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Gemeinde Schmalensee

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Amt Bornhöved

Telefon (04323) 8209

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.gemeinde-schmalensee.de

Schmalensee gehört dem Amt Bornhöved an, das wiederum ein Teil des Kreises Segeberg ist und seit 2008 seinen Sitz in Trappenkamp hat. Die Fläche der Gemeinde beträgt 8,86 Quadratkilometer. Die Gemeinde liegt am gleichnamigen, allerdings zur Gemeinde Bornhöved gehörenden Schmalensee etwa 21 Kilometer östlich von Neumünster in einer ländlichen und seenreichen Umgebung. Westlich verläuft die Bundesautobahn 21 von Bargteheide nach Kiel, die Bundesstraße 430 von Neumünster nach Plön führt durch das Gemeindegebiet. Rund 480 Menschen haben hier ihr Zuhause.

Geschichte

Wann Schmalensee tatsächlich gegründet worden ist, wissen wir nicht sicher. Die bisher erste urkundliche Erwähnung Schmalensees erfolgt am 21.10.1296: Adolf und Johannes, Grafen von Holstein, stiften eine Kirche zu Sconeborne und statten diese mit vier Hufen aus. Der Inhalt berührt Schmalensee nicht. Aber abschließend heißt es „Datum et Actum, Smalense, Anno Domini MCCXCVI, vndecim milium virginum." Ist die Urkunde am (Versammlungsort auf dem Vier) oder in Schmalensee ausgestellt worden?

Eine Urkunde, die Schmalensees Existenz eindeutig nachweist, wird am 25.01.1343 ausgestellt: Die Grafen Hinrich und Nicolaus schenken ihre Oberherrlichkeit über Schmalensee an das Kloster Preetz.

Untrennbar ist Schmalensee mit der Geschichte des Nachbarortes Bornhöved verbunden. Der Kirchspielort samt der im Jahr 1149 geweihten Vicelin-Kirche bildete stets einen Mittelpunkt, an dem sich die umliegenden Dörfer ausrichteten und wo das zentrale gesellschaftliche und politische Leben spielte. Gemeinsam mit Bornhöved und Gönnebek bildete Schmalensee das alte Amt Bornhöved. Zahlreiche Vereine, die es längst nicht mehr gibt, waren nach „Bornhöved und Umgegend" benannt.

Schmalenseer haben sich immer wieder außerhalb der Ortsgrenzen hervorgetan. Sie waren Amtsvorsteher, Kreis- und sogar Landtagsabgeordnete, führten den Vorsitz in Vereinen und Organisationen auf Amts- und Kreisebene oder vertraten die Interessen ihres Berufsstandes in der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein.

Wirtschaft und Leben

Schmalensee ist Fremdenverkehrsort, links und rechts der Bundesstraße 430 befinden sich seine besonderen Reize – der See, im Sommer zum Baden und in manchem Winter zum Schlittschuhlaufen einladend, auf der einen, weitläufige Gemarkung mit Wegen zum Wandern und Radfahren auf der anderen Seite. Mehrere Bürger bieten Gästen von nah und fern Zimmer oder Ferienwohnungen zum gemütlichen Verweilen an. Das örtliche Leben ist geprägt von landwirtschaftlichen Betrieben, Handwerks- und Kleinunternehmen, dem Gasthof Voß als kulturellem Mittelpunkt und der Kindertagesstätte im Sportlerheim. Ein modernes Glasfaserbreitbandnetz verbindet das Dorf via Internet mit jedem Punkt des Globus. Freiwillige Feuerwehr, Vogelschießer-, Sport-, Reit- und Jagdverein, Siedlergemeinschaft- und Sparklub sind nur eine Auswahl vielfältiger Organisationen, in denen sich die Einwohner für gesellige Treffen und gemeinsame Ziele zusammengeschlossen haben. Lockeres Beisammensein findet oftmals an gemeindeeigenen Orten wie der großzügigen Sportanlage mit Rasenspielfeld und Turnhalle, auf dem Bolzplatz am und im Feuerwehrhaus, auf dem gepachteten Gemeindesaal oder an der Badestelle statt.

Wappen

Das Wappen Schmalensees ist angelehnt an das Wappen eines Zweigs der Adelsfamilie von Schmalensee, deren Herkunft offenbar auf diese Gemeinde zurück geht, die hier aber keine Spuren hinterlassen hat. Zu ihrem Titel wird sie erst Jahre nach ihrem Fortgang aus Schmalensee gekommen sein. Heinrich Göttsch, Lehrer und Chronist von 1946, benutzte das Familienwappen zur Ausschmückung seines Buches, so drang es ins Bewusstsein der Schmalenseer vor.

Die Beschreibung des heutigen Wappens, entworfen von L. Leissner (Itzehoe), lautet: „Durch einen silbernen Wellenfaden erniedrigt von Rot und Blau geteilt, überdeckt mit einem fünfblättrigen, bewurzelten goldenen Schößling"

 


Aktuelle Meldungen

Sachstandsberichte in der Gemeindevertretung am 19. Mai

(22. 05. 2022)

Die jüngste Sitzung der Schmalenseer Gemeindevertretung am 19. Mai fand in nur kleiner Besetzung statt. Zunächst auch ohne Bürgermeister Sönke Siebke, der als frisch gewählter Landtagsabgeordneter per Videokonferenz an einer außerordentlichen Sitzung der CDU-Landtagsfraktion teilnehmen muss, da in Kiel die Verhandlungen von CDU-Ministerpräsident Daniel Günther mit Grünen und FDP über einen Fortbestand der sogenannten Jamaika-Koalition gescheitert waren.

 

Der stellvertretende Bürgermeister Jürgen Bucksch leitete deshalb weitestgehend die Sitzung, die anfangs gerade eben – mit fünf Anwesenden – beschlussfähig war, aber in erster Linie auch nur Sachstandsberichte hörte.

 

Kita-Ausbau – Seecontainer – Neubaugebiet

 

So zu Umbauarbeiten in den Räumen der Kita Eris Arche im Schmalenseer Sportlerheim, die bis 30. Juni begonnen haben müssen, um weiter in den Genuss öffentlicher Förderung zu kommen.

Oder zur Entwicklung eines Wohngebietes im B-Plangebiet Nr. 8, in dem nun zunächst im Zeitraum 13. bis 17. Juni das Archäologische Landesamt Sondierungsgrabungen durchführen wird.

 

Auch ging es um die Aufstellung von zwei Seecontainern für den Verschönerungs- und Vogelschießerverein auf dem Bolzplatz, für die möglichst bald ein Bauantrag durch die Verwaltung gestellt werden muss.

 

Thema auf zwei Straßen: Der Kieslastverkehr

 

Der Bürgermeister hatte mitteilen lassen, dass im Einmündungsbereich des von Kies-Lkw frequentierten Weges auf dem Segeberger Kamp zur Damsdorfer Straße Asphaltierungsarbeiten durchgeführt wurden. Die Kosten, 15.600 Euro, zahlt zunächst die Firma Otto Dörner, die letztlich die Hälfte selbst trägt – was sie rechtlich betrachtet nicht müsste, da der Weg der Gemeinde gehört, die die anderen 50 Prozent zahlt.

 

Thema Kieslastverkehr: Nach Hinweis aus dem gemeindlichen Bauausschuss, auch in der Tarbeker Straße eine Gewichtsbeschränkung auf 7,5 Tonnen erwirken und den zunehmenden Kieslastverkehr durch diese eindämmen zu wollen, liegt eine wenig Hoffnung weckende Information aus der Amtsverwaltung vor. Demnach werde es nicht leicht, den Kreis Segeberg von der Notwendigkeit zu überzeugen. Dieser werde sehr wahrscheinlich zunächst eine Verkehrszählung verlangen, die knapp 1.000 Euro kosten werde.

 

Kommt der Storch zurück nach Schmalensee?

 

Nach Hinweisen aus der Bevölkerung, dass sich im Bereich des Regenrückhaltebeckens an den Seewiesen wie bereits im Vorjahr Störche für den dort befindlichen Mast interessiert haben, soll für die Storchsaison 2023 wieder eine entsprechende Nisthilfe (Korb) auf den Mast gebracht werden. Im Vorwege soll der ehrenamtliche Storchenbeauftragte im Kreis Segeberg (NABU AG Storchenschutz SH) kontaktiert werden.

 

Einen Beschluss fasste die Runde aber auch: Dem Bürgermeister wurde für die Verbandsversammlung des Wege-Zweckverbandes (WZV) als einmütiges Stimmungsbild mitgegeben, sich gegen das im Raum stehende Abfallgebührensystem bezüglich Sperrmüll- und Strauchgutabfuhr auszusprechen. Es solle ein bürgerfreundlicheres und somit kostengünstigeres Modell vorgelegt werden. Die hohen Abfuhrkosten bzw. Gebühren, die bei selbstständiger Anlieferung entstehen, würden zu einer vermehrten Ablagerung von Müll und Gartenabfällen in der Feldmark führen.

 

Keine Gartenabfälle und anderen Müll in die Feldmark!

 

Hier der dringende Appell an die Bürgerinnen und Bürger, dies nicht zu tun! Wer seine Abfälle in die Feldmark verbringt, sorgt für Kosten, die der Allgemeinheit entstehen; Gartenabfälle beinhalten oft Pflanzenabfälle, die nicht von heimischen Gewächsen herrühren. Die Folge: Es werden invasive Pflanzen in die Natur gebracht, die die heimischen Pflanzen zunehmend verdrängen. Gut zu beobachten ist das an einem Knick im sogenannten Fasanenweg, der parallel zur Stockseer Straße (nördlich davon) verläuft.

 

Basteln mit Treibholz: Pfingsten und Himmelfahrt im Erlebniswald Trappenkamp

(22. 05. 2022)

Mitteilung der Landesforsten vom 16.05.2022:

 

Basteln mit Treibholz

 

am Donnerstag, 26.05.2022 (Himmelfahrt), sowie Sonntag und Montag, 05./06.06.2022 (Pfingsten), von 10.30 bis 16.00 Uhr im ErlebnisWald Trappenkamp

 

An Himmelfahrt und Pfingsten öffnet die beliebte Bastelhütte vor dem Waldhaus im ErlebnisWald Trappenkamp mit einer kreativen Bastelaktion. Aus dem Treibholz von Nord- und Ostsee können Familien phantasievolle und tolle Objekte selber machen! Unter fachkundiger Anleitung ist das ein großer Spaß für Kinder und Eltern. Aus schönen Treibhölzern und maritimen Materialien können Besucher ihre eigenen Objekte herstellen. Ob Gartenstecken, Treibholzfische oder Mobiles - der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

 

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Material und Werkzeuge werden gestellt. Für die selbst gebastelten Objekte wird jeweils eine Gebühr von 8 Euro berechnet.            

Betreuungsbehörde des Kreises Segeberg sucht Verstärkung

(21. 05. 2022)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 19.05.2022:

 

Betreuungsbehörde sucht Berufsbetreuer*innen

 

Der Kreis Segeberg sucht selbstständige Berufsbetreuer*innen. Generell gilt: Ist ein volljähriger Mensch aufgrund einer psychischen Krankheit  oder einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung ganz oder  teilweise nicht in der Lage, für sich selbst zu entscheiden, stellt ihm das  Betreuungsgericht eine*r rechtliche*n Betreuer*in zur Seite. Das kann ein*e  Angehöriger sein oder jemand, der beruflich mit dem Thema Betreuung befasst  ist. Der/die Betreuer*in wird auf Vorschlag der zuständigen Betreuungsbehörde  bestellt. 

 

Rechtliche Betreuer*innen beraten, unterstützen und vertreten die betroffenen  Menschen beispielsweise bei der Regelung ihrer Finanzen, der Organisation von  pflegerischen Diensten, der Einwilligung in ärztliche Behandlungen oder  gegenüber Behörden.

 

Derzeit sind im Kreis Segeberg für rund 3.800 Menschen Betreuungen  eingerichtet. Etwa die Hälfte von ihnen wird von Berufsbetreuer*innen  unterstützt. „Wir benötigen weitere Betreuer*innen, um den Bedarf decken zu  können“, sagt Betreuungsbehördenleiterin Katja Lohmeier. Sie weist in diesem  Zusammenhang darauf hin, dass das Berufsbild „Berufsbetreuer*in“ mit Inkrafttreten der Betreuungsrechtsreform 2023 zum Januar des nächsten Jahres  aufgewertet werden wird. „Allerdings sind dann auch bestimmte Qualifikationen  verpflichtend vorgeschrieben, um bei uns in der Betreuungsbehörde  registriert/zugelassen zu werden.“ Der Gesetzgeber wolle damit eine bessere und  gleichwertige Qualität in der rechtlichen Betreuung sicherstellen. So solle gewährleistet werden, dass die zu betreuenden Menschen die bestmögliche Hilfe  erhalten und deren Wunsch und Wille im Mittelpunkt stehen.

 

Für eine professionelle Betreuung benötigen Interessenten ab 2023 rechtliche,  psychiatrisch-psychologische und betriebswirtschaftliche Grundlagen. Diese  können nebenberuflich in Fortbildungskursen oder kompakt in einem Studium an  einer anerkannten Hochschule erworben werden. Nach erfolgreichem Abschluss

werden die Berufsbetreuer*innen bei der Betreuungsbehörde ihres Wohnorts  registriert. Ihre Qualifikation gilt dann bundesweit.

 

Berufsbetreuer*in ist kein Ausbildungsberuf im Sinne des Berufsbildungsgesetzes  oder eines Studiums. Vielmehr handelt es sich um eine Tätigkeit, die sich in den  vergangenen Jahrzehnten entwickelt hat. Während vor 1992 hauptsächlich  Rechtsanwält*innen beruflich in diesem Bereich tätig waren, sind in den Jahren  seit 1992 auch viele Menschen aus anderen Berufsgruppen dazugekommen,  schwerpunktmäßig Sozialarbeiter*innen/-pädagog*innen, Alten- und  Krankenpfleger*innen sowie Erzieher*innen, aber auch Verwaltungsfachkräfte  und Kaufleute.

 

„Wenn Sie Lust am Kommunizieren mit verschiedenen Adressaten haben, gerne  selbständig arbeiten, sich Ihre Zeit frei einteilen möchten und Sie die  Herausforderung einer Tätigkeit als Berufsbetreuer*in interessiert annehmen  möchten, freuen wir uns, Ihnen weitere Informationen telefonisch oder per E Mail zugeben“, sagt Katja Lohmeier. 

 

Kontakt: Betreuungsbehörde Kreis Segeberg, Telefon 04551 951-8750 oder E Mail betreuungsbehoerde@segeberg.de.

Der Seekieker rollt wieder um den Großen Plöner See

(20. 05. 2022)

Mitteilung der Tourist Info Großer Plöner See vom 13.05.2022:

 

Der Seekiefer rollt wieder!

 

Ab dem 21. Mai 2022 startet die Touristische Buslinie "Seekieker" in die 2. Saison.

 

4x vormittags und 4x nachmittags geht es im Uhrzeigersinn um den Großen Plöner See. Die erste Fahrt startet am Bahnhof Plön um 9 Uhr, die letzte endet dort um 18:03 Uhr.

 

Der Rundkurs ermöglicht es, die Fahrt an jeder beliebigen Haltestelle die Fahrt zu beginnen. Und davon gibt es reichlich. Es wurden sogar zwei Haltestellen mehr eingerichtet - eine an der Schillener Straße in Plön und die andere als am Stocksee in Nehmten, die hervorragend als "Wanderhaltestelle" genutzt werden kann.

 

Somit gibt es jetzt 19 Haltestellen, an denen die Fahrt nach dem HopOn-HopOff-Prinzip unterbrochen werden kann. Und dafür gibt es jede Menge Gründe - z.B. für Spaziergänge oder Wanderungen, um an einer anderen Haltestelle wieder einzusteigen. Kleine Orte am See laden zum Verweilen ein und fast überall gibt es Cafés und Gaststätten, die nicht nur etwas zur Stärkung, sondern auch kulinarische Köstlichkeiten anbieten. Ideal ist dies für Betriebsausflüge, Wandertage oder Exkursionen.

 

Um den Fahrtgenuss zu optimieren, wurde der Fahrplan ein bisschen gestreckt. So kann an den besonders schönen Anschnitten etwas langsamer gefahren werden.

 

Auch Platz für Fahrräder gibt es im Bus, wenn einmal der Weg zu weit oder "die Batterie leer" ist. 33 Sitzplätze und 65 Stehplätze in dem vollklimatisierten Citaro-Bus decken nahezu alle Beförderungsanforderungen ab. Der Bus verkehrt im Seekieker-Design unter der Liniennummer 960.

 

Weitere Informationen enthält ein 12-seitiger Flyer und die Website www.seekieker-bus.de. Karten sind im Bus und im Vorverkauf in den TouristInfos Plön und Bosau erhältlich. Sie eignen sich auch als Geschenk, da sie erst beim Einsteigen einen Tagesstempel erhalten bzw. entwertet werden.

 

Die Rundfahrt kostet 11 Euro für Erwachsene. Unterwegs kann überall aus- und wieder eingestiegen werden (Hop-On Hop-Off). Ermäßigungen gibt es für Kinder bis einschließlich 14 Jahre (6 Euro), Urlauber aus Plön und Bosau mit der der Ostseecard (nur 7 Euro). Familienkarten (2 Erwachsene, 2 Junior  bis 17 Jahre (25 Euro), Gruppenkarten für 4 Personen (35 Euro) . Hunde dürfen auch mitfahren (2,50 Euro).

 

Fahrkarten für Teilstrecken (Erwachsene 5,80 / Kinder 3,20 Euro) oder Fahrräder (2,50 Euro je Teilstrecke) runden das Sortiment ab.

 

Die Fahrkarten gibt es direkt beim Busfahrer und in den Tourist-Infos in Plön und Bosau. Sie eignen sich auch als Geschenk, da sie erst beim Einsteigen einen Tagesstempel erhalten bzw. entwertet werden.

                 

Tourist Info Großer Plöner See

Bahnhofstraße 5 (Bahnhof)

24306 Plön

Tel. 04522 - 50950

Email: touristinfo@ploen.de     

Schon ab heute: Der Eventanhänger kommt wieder nach Schmalensee – alle Termine

(19. 05. 2022)

19. Mai, 16. Juni, 14. Juli, 11. August, 8. September, 6. Oktober. Diese Termine sollten sich alle notieren, die ein abwechslungsreiches Bewegungsangebot für Kinder wahrnehmen wollen – möglichst an der frischen Luft, begleitet und angeleitet von Experten, zum Nulltarif. Das bietet der Eventanhänger, der nach 2021 auch in diesem Jahr Station auf der Sportanlage des SV Schmalensee machen wird – ab heute.

 

An allen genannten Tagen wird das Angebot zwischen 15 und 17 Uhr unterbreitet. Flexibilität wird großgeschrieben. Etwas später kommen oder früher gehen? Kein Problem. Die Mitarbeitenden der WieGe Gmbh (Sozialräumliche Hilfen) haben kein starres Konzept, sondern einen Anhänger – den Eventanhänger – voller Outdoor-Spieleideen. Die empfohlene Altersgruppe reich von 6 bis 14 Jahren.

 

Der Kreis Segeberg, vertreten durch das Jugendamt, ist federführend und trägt die Kosten. Er hatte das Projekt, das auch an anderen Orten im Kreisgebiet angeboten wird und nicht allein auf Kinder aus dem jeweiligen Event-Ort beschränkt sein muss, vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie entwickelt. Denn: Unter den Corona-Bekämpfungsmaßnahmen litten insbesondere Kinder, deren Sportangebote brach lagen – unter einem Mangel an Bewegung und an sozialen Kontakten mit Gleichaltrigen.

 

Diese Herausforderung wurde 2021 erstmals und erfolgreich in Angriff genommen und wird nun fortgesetzt. Also: Auf zur Sportanlage und Spaß haben. Wer Fragen hat, findet im anhängenden Flyer (PDF) einen Kontakt.

Pickepackevoller Donnerstag: 19. Mai in Schmalensee – JHV der Pferdefreunde heute

(18. 05. 2022)

Ganz schön was los in Schmalensee am morgigen Donnerstag, 19. Mai. Am Abend finden sowohl eine gemeindliche Sitzung als auch ein wichtiges Treffen der Vogelschießer statt. Und für den Nachmittag hat sich – sehr spontan – ein Besuch auf dem Sportgelände angekündigt, der die Kinder interessieren wird.

 

Gemeindevertretung tagt Donnerstagabend

 

Nach Sitzung des Bauausschusses muss sich die Gemeindevertretung zügig mit Themen befassen, die sonst nicht voran kämen. Deshalb tagt sie um 19.30 Uhr im Gemeindesaal.

 

Es geht unter anderem um die Erweiterung der Räume für die Kita im Sportlerheim, die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses, Seecontainer für den Verschönerungs- und Vogelschießerverein auf dem Bolzplatz und natürlich um das geplante Baugebiet und die wichtige Frage, wie es dort weitergehen soll.

 

Vogelschießer planen das Vogelschießen

 

Während die Sitzung der GV später in den Kalender rutschte, ist dieses Treffen schon lange bekannt: Ebenfalls am Donnerstag um 19.30 Uhr möchte der Verschönerungs- und Vogelschießerverein mit Mitgliedern und Interessierten die Vorbereitungen für das Schmalenseer Vogelschießen am 11. Juni voranbringen. Das Treffen findet im Gasthof Voß statt.

 

Wer schon eine Aufgabe übernommen hat ist ebenso eingeladen wie alle, die in irgendeiner Form Hand anlegen möchten. Das Treffen ist auch eine der Möglichkeiten, den Verein im Dorf kennenzulernen, der für viele Veranstaltungen für Kinder steht – die aber vom Mitwirken leben. Also keine Scheu, insbesondere für junge Eltern ist dieser Verein eine tolle Möglichkeit, sich einzubringen.

 

Spontan: Der Event-Anhänger rollt am Donnerstag nach Schmalensee

 

Von erfreulichen, aber sehr spontanen Neuigkeiten berichtet Christopher Brust am späten Dienstagabend. Er ist 2. Vorsitzender des Sportvereins und Gemeindevertreter, hatte im Vorjahr ein nun wiederkehrendes Projekt begleitet: Der Eventanhänger kommt auch in diesem Jahr wieder nach Schmalensee. Erster Termin ist am Donnerstag, 19. Mai.

 

Die WieGe GmbH hat demnach sehr kurzfristig mitgeteilt, dass der Eventanhänger am Donnerstag erstmals in 2022 Station auf dem Sportgelände (Tarbeker Straße 10a) in Schmalensee machen wird. Noch mangelt es an weiteren Einzelheiten. Christopher Brust geht von 15 Uhr als Startzeit aus. Er und die Homepages von SVS (www.svschmalensee.de) sowie diese Gemeinde-Homepage werden jede neue Erkenntnis verbreiten.

 

Beim Eventanhänger handelt es sich um einen mit lauter Spiel- und Spaßmöglichkeiten für Kinder gefüllten Anhänger, den fachkundiges Personal begleitet und auf dem Sportgelände Kindern (und ihren Eltern) ein Bewegungsangebot macht. Das Projekt wird vom Kreis Segeberg gefördert, resultiert aus einem in der Corona-Pandemie festgestellten Bewegungsmangel gerade bei jüngeren Kindern und kam sehr gut an.

 

Reitsportgemeinschaft tagt am heutigen Mittwoch

 

Schon HEUTE findet die Jahreshauptversammlung der Reitsportgemeinschaft Schmalensee statt. Beginn ist um 19.30 Uhr im Sportlerheim in der Tarbeker Straße 10a. Die Pferdefreunde mit ihrer Vorsitzenden Frederike Harder haben verschiedene Vorstandspositionen zu wählen und werden sich intensiv auf die Jahresplanung stürzen: Turnier- und Meisterschaftsteilnahmen, Lehrgänge sowie die Teilnahme am Dorfquiz und die Ausrichtung des Bingo-Abends.

Stockseer Abendlauf am 21. Mai dient der Hilfe für Flüchtlinge

(17. 05. 2022)

Mitteilung des TSV Stocksee:

Hurra, wir laufen wieder – kommt Alle und seit dabei! Der 27. Abendlauf, soll als Spendenlauf am 21.5. stattfinden!

Uns erschüttert die Situation für die Menschen in der Ukraine und die Menschen auf der Flucht in Europa. Aus diesem Grund drücken wir unsere Solidarität aus. Mit dem 27. Abendlauf – Stocksee, sammeln wir Spenden für diesen Zweck. Wir unterstützen damit die „Hilfe für Geflüchtete aus der Ukraine im Bereich des Amtes Bornhöved“.

Wir zeigen so einen regionalen Zusammenschluss, mit der Gemeinde Stocksee, dem TSV Stocksee und den ansässigen Unternehmen, sowie den Bürgern Stocksees und angrenzenden Gemeinden!

Als Startgeld nehmen wir 15 Euro, dafür gibt es ein T-Shirt mit Aufdruck der Sponsoren. Wer mehr Startgeld bezahlen möchte, kann dieses gerne tun und spendet, so für diesen Spendenlauf. Der Erlös aus der Gastronomie soll ebenfalls als Spende dienen. Wer Lust hat Kuchen oder Salat zu spenden, meldet sich bitte bei Familie Herbst, E-Mail: bri.ron.herbst@gmail.com oder ruft an: 04526/3817720!

Jeder Euro zählt.

Die Spende soll dem Netzwerk „Hilfe für Geflüchtete aus der Ukraine im Bereich des Amtes Bornhöved“ übergeben werden. Die Teilnehmer können ab 15 - 16 Uhr einen T- Shirt kaufen und Ihre Startbereitschaft erklären. (15 Euro).

16 Uhr Kids-Lauf um den Dorfplatz, 17 Uhr 5 km- und 10 km-Lauf (Nordic Walking ist auch möglich!). Es werden nur die drei ersten Plätze vergeben.

Für das leibliche Wohl wird das ORGA Team TSV Stocksee sorgen. Für Duschmöglichkeiten stellt die FFW Stocksee Duschcontainer zur Verfügung.

Mai-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2

(15. 05. 2022)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen liefern uns oft Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten zugleich Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Für die treue Leserschaft gibt es auch im Monat Mai die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr ein hoffentlich interessantes Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der zweite Teil.

 

Schulklassen sollen Maikäfer sammeln: Im Mai 1942, vor 80 Jahren, naht eine Maikäferplage und bedroht die Landwirtschaft in Schleswig-Holstein. Angesichts dessen ordnet der Landrat des Kreises Segeberg am 16. Mai 1942 an, dass die Schulklassen jeweils am frühen Morgen und am Nachmittag mit dem Einsammeln beauftragt werden sollen - „Erwünscht ist der geschlossene Einsatz von Schulen oder Klassen“. Den Gemeinden empfiehlt er zudem die Zahlung von Fangprämien, um auch die weitere Bevölkerung einzubinden.

 

Das größte Tanzlokal der Gegend: Im Mai 1907, vor 115 Jahren, ist Ludwig Saggau noch Betreiber des Dorfgasthofs von Schmalensee, der später an Friedrich Voß gehen wird. Saggau hat den noch heute für das Dorf bedeutenden Saal angebaut und zieht am 20. Mai 1907, dem zweiten Pfingsttag, sämtliche Register: Das mit Anzeige im Segeberger Kreis- und Tageblatt beworbene Militärkonzert mit Ball verspricht, dem Zeitgeist entsprechend ein großartiges Event zu werden: „Einziges Lokal der Umgegend, wo Militärkapelle in Uniform spielt“ heißt es in der Anzeige. Außerdem hat Saggau nachgerüstet, ein Schank- und Tanzzelt errichten lassen. Aufgrund der Neuanschaffung avanciere sein Gasthof zudem dazu, „größtes Lokal und größte Tanzfläche der Umgegend“ zu sein.

 

Landjugend Hartenholm siegt in Schmalensee: 80 Jungen und Mädchen kann Reimer Saggau, Vorsitzender der Landjugendgruppe Schmalensee, am 21. Mai 1967, vor 55 Jahren, zum Schleppergeschicklichkeitsfahren begrüßen. Unter reger Anteilnahme der Bewohner wetteifern Mitglieder der Landjugendgruppen Ascheberg, Bordesholm, Hartenholm, Innien, Nortorf, Pronstorf und Wankendorf sowie natürlich Schmalensee auch in weiteren Disziplinen – Bogen- und Luftgewehrschießen. Die Gesamt- beziehungsweise Mannschaftswertung erringen die Hartenholmer vor den Schmalenseern und den Titelverteidigern aus Ascheberg. Schmalenseer tauchen in den Ergebnislisten der Einzeldisziplinen weit vorn auf: Burkhard Saggau gewinnt vor zwei Hartenholmern das Schlepperfahren im anspruchsvollen Parcours. Im Bogenschießen gehen die Plätze 1 bis 3 an Schmalenseer: Helge Schramm siegt vor Peter Prange und Reimer Saggau. Im Schießen mit dem Luftgewehr wird der Schmalenseer Klaus-Dieter Steffen Erster, Gerhard Harder Dritter. Die Siegerehrung findet im Gasthof Voß statt, natürlich gefolgt von Musik und Tanz.

 

Schrecklicher Verdacht auf Perdoel: Am 22. Mai 1897, vor 125 Jahren, meldet das Segeberger Kreis- und Wochenblatt in einem knappen Beitrag, dass auf dem Hof Perdoel ein Dienstmädchen „gefänglich eingezogen“, also verhaftet worden ist. Die junge Frau wird verdächtigt, ihr vermutlich neu geborenes Kind getötet und in Asche verscharrt zu haben. Der Tatvorwurf lautet auf Kindsmord.

 

Mehr Arbeit für den hiesigen Gendarmen: Im Zeitraum 25. Mai bis 1. Oktober 1897, vor 125 Jahren, hat der in Bornhöved stationierte und für die hiesige Region zuständige Gendarm Osthus auch mit der regelmäßigen Bestreifung von  Fehrenbötel, Negernbötel und Radesforde zuständig. Dies wird nötig, weil der Segeberger Gendarm Gottschalk für diesen Zeitraum abkommandiert ist – sehr wahrscheinlich nach Fehmarn, wo in diesem Zeitraum viele Erntehelfer eine höhere Polizeipräsenz erforderlich machen. In solchen Phasen wird der jeweilige Patrouillenbezirk eines Gendarmen unter den anderen aufgeteilt. Osthus ist immerhin berittener Gendarm, kann die abgelegenen Orte also zu Pferde erreichen. Der Segeberger Fußgendarm Mollenschott etwa muss nun neben seinem eigenen Bezirk auch Orte wie Schackendorf, Wahlstedt und Wittenborn ablaufen.

 

Landwirteverein wird zur Versicherung: Die Delegiertenversammlung des Segeberger landwirtschaftlichen Kreisvereins am 26. Mai 1897, vor 125 Jahren, beschließt die Bildung eines Haftpflichtvereins für den Kreis Segeberg. Die stetig anwachsende Mitgliederschaft will sich gegenseitig gegen Sach- und Personenschäden versichern. Außerdem werden die Mitgliedsbeiträge im Kreisverein festgesetzt: Betriebe unter 10 Hektar zahlen jährlich 50 Pfennig, Betriebe über 10 Hektar 1 Mark. Der Zuwachs an Mitgliedern resultiert daraus, dass immer mehr Bezirksvereine dem Kreisverein beitreten. Der Landwirtschaftliche Verein für Bornhöved und Umgebung ist ein solcher Bezirksverein.

 

Anwohner bauen Bürgersteig selbst: Seit April haben die Anlieger der Siedlungsstraße Am Ringreiterplatz daran gearbeitet, nun ist der 240 Meter lange Bürgersteig fertig gestellt. Im Beisein von Bürgermeister Hans Voß, dem Vorsitzenden des Verschönerungsvereins Gerd Scholz und des SPD-Ortsvorsitzenden Malte Möller kann der in Eigenleistung entstandene Gehsteig am 28. Mai 1977, vor 45 Jahren, eingeweiht werden. Die SPD war Initiatorin der Maßnahme. Unter der Leitung von Paul Horlbeck haben sich selbst die Anwohner beteiligt, an deren Grundstück der Gehsteig gar nicht gelegen ist. Die Gemeinde, die die Baumaterialien lieferte, richtet zum Dank eine Grillparty aus.

 

Segebergs Pferdezüchter vor der Spaltung: Am 31. Mai 1922, vor 100 Jahren, beginnt im Kreis Segeberg eine Spaltung der Pferdezüchter. Diese debattieren in einer Generalversammlung des Kreispferdezuchtvereins im Segeberger Hotel Germania über die Zuchtrichtung. Nachdem man 25 Jahre lang eine Ausrichtung auf die Zuchtrichtung der Geestlande verfolgte, steht nun ein Wechsel auf die der Marschlande im Raum. Mit der Geestzuchtrichtung sei man nicht weiter gekommen, während die Marschzuchtrichtung, die zweifelsohne eine eigene Rasse darstelle, ein ausgeglichenes schönes Pferd hervorgebracht habe. Die Gegenargumente gehen dahin, dass noch kein besseres Pferd auf Marschgrundlage hervorgebracht sei. Man solle eine sachgemäße Züchtung verfolgen und so hervorragende holsteinische Hengste ziehen. Zu den Befürwortern des Marschpferdes gehört auch der Schmalenseer Landmann Saggau (vermutlich Ludwig Saggau, Anmerkung). Zu weit vorgerückter Stunde, einige Mitglieder haben schon den Heimweg angetreten, wird abgestimmt. 49 Anwesende stimmen für einen Umstieg auf die Marschgrundlage, 66 für die bisherige Zuchtrichtung. Es zeichnet sich ab, dass schon bald zwei Kreispferdezuchtvereine bestehen könnten.

Vollsperrung in Schmalensee: Weg auf dem Segeberger Kamp vom 16. bis 18. Mai unpassierbar

(14. 05. 2022)

Wichtige Nachricht für Spaziergänger, Jogger, Hundeausführer und andere Freiluft-Enthusiasten: Der Weg auf dem Segeberger Kamp, der auf Höhe Sportplatz die Tarbeker mit der Damsdorfer Straße verbindet, wird im Zeitraum Montag, 16. Mai, bis Mittwoch, 18. Mai voll gesperrt. Fußgänger können den Wirtschaftsweg dann nicht benutzen. (Hunde allein sowieso nicht – das der Vollständigkeit halber.)

 

Die entsprechende Anordnung der Amtsverwaltung ist der Gemeinde am 11. Mai zugegangen. Es handelt sich um eine notwendige Sperrung, um eine Straßenbaumaßnahme der Firma Otto Dörner durchführen zu können. Diese betrifft zwar nicht den Weg auf seiner Gesamtlänge, es gilt jedoch, ein Betreten der Baustelle zu verhindern.

 

Diese befindet sich im Zufahrtsbereich von der Damsdorfer Straße, der täglich von schweren Lkw und anderen Fahrzeugen genutzt wird und sich zum wiederholten Mal in einem desolaten Zustand befindet. Dem soll abgeholfen werden: Die Einmündung wird neu asphaltiert, die Asphaltdecke soll 15 bis 20 Meter in den Weg hinein ausgelegt werden.

 

Von der Maßnahme versprechen sich Gemeinde und Firma eine nachhaltige Verbesserung der Situation.

 

Im Bereich der Baustelle wird während der Arbeiten der Verkehr auf der Damsdorfer Straße verlangsamt und in einem leichten Bogen am Einmündungsbereich vorbeigeführt.

 

Für diese und die Sperrmaßnahme bitten Gemeinde und beteiligte Firmen um Verständnis.

Geflüchtete in SE – Kreisverwaltung bietet Info-Veranstaltungen an

(13. 05. 2022)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 12.05.2022:

 

Unterstützung für Geflüchtete: Veranstaltungen für Helfer*innen im Mai und Juni

 

Viele Menschen im Kreisgebiet engagieren sich ehrenamtlich  oder beruflich für die Unterstützung von Geflüchteten. Sie leisten damit einen  unschätzbaren Dienst für die Gesellschaft. Die Kreisverwaltung – speziell die  Beratungsstelle des Ehrenamtes in der Flüchtlingshilfe/Freiwilligenmanagement,  die Koordinierungsstelle für Integration und Teilhabe (KIT) sowie die  Migrationsbeauftragte Segeberg – steht ihnen und neuen Interessierten als  Ansprechpartnerin zur Verfügung (migration@segeberg.de). Im Mai und Juni  finden für engagierte und/oder interessierte Bürger*innen verschiedene  Veranstaltungen statt: 

 

Präsenzveranstaltung am Montag, 23. Mai: „(Sensibler) Umgang mit  Trauma/Kriegs- und Fluchterfahrung“

 

Referent: Dr. Christoph Braukhaus

Zeit: 17.30 bis 19.30 Uhr

Ort: Jugend-Akademie in Bad Segeberg

 

Viele Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen müssen, haben Grauenhaftes erlebt.  Im Kontakt mit Geflüchteten kann bei Helfer*innen die Frage aufkommen, wie  mit dem Erlebtem umgegangen werden sollte. Die Veranstaltung soll  Handlungsleitlinien aufzeigen und praktisches Handwerkszeug in die Hand, aber  auch Möglichkeit zum Austausch geben.

 

Anmeldung bis Montag, 16. Mai, per E-Mail an migration@segeberg.de (unter  Angabe von Name, Telefonnummer, Funktion/Organisation). Es gilt die 3G Regelung.

 

Online-Veranstaltung am Montag, 30. Mai: „Landeskunde  Hintergrundwissen Ukraine“

 

Referent: Diplom-Jurist und Islamwissenschaftler Jens Leutloff

Zeit: 17.30 bis 19:30 Uhr

Ort: Online über Microsoft-Teams

 

Aufgrund des Angriffskrieges auf ihre Heimat sind zahlreiche Ukrainer*innen  geflüchtet beziehungsweise auf der Flucht. Einige von ihnen sind mittlerweile  auch im Kreis Segeberg angekommen. Für eine gelingende Kommunikation und  Interaktion ist es hilfreich, sich Wissen über dieses Land anzueignen.

 

Anmeldung bis Montag, 23. Mai, per E-Mail an migration@segeberg.de (unter  Angabe von Name, Telefonnummer, Funktion/Organisation).

 

Online-Veranstaltung am Mittwoch, 1. Juni: „Veranstaltungsreihe:  Ehrenamt 2.0. Syrien, Afghanistan, Ukraine. Interkulturelle und  transkulturelle Kommunikation mit Geflüchteten“ (Teil II)

 

Referent: Diplom-Jurist und Islamwissenschaftler Jens Leutloff

Zeit: 17.30 bis 19 Uhr

Ort: Online über Microsoft-Teams

 

Im Kontakt mit Geflüchteten entscheiden häufig interkulturelle und  transkulturelle Kommunikation darüber, ob alle Beteiligten gut miteinander  auskommen und auch Belastungen gut miteinander ausbalancieren können. Die  Veranstaltung soll dem Austausch darüber dienen und die Möglichkeit bieten, die  interkulturelle und transkulturelle Konfliktbewältigung praktisch einzuüben.

 

Anmeldung bis Montag, 30. Mai, per E-Mail an soziales.heidhoff@segeberg.de (unter Angabe von Name, Telefonnummer, Funktion/Organisation).

 

Präsenzveranstaltung am Mittwoch, 15. Juni: „Austauschtreffen für  Ehrenamtliche“

 

Zeit: 16.30 bis 18.30 Uhr

Ort: Jugend-Akademie in Bad Segeberg

 

Ehrenamtliche – egal ob schon lange dabei oder ganz neu – haben hier die  Möglichkeit, sich auszutauschen. Zudem werden Projekte von  Kooperationspartner*innen vorgestellt, bei denen sich die Freiwilligen engagieren  können.

 

Anmeldung bis Mittwoch, 8. Juni, per E-Mail an soziales.heidhoff@segeberg.de (unter Angabe von Name, Telefonnummer, Funktion/Organisation). Es gilt die  3G-Regelung.

 

Die Veranstaltungen sind für die Teilnehmer*innen kostenfrei und werden vom  Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gelichstellung sowie  vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren  gefördert.

 

 

Die Einladungen mit weiteren Details finden Sie unter

https://integreat.app/kreissegeberg/de/events.

 

Kulturstandort Alte Schmiede Bornhöved: Beamer gebraucht, Crowdfunding gestartet

(13. 05. 2022)

Mitteilung des Fördervereins Alte Schmiede vom 11.05.2022:

 

Ein neuer Beamer für die Alte Schmiede - Mit Crowdfunding gemeinsam ans Ziel!

 

Alteingesessene Bornhövederinnen und Bornhöveder erinnern sich noch gut an den Feuerschein in der Esse, in der Hufschmied Arthur Küchenmeister und später sein Schwiegersohn Gerhard Rühl bis zum Jahre 2002 Schmiedearbeiten angefertigt haben. Oder sie erinnern sich an die Pferde, die vor der Werkstatt standen und darauf warteten, neue Hufe zu bekommen. Auch wenn man jetzt in die Schmiede kommt, liegt noch der Geruch von Schmiedekohle in der Luft und viele Werkzeuge, die aus der aktiven Zeit stammen, sind noch ausgestellt.

 

Bereits seit über 10 Jahren wird der Wunsch von Repräsentanten der Gemeinde Bornhöved, aus Vereinen und von Heimatforschern, die „Alte Schmiede Bornhöved“ für das Image des Dorfbildes als historische Werkstatt und als Veranstaltungsraum mit dörflichem Charakter zu erhalten, vom „Förderverein Alte Schmiede Bornhöved“ umgesetzt.

 

Etwa 15 ehrenamtlich Engagierte stellen hier regelmäßig Veranstaltungen auf die Beine, denn die „Alte Schmiede Bornhöved“ lebt vom Miteinander der Dorfgemeinschaft, vom Austausch der Menschen, Vereine und Verbände untereinander und von der Traditionserhaltung des Dorfes Bornhöved.

 

Veranstaltungen, unter anderem Kunstforen, Sommerkinoabende, Jazzfrühstück, Lesungen, Konzerte und Adventsmärkte, werden regelmäßig angeboten. Das Besondere ist, dass sich Menschen jeden Alters treffen und angesprochen sind mitzumachen. Auch für die Seniorinnen und Senioren des Dorfes ist es ein schöner, traditionsreicher Treffpunkt, an dem alte Geschichten und Erinnerungen, unter anderem durch die Vorführung von Filmklassikern und Zeitdokumenten belebt werden.

 

Für die Präsentation von Film- und Fotomaterialien wird in der Alten Schmiede dringend ein zeitgemäßer Beamer benötigt. In der Vergangenheit wurden private Geräte genutzt, oder es wurde sich ein Gerät geliehen. Die Geräte sind besonders durch unterschiedlichste Installationen und Kabeln auch eine Gefahrenquelle für die Besucherinnen und Besucher bei Veranstaltungen. Ein Kurzdistanz-Beamer würde die Engagierten in ihrer Arbeit entlasten. Für das Projekt „Ein neuer Beamer für die Alte Schmiede“ sollen über Crowdfunding Spenden eingeworben werden.

 

Über die öffentlich geförderte Spendenplattform www.wir-bewegen.sh/project/ein-beamer-fuer-die-alte-schmiede können Spenden gezielt für das Projekt eingezahlt werden.

 

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit der Spendenplattform eine Möglichkeit gefunden haben, unserem Wunsch nach einem Kurzdistanz-Beamer näher zu kommen, und sind dankbar über jeden, der uns unterstützt und einen Betrag spendet“, hofft Fördervereins-Vorsitzender Hans-Peter Küchenmeister auf viele, die mithelfen das Spendenziel zu erreichen.

 

Der eingeworbene Spendenbetrag wird ausschließlich für den Kurzdistanz-Beamer und die Aufbewahrung dessen verwendet.

 

Hans-Peter Küchenmeister

 

Ab Mai unterwegs: SH Netz sucht Gaslecks auch in Schmalensee

(12. 05. 2022)

Mitteilung von Schleswig-Holstein Netz vom 09.05.2022:

 

„Supernase“ im Einsatz für die Versorgungssicherheit im  Kreis Segeberg

 

Im Kreis Segeberg wird bald kräftig „geschnüffelt“. Diese wichtige Aufgabe für die Versorgungssicherheit übernimmt jedoch kein Hund, sondern ein Fachmann mit einem Hightech-Gerät: Im  Auftrag von Schleswig-Holstein Netz ist der Gasspürer von Mai bis  Oktober unterwegs. Mit seiner „Supernase“ ist er auf der Suche  nach eventuellen Lecks an einer unterirdischen Gasleitung. Seine  Hightech-Sonde, die er schiebend vor sich herführt, erschnüffelt  sogar kleinste Mengen Erdgas. Auf seinem Rücken misst das  Gasspürgerät das Luftgemisch und schlägt sofort aus, sollte auch  nur ein Minimum an Erdgas in der Luft sein. Malte Peikenkamp, zuständiger Netzcenter-Leiter in Bad Segeberg und Kaltenkirchen, erläutert: „Erdgas an sich ist geruchslos. Aus Sicherheitsgründen  ist ihm ein Geruchsstoff beigemischt, sodass es beim Austritt nach verfaulten Eiern riecht. Unser Gasspür-Experte kann die  allerkleinsten Mengen Erdgas finden, die wir gar nicht riechen könnten.“ Die „Supernase“ kann also Erdgas besser erschnüffeln  als jeder Mensch. 

 

Der Gasspürer kann, wenn sein Gerät ausschlägt, das Leck unter der Erde lokalisieren. Schleswig-Holstein Netz kümmert sich um die Beseitigung des Schadens. 525 Kilometer Gasleitungen  werden auf diese Weise im Jahr 2022 im Kreis Segeberg überprüft. „Dies ist eine Tätigkeit mit sehr hoher Verantwortung“, weiß Malte  Peikenkamp. „Daher müssen die eingesetzten Fachmänner ihr  Zertifikat regelmäßig auffrischen.“ 

 

Neben seiner „Supernase“ hat der Gasspürer übrigens auch  durchtrainierte Beine – denn er legt die gesamte Strecke zu Fuß  zurück. Ein Tablet zeigt ihm die Lage der unterirdischen Leitungen  an, die er akribisch abläuft. „Der Fachmann muss auch die  Grundstücke betreten, um die Hausanschlussleitungen auf  Sicherheit zu überprüfen. Er muss aber nicht die Häuser betreten“, so Malte Peikenkamp. Die Mitarbeiter können sich entsprechend  ausweisen. Da der Gasspürer alleine auf den Straßen unterwegs  ist und er die nötigen Mindestabstände einhält, wird diese wichtige  Sicherheitsüberprüfung auch in Zeiten der Corona-Pandemie verlässlich durchgeführt. 

 

In den folgenden Städten und Gemeinden schnüffelt die Supernase  im Jahr 2022: 

 

Bad Bramstedt, Bahrenhof, Bebensee, Bimöhlen, Bühnsdorf, Fahrenkrug, Geschendorf, Groß Niendorf, Hartenholm, Hasenmoor, Henstedt-Ulzburg,  Hitzhusen, Högersdorf, Kaltenkirchen, Kisdorf, Klein Gladebrügge, Klein Rönnau, Kükels, Leezen, Mözen, Neuengörs, Neversdorf, Norderstedt, Oersdorf, Rohlstorf, Schmalensee, Schmalfeld, Schackendorf, Schwissel, Seedorf, Seefeld, Stipsdorf, Strukdorf, Tarbek, Travenhorst, Traventhal, Wahlstedt, Wakendorf I, Weede, Westerrade, Wittenborn

Am Sonntag wird gewählt – und in Schmalensee obendrein geworben

(07. 05. 2022)

Morgen wird in Schleswig-Holstein ein neuer Landtag gewählt. Für die Mitglieder der Parteien, insbesondere ihre Kandidaten, kehrt damit etwas Normalität zurück, fällt Anspannung ab, denn der Wahlkampf ist bereits am Vorabend beendet. Am Wahltag selbst werden in der Regel keine politischen Veranstaltungen durchgeführt und schon gar nicht darf im oder am Wahllokal geworben werden – politisch.

 

Eine andere Art der Werbung ist nicht untersagt und soll am Sonntag auf dem Parkplatz vor dem Wahllokal, dem Schmalenseer Gemeindesaal am Gasthof Voß stattfinden. Dort wird das Einsatzfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr stehen und Mitglieder der Wehr werden auf ihren ehrenamtlichen Dienst an der Gesellschaft aufmerksam machen.

 

Wie es sich für eine Werbeveranstaltung gehört, gibt es Flyer. Und ein Blick hinter Rolltüren und ins Fahrzeug ist ganz sicher auch gestattet. Wer noch kein förderndes Mitglied der Wehr ist, kann es hier werden. Wichtiger aber ist derzeit auch der Gewinn weiterer aktiver Mitglieder für die Schmalenseer Einsatzabteilung. Die Blauröcke hoffen, hier Interesse für Teamwork, Technik und Kameradschaft wecken zu können. Bei Männern und Frauen.

 

Wer sich nun ärgert, bereits von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch gemacht zu haben: Am Fahrzeug der Feuerwehr muss weder Wahlbenachrichtigung noch Personalausweis vorgezeigt werden... Vorbeikommen kann man trotzdem.

 

Aufruf des Landeswahlleiters Thilo von Riegen vom 05.05.2022:

 

„Seit der Bundestagswahl 2013 verzeichnen wir in Schleswig-Holstein wieder steigende Wahlbeteiligungen. Das ist sehr erfreulich. Aber darauf dürfen wir uns nicht ausruhen. Das Wahlrecht ist das höchste Gut in der Demokratie. Es ist ein Gut, das wir alle wertschätzen sollten. Setzen Sie daher ein starkes Zeichen für die Demokratie und gehen Sie am Sonntag zur Wahl.

 

Die Auswahl an Parteien und Kandidatinnen und Kandidaten bei einer Landtagswahl ist noch nie so groß gewesen. Wahlrecht ist das wichtigste Mitwirkungsrecht der Bürgerinnen und Bürger in einem freiheitlichen und demokratischen Rechtsstaat. Wer nicht wählt, lässt andere über sich entscheiden.

 

Mehr als 22.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer machen am Sonntag dieses Hochfest der Demokratie möglich. Bitte begegnen Sie den Wahlhelferinnen und Wahlhelfern in den Wahllokalen rücksichts- und respektvoll. Sie tun dies ehrenamtlich. Ich bin mir sicher, der ein oder die andere würde sich auch über ein Wort des Dankes von Ihnen freuen.“

 

Ergebnisse im Internet:

 

Viele Medien in Schleswig-Holstein werden Wahlergebnisse im Internet präsentieren. So haben die Zeitungsverlage der Region eine Verknüpfung zur Landeswahlleitung herstellen können, um Live-Daten zu präsentieren.

 

Der Kreis Segeberg wird ebenfalls Ergebnisse veröffentlichen unter segeberg.de/wahlen.

 

In Schmalensee (wie überall) wird der Wahlgang um 18 Uhr geschlossen und die Auszählung beginnt. Bürgermeister Sönke Siebke hat angekündigt, dann auch vor Ort zu sein. An der Auszählung als Mitglied des Wahlvorstands teilnehmen darf er in diesem Jahr nicht – er ist als Kandidat eindeutig befangen.

 

Mönchsweg – Geschichte aus dem Fahrradsattel erkunden

(07. 05. 2022)

Mitteilung des Mönchsweg e.V. vom 03.05.2022:

 

Geschichte erleben auf dem Mönchsweg

 

Welche Legende webt sich um den Heiligen Mauritius? Wie gehören die heilige Gertrud und Mäuse zusammen? Was hat Corona mit Geschichte zu tun? Wen solche Fragen neugierig machen, der sollte eine Radtour auf dem Mönchsweg unternehmen. Der 530 km lange Radfernweg, der die alte Hansestadt Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein miteinander verbindet, lädt zum Entdecken ein.

 

Unter dem Motto „Geschichtszeichen“ in der Rubrik „Besonderes am Weg“ bietet die Mönchsweg-Homepage www.moenchsweg.de spannende Informationen zu ausgewählten Orten und alten Geschichten am Weg.

 

Dort erfährt man, was es mit dem Gertrudenaltar in Stade auf sich hat oder was den Bischofsberg in Plön und die Fasaneninsel in Eutin mit der slawischen Vergangenheit Schleswig-Holsteins verbindet.

 

Entlang des Wegs sind die Bedeutung und Herkunft ausgewählter Straßen- und Gebäudenamen kurz beschrieben. Zusätzlich gibt es viele historische Einblicke zu den NamenspatronInnen der über 100 Kirchen am Weg.

 

Warum sind gleich mehrere Kirchen, wie die in Wilstedt oder in Bosau dem heiligen Petrus geweiht? Wer war eigentlich der heilige Cyriacus? Neben vielen kleinen Details erfährt man zum Beispiel, dass die heilige Corona mit schönen Darstellungen im St. Petri Dom in Bremen verewigt wurde, da ihre Reliquien dort lange zu Hause waren.

 

Die Mönchswegroute besticht neben erholsamer Natur mit noch viel mehr Kultur. Zum Beispiel bietet das Mittelaltererlebnis-Museum in Ostholstein eine wunderbare Ergänzung.

 

Ab Bremen lädt die beschilderte Route auf naturnahen Wegen durch typisch norddeutsche Landschaft, über die Elbe und mit dem Ziel Ostseeküste zu einer Radreise ein. Der Mönchsweg-Flyer sowie ein Übernachtungsverzeichnis werden kostenlos verschickt: Tel. 0431/128 508 73 oder info@moenchsweg.de.

 

Aus dem Bauausschuss: Wann kommen Radweg, Vereinscontainer und Baugebiet?

(06. 05. 2022)

Ein bisschen war sie wie Standfußball, ein bisschen wie „ein Schritt vor, zwei zurück“, die jüngste Sitzung des Schmalenseer Ausschusses für Planung und Umwelt, Bau- und Wegeangelegenheiten. Denn in den besprochenen Projekten waren nur geringe Fortschritte erkennbar – wenn überhaupt.

 

Neue Herausforderung beim Radwegbau nach Stocksee

 

So mussten die Ausschussmitglieder und Zuhörer von Bürgermeister Sönke Siebke erfahren, dass der Ausbau eines Radweges entlang der Stockseer Straße stark auf der Kippe steht: Um diesen zeitnah realisieren zu können, bedarf es der Verkaufsbereitschaft von vier Landeigentümern. Die habe zunächst auch in allen vier Fällen vorgelegen, nun aber hätten zwei dahingehend zurückgezogen, dass ihnen die Anlage des Weges nicht genehm sei.

 

Der Radweg soll auf ganzer Länge hinter dem Knick, also zur Straße durch den Knick geschützt und somit unmittelbar an den Feldern entlang geführt werden. Zwei Eigentümer aber fordern, dass an ihren Flächen der Knick so verschoben wird, dass der Radweg zwischen Straße und Knick verläuft. Als Grund wird vermutet, dass die Einbuße an Ackerfläche dadurch geringer wird. Ob aber ein solcher Verlauf des Radweges, der verschwenkt werden müsste, realistisch ist?

 

Die Gemeinden Schmalensee und Stocksee hoffen auf eine rasche Herstellung des Radweges, der beide Dörfer verbinden soll und von dem sie sich Radverkehrssicherheit versprechen. Sollte das Projekt zeitnah nicht realisiert werden können, bleibt als nächste Chance der vom Kreis Segeberg beabsichtigte Ausbau der Stockseer Straße in einigen Jahren – dann mit Radweg, sofern noch keiner da ist.

 

Container für den Bolzplatz – immerhin eine Zeichnung

 

Nein, eine Baugenehmigung für das Aufstellen von zwei Seecontainern auf dem Bolzplatz am Feuerwehrgerätehaus, um darin die zahlreichen Gerätschaften des Verschönerungs- und Vogelschießervereins unterzubringen, liegt noch nicht vor, musste Ausschussvorsitzender Sönke Stahl den Vereinsvertreterinnen antworten. Dabei war der Auftrag der Gemeinde an den Sachbearbeiter der Verwaltung längst erteilt worden. Der hatte nun immerhin eine Planzeichnung vorgelegt. Äußerst mühsam nährt sich in diesem Fall das Eichhörnchen.

 

Immer mehr Kiesverkehr auf der Tarbeker Straße

 

Auf Antrag von Gemeindevertreter Christian Detlof befasste sich der Ausschuss auch mit der neuen Herausforderung der Zunahme des Kiesverkehrs über die Tarbeker Straße. Die schweren Lkw scheinen aufgrund der Gewichtsbeschränkungen auf der Damsdorfer Straße und aus Tarbek in Richtung A21 zunehmend ihren Weg zur B430 zu suchen – und beeinträchtigen damit die Sicherheit im Bereich des Sportgeländes mit Kindergartengruppe und an einer unübersichtlichen Kurve in der Ortslage. Der Ausschuss empfahl der Gemeindevertretung, eine Gewichtsbegrenzung auf 7,5 Tonnen – wie in der Damsdorfer Straße – anzustrengen. Die Verwaltung soll bis zur Sitzung der GV am 19. Mai (19.30 Uhr im Gemeindesaal) Möglichkeiten ausloten.

 

Baugebiet am Grasweg – Planentwurf und Archäologen-Anspruch

 

Die Gemeinde will, nachdem die Erschließung eines Baugebiets oberhalb der Belauer Straße von der Dorfstraße aus aufgrund zu starker Geruchsbelastung im B-Plan Nr. 8 ein Neubaugebiet oberhalb der Damsdorfer Straße vom Grasweg aus schaffen. Das Interesse zu bauen, auch aus dem Ort, gilt als groß.

 

Wie viele Bauplätze beziehungsweise Wohneinheiten geschaffen werden können, ist auch hier von den zu erwartenden Geruchsemissionen sowie von den Vorgaben der Landesplanung abhängig. Letztere erlaubt Schmalensee, bis zum Jahr 2036 bis zu 25 Wohneinheiten im geschlossenen Planungsgebiet zu erschließen. (Wichtig: Das beeinträchtigt nicht die Möglichkeit, auf vorhandenen Flächen wie Baulücken parallel Wohnraum zu schaffen.) In weiteren Schritten könnte das beabsichtigte Neubaugebiet 35 Wohneinheiten umfassen.

 

Kreisplanerin Heike Jendrny stellte einen Planentwurf vor, der zunächst 24 Baugrundstücke beinhaltet und Erweiterungsmöglichkeiten vorsieht. Kein Geheimnis ist, dass Landwirt Dirk Griese die zu bebauende Fläche an die Gemeinde zu verkaufen bereit ist, die Landgesellschaft SH sich der Vermarktung annehmen soll. Von Grieses Betrieb ist auch die Frage des Geruchs abhängig, unter anderem, weil er eine Silageplatte am Grasweg betreibt. Die Segeberger Zeitung berichtete bereits (3. Mai), dass ein Rückbau der Platte nebst dazugehöriger Lagune sowie eine Reduzierung des Viehbestands um etwa die Hälfte nicht abwegig sei und die Gesamtkapazität des Gebiets erst ermöglichen werde.

 

So weit, so gut, allerdings liegt Schmalensee wie eigentlich das ganze Sventana-Feld, das Land um Bornhöved, im Fokus der Archäologie. Zahlreiche Grabstätten aus Stein-, Bronze- und Eisenzeit werden in den Böden der Gemarkungen vermutet oder sind sogar bekannt. Das Archäologische Landesamt kommt deshalb dann zum Zuge, wenn irgendwo in diesem Raum gebaut werden soll, denn dann ist der Bauherr zum Tragen der Kosten verpflichtet. Zuletzt war das bei der geplanten Erweiterung des Kieswerks Mang de Bargen in Richtung Tarbeker Straße zu beobachten: Lange Sondierungsgräben mussten mit dem Bagger gezogen werden, die Archäologen blickten ins Erdreich um festzustellen, ob eine genauere Untersuchung notwendig sei.

 

Dies muss, wenn das Neubaugebiet am Grasweg entstehen soll, auch dort geschehen. Maximal 11.000 Euro wird so eine Sondierung auf den etwa zwei Hektar kosten. Stellt die Gemeinde Bagger und Fahrer selbst, wird es deutlich günstiger. Weil eine „Hauptuntersuchung“ wesentlich teurer ausfallen würde, sollte die Sondierung Grabungsbedarf des Archäologischen Landesamtes erkennen lassen, muss die Gemeindevertretung genau abwägen, ob sie das Projekt weiter realisieren möchte. Danach sieht es aber aus.

 

Übrigens: Ein weiterer Faktor könnte das Neubaugebiet im Sinne der Bauplanung beeinträchtigen. Im Rahmen der umwelttechnischen Untersuchungen zur Windkraftplanung wurde nämlich die „Umrandung“ der Fläche – Knick und bewachsener Steilhang – als Rückzugsort für zahlreiche Arten, darunter Fledermäuse, identifiziert. Entsprechend müssen nicht nur Archäologen sondern auch Sachkundige in diesem Thema genauer hinschauen…

 

WZV: Startschuss für den ersten Trödelmarkt 2022 am 14. Mai

(05. 05. 2022)

Mitteilung des Wege-Zweckverbandes (WZV) vom 03.05.2022:

 

Saisonstart für den 1. Trödelmarkt 2022 auf dem Recyclinghof Schmalfeld

 

Am Sonnabend, den 14. Mai ist es soweit. Die Trödelmarktsaison auf dem WZV-Recyclinghof in Schmalfeld geht wieder los. Von 9 bis 12 Uhr ist die Trödelmarkt-Halle geöffnet. Gebrauchtes und Guterhaltenes warten auf neue Besitzer. Die Schmalfelder Landfrauen versorgen die Gäste wieder mit heißen Getränken und Leckereien, nach langer Corona-Pause.

 

Während der langen Winterzeit haben die Recyclinghof-Mitarbeiter eine bunte Vielfalt aus den Anlieferungen der Schmalfelder Kunden herausgepickt. Möbel, Geschirr, Bücher, Spielzeug, Fahrräder und Gartengeräte wurden so vor der endgültigen Entsorgung bewahrt.

 

Das Schmalfelder Team freut sich, dass Vieles noch einmal verwendet werden kann. Zudem dient der Trödelmarkt einem guten Zweck. Die Einnahmen erhält der Martin-Meiners-Förderverein für seine Jugend- und Umweltprojekte. Wer diesmal nicht vorbeizuschauen kann, hat am 3. September wieder die Gelegenheit auf dem Trödelmarkt in Schmalfeld zu stöbern.

Mai-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1

(01. 05. 2022)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen geben Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung. Bildmaterial aus Familienalben rundet die Beiträge mitunter ab.

Für die treue Leserschaft in Schmalensee und darüber hinaus haben wir im Monat Mai die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der erste Teil.

 

Kirche und Schule werden inspiziert: Am 1. und 2. Mai 1902, vor 120 Jahren, findet eine Kirchenvisitation durch den Generalsuperintendenten Dr. Wallroth statt. Solche Besuche sind als Dienstaufsicht zu verstehen. Zunächst über die Pastoren, deren Wirken im Gottesdienst aber auch in der Arbeit an ihrer Gemeinde begleitet wird – so hält Pastor Voß nach dem Gottesdienst eine Unterredung mit allen nächstjährigen Konfirmanden des Kirchspiels ab. Außerdem umfasst die Visitation auch die Schulen im Kirchspiel, die im kaiserlichen Deutschland unter der Aufsicht der Kirche stehen. Am 1. Mai nimmt der Generalsuperintendent deshalb auch eine Prüfung der Bornhöveder Oberklasse vor, an der auch die Schüler aus Tensfeld teilzunehmen haben, die dafür in Bornhöved zu erscheinen haben. Besser haben es da die Schulen in Tarbek und Schmalensee: Sie werden am 2. Mai besucht.

 

Eine Nachwahl im Bundestagswahlkreis: Im Bundestagswahlkreis 10 Segeberg-Neumünster werden die Wahlberechtigten am 4. Mai 1952, vor 70 Jahren, an die Wahlurnen gerufen. Weil der Abgeordnete Carl Schröter (CDU) verstorben ist, muss nachgewählt werden. In Schmalensee gehen 282 von 328 Wahlberechtigten zur Wahl. Von 275 gültigen Stimmen entfallen 111 auf die SPD, 103 auf die CDU, 48 auf den Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten (BHE), 11 auf die Sozialistische Reichspartei (SRP), die in der Tradition der verbotenen NSDAP steht, und 2 auf die Universal Demokratische Union (UDU). Gewählt wird der CDU-Bewerber und frühere Ministerpräsident (1950-1951) Walter Bartram aus Neumünster.

 

Der Tod kommt auf dem Weg zum Gottesdienst: Als sich am Sonntag, dem 5. Mai 1907, vor 115 Jahren, drei Einwohner Kalübbes auf dem Weg zur Kirche in Bornhöved befinden, stürzt ihr vermeintlich erkranktes Pferd kurz vor Schmalensee in den Chausseegraben und muss ausgewechselt werden. Das Pferd verendet später.

 

Landwirte mit vielen Projekten: Der Landwirtschaftliche Verein für Bornhöved und Umgebung setzt sich in einer Zusammenkunft am 7. Mai 1897, vor 125 Jahren, wie auch der Kreisverein, mit dem Verfahren der Pasteurisierung auseinander. Die Erhitzung von Magermilch für das Jungvieh soll eine Übertragung von Tuberkuloseviren verhindern. Nach Auffassung der Mitglieder ist das Verfahren sinnvoll, und eine derzeit debattierte gesetzliche Regelung sei gerade deshalb nicht notwendig. Vielmehr wird auf Freiwilligkeit seitens der Milchproduzenten und Meiereien gesetzt, die 600 bis 700 Mark teuren Anlagen zu finanzieren. Nachdem bereits verschiedene Zuchteber durch den Verein beschafft worden sind, will man nun zwei Schweizer Ziegenböcke ankaufen. Neben Pferde- und Rinderzucht geraten also auch weitere züchterische Betätigungsfelder in den Fokus der Bauern.

 

Feuerwehr verlangt Findigkeit und bietet Theaterspaß: Die Freiwillige Feuerwehr Schmalensee veranstaltet am 8. Mai 1982, vor 40 Jahren, eine Autorallye mit anschließender Theateraufführung. Zwischen 13 und 14 Uhr werden die Fahrzeuge von Fahrtleiter Hermann Radloff auf die etwa sechzig Kilometer lange Findigkeitsfahrt geschickt. Zurück im Gasthof Voß erwartet die Teilnehmer ein bunter Abend mit der von Gerhard Mühlenberg geleiteten Laientheatergruppe. „Stück und Rollenbesetzung garantieren den Zuschauern einen heiteren Abend“, verspricht die Ankündigung in der Segeberger Zeitung.

 

Segeberg auf dem Weg ins „Dritte Reich“: Das Segeberger Kreis- und Tageblatt berichtet am 9. Mai 1932, vor 90 Jahren, von einer Kreistagung der NSDAP in Bad Segeberg. Die Nationalsozialisten feiern die herausragenden Erfolge der Partei bei den letzten Wahlen. Der Partei sei es gelungen, die absolute Mehrheit im Kreis Segeberg zu erlangen. Nun gelte es noch, die „für die Bewegung wertvollen Volksgenossen in die NSDAP einzureihen“ und die NS-Betriebszellenorganisation (NSBO – das NS-Pendant u.a. zu Gewerkschaften und Berufsvereinigungen) aufzubauen. Dies sei eine „wichtige Vorarbeit für den Aufbau des kommenden Dritten deutschen Reiches.“

 

Kirche Bornhöved erhält den Flath-Altar: Am Muttertagssonntag, 9. Mai 1937, vor 85 Jahren, weiht Pastor Erich mit der Kirchengemeinde ein neues Altarbild ein. Geschaffen wurde dieses innerhalb von vier Monaten von dem Bad Segeberger Bildhauer Otto Flath. In seiner Predigt weist Pastor Erich auf die bisherige „Schmucklosigkeit“ der Bornhöveder Kirche im Gegensatz zu ihrer Schwester in Bosau hin. Beide Kirchen sind Vicelin-Kirchen, benannt nach dem Bischof Vicelin, der sie im 12. Jahrhundert weihte.

 

Militärbauten beseitigen die Arbeitslosigkeit: Die Verbandsspar- und Leihkasse für Bornhöved, Schmalensee und Gönnebek in Bornhöved veröffentlicht am 10. Mai 1937, vor 90 Jahren, ihren Jahresabschluss 1935. In allen Bereichen habe es eine Steigerung gegeben. Die örtliche Wirtschaftslage habe sich durch das weitgehende Arbeitsbeschaffungsprogramm, den Ausbau der Gönnebeker Heide und die Einrichtung eines staatlichen Remonteamtes auf dem Gut Schönböken beträchtlich gehoben, heißt es im Bericht. Das Handwerk sei durch diese Maßnahmen gut ausgelastet und die Arbeitslosigkeit im Bezirk ganz beseitigt worden.

Zur Erklärung: Das Remonteamt Schönböken war eine dort schon einmal vorhandene Einrichtung zur Ausbildung von Militärpferden, sogenannter Remonten; auf der Gönnebeker Heide, einem früheren Truppenübungsplatz für die Kavallerie, wurde unter den Nationalsozialisten ein Marinesperrwaffenarsenal angelegt, um Sperr- und Sprengmittel für die Kriegsmarine zu fertigen und zu lagern, die mit der Eisenbahn zum Kriegshafen Kiel transportiert werden konnten. Nach dem Zwiten Weltkrieg bezogen Flüchtlinge Teile der vornehmlich Bunkeranlagen, es entstand zunächst ein Ortsteil von Bornhöved und ab 1956 eine selbstständige Gemeinde: Trappenkamp.

 

Feuerlöscheimer für den Krieg hergeben: Ein Beispiel für die in den späteren Jahren des Ersten Weltkriegs vorherrschende Rohstoffknappheit ist ein vom Landrat des Kreises Segeberg am 11. Mai 1917, vor 105 Jahren unterzeichneter Aufruf an alle Kommunen. Um der Lederknappheit zur Schuhproduktion und -ausbesserung entgegenwirken zu können, wird zur Ablieferung der noch in großer Zahl in den Gemeinden vorhandenen ledernen Feuerlöscheimer aufgefordert. Diese seien aufgrund mittlerweile vorhandener Wasserleitungen entbehrlich geworden. Aufkaufende Institution ist die Ersatzsohlengesellschaft in Berlin.

 

Hausfrauen essen deutschen Seefisch: Die Reichsvereinigung Deutscher Hausfrauen, Ortsgruppe Bornhöved und Umgebung, veranstaltet am 11. Mai 1932, vor 90 Jahren, in Hein's Gasthof ein gemeinschaftliches Fischessen, an dem rund 150 Personen teilnehmen. Dieses wird von einem Lichtbildervortrag und Frühlingsliedern umrahmt. Die Veranstaltung gilt der „Seefischpropaganda“, der Werbung für den deutschen Seefischhandel.

 

Badewannen von der Koppel geklaut: Ganz selten kann man sie noch heute auf Weiden entdecken – ausgediente Badewannen und andere Gefäße, die dem Vieh als Tränke dienen. Wie die Segeberger Zeitung am 15. Mai 1957, vor 65 Jahren berichtet, wurden in der Schmalenseer Flur gleich drei solcher Badewannen sowie vier halbe Benzinkanister, die als Viehtränken dienten, von verschiedenen Koppeln entwendet.

Historisches Kalenderblatt im Mai: Schmiedemeister Heinrich Prause und Mitarbeiter

(30. 04. 2022)

Corona-bedingt musste in Schmalensee nach 2020 auch im Dezember 2021 die Seniorenweihnachtsfeier der Gemeinde abgesagt werden, um Kontakte zu beschränken. Statt einer Feier erhielten die Seniorinnen und Senioren des Dorfes einen Präsentbeutel mit einem Premieren-Inhalt: Einem Schmalensee-Kalender für 2022 mit historischen Aufnahmen. Wenige Restexemplare gingen in den Verkauf für den guten Zweck.

 

Für alle Schmalenseer und Freunde, ob nun Besitzer eines solchen Kalenders oder nicht, sei im Jahr 2022 stets vor dem Monatsersten das nächste Kalenderblatt auf der Gemeinde-Homepage gezeigt und erläutert. Heute also das Kalenderblatt für den Mai.

 

Schmiedemeister Heinrich Prause und Mitarbeiter

 

Unser Maifoto gibt Einblick in das Schmalenseer Handwerk früherer Tage: Schmiedemeister Heinrich Prause, zu sehen in der Bildmitte und in Gesellschaft seiner Mitarbeiter, steht am Herzstück seiner Schmiede in der Damsdorfer Straße, der Feuerstelle, an der er das Eisen heißmachen und anschließend am Amboss bearbeiten konnte.

