinfachten Vermögensprüfung prüft das Jobcenter das Vermögen nur dann, wenn es „erheblich“ ist. „Erheblich“ ist ein Vermögen, wenn es 60.000 Euro sowie 30.000 Euro für jedes weitere Haushaltsmitglied übersteigt. Kosten der Unterkunft inklusive Heizung und Nebenkosten erkennen Jobcenter in der vollen Höhe an.

 

Für alle Neu- und Weiterbewilligungsanträge, die ab dem 1. Oktober 2020 gestellt werden, gelten die bisher bekannten Regeln der Grundsicherung: Die Jobcenter prüfen, ob Vermögen vorhanden ist und ob die Kosten der Unterkunft angemessen sind. Notwendige Nachweise fordern die Jobcenter bei den Kunden an.

 

 

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Foto: Jobcenter Kreis Segeberg

Coronavirus: Kreis Segeberg stellt Online-Meldeformular für Reiserückkehrer aus Risikogebieten ins Netz

(05. 08. 2020)

Nachdem die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen im Kreis Segeberg schon auf zwei gefallen war, verzeichnet der Infektionsschutz nun, da viele Segebergerinnen und Segeberger aus dem Urlaub zurück kommen, in kleinen Schritten wieder einen Anstieg.

 

Am 4. August hat der Kreis Segeberg deshalb bekannt gegeben, dass er ein neues Online-Meldeformular für Reiserückkehrer aus Risikogebieten auf seiner Internetseite eingerichtet hat.

 

Die Mitteilung des Kreises Segeberg im Wortlaut:

 

Reiserückkehrer*innen aus Risikogebieten müssen sich nach der Einreise in Deutschland auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort in Quarantäne aufhalten. Darüber hinaus müssen sie sich beim örtlichen Gesundheitsamt/Infektionsschutz melden.

 

Auf der Internetseite des Kreises Segeberg können Risikogebietsrückkehrer*innen ab sofort unkompliziert ein entsprechendes Formular ausfüllen, das dem Infektionsschutz direkt übermittelt wird.

 

Das Formular ist zu finden unter www.segeberg.de/reiserückkehrer – „Online-Anzeigebogen für Reiserückkehrer*innen“.

 

Nicht von der Quarantäneregelung betroffen sind Personen, die einen aktuellen

negativen Coronatest vorweisen können. Dabei handelt es sich um ein ärztliches

Zeugnis, wonach keine Anhaltspunkte für eine Infektion mit dem Coronavirus

vorliegen.

 

Das Zeugnis muss sich auf eine molekularbiologische Testung (PCR-Test) stützen, die zum Zeitpunkt der Einreise nicht älter als 48 Stunden ist. Der Negativ-Nachweis ist dem Infektionsschutz vorzulegen. Auch dafür kann das neue Online-Formular genutzt werden.

 

Reiserückkehrer*innen aus Risikogebieten, die sich nicht an die Vorgaben halten,

müssen mit Geldstrafen im bis zu vierstelligen Bereich rechnen.

 

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Foto: Coronavirus-Krise in Segeberg

Sommeraktion der Frühen Hilfen: Offene Spielgruppe in Bornhöved

(05. 08. 2020)

Eine offene Spielgruppe auf dem Spielplatz Moorblick hat Karen Leichsenring, Familien- Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin bei der Diakonie Altholstein, für den August ins Leben gerufen.

 

Jeden Donnerstag von 15 bis 16 Uhr sind Eltern mit ihren Kindern auf dem Spielplatz Moorblick willkommen. „Es soll ein Austausch und Kennenlernen sein. Bei Bedarf berate ich auch“, sagt Karen Leichsenring.

 

Das Angebot der Frühen Hilfen richtet sich an Schwangere und an Familien mit Kindern, die zwischen null und drei Jahre alt sind und wird durch Landesmittel finanziert.

 

Die Spielgruppe trifft sich bei gutem Wetter zum ersten Mal am Donnerstag, 6. August.

 

Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 04192/5010382 oder per E-Mail unter .

 

Quelle: Mitteilung der Diakonie Altholstein vom 31.07.2020

 

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Foto: Diakonie Altholstein

Vorschläge für die Bürgerrolle des Kreises Segeberg

(04. 08. 2020)

Seit dem Jahr 2004 werden Bürgerinnen und Bürger, die sich in besonderer Weise im Kreis Segeberg ehrenamtlich verdient gemacht haben, in die Bürgerrolle des Kreises Segeberg aufgenommen.

 

Damit werden vorrangig Personen geehrt, deren ehrenamtliches Engagement über die eigene Gemeinde hinausgeht und damit einen überörtlichen oder sogar kreisweiten Bezug hat.

 

Ausgezeichnet werden Menschen, die langjährig und vielfältig oder herausragend sich im Ehrenamt für die Gemeinschaft eingesetzt haben und die noch nicht von staatlicher Seite eine Auszeichnung (z.B. Bundesverdienstorden, Landesehrennadel, Freiherr-vom-Stein-Verdienstnadel) erhalten haben. Dagegen schließen verbandsinterne Ehrungen oder gemeindliche Auszeichnungen die Aufnahme in die Bürgerrolle nicht aus.

 

In diesem Jahr ist vorgesehen, die Aufnahme in die Bürgerrolle in der Kreistagssitzung am 24. September 2020 vorzunehmen. Über die Aufnahme befindet in nichtöffentlicher Sitzung eine Auswahlkommission, die sich aus Repräsentanten der Fraktionen und den im letzten Jahr Geehrten zusammensetzt.

 

Vorschläge für zu ehrende Personen können unter Angabe des Namens und der Adresse sowie einer Darstellung des besonderen ehrenamtlichen Engagements bis zum 10. August 2020 an den Kreis Segeberg, z. Hd. Frau Krüger, Hamburger Straße 30, 23795 Bad Segeberg oder gerichtet werden.

 

Quelle: Kreis Segeberg 31.07.2020

Anlage: Richtlinie Bürgerrolle Kreis Segeberg

 

[Bürgerrolle des Kreises Segeberg Richtlinie]

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Foto: Kreis-Logo Segeberg

Am 5. August Blut spenden in Trappenkamp

(03. 08. 2020)

Am Mittwoch, 5. Juli, findet in den Schulen der Gemeinde Trappenkamp im Zeitraum 15.30 bis 19.30 Uhr eine Blutspendenaktion des Deutschen Roten Kreuzes statt. Wichtig für alle, die diesen Termin wahrnehmen möchten: Es gibt eine Änderung beim Zugang zum Spendenort.

 

Wie Harald Hinz vom in Lütjensee beheimateten DRK-Blutspendedienst Nord-Ost mitgeteilt hat, können die Spenderäume nicht wie üblich von der Gablonzer Straße betreten werden. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden stattdessen gebeten, über den Schulhof von der Kurlandstraße aus zu den Spenderäumen zu kommen.

 

Blutspenden kann dabei helfen, fit und gesund zu bleiben - DRK bittet in der Corona-Pandemie weiter um Engagement als Spender

 

Ein besonderer Schwerpunkt bei der DRK-Blutspende liegt auf der Gesundheitskontrolle für Blutspender. Unter anderem wird das Blut jeder Spende auf das Vorhandensein bestimmter Krankheitserreger untersucht (Hepatitis A, B, C, E; HI-Virus; Parvovirus B 19; West-Nil-Virus, CM-Viren). Außerdem wird das Spenderblut auf Antikörper gegen die Erreger der Geschlechtskrankheit Syphilis, HIV-Antikörper, Hepatitis B-Antikörper und Hepatitis C-Antikörper getestet.

 

Wer drei Blutspenden innerhalb von zwölf Monaten leistet, erhält darüber hinaus den „Gesundheitscheck“, bei dem weitere Blutwerte mitgeteilt werden, die Aufschluss über mögliche Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sowie Störungen der Nierenfunktion geben können. Die allgemein empfohlenen, regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen bei Fachärzten sollten zusätzlich durchgeführt werden.

 

Wichtig zu wissen: Gemäß Mitteilung des Robert-Koch-Institutes ist eine Übertragung von SARS-CoV-2 durch Blut derzeit nicht anzunehmen, weil das Virus bei symptomlosen Personen im Blut nicht nachweisbar ist. Folglich werden Blutspenden derzeit auch nicht auf SARS-CoV-2 untersucht (Stand Juli 2020, Änderungen vorbehalten).

 

Wer fit und gesund ist und keinerlei Erkältungssymptome aufweist, kann Blutspenden. Dies gilt auch weiterhin während der Corona-Pandemie. Blutspender unterstützen mit ihrem Einsatz schwerkranke Patienten in der eigenen Region.

 

Um einen reibungslosen Ablauf unter Einhaltung aller aktuell geltenden Hygiene- und Abstandsregeln auf seinen Blutspendeterminen gewährleisten zu können, bittet der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost alle Spenderinnen und Spender darum, sich vorab einen Termin für die Blutspende am Wunschterminort zu reservieren. Dies kann über die Terminsuche auf der Website www.blutspende-nordost.de oder auch telefonisch über die kostenlose Hotline 0800 11 949 11 erfolgen. Dort erhält man auch weitere Informationen zum Thema Blutspende.

 

 

Foto zur Meldung: Am 5. August Blut spenden in Trappenkamp
Foto: DRK Blutspende

Kulturgenuss mit Abstand beim Kunstflecken in Neumünster

(03. 08. 2020)

Mitteilung der Stadt Neumünster vom 30. Juli:

 

Am heutigen 3. August beginnt der Vorverkauf für das Kulturfestival Kunstflecken. Vom 4. bis zum 20. September 2020 erwartet die Festivalbesucher/-innen ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Film, Bildender Kunst und interaktiven Angeboten für Groß und Klein – natürlich alles unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln.

 

In der Werkhalle, dem Depot des Museums Tuch + Technik, ist u. a. das vielfach preisgekrönte Folk-Duo Gudrun Walther und Jürgen Treyz zu erleben, bekannt durch Auftritte mit ihrer Band CARA. Mit Gitarre, Akkordeon, Geige und Gesang schlagen sie den Bogen von deutschsprachigen Volksliedern über die keltische Musiktradition bis hin zu Bluegrass-Songs. (Freitag, 4. September 2020)

 

Der JazzFördererPreis, der alle zwei Jahre vom Kulturforum Schleswig-Holstein vergeben wird, geht in diesem Jahr an Ralf Johannsen, den Leiter des Jazzclubs Neumünster. Am 11. September 2020 findet in der Werkhalle die Preisverleihung statt. Anschließend lädt der Jazz-Club zum Konzert mit den Forsonics ein.

 

Claus Oppermann und Sven Bohde haben in privaten Archiven und Schmalfilmbeständen wertvolle Filmschätze über die Insel Sylt gesammelt. Aus mehr als 300 Filmrollen ist der Film Mythos im Meer entstanden, der am 12. September 2020 im Rahmen des Kunstfleckens gezeigt wird. Ein Muss für alle Sylt-Fans!

 

Die junge, österreichische Cellistin Marie Spaemann ist normalerweise als Solistin mit großen, internationalen Orchestern unterwegs. Zuletzt war sie mit Starkomponist Hans Zimmer auf Tournee und begeisterte jeden Abend mehr als 10.000 Zuschauer. Beim Kunstflecken gibt sie am 17. September 2020 ein Solo-Konzert mit Cello, Gesang und Loop-Station, ihre Songs changieren zwischen Pop, Soul und Jazz. Eine ungewöhnliche Mischung, die unter die Haut geht!

 

Für alle, die Kultur lieber im Freien genießen, empfehlen wir die Kunstflecken-Veranstaltungen im Park hinter dem Caspar-von-Saldern-Haus:

 

Am 13. September 2020 spielt die Jacques n‘ Buex Band ein bunt gemischtes Programm von Klassik bis Jazz, kombiniert mit humorvollen Texten. Am 19. September 2020 laden die Musiker Olaf Plotz und Stefan Back zu einer musikalischen Weltreise mit Multi-Percussion, Klarinette und Saxophon ein. Am 20. September 2020 wird es wild: Das Figurentheater Neumond (in Koproduktion mit dem Theater fensterzurstadt) spielt für alle Zuschauer/-innen ab 4 Jahren das musikalische Figurentheater Wo die wilden Kerle wohnen. Am Abend gastiert die Lesebühne „Irgendwas mit Möwen“ beim Kunstflecken und holt einige der besten Poetry Slam-Poeten nach Neumünster.

 

Bereits seit vier Jahren ist Neumünster FairTrade-Stadt und bleibt es auch weiterhin. Die FairTrade Siegelerneuerung feiern wir gemeinsam am 16. September 2020 in der Werkhalle mit einem bebilderten Reisebericht, kulinarischen Kostproben und Trommelmusik.

 

Die Musikbibliothek feiert ihr 100-jähriges Jubiläum mit der Veranstaltung Orgel trifft Lyrik in der Anscharkirche am 9. September 2020.

 

Kreativ wird es bei der Veranstaltung Kleiner Flecken kreativ am 13. September 2020 am Kleinflecken 31: Bei Birte Busching im Keramikatelier wird Papier geschöpft, aus Milchkartons werden im Sinne des Upcyclings Skulpturen gebaut und vieles mehr. Unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln sind Groß und Klein zum Basteln und Gestalten eingeladen.

 

Im Rahmen der Festivaleröffnung am 4. September 2020 werden rund um das Museum Tuch + Technik gleich drei Ausstellungen eröffnet: Die Installation SAY IT LOUD von Studierenden der Muthesius Kunsthochschule macht auf großen Bannern an der Fassade des Museums sichtbar, welche Gedanken, Ideen und Themen wir in Zukunft nicht vergessen sollten. In direkter Nachbarschaft, auf der Bühne des Theaters in der Stadthalle, steht die Frage „Was ist Kultur für mich“ im Mittelpunkt. Das Kulturwerk Schleswig-Holstein e. V. bringt die Wanderausstellung Kultur im Beutel zum Kunstflecken nach Neumünster. In Workshops an Schulen und nach Aufrufen an Künstler/-innen und Bürger/-innen, ihren Kulturbeutel zu gestalten, sind inzwischen mehr als 100 Werke entstanden. Die unterschiedlichsten Bedeutungen von Kultur, die Interpretationen und Gedanken zur Kultur werden darin sichtbar. In der Bürgergalerie stellt Volker Tiemann Exponate unter dem Titel Kleine Stücke Nr. 2 aus. Die Möbel, Figuren, die fliegenden Tische, die rutschenden Tücher, die glänzenden Schleifen lassen den Betrachter staunen, lächeln oder einfach nur denken.

Musikalisch wird der Abend von Rainer Lebemann begleitet, der mit selbstgeschriebenen, humorvollen Texten zu den Achterbahnfahrten des Lebens regelmäßig bei Festival-Auftritten im Norden begeistert.

 

Alle Kunstflecken-Veranstaltungen 2020 finden unter den Auflagen der aktuell geltenden Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus vom 26. Juni 2020 statt. Sollten Änderungen der Auflagen in Kraft treten und eine Durchführung der Veranstaltungen nicht möglich sein, informieren wir die Kartenkäufer/-innen telefonisch. Gekaufte Eintrittskarten werden in diesem Fall erstattet.

 

Durch die Abstandsregel ergibt sich ein stark reduziertes Platzangebot. Eintrittskarten können aus diesem Grund nicht reserviert werden, sondern müssen direkt gekauft werden. Es dürfen nur Personen aus einem Haushalt ohne Abstand nebeneinander sitzen.

 

Kartenvorverkauf ab Montag, 3. August 2020, im Kulturbüro Neumünster, Tel.: 04321 / 942 3316 bevorzugt telefonisch oder persönlich im Kulturbüro. Festivalprogramm und aktuelle Informationen unter: www.kunstflecken.de

Die Öffnungszeiten des Kulturbüros: Mo – Fr. 8:30 – 13 Uhr sowie Di. 14 – 17 Uhr.

 

Foto: Kulturbüro Neumünster

 

Foto zur Meldung: Kulturgenuss mit Abstand beim Kunstflecken in Neumünster
Foto: Museum Tuch und Technik

Was gab's im Juli? Blick über den Tellerrand

(02. 08. 2020)

Trotz Sommerferien und Corona-Pandemie lohnt sich der Blick über den Tellerrand auf Sachverhalte, die bisher nicht auf der Homepage der Gemeinde Schmalensee berichtet wurden. Schließlich kann es durchaus von Interesse sein, was in der Nachbarschaft geschieht.

 

Ärger um Neubau im Kirchenkreis

 

Im Juni war an dieser Stelle vom Beschluss der Synode des Kirchenkreises Plön-Segeberg zum Neubau eines Verwaltungsgebäudes in Bad Segeberg für 8,3 Millionen Euro berichtet worden. Im Juli zog plötzlich Gegenwind auf. Mit dem Synodalen Hans-Caspar Graf zu Rantzau an der Spitze: „Der Kirchenkreis fährt finanziell an die Wand“, wird der Patron der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Pronstorf am 16. Juli in der Segeberger Zeitung zitiert.

 

Mit 40:27 Stimmen war das Projekt beschlossen worden, das ein dreigeschossiges Gebäude in Holzrahmenkonstruktion für 86 Arbeitsplätze vorsieht. Aufgrund sinkender Mitgliederzahlen und rückläufiger Spendenerlöse sehen die Kritiker des Beschlusses die Arbeit in den Kirchengemeinden sowie notwendige Sanierungsarbeiten an bestehenden Kirchengebäuden in Gefahr. Graf zu Rantzau rechnet zudem vor, dass die Kosten von im Jahr 2018 bezifferten 4,5 Millionen Euro deutlich gestiegen seien und der Neubau sicherlich bis zu 10 Millionen kosten werde.

 

Die Kirchenkreisleitung hält derweil am Neubauplan fest: „Bauen ist das Billigste“, so Propst Dr. Daniel Havemann in der SZ. Und auch andere Synodalen pflichten ihm bei und positionieren sich deutlich gegen die Gegner, u.a. unter Hinweis auf dringend verbesserungswürdige Arbeitsbedingungen für die Kirchenkreis-Mitarbeiterinnen und -mitarbeiter.

 

Wankendorf mobil

 

Die Gemeinde Wankendorf hat vom Kreis Plön 60.000 Euro zur Einrichtung einer Mobilitätsstation erhalten, die am ZOB eingerichtet wird. Dort sind ein Fahrradunterstand sowie ein Fahrradparksystem geplant. Zusätzlich soll eine Mitfahrbank aufgestellt werden und in einem beleuchteten Bereich sollen Reisende WLAN nutzen können.

 

Letzteres war Thema der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung. Diese beschloss, zwölf weitere WLAN-Hotspots im Dorf einzurichten. Neben sieben Outdoor- wird es fünf Indoor-Spots geben, gefördert mit 15.000 Euro aus dem Projekt „WIFI4EU“, wie der Holsteinische Courier meldete.

 

Bleiben wir bei Wankendorf: Die dortige GV gab grünes Licht für eine Erweiterung des Norma-Marktes. Mehrheitlich (12:5) wurde beschlossen, dass nördlich des Schulsportplatzes ein Blockheizkraftwerk errichtet werden darf.

 

Erst freie Bahn in Dersau, dann doch nicht

 

Wie die Kieler Nachrichten zunächst berichteten, sollten am 21. Juli in Dersau die Sanierungsarbeiten in der Ortsdurchfahrt, der Landesstraße 68, zum Abschluss gebracht werden. Ursprünglich sollten die von der Strabag AG (Niederlassung Bornhöved) ausgeführten Arbeiten bis zum 8. August dauern. Das freute insbesondere die Anlieger und Vermieter, die nun wieder fast ungehindert ihre Grundstücke erreichen bzw. erreicht werden können. Fast, weil noch Restarbeiten nötig waren und die Regenwassereinläufe und -schächte einzubauen waren. Allerdings musste die Bauüberwachung feststellen, dass sich Verkehrsteilnehmer, die von der B430 in Richtung Dersau abbogen, immer wieder rücksichtslos verhielten und zu nah an den Bauarbeitern vorbeigefahren seien. Daraufhin wurde die Sperrung laut Meldung vom 23. Juli doch bis 8. August aufrecht erhalten, damit die Restarbeiten gefahrlos erledigt werden können.

 

Alarmiert wegen toter Rotmilane

 

Schon zum fünften Mal im Jahr 2020 wurde ein toter Rotmilan in Schleswig-Holstein gefunden, nun in Ruhwinkel. Weil von den in den Vormonaten im Raum Rendswühren gefundenen toten Vögeln zwei nachweislich vergiftet worden waren, ist man auch in der Nachbarschaft alarmiert. Die Polizei setzte u.a. einen Baumkletterer und eine Drohne ein, um nach Giftködern zu suchen. Mittlerweile beträgt die Gesamtsumme von für sachdienliche Hinweise ausgelobte Belohnungen über 7.000 Euro: Landesjagdverband, private Spender und die Tierrechtsorganisation Peta haben das Geld zur Verfügung gestellt. Die Kieler Polizei nimmt unter der Telefonnummer 0431/1601580 Hinweise von Zeugen entgegen, während die Untersuchung des Kadavers fortgesetzt wird.

 

Brandschutz in den Nachbardörfern

 

Seit einigen Jahren übt die Freiwillige Feuerwehr Schmalensee regelmäßig mit den im Kreis Plön beheimateten Wehren aus Belau und Kalübbe – schließlich kann es jederzeit zu gemeinsamen Einsätzen kommen. Die Kalübber Blauröcke haben nun einen neuen Gemeindewehrführer: David Glaser (35) ist der Nachfolger von Frank Schnathmeier, der vor einem Jahr Amtswehrführer geworden ist und auf eine erneute Kandidatur verzichtet hatte.

 

Trappenkamp, die Familiengemeinde im Grünen, nimmt derzeit viel Geld in die Hand und nutzt geschickt zahlreiche Fördertöpfe, um ihre Attraktivität weiter zu steigern. Die Gemeinde wächst stetig und somit stieg auch der Platzbedarf bei der Freiwilligen Feuerwehr, die ein neues Gerätehaus bekommen wird. Richtfest für den rund 4 Millionen Euro teuren Bau nach Plänen der örtlichen Architekten Christiane und Kuno Feddersen war am 24. Juli 2020. Die Fertigstellung verzögert sich, denn wegen der Corona-Pandemie konnte teilweise nicht in voller Personalstärke gearbeitet werden. Anfang 2021 aber soll es so weit sein.

Die Trappenkamper Feuerwehr ist neben der aus Bornhöved ein wichtiger Garant für den Brandschutz im Amt Bornhöved auch tagsüber. Geplant ist, dass das neue Feuerwehrgerätehaus in der Hermannstädter Straße wohl schon bald auch eine Drehleiter aufnimmt – die dann entsprechend schnell im ganzen Amtsbereich zum Einsatz kommen kann. Bisher stehen Drehleitern aus Wahlstedt und bei Bedarf aus Bad Segeberg bereit, in den Dörfern des Amtes Bornhöved zu helfen.

 

 

Foto zur Meldung: Was gab's im Juli? Blick über den Tellerrand
Foto: Neubau Feuerwehrgerätehaus Trappenkamp

August-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1

(01. 08. 2020)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen geben Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung. 
Weil seit Mitte März das neuartige Coronavirus das gesellschaftliche Leben beeinträchtigt und wir sehr wahrscheinlich noch einige Zeit mit Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens belegt sind, gibt es für die treue Leserschaft im Monat August die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr in dieser schweren Zeit ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der erste Teil.

 

Feuerwehren sammeln sich: Am 1. August 1920, vor 100 Jahren, feiert die Freiwillige Feuerwehr Bornhöved ihr 40-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass findet in der Gemeinde das Kreisfeuerwehrfest statt. Mehrere Wehren, darunter die aus Schmalensee und Gönnebek, beteiligen sich am Nachmittag am großen Brandmanöver. Höhepunkte aber sind die Festbälle, die parallel in drei Lokalen stattfinden. Ein Sonderzug bringt auswärtige Gäste um 23 Uhr zurück in Richtung Kreisstadt Segeberg. 

 

Ein neuer Meierist für Schmalensee: Nachdem sein Vorgänger Georg Schlüter gestorben ist, übernimmt am 1. August 1910, vor 110 Jahren, Andreas Anthony (Antoni) die Aufgabe des Meiereiverwalters in Schmalensee. Anthony war zuvor in Dersau und Daldorf in dieser Position tätig. Sein Engagement in Schmalensee endet 1912. Nachfolger wird Hans Georg Wehling, der hier bis 1938 die Meierei leiten wird. 

 

Auch in Schmalensee waren Juden unerwünscht: Hier die wörtliche Wiedergabe einer Meldung des Segeberger Kreis- und Tageblatts, die am 3. August 1935, vor 85 Jahren, gedruckt wurde und sehr wahrscheinlich so aus Schmalensee an die Zeitung übermittelt wurde: „Wirkt es? Nachdem in den letzten Wochen verschiedene größere und kleinere Badeorte in nicht mißzuverstehender Sprache zum Ausdruck gebracht haben, daß sie keinen Wert auf Besuch durch Juden legen, schwärmen diese aufs flache Land. Ist das schon an sich unerfreulich, so ist es noch schlimmer, daß sie in einem deutschen Bauerndorf tatsächlich auch als Gäste aufgenommen werden. Zur Freude vieler Dorfeinwohner und wohl auch vieler Sommergäste sah man gestern morgen Plakate angebracht, die die Aufschrift trugen, ‚Juden unerwünscht!’ Wirkt es? Auch für beide Teile?“ 

 

Wo starb Heinrich Fischer?: Um den 8. August 1905, vor 115 Jahren, gibt es im Segeberger Kreis- und Tageblatt widersprüchliche Angaben über den Tod des Hufners Heinrich Fischer. Dieser hatte im März dieses Jahres die heute nicht mehr existierende Landstelle „Höllenhorst“ in Schmalensee verkauft und war nach Tensfeld gezogen. Im August trifft ihn bei Mäharbeiten der Hitzschlag und er stirbt. Zunächst heißt es in der Zeitung, Fischer habe in Schmalensee gemäht und sei beim Gang zu einem Wassergraben, wo er wegen Unwohlseins Wasser trinken wollte, verstorben. Später vermeldet Tensfeld, dass Heinrich Fischer dort beim Hafermähen am Hitzschlag gestorben sei.

 

Proteste gegen Schließung des E-Werks: In den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg hielt in unserer Gegend die Elektrizität Einzug. 1909 erhielt der Mühlenbesitzer Gundlach in Bornhöved die auf 15 Jahre befristete Konzession, in seiner Mühle (das Gebäude steht noch heute gegenüber der Einmündung der Alten Plöner Chaussee) ein E-Werk einzurichten, an das auch Schmalensee angeschlossen werden sollte. Das aber geschah am Ende nicht und ab September 1910 sorgte wiederum eine Anlage in der neuen Meierei (heute Dorfstraße 17) laut Dorfchronist Heinrich Göttsch für „Licht und Kraft für den Ort“. Zurück nach Bornhöved: 1920, vor 100 Jahren, in einer Zeit großer wirtschaftlicher Not nach dem verlorenen Krieg und den an die Sieger zu leistenden Abgaben, droht die Schließung der Mühle des Herrn Gundlach durch die Behörden, „wegen Unzuverlässigkeit des Inhabers“. Das sorgt für Proteste der in Bornhöved organisierten Arbeitnehmer und Arbeitgeber, die sich in Versammlungen am 8. August 1920 für den Fortbestand der Mühle – vor allem wegen des E-Werks – aussprechen und entsprechende Noten an den Landrat aufsetzen. Diese zeigt, wie rasch die Elektrizität Bedeutung gewonnen hatte: Die Handwerker und vor allem das Ausbesserungswerk Bornhöved der Kiel-Segeberger Kleinbahn könnten ohne Strom nicht arbeiten, es drohten Entlassungen. Bornhöved wäre zudem ohne Beleuchtung. Zunächst aber macht das wenig Eindruck: Am 15. August 1920 erfolgt die Schließung (der Mühle, aber damit auch des vom Mühlenbesitzer Gundlach betriebenen E-Werks) aus genannten Gründen. 

 

Die Realschule brennt: Bei einem Feuer in der Realschule Bornhöved am 9. August 1980, vor 30 Jahren, entsteht ein Sachschaden von rund 800.000 DM. Ein Fachraum und zwei Klassenräume werden in Mitleidenschaft gezogen. Alle Feuerwehren des Amtes Bornhöved sowie Einsatzkräfte aus Trappenkamp und Rickling werden gegen 3.50 Uhr zur Brandstelle beordert. Gegen 8 Uhr ist das Feuer eingedämmt. Da Brandstiftung nicht auszuschließen ist, werden Teile der Schule polizeilich gesperrt. Zudem entsteht nun durch den Schaden, auch in angrenzenden Bereichen, eine erhebliche Raumnot. Der Unterricht kann für die unteren Klassen nach den Ferien erst mit mehrtägiger Verspätung aufgenommen werden. Wegen herrschender Raumnot müssen jedoch täglich zwei Klassen zu Hause bleiben. Um nicht noch mehr Ausfälle zu verzeichnen, wird improvisiert: Die Grund- und Hauptschule hilft mit Räumen aus und das Lehrerzimmer ist zum Klassenraum geworden. Fest steht am Monatsende, dass Brandstiftung Grund des Feuers war.

