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Gemeinde Schmalensee

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Amt Bornhöved

Telefon (04323) 8209

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.gemeinde-schmalensee.de

Schmalensee gehört dem Amt Bornhöved an, das wiederum ein Teil des Kreises Segeberg ist und seit 2008 seinen Sitz in Trappenkamp hat. Die Fläche der Gemeinde beträgt 8,86 Quadratkilometer. Die Gemeinde liegt am gleichnamigen, allerdings zur Gemeinde Bornhöved gehörenden Schmalensee etwa 21 Kilometer östlich von Neumünster in einer ländlichen und seenreichen Umgebung. Westlich verläuft die Bundesautobahn 21 von Bargteheide nach Kiel, die Bundesstraße 430 von Neumünster nach Plön führt durch das Gemeindegebiet. Rund 480 Menschen haben hier ihr Zuhause.

Geschichte

Wann Schmalensee tatsächlich gegründet worden ist, wissen wir nicht sicher. Die bisher erste urkundliche Erwähnung Schmalensees erfolgt am 21.10.1296: Adolf und Johannes, Grafen von Holstein, stiften eine Kirche zu Sconeborne und statten diese mit vier Hufen aus. Der Inhalt berührt Schmalensee nicht. Aber abschließend heißt es „Datum et Actum, Smalense, Anno Domini MCCXCVI, vndecim milium virginum." Ist die Urkunde am (Versammlungsort auf dem Vier) oder in Schmalensee ausgestellt worden?

Eine Urkunde, die Schmalensees Existenz eindeutig nachweist, wird am 25.01.1343 ausgestellt: Die Grafen Hinrich und Nicolaus schenken ihre Oberherrlichkeit über Schmalensee an das Kloster Preetz.

Untrennbar ist Schmalensee mit der Geschichte des Nachbarortes Bornhöved verbunden. Der Kirchspielort samt der im Jahr 1149 geweihten Vicelin-Kirche bildete stets einen Mittelpunkt, an dem sich die umliegenden Dörfer ausrichteten und wo das zentrale gesellschaftliche und politische Leben spielte. Gemeinsam mit Bornhöved und Gönnebek bildete Schmalensee das alte Amt Bornhöved. Zahlreiche Vereine, die es längst nicht mehr gibt, waren nach „Bornhöved und Umgegend" benannt.

Schmalenseer haben sich immer wieder außerhalb der Ortsgrenzen hervorgetan. Sie waren Amtsvorsteher, Kreis- und sogar Landtagsabgeordnete, führten den Vorsitz in Vereinen und Organisationen auf Amts- und Kreisebene oder vertraten die Interessen ihres Berufsstandes in der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein.

Wirtschaft und Leben

Schmalensee ist Fremdenverkehrsort, links und rechts der Bundesstraße 430 befinden sich seine besonderen Reize – der See, im Sommer zum Baden und in manchem Winter zum Schlittschuhlaufen einladend, auf der einen, weitläufige Gemarkung mit Wegen zum Wandern und Radfahren auf der anderen Seite. Mehrere Bürger bieten Gästen von nah und fern Zimmer oder Ferienwohnungen zum gemütlichen Verweilen an. Das örtliche Leben ist geprägt von landwirtschaftlichen Betrieben, Handwerks- und Kleinunternehmen, dem Gasthof Voß als kulturellem Mittelpunkt und der Kindertagesstätte im Sportlerheim. Ein modernes Glasfaserbreitbandnetz verbindet das Dorf via Internet mit jedem Punkt des Globus. Freiwillige Feuerwehr, Vogelschießer-, Sport-, Reit- und Jagdverein, Siedlergemeinschaft- und Sparklub sind nur eine Auswahl vielfältiger Organisationen, in denen sich die Einwohner für gesellige Treffen und gemeinsame Ziele zusammengeschlossen haben. Lockeres Beisammensein findet oftmals an gemeindeeigenen Orten wie der großzügigen Sportanlage mit Rasenspielfeld und Turnhalle, auf dem Bolzplatz am und im Feuerwehrhaus, auf dem gepachteten Gemeindesaal oder an der Badestelle statt.

Wappen

Das Wappen Schmalensees ist angelehnt an das Wappen eines Zweigs der Adelsfamilie von Schmalensee, deren Herkunft offenbar auf diese Gemeinde zurück geht, die hier aber keine Spuren hinterlassen hat. Zu ihrem Titel wird sie erst Jahre nach ihrem Fortgang aus Schmalensee gekommen sein. Heinrich Göttsch, Lehrer und Chronist von 1946, benutzte das Familienwappen zur Ausschmückung seines Buches, so drang es ins Bewusstsein der Schmalenseer vor.

Die Beschreibung des heutigen Wappens, entworfen von L. Leissner (Itzehoe), lautet: „Durch einen silbernen Wellenfaden erniedrigt von Rot und Blau geteilt, überdeckt mit einem fünfblättrigen, bewurzelten goldenen Schößling"

 


Aktuelle Meldungen

Lesung in der Alten Schmiede Bornhöved am 17. September

(16. 09. 2021)

Mitteilung des Fördervereins Alte Schmiede Bornhöved vom 14.09.2021:

 

Alltagspoesie … Lesung mit musikalischer Begleitung

 

Im Rahmen der Segeberger Kulturtage liest Horst Detering am 17. Sept. 2021 um 19.00 Uhr aus seinem im Februar 2021 veröffentlichen Gedichtband „na und Alltagspoesie“.

 

In der historischen Umgebung „Alte Schmiede Bornhöved“ werden daneben auch einige Kurzgeschichten - vom Kindheitstraum bis zum Altersblues - zu hören sein. Seine textbezogenen Fotos auf der Leinwand unterstreichen einige der Impressionen, so dass auch die Augen an der Lesung teilhaben.

 

Als Gast wird Frank Rössel aus Bad Segeberg den Abend mit Gitarrenmusik und eigener Poesie bereichern.

 

Unter dem Motto „und höre einfach zu“ möchten Horst Detering und Frank Rössel die Besucher in der entspannten Atmosphäre der „Alten Schmiede“ unterhalten und zum Nachdenken oder auch zum Lachen bringen.

Lauschen sie den Worten und der Musik, tauchen sie ein in die Fotografie und lassen sie sich mitnehmen in eine Welt voller Poesie.

 

Veranstalter der Lesung ist der Förderverein Alte Schmiede Bornhöved. Der Eintritt ist frei.

 

Die Corona-Landesverordnung wird eingehalten, denken Sie an die 3-G-Regel: Ein Impf- oder Genesungsnachweis, alternativ ein negativer Coronatest (nicht älter als 24 Stunden), ist erforderlich.

Foto zur Meldung: Lesung in der Alten Schmiede Bornhöved am 17. September
Foto: Lesung in der Alten Schmiede Bornhöved am 17. September

September-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2

(15. 09. 2021)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen liefern uns oft Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten zugleich Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Weil noch immer das Coronavirus das gesellschaftliche Leben beeinträchtigt und wir sehr wahrscheinlich noch einige Zeit mit Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens belegt sind, gibt es für die treue Leserschaft im Monat September die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr in dieser schweren Zeit ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der zweite Teil.

 

Grundsteinlegung für die Realschule: Am 15. September 1966, vor 55 Jahren, erfolgt die Grundsteinlegung für den Bau der Realschule in Bornhöved, die heutige Sventana-Schule. Die Planungen für die Realschule begannen bereits 1961/62. Erst am 9. April 1964 lag die Genehmigung durch das Kultusministerium vor. Den anschließenden Architektenwettbewerb, ausgeschrieben am 12. März 1965, gewann der Architekt Werner Feldsien, dessen Büro zahlreiche öffentliche Bauten im Kreis Segeberg realisiert hat. Am 18. März 1966 dann stellte das Kieler Kultusministerium formal die Notwendigkeit zum Bau einer Realschule in Bornhöved fest, mit den Ausschachtungen wurde am 13. August begonnen. Der Schulneubau, der 910.000 DM kosten soll, erfolgt in zwei Abschnitten. Etwa 200 Schülerinnen und Schüler aus sechs bis acht Orten der Umgebung sollen die zunächst sechsklassige Realschule besuchen, die neben Verwaltungsräumen, zentraler Pausenhalle und Raum für den Hausmeister, der zu einer Bühne werden kann, auch einen Physik-, Nadelarbeits-, Werk- und Zeichenraum erhält. Zusammen mit der Volksschule (später Dörfergemeinschaftsschule, dann Grund- und Hauptschule und heute Teil der Gemeinschaftsschule) und Turnhalle entsteht ein Schulzentrum. Die geplante Umgehungsstraße (die B404, heute A21, verläuft 1966 noch durch den Ort – gleiches gilt für die 1971 fertiggestellte Umgehung im Zuge der B430) soll den Schulbetrieb nicht stören.

 

Brüder führen Stellmacherei seit 30 Jahren: Die Gebrüder Johann Matthias und Wilhelm Suhr haben im September 1951, vor 70 Jahren, Grund zum Feiern, denn 30 Jahre zuvor, im September 1921 übernahmen beide das Geschäft ihres Vaters Johannes Joachim Suhr. Dieser übernahm die Stellmacherei im Jahr 1880 von seinem Vater Johann Hinrich Suhr, der das Geschäft am 6. September 1848 auf dem im Jahr 1846 von seinem Vater Matthias Christian Suhr erworbenen Grundstück am Belauer Weg eröffnet hatte.

Beide Brüder, Johann Matthias und Wilhelm, sind Teilnehmer am Ersten Weltkrieg gewesen. Wilhelms Sohn Werner wird das Unternehmen als Tischler- und Stellmachermeister weiterführen.

 

Curd Jürgens im Kino Bornhöved in zwei Rollen: Der große deutsche Schauspieler Curd Jürgens bestimmt vor 60 Jahren das Bornhöveder Kinoprogramm des Wochenendes 15. bis 17. September 1961. Das City zeigt ihn an der Seite von Liselotte Pulver in „Gustav Adolfs Page“. Im Bambi ist er neben Robert Mitchum im Kriegsfilm „Duell im Atlantik“ zu sehen.

 

CDU dominiert Bundestagswahl 1961: Wahlen zum Deutschen Bundestag am 17. September 1961, vor 60 Jahren im Wahlkreis 10 Segeberg-Neumünster. Das Direktmandat erringt der CDU-Kandidat und Bundestagsabgeordnete Hans Blöcker aus Neumünster. In Schmalensee geben in der zum Wahllokal umfunktionierten Schule 224 von 257 Stimmberechtigten ihre Erst- und Zweitstimmen ab. Die Ergebnisse: CDU 96/89, SPD 79/78, FDP 40/44, GDP (Gesamtdeutsche Partei, gebildet aus GP und BHE) 1/1, DFU (Deutsche Friedensunion) 1/1, DG (Deutsche Gemeinschaft) 1/0; ungültige Stimmen 6/11.

 

Schmalenseer Schüler zurück vom Bungsberg: Die Kinder der Ober- und Mittelstufe der Schmalenseer Volksschule beenden am 20. September 1936, vor 85 Jahren, einen mehrtägigen Ausflug mit dem Fahrrad. Die Tour führte zu einem ehemaligen Schmalenseer Bauern, der am Bungsberg eine Siedlung unterhält. Übernachtet wurde im Strohlager. Die Schülerinnen und Schüler „erklommen“ den Gipfel der höchsten Erhebung Schleswig-Holsteins. Es ging weiter an die Ostsee und zum Oldenburger Graben. Der Rückweg führte in flotter Fahrt über Malente und Plön.

 

Katzen auf der Schmalenseer Bühne: Premiere für die Kiddi-Cats: Rund 40 Kinder und Jugendliche aus Schmalensee und Umgebung führen am 21. September 2001, vor 20 Jahren, auf dem Gemeindesaal das Musical Cats in einer Playback-Version auf. Unter der Leitung von Danja Harder (Kostüme), Kirsten Stock (Choreografie) und der Regie von Dierk Harder ist etwas ganz außergewöhnliches entstanden, das sich auch für die Presseberichterstatter nur schwer in Worte fassen lässt. Die vierte und eigentlich letzte Aufführung der Kiddi-Cats auf dem Gemeindesaal, der jeweils 120 Besucher fassen konnte, findet am 29. September statt. Sämtliche Einnahmen der Veranstaltung kommen der Jugendarbeit des SV Schmalensee zugute. Aufgrund der regen Nachfrage gibt es eine Zusatzvorstellung am 30. September.

 

Das Temperament des Hans Siebke: Schmalensees Bürgermeister (und heutiger Ehrenbürgermeister) Hans Siebke scheidet am 26. September 1996, vor 25 Jahren, auf eigenen Wunsch aus dem Segeberger Kreistag aus. Grund für diesen Schritt sind häufige Terminüberschneidungen zwischen seinen Tätigkeiten als Landtags- und Kreistagsabgeordneter. Für Siebke (CDU), der Bürgerliches Ausschussmitglied bleibt, rückt Helga Hauschildt aus Bornhöved nach. Kreispräsident Winfried Zylka verabschiedet den „Rundum-Politiker“ Siebke mit der Feststellung, dass sein „unwahrscheinliches Temperament“ sowohl begünstigend als auch erschwerend wirke. „Unermüdlich, fleißig, hartnäckig und unerschrocken“ habe Siebke sein Engagement vertreten und in seinen Anliegen nicht locker gelassen. Hans Siebke erwidert, dass er immer ehrlich und mit offenem Visier gestritten habe. Getreu seinem Motto „lieber einen Schlag ins Gesicht als ein Messer in den Rücken bekommen“.

 

Spenden aus Schmalensee für das Lazarett: Aus Schmalensee gehen laut Bericht im Segeberger Kreis- und Tageblatt vom 28. September 1916, vor 105 Jahren, umfangreiche Sachspenden im Gesamtwert von 120 Mark an das Segeberger Lazarett des Vaterländischen Frauenvereins. In diesem liegt derzeit auch Schmalensees Gastwirt Friedrich Voß, der während eines Heimaturlaubs erkrankt ist.

 

Hochwertige Wettkampfstätte in Bornhöved: In Bornhöved erfolgt am 30. September 1981, vor 40 Jahren, der erste Spatenstich für den Bau einer C-Sportanlage, geeignet für Landeswettbewerbe der Leichtathletik. Diese umfasst ein Rasenspielfeld mit Rundlaufbahn, Anlagen für Hoch-, Weit- und Dreisprung, Kugelstoßen, Diskus- und Speerwurf. Die Sportanlage rundet das Sportstättenangebot in unmittelbarer Nachbarschaft zur Amtssporthalle, die 1977/78 gebaut wurde, ab. Wer heute die Sportstätte an der Sventana-Schule betritt, kann nur noch erahnen, was für eine Hochwert-Anlage dort, wo im Weitsprungbecken das Unkraut wuchert, einst vorhanden war.

Foto zur Meldung: September-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2
Foto: Schießen und Tanzkränzchen Bornhöved SKTB 16.09.1926

90 Minuten Schmalenseer Dorfgeschichte(n) interessierten 40 Gäste

(12. 09. 2021)

Vierzig Interessierte hörten den Vortrag unseres Dorfhistorikers Christian Detlof am Nachmittag des 11. September auf Einladung der Gemeinde und des Tourismusvereins Holsteinseen e.V. im Rahmen der SE-Kulturtage bei Kaffee und Kuchen. Einlass erhielten Genesene, Getestete und Geimpfte. Den Kaffee spendierte die Wirtin Annegret Voß. Die köstlichen Kuchen hatten Freiwillige aus dem Dorf selbst gebacken. Dafür herzlichen Dank!

 

Viele Einheimische und Urlauber aus der Runde der Besucher formulierten ihre Bewunderung für diese unaufwändige Gestaltung der Veranstaltung. Stellmachermeister Werner Suhr erläuterte am Beispiel eines von ihm hergestellten Wagenrades den Wandel des Handwerks und der Mobilität.

 

Schmalensee ist durch den See und durch seine Lage an einer Durchgangsstraße geprägt. Die geschichtliche Bedeutung des Schmalensees ist umstritten, erläuterte der Dorfhistoriker Christian Detlof in seinem launigen Vortrag: Historisch wird hier der Stagnum Colse vermutet, ein großer See, aus dem der Bornhöveder, der Belauer und der Schmalensee hervorgegangen sind.

 

Von Boizenburg kommend, entlang der Alten Schwentine bis nach Kiel, könnte der Limes Saxoniae durch den heutigen Schmalensee verlaufen sein. Der Limes Saxoniae war eine unbefestigte Grenze, die seit ungefähr 809 den fränkischen Einflussbereich im sächsischen Nordalbingien von dem Gebiet der slawischen Abodriten trennte. Wann genau Schmalensee gegründet wurde, blieb an dem Nachmittag offen. Es mag im 12. Jahrhundert gewesen sein, währen die erste urkundliche Erwähnung am 21. Oktober 1296 erfolgte.

 

Die heute viel befahrene Bundesstraße 430 war einmal eine sandige Plöner Chaussee mit Gräben an ihren Seiten und natürlich ohne Bürgersteig. Christian Detlof zeigte viele Bilder als Beleg, z. B. eine kleine Brücke von der Chaussee zur Dorfschule. Nachdem weniger Pferdefuhrwerke die Chaussee nutzten, boten eine Gasolin-Tankstelle beim Schmiedemeister Nagel in der Damsdorfer Straße, schon vorher eine Texaco-Tankstelle beim Kaufmann Tietgen in der Dorfstraße 4 und eine etwas wackelige Zapfsäule vor dem Gasthof dem Motorradfahrer und den Automobilisten mit ihren Horchs und anderen Pkw Benzin an. Heute steht im Dorf eine moderne E-Lade-Säule. Die Landwirte hatten eigene Treibstoffreserven.

 

Sie schlossen sich Vereinen und Gilden und in der Dreschgenossenschaft zusammen und am Ringreiterplatz stand eine Scheune  als „Damperschoppen“ für die gemeinschaftlichen Gerätschaften. Monarchen, heimatlos gewordene Wanderarbeiter auf dem Lande, die für kleine Dienstleistungen bei Bauern unterkamen, verschoben in früheren Zeiten die Dampf- und Dreschmaschine bei Bedarf von Hof zu Hof und halfen bei der Verarbeitung des Getreides

 

Die Plöner Chaussee war auch Schauplatz vieler Umzüge. Lehrer Göttsch organisierte zahlreiche Vogelschießen. Den Zuhörern wurden Bilder festlich fein gekleideter Schmalenseeer gezeigt, die in Begleitung von Kapellen und Festwagen durch das geschmückte Dorf zogen. Es wurden Bilder vom Ringreiten und Zeitungswerbungen von Konzerten und Festen auf dem Saal des Gasthofes Voß gezeigt.