 

„Der Meister am Feuer“ hat Prauses Schwiegersohn und Nachfolger Helmut Nagel das Foto beschriftet. Von ihm hat der Arbeitskreis Dorfgeschichte umfangreiches Bildmaterial erhalten, einen wahren Schatz an Zeitdokumenten. Helmut Nagel, der auch lange Stellvertretender Gemeindewehrführer in Schmalensee war, hat uns auch verraten, wer die besagten Mitarbeiter waren: links sehen wir den Lehrling Helmut Kanschat, rechts den Gesellen Hubert Wagner. Das Bild stammt laut Nagel aus dem Zeitraum 1950 bis 1954.

 

Die Arbeit in der Dorfschmiede

 

Drei Mann in einer Dorfschmiede – es gab nach dem Krieg für dieses Gewerbe noch viel Arbeit: Nur wenige Traktoren bewegten die Wagen und Gerätschaften der Bauern und ein echter Schmied hatte auch die Zusatzausbildung zum Hufbeschlagschmied absolviert – Heinrich Prause 1912 in Altona –, um sich der Hufeisen der Pferde widmen zu können. Auch waren Dorfschmiede neben Stellmachern am Bau und Reparatur der Kutschen und Ackerwagen beteiligt, solange diese in Gebrauch und noch nicht mit Gummibereifung versehen waren. Die verschiedenen metallenen landwirtschaftlichen Geräte und auch Hauseinfriedungen standen laut Bericht von Helmut Nagel auf dem Arbeitsblatt.

 

Heinrich Prause und seine große Familie

 

Heinrich Prause stammte aus Oldenburg/Holstein und kaufte im Jahr 1930 die Schmalenseer Schmiede von Schmiedemeister Johann Drews. Die Schmiede hatte seit 1911 fünfmal den Besitzer gewechselt, so dass im Januar 1955, anlässlich des 25-jährigen Geschäftsjubiläums Prauses, der Berichterstatter gegenüber der Segeberger Zeitung sehr wohlwollend berichtet, durch „Fleiß und Fachtüchtigkeit“ habe Prause den Betrieb zur Blüte gebracht.

 

Am 9. November 1937 begingen Heinrich und Martha Prause das Fest der Silbernen Hochzeit. 70-jährig starb Prause am 14. Oktober 1957 und hinterließ seine Frau Martha und vier verheiratete Töchter, Irma, Luise, Charlotte und Erika. Das war bei Kriegsende 1945 noch anders, wie man dem aus französischer Kriegsgefangenschaft entlassenen Ostpreußen Helmut Nagel, der in Schleswig-Holstein gestrandet war, im Arbeitsamt Neumünster sagte: Er solle zum Schmied nach Schmalensee gehen, „da sind vier Deerns hat man mir gesagt – da kannst Du noch einheiraten“.

 

Die Schmiede bleibt in der Familie

 

Gesagt, getan: Helmut Nagel ging nach Schmalensee, wo Heinrich Prause tatsächlich einen Gesellen suchte. Der trat hier in den Dienst, heiratete am 5. November 1949 Prauses Tochter Charlotte, legte 1954 die Meisterprüfung ab und übernahm den Betrieb des Schwiegervaters. Die Haupttätigkeiten der Schmalenseer Schmiede waren noch immer der Hufbeschlag und der Anteil am Wagenbau. Eisenbereifte Ackerwagen waren noch nicht von den Höfen Schmalensees und der Umgebung verschwunden. Auch mussten häufig die Pflugscharen geschärft werden und metallene Einfriedungen geschaffen werden. „Ich war ohnehin ein Mädchen für alles“, erinnert sich Helmut Nagel. „Berührungspunkte der einzelnen Gewerke sind nicht unüblich. Und so habe ich auch mit angepackt, wenn zum Beispiel Bauunternehmer Paul Blunk für seine Betonteile Hilfe brauchte.“

 

Außerdem betrieb die Schmiede in Schmalensee auch lange eine Tankstelle. Zunächst direkt am, später gegenüber dem Haus. Der erste Partner war Gasolin, noch unter Heinrich Prause wurde der Kontrakt geschlossen.

 

Prause ist den älteren Schmalenseern noch in Erinnerung. Er sei ein ruhiger Charakter gewesen. Anders als sein Handwerk – da ging es in der Metallverarbeitung durchaus laut zu, etwa wenn der Hammer das Eisen auf dem Amboss bearbeite. Das klang dann aus der offenen Tür durch die Straße, und im Kindermund hieß Prause deswegen „Meister Bimbam“.

 

Das Altern der Pflanzen – Vortrag am 12. Mai in Trappenkamp

(27. 04. 2022)

Mitteilung von Volkshochschule Trappenkamp-Bornhöved und Schleswig-Holsteinischer Universitätsgesellschaft, Sektion Trappenkamp/Bornhöved vom 18.04.2022:

 

Altern bei Pflanzen

 

Prof. Dr. Karin Krupinska,

Botanisches Institut, CAU

 

Im Pflanzenreich gibt es eine Vielzahl von Lebensstrategien und entsprechend vielfältige Alternsmuster. Die Lebensspanne der Pflanzen reicht von wenigen Tagen bis zu mehreren Tausend Jahren. Bei vielen Pflanzen ist das Altern mit der sexuellen Reproduktion verbunden. Bei diesen Pflanzen kommt es nach dem Fruchten zum Tod. Bäume und Sträucher altern unabhängig von ihrer Reproduktion. Pflanzen, die sich ausschließlich vegetativ vermehren, sind potentiell unsterblich.

 

Wie bei tierischen Organismen fördern reaktive Sauerstoffverbindungen, die als Nebenprodukte des Stoffwechsels entstehen und deren Konzentration bei Stress zunimmt, die Alterung. Ältere Pflanzen können reaktive Sauerstoffverbindungen schlechter entgiften als jüngere Pflanzen. Anders als bei Tieren spielen die Länge der Telomere, Mutationen des Genoms und die Kosten von Erhaltungs- und Reparaturprozessen bei Pflanzen kaum eine Rolle für das Altern.

 

Donnerstag, 12.05.2022, 20 bis 22 Uhr

Bürgersaal, Am Markt 3, 24610 Trappenkamp

 

Eintritt frei

 

Bitte melden Sie sich an:

ruediger.soltwedel@t-online.de

info@vhs-trappenkamp-bornhoeved.de

Ukraine-Krieg: Spendenlauf im Erlebniswald braucht Publikum

(26. 04. 2022)

Anderen beim Schwitzen zuschauen, Freizeitspaß genießen und damit Gutes tun – im Erlebniswald Trappenkamp in Daldorf ist das am Sonnabend, 30. April möglich.

 

Aus Solidarität mit ihren Berufskollegen in der vom russischen Angriffskrieg gebeutelten Ukraine haben die Schleswig-Holsteinischen Landesforsten – Träger des Erlebniswaldes – einen Spendenlauf unter dem Motto „Forstleute helfen Forstleuten in der Ukraine“ ausgelobt. Und der findet am 30. April im Erlebniswald statt.

 

„Wer als Förster oder Försterin, Forstwirt oder Forstwirtin, Waldpädagoge oder Waldpädagogin oder anderweitig im Wald oder im Forstbetrieb tätig ist und helfen möchte, kommt am 30. April von 9 bis 14.30 Uhr in den Erlebniswald“, heißt es in einem Schreiben der Landesforsten. Diese haben den Spendenlauf organisiert, an dem sich aktiv auch Familienangehörige der Forstleute beteiligen können.

 

Gelaufen wird zwischen 10 und 14 Uhr auf einer 1 Kilometer langen Rundstrecke. Es stehen Partner der Forstwirtschaft und Unternehmen bereit, je gelaufener Runde einen Betrag zu spenden. Zudem zahlen die Läuferinnen und Läufer 10 Euro je Laufnummer und den Tageseintrittspreis, und auch der geht in den Spendentopf.

 

Als Zuschauer die Spendenkasse auffüllen

 

Aber auch die „Nicht-Forstis“, wie die Landesforsten schreiben, sind gefragt: Alle Tageseinnahmen am Eingang zum Erlebniswald werden von den Landesforsten gespendet. Je mehr Publikum, desto größer die Spendensumme. Und natürlich umso größer der Ansporn für die Läuferinnen und Läufer. Darüber hinaus kann der Erlebniswald ganz normal genutzt werden.

 

Sollten weitere Unternehmen, Institutionen oder Vereine spenden wollen, erreichen sie Jan Meyer-Hamme von den Landesforsten unter Telefon 04321/5592172 oder jan.meyer-hamme@forst-sh.de.

Sägen, schleifen, frühstücken, Fossilien suchen – Events im Urzeithof Stolpe um den 1. Mai

(24. 04. 2022)

Mitteilung des Urzeithofs Stolpe vom 20.04.2022:

 

folgende Events finden in der nächsten Zeit im Urzeithof statt:

 

Säge- und Schleifkursus

Manchmal offenbaren Strandsteine ihre wahre Schönheit erst, wenn man sie aufsägt und poliert. Sicher hat jeder Steine zu Hause, von denen man wissen möchte, wie sie von innen aussehen. Wir sägen mit speziellen Diamantblättern einen mitgebrachten Fund bis 10 cm Höhe auf, können aber auch eine Auswahl an Strandsteinen zur Verfügung stellen. Anschließend werden die Flächen geschliffen und poliert.

Peter Parpart aus Ascheberg sammelt, sägt, schleift und poliert seit vielen Jahren Strandsteine und Achate. Er berichtet aus seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz und gibt viele Tipps, wie man Steine zum Hochglanz bringt.

Der Kurs findet am 30. April von 10 bis 16 Uhr statt und kostet 40 Euro (Mittagsimbiss eingeschlossen).

 

Frühstücksbuffet

Am Sonntag, den 1. Mai, gibt es von 9 bis 11.30 Uhr wieder das beliebte Frühstücksbuffet im Urzeithof. Ein paar Plätze sind noch frei, eine Anmeldung ist erforderlich und kann direkt über die Homepage des Urzeithofs vorgenommen werden.

 

Vortrag "Fossilien suchen"

An jedem ersten Mittwoch im Monat findet ein Vortrag für Fossiliensammler und Steinbegeisterte im Urzeithof statt. Am 4. Mai um 19 Uhr ist Bernd Haase aus Reinbek zu Gast und hält einen Vortrag über "Fossilien suchen in England". Er stellt Fundorte auf der Isle of Wight, bei Barton on Sea und Folkestone vor und zeigt Fossilienfunde aus der Kreidezeit und dem älteren Tertiär (50 bis 70 Millionen Jahre alt) von Englands Küsten. Das Treffen mit Klönschnack beginnt um 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

 

Urzeithof

Dr. Frank Rudolph, Katrin Mohr-Rudolph

Am Pfeifenkopf 9, 24601 Stolpe

www.urzeithof.de, Tel.: 04326/2205

Heimatverein Kreis Segeberg hat sein Jahresprogramm vorgestellt

(21. 04. 2022)

Mitteilung vom Heimatverein Kreis Segeberg vom 18.03.2022:

 

Nach zwei Jahren Corona-Virus bedingter „Pause“ wird der Heimatverein des Kreises Segeberg wieder einige interessante Aktivitäten anbieten. „Wir haben bei einer Vorstandssitzung jetzt einige Aktivitäten terminiert und den knapp 800 Mitgliedern per Post vorgestellt“, erklärte Peter Stoltenberg, 1. Vorsitzender vom Heimatverein.

 

Von Vorträgen, den beliebten Dorfbegehungen ein- und mehrtätigen Ausflügen bis zu einem Jahresabschluss mit Andacht werden viele interessante und gesellige Aktivitäten angeboten.

 

Die seit Jahren äußerst beliebten Dorfbegehungen starten am 3. Mai in Rohlstorf (Treffpunkt Kirche Warder). Am 7. Juni in Struvenhütten, Sülfeld am 7. Juli (Treff Kirche Sülfeld), Stocksee am 4. August (Dorfplatz) und am 6. September in Wittenborn (Treff Sportplatz, Wahlstedter Weg) stehen die weiteren Dorfbegehungen auf dem Programm. Jeweils um 14.30 Uhr beginnt die Tour durch das jeweilige Dorf, mit Erläuterungen zur Dorfgeschichte und -entwicklung. Anreise erfolgt mit eigenem Pkw. An den Begehungen können ebenfalls Nicht-Mitglieder teilnehmen.

 

Tagesausflüge zu „zivilen Preisen“ mit Besuchsprogramm werden per Bus  nach Flensburg (25. Mai) und Hamburg (27. Juli) durchgeführt. Vom 14. bis 18. September ist eine 5-Tagesfahrt in die Oberlausitz geplant. Klaus Richter und Werner Stöwer haben die Touren ausgearbeitet, bei Ihnen können Einzelheiten zu den Reisen erfragt werden (Tel. 01575-206 8092).

 

Der Heimatverein im Kreis Segeberg hält weitere Infos wie das ausführliche Reiseprogramm auf seiner Homepage www.heimatverein-kreis-segeberg.de bereit. Der Mitgliedsbeitrag für den Heimatverein beträgt 16 Euro pro Jahr. Dafür geht den Mitgliedern auch das umfangreiche heimatkundliche Jahrbuch per Post zu.

Foto zur Meldung: Heimatverein Kreis Segeberg hat sein Jahresprogramm vorgestellt
Foto: Heimatverein Kreis Segeberg hat sein Jahresprogramm vorgestellt

Achtung Vereine: Neuer Annahmeschluss für Blickpunkt-Beiträge (Erinnerung)

(20. 04. 2022)

Das ist wichtig für alle, die als Verein, Partei, Wählergruppe etc. Mitteilungen und Berichte zum amtlichen Mitteilungsblatt BLICKPUNKT BORNHÖVED senden: Es gilt ab dem 4. Mai 2022 eine neue Regelung zum Annahmeschluss.

 

Beginnend mit der Ausgabe in der 19. Kalenderwoche 2022 gilt, dass Beiträge für eine jeweilige Veröffentlichung am Donnerstag der Folgewoche mittwochs bis 9 Uhr vorliegen müssen. Das ist insbesondere für Ankündigungen von Bedeutung, die mit einem gewissen zeitlichen Vorlauf (fristgerecht) bekannt gemacht werden müssen.

 

(Sollten sich aufgrund von Feiertagen und anderen Gründen Änderungen ergeben, wird die Amtsverwaltung im Blickpunkt bzw. die Amts-Homepage informieren.)

 

Und nicht vergessen:

 

Alle Einsendungen gehen an die zentrale E-Mailadresse

blickpunkt@amt-bornhoeved.de

 

Alle Mitarbeitenden der Amtsverwaltung aus Kanzlei und Geschäftszimmer haben Zugriff auf dieses Postfach und sorgen für die gewohnte Weiterleitung zum khm-Verlag.

 

Achtung: Nur „neue“ Formate – keine PDF-Dateien

 

Wer seine Anlagen bislang noch in „alten“ Formaten wie doc und xls sendete, muss sich umstellen. Laut Information der Verwaltung werden Anhänge mit diesen Formaten von der Firewall blockiert. PDF-Dateien sind für die Weitergabe an den Verlag laut Information nicht geeignet.

 

Anlagen zur E-Mail sollen nur noch im neueren Format als docx-Datei oder xlxs-Datei erstellt bzw. gespeichert werden.

Foto zur Meldung: Achtung Vereine: Neuer Annahmeschluss für Blickpunkt-Beiträge (Erinnerung)
Foto: Achtung Vereine: Neuer Annahmeschluss für Blickpunkt-Beiträge (Erinnerung)

Bücherflohmarkt und Lesung am Welttag des Buches (23. April) in Trappenkamp

(19. 04. 2022)

Mitteilung der Gemeindebücherei Trappenkamp vom 07.04.2022:

 

Welttag des Buches – 23.4.2022 – viel los in der Bücherei

 

Den Welttag des Buches und des Urheberrechts am Samstag, den 23. April 2002, der seit 1995 von der UNESCO als weltweit eingerichteter Aktionstag für das Lesen, für Bücher und für die Kultur des geschriebenen Wortes sowie auch für die Rechte der Autoren ins Leben gerufen wurde, nehmen wir zum Anlass, unsere Türen für Sie zu öffnen: von 10 bis 12 Uhr gibt es auf unserem großen Bücherflohmarkt ordentlich was zum Stöbern: Romane, Sachbücher, Kinderbücher, Zeitschriften sowie auch Hörbücher mit kleinen Fehlern und DVDs. Dies alles zu kleinen Preisen.

 

Vorbeischauen lohnt sich auf jeden Fall! Informationen rund um den Welttag des Buches geben wir natürlich auch gern und feiern unsere Buchvielfalt! Darüber hinaus haben Sie auch die Möglichkeit, die Bücherei mit all ihren Angeboten kennenzulernen!

 

Von 14 bis 15 Uhr ist dann Anna Biß bei uns zu Gast. Die gebürtige Trappenkamperin, Autorin, Sprachwissenschaftlerin und Redakteurin stellt in einer Familien-Lesung ihr Buch „Warum der Ohrwurm einen Frosch im Hals hat“ vor: Ein Buch für kleine und große Leseratten!

 

Es geht um Redewendungen – sehr viele von ihnen existieren schon seit Jahrhunderten in der deutschen Sprache, aber woher kommen die Redensarten eigentlich und was bedeuten sie? Wieso sagen wir, dass jemand wie „ein begossener Pudel“ aussieht? Warum trägt jemand „Eulen nach Athen“? Oder wieso in aller Welt geht man zum Sterben bloß über den Jordan?

 

In ihrem Buch erklärt Anna Biß die gesammelten Redewendungen auf äußerst unterhaltsame und lehrreiche Art und Weise. Hier können nicht nur Kinder etwas lernen: Die eine oder andere Antwort überrascht wohl selbst Eltern oder Großeltern, denn neben den Erläuterungen der jeweiligen Redensarten gibt es auch noch zusätzliches Wissen. Also eine tolle Aktion für die ganze Familie. Wenn ihr wissen wollt, wer eigentlich... die Brillenschlange, der Anstandswauwau, das Sumpfhuhn und der Dreckspatz ist, dann packt alle aus der Familie ein und kommt vorbei!

 

Der Eintritt ist frei. Es gelten die aktuellen Corona-Hygiene-Vorschriften. Bitte haben Sie eine entsprechende Mund-Nasenschutz dabei. Eine 3G-Zugangskontrolle entfällt.

Lebenswichtig: Blutspende - in Bornhöved am 19. April und 23. Juni 2022

(16. 04. 2022)

Der Blutspendedienst Nord-Ost des Deutschen Roten Kreuzes und der DRK-Ortsverein im Amt Bornhöved werden in diesem Jahr noch an mindestens zwei Terminen die Möglichkeit zur Blutspende anbieten:

 

Am Dienstag, 19. April, und am Donnerstag, 23. Juni 2022.

Jeweils von 16.30 bis 19.30 Uhr werden Räume in der Sventana-Schule, Jahnweg 6, in Bornhöved entsprechend hergerichtet.

 

Zumindest für den 19. April wird noch um eine Terminreservierung gebeten. Einfachste Möglichkeit dafür ist der Weg durch das Internet über

 

www.blutspende-nordost.de/blutspendetermine/ oder über die kostenlose Blutspender-Hotline 0800/1194911.

 

Ergänzende Informationen des Blutspendedienstes Nord-Ost (12.04.2022):

 

Auf allen vom DRK-Blutspendedienst Nord-Ost durchgeführten Blutspendeterminen gilt derzeit die 3G-Regelung. Zutritt erhalten ausschließlich Menschen, die den Status vollständig geimpft, genesen oder getestet vorweisen können.

 

Vollständig geimpft (bitte beachten Sie: Auch Personen, die den Impfstoff von Janssen/Johnson & Johnson erhalten haben, benötigen zwei Impfdosen, um als vollständig geimpft zu gelten! Der Status bei zweifacher Impfung gilt aktuell 9 Monate; nach drei Impfungen, also geboostert, gilt der Status aktuell unbefristet).

 

Genesen (bitte beachten Sie: Genesene benötigen spät. 90 Tage nach dem ersten positiv ausgefallenen Testergebnis eine Booster-Impfung bzw. einen gültigen Antigen-/PCR-Test; der Status gilt aktuell 3 Monate)

 

Wer nach einer Corona-Infektion genesen ist bzw. SARS-CoV-2 positiv getestet wurde, kann:

  • 4 Wochen nach Ausheilung spenden
  • Bei asymptomatischem Verlauf 4 Wochen nach positiver Testung spenden

 

Getestet (bitte beachten Sie: Notwendig ist ein autorisierter Antigen-Test nicht älter als 24 Stunden oder ein PCR-Test nicht älter als 48 Stunden)

 

Um Wartezeiten und größere Menschenansammlungen vor Ort zu vermeiden, können der erforderliche Antigen-Schnelltest oder PCR-Test nicht unmittelbar vor oder in den Spendelokalen erfolgen.

 

Nach einer Impfung mit den in Deutschland zugelassenen Impfstoffen gegen das Corona-Virus ist eine Blutspende am Tag nach der Impfung möglich, sofern sich der Geimpfte gesund fühlt.

 

April-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2

(15. 04. 2022)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen liefern uns oft Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten zugleich Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Für die treue Leserschaft gibt es auch im Monat April die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr ein hoffentlich interessantes Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der zweite Teil.

 

Mitgliedschaft im Imkerverein lohnt sich:  Am 17. April 1887, vor 135 Jahren, findet in der Segeberger Gastwirtschaft von Böttger die Frühjahrsversammlung des Imkervereins Segeberg statt. Dieser ist nicht nur auf die Stadt Segeberg beschränkt, sondern steht auch Mitgliedern aus anderen Regionen des Kreises Segeberg offen, etwa dort, wo es noch keine eigenen Lokalvereine gibt, was aber dringend empfohlen wird. Der Bericht des Segeberger Kreis- und Wochenblatts hebt die Vorzüge solcher Vereine hervor, die als Versicherungsvereine anzusehen sind. Genannt wird ein Beispiel aus Bornhöved, wo im Jahr 1886 die Bienen eines Herrn Stegelmann ein Pferd töteten. Durch Vereinsmitgliedschaft war es möglich, den Schaden kollektiv zu regulieren: 152 Mark erhielt der geschädigte Besitzer. Wenn man bedenkt, dass die Jahresmitgliedschaft 2 Mark beträgt und man als Mitglied zudem zweimal monatlich das „sehr inhaltreiche Vereinsorgan frei ins Haus“ bekommt, wahrlich eine lohnenswerte Überlegung – wenngleich für jedes Bienenvolk auch ein Zusatzbeitrag zu entrichten ist, zwecks Versicherung.

 

Prominentes Objekt in Schmalensee wechselt den Besitzer: Die Hufe 1 ist in Schmalensee die zentrale Hofstelle mit Gastwirtschaft. Im April 1907, vor 115 Jahren, wechselt sie gleich zweimal den Besitzer. Am Ende kommt sie zur Familie Voß. Über die zeitlichen Abläufe übt sich die Quellenlage in trauter Uneinigkeit: Dorfchronist und Zeitzeuge Heinrich Göttsch schreibt 1948, dass Ludwig Saggau im Jahr 1900 die Hufe 1 vom früheren Gemeindevorsteher Matthias Suhr erwarb, diese 1907 an „Parzellanten“ veräußerte und über diese wiederum Friedrich Voß 1908 Besitzer wurde. Das Segeberger Kreis- und Tageblatt allerdings geht davon aus, dass Ludwig Saggau schon „Anfang der 90er Jahre“ von Suhr kaufte, nun, am 17. April 1907, an den Gütermakler Böge aus Kellinghusen verkauft, der wiederum schon am 18. April 1907 an Friedrich Voß aus Hohenaspe weiterverkauft, der zum 1. September 1907 übernimmt. Glaubhaft ist Teil eins von Göttsch (Saggau kauft 1900 von Suhr) und Teil zwei aus der Zeitung, also alles, was diese aus dem Jahr 1907 berichtet.

Hinter den sogenannten Parzellanten steckt besagter Böge, der in einem weiteren Bericht tatsächlich „Parzellant“ genannt wird, denn der Besitz Saggaus geht nicht vollständig an Voß: Saggau selbst behält einen Teil, auf dem er die heutige Hofstelle Siebelts außerhalb des Dorfes am Weg nach Damsdorf errichtet; andere Flächen, Gebäude und Mobilien, etwa Nutztiere, versteigert Böge in öffentlicher Auktion. Damals ist es üblich, dass in der Zeitung Zahlen genannt werden. Ludwig Saggau, so Göttsch und die Zeitung unisono, habe von Suhr für rund 83.000 Mark gekauft und nun für 140.000 Mark an Böge verkauft. Allerdings muss bedacht werden, dass Ludwig Saggau den Gasthof um den noch heute von Vereinen und Festgesellschaften gern genutzten Saal anbauen ließ und weitere Modernisierungen am Dorfkrug vornahm – dessen Wert also gehörig steigerte. Friedrich Voß, so das SKTB am 20. April 1907, habe den Hof mit Gastwirtschaft und beim Hof verbliebenen Ländereien für 65.000 Mark von Böge gekauft.

 

Schmalensees früherer Bürgermeister wird 80: Am 17. April 1962, vor 60 Jahren, kann der frühere Bürgermeister der Gemeinde Schmalensee, Willi Harder, seinen 80. Geburtstag feiern. Er gilt als weithin geachteter Mann, der insbesondere als erfolgreicher Landwirt an vielen Stellen wirkte – im  Landwirtschaftlichen Verein für Bornhöved und Umgebung, im Kreispferdezuchtverein, dem Milchkontrollverein Gönnebek-Schmalensee (später Bornhöved), und vor allem im Kreisverband Schwarzbunte Schleswig-Holsteiner: Der Harder-Hof in der Dorfstraße 37 gilt als eine der Urzellen der Schwarzbuntzucht in Schleswig-Holstein. Im Jahr 1906 wird die Kuh „Lore 23921“ geboren. Sie bildet den Ursprung eines sich über elf Generationen erstreckenden Zuchtstammes – 1963, als Sohn Hans von der Landwirtschaftskammer gehrt wird – ist dies die älteste im ganzen Zuchtgebiet.

Zudem war Willi (oder auch Willy) Harder auch Spritzenführer der Freiwilligen Feuerwehr Schmalensee, Mitglied im hiesigen Jagdverein und im Kirchenvorstand der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Bornhöved. Politisch trat er 1918 in Erscheinung: Nach dem Ende des Kaiserreiches und in der anlaufenden Revolution in Deutschland formierten sich überall Arbeiter-, Soldaten- und Bauernräte. Willi Harder wurde in den Schmalenseer Bauernrat gewählt, der neben der Gemeindevertretung für Stabilität sorgte. Nach dem noch 1962 als „Zusammenbruch“ bezeichneten Ende des „Dritten Reiches“ und Zweiten Weltkriegs 1945 setzte die britische Besatzungsmacht den seit 1924 im Amt befindlichen Bürgermeister Heinrich Harder (Dorfstraße 20) ab und Willi Harder ein. An ihm war es nun, insbesondere die Aufnahme, Unterbringung und Versorgung zahlreicher Flüchtlinge aus den östlichen Teilen Deutschlands zu organisieren. Er amtierte bis 1949, war seit 1946 neben Hellmut Siebke eines der ersten Mitglieder der CDU im Kreis Segeberg.

 

Lehrer reden über die „jüdische Weltverschwörung“: Am 21. April 1937, vor 85 Jahren und in der Hochphase des nationalsozialistischen Deutschland, berichtet das Segeberger Kreis- und Tageblatt von der jüngsten Zusammenkunft des NS-Lehrerbundes im Kreisabschnitt Bornhöved. Wie zuvor im das Kirchspiel Bornhöved umfassenden Lehrerverein dienen solche Veranstaltungen der gegenseitigen Fortbildung. Das aktuelle Thema: „Judentum, Zentrum und Marxismus“. Der Kreisabschnittsleiter Lehrer Trenktrog aus Gönnebek führt über den „schmarotzerhaften Weltherrschaftstraum der Juden“ aus, von dem eine „ungeheure zerstörende Kraft ausgegangen“ sei. Aber auch das Zentrum und marxistische Kräfte hätten zum Untergang des Deutschen Reiches geführt. Gemeint ist das Ende des Ersten Weltkriegs im Jahr 1918.

 

Tödliches Ende einer Verfolgungsjagd: Ein dramatisches Ende nimmt am 23. April 1897, vor 125 Jahren, die Flucht des Kalübber Knechts Bünning. Der beim Hufner J. Saggau in Diensten stehende Mann steht im Verdacht, am 21. April in Dersau Feuer gelegt zu haben. Noch am selben Tag wird er verhaftet, kann aber während des Transports nach Ascheberg dem Polizeidiener entkommen. Bünning streift einige Tage ruhelos in der Gegend umher. Schmalenseer Knechten stiehlt er das Frühstück auf dem Feld. Sogar in Tensfeld soll er gesehen worden sein. Als ihn am 23. April ein Mädchen in einer Kalübber Scheune bemerkt, entflieht Bünning seinen Verfolgern querfeldein in Richtung Perdöl. Gut 30 Mann sind ihm auf den Fersen und auf dem Gut schließt sich der Verwalter zu Pferde und in Begleitung der Arbeiter der Hatz an. Bünning flüchtet über eine Wiese zum Stolper See und versucht, diesen zu durchschwimmen. Doch er erleidet offenbar einen „Schlagfluß“ (alte Bezeichnung für den Schlaganfall): Bünning wird tot aus dem Wasser gezogen.

 

NSDAP in Schmalensee stärkste Kraft: Wahlen zum Preußischen Landtag am 24. April 1932, vor 90 Jahren. Über 8 Millionen Deutsche stimmen für Adolf Hitlers NSDAP, während die SPD als zweitstärkste Kraft gerade 4,6 Millionen Stimmen erhält. Auch in Schleswig-Holstein haben die Nationalsozialisten doppelt so viele Stimmanteile. Im Kreis Segeberg geben der NSDAP 17.665 Menschen ihre Stimme. 1928 erhielt die Partei hier noch 340 Stimmen. Das Stimmergebnis in Schmalensee: NSDAP 86, SPD 50, DNVP 16, DVP 13, Deutsche Staatspartei 9, Reichspartei des deutschen Mittelstandes 5, Sozialistische Arbeiterpartei, KPD und Radikaler Mittelstand je 1 Stimme. Noch am Morgen fand ein Propagandaritt von 20 jungen Nationalsozialisten statt, die von Bornhöved nach Wankendorf ritten.

 

Schmalenseer Familie verliert zweiten Sohn im Krieg: Am 25. April 1917, vor 105 Jahren, stirbt in einem Marinelazarett der 20-jährige Seesoldat Adolf Blunk aus Schmalensee an einer Lungenentzündung. Kein Tod durch Feindeinwirkung, was die Familie wohl veranlasst haben mag, in der Todesanzeige im Segeberger Kreis- und Tageblatt auf die Teilnahme des Sohnes in den vorangegangenen zwei Jahren als Kriegsfreiwilliger „in vorderster Reihe“ hinzuweisen. Immerhin: In derselben Ausgabe widmet die Zeitung dem Toten eineinhalb Zeilen: „Den Heldentod erlitt der Seesoldat Adolf Blunk aus Schmalensee.“ Die Familie Blunk hat da schon einen ersten Rückschlag durch den seit 1914 tobenden „Großen Krieg“ hinnehmen müssen: Am 16. Juni 1915 ist der ältere Bruder Hans im Rang eines Offiziersstellvertreters an der Westfront durch einen Artillerietreffer gefallen. Drei weitere Söhne von August und Sophie Blunk, Max, Rudolf und Paul, leisten ebenfalls Kriegsdienst und werden den Ersten Weltkrieg überleben.

 

Gefallenendenkmal soll erweitert werden: Über die Beratungen der Schmalenseer Gemeindevertretung wegen einer notwendigen Erweiterung des 1923 eingeweihten Gefallenendenkmals berichtet die Segeberger Zeitung am 26. April 1952, vor 70 Jahren. Demnach sollen eine oder mehrere Steintafeln mit den Namen der gefallenen und vermissten Schmalenseer versehen werden – die Bevölkerung wird aufgerufen, diese zu benennen. Aufgefordert sind die Einwohner auch, für die Erweiterung zu spenden, da die Gemeindekasse leer sei. Den Auftrag zur Neugestaltung will man Steinsetzmeister Suhr aus Bornhöved erteilen, dessen Unternehmen schon 1923 bei der Neuanlage des Denkmals war, das schräg gegenüber des Gasthofs gelegen ist.

 

Kinder als Brandursache: Im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts ist in Zeitungen immer wieder von Bränden zu lesen. Oft, diesen Eindruck haben die Behörden gewonnen, sind zündelnde Kinder die Ursache. Am 29. April 1887, vor 135 Jahren, veröffentlicht Segebergs königlicher Landrat von Willemoes-Suhm, eine Anweisung der Regierung, wonach die Polizeibehörden, das waren damals die Amtsvorsteher, eine Aufstellung aller in den letzten drei Jahren in ihrem Verantwortungsbereich durch zündelnde Kinder ausgelösten Brände vorzunehmen haben. Zugleich wird die Aufsichtspflicht verschärft: Zündeln Kinder mangels Aufsicht, so kann dem, der seine „Beaufsichtigungspflicht“ vernachlässigt hat, eine Strafe von bis zu 30 Mark auferlegt werden – damals eine Menge Geld.

Foto zur Meldung: April-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2
Foto: Willi Harder um 1960

Heimatmuseum Bornhöved öffnet am Ostersonntag mit Albrecht-Sonderausstellung

(12. 04. 2022)

Endlich ist es so weit: Nach langer Corona-Pause öffnet das Bornhöveder Heimatmuseum De ole Rökerkaat am Ostersonntag, 17. April, um 15 Uhr wieder seine Tür. Und das gleich mit einer Sonderausstellung zum Heimatmaler Helmut Albrecht (1909-1990).

Viele Jahre lebte der Kunstmaler Albrecht in Bornhöved und Trappenkamp, und so entstand innerhalb seines umfangreichen Gesamtwerks ein ganzes Kapitel zu Landschaft, Orten und Menschen im Kirchspiel Bornhöved. Norbert von der Stein hat im Heimatmuseum eine abwechslungsreiche Ausstellung mit 36 Original-Exponaten des Malers zusammengestellt, die eine Entwicklung in Technik und Materialien sowie Motivdarstellung Albrechts über die Jahrzehnte erkennen lassen.

Viele weitere Bilder des Künstlers sind digital verfügbar und auf dem Museumsfernseher (keine Sorge: dieser ist kein „Museumsstück“) betrachtet werden können. Natürlich ist auch der Künstler zu sehen: In Selbstporträts.

Der Besucher wird vor allem in Ortsansichten Bekanntes entdecken. Gezeigte Landschaften und Personen lassen Raum für die Phantasie des Betrachtenden. „Ich bin allen Besitzerinnen und Besitzern dankbar, die ihre Albrecht-Werke als Leihgabe für unsere Ausstellung zur Verfügung gestellt haben“, betont Norbert von der Stein, und schließt darin die Fielmann-Stiftung mit ein, die einst der Gemeinde Bornhöved zehn Albrecht-Werke überließ.

Das Heimatmuseum De ole Rökerkaat (Kuhberg 5, 24619 Bornhöved) wird vom Ortsverein Bornhöved im Schleswig-Holsteinischen Heimatbund betreut. Norbert von der Stein koordiniert als Museumsleiter die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die ab Ostern immer sonntags von 15 bis 18 Uhr vor Ort den (kostenfreien) Eintritt ermöglichen und Fragen zum Inventar des Museums beantworten.

Gäste werden gebeten, Abstand zu anderen zu wahren und bei entsprechendem Besucheraufkommen einen Mund-Nase-Schutz aufzusetzen.

Ostern wird im Erlebniswald gebastelt

(12. 04. 2022)

Mitteilung der Landesforsten vom 04.04.2022

 

Basteln mit Treibholz

 

von Samstag, 16.04.2022, bis Montag, 18.04.2022, 10.30 bis 16 Uhr im ErlebnisWald Trappenkamp

 

Über Ostern öffnet die Bastelhütte vor dem Waldhaus im ErlebnisWald Trappenkamp mit einer kreativen Bastelaktion. Aus dem Treibholz von Nord- und Ostsee können Familien phantasievolle und tolle Objekte selber machen! Unter fachkundiger Anleitung ist das ein großer Spaß für Kinder und Eltern. Aus schönen Treibhölzern und maritimen Materialien können Besucher ihre eigenen Objekte herstellen. Ob Gartenstecken, Treibholzfische oder Mobiles - der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

 

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Material und Werkzeuge werden gestellt. Für die selbst gebastelten Objekte wird jeweils eine Gebühr von 8 Euro berechnet.

WZV informiert: Ostern sorgt für Verschiebungen bei Müllabfuhr und gelben Säcken

(11. 04. 2022)

Ostern steht vor der Tür und der für den Abfall zuständige Wege-Zweckverband der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV) hat am 4. April schon mal darauf hingewiesen, dass dies zu Veränderungen im Abfallkalender führt.

 

Beginnend am Montag, 11. April, kommt es zu Verschiebungen um jeweils einen Tag. Erst ab dem 25. April wird zum normalen Rhythmus zurückgekehrt.

 

Und das gilt:

 

Der Karfreitag wird „vorgefahren“ - Alle Termine der aktuellen Woche springen einen Tag nach vorn. Für Normalhaushalte in Schmalensee heißt dies: Die blaue Altpapiertonne und die gelben Säcke werden nicht am 14. April, sondern bereits am Mittwoch, 13. April geleert beziehungsweise abgeholt.

 

Der Ostermontag wird „nachgefahren“ - Alle Leerungen finden einen Tag später statt. Für Schmalensee heißt das, die braune Biotonne wird nicht am 21. April, sondern erst am Freitag, 22. April geleert. Die graue Tonne für Restmüll wird dementsprechend nicht am 22. April, sondern am Samstag, 23. April geleert.

 

Wird schon schiefgehen! Frohe Ostern!

 

Landfrauen aus Bornhöved und Umgebung starten mit Jahreshauptversammlung voll durch

(09. 04. 2022)

Lange hatten die Landfrauen aus Bornhöved und Umgebung sich in der Corona-Pandemie nicht in großer Runde treffen können – entsprechend rege war der Austausch im Schmalenseer Gemeindesaal, als dort die zuletzt im Januar abgesagte Jahreshauptversammlung am 30. März endlich nachgeholt werden konnte. 51 der 150 Vereinsmitglieder waren dabei.

 

Diese hatten einige Vorstandspositionen neu zu besetzen: So wurden Beisitzerin Christa Stahmer nach 13 und Schriftführerin Annika Doose nach sechs Jahren aus dem Vorstand verabschiedet. Ihre Nachfolgerinnen sind die neue Schriftführerin Margret Tensfeldt aus Tarbek und Christina Theuer aus Tensfeld. Meike Blanke aus Tarbek wurde zur Kassenprüferin gewählt. Neue 2. Vorsitzende ist Karin Timm aus Bornhöved, deren Vorgängerin eine besondere Ehre zuteil wurde:

 

Ganze 31 Jahre Vorstandsarbeit liegen hinter Wiebke Bock. Die frühere Vorsitzende hatte zuletzt ihrer Nachfolgerin Sigrid Niels-Rönnau im Amt der Stellvertreterin zur Seite gestanden, als „Ziehmutter“, wie diese mit einem Augenzwinkern schilderte. Für so langes und intensives Engagement gab es für Wiebke Bock, die auch Bürgermeisterin der Gemeinde Blunk ist, aus den Händen der Kreisvorsitzenden Petra Fahje die silberne Biene mit den Schleswig-Holstein-Farben. Von ihrem Verein wurde Wiebke Bock, die dem Vorstand als Hygienebeauftragte erhalten bleibt, mit der Ehrenmitgliedschaft bedacht.

 

Mit leichter Verspätung startet nun ein terminreiches Landfrauenjahr in Bornhöved und Umgebung. Höhepunkte sollen eine Halbtagesfahrt am 19. Mai nach Lübeck und ein Ausflug nach Hamburg am 5. Juli sein, dieser beansprucht einen vollen Tag. Auch die Geselligkeit soll nicht zu kurz kommen, etwa beim „Garten in Weiß“ am 28. Juni, dem Bingo-Abend am 5. September und einem Frauenfrühstück am 5. November. Einen Vortrag zu Ernährungstrends am 13. September hören die Landfrauen aus Bornhöved und Umgebung mit ihren Wankendorfer Kolleginnen und sie werden mit dem Landfrauencafé wieder Veranstaltungen anderer Vereine unterstützen, wie den Motorsportclub bei seiner Fahrzeugschau im Juni.

 

Schon vor wenigen Tagen waren die Landfrauen in einer spontanen Gemeinschaftsaktion aktiv geworden, hatten sich in Bornhöved am Spendenfest von Kirchengemeinde und Gemeinde für die Ukraine-Hilfe beteiligt und mit dem Verkauf von Kuchen und Torten ihren Beitrag zum Gesamterlös der Veranstaltung von fast 8000 Euro geleistet.

 

Der demografische Wandel macht auch vor den Landfrauen nicht Halt. Bereits im Vorjahr war beschlossen worden, dass künftig auch über 80-jährige Mitglieder Beiträge zahlen sollen. Der entsprechende Paragraf der Satzung wurde nun ersatzlos gestrichen.

Achtung Vereine: Geänderte Annahmezeit für den Blickpunkt Ostern 2022

(09. 04. 2022)

Diese Info ist wichtig für alle, die im April Einladungen und Informationen im amtlichen Mitteilungsblatt BLICKPUNKT BORNHÖVED veröffentlichen möchten.

 

Wegen der Osterfeiertage wurde eine geänderte Annahmezeit angekündigt:

 

Für die 16. Kalenderwoche 2022 mit Erscheinungstag Donnerstag, 21. April, müssen Beiträge bis Mittwoch, 13. April, vorliegen.

 

Mitteilungen sind über das Amt Bornhöved (E-Mailadresse: blickpunkt@amt-bornhoeved.de) bis 9 Uhr einzureichen. ) bis 9 Uhr einzureichen.

 

Achtung: Nur noch „neue“ Formate – keine PDF-Dateien

 

Wer seine Anlagen bislang noch in „alten“ Formaten wie doc und xls sendete, muss sich umstellen. Anhänge mit diesen Formaten werden schon seit einigen Monaten von der Firewall blockiert. PDF-Dateien sind für die Weitergabe an den Verlag laut Information der Amtsverwaltung nicht geeignet.

 

Anlagen zur E-Mail sollen nur noch im neueren Format als docx-Datei oder xlxs-Datei erstellt bzw. gespeichert werden.

Foto zur Meldung: Achtung Vereine: Geänderte Annahmezeit für den Blickpunkt Ostern 2022
Foto: Achtung Vereine: Geänderte Annahmezeit für den Blickpunkt Ostern 2022

Kreis bündelt Infos für Geflüchtete und Helfer im Netz

(08. 04. 2022)

Ukraine: Umfassende Informationen für  Geflüchtete und Helfer*innen auf Kreis-Homepage

 

Menschen auf der Flucht benötigen Informationen und  Orientierung, wenn sie in einem für sie fremden Land ankommen. Die Segeberger Kreisverwaltung hat daher eine Übersicht mit zahlreichen Hinweisen für Geflüchtete aus der Ukraine und Helfer*innen zusammengestellt – auf Deutsch, Ukrainisch und Russisch (www.segeberg.de/Presse-und Bekanntmachungen/index.php?La=1&object=tx,3466.13731.1&kuo=2&sub=0 und https://integreat.app/kreissegeberg/de/informationen-ukraine/ukraine handout-se).

 

Hier sind viele Antworten auf Fragen zusammengefasst, die sich  Betroffene derzeit stellen, beispielsweise zu den Themen Sicherheit, Aufenthalt,  finanzielle Unterstützung, Sprachkurse, Arbeit, Schwangerschaft,  Kinderbetreuung und Schule, Gesundheit sowie Kontakt zur Kreisverwaltung.

 

Außerdem stellt die Kreisverwaltung mit Integreat alle Informationen in einer  kostenfreien App zur Verfügung. Nun auch auf Russisch und Ukrainisch gibt es  hier viel Wissenswertes, aktuelle Tipps, Angebote und Kontaktdaten lokaler Behörden, Organisationen und Initiativen. Die App funktioniert auch offline ohne  mobiles Internet. Praktisch ist auch die Webseite der App, falls sich jemand  diese nicht herunterladen kann oder möchte.

 

Schließlich gibt es unter www.segeberg.de/ukraine weitere Informationen und  Hinweise zu folgenden Themen:

 

  • Flyer: Hilfe bei Gewalt gegen Frauen und Kinder
  • Hinweise zur Beantragung einer Aufenthaltserlaubnis
  • Wichtige Kontakte zu Behörden, Vereinen und Hilfsangeboten
  • Beratung und Hilfe bei seelischer Belastung
  • Informationen über Corona und Infektionskrankheiten
  • Hinweise auf Spendenmöglichkeiten
  • Informationen über Unterkünfte und Arbeit

 

Ukraine-Krieg: Sonderkonto des Kreises für polnische Partnerregion

(06. 04. 2022)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 05.04.2022:

 

Ukraine-Krieg: Kreis richtet Spendenkonto  ein – Geld geht in Partnerregion nach Polen

 

Segeberger*innen haben ab sofort die Möglichkeit, Geld für  den polnischen Partnerkreis Drawsko Pomorskie zu spenden. Dort kümmern sich  Helfer*innen um geflüchtete Ukrainer*innen. Ziel ist es, die Menschen im Partnerkreis bei ihrer Arbeit finanziell zu unterstützen – als Dank für ihren  Einsatz und als kleines Zeichen der Verbundenheit.

 

Die Mittel sollen die Partnerregion in die Lage versetzen, benötigte  Gerätschaften, Utensilien oder sonstige Dinge zur Unterstützung der Geflüchteten  zu kaufen. Das kann vom Bett, über Medikamente und Windeln bis hin zur  Zahnbürste alles sein.

 

Spenden können auf folgendes Sonderkonto überwiesen werden:

 

Sparkasse Südholstein

 

Empfänger: Kreis Segeberg

 

IBAN: DE49 2305 1030 0511 3715 69

 

BIC: NOLADE21SHO

 

Verwendungszweck: Spende Ukraine

 

Für Spenden, die auf Sonderkonten eingezahlt werden, erleichtert das  Bundesfinanzministerium bis zum 31.12.2022 die Anforderungen an den  Zuwendungsnachweis. Somit genügt als Nachweis gegenüber dem Finanzamt der  Bareinzahlungsbeleg oder die Buchungsbestätigung.

Aktualisierter Terminkalender für Schmalensee zum Download verfügbar

(06. 04. 2022)

Verschiedene Lockerungen von Corona-Bekämpfungsmaßnahmen in Land und Kreis lassen Vereine und Veranstalter wieder mutiger werden, verschobene oder zuletzt mehrfach ausgefallene Termine nun wieder anzusetzen.

 

Für die „Wächter“ über den Schmalenseer Terminkalender bietet sich mal wieder die Gelegenheit, eine überarbeitete Version dieser bedeutenden Übersicht zu veröffentlichen. Angepasst hat den Kalender nach den neuesten Meldungen aus Vereinen und Organisationen hat Christopher Brust, Vorsitzender des Ausschusses für Senioren, Jugend und Sport, Ortsverschönerung und Fremdenverkehr der Gemeinde Schmalensee.

 

Das Homepage-Team der Gemeinde hat auf www.gemeinde-schmalensee.de die entsprechenden Ergänzungen oder Änderungen in der Terminliste vorgenommen. So sind zuletzt hinzu gekommen die Jahreshauptversammlungen des SV Schmalensee (13. Mai) und der Freiwilligen Feuerwehr (23. April) sowie eine Raumänderung für die Jahreshauptversammlung der Reitsportgemeinschaft am 18. Mai: Die Pferdefreunde treffen sich im Sportlerheim an der Tarbeker Straße.

 

Die am 2. April 2022 aktualisierte Version des Terminkalenders für Schmalensee ist dieser Meldung als PDF zum Download beigefügt.

Achtung Vereine: Neuer Annahmeschluss für Blickpunkt-Beiträge

(03. 04. 2022)

Das ist wichtig für alle, die als Verein, Partei, Wählergruppe etc. Mitteilungen und Berichte zum amtlichen Mitteilungsblatt BLICKPUNKT BORNHÖVED senden: Es gilt ab dem 4. Mai 2022 eine neue Regelung zum Annahmeschluss.

 

Beginnend mit der Ausgabe in der 19. Kalenderwoche 2022 gilt, dass Beiträge für eine jeweilige Veröffentlichung am Donnerstag der Folgewoche mittwochs bis 9 Uhr vorliegen müssen. Das ist insbesondere für Ankündigungen von Bedeutung, die mit einem gewissen zeitlichen Vorlauf (fristgerecht) bekannt gemacht werden müssen.

 

(Sollten sich aufgrund von Feiertagen und anderen Gründen Änderungen ergeben, wird die Amtsverwaltung im Blickpunkt bzw. die Amts-Homepage informieren.)

 

Und nicht vergessen:

 

Alle Einsendungen gehen an die zentrale E-Mailadresse

 

Alle Mitarbeitenden der Amtsverwaltung aus Kanzlei und Geschäftszimmer haben Zugriff auf dieses Postfach und sorgen für die gewohnte Weiterleitung zum khm-Verlag.

 

Achtung: Nur „neue“ Formate – keine PDF-Dateien

 

Wer seine Anlagen bislang noch in „alten“ Formaten wie doc und xls sendete, muss sich umstellen. Laut Information der Verwaltung werden Anhänge mit diesen Formaten von der Firewall blockiert. PDF-Dateien sind für die Weitergabe an den Verlag laut Information nicht geeignet.

 

Anlagen zur E-Mail sollen nur noch im neueren Format als docx-Datei oder xlxs-Datei erstellt bzw. gespeichert werden.

Foto zur Meldung: Achtung Vereine: Neuer Annahmeschluss für Blickpunkt-Beiträge
Foto: Achtung Vereine: Neuer Annahmeschluss für Blickpunkt-Beiträge

Blutspende am 7. April in Trappenkamp

(03. 04. 2022)

Die nächste Möglichkeit zur Blutspende in unserer Region bietet das DRK am Donnerstag, 7. April, von 15.30 bis 19.30 Uhr an. Ort sind die Schulen der Gemeinde, Gablonzer Straße 42 (Eingang zur Spende über Kurlandstraße "Schulhof". Parken ist auf dem Schulhof möglich!).

 

Eine Terminreservierung ist möglich über www.blutspende-nordost.de.

 

Hier einige allgemeine Hinweise:

 

Auf den DRK-Blutspendeterminen gilt die 3G Regelung, d.h. Blutspenden können ausschließlich Personen, die den Status

  • vollständig geimpft (geboostert bzw. maximal 9 Monate nach der Grundimmunisierung),
  • genesen (gültig 4 Wochen nach Ausheilung und max. 90 Tage ab Zeitpunkt des positiven PCR-Tests) oder
  • getestet (Antigen-Test nicht älter als 24 Stunden oder PCR-Test nicht älter als 48 Stunden) nachweisen können.

ACHTUNG: Selbsttests werden nicht akzeptiert. Zudem können vor Ort keine PCR- oder Antigen-Tests durchgeführt werden, weil Wartezeiten und größere Menschenansammlungen vermieden werden müssen.

 

Der Eintritt in das Spendelokal und die Blutspende ist nur mit angelegter FFP2-Schutzmaske möglich. Sie erhalten die FFP2-Maske am Eingang.

 

Zutrittsverbot für das Spendelokal nach Kontakt zu einem COVID-19-Kranken, einem auf SARS-CoV-2 positiv-Getesteten oder einem bislang ungeklärten Verdachtsfall in den letzten 10 Tagen.

Dies gilt nicht für: Geboosterte, frisch Geimpfte, frisch Genesene (90 Tage nach dem ersten positiven PCR-Test) Genesene mit zusätzlicher Impfung

 

Zudem wird darauf hinweisen, dass momentan keine Begleitpersonen (eingeschlossen Kinder) während der Spende erlaubt sind.

 

Antworten auf Fragen zur Blutspende gibt es telefonisch unter 0800/1194911 (kostenfrei); weitere Infos im Internet unter www.blutspende-nordost.de.

Corona: Weiter kostenfreie Testmöglichkeiten im Kreis Segeberg

(02. 04. 2022)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 01.04.2022:

 

Corona: Bürger*innen können sich weiter kostenfrei testen lassen 

 

Die kostenfreien Bürger*innentestungen im Kreis Segeberg bestehen fort. Das Bundesministerium für Gesundheit hat die bisher bis zum  31.03.2022 gültige Coronavirus-Testverordnung nun bis zum 30.06.2022  verlängert. Diese Verlängerung gibt dem Kreis Segeberg die rechtliche  Grundlage, die mit der Bürger*innentestung im Kreisgebiet beauftragten  Teststationen privater und kommunaler Anbieter*innen bis zu diesem Datum  weiter zu beauftragen. Abgerundet wird das Angebot im Kreis durch die  Beteiligung verschiedener Arztpraxen und Apotheken. Den Bürger*innen steht  somit auch weiterhin ein breites Netz an Teststationen zur Verfügung.

 

Drei Teststationen (zwei in Bad Segeberg und eine in Wahlstedt) haben aufgrund  sinkender Nachfrage ihr Angebot eingestellt. Die Beauftragung einer mittleren  einstelligen Zahl an Teststationen im Kreis Segeberg wurde aus hygienischen  Gründen und/oder wegen organisatorischer Mängel nicht verlängert. Die  betroffenen Teststationen sind bei Kontrollen mehrfach negativ aufgefallen. Dies  betraf unter anderem fehlende Desinfektion, nicht gewechselte Handschuhe,  fehlende Schutzkleidung, falsche Testdurchführung, unsachgemäßer Umgang mit  Abfällen, nicht durchgeführte Kontrolle von Personalausweisen…

 

Insgesamt gibt es im Kreis Segeberg Stand heute noch 25 Teststationen:

▪ vier Apotheken

▪ drei Ärzt*innen

▪ eine kommunal betriebene Station

▪ 16 private Anbieter*innen

▪ eine Station, die die Kassenärztliche Vereinigung betreibt

 

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass den Einwohner*innen des Kreisgebiets  durch das Netzwerk aus Apotheken und privaten Anbieter*innen auch weiterhin  wohnortnah eine Testmöglichkeit zur Verfügung steht. Abzuwarten bleibt, wie  sich die Nachfrage nach Tests vor dem Hintergrund der rechtlichen Lockerungen in den kommenden Wochen entwickeln wird. Die neue Situation könnte dazu  führen, dass die Angebote der kostenfreien Bürger*innentestungen seitens der  Anbieter*innen weiter reduziert werden.

 

Der Kreis Segeberg bedankt sich in diesem Zusammenhang bei allen Beteiligten für die Unterstützung im Rahmen der Pandemiebekämpfung.

Alle Teststationen im Überblick finden Sie hier:

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Allgemeines/TeststationenKarte/testst ationen_node.html?lang=de

 

Osterferien: Erlebniswald lädt 2x zur Osterrallye ein

(02. 04. 2022)

Mitteilung der Landesforsten vom 28.03.2022:

 

Osterrallye im ErlebnisWald

 

Dienstag, 05.04.2022, und Dienstag, 12.04.2022, jeweils um 11 Uhr

 

im ErlebnisWald Trappenkamp

 

An zwei Tagen in den Osterferien lädt der ErlebnisWald Trappenkamp Familien zu einer spannenden Rallye durch den Osterwald ein. Mit Begleitung durch eine Waldpädagogin entdecken Kinder Tierspuren, basteln mit Holz und Moos und hören am Lagerfeuer tolle Geschichten.

 

Eine vorherige Anmeldung für die Veranstaltungen ist erforderlich unter Tel. 04328/170480 oder unter . Die Teilnahme ist im Eintrittspreis (Eintritt Erwachsene 8 Euro, Kinder 5 Euro, Familien 21 Euro) enthalten.

Foto zur Meldung: Osterferien: Erlebniswald lädt 2x zur Osterrallye ein
Foto: Osterferien: Erlebniswald lädt 2x zur Osterrallye ein

April-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1

(01. 04. 2022)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen geben Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung. Bildmaterial aus Familienalben rundet die Beiträge mitunter ab.

Für die treue Leserschaft in Schmalensee und darüber hinaus haben wir im Monat April die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der erste Teil.

 

Kirchengemeinde Bornhöved verliert den nördlichen Teil: Am 1. April 1892, vor 130 Jahren, tritt die Teilung der Kirchspiele Bornhöved und Wankendorf in Kraft. Damit endet ein langer und auch nicht gerade reibungsloser Prozess, der aus dem nördlichen Teil der Kirchengemeinde Bornhöved angestoßen worden war, wo man sich vernachlässigt, quasi stiefmütterlich behandelt fühlte. Einer Einigungsbestrebung, die sogar zur Anstellung eines weiteren Geistlichen geführt hatte, standen letztlich wohl auch persönliche Beweggründe Einzelner im Wege. Ab sofort bilden nun die Dörfer Wankendorf und Stolpe sowie die Gutsbezirke Bockhorn, Depenau, Horst, Löhndorf, Perdöl-Dieckhof und Nettelau die eigenständige Kirchengemeinde Wankendorf. In einem Bereich gilt die Trennung noch nicht: Beide Kirchengemeinden bilden eine Friedhofsgemeinschaft, bis man in der neuen einen eigenen hat anlegen können. Eigentum von Einwohnern der neuen Kirchengemeinde in Bornhöved – am Kirchengestühl und Grabstätten – sind von der Trennungsurkunde unberührt.

 

Müll gehört ab sofort nur noch in die Tonne: Noch heute tauchen an bestimmten Stellen in der Schmalenseer Feldmark Reste dessen auf, was die Bewohner einst in sogenannten „Schietkuhlen“ entsorgten: Ihren Müll. Bis zur Einführung einer zentralen Abfallentsorgung und beginnender Deponierung der Abfälle war es üblich, dass der gesammelte Hausmüll in der Natur verklappt wurde, immerhin an dafür vorgegebenen Orten und nicht einfach überall. Ab dem 1. April 1967, vor 55 Jahren, wurde der Müll ab sofort aus dafür angeschafften 50-Liter-Kübeln durch den Wege-Zweckverband abgefahren. Die monatliche staubfreie Abfuhr kostete 1,70 DM pro Kübel. Damit wurde Schmalensee der Polizeiverordnung über das Abladen von Müll gerecht – das war fortan nicht mehr erlaubt.

 

Mitglieder bauen an ihrem Sportplatz mit: Am 3. April 1982, vor 40 Jahren, sind Mitglieder und Freunde des erst im November 1980 gegründeten SV Schmalensee aufgerufen, auf dem Schulland an der Tarbeker Straße zu erscheinen, und am Bau eines eigenen Fußballplatzes mitzuwirken: Der Vereinsvorsitzende Kurt Klinkowski kann vermelden, dass Mutterboden angeliefert worden ist. Nun gilt es, diesen von Steinen zu befreien. Noch in diesem Jahr soll der Platz fertig werden, für dessen Bau 66.000 DM veranschlagt sind, von denen 20.000 DM vom Kreis Segeberg finanziert werden.

 

Kleines Jubiläum für die Theatergruppe der Feuerwehr: Am 4. April 1987, vor 35 Jahren, findet im Saal vom Gasthof Voß der Feuerwehrball mit plattdeutschem Theaterstück statt. Zur Aufführung kommt das Stück „Vadder oder Sohn“. Die Generalprobe fand am 2. April statt. Eine Tombola rundet das Ballvergnügen ab. Zum zehnten Mal führt die Laienspielgruppe der Feuerwehr ein Stück auf. Die Leitung hat wie immer Gerhard Mühlenberg. Mitwirkende sind Uwe Nagel, Wolfgang Hahne, Annegret Voß, Henning Peckelhoff und Wiebke Stegelmann. Wehrführer Burkhart Saggau und Festausschussvorsitzender Reimer Saggau überreichen im Anschluss den aktuellen und vielen ehemaligen Schauspielern eine Jubiläumsanerkennung, darunter sind Käthe Mahler, Christa Freihube-Mahler, Petra Saggau, Dörthe Saggau, Jutta Buchholz-Schütt, Bruno Göttsch, Egon Blitza, Wilfried Hahne, Peter Hahn, Werner Suhr und Angela Suhr.

 

Entwarnung dank Röntgenstrahlen: Heinrich Christian Saggau, Schmalenseer Hufner und Amtsvorsteher im Amt Bornhöved, macht am 5. April 1902, vor 120 Jahren, mit einer ganz persönlichen Geschichte Schlagzeilen: Wie das Segeberger Kreis- und Wochenblatt an jenem Tage meldet, scheute das am Wagen eingespannte Pferd so heftig, dass Saggau aus dem Wagen geschleudert wurde. Aber eine Untersuchung mit Röntgenstrahlen liefert die Gewissheit, dass seine Verletzungen „nicht sehr gefährlich“ sind.

 

Diebe und Hehler fliegen auf: Anfang der 1920er-Jahre scheint Knappheit an manchen Naturalien zu bestehen und mancher Käufer nicht zu fragen, woher die Ware stammt. Laut Segeberger Kreis- und Tageblatt am 5. und 6. April 1922, vor 100 Jahren, kann die Polizei im Raum Bornhöved und Schmalensee Erfolge melden: Als der Landmann Suhr auf Hornshof den Verlust einer Speckseite bemerkt und die Landjägerei alarmiert, vermutet diese richtig, dass Suhrs Knecht der Übeltäter ist. Dieser gibt schließlich zu, schon seit zwei Jahren immer wieder Korn, Hühner, Eier, Gänse, Kartoffeln usw. von seinem Arbeitgeber gestohlen und an seinen Hehler in Schmalensee oder Einwohner von Bornhöved und Schmalensee verkauft zu haben. Teilweise habe er auch mit einem anderen Dieb zusammengearbeitet. Ein weiterer Fall fliegt auf: Der Witwe Christophersen auf Vier wurden mehrere Hühner gestohlen. Der Landjägerei gelingt es, einen Knecht von der Klus und einen Schmalenseer Knecht als Täter zu ermitteln. Der Hehler ist in diesem Fall ein Bornhöveder, der das Geflügel bereits auf dem Markt in Neumünster verkauft hat.

 

Gustav Oeser verliert den einzigen Sohn: Keine Todesanzeige, nur eine Danksagung für die Anteilnahme im Segeberger Kreis- und Tageblatt am 7. April 1942, vor 80 Jahren, zeugt davon, dass Hugo Oeser, einziger Sohn von Kätner Gustav Oeser, im Zweiten Weltkrieg gefallen ist. Im März 1933 hatte Hugo Oeser vor dem Altonaer Prüfungsausschuss die Befähigung zur Ausübung des Hufbeschlaggewerbes mit dem Prädikat „sehr gut“ erworben. Sein Lehrherr war der Schmiedemeister Jänicke in Ascheberg.  Im Januar 1934 bestand Hugo Oeser dann vor der Meisterprüfungskommission der Handwerkskammer zu Altona in Kiel die Meisterprüfung im Schmiedehandwerk. Seine Familie bewohnte die Kate in der Damsdorfer Straße 8, heute Iris und Rolf Kasch, damals eine Räucherkate: Karla Scharnweber, geborene Suhr vom Hornshof, erinnert sich, dass ihre Familie, nachdem ein Bombentreffer Teile des Hofes zerstört hatte, bei Oeser ihre Fleisch- und Wurstwaren räuchern ließ. „Als kleine Kinder wurden wir dorthin geschickt, um fertige Waren, zum Beispiel Speckseiten, abzuholen.“ Hugo Oeser eine schriftliche Spur hinterlassen, im Poesiealbum der Magda Sorgenfrei, die ab 1938 mit ihrem Mann Walter Hahne die Gärtnerei im Hirtenweg leitete. Am 10. Januar 1920 schrieb Hugo: „Wenn Du einst nach vielen Jahren dieses Blättchen wirst durchlesen, so gedenk, wie froh wir waren, als wir Kinder noch gewesen, und mit heit'rem frohen Sinn gingen nach der Schule hin.“

 

Schmalensee wählt Hindenburg – und Hitler: Die Reichspräsidentenwahl 1932 geht am 10. April 1932, vor 90 Jahren, in einen zweiten Wahlgang. Das Volk hat sich zwischen dem bisherigen Amtsinhaber und Weltkriegsmarschall Paul von Hindenburg, dem Nationalsozialisten Adolf Hitler und dem Kommunisten Erst Thälmann zu entscheiden. Reichspräsident Paul von Hindenburg wird wiedergewählt. Der Stimmenzuwachs der NSDAP aber ist gewaltig. Im Kreis Segeberg liegt Adolf Hitler mit 17.329 Stimmen klar vor Hindenburg (9.306). Der Kommunist Thälmann erhält 686 Stimmen. In Schmalensee entfallen auf den Kommunistenführer keine Stimmen mehr. Hindenburg erhält 99, Hitler 83 Stimmen.

 

Verkehrsunfall entlarvt Einbrecher: In Schmalensee ereignet sich am 14. April 1932, vor 90 Jahren, ein Verkehrsunfall, der zwei Monate später nach Verhandlung vor dem Kieler Schöffengericht als „das Ende einer Dienstfahrt“ bezeichnet werden wird. Zwei Arbeiter aus Kiel leihen sich mit zwei Komplizen ein Kraftfahrzeug und begeben sich zur Verübung eines Einbruchdiebstahls nach Schmalensee, wo der eine von beiden, Ernst M., einmal in Diensten gestanden hatte. Ziel ist das Geschäft eines örtlichen Kaufmanns. Den vier Männern gelingt es, den ganzen Laden auszuräumen. Nach ihrer Abfahrt aber stürzt der Wagen in einer Kurve um und gerät in den Straßengraben. Die Diebe verstecken ihre Beute in einem nahen Knick und holen dann Hilfe herbei. Als am nächsten Morgen der Diebstahl entdeckt wird, dauert es nicht lange, bis die in Kiel hinlänglich bekannten Einbrecher gefasst und verurteilt werden.

Foto zur Meldung: April-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1
Foto: Feuerwehrball Theater-Szene SZ 08.04.1987

Kein Aprilscherz: VKP wird am 1. April bestreikt – Einige Linien fallen aus

(31. 03. 2022)

Mitteilung der Verkehrsbetriebe Kreis Plön vom 30.03.2022:

 

Warnstreik bei der VKP

 

Hiermit möchten wir Sie darüber informieren, dass die VKP am kommenden Freitag, den 01.04.2022 durch die Gewerkschaft ver.di mit einem Warnstreik bestreikt wird.

 

Betroffen hiervon ist nur die Dienststelle in Plön, die von Dienstbeginn bis 10 Uhr bestreikt wird.

 

Dadurch fallen nachfolgende Linien/Fahrten aus:

 

320 Preetz - Trent - Plön, nur Fahrt 32055, 08:05 Uhr ab Trent

 

331 Stadtverkehr Plön, Oelmühle

 

332 Stadtverkehr Plön, Parnaß

 

352 Plön - Rathjensdorf - Plön

 

353 Plön - Bösdorf – Plön

 

360 Plön - Neumünster, alle Fahrten bis auf die Fahrt 36011 07:35 Uhr ab Plön bis Wankendorf

 

361 Bornhöved - Ascheberg - Plön

 

362 Stocksee - Dersau - Ascheberg - Plön

 

363 Nettelsee - Kalübbe - Plön alle Fahrten bis auf die Fahrt 36394 06:42 Uhr ab Wankendorf

 

364 Plön - Karpe - Ascheberg

 

Die in diesem Bereich eingesetzten Corona-Verstärker-Busse fahren.

 

Hintergrund sind die Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft ver.di und dem Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen e.V. zu dem auch von der VKP angewendeten Tarifvertrag, die auch in der dritten Verhandlungsrunde noch zu keinem Ergebnis geführt haben.

 

Das Unternehmen will auf www.vkp.de weiter aktuell berichten.

 

Geflügelpest: Kreis Segeberg hebt Aufstallungsgebot ab 29. März auf

(29. 03. 2022)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 28.03.2022:

 

Nach Risikobewertung des Kreises wird das Risiko für einen  Eintrag der Geflügelpest durch Wildvögel in Geflügelhaltungen im Kreis Segeberg  als mäßig beurteilt. Das Aufstallungsgebot für Geflügel wird daher für das  gesamte Gebiet des Kreises Segeberg zum Dienstag, 29. März, entfallen. Eine  entsprechende Allgemeinverfügung wurde am heutigen Montag erlassen.

 

Das Seuchengeschehen hat sich nach Einschätzung des Veterinäramtes deutlich  abgeschwächt. Zwar sei in der vergangenen Woche in Seedorf bei einem  Mäusebussard das Virus nachgewiesen worden, der letzte an Geflügelpest  erkrankte Wildvogel davor wurde aber bereits am 26. Januar in Schmalensee  gefunden. Es handelte sich dabei um eine Wildgans. Insgesamt hat es seit  November 2021 im Kreisgebiet 14 positive Geflügelpest-Befunde bei Wildvögeln  gegeben. Einen Ausbruch in einer Geflügelhaltung gab es im aktuellen  Seuchengeschehen im Kreis Segeberg bisher nicht.

 

Das Veterinäramt weist aber trotzdem darauf hin, dass die Gefahr der  Geflügelpest noch nicht gebannt ist. Virusnachweise bei Wildvögeln in  Deutschland seien unverändert da, vor allem Gänse und Greifvögel sind  betroffen. Der Frühjahrszug von nordischen Wasservögeln ist nicht  abgeschlossen, sodass nach Einschätzung des Amtes weiterhin eine  Ausbreitungsgefahr besteht. Dies zeigen auch die neuerlichen Ausbrüche in den  Kreisen Dithmarschen und Steinburg in dortigen Gänsehaltungen. „Die  Biosicherheitsmaßnahmen bei in Gefangenschaft gehaltenen Vögeln müssen  daher weiter konsequent eingehalten werden. Überall dort, wo  Kontaktmöglichkeiten zwischen Wildvögeln und in Gefangenschaft gehaltenen  Vögeln, insbesondere Wasservögeln, bestehen, können weiterhin Infektionen  eingetragen werden.“

 

Das Veterinäramt weist ausdrücklich darauf hin, dass die Allgemeinverfügung des  Landes Schleswig-Holstein vom 23.11.2021 (https://www.schleswig holstein.de/DE/Fachinhalte/G/gefluegelpest/Downloads/AV_Biosicherheit_PDF_2021.pdf?__blob=publicationFile&v=8) weiterhin uneingeschränkt gültig ist. Dies  gilt insbesondere für sämtliche Biosicherheitsmaßnahmen sowie die Aufnahme  von in Gefangenschaft gehaltenen Vögeln über Märkte, Börsen oder den mobilen Handel. Dies bleibt auch weiterhin verboten.

 

Im Kreis Segeberg sind nach Datenbanklage 1.633 Geflügelhaltungen mit circa 1.160.000 Stück Geflügel registriert. Die Datenbankinformationen beruhen auf  dem Meldeverhalten der Tierhalter*innen. Das Veterinäramt geht von einer  Dunkelziffer aus, was bedeutet, dass es vermutlich weitere Geflügelhaltungen  gibt, die der Behörde nicht bekannt sind. Das Veterinäramt weist in diesem  Zusammenhang noch einmal darauf hin, dass die Verpflichtung zur  Registrierung/Meldung des Geflügelbestands bei der zuständigen Behörde bereits  ab der Haltung eines Tieres gilt.

Foto zur Meldung: Geflügelpest: Kreis Segeberg hebt Aufstallungsgebot ab 29. März auf
Foto: Geflügelpest: Kreis Segeberg hebt Aufstallungsgebot ab 29. März auf

Trecker, Sammler, Erbsensuppe – ein richtiger echter Dorfputz

(27. 03. 2022)

Vom „Freedom-Day“, also einer Art „Ende der Corona-Pandemie“ scheinen wir noch deutlich entfernt, aber wegen derzeitiger Lockerungen der Schutzmaßnahmen kommt es nach und nach quasi zu kleinen „Freedom-Events“. Etwa einem Schmalenseer Dorfputz nach allen Regeln der Normalität – mit Trecker-Gespannen, Abfall sammelnden Gruppen und einem gemeinsamen Imbiss im Anschluss an die gute Tat.