 

Geschick auf dem Trecker und beim Melken: Gemeinsam mit der Deula-Schönböken führt die Landjugendgruppe Schmalensee am 14. August 1955, vor 65 Jahren, auf einer Koppel von Bürgermeister Helmut Saggau ein Treckergeschicklichkeitsfahren und eine Landtechnik-Ausstellung durch. Auch ein Wettmelken findet statt. Siegerin der Mädchen wird Wilma Saggau aus Schmalensee, bei den Jungen gewinnt Rudolf Pries, Spannhorn. Geschicktester Treckerfahrer ist Heinrich Witt aus Bornhöved mit dem Hanomag. Die Siegerehrung findet mit einem Tanzvergnügen zur Musik der Dersauer Kapelle Tacke im Gasthof Voß statt.

 

Sittlichkeits-Täter geschnappt: Ein aus der Ricklinger Anstalt der Inneren Mission Entlaufener wird am 12. August 1950, vor 70 Jahren, zwischen Schmalensee und Bornhöved von der Polizei gestellt und zurück überstellt. Der Mann hatte sich in Schmalensee mehrfach Frauen und jungen Mädchen in unsittlicher Weise genähert. Bei dem Versuch, ein dreijähriges Mädchen zu sich zu locken, wird er von Erwachsenen überrascht. Auf der Flucht in Richtung Bornhöved läuft er dann der Polizei in die Arme.

Foto zur Meldung: August-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1
Foto: Meierei Schmalensee mit Fuhrwerk

Ab heute bundesweite Insektenzählung

(31. 07. 2020)

Der Rückgang an Zahl und Vielfalt der Insekten ist in aller Munde. Umfangreich fallen die Maßnahmen zum Schutz und Erhalt der fliegenden und krabbelnden Tiere aus. Auch die Gemeinde Schmalensee engagiert sich und strebt die Anlage von Blühflächen an. Beim Naturschutzbund (NABU) ist der „Insektensommer“ eingeläutet worden. Dieser beginnt heute und bietet Garten- du Naturfreunden die Möglichkeit, einiges über die heimische Insektenwelt zu lernen.

 

Hier die Mitteilung des NABU vom 23. Juli 2020:

 

Sommer, Sonne, Schmetterlinge – Die nächste bundesweite Insektenzählung findet vom 31. Juli bis 9. August statt. Macht mit!
 
Schmetterlinge (Lepidoptera) sind nach den Käfern die artenreichste Insektenordnung überhaupt. Insgesamt umfasst die Schmetterlingsfauna in Deutschland mehr als 3.700 Arten. Schmetterlinge wie Schwalbenschwanz, Tagpfauenauge, Bläulinge, sowie viele weitere gehören zu den farbenprächtigsten und schönsten Tagfaltern unserer Natur. Zur Gruppe der Tagfalter gehören in Deutschland fast 190 Arten. Besonders in den Sommermonaten kann man bei Sonnenschein viele Schmetterlinge mit schönen Namen entdecken. 
 
Das große Insektensterben macht sich jedoch auch bei den Schmetterlingen bemerkbar. Rund die Hälfte aller Schmetterlingsarten ist vom Aussterben bedroht, bereits ausgestorben oder verschollen. Das Bundesamt für Naturschutz in Bonn meldet, dass bereits mindestens 60 Schmetterlingsarten in Deutschland vollständig ausgestorben sind. 494 weitere Arten seien vom Aussterben bedroht oder stark gefährdet. 
 
„Schmetterlinge sind faszinierende und schützenswerte Insekten. Der erste Schmetterling, den man im Frühling nach einem langen Winter sieht, ist immer etwas ganz besonderes. Und jetzt im Sommer kann man die anmutigen Insekten in den Wildblumenwiesen beobachten. Bei unserer Insektenzählung können alle mitmachen und sich diese und weitere Insekten einmal für eine Stunde lang genauer ansehen. Die Natur auf diese Weise zu entdecken, ist eine schöne Unternehmung für die ganze Familie. Mit dem Insektensommer wollen wir den Menschen die Augen für die Wunder direkt vor unserer Haustür öffnen. Gleichzeitig helfen die gesammelten Daten uns dabei, die Insektenentwicklung in Deutschland besser zu verstehen“, erklärt Ilka Bodmann vom NABU Hamburg. 
 
Am besten zählt es sich an einem warmen, sonnigen Tag draußen. Gezählt werden kann alles, was sechs Beine oder mehr hat. Es braucht nicht viel mehr als eine Stunde Zeit, einen Stift und Zettel oder die praktische Zählhilfe mit den häufigsten Arten, die auf der NABU-Website runtergeladen und ausgedruckt werden kann. Steinhummel, Florfliege, Hainschwebfliege, Tagpfauenauge, Lederwanze, Blutzikade und Admiral – Der NABU bietet viele Materialien an, um die Sechsbeiner besser kennenzulernen und unterscheiden zu können. „Wer diese Tiere nicht kennt, kann sie ganz einfach mit dem NABU-Insektentrainer (www.insektentrainer.de) unterscheiden lernen. Das tolle am Insektensommer ist, dass alle, völlig unabhängig von Vorkenntnissen, mitmachen können.“, so Insektenexpertin Laura Breitkreuz vom NABU-Bundesverband.
 
Der NABU engagiert sich seit Jahren für den Schutz der Insekten. Sie sind unverzichtbar für uns Menschen und die gesamte Natur. In unseren Ökosystemen tragen sie zur Vermehrung von Pflanzen sowie zur Fruchtbarkeit des Bodens bei. Studien zeigen, dass die Insekten in Deutschland deutlich zurückgehen. Intensive Landwirtschaft, der Einsatz von Pestiziden und die Ausräumung der Landschaft sind nur einige Gründe für den Insektenschwund.
 
Die  Daten der Zählaktion Insektensommer werden in Zusammenarbeit mit der Plattform www.naturgucker.de erfasst. Die Ergebnisse werden vom NABU ausgewertet und zeitnah veröffentlicht. Der Insektensommer findet dieses Jahr zum dritten Mal statt. Im vergangenen Jahr beteiligten sich 16.300  Menschen mit über 6.300 Beobachtungen.
 
Entdeckungsfrage 2020: Wie viele Siebenpunkt-Marienkäfer und wie viele Asiatische Marienkäfer werden gezählt?
In Deutschland gibt es ungefähr 70 verschiedene Marienkäferarten. Am häufigsten entdecken wir in Deutschland den einheimischen Siebenpunkt-Marienkäfer und den Asiatischen Marienkäfer, der erst vor wenigen Jahren vom Menschen eingeführt wurde. Vielerorts verdrängt der Asiatische Marienkäfer den Siebenpunkt und andere einheimische Marienkäferarten. Mit Ihrer Hilfe wollen herausfinden, wie weit sich die invasive Art verbreitet hat und ob der Asiatische Marienkäfer oder der Siebenpunkt-Marienkäfer häufiger zu finden ist. Mehr zur Entdeckungsfrage und Bestimmungshilfen:https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/insektensommer/mitmachen/27814.html 
 
Mehr Infos: www.insektensommer.de   
 
Marienkäfer: www.nabu.de/entdeckungsfrage  
 
App Insektenwelt: www.NABU.de/insektenwelt  
 
Häufig gestellte Fragen zum Insektensommer: www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/insektensommer/24141.html  
 
Insektentrainer: www.insektentrainer.de  
 
Der Käfer Immerfrech lädt alle Kita-Kinder ein beim Insektensommer mitzumachen. 
Das neue Kita-Heft zum Kleinen Käfer Immerfrech ist da. Ab sofort kostenfrei im NABU-Shop erhältlich: https://www.nabu-shop.de/schau-mal-wer-da-wohnt-aktionsideen-fur-kitas-zum-kafer-immerfrech  

Nabu-Foto: Michael Sieber-Bilderwerkstatt21


 

Foto zur Meldung: Ab heute bundesweite Insektenzählung
Foto: Insekten Zählen, Nabu-Foto Michael Sieber-Bilderwerkstatt21

Wie steht's um den Basketballkorb auf dem Bolzplatz?

(28. 07. 2020)

Seit Oktober vergangenen Jahres ist die Gemeinde im Besitz eines beidseitig bespielbaren Basketballkorbs. Günstig geschossen, kann man sagen: Die Gemeinde Bornhöved hatte ihn den Schmalenseern überlassen; er war im Zuge einer Schulhofsanierung übrig geblieben.

 

Seitdem wartet das zugegeben benutzt wirkende Sportgerät darauf, aufgestellt zu werden. In der letzten Sitzung des Ausschusses für Planung und Umwelt, Bau- und Wegeangelegenheiten war unter anderem das ein Thema. 

Ein Vorankommen in der Sache ist geboten, denn erstens dürstet es Schmalensees Jugend nach Bewegung auf ihrem Bolzplatz und außerdem steht ein Gönner bereit, der dieses Projekt finanziell unterstützen möchte.

 

Gemeindevertreter Thorge Jankowski, selbst ein Freund der Korbjagd, hat ermittelt, dass eine 8 mal 8 Meter große Fläche angeraten ist. Als Untergrund, so einigte sich der Ausschuss, kommt eigentlich nur eine Betonpflasterung in Frage – eben aber rutschfest.

 

Neben der Frage, wer diese Arbeiten ausführen kann – nach einer kurzen Berechnung kam Bürgermeister Sönke Siebke auf gut 4.000 Euro, die aber nicht in Gänze vom avisierten Spender zu tragen wären –, ist auch noch nicht abschließend beraten, wo das Basketballfeld angelegt werden soll. Der Platz soll weder das Fußballspiel zu sehr beeinträchtigen und darf auch eine mögliche Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses nicht blockieren.

Deshalb einigten sich die Ausschussmitglieder, dass noch vor der nächsten Sitzung der Gemeindevertretung ein Ortstermin auf dem Bolzplatz stattfinden soll, um der Sache weiteren Schwung zu verleihen. 

 

Die Gemeindevertretung tritt am Donnerstag, 13. August, das nächste Mal zusammen. 


 

Foto zur Meldung: Wie steht's um den Basketballkorb auf dem Bolzplatz?
Foto: Noch kann nicht Basketball gespielt werden auf dem Bolzplatz

Bornhöved: Reparatur-Café hat Betrieb wieder aufgenommen

(28. 07. 2020)

Am Sonnabend, 1. August, findet von 14 bis 17 Uhr das nächste Reparatur-Cafè in Bornhöved, Kuhberg 3, statt.

 

Das Café befindet sich zwischen Provinzial und Bonbonladen.

 

Mund- und Nasenschutz ist von jedem Teilnehmer beim Betreten der Räume anzulegen, auf die Handhygiene ist zu achten ebenso auf den Mindestabstand.

 

Maximal zehn Besucher dürfen sich gleichzeitig in den Räumen aufhalten. Die persönlichen Daten der Besucher werden notiert. Das Reparaturteam wird darauf achten, dass diese Vorschriften eingehalten werden.

 

Die Besucher bringen ihren zu reparierenden Gegenstand von zu Hause mit, und es wird gemeinsam repariert.

 

Das Team arbeitet unentgeltlich. Wer mag, füttert das Sparschwein mit einer Spende für die Besorgung der Verbrauchsmaterialien.

 

Foto zur Meldung: Bornhöved: Reparatur-Café hat Betrieb wieder aufgenommen
Foto: Bornhöved Logo

Kiesabbau und Kiesverkehr in Schmalensee

(26. 07. 2020)

Am Donnerstag, 13. August, findet eine Sitzung der Schmalenseer Gemeindevertretung (GV) statt. Im Vorwege haben sich die Fachausschüsse mit vielfältigen Themen beschäftigt, um Entscheidungen vorzubereiten oder bis zur Sitzung der GV das Sammeln weiterer Erkenntnisse zu veranlassen.

 

Aus dem Ausschuss für Planung und Umwelt, Bau- und Wegeangelegenheiten, gibt es Neues zum Kiesabbau zu berichten. 

 

Kies ist das Gold der Gegenwart. Gerade der aus unserer Region ist heiß begehrt, denn seine Körnung ist ideal für den Straßen- und Wohnungsbau geeignet. Auch der Bau der Fundamente für Windkraftanlagen verlangt nach reichlich Kies. Der bedeutende Rohstoff, dessen Abbau schon vor der Windenergie zu den privilegierten Nutzungsvorhaben gehörte, wird aber knapp, wie die Kieler Nachrichten am 23. Juli zuletzt berichtet hatten: Obwohl im Erdreich noch einiges an Kies schlummert, auch und gerade in der Region rund um den Grimmelsberg, ist doch der Zugang zum Teil durch andere Nutzung oder Schutzgebiete für die Kieswirtschaft erschwert, wie Vertreter der Kieswirtschaft beklagen. 

 

Kiesverkehr ist eine Herausforderung

 

Wie bedeutend unsere Region in Sachen Kies ist, stellen wir auch beim Blick auf die Straßen fest. Unzählige Lastwagen sind tagtäglich unterwegs. Das wäre durchaus ein Thema für sich, denn nicht nur die Ortsdurchfahrt B430/Dorfstraße, auch die Damsdorfer Straße wird in hoher Frequenz von den schweren Lkw befahren, deren Geschwindigkeit oft schneller zu sein scheint, als erlaubt. Und auch die Tarbeker Straße wird immer häufiger von Kies-Lkw genutzt, obwohl es Absprachen mit den Unternehmen gibt, das dies nicht geschehen soll.

 

Was die Damsdorfer Straße angeht, so lag dem Ausschussvorsitzenden Sönke Stahl und seinen Ausschussmitgliedern ein Antrag der Gemeinde Damsdorf vor, auf ihre Kosten in Schmalensee ein Verkehrsschild errichten zu können, das eine Geschwindigkeitsbegrenzung (7,5 Tonnen) mit Zusatz „Anlieger frei“ beinhaltet. Hintergrund dieses Antrags sei, die Zahl der Durchfahrten von Kies-Lkw in der Ortsdurchfahrt Damsdorf zu reduzieren. 

 

Im Umkehrschluss, so kritische Stimmen im Gemeindesaal, hieße das, Damsdorfer Kies bevorzugt durch Schmalensee abfließen zu lassen, also ein Problem der vom Kiesabbau profitierenden Nachbargemeinde von dieser nach Schmalensee zu verlagern, das dafür einen Mehraufwand bei der Instandhaltung von Straßen und ein Mehr an Gefährdung von Passanten hätte. Dies soll beobachtet werden. 

 

Grundsätzlich entsprach der Bauausschuss dem Anliegen Damsdorfs – mit der Ergänzung, das ein Aufstellen von zwei Schildern sinnvoll sei: Eines, wie von Damsdorf gewünscht, unmittelbar hinter der Zuwegung in den Segeberger Kampsweg zum Werk der Firma Dörner, ein zweites in der Einmündung der Damsdorfer Straße von der Ortsdurchfahrt Schmalensee. 

 

Kieswerk Mang de Bargen wird erweitert

 

Während auf den Abbauflächen der Firma Dörner laut deren Aussagen bereits das Verfüllen in Angriff genommen wird – aus diesem Bereich hat Gerhard Harder in seiner Eigenschaft als Jäger ein paar sehr schöne weil beeindruckend unnatürlich wirkende Hügel fotografiert – strebt die Firma Krebs eine Erweiterung ihrer Bornhöveder Abbaufläche Mang de Bargen auf Schmalenseer Flächen bis an die Tarbeker Straße heran an.

 

Im Blickpunkt war am 2. Juli davon zu lesen; die Antragsunterlagen samt erforderlicher Gutachten sind bis zum 6. August während der Sprechzeiten und nach Terminvereinbarung in der Amtsverwaltung im Trappenkamper Bürgerhaus einsehbar. 

 

Der Gemeinde Schmalensee war dieses privilegierte Vorhaben am 26. Juni 2019 im Rahmen eines Scoping-Termins im Gasthof Voß vorgestellt worden. Bei diesem hatte Bürgermeister Sönke Siebke noch einmal auf den in der Gemeinde Schmalensee existierenden Landschaftsplan hingewiesen, der Kiesabbau in Schmalensee, sofern dieser stattfinden sollte, in einem Bereich an der Gemarkungsgrenze zwischen Stockseer und Damsdorfer Straße vorgesehen hatte. Allerdings liegt es nahe, dass hier ein bestehendes Werk erweitert und nicht ein neues angelegt werden soll. 

 

Kritik: Gemeinde hat keine eigene Handhabe

 

Den Anwohnern im Außenbereich an der Tarbeker Straße kommt damit der Kiesabbau freilich immer näher. Was im Rahmen des Scoping-Termins zugesichert worden sei, ist, dass es an der Tarbeker Straße keine Werksausfahrt geben werde, so Sönke Siebke. Der Kiesverkehr für dieses Werk erfolge weiterhin über die vorhandene Ausfahrt und extra verbreiterte Zufahrt, die beim Hornshof/Willingshöfen die Lkw direkt auf die B430 und dann weiter in Richtung A21/B404 lenkt.

 

Auch hier gab es angesichts des Landschaftsplans Kritik aus der Versammlung; gefasste Beschlüsse hätten kaum noch Wert, wenn sogenannte privilegierte Nutzungen diese übertrumpfen könnten. Denn im weiteren Verfahren, so erfuhren Mitglieder des Ausschusses und Besucher der Sitzung, habe die Gemeinde keine Handhabe. 

 

Bleibt nun abzuwarten, wann die Erweiterung der Kiesabbaufläche Mang de Bargen tatsächlich beginnen kann. Wie schon berichtet, fanden auf Teilen des Geländes Voruntersuchungen der Geologen der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) im Auftrag der Archäologen statt, die neben bedeutenden Grabstätten der Bronzezeit immer noch nach Siedlungsresten suchen. Solche Forschungsarbeiten, so sie gut begründet sind, genießen wiederum ihrerseits Vorrang, ehe die Bagger anrollen dürfen.

 

Foto zur Meldung: Kiesabbau und Kiesverkehr in Schmalensee
Foto: Kiesformationen auf dem SegebergerKamp, Fotografiert von Gerhard Harder

Tiere des Waldes im Sommerferien-Programm

(26. 07. 2020)

 

Besucher des Erlebniswaldes Trappenkamp erleben vom 27. Juli bis 9. August mit dem Sommerferien-Programm „Tiere des Waldes“ geheimnisvolle Geschichten über das Leben der Tiere in unseren Wäldern.

 

Denn der Wald ist voller Tiere, und jedes Tier hat hier seinen Platz: in Baumkronen, in Büschen und Sträuchern oder am Boden. Allerdings sind diese nicht leicht zu finden und verstecken sich gerne vor dem Menschen.

 

Mit einer spannenden Rallye können Besucher mehr über unsere Waldbewohner erfahren. Außerdem gibt es eine schöne Bastelaktion mit verschiedenen Tierfiguren.

 

Das Programm ist in dem Eintrittspreis enthalten. Lediglich für die Bastelaktion wird ein zusätzlicher Materialkostenbeitrag in Höhe von 1 Euro erhoben.

 

Sommerferienaktion im ErlebnisWald Trappenkamp

Programm: 27. Juli bis 9. August 2020, täglich 12 bis 17 Uhr

Ort: ErlebnisWald Trappenkamp, Tannenhof, 24635 Daldorf

Internet:

 

Quelle: Mitteilung ErlebnisWald vom 21.07.2020

Foto zur Meldung: Tiere des Waldes im Sommerferien-Programm
Foto: Erlebniswald Trappenkamp

Sommerkino in der Alten Schmiede Bornhöved am 31. Juli

(24. 07. 2020)

Die Erfahrungen des Corona-Lockdowns mit dem „social distancing“ greift das traditionelle Sommerkino des Fördervereins „Alte Schmiede Bornhöved“ auf. Fördervereinsmitglied Christiane Schlüter hat ein anspruchsvolles und kulinarisch prickelndes Programm zusammengestellt.

 

Zweiter Streifen nach „Eat Drink Man Woman“ am 17. Juli ist der Film „Babettes Fest“, zu sehen am Freitag, 31. Juli 2020.

 

Nordisch unterkühlt unterhält der 1987 gedrehte dänische Film über die Gegensätze von Üppigkeit und Enthaltsamkeit. Babette, aus Frankreich nach Jütland geflohen, übernimmt die Küchenarbeit im Haushalt zweier Pastorentöchter. Nach einem Lotteriegewinn will sie sich bei den beiden und der Dorfgemeinschaft für die Aufnahme mit einem Festessen bedanken. Dabei trifft ihre verführerische Pariser Kochkunst auf die religiös-pietistische Enthaltsamkeit der Schwestern.

 

Alle Vorstellungen beginnen jeweils freitags um 19.30 Uhr in der Alten Schmiede, Kuhberg 13, 24619 Bornhöved. Der Eintritt ist frei. Wegen der Corona-Auflagen sind die Sitzplätze begrenzt.

 

Letzter Film der dreiteiligen Saison ist am 14. August „Bittersüße Schokolade“ (Mexiko 1992).

 

Quelle: Mitteilung Förderverein Alte Schmiede Bornhöved

www.alte-schmiede-bornhoeved.de

[Aushang Sommerkino Alte Schmiede Bornhöved 2020]

Foto zur Meldung: Sommerkino in der Alten Schmiede Bornhöved am 31. Juli
Foto: Alte Schmiede Bornhöved

Familienexkursion ins GeoKieswerk Tensfeld am 26. Juli

(23. 07. 2020)

Am Strand gibt es viele bunte Steine zu entdecken. Von Hühnergöttern bis zu Edelsteinen ist hier alles zu finden. Kaum jemand der ohne einen Stein aus dem Urlaub zurück kommt. Aber die Steine gibt es nicht nur am Strand. Auch in den Kiesgruben kann man spannende Funde machen.

 

Seeigel, Donnerkeile, sogar auch Bernsteine sind hier zu finden. 500.000.000 Jahre alte Fossilien der ersten höheren Lebewesen, oder 1.600.000.000 Jahre alte Gesteine. Die ganze Vielfalt der skandinavischen Gesteine liegen im norddeutschen Boden verborgen und werden von den Kieswerken oder den Meereswellen ans Tageslicht gebracht.

 

Es stecken viele spannende Geschichten in den Steinen, die der GeoPark Nordisches Steinreich bei seinen Exkursionen zu entdecken hilft. Sei es an Kliffs bei Boltenhagen oder Travemünde oder sei es in den Kiesgruben im Landesinneren, überall warten spannende Fundstücke auf die Teilnehmer.

 

Los geht es am Kliff von Boltenhagen am Donnerstag, 23. Juli um 16 Uhr. Am Freitag, 24. Juli, gibt es am Kliff zwischen Travemünde und Timmendorfer Strand zeitgleich ab 16 Uhr ein Ferienprogramm für Kinder mit einem spannenden Suchspiel und eine Exkursion für Erwachsene. Und am Samstag, 28. Juli, gibt es intensive fünf Stunden in der Kiesgrube Bark bei Segeberg. Hier hat jeder ausreichend Zeit, aufregende Funde zu machen und sich die Fundstücke von einer Geologin erklären zu lassen.

 

Für die ganze Familie gibt es dann am Sonntag, 29. Juli, eine zweistündige Familienexkursion im Kieswerk Tensfeld bei Segeberg.

 

Die genauen Treffpunkte und Preise, sowie viele weitere Veranstaltungen findet man wie immer unter: www.geopark-nordisches-steinreich.de/veranstaltungen. Wegen Corona ist die Gruppengröße bei allen Veranstaltungen beschränkt und daher ist eine Anmeldung unter oder Tel.: 04547 159315 erforderlich.

 

Quelle und Foto: Mitteilung Geopark Nordisches Steinreich vom 21.07.2020

Foto zur Meldung: Familienexkursion ins GeoKieswerk Tensfeld am 26. Juli
Foto: Abenteuer Kiesgrube Foto Geopark Nordisches Steinreich

Pflegestützpunkt Bornhöved: Persönliche Beratung wieder möglich

(23. 07. 2020)

Die aktuellen Lockerungen der Corona-Hygienevorschriften, wie beispielsweise die schrittweise Öffnung der Tagespflegen und verbesserten Besuchsregeln in den Pflegeheimen, lassen erste Entlastungen bei pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen erkennen.

 

Und auch in der Beratung werden weitere Lockerungen zugelassen. So ist das Büro im Beratungszentrum in Bornhöved, Lindenstraße 5, mit entsprechendem Hygienekonzept wieder geöffnet, so dass auch der Pflegestützpunkt persönliche Gespräche vor Ort anbieten kann.

 

Die Berater Tanja Barthel und Ulrich Mildenberger freuen sich sehr: „Natürlich lässt sich telefonisch viel klären. Aber eine persönliche Beratung, in der die oft emotionsträchtige häusliche Pflegesituation von allen Seiten bedacht werden kann, ersetzt eine telefonische Beratung nicht. Daher sind wir sehr froh, die Ratsuchenden neben der telefonischen Beratung wieder in unsere Büros einladen zu können oder einen Hausbesuch zu vereinbaren, je nach Bedarf.“

 

Mit Fachwissen zu den aktuellsten Bestimmungen der Pflegeversicherung, den neuen MDK-Begutachtungsregelungen und vor allem langjährigen Erfahrungen mit den vielfältigen Belastungen, denen pflegende Angehörige ausgesetzt sind, bietet der Pflegestützpunkt eine kompetente Beratung. Neutral, unabhängig und kostenfrei.

 

Telefonische Terminabsprache ist an fünf Tagen in der Woche über das Hauptbüro in Norderstedt unter der Telefonnummer 040/528 83 830 möglich.

 

Pflegestützpunkt im Beratungszentrum, Lindenstraße 5, 24619 Bornhöved

 

Quelle: Blickpunkt Bornhöved 16.07.2020

Foto zur Meldung: Pflegestützpunkt Bornhöved: Persönliche Beratung wieder möglich
Foto: Altes Amt Bornhöved Familienbüro

Kreative Kunst trifft traditionelles Handwerk in der Alten Schmiede Bornhöved

(22. 07. 2020)

Eine Ausstellung lokaler Künstler veranstaltet der „Förderverein Alte Schmiede Bornhöved“ am 25. und 26. Juli 2020 in der „Alten Schmiede Bornhöved“ gemeinsam mit der Gemeinde Bornhöved.

 

Kreative und kunstschaffende Bürger aus der Umgebung präsentieren ihre vielfältigen Werke. Die Künstler kommen aus sehr unterschiedlichen Disziplinen und zeigen, neben der Malerei, Arbeiten aus den Bereichen Grafik, Hochdruck, Schmuckdesign, Poesie/Fotografie und Skulpturen aus Holz.

 

Die Öffnungszeiten sind am Samstag 14 bis 18 Uhr und am Sonntag 11 bis 18 Uhr.

 

Kreispräsident Claus-Peter Dieck konnte als Schirmherr der Veranstaltung gewonnen werden. In einer Sonder-Aktion am Sonntag ab 16 Uhr können - von den Kunstschaffenden ausgewählte und zur Verfügung gestellte - Arbeiten kostengünstig erworben werden.

 

In diesem Zusammenhang eingehende Spenden werden dem „Jugendhaus Bornhöved“ zugeführt. Initiator Horst Detering möchte mit dieser Aktion im Rahmen eines Künstlerforums Künstler und Bürger zusammenbringen. Die einheimischen Künstler präsentieren sich im Rahmen dieser Ausstellungihren Freunden, Bekannten, Nachbarn und der Öffentlichkeit und geben den Besuchern einen Einblick in die kreative Kraft der Region.

 

Der Eintritt ist frei und die Corona-Auflagen sind von allen zu beachten.

 

Quelle: Blickpunkt, 16.07.2020

Foto zur Meldung: Kreative Kunst trifft traditionelles Handwerk in der Alten Schmiede Bornhöved
Foto: Alte Schmiede Bornhöved

Fortbildung im Handwerk: Ab August gibt es mehr Geld

(21. 07. 2020)

Mitteilung der Handwerkskammer Lübeck vom 8. Juli 2020:

 

Wer sich nach den Sommerferien zum Handwerksmeister, Servicetechniker oder Betriebswirt fortbilden will, kann ab August von mehr finanzieller Unterstützung profitieren: „Mit der Reform des Aufstiegs-BAföGs werden die Bedingungen des beruflichen Aufstiegs deutlich verbessert“, sagt Andreas Katschke, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Lübeck. Jetzt, so Katschke, sei daher ein guter Zeitpunkt, über eine Fortbildung in der zweiten Jahreshälfte nachzudenken.

 

Von der Reform des Aufstiegs-BAföGs (AFBG) profitieren vor allem Familien, Alleinerziehende und Existenzgründer. So wird zum Beispiel der Unterhaltsbeitrag in Vollzeitlehrgängen zukünftig komplett als Zuschuss gezahlt, sodass nach Ende der Maßnahme nichts zurückgezahlt werden muss. Existenzgründern wird das Darlehen für die Lehrgangs-und Prüfungskosten erlassen. So soll vermieden werden, dass bei Betriebsgründung oder Betriebsübernahme wichtige Investitionen aufgrund der Darlehensschulden unterbleiben.

 

Als besonders erfreulich wertet Katschke, dass über das neue AFBG bis zu drei Fortbildungsabschlüsse förderbar sind. Das ermögliche das schrittweise Erklimmen der Karriereleiter vom Berufsspezialisten bis hin zum Master Professional. Katschke: „Dieser Ausbau der Förderung stellt einen wichtigen Schritt hin zur Gleichwertigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung dar.“

 

Mit dem AFBG unterstützen Bund und Länder Teilnehmende einer beruflichen Aufstiegsfortbildung jeden Alters finanziell. Sie erhalten unabhängig von ihrem Einkommen einen Beitrag zu den Kosten der Fortbildung und bei Vollzeitmaßnahmen zusätzlich einkommensabhängig einen Beitrag zum Lebensunterhalt. Die Förderung erfolgt teils als Zuschuss, teils als zinsgünstiges KfW-Darlehen.