 

Gern machten Sommerfrischler im Gasthof Halt. Die Bauern boten den Großstädtern Zimmer an. Auch britische Soldaten waren im Bildvortrag zu sehen, die nach dem 2. Weltkrieg im Gasthof und dr Ortsmitte Quartier bezogen hatten und die Dorfstraße mit Schlagbäumen abteilten.

 

Allein das Thema „Schmalensee in Kriegs- und Nachkriegszeiten“ könnte weitere Vortragabende füllen, versprach Christian Detlof. Wir sind gespannt zu erfahren, auf welcher Seite die Schmalenseeer z.B. im Zuge der Erhebung der Schleswig-Holsteiner 1848 standen, schließlich waren wir seinerzeit dänisch. Ganz klar mochte Christian Detlof jetzt noch nicht darauf antworten. Wir sind gespannt auf weitere erhellende Geschichts- und Geschichtenabende.

 

Text und Foto: Jürgen Bucksch

 

Dorfgeschichten aus Stocksee

 

Die nächsten Dorfgeschichten von Holsteinsseen im Rahmen der Dorfgeschichten gibt es am Freitag, 17. September, in Stocksee. Peter Gosch wird ab 19 Uhr in der Alten Schule Filme zeigen. Der Eintritt ist frei.

[Dorfgeschichten Stocksee 17.09.2021]

Foto zur Meldung: 90 Minuten Schmalenseer Dorfgeschichte(n) interessierten 40 Gäste
Foto: Vortrag Dorfgeschichten am 11. September im Gasthof Voß

Tag des offenen Denkmals am 12. September: Schmiedehandwerk in Bornhöved

(11. 09. 2021)

Mitteilung des Fördervereins Alte Schmiede Bornhöved vom 09.09.2021:

 

Der Tag des offenen Denkmals ist besonders in dieser Zeit der Corona-Einschränkungen ein Anlass für einen Familienausflug. Er ist auch ein passender Termin, die „Alte Schmiede Bornhöved“ als traditionellen Handwerksbetrieb vorzustellen.

 

Die historische Werkstatt der einstigen Dorfschmiede in Bornhöved am Kuhberg 13 ist zum Tag des offenen Denkmals am 12. September 2021 von 13.00 bis 16.00 Uhr interessierten Besuchern zugänglich. Der letzte tätige Schmiedemeister Gerhard Rühl und Karsten Behrends von der IHL, Interessengemeinschaft Historischer Landmaschinen arbeiten an Esse und Amboss.

 

Das Handwerk bildet die Grundlage unserer Denkmallandschaft, so sind seit 2003 traditionelle Handwerkstechniken Teil des immateriellen Weltkulturerbes. Gewerke der Metallverarbeitung sind Jahrtausende alt. Handwerkliche Fähigkeiten erleichtern seit Urzeiten unser Leben: ob bei Tierzucht und Fischfang, der Herstellung von Geräten und Werkzeugen zum Hausbau oder in der Landwirtschaft und auch für die Forstwirtschaft.

 

Der Eintritt ist frei. Es gilt die 3G-Corona-Regel: Genesen, Geimpft, Getestet. Das gilt nicht für Kinder.

Foto zur Meldung: Tag des offenen Denkmals am 12. September: Schmiedehandwerk in Bornhöved
Foto: Tag des offenen Denkmals am 12. September: Schmiedehandwerk in Bornhöved

Bundestagswahl am 26. September – Briefwahlunterlagen gibt es beim Amt Bornhöved

(11. 09. 2021)

Am 26. September 2021 finden Wahlen zum 20. Deutschen Bundestag statt. Schon jetzt hat jede Bürgerin und jeder Bürger die Möglichkeit, im Vorwege ihre beziehungsweise seine Stimme mittels Briefwahl abzugeben.

 

Möglich ist dies bei der Verwaltung des Amtes Bornhöved mit Sitz in Trappenkamp online: https://www.amt-bornhoeved.de/news/1/670038/nachrichten/briefwahl-zum-20.-deutschen-bundestag-(bundestagswahl).html

 

Die Beantragung eines Wahlscheins mit Briefzustellung ist möglich in der Zeit vom 16.08.2021, 00:00 Uhr bis 21.09.2021, 12:00 Uhr, bei Selbstabholung im Wahlamt zusätzlich bis 24.09.2021 12:00 Uhr.

 

Die Verwaltung hat u.a. die Gemeinde Schmalensee gebeten, auch auf ihrer Gemeinde-Homepage auf dieses Angebot aufmerksam zu machen, da offenbar einige Bürger hier den Link vermisst und sich beschwert haben. Dem kommen wir natürlich gern nach, weisen aber (erneut) darauf hin, dass die Homepage des Amtes Bornhöved (www.amt-bornhoeved.de) offizielle Website für alle amtlichen Bekanntmachung ist.

Foto zur Meldung: Bundestagswahl am 26. September – Briefwahlunterlagen gibt es beim Amt Bornhöved
Foto: Bundestagswahl am 26. September – Briefwahlunterlagen gibt es beim Amt Bornhöved

Naturpark-Wanderung am 12. September bei Altenkrempe

(08. 09. 2021)

Mitteilung des Naturparks Holsteinische Schweiz vom 30.08.2021:

 

„Die Rückkehr des Lachsbaches – Vom Graben zum naturnahen Fließgewässer“

 

Sonntag, 12.09.21 / 12 bis ca. 14 Uhr

 

Auf etwa 1,5 km Länge wurde ein Abschnitt des Lachsbaches westlich von Stolpe (Gemeinde Altenkrempe!) aus seinem begradigten Bett befreit. Der namensgebende Lachs, sowie Meerforellen und die letzte wilde Population der Elritze in Schleswig-Holstein können hier wieder in naturnahen Bachschleifen stromaufwärts schwimmen und im neu entstandenen Kiesbett ihre Eier ablegen. Auch der Schwarzstorch und die 450 nachgewiesenen Arten von Wirbellosen, wie Muscheln, Schnecken und Libellen profitieren stark von den neuen, ungeordneten Verhältnissen im Bach.

 

Der Naturpark Holsteinische Schweiz e.V. lädt zu einer Wanderung für Kinder und Erwachsene mit Uwe Morgenroth ein, der sich seit über 30 Jahren für die Renaturierung des Lachsbaches engagiert. Herr Morgenroth zeigt die neue Wildnis aus Menschenhand und berichtet aus dem Leben der zahlreichen Bachbewohner.

 

Bitte wochentags anmelden unter Tel. 04521 / 77 56 540

 

Treffpunkt: Wird bei Anmeldung bekannt gegeben

 

Kosten: Erwachsene 6 Euro und Kinder 3 Euro, Familien 13 Euro

 

Die weiteren Teilnahmebedingungen sind unter www.naturpark-holsteinische-schweiz.de bei den Naturpark-Veranstaltungen zu finden.

Foto zur Meldung: Naturpark-Wanderung am 12. September bei Altenkrempe
Foto: Ein Fließgewässer im Naturpark, Foto © NPHS

Thema Biotonne: WZV klärt zu erlaubten Inhalten auf – und kontrolliert

(07. 09. 2021)

Landesweite Aktionstage zum Bioabfall vom 9. bis 17. September 2021:

 

In Schleswig-Holstein finden vom 9. bis zum 17. September landesweite Aktionstage zum Thema Bioabfall statt, getragen von den Abfallwirtschaftsbetrieben. Auch der Wege-Zweckverband der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV) beteiligt sich daran mit einem Mix aus Aufklärung und Kontrolle.

 

Denn viele Haushalte, insbesondere dort, wo viele Mieteinheiten unter einem Dach leben, entsorgen Bioabfälle falsch – vermischt mit Glas, Metall und insbesondere Kunststoff. Der wiederum lasse sich nicht gänzlich aus dem sonst kompostierfähigen Abfall trennen und werde letztlich zu umwelt- und gesundheitsgefährdendem Mikroplastik.

 

Parallel zur Aufklärungskampagne über diese Problematik wird der WZV im Aktionszeitraum in ausgewählten Gebieten Kontrollen der Biotonnen vornehmen. Sollten Störstoffe wie Blumentöpfe, Hundekotbeutel, Plastiktüten oder Lebensmittelverpackungen darunter sein, werden die Tonnen nicht geleert.

 

Wer erwischt wird, hat zwei Alternativen: Selbst die Tonne nachsortieren oder eine kostenpflichtige Sonderleerung beauftragen.

 

Was in die Biotonne rein darf (z.B.):

 

Gartenabfälle: Baum-, Strauch- und Heckenschnitt, Blumen, Stauden, kranke Pflanzen, Moos und Vertikutiergut, Rasenschnitt, Unkraut und Laub.

 

Küchenabfälle: altes Brot, Eierschalen, Filter mit Tee- und Kaffeesatz (möglichst ohne Metallklammer), gekochte Speisereste, Obst- und Gemüsereste, Zitrus- und Nussschalen, verschmutztes Küchenkrepp, verdorbene Lebensmittel (ohne Verpackung), Käse- und Wurstreste.

 

Sonstige organische Abfälle: Kleintiermist, Federn, Haare, Blumensträuße, Zierpflanzen (ohne Topf).

 

Was nicht in die Biotonne gehört (z.B.):

 

Restmüll: Plastikbeutel, Katzenstreu, Windeln, Zigarettenkippen, Staubsaugerbeutel.

 

Altpapier: Kataloge, Illustrierte, Taschenbücher.

Zeitungspapier zum Einwickeln von nassen Speiseresten oder Bioabfällen – und im Winter in Knäueln am Tonnenboden zum Verhindern des Festfrierens der Abfälle – ist okay!)

 

Sonstige Materialien, die stattdessen zum Recyclinghof gebracht werden sollen: lackiertes oder beschichtetes Holz, Äste und Wurzelstöcke mit mehr als 10 Zentimeter Durchmesser.

Foto zur Meldung: Thema Biotonne: WZV klärt zu erlaubten Inhalten auf – und kontrolliert
Foto: Thema Biotonne: WZV klärt zu erlaubten Inhalten auf – und kontrolliert

Bundestagswahl am 26. September 2021 – Ansagen des Landes in Sachen Corona

(06. 09. 2021)

Mitteilung des Ministeriums für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung (MILIG) vom 31.08.2021:

 

Regelungen für sichere Durchführung der Bundestagswahl in Corona-Zeiten beschlossen

 

Die Landesregierung hat am 31. August Regelungen für die Wahllokale zur Bundestagswahl am 26. September beschlossen. Da die Wahl unter Pandemiebedingungen durchgeführt wird, müssen aus Gründen des Infektionsschutzes einige Vorkehrungen zum bestmöglichen Schutz der Wählerinnen und Wähler sowie der Wahlvorstände getroffen werden.

 

Die entsprechenden Regelungen werden bereits jetzt in die Corona-Bekämpfungsverordnung aufgenommen, damit die Wahlbehörden ausreichend Vorlaufzeit haben, ein Hygienekonzept zu erstellen. Wählerinnen und Wähler, die ihre Stimme nicht in einem Wahllokal abgeben möchten, können wie zuvor auch rechtzeitig Briefwahl beantragen und nutzen.

 

Im Wahlgebäude sind von den Wählerinnen und Wählern qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckungen (d.h. medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94) zu tragen. Lediglich für die Dauer einer vom Wahlvorstand angeordneten Abnahme der Mund-Nasen-Bedeckung zur Identitätsfeststellung darf davon abgewichen werden. Es gilt auch in Wahllokalen, dass Kinder unter sechs Jahren und Personen mit einem ärztlichen oder psychotherapeutischen Attest, die aufgrund einer Beeinträchtigung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können, von der Maskenpflicht befreit sind.

 

Allgemeine Hygienevorschriften sind zu beachten und das Abstandsgebot ist einzuhalten. Ausgenommen von der Verpflichtung, den Mindestabstand einzuhalten, sind Hilfspersonen der Wählerinnen und Wähler.

 

Für Wahlvorstände gilt wegen der langen Aufenthaltsdauer im Wahllokal die 3G-Regel (vollständig geimpft/genesen/negativ getestet. Ein Nachweis ist vorzulegen). Sie sind an ihren festen Steh- oder Sitzplätzen vom Tragen einer qualifizierten Mund-Nasen-Bedeckung befreit, sofern ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten oder die Übertragung von Viren durch ähnlich geeignete physische Barrieren verringert wird.

 

Von Wahlbeobachterinnen und Wahlbeobachtern, die sich im Wahlgebäude aufhalten, sind Kontaktdaten zu erheben. Für sie gilt die 3G-Regel, sofern sie von der Verpflichtung zum Tragen einer qualifizierten Mund-Nasen-Bedeckung ausgenommen sind.

Foto zur Meldung: Bundestagswahl am 26. September 2021 – Ansagen des Landes in Sachen Corona
Foto: Bundestagswahl am 26. September 2021 – Ansagen des Landes in Sachen Corona

Wieder persönlich arbeitslos melden bei der Agentur für Arbeit

(04. 09. 2021)

Mitteilung der Agentur für Arbeit Elmshorn vom 31.08.2021:

 

Arbeitslosmeldung jetzt wieder persönlich

  • Hygiene-Regeln (insbesondere 3-G) gelten weiter!
  • Beratungen finden weiter möglichst telefonisch oder per Videokommunikation statt
  • Mit dem eService unter www.arbeitsagentur.de lassen sich viele Anliegen auch bequem von zu Hause erledigen

 

Seit dem 1. September 2021 müssen Arbeitslosmeldungen bundesweit wieder persönlich in den Agenturen für Arbeit erfolgen. Während der Corona-Pandemie konnten sich Bürgerinnen und Bürger ausnahmsweise telefonisch oder online arbeitslos melden, um persönliche Kontakte und damit die weitere Infektionsgefahr zu minimieren.

 

In den Arbeitsagenturen in Elmshorn, Pinneberg, Norderstedt, Kaltenkirchen und Bad Segeberg ist die persönliche Arbeitslosmeldung ab sofort montags, dienstags, donnerstags und freitags von 08:00 bis 10:00 Uhr möglich. Für Berufstätige und Schüler besteht zusätzlich die Möglichkeit am Donnerstagnachmittag von 15:00 bis 17:00 Uhr.

 

Zur Identitätsprüfung ist unbedingt der gültige Personalausweis oder ein Reisepass mit aktueller Meldebescheinigung mitzubringen. Hilfreich ist es, die Rentenversicherungsnummer und das Kündigungsschreiben bzw. Arbeitspapiere bereit zu halten.

 

Alle weitergehenden Gespräche finden danach terminiert statt, vorrangig telefonisch, per Videokommunikation oder bei Bedarf auch persönlich.

 

Viele Anliegen lassen sich einfach und unkompliziert über die digitalen eServices unter www.arbeitsagentur.de oder telefonisch über die Service-Nummern 04121 – 480 100 und 0800 - 4 5555 00 erledigen. Dazu gehören u.a. die vorhergehende Arbeitsuchendmeldung, der Arbeitslosengeldantrag oder die Mitteilung von Veränderungen.

 

Für die Jobcenter gelten die jeweils örtlichen Regelungen.

Foto zur Meldung: Wieder persönlich arbeitslos melden bei der Agentur für Arbeit
Foto: Wieder persönlich arbeitslos melden bei der Agentur für Arbeit

Kreis Segeberg: Online-Info zum Thema Pflegekinder am 8. September

(04. 09. 2021)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 27.08.2021:

 

Online-Informationsveranstaltung zum Thema Pflegekinder am 8. September

 

Familien, Paare und Einzelpersonen, die ein Pflegekind oder mehrere Pflegekinder aufnehmen möchten, können sich am Mittwoch, 8. September, digital über dieses Thema informieren.

 

Um 16 Uhr gibt der Pflegekinderdienst des Kreises Segeberg im Rahmen einer Online-Veranstaltung nähere Auskünfte dazu.

 

Die Veranstaltung richtet sich an Pflegepersonen, Pflegeeltern und interessierte Bewerber*innen.

 

Eine Anmeldung ist möglich per E-Mail bis Montag, 6. September, an . Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. Angemeldete Personen erhalten eine Anmeldebestätigung sowie die Zugangsdaten per E-Mail.

Foto zur Meldung: Kreis Segeberg: Online-Info zum Thema Pflegekinder am 8. September
Foto: Kreis Segeberg: Online-Info zum Thema Pflegekinder am 8. September

Hirschbrunft im Erlebniswald Trappenkamp am 5. September

(03. 09. 2021)

Mitteilung des Erlebniswaldes Trappenkamp vom 30.08.2021:

 

Familienwanderung zur Hirschbrunft

 

Sonntag, 05.09.2021 um 14 Uhr

im Erlebniswald Trappenkamp, Treffpunkt am Waldhaus

 

Im großen Wildgehege ist Brunftzeit! Mit etwas Glück können die Hirsche bei Rivalenkämpfen und dem Werben um die weiblichen Tiere beobachtet werden. Unter fachkundiger Begleitung gibt es spannende Beobachtungen und Informationen für die ganze Familie.

 

Die Wanderung dauert ca. 1,5 Stunden und ist im Eintrittspreis inklusive. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Kleiner Tipp: Bitte Fernglas mitbringen!

Foto zur Meldung: Hirschbrunft im Erlebniswald Trappenkamp am 5. September
Foto: Hirschbrunft im Erlebniswald Trappenkamp am 5. September

Achtung Vereine: Geänderte Annahmezeit für den Blickpunkt in der 37. Kalenderwoche

(03. 09. 2021)

Diese Info ist wichtig für alle, die im September Einladungen und Informationen im amtlichen Mitteilungsblatt BLICKPUNKT BORNHÖVED veröffentlichen möchten.