 

Fast 50 große und kleine Schmalenseer konnte der Verschönerungs- und Vogelschießerverein (VVV) am Samstagvormittag auf dem Bolzplatz begrüßen, die sich zum Dorfputz eingefunden hatten. Und das nicht, um wie in den beiden Vorjahren zu zweit oder als Familie die Feldmark abzulaufen und den Müll anderer aufzuheben, sondern wieder so, „wie es immer war“: Locker eingeteilt in Grüppchen, die sich dieses Mal auf fünf Trecker-Gespanne verteilten, die für schnellen Transport zu Ausgangs- und Endpunkten der Sammeltouren sorgten und größere Abfälle hätten aufnähmen können.

 

Ein Wagen war – auch wie immer – insbesondere für die Kinder gedacht. Diese Crew kümmerte sich um die Tarbeker Straße bis zum Höllenhorst-Weg unter dem Grimmelsberg und stieß sogar auf zwei Überraschungspakete. Vier weitere Gruppen klapperten die übrigen Ausfallstraßen (mit Ausnahme der Bundesstraße, für die die Straßenmeisterei zuständig ist) und Feldwege ab. Auch am Seeufer im Bereich Wanderweg wurde gesammelt.

 

Viele gute Nachrichten

 

Und hier die guten Nachrichten in kurzer Zusammenfassung: Es herrschten bestes Dorfputz-Wetter und eine hervorragende Stimmung - „Endlich wieder“, konnte man in zahlreichen Augen ablesen. Und bei jenen die zum ersten Mal als Neubürger mitgemacht haben, dürfte ein besonderes, das „Schmalensee-Virus“ endgültig übergesprungen sein. Vielleicht ja auch durch die wieder einmal hervorragende Erbsensuppe aus der Küche vom Gasthof Voß, die es im Anschlusss gab, finanziert von der Gemeinde.

 

Und: Es wurde erfreulich wenig Müll gefunden, meist dort, wo viel Straßenverkehr herrscht (Ausfallstraßen) oder an offenbar beliebten Pausenpunkten größerer Fahrzeuge... Bekannt ist aber auch, dass manche Spaziergänger sich auch über das Jahr immer wieder nach Abfällen bücken und diese in der privaten Mülltonne entsorgen. Und größere „Entsorgungen“ werden, wenn sie bekannt werden, durch Gemeindearbeiter oder WZV abgefahren.

 

Gemeindearbeiter Mario Rehfeldt hatte zudem pünktlich zum Dorfputz die Denkmale des Dorfes schier gemacht und die eine oder andere Sitzbank auf Vordermann gebracht. Und auch einige „Bankpaten“, die sich vor Jahren gegenüber dem Verschönerungs- und Vogelschießerverein für eine solche Bank zuständig erklärt hatten, nutzten den Tag, um „ihre Bank“ wieder auf Hochglanz zu bringen. Inklusive der schönen Blumeninsel auf dem Ringreiterplatz.

 

Allen Helferinnen und Helfern, fleißigen Treckerfahrerinnen und -fahrern sagen Gemeinde und Verein ganz herzlich „Dankeschön!“. Als nächstes VVV-Event, dann mit dem Sportverein gemeinsam als Veranstalter am Start, wartet das Osterfeuer am Gründonnerstag, 14. April auf die Schmalenseer.

 

Fotos zum Bericht: Steffi Allonge, Nicole Specht-Cornehls, Karolin van het Loo, Christian Detlof

Foto zur Meldung: Trecker, Sammler, Erbsensuppe – ein richtiger echter Dorfputz
Foto: Circa 50 große und kleine Helfer beim Dorfputz 2022

Flüchtlingshilfe Segeberg: Übersetzerinnen und Übersetzer dringend gesucht

(23. 03. 2022)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 21.03.2022:

 

Ukraine-Krieg: Kreis sucht schnellstmöglich  Sprachmittler*innen für Urkainisch/Russisch

 

Der Kreis Segeberg sucht Sprachmittler*in für  Ukrainisch/Russisch, die dabei helfen, die Kommunikation mit Geflüchteten aus  der Ukraine zu erleichtern. Unterstützung wird unter anderem bei der Ankunft in  den Notunterkünften, bei Arztbesuchen, beim Ausfüllen behördlicher Anträge  sowie der Übersetzung allgemeiner Informationen benötigt.

 

Die Sprachmittler*innen schließen einen Vertrag mit dem Kreis und sind als  Honorarkräfte tätig. Sie erhalten eine Vergütung in Höhe von 10 Euro je  angefangener Viertelstunde, also 40 Euro pro Stunde Übersetzung. Die Fahrtzeit  kann separat abgerechnet werden. Während der Arbeitszeit sind die  Sprachmittler*innen über den Kreis versichert.

 

Interessierte werden gebeten, sich schnellstmöglich hier zu melden: 

Foto zur Meldung: Flüchtlingshilfe Segeberg: Übersetzerinnen und Übersetzer dringend gesucht
Foto: Flüchtlingshilfe Segeberg: Übersetzerinnen und Übersetzer dringend gesucht

Wieder fast normal: Dorfputz in Schmalensee am 26. März um 11 Uhr vom Bolzplatz aus

(20. 03. 2022)

Wer erinnert sich?: Ein Samstagvormittag im frühlingshaften Schmalensee, große und kleine Bürgerinnen und Bürger versammeln sich auf dem Bolzplatz am Feuerwehrgerätehaus. Manche tragen Arbeitshandschuhe, alle sind dem Wetter entsprechen gekleidet und mit festem Schuhzeug ausgestattet. Sie haben Eimer, Greifzangen oder Harken dabei – und alle haben gute Laune. Dann rollen ein paar Trecker mit Anhänger auf den Platz, nun ist Grüppchenbildung angesagt: Wer fährt wo mit? Welcher Trecker macht welche Tour durch die Feldmark – um diese von achtlos weggeschmissenem Müll zu befreien? Richtig: Das ist Dorfputz in Schmalensee.

 

Wieder arbeiten Gemeinde und Verschönerungs- und Vogelschießerverein (VVV) bei der Aufräumaktion Hand in Hand. Aber zugegeben: Die Hauptlast trägt der Verein, der das Event organisiert und auch Hilfsutensilien bereithält: Warnwesten, Müllsäcke, Handschuhe und Greifer. Davon kommt einiges vom Wege-Zweckverband, zu dessen Deponie in Damsdorf/Tensfeld ein Trecker-Gespann die gesammelten Werke bringt.

 

In den letzten zwei Jahren fand der Dorfputz unter den Bedingungen der Corona-Pandemie statt: Anonym und doch gemeinsam. Wie das ging? Der VVV stellte die Gerätschaften am Feuerwehrhaus bereit, hängte Pläne mit Müllsammeltouren aus, in die sich die vielen Freiwilligen eintragen konnten, damit keine Ecke ausgelassen wurde. Alle zogen individuell los – allein, im Duo oder als Familiengruppe. Ein Corona-konformer Dorfputz. Zur Stärkung konnte man Getränke und Naschereien mitnehmen oder nach der Rückkehr vom Stapel nehmen.

 

Das ist dieses Mal anders – jetzt kann wieder in Gruppen losgezogen werden (Masken bitte trotzdem mitbringen). Und nach einer erfolgreichen „Jagd“ muss es natürlich eine Stärkung geben: Der VVV sorgt dafür, dass es im und am Feuerwehrhaus im Anschluss einen Imbiss gibt. Es geht dazu ein recht hartnäckiges Erbsensuppen-Gerücht im Dorf um! Oder Pommes! Sehr wahrscheinlich beides!

 

Also: Groß und Klein sind eingeladen, sich am Samstag, 26. März, um 11 Uhr auf dem Bolzplatz der Putzkolonne Schmalensee anzuschließen. Viele Hände schaffen ein schnelles Ende und ehe der Frühling so richtig durchschlägt, sollen unsere Wegesränder frei von Müll sein – wenn auch nur vorübergehend, denn Dummköpfe, die dem Dorfputz erst seine Daseinsberechtigung verleihen, wird es wohl immer geben. Aber davon lässt sich unsere Dorfgemeinschaft nicht kleinkriegen!

 

Das Homepage-Team wünscht einen fröhlichen Dorfputz!

Foto zur Meldung: Wieder fast normal: Dorfputz in Schmalensee am 26. März um 11 Uhr vom Bolzplatz aus
Foto: Wieder fast normal: Dorfputz in Schmalensee am 26. März um 11 Uhr vom Bolzplatz aus

Gemeinsam für den Frieden – Ukraine-Hilfe aus Bornhöved und Umgebung

(20. 03. 2022)

Mitteilung der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Bornhöved vom 18.03.2022:

 

Friedens-Café & Spendenlauf

 

Gemeinde Bornhöved, Kirchengemeinde Bornhöved, Landfrauenverein Bornhöved u.U., KiTa Eris Arche, Vicelin-Kindergarten und Sventana Schule laden

 

am Sonntag, den 27. März 2022, von 14-17 Uhr

 

zu einem Friedens- & Spenden-Café in die Mensa der Sventana Schule (Jahnweg 6) ein.

 

Kaffee, Tee, Kuchen, Torten, frische Waffeln und kalte Getränke werden gegen Spenden angeboten.

 

Überraschungen am Nachmittag werden von der OGS vorbereitet, der Gospelchor „Colors of grace“ singt und Calle Petersen begleitet den Nachmittag am Klavier.

 

Um 14.30 Uhr fällt der Startschuss zum großen Spendenlauf für Kinder und Große.

 

Anmeldungen mit den Sponsorenerklärungen werden direkt am Start entgegengenommen.

 

Sie liegen im Martin-Luther-Haus und in Bornhöveder Geschäften, wie EDEKA Gothmann, einem Sponsor des Friedens-Cafés, aus.

 

Alle Erlöse und Spenden dieses Nachmittags kommen den aus der Ukraine geflüchteten Menschen zu Gute.

 

 

Foto zur Meldung: Gemeinsam für den Frieden – Ukraine-Hilfe aus Bornhöved und Umgebung
Foto: Ukraine-Hilfe in Bornhöved und Umgebung

Vor 145 Jahren: Ein Raubmord in Damsdorf hält die Region Bornhöved in Atem

(19. 03. 2022)

Verbrechen, möglichst spektakulär, und die Jagd der Ermittler erregen schon immer großes Interesse. Es ist kein Phänomen neuerer Zeit – erinnert sei an die Fernseh-Livebilder der Geiselnahme von Gladbeck oder die aktuelle Online-Begleitung des Prozesses gegen den Mörder von Dänischenhagen. Auch unsere Region zeigte sich entsetzt und hungrig nach Informationen zugleich nach einer Mordtat – die sich vor 145 Jahren in Damsdorf zugetragen hat.

 

Der Doppel-Raubmord am Müller-Ehepaar Kähler vom 19. März 1877 zog allein im Segeberger Kreis- und Wochenblatt eine rege Berichterstattung – bevorzugt ohne Weglassung von Klarnamen Beschuldigter.

 

Die schreckliche Kunde

 

Um 4 Uhr in der Frühe am 19. März 1877 klopft das Dienstmädchen Elise des Müllers Kähler in der Nachbarschaft die Altenteiler Rüder aus dem Schlaf. Ihr Arbeitgeber sei erschossen, die Frau verletzt, schildert das Mädchen. Als man die Mühle erreicht, findet man den verstörten Müllerburschen Bernhard und die blutüberströmte Müllerin – noch lebend. Die schildert, dass sie und ihr Mann von draußen durchs Fenster geschossen worden seien. Ihren Mann finden die Nachbarn tot auf seinem Bett. Der Sohn der Eheleute – noch ein Wiegenkind, wird schreiend zur Mutter gelegt.

 

Die erklärt in ihrem Blute, ihr Mann habe ein Geräusch vom Fenster gehört, habe sich aufgerichtet und sei erschossen worden. Sie selbst habe die Schlafkammer verlassen wollen und sei ebenfalls von einem Schuss getroffen worden. Wenig später ist der Ortsvorsteher Jürgens alarmiert und einer Witwe Jürgens, wohl dessen Mutter, schildert Frau Kähler noch, schon zwei Nächte zuvor ein verdächtiges Geräusch gehört zu haben. Da sei ihr Mann in Tarbek gewesen und sie habe das Mädchen geweckt. Jedes weitere Sprechen verbietet der aus Segeberg herbeigerufene Arzt Hennings; und um 14 Uhr am 20. März ist auch Frau Kähler ihrer Verletzung erlegen, das Kleinkind verwaist.

 

Die Ermittlungen am Tatort und darüber hinaus

 

Detailreich werden die Untersuchungen am Tatort, der Damsdorfer Mühle geschildert. Die Staatsanwaltschaft hat sofort damit begonnen. Zahlreiche Spuren werden gesichert, die auf den Einsatz von Werkzeugen an Fenstern und Türen schließen lassen. Fußspuren, die auf Bewegungen von zwei vermuteten Täter schließen lassen. Gegenstände werden unter anderem am Wege nach Tensfelderau gefunden, die mit dem Raubmord in Verbindung stehen. Etwa zwei Schubladen, in denen Geld gewesen sein muss, aber auch Reste eines Buttertopfes und Schwefellappens, die noch eine Rolle bei der Überführung der Mörder spielen werden.

 

Festzustellen ist: Die Kieler Staatsanwaltschaft will einen schnellen Erfolg, setzt auf Hinweise aus der Bevölkerung und ist dafür bereit, über die Zeitungen viele Details ihrer angestellten Beobachtungen zu veröffentlichen. Außerdem wird eine Belohnung von 300 Mark ausgelobt. Rasch gibt es Verdächtigungen. Eine durch den Müllerburschen Bernhard, der den früheren Mühlenknecht Friedrich Wilhelm Sommerfeld meint erkannt zu haben, als der in der Wohnung die Schubladen aufgebrochen und ihn unter Drohung in seine Kammer zurückgetrieben habe. Auch ein vielfach vorbestrafter Johann Ludwig Haase wird gesucht, weil er vor wenigen Tagen in Muggesfelde gesehen worden sein soll. Im Fall Sommerfeld rudert die Staatsanwaltschaft wenig später mittels Annonce zurück: Er hat in Mecklenburg sein Alibi nachweisen können.

 

Aber der Verdacht fällt auch auf einen Mann aus Bornhöved: Maurer Joachim Burmeister, einschlägig vorbestraft, bekannter Wilddieb, und von vielen wegen seiner Rohheit gefürchtet, wird unter die Lupe genommen. Es gelingt dem Altonaer Oberpolizeisergeanten Engel, der wohl ein vermeintliches Alibi Burmeisters in der Elbestadt untersucht, dessen Täterschaft aufzudecken. Bei einer Hausdurchsuchung finden sich Gegenstände, die das belegen – darunter Werkzeug, das zu Eindringversuchen in die Damsdorfer Mühle passt, oder ein Sack, dessen Stoff dem beim Buttertopf gefundenen Schwefellappen gleicht.

 

Am 11. April 1877 wird Joachim (oder Jochim) Burmeister verhaftet und es dauert nicht lange, bis er seinen Sohn Christian als Mittäter verrät, der sich am 15. April der Polizei in Kiel stellt. In der Berichterstattung nennt man Vater und Sohn nun eine „Mordbande“.

 

Das Motiv der Täter und die Tat

 

Natürlich geht es um Geld, als die Burmeisters ihre Tat aushecken. Ausschlaggebend ist die Geldnot des in Laboe wohnenden Sohnes, der Schulden hat und nach Amerika gehen will. Von einem Freund leiht er sich nicht nur Geld, sondern auch eine doppelläufige Flinte – angeblich um diese zu reinigen. Er begibt sich mit der Bahn von Kiel nach Wankendorf und von dort zum Vater in Bornhöved, um den nach Geld zu fragen. Doch der ist selbst in Not, es droht Pfändung. Also entsteht der Plan, die Kählers zu berauben. Die sind jung verheiratet, der Müller zum zweiten Mal, und die Mitgift der Frau muss noch in der Mühle sein.

 

Durch eine Öffnung im Fenster wollen die Burmeisters die Kählers im Schlaf betäuben. Dazu dient der aufgeschlagene Buttertopf, in dem ein mit Schwefel getränkter Lappen liegt, dessen Dämpfe in die Kammer gelangen sollen. Aber auch tausend Zündhölzer und Petroleum haben beide auf ihrem Fußmarsch nach Damsdorf dabei – wohl um das Haus in Brand zu setzen. Vater und Sohn unternehmen verschiedene Versuche, ihren Plan umzusetzen, doch Bewegungen im Haus verscheuchen sie zunächst. Beim finalen Versuch kommt es zum Schuss durch den alten Burmeister auf den Müller, nur wenig später auf die Frau. Der Sohn soll aufpassen, dass niemand das Haus verlässt, während der 57-jährige Vater auch den Raub verübt.

 

Nach Plünderung der Schubladen geht es zurück nach Bornhöved – Joachim Burmeister geht am nächsten Tag später als üblich und übermüdet zur Arbeit, Christian reist nach Hause. Da beginnen die Ermittler schon, ihre Fährte aufzunehmen...

 

Der Prozess und das Urteil

 

Zunächst beschuldigt Joachim Burmeister seinen Sohn, die Schüsse abgegeben zu haben. Dann nimmt er doch die Schuld auf sich. Er räumt ein, dass die Eheleute Kähler sogar miteinander geredet hätten, als er am Fenster stand und es unter seinen Füßen knackte. Der Müller habe gemeint „Dat ist de Murmann!“ – „Wat för´n Murmann?“, soll die Frau gefragt haben. „Burmeister!“ (Er hatte halt einen Ruf in der Gegend.) Da habe er geschossen.

 

Die Beute der Burmeisters waren nicht erhoffte Reichtümer: 19 Taler fanden sie. Drei nahm der Vater, 16 erhielt der Sohn, der zehn davon nutzte, um den Freund, dem er tags darauf die gereinigte Flinte zurück brachte, eine Anzahlung von 10 Talern auf seine Schulden zu geben.

 

Die Verhandlung vor dem Kieler Schwurgericht ging noch über den Raubmord hinaus: Bei einer Aktion kurz zuvor hatten Vater und Sohn beim Damsdorfer Lehrer Leptien einen Einbruchsdiebstahl verübt. Dafür wurden sie zu eineinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt. Für den „zwiefachen Raubmord“ an den Eheleuten Kähler aber folgte das Todesurteil.

 

Das weitere Schicksal der Täter

 

Am 6. April 1878 erhält die Bevölkerung der Umgebung Damsdorfs neue Kunde über das Schicksal der beiden Burmeisters: Im Segeberger Kreis- und Wochenblatt wird vermerkt, dass die Täter von der Todesstrafe zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe begnadigt worden sind. 

 

Die letzte Nachricht zum Fall findet sich im Segeberger Kreis- und Wochenblatt vom 19. April 1884: Joachim Burmeister, der in der Rendsburger Strafanstalt seine Strafe abgesessen hat, ist gestorben. Sein Sohn Christian aber gerät in Vergessenheit.

 

Wer profitierte von der Mordtat?

 

Ganz offensichtlich nicht die Täter, die selbst bei Nichtaufklärung des Falles nur eine geringe Beute gehabt hätten. Ganz sicher die Justiz, deren schnelle Aufklärung des Falles beeindruckt. Der Oberpolizeisergeant Engel übrigens auch: Er erhielt nicht nur die Auslagen erstattet, etwa für Reisen im Zuge der Ermittlungen, sondern ihm wurde auch die Belohnung von 300 Mark zugesprochen. Insgesamt erhielt er laut Zeitungsmeldung 700 Mark.

 

Ein M.B. Schilling fasst die damalige Berichterstattung in einer Broschüre zusammen, verfasste zudem in Reimform ein Lied über die Bluttat und verkaufte dies unter dem Titel „Authentischer Bericht über den gräßlichen Raubmord verübt an den Müller Kähler und dessen Frau in Damsdorf bei Segeberg in Holstein, nebst Entdeckung der Mörder“ - Nach richtigen Nachrichten beschrieben und mit einem passenden Liede versehen von M.B. Schilling“.

 

Die erste Strophe des Liedes:

„Schaurig tönt die Schreckenskunde

Nun durch alle Länder fort,

Viele Menschen in der Runde

Sprechen jetzt von Raub und Mord.

Ach, in Damsdorf sind erschossen

Eheleute, die genossen

Menschenachtung, Erdenglück, -

Himmel, welches Mißgeschick!“

 

Dies und mehr kann eingesehen werden im Heimatmuseum „De ole Rökerkaat“ in Bornhöved; Museumsleiter Norbert von der Stein vom Ortsverein Bornhöved und Umgebung im Schleswig-Holsteinischen Heimatbund (SHHB) hat alles verfügbare Material zusammengetragen und aufbereitet.

[Vor 145 Jahren - Der Raubmord von Damsdorf 19.03.2022]

Foto zur Meldung: Vor 145 Jahren: Ein Raubmord in Damsdorf hält die Region Bornhöved in Atem
Foto: Mühle Damsdorf, vermutlich 1926

Schmalensee hat 12 neue Bäume – dank Andreas Harms und einer Spende aus dem Sauerland

(18. 03. 2022)

Was lange währt.... Unlängst hatte Bezirksschornsteinfegermeister Andreas Harms angekündigt, mithilfe eines Geschäftspartners für die Neuanpflanzung von Bäumen in Schmalensee sorgen zu wollen, nun sind sie da.

 

Am 17. März konnte sich Andreas Harms, der in Rickling das Ofenhaus Harms betreibt, im Beisein von Bürgermeister Sönke Siebke davon überzeugen, dass die Gesamtsumme von 7.500 Euro zweckmäßig „eingesetzt“ worden ist. Dafür gesorgt hatte die Gärtnerei Hennings aus Belau-Vierhusen, die bekanntlich auch auf den Garten- und Landschaftsbau spezialisiert ist.

 

Die Experten pflanzten allein zehn Obstbäume auf der schon vor vielen Jahren vor dem Eingang zum Wald nach Belau angelegten Streuobstwiese. Die Erlaubnis dafür hatte Olaf Suhr als Eigentümer der Fläche gegeben. Andreas Harms zeigte sich – trotz Regenwetter („Das ist Wachstums-Wetter!“) beim Fototermin, schwer begeistert von dem kleinen Idyll unterm Waldrand. Je ein weiterer Baum wurde in der Straße Am Ringreiterplatz als Ersatz für einen dort abgebrochenen sowie im Bereich Ringreiterplatz/Redderkoppel gepflanzt.

 

Möglich geworden war die Baumspenden-Aktion durch eine Kooperation: Das Ricklinger Ofenhaus Harms hat den Ofenhersteller Drooff an seiner Seite, einen Familienbetrieb aus dem sauerländischen Brilon, einer der waldreichsten Regionen Deutschlands. „Unsere Partner setzen auf Nachhaltigkeit“, erklärt Andreas Harms die gemeinsame Finanzierung: „Aus jedem Ofenverkauf wird in neue Bäume investiert.“

 

Und das soll nicht nur auf Schmalensee beschränkt sein, wie Harms verrät: „Das soll weitergehen. Ziel ist, im ganzen Kehrbezirk neue Bäume in die Erde zu bringen und der Natur etwas zurück zu geben.“

Foto zur Meldung: Schmalensee hat 12 neue Bäume – dank Andreas Harms und einer Spende aus dem Sauerland
Foto: Bürgermeister Sönke Siebke (li.) dankte Andreas Harms für die Baumspende

Berufsberatung für Frauen am 22. März in Trappenkamp

(18. 03. 2022)

Mitteilung der Beratungsstelle Frau & Beruf vom 10.03.2022:

 

Offene Beratung für Frauen rund um den Beruf

 

Am Dienstag, den 22. März bietet die Beratungsstelle FRAU & BERUF Segeberg von 9 bis 12 Uhr in Trappenkamp eine offene Beratung für Frauen an. Die Beraterin Simone Mortensen ist vor Ort im Familienzentrum Pusteblume und gibt den Frauen hilfreiche und bewährte Tipps zu ihren beruflichen Fragen. Sie beantwortet zum Beispiel Fragen, wie eine Frau mit Migrationshintergrund Arbeit findet, ob eine Ausbildung sinnvoll oder sogar eine Ausbildung in Teilzeit interessant ist.

 

Jedes Gespräch orientiert sich dabei an der individuellen Situation der Ratsuchenden. Es werden die persönlichen Voraussetzungen, Fragen rund um den Bewerbungsprozess geklärt und mit der Frau realistische Ziele definiert. Diese Beratung unterstützt, sich neu zu orientieren, zu entscheiden und dann die nächsten Schritte in die neue oder andere berufliche Zukunft zu planen. Bei all diesen Überlegungen wird die familiäre Situation berücksichtigt.

 

Das Beratungsangebot von FRAU & BERUF ist kostenlos und behördenunabhängig. Die offene Beratungssprechstunde findet von 9 bis 12 Uhr im Familienzentrum Pusteblume in der Königsberger Str. 6 in 24610 Trappenkamp statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, also einfach vorbeikommen.

 

Die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Kreises Segeberg ist Träger der Beratungsstelle FRAU & BERUF. Das Projekt FRAU & BERUF Segeberg ist Teil des Landesprogramms Arbeit 2021 – 2027, das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Schleswig-Holstein finanziert wird.

Foto zur Meldung: Berufsberatung für Frauen am 22. März in Trappenkamp
Foto: Berufsberatung für Frauen am 22. März in Trappenkamp

Märchenzeit am 20. März im Erlebniswald Trappenkamp

(16. 03. 2022)

Mitteilung des Erlebniswaldes Trappenkamp vom 14.03.2022:

 

Märchen zur Frühlingszeit

 

Sonntag, 20.03.2022, um 14 Uhr, im ErlebnisWald Trappenkamp

 

Die Märchenerzählerin Sonja C. Truhn verzaubert Kinder und Erwachsene mit phantastischen Frühlingsmärchen. Sie führt die Menschen in eine zauberhafte Welt voller magischer Feen, Elfen und Zauberblumen.

 

Bei schönem Wetter erzählt sie bei einem lauschigen Spaziergang durch den Wald, bei schlechtem Wetter am Feuer in der Köhlerhütte.

 

Eine Anmeldung ist erforderlich unter Tel. 04328/170480 oder .

 

Kinder zahlen 7, Erwachsene 10 Euro. Ein 2G-Nachweis ist erforderlich (ausgenommen Kinder unter 14 Jahre).

 

Foto zur Meldung: Märchenzeit am 20. März im Erlebniswald Trappenkamp
Foto: Märchenzeit am 20. März im Erlebniswald Trappenkamp

Ukraine-Hilfe: Aktion in Schmalensee pausiert – Unterkünfte werden gesucht

(15. 03. 2022)

Die Not der Menschen in der von Putins Armee überfallenen Ukraine ist weiter groß, gleichzeitig wächst die Zahl der Ukrainerinnen und Ukrainer, darunter viele Kinder, die im Kreis Segeberg Zuflucht suchen. Auch sie brauchen Unterstützung und Hilfe in Form von Sach- und Geldspenden – und Unterkünften.

 

Vorerst keine Sammelstelle in Schmalensee

 

Die von Andrea Weinrich in Schmalensee initiierte Sachspenden-Sammelaktion pausiert derzeit: Die provisorische Sammelstelle auf dem Hof von Bürgermeister Sönke Siebke ist vorerst geschlossen. Die Spendenbereitschaft, berichten beide, war riesig. Andrea Weinrich konnte allerdings schon bald nichts mehr zur größeren Sammelstelle nach Plön bringen – die war überrannt worden. Die Landesunterkünfte in Boostedt und Bad Segeberg waren deshalb ebenso Ziel ihrer Touren wie die Aktion in Trappenkamp und eine eilig geöffnete Sammelstelle in Klein Gladebrügge.

 

„Zuletzt konnte auch Boostedt nichts annehmen“, berichtet Andrea Weinrich, dass auch dort sehr viele Sachspenden eingetroffen waren, die es zunächst zu „verbrauchen“ gilt. Derzeit, so sieht es aus, sortiert man sich (und die vielen Spenden) in den Sammelstellen. Oder die Transport gen Polen, wo sehr viele Geflüchtete zu versorgen sind, rollen erst einmal. Etwa der von der Trappenkamper Richard-Hallmann-Schule. „Sobald wir etwas über eine konkrete Nachfrage erfahren, können wir wieder am Start sein!“, kündigt Andrea Weinrich an.

 

Was kann man derzeit für Geflüchtete tun? Sachspenden werden weiter vom DRK angenommen, zum Beispiel in Bad Segeberg – auf der Internetseite www.drk-segeberg.de wird regelmäßig aktualisiert, was gerade benötigt wird. Kleiderspenden zum Beispiel gerade nicht, eher Hygieneartikel und Spielzeug. Geldspenden können von den Institutionen zielgerichtet zum Einsatz kommen.

 

Benötigt werden Unterkünfte für Geflüchtete

 

Immer mehr Unterkünfte versucht der Kreis Segeberg derzeit aus dem Boden zu stampfen, etwa in Bad Segeberg, Sülfeld-Borstel, Warder. Wie der Tagespresse zu entnehmen ist, sind diese Unterbringungen nicht dauerhaft geplant – der Kreis muss Geflüchtete auf die Kommunen weiter verteilen. In der Amtsverwaltung Bornhöved ist man deshalb bemüht, Häuser, Wohnungen und Mitwohngelegenheiten zu erfassen. Unter den Telefonnummern 04323/9077-20 (Frau Fronk), -34 (Frau La Monica), -21 (Frau Schlichting) und -30 (Frau Kegel-Maier) kann verfügbarer Wohnraum gemeldet werden.

 

Bis zum Freitag, so eine E-Mail an die Bürgermeister des Amtes, hat es bereits erste Meldungen gegeben.

 

Foto zur Meldung: Ukraine-Hilfe: Aktion in Schmalensee pausiert – Unterkünfte werden gesucht
Foto: Ukraine-Hilfe: Aktion in Schmalensee pausiert – Unterkünfte werden gesucht

März-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2

(15. 03. 2022)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen liefern uns oft Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten zugleich Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Für die treue Leserschaft gibt es auch im Monat März die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr ein hoffentlich interessantes Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der zweite Teil.

 

Reichsberufswettkampf 1937 in Bornhöved: Der vierte Reichsberufswettkampf der Gruppe „Nährstand“ findet am 15. März 1937, vor 85 Jahren statt. Bornhöved ist Wettkampfort für die jungen Landwirte der Region und die Mädchen. Für Gärtner findet der Wettkampf in Kaltenkirchen, für Melker in der Ricklinger Arbeiterkolonie statt. Bezirksbauernführer Heinrich Harder aus Schmalensee leitet die Prüfungskommission, die durch die Ortsbauernführer, den Bezirksjugendwart, die Bezirksbäuerin, die Ortsbäuerinnen und die Bezirksjugendwartin besetzt wird. Schon im Januar hat Karl Suhr (Hornshof), Jugendwart der Bezirksbauernschaft, in Zusammenarbeit mit der Hitlerjugend Anmeldungen entgegen genommen. 36 weibliche und 23 männliche Teilnehmer kommen aus Bornhöved, Gönnebek, Schmalensee, Tarbek, Tensfeld, Damsdorf und Stocksee.

 

NS-Frauenorganisation in Schmalensee: Bereits vor der sogenannten „Machtergreifung“ durch die Nationalsozialisten durch die Ernennung Adolf Hitlera am 30. Januar 1933 zum Reichskanzler hatte der Nationalsozialismus im Raum Bornhöved Fuß gefasst. So berichtet das Segeberger Kreis- und Tageblatt am 18. März 1932, vor 90 Jahren, dass im Gasthof Voß eine gut besuchte Veranstaltung der NSDAP mit dem Redner Pötter aus Kükels stattgefunden habe. Im Anschluss daran sei eine NS-Frauenschaft gegründet worden, der 14 Mädchen beigetreten seien.

 

Ein weiter Weg für Schmalensees Pferde: In früheren Zeiten wurden in Preußen nicht nur die wehrfähigen Männer regelmäßig gemustert – auf ihre Anwesenheit und Tauglichkeit überprüft; auch die Pferde waren dem Militär vorzuführen, um im Kriegsfalle auf hinreichend Tiere für Kavallerie, Artillerie und Train (Nachschub) zurückgreifen zu können. Am 20. März 1872, vor 150 Jahren, müssen um 11 Uhr vor Wickels Hotel in der Kreisstadt Segeberg unter anderem 28 Pferde aus Schmalensee, 27 aus Gönnebek und 21 aus Bornhöved im Rahmen der Pferdemusterung vorgeführt werden. Die Tiere waren im Januar in Bornhöved im Zuge eine Pferdevormusterung ausgewählt worden.

 

Humoriges in harten Kriegszeiten: Schmalensees Berichterstatter zum Segeberger Kreis- und Tageblatt liefert für die Ausgabe 20. März 1917, vor 105 Jahren, eine wirkliche Anekdote: „Ein Knecht von hier wurde kürzlich auf der Straße von Schmalensee nach Bornhöved überfallen und gehörig verprügelt. Jetzt hat die Untersuchung erbracht, dass zwei als Männer verkleidete Küchenfrauen die Täter gewesen sind. Die schlagfertigen Schönen haben natürlich die Lacher auf ihrer Seite, und man hat Grund anzunehmen, dass auch die Behörde gute Miene zum bösen Spiel machen wird. Man sieht, dass die Damen ihren Mann stehen können, wenn die allgemeine Wehrpflicht schließlich doch auf die Weiblichkeit ausgedehnt werden sollte.“

 

In Abwesenheit gewählt: Im März 1917, vor 105 Jahren, wird der 1877 geborene Schmalenseer Hufner Ludwig Saggau nach 1905 und 1911 erneut zum stellvertretenden Gemeindevorsteher gewählt. Davon berichtet das Segeberger Kreis- und Tageblatt am 20. März. Die Bestätigung der Wahl durch Segebergs Landrat erfolgt am 6. April 1917. Persönlich kann Ludwig Saggau die Wahl aber nicht annehmen: Er befindet sich „im Felde“, wie es bei Teilnehmern am Ersten Weltkrieg heißt.

 

Feuerwehren „weitgehend vollmotorisiert“: Gemäß Bericht der Segeberger Zeitung vom 27. März 1962, vor 60 Jahren, kann Kreiswehrführer Wilhelm Kröger die weitgehende Vollmotorisierung der 113 Wehren des Kreises feststellen. Nun will man daran gehen, die Wehren im Kreis Segeberg mit Funkgeräten auszustatten.

 

Schelte für die EDV: Am 26. März 1977, vor 45 Jahren, berichtet die Segeberger Zeitung von einer Sitzung der Schmalenseer Gemeindevertretung. In dieser bemängeln die Gemeindevertreter, dass der zu beschließende Haushaltsplan nur den Mitgliedern des Finanzausschusses vorliege und das erst seit zwei Tagen. Der leitende Verwaltungsbeamte Ernst Timm begründet dies mit der Umstellung in der Amtsverwaltung auf die elektronische Datenverarbeitung. Eine Maschine sei eben nicht so schnell wie früher die Mitarbeiter im Amt, lautet Timms Antwort.

 

Schwarzbunte setzen auf Sieg: Unter dem Vorsitz von Heinrich Harder aus Schmalensee bestreitet der Kreisverein Schwarzbunte Schleswig-Holsteiner im Bad Segeberger Hotel Germania am 28. März 1942, vor 80 Jahren, seine 72. Hauptversammlung. Der Vorsitzende Harder erklärt nach dem Totengedenken, das auch drei im Krieg gefallene Mitglieder umfasst, dass man deren Andenken „am besten durch mutiges Durchhalten auf viehzüchterischem Gebiet bis zum endgültigen Sieg“ ehren solle. Kreisgeschäftsführer Heinrich Göttsch, früherer Lehrer in Schmalensee, berichtet, dass der Krieg auch im vergangen Jahr „die Aufwärtsentwicklung des Kreisvereins nicht aufhalten“ konnte, was sich u.a. im Zuwachs um 44 auf nun 560 Mitglieder zeige.

 

Aufnahme von Stadtkindern in Schmalensee: Noch einmal Erster Weltkrieg. Je länger dieser andauert, desto schlechter geht es den Menschen vor allem in den Ballungszentren. Am 29. März 1917, vor 105 Jahren, berichtet das Segeberger Kreis- und Tageblatt, dass in Schmalensee 14 Familien ihre Bereitschaft erklärt haben, 16 Kinder aufzunehmen, die der städtischen und Industriebevölkerung zuzurechnen sind.

 

Ungepflegte Wege? Das wird teuer: Im Rahmen der umfangreichen Frühjahrswegeschau durch Personal der Kirchspielvogtei Segeberg wird am 30. März 1882, vor 140 Jahren, der Abschnitt Groß Rönnau – Hamdorf – Daldorfer Scheide – Bornhöved – Tarbek – Schmalensee in Augenschein genommen. Die Gemeinden sind dazu angehalten, bis zum Schauungstag ihre Wegabschnitte in einen ordentlichen Zustand zu versetzen, wollen sie keine Strafe zahlen. An der Inspektion hat jeder betreffende Gemeindevorsteher in seinem Bereich zu Pferde teilzunehmen.

 

Viele Völker in und um Bornhöved: Wie das Segeberger Kreis- und Wochenblatt am 30. März 1897, vor 125 Jahren mitteilt, wächst der Bienenzuchtverein Bornhöved und Umgebung stetig weiter an. Die Mitgliederzahl liegt nun bei 46, die der Völker bei 848. Vom in Hannover ansässigen Hauptverein der Bienenzüchter erhält der Bornhöveder Lokalverein 20 Mark für Imkereizwecke. 

 

Alte Kommode auf Schmalenseer Bühne: Die Freiwillige Feuerwehr Schmalensee feiert am 30. März 1997, vor 25 Jahren, ihren Osterball. Eingangs zeigt die Laientheatergruppe bei ihrem 20-jährigen Bühnenjubiläum das Stück „De ole Kommod“. Unter der Regie von Dirk Griese spielen Kirsten Stock, Iris Saggau, Martina Morscheck-Radloff, Uwe Nagel, Rolf Kasch, Michael Hübner und Sönke Siebke. Der Berichterstatter der Segeberger Zeitung schildert reichlich Szenapplaus und unterstreicht: „Die schauspielerischen Leistungen der Laien konnten sich wahrlich sehen lassen.“ Wehrführer Jürgen Stegelmann erfreut sich an einem vollen Saal, in dem die „Kolibris“ nach dem Kulturteil und der Tombola zum Tanz aufspielen.

Foto zur Meldung: März-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2
Foto: Theatergruppe zum Osterball der Feuerwehr SZ 01.04.1997

Demokratieprojekt: Kreisjugendring veranstaltet „Stadt der Kinder“ in Präsenz

(14. 03. 2022)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 11.03.2022:

 

„Stadt der Kinder“ wird nach zwei Jahren  Corona-Digitalprojekt wieder in Präsenz  geplant – Anmeldungen noch möglich

 

Was macht eigentlich ein*e Maurer*in? Wie wird ein*e Bürgermeister*in gewählt? Und wie viel kosten Wohnung, Essen und  Krankenversicherung? In Kooperation mit dem Kreisjugendring (KJR) soll im Mai  nach zwei Jahren Pandemie-Pause wieder das Demokratieprojekt „Stadt der Kinder“ als Präsenzveranstaltung auf dem JugendZeltplatz Wittenborn stattfinden. Mitmachen können 120 Kinder und Jugendliche zwischen zehn und  14 Jahren, die im Kreis Segeberg wohnen. Anmeldeschluss ist am Donnerstag, 31. März.

 

Mit dem Projekt wird für fünf Tage, vom 25. bis 29. Mai, eine Modellstadt geschaffen, die von jungen Leuten bewohnt und selbstverwaltet wird. Die Kinder und Jugendlichen haben in ihrer Stadt die Möglichkeit, viele Dinge auf  spielerische Art und Weise kennenzulernen – von der Berufswahl und der Berufstätigkeit über das gesellschaftliche Zusammenleben mit Menschen anderer  sozialer Gruppen und Kulturkreise bis hin zum Engagement in kommunalen  Selbstverwaltungen. Während des Projektzeitraums leben sie gemeinsam in ihrer (Zelt-)Stadt, gehen verschiedenen Berufen nach, verdienen eigenes Geld, geben  es in Einrichtungen ihrer Stadt wieder aus, zahlen Steuern, wählen eine Regierung und nutzen kulturelle und soziale Angebote.

 

Die Modellstadt richtet sich an Kinder und Jugendliche aller sozialen und  kulturellen Gruppen. Auch Kinder mit Migrationshintergrund und körperlichen  Einschränkungen können mitmachen. Da die Teilnehmer*innen im alltäglichen  Leben oft nur wenige Berührungspunkte miteinander haben, treffen sie in ihrer  Stadt auf eine heterogene Gemeinschaft, verbringen gemeinsam ihre Freizeit und  arbeiten zusammen. Dabei lernen sie die Lebensweise und die Anschauungen  ihrer Mitbürger*innen kennen und respektieren.

 

Gesucht werden noch Teamer*innen und Zeltbetreuer*innen ab 18 Jahren sowie  Arbeitgeber* innen, Handwerker*innen und Firmen, die ihren Arbeitsbereich  vorstellen und das Projekt unterstützen möchten. Die Arbeitszeiten der Kinder sind vom 26. bis 28. Mai täglich von 13 bis 16 Uhr. Gern gesehen sind zudem Produkte, die auf dem stadtinternen Markt verkauft werden können.

 

Informieren und anmelden können sich die Kinder, Helfer* innen, Zeltbetreuer*innen und Arbeitgeber*innen über die Homepage  www.stadtderkindersegeberg.de.

 

Nachfragen sind möglich bei der KJR-Projektleitung unter der Handynummer 01520-98 78 734 oder per Mail an .

Foto zur Meldung: Demokratieprojekt: Kreisjugendring veranstaltet „Stadt der Kinder“ in Präsenz
Foto: Demokratieprojekt: Kreisjugendring veranstaltet „Stadt der Kinder“ in Präsenz

Start in die Gartensaison – Tipps vom WZV

(13. 03. 2022)

Mitteilung des Wege-Zweckverbandes vom 08.03.2022:

 

Endlich ist es soweit. Die Tage werden länger, die Sonne wärmt bereits ein wenig und Krokusse und Narzissen bringen etwas Farbe in das Graubraun des sich verabschiedenden Winters.

Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer zieht es jetzt hinaus, endlich kann man sich an die Arbeit machen, und es ist viel zu tun, damit im Frühling alles schön und gepflegt aussieht.

 

Der WZV hat Tipps und Informationen für alle Gartenfreunde:

Für Gartenabfälle (und Küchenabfälle) steht die braune Biotonne in verschiedenen Größen sowie eine zusätzliche Saisonbiotonne für die Monate April bis Oktober zur Verfügung. Bei der Befüllung sollte darauf geachtet werden, dass nicht zu viel Feuchtigkeit in die Tonne gelangt. Rasenschnitt zum Beispiel sollte stets getrocknet eingefüllt werden. Eine gemischte Befüllung mit holzigen Materialen oder Lagen von Zeitungspapier, Eierpappen oder Löschkalk sorgt für ein gutes Klima in der Tonne und beugt Geruchsbildung und Schädlingsbefall vor. Es ist außerdem ratsam, die Biotonne an einem schattigen Platz aufzustellen.

 

Wenn Hecken oder Sträucher beschnitten werden, stellt sich oft die Frage, wohin mit den Ästen, die nicht in die Biotonne passen. Der WZV bietet zweimal jährlich die kostenfreie Abfuhr von 3 Kubikmeter oder einmal jährlich 6 Kubikmeter an. Termine können online unter wzv.de oder im Servicecenter unter 04551 909-0 vereinbart werden. Flexibler ist die Selbstanlieferung der Freimenge auf einem der Recyclinghöfe. Einfach telefonisch im Servicecenter anmelden und ohne Wartezeit ihrer Wahl abgeben.

 

Auch für die Neugestaltung von Beeten und Wegen der grünen Oase lohnt der Besuch auf einem der Recyclinghöfe. Dort werden Gartenbauprodukte wie Kompost, Rindenmulch und Hackschnitzel lose sowie Blumenerde in Säcken verkauft. Neu im Angebot und nur auf dem Recyclinghof in Tensfeld: Mischkies und gewaschener Spielsand.  (Informationen über das jeweilige Angebot unter wzv.de oder telefonisch unter 04551 909 0)

 

Um allen Kundinnen und Kunden einen Besuch zu ermöglichen, haben die Recyclinghöfe des WZV jetzt auf Sommeröffnungszeiten umgestellt und damit am Donnerstag wieder bis 18 Uhr geöffnet.

Foto zur Meldung: Start in die Gartensaison – Tipps vom WZV
Foto: Start in die Gartensaison – Tipps vom WZV

Umzug von Teilen der Kreisverwaltung – Fachdienste nur eingeschränkt erreichbar

(13. 03. 2022)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 10.03.2022:

 

Neubau: Fachdienste während Umzug in Rosenstraße nur sehr eingeschränkt  erreichbar

 

Während des Umzugs vom Levo-Park in den Verwaltungsneubau in der Rosenstraße 28a in Bad Segeberg sind die Mitarbeiter*innen der betroffenen Fachdienste nur sehr eingeschränkt erreichbar. Auf Akten kann in dieser Zeit nicht zugegriffen werden, weil die Archive mit umziehen.

 

Diese Fachdienste sind betroffen:

 

Fachbereich IV „Umwelt, Planen, Bauen“

 

32.30 Wasser, Boden, Abfall

61.00 Kreisplanung, Regionalmanagement, Klimaschutz

63.00 Bau- und Umweltverwaltung

63.40 Bauaufsicht, Brandschutz, Denkmalschutz/Geschäftsstelle  Gutachterausschuss

66.00 Kreisstraßen, Radwege, Brücken

67.00 Naturschutz und Landschaftspflege

 

Die Erreichbarkeit ist seit Freitag, 11. März, bis einschließlich Montag, 21.März, stark eingeschränkt.

 

Fachbereich II „Ordnungswesen, Straßenverkehr, Verbraucherschutz“

 

39.00 Leitender Kreisveterinär

39.10 Lebensmittel und Bedarfsgegenstände

39.20 Tiergesundheit und -haltung

 

Die Erreichbarkeit ist von Mittwoch, 16. März, bis einschließlich Dienstag, 22.März, stark eingeschränkt.

 

Wichtiger Hinweis für Jäger*innen:

Trichinenproben und Schweißproben von Schwarzwild können in der Zeit vom 16. bis 25. März ausschließlich im Fleischhygieneamt in Bad Bramstedt, Tegelbarg  19-21, abgegeben werden. Ab dem 28. März ist eine Abgabe dann auch in der  Rosenstraße 28a in Bad Segeberg möglich.

 

Weiterer wichtiger Hinweis:

Die Sonderrufnummern, die bisher für den Levo-Park galten (04551 8905-xxx),  sind ab sofort nicht mehr gültig.

 

Die Kreisverwaltung im Internet: www.segeberg.de

 

Foto zur Meldung: Umzug von Teilen der Kreisverwaltung – Fachdienste nur eingeschränkt erreichbar
Foto: Umzug von Teilen der Kreisverwaltung – Fachdienste nur eingeschränkt erreichbar

Ukraine-Geflüchtete: Kreis und Amt suchen Wohnraum – Apelle von Landrat und Bürgermeister

(12. 03. 2022)

Die Lage in der Ukraine, die von Putins Truppen überfallen worden ist, spitzt sich weiter zu. Immer mehr Menschen verlassen das Land und treffen vermehrt auch in Deutschland ein. Das Innenministerium des Landes hat am 11. März informiert, dass die Unterbringungs- und Betreuungskapazitäten des Landes deutlich ausgebaut werden müssen – und hat die Kommunen gebeten, das auch zu tun.

 

Dies geschieht im Rahmen von Notunterkünften bereits. So wird in Neumünster eine Sporthalle vom Katastrophenschutz vorbereitet, im Kreis Segeberg das stillgelegte Klinikum in Sülfeld-Borstel. Aber das allein wird nicht reichen.

 

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 11.03.2022:

 

Aufruf an alle Segeberger*innen: Wohnraum  für geflüchtete Ukrainer*innen melden!

 

Die Situation in der Ukraine spitzt sich täglich weiter zu. Sehr viele Menschen sind auf der Flucht vor dem Krieg. Der Kreis Segeberg rechnet mit einer hohen Zahl Geflüchteter. Wie viele es in den kommenden Tagen,  Wochen und Monaten werden, ist aktuell nur Spekulation. Ausgehend von einer  ersten Schätzung des Landes würden dem Kreis Segeberg rund 1.350 Menschen  zugewiesen werden. Nach der Erstunterbringung in einer Landesunterkunft  verteilt der Kreis die Ukrainer*innen dann weiter an die Kommunen. „Die  Herausforderung für die Städte, Ämter und Gemeinden besteht nun darin, in sehr  kurzer Zeit sehr viel Wohnraum zur Verfügung stellen zu müssen“, sagt Landrat  Jan Peter Schröder.

 

Kreis und Kommunen arbeiten bereits mit Hochdruck daran, Unterkünfte zu  organisieren. „Hierbei sind wir aber ganz wesentlich auch auf die Unterstützung  der Segeberger Bürger*innen angewiesen“, so der Landrat. „Wir bitten Sie daher  eindringlich, sich zu überlegen, ob Sie geflüchtete Menschen bei sich aufnehmen möchten oder eine Immobilie zur Verfügung stellen können. Bitte wenden Sie  sich in beiden Fällen mit Ihren Hilfsangeboten per E-Mail an Ihre zuständige  Gemeinde- oder Amtsverwaltung (Bürgerbüro). Die Kontaktdaten finden Sie auf  den Webseiten der Kommunen.“

 

„Die Jüngeren von uns kennen Krieg zum Glück nur noch aus den  Geschichtsbüchern, aber mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine ist er uns  nun so nahe wie seit fast 80 Jahren nicht mehr. Bereits jetzt spüre ich eine große Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung und dafür bin ich sehr dankbar“, sagt  Schröder, denn nur als Gemeinschaftsleistung sei es jetzt möglich, den Menschen  aus der Ukraine schnell eine sichere Zuflucht bieten können.

 

Bereits seit dem 9. März bittet das Amt Bornhöved auf seiner Homepage:

 

Menschen auf der Flucht – Bitte helfen Sie uns bei der Suche nach Unterkünften

 

Liebe MitbürgerInnen,

 

fassungslos verfolgen wir die Berichterstattung zum Kriegsgeschehen – unser aller Mithilfe ist jetzt gefragt, um Sicherheit für flüchtende Hilfesuchende zu schaffen.

 

Wir suchen im Amtsbereich Bornhöved Unterkünfte für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine

 

  • Gerne ein Haus, eine Wohnung oder eine Mitwohngelegenheit
  • Gerne kurz-, mittel- oder längerfristig

 

Bitte rufen Sie uns an:

 

Frau Fronk (9077-20), Frau La Monica (9077-34), Frau Schlichting (9077-21), Frau Kegel-Maier (9077-30).

 

Wir möchten gemeinsam mit Ihnen Lösungen für die Unterbringung der Kriegsflüchtlinge finden.

 

Schmalensees Bürgermeister Sönke Siebke:

 

Bitte unterstützen Sie die Maßnahmen im Kreis Segeberg!

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

für Ihr und Euer bisheriges Engagement in der Hilfe für die aus der Ukraine geflüchteten Menschen bin ich sehr dankbar – das sage ich auch im Namen von Andrea Weinrich, die hier vor Ort eine Sachspenden-Sammelaktion initiiert und schon zahlreiche Fahrten zu Sammelstellen u.a. in Plön, Boostedt und Bad Segeberg unternommen hat.

 

Viele weitere Aktionen in unseren nahen Umgebung beweisen die große Anteilnahme aller Generationen am Leid der ukrainischen Bevölkerung – Friedensandachten der Kirchengemeinden, die Lichterkettenaktion in Trappenkamp, die mich sehr beeindruckt hat, sowie die vielfältige Beschäftigung unserer Schülerinnen und Schüler und ihrer Lehrkräfte an unserer Sventana-Schule Bornhöved und der Richard-Hallmann-Schule in Trappenkamp.

 

Nun sind wir als Kommunen in der nächsten Stufe angelangt, der notwendigen Unterbringung Geflüchteter. Schmalensee selbst verfügt über keinen gemeindeeigenen Wohnraum, deshalb kann ich nur an alle appellieren, den Aufrufen von Kreis und Amt ihre volle Aufmerksamkeit zu widmen und jeder für sich zu prüfen, ob eine Hilfe möglich ist.

 

 

Foto zur Meldung: Ukraine-Geflüchtete: Kreis und Amt suchen Wohnraum – Apelle von Landrat und Bürgermeister
Foto: Ukraine-Geflüchtete: Kreis und Amt suchen Wohnraum – Apelle von Landrat und Bürgermeister

Ukraine-Hilfe Schmalensee: Ein Dankeschön und ein paar Bitten

(06. 03. 2022)

Zu groß kann Hilfsbereitschaft angesichts des Angriffs Putins auf die Ukraine kaum sein. Die kleine Sammelstelle in Schmalensee auf dem Hof von Bürgermeister Sönke Siebke, initiiert von Andrea Weinrich, wird aber fast schon überrannt.

 

Und auch die Sammelstelle Plön, von wo die Sachspenden, die Andrea Weinrich bisher aus Orten wie Bornhöved, Gönnebek, Tensfeld, Seedorf-Berlin und Bad Oldesloe erreicht haben, weiter auf den Weg zur ukrainischen Grenze gehen, musste sogar zeitweise schließen, weil das Lager voll war.

 

Mittlerweile lautet die Ansage von dort, bitte von Kleiderspenden vorerst abzusehen. Teile davon wurden auch schon an das die Landesunterkunft in Boostedt betreuende DRK übergeben, die sich auf die Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge vorbereitet.

 

Andrea Weinrich, die sich, unterstützt von ihrer Familie, um den Weitertransport der Sachspenden kümmert, erklärt, was für die von Plön abgehenden Transporte besonders gebraucht wird: Hygieneartikel, haltbare Lebensmittel (Konserven, gern auch Fischkonserven), Babynahrung, Baby-Milchpulver, Batterien, Powerbanks, Taschenlampen, eventuell Verbandsmaterial.

 

Und sie äußert erneut die große Bitte, keine prall gefüllten Plastiksäcke in die Garage auf dem Hof Siebke zu stellen – diese müssen durch sie aufwendig ausgeräumt und der Inhalt in Kartons sortiert werden. Bitte Waren in Kartons abgeben.

 

Aber, und auch das ist Andrea Weinrich ganz wichtig: „Ein ganz großes Dankeschön an alle, die die Aktion unterstützt haben und unterstützen. Das mitzuerleben, ist ein ganz tolles Gefühl.“

Foto zur Meldung: Ukraine-Hilfe Schmalensee: Ein Dankeschön und ein paar Bitten
Foto: Ukraine-Hilfe Schmalensee: Ein Dankeschön und ein paar Bitten

Sachspenden für Ukraine – Sammelstelle voll – Pause erbeten

(05. 03. 2022)

Die Hilfsbereitschaft für die Menschen in der Ukraine, die sehr unter dem Angriff der Putin-Truppen leiden, ist ungebrochen groß. Kaum hatten Andrea Weinrich und Bürgermeister Sönke Siebke die Schmalenseer um Sachspenden gebeten, setzte eine wahre Abgabeflut ein. Die muss heute aber unterbrochen werden, wie Andrea Weinrich berichtet.

 

„Die Sammelstelle in Plön, zu der ich schon eine große Ladung Sachspenden gefahren habe, musste gestern vorübergehend schließen, die Lagerkapazitäten waren völlig erschöpft“, beschreibt Andrea Weinrich. Sie wird am heutigen Sonnabend aus der Schmalenseer Sammelstelle, die in einer Garage bei Sönke Siebke (Dorfstraße 61) eingerichtet ist, einen weiteren Transport starten.

 

Bitte vorerst keine Kleidung abgeben

 

Groß war und ist allerorten die Flut an Kleidung – die aber zum Teil von den Freiwilligen sortiert werden muss. Hier hat die Sammelstelle Plön gebeten, vorerst einen Stopp einzulegen, weil es in Summe erst einmal genug gibt.

 

Das hat zuletzt auch das Deutsche Rote Kreuz zum Ausdruck gebracht und die Deutschen gebeten, Geld zu spenden, damit die Hilfsorganisationen gezielt und dem Bedarf vor Ort entsprechend Hilfe leisten können.

 

Das DRK bittet unter dieser Kontonummer um Spenden für die betroffene Bevölkerung in der Ukraine: IBAN – DE63 3702 0500 0005 0233 07; BIC – BFSWDE33XXX; Stichwort – Nothilfe Ukraine.

 

Bitte keine Plastiksäcke!

 

Noch einmal zum Sortieren der Sachspenden: Das muss vor Ort in Schmalenseer derzeit Andrea Weinrich selbst tun. Sie bittet dringend darum, Sachspenden nicht in Plastiksäcken abzugeben, sondern Kartons zu verwenden. Das sei praktischer und es ergäben sich so automatisch mehr Sortiermöglichkeiten. (Abgesehen von der Umweltfreundlichkeit).

 

Was derzeit gebraucht wird

 

Die Sammelstelle Plön hat ihren „Zulieferern“ wie der Schmalenseer Initiative zu verstehen gegeben, dass nun vorerst Waren abtransportiert werden müssen, um die eigenen Lagerkapazitäten wieder freizumachen. Kleidung (s.o.) aber auch Lebensmittel seien bereits in großer Menge verfügbar, auch Hygieneartikel.

 

Was für die Menschen und auch den Zivilschutz in der Ukraine wichtig ist, sind unter anderem Batterien, Taschenlampen oder auch Powerbanks.

 

Wie geht es in Schmalensee weiter?

 

Es wird weiter auf diesem Wege berichtet werden. Andrea Weinrich, die heute Nachmittag eine weitere Lieferung nach Plön bringen wird, steht zudem unter Tel. 01523 388 16 46 für Auskünfte zur Verfügung. Sollte man in der Schmalenseer Sammelstelle auf Dingen „sitzen bleiben“, weil sie nicht mehr in Plön abgegeben werden können, wird man die abgegebenen Sachspenden einem anderen Transport beisteuern.

Foto zur Meldung: Sachspenden für Ukraine – Sammelstelle voll – Pause erbeten
Foto: Sachspenden für Ukraine – Sammelstelle voll – Pause erbeten

Hilfe für die Ukraine: Sammelaktion in Schmalensee

(03. 03. 2022)

Der Krieg des russischen Präsidenten Putin auf die Ukraine wühlt auch die Menschen in Schleswig-Holstein auf. Die Hilfsbereitschaft ist groß, ebenso die Anteilnahme. Zahlreiche Sammlungen wurden und werden angeschoben, um den Menschen in der Ukraine und jenen, die vor den Kämpfen fliehen und schon geflohen sind, zu helfen. Auch in Schmalensee hat sich jetzt eine Initiative gebildet.

 

Andrea Weinrich und Bürgermeister Sönke Siebke wollen Schmalenseerinnen und Schmalenseern, aber natürlich auch Menschen aus der nahen Umgebung ermöglichen, Sachspenden abzugeben. Diese sollen dann zu der Plöner Sammelstelle für Hilfsgüter, Bahnhofstraße 9, gebracht werden, die am 3. März auch in der Ostholstein-Ausgabe der Kieler Nachrichten vorgestellt worden ist.

 

In Schmalensee werden Sachspenden bei Bürgermeister Sönke Siebke, Dorfstraße 61 gesammelt – ab sofort und noch bis Dienstag, 8. März (eine eventuelle Verlängerung der Aktion wird bekannt gegeben). Aber auch Andrea Weinrich (Am Ringreiterplatz 38, Telefon 01523 388 16 46), die diese Aktion angeschoben hat, nimmt Sachspenden entgegen, ist auch bereit, diese bei Spenderinnen und Spendern abzuholen, um diesen Wege zu ersparen. Sie wird die gesammelten Waren und Materialien am Mittwoch, 9. März, zur Plöner Sammelstelle bringen.

 

Aus der Sammelstelle wurde mitgeteilt, was u.a. benötigt wird. Für die Geflüchteten sind das insbesondere Decken, wärmende Kleidung (z.B. Pullover, Mützen, Socken, Schals) und Kinderbekleidung; Hygieneartikel wie Duschgel und Shampoo, Seife, Zahnpasta, Windeln und Binden; Nahrungsmittel wie Speiseöl, Konserven (Mais, Bohnen, Erbsen), Reis, Nudeln und Babynahrung, Kaffee und Tee.

 

Es werden auch medizinische Sachspenden benötigt, etwa Verbandsmaterial, Erste-Hilfe-Kästen, Einmalbestecke und Trauma-Scheren (um Kleidung aufzuschneiden), Beatmungsmasken und was sonst entbehrlich ist. An weiteren nützlichen Dingen können auch Batterien, Kerzen, Taschenlampen, Thermodecken abgegeben werden.

 

Wichtig: Die Sachspenden bitte nicht vermischt in zugeklebten Kartons abgeben: Diese müssen nach Warengruppen (Hygienartikel, Kleidung, Medizinisches etc.)  kartonweise sortiert und beschriftet von Plön aus auf den Transport gehen. Weitere Fragen beantwortet Andrea Weinrich.

Foto zur Meldung: Hilfe für die Ukraine: Sammelaktion in Schmalensee
Foto: Hilfe für die Ukraine: Sammelaktion in Schmalensee

Lichterkette für den Frieden HEUTE in Trappenkamp

(02. 03. 2022)

Der Krieg des russischen Präsidenten Putin gegen die Ukraine, der am 24. Februar begann, wühlt die Menschen auf, auch im Amt Bornhöved. In Trappenkamp ruft ein breites Bündnis verschiedener Akteure dazu auf, heute den Ort zum Leuchten zu bringen, und ein Zeichen zu setzen für den Frieden.

 

Der Aufruf von Evangelisch-Lutherischer Kirchengemeinde Trappenkamp, TV Trappenkamp, SPD-Ortsverein, dem Kulturverein Miteinander Trappenkamp, der Volkshochschule Trappenkamp/Bornhöved, der AWO und des Schleswig-Holsteinischen Turnverbandes hat, stellvertretend für alle Schmalenseerinnen und Schmalenseer, auch Bürgermeister Sönke Siebke erreicht, der über die Gemeinde-Homepage auffordert, diese Aktion unserer Nachbarn zu unterstützen.

 

Trappenkamp leuchtet für den Frieden

 

Alle, die mit den Initiatoren ein – wenn auch kleines – Zeichen für den Frieden setzen möchten, sind eingeladen, am heutigen 2. März nach Trappenkamp um 17.30 Uhr zur Ecke Gablonzer Straße / Erfurter Straße (Friedenskirche, Edeka) zu kommen und gemeinsam eine Lichterkette die Gablonzer Straße entlang zu bilden (Plakat als PDF zum Download verfügbar).

 

„Trappenkamp ist nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden und hier leben über 45 Nationen friedlich zusammen“, beschreibt Merle Kruck vom Orga-Team. „Solche Konflikte und solch ein Hass sind für uns nicht nachzuvollziehen.“

 

Wegen der Corona-Lage gilt die Abstandsregel und es ist eine Maske zu tragen.

[Trappenkamp leuchtet Plakat]

Foto zur Meldung: Lichterkette für den Frieden HEUTE in Trappenkamp
Foto: Treffpunkt Gablonzer Straße - Ecke Erfurdert Straße - Friedenskirche Trappenkamp

März-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1

(01. 03. 2022)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen geben Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung. Bildmaterial aus Familienalben rundet die Beiträge mitunter ab.

Für die treue Leserschaft in Schmalensee und darüber hinaus haben wir im Monat März die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der erste Teil.

 

Radfahren war schon früher angesagt in Schmalensee: Schmalensee hatte einen Radfahrverein. Und das um die Jahrhundertwende vom 19. ins 20. Jahrhundert, wie der Blick in alte Zeitungen verrät. So wird im Segeberger Kreis- und Wochenblatt angekündigt, dass am 2. März 1902, vor 120 Jahren, der Schmalenseer Radfahrerverein „Lat di Tied“ in seinem Vereinslokal, Ludwig Saggaus Gasthof, ein Saalfahren mit anschließendem Ball veranstalten wird.

 

Beinbruch nach Sturz aus dem Sattel: Immerhin geschah dieses Unglück vor Ludwig Saggaus Gasthof in Schmalensee – man muss halt immer das Positive sehen. Am 2. März 1907, vor 115 Jahren, stürzt der Verwalter des Stockseehof beim Ritt durch Schmalensee vom Pferd. Man trägt ihn in die nahe Gastwirtschaft. Der aus Bornhöved herbeigerufene Arzt Dr. Kruse stellt einen Beinbruch fest.

 

Ein Schmalenseer für den Landtag: Ein hohes politisches Amt für den Segeberger Kreistagsabgeordneten und Amtsvorsteher des Amtes Bornhöved, Heinrich Christian Saggau aus Schmalensee. Am 4. März 1907, vor 115 Jahren, wird er vom Segeberger Kreistag zum Abgeordneten für den Schleswig-Holsteinischen Provinziallandtag für die Zeit von April 1907 bis März 1913 gewählt. Im März 1913 wird man Saggau erneut in den Provinziallandtag abordnen, dann bis 1919.

 

Brandschutz soll entwickelt werden: Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts hat es nicht nur im Kreis Segeberg zahlreiche zum Teil verheerende Großfeuer gegeben (und es wird sie noch weiter geben). Am 7. März 1877, vor 145 Jahren, ergeht durch das durch das Segeberger Kreis- und Wochenblatt der Auftrag des Landrats an die Ortspolizeibehörden des Kreises Segeberg, in der Regel die Amtsvorsteher, zukünftig über jeden Brandfall in ihrem Bereich Meldung zu machen. Neben dem Verlust an Menschen und Gebäuden interessieren den Landrat die Brandursachen und alle angestellten Beobachtungen zum Lösch- und Rettungswesen. Maßnahmen wie diese werden verschiedene mit Feuern befasste Bereiche entwickeln helfen: Das Feuerwehrwesen ebenso wie Bau- und Brandschutzvorschriften, aber auch das Versicherungswesen.

 

Schwur auf den neuen König: Am 8. März 1867, vor 155 Jahren, sind der Schmalenseer Bauernvogt und auch der Dorfschullehrer aufgefordert, sich wie ihre Amts- und Berufskollegen in der Stadt Segeberg einzufinden, dem vormaligen Sitz des Amtmanns als Vertreter des dänischen Königs, nun Sitz des Amtmanns als Vertreter des preußischen Königs. Nach den Kriegen des Deutschen Bundes mit Dänemark 1864 und dem „deutschen Krieg“ zwischen Preußen und Österreich-Ungarn 1866 übernimmt Preußen die Herzogtümer Schleswig und Holstein, deren Landesherr der preußische König wird. Auf ihn sind nun Amtseide zu leisten. Zuvor sind  bereits der Magistrat sowie sämtliche Lehrer, Post- und Zollbeamte der Stadt Segeberg auf die neue Obrigkeit vereidigt worden. Anschließend die Beamten des Amtes Segeberg, die Chausseebeamten und die Pastoren der Probstei Segeberg. Zur Bildung des Kreises Segeberg als Nachfolger des (dänischen) Amtes Segeberg kommt es erst später im Jahr 1867.

 

Eine ganz besondere Landkarte: In mühsamer Kleinarbeit hat Gerhard Cuwie eine Wanderkarte für Schmalensee und Umgebung im Auftrag des CDU-Ortsverbandes gefertigt. Laut Bericht der Segeberger Zeitung vom 11. März 1982, vor 40 Jahren, wurde sie von Tischlermeister Werner Suhr, der die Karte gerahmt hatte, an der Dorfstraße bei Kaack aufgestellt und von Cuwie an Bürgermeister Hans Siebke übergeben.

 

Schmalensee mehrheitlich für Hitler: Am 13. März 1932, vor 90 Jahren, findet die  Direktwahl des Reichspräsidenten statt. Wahllokal in Schmalensee ist das Schulgebäude. Im ersten Wahlgang fällt noch keine Entscheidung. Der Amtsinhaber, der parteilose Weltkriegsgeneral Paul von Hindenburg, erhält rund 18,6 Millionen Stimmen, Adolf Hitler, Führer der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP), rund 11,3 Millionen Stimmen. Der Kommunist Ernst Thälmann (KPD) erhält fast 5 Millionen Stimmen und zieht als dritter Kandidat in den zweiten Wahlgang ein, der am 10. April vorgenommen wird. Als Wahlleiter in Schmalensee fungiert am 13. März Gemeindevorsteher Heinrich Harder, Stellvertreter ist der stellvertretende Gemeindevorsteher Ludwig Saggau. Für Hindenburg stimmen 71 Schmalenseer, auf Adolf Hitler entfallen hier 88 Stimmen. Fünf geben Thälmann ihre Stimme und 15 Stimmen entfallen auf den Kandidaten Theodor Düsterberg von der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP).

 

Rückkehr der Gönnebekerinnen: Kurz vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914 war ein Riss durch den Vaterländischen Frauenverein für Bornhöved und Umgebung gegangen. Die Frauen aus Gönnebek verließen diesen im Streit um die vom Verein beschäftigte Gemeindeschwester in Bornhöved. Fortan waren nur Frauen aus Bornhöved und Schmalensee im Verein organisiert. Am 14. März 1922, vor 100 Jahren, meldet das Segeberger Kreis- und Tageblatt kurz und knapp: „Dem Vaterländischen Frauenverein für Bornhöved und Umgebung hat sich Gönnebek angeschlossen.“

 

 

Foto zur Meldung: März-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1
Foto: Otto Schlätel verkauft Teckel SKTB 22.03.1922

Historisches Kalenderblatt im März: Die Hufe 10

(28. 02. 2022)

Corona-bedingt musste in Schmalensee nach 2020 auch im Dezember 2021 die Seniorenweihnachtsfeier der Gemeinde abgesagt werden, um Kontakte zu beschränken. Statt einer Feier erhielten die Seniorinnen und Senioren des Dorfes einen Präsentbeutel mit einem Premieren-Inhalt: Einem Schmalensee-Kalender für 2022 mit historischen Aufnahmen. Wenige Restexemplare gingen in den Verkauf für den guten Zweck.

 

Für alle Schmalenseer und Freunde, ob nun Besitzer eines solchen Kalenders oder nicht, sei im Jahr 2022 stets vor dem Monatsersten das nächste Kalenderblatt auf der Gemeinde-Homepage gezeigt und erläutert. Heute also das Kalenderblatt für den März.

 

Eine Hofstelle im Herzen Schmalensees

 

Schmalensee, das Säulendorf. So wird unser Ort in mancher Schrift tatsächlich genannt. Zurück geht das auf die Eigenart der Bauernhöfe im Zentrum, an den Wohnungseingängen über Säulenportale zu verfügen. Das ist nicht zwingend Ausdruck übergroßen Reichtums oder übersteigerten Selbstbewusstseins, sondern eher dem Zeitgeist einer Wiederaufbauphase geschuldet. Dazu gleich mehr.

 

Fakt ist: Gerade Ortsfremde sind immer wieder fasziniert, wenn sie Schmalensee durchfahren und all die Säulenportale bestaunen. Tritt man als gerade gesättigter Gast aus dem Gasthof Voß – übrigens durch Säulen hindurch – blickt man über die Dorfstraße auf: Säulen am Hof Griese, ehemals Wulf, ehemals Saggau.

 

Geformt durch den Dorfbrand von 1885

 

Im April 1885 brannte fast ganz Schmalensee ab. Ein Feuer entstand in einer Kate, ein ungünstig stehender Wind trieb die Flammen auf die umliegenden Dächer aus Stroh und Reet und eine Katastrophe nahm ihren Lauf, die immerhin kein Menschenleben forderte. Besitzer der Hufe 10, die bis dato sicherlich ganz anders ausgesehen haben mag, nämlich geprägt von Fachwerk und Strohdach, war laut Chronik von Heinrich Göttsch seit 1877 Hinrich Saggau. An ihm war es, den Hof wieder aufzubauen und das geschah in dem uns heute bekannten Äußeren, zumindest weitgehend.

 

Alle wiederaufgebauten Höfe erhielten an den Eingängen zu den Wohnbereichen die bis heute für Erstaunen und Entzücken sorgenden Säulen. Diese Stilelemente entsprachen dem Zeitgeist. Und wir finden sie natürlich nicht allein in Schmalensee. Auch in anderen Dörfern der Region sind sie zu finden, in der Regel aber nicht in solcher Häufigkeit.