 

Eine Übersicht von nach den Sommerferien startenden Fort- und Weiterbildungskursen gibt es unter www.fbz.hwk-luebeck.de.

 

Ansprechpartner für Fragen rund um das Aufstiegs-BAföG: Simon Hofmann, Leiter des Fortbildungszentrums der Handwerkskammer Lübeck, Tel.: 0451 38887-777, E-Mail:

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Foto: Handwerkskammer Lübeck

Blutspenden dringend benötigt: DRK richtet wieder Hotspot in Neumünster ein

(18. 07. 2020)

Der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes weist darauf hin, dass auch in der Ferienzeit Blutspenden dringend benötigt werden. Zwar sei die Versorgungslage derzeit auf einen niedrigen Niveau stabil, jedoch müssen insbesondere Blutpräparate aufgrund der kurzen Haltbarkeit immer wieder ersetzt werden.

 

Deshalb werden in der kommenden Woche die Holstenhallen Neumünster erneut als Blutspende-Hotspot eingerichtet. Von Montag, 20., bis Freitag, 24. Juli, kann jeweils von 14 bis 18 Uhr gespendet werden.

 

Spendenwillige werden gebeten, sich im Internet oder über die kostenfreie Telefon-Hotline 0800 11 949 11 zu informieren und eine Terminreservierung vorzunehmen. Dies ist Teil der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln. Der Personalausweis muss mitgebracht werden.

 

Weitere Schutzmaßnahmen, um das Ansteckungsrisiko für Blutspender, DRK-Personal und weitere ehrenamtliche Helfer so gering wie möglich zu halten: Im Rahmen der Zugangskontrolle erfolgt eine Kurzanamnese, Fiebermessen, Desinfektion sowie Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Dieser wird an alle Spender ausgehändigt. Außerdem wird durch Abstände eine größtmögliche Vereinzelung vorgenommen.

 

Blutspender müssen mindestens 18 Jahre alt sein und dürfen keine Symptome von Erkältungs- bzw. Grippekrankheiten aufweisen. Wer solche hat, auch nach Terminvergabe, möge bitte nicht am Blutspende-Hotspot erscheinen.

 

In den kommenden Wochen, so heißt es in einer Mitteilung des DRK-Blutspendedienstes Nordost, werden Blutspenden dringend benötigt, um Arztpraxen und Kliniken weiter lückenlos mit für Patienten lebenswichtigen Blutpräparaten versorgen zu können. Allein ein Fünftel der Blutpräparate werde für Patienten benötigt, die an Tumorerkrankungen leiden.

 

Die Holstenhallen hatten sich bereits ab Mitte März als Blutspende-Hotspot bewährt, nachdem viele lokale Blutspende-Termine aufgrund der Corona-Pandemie ausgefallen waren. Noch immer haben nicht alle Ortsvereine ihre Blutspende-Termine aufgenommen; Spendern passen möglicherweise die in der Nähe ihres Wohnortes angebotenen Termine nicht. Der Blutspende-Hotspot bietet sich da als zentral gelegene Alternative an.

 

www.blutspende-nordost.de

 

Foto zur Meldung: Blutspenden dringend benötigt: DRK richtet wieder Hotspot in Neumünster ein
Foto: DRK Blutspende

Was gab's im Juni? Blick über den Tellerrand

(18. 07. 2020)

Spätestens im Juni ist auf vielen Ebenen nach dem Corona-Lockdown der Sitzungsbetrieb wieder angelaufen. Da lohnt sich der Blick über den Tellerrand auf Sachverhalte, die bisher nicht auf der Gemeinde-Homepage berichtet wurden.

 

ÖPNV im „Korridor“ zwischen Bad Segeberg und Kiel

 

Der Segeberger Kreistag hat am 25. Juni einen Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) auf der Linie Bad Segeberg – Kiel in den Raum Trappenkamp und Bornhöved beschlossen. Ab 13. Dezember werden stündlich Busse fahren, teilweise auf Anruf. Auch die Linie über Klein Rönnau, Blunk, Tensfeld und Tarbek wird gestärkt. Die Maßnahme wird jährlich 567.000 Euro kosten. Im Amt Bornhöved ist man erfreut. Amtsvorsteher Harald Krille blickt aber auf Stocksee und Schmalensee, deren Situation nicht signifikant besser wird. Reaktionen aus Gönnebek und Damsdorf sind nicht bekannt.

 

BonusTickets für Azubis im HVV

 

Der Teil zwei der ÖPNV-Beschlüsse des Kreistags, dem Schmalensees Bürgermeister Sönke Siebke angehört, ist die Einführung eines BonusTickets für Azubis: Mit Beginn des nächsten Jahres können Auszubildende für 30 Euro im Monat im gesamten HVV-Gebiet unterwegs sein, das Hamburg, die vier schleswig-holsteinischen sowie die drei niedersächsischen Umlandkreise umfasst. Der HVV hatte auf Wunsch der Gesellschafter ein Konzept zur Einführung dieses Tickets erarbeitet. Es wird 70 Euro im Monat kosten. Die Finanzierung ist dabei wie folgt gemeinschaftlich geregelt: 30 Euro zahlt ein Azubi selbst, 20 Euro übernimmt der Kreis und weitere 20 Euro der Arbeitgeber. Den Kreis Segeberg kostet die Umsetzung rund 180.000 Euro im Jahr.

 

Viel los im Kirchenkreis

 

Die Synode des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Plön-Segeberg hat am 27. Juni wichtige Entscheidungen getroffen: In Bad Segeberg soll für rund 8,3 Millionen Euro ein Neubau für die Kirchenkreisverwaltung entstehen. Voraussichtlich bis Ende 2022 soll ein CO2-neutraler Bau in Holzrahmenkonstruktion mit Geothermie und Photovoltaik errichtet werden, in dem 86 Arbeitsplätze untergebracht werden. Auch soll ein Kindertagesstättenwerk für den Kirchenkreis aufgebaut werden. Eine Personalie gibt es auch: Der bisherige Leiter der Kirchenkreisverwaltung Bernd Sulimma ist zum Monatsende in den Ruhestand gegangen. Seine Nachfolgerin ist Esther Ahrent, die nun die Arbeit der 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kirchenkreisverwaltung und 35 Kirchengemeinden leitet.

 

Eine größere Deponie?

 

Der Wege-Zweckverband der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV) diskutiert eine Erweiterung der Deponie Damsdorf/Tensfeld: Der Abfallwirtschaftsausschusses holte am 9. Juni eine Sondersitzung zur Deponieentwicklung nach. Unter besonderen Abstands- und Hygieneregeln sollten die Ausschussmitglieder zusammen mit den übrigen Mitgliedern der Verbandsversammlung die bisherige Deponieplanung optimieren und für die Zukunft belastbar und nachhaltig neu konzeptionieren. Teils überrascht wurden die Bürgermeister von der Aussage, dass dem WZV für die Schließung und Nachversorgung der Deponie Damsdorf/Tensfeld rund 24 Millionen Euro fehlen. Eigentlich sollte die Deponie in wenigen Jahren „voll“ sein und verschlossen werden. Nun schlug Verbandsvorsteher Peter Axmann eine Erhöhung des Deponieberges um bis zu 12 Meter auf dann 78 Meter vor. Mit dem aufgrund dieser Kapazitätserhöhung möglichen Abfall solle das fehlende Geld generiert werden. Klar ist: Mit dem Müll aus dem Kreis Segeberg allein ist das nicht getan. Das hat Bedenken u.a. bei Damsdorfs Bürgermeister Jürgen Kaack geweckt. Ihn treibt die Sorge um, dass die Deponie dann doch wieder interessant für die Einlagerung geringfügig belasteter Abbruchreste von Atomkraftwerken werden könne. (Ursprünglich war sie von der „Kandidatenliste“ genommen worden, weil sie bald voll sei...) Außerdem sei ein 78 Meter hoher Deponieberg schon bald so hoch wie der die Landschaft bestimmende Grimmelsberg. Die Verbandsversammlung am 23. Juni behandelte den Punkt nicht abschließend.

 

Ortsentwicklung in Belau

 

In Belau steht die Umsetzung eines Ortsentwicklungskonzeptes an. Bürgermeister Jörg Engelmann sucht aktuell engagierte Bürgerinnen und Bürger für einen Arbeitskreis. Neben Kreativität ist auch Verständnis für die Gemeindefinanzen nötig, denn es gibt auch teure Projekte im Konzept. So soll Belau ein neues Feuerwehrgerätehaus bekommen. Die Badestelle am Belauer See soll umgestaltet werden, was nicht unumstritten ist: Im Ort besteht Sorge, dass man damit zusätzliche auswärtige Badegäste anlocken könnte.

 

Breitband im Amt Bokhorst-Wankendorf

 

Wie im Kreis Segeberg ist man auch im Nachbaramt bestrebt, „weiße Flecken“ in der Breitbandversorgung zu bereinigen. Das Land Schleswig-Holstein hat dem Amt Bokhorst-Wankendorf 3,49 Millionen Euro an Zuschüssen für das Verlegen von Glasfaseranschlüssen gewährt. Betroffen sind insbesondere die Gemeinden Belau, Wankendorf, Ruhwinkel und Stolpe, deren unterversorgte Bereiche nach Möglichkeit im nächsten Jahr an das Breitbandnetz angeschlossen werden sollen. Es bedarf jedoch noch eines Anbieters.

 

Ein Arbeitsjubiläum

 

Matthias Kay, der zwar nicht mehr in Schmalensee wohnt aber weiter der Freiwilligen Feuerwehr Schmalensee angehört und derzeit als Gruppenführer eine verantwortungsvolle Aufgabe wahrnimmt, hat am 1. Juni 2020 sein zehnjähriges Arbeitsjubiläum auf dem landwirtschaftlichen Betrieb Goullon-Pauliks in Bornhöved feiern können. Der Wochenanzeiger Basses Blatt berichtete davon. Demnach habe alles mit einem Probepraktikum begonnen. Karina Goullon-Pauliks: „Er ist ein echter Glücksgriff. Schon am zweiten Tag war uns klar, dass Matthias der ideale Angestellte für uns ist.“ Matthias Kay zeichne sich durch seine freundliche und ruhige Art, sein technisches Verständnis und seine Einsatzbereitschaft aus. Da kann man nur sagen: Herzlichen Glückwunsch und weiter so!

 

 

Foto zur Meldung: Was gab's im Juni? Blick über den Tellerrand
Foto: Hat im Beitrag einen eigenen Abschnitt - Feuerwehr-Gruppenführer Matthias Kay

Coronavirus: DRK-Kleiderstube weiter geschlossen

(17. 07. 2020)

Der DRK-Ortsverein Amt Bornhöved hat in der jüngsten Ausgabe des Blickpunkt Bornhöved mitgeteilt, dass die Kleiderstube noch bis zum 31. August 2020 geschlossen ist.

 

In dringenden Fällen ist die 1. Vorsitzende Anne Wallacher unter der Telefonnummer 0173/1916890 erreichbar.

 

Foto zur Meldung: Coronavirus: DRK-Kleiderstube weiter geschlossen
Foto: Coronavirus: DRK-Kleiderstube weiter geschlossen

Neustart der Wohnungslosenhilfe im Kreis Segeberg

(17. 07. 2020)

Mitteilung der Diakonie Altholstein vom 10.07.2020

 

Seit dem 1. Juli hat die Wohnungslosenhilfe der Diakonie Altholstein für den Kreis Segeberg ihre Arbeit in vollem Umfang aufgenommen. Mit den Hauptberatungsstellen in Bad Segeberg (Lübecker Str. 10-12) und Kaltenkirchen (Haus der Sozialen Beratung, Flottkamp 13b) sowie weiteren mobilen Anlaufstellen u.a. in Wahlstedt, Bad Bramstedt oder Bornhöved, ist ein kreisweites Angebot gesichert.

 

Norbert Penning leitet das fünfköpfige Team, in dem bereits im Mai Martina Orban und Manuela Eller für die Wohnungsnotlagenberatung gestartet sind. Im Juni folgte Nahla Fakhet für die Wohnraumakquise sowie das Wohnkompetenztraining für Geflüchtete. Nihal Moustafa nahm im Juli ihre Arbeit im Bereich der Wohnungsnotlagenberatung am Standort Kaltenkirchen auf.

 

Durch diese Expertisen umfasst die Wohnungslosenhilfe für den Kreis Segeberg schwerpunktmäßig die beiden Bereiche Wohnungsnotlagenberatung, bei der das primäre Ziel ist, Menschen vor dem Verlust der eigenen Wohnung zu bewahren und so in Zeiten eines immer angespannter werdenden Wohnungsmarktes, Obdachlosigkeit zu verhindern sowie die Wohnraumakquise und das Wohnkompetenztraining für Menschen mit Flucht bzw. Migrationshintergrund, welche oft Schwierigkeiten haben eigenständig Wohnraum anzumieten, um aus einer Gemeinschaftsunterkunft in ein selbstständiges Wohnverhältnis zu ziehen.

 

Bei beiden Bereichen steht in der Beratung Unterstützung für die vielfältigen Probleme im Vordergrund, sei es entsprechend die Abwendung eines drohenden Wohnungsverlusts (z.B. durch Mietrückstände) oder eben die Unterstützung bei der Wohnungssuche.

 

Kontakt

Diakonie Altholstein

Tel.: 04191 / 8040731

Mail:

 

Foto zur Meldung: Neustart der Wohnungslosenhilfe im Kreis Segeberg
Foto: Altes Amt Bornhöved Familienbüro

Sommerpause bei der Fahrbücherei

(15. 07. 2020)

Die Fahrbücherei im Kreis Segeberg legt eine Sommerpause ein. Im Zeitraum 18. Juli bis 9. August 2020 ruht der Betrieb.

 

Erster Ausleihtag ist Montag, der 10. August. Allerdings im südöstlichen Kreisgebiet mit Bahrenhof, Bühnsdorf, Neuengörs, Schieren, Stipsdorf und Wakendorf I.

 

In Schmalensee hält der Bücherbus das nächste Mal wieder am Montag, den 24. August 2020. Wie immer von 15.40 bis 16.35 Uhr. Haltestelle ist der Parkplatz am Feuerwehrgerätehaus.

 

Die weiteren Termine für einen Halt der Fahrbücherei in Schmalensee im laufenden Jahr sind der 14. September, 19. Oktober, 9. November und 21. Dezember.

 

Weitere Informationen im Internet: www.fahrbuecherei15.de

Foto zur Meldung: Sommerpause bei der Fahrbücherei
Foto: Fahrbücherei

Juli-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2

(15. 07. 2020)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen liefern uns oft Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten zugleich Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Weil seit Mitte März das neuartige Coronavirus das gesellschaftliche Leben beeinträchtigt und wir sehr wahrscheinlich noch einige Zeit mit Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens belegt sind, gibt es für die treue Leserschaft im Monat Juli die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr in dieser schweren Zeit ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der zweite Teil.

 

Erfassung der Pferde und Mobile für den Krieg: In Schmalensee findet vor 120 Jahren, am 17. Juli 1900, um 12.30 Uhr im Bereich der Dorfstraße die übliche Vormusterung der Pferde für den möglichen Fall einer Mobilmachung statt. Erstmals sind zugleich die im Ort befindlichen Fahrzeuge vorzustellen und auf ihre Kriegstauglichkeit zu prüfen.

 

Für „Irre“ zahlen die Kommunen: Der Schmalenseer Kreistagsabgeordnete Matthias Christian Saggau, ein Vorfahr des heutigen Gemeindevertreters Christian Saggau, scheitert am 17. Juli 1880, vor 140 Jahren, zum wiederholten Mal mit seiner Forderung, dass der Kreis Segeberg die „Irrenkosten“ trägt, vermutlich die Kosten der Unterbringung und Behandlung geistig Behinderter in Anstalten. Die Ablehnung durch den Kreistag bedeutet, dass weiter der Gesamtarmenverband Bornhöved diese Kosten zu tragen hat. Der Verband, dem die Gemeinden des damaligen Amtes Bornhöved angehören, ist grundsätzlich für die Armenfürsorge gedacht.

 

Fünf Generationen einer Familie: In Schmalensee und Damsdorf leben 1935, vor 85 Jahren, fünf Generationen einer Familie, was dem Segeberger Kreis- den Tageblatt am 18. Juli, einen Bildbericht wert ist. Die älteste Vertreterin der auf den früheren Holzarbeiter Schröder zurückgehenden Familie ist die 83-jährige Luise Schröder aus Damsdorf. Von ihren zehn Kindern leben noch sechs. Zweitältestes Kind ist die 60-jährige Anna Hansen in Schmalensee. Ihr Mann ist Heizer bei der Dreschgenossenschaft Schmalensee. Die älteste Tochter Anna Hansens, Helene Göttsch, ist mit 41 Jahren bereits seit zwei Jahren Großmutter. Ihre Tochter Anneliese Lewe (19) ist mit einem landwirtschaftlichen Arbeiter in Schmalensee verheiratet. Letztes Glied in der Kette ist der zweijährige Sohn Günther Lewe.

 

Feuerwehr-Hochburg Bornhöved: Anlässlich des 50. Stiftungsfests der Freiwilligen Feuerwehr Bornhöved findet dort am 27. Juli 1930, vor 90 Jahren, das Kreisfeuerwehrfest statt. Nach 1894 und 1920 ist es das dritte Mal, dass Bornhöved Ort des Kreisfeuerwehrfestes ist. Im Anschluss an die Delegiertenversammlung finden Schulübungen der Freiwilligen Feuerwehren von Bornhöved, Gönnebek und Schmalensee statt. Nach anschließender Brandübung gibt es Bälle in mehreren Bornhöveder Lokalen. Die Kleinbahn Kiel-Segeberg richtet extra einen Sonderzug ein, der Teilnehmer und Gäste um 24 Uhr in Richtung Bad Segeberg bringt.

 

Hilfe für die Segeberger Kriegerfrauen: Nachdem am 19. Juli 1870, vor 150 Jahren, der sogenannte Deutsch-Französische Krieg entflammt ist, stellt der Segeberger Kreistag am 28. Juli 1870 Mittel zur Familienfürsorge bereit, die aus der Abwesenheit der Männer begründet werden. Demnach erhält vorerst jede „unterstützungsbedürftige“ Frau, deren Mann zum Kriegsdienst eingezogen ist, im September 2 Taler. Diese Summe erhalten auch die ersten drei Kinder eines Einberufenen. Das vierte Kind erhält 15 Groschen zusätzlich. Sind Eltern und Geschwister betroffen, so gibt es auch für diese 2 Taler und 15 Groschen. Auch Schmalenseer nehmen an diesem Krieg teil, woran unter anderem der Gedenkstein am Dreiecksplatz unter der Dorfeiche erinnert.

 

Das Ende der Dreschgenossenschaft Schmalensee: Im Gasthof Voß tritt am 29. Juli 1960, vor 60 Jahren, die Dreschgemeinschaft Schmalensee zu ihrer Jahreshauptversammlung zusammen. Es liegt ein Antrag vor, die Gemeinschaft aufzulösen und den gemeinsamen Dreschsatz zu verkaufen. Zwar wird die Auflösung abgelehnt – aber nur, um die Dreschgemeinschaft noch so lange aufrecht zu erhalten, bis es gelungen sein wird, den Dreschsatz mit allem Zubehör abzusetzen.

 

 

 

Foto zur Meldung: Juli-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2
Foto: Fünf Generationen, Familien Schröder, Hansen, Göttsch und Lewe SKTB 18.07.1935

Neuigkeiten vom Mönchsweg

(14. 07. 2020)

Die Geschäftsstelle Mönchsweg e.V. mit Sitz in Kiel teilt mit:

 

Das Jahr ist mit erfreulich vielen Nachfragen gestartet! Wie viele andere Regionen in diesem „besonderen“ Jahr, spüren auch wir das gestiegene Interesse der Reise- und Radlustigen Menschen nach Urlaubs- und Reiseangeboten im Land! Auch die App (für den schleswig-holsteinischen Abschnitt) wird mit ihren Storytelling-Elementen gerne für die Reisevorbereitung und als Reisebegleiter genutzt!

 

Gerne machen wir Sie auf unser neues Leitthema „Zeit für die Seele“ aufmerksam! Siehe https://moenchsweg.de/zeitfuerdieseele/index.html.

Damit erhalten unsere Gäste verstärkt Angebote und Informationen zu besonderen Orten und Veranstaltungen am Weg, die ihren Reisemotiven wie Innehalten, Besinnung und Entschleunigung entsprechen.

 

Die Website www.moenchsweg.de soll barrierefrei werden! Dafür bedarf es einer kompletten Überarbeitung der Seite. Derzeit wird nach passenden Förderungsmöglichkeiten und Sponsoren gesucht. Weitere Überlegungen in Richtung Barrierefreiheit befinden sich Bearbeitung.

 

Am 20. November 2020 um 16 Uhr im Bürgerhaus Trappenkamp findet die diesjährige Mitgliederversammlung des Trägervereins Mönchsweg statt. Wie immer steht die Versammlung allen Interessierten offen. Insbesondere im ersten Teil der Informationsveranstaltung berichten wir mit Zahlen, Daten und Fakten zum aktuellen Geschehen entlang des gesamten Mönchsweges von Bremen bis Puttgarden…

 

Quelle: Mitteilung Mönchsweg e.V. vom 24.06.2020

 

Foto zur Meldung: Neuigkeiten vom Mönchsweg
Foto: Mönchsweg

Herzlichen Glückwunsch zum 80. Geburtstag, Ehrenbürgermeister Hans Siebke!

(13. 07. 2020)

Eine herausragende Schmalenseer Persönlichkeit begeht heute ihren 80. Geburtstag: Ehrenbürgermeister Hans Christian Siebke, unser Hans.

 

Dazu gratulieren Menschen aus Nah und Fern, Familie, Freunde, Wegbegleiter aus unzähligen Funktionen und Organisationen aufs Herzlichste. Und auch das Homepage-Team ist bemüht, im Namen möglichst vieler Schmalenseerinnen und Schmalenseer an dieser Stelle einen angemessenen Geburtstagsgruß zu präsentieren, der dem Jubilar möglichst gerecht wird.

 

Feuerwehr und Sport waren die eigentlichen Leidenschaften im Leben Hans Siebkes, wie er einmal verraten hat. Wer sich in solchen Ebenen ehrenamtlich engagiert, obendrein auch vielfältig in berufsständischen Organisationen aktiv ist, in seinem Fall in der Landwirtschaft, der wird auch eines Tages zum Kommunalpolitiker. Denn Ideen wollen auch realisiert werden. Und das nahm unser Hans mit großem Tatendrang in die Hände.

 

Eine grobe Zusammenfassung seines Wirkens, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.

 

Der politische Höhepunkt sei zuerst genannt: Hans Siebke gehörte von 1996 bis 2000 dem Schleswig-Holsteinischen Landtag an. Mitglied des Segeberger Kreistags war er von 1979 bis 1996. Mindestens dies sind Funktionen, die ohne politische Bindung kaum möglich sind – seit 1970 also 50 Jahre lang, ist Hans Siebke Mitglied der CDU. 1990 bis 1998 war er zudem Amtsvorsteher im Amt Bornhöved. Gemeindevertreter in Schmalensee war Hans Siebke von 1970 bis 2008, davon war er ab 1978 gut 30 Jahre Bürgermeister. Im Zusammenwirken mit der jeweiligen Gemeindevertretung schob er bedeutende Neuerungen im Dorf an, die bis heute nachwirken.

 

Der Bau der Sportanlagen, das Jahrhundertprojekt Kanalisation und die Anbindung an die zentrale Wasserversorgung aus Bornhöved ragen hervor. Sein umtriebiges Wirken, insbesondere das Aufspüren von Fördertöpfen, habe die Gemeinde bei den ab 1989 realisierten letztgenannten Projekten runde 500.000 DM gespart, stellte Dirk Griese als stellvertretender Bürgermeister 1998 beim 20-jährigen Bürgermeister-Jubiläum fest. Als Beauftragter für die Wasserver- und Abwasserentsorgung unterstützte Hans Siebke über seine Amtszeit hinaus seine Gemeinde und ihre Einwohnerschaft.

 

Zwei Jahre lang war Hans Siebke 2. Vorsitzender des TSV Quellenhaupt Bornhöved. Dann, von 1980 bis 2012, führte er den Kreissportverband Segeberg, dessen Ehrenvorsitzender er seitdem ist. Sämtliche Sportstätten im Kreis Segeberg kennt unser Hans bis heute genau und weiß en detail, gegen welche Widerstände manches im Sinne des Sports realisiert werden musste – und konnte.

 

Eigentlich, das hat er öfter verraten, wollte Hans Siebke eine Karriere in der Freiwilligen Feuerwehr anstreben. 1962 trat er in die hiesige Wehr ein, in der er zehn Jahre lang als Gruppenführer wirkte. 2002 erhielt er das Brandschutzehrenzeichen in Gold am Bande, danach weitere Ehrungen für seinen umfangreichen Einsatz rund um den Brandschutz und das Feuerwehrwesen.

 

An seinem 50. Geburtstag wurde er von Gerhard Mühlenberg, damals einer seiner Stellvertreter im Amt des Bürgermeisters, so charakterisiert: „Wer es mit Hans Siebke zu tun bekommt, ob als Nachbar oder Berufskollege, als Sports- oder Feuerwehrkamerad, auf politischer Ebene oder als Bürger mit einem Anliegen – für den hat er ein offenes Ohr, ein offenes Wort (wenn auch zuweilen nicht sehr leise) und stets eine helfende Hand.“

 

In fast allen Vereinen Schmalensees dürfte Hans Siebke bis heute Mitglied sein oder gewesen sein, egal ob Siedlergemeinschaft, Sparclub, Verschönerungsverein, Reitsportgemeinschaft und auch im Förderverein Umgehungsstraße Schmalensee (FUS). Das Ziel des FUS, eine Ortsumgehung zu erwirken, hat sich nicht realisieren lassen, aber einen „dunklen Fleck“ sollte jede Vita haben, oder?

 

Für sein umfangreiches Wirken ist Hans Siebke mit zahlreichen Ehrungen versehen worden. Herausragend sind sicher die Verleihung der Freiherr-vom-Stein-Medaille des Landes Schleswig-Holstein 1995 und das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2003.

 

Seit 1963 ist Hans Siebke mit seiner Ute verheiratet, die ihm aufgrund seiner vielfältigen Aktivitäten reichlich Arbeit zu Hause abgenommen und den Rücken freigehalten hat. Immerhin gab es da auch drei Kinder, von denen insbesondere Sohn Sönke den Weg des Vaters weiter verfolgt: Fußball, Feuerwehr, Übernahme des Betriebs und seit 2008 ist er Bürgermeister der Gemeinde Schmalensee.

 

Lieber Hans, ich denke, als Schreiber der Gemeinde-Homepage und Gemeindevertreter darf ich mir erlauben, auf diese Weise stellvertretend für alle Schmalenseerinnen und Schmalenseer Dir zu Deinem Geburtstag zu gratulieren und Dir alles erdenklich Gute zu wünschen. Dieses kommt von Herzen. Bestimmt wirst Du die eine oder andere Stelle aus Deiner Vita in diesem Beitrag vermissen, der vor allem den Bürgerinnen und Bürgern, die Dich nicht so kennengelernt haben wie viele andere, näher bringen soll. Denn schließlich bist Du auch ihr Ehrenbürgermeister!

 

Christian Detlof

 

 

Foto zur Meldung: Herzlichen Glückwunsch zum 80. Geburtstag, Ehrenbürgermeister Hans Siebke!
Foto: Zum 75. Geburtstag gab es für Hans Siebke und Frau Ute eine Tour durch das Dorf

Das Orchester brachte die Sonne mit

(13. 07. 2020)

Das war ein wahrer Glanz am Sonntag auf unserem Schmalenseer Bolzplatz: Das Blasorchester TSV Wankendorf gab ein Picknick-Konzert und sorgte damit nach langer Durststrecke für Abwechslung in einem Dorf, dass Corona-bedingt auf zahlreiche Veranstaltungen hat verzichten müssen.

 

Die Pandemie machte diese Art des Besuchs der Wankendorfer Musikanten überhaupt erst möglich: Viele Termine sind dem Orchester weggebrochen – Umzüge und Auftritte unterschiedlicher Art mussten abgesagt werden. Auch das Konzert auf dem Bolzplatz konnte nur aufgrund behördlich ausgesprochener Lockerungen stattfinden – mit Eintragung der Besucher in Kontaktlisten, Desinfektionsmittel und reichlich Flatterband, das eine Distanz zwischen Musikern und Publikum schuf.

 

Aber nur räumlich! Denn die Klänge erreichten die rund 60 Besucher, darunter auch tatsächlich picknickende, dennoch und erfreuten ihre Ohren. Das Blasorchester entführte in verschiedene Epochen und Regionen der Erde, vom Hamborger Veermaster bis zu Barbara Ann von den Beach Boys.

 

Beim Karl-May-Thema, bekannt aus den Spielfilmen und vom Bad Segeberger Kalkberg, fehlte nur noch ein über den Bolzplatz reitender Indianerhäuptling. Unwahrscheinlicher wäre gewesen, wenn bei der Filmmusik von „Der Fluch der Karibik“ eine Fregatte unter Segeln eingelaufen wäre.

 

Beeindruckend war der Sound des Orchesters, der, unterstützt von E-Bass und Schlagzeug, sehr an ein Big Band-Konzert erinnerte. Der Tal-Charakter des Platzes, der einst eine Kiesgrube war, mag dazu beigetragen haben, dass die Akustik stimmte. Aber klare Klänge aller Instrumente und starke Bläsersoli ließen keinen Zweifel daran, dass dieses Orchester ein ganz tolles ist, das unbedingt wiederkommen sollte.