 

Der den BLICKPUNKT druckende khm-Verlag hat wegen Wartungsarbeiten eine geänderte Annahmezeit angekündigt:

 

Für die 37. Kalenderwoche 2021 mit Erscheinungstag Donnerstag, 16. September, müssen Beiträge bis Mittwoch, 8. September, vorliegen.

 

Mitteilungen sind über das Amt Bornhöved (Neue E-Mailadresse: ) bis 9 Uhr einzureichen.

 

Achtung: Nur noch „neue“ Formate – keine PDF-Dateien

 

Wer seine Anlagen bislang noch in „alten“ Formaten wie doc und xls sendete, muss sich umstellen. Anhänge mit diesen Formaten werden schon seit einigen Monaten von der Firewall blockiert. PDF-Dateien sind für die Weitergabe an den Verlag laut Information der Amtsverwaltung nicht geeignet.

 

Anlagen zur E-Mail sollen nur noch im neueren Format als docx-Datei oder xlxs-Datei erstellt bzw. gespeichert werden.

Foto zur Meldung: Achtung Vereine: Geänderte Annahmezeit für den Blickpunkt in der 37. Kalenderwoche
Foto: Achtung Vereine: Geänderte Annahmezeit für den Blickpunkt in der 37. Kalenderwoche

Im September vier kostenlose Fahrtage beim HVV

(02. 09. 2021)

Mitteilung des Hamburger Verkehrsverbundes vom 30.08.2021:

 

Im September: Vier Tage kostenloser HVV

 

Am Sonntag, den 5. September, sowie am 11., 18. und 25. September (jeweils Sonnabend) können alle HVV-Verkehrsmittel kostenlos genutzt werden.

 

Diese Freifahrt gilt für die Ringe A-F und damit nicht nur in Hamburg, sondern auch in den Kreisen und Landkreisen Pinneberg, Segeberg, Stormarn, Herzogtum Lauenburg, Lüneburg, Harburg und Stade sowie in Teilen der Landkreise Lüchow-Dannenberg, Uelzen, Heidekreis, Rotenburg (Wümme) und Cuxhaven.

 

Damit löst der HVV das Versprechen ein, die Mehrwertsteuersenkung aus dem Jahr 2020 vollständig an die Kunden weiter zu geben. Teile des Pakets (erweiterte Mitnahmeregelung für Abonnenten, sieben Prozent Online-Rabatt) wurden bereits umgesetzt. Die vier kostenlosen Tage mussten wegen des zweiten Lockdowns im November 2020 ausfallen und werden jetzt nachgeholt.

 

Anjes Tjarks, Senator für Verkehr und Mobilitätswende: „Vier Mal kostenlos am Wochenende mit dem HVV in die Stadt oder nach draußen – das ist eine richtig gute Möglichkeit, das immer weiter wachsende Angebot des Hamburger ÖPNV auszuprobieren. Besonders freut mich, dass wir damit an einem verkaufsoffenen Sonntag starten – das wird sicher auch dem Einzelhandel in der Stadt gut tun.“

 

Anna-Theresa Korbutt, HVV-Geschäftsführerin: „Mit den vier kostenlosen HVV-Tagen lösen wir nicht nur ein Versprechen ein - wir möchten auch dazu animieren, das eigene Auto einmal stehenzulassen und sich von der Angebotsqualität des HVV zu überzeugen.“

Foto zur Meldung: Im September vier kostenlose Fahrtage beim  HVV
Foto: Im September vier kostenlose Fahrtage beim HVV

Bundestagswahl am 26. September – Briefwahlunterlagen gibt es beim Amt Bornhöved

(02. 09. 2021)

Am 26. September 2021 finden Wahlen zum 20. Deutschen Bundestag statt. Schon jetzt hat jede Bürgerin und jeder Bürger die Möglichkeit, im Vorwege ihre beziehungsweise seine Stimme mittels Briefwahl abzugeben.

 

Möglich ist dies bei der Verwaltung des Amtes Bornhöved mit Sitz in Trappenkamp online: https://www.amt-bornhoeved.de/news/1/670038/nachrichten/briefwahl-zum-20.-deutschen-bundestag-(bundestagswahl).html

 

Die Beantragung eines Wahlscheins mit Briefzustellung ist möglich in der Zeit vom 16.08.2021, 00:00 Uhr bis 21.09.2021, 12:00 Uhr, bei Selbstabholung im Wahlamt zusätzlich bis 24.09.2021 12:00 Uhr.

 

Die Verwaltung hat u.a. die Gemeinde Schmalensee gebeten, auch auf ihrer Gemeinde-Homepage auf dieses Angebot aufmerksam zu machen, da offenbar einige Bürger hier den Link vermisst und sich beschwert haben. Dem kommen wir natürlich gern nach, weisen aber (erneut) darauf hin, dass die Homepage des Amtes Bornhöved (www.amt-bornhoeved.de) offizielle Website für alle amtlichen Bekanntmachung ist.

Foto zur Meldung: Bundestagswahl am 26. September – Briefwahlunterlagen gibt es beim Amt Bornhöved
Foto: Bundestagswahl am 26. September – Briefwahlunterlagen gibt es beim Amt Bornhöved

September-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1

(01. 09. 2021)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen geben Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Weil noch immer das Coronavirus das gesellschaftliche Leben beeinträchtigt und wir sehr wahrscheinlich noch einige Zeit mit Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens belegt sind, gibt es für die treue Leserschaft im Monat September die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr in dieser schweren Zeit ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der erste Teil.

 

Pferdezüchter unter Schmalenseer Führung: Der Pferdezuchtverein an der Trave hält am 4. September 1891, vor 130 Jahren, in der Stadt in Segeberg seine Generalversammlung ab. Vorsitzender ist Johannes Schwerdtfeger aus Wensin. Der Verein hat sich dem landwirtschaftlichen Generalverein angeschlossen und erfreut sich zunehmender Ausdehnung in der Region. Daher erfolgt die Umbenennung in Pferdezuchtverein der holsteinischen Geestlande. Zu seinem Einzugsbereich gehören neben den Geestlanden (inklusive Segeberg, Anmerkung) auch Hamburg, der Kreis Herzogtum Lauenburg und das Fürstentum Lübeck. Daher erfolgt eine Einteilung in Bezirke, deren Vorsitzende für fünf Jahre ernannt bzw. gewählt werden. Im Bezirk Bornhöved ist Amtsvorsteher Heinrich Christian Saggau aus Schmalensee Vorsitzender.

 

Gericht urteilt milde mit Schmalenseer Schweinezüchter: Der Schmalenseer Kätner J. (vermutlich Claus Friedrich Jürgens, Anmerkung) überführt am 4. September 1911, vor 110 Jahren, sieben Schweine und acht Ferkel von Schmalensee nach Ascheberg. Da aber Schmalensee im Beobachtungsbezirk wegen der Maul- und Klauenseuche liegt, ist die Ausfuhr von Vieh strikt untersagt und J. wird im Oktober vor dem Amtsgericht Segeberg wegen Verstoßes gegen das Viehseuchengesetz zu einer Strafe von 5 Mark und einem Tag Haft verurteilt. J. Hatte angegeben, da auch Ascheberg einen Beobachtungsbezirk bildete, habe er die Rechtmäßigkeit seines Handelns vermutet. Als strafmildernd sieht das Gericht allerdings an, dass J. vertraglich zur Lieferung der Schweine verpflichtet war. 

 

Schmalenseer Bohnen für das Lazarett: Die Damen des Dorfes Schmalensee haben laut Bericht des Segeberger Kreis- und Tageblatts vom 4. September 1916, vor 105 Jahren, für das Segeberger Reservelazarett 106 Eier, circa 80 Pfund Bohnen, 120 Pfund Kartoffeln, 47 Kohlköpfe, 40 Pfund Äpfel, 30 Pfund Johannisbeeren, zwei Käse sowie Gemüse, Schalotten und Pflaumen aufgegeben. Es befindet sich auch ein Schmalenseer in diesem Lazarett: Otto Saggau, der bereits zum zweiten Mal verwundet wurde. Am 21. September 1916 wird die Zeitung berichten, dass Saggau das Eiserne Kreuz verliehen wurde.

 

Gerichtsentscheid zur Nutzung des Sees: Am 4. September 1931, vor 90 Jahren, berichtet das Segeberger Kreis- und Tageblatt von einer Verhandlung vor dem Schleswiger Verwaltungsgericht um die Bornhöveder Seenplatte. Auslöser war das vom Fischer Christophersen geäußerte Ansinnen, die in seinem Besitz befindlichen Gewässer, den Bornhöveder, Belauer und Schmalensee, zu „geschlossenen Gewässern“ erklären zu lassen. Hiergegen hatte es erheblichen Protest u.a. der betroffenen Anliegergemeinden sowie der Wasserschauämter gegeben. Vor Gericht wurde nun klargestellt, dass aus der Erklärung zum geschlossenen Gewässer lediglich eine bessere Ausnutzung der Fischereirechte für Christophersen entstehe. Das Gewohnheitsrecht der Allgemeinheit an den Seen, nämlich das Baden, Wasserholen, Vieh tränken, Eisfahren (Eisgewinnung zur Kühlung, Anmerkung) und der Eissport werden davon in keinster Weise berührt. Sämtliche Einsprüche wurden, nachdem Christophersen von sich aus erklärte, diese Gewohnheitsrechte in keiner Weise einschränken zu wollen, zurückgezogen. Eines ist aber damals schon nicht erlaubt: Das Befahren der Seen mit Booten gegen den Willen des Fischers.

 

Schmalensee ist das Lösungswort: Das „Dorfrätsel“ der Segeberger Zeitung lässt die Leser anhand von Umschreibungen Ortsnamen erraten. Mittels des Hinweises „Sie bauten am Rand der Gewässer sich an und nannten nach diesen die Dörfer sodann“ soll man am 5. September 1961, vor 60 Jahren, auf „Schmalensee“ kommen. Tatsächlich ist nicht völlig klar, „was zuerst war“, Name von See oder Dorf Schmalensee. Denn der See könnte einst mit dem Bornhöveder und Belauer See ein zusammenhängendes großes Gewässer, den Stagnum Colse gebildet haben, dessen schmaler Abschnitt vor dem heutigen Dorf Schmalensee namensgebend gewesen sein könnte. Das spätere Rittergeschlecht der „von Schmalensee“ war nicht der Namensgeber. Vielmehr hat es sich laut Familienchronik nach Weggang von hier nach dem Ort Schmalensee benannt (und wurde auch erst später geadelt).

 

Erfolgreiche Schwestern im Sattel: In Bornhöved finden vom 5. bis 7. September 1986, vor 35 Jahren, die 8. Segeberger Pony-Kreismeisterschaften statt. Ausrichter ist der Reiterverein Bornhöved und Umgebung, dessen Abteilung sich im Vorjahr die Pony-Kreisstandarte sichern konnte. Und auch in diesem Jahr ist die Ausbeute der Bornhöveder groß. So kann der Abteilungswettkampf erneut gewonnen werden. Uta Kaack aus Schmalensee gehört wieder zur Mannschaft, in der nun auch ihre Schwester Martina Kaack reitet. Uta Kaack gewinnt die Kreismeisterschaft in der Vielseitigkeit; Martina Kaack wird zudem Kreismeisterin im Springen.

 

Ein Schreibfehler verbessert das Ergebnis: Hochgelobt ist die junge Fußballmannschaft des SV Schmalensee, die im September 1981, vor 40 Jahren, in der Kreisklasse D-Ost ihre erste Saison bestreitet. Dazu passt – auf den ersten Blick – der beachtliche 22:4-Auswärtserfolg, den die Spielpaarung TV Trappenkamp III – SV Schmalensee in der Segeberger Zeitung am 8. September 1981 ausweist. Aber der Schein trügt, die Zeitung hat sich verschrieben, wie der Spielbericht verrät. Tatsächlich gewinnt die damals als „Türkenelf“ bezeichnete TVT-Dritte mit 4:2.

Eine Woche später dann, am 13. September 1981, sorgen Schmalensees Fußballer für echtes Aufsehen. In Bornhöved, der vorläufigen Heimspielstätte des SVS, wird der Bimöhler SV mit 8:2 abgefertigt. Die Schmalenseer Elf läuft dabei erstmals mit neuen, vom „Vereinslokal“ Gasthof Voß gesponserten Trikots auf.

 

Blitz entfacht Großbrand in Stocksee: Am Morgen des 12. September 1926, vor 95 Jahren, löst ein Blitzschlag ein Großfeuer auf dem Stockseehof aus. Der Blitz fährt in eine Scheune, die gerade mit Getreide befüllt wird. Eilig retten sich die Arbeitskräfte vor dem um sich greifenden Feuer. Die Löschtätigkeit der Leute vor Ort sowie der umliegenden Feuerwehren kann nicht verhindern, dass die Scheune niederbrennt und das Feuer auch auf das benachbarte Kutsch- und Stallgebäude mit dem angebauten Verwalter-Wohnhaus übergreift und auch dieses Gebäude in Schutt und Asche legt. 300 Fuder Getreide, 100 Fuder Heu, Wagen und Höhenförderer verbrennen. Das Mobiliar des Verwalters kann immerhin gerettet werden.

 

Bei der Übung entsteht ein echtes Feuer: In Schmalensee findet am 13. September 1986, vor 35 Jahren, der Bornhöveder Amtsfeuerwehrtag statt. Die alarmierten Wehren eilen zum Hof von Hartmut Siebelts, wo ein Großfeuer simuliert wird. Die im Außenbereich liegenden Hofstellen Schmalensees befinden sich abseits der zentralen Wasserversorgung, sodass lange Schlauchleitungen von den Hydranten gelegt werden müssen. Zum Einsatz kommt auch das Trappenkamper Sprungkissen. Im Anschluss wird am Maschinenschuppen von Landwirt Hans-Peter Nagel im Hirtenweg geübt. Dabei entsteht tatsächlich ein Feuer: Etwa 25 Meter eines Knicks verbrennen, doch die vorhandenen Wehren haben auch diesen Brand schnell unter Kontrolle.

 

Der Lamp'sche Feuerfinder für Bornhöved: Der Hufner und Erfinder Lamp aus Stakendorf in der Probstei verhandelt am 14. September 1901, vor 120 Jahren, mit der Gemeindevertretung von Bornhöved über den Kauf eines von ihm erfundenen Apparates zur Ermittlung von Brandorten. Der „Feuerermittelungs-Apparat“ soll eine Genauigkeit binnen ein bis zwei Minuten auf drei Meilen haben und Feuerwehren das oft unnütze Herumfahren auf der Suche nach einem Brandort ersparen. Der Apparat, in späteren Berichten als „Lamp'scher Feuerfinder“ bezeichnet, kostet 90 Mark ohne Gestell (Böcke). Bornhöved kauft das Gerät und benennt fünf Aussichtspunkte im Ort, von denen aus man zukünftig schneller Brände in der Umgebung orten und die Löschmannschaft mit der Spritze in Marsch zu setzen gedenkt.

 

Auf dem Weg zur Front Fahrradreifen abgeben: Am 14. September 1916, vor 105 Jahren, fordert Segebergs Landrat im Segeberger Kreis- und Tageblatt vor dem Hintergrund der kriegsbedingten Gummiknappheit auf: Wer noch die Erlaubnis zur Benutzung seiner Fahrradbereifung hat, die Reifen also nicht im Rahmen der allgemeinen Ablieferung von Gummi hat hergeben müssen, möge im Falle einer Einberufung zum Kriegsdienst die Bereifung bei der zuständigen Gummisammelstelle abzugeben

Foto zur Meldung: September-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1
Foto: September-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1

Erlebniswald Trappenkamp ein Wochenende lang im Mittelalter

(31. 08. 2021)

Mitteilung aus dem Erlebniswald Trappenkamp vom 27.08.2021:

 

„Mittelalter zum Anfassen!“

 

Termin: Samstag, 04.09.2021, und Sonntag, 05.09.2021, von 10 bis 16 Uhr

 

ErlebnisWald Trappenkamp

 

Mit einem Tross von Handwerksmeistern, mitgereisten Kaufleuten und Rittern kommen „Kurtzweyl und Kramerzunft“ in den ErlebnisWald Trappenkamp!

 

Auf dem großen Gelände, direkt am Spielplatz, öffnen Schausteller ihre frühmittelalterlichen Stände und etwa 60 Darstellende zeigen altes Handwerk, Kampfkunst und Mode.

 

Eine Reihe von weiteren tollen Aktionen können bestaunt werden, z.B. traditionelle Steinmühle, Leinenherstellung von der Pflanze zum Stoff, Feuermachen, mittelalterliche Waffen, Perlen und Schmuck, Münzprägung, Schmelzen und Gießen von Metall.

 

Der mittelalterliche Markt ist für Besucher des ErlebnisWaldes Trappenkamp kostenlos zugänglich und im Eintrittspreis enthalten.

 

Besucher des Marktes müssen geimpft, getestet oder genesen sein (Nachweis erforderlich!) und einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen.

 

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Foto zur Meldung: Erlebniswald Trappenkamp ein Wochenende lang im Mittelalter
Foto: Erlebniswald Trappenkamp ein Wochenende lang im Mittelalter

Reparatur-Café Bornhöved öffnet am 4. September an neuem Standort

(29. 08. 2021)

Mitteilung vom Reparaturteam vom 23.08.2021:

 

„Repair-Café“ Bornhöved

 

Das Repair-Café ist umgezogen und findet jetzt in einem Raum im Erdgeschoß der Gemeinschaftsschule Bornhöved, Jahnweg 6, statt.

 

Der nächste Reparatur-Termin ist am Sonnabend, 4. September 2021, 14 bis 17 Uhr.

 

Aus  gegebenem Anlass ist die Teilnehmerzahl begrenzt und es wird deshalb um vorherige Anmeldung gebeten mit Namen, Tel.-Nr. oder E-Mail sowie  der Angabe des Gegenstandes, der repariert werden soll.

 

Alle zu dem Zeitpunkt  geltenden Corona-Vorsichtsmaßnahmen sind einzuhalten.

 

Koordinator ist nach wie vor: Friedrich-Wilhelm Moertl, Tel. 04323/8060390 bzw. .