 

Hinrichs Witwe Catharina Magdalena erbte mit den Söhnen Ludwig und Otto. Während Ludwig später von Suhr die Hufe 1, also den Hof mit Gastwirtschaft gegenüber übernahm, war Otto Saggau ab 1919 alleiniger Besitzer und das bis 1932. Dann verkaufte er an Heinrich Wulf aus Niederkleveez und erwarb einen Hof im Ostholsteinischen.

 

Wulf wiederum war Hofbesitzer, als Göttsch seine Chronik verfasste. Vielleicht deswegen trug der Chronist nicht mehr als das ein, was hier geschrieben steht. Aber es gibt natürlich andere Quellen, Zeitungsanzeigen zum Beispiel. Heinrich Wulfs Tochter Lisa, eine erfolgreiche Schwarzbunt-Nachwuchszüchterin, wie der Blick in die Segeberger Zeitung verrät, heiratete 1963 Hermann Griese aus Schipphorsterfeld, und seitdem trägt der Hof den Namen Griese. Hermanns Sohn Dirk leitet heute den Betrieb, vielen auch bekannt als Finanzausschussvorsitzender unserer Gemeindevertretung.

 

Vergangenheit als Ferienhof

 

Überliefert ist, dass mit aufkommender Mobilität von Teilen der städtischen Bevölkerung und deren Drang nach Ferien nah an der Natur in Schmalensee frühzeitig der Tourismus entdeckt wurde – auch wenn das seinerzeit wohl noch nicht so hieß. Schon in der Zeit des Kaiserreiches verdienten sich die Schmalenseer etwas durch die Vermietung von Zimmern hinzu. Die Hufe 10 hat da keine Ausnahme gemacht, wie ein Postkartenausschnitt unterstreicht, in dem eine Aufnahme des Hauptgebäudes (mit den Säulen) überschrieben ist mit „Pension Otto Saggau“.

 

Wie intensiv die Vermietung von Zimmern oder Betten von den nachfolgenden Nutzern weiterhin betrieben wurde, bleibt offen. Aber unter der Regie von Lisa Griese führte der Hof diese Tradition des Fremdenverkehrs fort, was der Blick in den im Januar 1977 aufgelegten Fremdenverkehrsprospekt des Verschönerungs- und Fremdenverkehrsvereins Schmalensee verrät, denn der enthält eine Anzeige von Lisa Griese für Zimmer auf dem Bauernhof. Und im Juli 1983 wurde das Ehepaar Klar aus Düsseldorf von der Gemeinde und dem Verschönerungs- und Fremdenverkehrsverein für ihren zehnten Aufenthalt in Schmalensee – bei Griese – geehrt.

 

Heute ist das freilich Geschichte, der Hof aber ist einer der letzten im Dorf, der voll bewirtschaftet wird, mit der schwerpunktlichen Ausrichtung auf schwarzbuntes Milchvieh. Und was auf jeden Fall geblieben ist, ist die Optik, des Hauptgebäudes mit dem Säulenportal an der Längsseite und natürlich dem schönen roten Backstein. Ein Hingucker für Besucher wie Einheimische.

 

 

Foto zur Meldung: Historisches Kalenderblatt im März: Die Hufe 10
Foto: Der Hof von Hotto Saggau, heute Dirk Griese, Kalenderblatt März 2022

Das Ende der Telefonstelle Schmalensee naht

(26. 02. 2022)

Was im August 2020 noch als wahrscheinlich galt, ist nun Gewissheit: Die Deutsche Telekom Technik GmbH hat Schmalensees Bürgermeister Sönke Siebke mit E-Mail vom 22. Februar 2022 darüber informiert, dass die Gemeinde vermutlich schon bald über keine öffentliche Telefonstelle mehr verfügen wird.

 

Machen wir uns nichts vor: Die Zeit der öffentlichen Telefone ist vorbei. Schon 2018 hatte die Telekom ermittelt, dass jeder Deutsche im Durchschnitt mehr als eine SIM-Karte besitzt, also mindestens ein Mobiltelefon.

 

Statt das letzte öffentliche Telefon in Schmalensee – es ist an der Außenwand des Buswartehäuschens an der Dorfeiche angebracht, dort, wo einmal eine richtige Telefonzelle gestanden hat – seinem Zweck entsprechend zu nutzen, scheinen Scherzbolde eher Schabernack damit zu treiben. Bürgermeister Sönke Siebke überzeugte sich selbst vom Zustand des Telefonhörers (zerkratzt, verwittert) und der Tastatur (rußgeschwärzt). „Ob ich das wirklich anfassen sollte“, entfuhr es ihm beim Anblick der Gerätschaft, deren Ende die Telekom nun angekündigt hat.

 

Die Nachfrage für diese öffentliche Dienstleistung sei in Deutschland aufgrund des stetig wachsenden Fest- und Mobilfunknetzes drastisch gesunken, heißt es in der Nachricht an Sönke Siebke. Auch sei die rechtliche Barriere gefallen, die es der Telekom auferlegte, ein gewisses Netz solcher Apparate aufrechtzuerhalten.

 

„Daher planen wir voraussichtlich im Jahr 2022 in Bornhöved und Schmalensee folgende öffentliche Telefonstellen abzubauen: Bornhöved, Kieler Tor 1; Schmalensee, Dorfstr. 12. Die Ausführung der Arbeiten erfolgt in unserem Auftrag durch folgendes Unternehmen: Firma Faß und Eisenhauer“, berichtet die Deutsche Telekom.

 

Wir lernen: Nicht nur Schmalensee, auch Bornhöved verliert sein öffentliches Telefon. Und das Buswartehäuschen befindet sich an der Hausnummer 12 – wer hat's gewusst?

 

Wer also irgendwann in diesem Jahr – was sehr wahrscheinlich ist – Handwerker bei der Demontage des Telefons an der Dorfeiche beobachtet: Das hat seine Richtigkeit.

 

Suchmeldung:

 

Und hier noch ein Aufruf des Arbeitskreises Dorfgeschichte Schmalensee: Hat jemand ein Foto von / mit der früheren Telefonzelle? Die muss so selbstverständlich gewesen sein, dass sie bis jetzt in keinem gesichteten Fotoalbum gefunden werden konnte. Schaut doch mal Eure Alben durch und nehmt Kontakt mit Wilfried Kroll oder Christian Detlof auf.

Foto zur Meldung: Das Ende der Telefonstelle Schmalensee naht
Foto: Bürgermeister Sönke Siebke probiert das Telefon mal aus

Lust auf Platt? In Gönnebek gibt es ein festes Angebot – die Günnbeker Plattsnacker

(26. 02. 2022)

Der plattdeutschen Sprache verschrieben haben sich im Amt Bornhöved die Günnbeker Plattsnacker. Diese wurden am 24. Februar 2004 gegründet. Seit dem Jahr 2013 ist der vor allem in hiesigen Feuerwehr-Kreisen bekannte Werner Stöwer der Leiter, der von Renate Böhling und neuerdings auch von Wilfried Bornhold aus Bornhöved unterstützt wird.

 

Zuletzt konnten regelmäßige Treffen nicht stattfinden, doch die monatlichen Zusammenkünfte sollen möglichst bald wieder starten und beginnen dann an jedem zweiten Dienstag im Monat (Sommerpause von Juni bis September) um 15 Uhr (statt bisher 18 Uhr) in „Uns Dörphuus“ im Rotbüschenkamp in Gönnebek, jeweils mit einer Kaffeetafel.

 

Neue Plattsnacker und Gäste sind jederzeit herzlich willkommen. Mitgliedsbeiträge werden nicht erhoben, betont Stöwer, der unter Telefon 01575/206809 erreichbar ist.

 

Plattdeutscher Rat wird gewählt

 

Übrigens: De Verfaten för dat Land Schleswig-Holstein, also unsere Landessatzung, stärkt das Niederdeutsche, also das Plattdeutsche.

 

Am 30. April soll in Rendsburg der Plattdeutsche Rat für Schleswig-Holstein gewählt werden. Alle Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner können wählen beziehungsweise in das siebenköpfige Gremium gewählt werden. Darauf weist der Schleswig-Holsteinische Heimatbund (SHHB) hin, dessen Vorsitzender Peter Stoltenberg ist, der auch den Segeberger Kreisheimatverein anführt.

 

Wer geeignete engagierte Kandidatinnen oder Kandidaten kennt - oder sich als solchen sieht - gebe Elke Blöcker vom SHHB bis zum 20. April Rückmeldung: E-Mail an oder Telefon 0431/983840 in der Molfseer Geschäftsstelle.

Foto zur Meldung: Lust auf Platt? In Gönnebek gibt es ein festes Angebot – die Günnbeker Plattsnacker
Foto: Lust auf Platt? In Gönnebek gibt es ein festes Angebot – die Günnbeker Plattsnacker

Kreisjugendring Segeberg bietet Grundkurs für Jugendgruppenleiter an

(25. 02. 2022)

Mitteilung des Kreisjugendrings Segeberg vom 17.02.2022:

 

Egal ob Ferienfreizeit, Bastelnachmittag im Jugendzentrum oder Jugendgruppenstunde,  alle, die in ihrer Freizeit ehrenamtlich mit Kindern und Jugendlichen arbeiten oder es  vorhaben, können sich von Montag, den 4. April, bis Samstag, den 9. April 2022, vom  Kreisjugendring Segeberg e.V. und dem Verein für Jugend- und Kulturarbeit Segeberg e.V.  in Zusammenarbeit mit dem Jugendverband Neumünster e.V. zu Jugendleiter*innen  ausbilden lassen. Anmelden können sich Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren, die  im Kreis Segeberg oder der Stadt Neumünster leben bzw. in der Jugendarbeit aktiv sind  oder werden wollen.

 

Anhand geeigneter Methoden und Spiele für die Jugendarbeit lernen die Teilnehmenden abwechslungsreich und mit Spaß alle wichtigen Grundlagen zur Leitung von  Jugendgruppen. Deshalb beschäftigen sie sich mit der Rolle der Gruppenleitung, der Funktion und Dynamik in Gruppen sowie mit der Lebenswelt von Kindern und  Jugendlichen. Außerdem gibt der Kurs Sicherheit in rechtlichen Fragen, Anregungen für  geschlechtersensibles Arbeiten und Inklusion. 

 

Die Grundausbildung findet in der JugendAkademie Segeberg, Marienstraße 31, 23795  Bad Segeberg statt. Sie wird vom Kreis Segeberg finanziell gefördert und kostet deshalb  nur 95 Euro inklusive Übernachtung, Verpflegung und Seminarmaterialien. 

 

Wer den Kurs erfolgreich absolviert, also an allen Tagen aktiv teilnimmt, erfüllt eine  wesentliche Bedingung für den Erhalt der bundeseinheitlichen JugendleiterInnenCard (Juleica), die die Freistellung von der Arbeit für Zwecke der Jugendarbeit an bis zu zwölf  Tagen im Jahr ermöglicht. Der Anspruch auf Freistellung gilt auch für die Teilnahme an  diesem Kurs. Ein Erste Hilfe Kurs muss separat absolviert werden.

 

Die Anmeldung erfolgt unter: www.vjka.de.

 

Ansprechpartner:

 

Kreisjugendring Segeberg e.V.

Sophie Baierl, An der Trave 1a, 23795 Bad Segeberg, Tel. 04551 3464

 

Verein für Jugend- und Kulturarbeit Segeberg e.V.

Marienstraße 31, 23795 Bad Segeberg, Tel. 04551 95 91 0

Foto zur Meldung: Kreisjugendring Segeberg bietet Grundkurs für Jugendgruppenleiter an
Foto: Kreisjugendring Segeberg bietet Grundkurs für Jugendgruppenleiter an

Schmalenseer Bilanzaufnahme nach stürmischen Tagen und Nächten

(24. 02. 2022)

Matschige Wanderwege, entwurzelte Bäume, ein verschwundenes Segel und ein zerschmetterter Strandkorb – die Sturmtiefs Ylenia uns Zeynep haben letztlich doch mehr Schaden in Schmalensee angerichtet, als zunächst vermutet. Nun mit der Sonne und dem Ausbleiben der starken Regenfälle war es an der Zeit für eine Bestandsaufnahme, insbesondere auf den Wanderwegen.

 

Und da gleich vorweg an alle, die es noch nicht selbst festgestellt haben: Die Wege am See aber auch im Wald erweisen sich zum Teil als sehr feucht, nass, matschig. Festes Schuhzeug und ein Freischwimmerabzeichen sind Grundvoraussetzung für einen ausgedehnten Spaziergang. Und wen es in den Wald zieht – Helm nicht vergessen.

 

Abseits von aller Übertreibung sei mit Ernsthaftigkeit bemerkt, dass im Wald, aber auch in den von Knicks gesäumten Feldwegen Vorsicht geboten ist. Noch immer hängt Totholz in den Kronen, zum Teil sind es Reste bereits gestürzter Bäume, die sich in anderen verfangen hatten. Die Wege aber sind nun wieder frei – auch dank des Einsatzes mancher Motorsäge.

 

Im Waldweg nach Belau hin waren die Gemeindearbeiter am Mittwoch unterwegs und haben Lücken in vier bis fünf Baumsperren gesägt. Zum Teil haben die Stürme schöne gesunde Bäume mit flacher Wurzel umgestürzt, was sehr schade ist und zugleich die Gewalt unterstreicht, die da über Schmalensee und die Region gefegt ist.

 

Außerdem hat sich viel Wasser im Wald gesammelt, fast könnte man meinen, ein Fluss würde sich durch diesen schlängeln. Also immer auf dem Pfad bleiben, um trockenen Fußes durchzukommen. Am Weg steht auch das entlegene Dorf-Ökopfad-Schild zum Bruchwald – das seinem Namen gerade alle Ehre macht.

 

Am Ortseingang Belauer Straße hat der Sturm einen Angriff auf die Gasdruckregelstation unternommen, aber auch hier war nur Windbruch der Preis. Ebenso, wenn man den Blick in die Wiesen wirft. Eine Birke ragt fast waagerecht über einen Zaun auf eine Koppel.

 

Zurück im Dorf geht es den Gassenbult zur Vakuumpumpstation hinunter. Ein Strandkorb liegt am Wegesrand – der Sturm hat ihn von einer Terrasse in die Höhe gehoben und auf den Boden plumpsen lassen. Gut, dass niemand darin gesessen hatte...

 

Der Wanderweg am Seeufer hin zur Badestelle ist ebenfalls sehr aufgeweicht. Merke: Weiße Sneaker sind gerade so gar nicht en vogue. Wind und Wellen haben tüchtig an der Uferböschung genagt. Auf halber Strecke sind derzeit die alten Strommasten aus Beton gut zu sehen, die dort vor Jahrzehnten zur Uferbefestigung abgelegt worden waren.

 

An der Badestelle begrüßt den Fußgänger das Spielboot, immer noch im Wasser (wo es nicht sein sollte) und nun unter dem Badesteg (wo es definitiv nicht sein sollte). Suchmeldung: Hat jemand das Segel gesehen oder vielleicht freundlicherweise geborgen? Zur Zeit steht es auf der Verlustliste.

 

Der letzte Streckenabschnitt in Seenähe führt von der Badestelle zum Hechtgraben, also der Grenzau. Achtung: Überschwemmungsgebiet. Kleine Hunde bekommen hier einen nassen Bauch. Die Mündung der pickepackevollen Grenzau ist gefühlt doppelt so breit. Und gleich die erste Kopfweide am Weg hat den Sturm nicht überstanden. Ein klassischer Abknicker. Sehr sehr schade.

 

Auch die Feldmark blieb nicht verschont. Mancher Land- und damit Knnickeigentümer ist schon aktiv geworden, hat Holz von den Wegen geschoben. An anderen Stellen wie im Höllenhorst-Weg wird das spätestens am Freitag erledigt sein. Übrigens: Da, wo ganze Wälle (Knicks) bis auf wenige Einzelbäume (Überhälter) plötzlich frei von Holz sind, hat das rein gar nichts mit den Sturmtiefs zu tun – es ist gerade Knick-Saison: Etliche Knicks werden „auf den Stock gesetzt“, wie es immer war.

 

Text und Fotos: Christian Detlof

Foto zur Meldung: Schmalenseer Bilanzaufnahme nach stürmischen Tagen und Nächten
Foto: Flusslauf im Wald

Achtung Vereine: Geänderte Annahmezeit für den Blickpunkt in der 11. Kalenderwoche

(24. 02. 2022)

Diese Info ist wichtig für alle, die Anfang März Einladungen und Informationen im amtlichen Mitteilungsblatt BLICKPUNKT BORNHÖVED veröffentlichen möchten.

 

Der den BLICKPUNKT druckende khm-Verlag hat wegen Wartungsarbeiten eine geänderte Annahmezeit angekündigt:

 

Für die 11. Kalenderwoche 2022 mit Erscheinungstag Donnerstag, 17. März, müssen Beiträge bis Mittwoch, 9, März, vorliegen.

 

Mitteilungen sind über das Amt Bornhöved (Neue E-Mailadresse: ) bis 9 Uhr einzureichen (Vorlage beim Verlag bis 10 Uhr).

 

Achtung: Nur noch „neue“ Formate – keine PDF-Dateien

 

Wer seine Anlagen bislang noch in „alten“ Formaten wie doc und xls sendete, muss sich umstellen. Anhänge mit diesen Formaten werden schon seit einigen Monaten von der Firewall blockiert. PDF-Dateien sind für die Weitergabe an den Verlag laut Information der Amtsverwaltung nicht geeignet.

 

Anlagen zur E-Mail sollen nur noch im neueren Format als docx-Datei oder xlxs-Datei erstellt bzw. gespeichert werden.

Foto zur Meldung: Achtung Vereine: Geänderte Annahmezeit für den Blickpunkt in der 11. Kalenderwoche
Foto: Achtung Vereine: Geänderte Annahmezeit für den Blickpunkt in der 11. Kalenderwoche

Der Kreis hat (noch) keine Hymne – Ein Lied für Segeberg gesucht!

(23. 02. 2022)

Jetzt sind die Kreativen gefragt, die Denker*innen und Dichter*innen, und egal wie alt oder sattelfest im Plattdeutschen: Es wird ein Lied für den Kreis Segeberg gesucht, eine plattdeutsche Hymne soll mittels Wettbewerb gefunden werden. Aber keine Sorge: Wer einen Textvorschlag (für die Musikkomposition wird gesorgt) auf Hochdeutsch einreicht, kann mit „Übersetzung“ rechnen.

 

Worum geht’s hier?

 

Es wird tatsächlich nach einem Lied für den Kreis Segeberg gesucht. Impulsgeber ist Kreiskantor Andreas Maurer-Büntjen und stark macht sich der Förderverein Kreis- und Stadtmuseum Segeberg – unterstützt vom Zentrum für Niederdeutsch in Holstein (ZFN) und von der Sparkasse Südholstein. Schirmherr der Aktion ist Kreispräsident Claus Peter Dieck und auch der Heimatverein des Kreises Segeberg ist mit im Boot, dessen Mitgliedsverein der Ortsverein Bornhöved im Schleswig-Holsteinischen Heimatbund (SHHB) ist.

 

Eigentlich steht alles in der dieser Meldung als PDF zum Download beigefügten Ausschreibung, denn es gibt einen Wettbewerb: Alle können mitmachen und bis zum 4. April 2022 einen Textvorschlag in Strophenform einreichen. Der Text muss bislang unveröffentlicht sein und soll mittels Komposition durch Andreas Maurer-Büntjen singbar für Chöre sein.

 

Zwar soll das „Leed för’n Kring Sebarg“ op Platt erscheinen, wer aber im Hochdeutschen dichtet, kann, fällt die Wahl auf seinen oder ihren Text, mit „Übersetzung“ durch das ZFN rechnen. Die von einer Jury ausgewählten besten drei Vorschläge werden außerdem mit insgesamt 500 Euro von der Sparkasse Südholstein prämiert.

 

Die Uraufführung soll am 14. Mai 2022 in der Bad Segeberger Marienkirche erfolgen. Danach soll das „Leed för’n Kring Sebarg“ auf der Website www.kreismuseum-segeberg.de kostenfrei zum Herunterladen bereitgestellt werden.

 

Also ran an die Notizblöcke, Kladden und Whiteboards – lasst die Köpfe qualmen und überlegt, was wir zukünftig bei feierlichen Anlässen im großen Chor schmettern wollen!

[Ausschreibung]

Foto zur Meldung: Der Kreis hat (noch) keine Hymne – Ein Lied für Segeberg gesucht!
Foto: Der Kreis hat (noch) keine Hymne – Ein Lied für Segeberg gesucht!

Kindertheater des Monats am 25. Februar in der Jugendakademie Segeberg

(19. 02. 2022)

Mitteilung des Vereins für Jugend- und Kulturarbeit im Kreis Segeberg vom 14.02.2022:

 

„Spinnlein, Spinnlein an der Wand“ – Crabs and Creatures

 

 Figurentheater für mutige Kinder und Erwachsene - ab 5 Jahren

 

Die KulturAkademie Segeberg präsentiert im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kindertheater des Monats“ das Theaterstück „Spinnlein, Spinnlein an der Wand“ von und mit den Theatermacherinnen Pauline Drünert und Etta Streicher. Ihre gemeinsame Produktion wurde 2016 für den Schweizer Grünschnabelpreis nominiert und tourte bereits durch Deutschland, Frankreich, Österreich und die Schweiz. Am 25. Februar um 15 Uhr haben mutige Kinder und Erwachsene (ab 5 Jahren) die Möglichkeit diese besondere Erzählung zu erleben, in welcher die kleine Spinne die Hauptrolle einnimmt.

 

 Das Figurentheater erzählt von dem Schaf, der Katze, dem Schwein, dem Fisch, der Ratte und dem Vogel, die alle etwas vorhaben: Gras fressen, im Schlamm baden, auf Bäume klettern oder andere wichtige Dinge. Aber auch die kleine Spinne hat etwas vor: Sie spinnt. Das ist es nämlich, was sie am allerbesten kann. Sie spinnt und träumt von Fliegenköstlichkeiten. Drei Spielerinnen verweben Figuren, Erzählung, Live-Musik und das Schicksal zu einer kleinen Geschichte über das Sich-nicht-ablenken-lassen, die Seelenruhe und das Dranbleiben, über den seidenen Faden der Geduld und die laute Welt. Musikalisch begleitet wird die Erzählung von der Akkordeonspielerin Katharina von Klitzing.

 

Termin: 25.02.2022, um 15 Uhr (Dauer circa 45 min)

Eintritt: Kinder: 4 Euro, Erwachsene: 5 Euro

 

Tickets unter: Tel.: 04551/95910 oder unter

 

Veranstaltungsort:

JugendAkademie Segeberg, Marienstraße 31, 23795 Bad Segeberg

Foto zur Meldung: Kindertheater des Monats am 25. Februar in der Jugendakademie Segeberg
Foto: Kindertheater des Monats am 25. Februar in der Jugendakademie Segeberg

Corona in SE: Allgemeinverfügung angepasst – PCR bestätigt Infektion, Freitesten mit Antigen-Schnelltest

(17. 02. 2022)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 16.02.2022:

 

Der Kreis Segeberg hat auf Grundlage eines neuen Erlasses  des Landes Schleswig-Holstein eine neue Allgemeinverfügung über die  Anordnung zur Absonderung (Isolation oder Quarantäne) wegen einer Corona Infektion oder der Einstufung als enge Kontaktperson erlassen. Die  Allgemeinverfügung ist seit dem heutigen Mittwoch, 16. Februar, gültig und zunächst befristet bis zum 31. März.

 

Ab sofort gelten folgende Regelungen für positiv getestete Personen: 

 

  • Eine Person, die durch geschultes Personal, zum Beispiel in einer  Teststation oder in einem Testzentrum, mittels Antigen-Schnelltest positiv  auf das Coronavirus getestet wird, muss zur Bestätigung immer einen PCR-Test machen. Zuvor war dafür ein zweiter professionell durchgeführter Antigen-Schnelltest ausreichend.
  • Eine Person, die sich mittels Selbsttest oder die durch nicht geschultes  Personal positiv auf das Coronavirus testet bzw. getestet wird, muss zur  Bestätigung ebenfalls immer einen PCR-Test machen. Zuvor reichte dafür  ein professionell durchgeführter Antigen-Schnelltest aus.
  • Ein PCR-Test kann wie bisher auch in einem Testzentrum, je nach  Verfügbarkeit und Angebot in einer Teststation oder bei einer Ärztin oder  einem Arzt gemacht werden.

 

Davon unberührt gilt, dass zur „Freitestung“ aus der Absonderung die bisherigen  Regelungen bestehen bleiben. Hierfür muss also kein PCR-Test gemacht werden.  Mit einem frühestens am siebten Tag abgenommenen, negativen, zertifizierten  Antigen-Schnelltest oder im Rahmen der Verfügbarkeit durchgeführten negativen

PCR-Test besteht also weiterhin die Möglichkeit, die Absonderung vorzeitig zu  beenden. Bei Kindern und Jugendlichen im Kita- und Schulalter beträgt diese  Frist nach wie vor fünf Tage.

 

Auch die Regelungen für Kontaktpersonen bleiben bestehen, die sich  grundsätzlich nur als Haushaltsangehörige in Quarantäne begeben müssen,  sofern sie nicht geboostert oder dieser Personengruppe nach den Definitionen  des Robert Koch-Institutes (RKI) gleichgestellt sind. Mehr dazu unter  www.rki.de/kontaktpersonenmanagement

 

Die Frage, was als ein Genesenennachweis gilt und welche Voraussetzungen  dafür vorliegen müssen, regelt die COVID-19-Schutzmaßnahmen Ausnahmenverordnung des Bundes, die auf die fachlichen Vorgaben des RKI  Bezug nimmt. Aktuell (Stand 15.2.) muss für den Genesenennachweis eine  Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere  Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) erfolgt sein. Zudem muss das  Datum der Abnahme des positiven Tests mindestens 28 Tage und maximal 90  Tage zurückliegen. Mehr dazu unter www.rki.de/covid-19-genesenennachweis

 

Die Allgemeinverfügung des Kreises im Wortlaut finden Sie hier: https://www.segeberg.de/PDF/Allgemeinverf%C3%BCgung_vom_15_02_2022_Corona_Absonderung_barrierearm_.PDF?ObjSvrID=3466&ObjID=1042&ObjLa=1& Ext=PDF&WTR=1&_ts=1644949202

 

Foto zur Meldung: Corona in SE: Allgemeinverfügung angepasst – PCR bestätigt Infektion, Freitesten mit Antigen-Schnelltest
Foto: Corona in SE: Allgemeinverfügung angepasst – PCR bestätigt Infektion, Freitesten mit Antigen-Schnelltest

Offene Beratung für Frauen rund um den Beruf am 22. Februar in Trappenkamp

(17. 02. 2022)

Mitteilung der Beratungsstelle Frau & Beruf Segeberg vom 15.02.2022:

 

Am Dienstag, den 22. Februar bietet die Beratungsstelle FRAU & BERUF Segeberg von 9 bis 12 Uhr in Trappenkamp eine offene Beratung für Frauen an. Die Beraterin Simone Mortensen ist vor Ort im Familienzentrum Pusteblume und gibt den Frauen hilfreiche und bewährte Tipps zu ihren beruflichen Fragen. Sie beantwortet zum Beispiel Fragen, wie eine Frau mit Migrationshintergrund Arbeit findet, ob eine Ausbildung sinnvoll oder sogar eine Ausbildung in Teilzeit interessant ist.

 

Jedes Gespräch orientiert sich dabei an der individuellen Situation der Ratsuchenden. Es werden die persönlichen Voraussetzungen, Fragen rund um den Bewerbungsprozess geklärt und mit der Frau realistische Ziele definiert. Diese Beratung unterstützt, sich neu zu orientieren, zu entscheiden und dann die nächsten Schritte in die neue oder andere berufliche Zukunft zu planen. Bei all diesen Überlegungen wird die familiäre Situation berücksichtigt.

 

Das Beratungsangebot von FRAU & BERUF ist kostenlos und behördenunabhängig. Die offene Beratungssprechstunde findet von 9 bis 12 Uhr im Familienzentrum Pusteblume in der Königsberger Str. 6 in 24610 Trappenkamp statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, also einfach vorbeikommen.

 

Die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Kreises Segeberg ist Träger der Beratungsstelle FRAU & BERUF. Das Projekt FRAU & BERUF Segeberg ist Teil des Landesprogramms Arbeit 2021 – 2027, das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Schleswig-Holstein finanziert wird.

 

Foto zur Meldung: Offene Beratung für Frauen rund um den Beruf am 22. Februar in Trappenkamp
Foto: Offene Beratung für Frauen rund um den Beruf am 22. Februar in Trappenkamp

Kreis Segeberg informiert zu Genesenenzertifikat, Arbeitgeber- und Quarantänebescheinigung

(16. 02. 2022)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 15.02.2022:

 

Wie bekomme ich als Corona-Infizierter, als Kontaktperson  oder Eltern/Betreuer*in von Menschen mit Einschränkungen die nötigen  Bescheinigungen, beispielsweise für den/die Arbeitgeber*in? Der  Infektionsschutz des Kreises Segeberg hat dazu eine Übersicht erstellt:

 

Digitale Genesenenzertifikate

Diese Bescheinigungen sehen ähnlich aus wie die digitalen Impfzertifikate und können auch aufs Handy hochgeladen werden. Sie dienen den Betroffenen als Nachweis, dass sie infiziert waren, womit sie vorübergehend geimpften Personen  gleichgestellt sind. In bestimmten Konstellationen ersetzt eine Infektion auch  eine Impfung/Boosterimpfung. Die Genesenenzertifikate gelten ab dem 29. Tag  bis zum 90. Tag ab Datum der Abnahme des positiven PCR-Tests.

 

Für die Ausstellung dieser Zertifikate sind die zur Durchführung oder  Überwachung der PCR-Testung berechtigten Personen/Ärzt*innen oder bei  nachträglicher Ausfertigung jede*r Arzt/Ärztin oder Apotheker*in zuständig (§ 22  Absatz 6 IfSG). Der Kreis Segeberg erstellt diese Zertifikate bei vorhandenen  Personalressourcen als Serviceleistung. Diese Ressourcen fehlen aber aktuell. Eingehende Anträge werden daher nur nachrangig und nach Eingangsdatum  abgearbeitet.

 

Arbeitgeberbescheinigungen, mit denen Ersatzleistungen beantragt  werden

Alle Aspekte rund um den finanziellen Ausgleich für Abwesenheitszeiten am  Arbeitsplatz aufgrund einer Infektion oder angeordneter Quarantäne werden in  Schleswig-Holstein vom Landesamt für soziale Dienste (LASD) in Neumünster  eigenverantwortlich geregelt. Informationen gibt es hier:

 

www.schleswig

holstein.de/DE/Landesregierung/LASD/Aufgaben/Infektionsschutzgesetz/IfSGBes chaeftigungsverbot.html

und hier:

www.ifsg-online.de

 

Wichtig: Für die Antragstellung ist keine amtliche Bescheinigung des  Infektionsschutzes mehr notwendig.

 

Quarantänebescheinigungen

Wer in Quarantäne keinen finanziellen Ausgleich bekommt, beispielsweise Schüler*innen, Kita-Kinder oder Beschäftigungslose, die durch Quarantäne oder  Infektion aber einen wichtigen Termin versäumt haben (etwa Klausur, Prüfung,  Gerichtstermin, …) und einen Nachweis des tatsächlichen Hinderungsgrundes  benötigen, können dafür das neue Onlineformular „Online-Antrag für eine  Absonderungsbescheinigung“ auf der Homepage des Kreises nutzen:  www.segeberg.de/Lebenslagen/Coronavirus/Coronavirus-Formulare/

 

Bereits eingegangene Anforderungen werden mit Hochdruck abgearbeitet. Das  Personal für diesen Bereich wird weiter verstärkt. Dennoch kann es nach wie vor  zu Wartezeiten von mehreren Wochen kommen. Telefonische oder elektronische  Nachfragen verzögern die Bearbeitung. Wünsche nach bevorzugter Bearbeitung können nicht berücksichtigt werden. 

 

Foto zur Meldung: Kreis Segeberg informiert zu Genesenenzertifikat, Arbeitgeber- und Quarantänebescheinigung
Foto: Kreis Segeberg informiert zu Genesenenzertifikat, Arbeitgeber- und Quarantänebescheinigung

Februar-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2

(15. 02. 2022)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen liefern uns oft Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten zugleich Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Für die treue Leserschaft gibt es auch im Monat Februar die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr ein hoffentlich interessantes Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der zweite Teil.

 

Seit 1876 besteht die Pferdegilde: Auf ihr 76-jähriges Bestehen kann am 15. Februar 1952, vor 70 Jahren, die Pferdegilde Bornhöved und Umgebung zurück blicken. Die Gildemitglieder unter der Führung des 1. Vorsitzenden Johannes Rauert erhöhen die Versicherungssumme pro Pferd von 700 auf 1.200 DM. Zu Schaumännern werden aus Schmalensee die Gildemitglieder Schlüter (Schmalenseerfeld) und Hermann Cornehls gewählt bzw. wiedergewählt. Der Gilde gehören 74 Mitglieder mit zusammen 231 Pferden an.

 

Goldene Hochzeit mitten im Krieg: Die Eheleute Pries feiern am 17. Februar 1917, vor 105 Jahren und in einer Hochphase des Ersten Weltkriegs, das Fest der Goldenen Hochzeit. Schuhmacher Adelbert Pries, ein Veteran des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71, erhält neben dem kaiserlichen Gnadengeschenk von 50 Mark denselben Betrag vom Landeskriegerverband. Aus dem zu Ehren des Jubelpaares mit Flaggen geschmückten Dorf kommen an Geschenken neben einer Wanduhr und 55 Mark in bar auch reichlich Speisen für die Festtafel, die die „englische Hungerblockade“ vergessen lassen.

 

Versicherung siegt vor Gericht gegen Schmalenseerin: Vor dem Schiedsgericht für Arbeiter-Versicherung zu Schleswig unterliegt laut Bericht des Segeberger Kreis- und Wochenblatts vom 18. Februar 1902, vor 120 Jahren, die Schmalenseerin Magdalena Wulf in einem Berufungsverfahren gegen die Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft. Frau Wulf war eine Treppe hinab gestürzt und hatte sich Quetschungen an Bein und Rücken zugezogen. Die daraus resultierende Unfallrente war aber nicht gewährt worden, da ein ärztliches Gutachten attestierte, dass die Beschwerden nicht Folgen eines Unfalls sondern von Rheumatismus seien, der schon Jahre zuvor vorhanden war.

 

Ein Fest für alle Schmalenseer: Der Verschönerungsverein feiert am 19. Februar 1977, vor 45 Jahren, im Gasthof Voß zweifach Fasching: Am Nachmittag stehen die Kinder beim Fasching im Mittelpunkt, abends findet ein Kappenfest für die Erwachsenen statt. Laut Pressebericht ist an diesem Tag von der Jugend bis zu den Großeltern alles beteiligt, „was Beine zum Tanzen hat“. Für besondere Heiterkeit sorgt das Preis-Luftballon-Aufblasen, das Wirt und Vereinsvorsitzender Gerd Scholz veranstaltet.

 

Gefallenengedenken mit Hakenkreuz: Den Volkstrauertag am 21. Februar 1932, vor 90 Jahren und ein Jahr vor der sogenannten „Machtergreifung“, leitet in Bornhöved der SA-Sturm 14 der Standarte 163 ein. Unter der Leitung von Alfred Dau legen die SA und Mitglieder der NSDAP am Denkmal für die Gefallenen einen Kranz nieder und begeben sich danach in die Kirche zur Teilnahme am Gefallenengedenkgottesdienst. Mittlerweile haben sich auch die Krieger- und Militärvereine und weitere Vereine des Kirchspiels gesammelt, um mit ihren Fahnen in den Gottesdienst einzuziehen. Die Predigt hält Pastor Erich. Im Anschluss an den Gottesdienst legen die Militärvereine von Bornhöved und Stocksee, der Vaterländische Frauenverein für Bornhöved und Schmalensee, der TSV Quellenhaupt Bornhöved, der Stahlhelm Bornhöved, der Arbeiterbund, der Reiterverein Bornhöved und der Männergesangverein Eintracht Bornhöved ebenfalls Kränze am Ehrenmal nieder. 

 

Marinemusiker spielen in Schmalensee auf: Gastwirt Ludwig Saggau veranstaltet am 22. Februar 1907, vor 115 Jahren, auf seinem Saal ein Militärkonzert mit Ball. Unter der Leitung des Kapellmeisters Hengstmann spielt die Kapelle der 1. Torpedoabteilung aus Kiel auf. 50 Reichspfennige beträgt der Eintrittspreis pro Person. Den ausgezeichneten Ruf der Kapelle, die stets Garant für ein volles Haus sei, beschreibt eingehend der Berichterstatter für das Segeberger Kreis- und Tageblatt.

 

Beschlüsse, die bis heute wirken: Am 22. Februar 1972, vor 50 Jahren, berichtet die Segeberger Zeitung von einer Sitzung der Schmalenseer Gemeindevertretung, deren Beschlüsse uns heute das eine oder andere erklären.

  • Die Schule: Das Haus der Familie Mühlenberg in der Dorfstraße 10, Eckgrundstück zur Damsdorfer Straße, ist zugleich Schmalensees altes Schulgebäude. In besagter Sitzung wird beschlossen, die Schule endgültig aufzulösen und die letzten drei Klassen der Dörfergemeinschaftsschule in Bornhöved anzuschließen.
  • Das Vogelschießen: Stets war „die Schule“ Ausrichter des Vogelschießens als Schulfest der Kinder in Schmalensee. (In den letzten Jahren hatten das bereits einige Ehepaare des Dorfes übernommen, die sich als „Der Klub“ bezeichneten, Anmerkung). Das Vogelschießen soll als gemeindliches Fest erhalten bleiben. In der Diskussion über eine Trägerschaft entscheidet man sich, nicht die Freiwillige Feuerwehr, sondern den örtlichen Verschönerungsverein zu bitten, die jährliche Ausrichtung zu übernehmen.
  • Der Ringreiterplatz: Dieser muss dem Ausbau der Straße nach Damsdorf weichen. Dafür wird diese zur Kreisstraße, was den Gemeindehaushalt entlasten wird. Von Landwirt Burghard Saggau werden 300 Quadratmeter Ackerfläche zur Begradigung einer Kurve erworben.
  • Der Schmalensee: Ist zu jener Zeit weit weniger sauber als heute. Fischer Christophersen habe erneut über erhebliche Mengen in den See eingeleiteter Jauche geklagt. Bürgermeister Hans Voß weist darauf hin, dass schwere Strafen zu erwarten sind, wenn dieser Missstand nicht beseitigt wird. Nach einer Kontrolle gemeindlicher Abwasseranlagen hätten erste Seeanlieger bereits Auflagen erhalten.

 

Debatte um die 24-Stunden-Uhr: Öffentlich diskutiert wird, u.a. im Segeberger Kreis- und Tageblatt am 23. Februar 1912, also vor 110 Jahren, die Frage der Einführung der 24-stündigen Tageszeiteinteilung. Insbesondere die Verkehrszweige Eisenbahn und Schifffahrt, aber auch das Telegrafenwesen, befürworten den Vorschlag. Zwar werden am 1. Juli 1912 Frankreich, Belgien und Italien die neue Zeitregelung einführen, in Deutschland gibt es aber noch längere Zeit Gegner. Immerhin: Die Eisenbahnverwaltung hat zur internen Kontrolle des Güterwarenverkehrs die 24-Stunden-Uhrzeit bereits eingeführt.

 

Die schwierige Lage der Landwirtschaft: In der Tonhalle von Neumünster findet laut Bericht des Segeberger Kreis- und Tageblatts vom 25. Februar 1927, vor 95 Jahren, unter Graf zu Rantzau-Breitenburg, dem Vorsitzenden der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, eine von mehreren hundert Landwirten besuchte Gesamttagung der schleswig-holsteinischen landwirtschaftlichen Vereine statt. Veranstalter sind die Landwirtschaftskammer und das Institut der landwirtschaftlichen Betriebslehre der Universität Kiel. Gäste sind u.a. Vertreter der Provinzialregierung. Graf zu Rantzau-Breitenburg schildert die sich zuspitzende Lage der schleswig-holsteinischen Landwirte, deren Verschuldung unaufhörlich steige. Maßnahmen der Regierungsebenen seien wirkungslos geblieben. Die Soziallasten seien hoch, Viehseuchen wirkten sich aus, der Schutz der inländischen Waren sei mangels Schutzzöllen nicht gegeben. Staats- und Selbsthilfe müssten deutlich ausgebaut werden; Letztere könne nur gelingen, wenn Einigkeit in den eigenen Reihen hergestellt werde. Anmerkung: Gerade letztere wird es in den Folgejahren trotz Versuchen nicht geben, der Bauernstand wird zunehmend ideologisch gespalten und erst unter den Nationalsozialisten (zwangs-)vereinigt werden. Diese werden die große Mehrheit der Landwirte auch dadurch für sich einnehmen, dass sie die bereits von Vorgängerregierungen geplante Entschuldung der Betriebe umsetzen.

Foto zur Meldung: Februar-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2
Foto: Zwiebelbonbons gegen Husten SKWB 13.02.1897

Vermieter und Mieter aufgepasst: WZV geht gegen Fehlbefüllung der Biotonnen vor

(13. 02. 2022)

Mitteilung des Wege-Zweckverbandes der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV) vom 11.02.2022:

Aufgrund geänderter gesetzlicher Bestimmungen ist der WZV verpflichtet, noch stärker als bisher auf die Reinheit der gesammelten Bioabfälle zu achten, und führt deswegen seit Jahresbeginn stichprobenartige Kontrollen der Bioabfalltonnen durch. Finden sich Störstoffe wie Glas oder Metall in den Tonnen, wer-den Plastikmülltüten verwendet oder andere Fehlbefüllungen wie Hygieneartikel oder Katzenstreu entsorgt, wird die braune Tonne nicht geleert.

Um den Haushalten die Kosten für eine Sonderleerung oder das unappetitliche Nachsortieren der Bio-tonne zu ersparen, hat der WZV zum Jahresbeginn zusammen mit den Jahresrechnungen ein Informationsschreiben über die neuen Regelungen an alle Kundinnen und Kunden verschickt.

Die Abteilungsleiterin für Kundenservice und Abfallmanagement, Katja Pribik-Finnern, erklärt: „Unsere Verwertungsbetriebe erzeugen aus den angelieferten Bioabfällen Frischkompost und Biogas. Störstoffe behindern den biologisch-chemischen Prozess und können unter Umständen das Endprodukt verunreinigen. Die Anlagen können ausschließlich organische Materialien verwerten.“

Deswegen sind die Anlagen zu einer Eingangskontrolle der angelieferten Bioabfälle verpflichtet. Über-steigt der Störstoffanteil einen bestimmten Prozentwert, wird die Annahme verweigert. „Dann müssen die Container direkt zur Restabfallentsorgung weitergefahren werden“, schildert Pribik-Finnern. „Das ist Verschwendung von wertvollen Ressourcen.“

Der WZV bittet seine Kundinnen und Kunden, aktiv mitzumachen und Abfälle sauber zu trennen. Bei Unsicherheiten berät gern das Servicecenter unter 04551 909 0.

Vermieterinnen und Vermieter und Hausverwaltungen werden gebeten, die Information an ihre Mieterinnen und Mieter weiterzugeben. Bei der Erstellung von Aushängen oder Flyern ist der WZV gern behilflich.

 

Mehr Info unter www.wzv.de

Anlage: Info-Schreiben als PDF zum Download

[WZV-Info zur Biotonne]

Foto zur Meldung: Vermieter und Mieter aufgepasst: WZV geht gegen Fehlbefüllung der Biotonnen vor
Foto: Vermieter und Mieter aufgepasst: WZV geht gegen Fehlbefüllung der Biotonnen vor

Geflügelpest jetzt auch in Schmalensee – Totfunde am Seeufer bestätigt

(08. 02. 2022)

Seit Montag, 7. Februar gibt es Gewissheit: Bei zwei tot am Ufer des Schmalensee, unweit der Badestelle aufgefundenen Gänsen wurde der Geflügelpesterreger nachgewiesen. Bürgermeister Sönke Siebke erhielt diese Nachricht vom Kreis Segeberg und mahnt, weiter Vorsicht beim Auffinden toter oder verendender Vögel walten zu lassen.

 

Aufgefunden worden waren die Wildvögel bereits vor über einer Woche. Der Aufforderung des Veterinäramts des Kreises Segeberg folgend waren die Tiere gemeldet und anschließend untersucht worden.

 

Keine zusätzlichen Maßnahmen angeordnet

 

Aufgrund des landesweiten Infektionsgeschehens unter Wildvögeln herrscht u.a. im Kreis Segeberg bereits eine Aufstallungspflicht für alle Geflügelbestände, egal ob Nutzvieh oder Hobby-Haltung. Der Kreis Segeberg hatte dazu eine am 13. Januar 2022 wirksam gewordene Allgemeinverfügung erlassen, die dieser Meldung als PDF beigefügt ist.

 

Die Bestätigung, dass es sich bei den am Schmalensee gefundenen Gänsen um mit Geflügelpest befallene Tiere handelt, hat vorerst keine weiteren Anordnung zur Folge, etwa die Ausweisung von Schutz- oder Überwachungszonen (vormals Sperrbezirke und Beobachtungsgebiete). Das wäre im Fall des Befalls eines Geflügelbestandes der Fall.

 

Zur Erinnerung: Hinweise des Kreisveterinäramts

 

Mit der Herausgabe der Allgemeinverfügung des Kreises hatte das Kreisveterinäramt Warnhinweise ausgesprochen und Kontakte genannt, die an dieser Stelle – aus gegebenem Anlass – wiedergegeben werden:

 

Bürger*innen im Kreis Segeberg werden gebeten, dem zuständigen örtlichen Ordnungsamt oder dem Veterinäramt des Kreises Segeberg Funde von toten Wasservögeln (Enten, Gänse, Möwen etc.) und Greifvögeln zu melden, gerne auch an die E-Mail-Adresse . Für Rückfragen, etwa zum Fundort, ist unbedingt eine Rückrufnummer anzugeben. Der Fachdienst Tiergesundheit und -haltung ist auch unter Telefon 04551/951-9334 erreichbar.

 

Erkrankte oder tote Vögel sollten nicht angefasst werden und am Fundort bleiben. Einzelne tote Vögel anderer Arten (z.B. Singvögel und Tauben) müssen nicht gemeldet werden.

 

 

 

[Tierseuchenrechtliche_Allgemeinverfügung_SE_vom_12.01.2022_(Geflügelpest)]

Foto zur Meldung: Geflügelpest jetzt auch in Schmalensee – Totfunde am Seeufer bestätigt
Foto: Geflügelpest jetzt auch in Schmalensee – Totfunde am Seeufer bestätigt

Ein Verein, der Spuren hinterlassen hat: Vor 25 Jahren FUS-Gründung

(06. 02. 2022)

Straßenverkehr in Schmalensee – im Fokus die B430, also die Dorfstraße – heißt für Außenstehende meist: Eine langgezogene Tempo 30-Zone, eine Fußgängerampel mitten im Ort und häufiges „mobiles Blitzen“ der Polizei in der Ortsmitte. Eingeweihte wissen, letztlich geht all das auf die wenigen Jahre des Bestehens eines Vereins zurück sowie auf reges bürgerschaftliches Engagement um eine Entlastung der Ortsdurchfahrt durch eine Ortsumgehung. Vor 25 Jahren wurde der FUS gegründet.

 

FUS, das steht für Förderverein Umgehungsstraße Schmalensee. Seine Geschichte beginnt – offiziell – am 5. Februar 1997 und endet am 30. November 2004. Doch sein Kernthema beginnt viel früher, scheint seit 2018 auserzählt und steht eigentlich noch immer im Raum. Hier der Versuch einer groben Zusammenfassung.

 

1939 – 1982 – 1997 – 2004 – 2018

 

Man muss die Vorgeschichte kennen. In den 1930er-Jahren nahm der Straßenverkehr zu. Gleichzeitig gewannen unter den Nationalsozialisten öffentliche Projekte wie der Straßenbau aus verschiedenen Gründen – wirtschaftlich, militärisch, politisch-ideologisch – an Bedeutung. Wer in den 1980er und 90er-Jahren von einer Umgehungsstraße für Schmalensee sprach, begann oft mit dem Jahr 1939, als der Reichsarbeitsdienst, der schon für eine Absenkung des Wasserspiegels der Seen im Raum Bornhöved gesorgt hatte, damit begonnen haben soll, ein Stückchen Ortsumgehung zu bauen.

 

In Fahrtrichtung betrachtet: Von Bornhöved kommend, hinter dem Gehöft Willingshöfen, dem letzten Hof vor Schmalensee auf der rechten Seite. Wer dort heute ins Gelände blickt ahnt: Das wäre eine Herkulesaufgabe geworden. Nicht nur verschiedene Niveaus wären auszugleichen sondern auch eine kleine Au zu überwinden, die durch Feuchtwiesen fließt, die einst Seegrund gebildet haben mögen. Der Beginn des Zweiten Weltkriegs stoppte das Vorhaben, das in den Folgejahrzehnten auf die berühmte „lange Bank“ geriet.

 

Anfang der 1980er-Jahre jedoch war das Thema Ortsumgehung wieder aktuell. Die Gemeinde mit Bürgermeister Hans Siebke hatte sich stark gemacht für das Projekt. Die B430 galt im Kalten Krieg sowie wirtschaftlich als eine der bedeutenden Verbindungsrouten im Land und man stieß auf offene Ohren. Eine Trasse war offenbar schon ausgepflockt: Sie folgte dem 1939-er-Ansatz, führte über das Hirtenland (zwischen Dorfstraße und Tarbeker Straße), querte die Damsdorfer Straße, führte über die Hauskoppeln (zwischen Dorfstraße und Grasweg) und sollte hinter der Stockseer Straße zurück auf die bestehende Bundesstraße geführt werden. Dann gab es eine besondere Ironie: CDU-Bürgermeister Hans Siebke und seine Mitstreiter mussten zur Kenntnis nehmen, dass 1982 in Bonn mit Helmut Kohl ein CDU-Mann der SPD die Regierung entriss – im Zuge des anschließenden „Kassensturzes“ wurden verschiedene Maßnahmen gestoppt, auch der Bau einer Ortsumgehung für Schmalensee.

 

Damit war das Projekt nicht gestorben. Aber nun begann es, die Instanzen zu beschäftigen. Schmalensee wuchs und es wurden bis zu drei Trassen besprochen, die ursprüngliche und zwei verschieden weit reichende Bögen um das Dorf – an deren Realisierbarkeit aufgrund der Kosten wohl niemand je geglaubt hat. Also blieb der Fokus auf der alten Trasse, die im Dorf Freunde und Gegner hatte, denn je größer Schmalensee um den Ringreiterplatz herum werden sollte, desto größer sollte das Problem des „Zerschneidens“ des Dorfes werden.

 

Nichtsdestotrotz: Zahlreiche Anwohner in Schmalensee betrachteten die Ortsdurchfahrt zunehmend als Belastung und Gefahrenquelle durch zunehmenden Schwerlastverkehr (Stichwort Kies) über eine Bundesstraße, die in Teilen gar nicht der Norm entspricht (Stichwort Breite, Stichwort Gehweg). Die Deutsche Einheit bedeutete auch eine Verlagerung von verkehrspolitischen Schwerpunkten – eine Ortsumgehung für Schmalensee rutschte im „Ranking“ nach hinten.

 

Hier nun eine absichtliche Lücke. Die alte Trasse verblieb im Flächennutzungsplan der Gemeinde. Doch je weiter die Zeit fortschritt desto mehr verlor diese an Bedeutung. Genauer: Sie wurde immer unwahrscheinlicher, allein angesichts der Lage zwischen Wohngebieten, die heutzutage besseren (Immissions)Schutz genießen. Um den Weg frei zu machen für eine Bebauung im Grasweg, wurde der F-Plan geändert und die Trasse daraus entfernt. 2018 titelten die Kieler Nachrichten: „Schmalensee gibt Kampf nach 80 Jahren auf“.

 

Diesen Kampf führte von 1997 bis 2004 insbesondere der Förderverein Umgehungsstraße (FUS). Anwohner hatten sich in einer (namenlosen) Bürgerinitiative zusammengetan und durch Zuparkaktionen in der Ortsdurchfahrt auf ihr Anliegen aufmerksam gemacht. Am 5. Februar 1997 dann trafen sich im Haus von Joachim Wolff zwölf Schmalenseerinnen und Schmalenseer, um den FUS zu gründen. Jo Wolff wurde Vorsitzender (und blieb es bis zur Auflösung), Freda Frank seine Stellvertreterin, Herbert Burmeister wurde Kassenwart und Petra Jens Schriftführerin. Die Vereinsgründung fiel in die Phase des Ausbaus eines Kieswerks in Vierhusen. Im März 1997 gab es dazu in Schmalensee eine Einwohnerversammlung, in der das Kiesunternehmen für seine Aktion „Freiwillig Tempo 30“ warb.

 

Das aber reichte dem FUS nicht, der in der Folge eine Vielzahl von Aktionen initiierte. Wie weiteres Parken in der Ortsdurchfahrt (ein Mal jedoch von der Polizei als unangemeldete Demonstration abgebrochen). Im Sommer 1997 wurde erstmals die Aktion „Sicherer Schulweg“ für Erstklässler initiiert, in Zusammenarbeit mit der Polizeistation Bornhöved.

 

Ein erster Erfolg: Auf der Jahreshauptversammlung 1998 konnte Jo Wolff zufrieden feststellen, dass im Bereich des Bolzplatzes ein Blitzer installiert worden war. Bei dieser Versammlung wurde auch der ortsweit bekannte FUS-Aufkleber vorgestellt. 1998 erfolgte das Aufstellen von Schildern am Straßenrand (mit von der Firma Ruser gesponserten Holzpfählen), die Auto- und Lkw-Fahrer für die Probleme in der Dorfstraße sensibilisieren sollten – inklusive Aufforderung zum freiwilligen Tempo 30.

Viele „Arbeitsstunden“ wurden von FUS-Mitgliedern und -Unterstützern investiert, um in der Ortsdurchfahrt Verkehrszählungen durchzuführen. 2001 etwa unterstützt durch eine Geschwindigkeitsmessanlage. Diese Zählungen bewirkten vermehrte Geschwindigkeitskontrollen durch die Polizei – ein weiterer FUS-Erfolg, der sich aber 2002 erstmals fragte, ob ein Fortbestand noch Sinn mache, trotz zeitweise großer Aufmerksamkeit seitens der Presse.

 

Ins Gemeindeleben fügte sich der FUS freilich auch ein. Teilnahmen am Dorfquiz etwa gehörten dazu aber auch die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen, die nicht nur ein Mal im „Fest der drei Vereine“, der Silvesterfeier von Verschönerungs- und Vogelschießerverein, Sportverein und FUS auf dem Gemeindesaal gipelfte.

Und es war der FUS, der – ehe der Sportverein übernahm – eine Ostereiersuche für Kinder auf dem Bolzplatz veranstaltete.

 

Im Juni 2002 stellte dann das Straßenbauamt einen Plan vor – nicht für eine Ortsumgehung, sondern eine Verbreiterung der Ortsdurchfahrt zu Lasten der Anliegergrundstücke. Einen solchen Eingriff ins Ortsbild (so sollten etwa die Einfriedungsmauern abgetragen werden) wollte selbst der FUS nicht. Andere Vorschläge wie eine Ampellösung (also eine einspurige Verkehrsführung) oder eine Fahrtrichtung durch Damsdorfer Straße und Grasweg zu führen machten deutlich: Eine Umgehungsstraße schien ausgeschlossen und der Vereinszweck nicht umsetzbar. Am 30. November 2004 löste sich der FUS im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung auf. Inge Saggau, letzte Kassenwartin, wurde zur Liquidatorin bestellt.

 

So endete die kurze aber durchaus intensive Geschichte des Fördervereins Umgehungsstraße Schmalensee. Der FUS aber hat seine Spuren hinterlassen und Gemeinde wie Behörden für die besondere Situation in der Ortsdurchfahrt sensibilisiert. Zu sagen, er habe sein Ziel verfehlt, wäre zu einfach. Er hat getan, was er im Rahmen bürgerschaftlichen Engagements tun konnte.

Foto zur Meldung: Ein Verein, der Spuren hinterlassen hat: Vor 25 Jahren FUS-Gründung
Foto: Ein Verein, der Spuren hinterlassen hat: Vor 25 Jahren FUS-Gründung

WZV informiert zur Biotonnen und bietet Unterstützung bei der Aktenvernichtung

(05. 02. 2022)

Dass sich bei der Entleerung der Biotonne (braun, brauner Deckel) durch den Wege-Zweckverband der Gemeinden des Kreises Segeberg eine härtere Gangart bei Kontrolle und Leerung abzeichnet, wurde an dieser Stelle bereits berichtet. Es geht um sogenannte Fehlbefüllung und die daraus resultierenden Probleme bei der Weiterverwendung der Abfälle.

 

Der WZV hat eine Wurfsendung für alle Haushalte erarbeitet und im Vorwege Bürgermeister Sönke Siebke zukommen lassen. Diese ist dieser Nachricht als PDF beigefügt.

 

WZV unterstützt bei rechtssicherer Aktenvernichtung

 

Mitteilung des WZV vom 02.02.2022:

 

Mit dem Jahreswechsel endet wieder die gesetzliche Aufbewahrungsfrist für einige Unterlagen. Sowohl Gewerbebetriebe als auch Privatleute stehen dann vor der Entsorgungsfrage.

Bei sensiblen Daten ist Vorsicht geboten. Gemäß Bundesdatenschutzgesetz sind bei der Entsorgung die DIN 66399 und die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zu beachten. Sieben verschiedene Sicherheitsstufen sind vorgegeben (Kleinteiligkeit geschredderter Akten). Je höher die Schutzklasse betroffener Informationen, desto höher die zu wählende Schutzstufe.

Akten, die personenbezogene Daten enthalten, müssen mindestens unter Sicherheitsstufe 3 (z. B. Personaldaten, Bewerbungsunterlagen) bzw. 4 (z. B. Patientendaten, Kanzleiakten mit Mandanteninformationen) vernichtet werden.

 

Der WZV möchte seine Kundinnen und Kunden unterstützen und bietet eine unkomplizierte und komfortable Lösung zur Aktenvernichtung an. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des WZV-Fachvertriebs beraten gern telefonisch unter 04551 909 115 oder unter zum jeweiligen Bedarf. Wenn die notwendige Schutzklasse festgelegt ist, kann unter drei verschiedenen, zugriffssicheren Metallbehältern die passende Größe ausgewählt und bestellt werden. 240 l, 350 l und 500 l Behälter stehen zur Verfügung. Für Mikrofilm- oder Festplattenvernichtung können separate Spezialbehälter bestellt werden.

 

Die Gefäße werden nach Terminabsprache direkt beim Kunden angeliefert und können dort in Ruhe befüllt werden. Das lästige und zeitaufwendige Ausheften einzelner Blätter entfällt dabei, es können ganze Aktenordner entsorgt werden. Die Abholung erfolgt individuell auf Abruf. Die Akten werden bei einem Spezialunternehmen entsorgt; das Vernichtungszertifikat wird dem Auftraggeber mit der Rechnung übergeben.

 

Tipp: Kleinmengen bis 50 l nehmen alle WZV-Recyclinghöfe gern entgegen. Auch hier stehen zugriffssichere Behälter bereit.

[Wichtige Information ]

Foto zur Meldung: WZV informiert zur Biotonnen und bietet Unterstützung bei der Aktenvernichtung
Foto: WZV informiert zur Biotonnen und bietet Unterstützung bei der Aktenvernichtung

Februar-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1

(01. 02. 2022)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen geben Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung. Bildmaterial aus Familienalben rundet die Beiträge mitunter ab.

Für die treue Leserschaft in Schmalensee und darüber hinaus haben wir im Monat Februar die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der erste Teil.

 

Nazi-Partei kann sich ihre Mitglieder aussuchen: Da die NSDAP in Schleswig-Holstein laut Meldung des Segeberger Kreis- und Tageblatts vom 2. Februar 1932, vor 90 Jahren kurz vor Erreichen der Mitgliederzahl von 50.000 steht, verfügt ihr Gauleiter Lohse, dass die Bezirks-, Kreis- und Ortsgruppenleiter nur noch eingeschränkt Mitglieder aufnehmen sollen. Bevorzugt werden nur noch junge Männer unter 35 Jahren aufgenommen, sofern sie sich freiwillig zum SA- oder SS-Dienst verpflichten. Auch die Erfassung der unter 18-Jährigen für die Hitlerjugend soll weiter vollzogen werden.

 

Berühmtester Pastor Bornhöveds stirbt: Pastor Friedrich Ernst Christian Oertling stirbt am 2. Februar 1837, vor 185 Jahren. Seinem Kirchspiel hinterlässt er u.a. ein Pastorentaschenbuch mit einer Topographie (Landkartendes Kirchspiels und bäuerlichen Wetterregeln, Karten des Kirchspiels sowie eine zweibändige Chronik des Kirchspiels. Oertling, der 1811 von Eichede nach Bornhöved kam, galt auch als Schriftsteller und Erfinder. Als solcher soll er u.a. versucht haben, eine Flugkonstruktion gebaut zu haben, die er an einer, vermutlich seiner Magd testete, die sich dabei die Beine brach. Im  Königlich Privilegierten Wochenblatt für Segeberg und dessen Umgebung, wie die heutige Segeberger Zeitung zuerst hieß, veröffentlichte er nicht nur Psalmen und Gedichte oder Predigtauszüge, er lieferte sich auch in Leserbriefen Streitgespräche, etwa über die Bestattung. 

 

Kälterekord in Bornhöved und Umgebung: In der Nacht zu Sonntag, 4. Februar 1912, vor 110 Jahren, werden laut Meldung im Segeberger Kreis- und Tageblatt in Bornhöved Minus 31,5 Grad Celsius gemessen. Vielfach werden erfrorene Vögel gefunden. Ein in Bornhöved untergestelltes Automobil friert derart ein, dass es erst am Nachmittag wieder flottgemacht werden kann.

 

Pferdzeüchter gründen Kreisverein: Auf Einladung des Grafen Platen, Königlicher Landrat im Kreis Segeberg und Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisvereins, findet am 6. Februar 1897, vor 125 Jahren, in Wickel’s Hotel zu Segeberg eine Zusammenkunft aller an der Pferdezucht Interessierten zwecks Gründung eines Kreispferdezuchtvereins statt. Der „Pferdezuchtverein für den Kreis Segeberg“ ist im Kreisgebiet Nachfolger des „Pferdezuchtvereins der holsteinischen Geestlande“, der ein größeres Terrain umfasste und sich bewusst auflöste, um Platz für die Kreisvereine zu machen. Durch jährliche Prüfung der Mutterstuten und deren Nachzucht (Körung) sowie die Anlage eines Stammregisters soll das Zuchtziel des Vereins erreicht werden: „Ein edles, kräftiges Wagenpferd mit starken Knochen, welches möglichst gleichzeitig die Eigenschaften eines schweren Reitpferdes besitzt, also auch für Militärzwecke passend ist.“ Das Vereinsgebiet umfasst das des Kreises Segeberg. Darunter sollen Distrikte gebildet werden, die fast immer den Ämtern bzw. Städten entsprechen, so in Bornhöved und Stocksee. Mitglied kann jeder Einwohner des Kreises werden, der einen Jahresbeitrag von 3 Mark zahlt und die Satzungen anerkennt. Pferdebesitzer oder gar Züchter muss man nicht sein. Initiator Landrat Graf Platen wird erwartungsgemäß zum Vorsitzenden des Kreisvereins gewählt. Für den Distrikt Bornhöved wird Amtsvorsteher Heinrich Christian Saggau aus Schmalensee zum Distriktsvorsteher gewählt.

 

Sprungbrett am Schmalensee ist futsch: Am 6. Februar 1952, vor 70 Jahren, meldet die Segeberger Zeitung, dass an der Schmalenseer Badestelle ein hölzernes Gerüst mit Sprungbrett abhanden gekommen ist. Im Sommer des Vorjahres war es von dem Rettungsschwimmer Guttau im Rahmen des Schwimmunterrichts im Schmalensee installiert worden. Nun aber hätten „Nichteigentümer“ dieses abgebaut und im eigenen Ofen zum Heizen verwandt. Da sie allerdings beobachtet wurden, werde ihnen die kurze Freude bald vergehen.

 

Vom Wirken des hiesigen Frauenvereins: Ein Bericht vom 9. Februar 1927, vor 95 Jahren im Segeberger Kreis- und Tageblatt, schildert die Arbeit eines damals mildtätigen Vereins. In Thodes Gasthof in Bornhöved fand die Generalversammlung des Vaterländischen Frauenvereins für Bornhöved und Umgegend statt. Vorsitzende der 200 Mitglieder war die Ehefrau von Pastor Schlüter. Im Jahr 1926 hatte der Verein vielen kranken, armen und alten Leuten, Kindern und Wöchnerinnen Hilfe in der Not geleistet. Es wurden 374 Portionen Mittagessen und 206 Liter Milch abgegeben. Die Gemeinde- bzw. Vereinsschwester unternahm bei 86 Kranken 844 Besuche und Hilfeleistungen. Sie führte 489 Massagen und und vier Nachtwachen aus und begleitete 16 Krankentransporte nach Kiel bzw. Neumünster.

 

Katastrophenschutz im Amt Bornhöved 1977: Am 10. Februar 1977, vor 45 Jahren, findet eine Dienstversammlung der Vorstände der Freiwilligen Feuerwehren des Amtes Bornhöved statt. Im Zuge dieser wird die Gliederung der Amtsfeuerwehr in zwei Züge für mögliche Katastropheneinsätze geschaffen: Zum Rettungszug gehören ein Tanklöschfahrzeug der Bornhöveder Wehr, das Schmalenseer Rüstfahrzeug, das Löschfahrzeug aus Trappenkamp sowie eine Atemschutzgruppe. Zugführer ist Friedrich Jeimke aus Bornhöved. Der Wasserzug besteht aus den Wehren Tensfeld, Tarbek, Stocksee und Gönnebek mit der Damsdorfer Wehr als Reserve. Zugführer ist Horst Wedemeier (Gönnebek).

 

Junger Verein schaut optimistisch nach vorn: Am 10. Februar 1982, vor 40 Jahren, findet im Gasthof Voß die zweite Jahreshauptversammlung des SV Schmalensee von 1980 e.V. statt. Auf 160 Mitglieder ist der Verein zuletzt angewachsen. Vor allem der Fußball boomt im SVS, während die Schützen auf Zuwachs hoffen. Kurt Klinkowski wird für weitere zwei Jahre zum Vorsitzenden gewählt, neuer Schriftführer wird Wilfried Hahne; Jugendwart ist Dierk Harder und Kassenwartin Jutta Schütt. Den Festausschuss bilden Klaus Stegelmann, Claus-Peter Cornehls, Wolfgang Hahne und Burkhard Sarau. Bereits stattgefunden hat der erste Spatenstich für den Bau eines Sportplatzes auf dem alten Schulland an der Tarbeker Straße. Bürgermeister Hans Siebke, der Bauausschussvorsitzende Jürgen Stegelmann und SVS-Vorsitzender Klinkowski stießen dabei mit einem Klaren an. Hans Siebke verstreute zudem eine Handvoll Münzen, die dem SVS Glück bescheren sollen. Ab Spätsommer, so Siebke, soll mit dem Spielbetrieb begonnen werden.

 

Foto zur Meldung: Februar-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1
Foto: Sportplatzbau in Schmalensee SZ 12.02.1982

Sturmtief „Nadia“ knickte Bäume um – erster Einsatz 2022 für die Feuerwehr Schmalensee

(31. 01. 2022)

Am Sonntag hat „Nadia“ noch einmal alles gegeben. Das Sturmtief, dass ein Wochenende lang den Norden Deutschlands verunsicherte, tobte sich am Feiertag so richtig aus und sorgte in Schmalensee für ein paar umgestürzte Bäume, einen unfreiwilligen Stapellauf und den ersten Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr im neuen Jahr.

 

Totholz und alles, was marode war, hatte keine Chance gegen die Orkanböen, die Nadia über den Schmalensee schickte. Lockere Teerpappe riss ab, morsche Zäune legten sich auf die Seite. Fast ist es ein Wunder, dass in der Dorfstraße am Fahrbahnrand deponierte gelbe Säcke auch am Abend noch an ihrem Platz lagen.

 

An der Schmalenseer Badestelle wurde dagegen im starken Wellengang die Nichtschwimmergrenze zerrissen. Die Wellen leckten außerdem so lange auf den Uferstreifen, bis sie das kleine Segelboot zu fassen bekamen, das dort - als „Landei“ - längst zum Spielgerät degradiert worden war. Nun dümpelte der lütte Kahn fleißig in der Brandung, vom Westwind aber hart an den Uferstreifen gedrückt und beschwert vom Wasser im Rumpf.

 

In der Feldmark hatten sich über Nacht einige Bäume quer über die Wirtschaftswege gelegt. Da sie nicht öffentliche Straßen blockierten, waren sie auch kein Fall für die Feuerwehr. Stattdessen machte Bürgermeister Sönke Siebke eine Tour durch die Feldmark und informierte alle betroffenen Landbesitzer, dass sie ihre Bäume entfernen mussten.

 

Während also in der Feldmark am Sonntagvormittag die Motorsägen angeschmissen wurden, erreichte gegen Sonntagmittag ein Hilferuf Gemeindewehrführer Peter van het Loo: Am Ringreiterplatz war eine Fichte entwurzelt worden und drohte, auf ein Haus zu kippen. Nach Meldung an die Leitstelle – so wurde es ein Einsatz – rückten vier Blauröcke dem Nadelbaum zu Leibe und sorgten für Sicherheit.

 

Eine bescheidene Bilanz, denn laut Kreisfeuerwehrverband waren wohl alle Wehren des Kreises Segeberg am Wochenende im Einsatz, viele davon mehrfach. So rückten laut Amtsfeuerwehr die Wehren aus Bornhöved sechsmal, Gönnebek neunmal und Tensfeld fünfmal aus. Die Kameraden aus Trappenkamp waren 17 mal gefragt, auch mit ihrer Drehleiter, unter anderem in Rickling sowie am Dach des eigenen Heizwerks. Verletzte soll es im Kreisgebiet aber nicht gegeben haben.

 

Fotos zur Meldung: Christian Detlof, Sönke Nagel, Sönke Jens, Peter van het Loo, Christopher Orth

Foto zur Meldung: Sturmtief „Nadia“ knickte Bäume um – erster Einsatz 2022 für die Feuerwehr Schmalensee
Foto: Am Sonntag ließ der Sturm das Flatterband an Schmalensees Badestelle tüchtig flattern

Historisches Kalenderblatt im Februar: Die alte Stellmacherei

(31. 01. 2022)

Corona-bedingt musste in Schmalensee nach 2020 auch im Dezember 2021 die Seniorenweihnachtsfeier der Gemeinde abgesagt werden, um Kontakte zu beschränken. Statt einer Feier erhielten die Seniorinnen und Senioren des Dorfes einen Präsentbeutel mit einem Premieren-Inhalt: Einem Schmalensee-Kalender für 2022 mit historischen Aufnahmen. Wenige Restexemplare gingen in den Verkauf für den guten Zweck.

 

Für alle Schmalenseer und Freunde, ob nun Besitzer eines solchen Kalenders oder nicht, sei im Jahr 2022 stets vor dem Monatsersten das nächste Kalenderblatt auf der Gemeinde-Homepage gezeigt und erläutert. Heute also das Kalenderblatt für den Februar.

 

Eine bekannte Aufnahme aus Schmalensee

 

Und da haben wir es mit einer der bekanntesten Aufnahmen aus der Schmalenseer Dorfgeschichte zu tun. Das Foto aus dem Jahr 1893 zeigt die Stellmacherfamilie Suhr vor ihrem Anwesen im Belauer Weg.

 

Zur Verfügung gestellt hat die Aufnahme Werner Suhr, der dem alten Handwerk bis über den Eintritt in den Ruhestand hinaus treu geblieben ist, wovon sogar das Freilichtmuseum Molfsee in der jüngeren Vergangenheit bei der Restaurierung alter Kutschen profitieren konnte.