 

Bleibt zu hoffen, dass bei allen kostenlosen Picknick-Konzerten der vergangenen Wochen – am 21. Juni in Stolpe und Belau, am 11. Juli in Reesdorf sowie am 12, Juli in Schmalensee und Schönböken auch einiges an Spenden zusammengekommen ist. Denn das Blasorchester hat laufende Kosten zu bestreiten – und ausgefallene Vogelschießen, Schützenfeste und so weiter haben eingeplante Einnahmen verpuffen lassen.

 

Unter https://blasorchestertsvwankendorf.de ist das von der 1. Vorsitzenden Anett Overath vertretene Orchester im Internet zu finden.

Foto zur Meldung: Das Orchester brachte die Sonne mit
Foto: Das Blasorcherster TSV Wankendorf gastierte in Schmalensee

Ach du Schreck: Gelbe Säcke waren schon weg

(12. 07. 2020)

Am Freitag, 10. Juli, fand gemäß Abfallkalender des Wege-Zweckverbandes (WZV) die Abholung der „Gelben Säcke“ in Schmalensee statt. Und dennoch mussten einige Haushalte, auch der des Verfasser dieser Zeilen, feststellen, dass ihre Wertstoffsäcke nicht mitgenommen wurden. Und warum: Weil die Abholung pünktlich stattfand.

 

Glaubhafte Augenzeugen haben berichtet, dass kurz nach 6 Uhr das Entsorgungsunternehmen im Ort unterwegs war, um die Gelben Säcke einzusammeln.

 

Wer nun später, also nach 6 Uhr die Säcke heraus legte, hat das Nachsehen, denn es heißt im Abfallkalender auch, dass man das bis 6 Uhr erledigt haben muss – das gilt für alle planmäßigen Abholungen, also auch braune, blaue und graue (schwarze) Tonne.

 

Weil es zuletzt – gefühlt reden wir von einem längeren Zeitraum, also Jahren – so war, dass die Wertstoffsäcke erst später am Tag, mitunter auch erst am Folgetag oder noch später abgeholt wurden, sind verschiedene Haushalte – so auch dieser – dazu übergegangen, die Säcke später als „bis 6 Uhr“ an die Straße zu legen. Das nennt man wohl Konditionierung

 

Also Botschaft an alle, die noch Gelbe Säcke vor der Türe haben: Die sind schon abgeholt worden. Und ja: ich ärgere mich auch. Vermutlich über mich.

Foto zur Meldung: Ach du Schreck: Gelbe Säcke waren schon weg
Foto: Viele Gelbe Säcke blieben liegen

Sparkasse Südholstein: Längere Öffnungszeiten

(12. 07. 2020)

Die Sparkasse Südholstein hat die Öffnungszeiten ihrer Filialen ab 6. Juli 2020 erweitert. Damit reagiert sie auf die jüngsten Lockerungen der Corona-Maßnahmen des Landes, wie Stephan Kronenberg vom Referat Kommunikation und Stiftung mitteilt.

 

Der Gesundheitsschutz werde weiterhin großgeschrieben: Die Einhaltung des Sicherheitsabstandes von mindestens eineinhalb Metern sowie die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes bleiben für die Kunden bestehen.

 

Kleine Filialen der Sparkasse Südholstein sind ab sofort montags bis mittwochs und freitags von 9 bis 12 Uhr, donnerstags von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

 

Trappenkamp „Mittlere Filiale“

 

Mittlere Filialen sind an allen fünf Wochentagen von Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr, außerdem dienstags und donnerstags von 14 bis 18 Uhr offen.

Zu dieser Gruppe gehören die Standorte Bad Bramstedt, Boostedt, Ellerau, Henstedt-Ulzburg, Nahe, Trappenkamp und Wahlstedt.

 

Genauer hinschauen muss man bei den großen Filialen wie Bad Segeberg, Kaltenkirchen und Norderstedt (Ulzburger Straße): Auch diese sind montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr geöffnet; außerdem montags und donnerstags von 14 bis 18 Uhr, sowie dienstags und freitags von 14 bis 16 Uhr.

 

Ausführliche Beratungsgespräche seien auch weiterhin außerhalb der Öffnungszeiten möglich und über die persönlichen Kontaktdaten der Berater oder die zentrale Telefonnummer 04321/408-4444 zu vereinbaren.

 

Angesichts des nach wie vor geltenden Ziels, die Verbreitung des Coronavirus auf möglichst niedrigem Niveau zu halten, empfiehlt die Sparkasse weiterhin, für die alltäglichen Bankgeschäfte die digitalen und telefonischen Kontaktwege zu nutzen“, heißt es in der Mitteilung.

Foto zur Meldung: Sparkasse Südholstein: Längere Öffnungszeiten
Foto: Sparkassenfiliale Trappenkamp

Achtung: Morgen Picknick-Konzert des Blasorchesters TSV Wankendorf in Schmalensee

(11. 07. 2020)

Letzte Erinnerung: Am Sonntag, 12. Juli 2020, musiziert das Blasorchester TSV Wankendorf von 11 bis 12 Uhr auf dem Bolzplatz am Feuerwehrgerätehaus. Für das sogenannte Picknick-Konzert wird kein Eintritt genommen, eine Spende ist freilich erlaubt.

 

Schmalensee ist Tournee-Ort

 

Das Orchester tourt derzeit durch die umliegenden Dörfer. An ausgewählten Orten veranstalten die Musiker Corona-taugliche Open-Air-Auftritte. „Auf die Zuhörer warten dort jeweils etwa eine Stunde Musik mit den Lieblingsstücken des Blasorchesters aus den letzten Jahren“, so die 1. Vorsitzende Anett Overath.

 

Engagement verdient viel Publikum

 

Das Blasorchester TSV Wankendorf ist den Schmalenseern nicht unbekannt – es hat schon den Vogelschießer-Umzug begleitet. Die Gemeinde Schmalensee, die den Auftritt präsentiert, hofft auf viele Schmalenseer, die das weite Rund des Bolzplatzes nutzen, in gemütlicher Atmosphäre und unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregeln das Konzert zu verfolgen.

 

Anett Overath: „Die Gäste bringen bitte Sitzplätze bzw. Picknick-Decken sowie die Verpflegung jeweils selbst mit – das Blasorchester stellt die Musik. Der Eintritt ist frei.“ Wer will, der kann einen Beitrag in eine Spendentrommel werfen.

 

Bei Regenwetter kann das Konzert nicht stattfinden, deshalb sind Änderungen im Plan vorbehalten. Aktuelles dazu gibt es im Internet unter https://blasorchestertsvwankendorf.de/picknick-konzerte.

 

Foto: Blasorchester TSV Wankendorf

Foto zur Meldung: Achtung: Morgen Picknick-Konzert des Blasorchesters TSV Wankendorf in Schmalensee
Foto: Blasorchester TSV Wankendorf

Sommerkino in der Alten Schmiede Bornhöved am 17. Juli

(10. 07. 2020)

Sommerzeit – Ferienzeit – Kinozeit: Sommerkino in der Alten Schmiede Bornhöved, im Jahr 2020 mit Corona-Auflagen.

 

Die Erfahrungen des Corona-Lockdowns mit dem „social distancing“ greift das traditionelle Sommerkino des Fördervereins „Alte Schmiede Bornhöved“ auf. Fördervereinsmitglied Christiane Schlüter hat ein anspruchsvolles und kulinarisch prickelndes Programm zusammengestellt.

 

Los geht es am 17. Juli mit dem Film „Eat Drink Man Woman“, einer taiwanesischen Produktion aus dem Jahr 1994. In exotischer Stimmung wird das auch jetzt aktuelle Spannungsverhältnis zwischen asiatischer Tradition und westlicher Moderne gezeigt. Kern ist die Entwicklung einer Familie, gezeigt am köstlichen Sonntagsessen, das der Vater seinen Töchtern wöchentlich bereitet. Die Töchter emanzipieren sich nach und nach vom Vater und seiner traditionell-asiatischen Weltsicht, und auch der Vater selbst sorgt am Ende für eine Überraschung.

 

Weitere Filmvorführungen: Am 31. Juli ist „Babettes Fest“ (Dänemark 1987) zu sehen; am 14. August „Bittersüße Schokolade“ (Mexiko 1992).

 

Alle Vorstellungen beginnen jeweils freitags um 19.30 Uhr in der Alten Schmiede, Kuhberg 13, 24619 Bornhöved. Der Eintritt ist frei. Wegen der Corona-Auflagen sind die Sitzplätze begrenzt.

 

Quelle: Mitteilung Förderverein Alte Schmiede Bornhöved

www.alte-schmiede-bornhoeved.de

[Aushang Sommerkino Alte Schmiede Bornhöved 2020]

Foto zur Meldung: Sommerkino in der Alten Schmiede Bornhöved am 17. Juli
Foto: Alte Schmiede Bornhöved

Im Wald leben die Indianer – vom 13. bis zum 26. Juli

(10. 07. 2020)

Sommerferienaktion im ErlebnisWald Trappenkamp

 

Termin: Im Rahmen der großen Sommerferienaktion mit wechselndem Programm im ErlebnisWald Trappenkamp

 

Programm: „Im Wald leben die Indianer!“ von Montag, 13. Juli, bis Sonntag, 26. Juli 2020, täglich von 12 bis 17 Uhr

 

Ort: ErlebnisWald Trappenkamp

 

Während noch bis zum 12. Juli die Sommerferienaktion im ErlebnisWald Trappenkamp (EWT) mit dem Programm „Auf in den Sommerwald“ neugierige Teilnehmer in den Wald lädt, so können Besucher ab dem 13. Juli in die Welt der Indianer eintauchen.

 

Denn mit dem Programm „Im Wald leben die Indianer!“ nimmt der EWT in der Zeit von Montag, 13. Juli, bis Sonntag, 26. Juli 2020, seine Besucher auf eine spannende Reise in das Leben der Indianer mit. Wie leben sie? Was gibt ihnen die Natur zum Leben?

 

Mit einer abwechslungsreichen Rallye erfahren die Teilnehmer jede Menge spannende Geschichten. Dazu gibt es noch eine schöne Bastelaktion.

 

Die Teilnahme ist im Eintrittspreis enthalten. Lediglich für die Bastelaktionen wird ein zusätzlicher Materialkostenbeitrag in Höhe von 1 Euro erhoben.

 

Quelle: Mitteilung des Erlebniswaldes vom 02.07.2020

 

www.erlebniswald-trappenkamp.de

 

Foto zur Meldung: Im Wald leben die Indianer – vom 13. bis zum 26. Juli
Foto: Erlebniswald Trappenkamp

Erlebniswald Trappenkamp: „Ein Tag mit dem Imker“

(08. 07. 2020)

Waldhonig ist etwas ganz Besonderes! Er stammt nicht von Blüten, sondern von den Säften der Bäume. Aber wie kommt der Honig überhaupt in das Glas? Wie finden die Bienen den Nektar, und was ist ein Schwänzeltanz?

 

Antworten dazu und viele spannende Infos mehr gibt es bei der Veranstaltung „Ein Tag mit dem Imker“ zu erfahren. Wer möchte, bastelt am Stand des Imkers eine eigene Biene aus Papier oder eine Kerze aus Bienenwachs.

 

Termin: Sonntag, 12. Juli 2020, 12 bis 17 Uhr

 

Ort: ErlebnisWald Trappenkamp Am Waldhaus (Anfahrt über Daldorf)

 

Kosten: Die Aktion ist im Eintrittspreis enthalten. Für das Bastelmaterial wird ein geringer Kostenbeitrag vor Ort erhoben.

 

Mehr Info: www.erlebniswald-trappenkamp.de

 

Quelle: Mitteilung des Erlebniswaldes vom 25.06.2020

 

Foto zur Meldung: Erlebniswald Trappenkamp: „Ein Tag mit dem Imker“
Foto: Erlebniswald Trappenkamp

Der Schnappschuss – oder: Der Anstarrwettbewerb

(07. 07. 2020)

Stell Dir vor, du wanderst um unsere schönen Seen, genießt den seichten Sommerregen (es gibt kein schlechtes Wetter – nur die falsche Kleidung), hörst auf Vogelstimmen, beobachtest den Adler, biegst um eine Kurve und... schaust direkt in die Augen einer Kuh.

 

Auf dem Wegstück vom Friedhof Bornhöved zum Vier ist genau das der Fall gewesen. Während eine ganze Herde Starken im hohen Gras weidete, lag eine von ihnen direkt am Straßenrand in leicht erhöhter Position hinter dem Weidezaun und hatte die Fahrbahn fest im Blick.

 

Alarmposten? Ausguck? Oder einfach nur fasziniert von allem, was da des Weges kommen könnte. Gefühlt standen wir uns minutenlang gegenüber und lieferten uns einen Anstarrwettbewerb. Den übrigens ich gewonnen habe. Aber nur, weil in meinem Gesicht kein gutes Dutzend Fliegen umherkrabbelte.

 

Auf ein Foto konnten wir uns auch verständigen. Durch gutes Zureden machte ich der Dame klar, kein Feind zu sein. Ihr Name ist übrigens Warina, wenn mich die Ohrmarke nicht getäuscht hat. Unter Vermeidung hektischer Bewegungen holte ich die Kamera hervor zum Schnappschuss für die Gemeinde-Homepage.

Foto zur Meldung: Der Schnappschuss – oder: Der Anstarrwettbewerb
Foto: Eine Starke am Weg von Bornhöved zum Vier

Nach dem Konzert zur Fossilien- und Mineralienbörse im Urzeithof

(06. 07. 2020)

Neues vom Urzeithof – Mitteilung vom 04.07.2020:

 

Aufgrund der aktuell niedrigen Zahl an Neuinfektionen mit dem Corona-Virus in Schleswig-Holstein hat die Landesregierung am 26. Juni neue Lockerungen beschlossen. Für den Urzeithof bedeutet das, dass viele geplante Veranstaltungen wieder stattfinden können. Aktuelle Informationen gibt es im Internet unter www.urzeithof.de.

 

Der Urzeithof feiert in diesem Sommer sein 10jähriges Bestehen und ist mittlerweile seit genau einem Jahr in Stolpe. Aus diesem Grund findet am Sonntag, 12. Juli, von 10 bis 17 Uhr eine Fossilien- und Mineralienbörse auf unserem Gelände statt. Viele Sammler sind zu Gast im Urzeithof und bieten Fossilien, Mineralien, Muscheln und Schnecken, Sammlungszubehör und vieles mehr zum Kauf an. Zur Mittagszeit ist für einen Imbiss gesorgt und natürlich hält das Café frisch gebackene Torten und Kuchen bereit. Kinder können Kristalldrusen aufschlagen, in der Sandkiste echte Edelsteine suchen und auf dem Klopfplatz Fossilien finden.

 

In den Sommermonaten bieten wir einmal im Monat mit „Urzeithof kulinarisch“ ein paar besondere Leckereien an. Am 18. Juli ab 18.30 Uhr gibt es Spanferkel, am 22. August Feuerlachs und am 19. September Paella. Der Preis beträgt jeweils 15,- Euro p. P.. Eine Anmeldung ist bis eine Woche vorher unter Telefon 04326/2205 (Büro), 6119977 (Café) oder per Email () zwingend erforderlich.

 

Ab dem 11. Juli gibt es im Urzeithof übrigens samstags und sonntags von 9.30 bis 11.30 Uhr ein leckeres Frühstück in verschiedenen Variationen.

 

Foto: Urzeithof

 

Urzeithof

Dr. Frank Rudolph

Katrin Mohr

Am Pfeifenkopf 9

D - 24601 Stolpe

Deutschland - Germany

www.fossilbuch.de

www.strandsteine.de

www.urzeithof.de

 

Nicht vergessen: In Schmalensee findet am 12. Juli, wenn es trocken ist, von 11 bis 12 Uhr auf dem Bolzplatz am Feuerwehrgerätehaus ein Picknick-Konzert des Blasorchesters TSV Wankendorf statt.

 

Foto zur Meldung: Nach dem Konzert zur Fossilien- und Mineralienbörse im Urzeithof
Foto: Urzeithof Stolpe

Saison offiziell eröffnet an der unbewachten Badestelle

(04. 07. 2020)

Am Freitag, 3. Juli 2020, wurden zwei Mobiltoiletten an der Schmalenseer Badestelle aufgestellt. Das allein klingt kaum nach einer spektakulären Nachricht. Wer aber weiß, dass aufgrund einer unklaren Rechtslage eine Schließung der Einrichtung im Raume stand und dass am 3. Juli 2020 das Badesicherheitsgesetz in Kraft getreten ist, das für Klarheit sorgen soll, hat einen Grund zum Aufatmen.

 

Verwirrspiel im Sommer 2019

 

Rückblende: Im Sommer des Vorjahres waren Teile der Badestelle gesperrt worden. Nicht nur hier sondern im ganzen Bundesland reagierten Gemeinden alarmiert durch einen Richterspruch: Nach einem Badeunfall 2017 in Rheinland-Pfalz hatte man die dortige Kommune haftbar gemacht, das Urteil strahlte auch auf die gewählten Vertreter aus. Die Sorge, dass bei einem Badeunfall in Schmalensee der Bürgermeister, die Gemeindevertreter und sogar Mitarbeiter der Verwaltung persönlich haftbar gemacht werden könnten, weil sie die Wahrnehmung einer Aufsichtspflicht nicht vorangetrieben hätten, war groß. Bis ins Frühjahr hinein stand die Frage im Raum, ob die Gemeinde Schmalensee an dem vom Besitzer des Sees gepachteten Uferstreifen weiterhin eine öffentliche Badestelle unterhalten könne. Ein Rückbau zur naturbelassenen Badestelle stand im Raum.

 

Immer wieder wurde seitdem die Frage aufgeworfen – unter anderem in den Sitzungen der gemeindlichen Gremien –, was denn nun sei mit der Badestelle. Aufhebung und Rückbau, teilweiser Rückbau? Alle Augen richteten sich auf den Schleswig-Holsteinischen Gemeindetag (SHGT), der mit der Landesregierung im Sinne der Kommunen eine Rechtslage herstellen wollte, die einen Betrieb unbewachter Badestellen weiter zulässt.

 

Gemeindetag hat Wort gehalten

 

Am 19. Juni hat der Schleswig-Holsteinische Landtag ein Badesicherheitsgesetz beschlossen, das, ergänzt um eine Badesicherheitszuständigkeitsverordnung, Rechtssicherheit für Kommunen schaffen soll, was die Frage der Badeaufsicht und damit der Haftung kommunaler Entscheidungsträger bei Badeunfällen bringen soll. Der SHGT lieferte noch am selben Tag ein Sicherheitskonzept.

 

Kern des Ganzen: Dem Besucher muss klar sein, dass er nicht mit einer Badeaufsicht rechnen darf, die ihm Teile seiner Eigenverantwortung „abnimmt“. Eine entsprechende Beschilderung wird verlangt - „Unbewachte Badestelle“ bzw. „Keine Badeaufsicht“ bringen das Nötigste zum Ausdruck. Ein entsprechendes Schild ist längst an Schmalensees Badestelle vorhanden.

 

Schmalensee hat eine unbewachte Badestelle

 

Das Baden hat hier, angesichts eines teilweise sehr schönen Frühlings, deutlich früher begonnen. Aber immerhin pünktlich in der Anfangsphase der Sommerferien hat es nun geklappt. Am Schmalensee kann – ohne Badeaufsicht – gebadet werden. Ein Rückbau vorhandener Einrichtungen ist nicht notwendig. Das hat eine Begehung durch das Ordnungsamt gegeben, an der sich auch die Gemeindevertreter Jürgen Bucksch und Sönke Stahl beteiligten.

 

Alles im grünen Bereich“, fasst Bürgermeister Sönke Siebke das Ergebnis zusammen. Nur auf die Badeinsel muss verzichtet werden. Die war im Vorjahr wegen fehlender Abnahme durch den TÜV vorzeitig aus dem See geholt und seitdem nicht wieder zu Wasser gelassen worden. Um auf „Nummer sicher“ zu gehen, werden die Badenden auch in diesem Sommer ohne sie auskommen müssen. Ein eher geringes Übel im Vergleich zur bis vor Kurzem schwebenden Gefahr, dass Steg, Nichtschwimmergrenze und anderes auch hätten verschwinden können.

 

Verhaltener Start am offiziellen Starttag

 

Nicht nur die Toilettenhäuschen waren am 3. Juli pünktlich da, auch die Liegefläche war vom Gemeindearbeiter gemäht, die Badestelle strahlte im Glanze des – Sommerregens.

 

Manchmal fällt eine Eröffnung nun mal ins Wasser. Aber die ganz Hartgesottenen werden es sich bestimmt auch an diesem Tag des Inkrafttretens des Badesicherheitsgesetzes haben nehmen lassen, im Schmalensee ihre Bahnen zu ziehen.

 

 

 

Foto zur Meldung: Saison offiziell eröffnet an der unbewachten Badestelle
Foto: Darauf kommt es an - Schmalensees Badestelle ist unbewacht

Vermisst: Wer hat Katzenmama Abby gesehen?

(03. 07. 2020)

In Schmalensee wird wieder eine Katze vermisst. Dieses Mal ist es Abby aus der Dorfstraße. Wer Besitzerin Patricia Bergstädt Hinweise zum Verbleib geben kann, nehme bitte unter Telefon 0162/9810147 Verbindung auf.

 

Die komplett weiße Abby wird seit dem 30. Juni vermisst. Nicht lange für eine Katze, mag man denken. Aber: „Das sieht Abby gar nicht ähnlich“, sagt Patricia Bergstädt. „Außerdem hat sie ihre Katzenbabys bei uns zu Hause.“

 

Also hier der Aufruf an alle Schmalenseer und Gäste: Bitte Ausschau halten.

Foto zur Meldung: Vermisst: Wer hat Katzenmama Abby gesehen?
Foto: Abby wird vermisst

Juli-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1

(01. 07. 2020)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen liefern uns oft Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten zugleich Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Weil seit Mitte März das neuartige Coronavirus das gesellschaftliche Leben beeinträchtigt und wir sehr wahrscheinlich noch einige Zeit mit Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens belegt sind, gibt es für die treue Leserschaft im Monat Juli die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr in dieser schweren Zeit ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der erste Teil.

 

Lauter schlimme Nachrichten: Am 2. Juli 1935, vor 85 Jahren, vermeldet das Segeberger Kreis- und Tageblatt aus Schmalensee keine guten Nachrichten. Ein Gewitter spielt gleich zweimal eine Rolle: Es fährt ein sogenannter „kalter Schlag“ in die Scheune von Willi Harder. Dabei entsteht viel Rauch aber kein offenes Feuer. Schlechter trifft es die Wirtin und Bäuerin Meta Voß: Zwei Starken werden ihr auf der Weide erschlagen. Die Tiere waren in einer Niederung mit dem Umzäunungsdraht in Berührung gekommen. Außerdem wird gemeldet, dass sich der frühere Schuhmacher und Rentner Sch. (vermutlich Christian Schuhmacher) in einem Stallgebäude erhängt habe. Da keine wirtschaftliche Not vorgelegen habe, bleibe unbekannt, was Sch. zum Selbstmord trieb.

 

Preise und Kuchen zum Vogelschießen: Das Kindervogelschießen in Schmalensee, ausgerichtet am 1. und 2. Juli 1960, vor 60 Jahren von der örtlichen Schule, wird zum Volksfest. Zahlreiche Spenden aus der Bevölkerung ermöglichen den Kauf von Preisen. Hinzu kommen zahlreiche leckere Kuchen. Das große Königspaar bilden in diesem Jahr Claus Nagel und Melitta Herbst, kleine Könige werden Reiner Schramm und Karin Nagel. Die Majestäten werden in der festlich geschmückten Kutsche durchs Dorf geleitete, ehe es auf dem Saal des Gasthof Voß Kindertanz und einen Dorfgemeinschaftsabend gibt.

 

Telefonkosten nach Entfernung: Wie das Segeberger Kreis und Wochenblatt am 6. Juli 1900, vor 120 Jahren meldet, sind die Gemeinden Bornhöved, Wankendorf, Ruhwinkel und Perdoel durch die Oberpostdirektion an das öffentliche Fernsprechnetz angeschlossen worden. Öffentliche Fernsprechstellen sind installiert. Um die jährlich geforderte Mindesteinnahme von 190 Mark, für die größtenteils Bornhöved garantiert, zu gewährleisten, werden Gesprächsgebühren erhoben. So zahlt man für ein dreiminütiges Gespräch von Bornhöved nach Bordesholm, Neumünster, Plön, Preetz oder Wankendorf 20 Pfennig. Fünf Pfennig mehr kosten Gespräche nach Eckernförde, Rendsburg, Kiel oder Eutin und sogar 50 Pfennig nach Heide, Husum, Flensburg oder Schleswig.

 

Vorschlag für eine Umgehungsstraße: Das Planungsamt Neumünster hat der Gemeinde Schmalensee Unterlagen über eine mögliche Linienführung der Ortsumgehung Schmalensee (B430) vorgelegt. Bürgermeister Hans Siebke bittet am 8. Juli 1980, vor 40 Jahren, zur Einwohnerversammlung in den Gasthof Voß, um mit den Bürgerinnen und Bürgern über den Trassenverlauf zu diskutieren. Über 70 Interessierte erscheinen und lassen sich drei mögliche Trassenverläufe vorstellen. Allerdings wird darauf hingewiesen, dass der enge Trassenverlauf, der auch seit Jahren schon im Flächennutzungsplan der Gemeinde festgeschrieben ist, der kostengünstigste sei. Bürgermeister Hans Siebke bringt den Wunsch des Ortsbauernverbandes nach der engen Trassenführung zum Ausdruck. So würde der geringste Eingriff in Natur und Jagd erfolgen. Bis heute ist diese Trasse – die, grob umrissen, den Verkehr von Bornhöved kommend zwischen Dorfstraße und Hirtenweg und entlang des Grasweges in Richtung Plön und identisch in der entgegengesetzten Richtung lenken würde – im F-Plan der Gemeinde enthalten. Die Gemeindevertretung treibt aktuell Planungen zur Ansiedlung eines Unternehmens im Grasweg an, wird dabei den F-Plan ändern und sich endgültig von der nie realisierten Ortsumgehung verabschieden – zumindest auf dieser Trasse.

 

Vorerst keine Eisenbahn für Bornhöved und Umgebung: Die im Vorjahr angeregte Realisierung eines Eisenbahnprojekts zwischen Segeberg und Kiel wird vorerst ruhen gelassen: Wie das Segeberger Kreis- und Wochenblatt am 9. Juli 1870, vor 150 Jahren meldet, scheint es in der Stadt Segeberg nicht möglich, einen Bahnhof bauen zu können. Dies hat auch Auswirkungen auf den Raum Bornhöved, durch den die Bahnlinie sehr wahrscheinlich geführt worden wäre. Erst am 2. Dezember 1911 wird ein Eisenbahnprojekt in unserer Region verwirklicht: Dann kommt es zur Eröffnung der Kleinbahnlinie Kiel-Segeberg über Bornhöved, die bis in die 1960er-Jahre in Betrieb sein wird. Der Bahnhof in Bornhöved ist noch ein Zeugnis dessen.

 

Nicht SPD und schon gar nicht CDU: Landtagswahlen in Schleswig-Holstein am 9. Juli 1950, vor 70 Jahren. In Schmalensee entfallen von 336 abgegeben gültigen Stimmen 126 auf den Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten (BHE), 109 auf die Deutsche Partei (DP), 85 auf die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD), 10 auf die Deutsche Reichspartei (DRP) und 6 auf die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD). Erfolgreicher Direktkandidat im Wahlkreis 33 Segeberg-Nord ist der DP-Bewerber Otto Fiöl. Das Ergebnis zeigt, dass der CDU damals im Ort keine bedeutende Rolle zukommt – obwohl Schmalenseer 1946 bei der Gründung der Partei beitraten. Stattdessen ist die Interessenvertretung der vielen in Schmalensee befindlichen Flüchtlinge herausragend.

 

Landwirtschaftliches Musterdorf Schmalensee: Für die landtätige Jugend aus Bornhöved und Umgebung findet laut Bericht des Segeberger Kreis- und Tageblatts vom 11. Juli 1940, vor 80 Jahren, in Schmalensee ein Tag der Feldbegehung statt. Nach einer Flaggenparade und einem Lied begrüßt Bezirksbauernführer Heinrich Harder die Jugendlichen aus Bornhöved, Schmalensee, Gönnebek, Tarbek, Tensfeld, Damsdorf und Stocksee. Gemeinsam mit der männlichen Jugend besichtigt Harder Betriebe; mit dem Rad wird eine Besichtigungsfahrt durch die Feldmark angetreten. Währenddessen besichtigt die weibliche Jugend mit Bezirksbäuerin Frieda Kaack landwirtschaftliche Haushaltungen, Mustergärten und eine Geflügelfarm. Zum Abschluss gibt es eine gemeinsame Kaffeetafel.

 

Erfolgreiche Stutenzüchter: In Rohlstorf findet am 13. Juli 1925, vor 95 Jahren, die Reichsverbands-Stutenschau für den Bezirk der holsteinischen Geestlande statt. Das Segeberger Kreis- und Tageblatt berichtet ganzseitig unter Verwendung von Bildern – damals eine Ausnahme. Im Text erwähnt sind auch 25 Züchter aus Schleswig-Holstein, denen für ihre Stuten die silberne Plakette des Reichsverbandes verliehen wird. Unter ihnen sind zwei Schmalenseer: Heinrich Harder und Ernst Saggau.