Foto zur Meldung: Reparatur-Café Bornhöved öffnet am 4. September an neuem Standort
Foto: Reparatur-Café Bornhöved öffnet am 4. September an neuem Standort

Familienwaldspiele am 29. August im Erlebniswald Trappenkamp

(27. 08. 2021)

Mitteilung des Erlebniswaldes Trappenkamp vom 23.08.2021:

 

„Familienwaldspiele“ im ErlebnisWald Trappenkamp

 

Termin: Sonntag, 29. August 2021 von 11 bis 16 Uhr

 

Bei dieser kleinen Olympiade spielt und wetteifert die ganze Familie um Punkte! Welche Familie wird der diesjährige „Waldmeister“?

 

An spannenden Stationen können Familien mit viel Spaß ihr Wissen und ihre Geschicklichkeit testen. Den Siegern winkt eine Jahreskarte für den ErlebnisWald Trappenkamp und kleine Sachpreise.

 

Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist für Besucher des ErlebnisWaldes Trappenkamp kostenlos. 

Foto zur Meldung: Familienwaldspiele am 29. August im Erlebniswald Trappenkamp
Foto: Familienwaldspiele am 29. August im Erlebniswald Trappenkamp

Lebenssaft dringend nachgefragt – Blutspende am 31. August in der Sventana-Schule möglich

(26. 08. 2021)

Blutspende am Dienstag, 31. August 2021, von 16.30 bis 19.30 Uhr in der Sventana-Schule Bornhöved, Jahnweg 6.

 

Sie erreichen die Spenderäume der Sventana-Schule über den Jahnweg direkt links nach der Schulhofeinfahrt, wo auch geparkt werden kann.

 

Aus dem Internetauftritt des Blutspendedienstes:

 

Da es durchaus zu Änderungen kommen kann, bittet der Blutspendedienst Nord-Ost Sie, sich kurzfristig über die Verfügbarkeit von Spendeorten und Spendezeit tagesaktuell entweder über die Terminsuche (aufwww.blutspende-nordost.de) oder über die kostenlose Servicenummer 0800 11 949 11 zu informieren.

 

Reservieren Sie sich bitte online vorher einen Termin, um Wartezeiten zu vermeiden und dem vorgeschriebenen Mindestabstand gewährleisten zu können. Spender ohne eine Terminreservierung können in der momentanen Situation nur nach freier Kapazität zur Blutspende angenommen werden.

 

Bitte seien Sie erst kurz vor Ihrer Terminreservierung vor Ort (max. 10 Minuten), so vermeiden Sie Wartezeiten und Menschenansammlungen.

 

Zusätzliche Informationen erhalten Sie außerdem über den Internetauftritt des Blutspendedienstes. Zum Beispiel zu den Schutzmaßnahmen wegen der Corona-Pandemie, zum möglichen Spenden-Check,

Foto zur Meldung: Lebenssaft dringend nachgefragt – Blutspende am 31. August in der Sventana-Schule möglich
Foto: Lebenssaft dringend nachgefragt – Blutspende am 31. August in der Sventana-Schule möglich

Corona-Pandemie: Impfen ohne Termin weiter möglich

(26. 08. 2021)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 24.08.2021 (Auszug):

 

Impfen ohne Termin

 

Nach wie vor können sich alle Bürger*innen in den drei Impfzentren im Kreis Segeberg mittwochs bis sonntags ohne vorherige Anmeldung impfen lassen.

 

Die Übersicht:

 

Impfzentrum Norderstedt: TriBühne, Rathausallee 50 (Biontech/Johnson & Johnson): montags bis sonntags jeweils von 9 bis 11.30 Uhr und von 13 bis 17.30 Uhr.

 

Impfzentrum Kaltenkirchen: Borsigstraße 1 (Biontech/Johnson & Johnson): mittwochs bis sonntags jeweils von 9 bis 11.30 Uhr und von 13 bis 17.30 Uhr.

 

Impfzentrum Wahlstedt: Einfeld-Tennishalle, Gartenweg 4; Zufahrt über Einbahnstraße Heidmühlener Straße (Moderna/Johnson & Johnson und neu Biontech): mittwochs bis sonntags jeweils von 9 bis 11.30 Uhr und von 13 bis 17.30 Uhr.

 

Nur Perso mitbringen, Ärmel hochkrempeln und los geht’s!

Foto zur Meldung: Corona-Pandemie: Impfen ohne Termin weiter möglich
Foto: Corona-Pandemie: Impfen ohne Termin weiter möglich

Arbeiten auf der Bundesstraße 430 am 26. und 27. August: Abschnitte in und um Schmalensee zeitweise voll gesperrt

(25. 08. 2021)

Erste Maßnahmen hat es am 24. August schon gegeben und zahlreiche inner- und außerhalb Schmalensees deponierte Verkehrszeichen lassen erahnen: Da passiert doch was auf der Bundesstraße. In zwei Mitteilungen hat der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV.SH) nun bekannt gegeben, dass am 26. und 27. August Sanierungsarbeiten an der Fahrbahn vorgenommen werden und es deshalb zeitweise zur vollständigen Sperrung von Straßenabschnitten kommt. Umleitungen werden ausgeschildert und Anwohner der Dorfstraße sollten sich insbesondere am zweiten Tag auf Behinderungen einstellen.

 

Hier die Ankündigungen des LBV.SH vom 24.08.2021 im Wortlaut:

 

B 430: Instandsetzung zwischen Bornhöved und Schmalensee (26. August)

 

Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) bessert am 26. August 2021 (von 9 bis etwa 15 Uhr) die beschädigte Bundesstraße 430 zwischen Bornhöved und Schmalensee aus. Es handelt sich um Instandsetzungsarbeiten und ausdrücklich nicht um eine vollständige Sanierung. Die Arbeiten können aus Gründen der Verkehrssicherheit, des Arbeitsschutzes und der Bauqualität nur unter Vollsperrung stattfinden.

 

Umleitung

Die ausgeschilderte Umleitung führt von Bornhöved über die L 69 durch Tarbek zur L 68 nach Stocksee, weiter über die K 57 nach Schmalensee und umgekehrt. Ortskundigen wird empfohlen, den Baustellenbereich weiträumig zu umfahren. Radfahrer*innen, Fußgänger*innen, der öffentliche Personennahverkehr, Polizei und Rettungsdienst können den Baubereich passieren.

 

 

B 430: Instandsetzung der Ortsdurchfahrt Schmalensee (27. August)

 

Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) bessert am 27. August 2021 (von 9 bis etwa 15 Uhr) die beschädigte Bundesstraße 430 in der Ortsdurchfahrt Schmalensee aus. Es handelt sich um eine Instandsetzung einzelner Schadstellen und ausdrücklich nicht um eine vollständige Sanierung. Die Arbeiten können aus Gründen der Verkehrssicherheit, des Arbeitsschutzes und der Bauqualität nur unter Vollsperrung stattfinden. Um die Einschränkungen gering zu halten, wird die Baumaßnahme in zwei Teilabschnitten durchgeführt.

 

Umleitungen

Los geht es von 9 bis voraussichtlich 12 Uhr im ersten Teilabschnitt zwischen der Belauer Straße (K 80) und der Stockseer Straße (K 57). Die ausgeschilderte Umleitung führt von Schmalensee über die K 57 nach Stocksee, weiter über die L 68 und L 69 nach Bornhöved sowie die B 430 nach Schmalensee und umgekehrt.

 

Voraussichtlich zwischen 12 bis 15 Uhr geht es im zweiten Teilabschnitt zwischen der Stockseer Straße (K 57) und der Ortsausfahrt Richtung Kalübbe weiter. Die ausgeschilderte Umleitung führt dann von Schmalensee über die K 57 nach Stocksee, die L 68 durch Dersau zur B 430 nach Schmalensee und umgekehrt.

 

Ortskundigen wird empfohlen den Baustellenbereich weiträumig zu umfahren. Radfahrer*innen, Fußgänger*innen und der öffentliche Personennahverkehr können den Baubereich passieren, ebenso wie Rettungsdienst und Polizei.

 

Die Verkehrsführung wurde mit der Polizei, der Verkehrsbehörde, dem Kreis, dem Amt, den Gemeinden und dem Buslinienbetreiber abgestimmt. Der LBV.SH bittet, sich auf die weiteren Arbeiten einzustellen, den ausgeschilderten Umleitungen zu folgen sowie um rücksichtsvolles Verhalten zum Schutz der Menschen auf der Baustelle.

 

Foto zur Meldung: Arbeiten auf der Bundesstraße 430 am 26. und 27. August: Abschnitte in und um Schmalensee zeitweise voll gesperrt
Foto: In Schmalensee wird die Ortsdurchfahrt saniert

Kindertheater am 3. September in der KulturAkademie Segeberg – Karten können reserviert werden

(25. 08. 2021)

Mitteilung des Vereins für Jugend- und Kulturarbeit (VJKA) im Kreis Segeberg vom 23.08.2021:

 

Kindertheater des Monats im VJKA Segeberg

 

Die KulturAkademie Segeberg präsentiert am 3. September um 15 Uhr das Figurentheater „Mäh!“ von Eva Sotriffer.

 

Gespielt wird live vor Ort auf der hauseigenen Bühne in der Marienstraße 31 in Bad Segeberg.

 

Das vergnügliche Handpuppenspiel für Kinder und Erwachsene ab 3 Jahren erzählt in 35 Minuten von der Suche nach dem eigenen Schatz und den zahlreichen Verwicklungen, die entstehen, wenn jeder nur sein eigenes Glück vor Augen hat - und davon, wie sie sich am Ende doch entwirren lassen.

 

Begleitet wird die Produktion mit Livemusik von Max Castlunger.

 

Die KulturAkademie Segeberg im Verein für Jugend- und Kulturarbeit im Kreis Segeberg e.V. (VJKA) veranstaltet regelmäßig die Theaterreihe Kindertheater des Monats. Mehr Informationen zum Programm gibt es unter: Spielplan - Kindertheater des Monats (kindertheater-des-monats.de).

 

Die Tickets lassen sich unter 04551/95910 vorreservieren und kosten für Kinder 4 und für Erwachsene 5 Euro.

 

Weitere Informationen: www.vjka.de

Foto zur Meldung: Kindertheater am 3. September in der KulturAkademie Segeberg – Karten können reserviert werden
Foto: Kindertheater am 3. September in der KulturAkademie Segeberg – Karten können reserviert werden

Waldtheater im Erlebniswald Trappenkamp am 28. August

(25. 08. 2021)

Mitteilung des Erlebniswaldes Trappenkamp vom 20.08.2021:

 

„Vorhang auf für das Waldtheater“

 

ErlebnisWald Trappenkamp am Samstag, 28.08.2021 um 14 Uhr

 

Das Waldtheater mit den beiden „Fledermäusen“ Flattertom und Flederlilly kommt in den ErlebnisWald Trappenkamp! Christoph und Carina Kohrt von der Gruppe „Theaterfimmel“ aus Plön spielen das beliebte Fledermausmusical mit schwungvollen und lustigen Texten über Freundschaft, Natur und das spannende Leben der Fledermäuse.

 

Der ErlebnisWald Trappenkamp lädt dazu Familien mit Kindern von 5-12 Jahren ein. Die Gäste des Waldtheaters können gerne eine Picknickdecke mitbringen.

 

Eine vorherige Anmeldung unter 04328/170480 oder unter ist erforderlich.

 

Für das Musical zahlen Erwachsene 10 Euro, Kinder 6 Euro inklusive Eintritt.

Foto zur Meldung: Waldtheater im Erlebniswald Trappenkamp am 28. August
Foto: Waldtheater im Erlebniswald Trappenkamp am 28. August

Bundestagswahl am 26. September – Briefwahlunterlagen gibt es beim Amt Bornhöved

(24. 08. 2021)

Am 26. September 2021 finden Wahlen zum 20. Deutschen Bundestag statt. Schon jetzt hat jede Bürgerin und jeder Bürger die Möglichkeit, im Vorwege ihre beziehungsweise seine Stimme mittels Briefwahl abzugeben.

 

Möglich ist dies bei der Verwaltung des Amtes Bornhöved mit Sitz in Trappenkamp online: https://www.amt-bornhoeved.de/news/1/670038/nachrichten/briefwahl-zum-20.-deutschen-bundestag-(bundestagswahl).html

 

Die Beantragung eines Wahlscheins mit Briefzustellung ist möglich in der Zeit vom 16.08.2021, 00:00 Uhr bis 21.09.2021, 12:00 Uhr, bei Selbstabholung im Wahlamt zusätzlich bis 24.09.2021 12:00 Uhr.

 

Die Verwaltung hat u.a. die Gemeinde Schmalensee gebeten, auch auf ihrer Gemeinde-Homepage auf dieses Angebot aufmerksam zu machen, da offenbar einige Bürger hier den Link vermisst und sich beschwert haben. Dem kommen wir natürlich gern nach, weisen aber (erneut) darauf hin, dass die Homepage des Amtes Bornhöved (www.amt-bornhoeved.de) offizielle Website für alle amtlichen Bekanntmachung ist.

Foto zur Meldung: Bundestagswahl am 26. September – Briefwahlunterlagen gibt es beim Amt Bornhöved
Foto: Bundestagswahl am 26. September – Briefwahlunterlagen gibt es beim Amt Bornhöved

Hundetag im Erlebniswald am 22. August

(20. 08. 2021)

Mitteilung aus dem Erlebniswald Trappenkamp vom 16.08.2021:

 

Ein Tag für Hunde

 

im ErlebnisWald Trappenkamp am Sonntag, 22.08.2021, von 11 bis 16 Uhr.

 

Der ErlebnisWald Trappenkamp lädt Hundebesitzer mit ihren vierbeinigen Freunden zu einer spannenden, lustigen und etwas sportlichen Rallye ein. An verschiedenen Stationen können die sechsbeinigen Teams kleine Aufgaben lösen.

 

Der Spaß steht dabei auf jeden Fall im Vordergrund! Unter allen Teilnehmenden wird eine Jahreskarte für den ErlebnisWald verlost!

 

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme kostet 10 Euro je Mensch/Hund-Team (inklusive Eintritt). Startpunkt ist das Waldhaus.

Foto zur Meldung: Hundetag im Erlebniswald am 22. August
Foto: Hundetag im Erlebniswald am 22. August

Alte Schmiede Bornhöved: Mädelsabend am 20. August 21

(19. 08. 2021)

Mitteilung vom Förderverein Alte Schmiede Bornhöved vom 18.08.2021:

 

„Hurra, wir leben wieder!“ - ein Mädelsabend mit dem Comedy-Duo „Bibi & Ina“

 

Bei einem Comedy-Abend nur für Frauen soll das Vergnügen wieder ins Leben einkehren. Corona hat jede Faser unseres Daseins im Griff, doch das Lachen gilt nicht als ansteckend, sondern soll wieder anstecken.

 

Das genießen wir in der Alten Schmiede in Bornhöved am Freitag, den 20. August um 19.30 Uhr.

 

Bibi Maaß, die bereits im Mai 2019 sehr erfolgreich bei uns gastierte, kommt dieses Mal mit ihrer Bühnenpartnerin Ina Twisselmann. Unter dem Titel „Hurra, wir leben wieder!“ halten die beiden selbst-ironisch Rückblick und fragen sich: „Ist der Mann als häusliches Wesen eigentlich system-relevant?“, „Warum habe ich einen Hängebusen bekommen?“, „Ist Sexspielzeug eine Alternative zum Körperkontakt?“ und „Was haben wir in der Krise dazugelernt?“.

 

Zutritt nur für Frauen und nur mit reservierten Karten:

 

Wegen der reduzierten Sitzplätze müssen für den Mädelsabend in der Alten Schmiede Bornhöved, Kuhberg 13, Karten für 20 Euro inkl. Begrüßungsgetränk per E-Mail unter reserviert werden.

Foto zur Meldung: Alte Schmiede Bornhöved: Mädelsabend am 20. August 21
Foto: Alte Schmiede Bornhöved

August-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2

(15. 08. 2021)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen liefern uns oft Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten zugleich Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Weil noch immer das neuartige Coronavirus das gesellschaftliche Leben beeinträchtigt und wir sehr wahrscheinlich noch einige Zeit mit Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens belegt sind, gibt es für die treue Leserschaft im Monat August die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr in dieser schweren Zeit ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der zweite Teil.

 

Reaktorkatastrophe ändert das Meinungsbild: Nein, die Rede ist nicht von der Katastrophe im japanischen Fukushima im Jahr 2011 und der abrupten Abkehr Deutschlands unter Bundeskanzlerin Angela Merkel von der Atomkraft zur Energiegewinnung. Es geht um Tschernobyl in der damaligen Sowjetunion. Das war im Jahr 1986, vor 35 Jahren. Am 15. August 1986 meldet die Segeberger Zeitung, dass dieser Vorfall ein Umdenken in der CDU-Kreistagsfraktion ausgelöst habe. Die nämlich habe noch im Vorjahr das Ansinnen von SPD und Grünen abgelehnt, in der Verwaltung ein Umweltamt einzurichten. Nun will man diese Behörde auch schaffen.

 

Militär warnt vor Brandbomben: Eine offizielle Verlautbarung des stellvertretenden Kommandierenden des IX. Armeekorps in Altona, zuständig für die Militärorganisation im Norden, dürfte für Unbehagen auf dem Lande gesorgt haben: Am 19. August 1916, vor 105 Jahren, erklärt General von Falk: „Es besteht die Gefahr, daß unsere Feinde darauf ausgehen, unsere Getreidevorräte auf den Feldern und in den Scheunen in Brand zu setzen. Sie sollen beabsichtigen, dazu eine mit Petroleum und Phosphor gefüllte Büchse mit Zündschnur zu benutzen…“ Zugleich wird darauf hingewiesen, dass die entstehenden Feuer nicht mit Wasser, sondern mit Sand zu löschen seien.

 

Reiterverein gibt sich einheitlich: Das Segeberger Kreis- und Tageblatt berichtet am 19. August 1921, vor 100 Jahren, dass sich der Reiterverein für Bornhöved und Umgebung für eine annähernd eine einheitliche Tracht entschieden hat: Eine Jockeymütze mit Vereinsabzeichen (Hufeisen mit Pferdekopf) und eine weiße Hose sind fortan zu tragen. Außerdem ist der Schmalenseer  Otto Saggau zum Kassenwart gewählt worden.