 

Zurück zum Foto. Aufgenommen 1893, zeigt es im Hintergrund das noch heute existierende Gebäude Belauer Straße 8, in dem Olaf Suhr mit Familie lebt. Dessen Vater Hans Suhr hat am Erscheinungsbild des im Jahr 1821 errichteten Gebäudes einige Veränderungen vorgenommen, aber der ursprüngliche Zustand ist weiterhin gut zu erkennen und das Haus als eines der wenigen mit Reet gedeckten in Schmalensee immer ein Blickfang.

 

Stellmacherei 1848 gegründet

 

Bei der Aufnahme von 1893, die auch schon in dem 1995 von Harald Timmermann herausgegebenen Büchlein „Das Amt Bornhöved in alten Ansichten“ veröffentlicht wurde, ist die Stellmacherei Suhr als Betrieb in Ort und Region längst etabliert.

 

Nach Heinrich Göttsch, Schmalensees Lehrer und Dorfchronist (1946), erwarb der frühere Bauernvogt Matthias Christian Suhr, der die heutige Hofstelle mit dem Gasthof Voß bewohnte, die 1821 errichtete Kate im Jahr 1846 für seinen Sohn Johann Hinrich Suhr, der am 6. September 1848 die Stellmacherei gründete. Nachdem Johann Hinrich 1858 gestorben war, heiratete seine Witwe Johann Peter Denker, der die Stelle als sogenannter Setzwirt bis 1880 führte, ehe der nächste Erbe, Johannes Suhr, übernahm.

 

Laut Bildunterschrift im Büchlein zeigt die Aufnahme (von rechts) Johann Peter Denker, verheiratet mit der Witwe von Johannes Heinrich Suhr, Katharina geborene Asbahr, daneben den 1921 verstorbenen Johann (Johannes) Suhr, seine Ehefrau Elise, geborene Westphal, mit den Kindern Anna, Johann (Vater von Hans Suhr) und Wilhelm (Vater von Werner Suhr) sowie zwei Gesellen.

 

Das Handwerk muss sich dem Fortschritt beugen

 

Johann Suhr (geboren 1889) und Wilhelm Suhr (geboren 1890) führten das Geschäft nach dem Tod ihres Vaters gemeinsam fort. 1963 übernahm Werner Suhr (geboren 1933) den Betrieb. In diese Zeit fiel allerdings der Niedergang des Stellmacherhandwerks, denn Traktoren und Anhänger mit Gummibereifung hatten Einzug in die Landwirtschaft gehalten.

 

Werner Suhr wirkte also vorrangig als Tischlermeister, da die Stellmacherei nicht länger Haupterwerbszweig des Unternehmens sein konnte. Im Jahr 2013 meldete Werner Suhr, der sich unter anderem auf den Holztreppenbau spezialisiert hatte, schweren Herzens den Betrieb ab, für den er keinen Nachfolger hatte finden können.

 

Foto zur Meldung: Historisches Kalenderblatt im Februar: Die alte Stellmacherei
Foto: Die Stellmacherei-Familie Suhr im Jahr 1893 - Bild gegeben von Werner Suhr

Fahrbücherei kommt – vielleicht – und unter Corona-Auflagen

(28. 01. 2022)

Trotz anhaltender Corona-Pandemie und Omikron-Variante hat die Fahrbücherei 15 ihren Betrieb im Kreis Segeberg wieder aufgenommen. Der Fahrplan sieht ihren nächsten Halt in Schmalensee am Montag, 31. Januar vor. Von 15.40 bis 16.35 Uhr steht der Bücherbus auf dem Parkplatz am Feuerwehrgerätehaus.

 

Allerdings bleibt die Nutzung aktuell nicht frei von Auflagen, die sich aus den Corona-Bekämpfungsmaßnahmen ergeben. Auch sind zum Teil schon Fahrten des Bücherbusses abgesagt worden.

 

Darum wird dringend empfohlen, vor jedem Schmalensee-Termin der Fahrbücherei die Homepage www.fahrbuecherei15.de aufzusuchen und nachzuschauen, ob der Termin eingehalten werden kann und ob sich eventuell Nutzungsbedingungen vor dem Hintergrund der Corona-Bekämpfungsmaßnahmen geändert haben!

 

Hier die letzten Einträge auf fahrbuecherei15.de zur geänderten:

 

  • Aufgrund der stark angestiegenen Infektionszahlen ist der Zugang zur Fahrbücherei ab Montag 24. Januar 2022 nicht mehr möglich.

 

  • Wir fahren weiterhin nach Fahrplan und stellen Ihnen gerne vorab Medien zusammen, auf Wunsch auch vor Ort an der Fahrbücherei. Selbstverständlich packen wir Ihnen auch wieder Überraschungstüten.

 

  • Machen Sie von der Möglichkeit der Vorbestellung von Medien bitte regen Gebrauch und bestellen Sie diese so rechtzeitig wie irgend möglich. Sie helfen uns dabei den Ablauf für uns alle so reibungslos wie möglich zu gestalten.

 

  • Bitte beachten Sie, dass auch vor der Fahrbücherei der Mindestabstand eingehalten und ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden muss.

 

Der Fahrplan 2022 des Bücherbusses für die jeweiligen Schmalensee-Tage ist dieser Meldung als PDF zum Download beigefügt.

 

Die Fahrbücherei 15 für den Kreis Segeberg ist in Wahlstedt stationiert und unter Telefon 04554/5536 oder per E-Mail an erreichbar.

[Fahrbücherei15 Fahrplan Schmalensee 2022]

Foto zur Meldung: Fahrbücherei kommt – vielleicht – und unter Corona-Auflagen
Foto: Fahrbücherei kommt – vielleicht – und unter Corona-Auflagen

Repair-Café Bornhöved am 5. Februar geöffnet

(28. 01. 2022)

Der nächste Öffnungstermin für das Repair-Café Bornhöved ist Sonnabend, der 5. Februar. Von 14 bis 17 Uhr sind ehrenamtliche Reparaturhelferinnen und -helfer im Erdgeschoss der Sventana-Schule (Jahnweg 6) anzutreffen.

 

Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, ihre mitgebrachten Kleingeräte oder auch Fahrräder unter fachkundiger Anleitung zu reparieren oder sich dabei helfen zu lassen.

 

Es gelten die zum Zeitpunkt aktuellen Corona-Maßnahmen und Hygieneregeln. Eine Anmeldung ist nötig unter Telefon 04323/8060390 (F.W. Moertl). Hier gibt es auch weitere Infos.

Foto zur Meldung: Repair-Café Bornhöved am 5. Februar geöffnet
Foto: Bornhöved - Sventana-Schule

Schmalensee-Kalender 2022 – Noch gibt es Restexemplare

(26. 01. 2022)

Heiße News aus der Kalender-Schmiede von Christopher Brust: Noch sind bei ihm Restexemplare vom Schmalensee-Kalender 2022 mit historischen Aufnahmen zu haben. Noch ist keines der Kalenderblätter „abgelaufen“!

 

Erstellt worden war der Kalender als Präsent für die Seniorinnen und Senioren der Gemeinde, genauer als Teil eines Präsent-Beutels, der diesen als Ersatz für die erneut abgesagte Seniorenweihnachtsfeier überbracht worden war.

 

Der Kalender umfasst 13 historische Fotografien oder Postkarten aus der Schmalenseer Dorfgeschichte – zwölf Monatsblätter und ein Deckblatt. Diese enthalten auch Erklärungen. Er eignet sich durchaus als Geschenk. Die Freigabe zum „Export“ sei hiermit erteilt.

 

Zu haben sind die Kalender zum Preis von 3 Euro je Exemplar (im Transportbeutel 4 Euro). Das Geld soll einem noch durch den Ausschuss für Senioren, Jugend und Sport, Ortsverschönerung und Fremdenverkehr festzulegenden guten Zweck innerhalb des Dorfes zugute kommen.

 

Interessenbekundungen bitte an den Ausschussvorsitzenden Christopher Brust unter Telefon 0160/92480946.

Foto zur Meldung: Schmalensee-Kalender 2022 – Noch gibt es Restexemplare
Foto: Schmalensee-Kalender 2022 - noch gibt es Restexemplare

Jahreschronik 2021 für Schmalensee und Drumrum liegt vor

(25. 01. 2022)

Der Arbeitskreis Dorfgeschichte Schmalensee legt heute die Jahreschronik 2021 vor. Auf 86 Seiten, 85 und ein bisschen, sind – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – Ereignisse aus zahlreichen Themenbereichen zusammengetragen worden. Gemeindepolitik, Feuerwehr, Vereinswesen, Baumaßnahmen, Witterungsbedingungen, Ärgernisse und Erfreuliches – und Corona. Die Pandemie hat besonders dazu beigetragen, dass es so viele Seiten geworden sind, denn Lockdowns, Corona-Bekämpfungsmaßnahmen, Lockerungen etc. sind in chronologischer Reihenfolge erfasst worden, damit nachfolgende Generationen wissen, was uns im Jahr 2021 maßgeblich in der Gestaltung des Dorflebens beeinflusst hat...

 

Eine Chronologie für Schmalensee „und Drumrum“, weil viele Dinge das Geschehen im Dorf und die Rahmenbedingungen beeinflussen, die sich auf überordneten Ebenen abspielen: Im Amt und der Kirchengemeinde, im Kreis (politisch) und auf Kreisebene von Vereins- und Verbändewesen, sogar teils im Land, etwa wenn es um Tierseuchen wie die Geflügelpest geht – oder um Corona.

 

Aber trotz Pandemie haben die, haben wir Schmalenseer wieder unsere Möglichkeiten genutzt, Dinge auf die Beine zu stellen, um das Dorfleben so angenehm und so traditionell wie möglich zu gestalten. Den Vereinen sei an dieser Stelle ein klares „Respekt!“ übermittelt. Überhaupt gilt allen Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtlern ein besonderes Dankeschön, die Schmalensee-Flagge hochgehalten zu haben!

 

In der Anlage dieser Meldung ist eine – ebenfalls unvollständige – Bilderauswahl zu einigen Highlights des Jahrs 2021 zu finden. Die Jahreschronik 2021 ist als PDF zum Download beigefügt und darüber hinaus auf dieser Gemeinde-Homepage in der Rubrik „Dorfgeschichte“ unter „Jahreschroniken“ zu finden.

 

Über mögliche Schreibfehler bitte ich hinwegzusehen. Inhaltliche Fehler dürfen mir aber sehr gern mitgeteilt werden! Ebenso Ergänzungen zu fehlenden oder unvollständigen Einträgen – nicht immer kommen Informationen aus den Vereinen oder Gremien beim Homepage-Team an.

 

Auch für 2022 gilt: Infos und Bilder nehmen wir dankbar an, die Gemeinde-Homepage lebt vom Mitmachen und die Jahreschroniken sollen der Nachwelt dienen.

 

Christian Detlof und Wilfried Kroll

[Download]

Foto zur Meldung: Jahreschronik 2021 für Schmalensee und Drumrum liegt vor
Foto: Jahreschronik 2021 für Schmalensee und Drumrum liegt vor

Aufruf aus dem Kreistag zur Corona-Lage

(23. 01. 2022)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 21.01.2022:

 

Gemeinsames Statement der Segeberger  Kreistagsfraktionen von CDU, SPD, Bündnis 90/Die  Grünen, FDP, WI-SE, Freie Wähler und Die Linke sowie des Landrats zur aktuellen Corona-Situation

 

„Seit fast zwei Jahren stehen wir durch die Pandemie ungeahnten  Herausforderungen und nie für möglich gehaltenen Einschränkungen des  täglichen Lebens gegenüber. Wir alle wollen unser altes Leben zurück, die oft  zitierten „Freiheiten“, und blenden dabei nur allzu gerne aus, dass wir uns trotz  allen Fortschritts und aller Technik in der größten Krise seit dem Zweiten  Weltkrieg befinden. 

 

Die aktuelle Lage ist ernst. Die Inzidenz im Kreis Segeberg stellt seit ein paar  Wochen beinahe täglich neue Rekorde auf und bisher wissen wir nicht, welche  Auswirkungen es auf die Krankenhäuser, ja das Gesundheitswesen insgesamt, 

haben wird, wenn die Ansteckungen mit der Omikron-Variante bei den durch  Vorerkrankungen und Alter besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen  ankommen und ob es uns gelingt, allen Erkrankten die bestmögliche Hilfe  angedeihen zu lassen, ohne das Gesundheitssystem zu überfordern.

 

Es ist müßig, in der aktuellen Situation zu diskutieren, wer welche  Entscheidungen vielleicht anders hätte treffen müssen. Auch bringen uns  Schuldzuweisungen nicht weiter. All diese Fragen müssen diskutiert werden,  wenn die Pandemie hinter uns liegt. Denn jetzt kommt es zunächst darauf an,  dass jede*r Einzelne einen Beitrag dazu leistet, die Pandemie mit ihren  Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen in unserem Kreis, die  Beschäftigten im Gesundheitswesen, im Infektionsschutz der Kreisverwaltung, in  Schulen, Kitas und den Betrieben und Einrichtungen in den Griff zu bekommen.

 

Die Fraktionen des Kreistages sprechen einhellig Dank und Anerkennung dafür  aus, dass die Mitarbeiter*innen im Infektionsschutz des Kreises seit nunmehr  fast zwei Jahren unermüdlich und kompetent das fachlich Notwendige tun und

die Fragen und Anliegen aus der Bevölkerung bearbeiten. Auch wenn der  Einzelne vielleicht nicht immer mit den getroffenen Entscheidungen  einverstanden ist und Anfragen nicht wie sonst üblich sofort bearbeitet werden  können: Niemand hat einen Grund, seine Frustration an den Mitarbeiter*innen  der Verwaltung auszulassen, die ihre Pflicht erfüllen.

 

Wir alle und nahezu jede Berufsbranche leiden unter der Pandemie. Während die  einen in Arbeit untergehen, hoffen andere, endlich bald wieder richtig loslegen zu  können. Wir möchten an dieser Stelle allen danken: fürs Durchhalten, fürs  Weitermachen, fürs Akzeptieren, fürs Nicht-Aufgeben.

 

Wir alle tragen in einer Situation wie dieser eine Verantwortung: für uns selbst,  aber auch für andere und die Gesellschaft. Mehr als 20.000 Segeberger*innen  haben sich bereits mit Corona infiziert und über 200 sind im Zusammenhang mit  der Pandemie verstorben. Zu viele! Und unser Mitgefühl gehört all jenen, die  einen Menschen verloren haben, der ihnen nahestand.

 

Vieles ist bereits gesagt, manche wollen und können es nicht mehr hören, aber  wir alle, die wir wieder ohne Einschränkungen leben möchten, sollten sich impfen  lassen und sich weiter an die Hygienemaßnahmen halten. 

 

Lassen Sie uns zusammenhalten! Lassen Sie uns verhindern, dass ein Riss  unsere Gesellschaft durchzieht! Und setzen wir uns gemeinsam dafür ein, dass  noch mehr Menschen davon überzeugt werden, sich impfen zu lassen. Erst-,  Zweit- oder Auffrischungsimpfung: Jede Spritze zählt, schützt mehr als nur EIN  Leben und bringt uns dem Ende dieser Pandemie ein Stück näher. Und das ist  doch genau das, was wir uns alle so sehr wünschen.“

Foto zur Meldung: Aufruf aus dem Kreistag zur Corona-Lage
Foto: Aufruf aus dem Kreistag zur Corona-Lage

Führungen durch das Plöner Prinzenhaus im Januar und Februar

(21. 01. 2022)

Mitteilung der Tourist Info Großer Plöner See vom 20.01.2022:

 

23. Januar, 30. Januar, 6. Februar, 13. Februar,  20. Februar und 27. Februar 2022  – Führung durch das Plöner Prinzenhaus

 

Unter fachkundiger Leitung wird durch das Prinzenhaus geführt und Wissenswertes zu den architektonischen Besonderheiten, der kulturellen Bedeutung und der Geschichte des Rokoko-Schlösschens vermittelt.

 

Die nächsten Prinzenhausführungen finden jeweils am Sonntag, dem 23. Januar und 30. Januar 2022 statt. Start ist jeweils um 15 Uhr am Prinzenhaus (Schlossgebiet) statt. Preis ab 6 Euro pro Person.

 

Für alle Führungen ist aufgrund der begrenzten Teilnehmeranzahl eine Anmeldung bei der Tourist Info Plön unter Tel. 04522-50950 oder ratsam.

 

Zu beachten sind zudem die Vorgaben zu Abstand und Hygiene (2G),  erforderlich ist auch das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes.

                

Tourist Info Großer Plöner See

Bahnhofstraße 5 (Bahnhof)

24306 Plön

Tel. 04522-50950

Email:

Foto zur Meldung: Führungen durch das Plöner Prinzenhaus im Januar und Februar
Foto: Das Prinzenhaus im Plöner Schlosspark

Handel und Handwerk in Bornhöved – neues (Geschichts-)Buch von Norbert von der Stein

(20. 01. 2022)

Nach dem „Kleinen Streifzug durch das alte Bornhöved“ von 2013 hat Norbert von der Stein nun mit „Bornhöved – Handel & Handwerk im Wandel der Zeit“ sein zweites Werk zur Geschichte unseres Nachbardorfes vorgelegt.

 

Dank zahlreicher Überlassungen von Fotos und Informationen von Alt- und Exil-Bornhövedern, aber auch mittels umfangreicher Eigenrecherche zeigt von der Stein auf, wie vielfältig Bornhöveds Firmenlandschaft und Gaststättenszene einst gewesen ist. Darunter dürfen Betriebe mit Schmalensee-Bezug wie die Gärtnerei Hahne und Fernsehservice Stegelmann nicht fehlen.

 

Rund 300 Fotografien, nur wenige waren schon im „Streifzug“ zu sehen, führen den Menschen heute das wirtschaftliche Treiben früher vor Augen. Aber auch Unternehmen, die noch heute existieren, sind berücksichtigt. Schwerpunkt der Betrachtung, so Norbert von der Stein, sei der Blick auf die Versorgung Bornhöveds und seiner Umgebung um die vor Ort gewachsenen Betriebe und Geschäfte. Discounter spielen dabei für ihn keine Rolle, sondern die vorrangig mit Familiennamen verbundenen Unternehmungen.

 

„Bornhöved – Handel & Handwerk im Wandel der Zeit“ ist wie der „Streifzug“ vorrangig ein Bildband, der dem Leser nicht bloß Firmensitze, Geschäfte und Betriebe präsentiert, sondern auch etliche Einblicke in die Arbeitswelt der in Bornhöved berufstätigen Menschen gewährt. Ein Anhang umfasst zudem in Bornhöved „verschwundene Gebäude“, von denen viele ihre Rolle in Handel und Handwerk im Laufe der Jahrzehnte verloren hatten.

 

Das Buch „Bornhöved – Handel & Handwerk im Wandel der Zeit“ (200 Seiten) ist im Selbstverlag in einer Erstauflage von 200 Stück erschienen und ab 30 Euro zu erhalten. Bestellungen nimmt Norbert von der Stein unter Telefon 04323/9819290 an. Auch in der Buchhandlung Thomas Schulz (Am Alten Markt 9b) kann das Buch erworben werden, zuzüglich Verkaufsgebühr.

 

 

 

Foto zur Meldung: Handel und Handwerk in Bornhöved – neues (Geschichts-)Buch von Norbert von der Stein
Foto: Norbert von der Stein hat mit Handel und Handwek in Bornhöved sein zweites Buch vorgelegt

Zensus 2022: Kreis Segeberg sucht weitere Erhebungsbeauftragte

(19. 01. 2022)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 14.01.2022:

 

Für den Start des Zensus am 15. Mai 2022 sucht die  Erhebungsstelle des Kreises Segeberg weiterhin Bürger*innen, die als  Erhebungsbeauftragte ehrenamtlich Interviews durchführen möchten. Je nach  Aufwand wird eine Entschädigung von rund 850 Euro gezahlt, welche aufgrund  des Zensusgesetzes 2022 einkommensteuerfrei ist. Insgesamt werden rund 400  Ehrenamtliche gesucht, circa ein Drittel ist bereits gefunden.

 

Voraussetzungen für diese Tätigkeit sind ein freundliches Auftreten,  Zuverlässigkeit und der gewissenhafte Umgang mit vertraulichen Informationen.  Zudem müssen die Interviewer*innen volljährig sein, über gute  Deutschkenntnisse verfügen und ihren Wohnsitz in Deutschland haben.  Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Aufgrund der Corona-Pandemie ist es laut  Corona-Bekämpfungsverordnung und zum Schutze aller Beteiligten nur möglich, unter 2G-Voraussetzungen aktiv zu werden. Das bedeutet, dass die  Interviewer*innen geimpft oder genesen sein müssen.

 

Zur Vorbereitung findet für jede*n Erhebungsbeauftragte*n vorab eine Schulung  zum Thema „Wissen was morgen zählt“ in kleinen Gruppen unter 2G statt.

 

Thorben Lenz freut sich als Leiter der Erhebungsstelle über jede helfende Hand,  die die gute Sache unterstützen möchte, „denn gerade durch die Datenerhebung  wird beispielsweise auch eine bessere Berechnung der Corona-Inzidenzen  möglich. Darüber hinaus ermöglicht der Zensus eine verbesserte Wohnungsbauplanung, den Bau von Kitas und vieles mehr“, so Lenz. Eine gute  Politik könne nur mit guten Daten funktionieren und diese ermögliche der Zensus  2022.

 

Wer Interesse hat, beim Zensus 2022 als Erhebungsbeauftragte*r mitzumachen,  kann sich online bewerben. Hier gibt es auch weitere Informationen:  www.segeberg.de/zensus.

 

Grundlegende Fragen zum Zensus werden auf der Internetseite  www.zensus2022.de beantwortet.

Foto zur Meldung: Zensus 2022: Kreis Segeberg sucht weitere Erhebungsbeauftragte
Foto: Zensus 2022: Kreis Segeberg sucht weitere Erhebungsbeauftragte

Kreis Segeberg: Öffentliche und private E-Tankstellen werden gefördert

(17. 01. 2022)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 12.01.2022:

 

E-Ladesäulen und private Wallboxen:

Fördertopf des Kreises Segeberg weiterhin gefüllt und abrufbar

 

Auch wenn die Bundesmittel für private Wallboxen (leistungsstarke Steckdosen für das Laden von Elektroautos) erschöpft sind: Beim Kreis Segeberg gibt es weiterhin einen Zuschuss für die Ladestation daheim. Auch öffentliche Ladeinfrastruktur wird nach wie vor gefördert.

 

Seit 2015 hat der Kreis eine eigene Förderrichtlinie für den Ausbau von Ladeinfrastruktur. Auch für 2022 stehen wieder 300.000 Euro für Privatpersonen, Unternehmen und Kommunen bereit.

 

Konkret bedeutet das: Maximal 7.500 Euro gibt es für eine öffentlich zugängliche Normalladesäule oder maximal 25.000 Euro für eine Schnellladesäule. Der Zuschuss für private Wallboxen beträgt bis zu 1000 Euro.

 

Interessierte können sich unverbindlich mit dem Klimaschutzmanager des Kreises in Verbindung setzen. Dort gibt es Informationen zum Ablauf einer möglichen Antragstellung oder auch erst einmal nur allgemein zum Thema.

 

Kontakt: Heiko Birnbaum von der Klimaschutzleitstelle des Kreises Segeberg, Telefon 04551 951-9522, E-Mail .

Foto zur Meldung: Kreis Segeberg: Öffentliche und private E-Tankstellen werden gefördert
Foto: Kreis Segeberg: Öffentliche und private E-Tankstellen werden gefördert

Omikron bremst Versammlungen und auch den Knicklauf aus

(16. 01. 2022)

Die Omikron-Variante des Coronavirus verpasst der Aufbruchstimmung in Schmalensee, symbolisiert im Terminkalender 2022, einen herben Dämpfer. Auch wenn immer mehr Einwohnerinnen und Einwohner geimpft – wenn nicht sogar geboostert – oder genesen sind, ist die Kontaktreduzierung weiter ein maßgebliches Gebot der Stunde.

 

Und das in einer Zeit, in der das Schmalenseer Vereinsleben mit den Jahreshauptversammlungen Fahrt aufnehmen wollte. Als erste Organisation im Ort hatte die Freiwillige Feuerwehr ihre für den 15. Januar geplante Zusammenkunft – an der ohnehin nur Aktive und Ehrenmitglieder hätten teilnehmen sollen – vorerst abgesagt und bis auf Weiteres verlegt.

 

Verlegt: JHV von SVS und VVV

 

Nun ziehen weitere Vereine nach: Abgesagt beziehungsweise auf ein unbestimmtes Datum verlegt sind die Jahreshauptversammlungen des Verschönerungs- und Vogelschießervereins (2. Februar) und des Sportvereins (11. Februar).

 

Auf seiner Homepage (www.svschmalensee.de) teilt der SVS unter anderem mit: „Mit Blick auf die sehr dynamischen, zurzeit stark ansteigenden Corona-Zahlen und die eindringlichen Bitten aus der Politik um Kontaktreduzierung allerseits, war jener Beschluss naheliegend. In diesen Wochen sollten möglichst keine größeren Runden in Innenräumen abgehalten, aufschiebbare Veranstaltungen auf neue Termine in Frühjahr oder Sommer gelegt werden.“

 

Schon wieder fällt der Knicklauf aus

 

Planbarkeit ist das Stichwort. Gerade für das Großprojekt, das der SV Schmalensee alljährlich zu stemmen bereit ist, ist dies besonders wichtig. Aus der SVS-Terminliste und dem Veranstaltungskalender des Schleswig-Holsteinischen Leichtathletikverbandes ist der 18. Knicklauf bereits verschwunden. Der Sportverein wird hierzu auf seiner Homepage gesondert berichten und auch die Schmalenseer Gemeinde-Homepage wird die Absage und das damit verbundene Procedere erneut aufgreifen.

 

Terminkalender 2022 aktualisiert

 

Bei so vielen Veränderungen so früh im Jahr scheint es geboten, den Terminkalender für die Gemeinde Schmalensee erneut zu aktualisieren. Darum hat sich Gemeindevertreter Christopher Brust gekümmert – das entsprechende Dokument (PDF) ist dieser Meldung zum Download beigefügt – ebenfalls ohne Knicklauf. Das Homepage-Team der Gemeinde, hier sei Wilfried Kroll genannt, hat sich bereits um die Einträge in der Terminliste gekümmert.

 

Vermutlich wird es noch etwas dauern, bis unser Schmalenseer Terminkalender eine durchweg verlässliche Planungsgrundlage darstellt. Das „Leben in der Corona-Lage“ zwingt immerhin zu vermehrter Kommunikation auch über Vereinsgrenzen hinweg und hält den dörflichen Klönschnack aufrecht – Positives findet sich immer…

 

 

[Terminkalender Schmalensee 2022, Stand 14.01.2022]

Foto zur Meldung: Omikron bremst Versammlungen und auch den Knicklauf aus
Foto: Omikron bremst Versammlungen und auch den Knicklauf aus

Corona in Segeberg: Neue Absonderungsregeln seit 15. Januar

(16. 01. 2022)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 14.01.2022 (Auszug):

 

Das Gesundheitsministerium hat am 14. Januar einen neuen  Erlass zu Absonderungsregelungen herausgegeben. Der Erlass ist die Basis für  die vom Kreis Segeberg erlassene Allgemeinverfügung über die Anordnung zur  Absonderung, die am morgigen Samstag, 15. Januar, in Kraft treten wird. Die  neuen Regelungen gelten dann auch für Personen, die sich zurzeit bereits in  Absonderung befinden.

 

Mit dem neuen Erlass werden die zwischen Bund und Ländern vereinbarten  neuen Regeln umgesetzt. Zudem wurde die Meldepflicht sowohl für mit dem  Coronavirus infizierte Personen als auch für Kontaktpersonen gegenüber den  Gesundheitsämtern aufgehoben. Infizierte und enge Kontaktpersonen sind also  eigenverantwortlich verpflichtet, sich in Absonderung zu begeben – unabhängig  davon, ob sie vom Gesundheitsamt kontaktiert werden. Außerdem sollten sie  bekannte Kontaktpersonen eigenständig über die Infektion informieren, sodass  diese Personen ebenfalls eigenverantwortlich der Absonderungspflicht  nachkommen können. Darüber hinaus ist keine Bestätigung des  Gesundheitsamtes erforderlich, um die Absonderung zu beenden.

 

Konkret sieht der Erlass folgende Regelungen zur Absonderung vor:

 

  • Zukünftig müssen sich sowohl Kontaktpersonen als auch mit dem  Coronavirus Infizierte generell für zehn Tage in Quarantäne bzw. Isolierung  begeben. Diese kann nach sieben Tagen mit einem negativen Antigen-Schnelltest  oder PCR-Test vorzeitig beendet werden. 

 

  • Als Kontaktpersonen können Schüler*innen sowie Kinder in den Angeboten  der Kinderbetreuung bereits nach fünf Tagen mit einem negativen Antigen Schnelltest oder PCR-Test vorzeitig die Quarantäne verlassen. Bei infizierten  Kindern und Jugendlichen gelten dagegen die allgemeinen  Absonderungsfristen bei einer Infektion mit der Möglichkeit, die Isolierung  vorzeitig nach sieben Tagen bei Vorliegen eines negativen Tests zu beenden.

 

  • Für Infizierte, die als Beschäftigte in Kliniken, Pflegeeinrichtungen  und Einrichtungen der Eingliederungshilfe tätig sind, kann die Absonderung  nach sieben Tagen ausschließlich mit einem PCR-Test vorzeitig beendet werden.  Voraussetzung ist, dass vor der Testung nach sieben Tagen eine 48-stündige  Symptomfreiheit besteht. Als Kontaktpersonen können diese Beschäftigten  regulär nach sieben Tagen mit einem negativen Antigen-Schnelltest oder PCR Test die Quarantäne vorzeitig beenden. 

 

Wichtiger Hinweis: Unbeobachtete Selbsttests, die zum Beispiel zu Hause  durchgeführt werden, sind zur Beendigung der Absonderung nicht zulässig. Es  muss ein Antigen-Test oder PCR-Test gemacht und das negative Testergebnis  muss entsprechend bescheinigt werden. Dazu kann zum Beispiel ein Testzentrum  oder eine Teststation besucht werden. Dafür darf die Absonderung kurzzeitig  verlassen werden.

Folgende Personen mit entsprechenden Nachweisen sind als  Kontaktpersonen von der Absonderung ausgenommen:

 

  • Personen, die bereits eine Auffrischungsimpfung (Booster) erhalten haben,
  • Personen, die frisch doppelt geimpft sind (deren zweite Impfung also  weniger als drei Monate zurückliegt),
  • Personen, die frisch genesen sind (deren Erkrankung also weniger als drei  Monate zurückliegt),
  • Personen, die doppelt geimpft und genesen sind.

 

Wichtig: Sie müssen sich jedoch in Absonderung begeben, wenn Symptome, die  auf eine Covid-19 Erkrankung hindeuten können, auftreten. Dazu gehören  Husten, Fieber oder erhöhte Temperatur, Schnupfen, Kurzatmigkeit, Störungen  des Geruchs- oder Geschmackssinns, Halsschmerzen, Kopf- und  Gliederschmerzen und allgemeine Schwäche. Gleiches gilt, wenn sie positiv auf  das Coronavirus getestet wurden.

 

Die vorgesehenen Ausnahmen gelten auch im Hinblick auf die Regelungen in der  Coronavirus-Bekämpfungsverordnung des Landes Schleswig-Holstein. Gilt die  2G-Plus-Regel, so waren schon bisher Menschen mit einer Auffrischungsimpfung  von der Testpflicht bei 2G-Plus-Settings befreit. Diese Befreiung wird nun auf die  vorgenannten Gruppen ausgedehnt. So besteht ein Gleichlauf der Systematiken  bei den Quarantäne- und 2G-Plus-Regeln für bestimmte Personenkreise, die  Menschen mit einer Auffrischungsimpfung gleichgestellt sind. 

 

Um aktuell zum Beispiel ein Fitnessstudio oder ein Restaurant besuchen zu  können (dort gilt die 2G-Plus-Regel), brauchen folgende Personen also keinen  zusätzlichen Test:

  • Personen, die bereits eine Auffrischungsimpfung (Booster) erhalten haben,
  • Personen, die frisch doppelt geimpft sind (deren zweite Impfung also  weniger als drei Monate zurückliegt),
  • Personen, die frisch genesen sind (deren Erkrankung also weniger als drei  Monate zurückliegt),
  • Personen, die doppelt geimpft und genesen sind.

 

Der Bund wird im Zuge der vorgenannten Änderungen auch die Definition für die  vollständige Impfung von Personen ändern, die ihre Erstimpfung mit Johnson &  Johnson erhalten haben. Für Personen, die mit Johnson & Johnson geimpft  wurden, gilt: Hier bedarf es nun auch einer zweiten Impfung für den Status  „vollständig geimpft“ und somit einer dritten Impfung für die Auffrischung.  Entsprechend werden die vorgenannten Ausnahmen angewendet.

 

Auf der Internetseite des Kreises (www.segeberg.de) werden zeitnah weitere Informationen zum  Thema veröffentlicht werden.

 

Anlage (PDF zum Download): Schaubild

 

[Schaubild Quarantäne 14.01.2022]

Foto zur Meldung: Corona in Segeberg: Neue Absonderungsregeln seit 15. Januar
Foto: Corona in Segeberg: Neue Absonderungsregeln seit 15. Januar

Januar-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2

(15. 01. 2022)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen liefern uns oft Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten zugleich Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Für die treue Leserschaft gibt es auch im Monat Januar die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr ein hoffentlich interessantes Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der zweite Teil.

 

Bornhöveder Reiter im Kreisvorstand: Im Bad Segeberger Hotel Harmonie findet am 15. Januar 1927, vor 95 Jahren, der erste Reitertag des Kreis-Reitervereins Segeberg statt. Das Programm sieht eine Generalversammlung ab 14 Uhr, die Vorführung eines Reiterfilms ab 16 Uhr und keinen Kommers ab 19.30 Uhr vor. Den Kommers bilden ein Konzert der Stahlhelmkapelle Kiel, Theateraufführungen und ein Ball. Vorsitzender des Kreis-Reitervereins ist H. Rickert aus Kükels (nicht zu verwechseln mit W. Rickers aus Kükels, dem Kreisvorsitzenden des Schleswig-Holsteinischen Bauernvereins, der Gast und Grußwortredner des Reitertages ist). Elf Einzelvereine mit fast 500 Mitgliedern sind im Kreis-Reiterverein organisiert. Hans Rauert vom Reiterverein Bornhöved und Umgegend wird wieder zum 2. Vorsitzenden des Kreisvereins gewählt.

 

„De ole Kommod“ stiftet Verwirrung: Bericht der Segeberger Zeitung zum Wintervergnügen in Schmalensee am 17. Januar 1987, vor 35 Jahren: Der turbulente Einakter „De ole Kommod“ sorgte für die richtige Einstimmung auf das Wintervergnügen, das vom Bezirksbauernverband, den Landfrauen und der Landjugend Schmalensee im Gasthof Voß ausgerichtet wurde. Die Theatergruppe der Landjugend ließ die Lachmuskeln nicht zur Ruhe kommen und es gab reichlich Beifall vom Publikum im vollbesetzten Saal. Das Stück handelt von einer antiken Kommode, die der Amtsvorsteher Gerd Harm (Hans-Detlef Weber) gerne los werden wollte, weil sie im Wege stand. Auf eine Annonce in der Zeitung meldet sich Professor Fest (Jürgen Siehl) als Interessent. Er wird von der Ehefrau Frieda (Ute Böttcher) in Empfang genommen, die von den Absichten ihres Mannes nichts weiß und annimmt, dass es sich hier um den von ihrer Tochter Else (Angelika Schlüter) angekündigten Bräutigam handelt. Dieses Verwirrspiel wird noch durch den Auftritt des Bräutigams Professor Werner Schütz (Darsteller leider nicht genannt, Anmerkung) verkompliziert. […] Weitere Darsteller waren Susanne Endelmann als Dienstmädchen Lotte und Inga Andresen als Postbote Peter. Regie der gelungenen Einstudierung hatte Rüdiger Heisch.

 

Milchbauern in großer Not: Das Jahr 1932 ist gerade für die Landwirtschaft in Schleswig-Holstein eine große Herausforderung, wie aus einer Meldung des Segeberger Kreis- und Tageblatts vom 18. Januar 1932 hervorgeht. Insbesondere die Überschwemmung des Marktes mit (billigeren) ausländischen Produkten drückt die Stimmung, was sich in einer in der Zeitung wiedergegebenen Nachricht der Landwirtschaftskammer nachlesen lässt. Die Lage der Landwirtschaft, damals größter Arbeitgeber im ländlichen Raum, wird in den Meldungen des Jahres 1932 vermehrt geschildert. Insbesondere der Nationalsozialismus wird mit seinen Versprechungen in diesem Sektor „punkten“. Hier Auszüge aus der Meldung des Grafen Rantzau, Präsident der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, der der Berliner Reichskanzlei und dem Reichsernährungsministerium in einem eindringlichen Telegramm die verzweifelte Lage der Milchbauern im Norden schildert: „Ausländische Buttereinfuhr wächst täglich. Gestern löschte russischer Dampfer […] 12.000 Faß Russenbutter. Butter liegt unverzollt in Hamburger Kühlhäusern. […] In England lagern zur Zeit exportbereit 433.000 Kisten Austral-Butter und Neuseeland-Butter. Das ist doppelte Menge wie im Vorjahr. Ernste Gefahr, daß diese Butter vor deutscher Zollerhöhung nach Deutschland hineingeworfen wird. Kontrollvereine berichten, daß Landwirte infolge katastrophaler Butterpreise jede Kraftfütterung einstellen. Damit würde Inlandsproduktion und Inlandsversorgung gefährdet. Unverzügliche Radikalmaßnahmen gegen Dumping erforderlich. Stimmung unserer Landwirte verzweifelt.“

 

Schwere Explosion in Bornhöved: Wer spitzt bei dieser Überschrift aus dem Segeberger Kreis- und Tageblatt vom 19. Januar 1932, vor 90 Jahren, nicht die Ohren? Allerdings handelt es sich nicht um eine Nachricht, sondern um Werbung des Wäschereibesitzers Adolf Harm aus Bornhöved. Dieser macht in einer Anzeige auf die „Sprengung der bisherigen Preise“ aufmerksam. Nehmen wir mal an, dass es sich bei solch offensiver Werbung um Preissenkungen und nicht etwa eine Kostenexplosion handelt. Was die Anzeige auch verrät: Harm hat Annahmestellen in allen Nachbarorten. Wer diese in Schmalensee betrieb, ist leider nicht bekannt.

 

Tod eines verdienten Organisten: In Bornhöved stirbt am 25. Januar 1917, vor 105 Jahren, 78-jährig, der frühe Organist der Kirchengemeinde und Lehrer Carl Heinrich Reimers. Reimers besuchte 1856-59 das Lehrerseminar in der Stadt Segeberg. Von 1873 bis zu seiner Pensionierung 1898 wirkte er in Bornhöved. Zu seinen zahlreichen Ehrenämtern gehörten der Vorsitz im Lehrerverein für Bornhöved und Umgebung sowie die Schriftführung im Landwirtschaftlichen Verein für Bornhöved und Umgebung. Auch poetisch betätigte sich Reimers, dessen Gedichte, vor allem die Palmarum-Verse an die Konfirmanden, zum Teil im Segeberger Kreis- und Tageblatt abgedruckt wurden.

 

Innovation befeuert das Blutspenden: Mit einer bedeutenden Neuerung gelingt es dem DRK-Ortsverein Amt Bornhöved vor 40 Jahren, viele Menschen zur Blutspende zu bewegen. Wie die Segeberger Zeitung am 29. Januar 1982 berichtet, kommen 129 Spenderinnen und Spender in die Realschule Bornhöved, was Schatzmeister Gerhard Mühlenberg, der die Personalien erfasst, fast in Nöte bringt. Was hat die Menschen veranlasst, zur Blutspende zu gehen? Das DRK bietet ein großes Frühstücksbuffet an. Und die Gärtnerei Hahne aus Schmalensee unterstützt die Aktion zusätzlich: Sie sorgt für den Tischschmuck.

 

Eine Totengilde in Schmalensee: Am 30. Januar 1902, vor 120 Jahren, fordert der Segeberger Landrat über das Segeberger Kreis- und Wochenblatt die Amtsvorsteher dazu auf, ihm alle Statuten und Jahresberichte bestehender Totengilden, Sterbe-, Witwen-, Aussteuer- oder Pensionskassen zuzusenden. Der Meldung beigefügt ist eine Auflistung aller angemeldeten (Versicherungs-)Vereine dieser Art, aus der sich ableiten lässt, dass der Bornhöveder Amtsvorsteher Heinrich Christian Saggau die entsprechenden Unterlagen von der Schmalenseer Totengilde, der Sterbeunterstützungskasse in Bornhöved und von der Bornhöveder Totengilde einzufordern hat. Bis heute besteht als Verein die Sterbekasse Bornhöved, die letztlich auf die vorgenannten Vereine zurückgeht, nach deren Auflösungen beziehungsweise Fusionen. So wird 1927 ein „Beerdigungsverein für Bornhöved und Schmalensee“ genannt. Zweck ist bis heute die Bezuschussung von Bestattungskosten der Mitglieder, die zu Lebzeiten regelmäßige Beiträge abführen.

Foto zur Meldung: Januar-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2
Foto: Explosion der Preise in Bornhöved SKTB 19.01.1932

Kreis Segeberg: Corona bremst Schuleingangsuntersuchungen aus

(14. 01. 2022)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 10.01.2022:

 

Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass die  Schuleingangsuntersuchungen aufgrund der pandemischen Lage bis Ende  Februar ausgesetzt werden. Betroffene Eltern werden, wenn möglich, vom Kreis  angeschrieben, allerdings liegen nicht für alle die Kontaktdaten vor.

 

Im Schuljahr 2022/23 werden im Kreis Segeberg 2.693 Kinder eingeschult. Rund  700 Kinder haben bereits eine Untersuchung erhalten.

 

Bisher wurden bevorzugt Kinder untersucht, die möglicherweise einen  besonderen schulischen Förderbedarf haben: Kinder, unter anderem zuvor in  Frühförderung, von Kinderärzt*innen benannt, von Kitas oder Schulen gemeldet,  behinderte oder von Behinderung bedrohte Kinder, chronisch kranke Kinder mit  möglicher oder bekannter Teilhabeeinschränkung. Auch Kinder, deren Eltern in  begründeter Sorge um die Schulreife ihres Kindes waren, wurden untersucht. Die  Gruppe der genannten Kinder wird untersucht, da im Rahmen der Untersuchung  häufig weitere Maßnahmen in die Wege geleitet werden sowie Absprachen mit  der Schule notwendig sind.

 

Generell haben Grundschulen die Möglichkeit, auch nach der Einschulung  jederzeit die zuvor nicht untersuchten Kinder vom Kinder- und Jugendärztlichen  Dienst untersuchen zu lassen, sofern sich bei einzelnen Kindern  Probleme/Besonderheiten zeigen sollten.

Foto zur Meldung: Kreis Segeberg: Corona bremst Schuleingangsuntersuchungen aus
Foto: Kreis Segeberg: Corona bremst Schuleingangsuntersuchungen aus

Sventana-Schule informiert am 27. Januar zur weiterführenden Schule

(14. 01. 2022)

Mitteilung der Sventana-Schule vom 10.01.2022:

 

„Welche weiterführende Schule ist die Richtige für mein Kind?"

 

Diese Frage stellen sich viele Eltern, deren Kinder jetzt die vierte Klasse besuchen.

 

Die Sventana-Schule Bornhöved lädt deshalb zu einem Informationsabend am

Donnerstag, den 27. Januar 2022 um 19 Uhr in die Aula der Sventana-Schule Bornhöved ein, um den Eltern eine Entscheidungshilfe zu geben und die Gelegenheit unsere Gemeinschaftsschule näher kennenzulernen. Für die interessierten Kinder gibt es an diesem Abend wieder einige Mitmachangebote. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Im Anmeldezeitraum vom 21.02. bis 02.03.2022 können die Anmeldungen nach vorheriger telefonischer Absprache im Sekretariat der Gemeinschaftsschule, Jahnweg 6, 24619 Bornhöved vorgenommen bzw. abgegeben werden: Montag, 21.02.2022 bis Mittwoch, 02.03.2022, jeweils von 9 bis 12 Uhr. Zusätzlich Montag, 21.02.2022 und Montag, 28.02.2022, jeweils von 9 bis 15 Uhr.

 

Bitte bringen Sie folgende Unterlagen zur Anmeldung mit:

Original Anmeldeschein von beiden Sorgeberechtigten unterschrieben, aktuelles Halbjahreszeugnis, Geburts- bzw. Abstammungsurkunde des Kindes, falls vorhanden den aktuellen Lernplan und eine Bescheinigung über eine vorliegende förmlich anerkannte Lese-Rechtschreibschwäche (Legasthenie). Bei getrenntlebenden Erziehungs-/Sorgeberechtigten benötigen wir zusätzlich eine Anmeldungsvollmacht des Elternteiles, welches nicht persönlich bei der Anmeldung anwesend ist. Gleiches gilt bei Alleinerziehenden, hier benötigen wir einen Nachweis über das alleinige Sorgerecht (Negativbescheinigung vom Jugendamt bzw. Urteil des Familiengerichtes).

Foto zur Meldung: Sventana-Schule informiert am 27. Januar zur weiterführenden Schule
Foto: Sventana-Schule informiert am 27. Januar zur weiterführenden Schule

Geflügelpest: Aufstallpflicht für alle Bestände im Kreis Segeberg ab 13. Januar

(13. 01. 2022)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 12.01.2022:

 

„Da Fälle verendeter Wildvögel mit positivem Nachweis der Geflügelpest in diesem Monat in ganz Schleswig-Holstein sprunghaft zunehmen, ist es in Anbetracht dieser Lage notwendig, die Aufstallung von Geflügel für den  gesamten Kreis Segeberg anzuordnen und Ausstellungen von Geflügel zu  untersagen“, so Leitender Kreisveterinär Markus Overhoff. Per  Allgemeinverfügung hat der Kreis Segeberg daher am heutigen Mittwoch (12.  Januar) die erforderlichen Maßnahmen eingeleitet. Im gesamten Kreis gilt ab  dem morgigen Donnerstag, 13. Januar, unter anderem eine Aufstallpflicht, was  bedeutet, dass Geflügel nicht mehr ins Freie darf. Es müssten nun alle  Anstrengungen unternommen werden, um einen Eintrag in Nutztier- oder  Hobbyzuchten zu verhindern, sagt Overhoff. Bis auf den Kreis Segeberg und den  Kreis Stormarn wurde bereits in ganz Schleswig-Holstein aufgestallt. Nun zieht  Segeberg nach.

 

Nach Nachweisen in Norderstedt im vergangenen Jahr breitet sich das Geschehen  weiter aus. In Kaltenkirchen, Neversdorf und Boostedt sind in den vergangenen  Tagen verendete Wildvögel gefunden und positiv getestet worden. Insgesamt  wurden seit Herbst 2021 im Kreis Segeberg 15 tote Wildvögel entdeckt, darunter  Graugänse, Weißwangengänse, Uhus, Tauben, Enten und Schwäne. Für die  vergangenen drei Wochen liegen bis heute vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) übersandte Geflügelpestnachweise für rund 380 Wildvögel im gesamten  Bundesland vor. 

 

Grundsätzlich gelten für alle Personen, die Geflügel halten, dieselben  tierseuchenrechtlichen Maßnahmen – gleichgültig, ob es sich um gewerbliche  oder private (Hobby)-Haltungen handelt. „Geflügelpest lässt sich sehr leicht über  Kleidung, Schuhe, Hände usw. verbreiten. Ein wenig Mist unter den Schuhen  reicht beispielsweise aus, um damit das Virus weiter zu tragen“, sagt Overhoff.  Deshalb sind die vom Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt,  Natur und Digitalisierung mit Allgemeinverfügung vom 23.11.2021 festgelegten vorbeugenden Biosicherheitsmaßnahmen in Geflügelhaltungen von allen  Geflügelhalter*innen zu beachten: So sollte beim Betreten der eigenen Ställe  Schutzkleidung getragen werden, zum Beispiel ein stalleigener Overall und  Schuhe/Stiefel. An den Eingängen der Ställe sollten mit Desinfektionsmittel  getränkte Desinfektionsmatten ausgelegt werden. Die Hände sollten vor Betreten  der Ställe gewaschen und desinfiziert werden. Betriebsfremde Personen haben  grundsätzlich keinen Zugang zu Ställen. Das Auftreten von vermehrten  Todesfällen muss an die Veterinärbehörde gemeldet werden.

 

Tote und sterbende Vögel sollten grundsätzlich nicht angefasst werden. Das gilt  auch für Wildvögel. „Wir wissen, dass der Prozess des Sterbens für Beobachtende  nur schwer zu ertragen ist“, sagt Overhoff. „Aber das Einzige, was man in diesem  Moment noch für einen Vogel tun kann, ist Respekt zu zeigen und ihn friedlich  sterben zu lassen. Wer sich ihm nähert, löst einen Fluchtreflex aus und macht es  für das Tier dadurch nur noch schlimmer.“

 

Bürger*innen, die einen toten Greifvogel, eine Ente, Gans oder einen anderen  verendeten Wasser- oder Wildvogel finden, sollte diesen melden. Das Kreis Veterinäramt ist telefonisch zu erreichen unter 04551 / 951 9334 sowie per E Mail an . Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, das Kreisveterinäramt über den Fund toter Vögel durch die Rettungsleitstelle (Telefon  112) zu informieren.

 

Die Allgemeinverfügung des Kreises mit allen Maßnahmen und Vorgaben ist dieser Meldung als PDF zum Download beigefügt.

[Allgemeinverfügung]

Foto zur Meldung: Geflügelpest: Aufstallpflicht für alle Bestände im Kreis Segeberg ab 13. Januar
Foto: Geflügelpest: Aufstallpflicht für alle Bestände im Kreis Segeberg ab 13. Januar

Übersichtlich und barrierearm: Kreis Segeberg hat Internetauftritt überarbeitet

(13. 01. 2022)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 06.01.2022 (Auszug):

 

Der Kreis Segeberg präsentiert sich und seine Leistungen seit Donnerstag, 6. Januar, unter www.segeberg.de auf einer neuen Internetseite. Die komplett überarbeitete Homepage besticht vor allem durch Übersichtlichkeit, Barrierearmut und klare Strukturen.

 

Kernelement der neuen Online-Präsenz ist die Suchfunktion, über die Bürger*innen mittels Stichworteingabe und wenigen Klicks schnell zur gewünschten Dienstleistung oder Informationen gelangen können.

 

Hierfür wurde das Angebot des Zuständigkeitsfinders Schleswig-Holstein (kurz ZuFiSH) weitestgehend aktualisiert. Die Leistungen sind im „Bürger*innen-Service“ und über die Suchfunktion auf der Homepage zu finden.

 

Landrat Jan Peter Schröder: „Wir erweitern mit der neuen Homepage das digitale Angebot des Kreises und sind damit gut für die Zukunft aufgestellt. Wir werden nun weiter nachlegen, zum Beispiel immer mehr Online-Formulare anbieten. Hierfür stehen wir seit einigen Jahren mit vielen Anbieter*innen und dem Land in einem produktiven Austausch. Das wird unseren Service bequemer und schneller für die Menschen machen.“

 

Die neue Homepage bietet außerdem Videos, Fotos, Veranstaltungen, jede Menge Informationen und hilfreiche Verlinkungen zu anderen Seiten.

 

„Unser Ziel ist es, mit der neuen Homepage so gut wie keine Fragen und Wünsche offen zu lassen“, so Landrat Schröder. „Wir laden Sie daher herzlich ein, uns digital zu besuchen, auf der Homepage alle wichtigen Angelegenheiten zu finden und ein wenig mehr über den Kreis Segeberg zu erfahren.“

Foto zur Meldung: Übersichtlich und barrierearm: Kreis Segeberg hat Internetauftritt überarbeitet
Foto: Übersichtlich und barrierearm: Kreis Segeberg hat Internetauftritt überarbeitet

Kreis Segeberg: Forum zu Migration und Vielfalt tagt am 19. Januar online

(13. 01. 2022)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 11.01.2022:

 

Das Forum für Migration, Chancengleichheit und Vielfalt des  Kreises Segeberg trifft sich am Mittwoch, 19. Januar, um 18 Uhr zu einer  Online-Sitzung. Die Veranstaltung richtet sich an alle Menschen, die im Kreis  Segeberg wohnen oder bei einer Institution im Kreisgebiet arbeiten, die im  Bereich Migration tätig ist.

 

Auf der Tagesordnung stehen neben einem kurzen Bericht des Vorstands unter  anderem ein Bericht über Aktionen und Projekte für Zugewanderte in Norderstedt  sowie vom Forum für Migrant*innen aus Norderstedt und Termine für das Jahr 2022.

 

Eine Teilnahme ist möglich über folgenden Link:

https://bbb.segeberg.de/b/ver-mya-r6j-c0f

Es wird das Format „BigBlueButton“ verwendet.

 

Fragen oder Anregungen sind möglich per E-Mail an   oder telefonisch unter 04551/951-9511.

Foto zur Meldung: Kreis Segeberg: Forum zu Migration und Vielfalt tagt am 19. Januar online
Foto: Kreis Segeberg: Forum zu Migration und Vielfalt tagt am 19. Januar online

Mönchsweg-Verein präsentiert neuen Flyer – jetzt mit Karte

(12. 01. 2022)

Neues vom Mönchsweg, dem Radfernwanderweg, der auf seiner Streckenführung von Bremen über Glücksburg an der Elbe bis zur Insel Fehmarn an rund 100 Kirchen vorbei und auch durch die Gemeinde Schmalensee führt. Pünktlich mit Jahresbeginn hat der Mönchswegverein einen neuen, äußerst informativen Flyer herausgegeben.

 

Die Mönchsweg-Broschüre hat damit eine neue Gestalt und erscheint nun auch mit Karte! Das bisherige Hochformat kann auf A3-Format mit optimierter Routenübersicht

entfaltet werden.

 

Zugunsten des ansprechenden Layouts wurden die Inhalte reduziert. So gibt es die Verzeichnisse der Gastgeber*innen (Übernachtung, Gastronomie) zukünftig als Listen zum Download auf der Website www.moenchsweg.de. So können Änderungen jederzeit vorgenommen werden.

 

Außerdem bleiben die Inhalte des Flyers so länger aktuell. Der neue Flyer ist ab Januar 2022 bei der Geschäftsstelle verfügbar (für die Schmalenseer Vermieter von Ferienwohnungen und -zimmern besonders interessant im Sinne ihrer Mieter) und steht auf der Website zum Download bereit. Auch dieser Meldung ist der Flyer als PDF beigefügt.

 

Mehr Auskünfte über oder Telefon 0431/ 128 508 73.

[Faltblatt ]

Foto zur Meldung: Mönchsweg-Verein präsentiert neuen Flyer – jetzt mit Karte
Foto: Mönchsweg-Verein präsentiert neuen Flyer – jetzt mit Karte

Glasbruch, Poller weg und wieder Autoreifen - Ein Winter der Ärgernisse in Schmalensee

(09. 01. 2022)

Es könnte so schön beschaulich sein, müsste man nicht immer wieder mal die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und sich fragen, was die Leute umtreibt. Nach zwei registrierten gleichartigen Vergehen in 2021 haben nun kurz nach Jahresbeginn erneut Unbekannte Autoreifen illegal in der Feldmark entsorgt. Es ist nicht das einzige Ärgernis, mit dem man sich in Schmalensee beschäftigen muss.

 

Reifen im Höllenhorst-Weg abgeladen

 

Sehr wahrscheinlich am 6. Januar sind im nach der früheren Hofstelle Höllenhorst benannten Weg unterhalb des Grimmelsberges mehrere Dutzend Autoreifen abgelegt worden. Einige wurden in den Knick geschmissen, die Mehrzahl relativ sauber zum Teil auf dem Weg aufgestapelt. Ein paar Reifen haben sich offenbar verselbständigt und sind hangabwärts auf eine Weide gerollt.

 

Bürgermeister Sönke Siebke schildert, dass zwischen 17 und 17.15 Uhr ein weißer Hochtransporter, möglicherweise ein Sprinter mit Hochdach, in dem Weg gesehen worden sein soll. Wie bei den Reifenfunde im Vorjahr scheint es sich um eine Entsorgung aus dem Bereich des Reifenhandels zu handeln.

 

Scheibe in der Dorfstraße eingeworfen

 

Bereits vor Weihnachten war nachts im Umfeld des Feuerwehrgerätehauses ein lauter Knall zu vernehmen. Am Morgen danach wussten die Nachbarn eines unbewohnten Hauses, was die Ursache war: Unbekannte hatten eine Scheibe eingeworfen. Bis heute ist an dem Gebäude, das offenkundig nicht Schmalensees beste Adresse ist, nichts weiter veranlasst worden.

 

Poller im Seeweg unerlaubt entwendet

 

Ebenfalls kurz vor Weihnachten verschwand der Poller, der im Seeweg Kraftfahrzeuge vom Befahren der Badestelle abhalten soll. Auch hier waren es bislang Unbekannte, die nur die Verankerungsschrauben im Pflaster beließen – und damit eine böse Stolperfalle für Fußgänger. Der Gemeindearbeiter hat die Stelle notdürftig mit einem Baustellenschild gesichert. Wer sachdienliche Hinweise geben kann, möge Verbindung zum Bürgermeister oder dem Homepage-Team der Gemeinde aufnehmen.

 

Zeugen sollen sich melden

 

Bleibt zu hoffen, dass insbesondere die illegalen Entsorgungsaktionen von Autoreifen in unserer Feldmark aufhören. Wer dahingehend Beobachtungen anstellt, sollte sich nicht scheuen, die oben genannten Adressaten in der Gemeinde oder die Polizeistation in Trappenkamp (04323/ 805270) zu informieren.

 

Es handelt sich um kein Kavaliersdelikt sondern um handfesten Schaden, der sowohl der Umwelt (Verschmutzung) als auch der Allgemeinheit (Entsorgungskosten) entsteht.

 

 

Foto zur Meldung: Glasbruch, Poller weg und wieder Autoreifen - Ein Winter der Ärgernisse in Schmalensee
Foto: Schon wieder Autoreifen entsorgt - Höllenhorst-Weg 8. Januar

Blick in Schmalensees Gärten: Wintervögel werden gezählt

(06. 01. 2022)

Mitteilung des NABU vom 04.01.2022

 

Im neuen Jahr etwas für den Artenschutz tun: Wer diesen Vorsatz gefasst hat, kann ihn gleich am Dreikönigswochenende umsetzen. Vom 6. bis zum 9. Januar läuft wieder Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmachaktion „Stunde der Wintervögel“.

 

Der NABU und sein bayerischer Partner, der LBV (Landesbund für Vogelschutz), laden dazu ein, Vögel zu zählen, die in den Garten, den Park oder ans Futterhäuschen auf dem Balkon kommen. „Die dabei gesammelten Daten sind für den Vogelschutz äußerst wertvoll, weil sie Aufschluss über den Zustand der heimischen Vogelwelt in unseren Siedlungen geben. Je mehr Menschen mitmachen, desto genauer wird unser Bild“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

 

Im vergangenen Jahr war die Beteiligung besonders hoch: Mehr als 236.000 Menschen hatten mitgemacht. Insgesamt gingen Meldungen aus 164.000 Gärten und Parks ein. Der Haussperling ergatterte damals den Spitzenplatz als häufigster Wintervogel in Deutschlands Gärten, Kohlmeise und Feldsperling folgten auf Platz zwei und drei.

 

Die „Stunde der Wintervögel“ findet bereits zum zwölften Mal statt. Wer mitmachen will, beobachtet eine Stunde lang Vögel in Garten, Park oder auf dem Balkon und meldet die Beobachtungen dem NABU. Dabei wird von jeder Art die höchste Anzahl Vögel notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu sehen ist.

 

Die Beobachtungen können per App unter www.NABU.de/vogelwelt, unter www.stundederwintervoegel.de oder unter www.NABU.de/onlinemeldung bis zum 17. Januar gemeldet werden. Zudem ist für telefonische Meldungen am 8. und 9. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer 0800-1157-115 geschaltet.

[Zählhilfe]

Foto zur Meldung: Blick in Schmalensees Gärten: Wintervögel werden gezählt
Foto: Blick in Schmalensees Gärten: Wintervögel werden gezählt

Der Bücherbus steuert Schmalensee auch 2022 an – Erster Halt am 10. Januar

(06. 01. 2022)

Auch im neuen Jahr steuert der Bücherbus der in Wahlstedt stationierten  Fahrbücherei 15 Schmalensee regelmäßig an. Der Fahrplan für 2022 weist ganze 15 Ausleihtage aus – vorausgesetzt, die Corona-Pandemie schiebt dem Plan keinen Riegel vor.

 

Stand 5. Januar aber soll es am Montag, 10. Januar, erstmals wieder einen Stopp am Schmalenseer Haltepunkt Feuerwehrgerätehaus / Bolzplatz geben.

 

An allen nachstehend aufgeführten Montagen, jeweils von 15.40 bis 16.35 Uhr, soll der Bücherbus in Schmalensee Station machen:

 

  • 10. Januar
  • 31. Januar
  • 21. Februar
  • 14. März
  • 4. April
  • 2. Mai
  • 30. Mai
  • 20. Juni
  • 11. Juli
  • 22. August
  • 12. September
  • 5. Oktober
  • 2. November
  • 21. November
  • 12. Dezember

 

Laut Homepage www.fahrbuecherei15.de gelten für die Benutzung des Bücherbusses folgende Corona-Schutzmaßnahmen:

 

Aufgrund der Landesverordnung, gilt für Bibliotheken seit dem 22. November 2021 die 3G-Regel. Davon sind natürlich auch Fahrbüchereien nicht ausgenommen.

 

Der Zutritt in die Fahrbücherei ist dann nur noch erlaubt, wenn Sie eines der 3Gs (Genesen, Geimpft, Getestet) nachweisen können. (ein professionell durchgeführter max. 24 Stunden alter Antigen-Schnelltest oder ein max. 48 Stunden alter PCR-Test). Bitte denken Sie daran auch Ihren Personalausweis mitzubringen!

 

Ausgenommen von dieser Regel sind Kinder bis einschließlich sieben Jahre und minderjährige Schüler und Schülerinnen, die regelmäßig in der Schule getestet werden.

 

Selbstverständlich packen wir Ihnen gerne Medienpakete, wenn Sie diesen Nachweis nicht erbringen möchten oder ihn vergessen haben. Wir packen dann gerne vor Ort nach Ihren Wünschen etwas zusammen.

 

Bitte verzichten Sie bei Erkältungssymptomen (Schnupfen, Husten …) auf einen Besuch in unserem Fahrzeug. Auch in diesem Fall suchen wir Ihnen gerne Medien heraus.

 

Aufgrund der geringen Größe der Fahrbücherei, gibt es auch weiterhin eine maximale Anzahl an Personen / Haushalten die unser Fahrzeug betreten dürfen. Bitte warten Sie bis wir Sie einladen das Fahrzeug zu betreten.

Foto zur Meldung: Der Bücherbus steuert Schmalensee auch 2022 an – Erster Halt am 10. Januar
Foto: Der Bücherbus steuert Schmalensee auch 2022 an – Erster Halt am 10. Januar

Coronavirus: Freies Impfen geht weiter – Ein Überblick

(05. 01. 2022)

Die nächste Welle der Corona-Pandemie, benannt nach der Omikron-Variante des Virus, rollt bereits über das Land. Die Aufrufe, sich impfen zu lassen, sind weiter laut. Ob Erst- oder Zweitimpfung oder das sogenannte Boostern, also die Auffrischung – an zahlreichen Orten und in Praxen besteht die Möglichkeit, sich den Piks abzuholen.

 

Groß ist die Nachfrage nach dem Offenen oder Freien Impfen, also ohne Termin. Ein Vorteil für alle Kurzentschlossenen, die sich aber auch auf Wartezeiten vor Ort einstellen müssen.

 

Das Land Schleswig-Holstein hält alle Angebote des Freien Impfens durch mobile Impfteams sowie die mit Termin aufzusuchenden Impfstellen (z.B. im Alten Bahnhof in Bad Segeberg) auf der Internetseite www.impfen-sh.de bereit.

 

Hier ein Überblick (Stand 3.1.22) über die nächsten Möglichkeiten in der Umgebung Schmalensees, sich ohne Anmeldung impfen lassen zu können.

 

Freies Impfen in Neumünster geht weiter

 

Das freie Impfangebot in der Holsten-Galerie (Gänsemarkt 1) in Neumünster wird auch im Januar 2022 weiter sichergestellt. Die Stadt bietet den Service gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein (KVSH) an elf Tagen an am 5., 6., 10., 11., 20., 21., 24., 25., 27., 28. und 31. Januar jeweils von 10 bis 16.30 Uhr. Der letzte Einlass erfolgt jeweils um 16 Uhr, damit die Vorgänge inklusive Nachbeobachtung bis 16.30 Uhr abgeschlossen werden können.

 

Familienimpfungen in Kaltenkirchen

 

Im Einkaufszentrum Ohlandpark (Kisdorfer Weg 13) wird an einigen Januar-Tagen das sogenannte Familienimpfen möglich sein: Hier können auch Kinder zwischen 5 und 11 Jahren geimpft werden. Nächste Termine sind der 5., 6., 7. und 8. Januar, jeweils von 10 bis 16 Uhr.

In der Folgezeit wird dort auch geimpft, jedoch nicht mehr als Familienimpfung. Nächste Termine sind dann, jeweils von 10 bis 16 Uhr, der 10., 11., 12., 17., 18., 19., 20., 25., 26. und 27. Januar.

 

Impfaktion im Rathaus von Bad Segeberg

 

Auch im Bad Segeberger Rathaus (Lübecker Straße 9) wird ein mobiles Impfteam an einigen Tagen jeweils von 9 bis 17 Uhr Station machen: Am 12., 14., 17. und 18. Januar.

 

Auch andere Orte und Angebote, die von Schmalensee gut zu erreichen sind, zum Beispiel Plön, tauchen in der fast täglich aktualisierten Liste des Landes auf www.impfen-sh.de auf.

 

 

Foto zur Meldung: Coronavirus: Freies Impfen geht weiter – Ein Überblick
Foto: Coronavirus: Freies Impfen geht weiter – Ein Überblick

Wer es vergessen hat: Das sind Schmalensees Termine für 2022 – und sogar aktualisiert

(02. 01. 2022)

Als gäb's kein Corona: Schmalensees Vereine und Organisationen hatten im Advent Gelegenheit, eine Terminplanung für das nun angebrochene Jahr abzustimmen und folgten dabei auch der Aufforderung, vom „besten Fall“, also der Abwesenheit der Corona-Pandemie auszugehen. Frei nach dem Motto: „Absagen kann man immer.“

 

Für alle, an denen es im Vorweihnachtsstress vorbeigegangen sein könnte, sei hier noch einmal der Terminkalender 2022 der Gemeinde Schmalensee veröffentlicht, den Christopher Brust, Vorsitzender des gemeindlichen Ausschusses für Senioren, Jugend und Sport, Ortsverschönerung und Fremdenverkehr, zusammengestellt hat.

 

Alle Termine sind bereits auf dieser Gemeinde-Homepage in der Rubrik „Veranstaltungen“ erfasst. Diese wird auch im Laufe des Jahres stetig aktualisiert um neue Termine und Veranstaltungen, aber möglicherweise auch um die eine oder andere Absage. „Leben in der (Corona-)Lage“, lautet auch am Jahresbeginn 2022 die Ansage.

 

Als Erste musste tatsächlich die Freiwillige Feuerwehr Schmalensee davon Gebrauch machen: Empfehlungen des Innenministeriums und Kreisfeuerwehrverbandes folgend, ist die Jahreshauptversammlung am 15. Januar abgesagt und auf einen noch unbestimmten Termin verschoben worden. Die Versammlung wurde aus der Auflistung entfernt.

 

Im Terminkalender 2022, der dieser Meldung als PDF (aktualisiert mit Stand 31. Dezember) zum Download beigefügt ist, haben fast alle örtlichen Vereine und Organisationen ihre Planung bekannt gemacht: Der Verschönerungs- und Vogelschießerverein, die Freiwillige Feuerwehr, der Sportverein, die Siedlergemeinschaft, der Sparklub „Hol di ran“, die Reitsportgemeinschaft und auch die Gemeinde selbst.

 

Ruhig ist es um die politischen Gruppen bestellt. BfS (Bürger für Schmalensee), BWS (Bürgerliche Wählergemeinschaft Schmalensee), aber auch der CDU-Ortsverband Schmalensee/Stocksee waren in der bisherigen Pandemie zurückhaltend – Informations- und Vortragsabende waren in und um Lockdown-Phasen eher nicht angeraten. 2023 ist wieder Kommunalwahl. Die dürfte neue Energien freisetzen.

 

Und mit Blick auf den Terminkalender 2022, der nur eine politische Gremiensitzung, die abschließende Zusammenkunft der Gemeindevertretung im Dezember beinhaltet (es kommen im laufenden Jahr also noch viele Sitzungen hinzu), haben wir Schmalenseer offensichtlich auch so schon viel vor. In diesem Sinne allen Veranstaltern ein erfolgreiches Jahr und möglichst wenige weitere Absagen.

 

[Terminkalender]

Foto zur Meldung: Wer es vergessen hat: Das sind Schmalensees Termine für 2022 – und sogar aktualisiert
Foto: Wer es vergessen hat: Das sind Schmalensees Termine für 2022 – und sogar aktualisiert

Nach dem Jahreswechsel gleich an andere denken – Blut spenden im Amt Bornhöved

(01. 01. 2022)

Gleich zum Jahresanfang kommt der Blutspendedienst Nord-Ost des Deutschen Roten Kreuzes in das Amt Bornhöved und die nahe Umgebung. Drei Termine gibt es im Januar in Schmalensees Nähe:

 

Am Donnerstag, 6. Januar, in Trappenkamp; am Donnerstag, 13. Januar, in Stolpe und am Dienstag, 25. Januar, in Bornhöved.

 

Sicherheitskonzept weiter ausgebaut

 

Seit dem 29. November 2021 gilt bundesweit für alle Blutspendetermine die 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet – der Antigen-Schnelltest darf nicht älter als 24 Stunden, der alternative PCR-Test nicht älter als 48 Stunden sein).

 

Um Wartezeiten und größere Menschenansammlungen vor Ort zu vermeiden, können der erforderliche PCR-Test oder Antigen-Schnell-Test nicht vor Ort durchgeführt werden.

 

Auf Wunsch können Sie sich im Rahmen Ihrer Blutspende auch als Stammzellspender registrieren lassen.

 

Anmelden / Terminreservierung unbedingt erforderlich

 

Zur Sicherstellung geordneter Abläufe ist eine vorherige Anmeldung bzw. Terminreservierung erforderlich unter der Telefon-Hotline 0800 11 949 11 (kostenfrei) oder unter https://blutspende-nordost.de/blutspendetermine.

 

Hier die Januar-Termine in der Nähe von Schmalensee

 

  • Donnerstag, 6. Januar, 15.30 bis 19.30 Uhr: Trappenkamp, Schulen der Gemeinde, Gablonzer Straße 42
  • Donnerstag, 13. Januar, 16 bis 19.30 Uhr, Stolpe, Dorfgemeinschaftshaus, Depenauer Weg 5
  • Dienstag, 25. Januar, 16.30 bis 19.30 Uhr, Bornhöved, Sventana-Schule, Jahnweg 6

 

Hinweise vor einer Blutspende

 

  • Bitte beachten Sie, dass zwischen zwei Blutspenden ein Abstand von mind. 56 Tagen eingehalten werden muss.
  • Bringen Sie zudem zu jeder Blutspende Ihren Personalausweis mit.
  • Bitte trinken (alkoholfrei) und essen Sie vor einer Blutspende ausreichend (ca. 2h vorher).

Foto zur Meldung: Nach dem Jahreswechsel gleich an andere denken – Blut spenden im Amt Bornhöved
Foto: Nach dem Jahreswechsel gleich an andere denken – Blut spenden im Amt Bornhöved

Januar-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1

(01. 01. 2022)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen geben Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung. Bildmaterial aus Familienalben rundet die Beiträge mitunter ab.

Für die treue Leserschaft in Schmalensee und darüber hinaus haben wir im Monat Januar die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der erste Teil.