 

Auszeichnung der Schmalenseer Feuerwehr: Die Freiwillige Feuerwehr Schmalensee gilt als bester Löschzug der Amtsfeuerwehr Bornhöved und als einer der besten des Kreises Segeberg. Eine Kommission des Kreisfeuerwehrverbandes mit dem Kreiswehrführer Hellberg an der Spitze findet sich am 14. Juli 1935, vor 85 Jahren, zur Überprüfung des Leistungsstandes der Schmalenseer Wehr ein. Nach dem Abschreiten der Front folgen Übungen im Fußdienst und an der Spritze, Steigerübungen und anderes. Alle gezeigten Tätigkeiten fallen zur Zufriedenheit der Kommission aus. Löschzugführer in Schmalensee ist Hugo Saggau.

 

 

Foto zur Meldung: Juli-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1
Foto: Meierei Schmalensee DLG-Siegerpreis SZ 15.07.1950

Abenteuer mit Kindern in der Natur – Talk und Lesung im ErlebnisWald

(30. 06. 2020)

Termin: Sonnabend, 4. Juli 2020, 15 Uhr, im Erlebniswald Trappenkamp (Daldorf)

 

Wegen der Corona-Krise verzichten viele Familien dieses Jahr auf große Reisen. Auf Abenteuer müssen sie aber nicht verzichten. Was für Abenteuer Eltern mit ihren Kindern vor der eigenen Haustür erleben können, erfahren Teilnehmer der Veranstaltung »Abenteuer mit Kindern in der Natur – Talk und Lesung im ErlebnisWald« aus erster Hand.

 

In der spannenden Mischung aus Talkshow und Lesung im ErlebnisWald Trappenkamp ist der Lübecker Journalist und Autor des Buches "Abenteuer mit Kindern", Sven Wehde, zu Gast. Er spricht mit Kerstin Schiele, Waldpädagogin im Erlebniswald, und Stephan Mense, Leiter des Erlebniswaldes darüber, was für tolle Erlebnisse auf Familien in der heimischen Natur warten.

 

Wo darf ich im Wald übernachten? Sind Wildschweine eigentlich gefährlich? Darf ich mit meinen Kindern in der Natur auch querfeldein laufen? Natürlich wird der Autor auch aus seinem Buch "Abenteuer mit Kindern" lesen, und die Zuhörer haben die Möglichkeit, ihre Fragen an die Experten vom Erlebniswald und an den Journalisten zu stellen und mitzudiskutieren.

 

Wegen der Corona-Auflagen ist die Teilnehmerzahl auf 30 begrenzt. Wer teilnehmen möchte, meldet sich unter an. Bitte geben sie in Ihrer E-Mail unbedingt die Personenzahl und die vollständigen Namen und Adressen an.

 

Da es eventuell mehr Anmeldungen als Plätze gibt, werden wir die 30 Teilnehmer, die sich zuerst angemeldet und einen Platz bekommen haben, per Mail benachrichtigen.

 

Die Veranstaltung findet bei gutem Wetter auf einer Wiese am Waldhaus statt, bei Regen ist der Treffpunkt im Restaurant.

 

Mehr Info: www.erlebniswald-trappenkamp.de

 

Quelle: Mitteilung des Erlebniswaldes vom 23.06.2020

 

Foto zur Meldung: Abenteuer mit Kindern in der Natur – Talk und Lesung im ErlebnisWald
Foto: Erlebniswald Trappenkamp

Vor 25 Jahren: Bahnbrechende Entscheidungen – Gemeindesaal und Wappen für Schmalensee

(29. 06. 2020)

Sitzungen der Gemeindevertretung sind grundsätzlich immer von Bedeutung, doch die vom 29. Juni 1995, vor 25 Jahren, darf als besonders oder sogar herausragend bezeichnet werden. Denn in jener Zusammenkunft des gewählten Personals mit dem heutigen Ehrenbürgermeister Hans Siebke an der Spitze, wurden zwei Beschlüsse gefasst, die bis heute und sicher noch deutlich über den Erinnerungstag hinaus nachwirken: Schmalensee bekam sein Gemeindewappen und der Pachtvertrag für den Gemeindesaal war unterschriftsreif.

 

Das Gemeindewappen

 

Heute ziert das Gemeindewappen u.a. das Einsatzfahrzeug und die Uniformen der Freiwilligen Feuerwehr; es ist am Haus von Bürgermeister Sönke Siebke zu finden; als Sprühkunstwerk ziert es den Trafokasten am Bolzplatz und die Reitsportgemeinschaft und der Sportverein haben es in ihre Logos integriert.

 

Vorher wurde gern auf ein Wappen aus der Gruppe der Familienwappen derer von Schmalensee zurückgegriffen – zum Beispiel im ursprünglichen Emblem des SV Schmalensee von 1980. Entnommen wurde es der „Chronik von Schmalensee“, die Heinrich Göttsch 1948 veröffentlicht hatte. Doch nach Intervention seitens eines Zweiges der Familie wurde davon Abstand genommen.

 

In ihrer Sitzung genehmigte die Gemeindevertretung den Entwurf des Itzehoer Graphikers Lothar Leisner. Es verwendet mit dem Keimling ein Element aus dem Familienwappen derer von Schmalensee, versinnbildlicht den See und die Farben Holsteins.

 

Der Gemeindesaal

 

Der Saal des Gasthofs ist seit seiner Fertigstellung unter Ludwig Saggau im Juli 1901 ein beliebter Ort gesellschaftlichen Lebens und weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt. Seit fast 120 Jahren wird hier gefeiert und getrauert, getanzt, gegessen, gewählt, debattiert und referiert. Hier wurde an Kindervogelschießen manche Tortenschlacht geschlagen, es gab politische Veranstaltungen, Kundgebungen, Trophäenschauen der Jäger, Clowns und andere Helden beim Fasching.

 

Als sich die Familie Voß überlegte, den Saal vom Gasthof zu trennen und anderweitig zu nutzen, trat die Gemeinde auf den Plan: Dieser Saal sollte auch weiterhin ein Ort der Dorfgemeinschaft sein. So kam es zum Abschluss eines Pachtvertrags. Am 29. Juni 1995 erhielt dieser den Segen der Gemeindevertretung, die Fachausschüsse hatten noch eine Benutzungs- und Gebührenordnung auszuarbeiten.

 

Und da war noch mehr

 

Der Vollständigkeit sei berichtet, dass in der besagten Sitzung beschlossen wurde, dass allen Anliegern im Baugebiet „Am Ringreiterplatz“ die Möglichkeit eingeräumt wurde, vorhandene Grundstücke in zwei Bauplätze zu teilen. Eine Grundstücksgröße von 1.000 Quadratmetern ist Voraussetzung. Dafür wurde der Bebauungsplan (B-Plan) Nr. 1 der Gemeinde geändert.

 

Außerdem wurden zwei Gemeindevertreter dafür gewürdigt, dass sie schon seit 25 Jahren der Vertretung angehörten: Der eine war Hans Siebke selbst, der seit 1970 der Gemeindevertretung angehörte, der zweite Jürgen Stegelmann (), der seit 1966 aber mit einer Unterbrechung (1974-78) Gemeindevertreter war. Seit 1992 war Stegelmann zudem Gemeindewehrführer.

 

 

 

 

 

 

Foto zur Meldung: Vor 25 Jahren: Bahnbrechende Entscheidungen – Gemeindesaal und Wappen für Schmalensee
Foto: Der Saal am Gasthof von Hans Voß 1960

Blasorchester TSV Wankendorf gibt am 12. Juli Picknick-Konzert in Schmalensee

(27. 06. 2020)

Schmalensee aufgepasst: Am Sonntag, 12. Juli 2020, gibt's was auf die Ohren: Das Blasorchester TSV Wankendorf gibt von 11 bis 12 Uhr auf dem Bolzplatz am Feuerwehrgerätehaus ein Picknick-Konzert.

 

Music for free unter freiem Himmel

 

Das Orchester tourt derzeit durch die umliegenden Dörfer. An ausgewählten Orten veranstalten die Musiker Picknick-Konzerte – also Corona-taugliche Open-Air-Auftritte. „Auf die Zuhörer warten dort jeweils etwa eine Stunde Musik mit den Lieblingsstücken des Blasorchesters aus den letzten Jahren“, verrät die 1. Vorsitzende Anett Overath.

 

Schmalensee ist die dritte Station der Tournee: Die ersten Konzerte in Stolpe und Belau seien bereits erfolgreich gewesen, so Overath. Am 11. Juli spielt das Blasorchester zudem in Reesdorf; am 12. Juli ist um 15 Uhr Schönböken Ziel der Truppe.

 

Zahlreiches Erscheinen erwünscht und erlaubt

 

Was brauchen Musiker? Die Antwort ist klar: Übung und Publikum. Denn Musizieren ist Kunst und Kunst dient der Unterhaltung. Deshalb hoffen das Blasorchester und die Gemeinde Schmalensee, die den Auftritt präsentiert, auf viele Schmalenseer, die das weite Rund des Bolzplatzes nutzen, in gemütlicher Atmosphäre und unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregeln das Konzert zu verfolgen.

 

Anett Overath: „Die Gäste bringen bitte Sitzplätze bzw. Picknick-Decken sowie die Verpflegung jeweils selbst mit – das Blasorchester stellt die Musik. Der Eintritt ist frei.“ Wer will, der kann einen Beitrag in eine Spendentrommel werfen.

 

Bei Regenwetter kann das Konzert nicht stattfinden, deshalb sind Änderungen im Plan vorbehalten. Aktuelles dazu gibt es im Internet unter https://blasorchestertsvwankendorf.de/picknick-konzerte.

 

Foto: Blasorchester TSV Wankendorf

 

Foto zur Meldung: Blasorchester TSV Wankendorf gibt am 12. Juli Picknick-Konzert in Schmalensee
Foto: Das Blasorchester des TSV Wankendorf gastiert am 12. Juli in Schmalensee

Ferienpass im Kreis Segeberg: Spaßige Sommerzeit mit Slackline, Wasserski und in der Natur

(26. 06. 2020)

26.06.2020

 

Die Natur erforschen, einen Kriminalfall lösen, mit anderen Musik machen, auf der Slackline balancieren, Programmieren lernen oder den neuen Trend „Hobby Horsing“ ausprobieren: Bei den Angeboten des Ferienpasses, den der Kreisjugendring (KJR) wieder im Auftrag des Kreises Segeberg erstellt hat, kommt bestimmt keine Langeweile auf.

 

Die Angebote und Ermäßigungen gelten für alle Segeberger Schüler*innen von sechs bis 17 Jahren während der gesamten Sommerferien (27. Juni bis 8. August).

 

Es wird Zeit – Ihr habt lange darauf warten müssen, dass es wieder Angebote gibt, bei denen Ihr im Mittelpunkt steht: Eure Interessen, Eure Talente, Eure Freunde und natürlich Euer Spaß“, heißt es im Vorwort des Ferienpasses.

 

Jugendzentren, -gruppen und Vereine vor Ort haben sich demnach viele Gedanken gemacht, wie aus dem „Lernsommer“ auch ein Spaßsommer werden kann – das alles natürlich unter Einhaltung der gültigen Hygienevorschriften.

 

Das Programm des Ferienpasses liegt in diesem Jahr nur digital vor und kann online abgerufen werden unter www.kjr-segeberg.de sowie auf der Homepage des Kreises unter www.segeberg.de. Ansprechpartner*innen der einzelnen Veranstaltungen sind die dort genannten Gemeinden, Ämter, Vereine und Jugendzentren. Das gilt auch für mögliche Corona bedingte Änderungen.

 

Für einige der Ferienaktionen ist eine Anmeldung erforderlich.

 

Quelle: Mitteilung des Kreises Segeberg vom 24.06.2020

 

[Ferienpass Stand 24.06.2020]

Foto zur Meldung: Ferienpass im Kreis Segeberg: Spaßige Sommerzeit mit Slackline, Wasserski und in der Natur
Foto: Kreis-Logo Segeberg

Sommerferienaktion im ErlebnisWald Trappenkamp

(25. 06. 2020)

Der ErlebnisWald Trappenkamp lädt Familien in den Sommerferien zu Bastelaktionen in den Schmetterlingsgarten, ins Indianerlager und in die Holzwerkstatt ein.

 

Den Auftakt der diesjährigen Ferienaktionen macht das Programm „Auf in den Sommerwald“. Von Montag, 29. Juni, bis Sonntag, 12. Juli 2020, täglich von 12 bis 17 Uhr, sorgen eine gemeinsame Rallye und das Basteln mit Naturmaterialien für ein spannendes Ferienerlebnis.

 

Die Teilnahme ist im Eintrittspreis enthalten. Lediglich für Bastelaktionen wird ein zusätzlicher Materialkostenbeitrag in Höhe von 1 Euro erhoben. Die Veranstaltung ist ideal für alle Kinder zwischen 4 und 12 Jahren geeignet.

 

Mehr Info: www.erlebniswald-trappenkamp.de

 

Quelle: Mitteilung Erlebniswald vom 17.06.2020

 

Foto zur Meldung: Sommerferienaktion im ErlebnisWald Trappenkamp
Foto: Erlebniswald Trappenkamp

Die Paritätischen Freiwilligendienste suchen FSJ- und BFD-Interessierte

(24. 06. 2020)

Gerade während der Corona-Krise sind Freiwillige in der Sozialen Arbeit eine wichtige Unterstützung. Die Paritätischen Freiwilligendienste haben noch freie Stellen in den Bereichen Kita, Pflege, Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen in ganz Schleswig-Holstein zu vergeben.

 

Die Corona-Krise hat gezeigt, dass die Soziale Arbeit systemrelevant ist. Ein Baustein dieser Arbeit sind die Freiwilligendienstleistenden in sozialen Einrichtungen wie Pflegeheimen, Kindertagesstätten oder Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigung. Wer auf der Suche nach einer Stelle für einen Freiwilligendienst ist, hat in diesem Jahr noch gute Chancen.

 

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und der Bundefreiwilligendienst (BFD) richten sich an alle Menschen zwischen 15 und 26 Jahren. Im BFD27plus können sich alle Menschen ab dem 27. Lebensjahr engagieren.

 

Alle Einsatzstellen der Paritätischen Freiwilligendienste sind im sozialen Bereich tätig und liegen in Schleswig-Holstein.

 

Sowohl im FSJ als auch im BFD gibt es ein Taschengeld, einen Unterkunftszuschuss und einen Verpflegungszuschuss. Dadurch kommt man in Summe auf mindestens 451 Euro pro Monat. Der Anspruch auf Kindergeld, ggf. Wohngeld oder anteilig ALG II bleibt bestehen.

 

Ein FSJ oder BFD unterscheidet sich von einem einfachen Praktikum dadurch, dass die Freiwilligen aktiv begleitet werden. Teil dieser aktiven Begleitung sind Seminare, die vom Team der Paritätischen Freiwilligendienste organisiert werden. Während dieser Seminare lernen sich die Freiwilligen kennen und können sich über die neuen Erfahrungen austauschen. Dabei entstehen oft Freundschaften, die noch lange über den Freiwilligendienst hinaus dauern.

 

Weitere Informationen unter www.fsj-sh.org

 

Quelle: Mitteilung Der PARITÄTISCHE Schleswig-Holstein vom 12.06.2020

 

Foto zur Meldung: Die Paritätischen Freiwilligendienste suchen FSJ- und BFD-Interessierte
Foto: Der Paritätische Schleswig-Holstein

Zeit für die Seele auf dem Mönchsweg

(23. 06. 2020)

Lange Tage, warme Temperaturen, frisch ergrünte Bäume und bunte Blumen locken ins Freie. Die Sonne hat die Natur endgültig aus dem Winterschlaf geholt und die Menschen ihre Fahrräder aus dem Keller. Der 530 Kilometer lange Radfernweg Mönchsweg ist ein Tipp für alle, die nach dem eingeschränkten Beginn der Radsaison Bewegung in schöner Natur in Kombination mit Orten der Ruhe und Erholung suchen.

 

Unter dem Motto „Zeit für die Seele“ bietet die Homepage www.moenchsweg.de erstmalig eine Auswahl besonderer Orte. Diese laden zum Ausruhen, Durchatmen oder Entdecken ein: Zum Beispiel der Bibelgarten am St. Petri Dom in Bremen mit über 60 verschiedenen Pflanzenarten aus der Apotheke Gottes, oder der Naturwald Braken bei Harsefeld, der schon 1102 von Benediktinermönchen geschützt und nachhaltig bewirtschaftet wurde.

 

Unbeeindruckt vom Tidengang der Elbe ist der Leuchtturm an der Glückstädter Mole ein ruhiges Plätzchen für den entspannten Weitblick. Am Großen Segeberger See spenden Kneippbecken und Sonnendeck Energie. Der kleine Pilgerweg „Rauswege“ im Schlossgarten Eutin bietet unvergessliche Aussichten und kann kleine oder große Einsichten schenken.

 

Ab Bremen verläuft die beschilderte Route auf naturnahen Wegen durch das Land zwischen Elbe und Weser und nach der Elbquerung von Glückstadt bis Fehmarn. Neben über 100 Kirchen am Weg gibt es Flussdeiche, liebevoll gepflegte Bibelgärten, historische Orgeln, alte Mühlen, einzigartige Naturschutzgebiete und vieles mehr zu erleben.

 

Eine Broschüre mit Unterkunftsverzeichnis wird kostenlos verschickt: Telefon 0431/12850873 oder E-Mail an .

 

Mehr Infos zu Sehenswürdigkeiten, Unterkünften und Tourenangeboten etc. auf www.moenchsweg.de. Auch durch Schmalensee führt der Radfernweg.

 

Quelle: Mitteilung der Geschäftsstelle Mönchsweg e.V. vom 16.06.2020

 

Foto zur Meldung: Zeit für die Seele auf dem Mönchsweg
Foto: Zeit für die Seele auf dem Mönchsweg

Skandal: Haushalt ohne Magerquark und Katzenstreu

(22. 06. 2020)

Es ist ganz ganz bitter: In irgendeinem Haushalt in Schmalensee oder Umgebung muss an diesem Wochenende ein echter Engpass an Lebensmitteln und Haushaltswaren geherrscht haben. Warum: In der Feldmark, auf dem Segeberger Kamp, ist besagtem Haushalt der Einkaufszettel verloren gegangen.

 

Am späten Sonntagnachmittag hat die Feldmark-Patrouille (nein: nicht die Frühpatrouille aus Disneys Dschungelbuch!) besagten Einkaufszettel gefunden – und natürlich dokumentiert. Hoffen wir, dass da kein Haussegen schief hing.

 

Wenn nicht unter Menschen (Schmand, Karottensaft, Weintrauben...), dann vielleicht zwischen Mensch und Katze (Nassfutter, Lachs?...). Auch könnte die glückliche Zukunft nachhaltig gestört sein – denn auch an die Abgabe des Lottoscheins sollte der Zettel erinnern.

 

Homeoffice war wohl auch nicht, das Druckerpapier (bunt) blieb sehr wahrscheinlich auf der Strecke. Und zu allem Übel ist besagter Haushalt, dem der Einkaufszettel verloren gegangen ist, scheinbar nicht gut durch die Corona-Startphase gekommen: Es mangelt bereits an Klopapier.

 

Also hier die grundehrliche Hoffnung für jene, die ihren Einkaufszettel verloren haben: Mögen Euch gute Nachbarn über das Wochenende geholfen haben. Und: Nichts für ungut ;-)

 

Foto zur Meldung: Skandal: Haushalt ohne Magerquark und Katzenstreu
Foto: Einkaufszettel in der Feldmark gefunden

Coronavirus: IHK berät Unternehmen in Schwierigkeiten

(22. 06. 2020)

Viele Unternehmen fast aller Branchen sind durch die Corona-Krise in ihrer Existenz

bedroht. Finanzielle Soforthilfe, Kurzarbeitergeld oder auch Steuerstundungen sind

hilfreich, können die Ausweitung einer Unternehmenskrise aber häufig nicht verhindern.

 

Beim virtuellen „Beratertag für Unternehmen in Schwierigkeiten“ der IHK zu Lübeck am

Mittwoch, 24. Juni 2020, erarbeiten die IHK-Berater und die beim Bundesamt für

Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle akkreditierten Experten gemeinsam mit den

Unternehmern Ideen und Lösungen, wie diese ihren Betrieb durch die Krise leiten

können.

 

Im Mittelpunkt der Beratung stehen Tipps zur Überwindung kritischer Situationen und

erste individuelle Lösungsansätze zur Krisenbewältigung. Für die virtuellen, 30-minütigen Einzelgespräche nutzt die IHK die Plattform Microsoft Teams.

 

Teilnehmer benötigen nur einen Computer mit Internetverbindung und ein Mikrofon. Eine Kamera ist von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich.

 

Anmeldung und individuelle Terminvergabe bei der IHK zu Lübeck, Julia Schliecker, Telefon: 0451 / 6006-177 oder per E-Mail unter: .

 

Quelle: Mitteilung der IHK vom 17.06.2020

 

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Foto: IHK zu Lübeck

Teilzeitausbildung im Handwerk – Telefon-Beratungstag am 16. Juni

(17. 06. 2020)

Das Berufsinformationszentrum (BiZ) an der Agentur für Arbeit Elmshorn informiert am 9. Juni 2020 über einen Telefon-Beratungstag zum Thema Teilzeitausbildung im Handwerk, den die Handwerkskammer Lübeck am Dienstag, 16. Juni 2020, anbietet.

 

Viele Jugendliche und ihre Eltern haben sich regelmäßig im BiZ Elmshorn im Rahmen von Vorträgen verschiedener Unternehmen und Organisationen über Ausbildungsangebote und Studiengänge informiert. Aus Gründen des Gesundheitsschutzes aber können diese derzeit noch nicht wieder stattfinden.

 

Darum bietet die Handwerkskammer Lübeck alternativ einen telefonischen Beratungstag zum Thema Teilzeitausbildung am 16. Juni 2020, von 10 bis 18 Uhr an.

 

Ausbildungsberaterin Antje Gerdau ist in diesem Zeitraum unter der Mobilnummer 01590 4390526 zu erreichen. Interessenten können ihre Fragen auch per E-Mail stellen: .

 

Antje Gerdau informiert und beantwortet Fragen zur Ausbildung in Teilzeit, über die Möglichkeiten im Handwerk und zur aktuellen Ausbildungsstellensituation.

 

Hintergrund:

 

Mit der Novellierung des Berufsbildungsgesetzes zum 1. Januar 2020 wurde die Teilzeit-Berufsausbildung gestärkt. Nunmehr kann jede/r eine Ausbildung in Teilzeit absolvieren. Somit rücken neben den Personen mit Betreuungspflichten auch Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit Behinderung oder lernbeeinträchtigte Personen in den Fokus.

Foto zur Meldung: Teilzeitausbildung im Handwerk – Telefon-Beratungstag am 16. Juni
Foto: Agentur für Arbeit Elmshorn

Vor 105 Jahren: Der Schmalenseer Hans Blunk fällt im Krieg

(16. 06. 2020)

Der Erste Weltkrieg, dessen Ende und Auswirkungen haben auf das Schmalensee der damaligen Zeit gravierenden Eindruck gemacht. Das verrät der Blick in alte Zeitungsartikel und in die Chronik, die Dorflehrer Heinrich Göttsch verfasst hat. 13 Namen wurden am Gefallenendenkmal verewigt, das erst 1923 eingeweiht wurde. Man hatte lange im Dorf gewartet, ob zwei als vermisst geltende Söhne Schmalensees nicht doch zurückkehren würden. Eine Name ist der von Hans Blunk, der am 16. Juni 1915, vor 105 Jahren, im Artilleriefeuer an der Westfront ums Leben kam.

 

Fünf Söhne im Krieg

 

Eine Familie, die wohl besonders in jenen Jahren bangen musste, war die des Landmanns August Blunk. Er und seine Frau Sophie, geb. Asbahr, hatten fünf Söhne. Alle nahmen am Krieg 1914-18 teil, zwei von ihnen sind auf der Steintafel in der Dorfstraße notiert: Adolf und Hans Blunk.

 

Der Offiziersstellvertreter

 

Sehr wahrscheinlich gehörte Hans Blunk bei Kriegsausbruch im Sommer 1914 dem stehenden Heer an. Anders als fast alle weiteren Schmalenseer, die im Zuge der Aktivierung der Landsturmaufgebote – zunächst die gedienten Reservisten, später die ungedienten – einberufen wurden, trug er im September 1914 den Dienstgrad Feldwebel. Mit der 4. Kompanie des Flensburger Infanterie-Regiments Nr. 86 (Füsilier-Regiment) kämpfte Hans Blunk am 12. September 1914 an der Aisne, wo er durch einen Schuss durch den Oberkiefer verwundet wurde. Am 12. November 1914 – da war Blunk bereits zurück bei seiner Truppe – wurde ihm das Eiserne Kreuz verliehen. Damit verbunden war die Ernennung zum Offiziersstellvertreter.

 

In diesem Rang war Hans Blunk auch, als ihn das Glück verließ. Ein Artillerievolltreffer in einen Unterstand, in dem sich der damals 30-Jährige und seine Kameraden am 16. Juni 1915 aufhielten, löschte sein Leben aus. Der Kompaniefeldwebel der 4. Kompanie schrieb dem Vater aus Frankreich einen Brief, der im Segeberger Kreis- und Tageblatt am 25. Juni 1916 abgedruckt wurde:

 

Alle waren tief erschüttert, als man erfuhr, dass unser lieber überaus tapferer Kamerad den Heldentod im wahrsten Sinne des Wortes gestorben sei. Bis zum letzten Augenblick hat er sich mit seinen nur noch wenigen Getreuen seines Zuges dem stürmenden Gegner widersetzt. Er wurde durch neue Truppen abgelöst und kam glücklich durch den Verbindungsgraben zurück. Er flüchtete zunächst in einen dort vorhandenen Unterstand vor der Artillerie, als plötzlich eine Granate den Unterstand durchschlug und unsers lieben Kameraden Schicksal entschied. Seine Verwundung war leider auf der Stelle tödlich.“

 

Die Brüder

 

Alle Brüder von Hans Blunk trugen im „Großen Krieg“ ebenfalls die Uniform. Bei Max Blunk ist das nicht ganz sicher: Als sein Bruder Hans im Juni 1915 fiel, befand er sich mit seiner Frau und den Kindern in Straßburg. Möglicherweise mit Aufgaben der Kriegswirtschaft betraut. Von Rudolf Blunk ist überliefert, dass er im Mai 1916 eine Kriegstrauung hatte. Paul Blunk, der später Bauunternehmer werden und den Wohnplatz auf dem heutigen Grundstück im Hirtenweg 2 ausbauen sollte, war Unteroffizier im Pionier-Regiment Nr. 29. Anfang 1917 wurde ihm das Eiserne Kreuz verliehen. Als Kriegsfreiwilliger in der Gefallenenliste aufgeführt ist Adolf Blunk, der als Seesoldat einem Marinecorps angehörte und am 25. April 1917 im Alter von 20 Jahren in einem Marinelazarett an Lungenentzündung starb.

 

Die Eltern

 

August Blunk, der am 10. Juni 1943 89-jährig starb, hatte in den Kriegsjahren 1914-18 nicht nur den Verlust zweier Söhne zu beklagen: Ehefrau Sophie starb nach Krankheit und Operation in den Kieler Akademischen Heilanstalten am 11. März 1915 im 60. Lebensjahr – gute drei Monate vor ihrem Sohn Hans.

 

 

[16.06.1915 - Vor 105 Jahren Hans Blunk gefallen]

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Foto: Hans Blunk

Online-Beratung der Handwerkskammer zur Berufswahl für Jugendliche und Eltern

(15. 06. 2020)

Bis zu den Sommerferien bietet die Handwerkskammer Lübeck Schulabgängern und deren Eltern im wöchentlichen Wechsel Webinare und offene Online-Sprechstunden zu den Themen Berufswahl und Ausbildung an. Am 18. Juni 2020 um 18 Uhr findet ein Webinar für Eltern statt.

 

Der Endspurt bei der Berufswahl und Ausbildungsplatzsuche hat begonnen: Bis zum Ausbildungsstart sind es nur noch wenige Wochen. Doch die zurückliegenden Schul- und Hochschulschließungen sowie der Ausfall von Berufsmessen und Informationsveranstaltungen hat in diesem Jahr die Berufsorientierungsphase der Schulabgänger und Studienabbrecher stark erschwert. „Viele, die jetzt kurz vor dem Start ins Berufsleben stehen, wurden durch die Ereignisse der vergangenen Wochen sehr verunsichert. Trotzdem sollten Jugendliche ihre Zukunft anpacken und sich bewerben. Das Handwerk wird immer gebraucht und bietet auch in diesem Jahr viele Ausbildungsplätze", sagt Christian Maack, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Lübeck.

 

Verstärkt setzt die Kammer in den kommenden Wochen auf Online-Beratungsangebote. Dabei hat sie auch die Eltern der Schulabgänger im Blick, denen sie ein eigenes Angebot widmet. „Viele Eltern möchten ihre Kinder bei der Berufswahl unterstützen, haben aber selbst viele Fragen. Ihnen stehen wir mit einem auf sie zugeschnittenen Beratungsangebot zur Seite", so Christian Maack.

 

Am 18. Juni um 18 Uhr erhalten Eltern in einem 40-minütigen Webinar Informationen, die die Unterstützung der eigenen Kinder einfacher und effektiver macht. In einer anschließenden Telefonsprechstunde beantworten die Berater der Kammer individuell die Fragen der Eltern.