 

Ein Friseursalon in Schmalensee: Der Friseur Max Scheffer eröffnet laut Anzeige im Segeberger Kreis- und Tageblatt vom 20. August 1931, vor 90 Jahren in Schmalensee seinen „Herren- und Bubikopf-Schneidesalon“ und bittet um „gütigen Zuspruch“.

 

Unfalltod eines Schmalenseer Landarbeiters: Der beim Hufner Ernst Stegelmann tätige Gelegenheitsarbeiter Lorenz Kaminsky verunglückt am 22. August 1916, vor 105 Jahren, tödlich: Beim Besteigen eines Fuders Roggen stürzt Kaminsky mit der Leiter, fällt auf den Hinterkopf und fällt ins Koma. In der Nacht stirbt er, ohne das Bewusstsein wiedererlangt zu haben, berichtet das Segeberger Kreis- und Tageblatt.

 

Der erste Auftritt der Fußballer des SV Schmalensee: Am 23. August 1981, vor 40 Jahren, kommt es zum ersten Pflichtspiel der Fußballer des erst im November des Vorjahres gegründeten SV Schmalensee. Die Mannschaft fängt ganz unten an, läuft in der Kreisklasse D-Ost auf, und wird nach einem furiosen 7:1-Erfolg beim Großenasper SV II gleich erster Tabellenführer. Die Tore erzielen Reiner Wachs (4) und Bernhard Buchholz (3). Ihre Heimspiele müssen die SVS-Kicker vorerst mangels eigener Sportanlage in Bornhöved auf dem Tennenplatz an der Realschule austragen. Übrigens: Der SVS stellt auch eine Frauenmannschaft, die in der Bezirksklasse Süd aufläuft. Es gibt auch eine B-Juniorenmannschaft, die in Bornhöved spielt. Nur die „Bubis“ (E-Jugend) tragen Heimspiele auf dem „Sportplatz“ Schmalensee aus – gemeint ist der heutige Bolzplatz, der damals einfach ein Kiesfeld war.

 

Heinrich Göttsch 25 Jahre Geschäftsführer: Schmalensees früherer Lehrer Heinrich Göttsch, der von 1896 bis 1933 die Kinder des Dorfes unterrichtete, übte neben seinem Beruf zahlreiche ehrenamtliche und nebenberufliche Tätigkeiten aus. So wird er am 27. August 1941, vor 80 Jahren, auf einer Beiratstagung des Kreisvereins Schwarzbunte Schleswig-Holsteiner für sein 25-jähriges Wirken als Geschäftsführer geehrt. Mitten im Ersten Weltkrieg, am 27. August 1916, trat Göttsch seinen Dienst an. Göttsch erinnert sich laut Bericht des Segeberger Kreis- und Tageblatts, an die Jahre seines Wirkens. Vorweg die Gründer und ersten Vorsitzenden: Isenberg (Travenort) und Heinrich Christian Saggau, letzterer aus Schmalensee. Vorgänger Göttschs war Wetzig aus Rickling. 1920 übernahm der Provinzialverband in Kiel die Herdbuchführung. 1923 konnte der Kreisverein mitten in der Inflation durch eine Sonderumlage und die Beitragserhebung in Roggen am Leben erhalten werden. Am 8. Dezember 1928 feierte der Kreisverein dann sein 25-jähriges Bestehen. Göttsch führt die Geschäfte noch weitere zehn Jahre.

 

Schmalenseer Schulland erheblich teurer: Das Schmalenseer Schulland ist laut Bericht des Segeberger Kreis- und Tageblatts vom 28. August 1916, vor 105 Jahren, auf zwölf Jahre neu verpachtet worden. Da mehrere Interessenten vor Ort waren, stiegen die Pachtpreise für den 6,1140 Hektar großen Acker von 180 auf 410 RM und für die Wiese von 61 auf 122 RM. Heinrich Harder pachtet die Wiese, Halbhufner Peter Nagel den Acker.

 

Eine Schweinegilde in Schmalensee?: In Schmalensee findet laut Segeberger Kreis- und Tageblatt am 28. August 1921, vor 100 Jahren, das 50-jährige Stiftungsfest der Schweinegilde statt. Gefeiert wird im und am Gasthof Voß mit Radringfahren und Vogelwerfen und natürlich mit einem Ball. Die Gilden waren auf dem Land bestehende Versicherungsvereine, deren Mitglieder sich untereinander bei eintretenden Katastrophen wie Tierseuchen (Pferde-, Schweinegilden) oder Wetterschäden (Tarbeker Windgilde) halfen. Aus der Zeitung geht nicht hervor, ob es sich um eine rein Schmalenseer Schweinegilde handelt. Wahrscheinlicher ist, dass es sich um eine Gilde handelte, die rund um Bornhöved ihren Einzugsbereich hatte und den großzügigen Saal des hiesigen Gasthofs und dessen Garten nutzen wollte – ein auch heute bekanntes Interesse.

 

Sichere Radfahrer aus Schmalensee: Auf dem Pausenhof der Grund- und Hauptschule Bornhöved findet am 29. August 1981, vor 40 Jahren, ein Fahrrad-Geschicklichkeitsturnier des ADAC und des MSC Bornhöved statt. Unter den Gewinnern in den verschiedenen Altersklassen und Gruppen sind die Schmalenseer Tanja Schramm (Gruppe I) und Henning Peckelhoff (Gruppe II).

 

Einblicke in ein Medium der Zukunft: Für die heutige Generation Smartphone ist eine Schilderung der Zeit des Übergangs vom Notizblock zum Computer entweder Faszination des Vergangenen oder staubtrockene Geschichte. Darum sei zur zeitlichen Einordnung dieser Terminhinweis aus der Segeberger Zeitung erwähnt: Mit einem Wochenendseminar am 30. und 31. August 1986, vor 35 Jahren, stellte die Volkshochschule Bornhöved/Trappenkamp den „Computer – Arbeitsmedium der Zukunft“ vor. Datenverarbeitung und Programmierung waren laut Meldung die Schwerpunkte. Sicherlich für viele Teilnehmer damals, vermutlich am Commodore 64 (C64) tatsächlich staubtrocken und wahnsinnig wissenschaftlich-abstrakt.

 

Die Gründung des SV Schmalensee vor 75 Jahren: Der Sportverein Schmalensee, den wir als regen Akteur des heutigen gesellschaftlichen Lebens in Schmalensee kennen, wurde im November 1980 gegründet. Aber es gab schon einmal einen Sportverein Schmalensee: Am 31. August 1946, vor 75 Jahren, fand dessen Gründungsball im Gasthof Voß statt. Eine Quittung, ausgestellt von Meta Voß an den „Sportverein Schmalensee“ bestätigt den Erhalt der Saalmiete – 100 Reichsmark – für den Gründungsball. Zu diesem Verein existieren nur wenige Unterlagen, darunter ein Mitgliederverzeichnis, und Hinweise aus den ersten Sportnachrichten, die der 1946 gegründete Kreissportverband Segeberg veröffentlichte. Demnach war der SV Schmalensee im Feldhandball aktiv, auch Faustball soll laut Zeitzeugenberichten gespielt worden sein. Vorsitzender war offenbar Bürgermeister Heinrich Hamann (SPD); die Mehrheit der Mitglieder dürften Flüchtlinge aus den „verlorenen Ostgebieten“ des früheren Deutschen Reiches gewesen sein. Da diese nach und nach in den Westen und Südwesten der Bundesrepublik vermittelt wurden, wo es Wohnraum und Arbeit gab, schlief der Sportverein Schmalensee von 1946 wieder ein.

 

 

 

 

 

 

 

Foto zur Meldung: August-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2
Foto: Männermannschaft des SV Schmalensee um 1946

Musikprojekt in Trappenkamp: Schnupper-Workshop Bandfeeling ab 21. August

(14. 08. 2021)

An Kinder aus sozial benachteiligten Familien richtet sich ein musikalisches Angebot des Trappenkamper Jugendzentrums in Kooperation mit der Kreismusikschule Segeberg und dem TV Trappenkamp. Der Schnupper-Workshop Bandfeeling startet am Samstag, 21. August.

 

Von 11 bis 14 Uhr wollen laut Mitteilung die Musiker Dirk Lesemann, Marco de Maurice und Anne Thomsen neue Teilnehmer für das bereits bestehende Projekt Bandfeeling (Schlagzeug, Gitarre, Gesang) gewinnen. Laut JuZ-Leiterin Svenja Lutkat handelt es sich um ein vom Bund gefördertes Projekt für sozial schwache Kinder und Jugendliche: Die Fördergelder kommen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (Kultur macht stark!) und werden vom Verband deutscher Musikschulen verteilt.

 

Das Projekt findet einmal wöchentlich bis zu den Sommerferien 2022 – außerhalb der Ferienzeiten – statt; die Teilnahme ist kostenlos. Kinder und Jugendliche ab 10 Jahre können sich unter Telefon 0173/5403862 bei Svenja Lutkat anmelden.

 

Der Workshop findet im Obergeschoss des Jugendzentrums (Hermannstädter Str. 29) unter Corona-Bedingungen statt.

Foto zur Meldung: Musikprojekt in Trappenkamp: Schnupper-Workshop Bandfeeling ab 21. August
Foto: Das Jugendzentrum in Trappenkamp

100 Jahre Reiterverein Bornhöved und Umgegend – anmelden bis 13. August

(12. 08. 2021)

Die Anfänge des organisierten Pferdesports – abseits von Ringreiterfesten – liegt im Reiterverein Bornhöved und Umgegend, den 1921 Landwirte und ihre Söhne aus den Dörfern der Region gegründet haben.

 

Auf wechselvolle 100 Jahre will der RV Bornhöved am Samstag, 21. August zurückblicken und mit Mitgliedsfamilien und Freunden das Jubiläum feiern. Der Spaß beginnt um 15 Uhr auf dem Eekhoff (Gönnebeker Weg 2, 24619 Rendswühren).

 

Es gibt Spiel und Reit-Spaß für Kinder, eine Familienrallye über den Hof und durch den Zauberwald, einen Reiterflohmarkt und eine Hüpfburg. Mit einer Spende für Speisen und Getränke wird die Kinder- und Jugendarbeit im Reiterverein unterstützt.

 

Anmeldungen werden bis 13. August erbeten unter . Es gelten Corona-Schutzmaßnahmen.

Foto zur Meldung: 100 Jahre Reiterverein Bornhöved und Umgegend – anmelden bis 13. August
Foto: 100 Jahre Reiterverein Bornhöved und Umgegend – anmelden bis 13. August

Alte Schmiede Bornhöved: „25 Km/h“ am 13. August im Sommerkino

(11. 08. 2021)

Mitteilung des Fördervereins Alte Schmiede Bornhöved vom 10.08.2021:

 

Es hat schon Tradition in Bornhöved, das Sommerkino des Fördervereins „Alte Schmiede Bornhöved“. Fördervereinsmitglied Keena Braun hat ein frisches, hintergründiges und spannendes Programm zusammengestellt.

 

Nach den bisher gezeigten Action-Filmen „Born to ride“ und „Rampage“ und dem computeranimierten Trickfilm „Oben“ geht es frisch und lebendig weiter.

 

Am 13. August zeigen wir den Film „25 km/h“, ein unterhaltsames, deutsches Road Movie mit Lars Eidinger, Bjarne Mädel und Franka Potente aus dem Jahr 2018.

 

Zwei höchst unterschiedliche Brüder treffen sich nach über 30 Jahren bei der Beerdigung ihres Vaters wieder. Trotz Groll und Entfremdung entschließen sie sich, eine Idee umzusetzen, die sie als Teenager bewegt hat: auf dem Mofa quer durch Deutschland zu knattern. Unterhaltsames, mitunter sehr komisches Road Movie, das immer wieder mit optischem Slapstick überrascht.

 

Die Vorstellung beginnt am Freitag um 19:30 Uhr in der Alten Schmiede, Kuhberg 13, 24619 Bornhöved.

 

Die geltenden Corona-Auflagen werden erfüllt und der Eintritt ist frei.

Foto zur Meldung: Alte Schmiede Bornhöved: „25 Km/h“ am 13. August im Sommerkino
Foto: Alte Schmiede Bornhöved: „25 Km/h“ am 13. August im Sommerkino

Waldrallye für Kinder am 15. August im Erlebniswald

(11. 08. 2021)

Mitteilung der Landesforsten vom 09.08.2021:

 

»Waldrallye für Kinder«

 

am Sonntag, 15.08.2021 von 10 bis 16 Uhr

 

im ErlebnisWald Trappenkamp

 

Dem Waldgeheimnis auf der Spur! Kinder dürfen an diesem Tag den Wald von der Wurzel bis zur Krone kreativ, neugierig und aufmerksam untersuchen und erforschen, um dem Waldgeheimnis ein Stück näher zu kommen. An mehreren Stationen gibt es dazu knifflige, lustige und spannende Aufgaben rund um den Wald.

 

Die Rallye ist für Kinder ab 6 Jahren und dauert ca. 1,5 Stunden. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme an der Rallye ist im Eintrittspreis bereits enthalten. Treffpunkt und Start ist das Waldhaus.

Foto zur Meldung: Waldrallye für Kinder am 15. August im Erlebniswald
Foto: Waldrallye für Kinder am 15. August im Erlebniswald

Volles Programm ab 11. August in Plön: Stadtführungen und mehr

(11. 08. 2021)

Mitteilungen der Tourist Info Großer Plöner See vom 06.08.2021:

 

Fackelwanderung durch das Plöner Schlossgebiet

 

Am Mittwoch, dem 11. August 2021 um 21 Uhr heißt es wieder mit Fackeln und Taschenlampen durch das abendliche Schlossgebiet streifen und dabei Spannendes, Wissenswertes und Amüsantes über Plön erfahren. Der Rundgang wird von der Stadtführerin Katrin Will begleitet.

 

Fackeln werden vor Ort gestellt, Taschenlampen bitte mitbringen. Treffpunkt ist das Restaurant „Alte Schwimmhalle“, hier endet der kleine Rundgang auch mit einem Getränk.

 

Die Fackelwanderung kostet 7,50 Euro für Erwachsene; 5,00 Euro für Kinder und 18,00 Euro für Familien. Um Anmeldung wird gebeten unter 04522-50950.

 

 

10 x Stadtführungen an 7 Tagen

 

11. August & 15. August 2021 – Führung durch das Plöner Prinzenhaus

Unter fachkundiger Leitung wird durch das Prinzenhaus geführt und Wissenswertes zu den architektonischen Besonderheiten, der kulturellen Bedeutung und der Geschichte des Rokoko-Schlösschens vermittelt.

Die nächsten Prinzenhausführungen finden am Mittwoch, dem 11. August 2021 und Sonntag, dem 15. August 2021 und statt. Start ist jeweils um 15 Uhr am Prinzenhaus (Schlossgebiet) statt. Preis ab 3 Euro pro Person.

 

12. August 2021 – naturkundliche Kanu-Tour mit Otterpicknick

Bei den naturkundlichen Führungen mit Otter-Picknick stechen die Gäste in 10er Kanus in See und gemeinsam mit einem Landschaftsführer wird der Lebensraum von Wasservögeln und Ottern erkundet, unterwegs lockt eine Pause mit Getränk. Die Tour dauert ca. 2,5 Stunden und kostet 16 Euro (Erwachsene), 14 Euro mit Kurkarte oder 8 Euro (Kinder). Treffpunkt ist das Info-Zentrum an der Schwentine, Die nächste Tour findet am Donnerstag, dem 12. August 2021 ab 19 Uhr statt.

 

12. August, 13. August & 17. August 2021 – Stadtführung mit dem Kanu

Sportlich wird es bei der Stadtführung mit dem Kanu – mit Muskelkraft geht es einmal rund um die Plöner Innenstadt und durch fünf Seen, unterwegs gibt es eine kleine Getränkepause im Plöner Seeprinz. Die  nächsten Kanustadtführungen finden am Donnerstag, dem 12. August 2021 um 10 Uhr, am Freitag, dem 13. August 2021 um 18 Uhr und am Dienstag, dem 17. August 2021 um 17 Uhr. Preis 14 Euro pro

Person (mit Kurkarte) bzw. 16 Euro pro Person (Normalpreis).

 

 

 

14. August & 16. August 2021 - Stadt- und Schlossgebietsführung "Kirchen, Kaiser und Kadetten"

Die Stadt- und Schlossgebietsführung "Kirchen, Kaiser und Kadetten" ist der Klassiker und führt zu den schönsten Ecken in der Plöner Altstadt und dem Schlossgebiet. Die nächsten Stadtführungen finden am Samstag, dem 14. August 2021 und Montag, dem 16. August 2021 statt. Start ist jeweils um 11 Uhr an der Tourist Info Plön (Bahnhof)  Uhr statt. Preis ab 2 Euro pro Person.

 

16. August 2021 - Hochsitz statt Tiefschlaf

Das ist ein tolles Natur-Erlebnis – die Teilnehmer begleiten einen  "echten Jäger" bei seinem abendlichen Rundgang durch die Flur, beobachten vom Hochsitz aus Tiere, lernen Tierspuren erkennen, erfahren mehr über das einheimische Wild und den Wald. Der Rundgang dauert ca. zwei Stunden und kostet 5 Euro pro Person bzw. 15 Euro pro Familie.

 

18. August 2021 - Kinderstadtführung in Plön

Die spaßige Entdeckungsreise durch Plön für Kinder im Alter von 5 bis 10 Jahren.

Die Tour bietet unter anderem Einblicke in die Eiszeit, Slawenzeit, das Mittelalter und die Zeit der Könige und Herzöge. Durch das Nachspielen entdecken die Kinder die Stadt Plön auf Ihre ganz eigene Weise. Start ist um 14.30 Uhr an der Tourist Info Plön (Bahnhof). Preis: 3,50 Euro pro Kind. Wir freuen uns, wenn die Eltern Ihre Kinder begleiten (kostenfrei).

 

 

Für alle Stadtführungsangebote ist eine Anmeldung bei der Tourist Info Plön unter 04522-50950 oder erforderlich. Zu beachten sind zudem die Vorgaben zu Abstand und Hygiene, erforderlich ist auch das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes und Erfassung der Daten zur Kontaktnachverfolgung.