 

Große Ehre für die Schmalenseer Feuerwehr: In Ludwig Saggaus Gasthof findet am 5. Januar 1902, vor 120 Jahren, eine Führerversammlung der Freiwilligen Feuerwehren des nördlichen Bezirks des Kreises Segeberg statt. Vertreten sind die Wehren aus Bornhöved, Schmalensee, Gönnebek und Damsdorf, Tensfeld fehlt. Es wird über die Einführung einer neuen Übungsordnung gesprochen und vor allem der 10. Kreisfeuerwehrtag vorbesprochen, der im Juni in Schmalensee stattfinden wird.

 

Röntgenuntersuchungen im Gasthof Voß: Während in der Corona-Pandemie mitunter mobile Impfteams oder Testmobile die Dörfer aufsuchen, waren in der Vergangenheit andere Vertreter des Gesundheitswesen unterwegs – und an Orten anzutreffen, die es leider zum Teil nicht mehr gibt. Vor 40 Jahren, vom 4. bis 7. Januar 1982, fanden im Amt Bornhöved Röntgenreihenuntersuchungen statt. Alle Personen ab 18 Jahren konnten sich im Rahmen der Gesundheitsvorsorge röntgen lassen, und den Ort innerhalb des Amtsbereiches frei wählen. Zur Auswahl standen am 4. Januar das Gasthaus Zur Erholung in Gönnebek und Schädlers Gasthof in Tarbek sowie die alte Schule in Tensfeld. Am 5. Januar wird am Damsdorfer Feuerwehrgerätehaus, im Gasthof Voß in Schmalensee und im Gasthaus Ehlers in Stocksee sowie am 6. und 7. Januar in der Grund- und Hauptschule geröntgt.

 

Siedlungspolitik in der Landwirtschaft: Am 6. Januar 1932, vor 90 Jahren, berichtet das Segeberger Kreis- und Tageblatt von der Siedlertagung des Land- und Bauernbundes Segeberg. Der Vorsitzende Köhler drückt die Notwendigkeit zum Siedeln aus, damit auch zweite und dritte Söhne Zugang zur Scholle erhalten und vor allem in Grenzgebieten eine effektivere Landwirtschaft betrieben werde. Siedlungspolitik sei Nationalpolitik. Da der Land- und Bauernbund sich dabei insbesondere dafür stark macht, dass die neuen Siedler nicht von hoher Schuldenlast erdrückt werden, ist am 21.03.1931 der Schleswig-Holsteinische Siedlerverband fast geschlossen der Organisation beigetreten. In vielen Orten finden sich diese meist in der Peripherie angelegten Hofstellen. Ein Beispiel für Schmalensee ist der Hof Cornehls an der Damsdorfer Straße, den Otto Saggau 1932 als Siedlung aus einem Teil seiner Ländereien ausgliederte und an Hermann Cornehls verkaufte, wie in der Chronik von Heinrich Göttsch nachzulesen ist.

 

Siebke Stellvertreter im Militärverein: Die Generalversammlung des Militärvereins für Bornhöved und Umgegend wählt am 7. Januar 1912, vor 110 Jahren, den Bornhöveder Steinhauermeister Johannes Suhr zum Vorsitzenden und den Schmalenseer Hufner Willi Siebke zu seinem Stellvertreter. Der Verein zählt 124 Mitglieder und hat ein Vermögen von 2.046 Reichsmark. Suhr stammt aus Schmalensee und wird hier in den frühen 1920er-Jahren das Gefallenendenkmal für die toten und vermissten Schmalenseer im Ersten Weltkrieg bauen. Siebke ist Gemeindewehrführer und wird an besagtem Krieg teilnehmen. Im Militärverein ist Mitglied, wer Militärdienst geleistet hat, quasi eine Reservistenorganisation, die durch gemeinsame Veranstaltungen die Identifikation mit Kaiser und Vaterland aufrecht erhält.

 

Von Sandmassen verschüttet: In einer Schmalenseer Kiesgrube des Fuhrunternehmers W. Pries ereignet sich am 8. Januar 1937, vor 85 Jahren, ein Unfall, der folgenschwer hätte ausgehen können. Drei Arbeiter sind gerade damit beschäftigt, Kies aus dem Hang herauszuarbeiten und auf ein Förderband zu schaufeln, da bricht eine Menge Sand vom Hang ab und verschüttet alle drei bis zum Leib. Gerade haben sie sich befreit, da bricht erneut ein Stück des Hanges ab und der Wankendorfer Arbeiter Johann Mi. wird völlig unter den Sandmassen begraben. Die herbeigeeilten Kollegen können zunächst das Gesicht des Mi. vom Sand befreien, ehe er ausgegraben werden kann. Mit leichten Verletzungen werden alle drei Arbeiter vom Arzt für den Tag nach Hause entlassen.

 

Drei Dinge, die es nicht mehr gibt: Am 10. Januar 1907, vor 115 Jahren, gibt  das Amtsgericht Segeberg im Segeberger Kreis- und Tageblatt bekannt, dass es den Eintrag zum Creditverein eGmbH Bornhöved im Genossenschaftsregister dahingehend ergänzt habe, dass dieser seine Bekanntmachungen über den Deutschen Reichsanzeiger und den Allgemeinen Anzeiger für Bornhöved, Wankendorf und Umgebung erfolgen lässt. Zugleich wird gemeldet, dass der Bornhöveder Zigarrenfabrikant Blunck als Direktor des Kreditvereins auf J. F. Kirchner gefolgt ist. Ein echter Blick in die Geschichte – heute gibt es weder den besagten Kreditverein, noch die Zigarrenfabrik oder die tatsächlich einst existierende, in Bornhöved herausgegebene Zeitung.

 

Mehr Schweine in Schmalenseer Ställen: Am 10. Januar 1952, vor 70 Jahren, veröffentlicht die Segeberger Zeitung die „Viehstatistik“ für Schmalensee. Derzufolge gab es am Zähltag im Dorf 653 (1950: 498) Schweine. Außerdem 539 (581) Rinder, 3 (8) Schafe, 21 (22) Pferde, 14 (12) Ziegen, 14 (12) Bienenvölker, 70 (56) Gänse, 137 (82) Enten, 46 (33) Truthühner und 1509 (1588) Hühner.

 

Stellvertreter rückt zum Wehrführer auf: Neuer Gemeindewehrführer und damit Chef der Freiwilligen Feuerwehr Schmalensee wird am 10. Januar 1992, vor 30 Jahren, Jürgen Stegelmann. Vorgänger Burkhart Saggau, seit 1980 im Amt, hatte nicht wieder kandidiert. Fünf Jahre lang war Jürgen Stegelmann Saggaus Stellvertreter, ist also mit dem Führen einer Feuerwehr längst vertraut. Weitere Personalien aus der Jahreshauptversammlung: Die Funkwarte Jochen Voß und Wilfried Herbst werden wiedergewählt. Zum Oberfeuerwehrmann werden Henning Nagel, Simon Siebelts und Holger Wetendorf befördert, Wilfried Herbst und Werner Wulf werden zum Hauptfeuerwehrmann ernannt. Als Feuerwehrmann übernommen wird Volker Kay. Michael Stock und Michael Hübner werden als Anwärter aufgenommen. Für ihre 30-jährige Mitgliedschaft erhalten Hans Siebke und Werner Wulf ihre dritten Ärmelstreifen, Kurt Schulz einen zweiten für 20-jährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr.

 

Kein Durchkommen nach Schmalensee: Glatteis bringt am 15. Januar 1937, vor 85 Jahren, den Autoverkehr in Schmalensee und Umgebung fast völlig zum Erliegen. In Richtung Plön verunglücken ein Pkw und ein Lastzug. Der Autobus aus Neumünster, der schon Bornhöved mit rund einer Stunde Verspätung erreicht hatte, dreht auf dem Weg nach Schmalensee um, da es kein Weiterkommen für ihn gibt.

Foto zur Meldung: Januar-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1
Foto: Willi Siebke aus Schmalensee im Ersten Weltkrieg

Historisches Kalenderblatt im Januar: Rodeln im Gassenbult

(31. 12. 2021)

Corona-bedingt musste in Schmalensee nach 2020 auch im Dezember 2021 die Seniorenweihnachtsfeier der Gemeinde abgesagt werden, um Kontakte zu beschränken. Statt einer Feier erhielten die Seniorinnen und Senioren des Dorfes einen Präsentbeutel mit einem Premieren-Inhalt: Einem Schmalensee-Kalender für 2022 mit historischen Aufnahmen. Wenige Restexemplare gingen in den Verkauf für den guten Zweck.

 

Für alle Schmalenseer und Freunde, ob nun Besitzer eines solchen Kalenders oder nicht, sei im Jahr 2022 stets vor dem Monatsersten das nächste Kalenderblatt auf der Gemeinde-Homepage gezeigt und erläutert. Heute also das Kalenderblatt für den Januar.

 

Zur Verfügung gestellt hat es Hans Suhr, der wenige Jahre vor seinem Tod dem Arbeitskreis Dorfgeschichte Fotos und Dokumente leihweise überlassen und so einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Schmalenseer Dorfgeschichte geleistet hatte.

 

Mit anderen Kindern aus Schmalensee hatte sich Hans Suhr 1935 zum Rodeln getroffen. Er ist ganz rechts, vorn auf dem Schlitten zu sehen. Ort ist der Gassenbult. Diese inoffizielle Bezeichnung ist bei vielen Schmalenseern noch heute in Gebrauch und steht für die Zufahrt von der Dorfstraße zur Vakuumpumpstation der örtlichen Abwasserentsorgung und zu einer Seewasser-Entnahmestelle. Diese Zufahrt ist Teil des Wanderweges rund um Bornhöveder und Schmalensee.

 

1935 sah es an besagter Stelle freilich anders aus. Die heute dort stehenden Gebäude der Familie Bollbuck und das Altenteil des Hofes Harder sowie das Haus von Robert Galle hat es da noch nicht gegeben, wohl eher einen halbwegs steilen Abhang, der die Kinder geradezu zum Schlittenfahren einladen musste.

 

Allerdings ist hinter der kleinen Gruppe, aus der bislang nur Walter Behrend (auf dem linken Schlitten) und Karla Sievers als größte Person im Bild identifiziert werden konnten, eine weiße Kuppel zu sehen. Dabei soll es sich um den Schmalenseer Eiskeller gehandelt haben, eine Art Erdbunker, in der Waren gekühlt aufbewahrt werden konnten. Für die Kühlung sorgten Eisklötze, die im Winter aus dem Schmalensee gewonnen wurden.

 

Es ist das bisher einzige dem Arbeitskreis Dorfgeschichte bekannte Foto, das den Eiskeller zeigt. Wer mehr dazu weiß oder weiteres Material hat, möge sich gern bei Christian Detlof unter Telefon 0170 5520584 melden.

Foto zur Meldung: Historisches Kalenderblatt im Januar: Rodeln im Gassenbult
Foto: Rodeln im Gassenbult 1935 - Bild gegeben von Hans Suhr

Schön waren Schnee und Sonnenschein rund um den Schmalensee – ein Spaziergang

(30. 12. 2021)

Knackige Kälte und Sonnenschein – so präsentierte sich der Winter in Schmalensee und Umgebung an den Weihnachtsfeiertagen.

 

Wie viele Schmalenseer mit ihren Weihnachtsgästen hat Sonja Krause aus der Belauer Straße sich am ersten Weihnachtsfeiertag in Begleitung auf den Weg durch diese Schneelandschaft gemacht. Bei ihrer Seeumrundung konnte sie an mancher Stelle das Smartphone einfach nicht in der Tasche lassen, so sehr war sie von den Eindrücken gefesselt.

 

„Schon oft haben wir diesen Spaziergang gemacht, aber am 1. Weihnachtstag war er ganz besonders schön. Der Schnee zauberte eine stille, weiße Wunderwelt und die strahlende Sonne ließ wunderschöne Lichtreflexionen entstehen“, beschreibt Sonja Krause den Tag. „Man konnte sich gar nicht sattsehen und hat einfach nur genossen.“

 

Und Fotos geschossen, die dem Homepage-Team zugeschickt wurden, um alle Besucher an diesem Erlebnis teilhaben zu lassen. Herzlichen Dank dafür. Jetzt, da der Schnee weitgehend zurückgedrängt ist, tun diese Bilder zum Jahresausklang noch einmal besonders gut.

Foto zur Meldung: Schön waren Schnee und Sonnenschein rund um den Schmalensee – ein Spaziergang
Foto: Spiel mit der Sonne am ersten Weihnachtstag

Silvester: Wieder Böllerverbotszone an der Badestelle in Schmalensee

(29. 12. 2021)

Wer hätte das vor genau einem Jahr gedacht? Da vermeldete die Gemeinde-Homepage vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie etwas für Schmalensee Einmaliges: Die Badestelle am See war zur Böllerverbotszone erklärt worden. Tja, das war's mit einmalig: Am 28. Dezember dieses Jahres hat der Kreis Segeberg erneut eine Allgemeinverfügung herausgegeben, die genau das wiederholt, was vor zwölf Monaten ausgesprochen war. Corona hat uns weiter im Griff.

 

Mehrere Plätze im Amt Bornhöved benannt

 

In der Segeberger Allgemeinverfügung werden für das Amt Bornhöved Plätze definiert, an denen nach Einschätzung durch das Ordnungsamt bezüglich des (möglichen) vermehrten Personenaufkommens verboten ist, Feuerwerkskörper zu zünden. In Schmalensee sind dies die Bereiche „Seeweg / Badestelle“ – also der vom Dorf aus erreichbare Uferbereich des Schmalensee.

 

Weitere Plätze im Umkreis, an denen Feuerwerk gänzlich verboten ist, sind in Bornhöved der Berliner Platz / Am Alten Markt, Seeweg / Badestelle, Schulstraße / Feldstraße und alle öffentlichen Flächen um den Mühlenteich. In Trappenkamp sind es die Bereiche Am Markt, Iserstraße / ZOB. Außerdem wurden Plätze benannt in Tarbek (Dörpplatz), Tensfeld (Am hohen Stein), Damsdorf (Dörphus), Gönnebek (Dörpplatz), Stocksee (Am Dorfplatz, Seestraße / Badestelle).

 

In diesen Bereichen dürfen Feuerwerkskörper im Sinne des §3 Abs.1 Nr.4 Sprengstoffgesetz nicht verwendet werden. (Es gilt zwar ein generelles Böllerverkaufsverbot, Restbestände oder aus Dänemark eingeführte Produkte aber können verballert werden.)

 

Weiterhin gilt in den Bereichen die Abstandsregel von 1,50 Meter zwischen Angehörigen unterschiedlicher Haushalte (die man eigentlich grundsätzlich einhalten sollte) und Maskenpflicht. Der Kreis Segeberg nennt Zuwiderhandlungen „bußgeldbewehrt“.

 

Die Allgemeinverfügung gilt vom 31. Dezember 2021, 16 Uhr, bis zum 1. Januar, 10 Uhr.

 

Und was gilt noch? Auszug aus der Landesverordnung

 

Wer den Jahreswechsel in privater Runde feiern will, muss wissen, dass sich maximal zehn Personen treffen können – sofern alle geimpft sind. Ist eine ungeimpfte Person dabei, reduziert sich dies auf den Haushalt dieser Person plus zwei weitere. (Kinder unter 14 Jahre zählen nicht mit.)

 

Das Anstoßen mit den Nachbarn war 2020 nicht erlaubt, dieses Jahr ist das anders. Es wird aber empfohlen, das draußen zu tun und dabei eine Maske zu tragen. In Innenräumen sind andernfalls die Kontaktbeschränkungen einzuhalten.

 

Achtung bei Restaurantbesuchen: Für diese gilt 2G (geimpft oder genesen). Ausgenommen sind Schülerinnen und Schüler mit negativer Testbescheinigung. Da aber schon Ferien sind, sollte darauf geschaut werden, dass für die Kids ein negatives Testergebnis vorliegt, das nicht älter als 72 Stunden ist! Der letzte Schultest reicht da nicht mehr aus.

[Allgemeinverfügung 2021-12-28 (Feuerwerk)]

Foto zur Meldung: Silvester: Wieder Böllerverbotszone an der Badestelle in Schmalensee
Foto: Kein Böllern am Schmalensee an Silvester 2021

Streben nach Barrierefreiheit beim Radfahren - Mönchsweg für alle

(28. 12. 2021)

Mitteilung des Mönchsweg e.V. vom 16.12.2021

 

Gleich drei Rundtouren am Radfernweg Mönchsweg stehen seit Kurzem als zertifizierte Angebote auf der Seite des Prüfsystems „Reisen für Alle“. Damit ist der engagierte Trägerverein des Weges über das geplante Ziel der vom schleswig-holsteinischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus mit 90 % geförderten Machbarkeitsstudie hinausgegangen: In einem ersten Schritt sollte geprüft werden, ob die Entwicklung von ein oder zwei barrierefreien Tagestouren am Mönchsweg grundsätzlich möglich ist. Jetzt sind bereits drei Rundtouren vom Deutschen Seminar für Tourismus zertifiziert.

 

Zwei der geprüften Radrouten mit einer Länge von 23 und 25 Kilometern haben die erste Zertifizierungsstufe „Information zur Barrierefreiheit“ erreicht. Die dritte, eine mit 5,5 Kilometern eher kurze Tour um den Binnensee in Heiligenhafen, erhielt sogar die weitergehende Kennzeichnung „Barrierefreiheit geprüft – teilweise barrierefrei“, was den zahlreichen baulichen Aktivitäten der Stadt zu verdanken ist.

 

Die Touren befinden sich am Mönchswegverlauf in Schleswig-Holstein. Die „Glückstadt-Tour“ führt durch die Altstadt und den Hafen Glückstadts auf den Außendeich der Elbe und entlang des Stördeichs zu den historischen Orten Borsfleth und Krempe mit jahrhundertealten Kirchen. Über Süderau geht es durch typisch schleswig-holsteinische Marschlandschaft zurück nach Glückstadt. Die „Bebensee-Tour“ verläuft nahe Bad Segeberg durch das Randgebiet der Holsteinischen Schweiz. Die abwechslungsreiche Landschaft sowie herrliche Badeseen versprechen eine idyllische Rundtour im Herzen Schleswig-Holsteins. Die „Steinwarder-Tour“ verläuft durch den Ostsee-Ferienpark Heiligenhafen und auf der Seebrückenpromenade Steinwarder. Sie lockt mit den zum Teil barrierefreien Strandzugängen und einem abwechslungsreichen Gastronomieangebot.

 

Um das Verständnis für das komplexe Thema Barrierefreiheit zu erhöhen, wurden Vertreter von Betroffenenverbänden sowie Betroffene selbst mit in das Projekt eingebunden. Die Erkenntnisse und Ergebnisse der Studie sollen anderen touristischen Akteuren die Planung von barrierefreien Rad- und Wanderwege-Projekten erleichtern. Eine wichtige Erkenntnis ist die Feststellung, dass insbesondere auf Wegen in der freien Natur eine hundertprozentige Barrierefreiheit oft nicht oder nur mit sehr großem Aufwand zu erreichen ist. Zudem mindern große bauliche Veränderungen meist das Naturerlebnis, das zu einer Radtour gehört. Deshalb ist die erste Zertifizierungsstufe „Information zur Barrierefreiheit“ ein sehr wichtiges Angebot, das insbesondere für Freizeit und Urlaub eine große Hilfe bei der individuellen Reiseentscheidung darstellt. Zu finden sind die Radtouren mit umfassenden Prüfberichten auf www.reisen-fuer-alle.de in der Kategorie „Radweg“ und Bundesland Schleswig-Holstein.

 

Der Mönchsweg verläuft auf 530 Kilometern von Bremen nach Fehmarn. Weitere Informationen gibt es auf www.moenchsweg.de. Einen kostenlosen Flyer und Beratung zum Mönchsweg gibt es über oder T. 0431/ 128 508 73.

Foto zur Meldung: Streben nach Barrierefreiheit beim Radfahren - Mönchsweg für alle
Foto: Streben nach Barrierefreiheit beim Radfahren - Mönchsweg für alle

Statt Weihnachtsfeier gab es Präsente – und eine Premiere

(24. 12. 2021)

Zu den Ersten, die in Schmalensee schon vor dem Weihnachtsfest Geschenke erhalten, gehören stets die Seniorinnen und Senioren des Dorfes. Das ist ebenso gelebte Tradition wie die Seniorenweihnachtsfeier der Gemeinde, in deren Verlauf das geschieht. Doch schon zum zweiten Mal hatte in diesem Jahr die Corona-Pandemie der von vielen älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern erwarteten Feier einen Riegel vorgeschoben – sie musste abgesagt werden.

 

Zum zweiten Mal aber auch wollten der für die Ausrichtung der Seniorenweihnachtsfeier zuständige Ausschuss und weitere helfende Hände die ältere Einwohnerschaft nicht ohne eine Aufmerksamkeit in die Weihnachtsfeiertage gehen lassen. Nach Bastelarbeiten der Schmalenseer Kinder im Vorjahr war nun der Arbeitskreis Dorfgeschichte gefragt: der lieferte historische Aufnahmen des Dorfes, die in einer Blitzaktion in einem Kalender Aufnahme fanden. Dazu gab es Grußbotschaften und kleine Leckereien und das alles in einem Transportbeutel.

 

Die Fäden der Aktion liefen beim Ausschussvorsitzenden Christopher Brust zusammen, der von Susan Buchholz und Birte Saggau bei den Besorgungen von Nüssen und Clementinen, von Christian Detlof bei der Zuarbeit historischer Bilder sowie von Julia Voß, Karolin van het Loo, Nicole Specht-Cornehls und Joachim Conrad bei der Verteilung der insgesamt 105 Beutel unterstützt wurde. Grußbotschaften kamen von Bürgermeister Sönke Siebke und Pastorin Ulrike Egener von der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Bornhöved.

 

Fotos von beschenkten Seniorinnen und Senioren zeigen, dass die Verteilerinnen durchaus Unterstützung von ganz jungen Mitgliedern unserer Schmalensee-Community hatten...

 

Vornehmlich positive Rückmeldungen hat es seit der Verteilaktion gegeben. Christopher Brust in einer E-Mail an seine Helferinnen und Helfer: „Einmal mehr ist es gelungen, mit überschaubarem Aufwand vielen Mitmenschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern – und dies in alles andere als unbeschwerten Zeiten.“

 

Zum Kalender 2022 – dem ersten mit historischen Aufnahmen

 

Die Kalenderfotos sind dem Arbeitskreis Dorfgeschichte von verschiedenen Menschen in den zurückliegenden Jahren „zugespielt“ worden. Auch von Zeitzeugen, die damit ihren Beitrag zum Erhalt der Dorfgeschichte geleistet haben An alle geht ein großer Dank: Werner Suhr, Dierk Harder, Walter Siebke, Volker Behrend, Anni Hahne (†), Christopher Brust, Dietrich Wenghöfer, Elke Clodius, Hans Suhr (†), Harald Saggau (†), Helmut Nagel (†), Karla Scharnweber und Otto Westphal.

 

Letztgenannter reichte eine alte Postkarte mit einer sogenannten Straßenszene herein, die den Gasthof Voß unter Straßenbäumen auch auch die Meierei zeigt. Die Dorfstraße, ehemals Reichschaussee und heute Bundesstraße, trägt Kopfsteinpflaster und es sind Telegraphenmasten zu erkennen. Das Bild, das das Deckblatt des Kalenders bildet, muss nach 1910, dem Jahr der Fertigstellung der Meierei, aufgenommen worden sein.

 

Kalenderfotos spielen 2022 ein weitere Rolle

Alle weiteren Bilder seien im Laufe des ganzen nächsten Jahres auf dieser Gemeinde-Homepage vorgestellt: Stets am letzten Tag eines Monats das Bild für den nächsten – am 31. Dezember 2021 also das für Januar 2022 und so weiter.

 

Kalender-Restposten abzugeben

 

Hier ein wichtiger Hinweis für alle, die ein Interesse an dem Kalender haben, von dem es noch eine begrenzte Zahl an Restexemplaren gibt: Zum Preis von 4 Euro, ummantelt von einem der besagten Transportbeutel, ist er zu haben. Das Geld soll einem noch durch den Ausschuss für Senioren, Jugend und Sport, Ortsverschönerung und Fremdenverkehr festzulegenden guten Zweck innerhalb des Dorfes zugute kommen.

 

Interessenbekundungen bitte an Christopher Brust unter Telefon 0160/92480946.

 

 

Foto zur Meldung: Statt Weihnachtsfeier gab es Präsente – und eine Premiere
Foto: Erstmals ein Kalender mit historischen Ansichten von Schmalensee

Coronavirus: Auflagen für Schulkinder aufgrund des Ferienbeginns

(23. 12. 2021)

Die Pandemie macht auch vor den Kindern nicht halt. Einerseits können auch sie sich mit dem Coronavirus infizieren, andererseits sind sie durchaus Überträger. Und sie sind in ihrem Klassenverband stets zu mehreren unterwegs. Deshalb gibt es seit Monaten die regelmäßigen Corona-Tests in den Schulen – die allerdings mit dem heutigen Ferienbeginn wegfallen.

 

Zwei Institutionen haben darauf am 22. Dezember mit offiziellen Mitteilungen reagiert, die einerseits die Nutzung des ÖPNV und andererseits den Gottesdienstbesuchs betreffen.

 

Mitteilung des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Plön-Segeberg:

 

Neue Landesverordnungen betreffen auch Gottesdienste

 

Kinder ab Grundschulalter brauchen für den Gottesdienstbesuch ein aktuellen negativen Testnachweis

 

Laut Verordnung des Landes Schleswig-Holstein gelten für 3G- bzw. 2G-Gottesdienste während der Weihnachtsfeiertage auch für Kinder ab der Grundschule besondere Regeln. Ungeimpfte Schülerinnen und Schüler müssen während der Ferienzeit negative Testergebnisse vorlegen, wenn für den Gottesdienst die 3G -Regel oder für kirchliche Veranstaltungen die 2G-Regel gilt. Ein Test darf nicht älter als 72-Stunden sein. Alternativ dazu haben Eltern die Möglichkeit, schriftlich und verbindlich zu bestätigen, dass ihr Kind im häuslichen Umfeld in den vergangenen 72 Stunden vor einem Gottesdienstbesuch getestet wurde. Hierfür ist u.a. der Seite www.kirche-ps.de ein Formular zu finden, das hierfür genutzt werden kann.

 

Mitteilung der Hamburger Verkehrsverbund GmbH (HVV) im Auszug:

 

3G-Regeln gelten in den Ferien auch für Schüler*innen

 

Im HVV gilt weiterhin die G3-Regel: Die Nutzung der Busse und Bahnen ist nur Geimpften, Genesenen und Getesteten erlaubt. Die Kontrollen zeigen, dass mehr als 96 Prozent der Fahrgäste die 3G-Regeln erfüllen.

 

Aufgrund der regelmäßigen Tests in den Schulen sind Schülerinnen und Schüler grundsätzlich von der Nachweispflicht befreit, diese Ausnahme gilt aber gemäß Infektionsschutzgesetz nicht in den Schulferien.

Foto zur Meldung: Coronavirus: Auflagen für Schulkinder aufgrund des Ferienbeginns
Foto: Coronavirus: Auflagen für Schulkinder aufgrund des Ferienbeginns

Mikrozensus 2022: Infos für betroffene Haushalte

(23. 12. 2021)

Mitteilung (Auszug) des Statistischen Amtes für Hamburg und Schleswig-Holstein vom 14.12.2021:

 

Wie in jedem Jahr findet in 2022 im gesamten Bundesgebiet und damit auch in vielen Städten und Gemeinden des Landes die Erhebung über die Bevölkerung und den Arbeitsmarkt (Mikrozensus) durch das Statistische Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein statt.

 

Rechtsgrundlage hierfür ist das Mikrozensusgesetz vom 7. Dezember 2016. Die Befragung der ausgewählten Haushalte erstreckt sich dabei über das gesamte Jahr 2022. Das bedeutet, dass in den kommenden Monaten einzelne Haushalte auch der Gemeinden des Amtes Bornhöved zum Interview herangezogen werden können.

 

Mit der Erhebung werden Interviewerinnen und Interviewer beauftragt, die Gewähr für Zuverlässigkeit und Verschwiegenheit bieten und besonders zur Wahrung des Datenschutzes verpflichtet worden sind. Zur Erfassung der Daten sind die Erhebungsbeauftragten u. a. mit Laptops ausgestattet.

 

Alle vom Mikrozensus betroffenen Haushalte erhalten ein Ankündigungsschreiben des Statistischen Amtes sowie eine Kurzinformation, die über Zweck, Methode und rechtliche Regelungen dieser Erhebung informiert (Anlagen).

 

Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie führen die Erhebungsbeauftragten die Interviews ausschließlich telefonisch mit den Haushalten durch. Der Mikrozensus und der damit verbundene Einsatz von Laptops ist auch nach Prüfung durch die Datenschutzbeauftragten rechtlich einwandfrei (siehe https://www.datenschutzzentrum.de/verwaltung/statistik/mikrozensus/).

 

Weitere umfangreiche Ausführungen können dem beigefügten PDF entnommen werden, das u.a. Muster besagter Anschreiben beinhaltet.

[Mikrozensus 2022]

Foto zur Meldung: Mikrozensus 2022: Infos für betroffene Haushalte
Foto: Mikrozensus 2022: Infos für betroffene Haushalte

WZV informiert: Abfallwirtschaft an Weihnachten und Silvester

(22. 12. 2021)

Mitteilung des Wege-Zweckverbandes der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV) vom 17.12.2021:

 

Vor dem Fest ist noch viel zu erledigen, und die To-do-Listen wollen nicht kürzer werden. Oft schafft man es dann nicht mehr, nachzusehen, ob die Feiertage den Abfallkalender durcheinanderbringen. In diesem Jahr brauchen sich die Kundinnen und Kunden keine Gedanken darüber zu machen:  die Weihnachtsfeiertage und der Neujahrstag fallen auf das Wochenende. Eine Feiertagsverschiebung der Abfallsammlung wie in den Vorjahren ist daher nicht notwendig. Die Touren am Heiligabend und Silvestertag werden regulär gefahren.

 

Am 24. und 31.12.2021 bleiben jedoch die Tore der Recyclinghöfe geschlossen. Der WZV bittet seine Kundinnen und Kunden, dies für ihre Planungen zu berücksichtigen. Zwischen den Jahren stehen die Kolleginnen und Kollegen vom Recyclinghof dann wieder zu den gewohnten Servicezeiten bereit. Hier ist auch die beste Möglichkeit, überzählige Verpackungskartonagen und -papiere kostenfrei und einfach zu entsorgen. Beistellmengen neben den Papiertonnen können nicht mitgenommen werden. Auch Elektro-Altgeräte, die zu Weihnachten durch einen modernen Nachfolger ersetzt wurden, werden auf den Recyclinghöfen gern angenommen.

 

Zum Fest noch im vollen Glanz, danach schnell lästig: In den Städten und Gemeinden findet im neuen Jahr wieder die Tannenbaumsammlung statt. Die jeweiligen Termine stehen im Abfallkalender und unter wzv.de.

 

Der WZV wünscht allen Kundinnen und Kunden ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start in ein gesundes 2022.

Foto zur Meldung: WZV informiert: Abfallwirtschaft an Weihnachten und Silvester
Foto: WZV informiert: Abfallwirtschaft an Weihnachten und Silvester

Achtung Vereine: Geänderte Annahmezeiten für den Blickpunkt um den Jahreswechsel

(16. 12. 2021)

Diese Info ist wichtig für alle, die um den Jahreswechsel Einladungen und Informationen im amtlichen Mitteilungsblatt BLICKPUNKT BORNHÖVED veröffentlichen möchten.

 

Letzte Abgabe für die 52. KW: am 21. Dezember

 

Der den BLICKPUNKT druckende khm-Verlag hat wegen der Feiertags-Konstellation geänderte Annahmezeiten angekündigt:

 

Für die 52. Kalenderwoche 2021 mit Erscheinungstag Donnerstag, 30. Dezember, müssen Beiträge bis Dienstag, 21. Dezember vorliegen.

 

Mitteilungen sind über das Amt Bornhöved () bis 9 Uhr einzureichen.

 

Achtung: Dokumentformat beachten!

 

Wer seine Anlagen bislang noch in „alten“ Formaten wie doc und xls speichert, muss sich umstellen. Laut Information der Verwaltung werden Anhänge mit diesen Formaten von der Firewall blockiert. PDF-Dateien sind für die Weitergabe an den Verlag nicht geeignet.

 

Anlagen zur E-Mail sollen ab sofort nur noch im neueren Format als docx-Datei oder xlxs-Datei erstellt bzw. gespeichert werden. Bilddateien können weiterhin im jpg-Format gesendet werden.

 

Kein Blickpunkt in Woche 1/2022

 

Außerdem weist der Verlag darauf hin, dass in der 1. Kalenderwoche 2022 KEIN Blickpunkt erscheint. Erst in der 2. KW mit Erscheinungstag 13. Januar 2022, wird es das amtliche Mitteilungsblatt wieder geben.

 

Abgabeschluss für Mitteilungen und Berichte für diese Ausgabe ist am 6. Januar 2022, um 9 Uhr unter der o.a. Adresse in der Amtsverwaltung Bornhöved.

Foto zur Meldung: Achtung Vereine: Geänderte Annahmezeiten für den Blickpunkt um den Jahreswechsel
Foto: Achtung Vereine: Geänderte Annahmezeiten für den Blickpunkt um den Jahreswechsel

Dezember-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2

(15. 12. 2021)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen liefern uns oft Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten zugleich Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Für die treue Leserschaft gibt es auch im Monat Dezember die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr ein hoffentlich interessantes Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der zweite Teil.

 

Wahlkampf 1911: Am 12. Januar 1912 dürfen die Deutschen ihren Reichstag wählen. Im Gasthof Voß findet am 19. Dezember 1911, vor 110 Jahren, eine gut besuchte Wahlkampfveranstaltung statt. Gast ist der Generalsekretär der Nationalliberalen Partei, Herr Köster aus Hamburg. Die einleitende Ansprache mit anschließendem Kaiserhoch hält Schmalensees Lehrer Heinrich Göttsch. Dann spricht Köster für den Reichstagskandidaten Dr. Broecker und greift vor allem den Bund der Landwirte an, der nur die Interessen des Großgrundbesitzes vertrete. Auch warnt Köster vor dem Kandidaten der Fortschrittlichen Volkspartei, der zu sehr mit den Sozialdemokraten liebäugele.  Anschließend ergreift Amtsvorsteher Heinrich Christian Saggau das Wort und empfiehlt die Wahl Dr. Broeckers. Lehrer Göttsch schließt die Versammlung mit einem Hoch auf das Vaterland. Auch am 27. Dezember gibt es eine öffentliche Wählerversammlung im Gasthof. Ein Herr von Rautenkranz aus Hamburg spricht für die fortschrittliche Volkspartei.

 

Kulturprogramm des Turnvereins: Der Turnverein Schmalensee veranstaltet am 19. Dezember 1926, vor 95 Jahren, im Gasthof Voß eine Theateraufführung mit anschließendem Ball. Nach einem Prolog, der die deutsche Turnsache preist, kommen zwei Lustspiele zur Aufführung, „Heil Dir, du deutsches Vaterland“ und „De Straf“. Es folgen die Duette „Das Stelldichein“, „Randl und Riesl“ und „der schlaue Peter“, danach Freiübungen mit Gesang.

 

Reiter aus vielen Dörfern im Verein: Der Reiterverein für Bornhöved und Umgebung beschließt, ab Neujahr 1922, mit den Reitübungen seiner jüngst gebildeten zwei Reitabteilungen zu beginnen. Die Abteilung Bornhöved wird aus Reitern aus Bornhöved, Tarbek, Gönnebek und Bothkamp, die Abteilung Schmalensee aus Schmalensee, Belau, Vierhusen und Umgebung gebildet, berichtet das Segeberger Kreis- und Tageblatt in seiner Ausgabe vom 21. Dezember 1921, vor 100 Jahren.

 

Es heißt nicht mehr Knecht: Auch das steht vor 100 Jahren im Segeberger Kreis- und Tageblatt, am 23. Dezember 1921: Der Preußische Minister für Landwirtschaft ordnet an, dass anstelle der Bezeichnung „Knecht“ die Berufsbezeichnung „Landwirtschaftsgehilfe“ anzuwenden ist.

 

Schleswig-Holstein wird preußisch: Am 24. Dezember 1866, vor 155 Jahren, wird die gesetzliche Einverleibung Schleswig-Holsteins als Provinz Preußens wirksam. Erster Oberpräsident der Provinz wird Graf von Scheel-Pleßen, der das Amt bis 1879 von Schleswig aus ausüben wird.

 

Kirchspielteilung beurkundet: Die Provinzialregierung Schleswig-Holsteins in Schleswig genehmigt am 24. Dezember 1891, vor 130 Jahren, eine vom Kieler Konsistorium am 21. Dezember 1891 ausgefertigte Urkunde über die Teilung der Kirchengemeinde Bornhöved. Damit wird die Schaffung der Kirchengemeinde Wankendorf und der zukünftig kleineren Kirchengemeinde Bornhöved eingeleitet. Die Teilung soll am 1. April 1892 in Kraft treten. Heute sieht das Projekt Kirchenkreis 2030 vor, angesichts des Abbaus von Pastorenstellen Kooperationen in Kirchspielen vorzunehmen. Das Kirchspiel „Alte Schwentine“ soll die Kirchengemeinden Bornhöved, Wankendorf und Trappenkamp umfassen, die sich dann auch die Verwaltungsarbeit teilen.

 

Erstmals Elektrisches Licht an Heiligabend: Am 24. Dezember 1916, vor 105 Jahren, findet um 16 Uhr ein liturgischer Weihnachtsgottesdienst statt. Dabei wird die Vicelin-Kirche zu Bornhöved erstmals nach innen und nach außen durch elektrisches Licht beleuchtet werden. Das Kircheninnere war schon wenige Tage vorher in einem vom Weltkrieg geprägten Gottesdienst elektrisch beleuchtet worden: Am 10. Dezember nehmen anlässlich  siegreicher Kämpfe im verfeindeten Rumänien am „Bukarest-Dankgottesdienst“ unter Festgeläut die militärischen Vereine Bornhöveds (und Umgebung) mit ihren Fahnen teil.

 

Der Kindergarten brennt: Feuer im Kindergarten der Evangelischen Kirchengemeinde Bornhöved. Am 29. Dezember 1986, vor 35 Jahren, gegen 0.30 Uhr weckt ein Knall die Nachbarschaft. Bis zum Mittag bekämpfen die Feuerwehren aus Bornhöved und Tarbek das Feuer, das einen Sachschaden von rund 500.000 DM verursacht und 72 Kindern die Rückkehr nach den Winterferien verwehrt.

 

Von Trappenkamp nach Bornhöved nach Trappenkamp: Mit Ablauf des 31. Dezember 2006, vor 15 Jahren, sind die alten Standesamtsbezirke des Amtes Bornhöved und der Gemeinde Trappenkamp per Bescheid des Segeberger Landrates Georg Gorrissen aufgelöst. Ab 1. Januar 2007 ist der neue Standesamtsbezirk Bornhöved mit Sitz in Bornhöved für alle Dörfer des Amtes Bornhöved und die Gemeinde Trappenkamp zuständig. Ab 1. Januar 2008 wird der Sitz dann – im Zuge der Fusion beider Verwaltungen – nach Trappenkamp verlegt werden. Dann wird das Bürgerhaus Sitz der Verwaltung des Amtes Bornhöved sein. Am 11. Dezember 2006 hatten Vertreter Trappenkamps und des „alten“ Amtes den Fusionsvertrag unterzeichnet. Überschwang herrschte seinerzeit nicht. Die Maßnahme war „von oben“ gewollt, galt zunächst als Zwangsfusion, im Dezember vor 15 Jahren mittlerweile als „Vernunftehe“, denn zu kleinen Verwaltungseinheiten wurde keine gedeihliche Zukunft prognostiziert.

Foto zur Meldung: Dezember-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2
Foto: Weihnachtliche Werbung aus Bornhöved SZ 30.11.1961

Da ist er – der Schmalenseer Terminkalender für 2022

(14. 12. 2021)

Schmalensees Vereine gehen mutig in das neue Jahr. Trotz Corona-Pandemie haben sie wieder ein üppiges Jahresprogramm aufgelegt als Planungsgrundlage für ein bewegtes 2022 in unserem Dorf.

 

Natürlich werden Versammlungen und sonstige Veranstaltungen sicher noch eine ganze Zeit lang unter Vorbehalt stehen. Aber es war richtig, sich etwas vorzunehmen, als angesichts der aktuellen Pandemie-Lage den Kopf in den Sand zu stecken.

 

Den Löwen-Anteil hat im Schmalenseer Terminkalender der Verschönerungs- und Vogelschießerverein. Ja: Es gibt einen Termin für das Vogelschießen. Da seien viele Daumen gedrückt, dass Groß und Klein im Juni ihren lange vermissten Spaß haben können.

 

Den Auftakt der größeren Veranstaltungen hat sich aber der SV Schmalensee auf die Fahnen geschrieben: Im dritten Anlauf soll es im März den 18. Knicklauf geben. Das Osterfeuer will der SVS im April und das Wikingerschach-Turnier um den Normannenpokal im August auflegen. Außerdem ist der Verein als Vorjahressieger im November Ausrichter des Schmalenseer Dorfquiz.

 

Die Reitsportgemeinschaft will neben der sportlichen Arbeit im Sattel den Schmalenseerinnen und Schmalenseern sowie vielen Freunden von außerhalb im November wieder einen Bingo-Abend bieten. Die Siedlergemeinschaft wird im September zum Staudentreff einladen und da kommt auch der Verschönerungs- und Vogelschießerverein wieder ins Spiel – der veranstaltet den zweiten Flohmarkt auf dem Bolzplatz.

 

Was hat Schmalensee 2022 noch im Köcher? Zum Beispiel den Dorfputz im März und die Seniorenweihnachtsfeier im Dezember. Und dann gibt es da ja noch den Sparklub, die Freiwillige Feuerwehr und eine Landtagswahl. Alle Termine stehen natürlich unter dem Vorbehalt Ihrer Durchführbarkeit im Rahmen der jeweils gültigen Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Schleswig-Holstein.

 

Die Termine für 2022 gibt es auf der Gemeinde-Homepage in der Rubrik „Veranstaltungen“ und hier als Anlage im PDF-Format.

[Terminkalender 2022 für die Gemeinde Schmalensee]

Foto zur Meldung: Da ist er – der Schmalenseer Terminkalender für 2022
Foto: Da ist er – der Schmalenseer Terminkalender für 2022

Kurze Mammutsitzung zum Jahresausklang

(11. 12. 2021)

Andernorts nennt sich das wohl „Rumpfparlament“: Am 9. Dezember trat zum letzten Mal in diesem Jahr die Gemeindevertretung zusammen. Allerdings fiel Bürgermeister Sönke Siebke kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen aus und sein Stellvertreter Jürgen Bucksch weilte im Urlaub – somit durfte der 2. stellvertretende Bürgermeister Christian Detlof die Sitzung leiten. Sechs Mitglieder waren anwesend; aufgrund der aktuellen Corona-Lage galt die 2G-Regel.

 

Provisorium: Seecontainer für den Bolzplatz

 

Die üppige Tagesordnung konnte binnen zwei Stunden abgearbeitet werden, weil die Fachausschüsse vorgearbeitet hatten. So wurde die Haushaltssatzung, die keine Veränderungen bei den Hebesätzen und Gebühren vorsieht, ohne viel Federlesens verabschiedet. Einzig im Punkt Anschaffung von Seecontainern zur temporären Unterbringung von Vereinsgerätschaften des Verschönerungs- und Vogelschießervereins hinter dem Feuerwehrgerätehaus wurde noch einmal aufgestockt, von 8.000 auf 12.500 Euro.

 

Hoffentlich klappt’s: Ein Radweg nach Stocksee

 

Größte Investition im neuen Jahr wird der Bau des Radweges nach Stocksee sein, der zunächst mit 510.000 Euro zu Buche schlägt, wovon aber aufgrund einer Bundesförderung „nur“ 125.000 Euro tatsächlich zu leisten sein werden. Vorerst aber wurde der Bürgermeister nur beauftragt, einen entsprechenden Antrag zu formulieren. Erst wenn tatsächlich alle vier betroffenen Landeigentümer bereit zum Verkauf sind, wird das geschehen – noch soll es einen „Wackelkandidaten“ geben.

 

Wegebau und Kitaausbau sollen zum Abschluss kommen

 

50.000 Euro sind für die Erweiterung der Kita-Außenstelle um einen Schlafraum vorgesehen, 3.100 Euro für eine neue E-Ladesäule (an der dann für den Strom bezahlt werden muss), 2.800 Euro für erste Anschaffungen zur Gewährleistung der Wasserrettung durch die Feuerwehr und 8.000 Euro für eine Baumpflanzaktion, die aber Schornsteinfegermeister Andreas Harms mit 3.000 Euro unterstützen will.

 

Für Planungskosten für eine mögliche Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses sind noch immer 10.000 Euro eingepreist und für Straßenausbesserungsmaßnahmen 25.000 Euro. Zu sanieren sind in reiner Eigenregie ein Wirtschaftsweg auf dem Wassermissenkamp, der immer wieder überschwemmt wird, und die Zuwegung von der Damsdorfer Straße auf den Segeberger Kamp zum Kieswerk Dörner. Die Firma zeigt sich bereit, sich mit einem deutlichen Anteil an der Maßnahme zu beteiligen, diese vielleicht in Gänze zu tragen, weil vornehmlich der Kieslastverkehr Schäden in der Einmündung verursacht.

 

Noch nicht vorgesehen ist eine Sanierung der Flutlichtanlage auf dem Sportplatz, die zwischen 60.000 und 70.000 Euro kosten wird, aber ebenfalls hoch gefördert werden kann. Da allerdings in 2022 eine technische bzw. sicherheitstechnische Prüfung der Anlage ansteht, könnte es sein, dass hier doch früher als beabsichtigt Geld in die Hand genommen werden muss.

 

Das liebe Geld wächst 2022 nicht auf Bäumen

 

Die Erschließung des Grasweges ist weitgehend abgeschlossen, zum Teil im Sinne der Gemeinde nachbereitet und kann abgerechnet werden. Im Abschnitt Am Ringreiterplatz bis zur neuen Betriebsstätte der Firma Hippe (Frank Mühlenberg) teilt man sich die Kosten, die für Schmalensee unter den als Maximalgröße gesetzten 50.000 Euro (47.500 Euro) bleiben. Für den restlichen Abschnitt werden 22.000 Euro plus Steuern fällig.

 

Für das neue Jahr, so erläuterte der Finanzausschussvorsitzende Dirk Griese, sei mit geringeren Steuereinnahmen und mit höheren Aufwendungen im Kita-Bereich zu rechnen. Letztere betrifft nicht die Kita-Außenstelle Eris Arche in Schmalensee, sondern allgemein die Kosten, die für eine Kommune entstehen, wenn ihre Kinder Kitas in anderen Orten besuchen.

 

Rein formelle Beschlüsse wurden zur Hundesteuersatzung und zur Vereinbarung mit dem Sportverein zur Sportplatzpflege getroffen.

 

Berichtet wurde, dass ein Landeigentümer und ein Investor konkrete Pläne für einen 5,5 Hektar großen Solarpark am südlichen Rand der Gemarkung in Richtung Damsdorf haben. Das wird die Mitglieder von Gemeindevertretung und Ausschüssen im neuen Jahr zusätzlich beschäftigen.

 

Mehrheitsbeschluss gegen eine Badeinsel

 

Einen für einige Schmalenseer schmerzhaften Beschluss fasste die Gemeindevertretung mehrheitlich – ohne Gegenstimmen aber mit Enthaltungen: Es soll keine neue Badeinsel im Bereich der Badestelle geben. Zwar gibt es das großzügige Angebot, diese zu spenden, aber einigen Kommunalpolitikern sind die Aussagen seitens der Verwaltung zur Rechtslage noch immer zu unklar: Kann man als Gemeindevertreterin oder -vertreter in Haftung genommen werden, wenn man sich per Beschluss gegen eine Badeaufsicht ausgesprochen hat? Die Verwaltung sagt nein, es taucht aber das eine oder andere „kann“ zu viel in der Zusammentragung von Rechtsquellen auf. Somit entschloss sich eine Mehrheit, der Badestelle neben Steg mit Rutsche, Nichtschwimmergrenze, Ruhebänken und Mülleimern, Spielplatz und Mobiltoiletten im Sommer nicht noch mehr Merkmale einer zu beaufsichtigenden Badestelle zu verleihen.

Foto zur Meldung: Kurze Mammutsitzung zum Jahresausklang
Foto: Kurze Mammutsitzung zum Jahresausklang

Impfen jetzt auch in der Nachbarschaft, in Rickling

(11. 12. 2021)

Mitteilung des Landesvereins für Innere Mission vom 07.12.2021:

 

Landesverein eröffnet öffentliches Impfzentrum: Gemeinsam gegen Corona in Rickling und der Region

 

Der Landesverein eröffnet im „Markttreff“ in der „Alten Schule“ in Rickling ein Impfzentrum an drei Tagen pro Woche. Bis März 2023 können so bis zu 5000 Menschen eine Erst-, Zweit- oder Boosterimpfung bekommen.

 

Seit den ersten Impfungen kurz nach dem Jahreswechsel hat der Landesverein für Innere Mission in Schleswig-Holstein in kurzer Zeit einen Großteil seiner Mitarbeitenden sowie der Menschen, die in den Einrichtungen des Landesvereins leben und die Unterstützungsangebote in Anspruch nehmen, gegen das Corona-Virus geimpft.

 

Ein vollständiger Impfschutz aller Menschen in unseren Bereichen ist jedoch noch nicht erreicht - und die sprunghaft gestiegenen Infektionszahlen im Herbst 2021 sowie die Entdeckung einer neuen Virusmutation haben zu einer gestiegenen Nachfrage nach erstmaligen Impfungen oder Auffrischungsimpfungen geführt.

 

Der Landesverein für Innere Mission in Schleswig-Holstein richtet deshalb ein zentrales Impfzentrum in Rickling ein und ermöglicht auch der breiten Öffentlichkeit, ein Impfangebot wahrzunehmen: „Wir können die Menschen, die sich uns anvertraut haben, nur dann bestmöglich gegen Corona schützen, wenn die Immunisierung auch im Umfeld unserer Einrichtungen hoch ist“, unterstreicht Pastor Andreas Kalkowski, Theologischer Vorstand des Landesvereins.

 

Dementsprechend ist es auch im Interesse des Landesvereins, wenn nicht nur Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen geimpft sind, sondern auch deren Angehörige, Freunde und sonstige Personen. Das Ziel der Herdenimmunität müsse nicht nur in den Einrichtungen, sondern auch in den umliegenden Gemeinden und darüber hinaus erreicht werden, so Kalkowski.

 

Pro Tag können bis zu 100 Personen in dem dreistündigen Zeitraum geimpft werden, bis März 2022 sollen es mindestens 5000 Menschen sein.

 

Die Idee für ein eigenes Impfzentrum entstand bereits im September 2021. Bereits damals hatte sich der Landesverein entschlossen, entgegen der allgemeinen Schritte zur Schließung von Impfzentren eine permanente Impfmöglichkeit aufzubauen. In den letzten Wochen wurden die organisatorischen Vorbereitungen dazu abgeschlossen, beispielsweise die Beschaffung des Impfstoffes. Inzwischen stehen auch Ärzte und Ärztinnen sowie medizinisches Personal bereit.

 

Ab sofort finden die Impftermine dreimal pro Woche statt: Dienstag (9.30 bis 12.30 Uhr), Donnerstag, (13.30 bis 17.30 Uhr), Samstag (9.30 Uhr bis 12.30 Uhr). Eine Terminvergabe ist Dienstag von 9 bis 13 Uhr, Donnerstag von 14 bis 18 Uhr und Samstag von 9 bis 13 Uhr unter der Nummer 0174/3150763 und Montag von 16 bis 19 Uhr sowie Mittwoch von 16 bis 19 Uhr unter der Nummer 0173/2347111 möglich.

 

Das Angebot der Erst-, Zweit- oder Boosterimpfung im Impfzentrum Rickling gilt vorerst für alle Menschen ab 30 Jahren. Zur Zeit werden gemäß STIKO-Empfehlung nur Menschen ab 30 Jahren geimpft mit dem Impfstoff von Moderna, Biontech ist aktuell noch nicht vorrätig.

 

Teilnehmer*innen werden am Empfang nach den vollständigen Unterlagen gefragt. Lesen Sie bitte den Aufklärungsbogen aufmerksam und bringen unbedingt Anamnesebogen und Einverständniserklärung, Impf- und Personalausweis mit.

Foto zur Meldung: Impfen jetzt auch in der Nachbarschaft, in Rickling
Foto: Markttreff Alte Schule Rickling

Weihnachtsmärchen in der JugendAkademie Segeberg

(08. 12. 2021)

Mitteilung des Vereins für Jugend- und Kulturarbeit (VJKA) vom 06.12.2021:

 

Es war einmal ... „Schneewittchen" und „Der Froschkönig"

 

Sechs Vorstellungen in der gemütlichen Weihnachtszeit für Kinder ab 3 Jahren und ihre Familie

 

Die Schwestern Emma und Ella finden im Schuppen ihr altes Märchenbuch. Voller Neugier und Begeisterung blättern sie darin. Nach und nach tauchen sie immer tiefer in die wunderbare Märchenwelt ein. Damit Schneewittchen nicht in den vergifteten Apfel beißt und der Froschkönig das Herz der Prinzessin gewinnen kann, brauchen die beiden Unterstützung von den kleinen Zuschauer*innen.

 

Die Schauspielerin Daniela Wempner und die Theaterpädagogin Carola Jansen schlüpfen in verschiedene Rollen und erzählen von Schneewittchens Not und von der Liebe des Froschkönigs zu der schönen Prinzessin. Eine Erzählung, die verzaubert und passend zur Weihnachtszeit Groß und Klein in die wunderbare Welt der Märchen eintauchen lässt.

 

Eine Produktion von Theater auf den Punkt in der KulturAkademie

 

Inszenierung:

Sabine Lück

 

Dauer:

ca. 45 Min.

 

Ort:

JugendAkademie Segeberg, Marienstraße 31, 23795 Bad Segeberg

 

Termine:

Sonntag, 12. Dezember, 11 Uhr / 14 Uhr und 16 Uhr

Sonntag, 19. Dezember, 11 Uhr / 14 Uhr und 16 Uhr

 

Eintritt:  

Kinder 4 Euro; Erwachsene 5 Euro

 

Anmeldung:

Tel.: 04551 95 91 0 oder per E-Mail unter  

 

Es gilt die 2G-Regel / Der Veranstaltungsort ist barrierefrei

 

Kooperationsveranstaltung der KulturAkademie Segeberg, des Kulturknotenpunktes Mitte und des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Schleswig-Holstein

Foto zur Meldung: Weihnachtsmärchen in der JugendAkademie Segeberg
Foto: Weihnachtsmärchen in der JugendAkademie Segeberg

Corona: Jugendamt weiterhin für alle Kinder und Eltern erreichbar

(08. 12. 2021)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 01.12.2021:

 

Das Jugendamt weist darauf hin, dass Gespräche und  Unterstützungsangebote im Zuge der Corona-Pandemie auch telefonisch und nicht nur vor Ort in der Behörde möglich sind.

 

„Ungeimpfte Eltern ohne Auto, die  auf dem Land und weiter entfernt von einer Schnellteststation wohnen, können  uns derzeit mit dem Bus nicht erreichen“, sagt Dagmar Kristoffersen vom  Jugendamt. „Doch wir stehen den Eltern und natürlich vor allem den Kindern gerade in dieser Zeit weiterhin zur Seite, wenn es Fragen oder Probleme gibt.“  

 

Eine telefonische Kontaktaufnahme über die Nummer 04551 951 9600 sei zu den  regulären Öffnungszeiten möglich. Auf diesem Wege können auch Telefontermine oder Termine für einen gemeinsamen Spaziergang vereinbart werden.

 

Im Zuge weiter steigender Infektionszahlen hat der Kreis Segeberg wie berichtet  seine Zugangsregelungen für Besucher*innen der Kreisverwaltung und der Außenstellen verschärft: Bis auf Weiteres dürfen nur noch geimpfte, genesene  und getestete Personen mit Termin Zugang in die Gebäude des Kreises erhalten (3G-Regelung).

Foto zur Meldung: Corona: Jugendamt weiterhin für alle Kinder  und Eltern erreichbar
Foto: Corona: Jugendamt weiterhin für alle Kinder und Eltern erreichbar

Warnung an alle Hundehalter: Räude in der Schmalenseer Feldmark erkannt

(07. 12. 2021)

Die Räude wünscht man Nachbars Hund nicht – und wenn er nachts noch so laut bellt oder Hund ein jaulendes Liedchen singt. Die parasitäre Hautkrankheit, ausgelöst durch bestimmte Milben, führt insbesondere zu starkem Juckreiz, ist sehr ansteckend und kann bei Nichtbehandlung tödlich enden.

 

Am vergangenen Sonntag hat ein Schmalenseer Jäger in der Feldmark einen Marderhund aufgefunden und erschossen. Das Tier sei derart von der Räude gezeichnet gewesen, dass es habe erlöst werden müssen. Marderhunde sind nicht unbedingt Einzelgänger und stecken sich somit unverzüglich untereinander an.

 

Gerhard Harder, Vorsitzender des Jagdvereins Schmalensee, warnt deshalb insbesondere die Hundehalter, die mit ihren Vierbeinern die Feldmark durchwandern: Haltet die Tiere wirklich an der Leine!

 

Eigentlich gilt die Leinenpflicht grundsätzlich und dient unter anderem dem Schutz des Wildes, das nicht von ihren Instinkten folgenden Hunden gehetzt werden darf. Die nun beim Marderhund festgestellte Räude verleiht dem noch einmal Nachdruck – im Sinne des eigenen Hundes, der nicht mit befallenen Wildtieren in Kontakt geraten sollte.

 

Achtsamkeit auch wegen Geflügelpest

 

In diesem Zusammenhang sei erneut darauf hingewiesen, dass die Geflügelpest / Vogelgrippe in Teilen Schleswig-Holsteins wieder Einzug gehalten hat. Wer verendete oder verendende Wildvögel in der Natur auffindet, möge diese nicht berühren, sondern den Fundort den Behörden mitteilen (dem Ordnungsamt oder per E-Mail an . Für Rückfragen, etwa zum Fundort, ist unbedingt eine Rückrufnummer anzugeben).

Foto zur Meldung: Warnung an alle Hundehalter: Räude in der Schmalenseer Feldmark erkannt
Foto: Warnung an alle Hundehalter: Räude in der Schmalenseer Feldmark erkannt

Polizeiliche Beratungen zum Thema Einbruchschutz

(07. 12. 2021)

Mitteilung der Polizeidirektion Bad Segeberg vom 03.12.2021:

 

Passend zur dunklen Jahreszeit und den damit verbundenen, steigenden Zahlen im Bereich der Wohnungseinbrüche bietet die Polizeidirektion Bad Segeberg interessierten Bürgerinnen und Bürgern ab sofort eine individuelle Beratung zum Thema Einbruchschutz an.

 

Mit Frau Maywald steht für den Kreis Segeberg eine besonders geschulte Polizeibeamtin zur Verfügung, um sowohl telefonisch als auch vor Ort Beratungen durchzuführen.

 

Für Beratungsangebote im Kreis Segeberg ist Frau Maywald unter der Telefonnummer 04551 884-2141 erreichbar.

 

Des Weiteren besteht die Möglichkeit, über die Emailadresse Kontakt herzustellen.

Foto zur Meldung: Polizeiliche Beratungen zum Thema Einbruchschutz
Foto: Polizeiliche Beratungen zum Thema Einbruchschutz

Jugendberufsagentur veranstaltet Fotowettbewerb für 15- bis 25-Jährige

(06. 12. 2021)

Mitteilung des Kreises Segeberg:

 

#Traumjob-oder-Jobtraum

 

Egal ob Tortenbacken, Holzbearbeitung, Nähen, Malen, eine  Vorliebe für Tiere, die Arbeit mit Menschen, den technischen Bereich,  Autoschrauben oder Programmieren: Die Jugendberufsagentur (JBA) veranstaltet  einen Fotowettbewerb zum Thema #Traumjob-oder-Jobtraum. Dabei sind junge  Menschen zwischen 15 und 25 Jahren aufgerufen, ein Foto einzureichen, das  zeigt, welche beruflichen Perspektiven, Wünsche und Träume sie haben, was sie interessiert, sie cool finden oder wie sie ihre (berufliche) Zukunft sehen. Es spielt  keine Rolle, ob das Foto im Rahmen eines bereits ausgeübten Jobs, eines  Praktikums oder in der Freizeit entstanden ist. Auch sind Selfies oder  Gruppenarbeiten, etwa in Form von Klassenprojekten im Kunstunterricht, gern  gesehen. Auch kreative Umsetzungen des Themas in Form von Collagen oder  ähnlichem sind willkommen. Ob Handybild, Polaroid oder mit der  Spiegelreflexkamera aufgenommen: Den jungen Künstler*innen sind keine  Grenzen gesetzt.

 

„Uns ist es wichtig, dass die jungen Menschen im Kreis Segeberg eine gute  Perspektive für ihr Leben finden und die bestmöglichen Chancen in der  Berufswelt nutzen können. Der Ausbildungsmarkt gibt noch viele freie Stellen in  unterschiedlichen Bereichen her. Die Jugendberufsagentur hilft den Jugendlichen  dabei, etwas Passendes zu finden, das ihren Talenten und Interessen entspricht“,  so Kreispräsident Claus Peter Dieck, der Schirmherr des Fotowettbewerbs ist.

 

Wer mitmachen möchte, kann seinen Beitrag auf www.deine-jba.de hochladen.  Im Anschluss können Eltern, Freund*innen, Verwandte und Bekannte mit jeweils  einer Stimme für ihr Sieger*innenfoto stimmen. Fürs Gewinnerbild gibt es 500 Euro, der zweite Preis sind 250 Euro und der/die Drittplatzierte erhält 150 Euro.  Für die Plätze vier bis 15 gibt es Sachpreise.

 

Eine Teilnahme ist möglich bis einschließlich Sonntag, 12. Dezember. Für den 25. Januar 2022 ist im Neubau der Agentur für Arbeit und des Jobcenters in Bad  Segeberg ein feierlicher Festakt geplant, bei dem die besten Fotos des  Wettbewerbs ausgestellt und vom Kreispräsidenten prämiert werden sollen.

 

Hintergrund: Wer arbeitet eigentlich in der Jugendberufsagentur? Die JBA ist ein Zusammenschluss der Agentur für Arbeit, des Jobcenters, der  Kreisverwaltung und der Stadt Norderstedt in Kooperation mit den  allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen im Kreis Segeberg. Gerade in  der heutigen Zeit fällt es vielen jungen Menschen schwer, den passenden Weg  für sich in eine erfolgreiche berufliche Zukunft zu finden. Auf diesem Weg  unterstützt die JBA Kreis Segeberg Jugendliche mit einem vielfältigen und  individuell angepassten Beratungsangebot. Dabei geht es rund um Themen wie Ausbildung, Studium, Beruf, aber auch um weiterführende Schulen und  individuelle Lebensfragen.

 

JBA Segeberg, Birkenring 16, 23795 Bad Segeberg

Zuständig für die Regionen: Bad Segeberg, Trappenkamp bis Leezen.

 

Foto zur Meldung: Jugendberufsagentur veranstaltet Fotowettbewerb für 15- bis 25-Jährige
Foto: Jugendberufsagentur veranstaltet Fotowettbewerb für 15- bis 25-Jährige

3G-Regel in der Fahrbücherei

(05. 12. 2021)

Am morgigen Montag, 6. Dezember, hält die Fahrbücherei des Kreises Segeberg ein letztes Mal in diesem Jahr in Schmalensee. Um 15.45 Uhr macht der Bücherbus Halt auf dem Parkplatz am Feuerwehrgerätehaus.

 

Die Corona-Lage zwingt aber auch die Fahrbücherei, Maßnahmen zu ergreifen, wie sie mitgeteilt hat:

 

Liebe Leser und Leserinnen,

 

aufgrund der neuen Landesverordnung, gilt nun auch für Bibliotheken die 3G-Regel. Davon sind natürlich auch Fahrbüchereien nicht ausgenommen.

 

Der Zutritt in die Fahrbücherei ist dann nur noch erlaubt, wenn Sie eines der 3Gs (Genesen, Geimpft, Getestet) nachweisen können. (ein professionell durchgeführter max. 24 Stunden alter Antigen- Schnelltest oder ein max. 48 Stunden alter PCR-Test). Bitte denken Sie daran auch Ihren Personalausweis mitzubringen!

 

Ausgenommen von dieser Regel sind Kinder bis einschließlich sieben Jahre und minderjährige Schüler und Schülerinnen, die regelmäßig in der Schule getestet werden.

 

Selbstverständlich packen wir Ihnen gerne Medienpakete, wenn Sie diesen Nachweis nicht erbringen möchten oder ihn vergessen haben. Wir packen dann gerne vor Ort nach Ihren Wünschen etwas zusammen.

 

Bitte verzichten Sie bei Erkältungssymptomen (Schnupfen, Husten …) auf einen Besuch in unserem Fahrzeug. Auch in diesem Fall suchen wir Ihnen gerne Medien heraus.

 

Aufgrund der geringen Größe der Fahrbücherei, gibt es auch weiterhin eine maximale Anzahl an Personen / Haushalten die unser Fahrzeug betreten dürfen. Bitte warten Sie bis wir Sie einladen das Fahrzeug zu betreten.

Foto zur Meldung: 3G-Regel in der Fahrbücherei
Foto: 3G-Regel in der Fahrbücherei

Gemeindevertretung tagt am 9. Dezember unter 2G – Bauausschuss tagte in Vorbereitung

(05. 12. 2021)

Noch einmal vor dem Weihnachtsfest und Jahresende kommen die Gemeindevertreterinnen und -vertreter Schmalensees im Gemeindesaal zusammen, um letzte Beschlüsse in 2021 zu fassen. Termin ist Donnerstag, der 9. Dezember. Beginn ist um 19.30 Uhr. Zuvor, um 19 Uhr, findet am selben Ort die Terminabsprache für 2022 statt. Wichtig: Für beide Veranstaltungen gilt die 2G-Regel: Teilnehmen dürfen nur Geimpfte und Genesene.

 

Die Tagesordnung fällt lang aus, doch das ist normal für eine Dezember-Sitzung und obendrein haben die Ausschüsse in den Wochen zuvor Vorarbeit geleistet. Zuletzt tagte am 1. Dezember der gemeindliche Ausschuss für Planung und Umwelt, Bau- und Wegeangelegenheiten, von dem hier noch nicht berichtet wurde.

 

Aus dem letzten Bauausschuss

 

Der Ausschuss hat Aufholbedarf in einigen Themenfeldern, zu denen es nur maximal Zwischenberichte gibt. Etwa zur Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses – das soll erweitert werden, die Arbeitsgruppe dazu muss im neuen Jahr tagen – und Gewerbegebiet im Grasweg – der Bau der Firma Hippe (Frank Mühlenberg) schreitet zügig voran.

 

Was das Neubaugebiet (B-Plan Nr. 8) östlich Dorfstraße, nördlich Damsdorfer Straße angeht, so liegen zwei Entwürfe vor mit unterschiedlicher Anordnung von 20 Grundstücken. Ab 2030, hofft Bürgermeister Sönke Siebke, könne man dann weitere Grundstücke in dem Bereich erschließen. Am 17. Dezember wird die Fortschreibung des Landesentwicklungsplans (LEP) des Landes Schleswig-Holstein veröffentlicht. Der LEP regelt u.a. die Anwendung des wohnbaulichen Entwicklungsrahmens: Die Kontingente der Kommunen für den Zeitraum 2022 bis 2036 werden neu eröffnet. Schon jetzt lägen wohl über 50 Interessenbekundungen vor, circa 30 aus Schmalensee. Die vorgestellten Zuschnitte der Fläche werden es jedoch wohl nicht werden, prognostizieren der Bauausschussvorsitzende Sönke Stahl und Dirk Griese, der den Finanzausschuss leitet. Auch hier arbeitet eine Arbeitsgruppe im Hintergrund.

 

Drei weitere Projekte beschäftigen den Ausschuss: So hat es Verzögerungen beim Ausbau der Kita-Außenstelle im Sportlerheim gegeben, die einen Anspruch auf Bundesfördermittel infrage stellen. Bis zur Sitzung der Gemeindevertretung am 9. Dezember soll die Verwaltung klären, ob diese Förderung noch möglich ist, nur dann soll die Maßnahme weiter verfolgt werden.

 

Die vom Verschönerungs- und Vogelschießerverein beantragten Seecontainer – zwei 20-Fuß-Container – sollen auf dem Bolzplatzgelände als kostengünstige provisorische Unterstellmöglichkeit für Vereinsgerätschaften aufgestellt werden. Die Verwaltung wird aufgefordert, den nötigen Bauantrag zu erstellen. Mit einem Abschluss des Projekts wird erst im Frühjahr gerechnet – der Verein muss also seine vielfältigen Gerätschaften zunächst weiter privat unterbringen.

 

Vor dem Sommer war von einem Bürger ein neues Modell einer Badeinsel auf dem Schmalensee angeregt worden. Dem will man nachgehen, zumal wegen Spendenbereitschaft nur geringe Kosten zu erwarten sind. Die Verwaltung soll aber prüfen, ob aus der Installation einer Badeinsel nicht doch die Pflicht zum Stellen einer Badeaufsicht entsteht. Das würde den Plan zunichte machen.

 

Themen aus dem Finanzausschuss runden Tagesordnung ab

 

Am 10. November bereits hatte der Finanzausschuss der Gemeinde seine Vorarbeiten geleistet und sich insbesondere um die Haushaltssatzung und den Haushaltsplan 2022 gekümmert. Auch die Hundesteuersatzung war hier Thema. Allerdings handelt es sich nur um eine erneute Änderung, um keine Steuermarken einführen zu müssen.

 

Folgt die Gemeindevertretung den Beschlussvorschlägen des Finanzausschusses, dann werden eine Vereinbarung mit dem SV Schmalensee zur Sportplazpflege und eine Anpassungsvereinbarung mit dem Kita-Träger rasch durchgewunken.

 

Größtes Vorhaben der näheren Zukunft ist der Neubau eines Radweges an der K57: Zwischen Schmalensee und Stocksee soll in Fahrtrichtung Stocksee rechts der Straße, hinter den Knicks, ein Radweg gebaut werden. Ein Bundes-Sonderprogramm sichert 75-prozentige Förderung zu. Schmalensee müsste für seinen Abschnitt bis zur Gemeindegrenze 510.000 Euro aufwenden, so blieben 125.000 Euro. Gerade angesichts der Lage am Mönchsweg und der – in normalen Zeiten – vielen Events auf dem Stockseehof sei ein Radweg auch eine Sicherheitsmaßnahme, denn dort gibt es auch entsprechend viel Autoverkehr.

 

Im Finanzausschuss herrschte noch Optimismus, das Projekt realiersen zu können – mit einem Baubeginn im nächsten Jahr und Abschluss im Jahr darauf – weil alle vier betroffenen Landeigentümer Verkaufsbereitschaft signalisiert hatten. Doch in der Sitzung des Bauausschusses musste Sönke Siebke auf die Euphoriebremse treten: Ein Landeigentümer habe leicht zurückgerudert. „Wenn er zurückzieht, ist das Projekt tot“, so der Bürgermeister.

 

Foto zur Meldung: Gemeindevertretung tagt am 9. Dezember unter 2G – Bauausschuss tagte in Vorbereitung
Foto: Gemeindevertretung tagt am 9. Dezember unter 2G – Bauausschuss tagte in Vorbereitung

Achtung Vereine: Geänderte Annahmezeiten für den Blickpunkt um den Jahreswechsel

(03. 12. 2021)

Diese Info ist wichtig für alle, die um den Jahreswechsel Einladungen und Informationen im amtlichen Mitteilungsblatt BLICKPUNKT BORNHÖVED veröffentlichen möchten.

 

Letzte Abgabe für die 52. KW: am 21. Dezember

 

Der den BLICKPUNKT druckende khm-Verlag hat wegen der Feiertags-Konstellation geänderte Annahmezeiten angekündigt:

 

Für die 52. Kalenderwoche 2021 mit Erscheinungstag Donnerstag, 30. Dezember, müssen Beiträge bis Dienstag, 21. Dezember vorliegen.