 

Eine Woche später, am 25. Juni, veranstaltet die Kammer von 15 bis 18 Uhr eine offene Video-Sprechstunde für Jugendliche, in der sie den Beratern alle Fragen zu den Themen Berufswahl und Ausbildung stellen können: Welche Ausbildung ist die Richtige für mich? Wie läuft die Ausbildung ab? Welche Chancen bietet der Beruf? Darüber hinaus stehen die Kammer-Berater für individuelle Online-Beratungstermine zur Verfügung.

 

Zur Unterstützung der Jugendlichen im Bewerbungsprozess gibt es dann am 1. Juli um 16 Uhr ein weiteres Webinar für alle Ausbildungsinteressierten zum Thema „Tipps zur erfolgreichen Bewerbung – auch für Online-Bewerbungsgespräche".

 

Alle Angebote sind kostenfrei. Die Anmeldung zum Webinar am 18. Juni erfolgt über die E-Mail: . Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Handwerkskammer unter Termine und Veranstaltungen sowie telefonisch unter 0173/6916556.

 

Q: Mitteilung der Handwerkskammer Lübeck vom 12. Juni 2020.

 

Foto zur Meldung: Online-Beratung der Handwerkskammer zur Berufswahl für Jugendliche und Eltern
Foto: Handwerkskammer Lübeck

SH Netz öffnet ihre Standorte wieder für Kunden

(15. 06. 2020)

Nach den in den vergangenen Wochen durch die Bundesregierung beschlossenen Corona-Lockerungen wird auch die Schleswig-Holstein Netz AG (SH Netz) ihre Kundenstandorte (Netzcenter) wieder öffnen. Im Kreis Segeberg öffnen die Netzcenter Bad Segeberg und Kaltenkirchen am 15. Juni wieder ihre Türen, um beispielsweise Fragen zu Hausanschlüssen, der Einspeisung Erneuerbarer Energien oder zum Anschluss einer Ladesäule für Elektroautos zu beantworten.

 

Kontakt-Daten:

 

Netzcenter Bad Segeberg

Am Wasserwerk 5, 23795 Bad Segeberg

Öffnungszeiten: Mo-Do: 7.30-15.30 Uhr; Fr: 7.30-12.00 Uhr

Tel.: 04551 - 52 2174

 

Netzcenter Kaltenkirchen

Fröbelweg 1, 24568 Kaltenkirchen

Öffnungszeiten: Mo-Do: 7.30-15.30 Uhr; Fr: 7.30-12.00 Uhr

Tel.: 04191 - 9967 9437

 

Das Unternehmen hatte zwischenzeitlich sämtliche Standorte für den persönlichen Kundenkontakt geschlossen, um das Infektionsrisiko für Kunden und Mitarbeiter zu minimieren.

 

Um das Infektionsrisiko auch weiterhin so gering wie möglich zu halten, hat SH Netz ein Hygienekonzept erarbeitet, das vergleichbar mit denen des Einzelhandels ist. Konkret heißt dies: 1,5 Meter Abstand und Maskenpflicht und eine begrenzte Anzahl an Kunden im Innenbereich – je nach Größe des einzelnen Standorts. Desinfektionsspender stehen an Ein- und Ausgängen bereit.

 

Die Schleswig-Holstein Netz AG im Kurzprofil:

 

Die Schleswig-Holstein Netz AG (SH Netz) betreibt für etwa 2,5 Millionen direkt oder indirekt an-geschlossene Kunden Strom- und Gasleitungen in mehr als 1.000 Kommunen in Schleswig-Holstein. Über 400 schleswig-holsteinische Kommunen halten Anteile an SH Netz. Sie haben um-fangreiche Mitspracherechte und erhalten eine Garantiedividende. Das Unternehmen beschäftigt 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an vielen Standorten in Schleswig-Holstein.

 

SH Netz hat als Partner der Energiewende bereits zehntausende Windräder und Solaranlagen an das Stromnetz angeschlossen. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen Energielösungen für den Norden und unterstützt den Ausbau der Elektromobilität. SH Netz engagiert sich in Innovationsprojekten für mehr Klimaschutz. Dazu gehören beispielsweise Biogas- und Power-to-Gas-Anlagen, mit denen SH Netz überschüssigen Windstrom als Wasserstoff im Erdgasnetz speichert.

 

Q: Mitteilung der SH Netz AG vom 12.06.2020

 

Foto zur Meldung: SH Netz öffnet ihre Standorte wieder für Kunden
Foto: SH Netz öffnet ihre Standorte wieder für Kunden

Juni-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2

(15. 06. 2020)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen liefern uns oft Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten zugleich Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Weil seit Mitte März das neuartige Coronavirus das gesellschaftliche Leben beeinträchtigt und wir sehr wahrscheinlich noch einige Zeit mit Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens belegt sind, gibt es für die treue Leserschaft im Monat Juni die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr in dieser schweren Zeit ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der zweite Teil.

 

Großfeuer in Bornhöved: In Bornhöved kommt es am 15. Juni 1885, vor 135 Jahren, zu einer Feuersbrunst. Gegen 16 Uhr entsteht der Brand beim Maler Lüthje, Mieter bei D. Kaack. Das Feuer kann erst verspätet bekämpft werden, da die Bornhöveder Feuerwehr sich zur Erprobung neu beschaffter Feuerpatschen in Gönnebek aufhält. Aufgrund der Trockenheit greift das Feuer schnell um sich und trotz des energischen Einsatzes der eingetroffenen Spritzenmannschaften aus Schmalensee, Gönnebek, Bockhorn, Altenrade und Tarbek werden mindestens sechs Gebäude vernichtet. An lebendem Inventar kommt nur ein Schwein ums Leben, dagegen verbrennt viel Mobiliar. Es wird Brandstiftung vermutet.

Fast zwei Monate zuvor war das halbe Dorf Schmalensee ein Raub der Flammen geworden. Insofern boten sich für die Spritzenmannschaften wohl vertraute Bilder in Bornhöved. Es handelte sich bei diesen Kräften noch nicht in jedem Fall um Freiwillige Feuerwehren – die Schmalenseer wurde erst im Dezember 1889 gegründet, hatte aber im Rahmen der für jeden Ort verpflichtenden Brandwehr eine von Pferden gezogene Spritze.

 

Musikalische Feuerwehrmänner: Sieger beim Kindervogelschießen am 19. Juni 1980, vor 40 Jahren, werden Regina Sienknecht und Sven Cornehls als kleines sowie Ose Nagel und Stefan Borchers als großes Königspaar. Bei den Spielen der Erwachsenen gewinnen Friederike Borchers und Uwe Nagel. Beim geplanten Umzug durch das Dorf gibt es eine Panne: Der zugesagte Spielmannszug aus Bad Segeberg vergisst seinen Auftritt in Schmalensee. Kurzentschlossen greifen Gerhard Mühlenberg, Harald Saggau und Werner Suhr zu ihren Akkordeons und führen in Feuerwehruniform den Festzug an. Der Bad Segeberger Spielmannszug, so verrät Gerd Scholz, der Vorsitzende des Verschönerungs- und Fremdenverkehrsvereins, will im nächsten Jahr als „Entschädigung“ kostenlos in Schmalensee die Musik machen.

 

Schülerstreik in Bornhöved: Rund 400 Realschülerinnen und -schüler in Bornhöved boykottieren am 19. Juni 1990, vor 30 Jahren, den Unterricht. Mit ihrem „Streik“ reagiert die Schülerschaft auf die Ankündigung, dass Planstellen gestrichen werden sollen. Neben einer Musikpädagogin sollen auch die beiden einzigen Chemielehrkräfte versetzt werden. „Wir fordern eine fachgerechte Ausbildung“, lautet die Forderung.

 

Gute Schmalenseer (Schul-)Sportler: Am deutschen Jugendfest am 22. Juni 1935, vor 85 Jahren, auf dem Bornhöveder Sportplatz am See nimmt die Schuljugend aus Bornhöved, Damsdorf, Gönnebek, Schmalensee, Stocksee und Tensfeld statt. Die Leitung hat Lehrer Röpcke aus Tensfeld. Im Dreikampf gewinnt die Schmalenseerin Luise Landschoof in der Wertung der Jahrgänge 1923-26. Falma Bock wird Sechste, Hilda Suhr Neunte. Bei den Knaben dieser Jahrgänge gewinnt Gerhard Dose, Erich Stölting wird Achter, Ewald Ewers Zehnter. Außerdem wird Adolf Wendt in den Jahrgängen 1921-22 Zweiter. Die Mannschaft der Schmalenseer Knaben 1923-26 belegt im Dreikampf Platz zwei. Bei den Staffelläufen gewinnen Schmalensees Mädchen unter 12 Jahre, die gleichaltrigen Jungen werden Zweite.

 

Das Militär erfasst alle: Im Kreis Segeberg findet am 24. und 25. Juni 1875, vor 145 Jahren, das sogenannte Ober-Ersatzgeschäft statt: Im Segeberger Gasthaus Zur Harmonie haben sich am ersten Tag alle Wehrpflichtigen zu melden, die bisher „vorübergehend untauglich“ oder als „dauernd unbrauchbar“ eingestuft wurden. Aber auch die „nach Vorschrift ausgebildeten Jäger“ haben sich zu melden. Am zweiten Tag sind alle für „brauchbar“ eingeschätzten Männer an der Reihe. Die preußische Staatsregierung nahm das Thema Wehrdienst um einiges genauere als zuvor die dänische. Im späten 19. Jahrhundert führte das immer wieder dazu, dass sich junge Männer dem Wehrdienst entzogen und in die Vereinigten Staaten absetzten.

 

Schmalensee im Schlagballspiel unschlagbar: Der Turnverein Quellenhaupt Bornhöved feiert Ende Juni 1925, vor 95 Jahren, zwei Tage lang sein 15-jähriges Bestehen, wie das Segeberger Kreis- und Tageblatt am 27. Juni 1925 berichtet. Die Feierlichkeiten beginnen mit einer Weihe der von verschiedenen Bürgern gestifteten Fahne. Der Vorsitzende, Steinhauermeister Suhr, führt durch einen „deutschen Abend“ in Thodes Garten. Am nächsten Tag gibt es sportliche Wettkämpfe, bei denen in den leichtathletischen Einzeldisziplinen vor allem Sportler des Vereins Gut Heil Neumünster glänzen. Auch werden einige Rasenspiele durchgeführt. U.a. unterliegt eine Faustballmannschaft aus Tarbek einer Mannschaft aus Wittorf mit 48:73. Im Schlagballspiel gewinnt eine Schmalenseer Mannschaft deutlich mit 276:94 gegen Bornhöved.

 

Vogelschießen in Schmalensee gerettet: Auch nachdem die älteren Schüler zur Dörfergemeinschaftsschule in Bornhöved übersiedelten wird in Schmalensee auf Initiative von Lehrer Gerhard Mühlenberg und zahlreicher Eltern am 29. und 30. Juni 1970, vor 50 Jahren, ein Kindervogelschießen durchgeführt. Freitags finden die Wettspiele um die Königswürde statt. Im Luftgewehrschießen siegt Burkhard Sarau, Marlies Dittmann gewinnt das Ballwerfen. Bei den Kleinen gewinnt Peter Göttsch im Pfeilwerfen und Rosemarie Heiden im Fischpicken. Am Sonnabend findet von der Dorfschule aus der Festumzug durch das Dorf statt, bei dem die Könige zu Hause abgeholt werden. Erstmals führt ein Spielmannszug, der aus Wahlstedt, den Umzug an. Abschließend gibt es Kindertanz.

 

Reges Schmalenseer Reiterleben: Schmalensees Reiter und Wirtin Voß richten am 30. Juni 1920, vor 100 Jahren, ein großes Reiterfest aus. Interessierte Teilnehmer haben im Gasthof ein Startgeld von 15 Mark zu zahlen. Leider gibt es von besagter Veranstaltung nur eine Werbeanzeige, keinen Bericht, der etwas über Ort, Teilnehmer, Disziplinen und Sieger verrät. Es handelt sich auf jeden Fall nicht um das Ringreiten – das fand in Schmalensee bereits am 6. Juni 1920 statt.

 

Foto zur Meldung: Juni-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2
Foto: Reiterfest Schmalensee SKTB 22.06.1920

In der guten Sache vereint: Heute ist Weltblutspendertag

(14. 06. 2020)

Mitteilung des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost vom 10. Juni 2020:

 

Der Internationale Weltblutspendertag am 14. Juni dient weltweit dazu, die Aufmerksamkeit auf das überlebenswichtige Thema Blutspende zu lenken. Im Fokus des 17. Internationalen Aktionstages stehen am 14. Juni weltweit alle Menschen, die mit ihrer Blutspende Leben retten. Rund 1,7 Millionen Menschen sind als Blutspender beim DRK und zeigen Flagge für die Blutspende als Akt der Solidarität.

 

Mit dem gemeinsamen Ziel, rund um den Weltblutspendertag am 14. Juni 2020 auf das überlebenswichtige Thema Blutspende aufmerksam zu machen, haben die Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes (und des Bayerischen Roten Kreuzes) die aktuell laufende Kampagne #missingtype – erst wenn‘s fehlt, fällt‘s auf ins Leben gerufen. Mittels der fehlenden Buchstaben A, B und O, stellvertretend für die Blutgruppen A, AB, B und 0, machen nationale, sowie internationale Partner auf die Folgen fehlender Blutspenden aufmerksam und setzen so ein gemeinsames, starkes Zeichen für die Blutspende.

 

Wie wichtig diese Aufmerksamkeit ist, zeigte sich auch jüngst im Rahmen der Corona-Krise. Nur durch öffentlichkeitswirksame Aufrufe sowie die unerschrockene Solidarität der Spenderinnen und Spender konnte und kann die Versorgung von meist schwerkranken Patientinnen und Patienten aufrechterhalten werden. Dabei bewegen wir uns aktuell in manchen Regionen Deutschlands am unteren Rand der Bestände. Mit Blick auf die bereits erfolgten und bevorstehenden Lockerungen der Corona-Auflagen sowie der anstehenden Sommer und Ferienzeit ist es essenziell, die angebotenen Blutspendetermine wahrzunehmen. Damit die lebenswichtige Versorgung aufrechterhalten werden kann, ist dieses Engagement alternativlos. Bei den angebotenen Terminen besteht kein erhöhtes Ansteckungsrisiko.

 

In schwierigen Zeiten ist umso mehr das Engagement des Einzelnen gefragt. Es gilt zusammen- und füreinander einzustehen. Die Blutspende ist ein selbstloser, elementarer Dienst an der Gemeinschaft. Blutspenden heißt Verantwortung zu übernehmen. Die großartige Solidarität der Menschen im Zuge der Corona-Krise war ein beeindruckendes Signal der Hoffnung. Nun gilt es, diesen solidarischen Gedanken im Alltag fortzuführen“, sagt Gerda Hasselfeldt, Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes und ergänzt: „Vor allem die junge Generation ist jetzt gefragt, die permanente Herausforderung einer Versorgung mit Blutpräparaten anzunehmen. Damit kann sie einen ganz persönlichen sowie nachhaltigen Beitrag leisten.“

 

Aufgrund der begrenzten Haltbarkeiten von Blutpräparaten, sowie der Alternativlosigkeit zu gespendetem Blut ist und bleibt ein kontinuierliches, weltweites Engagement der Menschen für die Blutspende unabdingbar.

Alle Infos zur Kampagne, eine Übersicht der teilnehmenden Partner unter www.missingtype.de. Informationen zur Blutspende und Termine unter https://www.blutspende.de

 

 

Foto zur Meldung: In der guten Sache vereint: Heute ist Weltblutspendertag
Foto: In der guten Sache vereint: Heute ist Weltblutspendertag

Bewegung trotz Krebs – Online-Infoabend am 16. Juni 2020

(14. 06. 2020)

Mitteilung der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft vom 3. Juni 2020:

 

Eine Krebserkrankung stellt einen in jeder Hinsicht belastenden Einschnitt für den Betroffenen dar. Der Patient ist nicht nur körperlich, sondern auch seelisch stark geschwächt. An Sport denken da die wenigsten. Vielfältige Untersuchungen belegen jedoch, dass eine patientengerechte, regelmäßige sportliche Betätigung die Verträglichkeit der Krebsbehandlung und die Genesung verbessern kann.

 

Die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft lädt deshalb am Dienstag, 16. Juni 2020, um 17 Uhr zu einem Online-Informationsabend zum Thema Bewegung trotz Krebs ein. Darf ich auch während der Krebsbehandlung Sport machen? Worauf sollte ich achten? Welche Sportart ist für mich geeignet? Wo finde ich spezielle Bewegungsangebote für Krebspatienten? Diese und weitere Fragen beantwortet PD Dr. Thorsten Schmidt, Sportwissenschaftler und Leiter Supportivangebote Sport- und Bewegungstherapie am Krebszentrum Nord des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Kiel.

 

Das Webinar findet über das datenschutzkonforme Programm GoToMeeting statt und bietet bei diesem wichtigen Thema auch Raum für persönliche Fragen. Diese können bereits vorab per Mail an gesendet oder während der Veranstaltung über die Chatfunktion gestellt werden. Der Infoabend richtet sich an Krebspatienten, Angehörige und interessierte Personen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Benötigt wird lediglich ein PC, Laptop oder Tablet mit Internetzugang.

 

Eine Anmeldung mit Angabe einer Mailadresse ist erforderlich unter: 0431-8001080 oder .

 

Foto zur Meldung: Bewegung trotz Krebs – Online-Infoabend am 16. Juni 2020
Foto: Krebsgesellschaft

Kostenlos 116 Museen in Schleswig-Holstein besuchen

(13. 06. 2020)

Seit Jahren ist die Museumscard ein geeignetes Mittel, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren an die Museen und Ausstellungen des Landes heranzuführen. Wer die Karte hat, kommt vom heutigen 13. Juni bis zum 1. November kostenlos in 116 namhafte Einrichtungen – landesweit.

 

Möglich machen dies unter anderem die Sparkassen im Land. Deshalb kann man die Museumscard auch in den Sparkassenfilialen bekommen. Ebenso bei verschiedenen Jugendverbänden, angefangen beim Landesjugendring, der das Projekt federführend begleitet. Auch viele Tourist-Informationen, Büchereien und die Museen selbst haben die Museumscard vorrätig. Es gibt sie obendrein auch als App.

 

106.000 Karten sind gedruckt worden. Gestartet wurde die diesjährige Aktion am 8. Juni im Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum Schloss Gottorf, zu dem es mit der Museumscard natürlich auch kostenfreien Zutritt gibt. Inklusive Globus und Barockgarten.

 

Begleitet wird die Museumscard von einem Gewinnspiel: Wer drei Museumsstempel auf seiner Museumscard sammelt oder mit der App QR-Codes in den Museen scannt, kann tolle Preise gewinnen.

 

Einen besonderen Wert hat die Museumscard am 8. und am 15. Oktober 2020: Dann gilt sie als Freifahrtkarte in allen Bussen und Bahnen von NAH.SH, dem Nahverkehr in Schleswig-Holstein.

 

Alle Infos rund im die Museumscard, beteiligte Museen, einen Blog mit aktuellen Veranstaltungen und museumspädagogischen Angeboten im Aktionszeitraum gibt es unter

 

www.meine-museumscard.de.

 

Übrigens: Das Heimatmuseum „De ole Rökerkaat“ in Bornhöved gehört nicht zu den 116 Museen in Schleswig-Holstein, die für Kinder und Jugendliche unter 18 mit der Museumscard kostenlos besucht werden können. Hier kommen alle an der Lokalgeschichte Interessierten ohne Erhebung eines Eintrittsgeldes rein. Spenden sind natürlich willkommen. In der Regel sonntags von 15 bis 18 Uhr kann das Museum besucht werden. (Aktuell ist es aufgrund der Corona-Pandemie aber noch geschlossen.)

Foto zur Meldung: Kostenlos 116 Museen in Schleswig-Holstein besuchen
Foto: Museumscard 2020

Langsamer Unterrichtsbeginn in der Volkshochschule Trappenkamp/Bornhöved

(12. 06. 2020)

Unter anderem die Volkshochschulen hat die Corona-Pandemie nicht nur kalt erwischt, sondern auch schwer getroffen. Keine Kurse, keine Einkünfte. Das Rechenspiel ist einfach.

 

Für die VHS Trappenkamp/Bornhöved geht es nun mit zaghaften Schritten wieder los. Der Restart wird in der aktuellen Ausgabe des Blickpunkt angekündigt.

 

So dürfen erste Sportkurse im Freien und unter Hygieneauflagen durchgeführt werden. Auch der Einzelunterricht für Schlagzeug und Gitarre hat begonnen. Die Yoga-Kurse dürfen in begrenzter Form stattfinden.

 

Das VHS-Büro ist dienstags und donnerstags unter Telefon 04323/3404 und per E-Mail unter erreichbar.

 

Foto zur Meldung: Langsamer Unterrichtsbeginn in der Volkshochschule Trappenkamp/Bornhöved
Foto: VHS-Logo

Eine Schlange am Schmalensee

(11. 06. 2020)

Sönke Nagel hat beruflich viel auf und am Schmalensee zu tun, denn er ist in der Landwirtschaft und der Fischerei tätig. Eine Beobachtung wie die am 10. Juni 2020 ist für ihn aber auch nicht alltäglich.

 

Denn am Ufer unseres Sees entdeckte er ein sich windendes Knäuel – und holte rasch sein Smartphone hervor, um zu knipsen, was er da sah: Eine Schlange.

 

Vermutlich eine Ringelnatter, auch wenn auf der – zugegeben nicht ganz scharfen – Aufnahme die typische Hinterkopfzeichnung nicht zu erkennen ist. Aber die zu vermutende Größe übertrifft die der Blindschleiche und auch eine Kreuzotter scheidet aus.

 

Die Ringelnatter lebt in der Nähe von Gewässern, ernährt sich überwiegend von Amphibien und ist für den Menschen vollkommen ungefährlich. Und dennoch ist der Anblick einer Schlange in freier Wildbahn nicht jedermanns Sache. Und diese Schlange ist sogar in der Lage, Gewässer zu durchschwimmen.

Foto zur Meldung: Eine Schlange am Schmalensee
Foto: Schlange am Schmalensee am 10. Juni 2020

Alteisen: Was in unserer Gemarkung so vor sich hin rostet

(11. 06. 2020)

Vergessen oder einfach entsorgt – manches Stück Altmetall rostet in Schmalensees Gemarkung vor sich hin. Zum Teil schon seit Jahrzehnten befinden sich Zivilisationsreste in den Knicks. Geht man mit offenen Augen auf unseren Wegen und schaut genau hin, kann man sie vielleicht entdecken.

 

Etwa eine alte Eisenschwelle, die aufrecht an einer Feldeinfahrt nahe der Straße nach Damsdorf im Höllenhorst-Weg aus dem Erdreich ragt. Vielleicht hat sie noch eine Funktion? Etwa Lohnunternehmern eine Einfahrt anzeigen zu dem Feld, das sie bearbeiten sollen?

 

Ein Stück weiter im Weg liegt auf dem Knick ein altes Gewicht, das wohl hinter einem früheren Traktor zum Ausgleich der Last auf der Frontladerschaufel befestigt werden konnte. Der Klotz aus Eisen und Beton wirkt an seiner Position, als wolle er da auch nie mehr weg.

 

Mit dem Höllenhorst-Weg wird der Segeberger Kamp im Norden begrenzt. Einen Querweg weiter Richtung Dorf liegen eine Art Eisenrohr oder -Säule und ein altes Metallgatter. Ihr Zweck, wenngleich sie recht unmotiviert aufeinander geworfen wirken, ist eindeutig: Durchfahrt nicht erwünscht.

 

Geht man diesen Weg von der Tarbeker Straße weiter zur Damsdorfer, zweigt rechts eine Fahrspur ab. Sie führt in eine Sackgasse. Einige Feldeinfahrten zweigen von der Spur ab. Und eine mit Wellblech gedeckte Futterkrippe – die offenbar schon einige Zeit nicht mehr in Benutzung ist – steht am Wegesrand.

 

Das kurioseste Fundstück findet sich an einem Steilhang in einem Bereich, den wir früher „Tietgen's Gehölz“ nannten. Noch in den frühen 1980er-Jahren spielten wir dort, auch an und in dem Pkw, es mag ein VW Käfer gewesen sein, der da den Abhang hinunter gerollt worden war. Tatsächlich sind noch Teile vorhanden – die Karosserie allerdings ist vergangen.

 

In Schmalensee und den weiteren Orten des Kreises wurde die organisierte Abfallentsorgung 1968 eingeführt. In sogenannten „Schietkuhlen“ draußen in der Feldmark wurden zuvor Hausmüll und manch sperrige Gegenstände entsorgt. Auf dem Watermissenkamp stoßen Dorfputz-Trupps immer wieder an derselben Stelle auf manch interessanten Fund.

 

Was aber tun mit unseren „Alteisen“? Gezielt einsammeln? Oder lassen wir sie stehen und liegen als Erinnerungen an frühere Zeiten und als Landmarken, die den Menschen Zugang zu Fantasie und Abenteuerlust bieten, wie es mit uns einst geschah, wenn wir diese rostenden Zeitzeugen „entdeckten“?

 

Fotos: Christian Detlof

 

 

Foto zur Meldung: Alteisen: Was in unserer Gemarkung so vor sich hin rostet
Foto: Altmetall in der Feldmark

Coronavirus: Seit 8. Juni gelten weitere Lockerungen

(10. 06. 2020)

Der Kreis Segeberg hat am 6. Juni 2020 eine neue Allgemeinverfügung zu Lockerungen in vielen Lebensbereichen im Rahmen der Covid-19-Maßnahmen bekannt gegeben. Diese ist am 8. Juni in Kraft getreten und gilt bis zum 28. Juni 2020.

 

Die Allgemeinverfügung des Kreises Segeberg

 

Seit Montag (8. Juni 2020) gelten in Schleswig-Holstein erneut angepasste Regeln zur Bekämpfung des Coronavirus. Das Land hat dazu eine neue Verordnung sowie einen Erlass beschlossen. Wie in den Wochen zuvor, hat der Kreis Segeberg den Erlass des Landes auf Kreisebene in eine Allgemeinverfügung umgesetzt. Diese tritt am Montag in Kraft und gilt bis einschließlich Sonntag (28. Juni 2020).

 

Landrat Jan Peter Schröder: „Es ist erfreulich, dass die bisherigen Maßnahmen zu einem Rückgang der Infektionszahlen geführt haben und viele Menschenleben gerettet werden konnten. Ich danke allen, die sich rücksichtsvoll verhalten und die Beschränkungen ausgehalten haben. Wir müssen jetzt aber – trotz der Lockerungen – weiterhin vorsichtig sein. Die Infektionszahlen können auch wieder steigen. Die Pandemie ist immer noch da!“

 

Hygienemaßnahmen und Kontakteinschränkungen sind Basis für Lockerungen

 

Alle Bürger*innen tragen Eigenverantwortung in allen Lebensbereichen. Es gelten nach wie vor ein grundsätzliches Abstandsgebot von 1,5 Metern sowie die bisherigen Hygienemaßnahmen. Besuchszahlen in Geschäften und Institutionen können weiterhin begrenzt werden. Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Einzelhandel und öffentlichen Nahverkehr besteht fort.

 

Pflicht zur Angabe der Kontaktdaten besteht weiter

 

Im Falle eines Covid-19-Ausbruchsgeschehen müssen die Menschen für die zuständige Behörde schnell erreichbar sein, um eine weitere Verbreitung verhindern zu können. Wenn die Betroffenen falsche Kontaktdaten angeben, kann dies zukünftig als Ordnungswidrigkeit verfolgt werden. Die Pflicht zur Angabe der Kontaktdaten – unter Berücksichtigung des Datenschutzes – in bestimmten Bereichen besteht weiter.

 

Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

 

Ab dem 8. Juni 2020 können Schwimmbäder und Freizeitparks mit entsprechenden Auflagen wieder öffnen. Kontakte bis zu zehn Personen sind wieder erlaubt. Ab dem 15. Juni 2020 werden außerdem die Maßnahmen für Bewohner*innen und Besuchende von Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe gelockert. Der Kreis entspricht mit dieser Entscheidung dem Recht auf Teilhabe und Kontakt der Gepflegten und ihrer Angehörigen. Die Einrichtungen sind verpflichtet, entsprechende Besuchskonzepte zu erstellen.

 

Schulen: In den Grundschulen dürfen alle Schüler*innen wieder gleichzeitig in den Unterricht. In allen anderen Schulformen wird der Unterricht ermöglicht – jedoch nicht für alle Schüler*innen gleichzeitig.

 

Kindertagesbetreuung: Der Regelbetrieb kann unter bestimmten Gegebenheiten bis zum 28. Juni 2020 weiterhin eingeschränkt bleiben.

 

Mutter-/Vater-Kind-Einrichtungen: Die Gruppengröße in der Kinderbetreuung wird von bisher 10 auf 15 Kinder erhöht.

 

Werkstätten für Menschen mit Behinderung: Die Zahl der genutzten Arbeits- und Betreuungsplätze wird verdoppelt - von einem Viertel auf die Hälfte der Gesamtplätze. Die Voraussetzung dafür ist ein angezeigtes Hygienekonzept.

 

Stationäre Einrichtungen: Die Quarantänebestimmungen werden gelockert.

 

Schwimmbäder: Wichtig ist das Abstandsgebot in den Schwimmbecken. Becken dürfen genutzt werden, wenn sie zum Schwimmen bzw. für Sport-, Ausbildungs- und Therapiezwecke geeignet sind. Das heißt: Schwimmer-, Nichtschwimmer- und Babybecken müssen in Bahnen eingeteilt sein. Die Einschränkung der Becken dient dazu, reine „Spaßbecken“ von der Nutzung auszunehmen. Der Grund: In reinen Freizeitbecken und deren Umfeld laufen Interaktionen zwischen Besucher*innen häufig unkoordiniert ab.