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Foto: Willkommen in Plön

Coronavirus: Kreis Segeberg verlängert erneut Impfen ohne Termin

(10. 08. 2021)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 06.08.2021:

 

Impfen ohne Termin

 

Alle Bürger*innen können sich in den drei Impfzentren im Kreis Segeberg nach wie vor ohne vorherige Anmeldung impfen lassen. Neu ist, dass es in Norderstedt zusätzlich zu dem Impfstoff von Johnson & Johnson ab Montag, 9. August, dann auch Biontech gibt – und das an sieben Tagen in der Woche. Die Impfzentren in Kaltenkirchen und Wahlstedt bieten das Impfen ohne Termin immer mittwochs bis sonntags an. Auch dort können Impfwillige zwischen zwei Impfstoffen wählen.

 

Die Übersicht:

 

Impfzentrum Norderstedt: TriBühne, Rathausallee 50 (Biontech/Johnson & Johnson): montags bis sonntags jeweils von 9 bis 11.30 Uhr und von 13 bis 17.30 Uhr (Biontech ab 9.8.).

 

Impfzentrum Kaltenkirchen: Borsigstraße 1 (Biontech/Johnson & Johnson): mittwochs bis sonntags jeweils von 9 bis 11.30 Uhr und von 13 bis 17.30 Uhr.

 

Impfzentrum Wahlstedt: Einfeld-Tennishalle, Gartenweg 4; Zufahrt über Einbahnstraße Heidmühlener Straße (Moderna/Johnson & Johnson): mittwochs bis sonntags jeweils von 9 bis 11.30 Uhr und von 13 bis 17.30 Uhr.

 

Nur Perso mitbringen, Ärmel hochkrempeln und los geht’s!

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Foto: Coronavirus: Kreis Segeberg verlängert erneut Impfen ohne Termin

Volkshochschule Trappenkamp-Bornhöved bietet neue Englisch-Kurse an

(10. 08. 2021)

Auf ihr neues Englisch-Kursangebot macht die Volkshochschule (VHS) Trappenkamp-Bornhöved aufmerksam. Schmalensee ist Mitgliedsgemeinde der VHS, deren aktuelles Jahresprogramm vor Kurzem an alle Haushalte verteilt worden ist. Über  die Homepage der VHS (www.vhs-trappenkamp-bornhoeved.de) kann man sich anmelden.

Die Englisch-Kurse:

J4 4.0600 Almost fluent English - am Abend

 

Für Interessierte mit Vorkenntnissen in der englischen Sprache und alle, die ihre Kenntnisse auffrischen und ihre Sprachfertigkeiten ver/aufbessern wollen.

VHS Schulungsraum, Goethestr. 1, Trappenkamp

Mo, ab 16. August 2021, 18.00 - 19.30 Uhr, 14 x

Dozent: Roland Amelung

Gebühr: 80,00 Euro

 

J4 4.0601 Almost fluent English - am Vormittag

 

Wie Kurs Nr. J4 4.0600

VHS Schulungsraum, Goethestr. 1, Trappenkamp

Mi, ab 18. August 2021, 9.00 - 10.30 Uhr, 14 x

Dozent: Roland Amelung

Gebühr: 80,00 Euro

 

J4 4.0602 "The devil lies in the detail"

 

Englisch für Profis und alle, die es werden wollen - Englisch in Gesellschaft, Politik, Literatur und Kunst.

VHS Schulungsraum, Goethestr. 1, Trappenkamp

Mi, ab 18. August 2021, 10.45 - 12.15 Uhr, 14 x

Dozent: Roland Amelung

Gebühr: 80,00 Euro

 

J4 4.0603 English for beginners

 

Anfängerkurs in Englisch für Interessierte mit geringen und ohne Vorkenntnisse - für den Alltag und den Urlaub in UK und anderswo.

VHS Schulungsraum, Goethestr. 1, Trappenkamp

Do, ab 19. August 2021, 9.00 - 10.30 Uhr, 14 x

Dozent: Roland Amelung

Gebühr: 80,00 Euro

 

Volkshochschule Trappenkamp/Bornhöved e.V., Goethestr. 1, 24610 Trappenkamp; Tel. Nr. 04323/3404, Fax-Nr. 04323/802336; E-Mail: ; www. vhs-trappenkamp-bornhoeved.de; Sprechzeiten in der Geschäftsstelle:  Di. und Do. von  15 bis 18 Uhr.

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Foto: Volkshochschule Trappenkamp-Bornhöved bietet neue Englisch-Kurse an

Kreis Segeberg informiert am 11. August zum Thema Pflegekinder

(07. 08. 2021)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 02.08.2021:

 

Familien, Paare und Einzelpersonen, die ein Pflegekind oder mehrere Pflegekinder aufnehmen möchten, können sich am Mittwoch, 11. August, digital über dieses Thema informieren. Um 16 Uhr gibt der Pflegekinderdienst des Kreises Segeberg im Rahmen einer Online-Veranstaltung nähere Auskünfte dazu.

 

Die Veranstaltung richtet sich an Pflegepersonen, Pflegeeltern und interessierte Bewerber*innen.

 

Eine Anmeldung ist möglich per E-Mail bis Montag, 9. August, an . Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. Angemeldete Personen erhalten eine Anmeldebestätigung sowie die Zugangsdaten per E-Mail.

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Foto: Kreis Segeberg informiert am 11. August zum Thema Pflegekinder

Familienwanderung im Erlebniswald Trappenkamp am 8. August

(05. 08. 2021)

Hochsommer im Erlebniswald Trappenkamp in Daldorf – da gibt es vieles zu entdecken. Deshalb bietet der Erlebniswald am kommenden Sonntag, 8. August, um 14 Uhr eine Familienwanderung an.

 

Unter fachkundiger Begleitung werden während der gut eineinhalb Stunden dauernden Veranstaltung am Wegesrand Blüten, Insekten, Tierspuren, zahlreiche Kräuter und weitere Pflanzen entdeckt.

 

Das Angebot richtet sich an Familien mit Kindern von 6 bis 12 Jahren. Wer hat, sollte ein Fernglas mitbringen (und festes Schuhzeug tragen).

 

Eine gesonderte Anmeldung ist nicht erforderlich, heißt es in einer Ankündigung. Wer Besucher des Erlebniswaldes ist und die 21 Euro (Familien) oder 8 Euro (Erwachsene) und/oder 5 Euro (Kinder) Eintritt bezahlt hat, kann sich der Gruppe um 14 Uhr anschließen. Treffpunkt ist das Waldhaus.

Foto zur Meldung: Familienwanderung im Erlebniswald Trappenkamp am 8. August
Foto: Familienwanderung im Erlebniswald Trappenkamp am 8. August

Kaffee-Klatsch in der Alten Schmiede mit großen Schlagern der 1950er Jahre

(03. 08. 2021)

Mitteilung des Fördervereins Alte Schmiede Bornhöved vom 29.07.2021:

 

Rudy Schuricke und Freddy Quinn, Peter Kraus und Rocco Granata – das waren nur einige der großen Stars der 1950-er Jahre. Ihre Zeit und ihre unsterblichen Schlager werden am Sonntag, den 8. August, ab 15 Uhr beim Wirtschaftswunder-Kaffeeklatsch in der Alten Schmiede in Bornhöved am Kuhberg 13 wieder lebendig.

 

Detlef Dreessen und Gerrit Moldenhauer, bekannt als Duo Moby Schick, haben die Hitlisten jener Zeit nach den schönsten Titeln durchstöbert und laden zu einer musikalischen Zeitreise in ein Jahrzehnt des pulsierenden Lebens. Der Krieg war vorbei, und man freute sich wieder ausgiebig des Lebens. Die Musik half dabei. Aus dem Radio – kaum jemand hatte einen Fernsehapparat - erklangen dazu mal romantische, mal schwungvolle und oder spaßige Liedern wie „Wir sind die Eingeborenen von Trizonesien“ oder „Rote Rosen, rote Lippen, roter Wein“.

 

Stilecht im damals angesagten Smoking sorgt das Duo „Moby Schick“ für einen lockeren Nachmittag mit bester Unterhaltung. Dazu erinnert Detlef Dreessen mit launiger Moderation an große geschichtliche und gesellschaftliche Ereignisse jener Zeit, an die sich noch viele erinnern, die diese Zeit als Kind oder junge Erwachsene erlebten.

 

Bei Kaffee und Kuchen sowie Kaltgetränken besteht zudem Gelegenheit zum Klönen und Klatschen.

 

Die Veranstaltung wird vom Fördervereins „Alte Schmiede Bornhöved “ zusammen mit dem Seniorenbeirat der Gemeinde Bornhöved durchgeführt. Der Eintritt ist frei. Die geltenden Corona-Regelungen werden eingehalten.

 

Aktuelle Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf

www.alte-schmiede-bornhoeved.de.

Foto zur Meldung: Kaffee-Klatsch in der Alten Schmiede mit großen Schlagern der 1950er Jahre
Foto: Kaffee-Klatsch in der Alten Schmiede mit großen Schlagern der 1950er Jahre

August-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1

(01. 08. 2021)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen geben Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Weil noch immer das neuartige Coronavirus das gesellschaftliche Leben beeinträchtigt und wir sehr wahrscheinlich noch einige Zeit mit Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens belegt sind, gibt es für die treue Leserschaft im Monat August die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr in dieser schweren Zeit ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der erste Teil.

 

Kreis Segeberg übernimmt Belauer Straße: Die Belauer Straße war in den späten 1950er-Jahren von der Gemeinde Schmalensee ausgebaut worden. Am 1. August 1961, vor 60 Jahren, meldet die Segeberger Zeitung, dass der Kreis Segeberg diese Straße rückwirkend zum 1. Januar 1961 als Kreisstraße (damals auch Landesstraße 2. Ordnung, L II O, übernommen hat.

 

Schicksalsschläge für Bauer Kaack: Ein Bericht der Segeberger Zeitung vom 4. August 1951, also vor 70 Jahren, schildert das doppelte Unglück von Bauer Erich Kaack: Nachdem ihm die derzeit in der ganzen Umgebung grassierende Maul- und Klauenseuche, die am Ende des Monats im Norden und Osten des Kreises Segeberg 350 Kühe das Leben gekostet haben wird, zunächst zwei Kühe genommen hat, wird eine weitere auf der Weidekoppel tödlich vom Blitz geschlagen. Immerhin erlischt die Seuche kurz darauf in seinem Viehbestand.

 

Husaren im Dorf: Vor 135 Jahren, vom 5. bis zum 26. August 1886, werden im Rahmen eines Herbstmanövers in Schmalensee zwei Drittel einer Eskadron des Husarenregiments Nr. 15 einquartiert. Die Truppe umfasst drei Offiziere, 76 Mannschaften und 86 Pferde. Im damaligen Kaiserreich gibt es für jedes Dorf Pläne, wie viele Soldaten und Pferde im Manöverfall (oder im Kriegsfall) aufzunehmen sind. Dafür kommen in erster Linie die Bauernhöfe infrage, während die Offiziere sehr wahrscheinlich dort unterkamen, wo Gästezimmer vorhanden waren – was aber in der Regel auch eher auf den großen Höfen der Fall war. Wenn nicht Truppenbewegungen im freien Gelände, also entlang der Straßen und Wege geübt wurden, dann war der große Truppenübungsplatz auf der Gönnebeker Heide das Ziel des allmorgendlichen Ausrückens der Truppen. Die Gönnebeker Heide umfasste weite Teile der heutigen Gemeinde Trappenkamp, die es bekanntlich damals noch nicht gab. Später waren die Einquartierungen in Dörfern, die oft mit der Erntezeit kollidieren konnten, nur die Not-, also Schlechtwetterlösung: man ging dazu über, auf der Gönnebeker Heide zu biwakieren.

 

Sportgeschehen in Schmalensee: Am 5. August 1926, vor 95 Jahren, berichtet das Segeberger Kreis- und Tageblatt von einem Spiel- und Sportfest in Daldorf mit Beteiligung aus Schmalensee. Im Faustball unterliegt die Schmalenseer Mannschaft der zweiten Mannschaft aus Tarbek mit 58:61. Auch im Schlagballspiel der Erwachsenen hat Schmalensee das Nachsehen, gegen Daldorf verliert man 21:31. Auch in den Leichtathletikdisziplinen ist Schmalensee vertreten. Bei den Männern wird Tiefenbach Dritter im 100 Meter-Lauf (13,1 Sekunden) und Vierter im Hochsprung (1,50 Meter). (Erich) Kaack wird Vierter im 100 Meter-Lauf (13,1 Sekunden); Steenbuck Vierter im Schlagballweitwurf; Wiesner Zweiter im 1.000 Meter-Lauf (3,28 Minuten) und (Ernst) Harder Dritter im 1.000 Meter-Lauf (3,30 Minuten). In der Jugendklasse gewinnt (Hellmut) Siebke den 100 Meter-Lauf (12,2 Sekunden) und den Hochsprung (1,45 Meter) und wird Zweiter im Schlagballweitwurf mit 76 Metern. (Erich) Stegelmann wird Dritter im 100 Meter-Lauf (13,1 Sekunden). Es ist anzunehmen, dass es sich hier um organisierten Sport handelt – entweder durch die Schulen oder im Zuge einer seit 1924 einsetzenden Welle von Turnvereins-Gründungen. Auch in Schmalensee gibt es klare Hinweise auf einen Turnverein, den sehr wahrscheinlich der seit 1924 amtierende Bürgermeister Heinrich Harder initiiert haben dürfte.

 

Ganz Schmalensee schaut einen Werbefilm: Die Firma Henkel hat mit der UFA einen großen Werbefilm produziert, der in den Dörfern Bornhöved und Umgebung öffentlich gezeigt wird. So auch im Gasthof Voß am 5. August 1936, vor 85 Jahren. Nach einem Trickfilm namens „Küchen-Sinfonie“ wird der Industrie-Tonfilm „Wäsche Waschen Wohlergehen“ gezeigt. Fast alle Einwohner Schmalensees strömen zum Gasthof, um den Film zu sehen, berichtet das Segeberger Kreis- und Tageblatt.

 

Amt Bornhöved noch groß genug: Am 6. August 1966, vor 55 Jahren, berichtet die Segeberger Zeitung von einer Debatte über den Neuzuschnitt von Ämtern. Landesweit werden weniger und dafür größere Ämter angestrebt. Betroffen sind auch Segeberger Ämter, nicht aber das Amt Bornhöved: Mit 4.005 Einwohnern, für 1975 prognostizierten 5.200 Einwohnern, entspricht es der geforderten Mindestgröße. Einer späteren Fusionswelle entkommt das Amt Bornhöved dagegen nicht: Zum 1. Januar 2008 erfolgt die Zusammenlegung mit der bis dahin amtsfreien Gemeinde Trappenkamp zum „Amt Bornhöved mit Sitz in Trappenkamp“.

 

Abschied von Bürgermeister Voß: Am 8. August 1986, vor 35 Jahren, stirbt Schmalensees Altbürgermeister Hans Voß im Alter von 75 Jahren. In der Segeberger Zeitung erschien ein Nachruf: „Viele Jahre betrieb der Gastwirt Hans Voß mit seiner Familie ein beliebtes und gern aufgesuchtes Ausflugslokal in der Gemeinde Schmalensee. Der Verstorbene war sehr bodenständig, kannte Land und Leute bestens. Nach Hellmut Saggau bekleidete er das Bürgermeisteramt von 1970 bis 1978. Danach war er bis zur Kommunalwahl dieses Jahres Ortsbeauftragter für Naturschutz und Landschaftspflege. Hans Voß führte sein Bürgermeisteramt sehr sorgfältig und ging sparsam mit dem Geld der Steuerzahler um. In        seine Amtszeit fiel der Anschluss der Gemeinde an den Schulverband, den er damals für richtig erkannt hatte und für den er eintrat. Hans Voß war ein Verfechter starken Gemeinsinns und trat für Ortsverschönerung und Fremdenverkehr ein. Als Mann des Ausgleichs trug er oft dazu bei, eine Sache auf den gemeinsamen Nenner zu bringen. Bedurfte das Durchbringen einer Angelegenheit erst einer Kraftanstrengung, so war sie in den Augen von Hans Voß noch nicht genügend ausgereift. Bei der Ausübung seiner verschiedenen Ämter ließ Hans Voß immer einen hintergründigen Humor mit einfließen. [...]“

 

Schmalenseer Interesse am Kreissportverband: In Kaltenkirchen wird am 10. August 1946, vor 75 Jahren, der Kreissportverband Segeberg gegründet. Erster Vorsitzender des KSV ist Nikolaus Ackermann vom SV Rickling. Schmalenseer scheinen auch mit dabei zu sein: In den Unterlagen des am 31. August 1946 gegründeten Sportvereins Schmalensee findet sich eine Abrechnung. Demnach sind drei Personen nach Daldorf und von dort weiter nach Kaltenkirchen gereist. In späteren Berichten zu dieser Versammlung fehlt bei der Auflistung teilnehmender Vereine jedoch der Schmalenseer Verein, da er erst am Monatsende gegründet wird – offenbar waren die anwesenden Schmalenseer Beobachter, deren Bericht den letzten Ausschlag zur Vereinsgründung gegeben haben mag.

 

Zirkus Belli bietet Reitunterricht: Im benachbarten Bornhöved gastiert ab dem 11. August 1896, also vor 125 Jahren, der „Circus Belli“. Aus der Anzeige im Segeberger Kreis- und Wochenblatt geht hervor, dass die Gesellschaft aus „Künstlern und Künstlerinnen ersten Ranges, sowie aus 24 gut dressierten Reit-, Schul- und Manegepferden“ besteht. Ganz neu sei die Vorführung zweier gut dressierter Kühe. Vorstellungen finden nachmittags und abends statt. An Vormittagen bieten die Zirkusleute Reitunterricht für Damen und Herren an. Außerdem verspricht Besitzerin Witwe Belli, dass man junge Pferde binnen kurzer Zeit zureiten könne.