 

Mitteilungen sind über das Amt Bornhöved () bis 9 Uhr einzureichen.

 

Achtung: Dokumentformat beachten!

 

Wer seine Anlagen bislang noch in „alten“ Formaten wie doc und xls speichert, muss sich umstellen. Laut Information der Verwaltung werden Anhänge mit diesen Formaten von der Firewall blockiert. PDF-Dateien sind für die Weitergabe an den Verlag nicht geeignet.

 

Anlagen zur E-Mail sollen ab sofort nur noch im neueren Format als docx-Datei oder xlxs-Datei erstellt bzw. gespeichert werden. Bilddateien können weiterhin im jpg-Format gesendet werden.

 

Kein Blickpunkt in Woche 1/2022

 

Außerdem weist der Verlag darauf hin, dass in der 1. Kalenderwoche 2022 KEIN Blickpunkt erscheint. Erst in der 2. KW mit Erscheinungstag 13. Januar 2022, wird es das amtliche Mitteilungsblatt wieder geben.

 

Abgabeschluss für Mitteilungen und Berichte für diese Ausgabe ist am 6. Januar 2022, um 9 Uhr unter der o.a. Adresse in der Amtsverwaltung Bornhöved.

Foto zur Meldung: Achtung Vereine: Geänderte Annahmezeiten für den Blickpunkt um den Jahreswechsel
Foto: Achtung Vereine: Geänderte Annahmezeiten für den Blickpunkt um den Jahreswechsel

Erinnerung: Terminabsprache für 2022 am 9. Dezember

(03. 12. 2021)

Achtung Vereine, Organisationen und Wählergruppen:

 

Die Terminplanung für 2022 wird am 9. Dezember um 19 Uhr im Gemeindesaal stattfinden, damit der Terminkalender 2022 der Gemeinde Schmalensee zum Jahreswechsel erstellt und veröffentlicht werden kann.

 

Zwar befinden wir uns schon wieder auf einer Welle der Corona-Pandemie, dennoch sollten – wie im Vorjahr – durchaus Überlegungen für Veranstaltungen angestellt werden. Auch wenn es blöd klingt: Absagen sind dann immer noch möglich.

 

Stichwort Corona: Wer nicht zu dem Treffen kommen möchte, kann seine Termine auch bis dahin bei Bürgermeister Sönke Siebke, dem Ausschussvorsitzenden Christopher Brust oder Christian Detlof vom Homepage-Team abgeben.

 

Die anschließende Sitzung der Gemeindevertretung soll um 19.30 Uhr beginnen

Foto zur Meldung: Erinnerung: Terminabsprache für 2022 am 9. Dezember
Foto: Erinnerung: Terminabsprache für 2022 am 9. Dezember

Märchen zur Weihnachtszeit am 4. und 5. Dezember im Erlebniswald

(02. 12. 2021)

Mitteilung des Erlebniswaldes Trappenkamp vom 26.11.2021:

 

Märchen zur Weihnachtszeit

 

Samstag, 4. Dezember 2021, um 11 Uhr und

 

Sonntag, 5. Dezember 2021, um 13 Uhr

 

ErlebnisWald Trappenkamp, Treffpunkt Waldhaus

 

 Die Märchenerzählerin Sonja C. Truhn verzaubert Kinder und Erwachsene mit ihren stimmungsvollen Weihnachtsmärchen. Sie führt dabei Groß und Klein in eine zauberhafte Weihnachtswelt.

 

Die Erzählrunden finden in einem offen gehaltenen, stimmungsvoll geschmückten, überdachten Pavillon statt. Bei gutem Wetter nimmt Frau Truhn die Teilnehmenden mit auf einen märchenhaften Spaziergang durch den Wald.

 

Eine Anmeldung vorab ist erforderlich unter 04328/170480 oder unter .

 

Kinder zahlen 7 Euro, Erwachsene 10 Euro.

 

Ein 3G-Nachweis ist erforderlich: Zutritt nur für Geimpfte, Genesene oder mit einem aktuellen Test.

Foto zur Meldung: Märchen zur Weihnachtszeit am 4. und 5. Dezember im Erlebniswald
Foto: Märchen zur Weihnachtszeit am 4. und 5. Dezember im Erlebniswald

Dezember-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1

(01. 12. 2021)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen geben Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung. Bildmaterial aus Familienalben rundet die Beiträge mitunter ab.

Für die treue Leserschaft in Schmalensee und darüber hinaus haben wir im Monat Dezember die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der erste Teil.

 

Eine runde Zahl: Am 1. Dezember 1881, vor 140 Jahren, findet eine Volkszählung statt. Die Landgemeinde Schmalensee zählt am Stichtag exakt 320 Einwohnerinnen und Einwohner.

 

„Dritte Kraft“ der Erziehung installiert: Am 1. Dezember 1936, vor 85 Jahren, tritt das Gesetz über die Hitlerjugend tritt in Kraft. Neben Elternhaus und Schule ist die HJ nun ebenfalls an der Gesamterziehung der Jugend beteiligt. Auch in Schmalensee trägt die Jugend Uniform, wie Bilder aus dem Nachlass von Familien zeigen, etwa Hans Suhr oder Walter Behrend. Heinz Kröger erklärte Jahrzehnte später den „Reiz der HJ“ für die Dorfjugend: „Es wurde etwas geboten neben Schule und Pflichten in Elternhaus oder auf dem Bauernhof: Sport und Abenteuer. Das, was letztlich vormilitärische Ausbildung war, wurde gut verpackt in Spiel und Wettkampf.“ Die Tageszeitung beinhaltete die „Dienstpläne“ der Gliederungen der NSDAP wie SA, SS oder auch HJ. Oft wurde sich dort versammelt, wo ein HJ-Führer wohnte, dafür mussten die jungen Leute zum Teil weite Wege auf sich nehmen.

 

Das heutige „Alte Amt“ ganz neu: Nach der Fertigstellung und feierlichen Einweihung des neuen Amtsgebäudes in Bornhöved kann das Personal am 1. Dezember 1961, vor 60 Jahren, seine neuen Diensträume von der Mühlen- in die Lindenstraße verlegen. Die Baukosten für das vom Architekten Werner Gärtner (Bad Segeberg) entworfene Gebäude belaufen sich auf 150.000 DM.

 

Der erste Zug ab Bornhöved: Dies geschah von 110 Jahren: Die Kleinbahngesellschaft Kiel-Segeberg gibt bekannt: „Am 2. Dezember 1911 wird auf der ganzen Strecke der Betrieb für den Personen-, Gepäck- und Güterverkehr, sowie für Leichen und Vieh eröffnet.“ Sowohl an den Kleinbahnhöfen Bornhöved und Wankendorf existieren Kopframpen, mit denen auch größere Güter ver- und entladen werden können. Auf die Postbeförderung soll sich die schnelle Anbindung an Kiel positiv auswirken. Abgestimmt auf Abfahrtzeiten werden die Briefkastenentleerungen neu festgesetzt. Die Eröffnung der Bahnlinie vollzieht sich wie ein großes Volksfest. Der erste Zug trifft, nach Aufenthalten an vielen Bahnstationen zwischen Kiel und Bornhöved, am Kirchspielort ein und wird von einer bunten Festaufstellung begrüßt. Gemeindevorsteher Hauschildt erinnert in seiner Ansprache an den infrastrukturellen Niedergang Bornhöveds durch die Verlegung des Amtsgerichts nach Segeberg, das Ende des Post-Rundfrachtverkehrs danach und die letzte Durchfahrt der „alten gelben Post“ 1832. Nun aber sei eine neue Blütezeit für Bornhöved und Umgebung angebrochen. Nach einigen Musikstücken und einem Festzug durch den Ort setzt sich die Kleinbahn mit vielen Ehrengästen über Tensfeld nach Segeberg in Bewegung. Am 31. Dezember 1961, vor 60 Jahren, endet die Geschichte der Kleinbahn Kiel-Segeberg (KSE) – die Linie wird stillgelegt.

 

Die Entwicklung der Umgebung: Zwei Diskussionspunkte der Bornhöveder Gemeindevertretung am 9. Dezember 1901, vor 120 Jahren, sind auch für Schmalensee interessant. Bornhöved strebt an, den Weg nach Tarbek zu chaussieren. Auch Tarbek, Damsdorf und Tensfeld sowie Seedorf sollten die Verlängerung mit Hilfe des Kreises ausbauen, um eine durchgehende Verbindung nach Schlamersdorf und somit an die Chaussee nach der Kreisstadt zu haben, die von Bornhöved bislang nur schwer zu erreichen ist. Weiter im Gespräch ist die Anlage eines Elektrizitätswerkes in Bornhöved, woran auch Schmalensee und Gönnebek interessiert sind.

 

Jagdkönig aus Schmalensee: Am 9. Dezember 1931, vor 90 Jahren, meldet das Segeberger Kreis- und Tageblatt: Bei einer Treibjagd auf der Bornhöveder Feldmark ist Heinrich Harder aus Schmalensee mit sieben geschossenen Hasen Jagdkönig geworden. Insgesamt erlegten die Jäger 47 Hasen, zwei Kaninchen und zwei Rebhühner.

 

Feuerwehrfest mit spätem Ende: Die Freiwillige Feuerwehr Schmalensee veranstaltet am 10. Dezember 1906, vor 115 Jahren, ein Montagabend, ein Wintervergnügen. Eingeladen sind die die Kameraden der Nachbarwehren aus Bornhöved, Gönnebek, Damsdorf und Tensfeld. Vor dem lang andauernden Ball erfreuen die Stücke „Der Hauptmann von Köpenick“ und „Die Instruktionsstunde der Krähwinkler Feuerwehr“ die Besucher. Der Bericht im Segeberger Kreis- und Tageblatt ist von einem Bornhöveder gegeben worden. Er schließt amüsiert: „Nachts soll einem Kameraden der hiesigen Wehr, als er sich allein auf den Heimweg begab, durch einen Wirbelsturm der Helm entführt worden sein.“

 

Unrühmliches Ende einer Mannschaft: Am 10. Dezember 1971, vor 50 Jahren, verkündet die Segeberger Zeitung in ihren Sportnachrichten, dass die Mannschaft des TTV Schmalensee wegen dreimaligen Nichtantretens in der 1. Tischtennis-Kreisklasse aus dem Spielbetrieb disqualifiziert wird. Letztmalig wurde Anfang November eine 4:9-Niederlage beim SV Hagen verbucht, die nächste Partie ging schon kampflos (0:9) an die SG Seth. Allerdings geht aus wenig älteren Berichten der SZ hervor, dass die Schmalenseer zum Teil nur zu viert zu Spielen antreten konnten.

 

Gewiefter Einbrecher verurteilt: Der als „Fensterdrücker von Schmalensee“ berüchtigte Hans-Adolf N., der auch in Dersau, Tensfeld, Husberg und Husberger Moor sein Unwesen trieb und im September gefasst wurde, wird laut Segeberger Zeitung vom 12. Dezember 1951, vor 70 Jahren, wegen schweren Einbruchs von der Kieler Strafkammer zu 3 Jahren Haft verurteilt. Der 25-jährige N. war stets barfuss und mit schalldämpfenden Mitteln durch raffiniert heraus gelöste Fensterscheiben in Häuser eingedrungen und hatte vornehmlich Tabakwaren, Schokolade und Kleidung gestohlen.

 

Martin-Luther-Haus eingeweiht: Das ist tatsächlich schon 25 Jahre her: Die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Bornhöved weiht ihr neues Gemeindehaus am Berliner Platz am 14. Dezember 1996 ein. Der Festakt beginnt mit einer Andacht in der Vicelin-Kirche und der anschließenden symbolischen Schlüsselübergabe. Der 2,1 Millionen teure Bau wurde in 14-monatiger Arbeit durch die Architektin Brigitte Siemonsen vollendet. „Positiv geschockt“ war Pastor Uwe Haberland wenige Tage zuvor von einer Entscheidung der politischen Gemeinde Bornhöved, denn diese entsprach einem Antrag der Kirchengemeinde, sich an der Finanzierung eines Jugendraumes im Martin-Luther-Haus zu beteiligen, und bewilligte 25.000 DM dafür.

 

Foto zur Meldung: Dezember-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1
Foto: Werbung für Mohra Margarine Segeberger Kreis- und Tageblatt 14.12.1906

Zu viele Anträge: Führerscheinstelle des Kreises mittwochs nicht am Telefon

(01. 12. 2021)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 30.11.2021:

 

Viele Segeberger*innen haben in den vergangenen Wochen im  Rahmen des Pflichtumtausches bereits einen EU-Kartenführerschein beantragt, weil am 19. Januar 2022 die erste Umtauschfrist der alten Papierdokumente  (Geburtsjahrgänge 1953 bis 1958) endet.

 

Um die Antragsflut bewältigen zu  können, ist die Fahrerlaubnisbehörde künftig mittwochs nicht mehr telefonisch  erreichbar.

 

Bürger*innen, die noch im Besitz eines Papierführerscheines sind und gleichzeitig zu den Geburtsjahrgängen 1953 bis 1958 gehören, können auf folgenden Wegen einen Umtauschantrag anfordern:

 

  • Kontaktformular auf der Homepage des Kreises Segeberg: www.segeberg.de
  • E-Mail:
  • Telefon: 04551 951 8770 (außer mittwochs)
  • Postanschrift: Fahrerlaubnisbehörde des Kreises Segeberg, Hamburger Straße 30, 23795 Bad Segeberg

Foto zur Meldung: Zu viele Anträge: Führerscheinstelle des Kreises mittwochs nicht am Telefon
Foto: Zu viele Anträge: Führerscheinstelle des Kreises mittwochs nicht am Telefon

Corona-Pandemie: Verwaltungen schalten in 2G-/3G-Modus

(25. 11. 2021)

Der heftige Anstieg der Neuinfektionen mit dem Coronavirus zwingen, auch vor dem Hintergrund der neuen Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Schleswig-Holstein und des Infektionsschutzgesetzes des Bundes, Verwaltungen und Behörden zur Regulierung des Besucherverkehrs.

 

Amt Bornhöved – 3G gilt bereits

 

Der Zutritt zum Amtsgebäude, dem Trappenkamper Bürgerhaus Am Markt in Trappenkamp, ist bereits seit dem 22. November nur unter Einhaltung der 3G-Regel und mit einem Termin gestattet.

 

Freie Sprechzeiten (Montagnachmittag) entfallen vorerst.

 

Zur Kontrolle der Erfüllung der 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet) wird zwingend der Personalausweis benötigt. Ohne Einhaltung der 3G-Regel ist der Einlass nicht möglich, heißt es auf der Homepage des Amtes unter www.amt-bornoeved.de.

 

Kreis Segeberg – 3G ab 29. November

 

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 24.11.2021:

 

Ab Montag gilt 3G-Regelung für Besucher*innen der Kreisverwaltung

 

Im Zuge weiter steigender Infektionszahlen verschärft der Kreis Segeberg in Einklang mit den Maßnahmen der Landesregierung die  Zugangsregelungen für Besucher*innen der Kreisverwaltung und der Außenstellen: Ab kommendem Montag, 29. November, gilt die 3G-Regelung – zunächst bis Ende des Jahres, eine Verlängerung ist aber möglich.

 

Das bedeutet, dass ab nächster Woche nur geimpfte, genesene und getestete  Personen mit Termin Zugang in die Gebäude des Kreises erhalten. Die  entsprechenden Nachweise werden an den Eingängen kontrolliert. Ohne 3G Nachweis ist kein Zutritt möglich. In den Gebäuden gilt weiterhin die  Maskenpflicht. 

 

Arbeitsagentur – 2G für persönliche Gespräche

 

Mitteilung der Agentur für Arbeit Elmshorn vom 24.11.2021:

 

Arbeitsagentur führt 2G-Regel für persönliche Gespräche ein

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Agentur für Arbeit Elmshorn in den Geschäftsstellen in Elmshorn, Pinneberg, Norderstedt, Kaltenkirchen und Bad Segeberg sind auch in Zeiten hoher Infektionszahlen weiterhin für ihre Kundinnen und Kunden da! In den Häusern gelten zum Schutz aller die üblichen Hygiene- und Abstandsregeln.

 

Zusätzlich setzen die Arbeitsagenturen im Kreis Pinneberg und Kreis Segeberg sowie das BIZ Elmshorn (Berufsinformationszentrum) ab morgen (25.11.2021) die bundesweit gültige 2G-Regel um. Für persönliche Gespräche ist dann der Nachweis erforderlich, geimpft oder genesen zu sein. Es wird empfohlen, für diese persönlichen Gespräche einen Termin zu vereinbaren.

 

Kundinnen und Kunden, die nicht geimpft oder genesen sind oder keine Auskunft zu ihrem Status geben möchten, werden online oder telefonisch beraten oder können Kurzgespräche an einem Notfallschalter wahrnehmen.

 

Die persönliche Arbeitslosmeldung ist auch weiterhin für alle an einem Notfallschalter möglich und erforderlich. Um Wartezeiten zu vermeiden, sollte möglichst vorab über die gebührenfreie Servicenummer 0800 - 4 5555 00 oder die regionale Rufnummer 04121 – 480 100 ein Termin vereinbart werden. Ohne Termin ist die persönliche Arbeitslosmeldung montags, dienstags, donnerstags und freitags von 08:00 bis 10:00 Uhr möglich. Für Berufstätige und Schüler besteht zusätzlich die Möglichkeit am Donnerstagnachmittag von 15:00 bis 17:00 Uhr.

 

Alle Kundinnen und Kunden können auch weiterhin viele Anliegen einfach und unkompliziert über die digitalen e-Services der BA oder telefonisch erledigen.

 

Ausführliche Informationen zu den e-Services finden Sie unter folgendem Link: https://www.arbeitsagentur.de/eservices

Foto zur Meldung: Corona-Pandemie: Verwaltungen schalten in 2G-/3G-Modus
Foto: Corona-Pandemie: Verwaltungen schalten in 2G-/3G-Modus

Corona-Pandemie: Ab 24. November 3G im HVV

(24. 11. 2021)

Mitteilung des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) vom 23.11.2021:

 

Mit Inkrafttreten der Änderung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) am 24.11.2021 gilt die 3G-Regel auch im Hamburger Verkehrsverbund (hvv). Das bedeutet: Fahrgäste müssen geimpft, genesen oder getestet sein und dies nachweisen können. Der Nachweis erfolgt durch Vorlage eines Impf-, Genesenen- oder Testnachweises. Der Test darf dabei nicht älter als 24 Stunden sein.

 

Die 3G-Pflicht gilt ausdrücklich auch für Personen, die aus gesundheitlichen Gründen von der Maskenpflicht befreit sind. Fahrgäste, die aus gesundheitlichen Gründen keine Impfung vornehmen können, müssen stattdessen im Rahmen der 3-G-Regelung ein negatives Testergebnis nachweisen.

 

Ausgenommen von der 3G-Regel sind Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sowie Schülerinnen und Schüler.

 

Ein Verstoß gegen die 3G-Pflicht stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann gemäß IfSG mit einem Bußgeld geahndet werden. Darüber hinaus wird die Einführung einer Vertragsstrafe bei Nicht-Einhaltung der 3G-Regelung, ähnlich der Vertragsstrafe in den hvv Beförderungsbedingungen beim Verstoß gegen die geltende Maskenpflicht, geprüft.

 

Die Kontrolle der 3G-Pflicht erfolgt stichprobenhaft durch die mehr als 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Prüf- und Sicherheitsdienste der Verkehrsunternehmen im Rahmen der regelhaften Fahrkarten- und Maskenkontrollen. Die Masken-Tragequote liegt nach wie vor bei über 95 Prozent. Das hvv Verkehrsangebot wird selbstverständlich in vollem Umfang aufrechterhalten, auch weiterhin sind Hygieneteams im Einsatz.

 

Der hvv wird seine Fahrgäste im Rahmen einer umfangreichen Informationskampagne mit Plakaten, Durchsagen und Aufklebern über die ab dem 24.11. geltenden 3G-Regeln informieren.

Foto zur Meldung: Corona-Pandemie: Ab 24. November 3G im HVV
Foto: Bushaltestelle Schmalensee

Corona im Kreis Segeberg: Neue Impfstellen und verschärfte Quarantäne-Maßnahmen

(23. 11. 2021)

Die Corona-Lage ist angespannt. Die Zahl der Neuinfektionen, gemessen mit der sogenannten 7-Tage-Inzidenz liegt im Kreis Segeberg am 22. November bei 127,7. Etliche Veranstaltungen kommen nun wieder auf den Prüfstand. Unterdessen gelten seit dem 22. November landesweit neue Corona-Regeln. Der Kreis Segeberg hat sich zu den neuen Impfstellen geäußert und verschärft die Maßnahmen für Menschen in Quarantäne.

 

Stationäre Impfstellen

 

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 17.11.2021:

 

Im Kreis Segeberg wird es zwei stationäre Impfstellen mit jeweils zwei bis drei Impflinien geben:

 

  • Im Alten Bahnhof in Bad Segeberg (Gieschenhagen 2b), dort, wo sich bisher eine Corona-Teststation befand;
  • In einem bislang leerstehenden Ladengeschäft im Norderstedter Herold-Center im Obergeschoss in der Nähe des dortigen Eiscafés (Berliner Allee 34-44).

 

(Laut Presseberichten vom 22. und 23. November nehmen beide Impfstellen ab Montag, 29. November, den Impfbetrieb auf. Geimpft wird ausschließlich nach Terminvergabe. Diese ist ab Donnerstag, 25. November, 10 Uhr, über die Seite www.impfen-sh.de möglich. Wer keinen Internetzugang hat, kann die Nummer 0800/4556550 anrufen. Zunächst gilt das Angebot nur für Menschen über 60, ab dem 2. Dezember, 10 Uhr, können auch alle anderen Termine vereinbaren.)

 

(Weiterhin sind Mobile Impfteams unterwegs, bei denen ein Impfen ohne Termin möglich ist. Orte, Termine und Zeiten gibt es ebenfalls auf www.impfen-sh.de.)

 

Verschärfte Maßnahmen für Infizierte und Kontaktpersonen in Quarantäne

 

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 22.11.2021:

 

Infektionsschutz verschärft Maßnahmen für Infizierte  und Kontaktpersonen in Quarantäne

 

Das Land führt am heutigen Montag, 22. November, strengere Regeln zur  Eindämmung der Pandemie ein. Auch auf Kreisebene gelten ab heute  verschärftere Regeln für Infizierte und Kontaktpersonen, da der 7-Tage Inzidenzwert in der vergangenen Woche seit langer Zeit erstmals wieder über  100 pro 100.000 Einwohner*innen lag und weiter liegt. Ab dem heutigen 22. November gilt Folgendes:

 

  • 14 Tage Isolation für PCR-Positive. Ein früheres Freitesten für Geimpfte ist  nicht mehr möglich.
  • Für infizierte Personen, die in vulnerablen Bereichen leben oder arbeiten,  ist vor einer Entlassung (in der Regel am zwölften Tag) ein PCR-Test erforderlich.  Andere infizierte Personen werden ohne Entisolationstest aus der Isolation  entlassen.
  • 14 Tage Quarantäne für nicht geimpfte/nicht genesene enge  Kontaktpersonen. Es wird kein früheres Freitesten mehr möglich sein. 
  • Für Kontaktpersonen in vulnerablen Bereichen ist vor einer Entlassung (in  der Regel am zwölften Tag) ebenfalls ein PCR-Test erforderlich. Andere  Kontaktpersonen werden ohne Entisolationstest aus der Isolation entlassen.
  • Wie bisher gilt eine Quarantäne für symptomatische, geimpfte  Kontaktpersonen bis zum Nachweis eines negativen PCR-Tests, also bis zum Nachweis, dass nicht Corona die Symptome verursacht.

 

„Die Isolation oder Quarantäne wird durch das Gesundheitsamt beendet, nicht  selbständig durch die betroffene Person oder einen anderen Arzt/eine Ärztin“,  sagt Dr. Christian Herzmann vom Infektionsschutz des Kreises. Sich ohne  behördliche Aufhebung der Absonderung aus dem Haus zu begeben, sei eine  Ordnungswidrigkeit, die entsprechend geahndet werde.

 

Die Corona-Regeln in Schleswig-Holstein seit 22. November

 

Das Land hat am zurückliegenden Wochenende eine neue Landesverordnung herausgegeben, die u.a. diese Corona-Regeln enthält:

 

Schule: Im Unterricht ist seit 22. November wieder Maske zu tragen. Bei außerschulischen Bildungsangeboten gilt 2G.

 

Kita: Ab 24. November dürfen diese von externen Personen nur noch betreten werden, wenn sie mindestens getestet sind. Beim Bringen und Abholen der Kinder gibt es Ausnahmen.

 

Beruf: Bei beruflichen Veranstaltungen gilt ab 24. November laut Bundesrecht 3G.

 

Personennahverkehr: An Haltestellen ist Maske zu tragen. Laut Bundesrecht gilt ab 24. November im ÖPNV 3G.

 

Friseure: Salons bleiben für Getestete offen, sie müssen Maske tragen. Das gilt auch für medizinische oder andere pflegerisch notwendige Dienstleistungen. Bei sogenannten Dienstleistungen mit Körperkontakt gilt 2G.

 

Freizeit: In Theatern, Kinos, Museen und Fitnessstudios sowie Discos gilt 2G; Ausnahmen sind Archive und Bibliotheken.

 

Außenveranstaltungen: Weihnachtsmärkte u.ä. mit mehr als 1000 Besuchern bedürfen eines Hygienekonzepts und einer Risikobewertung. Ist Gedränge zu erwarten, wird 2G empfohlen bzw. kann behördlich angeordnet werden.

 

Gastronomie: In der Gastronomie gilt 2G innen. Bei geschlossenen Veranstaltungen beruflicher Art gilt 3G. Übrigens: Wer sich draußen bewirten lässt, darf zum Bezahlen oder zur Nutzung einer Toilette auch mit 3G – und unter Maske – die Gaststätte betreten.

 

Privat: Private Zusammenkünfte sind für vollständig Geimpfte und Genesene (2G) in unbegrenzter Zahl möglich; bei nicht Immunisierten ab 14 gilt eine Obergrenze von zehn in geschlossenen Räumen.

 

Sport: Beim Sport gilt im Innenbereich 2G, auch für die Übungsleiterinnen und Trainer. Der SV Schmalensee hat sein Hygienekonzept bereits angepasst und auf seiner Homepage www.svschmalensee.de bereitgestellt.

Beim Profisport gilt 3G. Und es gibt eine Ausnahme für 3G, wenn der Sport für das Tierwohl geboten ist – etwa die Notwendigkeit, Pferde zu bewegen.

 

Beherbergung: Hier entscheidet der Zweck – beruflich bedingte Beherbergung kann unter 3G erfolgen, jede andere unter 2G.

 

Tourismus: Touristischer Reiseverkehr erfolgt unter 2G.

 

Einzelhandel: Unverändert, es gilt Maskenpflicht. Diese kann auch lokal für Fußgängerzonen und andere Bereiche angeordnet werden, wo die Behörden größere Menschenmengen beobachten bzw. erwarten.

 

Pflegeeinrichtungen: Hier gelten weiter schärfste Maßnahmen. Auch Geimpfte und Genesene müssen als Besucher einen negativen Corona-Test vorzeigen können.

Foto zur Meldung: Corona im Kreis Segeberg: Neue Impfstellen und verschärfte Quarantäne-Maßnahmen
Foto: Corona im Kreis Segeberg: Neue Impfstellen und verschärfte Quarantäne-Maßnahmen

Noch freie Plätze für die Blutspende am 23. November in Bornhöved

(21. 11. 2021)

Der DRK-Blutspendedienst und der Ortsverein Amt Bornhöved im Deutschen Roten Kreuz bitten am Dienstag, 23. November, wieder um die Spende von Blut. Von 16.30 bis 19.30 Uhr kann ein halber Liter in der Sventana-Schule abgegeben werden. Eine Terminreservierung ist erforderlich und wird auch dringend empfohlen.

 

Denn in den verschiedenen Zeitfenstern stehen zum Teil nur noch wenige freie Termine zur  Auswahl. Einen Überblick gibt es dort, wo auch die Reservierung möglich ist: Im Internet auf www.drk-blutspende.de. Auf der Startseite nach Bornhöved suchen und schon gelangt man zu m Termin am 23. November – inklusive Anfahrtsskizze zur Adresse Jahnweg 6 in 24619 Bornhöved. Und einem Spende-Check: Im Online-Test werden die wichtigsten Kriterien zur Zulassung abgefragt. Und es gibt wichtige Informationen zum Thema Blutspende und Corona.

 

Daneben gibt gibt es eine kostenfreie Telefon-Hotline: Unter 0800 / 1194911 ist diese zu erreichen.

 

Ein paar grundlegende Informationen: Die letzte Blutspende sollte mindestens 56 Tage zurückliegen. Der Personalausweis ist mitzubringen und man sollte vorher ausreichend getrunken (kein Alkohol) und gegessen (ca. 2 Stunden) haben.

Foto zur Meldung: Noch freie Plätze für die Blutspende am 23. November in Bornhöved
Foto: Noch freie Plätze für die Blutspende am 23. November in Bornhöved

Gleichstellungsbeauftragte zeigen am 24. November den Film „Die Unbeugsamen“

(19. 11. 2021)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 17.11.2021:

 

Internationale Woche gegen Gewalt an Frauen: Gleichstellungsbeauftragte zeigen Film „Die Unbeugsamen“

 

Gemeinsam mit dem Verein „LINSE – Lichtspielkunst in Bad Segeberg“ und dem Kino „Cineplanet 5“ zeigen die drei Gleichstellungsbeauftragten Dagmar Höppner-Reher (Kreis Segeberg), Michaela Semerak (Amt Trave-Land) und Inge Diekmann (Stadt Bad Segeberg) am kommenden Mittwoch, 24. November, um 20 Uhr im „Cineplanet 5“ in Bad Segeberg den Film „Die Unbeugsamen“. Im Anschluss an den Film gibt es Gelegenheit, sich über den Inhalt auszutauschen. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Platzzahl ist begrenzt. Es gelten die aktuellen Corona-Vorgaben. Eine Ticketreservierung ist nicht erforderlich.

 

„Die Unbeugsamen“ ist ein eindrucksvolles Dokument der Frauen in der Bundespolitik von 1950 bis zur Wiedervereinigung. In zum Teil bisher unbekanntem Archiv-Material und Interviews wird gezeigt, wie diese Frauen im demokratischen Prozess gegen Anfeindungen, Sexismus und Ignoranz kämpfen mussten.

 

„Mit dem Film greifen wir als kommunale Gleichstellungsbeauftragte Schwerpunktthemen unserer Arbeit auf“, sagt Dagmar Höppner-Reher. Dazu gehören Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, Machtmissbrauch und sexuelle Gewalt und gleichzeitig aber auch die Bedeutung und Wichtigkeit von Frauen in der Politik. Der Vorführungstermin sei bewusst in die Internationale Woche gegen Gewalt an Frauen gelegt worden.

 

Vor dem Hintergrund der Landtagswahlen im nächsten Jahr wollen Höppner-Reher und ihre Mitstreiter*innen außerdem dafür sensibilisieren, wie Machtstrukturen funktionieren. „Wir wollen Mut machen, trotz allem in die Politik einzusteigen, weil es eine Welt ohne Frauen nicht gibt; Mut machen, gegen frauenfeindliche Diskriminierungen öffentlich aufzutreten; Mut machen, sich zusammenzuschließen und gegenseitig zu unterstützen.“

 

Darüber hinaus setzen sich die Gleichstellungsbeauftragten für eine Parität in den Parlamenten ein. „Gerade im Zusammenhang mit der Besetzung von politischen Ämtern hören wir immer wieder den Satz: ,Den Frauen stehen doch alle Wege offen, aber sie wollen ja nicht‘.“ Der Film zeige deutlich, mit welchen Mitteln Frauen daran gehindert wurden und noch immer werden. „Der Grund: Sie sind Frauen und wagen es, in von Männern dominierte Machtbereiche vorzudringen. Und wenn sie es geschafft haben, hören frauenfeindliche Angriffe ja nicht auf“, erläutert Höppner-Reher.

 

Mehr Informationen zum Film gibt es hier: www.dieunbeugsamen-film.de/

 

 

Foto zur Meldung: Gleichstellungsbeauftragte zeigen am 24. November den Film „Die Unbeugsamen“
Foto: Gleichstellungsbeauftragte zeigen am 24. November den Film „Die Unbeugsamen“

Aus dem Schmalenseer Finanzausschuss – Haushalt 2022 und ein Radweg

(19. 11. 2021)

An diesem Gremium fällt in jeder Kommune kein Weg vorbei, wenn es um den Einsatz öffentlicher Mittel geht: Am Finanzausschuss. In Vorbereitung der Sitzung der Gemeindevertretung am 9. Dezember (vorgezogener Termin!) fanden am 10. November die Vorberatungen zum Haushalt 2022 statt, die auch Aufschluss über einige aktuelle Projekte lieferten – und über ein kaum noch für möglich gehaltenes Vorhaben.

 

Wasserrettung

Die Wasserrettung ist in die Verantwortung der Kommunen gelegt worden. Laut einer Informationsveranstaltung des Kreisfeuerwehrverbandes, an der für Schmalensee Wehrführer Peter van het Loo und Christian Detlof als einer der Stellvertreter des Bürgermeisters teilnahmen, können die Gemeinden die eigene Feuerwehr beauftragen. Empfohlen wurden Kooperationen von Anliegergemeinden an Gewässern oder auf Ebene der Ämter. Hier steht man in unserer Region noch am Anfang, der Finanzausschuss sieht aber zunächst 2800 Euro für eine Grundausstattung der Freiwilligen Feuerwehr Schmalensee vor, damit diese im Fall des Falles Erstmaßnahmen am Schmalensee treffen kann. Schwimmwesten, Rettungsleinen und ein Kälteschutzanzug für den Winter hat die Wehr angemeldet.

 

Vereinsgerätschaften

Das Ansinnen des Verschönerungs- und Vogelschießervereins, seine über die Jahrzehnte angesammelten Gerätschaften zentral zu deponieren, will die Gemeinde unterstützen. Mit Skepsis wird von einigen Kommunalpolitikern die angedachte Containerlösung als Provisorium auf dem Bolzplatz betrachtet. Zumal ein Kostenvoranschlag für notwendige Verschönerungsmaßnahmen des Areals die erstgenannten Summen deutlich übersteigt und eine mögliche Förderung durch die Aktivregion mangels Erfüllen von Voraussetzungen wohl ausscheidet. Zunächst werden 8000 Euro vorgesehen. Langfristig fließt das Projekt der möglichen Unterbringung von Vereinsgerätschaften in das zur Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses ein.

 

Flutlichtanlage

Aus Gründen der Verkehrssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit ist eine Neuanschaffung einer Flutlichtanlage auf dem Sportgelände an der Tarbeker Straße angeraten. Der Sportverein ist mit diesem Anliegen kurzfristig an die Gemeinde herangetreten – weil eine 50-prozentige Förderung möglich wird, bei geschätzten Kosten von 60.000 Euro für neue, höhere Masten (sechs statt acht) und LED-Leuchten.

 

E-Ladestation

Die E-Ladestation am Feuerwehrgerätehaus soll ausgetauscht werden gegen ein geeichtes Gerät, mit dem das Stromtanken kostenpflichtig für den Verbraucher wird. Darüber wurde schon berichtet. Es besteht, trotz Ankündigung, dass es zu Lieferverzögerungen kommt, Hoffnung darauf, schon im Februar/März 2022 das neue Gerät zu bekommen.

 

Hundesteuersatzung

Nachdem in diesem Jahr die Hundesteuersatzung bereits neu verabschiedet worden war, wird vom Finanzausschuss schon eine Ergänzung. Grund ist die Absicht, die Ausgabe von Steuermarken zu umgehen, wie es die gültige Satzung vorsieht.

 

Kita-Defizit

Weiterhin empfiehlt der Ausschuss der Gemeindevertretung, eine Anpassungsvereinbarung mit dem Einrichtungsträger der Kita Eris Arche, Außenstelle Schmalensee abzuschließen. Die Verwaltung hatte darlegen können, dass ein zuerst seitens der Gemeinde befürchtetes Ausufern des aus dem Schmalenseer Haushalt zu tragenden Defizits nicht der Fall ist.

 

Radwegebau

Gute Nachrichten gibt es in der Frage nach einem Radweg entlang der K57 nach Stocksee: Ein Bundes-Sonderprogramm sichert eine 75-prozentige Förderung zu. Schmalensee müsste für seinen Abschnitt bis zur Gemeindegrenze 510.000 Euro aufwenden, so blieben 125.000 Euro. Der Weg soll in Fahrtrichtung Stocksee rechts der Straße und hinter dem Knick („Südseite des bestehenden Knicks“), also über Ackerland geführt werden. Bürgermeister Sönke Siebke hat alle vier infrage kommenden Landeigentümer zum Verkauf bewegen können. Schon in 2022 soll mit dem Bau begonnen und das Projekt 2023 abgeschlossen  werden.  Die Gemeinde erhofft sich durch die Maßnahme eine für Radfahrer deutlich verbesserte Verbindung mit Stocksee im Zuge des Radfernwanderweg Mönchsweg – insbesondere zum Stockseehof als stark frequentierter Veranstaltungsort von überregionaler Bedeutung – und damit einhergehend mehr Sicherheit auf der leider immer wieder zu schnell von Pkw befahrenen Route.

 

Foto zur Meldung: Aus dem Schmalenseer Finanzausschuss – Haushalt 2022 und ein Radweg
Foto: Aus dem Schmalenseer Finanzausschuss – Haushalt 2022 und ein Radweg

Ameisen betrachten am 21. November im ErlebnisWald Trappenkamp

(16. 11. 2021)

Mitteilung der Landesforsten vom 09.11.2021:

 

Was kribbelt und krabbelt da im Wald?

 

Sonntag, 21. November 2021, 10 bis 16 Uhr im ErlebnisWald Trappenkamp

 

Der ErlebnisWald Trappenkamp lädt am 21. November zu einem spannenden Programm rund um die Waldameisen ein. Ein Ratespiel für Kinder mit tollen Preisen, Führungen zu Ameisennestern und das Betrachten von Ameisen durch Mikroskope werden geboten.

 

Wer ist die „Polizei“ im Wald? Experten für Ameisen beantworten gerne diese Frage und viele mehr. Wer möchte, kann auch mit einer Mitgliedschaft die Ameisenschutzwarte Norddeutschland e.V. unterstützen.

 

Die Teilnahme ist im Eintrittspreis inklusive. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für das Mikroskopieren ist ein 3G-Nachweis notwendig.

Foto zur Meldung: Ameisen betrachten am 21. November im ErlebnisWald Trappenkamp
Foto: Ameisen betrachten am 21. November im ErlebnisWald Trappenkamp

BBZ-Ausbildungsmesse am 29. November in Bad Segeberg

(16. 11. 2021)

Mitteilung des Berufsbildungszentrums des Kreises Segeberg vom 08.11.2021:

 

Am 29. November 2021 von 17 bis 20 Uhr veranstaltet das BBZ Bad Segeberg in der Kreissporthalle die Ausbildungsmesse, bei der 60 Unternehmen aus dem Kreis Segeberg ihre Ausbildungsberufe und dualen Studiengänge aufzeigen. Im dualen Studium werden die Auszubildenden vom Betriebe angestellt und vergütet, die theoretischen Inhalte werden an einer Hochschule, die praktischen wiederum im Betrieb erlernt. Die Ausbildung endet mit einem akademischen Abschluss.

 

Die Auswahl der Berufe auf der Ausbildungsmesse ist breit gefächert und da die Aussteller für 2022 noch Auszubildende einstellen, gibt es für die interessierten Besucherinnen und Besucher hervor-ragende Chancen, ihren zukünftigen Arbeitgeber kennenzulernen.

 

Fragen über die Bildungsgänge am BBZ Bad Segeberg werden am eigenen Stand von den Lehrkräften beantwortet. Während der Veranstaltung sind die Corona-Hygienemaßnahmen zu beachten, vor dem Zutritt wird die Einhaltung der 3G-Regeln überprüft. Bei Fragen oder zur Anmeldung wen-den Sie sich gerne an: 04551/9631-17 oder .

Foto zur Meldung: BBZ-Ausbildungsmesse am 29. November in Bad Segeberg
Foto: BBZ-Ausbildungsmesse am 29. November in Bad Segeberg

Terminänderungen: Kalender-Absprache und Gemeindevertretung jetzt am 9. Dezember

(15. 11. 2021)

Achtung Vereine und kommunalpolitisch Interessierte: Im Terminkalender der Gemeinde Schmalensee gibt es eine wichtige Änderung: Die Einträge vom 16. Dezember werden vorverlegt auf Donnerstag, 9. Dezember.

 

Das betrifft sowohl die letzte Sitzung der Gemeindevertretung vor dem Jahresende als auch die Terminabsprache für das Jahr 2022.

 

Wegen letzterer werden die örtlichen Vereine, Wählergruppen und Organisationen gebeten, nach Möglichkeit bis dahin ihre Terminplanung für 2022 vorzunehmen und am 9. Dezember um 19 Uhr im Gemeindesaal vorzulegen, damit der Terminkalender 2022 der Gemeinde Schmalensee zum Jahreswechsel erstellt und veröffentlicht werden kann.

 

Zwar befinden wir uns schon wieder auf einer Welle der Corona-Pandemie, dennoch sollten – wie im Vorjahr – durchaus Überlegungen für Veranstaltungen angestellt werden. Auch wenn es blöd klingt: Absagen sind immer möglich.

 

Stichwort Corona: Wer nicht zu dem Treffen kommen möchte, kann seine Termine auch bis dahin bei Bürgermeister Sönke Siebke, dem Ausschussvorsitzenden Christopher Brust oder Christian Detlof vom Homepage-Team abgeben.

 

Die Sitzung der Gemeindevertretung soll um 19.30 Uhr beginnen. Vermutlich mit kurzer Tagesordnung. Näheres folgt zeitnah auf dieser Gemeinde-Homepage.

Foto zur Meldung: Terminänderungen: Kalender-Absprache und Gemeindevertretung jetzt am 9. Dezember
Foto: Terminänderungen: Kalender-Absprache und Gemeindevertretung jetzt am 9. Dezember

November-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2

(15. 11. 2021)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen liefern uns oft Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten zugleich Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Für die treue Leserschaft gibt es auch im Monat November die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr ein hoffentlich interessantes Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der zweite Teil.

 

Gewählt im eigenen Haus: Verwaltung fand in früheren Zeiten nicht in festen Amtssitzen statt. So hatte der Amtsvorsteher des alten Amtes Bornhöved, das bis 1945 nur Bornhöved, Gönnebek und Schmalensee umfasste, sein Geschäftszimmer im eigenen Haus zu unterhalten. 1881 war der Schmalenseer Heinrich Christian Saggau Amtsvorsteher. Und am 18. November 1881, vor 140 Jahren, fungierte dieses Geschäftszimmer als Wahllokal für die Abstimmung der Wahlmänner, die im Kreistagswahlbezirk I einen neuen Abgeordneten zu wählen hatten. Gewählt wurde an diesem Tag – Heinrich Christian Saggau.

 

Sozialdemokraten gegen Atomkraft: Der SPD-Ortsverein Bornhöved hält am 18. November 1986, vor 35 Jahren, im Gasthof Voß einen Diskussionsabend zu Umweltschutz und Energietechniken aus Sicht der Sozialdemokraten ab. Gastredner sind der SPD-Bundestagsabgeordnete Günther Heyenn und der Landtagsabgeordnete Uwe Amthor, die einen Ausstieg aus der Kernenergie binnen zehn Jahren fordern.

 

Keine Hunde, Stöcke, Schirme und Zigarren: Für die Militär-Reservisten aus Bornhöved, Daldorf, Damsdorf, Gönnebek, Rickling, Schmalensee, Tarbek und Tensfeld sowie von den Gütern Alt Erfrade, Kuhlen und Pettluis findet am 19. November 1906, vor 115 Jahren ,um 10 Uhr beim Bornhöveder Gastwirt Suhr die Herbstkontrollversammlung statt. Hunde, Zigarren, Spazierstöcke und Regenschirme dürfen nicht mitgebracht werden, schreibt das Königliche Bezirks-Kommando vor. 

 

Nicht zufrieden mit einem Geschäft: Laut Segeberger Kreis- und Wochenblatt vom 20. November 1901, vor 120 Jahren, verkauft der Schmalenseer Hufner Hans Friedrich Kruse dem Bornhöveder Schlachter Adolf Schachner einen neben dem Gasthof gelegenen Garten für 1.500 Mark. Schachner verkauft den Garten sogleich für 2.500 Mark weiter, was Kruse bewegt, am nächsten Tag das Geschäft rückgängig zu machen. (Kruse aus Ruhwinkel hatte im selben Jahr die Hufe 11 erworben, die er 1908 an seinen Schwager Willy Kaack aus Bornhöved verkaufen sollte.)

 

Eine warme Kirche: Anlässlich des Gottesdienstes am Totensonntag, 22. November 1936 (vor 85 Jahren), wird die Kirche geheizt, wie die übliche Anzeige im Segeberger Kreis- und Tageblatt verrät. Es ist der erste Sonntag, an dem die neue Warmluftheizung betrieben wird. Zum Einbau der Anlage hinter dem Altarraum wurde eine Wand gezogen, hinter der die Kesselanlage der Mannheimer Firma Esch & Co. mit Koksraum untergebracht ist. Die Maurerarbeiten hat der Schmalenseer Bauunternehmer Blunk ausgeführt.

 

Kräfte bündeln gegen die Sozialdemokratie: Der Nationale Wahlverein für den Bezirk Bornhöved hält am 24. November 1911, vor 110 Jahren, im Bornhöveder Gasthof Zur Linde seine Generalversammlung ab. In den Wahlen zum Vorstand werden Apotheker Dr. Voß (Bornhöved) zum Vorsitzenden, Amtsvorsteher Heinrich Christian Saggau (Schmalensee) zum stellvertretenden Vorsitzenden, Lehrer Heinrich Göttsch (Schmalensee) zum Schriftführer, Lehrer Scheel aus Bornhöved zum stellvertretenden Schriftführer, Hauptlehrer Piening (Bornhöved) zum Kassierer und Sparkassenrendant Hein (Bornhöved) zu dessen Stellvertreter gewählt. Der Vorstand betont, dass der Nationale Wahlverein weder ein nationalliberaler noch ein konservativer Verein sei. Es gehe allein darum, im 6. Schleswig-Holsteinischen Wahlkreis alle national gesinnten Männer zum Kampf gegen die Sozialdemokratie zu sammeln und zur Ausübung des Wahlrechts zu motivieren.

Wie dieser Kampf aussehen kann, zeigt ein Bericht des Segeberger Kreis- und Tageblatts vom 21. November: In Timms Gasthof zu Bornhöved tritt der Kandidat der Sozialdemokraten zur Reichstagswahl, der Stadtverordnete Kürbis aus Altona auf. In der Debatte nach seinem Vortrag „widerlegen“ der Bornhöveder Apotheker Dr. Voß und Schmalensees Lehrer Heinrich Göttsch die Ausführungen des Referenten. Die Diskussion artet jedoch bald „in wüstes Parteigezänk“ aus, da laut Zeitungsbericht die anwesenden Sozialdemokraten die Vertreter der bürgerlichen Parteien „niederschreien“.

 

Schmalenseer Landjugendliche räumen Posten: Die Jahreshauptversammlung des Kreislandjugendverbandes Segeberg am 24. November 1991, vor 30 Jahren, in Mözen wählt Sabine Weber aus Goldenbek und Wilfried Koth aus Wulfsfelde zu neuen Kreisvorsitzenden. Drei Jahre lang war der Gönnebeker Michael Andresen Vorsitzender der rund 1.000 Mitglieder. Neben Andresen scheiden auch die stellvertretenden Vorsitzenden Katrin Schlottke (Trappenkamp) und Andreas Grote (Schlamersdorf) aus ihren Ämtern. Alle drei sind Angehörige der Landjugendgruppe Schmalensee.

 

Lebensmittel werden knapp im Amt Bornhöved: Erster Weltkrieg. Am 25. November 1916, vor 105 Jahren, versammelt Amtsvorsteher Heinrich Christian Saggau aus Schmalensee in Oberwegs Gasthof die Bornhöveder Gemeindevertreter und Selbstversorger, um in Zeiten der Knappheit über die notwendige Verteilung von Lebensmitteln, insbesondere von Fett zu sprechen. Aber nicht nur die Versorgung der Heimatregion rückt in den Fokus: Wenige Tage zuvor berichtet das Segeberger Kreis- und Tageblatt von einer Zusammenkunft des Landwirtschaftlichen Vereins für Bornhöved und Umgebung,  in deren Verlauf der Vereinsvorsitzende, Heinrich Christian Saggau, zum Thema „Drei Kriegswinter und Landwirtschaft“ spricht.  Saggau schließt seinen Vortrag mit dem Hindenburg-Wort „Sorgen Sie dafür, dass die Städte und Industriegegenden nicht dem Hunger ausgesetzt sind, dann werden wir den Krieg gewinnen.“

 

Ein Schmalenseer ist Vertrauensmann der Schweinezüchter: Im Segeberger Hotel Germania findet am 29. November 1921, vor 100 Jahren, die erste Generalversammlung des am 5. November d.J. gegründeten Kreis-Schweinezuchtvereins Segeberg statt. Die Satzung, Kör- und Geschäftsordnung sowie Zuchtziele werden abschließend diskutiert und ein Vorstand gewählt. Vorsitzender wird Meiereibesitzer bei der Kellen aus Wakendorf I. Auch werden Vertrauensleute des Vereins gewählt. Für die Amtsbezirke Bornhöved und Stocksee wird dies Heinrich Harder aus Schmalensee.

 

Angetrunken Fahren nicht versichert: In Kaltenkirchen findet am 29. November 1936, vor 85 Jahren, eine Führertagung des Kreisfeuerwehrverbandes Segeberg statt. Kreiswehrführer Hellberg hat einige Bekanntmachungen. So erlischt ab 1937 die Feuerwehrhaftpflichtversicherung, wenn die Fahrzeugführer nicht nüchtern oder ohne Führerschein im Fahrzeug angetroffen werden. Auch sind zwei ausgebildete und ausgerüstete Sanitäter in jeder Wehr aufzustellen.

Foto zur Meldung: November-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2
Foto: November-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2

Zweites Update Volkstrauertag am 14. November: Spontan-Andacht nach Kranzniederlegung

(13. 11. 2021)

Ergänzend zur letzten Nachricht in Vorbereitung des Volkstrauertages in Schmalensee am morgigen Sonntag, 14. November, hat es eine weitere Neuerung gegeben.

 

Weiterhin verzichtet werden soll auf den Innenraum-Anteil, also die nach der Kranzniederlegung geplante Zusammenkunft im Gemeindesaal mit Andacht durch Pastor Götz Scheel von der Kirchengemeinde Bornhöved.

 

Dieser hat aber mitgeteilt, dass er an der Kranzniederlegung durch die Freiwillige Feuerwehr Schmalensee um 9.30 Uhr teilnehmen möchte und im Anschluss daran für alle, die möchten, vor dem Gemeindesaal – also unter freiem Himmel – eine spontane Kurzandacht halten möchte.

 

Zur Erinnerung: Die Kranzniederlegung erfolgt am Denkmal schräg gegenüber vom Gasthof Voß und es ist den Bewohnerinnen und Bewohnern auch ohne Innenraum-Veranstaltung selbstverständlich möglich, dieser beizuwohnen und sich dem Gedenken für alle Opfer von Krieg und Gewalt, Verfolgung, Flucht und Vertreibung anzuschließen.

Foto zur Meldung: Zweites Update Volkstrauertag am 14. November: Spontan-Andacht nach Kranzniederlegung
Foto: Zweites Update Volkstrauertag am 14. November: Spontan-Andacht nach Kranzniederlegung

Update Volkstrauertag am 14. November: Keine gemeindliche Veranstaltung mehr – wegen Corona

(12. 11. 2021)

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus wächst wieder an. Nachdem die Gemeinde bereits auf die Durchführung der Seniorenweihnachtsfeier verzichtet hat, nimmt sie nun auch Abstand von Teilen des geplanten Ablaufs des Volkstrauertages.

 

Verzichtet werden soll auf den Innenraum-Anteil, also die nach der Kranzniederlegung geplante Zusammenkunft im Gemeindesaal mit Andacht durch Pastor Götz Scheel von der Kirchengemeinde Bornhöved.

 

Die Kranzniederlegung durch die Freiwillige Feuerwehr Schmalensee soll aber weiterhin um 9.30 Uhr stattfinden.

 

Da diese im Freien am Denkmal schräg gegenüber vom Gasthof Voß erfolgt, ist es den Bewohnerinnen und Bewohnern weiter möglich, dieser beizuwohnen und sich einem stillen Gedenken für alle Opfer von Krieg und Gewalt, Verfolgung, Flucht und Vertreibung anzuschließen.

Foto zur Meldung: Update Volkstrauertag am 14. November: Keine gemeindliche Veranstaltung mehr – wegen Corona
Foto: Update Volkstrauertag am 14. November: Keine gemeindliche Veranstaltung mehr – wegen Corona

Der Kreis Segeberg eröffnet am 18. November die Solar-Offensive

(11. 11. 2021)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 03.11.2021:

 

Landesweite Solar-Offensive startet am 18. November im Kreis Segeberg

 

Immer häufiger sind Solaranlagen auf den Dächern von Einfamilienhäusern zu sehen. Aber welchen Beitrag für den Klimaschutz leisten diese Anlagen eigentlich und rechnen sie sich für die Eigentümer*innen? Welche Dächer sind für Solaranlagen geeignet und welche Anlagenkombination ist die beste? Welche neuen Entwicklungen gibt es in der Photovoltaik (PV) und wo kann ich mich über Solaranlagen informieren und beraten lassen?

 

Hier möchte die Solar-Offensive Schleswig-Holstein der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein (EKSH) mit ihren Partner*innen weiterhelfen. Die erste von weiteren Regionalveranstaltungen findet gemeinsam mit dem Kreis Segeberg am Donnerstag, 18. November, von 18 bis etwa 20.30 Uhr im Kreistagssitzungssaal, Hamburger Straße 30 in Bad Segeberg statt.

 

Es gibt Informationen zu Angeboten, Trends, Erfahrungen und zum Beratungsangebot: Dr. Klaus Wortmann von der EKSH stellt die Solar-Offensive vor; Ingo Sell von der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein gibt einen Überblick über die PV-Technik, was zu beachten ist und wie das umfangreiche Beratungsangebot der Verbraucherzentrale bei der Planung und Entscheidung helfen kann. Thomas Leidreiter von der Bürgerenergie Nord, zugleich Mitglied im Landesverband Erneuerbare Energien, stellt seine Erfahrungen als Planer und Errichter von Anlagen dar. Heiko Birnbaum, Klimaschutzmanager des Kreises, präsentiert anschließend nicht nur Aktivitäten im Kreis Segeberg, sondern auch seine eigenen Erfahrungen als Betreiber einer PV-Anlage. Alle Referenten stehen im Anschluss für Fragen zur Verfügung.

 

Anmeldungen sind erforderlich bitte bis spätestens Sonntag, 14. November, per E-Mail an: . Nach der Anmeldung erhalten die Teilnehmer*innen eine Bestätigungs-E-Mail.

 

Es gelten die Corona-Bestimmungen für Veranstaltungen im Kreishaus:

  • 3G-Regelung (geimpft, genesen, getestet);
  • Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) (medizinisch oder FFP2) im gesamten Gebäude;
  • am Sitzplatz ist es freigestellt, die MNB abzunehmen.

Foto zur Meldung: Der Kreis Segeberg eröffnet am 18. November die Solar-Offensive
Foto: Der Kreis Segeberg eröffnet am 18. November die Solar-Offensive

Corona-Pandemie: Erstkontakt mit dem Infektionsschutz ab 9. November per SMS

(09. 11. 2021)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 08.11.2021:

 

Neuerung für Infizierte und Kontaktpersonen beim Erstkontakt mit dem Infektionsschutz – SMS statt Telefon

 

Aufgrund steigender Corona-Fallzahlen, aber nur begrenzter Personalkapazitäten, hat der Infektionsschutz des Kreises Segeberg seine Arbeitsweise angepasst. Abläufe können dadurch verschlankt und Personalressourcen sinnvoll umverteilt werden. Ab dem morgigen Dienstag (09.11.2021) findet der Erstkontakt mit Corona-Infizierten sowie deren Kontaktpersonen nicht mehr per Telefon, sondern über eine SMS statt. Menschen ohne Handy werden weiterhin per Festnetz kontaktiert.

 

Die SMS für Kontaktpersonen wird beispielsweise folgenden Inhalt haben:

 

„COVID-19-Information: Guten Tag. Diese Nachricht kommt vom Infektionsschutz des Kreises Segeberg. Sie hatten Kontakt zu einer an COVID-19 erkrankten Person. Bitte füllen Sie das nachfolgende Kontaktformular aus, wenn Sie nicht durch Impfung oder natürliche Erkrankung geschützt sind. Oder wenn Sie vollständig geimpft oder nach natürlicher Erkrankung genesen sind und Krankheitszeichen aufweisen: https://tinyurl.com/Kontaktpersonformular. Vielen Dank für Ihre Hilfe.“ In einem nächsten Schritt würden die Kontaktpersonen dann vom Infektionsschutz angerufen, um Details zu besprechen.

 

Personen, deren PCR-Test positiv ist, erhalten eine SMS, in der sie aufgefordert werden, sich unmittelbar in häusliche Isolation zu begeben und in der angeordnet wird, dass alle ungeimpften sowie vollständig geimpften Haushaltskontakte mit Krankheitszeichen ebenfalls zu Hause bleiben müssen. Am Ende steht der Hinweis, dass sich eine telefonische Rückmeldung aufgrund des hohen Aufkommens verzögern kann.

 

Der Infektionsschutz weist darauf hin, dass die SMS eine rechtlich bindende Wirkung haben und dass ein Ignorieren der Anordnung/Aufforderung geahndet werden kann – finanziell, aber auch strafrechtlich.

 

Foto zur Meldung: Corona-Pandemie: Erstkontakt mit dem Infektionsschutz ab 9. November per SMS
Foto: Corona-Pandemie: Erstkontakt mit dem Infektionsschutz ab 9. November per SMS

Geflügelpest: Kreis Segeberg von Befall in Pinneberg betroffen

(09. 11. 2021)

Aus einer Mitteilung des Kreises Segeberg vom 08.11.2021:

 

Der Kreis Segeberg ist von einem Geflügelpestausbruch im Kreis Pinneberg betroffen. Dort ist in einem Betrieb mit circa 500 Mastgänsen und weiterem Geflügel die Geflügelpest nachgewiesen worden. Ein erheblicher Anteil der Gänse hatte innerhalb kürzester Zeit Krankheitssymptome entwickelt und mehrere Tiere waren verendet. Das Landeslabor Schleswig-Holstein in Neumünster hatte das aviäre Influenza-A-Virus des Subtyps H5 am Freitag bei verendeten Gänsen festgestellt. Noch in der Nacht zu Samstag hat das Friedrich-Loeffler-Institut das Ergebnis bestätigt. Sämtliches Geflügel des Betriebs wurde am Wochenende getötet.

 

Um den Ausbruchsbestand wurden eine Schutzzone (vormals Sperrbezirk) und eine Überwachungszone (vormals Beobachtungsgebiet) eingerichtet. Die Segeberger Gemeinden Heidmoor, Alveslohe und Ellerau sowie die Stadt Kaltenkirchen liegen in der Überwachungszone. Kaltenkirchen, Alveslohe und Ellerau sind lediglich mit den Gebieten betroffen, die westlich der Bundesautobahn 7 liegen

 

Allgemeinverfügung erlassen

 

Mit Wirkung vom 9. November und zunächst geltend bis 6. Dezember 2021 hat der Kreis Segeberg eine Tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung erlassen – zunächst für die oben beschriebene Überwachungszone. Diese ist auf der Internetseite des Kreises (www.segeberg.de) nachzulesen und kann schon jetzt für Geflügelhalter (auch Hobbyhaltungen) in unserer Region eine Orientierung geben.

 

Hinweise an die Bevölkerung

 

Es ist vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis die Geflügelpest auch den Nordosten des Kreises Segeberg erreicht. Wie bei vorherigen Geflügelpest-Phasen gelten folgende Hinweise des Kreisveterinäramtes:

 

Sollten Geflügelhaltungen bisher nicht beim Fachdienst Tiergesundheit und -haltung gemeldet worden sein, ist dies schnellstmöglich nachzuholen unter Telefon 04551 951-9334.

 

Bürger*innen im Kreis Segeberg werden gebeten, dem zuständigen örtlichen Ordnungsamt oder dem Veterinäramt des Kreises Segeberg Funde von toten Wasservögeln (Enten, Gänse, Möwen etc.) und Greifvögeln zu melden, gerne auch an die E-Mail-Adresse . Für Rückfragen, etwa zum Fundort, ist unbedingt eine Rückrufnummer anzugeben.

 

„Die erkrankten oder toten Vögel sollten bitte nicht angefasst werden und am Fundort bleiben“, sagt Overhoff. Einzelne tote Vögel anderer Arten (z.B. Singvögel und Tauben) müssen nicht gemeldet werden.

 

Foto zur Meldung: Geflügelpest: Kreis Segeberg von Befall in Pinneberg betroffen
Foto: Geflügelpest: Kreis Segeberg von Befall in Pinneberg betroffen

Volkstrauertag am 14. November in Schmalensee

(08. 11. 2021)

Zum Volkstrauertag 2021 wird es am Sonntag, 14. November, um 9.30 Uhr eine Kranzniederlegung am Gefallenendenkmal in der Dorfstraße geben. Die Durchführung liegt bei der Freiwilligen Feuerwehr, die sich gemäß Befehl der Wehrführung sammeln wird.

 

Die Bevölkerung ist zur regen Teilnahme an diesem – wenn auch stillen – Gedenken für alle Opfer von Krieg und Gewalt, Verfolgung, Flucht und Vertreibung.

 

Dieses wird fortgesetzt im Gemeindesaal am Gasthof Voß, wo Pastor Götz Scheel von der Kirchengemeinde Bornhöved eine kurze Andacht halten wird.

Foto zur Meldung: Volkstrauertag am 14. November in Schmalensee
Foto: Volkstrauertag am 14. November in Schmalensee

Corona-Pandemie: Kreis Segeberg empfiehlt Mobile Impfteams

(08. 11. 2021)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 03.11.2021:

 

Corona: Mobile Impfteams bieten landesweit täglich Erst-, Zweit- und Booster-Impfungen an

 

Gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium weist der Kreis Segeberg nochmals auf die zahlreichen mobilen Impfteams hin, die derzeit täglich landesweit unterwegs sind, um Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen (Booster) durchzuführen. In Zusammenarbeit mit Kommunen und der Kassenärztlichen Vereinigung bietet das Land vielfältige offene Impfangebote an, für die kein Termin erforderlich ist. Unter http://impfen-sh.de sind die bereits bekannten Standorte sowie die weiteren Planungen zu finden. Die Liste wird laufend weiter aktualisiert. So gibt es unter anderem im November und Dezember an mehreren Tagen beim Real-Markt in Henstedt-Ulzburg die Möglichkeit, sich ohne Terminvereinbarung einen Piks abzuholen.

 

Nach Angaben des Landes können Auffrischungsimpfungen in Anlehnung an die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) und den Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz mit den mRNA-Impfstoffen (Biontech/Moderna) wahrgenommen werden von Menschen, die

 

  • 60 Jahre oder älter sind und die letzte Impfung vor mehr als sechs Monaten erhalten sowie eine individuelle Abwägung gemeinsam mit ihrem Impfarzt/Impfärztin getroffen haben;
  • immungeschwächt oder immunsupprimiert sind – zum Beispiel HIV-infizierte Personen oder Patient*innen während einer Krebstherapie – und die letzte Impfstoffdosis vor mehr als sechs Monaten erhalten haben. Bei schwer immundefizienten Personen kann eine zusätzliche Impfstoffdosis als Verbesserung der ersten Impfserie bereits vier Wochen nach der Grundimmunisierung angeboten werden;
  • vollständig mit dem Vektorimpfstoff von Astra-Zeneca geimpft wurden und die letzte Impfung vor mehr als sechs Monaten erhalten haben, sofern dies nach Beratung durch den Impfarzt/die Impfärztin gewünscht wird. Die STIKO empfiehlt für vollständig mit Astra-Zeneca geimpfte Personen eine Auffrischungsimpfung nach sechs Monaten für vulnerable Gruppen oder Personen mit Kontakt zu vulnerablen Gruppen;
  • vollständig mit dem Vektorimpfstoff von Johnson & Johnson geimpft wurden und die letzte Impfung vor mehr als vier Wochen erhalten haben;
  • Bewohner*in einer Pflegeinrichtung, Einrichtung der Eingliederungshilfe oder einer Einrichtung mit vulnerablen Gruppen sind oder dort Pflegekraft oder Beschäftigte sind und die letzte Impfung vor mehr als sechs Monaten erhalten haben;
  • beruflich in Kontakt mit infektiösen Menschen stehen, beispielsweise medizinisches Personal (ambulant oder stationär) und Personal des Rettungsdienstes und die letzte Impfung vor mehr als sechs Monaten erhalten haben.
  •  

Die nächstgelegenen Impforte und -termine laut impfen-sh.de vom 03.11.2021:

 

Neumünster

Holsten-Galerie (Gänsemarkt 1):

noch bis zum 27. November, 10 bis 17 Uhr.

 

Kaltenkirchen

Einkaufszentrum Ohlandpark (Kisdorfer Weg 13):

10. bis 13. November, 9.30 bis 17 Uhr.

 

Bad Bramstedt

Schloss Bad Bramstedt (Bleeck 16):

13. November, 9 bis 16 Uhr.

 

Plön

Ganztagsschule Plön (Am Schiffsthal 15):

13. November, 10 bis 16 Uhr.

 

Wankendorf

AWO Familienzentrum (Kirchtor 18):

24. November, 9 bis 18 Uhr.

 

Fahrenkrug

Dorfgemeinschaftshaus (Zum Karpfenteich 1a):

30. November, 9.30 bis 17 Uhr.

 

 

Foto zur Meldung: Corona-Pandemie: Kreis Segeberg empfiehlt Mobile Impfteams
Foto: Corona-Pandemie: Kreis Segeberg empfiehlt Mobile Impfteams

Der Sportverein gewinnt das Schmalenseer Dorfquiz 2020/2021

(07. 11. 2021)

Wieder einmal heißt der Sieger des Schmalenseer Dorfquiz SV Schmalensee! Die Gewinner von 2014, 2016 und 2018 ließen sich von der Corona-bedingten Dorquiz-Pause 2020 nicht aus dem Rhythmus bringen und sammelten am 6. November 2021 auf einem gut gefüllten Gemeindesaal die meisten Punkte ein.

 

Lohn für den Erfolg von Angelika Struve-Stein, Henning Pape, Christopher Brust, Frank Mühlenberg und Gerhard Frank sind der Wanderpokal und die Aufgabe, das Dorfquiz 2022 auszurichten.

 

Der Vorjahressieger, das Team „Ohne Eule wird’s schwer“ – dahinter verbirgt sich die Reitsportgemeinschaft Schmalensee, die 2019 ohne ihre Vorsitzende Frederike „Eule“ Harder auskommen musste und dennoch gewann – machte es den Ratefüchsen im Gemeindesaal nicht gerade leicht. Nun mit der Vorsitzenden am Leitungstisch hieß es für 13 teilnehmende Mannschaften „Mit Eule wird’s scher“...

 

Jeweils 20 Punkte konnten sich die Teams in den elf Rate-Rubriken und im Zwischenspiel verdienen. Laut Veranstalter hatte kein Team eine Nullrunde, es erreichte aber auch keine Mannschaft mal die volle Punktzahl. Dafür lernten alle einiges hinzu, zum Beispiel was ein Ortgang und ein Überbinder oder ein Quiddje sind.

 

Die Köpfe der Rateteams wurden in diesen Themenfeldern zum Qualmen gebracht: Mode (was für ein Einstieg!), Kunst und Literatur, Handwerk, Geschichte, Sport, Verkehr (recht zweideutig...), Moneten, Kinderkram, Wer weiß denn so was?, Geografie und „Gemischtes Hack“. Letztere war definitiv keine Kochbuch-Raterunde...

 

Das Zwischenspiel – jeweils drei Spieler pro Team mussten ran – war ein einfaches Dartspiel. Klarer Fall: Corona-konform, Abstände konnten eingehalten und die Dartpfeile regelmäßig desinfiziert werden. Sehr vorbildlich. Ebenso die 3G-Überprüfung aller Teilnehmer durch die Ausrichter, die im November 2020 von der Corona-Pandemie bei der Durchführung des Dorfquiz ausgebremst worden waren.

 

Hoffen wir, dass 2022 niemand fragen muss, ob eine Maske zu tragen ist oder Impfzertifikate vorgezeigt werden müssen – also einfach alles normal sein wird.

 

Die Abschlusstabelle 2021: 1. SV Schmalensee (157 von 240 Punkten), 2. Wer fragt denn so was? (147,5), 3. Bürgerliche Wählergemeinschaft Schmalensee BWS (145), 4. CDU-Ortsverband Schmalensee/Stocksee und Die Studenten (je 131), 6. Bauernverband, 7. Wir schaffen das, 8. Plan B, 9. Iron Head, 10. Kuhstall, 11. Die Hoffnung stirbt zuletzt, 12. Kuddelmuddel, 13. Sparklub II.

 

Fotos: Frederike Harder, Christian Detlof

Foto zur Meldung: Der Sportverein gewinnt das Schmalenseer Dorfquiz 2020/2021
Foto: Dorfquiz-Sieger 2012 - Der SV Schmalensee

Entscheidung schweren Herzens: Auch 2021 keine Seniorenweihnachtsfeier

(05. 11. 2021)

Auch im zweiten Corona-Jahr wird es in Schmalensee keine Seniorenweihnachtsfeier geben. Das ist das Ergebnis der Sitzung des Ausschusses für Senioren, Jugend und Sport, Ortsverschönerung und Fremdenverkehr am 4. November im Gasthof Voß.

 

Schweren Herzens aber einstimmig fasste der von Gemeindevertreter Christopher Brust geleitete Ausschuss angesichts des derzeitigen Infektionsgeschehens den Beschluss, keine zentrale Veranstaltung für die besonders gefährdeten Menschen anzubieten. Wie schon im Vorjahr wird angestrebt, einen alternativen Weihnachtsgruß an die älteren Schmalenseerinnen und Schmalenseer zu übermitteln.

 

In seinem Bericht hob Christopher Brust ein beobachtetes großes Interesse an der Dorfgemeinschaft hervor. Zwar seien aufgrund der Corona-Pandemie viele Veranstaltungen ausgefallen oder auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Andere hätten unter besonderen Mühen wie dem Erstellen eines Hygienekonzepts stattgefunden und sich einer guten Resonanz der Einwohnerschaft erfreut. Beispiele hätten der Verschönerungs- und Vogelschießerverein, die Siedlergemeinschaft und der Sportverein geliefert. Auch wurden und werden alternative Veranstaltungen durchgeführt. „Für mich heißt das, dass die Schmalenseer nicht entmutigt sind“, freute sich Brust.

 

In den Wirkungsbereich des Ausschusses fällt der Volkstrauertag, der am 14. November begangen wird. Dazu folgt eine gesonderte Meldung. Tags zuvor findet in der Schmalenseer Sporthalle der „Tag des Kinderturnens“ statt. Auch dazu gibt es gesonderte Meldungen – beide Veranstaltungen sind auch in der Terminliste dieser Gemeinde-Homepage zu finden.

 

„Wildern“ wollen Mitglieder des Ausschusses Ortsverschönerung und Fremdenverkehr in einem auch beim Bauausschuss angesiedelten Thema, dem Dorfökopfad. Als Arbeitsgruppe wollen sie sich mit der Überarbeitung des existierenden Pfades und den Inhalten der Beschilderung auseinandersetzen und prüfen, ob der Ökopfad sich um ein paar historische Punkte ergänzen lässt – als eine Art Dorföko- und Historienpfad.