 

Sanitäre Anlagen: Die Nutzung von sanitären Gemeinschaftseinrichtungen und Sammelumkleiden, beispielsweise auf Campingplätzen oder in Sporteinrichtungen, ist mit entsprechenden Hygienekonzepten wieder möglich. Saunen, Whirlpools oder vergleichbare Einrichtungen wie Dampfbäder dürfen wieder öffnen. Es gibt allerdings die Einschränkung, dass diese nur einzeln oder durch die Mitglieder eines gemeinsamen Hausstands genutzt werden dürfen. Die Erlaubnis betrifft beispielsweise auch Saunen in Hotels oder in Spaß- und Freizeitbädern.

 

Gastronomie: Die Öffnungszeiten werden erweitert. Gaststätten können mit Hygienekonzepten wieder bis 23 Uhr öffnen, Autobahnraststätten bis 24 Uhr.

 

Reiseverkehr: In Reisebussen (z.B. für Ausflugsfahrten) dürfen wieder die Hälfte der vorhandenen Sitzplätze genutzt werden. Mund-Nasen-Bedeckungen sind zu tragen.

 

Sportwettkämpfe: Sportwettkämpfe dürfen mit entsprechenden Hygienekonzepten und unter Beachtung der Regelungen, die für Veranstaltung gelten – auch was die Anzahl der Teilnehmenden betrifft – wieder stattfinden.

 

Veranstaltungen: Veranstaltungen sind in verschiedene Risikoklassen unterteilt – abhängig beispielsweise davon, in welchem Maße dort voraussichtlich die Abstände eingehalten werden können, ob dort eine Interaktion zwischen den Teilnehmenden besteht, Teilnehmende feste Sitzplätze haben oder der Teilnehmerkreis bekannt ist. Daraus folgend können mit entsprechenden Hygienekonzepten folgende Veranstaltungen stattfinden:

 

  • Familienfeiern, Empfänge oder Exkursionen mit festem und bekanntem Publikum sind nur im Außenbereich mit bis zu 50 Personen erlaubt.

  • Veranstaltungen mit Marktcharakter, also wechselndem Publikum, bei denen Abstände überwiegend eingehalten werden können (z.B. Messen, Flohmärkte, Landmärkte) sind im Außenbereich für bis zu 100 Personen, die sich maximal gleichzeitig auf dem Veranstaltungsgelände aufhalten, zugelassen. Die Einhaltung des Abstandsgebots ist auch durch Ordnungskräfte sicherzustellen. Auf solchen Veranstaltungen dürfen zudem keine alkoholischen Getränke ausgeschenkt werden.

  • Veranstaltungen im öffentlichen Raum mit Sitzungscharakter, bei denen Abstände eingehalten werden können und ein geringes Maß an Interaktion besteht, (z.B. Konzerte, Vorträge, Lesungen, Theater, Kinos und Autokinos) dürfen mit einer gleichzeitigen Teilnehmerzahl von bis zu 250 Personen außerhalb geschlossener Räume und bis zu 100 Personen innerhalb geschlossener Räume stattfinden. Der Veranstalter hat die Kontaktdaten der Teilnehmenden zu erheben.

 

Die Solo-Darbietung von Gesang und das Spielen von Blasinstrumenten (also nur eine Person singt/spielt) ist auf Veranstaltungen erlaubt, wenn ein Mindestabstand von sechs Metern zu anderen Personen besteht oder durch physische Barrieren die Übertragung von Tröpfchen verringert wird. Blasinstrumente, Gesang, Tanz und Selbstbedienungsbuffets sind auf Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ansonsten weiterhin nicht erlaubt.

 

Nähere Informationen über Veranstaltungen finden Sie auf der Seite des Landes unter: www.schleswig-holstein.de/coronavirus-veranstaltungen.

 

 

Foto zur Meldung: Coronavirus: Seit 8. Juni gelten weitere Lockerungen
Foto: Coronavirus-Krise in Segeberg

Schöne Baumpilze auf dem Segeberger Kamp

(09. 06. 2020)

Nicht unmittelbar am Wegesrand, sondern auf einem Knick, der auf dem Segeberger Kamp zwei Felder trennt, steht unterhalb des Ostausläufers des Grimmelsberges ein Baumstumpf.

 

Nichts Besonderes, möchte man meinen – doch der Blick durch das Fernglas bestätigt, was das Auge als auffällig hellen Fleck erkannt hat: Dort wächst ein Baumpilz, tellergroß.

 

Durch hohes Gras geht es heran an den Überrest eines einst stolzen Baumes. Besiedelt ist der Stumpf nun vom Pilz, der ihn abbauen wird.

 

Nicht nur einer, gleich zwei mächtige Fruchtkörper sind aus dem Baumstumpf hervor gewachsen. Der eine schön gemustert, der andere in einer herrlich gelb-braunen Färbung.

 

Pilze beziehungsweise ihre Fruchtkörper sind für den Fotografen faszinierende Objekte. Diese beiden gehören zu den besonders schönen und beeindruckenden. Abbrechen und mitnehmen? Auf keinen Fall!

Foto zur Meldung: Schöne Baumpilze auf dem Segeberger Kamp
Foto: Ein Baumstumpf - zwei beachtliche Baumpilze

FerienLeseClub im Kreis Segeberg – Anmeldestart ab 8. Juni

(08. 06. 2020)

Der FerienLeseClub (FLC) hat sich in Schleswig-Holstein in den vergangenen Jahren zum größten Leseförderprojekt in den Sommerferien entwickelt. Schülerinnen und Schüler leihen und lesen mit steter Begeisterung Bücher aus dem FLC-Bestand der öffentlichen Bibliotheken in Schleswig-Holstein. Im Kreis Segeberg nehmen die Stadtbücherei Kaltenkirchen, die Gemeindebücherei Trappenkamp und die Fahrbücherei 15 daran teil.

 

Ablenkung und Beschäftigung für kleine und große Schüler

 

Auch und gerade in Corona-Zeiten möchten die Bibliotheken den Kindern und Jugendlichen Möglichkeiten zur Ablenkung und zur Beschäftigung bieten, heißt es in einer Mitteilung vom 2. Juni. Am FerienLeseClub Junior können alle Grundschülerinnen und Grundschüler, die nach den Sommerferien in die 3. und 4. Klasse kommen, teilnehmen, am FerienLeseClub alle Schülerinnen und Schüler, die nach den Sommerferien mindestens in die 5. Klasse gehen.

 

In der Gemeindebücherei in Trappenkamp und der Fahrbücherei 15 wird der FLC Junior angeboten, in der Stadtbücherei in Kaltenkirchen wird sowohl der FLC Junior als auch der FLC für die Älteren angeboten.

 

Und so geht’s:

 

Die Schülerinnen und Schüler melden sich vor oder während der Ferien zum FerienLeseClub an. Die Anmeldestarts in den jeweiligen Einrichtungen sind: 8. Juni in der Fahrbücherei 15, 9. Juni in der Stadtbücherei Kaltenkirchen, 15. Juni in der Gemeindebücherei Trappenkamp. Die Anmeldung ist direkt bei den jeweiligen Bibliotheken möglich (persönlich, telefonisch oder per E-Mail).

 

Da bei der Fahrbücherei 15 die Schulausleihe nicht im Bus stattfinden kann, wird die Fahrbücherei interessierten Lehrkräften Bücherkisten mit neuen FLC-Büchern anbieten. Kinder, die teilnehmen möchten, können sich in ihrer Schule Bücher aussuchen. Zusätzlich bekommen die Klassen Rucksäcke und Mappen. Unabhängig von den Schulen kann man sich auch direkt bei der Fahrbücherei anmelden.

 

Wer sich anmeldet, erhält einen Rucksack mit FLC-Büchern (einzelne oder Themen-Wünsche werden, wenn möglich, berücksichtigt). Die Rucksäcke können dann im Stützpunkt oder am jeweiligen Ausleihtag in der Gemeinde am Fahrzeug abgeholt werden. Die Ausleihstarts in den jeweiligen Einrichtungen sind: 8. Juni in der Fahrbücherei 15, 23. Juni in der Stadtbücherei Kaltenkirchen und 25. Juni in der Gemeindebücherei Trappenkamp.

 

Grundschülerinnen und Grundschüler malen zu jedem gelesenen Buch ein Bild, Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse beantworten schriftlich Fragen zu den gelesenen Büchern. Für jedes gelesene Buch gibt es einen Stempel.

 

Stempel sammeln – Fragebögen ausfüllen – Zertifikat bekommen

 

Am Ende der Sommerferien müssen die gemalten Bilder und die Fragebögen in den jeweiligen Bibliotheken abgegeben werden: am 11. August in der Stadtbücherei Kaltenkirchen, am 13. August in der Gemeindebücherei Trappenkamp und am ersten Tourentag nach Fahrplan in den jeweiligen Gemeinden nach den Sommerferien in der Fahrbücherei 15.

 

Nach den Ferien bekommen dann alle Schülerinnen und Schüler, die erfolgreich am FLC teilgenommen haben, ein Zertifikat für ihre Leseleistung. Diese Zertifikate können die Schülerinnen und Schüler in der Schule den Lehrkräften zeigen, um die erfolgreiche Teilnahme am FLC im nächsten Zeugnis eintragen zu lassen.

 

Die Grundschülerinnen und Grundschüler erhalten ein Junior-Zertifikat schon ab dem ersten gelesenen Buch. Die Zertifikate für Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse werden je nach Leseleistung in Gold, Silber und Bronze vergeben: Bronze: ein bis zwei gelesene Bücher, Silber: drei bis sechs gelesene Bücher, Gold: ab sieben gelesenen Büchern.

 

Allgemeine Informationen zum FerienLeseClub in Schleswig-Holstein:

 

2008 wurde die Idee des „Summer Reading“ nach Schleswig-Holstein gebracht. 2009 haben die Büchereizentrale Schleswig-Holstein und die NORDMETALL-Stiftung gemeinsam den FerienLeseClub gegründet. Der FLC hat sich in Schleswig-Holstein in den letzten Jahren als das erfolgreichste landesweite Leseförderungsprojekt in den Ferien etabliert. In diesem Jahr nehmen 61 Büchereien teil.

 

www.fahrbuecherei15.de

 

 

 

 

Foto zur Meldung: FerienLeseClub im Kreis Segeberg – Anmeldestart ab 8. Juni
Foto: FerienLeseClub im Kreis Segeberg – Anmeldestart ab 8. Juni

Antworten auf Fragen zum Thema „Studienbewerbung“

(08. 06. 2020)

Für Abiturienten und beruflich Qualifizierte, die Fragen zur Studienbewerbung haben, bietet die Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch, 10. Juni, einen moderierten Live-Chat mit Experten an.

 

Die Fragen der Teilnehmer werden von Studienberatern von 16 bis 17 Uhr im Internetportal abi.de beantwortet. Themen sind Bewerbungsverfahren für Studiengänge und unterschiedliche Zulassungsvoraussetzungen für die verschiedenen Zielgruppen.

 

Wer Interesse hat, loggt sich am 10. Juni kurz vor 16 Uhr ein unter http://chat.abi.de und stellt seine Fragen direkt im Chatraum.

 

Wer zum angegebenen Termin keine Zeit zum chatten hat, kann seine Fragen vorab an die E-Mailadresse abi-redaktion@ meramo.de stellen. Die Antworten können nach dem Chat im Chatprotokoll nachgelesen werden, das im abi>> Portal veröffentlicht wird.

 

Mehr Info unter www.abi.de

 

Foto zur Meldung: Antworten auf Fragen zum Thema „Studienbewerbung“
Foto: Agentur für Arbeit Elmshorn

Viele fleißige Zähler bei der Stunde der Gartenvögel

(06. 06. 2020)

Vor nicht ganz einem Monat, am 8. Mai 2020, fiel der Startschuss für die „Stunde der Gartenvögel“. Auch die Schmalenseer Gemeinde-Homepage hat darauf aufmerksam gemacht. Laut Naturschutzbund (NABU) beteiligten sich so viele Zählerinnen und Zähler wie nie zuvor an der Aktion. Eine ernüchternde Vermutung gibt es nach Auswertung der Ergebnisse: Vom Blaumeisensterben sind möglicherweise auch Rotkehlchen und Goldammer betroffen.

 

Die Mitteilung des NABU vom 4. Juni 2020 im Wortlaut:

 

Bei der diesjährigen „Stunde der Gartenvögel“, die vom 8. bis 10. Mai 2020 stattfand, wurde der bisherige Teilnahmerekord der Aktion aus dem Vorjahr mehr als verdoppelt. „Über 161.000 Menschen haben Zählergebnisse von 108.000 Gärten, Parks oder von Balkons und Fenstern übermittelt. 2019 hatten 76.000 Leute mitgemacht“, freut sich NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. In Schleswig-Holstein haben rd. 7.400 Vogelbegeisterte in rd. 4.900 Gärten rd. 163.000 Vögel gezählt, und damit ebenfalls das Ergebnis fast verdoppelt. „Sicherlich hat der Corona-Shutdown zu einem verstärkten Interesse für die Natur vor der Haustür und damit zu den hohen Mitmach-Zahlen geführt. Wir wünschen uns, dass die vielen Erst-Teilnehmer*innen auch in Zukunft wieder mitzählen und wir noch mehr Menschen für den Schutz der Natur in unserem unmittelbaren Lebensumfeld begeistern können.“

 

Besonders im Fokus stand die Blaumeise. Im März und April wurden auffällig viele an Krankheit verstorbene Vögel dieser Art gemeldet. Über ein Online-Formular sammelt der NABU diese Hinweise. Bis heute gingen darüber bundesweit über 21.000 Meldungen mit knapp 40.000 betroffenen Vögeln ein. Das vogelspezifische Bakterium Suttonella ornithocola konnte als Auslöser dieser Epidemie identifiziert werden.

 

Bundesweit betrachtet sind 22 Prozent weniger Blaumeisen pro Garten gemeldet worden“, berichtet Lars Lachmann, Leiter des Bereichs Vogelschutz beim NABU, „Statt 2,16 Blaumeisen pro Meldung sind es in diesem Jahr nur noch 1,66 – mit Abstand der niedrigste Wert seit Beginn der Zählungen im Jahr 2005.“ Auch in Schleswig-Holstein erreicht die Blaumeise einen Tiefststand.

 

Um das Blaumeisensterben als Ursache des Rückgangs zu identifizieren, haben die NABU Forscher für jeden Postleitzahlbereich die Veränderungen der Blaumeisenzahlen mit der Anzahl der Meldungen kranker Meisen korreliert. Es ergab sich ein eindeutiger Zusammenhang: „Je mehr Berichte toter Meisen, desto größer waren dort auch die Bestandsrückgänge“, so Lachmann, „In Gebieten ohne Totfundmeldungen gab es im Mittel auch keinen Rückgang. Wir können daher sicher davon ausgehen, dass das diesjährige Blaumeisensterben mindestens einen Teil des beobachteten Rückgangs erklärt.“ Auch bei Rotkehlchen und Goldammer konnte der selbe Zusammenhang festgestellt werden. Beide Arten tauchen auch in den an den NABU übermittelten Epidemie-Meldungen vermehrt auf, während ein Labornachweis des Bakteriums bei diesen Arten noch aussteht.

 

Es bleibe die Hoffnung, dass sich die überlebenden Blaumeisen zur jetzigen Brutzeit gut vermehrten, um die Verluste möglichst schnell wieder auszugleichen. „Vogel- und insektenfreundliche Gärten mit vielen Laubbäumen und Blütenpflanzen helfen ihnen dabei sehr“, so Lachmann.

 

Im Durchschnitt konnten die Teilnehmenden der Aktion in diesem Jahr innerhalb einer Stunde gut 30 Vogelindividuen von elf verschiedenen Arten entdecken, bestimmen und melden. In Schleswig-Holstein liegt der Wert mit 33,4 Vögeln je Garten immer traditionell höher, erreicht aber einen neuen Tiefstand. Insgesamt wurden 223 verschiedene Vogelarten gemeldet. Wie immer in den letzten Jahren war dabei der Haussperling zwar mit 5,3 Vögeln pro Garten der am häufigsten gemeldete Gartenvogel, gefolgt von Amsel, Kohlmeise, Star, Feldsperling und Blaumeise, die in Schleswig-Holstein aber durchgehend im Bestand abnehmen. Deutschlands verbreitetster Gartenvogel ist dagegen weiterhin die Amsel: Sie wurde in 94 Prozent aller Gärten innerhalb einer Stunde gesehen.

 

Große Verlierer dieses Jahres sind neben der Blaumeise auch der Star und – wie schon in den Vorjahren – der Grünfink. Zu den Gewinnern zählen vor allem Ringeltaube und Türkentaube, die beide ihr bisheriges Bestergebnis einfliegen. Auch bei Eichelhäher und Buntspecht ist kein Ende des zunehmenden Trends in Sicht.

 

Detaillierte Ergebnisse sind auf Bundes-, Landes- und Landkreisebene auf www.stundedergartenvoegel.de abrufbar und können mit vergangenen Jahren verglichen werden. Die nächste Vogelzählung, die „Stunde der Wintervögel“ steht vom 8. bis 10. Januar 2021 an.

 

Infos zur Aktion: www.stundedergartenvoegel.de

 

 

Foto zur Meldung: Viele fleißige Zähler bei der Stunde der Gartenvögel
Foto: Zählaktion für Gartenvögel

Tag der Organspende – Sheldon Cooper schwört darauf

(06. 06. 2020)

Sheldon Cooper, einer der Hauptcharaktere der US-Sitcom „The Big Bang Theory“, folgt dem festen Willen, seine überdurchschnittlich hohe Intelligenz der Menschheit so lange wie möglich zu erhalten. Dabei setzt er auch auf das Leben verlängernde Maßnahmen – etwa die Organspende. Dass er seiner Partnerin Amy die ewige Treue zu halten gedenkt, hat auch den Grund, dass diese die dafür geeignete Blutgruppe hat. Und auch die Liebe zu seiner Zwillingsschwester hat einen Hintergrund – eine ihrer Nieren wäre ihm im Bedarfsfall sicher.

 

Klingt halbwegs lustig – in den Dialogen der TV-Serie weit mehr –, ist aber ein ernstes Thema. Heute, am 6. Juni, ist der deutschlandweite „Tag der Organspende“. Natürlich unter dem Eindruck des Coronavirus: In seiner 37-jährigen Geschichte findet dieser Tag erstmals virtuell statt. Eigentlich sollte es eine zentrale Veranstaltung in Halle an der Saale geben.

 

Die sonst üblichen Begegnungen mit Menschen, deren Schicksale eng mit der Organspende verbunden sind, finden nun ausschließlich online statt. Virtuelle Events und Aktionen auf der neuen Homepage sowie den sozialen Netzwerken von Facebook, Instagram und YouTube werden den Tag der Organspende am

6. Juni begleiten.

 

www.organspendetag.de

 

Der Tag der Organspende ist traditionell ein Tag des Dankes gegenüber allen Organspendern und ihren Angehörigen, ein Tag der Aufklärung und des Anstoßes für jeden Einzelnen, sich mit der Organspende auseinanderzusetzen. Zu den üblichen Programmpunkten der Veranstaltung zählen ein ökumenischer Dankgottesdienst, Themenzelte mit erlebnisreichen Aktionen sowie ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit viel Musik und informativen Gesprächen mit Betroffenen und Experten. Dabei stehen die bewegenden Schicksale der Menschen im Blickpunkt, die Organe gespendet haben oder denen als Organempfänger ein neues Leben geschenkt wurde.

 

Zwei Voraussetzungen müssen für eine Organspende erfüllt sein: Der irreversible Hirnfunktionsausfall muss zweifelsfrei nach den Richtlinien der Bundesärztekammer festgestellt sein und es muss eine Einwilligung zur Organspende vorliegen. Dies kann eine schriftliche Einverständniserklärung des Spenders (z. B. Organspendeausweis / Patientenverfügung) sein oder sie kann durch eine Person erfolgen, der die Entscheidung übertragen wurde. Andernfalls werden die Angehörigen um eine Entscheidung nach dem mündlichen Willen oder im Sinne des Verstorbenen gebeten.

 

Bereits ab 16 Jahren kann jeder seine Bereitschaft zur Organspende im Organspendeausweis erklären. Ab dem vollendeten 14. Lebensjahr kann man widersprechen. Den Organspendeausweis ausfüllen kann jeder. Eine ärztliche Untersuchung vorab ist nicht nötig. Gespendet werden können Herz, Lunge, Niere, Leber, Bauchspeicheldrüse und Darm.

 

 

Der Organspendeausweis ist ein offizielles und rechtlich gültiges Dokument, das die Entscheidung für oder gegen eine Organ- und Gewebespende dokumentiert. Es ist auch möglich, bestimmte Organe von der Spende auszuschließen. Wer seine Entscheidung ändern will, kann dies jederzeit im Organspendeausweis vermerken. Zusätzlich ist es sinnvoll, seine Angehörigen über die Entscheidung zu informieren. Aktuell gibt es noch keine Registrierung. Ein entsprechendes Online-Register wird voraussichtlich ab Anfang 2022 zur Verfügung stehen.

 

 

 

 

Foto zur Meldung: Tag der Organspende – Sheldon Cooper schwört darauf
Foto: Tag der Organspende – Sheldon Cooper schwört darauf

Coronavirus: Checkliste der Landesregierung für Einrichtungen mit Publikumsverkehr und bei Veranstaltungen

(03. 06. 2020)

Seit dem 18. Mai 2020 sind einige Lockerungen seitens der Landesregierung vorgenommen worden, was die Maßnahmen zur Verhinderung einer Ausbreitung des neuartigen Coronavirus betrifft. Allerdings sind generelle Maßnahmen – Regeln – damit nicht aufgehoben.

 

Die Regelungen im Kampf gegen Corona wurden lediglich vereinfacht, gesetzt wird auf mehr Eigenverantwortung in Sachen Einhaltung des Abstandsgebotes, der Hygienemaßnahmen und der Kontaktbeschränkungen.

 

Die Landesregierung hat am 15. Mai bereits eine Checkliste verbreitet, die dieser Meldung zum Download beigefügt ist und nicht nur für Einrichtungen mit Publikumsverkehr beziehungsweise Veranstalter von Interesse sind, sondern auch für alle, die Angebote solcher Einrichtungen und Veranstalter in Anspruch nehmen.

 

Aus der Mitteilung der Landesregierung:

 

Allgemein gilt:

 

  • der Abstand von 1,5 Metern ist wenn möglich immer einzuhalten

  • wenn das nicht möglich ist, können physische Barrieren (z.B. Plexiglas) das Risiko einer Übertragung von Viren verringern.

  • Kontakte zu anderen Personen als den Angehörigen des eigenen Haushalts sind nach Möglichkeit weiterhin auf ein Minimum zu beschränken. Es gilt weiterhin die Regelung, dass sich ein Haushalt nur mit einem weiteren treffen kann.

  • Soweit das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung gefordert ist (Geschäfte, Öffentlicher Nahverkehr) ist auf eine vollständige Bedeckung von Mund und Nase zu achten, so dass eine Ausbreitung von Tröpfchen vermindert wird. Darauf sollte auch in allen anderen Bereichen geachtet werden, z.B. durch Husten- und Niesetikette.

  • Für Einrichtungen mit Publikumsverkehr gilt es, Maßnahmen zu treffen, damit Besucherinnen und Besucher beim Warten vor dem Eingang das Abstandsgebot einhalten können. Des Weiteren sollen sie Möglichkeiten zum Händewaschen oder Desinfizieren bereitstellen sowie regelmäßig Oberflächen reinigen, die häufig berührt werden. Zudem sind Innenräume regelmäßig zu lüften. Besucher sind durch Aushänge auf Hygienestandards hinzuweisen. Die Begrenzung der Besucherzahl und Regelung von Besucherströmen (z.B. durch „Einbahnstraßen“ oder die Erhebung von Kontaktdaten unter Wahrung der Datenschutzgrundsätze können in besonderen Fällen hinzukommen.

 

Im Speziellen gilt:

 

Veranstaltungen mit Sitzungscharakter werden unter Hygieneauflagen entsprechend des allgemeinen Teils werden für bis zu 50 Teilnehmende wieder erlaubt

 

Gaststätten: Hygienekonzepte nach den im allgemein Teil (z.B. Abstandswahrung) beschriebenen Grundsätzen sind zu erstellen, Kontaktdaten der Gäste zu erheben, um eine Rückverfolgung im Falle einer Infektion zu ermöglichen, Buffets sind nicht möglich. Übermäßiger Alkoholkonsum ist zu vermeiden. Um 22 Uhr ist zu schließen. Weitere detaillierte Regelungen finden Sie hier: www.schleswig-holstein.de/coronavirus-handreichung

 

Einzelhandel: Fortschreibung der bestehenden Regelungen: Die Kundenzahl wird rechnerisch auf eine Person je 10 Quadratmeter Verkaufsfläche beschränkt, ab 200 qm aufwärts sind gestaffelt Kontrollkräfte notwendig, Mund-Nasen-Bedeckungsplicht besteht weiter mit Ausnahme für Personen, die das z.B. aus medizinischen Gründen nicht können.

 

Dienstleister und Handwerker dürfen Tätigkeiten zukünftig auch wieder am Gesicht des Kunden ausführen; dies jedoch nur, wenn besondere Schutzmaßnahmen die Übertragung des Coronavirus ausschließen. Damit können z.B. auch Kosmetikstudios unter entsprechenden Schutzmaßnahmen arbeiten. Das Prostitutionsgewerbe bleibt untersagt.

 

Tierparks, Wildparks, Zoos und Betreiber von Spielplätzen: Fortschreibung der bestehenden Regelung: sie haben nach den Maßgaben des allgemeinen Teils ein Hygienekonzept zu erstellen. Freizeitparks bleiben geschlossen.

 

Sport: Grundsätzlich gilt: Abstandsgebot und Hygienemaßnahmen sind einzuhalten, sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen/ Sammelumkleiden sind zu schließen. Erlaubt ist unter den entsprechenden Voraussetzungen auch wieder Sport im Innenbereich wie z.B. in Fitnessstudios. Schwimmbäder bleiben geschlossen.

 

Außerschulische Bildungseinrichtungen: Nachdem bereits Museen, Bibliotheken und Musikschulen ihre Türen öffnen durften, können nun auch Volkshochschulen und außerschulische Bildungsstätten ihr Programm beginnen. Kinos können wieder maximal 50 Besucherinnen und Besucher pro Kinosaal empfangen, wenn sie ihre Hygienekonzepte entsprechend des allgemeinen Teils erstellen und umsetzen.

 

Religionsgemeinschaften/Kirchen: Bei dortigen rituellen Veranstaltungen (wie z.B. Gottesdienste) ist das Abstandsgebot durch geeignete Maßnahmen sicher zu stellen. Diese Regelung ersetzt die bisherige Quadratmeterregelung.

 

Beherbergungsbetriebe: Hygienekonzepte nach Maßgabe des allgemeinen Teils sind zu erstellen, Kontaktdaten zu erheben.

 

Öffentlicher Nahverkehr einschließlich Taxen oder vergleichbarer Transportangebote: dort haben Kunden eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (inkl. Ausnahme für Personen, die das z.B. aus medizinischen Gründen nicht können)

 

Gesundheitsminister Heiner Garg: „Viele Menschen in Schleswig-Holstein haben bewiesen, dass sie Eigenverantwortung sehr ernst nehmen. Diese wird mit Voranschreiten der Epidemie zunehmend an Bedeutung gewinnen. Halten Sie sich bitte weiterhin so diszipliniert an die Kontaktbeschränkungen, Hygiene- und Abstandsregeln. Jede und jeder entscheidet durch sein Verhalten mit darüber, dass wir mit so wenig Freiheitsbeschränkung wie möglich mit dem Virus leben können“.

[Corona-Checkliste SH 15.05.2020]

Foto zur Meldung: Coronavirus: Checkliste der Landesregierung für Einrichtungen mit Publikumsverkehr und bei Veranstaltungen
Foto: Überall Regeln - Schilderwald an der Badestelle

Coronavirus: Beratungsstelle der Rentenversicherung öffnet für Besucherverkehr

(03. 06. 2020)

Die Deutsche Rentenversicherung Nord weitet ihren Service langsam wieder aus. Ab sofort können in der Auskunfts- und Beratungsstelle Lübeck unter der Rufnummer 0451 / 485 25450 Termine für eine individuelle Vorort-Beratung vereinbart werden, heißt es in einer Mitteilung vom 29. Mai 2020.

 

Beratung nur mit Termin und möglichst allein

 

Der Gesundheitsschutz hat weiterhin hohe Priorität: Um Warte- und Aufenthaltszeiten so kurz wie möglich zu halten, werden ausschließlich Personen beraten, die vorab einen Termin vereinbart haben. „Beratungen ohne vorherige Terminvereinbarung sind derzeit nicht möglich“, betont Andreas Bossen von der Deutschen Rentenversicherung Nord. Auch bittet die Deutsche Rentenversicherung darum, nur alleine zur Beratung zu kommen. Eine Begleitung ist nur in begründeten Ausnahmefällen möglich - etwa Übersetzer, Betreuer oder persönliche Helfer als Assistenzpersonen.