 

Schmalenseer drohen mit Kirchenaustritt: Mit Wirkung zum 1. April 1892 wurde aus den Dörfern Wankendorf, Stolpe und verschiedenen Gutsbezirken die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Wankendorf gebildet. Bis dahin gehörten die Dörfer und Güter zur Kirchengemeinde Bornhöved, hatten sich aber seit mehren Jahren für eine Eigenständigkeit eingesetzt, weil Wege weit waren und man sich zum Teil seelsorgerisch vernachlässigt fühlte. Der Abtrennung ging ein teils heftiger Konflikt mit den für Kirchenangelegenheiten zuständigen Behörden des Königreichs Preußen und der Provinz Schleswig-Holstein voraus. Am 13. August 1891, vor 130 Jahren, wird im Segeberger Kreis- und Wochenblatt ein scharf formulierter Brief der Kirchenältesten (heute der Kirchengemeinderat) der Kirchengemeinde Bornhöved abgedruckt. Damit reagieren diese auf Vorschläge der Behörden zur Teilung des Kirchspiels, die trotz eines  klar ablehnenden Votums des Kirchenkollegiums vom 20. März 1891, also dieses ignorierend, vorgelegt worden seien. Die Unterzeichner drohen mit dem massenhaften Austritt aus der Kirche, darunter die Schmalenseer Kirchenältesten Saggau und Dunker. Zu diesen Austritten ist es dann sehr wahrscheinlich nicht gekommen. Wohl aber zur Kirchspielteilung, die im Dezember 1891 von den Behörden in Kiel und Schleswig beurkundet wurde.

Heute geht der Trend in die fast umgekehrte Richtung: Wegen eines abzusehenden Pastorenmangels und aus Sparzwängen werden u.a. im Kirchenkreis Plön-Segeberg Kirchengemeinden zu Kirchspielen zusammengelegt – die Kirchengemeinden Bornhöved, Trappenkamp und Wankendorf werden das Kirchspiel Alte Schwentine bilden. Mit eskalierenden Emotionen wie 1891 wird eher nicht zu rechnen sein, die Kooperation der Kirchengemeinden ist längst gelebte Praxis.

 

Schwimmunterricht im Schmalensee: Wie die Segeberger Zeitung am 14. August 1951, vor 70 Jahren berichtet, erteilt die Bornhöveder Ortsgruppe der DLRG im Sommer des Jahres kostenlosen Schwimmunterricht für Schüler und junge Leute in Schmalensee. Zu diesem Zweck wurde am Badestrand ein Sprungbrett installiert. Durchführender des Unterrichts ist der erwerbslose Rettungsschwimmer Harro Guttau. Wer ein Prüfungszeugnis erhalten möchte, muss unter Guttaus Aufsicht 15 Minuten als Freischwimmer und 30 Minuten als Fahrtenschwimmer im tiefen Wasser schwimmen. Im Februar 1952 rächt sich, dass man das Sprungbrett nicht abgebaut hat: Die SZ berichtet, dass „Nichteigentümer“ dieses entwendet und im eigenen Ofen verheizt hätten. Immerhin, so der Bericht, seien sie beobachtet worden.

 

Verkehrsschilder für Schmalensee: Heute kaum vorstellbar, dass unser Dorf einmal so gut wie frei von Verkehrszeichen war. Aber am 14. August 1951, vor 70 Jahren, war es der Segeberger Zeitung eine Meldung wert, dass Verkehrsschilder Einzug im Ort gehalten haben: Jeweils 200 Meter vor den Einmündungen der Stockseer, Belauer, Damsdorfer und Tarbeker Straße in die Dorfstraße wurden Warnschilder „Vorfahrt beachten“ aufgestellt. Außerdem seien die Straßenlaternen mit Kennzeichen versehen worden, die den Autofahrern bedeuteten, dass die Laternen nicht die ganze Nacht hindurch brennen würden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto zur Meldung: August-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1
Foto: Aufführung Henkel-Tonfilm, SKTB 27.07.1936

Corona im Kreis Segeberg: Geänderte Öffnungszeiten der Impfzentren – Verlängerung des Impfens ohne Termin

(31. 07. 2021)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 29.07.2021:

 

In der kommenden Woche (02.08.-08.08.2021) werden die Impfzentren in Kaltenkirchen und Wahlstedt am Montag und am Dienstag nicht öffnen. Grund ist ein Rückgang der Nachfrage des Impfangebotes. Dementsprechend sind die beiden Impfzentren zurzeit weniger ausgelastet.

 

Bürger*innen mit einem bereits gebuchten Termin am Montag oder Dienstag wurden in den vergangenen Tagen telefonisch oder per Mail informiert und konnten kurzfristig einen neuen Termin frei wählen.

 

In Norderstedt ist die Nachfrage weiterhin groß. Hier wird der Betrieb wie bisher stattfinden.

 

Das Impfangebot ohne Termin in allen drei Impfzentren (abhängig von den unterschiedlichen Öffnungszeiten) wird es weiterhin geben, um das spontane Impfen für Bürger*innen zu ermöglichen. Neu ist das freie Impfen mit Biontec in Norderstedt am Montag und am Dienstag in der kommenden Woche. In Anbetracht der wieder steigenden Corona-Fallzahlen im Kreis erläutert Kreismitarbeiterin und Impfzentrum-Koordinatorin Tabea Ketzner:

 

„Viele Menschen kommen gerade aus dem Urlaub, nächste Woche beginnt die Schule wieder und der Herbst mit den für das Virus günstigen niedrigen Temperaturen ist auch schon in Sicht. Wir wollen mit den Impfungen ohne Anmeldung mehr Menschen erreichen, die Bevölkerung vor Corona und den gefährlichen Varianten schützen. Helfen Sie bitte mit, kommen Sie am besten mit einem ausgefüllten Aufklärungsbogen einfach vorbei und lassen sich impfen.“

 

Die Impfzentren sind wie folgt geöffnet:

 

Impfzentrum Norderstedt:

 

02.08.-08.08.2021, 9:00-12:00 Uhr und 13:00-18:00 Uhr mit Termin über das

Buchungssystem des Landes. Impfstoff ist Biontec.

 

02.08.-08.08.2021, 9:00-11:30 Uhr und 13:00-17:30 Uhr ohne Termin.

Impfstoff ist Johnson & Johnson.

 

02.08.-03.08.2021, 9:00-11:30 Uhr und 13:00-17:30 Uhr ohne Termin.

Impfstoff ist Biontec.

 

Impfzentrum Kaltenkirchen:

 

04.08.-08.08.2021, 9:00-12:00 Uhr und 13:00-18:00 Uhr mit Termin über das

Buchungssystem des Landes. Impfstoff ist Biontec.

 

04.08.-08.08.2021, 9:00-11:30 Uhr und 13:00-17:30 Uhr ohne Termin.

Impfstoffe sind Biontec und Johnson & Johnson.

 

Impfzentrum Wahlstedt:

 

04.08.-08.08.2021, 9:00-12:00 Uhr und 13:00-18:00 mit Termin über das

Buchungssystem des Landes. Impfstoff ist Moderna.

 

04.08.-08.08.2021, 9:00-11:30 Uhr und 13:00-17:30 Uhr ohne Termin.

Impfstoffe sind Moderna und Johnson & Johnson.

 

Foto zur Meldung: Corona im Kreis Segeberg: Geänderte Öffnungszeiten der Impfzentren – Verlängerung des Impfens ohne Termin
Foto: Corona im Kreis Segeberg: Geänderte Öffnungszeiten der Impfzentren – Verlängerung des Impfens ohne Termin

Sommerkino in der Alten Schmiede Bornhöved zeigt am 30. Juli „Oben“

(29. 07. 2021)

Mitteilung des Fördervereins Alte Schmiede Bornhöved vom 27.07.2021:

 

SOMMERZEIT – FERIENZEIT

- und Sommerkino in der „Alten Schmiede“.

 

Es hat schon Tradition in Bornhöved, das Sommerkino des Fördervereins „Alte Schmiede Bornhöved“. Fördervereinsmitglied Keena Braun hat ein frisches, hintergründiges und spannendes Programm zusammengestellt.

 

Nach den Action-Filmen „Born to ride“ und „Rampage“ geht es spielerisch und phantasievoll weiter.

 

Am 30. Juli heißt es: „Oben (Originaltitel Up)“. Der computeranimierte Spielfilm von 2009 zeigt den Kindheitstraum eines Ballon-Verkäufers. In der Oscarverleihung 2010 erhielt Oben fünf Nominierungen und konnte die Kategorien Bester Animationsfilm und Beste Filmmusik für sich entscheiden.

 

Der ehemalige Ballon-Verkäufer Carl Fredricksen ist mittlerweile stolze 78 Jahre alt. Schon als Kind liebte er es, von großen Abenteuern zu träumen, und bevor es zu spät ist, möchte er seinen größten Traum nun endlich wahr werden lassen. Und so lässt Carl mit tausenden von Ballons sein Haus abheben, um damit nach Südamerika zu fliegen.

 

Weiter geht es am 13. August mit dem Film „25 km/h“, ein unterhaltsames, lebendiges deutsches Road Movie aus dem Jahr 2018.

 

Alle Vorstellungen beginnen jeweils freitags um 19:30 Uhr in der Alten Schmiede, Kuhberg 13, 24619 Bornhöved. Die geltenden Corona-Auflagen werden erfüllt und der Eintritt ist frei.

 

Mehr Info: www.alte-schmiede-bornhoeved.de

Foto zur Meldung: Sommerkino in der Alten Schmiede Bornhöved zeigt am 30. Juli „Oben“
Foto: Sommerkino in der Alten Schmiede Bornhöved zeigt am 30. Juli „Oben“

Coronavirus: Offenes Impfen im Kreis Segeberg geht weiter

(25. 07. 2021)

Findet derzeit parallel zu immer mehr Lockerungen ein Pandemie-Comeback statt? Derzeit steigen bundes-, landes- und kreisweit die Inzidenzwerte. Am Freitag kletterte der im Kreis Segeberg wieder über die 10er-Marke. Das klingt nach wenig, er lag aber auch schon bei 4, was Hoffnung machte. Auf jeden Fall ist weiter Vorsicht geboten.

 

Als Mittel der Stunde wird weiter die Impfung angesehen. Den Einsatzkräften der Schmalenseer Feuerwehr etwa ist nun, nach einer vom Kreisfeuerwehrverband organisierten Erstimpfung mit AstraZeneca im Mai, die Zweitimpfung als sogenannte Kreuzimpfung angeboten worden, mit dem Impfstoff des Herstellers Biontec. Viele sind aber bereits über Arbeitgeber und Hausärzte durchgeimpft.

 

Der Kreis Segeberg ruft zum wiederholten Mal zum Offenen Impfen in den drei Impfzentren des Kreises auf: In Wahlstedt, Kaltenkirchen und Norderstedt. Dazu hier eine Mitteilung des Kreises vom 23. Juli 2021:

 

Impfen ohne Termin im Kreis erneut verlängert

 

In der kommenden Woche können sich Bürger*innen weiterhin auch ohne Anmeldung in den Impfzentren des Kreises mit Corona-Impfstoffen impfen lassen.

 

Impfzentrum Norderstedt: Johnson & Johnson.

Impfzentrum Kaltenkirchen: Johnson & Johnson und Biontec (bei Biontec maximal 150 Impfungen ohne Termin am Tag und ausschließlich Erstimpfungen!).

Impfzentrum Wahlstedt: Johnson & Johnson und Moderna.

 

Die Anzahl der Impfdosen in allen Impfzentren ist begrenzt. Es sollte mit Wartezeiten gerechnet werden. Um die Wartezeit zu verkürzen, sollten möglichst ausgefüllte Unterlagen mitgebracht werden (z.B. Aufklärungsbogen).

 

Zeitraum: 26.7. – 01.8.2021

Uhrzeiten: 9-11:30 Uhr und 13-17:30 Uhr

 

Für die Impfung in den Impfzentren Schleswig-Holsteins muss ein Ausweis vorgelegt werden, mit dem der Wohnsitz in Schleswig-Holstein dokumentiert wird. Personen, die in Hamburg leben, aber hier arbeiten, können geimpft werden, sofern sie aufgrund ihres Berufs priorisiert sind. Sie müssen also einen Prioritätsnachweis eines Unternehmens aus Schleswig-Holsteins vorweisen.

 

Mehr Infos: www.segeberg.de

Foto zur Meldung: Coronavirus: Offenes Impfen im Kreis Segeberg geht weiter
Foto: Coronavirus: Offenes Impfen im Kreis Segeberg geht weiter

Holsteinseen präsentiert Führung zu historischen Stätten in Trappenkamp am 30. Juli

(24. 07. 2021)

Wer durch Trappenkamp fährt, erkennt rasch, dass etwas anders ist als in den Dörfern darum herum. Es fehlt an der typischen „alten“ Bausubstanz. An den beeindruckenden Backsteinbauten der Bauernhöfe oder den noch oft erkennbaren Katen früherer Landarbeiter. Ladenzeilen oder der Bereich um das Bürgerhaus, sogar die Kirchengebäude verbreiten mehr städtisches Flair im Stil der 1960er-Jahre. Und doch kann auch die gut 5.600 Einwohner große Gemeinde, Sitz des Amtes Bornhöved, auf wahrlich historische Stätten verweisen.

 

Und obendrein solche, die es in allen anderen Dörfern so nicht gibt: Überbleibsel des dunkelsten Kapitels deutscher Geschichte, als das heutige Trappenkamp Marinesperrwaffenarsenal war, in das nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs vornehmlich Flüchtlinge aus den sogenannten „verlorenen Ostgebieten“ kamen und sich dort niederließen. Erst Ortsteil von Bornhöved, erfolgte am 1. April 1956 die Eigenständigkeit als Gemeinde im Kreis Segeberg und eine stetige Entwicklung.

 

Um solches und mehr wird es gehen, wenn am Freitag, 30. Juli, Reinhard Bronsart die Teilnehmer an einer historischen Begehung Trappenkamps mit zurück nimmt in die Vergangenheit einer ganz besonderen Gemeinde. Die Führung durch den Ort beginnt um 15 Uhr am Museumsbunker in der Schulstraße und endet gegen 17 Uhr in der Erlebnisschmiede. Eine Tour, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

 

Noch dazu, wenn man diesen Termin kennt: Am 18. September wird Trappenkamps Altbürgermeister Gert Pechbrenner ab 15 Uhr einen Vortrag zur Geschichte Trappenkamps halten, für den die Ortsbegehung mit Reinhard Bronsart eine ideale Vorbereitung ist.

 

Diese Empfehlung kommt von Jürgen Bucksch aus Schmalensee, dem Vorsitzenden des Tourismusvereins Holsteinseen, der beide Veranstaltungen präsentiert. Die Teilnahme an diesen ist übrigens kostenlos.

Foto zur Meldung: Holsteinseen präsentiert Führung zu historischen Stätten in Trappenkamp am 30. Juli
Foto: Museumsbunker Trappenkamp, Schulstraße

Letzter Halt: Corona-Testmobil am 27. Juli zum (vorerst) letzten Mal in Schmalensee

(23. 07. 2021)

Die Friesen-Apotheke fährt den Betrieb ihres Corona-Testmobils zurück und dünnt den „Fahrplan“ aus. Eine der wegfallenden Haltestellen wird Schmalensee sein, wo das Testmobil seit dem 27. April 2021 immer dienstags gestanden hat.

 

Der letzte Termin des Testmobils ist Dienstag, der 27. Juli 2021, von 11.30 bis 13 Uhr vor dem Feuerwehrgerätehaus.

 

Koordinatorin Shary Imbusch, die einigen Schmalenseern in den vergangenen Wochen und Monaten den Nasenabstrich abgenommen hat, informierte Bürgermeister Sönke Siebke am 21. Juli über das Ende der Haltestelle Schmalensee.

 

Nachfrage nach Testungen sinkt

 

Eine steigende Impfquote und zugleich eine abnehmende Test-Nachfrage vor dem Hintergrund weiterer Lockerungsmaßnahmen durch die Landesregierung, die ab 26. Juli u.a. keine Testpflicht vor einem Besuch der Gastronomie vorsieht, sind der Auslöser für den einsetzenden Rückzug aus der Fläche. Die Friesen-Apotheke stellt zunächst nur ihre Haltestellen am Montag und Dienstag ein, prüft aber, ob sie sich von weiteren Anlaufstellen trennt. Auf friesenapotheken.de können bestehende Teststationen nachgesehen werden.

 

Festhalten will man zunächst an den Testzentren, darunter eines in Trappenkamp im Familienzentrum Pusteblume. Und auch der Halt des Testmobils am Dienstag (8 bis 11 Uhr) in Bornhöved soll vorerst bestehen bleiben.

 

Bei Bedarf geht es wieder auf Tour

 

Mit dem Zurückfahren der Testangebote ist die Friesen-Apotheke nicht allein. Derzeit prüfen alle Anbieter, inwieweit die Nachfrage (aber auch die Vergütung durch den Staat) den Aufwand rechtfertigen. Im Widerspruch zu den angekündigten Lockerungen seitens der Landesregierung ist das Infektionsgeschehen zu betrachten. So stieg jüngst die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Segeberg von 4 auf 10. Shary Imbusch in der Segeberger Zeitung vom 22. Juli dazu: „Wir sind in der Lage, das Angebot wieder hochzufahren, wenn es nötig wird.“

Foto zur Meldung: Letzter Halt: Corona-Testmobil am 27. Juli zum (vorerst) letzten Mal in Schmalensee
Foto: Das Corona-Testmobil machte an jedem Dienstag Station in Schmalensee

Treibholz-Workshop im Erlebniswald am 1. August

(21. 07. 2021)

Einen Zugang zum Meer hat der Erlebniswald Trappenkamp in Daldorf zwar nicht, dennoch spielt Treibholz eine gewichtige Rolle am Sonntag, 1. August. Dann nämlich gibt es Workshop-Angebote für Kinder und Erwachsene.

 

Unter fachkundiger Anleitung können Teilnehmende aus Treibhölzern und maritimen Gegenständen individuelle und kreative Objekte herstellen, heißt es in einer Mitteilung der Waldleitung.

 

Der Workshop für Kinder beginnt um 10 Uhr, Dauer ca. 1,5 Stunden; der für Erwachsene um 12.30 Uhr, Dauer 3 Stunden. Gebastelt wird wettergeschützt im Freien.