Foto zur Meldung: Entscheidung schweren Herzens: Auch 2021 keine Seniorenweihnachtsfeier
Foto: Entscheidung schweren Herzens: Auch 2021 keine Seniorenweihnachtsfeier

VHS und Uni-Gesellschaft: Vortrag zum Garten als Lebensraum am 11. November

(05. 11. 2021)

Die Volkshochschule Trappenkamp/Bornhöved, in der die Gemeinde Schmalensee Mitglied ist, und die Sektion Trappenkamp/Bornhöved der Schleswig-Holsteinischen Universitätsgesellschaft präsentiert in lockerer Abfolge Fachvorträge. Den nächsten am Donnerstag, 11. November 2021, von 19 bis 21 Uhr im Bürgersaal des Trappenkamper Bürgerhauses (Am Markt 3).

 

Aus der Einladung vom 29.10.2021:

 

Mein Garten als Lebensraum - Biodiversität auf kleinem Raum

 

Referent: Prof. Dr. Johannes F. Imhoff, GEOMAR Helmholtz Zentrum für Ozeanforschung; FE Marine Mikrobiologie

 

Neben anderen Faktoren tragen zunehmende Flächenversiegelung und Kahlschläge in unseren Städten zu einer immer stärkeren Vernichtung von Lebensraum für unsere Pflanzen- und Tierwelt bei. Dabei hat jeder Gartenbesitzer freien Spielraum der Gestaltung von Lebensräumen und kann zu einer artenreichen Gartenlandschaft beitragen.

 

Der Vortrag soll an einem Beispiel aufzeigen, welche Möglichkeiten bestehen, einen Garten naturnah mit heimischen Kräutern, Sträuchern und Bäumen für eine Vielzahl an Tieren attraktiv zu machen.

 

Da eine artenreiche Pflanzengemeinschaft die Voraussetzung dafür ist, dass auch eine breite Vielfalt an Tieren hier Lebensraum findet, liegt der Schwerpunkt des Vortrags auf der Gestaltung einer vielfältigen Pflanzengemeinschaft mit heimischen Pflanzen. Sie bietet Nahrungsquellen und Brutmöglichkeiten für zahlreiche Vögel und verschiedene Insektengruppen, die ebenfalls beispielhaft vorgestellt werden.

 

Eintritt frei

 

Bitte melden Sie sich an:

oder

Foto zur Meldung: VHS und Uni-Gesellschaft: Vortrag zum Garten als Lebensraum am 11. November
Foto: VHS und Uni-Gesellschaft: Vortrag zum Garten als Lebensraum am 11. November

Schweinerei: Autoreifen in großer Zahl in Schmalenseer Feldmark abgelegt

(04. 11. 2021)

Nicht zum ersten Mal sind in Schmalensees Feldmark Autoreifen „entsorgt“ worden. In großer Zahl und – das ist einmalig – „ordentlich aufgeschichtet“. Oder, wie es Gemeindearbeiter Mario Rehlfedt nicht ohne Sarkasmus beim Übersenden von Tatortfotos ausdrückt: „Unser neues Kunstwerk – harmonisch in die herbstliche Landschaft integriert…“

 

Spaziergänger meldeten das Auffinden der Reifenstapel am Morgen des 3. November beim Bürgermeister und auch beim Homepage-Team der Gemeinde. Sie bestätigten auch, dass die Autoreifen am Vortag noch nicht dort gelegen hätten.

 

Tatort ist ein landwirtschaftlicher Weg auf dem Osterkamp, links der Stockseer Straße (in Fahrtrichtung Stocksee). Bürgermeister Sönke Siebke hat über das Ordnungsamt des Amtes Bornhöved den Fall an die Behörden abgegeben. In der Regel ermittelt die Polizei wegen des begangenen Umweltfrevels.

 

Wer Hinweise geben kann zur Tat oder den Tätern, sollte sich an die Polizeistation Trappenkamp oder das Ordnungsamt des Amtes Bornhöved wenden.

Foto zur Meldung: Schweinerei: Autoreifen in großer Zahl in Schmalenseer Feldmark abgelegt
Foto: Autoreifen in der Feldmark entsorgt

Geflügelpest in Schleswig-Holstein auf dem Vormarsch

(04. 11. 2021)

Die berühmten „Einschläge“ kommen näher: Die Geflügelpest des Virus-Subtyps H5N1 ist in Schleswig-Holstein wieder auf dem Vormarsch. Schneller als üblich, was auf Witterung bzw. Klima zurückgeführt werden kann. Am 25. Oktober hatte das MELUND, das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung Geflügepestfälle unter einer Hausgeflügelhaltung in Dithmarschen gemeldet. Schon zuvor war das Virus unter Wildvögeln entlang der Westküste festgestellt worden. Am 2. November nun wurde Hausgeflügel im Kreis Steinburg befallen. Es kann nicht mehr lange dauern, bis der Kreis Segeberg Maßnahmen ergreifen muss.

 

Bislang hat der Kreis Segeberg noch keine neue Allgemeinverfügung zur Geflügelpest herausgegeben. Weisungen des MELUND gelten derweil landesweit und dienen dem Schutz aller Geflügelhaltungen im Land. Im Wortlaut:

 

„Alle Geflügelhalterinnen und -halter sind zum Schutz der eigenen Tiere, unabhängig von der Größe des jeweiligen Bestands, dazu aufgerufen, ihre betrieblichen Biosicherheitsmaßnahmen wo nötig zu verbessern und unbedingt konsequent umzusetzen. Zu den Biosicherheitsmaßnahmen gehört unter anderem, dass in den Ställen gesonderte Schutzkleidung inklusive getrenntem Schuhwerk getragen werden sollte. Geflügelhaltungen sollten vor den Eingängen Desinfektionsmatten oder –wannen zur Schuhdesinfektion einrichten und Personen vor Betreten des Stalls Hände waschen und desinfizieren.

 

Geflügel soll nur an für Wildvögel unzugänglichen Stellen gefüttert werden. Der direkte Kontakt von Geflügel zu Wildvögeln, z.B. auf Wasserflächen wie Teichen, ist zu vermeiden. Zudem darf kein Oberflächenwasser für das Tränken der Tiere genutzt werden, zu dem Wildvögel Zugang haben. Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, mit denen das Geflügel in Berührung kommen kann, müssen für Wildvögel unzugänglich aufbewahrt werden.

 

Bei erhöhten Tierverlusten im Bestand ist eine tierärztliche Untersuchung vorgeschrieben, um ein unklares Krankheitsgeschehen im Bestand abzuklären und das Vorliegen einer Infektion mit Geflügelpestviren auszuschließen.

Sollten Geflügelhaltungen bislang nicht beim zuständigen Veterinäramt und/oder Tierseuchenfonds registriert worden sein, sollte dies schnellstens nachgeholt werden.

 

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, Funde von verendeten oder krank erscheinenden wildlebenden Wasservögeln oder Greifvögeln in Schleswig-Holstein dem Veterinäramt ggfs. den Ordnungsämtern des jeweiligen Kreises und der kreisfreien Stadt zu melden.

Von hier aus wird das Einsammeln und Beproben verendeter Tiere organisiert. Untersuchungen dieser Tiere helfen, die Verbreitung des Virus im Land zu ermitteln. Verendete oder krank erscheinende Tiere sollten nicht berührt, eingefangen oder vom Fundort verbracht werden, um eine weitere Verschleppung der Erkrankung zu vermeiden.“

 

Foto zur Meldung: Geflügelpest in Schleswig-Holstein auf dem Vormarsch
Foto: Geflügelpest in Schleswig-Holstein auf dem Vormarsch

Beruflicher Wiedereinstieg – Online-Aktionswoche für Frauen ab 8. November

(03. 11. 2021)

Mitteilung der Agentur für Arbeit Elmshorn vom 27.10.2021:

 

Online-Aktionswoche

„FRAUEN – CHANCEN – WIEDEREINSTIEG“

 

Bunter Strauß an Veranstaltungen vom 8. bis 12. November 2021

 

Sie sind auf der Suche nach Ideen für Ihren beruflichen Wiedereinstieg? Wollen etwas Neues ausprobieren oder „verschüttetes“ Wissen auffrischen? Bequem von Zuhause?

 

„Wir haben genau das richtige Angebot für Sie: die Online-Aktionswoche FRAUEN – CHANCEN – WIEDEREINSTIEG! Ob ungelernt oder ausgebildet, ob jung oder lebenserfahren – auch für Sie ist etwas Interessantes dabei. Lassen Sie sich inspirieren von unserem bunten Strauß an Workshops, Vorträgen und Veranstaltungen!“, Stefanie Lötzer und Birgit Fritsche, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Elmshorn, laden dazu ein.

 

Die Teilnehmerinnen erfahren mehr über berufliche Neuorientierung, Weiterbildung, Existenzgründung und zu Online-Vorstellungsgesprächen.

 

Antworten gibt es auf die Fragen:

  • Wie entdecke ich meine Stärken und Fähigkeiten?
  • Wie gehe ich neue Wege im Beruf?
  • Wie gestalte ich meinen beruflichen Neustart in der Lebensmitte?
  • Wie läuft eine Ausbildung in Teilzeit?
  • Wie kann ich mich selbstständig machen?
  • Wie führe ich erfolgreich Gehaltsverhandlungen?

 

„Ergreifen Sie Ihre Chance, starten Sie jetzt durch und melden Sie sich gleich an“ raten die Fachfrauen.

 

Die Aktionswoche "FRAUEN - CHANCEN - WIEDEREINSTIEG" wird mit einem breiten Angebot gemeinsam durch die Beauftragten für Chancengleichheit der Arbeitsagenturen in Schleswig-Holstein und Hamburg organisiert. Sie findet vom 8. bis 12. November 2021 statt.

 

Alle Informationen unter

www.arbeitsagentur.de/vor-ort/elmshorn/aktionswoche-s-h-hh.

Foto zur Meldung: Beruflicher Wiedereinstieg – Online-Aktionswoche für Frauen ab 8. November
Foto: Beruflicher Wiedereinstieg – Online-Aktionswoche für Frauen ab 8. November

Gesundheitsministerium erinnert: Angebote zur Auffrischimpfung wahrnehmen

(02. 11. 2021)

Mitteilung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein vom 29.10.2021:

 

Angebote zur Auffrischimpfung wahrnehmen – mehr als 100.000 Auffrischimpfungen in Schleswig-Holstein

 

In Schleswig-Holstein erhielten Stand 29.10.2021 bisher 102.717 Menschen eine Auffrischimpfungen. 73,9% aller Einwohnerinnen und Einwohner sind mindestens einmal geimpft, vollständig geimpft sind 71,4%. In der Gruppe der Erwachsenen beträgt die Impfquote der vollständig geimpften in Schleswig-Holstein 83,2%. Bei den Personen 60 Jahre und älter beträgt diese 89,3%. Schleswig-Holstein liegt damit im Ländervergleich weiterhin in der Spitzengruppe der Bundesländer mit der höchsten Impfquote, auch bei den Auffrischimpfungen (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Daten/Impfquoten-Tab.html). Das Ministerium hatte frühzeitig die Pflegeeinrichtungen im Land über das Verfahren der Auffrischimpfungen gemeinsam mit der KVSH informiert und zusätzlich Menschen älter als 80 Jahre direkt angeschrieben.

 

Das Gesundheitsministerium erinnert weiterhin daran, die Angebote der Auffrischimpfung wahrzunehmen. “Lassen Sie sich von der Ärztin oder dem Arzt Ihres Vertrauens beraten und nutzen Sie die vielfältigen Angebote im Land“, so Gesundheitsminister Heiner Garg. Impfangebote werden nach Terminvereinbarung über niedergelassene Ärztinnen und Ärzte bereitgehalten. Neben niedergelassenen Vertrags- und Privatärzten und -ärztinnen können auch Betriebsärzte und Betriebsärztinnen sowie Krankenhäuser Schutzimpfungen gegen Covid-19 anbieten. Hiervon profitieren insbesondere Personen, die am Arbeitsplatz besonders exponiert sind. Die teilnehmenden und registrierten Praxen sind online unter https://arztsuche.kvsh.de/ zu finden.

 

Daneben bietet das Land in Zusammenarbeit mit Kommunen und der Kassenärztlichen Vereinigung vielfältige offene Impfangebote landesweit an, die sehr gut angenommen werden. Unter http://impfen-sh.de sind die aktuellen Standorte sowie die weiteren Planungen zu finden. Dort können sowohl Erst-, Zweit-, als auch Auffrischimpfungen durchgeführt werden.

 

Auffrischimpfungen können in Anlehnung an die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) und den Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz mit den mRNA-Impfstoffen (BioNTech / Moderna) wahrgenommen werden von Menschen, die

 

  • 60 Jahre oder älter sind und die letzte Impfung vor mehr als 6 Monaten erhalten sowie eine individuelle Abwägung gemeinsam mit ihrem Impfarzt/Impfärztin getroffen haben.
  • immungeschwächt oder immunsupprimiert sind – z.B. HIV-infizierte Personen oder Patienten/Patientinnen während einer Krebstherapie – und die letzte Impfstoffdosis vor mehr als 6 Monaten erhalten haben. (Bei schwer immundefizienten Personen kann eine zusätzliche Impfstoffdosis als Optimierung der primären Impfserie bereits 4 Wochen nach der Grundimmunisierung angeboten werden.)
  • vollständig mit dem Vektorimpfstoff von AstraZeneca geimpft wurden und die letzte Impfung vor mehr als 6 Monaten erhalten haben, sofern dies nach Beratung durch den Impfarzt oder die Impfärztin gewünscht wird. Die STIKO empfiehlt für vollständig mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpfte Personen eine Auffrischimpfung nach 6 Monaten für vulnerable Gruppen oder Personen mit Kontakt zu vulnerablen Gruppen.
  • vollständig mit dem Vektorimpfstoff von Johnson & Johnson geimpft wurden und die letzte Impfung vor mehr als 4 Wochen erhalten haben.
  • Bewohnerin oder Bewohner in einer Pflegeinrichtung, Einrichtung der Eingliederungshilfe oder einer Einrichtung mit vulnerablen Gruppen sind oder dort Pflegekraft oder Beschäftigte sind und die letzte Impfung vor mehr als 6 Monaten erhalten haben.
  • beruflich in Kontakt mit infektiösen Menschen stehen, beispielsweise medizinisches Personal ambulant oder stationär, Personal des Rettungsdienstes und die letzte Impfung vor mehr als 6 Monaten erhalten haben.

 

 

 

Foto zur Meldung: Gesundheitsministerium erinnert: Angebote zur Auffrischimpfung wahrnehmen
Foto: Gesundheitsministerium erinnert: Angebote zur Auffrischimpfung wahrnehmen

November-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1

(01. 11. 2021)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen geben Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Für die treue Leserschaft in Schmalensee und darüber hinaus haben wir im Monat November die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der erste Teil.

 

Ein denkwürdiges Jubiläum: Lehrer Heinrich Göttsch feiert am 1. November 1921, vor 100 Jahtren, sein 25-jähriges Ortsjubiläum in Schmalensee. Ein bewegtes Vierteljahrhundert lang unterrichtet Schmalensees späterer Chronist die Kinder des Dorfes schon. Er hat eine Tochter des Hufners Stegelmann geheiratet, Sophie, die er mit einem Foto in seinem Chronikwerk von 1946 verewigt hat. Und ein weiteres Bild hat er in seiner Chronik untergebracht, dass einen besonders eindrucksvollen Teil der Jubiläumsfeierlichkeiten dokumentiert: Die Schülerinnen Luise Stegelmann, Frieda Harder, Elli Harder, Elsa Siebke, Frieda Siebke, Erna Saggau, Käte Stegelmann, Magda Nagel und Minna Harder führen Reigen auf. Was der Bericht des Segeberger Kreis- und Tageblatts nicht erwähnt, holt Göttsch in seiner Chronik nach: 60 Torten und viele Kuchen haben die Schmalenseerinnen für das Jubiläumsfest in Inflationszeiten gebacken.

Hier der Bericht aus dem SKTB: „Nach dem gemeinsamen Singen des Chorals „Lobe den Herren“ wurden verschiedene Ansprachen gehalten. In diesen wurden des Jubilars treue, außerordentlich tüchtige, vorbildliche Arbeit in seiner Schule, sein hohes und hehres Kämpfen für die Landschule, sein zielbewusstes, verständiges Wirken im Gemeindeleben und seine verdienst- und mühevolle Tätigkeit in Vereinen und Kassen hervorgehoben. Viele Schüler und Schülerinnen brachten ihrem Lehrer treffende deklamatorische Vorträge […] dar. Eine Anzahl Mädchen führte zwei Reigen auf, deren einer besonders durch die schönen rhythmischen Bewegungen und die überaus zarten Gewänder wirkte. Die Gemeinde Schmalensee zeigte ihrem Lehrer ihre Dankbarkeit und Verehrung dadurch, daß sie ein kostbares Geschenk übermittelte und die großartige Bewirtung der zahlreichen Festgäste übernahm. Der Bornhöveder Lehrerverein zollte seinem Kollegen besondere Anerkennung dadurch, daß er auch ein wertvolles Geschenk stiftete. Nachdem der fröhliche Kindermund verstummt war, fanden die Erwachsenen sich zum Tanze, der von musikalischen Darbietungen, komischen Vorträgen usw. unterbrochen wurde, zusammen. Es war eine würdige Feier, die dem Jubilar bewies, welche Achtung, Wertschätzung und Liebe er in seiner Gemeinde und über ihre Grenzen hinaus genießt.“

 

Ein Tag Gefängnis oder 1,50 Mark: Gut 20 Einwohner Bornhöveds, Schmalensees, Damsdorfs und Stocksees erhalten laut Segeberger Kreis- und Wochenblatt in den Tagen um den 1. November 1901, vor 120 Jahre, Strafbefehle, denen zufolge sie zu 1,50 Mark, alternativ zu einem Tag Gefängnis vom Amtsrichter verurteilt seien. Die Leute hatten sich zur Himbeerreife in den Forst Karkhop zwischen Schmalensee und Stocksee begeben, zum Erreichen der Früchte allerdings Einfriedungen überklettert und Forstkulturen betreten. Da Ermahnungen seitens der Forstbeamten nicht fruchteten, entschloss sich die Forstbehörde zur Anzeige.

 

Kein Sportplatz auf altem Friedhof: Die Bornhöveder Gemeindevertretung scheitert laut Bericht am 1. November 1911, vor 110 Jahren, mit einem Antrag auf Errichtung eines Spiel- und Sportplatzes auf dem alten Kirchhof am Widerstand des Kirchenkollegiums (Kirchenvorstand, Anmerkung). Auch wenn der alte Kirchhof, der direkt an der Vicelin-Kirche gelegen ist, bereits seit 1873 nicht mehr benutzt worden sei und erst vor kurzem die Grabkreuze und Denkmäler entfernt wurden, sehe man es als pietätlos an, „über den noch immer dort ruhenden Überresten“ lärmende Spiele zuzulassen.

 

Stockseer Straße fertiggestellt: Im Beisein von Landrat Dr. Alnor und zahlreichen weiteren Ehrengästen erfolgt am 1. November 1951, vor 70 Jahren, die Abnahme der für gut 250.000 D-Mark fertiggestellten Kreisstraße 2. Ordnung zwischen Schmalensee und Stocksee. Die mit Fahnen geschmückte Ehrenpforte ist am Stockseer Ende der 4,6 Kilometer langen Straße errichtet, wo der Landrat das Band durchschneidet. Der anschließende Wagenkorso durchfährt aber auch im Karkhop und auf Schmalenseer Seite weitere Ehrenpforten. Im Gasthof Voß findet die Abnahmefeier statt, bei der u.a. Schmalensees Bürgermeister Heinrich Hamann spricht.

 

CDU richtet Dorfquiz aus: Lange hielt sich das Gerücht, dass die Schmalenseer CDU zwar oft den zweiten Platz, aber nie die Spitzenposition beim 1978 von der Landjugendgruppe eingeführten Dorfquiz belegen konnte – allerdings vornehmlich in Reihen der Christdemokraten. Tatsächlich gewann der CDU-Ortsverband das Quiz 1985 und ist somit am 1. November 1986, vor 35 Jahren, Ausrichter des Dorfquiz. Hans Siebke, Hans-Peter Bobzien und Hans Suhr haben rund 100 Fragen aus verschiedenen Themenbereichen ausgearbeitet. Es gewinnt die Wählergemeinschaft Schmalensee vor der Mannschaft des Bauernverbandes. Platz drei geht an den Verschönerungs- und Fremdenverkehrsverein. Weitere Mannschaften im Wettbewerb sind der SPD-Ortsverein, der CDU-Ortsverband, die Siedlergemeinschaft, der Sparklub, der SV Schmalensee, die Junge Union, der Jagdverein, die Landjugendgruppe und die Freiwillige Feuerwehr.

 

Seit 50 Jahren bei „Hamburg Naherholung“: Mitglieder der Gemeindevertretung und regelmäßige Besucher von deren Sitzungen kennen den Begriff „Hamburg Naherholung“ in Zusammenhang mit der Bezuschussung von Maßnahmen im Bereich der Badestelle, Spielplätze oder Wanderwege. Vor 50 Jahren schuf der Segeberger Kreistag dafür die Voraussetzung, wie die Segeberger Zeitung am 3. November berichtet. Damals stimmt der Kreistag einem Beitritt zum Verein „Naherholung im Umland Hamburg e.V.“ zu. Der Verein wendet Mittel zum Aufbau und Unterhalt von Naherholungsanlagen in den umliegenden Landkreisen auf.

 

Raubüberfall in Schmalensee: Am späten Abend des 4. November 1991, vor 30 Jahren, wird ein 57-jähriger Schmalenseer Gebrauchtwagenhändler Opfer eines Raubüberfalls. Zwei maskierte Täter überfallen den Mann. Während der eine den Autohändler festhält, durchsucht der andere die Wohnung und erbeutet zwischen 3.000 und 4.000 D-Mark.

 

Ein Unteroffizier aus Schmalensee: Am 6. November 1916, vor 105 Jahren, meldet das Segeberger Kreis- und Tageblatt, dass der Schmalenseer Friedrich (Fritz) Kronfeldt, Sohn des Arbeiters August Kronfeldt, zum Unteroffizier befördert wurde. Fritz Kronfeldt dient als Kraftwagenführer bei der 2. Marinedivision und hat bereits das Eiserne Kreuz erhalten.

 

Post und Laden im Gasthof?: In einer Sondersitzung am 6. November 1996, vor 25 Jahren, beschäftigt sich die Schmalenseer Gemeindevertretung mit der Dorfentwicklung. Vertreter der Landgesellschaft Schleswig-Holstein stellen einen Entwurf zur Ländlichen Struktur- und Entwicklungsanalyse (LSE) vor, der ausdrücklich auch mit den Bürgern diskutiert werden soll. Die Planer der Landgesellschaft haben mit Schmalenseern Gesichtspunkte wie Soziales, Kultur, Sport, Wirtschaft, Landwirtschaft und Verkehr mit den jeweiligen Stärken und Schwächen abgewogen. Die Stilllegung von Bauernhöfen und Handwerksbetrieben, das absehbare Ende eines Gemischtwarenladens am Ort werden als Beeinträchtigungen eines zukünftigen Dorflebens gesehen. Vorschläge sind eine Erweiterung des Gasthofes durch Poststelle und Laden und eine Förderung des Fremdenverkehrs. Dazu könnten ein Ausbau des Wegenetzes durch die Knicklandschaft und mehr Ruhebänke beitragen. Der Verkehr auf der B430 und die Geruchsbelästigung im Dorf durch Ställe werden als Hindernisse gesehen. Im nächsten Schritt soll ein Dorfentwicklungsplan vorgelegt werden, der auf der LSE basiert.

 

Wie Schmalensee zu seinem 3. stellvertretenden Bürgermeister kam: Die Schmalenseer Gemeindevertretung meinte in ihrer Sitzung am 24. Oktober 2011, das Problem einer etwaigen Befangenheit gleich mehrerer Funktionsträger simpel lösen zu können: Da weder Bürgermeister Sönke Siebke, noch dessen erster Stellvertreter Dirk Griese und der zweite Stellvertreter Sönke Jens die Abstimmung über zukünftige Eignungsflächen für Windkraftanlagen führen konnten, wurde Gemeindevertreter Rüdeger Cuwie als Nicht-Landeigentümer zum Leiter der Abstimmung bestimmt. Das aber war ein Formfehler. Also tritt die Gemeindevertretung am 7. November 2011, vor zehn Jahren, erneut zusammen, ändert die Hauptsatzung, die nun einen dritten stellvertretenden Bürgermeister vorsieht, wählt Rüdeger Cuwie in dieses Amt und holt die Abstimmung vom 24. Oktober unter seiner Leitung nach.

 

Irrungen und Wirrungen der Segeberger Zeitung: Die Kirchengemeinde Bornhöved veranstaltet am 13. November 1966, vor 55 Jahren, ein Kirchenkonzert mit Angehörigen der Meisterklasse der Musikhochschule Hamburg. Für Belustigung sorgt die Terminankündigung in der Segeberger Zeitung: In ihrer Ausgabe vom 9. November benennt sie als Termin den 13. November 1966 und als Veranstalter den Bürgerverein Bornhöved. Am nächsten Tag aber erfolgt eine Richtigstellung. „Nicht, wie gestern irrtümlich berichtet am 13. November, sondern am 18. Dezember findet das angekündigte Kirchenkonzert in der Vicelin-Kirche statt.“ Aber am nächsten Tag lesen die Menschen im Kreis Segeberg Folgendes: „Aller guten Dinge sind drei: Nicht wie gestern irrtümlich berichtigt am 18. Dezember, sondern am kommenden Sonntag, 13. November […]. Veranstalter ist die Kirchengemeinde Bornhöved. Der in der ersten Meldung zitierte Bürgerverein und das in der zweiten Meldung erwähnte Datum, der 18. Dezember, sind jedoch letzten Endes nicht völlig zu Unrecht genannt: Am 18. Dezember gastiert auf Einladung des Bürgervereins das Schleswig-Holsteinische Kammerorchester in Bornhöved.“

 

Schmalensee stimmt der Amtsfusion zu: In der Sitzung des Bornhöveder Amtsausschusses am 9. November 2006 geht es wegen der „verordneten“ Fusion mit Trappenkamp kontrovers zu. Am Ende aber wird der Entwurf des Fusionsvertrages per Beschluss gebilligt. Gleiches geschieht parallel in der Trappenkamper Gemeindevertretung. Ab 2008 soll das Amt Bornhöved von Trappenkamp aus verwaltet werden. Am 13. November 2006, vor 15 Jahren, stimmt auch die Gemeindevertretung von Schmalensee dem Zusammenschluss zu. Die Gemeindevertretung Bornhöved berät am 23. November abschließend über die Ämterfusion. Einige Gemeindevertreter und Bürger halten Bornhöved für den großen Verlierer der geplanten Zusammenlegung des Amtes Bornhöved mit der Gemeinde Trappenkamp zu einer Verwaltungseinheit. Man werde draufzahlen. Mit einigen zusätzlichen Prüffragen, die aber keinen Einfluss auf den Fortgang der Fusion haben, wird zähneknirschend zugestimmt.

 

Hilfe für die Bedürftigen: Mehrere karitative Sammlungen finden laut Bericht der Segeberger Zeitung vom 14. November 1951, vor 70 Jahren, in Schmalensee statt. Die Sammlung der Arbeiterwohlfahrt (AWO) erbringt 28 D-Mark, wovon 70 Prozent im Dorf bleiben und zur Weihnachtsbescherung der Notleidenden und Hilfsbedürftigen verwendet werden sollen. 23 D-Mark wurden für das Deutsche Rote Kreuz (DRK) gesammelt und gehen dessen Kreisverband zu. Noch durchgeführt wird eine Sammlung des Reichsbundes der Kriegs- und Zivilgeschädigten, Sozialrentner und Hinterbliebenen (heute Sozialverband Deutschland, SoVD), deren Erlös zur Bescherung der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und deren Kindern sowie für Waisen verwendet werden soll.

 

Der Landwirtschaftliche Verein wird gegründet: Vorläufer der heutigen Bauernverbandsorganisation sind die Landwirtschaftlichen Vereine, die sich überall in der jungen preußischen Provinz Schleswig-Holstein bildeten. Der Landwirtschaftliche Verein für Bornhöved und Umgebung entsteht am 16. November 1876, also vor 145 Jahren. Zu den Gründungsmitgliedern des im Hause Lantau gebildeten Vereins gehören aus Schmalensee die Hufner Matthias Christian Suhr, Christian August Dunker, Matthias Christian Saggau und Hinrich Saggau. Zum Zweck des Vereins heißt es im Paragraphen 1: „Förderung der Bildung, namentlich Erweiterung der zu einer Landwirtschaft erforderlichen Kenntnisse, und Hebung des kommunalen Lebens.“ Allerdings gibt es gleich Schwierigkeiten, denn fast zur selben Stunde wird an anderem Orte ein zweiter Verein gebildet. Hofbesitzer Behr, Stockseehof, lehnt wegen dieser anfänglichen Zersplitterung der Landwirte die ihm angebotene Übernahme des Vorsitzes des im Hause Lantau gegründeten Vereins ab. So übernimmt Gastwirt und Landwirt M. C. Suhr aus Schmalensee vorläufig das Amt. Geschäftsführer wird der Organist Reimers, Bornhöved. Wenig später wird der Redakteur der Schrift „Norddeutscher Landwirt“, Jensen aus Kiel, für den Vorsitz gewonnen, den er 1881 an Behr abgibt. Der zweite Landwirtschaftliche Verein ist da bereits verschwunden – er ging im Frühjahr 1877 im „ersten“ auf, der nicht nur die Orte des alten Kirchspiels Bornhöved (also mit Wankendorf, Stolpe etc.) umfasst, sondern auch Rickling und Fehrenbötel. Spätere Vorsitzende nach Hofbesitzer Behr sind die Schmalenseer Heinrich Christian Saggau (1896-1926) und Willi Siebke (1926-1933). Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 und der Zwangsvereinigung aller landwirtschaftlichen Vereine und Organisationen im Reichsnährstand erlischt der Verein.

 

Foto zur Meldung: November-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1
Foto: Schülerinnen Heinrich Göttschs führen am 1. November 1921 Reigen zu seinem Ortsjubiläum auf

Erinnerung: Anmelden zum Schmalenseer Dorfquiz am 6. November

(31. 10. 2021)

Nicht vergessen: Am kommenden Samstag, 6. November, findet wieder ein Schmalenseer Dorfquiz statt. Beginn ist um 20 Uhr auf dem Gemeindesaal.

 

Die Reitsportgemeinschaft Schmalensee scharrt schon seit Wochen mit den Hufen, denn sie ist der mit ihrer Mannschaft „Ohne Eule wird’s schwer“ 2019 der letzte Gewinner gewesen. Und das verpflichtet bekanntlich zur Ausrichtung der nächsten Veranstaltung. Das aber war wegen der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr nicht möglich. Und auch 2021 steht das Dorfquiz unter dem Zeichen der Pandemie: Es gilt die 3G-Regel.

 

Teilnehmen können Mannschaft mit vier bis fünf Personen, gestellt von Vereinen, politischen Gruppen und Organisationen, aber auch von Familien, Nachbarschaften und Freundeskreisen.

 

Wie üblich stellen sich die Teilnehmenden einigen Fragekategorien und in der Regel einer Aktiv-Einlage. Sind alle Aufgaben abgearbeitet und abgerechnet, steht das Siegerteam fest, das im Jahr 2022 das Schmalenseer Dorfquiz ausrichten darf.

 

Anmeldungen sind möglich bei der 1. Vorsitzenden der RSG Schmalensee, Frederike „Eule“ Harder unter Telefon 0176/56802507 oder . Aber auch Spontan-Anmeldungen im Veranstaltungsraum sind möglich.

[Flyer]

Foto zur Meldung: Erinnerung: Anmelden zum Schmalenseer Dorfquiz am 6. November
Foto: Erinnerung: Anmelden zum Schmalenseer Dorfquiz am 6. November

Flugzeug über Schmalensee abgestürzt – eine Halloween-Geschichte

(31. 10. 2021)

Dies ist eine wahre Geschichte aus Schmalensee. Oder vielleicht nicht? Sie ist Drama, Thriller und ein bisschen Grusel – passend zu Halloween.

 

Rückblende. Maisernte in Schmalensee. Landwirt Christian S. ist im Dauereinsatz. Hektar für Hektar muss die Ernte eingefahren werden. Die Maschinen rollen, die Pflanzen brechen, dahinter Gerät zum stoppeln der Fläche. Da stößt die Mannschaft auf einen außergewöhnlichen Fund: Metall, Kabel, Trümmer.

 

Ein Flugzeugwrack auf einem Schmalenseer Acker. Bilder des Schreckens, die es nicht einmal im Krieg hier gegeben hat. Ein Düsenjet ist abgestürzt und auf fester Schmalenseer Scholle zerschellt. Tarnanstrich, amerikanische Beschriftung. Wie konnte das geschehen?

 

Der Fachmann sieht: Eine Kollision mit einer Windkraftanlage scheidet aus – beide drehen sich wie immer. Hat der Schuss eines Jägers im Ansitz das Flugobjekt vom Himmel geholt? Blendete reflektierendes Sonnenlicht von der Oberfläche unseres Sees den Piloten?

 

Von diesem übrigens fehlt jede Spur. Der Blick ins geborstene Cockpit gibt Rätsel auf. Viele Kabel – offenbar modernste Aufklärungstechnik. Hat sich der Pilot mit dem Schleudersitz retten können? Und wenn ja – wo steckt er? Haben ihn die Damsdorfer oder Tarbeker im Feuerwehrhaus festgesetzt?

 

Viele Gedanken, für die Christian S. jedoch keine Zeit hat. Schon bald ist Halloween. Die Kinder wollen kostümiert werden und es müssen noch Süßigkeiten auf die Stufen vor der Haustüre gestellt werden. Rasch wird schweres Gerät herangeschafft, um den Flieger vom Acker zu entfernen und die Arbeit fortzusetzen.

 

Sollte der aktuell als verschollen geltende Jetfighter-Pilot am Halloween-Abend durch unser Dorf streifen, wird er zumindest süße Sachen finden. Wichtige Kalorien für das Durchschlagen zu seiner Basis. Und auffallen wird er vielleicht gar nicht mal – er ist ja „verkleidet“.

 

 

Foto zur Meldung: Flugzeug über Schmalensee abgestürzt – eine Halloween-Geschichte
Foto: Flugzeug über Schmalensee abgestürzt

Kreis Segeberg sucht ehrenamtliche Erhebungsbeauftragte für den Zensus 2022

(30. 10. 2021)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 21. Oktober 2021:

 

Vorbereitungen für Zensus 2022 angelaufen –

Ehrenamtliche Erhebungsbeauftragte gesucht

 

Der Stichtag für den Zensus 2022 rückt näher: Unter dem Motto „Gute Politik braucht gute Daten“ finden ab dem 15. Mai wieder Befragungen von Haushalten zur Ermittlung der Einwohner*innenzahlen statt. Der Kreis Segeberg bereitet sich hierauf bereits vor und sucht nun Erhebungsbeauftragte, die ab Frühjahr in die Haushalte gehen wollen.

 

Beim Zensus handelt es sich um eine alle zehn Jahre stattfindende, EU-weite Bevölkerungszählung. Der letzte Zensus fand 2011 statt. 2021 musste er wegen Corona um ein Jahr verschoben werden. Ziel ist es, herauszufinden, inwieweit die tatsächliche Wohnbevölkerung mit den Meldedaten übereinstimmt. Hierfür wird ein Teil der Haushalte ab dem 15. Mai persönlich aufgesucht. Dies zu organisieren und zu steuern, ist Aufgabe der örtlichen Erhebungsstelle des Kreises Segeberg. Die Fachaufsicht für den Zensus in Schleswig-Holstein liegt beim Statistikamt Nord.

 

Und obwohl der 15. Mai 2022 noch ein ganzes Stück weit weg scheint, herrscht in der Zensus-Erhebungsstelle in der Keltingstraße in Bad Segeberg schon jetzt große Umtriebigkeit: Möbel und IT-Ausstattung werden aufgestellt, Vorlagen gestaltet, Abläufe und Verfahren getestet und immer wieder wird alles mit Blick auf die Sicherheit geprüft. „Es gilt, höchsten Anforderungen an Datenschutz und Vertraulichkeit gerecht zu werden. Das braucht Vorbereitung“, sagt der Leiter der Erhebungsstelle, Thorben Lenz. Er versichert: „Sämtliche Daten, die erhoben werden, dienen ausschließlich der Bevölkerungsfortschreibung im statistischen Bundesamt. Es werden keine Daten aus der Befragung an die Verwaltung zurückgemeldet.“ Dies ist laut Zensusgesetz verboten, weswegen die Erhebungsstelle physisch, datentechnisch und personell streng getrennt von der restlichen Verwaltung arbeitet. Dafür garantiert eine in allen Einzelheiten definierte sogenannte Abschottung, die durch das Statistikamt Nord überprüft wird. Die Phase der Abschottung wird zum 1. November abgeschlossen sein.

 

In einer nächsten Phase geht es nun darum, rund 370 ehrenamtliche Erhebungsbeauftragte zu gewinnen. „Die Erhebungsbeauftragten gehen in Haushalte und stellen fest, wer dort zum Zensusstichtag wohnt; sie klären auf über Sinn und Zweck des Zensus‘, aber auch über die bestehende gesetzlich vorgeschriebene Auskunftspflicht; sie führen ein kurzes Interview, um Zusatzmerkmale zu erheben und übermitteln vertraulich und verlässlich alle Daten an die Erhebungsstelle“, fasst Lenz zusammen.

 

Generell stehen laut Lenz das Ehrenamt und der gesellschaftliche Nutzen im Vordergrund. „Die hier erhobenen Daten helfen beispielsweise langfristig dabei, einen gerechten Lastenausgleich zwischen den Regionen zu ermöglichen. Auch für den Kitaausbau in den Städten und Gemeinden, neben vielen anderen Planungen, ist der Zensus von hohem Wert.“ Dennoch erhalten Erhebungsbeauftragte für die etwa 20 Begehungen und Interviews eine Aufwandsentschädigung von ca. 850 Euro – diese ist aufgrund des Zensusgesetzes einkommenssteuerfrei.

 

Wer Interesse hat, beim Zensus 2022 als Erhebungsbeauftragte*r mitzumachen, kann sich online hier bewerben. Dort gibt es auch weitere Informationen: www.segeberg.de/zensus.

 

Grundlegende Fragen zum Zensus werden auf der Internetseite www.zensus2022.de beantwortet.

 

 

Foto zur Meldung: Kreis Segeberg sucht ehrenamtliche Erhebungsbeauftragte für den Zensus 2022
Foto: Kreis Segeberg sucht ehrenamtliche Erhebungsbeauftragte für den Zensus 2022

Agentur für Arbeit: BiZ Elmshorn öffnet wieder

(27. 10. 2021)

Mitteilung der Agentur für Arbeit Elmshorn vom 26.10.2021:

 

Ab 1. November 2021 kann das BiZ Elmshorn (Berufsinformationszentrum) wieder besucht werden. Die Informationseinrichtung stand Besuchern seit Beginn der Pandemie nicht zur Verfügung.

 

Die Angebote des BiZ können von Einzelbesuchern oder Kleingruppen montags bis mittwochs von 12.30 Uhr bis 14 Uhr und donnerstags von 12.30 Uhr bis 17 Uhr genutzt werden. Erwachsene und Jugendliche haben die Möglichkeit an den Info-Terminals nach Stellenangeboten in der Jobbörse zu suchen, Berufsinformationen zu recherchieren oder einen der drei Bewerbungs-PCs zu nutzen.

 

Für den Besuch ist eine formlose Anmeldung beim BiZ-Team unter Tel. 04121 – 480380 oder per Email an erforderlich. Während des Besuchs gelten für alle die Abstands- und Maskenpflicht sowie die 3G-Regel.

 

Die Vormittage bleiben zunächst angemeldeten Schulklassen vorbehalten.

Foto zur Meldung: Agentur für Arbeit: BiZ Elmshorn öffnet wieder
Foto: Agentur für Arbeit: BiZ Elmshorn öffnet wieder

Vortragsreihe des Kreises Segeberg zum Klimaschutz

(27. 10. 2021)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 25.10.2021:

 

Vortragsreihe „Klimaschutz konkret!“ informiert über nachhaltiges Handeln im Alltag

 

Unter dem Titel „Klimaschutz konkret!“ organisiert der Kreis Segeberg gemeinsam mit dem Klimaschutzmanager der Stadt Bad Segeberg und dem Evangelischen Bildungswerk zwei kostenfreie Vorträge rund um nachhaltiges Handeln im Alltag:

 

Donnerstag, 28. Oktober: Vortrag zum Thema „Energiesparen im Alltag“. Referent ist Diplom-Ingenieur und Energieberater der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein, Ingo Sell. Teilnehmer*innen erhalten zahlreiche Energie-Spartipps, die Einsparungen im Haushalt erleichtern.

 

Montag, 22. November: Bad Segebergs Klimaschutzmanager Ben Colin Matthies spricht über die Bedeutung alltäglicher Einkaufsentscheidungen und die Macht als Konsument*innen. Durch den Konsum wird bestimmt, welche Waren die globalisierte Wirtschaft anbietet.

 

Die Vorträge beginnen jeweils um 19.30 Uhr im Evangelischen Bildungswerk, Falkenburger Straße 88 in Bad Segeberg. Eine Anmeldung für beide Veranstaltungen ist möglich, aber nicht erforderlich: per Telefon unter 04551/96364-50 oder per E-Mail an .

Foto zur Meldung: Vortragsreihe des Kreises Segeberg zum Klimaschutz
Foto: Vortragsreihe des Kreises Segeberg zum Klimaschutz

WZV-Info zu Winteröffnungszeiten auf den Recyclinghöfen

(26. 10. 2021)

Mitteilung des Wege-Zweckverbands der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV) vom 22.10.2021:

 

Winteröffnungszeiten auf den Recyclinghöfen

 

Der Herbst ist da, die Tage werden wieder kürzer. Mit der früher einsetzenden Dunkelheit ändert sich auch das Besucheraufkommen auf den Recyclinghöfen des WZV.

 

In der Dämmerung kommen kaum noch Kunden auf die Recyclinghöfe des WZV, die daher in den kommenden Monaten, von November bis einschließlich Februar, keinen langen Donnerstag anbieten.

 

Vom 1. November 2021 bis 28. Februar 2022 haben die Recyclinghöfe in Bad Segeberg, Damsdorf/Tensfeld und Schmalfeld montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr und samstags von 8 bis 13 Uhr geöffnet. (Der Recyclinghof Norderstedt schließt samstags bereits um 12 Uhr.)

 

Ab dem 1. März 2022 gelten dann wieder die regulären Öffnungszeiten. Die Profis in Orange freuen sich auf ihre Kundinnen und Kunden.

 

Bei Fragen zur Selbstanlieferung auf den Recyclinghöfen und zu allen anderen WZV-Serviceangeboten stehen die Mitarbeiterinnen im Servicecenter von Montag bis Donnerstag von 8 bis 17 Uhr und am Freitag von 8 bis 15 Uhr unter 04551/909-0 zur Verfügung.

Foto zur Meldung: WZV-Info zu Winteröffnungszeiten auf den Recyclinghöfen
Foto: WZV-Info zu Winteröffnungszeiten auf den Recyclinghöfen

Vor 725 Jahren: Erste urkundliche Erwähnung von Schmalensee

(21. 10. 2021)

Happy Birthday Schmalensee! Naja, fast. Denn heute wirst Du mindestens 725 Jahre alt. Warum mindestens? Weil der 21. Oktober 1296 der Tag Deiner ersten urkundlichen Erwähnung ist. Das muss aber und wird ganz sicher nicht Dein Gründungstag sein. Der dürfte um einiges früher stattgefunden haben – spätestens im Jahr 1149, als in Bornhöved die Vicelin-Kirche geweiht und Du ihr als Kirchspieldorf beigelegt wurdest, frühestens um 1130, als die „Kolonisation“ Ostholsteins in Gang gesetzt und kurz darauf (1134) auf dem Arlberg, dem heutigen Kalkberg von Bad Segeberg, unter Einsatz der Bauern aus den Kirchspielen der Umgebung der Bau der Siegesburg vollendet wird.

 

Urkunde wird in oder am Schmalensee ausgestellt

 

Das Urkunden- und Regestenbuch im Landesarchiv Schleswig sowie das historische Ortsnamenverzeichnis von Haefs für Schleswig-Holstein nennen für Schmalensee das Datum 21. Oktober 1296: „Smalense“ wird im Zusammenhang mit der Stiftung der Kirche von Schönenborn genannt:

 

Adolf und Johannes, Grafen von Holstein, stiften eine Kirche zu Sconeborne und statten diese mit vier Hufen aus. Der Inhalt berührt Schmalensee nicht. Aber abschließend heißt es „Datum et Actum, Smalense, Anno Domini MCCXCVI, vndecim milium virginum.“ Ist die Urkunde am (Versammlungsort auf dem Vier oberhalb des Sees) oder im Dorf Schmalensee ausgestellt worden? Das werden wir wohl nicht herausfinden.

 

Vielleicht sogar schon eine frühere Erwähnung

 

Die Bestätigung des Datums 12. Oktober 1296 als erste urkundliche Erwähnung hat 2021 der Leitende Verwaltungsbeamte des Amtes Bornhöved, Jörg Tietgen, noch einmal beim Landesarchiv eingeholt. Er weist auch darauf hin, dass es ein früheres Datum geben könnte. Tatsächlich wird bei Haefs für Schmalensee auch das Jahr 1264 genannt mit Schlagwort „de Slamse“. Trifft dies zu, wären „wir“ also mindestens 757 Jahre alt.

 

Wie auch immer, Schmalensee wird noch älter sein, weil es von Beginn an ein Dorf, zugehörig zur Vicelin-Kirche in Bornhöved gewesen sein muss. Und die wurde bekanntlich im Jahr 1149 geweiht.

 

Solch eine Kirche, ein Kirchspiel, war auf Gläubige angewiesen die zudem für den Unterhalt in Form von Abgaben zu sorgen hatten. Nicht nur das: Aus weiteren Chroniken wissen wir, dass u.a. das Kirchspiel Bornhöved zum Unterhalt der Burg auf dem heutigen Kalkberg in Bad Segeberg, der Siegesburg beizutragen hatte – auch mit Mannschaften für Bauarbeiten.

 

Nächste Erwähnung wird um einiges deutlicher

 

Bei einer vor 678 Jahren ausgestellten Urkunde dürfte kein Zweifel darüber bestehen, dass Schmalensee längst ein Dorf war. Und als solches wechselte es quasi den „Besitzer“ - oder besser: den Empfänger von Abgaben.

 

Laut Urkunde vom 25. Januar 1343 vermachten die Grafen Hinrich und Nicolaus ihre Oberherrlichkeit über Schmalensee dem Kloster Preetz. Dort hat u.a. Uwe Bollbuck nachgefragt und der Archivar hat uns wissen lassen, Schmalensee sei in keiner „Inventarliste“ aufgeführt. Die Vermutung: Unser Dorf war für Preetz zu weit ab vom Schuss, und wurde getauscht – gegen Land oder Geld – mit dem Kloster Segeberg. Denn das führt Schmalensee in den Klosterrechnungen (wenn auch erst ab Anfang des 17. Jahrhunderts welche bekannt sind), und auch in weiteren Quellen fällt Schmalensee unter die „Klosterdörfer“.

 

Die Urkunde von 1343 enthält auch die Namen damaliger Hufner, also der Hofbesitzer oder Familienvorstände in Schmalensee. Es sind Eler Zworene, Johannes Belowe, Radeke, Abele, ein weiterer Eler und Hinricus Sture. Sechs Namen, meist nur Vornamen, aus längst vergangenen Zeiten, über die wir leider viel zu wenig wissen.

[Download]

Foto zur Meldung: Vor 725 Jahren: Erste urkundliche Erwähnung von Schmalensee
Foto: Urkunde vom 21.10.1296

Trödelmarkt für nachhaltigen Konsum am 23. Oktober auf dem WZV-Recyclinghof Schmalfeld

(21. 10. 2021)

Mitteilung des Martin-Meiners-Fördervereins vom 15.10.2021:

 

Am Sonnabend, den 23. Oktober ist es wieder soweit. Die Tore der Trödelmarkthalle auf dem Recyclinghof Schmalfeld sind von 9 bis 12 Uhr geöffnet — es kann nach Lust und Laune gestöbert werden.

 

Wie überall gelten auf dem Recyclinghof die Corona-Regeln. Vor und in der Halle sind die Abstandregeln zu wahren. In der Halle dürfen maximal zehn Personen sein, die eine Maske tragen müssen.

 

Die Auswahl in der Halle ist diesmal klein aber fein. Lesefreunde finden Bücher vom Krimi bis zum Sachbuch für lange Winterabende. Geschirr, Spiele und Weihnachtsdeko sind ebenfalls im Angebot. Vielleicht findet ja der ein oder andere sogar ein passendes, nachhaltiges Geschenk.

 

Die Bewirtung mit Kaffee, Brötchen und Kuchen fällt bei diesem Trödelmarkt leider aus. Doch im nächsten Jahr werden die Schmalfelder Landfrauen wieder dabei sein.

 

Laura Aita, die seit Januar 2021 die Umweltbildung beim MMFV leitet, findet die Trödelmärkte nicht nur gut, weil Besucher*innen tolle Sachen zu kleinen Preisen erstehen können. „Mich begeistert die Nachhaltigkeit — dass so viel gut Erhaltenes nicht gleich im Müll landet, sondern weiter genutzt wird.“ Zudem dient der Trödelmarkt einem guten Zweck. Die Einnahmen erhält der Martin-Meiners-Förderverein für seine Jugend- und Umweltprojekte

 

Der Martin-Meiners-Förderverein für Jugend- und Umweltprojekte e.V. engagiert sich seit über zehn Jahren für Projektarbeiten, Vortrags- und Seminarveranstaltungen, sowie Führungen zu umweltrelevanten Themen, um Kinder und Jugendliche in ihrem eigenverantwortlichen und umweltbewussten Handeln zu fördern. Der Verein ist an Netzwerken mit anderen Institutionen aus Umweltschutz und Umweltbildung beteiligt und fördert sie.

Projekte, wie Pflanzwettbewerbe, Nistkasten-Aktionen und Papierschöpfen sind fester Bestandteil der Arbeit für Schulen. Das Projekt „Dem Abfall auf der Spur“ bringt Kinder mit Unterstützung der Stiftung Sparkasse, die den Bustransfer finanziert, auf die Recyclinghöfe des WZV. Dort erleben Kinder altersgerecht die Welt des Abfalls und Recyclings. Der Verein ist seit 2008 Einsatzstelle für das Freiwillige Ökologische Jahr in Schleswig-Holstein. Die FÖJ-ler sind an allen Projekten aktiv beteiligt. Sie leiten und koordinieren sie. Mit Naturschutzinitiativen aus dem Kreis Segeberg hat der Verein ein Erlebnis- und Lernprogramm aufgestellt, das am LernOrt Forscherhütte auf der renaturierten Deponie stattfindet. 2017 wurde der MMFV als Bildungseinrichtung für Nachhaltigkeit zertifiziert.

Der WZV gründete den gemeinnützigen Verein 2005 in Gedenken an Martin Meiners, der 17 Jahre lang Vorsitzender der WZV-Verbandsversammlung war.

Foto zur Meldung: Trödelmarkt für nachhaltigen Konsum am 23. Oktober auf dem WZV-Recyclinghof Schmalfeld
Foto: Trödelmarkt für nachhaltigen Konsum am 23. Oktober auf dem WZV-Recyclinghof Schmalfeld

Alte Schmiede Bornhöved am 22. Oktober: Sommerfrische

(18. 10. 2021)

Mitteilung des Fördervereins Alte Schmiede Bornhöved vom 14.10.2021:

 

Sommerfrische – Erinnerung und Wiederkehr

 

Alte Erinnerungen und moderne Urlaubsformen werden in der „Alten Schmiede Bornhöved“ beim Thema “Sommerfrische – Erinnerung und Wiederkehr” mit allen Sinnen angesprochen. Nach den durchwachsenen coronagebeutelten Sommertagen führen Christiane Schlüter und Karsten Behrends am Freitag, den 22. Oktober 2021 um 19.00 Uhr durch alte und wiederentdeckte Erholungswelten.

 

Sommerfrische ist die Zeit, in der man die Arbeit ruhen lässt, sich an einen Ort mit angenehmem Klima begibt, und der Ort, an dem man sich erholt.

 

Mit alten und neuen Gedichten und Texten, schon Gehörtem, Wohlbekanntem wie auch eher Unbekanntem, quer durch die letzten Jahrzehnte / Jahrhunderte der Poesie und Prosa führen die Beiden zu alten Erinnerungen und plötzlich wieder Modernem.

 

Christiane Schlüter hat an der Uni Kiel im Fachbereich Literatur Slawistik studiert, sie trägt alles mit einem Schuss Philosophie und dem nötigen Augenzwinkern vor.

Für zusätzliche Spannung und heitere Entspannung sorgt Karsten Behrends mit Döntjes und Gedichten.

 

Veranstalter des Gedichte- und Geschichtenabends sind der „Förderverein Alte Schmiede Bornhöved“ und der Seniorenbeirat der Gemeinde Bornhöved. Der Eintritt in die „Alte Schmiede“ in Bornhöved, Kuhberg 13 ist frei. Es gilt die 3-G-Regel: Zutritt nur für Genesene-Geimpfte-Getestete.

 

[Plakat Sommerfrische]

Foto zur Meldung: Alte Schmiede Bornhöved am 22. Oktober: Sommerfrische
Foto: Alte Schmiede Bornhöved am 22. Oktober: Sommerfrische

VHS präsentiert am 28. Oktober Vortrag zu Mensch & Meer

(18. 10. 2021)

Mitteilung von Universitätsgesellschaft und Volkshochschule vom 06.10.2021:

 

Schleswig Holsteinische Universitäts-Gesellschaft 
Sektion Trappenkamp/Bornhöved 
in Zusammenarbeit mit der 
VHS Trappenkamp/Bornhöved
 

               

Prof. Dr. Oliver Auge 
Historisches Seminar; Regionalgeschichte mit Schwerpunkt Schleswig-Holstein

 

Die Menschen und das Meer - eine schleswig-holsteinische  Beziehungsgeschichte

 

Die Lage Schleswig-Holsteins zwischen Nord- und Ostsee brachte es mit sich, dass "das Meer" die Geschichte dieser Region, ihrer Gestaltung und ihrer Menschen von Anfang an entscheidend geprägt und mitbestimmt hat. Die Nähe zum Meer barg freilich nicht nur wirtschaftlich und politisch positive Chancen, sondern auch bedrohliche Gefahren in sich, wie zahlreiche Sturmfluten eindrucksvoll unter Beweis stellten. Der Vortrag wird einen einführenden Überblick über diese wechselvolle Geschichte der "Schicksalsgemeinschaft" von Mensch und Meer in der Region Schleswig-Holstein geben.

 

Donnerstag, 28.10.2021, 19-21 Uhr
Bürgersaal, Am Markt 3, 24610 Trappenkamp

 

Eintritt frei

 

Bitte melden Sie sich an: 

Foto zur Meldung: VHS präsentiert am 28. Oktober Vortrag zu Mensch & Meer
Foto: Bürgerhaus Trappenkamp

Oktober-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2

(15. 10. 2021)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen liefern uns oft Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten zugleich Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Für die treue Leserschaft gibt es auch im Monat Oktober die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr ein hoffentlich interessantes Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der zweite Teil.

 

Kriegswirtschaftliche Maßnahmen im Kreis Segeberg: Der Kreisausschuss verhängt am 16. Oktober 1916, vor 105 Jahren, ein Verbot der Fütterung von Kartoffeln, die noch zur menschlichen Ernährung verwendbar sind. Zuwiderhandlungen können mit bis zu sechs Monaten Gefängnis oder empfindlichen Geldstrafen geahndet werden. Am 27. Oktober tritt im Kreis Segeberg eine Verordnung über den Verkehr mit Eiern in Kraft. Diese unterscheidet zwischen Selbstversorgern (Geflügelhaltern) und Versorgungsberechtigten. Letzteren steht vorläufig ein Ei pro Kopf für zwei Wochen zu. Alle weiteren Eier sind von benannten Händlern aufzukaufen und an staatliche Stellen weiterzuleiten.

 

Hunde für den Heeresdienst: Männer wurden schon immer für den Militärdienst „gemustert“, aus der Zeit des kaiserlichen Deutschland ist auch die regelmäßige Vorführung der Pferde für den Kriegseinsatz bekannt. Am 17. Oktober 1941, vor 80 Jahren und mitten im Zweiten Weltkrieg, findet auf der Hofstelle des Tensfelder Bürgermeisters um 9 Uhr eine Vormusterung der Hunde aus Tensfeld, Tarbek, Nehms, Travenhorst, Bornhöved, Schmalensee, Seedorf, Stocksee, Blunk und Krems II für den Heeresdienst statt.

 

Am Stichtag 316 Schmalenseerinnen und Schmalenseer: Am 18. Oktober 1876, vor 145 Jahren, werden im Segeberger Kreis- und Wochenblatt die „definitiven Resultate“ der Volkszählung vom 1. Dezember 1875 zur öffentlichen Kenntnis gebracht. Der Kreis Segeberg wird dabei in die Kirchspielvogteibezirke Segeberg und Bramstedt, die Stadt Segeberg und den Flecken Bramstedt sowie die Bezirke unter Gutsobrigkeit untergliedert. Schmalensee mit seinen am Stichtag 316 Einwohnern ist eine von 105 Landgemeinden im Kreis Segeberg und wird verwaltet durch die Kirchspielvogtei Segeberg.

Als am 13. Oktober 1891, vor 130 Jahren, die Ergebnisse einer im Dezember 1890 durchgeführten Volkszählung veröffentlicht werden, hat Schmalensee in der Auflistung nur noch 280 Einwohner und am 1. Dezember 1900, vor 121 Jahren, 303. 

 

Ein Telefonanschluss für Schmalensee: In Schmalensee findet am 19. Oktober 1901, vor 120 Jahren, eine allgemeine Beratung über einen möglichen Anschluss des Dorfes an das Fernsprechnetz statt. Lehrer Heinrich Göttsch erläutert den Anwesenden die Vorteile des Telefons. Die Versammlung beschließt, der Gemeinde die jährliche Anschlussgebühr in Höhe von 80 Mark bereitzustellen und Anstrengungen zu unternehmen, zum 1. April 1902 angeschlossen zu werden. Im Postbezirk Bornhöved haben Gönnebek und Ruhwinkel bereits einen Fernsprechanschluss.

 

Feuerwehren können Scheune des Hornshof nicht retten: Am 20. Oktober 1911, vor 110 Jahren, werden um 6 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren von Bornhöved und Schmalensee alarmiert: Auf dem Hornshof steht die Scheune des Hufners Gustav Suhr in Flammen. Der weich gedeckte alte Fachwerkbau brennt bis auf die Grundmauern nieder. Der Wind steht günstig, sodass die Nachbargebäude leicht zu schützen sind. 18 Fuder Heu, mehrere Wagen und landwirtschaftliche Maschinen werden ein Raub der Flammen, während drei Kälber rechtzeitig aus der Scheune haben fliehen können. Man vermutet, dass ein in der Scheune nächtigender Monarch das Feuer ausgelöst hat.

 

Vor 100 Jahren 50 Jahre Lehrerverein für Bornhöved und Umgebung: Am 21. Oktober 1871 wurde in der Gaststätte Schwiddeldei bei Ascheberg der Lehrerverein für Bornhöved und Umgebung gegründet, dem die Lehrer der Kirchengemeinde angehörten, die das Jubiläum im Oktober 1921 begehen. Damals, 1871, war Lehrer Lange aus Schmalensee Gründungsmitglied. Unter der Überschrift „was wir wollen“ hielt die erste Versammlung als Zielsetzung fest: „1. Wir wollen uns erholen und erfrischen; 2. Wir wollen lernen; 3. Wir wollen Anregung im Fortschreiten; 4. Wir wollen durch Einigkeit erstarken.“ Seit 1875 ist der Bornhöveder Gasthof zur Post das Vereinslokal. Die Vorsitzenden waren bisher Martens (Kalübbe) 1871-73, Petersen (Glasholz) 1873-74, Reimers (Bornhöved (1874-99), Böttger (Gönnebek) 1899-1911 und seitdem Hauptlehrer Piening (Bornhöved).

 

Junger Offizier aus Schmalensee fällt im Osten: Am 21. Oktober 1941, vor 80 Jahren, fällt der Schmalenseer Gerhard Harder, Sohn von Gemeindevorsteher Heinrich Harder, an der Ostfront. Der gerade mal 20-jährige Leutnant hatte an der Nationalpoltischen Erziehungsanstalt (NAPOLA) in Plön 1939 die Abiturprüfung abgelegt. Er tritt als Fahnenjunker in die Panzerjäger-Ersatzabteilung II ein; wird Anfang Februar 1941 zum Leutnant befördert. Harder ist Träger des Eisernen Kreuzes II. Klasse. Als Angehöriger einer Vorausabteilung vor Tschwin fällt er „in treuester Pflichterfüllung … den Heldentod für Führer, Volk und Vaterland … im Kampf gegen den Bolschewismus“, wie es in der Traueranzeige im Segeberger Kreis- und Tageblatt geschrieben steht.

Als Abiturient hatte Gerhard Harder mit dem Schreiben einer Hofchronik bzw. einer ersten „Chronik von Schmalensee“ begonnen. Eine Aufgabe, die sein Vater Heinrich später fortführt, was die Hofchronik angeht; Auszüge sind in der „Chronik von Schmalensee“ von Heinrich Göttsch verwendet worden. Aus Gerhard Harders Hand stammt auch eine Gemarkungskarte Schmalensees mit Eintragung der Flurnamen.

 

Schule für den Landwirte-Nachwuchs: Die neu eingerichtete Landwirtschaftliche Winterschule des Kreises Segeberg wird am 23. Oktober 1911, vor 110 Jahren eröffnet. Damit wird dem Bedarf begegnet, den landwirtschaftlichen Nachwuchs auch theoretisch auf seinen Beruf vorzubereiten. Den Lehrstoff bilden u.a. Grundsätze über einen einträglichen Ackerbau, nutzbringende Viehzucht, Düngungs- und Fütterungslehre, Deutsch, Rechnen, Feldmessen, Obstbau, Verwaltungslehre sowie die Gesundheitspflege der Tiere. Da das Projekt von staatlicher Seite finanziell große Unterstützung erfährt, erklären es die landwirtschaftlichen Organisationen praktisch zur vaterländischen Pflicht, die Schule zu besuchen.

 

Handballsport im SV Schmalensee: „Sport im Kreise Segeberg – Mitteilungen des Kreissportverbandes Segeberg“ - die erste Ausgabe dieser Schrift erscheint am 24. Oktober 1946, vor 75 Jahren, im Kreise der Mitgliedsvereine. Neben Geleitworten von Landrat Dr. Pagel und dem KSV-Vorsitzenden Ackermann sind Berichte aus den Sportarten Fußball, Handball, Turnen und Leichtathletik enthalten. Während im Punktspielplan der Fußball-Oststaffel der TSV Bornhöved aufgeführt ist, findet sich ein SV Schmalensee im Handballsport wieder, ebenfalls in der Segeberger Oststaffel.

 

Eine Fahne für den Militärverein: Am 25. Oktober 1896, vor 125 Jahren, beschließt die Generalversammlung des Militärvereins für Bornhöved und Umgebung, dass eine eigene Fahne angeschafft werden soll. Für 300 Mark soll diese in der Thüringischen Fahnenfabrik in Coburg in Auftrag gegeben werden. Im Folgejahr trifft diese ein und wird geweiht. Am 1. Mai 1890 war der Militärverein gegründet worden, der diejenigen aufnahm, die im Militär gedient hatten, und für diese Geselliges aber auch Schießwettbewerbe veranstaltete. Parallel existierten auch Kriegervereine für die Veteranen der Kämpfe von 1848/51 und 1870/71, an denen Männer aus Bornhöved und Umgebung teilgenommen hatten, und die auch Mitglieder im Militärverein waren. Nach dem Ersten Weltkrieg erfolgte die Zusammenlegung zum Krieger- und Militärverein, der später mit der Stahlhelm-Organisation kooperieren und schließlich nach 1933 in den nationalsozialistischen Organisationen aufgehen sollte. Die Fahne des Vereins befindet sich heute im Bornhöveder Heimatmuseum De ole Rökerkaat.

 

Mutter Nr. 10.000 im „Mütterheim“: In dem seit 1959 bestehenden Mütterkurheim des Nordelbischen Frauenwerkes in Schmalensee wird laut Bericht der Segeberger Zeitung vom 25. Oktober 1986, vor 35 Jahren die 10.000. Kurteilnehmerin begrüßt. Es handelt sich um Marlies Michelsen aus Kiel. Das Mütterkurheim hat in den 28 Jahren seines Bestehens einige Modernisierungen erfahren. So sind die alten Dreibettzimmer fast gänzlich zu Einzelzimmern geworden. Rund 350 Frauen nutzen jährlich die 41 Plätze in Schmalensee. Pastorin Rut Rohrandt, Leiterin des Nordelbischen Frauenwerkes, spricht von einer guten Zeit für die bundesweit 130 Müttergenesungsheime, da die Krankenkassen ihre Bereitschaft gesteigert haben, die Notwendigkeit von Mütterkuren anzuerkennen.

 

Neues Licht beim Gastwirt Saggau: Wie das Segeberger Kreis- und Wochenblatt am 26. Oktober 1901, vor 120 Jahren berichtet, hat Gastwirt Ludwig Saggau die alte Petroleumbeleuchtung im Gasthof von dem Bornhöveder Klempnermeister Kröger durch eine Acetylenlichtanlage ersetzen lassen. Diese ist heller und sicherer.

 

Post nach Schmalensee vom „Führer“: Die Schmalenseerin Maria Scharfenberg erhält am 27. Oktober 1936, vor 85 Jahren, zu ihrem 95. Geburtstag neben einem Geldgeschenk von 50 Reichsmark eine vom „Führer und Reichskanzler“ Adolf Hitler persönlich unterschriebene Glückwunschkarte. Zahlreiche alte Freunde aus Bornhöved, wo Frau Scharfenberg vorher lebte, kommen zum Gratulieren nach Schmalensee.

 

In Schmalensee leben über 700 Menschen: In Schleswig-Holstein findet am 29. Oktober 1946, vor 75 Jahren, eine Volkszählung statt. Diese dient insbesondere der Erfassung der im Zuge des Kriegsendes Geflohenen und Vertriebenen. Die Zahlen werden 1974 in einer Schrift des Statistischen Landesamtes wiedergegeben. Schmalensee hat demnach am Zähltag eine Wohnbevölkerung von 703 Personen, von denen 251 aus den „verlorenen Gebieten“ östlich der Oder-Neiße-Linie gekommen sind. Sechs Personen stammen aus Berlin, 22 aus der Sowjetisch Besetzten Zone (SBZ), der späteren DDR, und 48 aus dem weiteren Ausland (hierein zählen auch ungeklärte Fälle).

 

Foto zur Meldung: Oktober-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2
Foto: Maul- und Klauenseuche in Schmalensee, Bornhöved, Stocksee, SKTB 20.10.1911

Frauen als Existenzgründerinnen – Online-Seminar am 21. Oktober

(14. 10. 2021)

Mitteilung der Beratungsstelle Frau & Beruf des Kreises Segeberg vom 04.10.2021:

 

CHEFin – Frauen gründen anders!
CHance, Existenzgründung, Finanzierung

 

Was muss Frau bei der Existenzgründung beachten? Welche Fördermöglichkeiten können in Anspruch genommen werden?

 

Gründen in Teilzeit oder als Nebenerwerb –  wie geht das?

Die Beratungsstelle FRAU & BERUF arbeitet eng vernetzt mit den Förderlotsten der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB SH) zusammen. Gemeinsam wird ein kostenloses Seminar mit Informationen zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten bei Existenzgründungen und praktischen Tipps rund um das Gründungskonzept angeboten:

 

CHEFin – Frauen gründen anders! / CHance, Existenzgründung, Finanzierung
Donnerstag, 21. Oktober von 10 – 13 Uhr
Online, über die Plattform Whereby

 

Zielgruppe sind Frauen, die sich selbstständig machen möchten oder noch nicht länger als 3 Jahre selbstständig sind, unabhängig davon, ob haupt- oder nebenberuflich. Das Angebot ist branchenübergreifend.

 

Ulrike Kiehne, Förderlotsin und Gründungsberaterin in der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB), leitet den Workshop. Die Förderlotsen der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB SH) beraten unentgeltlich sowohl bestehende Unternehmen, Freie Berufe als auch Existenzgründerinnen mit ihren Gründungsvorhaben. Frau Kiehne steht im Anschluss des Workshops auch für individuelle Beratungen zur Verfügung.

 

Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Nach der Anmeldung wird der Einwahllink zur Kommunikationsplattform Whereby per Mail zugesendet.

 

Anmeldung bei FRAU & BERUF unter Tel.: 04551 – 944 002 oder

 

Das Vorhaben FRAU & BERUF wird aus dem Landesprogramm Arbeit mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert. Mehr Informationen im Internet: www.EU-SH.schleswig-holstein.de.

 

Das Landesprogramm Arbeit ist das Arbeitsmarktprogramm der Landesregierung für die Jahre 2014-2020. Schwerpunkte sind die Sicherung und Gewinnung von Fachkräften, die Unterstützung bei der Integration von Menschen, die es besonders schwer haben, in den ersten Arbeitsmarkt zu kommen und die Förderung des Potentials junger Menschen. Das Landesprogramm Arbeit hat ein Volumen von etwa 240 Millionen Euro, davon stammen knapp 89 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF). Mehr Informationen im Internet: www.EU-SH.schleswig-holstein.de.

Foto zur Meldung: Frauen als Existenzgründerinnen – Online-Seminar am 21. Oktober
Foto: Frauen als Existenzgründerinnen – Online-Seminar am 21. Oktober

Infomobil für Ältere: Digitales Wissen wird vermittelt

(06. 10. 2021)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 29.09.2021:

 

Digitales Wissen für Ältere: Infomobil „Digitaler Engel“ kommt in den Kreis Segeberg

 

Online einkaufen, Messengerdienste nutzen oder das eigene Zuhause zum Smart Home umrüsten: Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, mit digitalen Hilfsmitteln den Alltag zu erleichtern. Viele Senior*innen fühlen sich jedoch unsicher im Umgang mit neuen Medien und würden ihre Online-Kenntnisse gerne festigen. Hier setzt das Infomobil „Digitaler Engel“ an: Initiiert vom Verein „Deutschland sicher im Netz“ (DsiN), ist das Infomobil bundesweit für ältere Onliner*innen und Offliner*innen unterwegs, um ihre digitalen Kompetenzen zu stärken. Im Oktober macht der Tourbus auch sechs Mal Halt im Kreis Segeberg. Im persönlichen Gespräch beraten Expert*innen ältere Menschen dann kostenfrei zur sicheren Nutzung digitaler Anwendungen und klären individuelle Fragen.

 

„Das Angebot unterstützt und informiert ältere – alltagsnah, niedrigschwellig und persönlich“, sagt Eric Zschech, Sozialplaner beim Kreis und Organisator des Beratungsangebots. „Interessierte können einfach ohne vorherige Anmeldung zu den Terminen an den Haltestellen vorbeikommen und Fragen stellen oder sich auch einfach nur über neue Technik informieren.“ Die Beratung findet im Freien am Tourbus statt. Menschen mit akuten COVID-19-typischen Krankheitssymptomen werden gebeten, das Angebot nicht aufzusuchen.

 

Das Projekt „Digitaler Engel“ ist Bestandteil der Umsetzungsstrategie der Bundesregierung zur Gestaltung des digitalen Wandels und wird von DsiN mit Förderung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend umgesetzt. Unter www.digitaler-engel.org gibt es Erklär-Videos zu Digitalisierungsthemen. In den Videos wird die sichere Nutzung digitaler Inhalte und Instrumente im Alltag vorgestellt.

 

Hier die Termine und Haltestellen im Kreis Segeberg:

 

Donnerstag, 7 Oktober, 9 bis 11 Uhr: Wahlstedt, Marktplatz

 

Donnerstag, 7. Oktober, 14 bis 16 Uhr: Boostedt, Hof Lübbe (Dorfring 32)

 

Freitag, 8. Oktober, 9 bis 12 Uhr: Bad Segeberg, Marktplatz