 

Telefonische Beratung weiter möglich

 

Versicherte können die Beraterinnen und Berater weiterhin über die Festnetznummern der Beratungsstellen erreichen. „Wir führen Beratungen und Antragsaufnahmen insbesondere für Risikogruppen gerne weiterhin telefonisch durch. Wenn Sie einen Termin vereinbaren möchten, rufen Sie uns an“, sagt Andreas Bossen.

 

Die Deutsche Rentenversicherung Nord war während der Corona-Einschränkungen für ihre Kundinnen und Kunden stets erreichbar: Ratsuchende konnten sich per Telefon oder Online beraten lassen. Dieses Serviceangebot bleibt unverändert fortbestehen. Alle Anträge können über die Onlinedienste der Rentenversicherung bequem von zu Hause aus gestellt werden.

 

Kontakte

 

Termine für eine Beratung werden vorab telefonisch unter der Rufnummer 0451 / 485 25450 vergeben. Ratsuchende können sich zudem an die kostenlose Servicenummer 0800 / 1000 48022 wenden.

Weitere Kontaktdaten und Informationen finden Interessierte auf www.deutsche-rentenversicherung-nord.de. Dort sind neben den Servicezeiten auch die Regeln veröffentlicht, die für den Gesundheitsschutz bei einem persönlichen Besuch gelten.

 

Die Deutsche Rentenversicherung Nord

 

Die Deutsche Rentenversicherung Nord (DRV Nord) mit Sitz in Lübeck ist mit ihren 24 Beratungsstellen die regionale Ansprechpartnerin in allen Fragen der Rente, Altersvorsorge und Rehabilitation in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Die DRV Nord ist als Träger der gesetzlichen Rentenversicherung für insgesamt rund 2,2 Millionen Versicherte zuständig und zahlt knapp 1 Million Renten. Darüber hinaus betreibt sie vier eigene Rehabilitationskliniken in Aukrug, Bad Malente, auf Amrum und Sylt.

 

 

 

Foto zur Meldung: Coronavirus: Beratungsstelle der Rentenversicherung öffnet für Besucherverkehr
Foto: Coronavirus: Beratungsstelle der Rentenversicherung öffnet für Besucherverkehr

Energieberatung der Verbraucherzentrale: Saisonstart für Solarthermie – Fehler vermeiden

(01. 06. 2020)

Mitteilung der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein vom 29. Mai 2020:

 

Warmes Wasser und Heizwärme lassen sich mit einer Solarthermie-Anlage erzeugen. Sie ist eine bewährte umweltfreundliche Technologie. Jede durch sie erzeugte Kilowattstunde spart Kilowattstunden fossiler Energieerzeugung und somit einiges an CO2 ein.

 

Solarthermie-Anlagen sind in der Anwendung jedoch häufig problembehaftet. Oft führen nicht vorhandene Wartungsverträge zu unbemerkten Totalausfällen der Anlagen. Das Potenzial der Technologie wird oft nicht ausgeschöpft. Das ist die Erfahrung aus über 1.800 untersuchten Anlagen.

 

Optimierungspotential bei Solarthermie-Anlagen

Mit den vermehrten Sonnenstunden im Frühling startet auch die Saison der Solarthermie. Gerade jetzt ist es für Hauseigentümer wichtig das Optimierungspotential dieser grünen Technologie zu kennen. Bei einer Untersuchung der Energieberatung der Verbraucherzentrale von über 1.800 Solarthermie-Anlagen stellte sich heraus, dass rund 65 Prozent der Anlagen keinen Wärmemengenzähler haben. Somit kann ihre Effizienz nicht überprüft werden, denn anhand dieses Zählers lässt sich erkennen, ob die Solaranlage oder die Heizung für das warme Wasser sorgt. Fast zwei Drittel der Anlagenbesitzer haben darüber hinaus keinen Wartungsvertrag abgeschlossen, was dazu beiträgt, dass Störungen oder Totalausfälle der Anlage lange unbemerkt bleiben. Jede siebte Anlage bringt keinen Ertrag. Hier arbeitet die teure Anlage fehlerhaft und führt aus verschiedenen Gründen, wie beispielsweise durch einen fehlerhaften Anschluss oder eine unzureichende Dämmung, die geerntete Sonnenenergie nicht an den Heizkreislauf ab. „Eine einfache Funktionskontrolle ist das Ausschalten des Heizkessels im Sommer. In dieser Zeit sollte jede Solarthermie-Anlage das Trinkwasser erwärmen können“, erläutert Carina Vogel, Energiereferentin der Energieberatung der Verbraucherzentrale-Schleswig-Holstein.

 

Die Verbraucherzentrale hat die passende Beratung für alle Fragen rund um das Thema effiziente Energienutzung und erneuerbare Energien. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale empfiehlt Besitzern einer SolarthermieAnlage, diese zeitnah prüfen zu lassen, um eventuelle Schwachstellen ihrer Anlagen aufzudecken. Hierfür eignet sich unter anderem der „Solarwärme-Check“ der Energieberatung der Verbraucherzentrale. Der Messzeitraum dieses Beratungsangebots umfasst zwei Sonnentage. Der „Solarwärme-Check“ im Wert von 422 Euro kostet dank Förderung des Bundeswirtschaftsministeriums nur 30 Euro.

 

Die Energieexperten der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein sind auch in der Corona-Krise weiterhin für alle Fragen erreichbar. Beratungstermine gibt es bei den Beratungsstellen unter 0431-59099-40.

 

Gelegenheit nutzen und Energiefragen online oder per Telefon klären Mit Online-Vorträgen, Online-Beratung (unter: https://verbraucherzentraleenergieberatung.de/beratung/onlineberatung/) und einer Telefon-Hotline (0800 / 809 802 400, kostenfrei aus allen Netzen) bietet die Verbraucherzentrale trotz der Krise weiterhin diverse Möglichkeiten, Fragen rund um die Themen Energie sparen, Heizungstausch, Sanieren und Bauen, Förderungen sowie Nutzung von erneuerbaren Energien mit hoch qualifizierten Fachleuten zu besprechen.

 

Kostenfreie interaktive Online-Vorträge: Vom Sofa aus können die Teilnehmer Live-Vorträge von Energieberatern der Verbraucherzentrale verfolgen und Fragen stellen. Teilnahme per Computer oder Live-Stream per Smartphone.

 

Online-Vortrag: „Heizung erneuern – das wichtigste“

Am Dienstag, 2. Juni 2020 von 19 bis 20:30 Uhr Vor dem Heizungstausch sind viele Fragen zu klären. Erfahren Sie: Welche Alternativen zur Ölheizung gibt es? Lassen sich Solarenergie oder andere innovative Lösungen kombinieren? Gibt es Förderprogramme?

 

Online-Vortrag: „Energiesparen mit Smart-Home“

Am Dienstag, 16. Juni 2020 von 18 bis 19:30 Uhr Mit Smart-Home Energiesparen, wie kann das gehen? Was ist Smart-Home? Welche Möglichkeiten und Grenzen gibt es? Lässt sich der Energieverbrauch damit reduzieren?

 

Weitere Online-Vorträge und Anmeldung unter: https://verbraucherzentraleenergieberatung.de/beratung/online-vortraege/ und https://www.verbraucherzentrale.sh/veranstaltungen

 

Die Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale bietet das größte interessenneutrale Beratungsangebot zum Thema Energie in Deutschland. Seit über 40 Jahren begleitet sie private Verbraucher mit derzeit rund 600 Energieberatern und an mehr als 800 Standorten in eine energiebewusste Zukunft. Jedes Jahr werden mehr als 100.000 Haushalte zu allen Energiethemen unabhängig und neutral beraten, beispielsweise Energiesparen, Wärmedämmung, moderne Heiztechnik und erneuerbare Energien. Die durch die Beratungen eines Jahres bewirkten Energieeffizienzmaßnahmen führen zu einer Einsparung an Energie, die einem Güterzug von 50 km Länge voller Steinkohle entspricht. Die Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

 

 

Foto zur Meldung: Energieberatung der Verbraucherzentrale:  Saisonstart für Solarthermie – Fehler vermeiden
Foto: Energieberatung der Verbraucherzentrale: Saisonstart für Solarthermie – Fehler vermeiden

Juni-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1

(01. 06. 2020)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen liefern uns oft Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten zugleich Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Weil seit Mitte März das neuartige Coronavirus das gesellschaftliche Leben beeinträchtigt und wir sehr wahrscheinlich noch einige Zeit mit Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens belegt sind, gibt es für die treue Leserschaft im Monat Juni die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr in dieser schweren Zeit ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der erste Teil.

 

Gott zur Ehr – dem nächsten zur Wehr: Was heute üblich ist, nämlich dass Freiwillige Feuerwehren einer Region bei der Bekämpfung größerer Schadenslagen gemeinsam vorgehen, musste vor 140 Jahren behördlich angewiesen werden. Am 5. Juni 1880 meldete das Segeberger Kreis- und Wochenblatt, dass zur Verbesserung des Brandschutzes das „Regulativ über das Feuerlöschwesen aus dem Jahre 1870“ erweitert wurde: Tritt in einem Ort ein Brand aus, der nicht Standort der Spritze ist, so hat der betreffende Gemeindevorstand die Spritze durch reitenden Boten herbeirufen zu lassen. Wird das Feuer vom Stationierungsort der Spritze schon vor Benachrichtigung erkannt, ist die Spritze unverzüglich mitsamt drei bis vier Wasserwagen in Marsch zu setzen.

 

Aufgeheizte Stimmung unter jungen Männern: Von einem allgemein hohen Maß an Gewaltbereitschaft unter jungen Männern zeugen zwei Ereignisse am 5. Juni 1910, vor 110 Jahren, aus Schmalensees Umgebung: Als in Belau der Amtsdiener zum Ende des Scheibenschießens Feierabend anordnet, fallen einige junge Leute über ihn her und verprügeln ihn. Um diesen Tag herum machen in der Ziegelei auf dem Tarbeker Hof zwei Zimmergesellen „Skandal“: Sie bedrohen andere Arbeiter mit dem Messer und es entbrennt eine Schlägerei. Bei Eintreffen des Gendarmen ist halbwegs Ruhe eingekehrt.

 

Der Stahlhelm beherrscht den Kreis Segeberg: In Bad Segeberg findet am 7. Juni 1925, vor 95 Jahren, der „Stahlhelm-Tag“ statt. Der Bund der ehemaligen Frontkämpfer unterhält eine Kreis- und mehrere Ortsgruppen und lädt namentlich den Kreisreiterverein, die Krieger- und Militärvereine sowie alle vaterländischen Verbände des Kreises Segeberg ein. So entsteht ein imposanter Festzug von fast einem Kilometer Länge, der sich durch die Kreisstadt hin zur „Rennkoppel“ zieht. „Der Stahlhelm marschiert nicht nur, er beherrscht den Kreis Segeberg“, schreibt der Berichterstatter des Segeberger Kreis- und Tageblatts. Während des abendlichen Kommerses in der völlig überfüllten Germania nimmt der Stahlhelm-Kreisleiter Böckmann sämtliche Veteranen von 1870/71 als Ehrenmitglieder in den Bund der Frontsoldaten auf, der durchaus als Wegbereiter für den Nationalsozialismus im Kreis Segeberg angesehen werden kann.

 

Schmalensees Pferde für den Krieg: Am 7. Juni 1940, vor 80 Jahren, findet um 9.30 Uhr auf dem Schmalenseer Ringreiterplatz eine Vormusterung von 57 Pferden für den möglichen Kriegseinsatz statt. Wie viele davon tatsächlich an die Wehrmacht abgegeben werden mussten, ist nicht überliefert.

 

Landjugend veranstaltet Ringreiten: Ein Ringreiten der Landjugendgruppe Schmalensee findet vor 60 Jahren, am 12. Juni 1960 statt. Der ganze Sonntag steht im Zeichen des Festes, das um 13 Uhr mit den Reiterwettkämpfen und dem Wettstreit der Mädel beginnt. Am Nachmittag findet der Kindertanz, abends der große Reiterball auf dem Saal beim Gastwirt Hans Voß statt. Lisa Wulf und Hans Siebke bilden das Königspaar.

 

Fragebögen – schon immer kompliziert: Im Kreis Segeberg führen bis zum 14. Juni 1895, vor 125 Jahren, 260 Helfer die verordnete Berufs- und Gewerbezählung durch. Im Kreisgebiet werden 8.270 Haushalte mit 38.967 Einwohnern gezählt – ein Zuwachs gegenüber 1890 um 30 Haushalte und 687 Personen. Besonders der Einsatz zahlreicher Lehrer wird betont. Auf dem Lande haben die Helfer fast alle Schreibarbeiten, also das Ausfüllen der bis zu drei Zähllisten ganz allein erledigen müssen. „Es ist dies aber durchaus nicht einem Mangel an Bereitwilligkeit, sondern lediglich der Complication der Zählpapiere und der Unbeholfenheit der Landleute in schriftlichen Arbeiten beizumessen“, erklärt das Segeberger Kreis- und Wochenblatt.

 

Erfolgreich SVS-Nachwuchsfußballer: Die C-Juniorenfußballer des SV Schmalensee werden Sieger der Staffel B. Das berichtet die Segeberger Zeitung am 14. Juni 1985, vor 35 Jahren. In der Rückrunde der Spielserie 1984/85 wurden alle Gegner von der von Thorsten Neukam und Hartmut Buchholz trainierten Mannschaft besiegt. In der Mannschaft spielen Frank Bobzien, Thomas Isaakson, Jörn Saggau, Marco Voß, Kai Doose, Mathias Looft, Alexander Sötje, Volker Saggau, Norbert Hahn, Olaf Isaakson, Heiko Wulf, Mark Ehlers und Michael Wachs.

 

 

 

 

 

 

Foto zur Meldung: Juni-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1
Foto: C-Juniorenfußballer Staffelmeister SZ 14.06.1985

Schmalensee sagt „tschüß Ingo Hansen!“

(31. 05. 2020)

Einige Schmalenseer haben ihn vielleicht gar nicht richtig wahrgenommen. Aber wer in den vergangenen Jahren morgens auf dem Weg zur Arbeit an einer Person in Orange vorbeikam, die auf den Knien Unkraut aus den Gehwegen pickerte: Das war Ingo Hansen. Unser „zweiter Gemeindearbeiter“ hat heute, am 31. Mai 2020, offiziell seinen letzten Arbeitstag in Schmalensee.

 

Vor nicht ganz zwei Jahren war es ein glücklicher Zufall, dass es sich ergab, eine weitere Kraft für gemeindliche Arbeiten gewinnen zu können – und so endlich eine feste Krankheits- und Urlaubsvertretung für Gemeindearbeiter Volker Kay zu haben. Der damals 53-jährige Ingo Hansen aus Bornhöved kniete sich im Wortsinn in seine Aufgabe und entwickelte eine besondere Leidenschaft für die Grünflächen der Gemeinde.

 

Großzügig wurde die Halbtagsstelle vom Jobcenter gefördert, so dass sich die Fehlbedarfsgemeinde Schmalensee einen zweiten Mann auch tatsächlich leisten konnte. Im August 2018 trat Ingo Hansen den Job an, zunächst befristet für ein Jahr. Kein Jahr später bestand Gewissheit, dass Ingo auch weitere vier Jahre durch das Jobcenter gefördert würde. Zu einer Verlängerung des Arbeitsverhältnisses sagte die Gemeindevertretung natürlich nicht nein.

 

Doch es gab ein „Aber“: Im Privaten fand Ingo Hansen sein Glück in Eckernförde, und nun auch einen Job in der Förderstadt. Darum bat er um vorzeitige Auflösung des Vertrages – und auch da mochte Bürgermeister Sönke Siebke nicht nein sagen.

 

An seinem letzten tatsächlichen Arbeitstag, am Freitag, 29. Mai, machte Ingo noch einmal die Runde – leerte Mülleimer aus, mähte Ruhebänke frei. Eine letzte Tour mit dem Gemeindetraktor durch Schmalensees Straßen, abgefangen für ein Abschiedsfoto. Es habe ihm hier sehr gut gefallen, erklärte Ingo Hansen. Die Schmalenseer seien sehr nett zu ihm gewesen. Auch die Arbeit habe ihm Spaß gemacht, doch nun wolle er einen neuen Schritt machen.

 

Dafür wünschen wir ihm alles Gute. Tschüß, Ingo!

 

Foto zur Meldung: Schmalensee sagt „tschüß Ingo Hansen!“
Foto: Ingo Hansen

Abstand, Hygiene – Datenschutz: Worauf Gaststätten, Beherbergungsbetriebe und andere achten sollen

(30. 05. 2020)

Abstand, Hygiene – Datenschutz: Worauf Gaststätten, Beherbergungsbetriebe und andere achten sollen

 

30.05.2020

 

Pfingsten bricht an, Touristen kommen in die Region und doch ist nichts wie immer: Das Coronavirus geht weiter um und alle, deren Gewerbe mit Besuchern zu tun hat, haben neben den Abstands- und Hygieneregeln insbesondere im Datenschutz Vorsicht und Umsicht walten zu lassen.

 

Das Datenschutzzentrum Schleswig-Holstein mit der Landesdatenschutzbeauftragten hat dazu bereits am 19. Mai Informationen verbreitet, die hier wiedergegeben werden.

 

Infektionsschutz-Regelung: Datenschutz bei der Erhebung von Kontaktdaten Die Landesbeauftragte für Datenschutz Schleswig-Holstein informiert

 

In Schleswig-Holstein ist seit dem 18. Mai 2020 die neue Corona-Bekämpfungsverordnung in Kraft. Aus Gründen des Gesundheitsschutzes zur Bekämpfung der Pandemie des

Coronavirus-SARS-CoV-2 müssen nun bei vielen Stellen der Name und die Anschrift gesammelt werden. Betroffen sind zahlreiche Veranstalter, Gaststätten, Freizeiteinrichtungen, Einrichtungen und Angebote der Kinder- und Jugendhilfe und Beherbergungsbetriebe. Geht dies datenschutzkonform?

 

Marit Hansen, die Landesbeauftragte für Datenschutz Schleswig-Holstein, sagt dazu: „Die Corona-Bekämpfungsverordnung gibt Regeln vor, um Infektionswege nachvollziehbar machen zu können. An vielen Orten, die für eine Ansteckung infrage kommen, sollen die Veranstalter oder Betreiber nun Kontaktdaten für sechs Wochen sammeln, um sie im Infektionsfall an das Gesundheitsamt weitergeben zu können. Viele Unternehmer und Veranstalter haben uns um Hilfe gebeten, wie sie dies datenschutzkonform umsetzen können.“

 

Aus diesem Grund stellt Hansens Dienststelle, das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD), ein Musterformular samt Informationen für die betroffenen Personen bereit. Es besteht keine Pflicht, dieses Musterformular zu verwenden – es soll zur Orientierung für eigene Lösungen dienen.

 

Link zum Musterformular und den Erläuterungen: https://uldsh.de/cor185

 

Nicht jede Art der Abfrage von Kontaktdaten ist sinnvoll umgesetzt“, erläutert Hansen. „Immer wieder beschweren sich Personen bei uns, die über lange Listen klagen, in denen sie ihre persönlichen Daten eintragen sollen. Wenn sich nicht ohnehin schon alle kennen, sind Listen aber kein gutes Mittel, denn alle anderen können die vorherigen Einträge sehen – oder wie schon vorgekommen: abfotografieren. Besser geeignet sind Einzelformulare. Denn es ist klar geregelt: Die Daten müssen vor unbefugter Kenntnisnahme geschützt sein.“

 

Die häufigsten Fragen an das ULD zu den Kontaktdaten:

 

Welche Kontaktdaten werden zum jeweiligen Datum abgefragt?

Name, Anschrift und, wenn vorhanden, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse.

 

Wie lange werden die Daten aufbewahrt?

Sechs Wochen. Danach müssen sie vernichtet werden, z. B. geschreddert.

 

Dürfen die Daten anderweitig verwendet werden?

Nein! Die Kontaktdaten dürfen nicht für andere Zwecke (z.B. Werbung) verwendet werden.

 

Wann muss ein Veranstalter oder Betreiber die Daten herausgeben?

Nur wenn das Gesundheitsamt (die zuständige Behörde) die Daten anfordert. Das kann geschehen, wenn es darum geht, Infektionswege nachzuvollziehen und Personen, die sich angesteckt haben könnten, zu informieren.

 

An was muss ein Veranstalter oder Betreiber noch denken?

Vor allem an die Datensicherheit: Bei Aufbewahrung und Umgang mit den Daten muss gewährleistet sein, dass Unbefugte darauf nicht zugreifen können. Man kann beispielsweise die Formulare tagesweise in einem Hefter ablegen, der dann abends weggeschlossen wird.

 

Und wenn der Datenschutz nicht eingehalten wird?

Dann kann man sich beschweren. Das ULD geht jeder Beschwerde nach.

 

Die Regelung zum Umfang der Kontaktdaten im Volltext:

 

Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 (Corona-Bekämpfungsverordnung – Corona-BekämpfVO), in Kraft vom 18. Mai bis 7. Juni 2020

 

§ 4 Absatz 2 Corona-BekämpfVO

 

(2) Soweit nach dieser Verordnung Kontaktdaten zu erheben sind, sind das Erhebungsdatum, Vor- und Nachname, Anschrift, sowie, soweit vorhanden, Telefonnummer und E-Mail-Adresse für einen Zeitraum von sechs Wochen aufzubewahren und dann zu vernichten. Sie sind auf Verlangen der zuständigen Behörde zu übermitteln, sofern dies zur Nachverfolgung von möglichen Infektionswegen erforderlich ist. Es ist zu gewährleisten, dass unbefugte Dritte davon keine Kenntnis erlangen. Eine anderweitige Verwendung ist unzulässig. Der zur Datenerhebung Verpflichtete hat Personen, die die Erhebung ihrer Kontaktdaten verweigern, von dem Besuch oder Nutzung der Einrichtung oder der Teilnahme an der Veranstaltung auszuschließen.

 

Die Informationen der Landesbeauftragten für Datenschutz zu Themen der Corona-Pandemie werden unter dem folgenden Link bereitgestellt und regelmäßig aktualisiert:

 

https://www.datenschutzzentrum.de/corona/

 

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an:

 

Die Landesbeauftragte für Datenschutz Schleswig-Holstein Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein Holstenstraße 98, 24103 Kiel

Tel: 0431 988-1200, Fax: -1223

E-Mail:

https://www.datenschutzzentrum.de/

 

 

 

 

Foto zur Meldung: Abstand, Hygiene – Datenschutz: Worauf Gaststätten, Beherbergungsbetriebe und andere achten sollen
Foto: Abstand, Hygiene – Datenschutz: Worauf Gaststätten, Beherbergungsbetriebe und andere achten sollen

Frühe Hilfen: Ab 2. Juni wieder Beratungstermine im Familienbüro Bornhöved möglich

(29. 05. 2020)

Auch während der Corona-Pandemie sind die Frühen Hilfen der Diakonie Altholstein im Kreis Segeberg weiterhin für die Menschen da.

 

Neben der telefonischen Beratung und Unterstützung gibt es für Schwangere und junge Familien mit Kindern von 0 bis 3 Jahren auch konkrete telefonische Sprechstunden: jeden Montag von 11 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 0160 / 4326688 sowie mittwochs von 11 bis 12 Uhr und am donnerstags von 15 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer: 0176 / 64041433.

 

Es kann zudem jederzeit eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen werden. Es erfolgt eine zeitnahe Rückmeldung.

 

Ab 2. Juni wieder Termine im Familienbüro

 

Zusätzlich können ab Dienstag, dem 2. Juni, für die Frühen Hilfen und auch für die Baby- und Elternsprechstunde persönliche Beratungstermine im Familienbüro Bornhöved in der Lindenstraße 5 (und im Büro der Frühen Hilfen der Diakonie Altholstein in Bad Bramstedt, Bleeck 23) vereinbart werden.

 

Eine Terminvereinbarung ist derzeit notwendig, heißt es in einer Mitteilung der Diakonie vom 27. Mai 2020.

 

www.diakonie-altholstein.de

Foto zur Meldung: Frühe Hilfen: Ab 2. Juni wieder Beratungstermine im Familienbüro Bornhöved möglich
Foto: Altes Amt Bornhöved Familienbüro

Coronavirus: DRK bietet ab 2. Juni 2020 kostenlose Hotline an

(29. 05. 2020)

Der Landesverband Schleswig-Holstein des Deutschen Roten Kreuzes bietet ab Dienstag. 2. Juni, eine kostenfreie telefonische Beratung für durch die Corona-Pandemie betroffene Kinder, Jugendliche und Erwachsene an.

 

Wir haben sehr viele Hinweise und Rückmeldungen bekommen, dass immer mehr junge Menschen, aber auch Erwachsene unter der derzeitigen Situation leiden und sich Hilfsangebote wünschen“, erläutert die Sprecherin des Vorstandes des DRK-Landesverbandes, Anette Langner, in einer Mitteilung vom 28. Mai. „Daher haben wir uns entschlossen, ab dem 2. Juni eine Beratung durch erfahrene Sozialpädagogen und Psychologen des DRK anzubieten“, so Langner weiter.

 

 

Die Corona-Hotline mit der Telefonnummer 0800 / 182 72 84 ist montags bis freitags in der Zeit von 9 bis 12 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 17 bis 19 Uhr erreichbar.

 

Die Auswirkungen der Corona-Epidemie können Angst machen und verunsichern. Immer mehr Menschen beklagen, dass sie sich einsam und allein fühlen, anderen macht finanzieller und wirtschaftlicher Existenzdruck stark zu schaffen. Immer mehr Familien leiden zudem unter den Kontaktbeschränkungen“, berichtet Langner.

 

Das DRK stehe daher mit seinen Beratungsangeboten eng an der Seite der Betroffenen. Bei der Hotline können diese sich sofort vertraulich beraten lassen, aber auch über weitergehende Hilfsangebote informieren und bei Bedarf sofort an diese weitervermitteln lassen.

 

www.drk-sh.de

Foto zur Meldung: Coronavirus: DRK bietet ab 2. Juni 2020 kostenlose Hotline an
Foto: Coronavirus: DRK bietet ab 2. Juni 2020 kostenlose Hotline an

Fahrbücherei: Der Bus ist jetzt fit für Corona

(27. 05. 2020)

Nach längerer Phase des Nichtbetriebs der Fahrbüchereien im Land aufgrund der Corona-Krise und einer Zwischenlösung mit einem kleineren Fahrzeug und dem Weg der Online-Bestellung kann hoffentlich bald wieder mit dem Besuch des großen blauen Busses in Schmalensee gerechnet werden. Dieser ist nun „Corona-sicher“ gemacht worden.

 

Zentrale Umrüstung in Rendsburg

 

Das muss ein tolles Bild gewesen sein auf dem Rendsburger Willi-Brandt-Platz: Alle Großfahrzeuge der 13 Fahrbüchereien in Schleswig-Holstein fuhren dort auf, um von einer Kieler Firma mit Schutzvorrichtungen ausgestattet zu werden. Nicht überall fährt ein Bus, so wie im Kreis Segeberg: Manche Fahrbücherei ist ein speziell umgerüsteter Lkw.

 

Begehbar sind sie alle. Und das verhinderte nach Einleitung der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie den Einsatz der Bücherbusse und -Lastwagen, denn in den doch beengten Besucherräumen waren Abstand und Hygiene nicht ohne Weiteres sicherzustellen. Nun aber soll das möglich sein, wie die Segeberger Zeitung am 26. Mai 2020 berichtet hat.

 

Zuletzt kam ein Lieferfahrzeug

 

Als Interimslösung hatte der Büchereiverein Schleswig-Holstein als Träger der Fahrbücherei einen Van auf die Reise geschickt, der als reines Auslieferungsfahrzeug eingesetzt wurde. Am 4. Mai sollte er auch Schmalensee ansteuern. Ob zum nächsten Termin dann wieder der in Wahlstedt stationierte Bücherbus den Parkplatz am Feuerwehrwehrgerätehaus ansteuert? Laut Zeitungsbericht sollte das möglich sein.

 

Und dann sollte es auch wieder klappen mit dem Aussuchen und der Rückgabe von Büchern und Medien. Unter anderem wurden Schutzrollos eingebaut – wie in den Bussen des ÖPNV – um das Personal zu schützen. Ein Hygienekonzept ist erarbeitet – eine Mund-Nase-Bedeckung (Maske) sollten Besucher auf jeden Fall mitführen.

 

Der Fahrplan für Schmalensee

 

Laut Homepage (www.fahrbuecherei15.de) wird Schmalensee an diesen Tagen jeweils von 15.40 bis 16.35 Uhr angesteuert: 3. Juni, 22. Juni, 13. Juli, 24. August, 14. September, 19. Oktober, 9. November, 30. November und 21. Dezember. Haltestelle der Fahrbücherei ist der Parkplatz am Feuerwehrwehrgerätehaus/Bolzplatz.

 

Zahlen und Fakten

 

Laut Zeitungsbericht steuern die 13 Fahrbüchereien fast 2.000 Haltestellen in 566 Gemeinden Schleswig-Holsteins an. Seit 55 Jahren sind sie im Land unterwegs und werden immer wieder modernisiert. 28.000 Menschen haben einen Leseausweis. Im Jahr 2019 wurden insgesamt 909.000 Entleihen getätigt. Es gibt in der Fahrbücherei Bücher und Zeitschriften, digitale Medien wie CD und DVD sowie sogar Konsolen-Spiele.

 

Foto zur Meldung: Fahrbücherei: Der Bus ist jetzt fit für Corona
Foto: Fahrbücherei: Der Bus ist jetzt fit für Corona

Kleiner Wagen wäre zu groß für den Dorfputz – Abgestellt in der Feldmark

(25. 05. 2020)