 

Eine Anmeldung ist erforderlich unter Telefon 04328/170840 oder . Die Teilnahme kostet für Kinder 17 Euro (Aufsichtsperson frei) und für Erwachsene 32 Euro inklusive Bastelmaterial und Eintritt in den Erlebniswald.

Foto zur Meldung: Treibholz-Workshop im Erlebniswald am 1. August
Foto: Treibholz-Workshop im Erlebniswald am 1. August

Wieder möglich: Heimatmuseum Bornhöved öffnet ab 25. Juli an Sonntagen

(20. 07. 2021)

Lange war es ruhig um das Heimatmuseum „De ole Rökerkaat“ in Bornhöved: Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Schutzmaßnahmen machten dem üblichen Museumsbetrieb einen Strich durch die Rechnung. Nicht nur, dass die alte Kate im Herzen Bornhöveds über kleine, enge Räume verfügt, die ehrenamtlichen Museumswächter gehören auch fast alle der sogenannten Risikogruppe an. So blieb die Einrichtung lange geschlossen – seit März 2020.

 

Nun aber zeichnet sich eine deutliche Verbesserung der Pandemie-Situation ab, wenngleich aufgrund der „Delta-Variante“ des Virus weiter Vorsicht geboten ist. Insgesamt aber steigt die Zahl der Geimpften, während das nachlassende Infektionsgeschehen Mut macht.

 

Deshalb hat sich der Vorstand des Ortsvereins Bornhöved im Schleswig-Holsteinischen Heimatbund (SHHB), der das Museum betreibt, für eine Wiederöffnung am Sonntag, 25. Juli entschieden. Die Vorarbeiten wurden schon abgeschlossen: Die Außenanlagen wurden aufgehübscht und die Innenräume gereinigt.

 

Wie „vor Corona“ wird De ole Rökerkaat sonntags von 15 bis 18 Uhr geöffnet sein. Ehrenamtliche Museumswächter öffnen und schließen das Museum, das Informationen und zahlreiche Gegenstände aus der reichhaltigen Geschichte von Bornhöved und Umgebung beinhaltet. Der Eintritt ist frei, eine Spendendose wird aufgestellt.

 

Tribut an die Pandemie ist trotzdem zu zahlen: Es werden Kontaktlisten geführt und im Inneren des Heimatmuseums ist eine medizinische Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

Foto zur Meldung: Wieder möglich: Heimatmuseum Bornhöved öffnet ab 25. Juli an Sonntagen
Foto: Wieder möglich: Heimatmuseum Bornhöved öffnet ab 25. Juli an Sonntagen

Kunstforum in der Alten Schmiede Bornhöved mit Musikerin aus Schmalensee

(18. 07. 2021)

Zu einem „Platz der Phantasie“ wird die Alte Schmiede Bornhöved am Wochenende 24. und 25. Juli: Dann findet ein Kunstforum statt, zu dem 15 Kunst- und Kulturschaffende beitragen, die Kunst ausstellen und für weitere Attraktionen sorgen.

 

Eröffnet wird das Kunstforum, das unter der Schirmherrschaft von Kreispräsident Claus Peter Dieck steht, am Sonnabend, 24. Juli, um 14 Uhr. Bei freiem Eintritt ist das Kunstforum am Sonnabend von 14 bis 18 Uhr und am Sonntag, 25. Juli, von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

 

Kunstausstellung für die Besucher und mit den Besuchern

 

Organisator des Kunstforums ist Horst Detering, der die erhoffte Besucherschar ermuntert, sich inspirieren zu lassen, denn den Kunstschaffenden kann über die Schulter geblickt und der Austausch gesucht werden. Es gibt vielfältige Malerei, Fotografie, Schmuckgestaltung sowie Skulpturen aus Holz und Stahl zu sehen – und zum Teil zum Erwerb.

 

Nicht nur in, auch auf dem Vorplatz der historischen Schmiede ist was los. Dort werden Installationen zu sehen sein. Und hier wie in der Schmiede sind die Besucher eingeladen, an Kunstwerken mitzuwirken sowie kleine Skulpturen zu erschaffen.

 

Maite Jens singt Songs von Pink

 

Geworben wird auch mit der Schmalenseer Gesangskünstlerin Maite Jens, die am Sonntag, 25. Juli, ab 15 Uhr ein kleines Konzert geben wird. Moderne Songs – laut Veranstaltungsflyer, der dieser Meldung als PDF beiliegt, sind es u.a. Stücke von Pink.

[Flyer Kunstforum Alte Schmiede 2021]

Foto zur Meldung: Kunstforum in der Alten Schmiede Bornhöved mit Musikerin aus Schmalensee
Foto: Kunstforum in der Alten Schmiede Bornhöved mit Musikerin aus Schmalensee

Juli-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2

(15. 07. 2021)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen liefern uns oft Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten zugleich Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Weil noch immer das neuartige Coronavirus das gesellschaftliche Leben beeinträchtigt und wir sehr wahrscheinlich noch einige Zeit mit Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens belegt sind, gibt es für die treue Leserschaft im Monat Juli die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr in dieser schweren Zeit ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der zweite Teil.

 

Üben für den kommenden Krieg: Am 21. Juli 1936, vor 85 Jahren, erfährt die Bevölkerung aus dem Segeberger Kreis- und Tageblatt von einer Luftwaffenübung im Raum Hamburg. Es wird ein Angriff auf die Stadt simuliert. Dabei schulen Jagdverbände der Luftwaffe und Flak-Einheiten das Zusammenwirken im Falle eines Angriffs aus der Luft.

 

Ein unfallträchtiger Tag: Innerhalb einer halben Stunde ereignen sich am 23. Juli 1911, vor 110 Jahren, in Schmalensee zwei Unfälle. Zunächst stürzt Altenteiler Matthias Suhr auf der Steintreppe seines Hauses so unglücklich, dass er sich eine Hüfte bricht. Wenig später fährt der Milchwagen von Gastwirt Friedrich Voß gegen ein auf der Chaussee haltendes Fuhrwerk aus Neumünster. Eine darin sitzende Dame wird herausgeschleudert und erleidet Hautabschürfungen im Gesicht. Die beiden Knechte auf dem Milchwagen erleiden eine Fußverrenkung bzw. eine Quetschung der Hand.

 

Vom Blitz erschlagen im Geschäft: Über der Gegend um Bornhöved entlädt sich am 24. Juli 1886, vor 135 Jahren, ein heftiges Gewitter. In Wankendorf wird ein Höker mitten in seinem Laden stehend vom Blitz getroffen, das Gebäude geht in Flammen auf. Auch Tiere auf einer Weide sterben. Ein Fabrikschornstein in Wankendorf wird ebenfalls getroffen, ist aber durch einen Blitzableiter geschützt. Zwischen Rickling, Bornhöved und Wankendorf wird zudem die Telegrafenleitung stark beschädigt.

 

Besondere Würdigung eines besonderen Jubiläums: Schmalensees Gemeindevorsteher Matthias Christian Suhr feiert am 25. Juli 1876, vor 145 Jahren, sein 25-jähriges Dienstjubiläum in diesem Amt. Der Berichterstatter zum Segeberger Kreis- und Wochenblatt war selbst bei dem „würdigen Feste“ nicht zugegen, das in Schmalensee gefeiert wurde. Doch äußert er sich über den Gemeindevorsteher, also Bürgermeister, und das Ehrenamt: „Ein solches Fest dürfte wohl so selten vorkommen, wie etwa eine diamantene Hochzeit, wenn man erwägt, welcher Grad von Uneigennützigkeit dazu gehört, ein Amt 25 Jahre lang zu versehen mit einer Entschädigung, die nur oder vielleicht kaum die Auslagen deckt. Die moderne Erfindung der Ehrenämter ist nicht gerade bestimmt, das alte Sprichwort ‚Jede Arbeit ist ihres Lohnes werth’ zu schanden zu machen, denn die Ehre soll der Lohn sein. Es könnte scheinen, als ob in diesem Falle der weit verbreitete Widerwille, sich mit der Ehre zu begnügen und ein Amt ohne Lohn zu übernehmen, eine glänzende Ausnahme fände. Dennoch dürfte Herr M. Suhr sein Amt wohl lediglich zum Besten und auf allgemeinen Wunsch seiner Gemeinde so lange geführt haben, an die Ehre hat der Jubilar, so weit ich ihn kenne, wohl schwerlich gedacht; denn die äußere Ehre, welche hier in Frage kommt, ist für den rechten Mann werthlos, die wahre Ehre besteht lediglich in dem Bewußtsein der treuen Pflichterfüllung, und das ist Suhr’s Fall.“

 

Eine Vielzahl Kriegsnachrichten: Im Juli 1916, vor 105 Jahren, erreicht eine Vielzahl Kriegsnachrichten das kleine Schmalensee – dokumentiert im Segeberger Kreis- und Tageblatt. Angefangen mit Hugo Saggau, dem Sohn des damaligen Amtsvorstehers Heinrich Christian Saggau. Am 6. Juli 1916 meldet das SKTB, Hugo Saggau sei bei Kämpfen in Wolhynien (heutige Ukraine) leicht verletzt worden. Am 26. Juli heißt es, Saggau sei in Rußland leicht verwundet und einem schlesischen Lazarett zugeführt worden. Das Eiserne Kreuz 2. Klasse erhält laut Meldung vom 6. Juli  Fritz Kronfeldt aus Schmalensee. Dieselbe Auszeichnung geht laut Meldung vom 26. Juli auch an den Unteroffizier Richard Burmeister. Am 31. Juli geht es erneut um Richard Burmeister: dieser hat auf dem westlichen Kriegsschauplatz einen Kopfschuss erhalten (an dessen Folgen er am 29. August sterben wird); Infanterist Heinrich Moß erleidet eine Darmverletzung. Am 6. Juli wird zudem berichtet, dass der Student Franz Scheller, Leutnant der Reserve und Sohn des früheren Schmalenseer Lehrers Scheller (bis 1896), auf dem östlichen Kriegsschauplatz gefallen ist. Außerdem befinden sich offensichtlich Einwohner Schmalensees in Kriegsgefangenschaft: Am 13. Juli wird berichtet, dass im Dorf „für die Unterstützung der von den Kriegsgegnern gefangen genommenen Schmalenseer 180 Mark an Spenden gesammelt“ worden sind. 

 

Suche nach Erdöl: Geophysikalische Messtrupps werden laut einer Meldung der Segeberger Zeitung vom 26. Juli 1961, vor 60 Jahren, in den Gemarkungen der Gemeinden Bornhöved, Tarbek und Schmalensee mittels Flachbohrungen und Sprengungen nach Erdöl suchen.

 

Landwirte als gute Gastgeber: Nachdem der Landwirtschaftliche Verein für Bornhöved und Umgebung im Vorjahr den für Kirchbarkau und Umgegend besucht hatte, erfolgt der Gegenbesuch. Die rund 80 Gäste reisen per Bahn an und werden in über 40 Wagen von Bornhöved über Schmalensee, Stockseehof, Stocksee, Damsdorf, Tarbek und Gönnebek und wieder Bornhöved durch das Vereinsgebiet gefahren. Unterwegs gibt es immer wieder Einblicke in den Ackerbau und die Viehwirtschaft des Bornhöveder Vereins. In Damsdorf gibt es beim Gastwirt Christiansen eine Kaffeetafel, in Heins Gasthof in Bornhöved das Abendessen, Musik und Tanz. „Ein Extrazug entführte um Mitternacht die Gäste“, heißt es im Pressebericht vom 28. Juli 1926, vor 95 Jahren.

 

Diebesbande gefasst: Der Landjägerei gelingt es laut Meldung im Segeberger Kreis- und Tageblatt vom 30. Juli 1921, vor 100 Jahren, eine Diebesbande fast vollständig zu stellen. Die Gruppe hatte in den vergangenen Wochen in Dieckhof, Schönböken und Schmalensee wertvolle Pferdegeschirre gestohlen. Kopf der Bande war ein Arbeiter in Stolpe, über den die Geschirre an einen Hehler in Kiel gingen.

 

 

Foto zur Meldung: Juli-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2
Foto: Fritz Kronfeldt aus Schmalensee

Sommerferien-Angebote vom Verein für Jugend- und Kulturarbeit im Kreis Segeberg

(14. 07. 2021)

Mitteilung des VJKA vom 05.07.2021:

 

Die KulturAkademie Segeberg im Verein für Jugend- und Kulturarbeit im Kreis Segeberg e.V. (VJKA) bietet in den Sommerferien zwei kreative Workshops für Jugendliche an. Künstlerin Marlene Hoffmann gibt in ihrem Workshop „Abstrakte Kunst aus Resin & Strukturen“ Einblicke in ihre Arbeit mit Resin als Werkstoff. Jugendliche ab 15 Jahren können hier ihre eigenen Kunstwerke erschaffen. Der Kurs findet am 27. und 28. Juli jeweils von 15 bis 17 Uhr im Atelier der JugendAkademie Segeberg statt, die Teilnahmegebühren betragen 25 Euro zzgl. 10 Euro Materialeinsatz.

 

Wer lieber auf der Bühne steht, statt sich der bildenden Kunst zu widmen, kann das im Improvisationstheater Workshop am 26. und 27. Juli jeweils von 13 bis 17 Uhr mit Spiel- und Theaterpädagogin Carola Jansen verwirklichen. In dem zweitägigen Kurs für Jugendliche von 13 bis 16 Jahren geht es um das Thema Freundschaft. Dieses Angebot findet ebenfalls in der JugendAkademie Segeberg statt, die Teilnahmegebühren betragen 40 Euro. Weitere Informationen zu den Angeboten sowie die Möglichkeiten zur Anmeldung sind auf www.vjka.de zu finden.

Foto zur Meldung: Sommerferien-Angebote vom Verein für Jugend- und Kulturarbeit im Kreis Segeberg
Foto: Sommerferien-Angebote vom Verein für Jugend- und Kulturarbeit im Kreis Segeberg

Erneut Offene Impfaktion des Kreises Segeberg ab 12. Juli in den Impfzentren Norderstedt, Kaltenkirchen und Wahlstedt

(10. 07. 2021)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 08.07.2021:

 

Impfen ohne Termin mit Johnson & Johnson geht weiter – Insgesamt 1.870 Impfdosen in der kommenden Woche

 

Die „Open-House“-Tage für den Corona-Impfstoff Johnson & Johnson ohne vorherige Terminvereinbarung gehen in der kommenden Woche weiter. Insgesamt stehen in den drei Segeberger Impfzentren vom 12. bis 18. Juli 1.870 Dosen zur Verfügung. Neu ist: In Kaltenkirchen können sich Impfwillige an einzelnen Tagen auch am Vormittag ihren Piks abholen, in Norderstedt sogar von Montag bis Sonntag. Personen ab 18 Jahren müssen lediglich ein Ausweisdokument und – wenn möglich – ihren Impfausweis sowie ausgedruckte und ausgefüllte Dokumente für die Impfung mit einem Vektor-Impfstoff (siehe www.impfen-sh.de oder direkt https://www.schleswig[1]holstein.de/DE/Landesregierung/VIII/_startseite/Artikel_2020/_Informationen_Impfzentren/Download-Dokumente.html) mitbringen.

 

Der Corona-Impfstoff ist bislang der erste, bei dem nur eine Impfdosis für einen umfassenden Schutz nötig ist.

 

An diesem Wochenende (Freitag bis Sonntag) läuft die offene Impfaktion wie bereits berichtet täglich von 13 bis 18 Uhr, wobei pro Impfzentrum und Tag rund 100 Impfdosen zur Verfügung stehen.

 

Hier die Öffnungszeiten und verfügbaren Impfdosen für alle drei Impfzentren ab Montag, 12. Juli, in der Übersicht:

 

Wahlstedt

Hier wird Johnson & Johnson bis zunächst einschließlich Sonntag, 18. Juli, täglich von 13 bis 18 Uhr verimpft. Pro Tag gibt es 50 Impfdosen. Insgesamt können sich hier in der nächsten Woche 350 Menschen ohne Termin impfen lassen.

 

Kaltenkirchen

Hier wird Johnson & Johnson bis zunächst einschließlich Sonntag, 18. Juli, täglich von 13 bis 18 Uhr verimpft sowie zusätzlich am Montag und Dienstag 12./13. Juli von 9 bis 12 Uhr. An diesen zwei Tagen stehen täglich 220 bzw. 160 Impfdosen zur Verfügung, an den übrigen Tagen der Woche sind es dann 50 Dosen pro Tag.Insgesamt können sich hier in der nächsten Woche 630 Menschen ohne Termin impfen lassen.

 

Norderstedt

Hier wird Johnson & Johnson bis zunächst einschließlich Sonntag, 18. Juli, täglich von 9 bis 12 sowie von 13 bis 18 Uhr verimpft. Am Montag und Dienstag 12./13.Juli stehen allein an den Vormittagen jeweils 120 Dosen zur Verfügung, insgesamt 170 pro Tag. An den übrigen Tagen sind es zwischen 80 und 130 Dosen. Insgesamt können sich hier in der nächsten Woche 890 Menschen ohne Termin impfen lassen.

Die Angaben stehen natürlich unter dem Vorbehalt, dass die 25.000 Impfdosen, die das Land für ganz Schleswig-Holstein zur Verfügung gestellt hat, nicht bereits vorher aufgebraucht sind. Insgesamt sind im Kreis Segeberg in den Impfzentren bis einschließlich gestern rund 920 Johnson & Johnson-Dosen verimpft worden.

 

Hier finden Sie die Impfzentren im Kreis:

  • Norderstedt: TriBühne, Rathausallee 50
  • Kaltenkirchen: Borsigstraße 1
  • Wahlstedt: Einfeld-Tennishalle, Gartenweg 4; Zufahrt nur über eine Einbahnstraße über die Heidmühlener Straße möglich

 

Foto zur Meldung: Erneut Offene Impfaktion des Kreises Segeberg ab 12. Juli in den Impfzentren Norderstedt, Kaltenkirchen und Wahlstedt
Foto: Erneut Offene Impfaktion des Kreises Segeberg ab 12. Juli in den Impfzentren Norderstedt, Kaltenkirchen und Wahlstedt

Freizeit-Tipp: Familienwanderung am 13. Juli im Erlebniswald Trappenkamp

(10. 07. 2021)

Mitteilung des Erlebniswaldes vom 05.07.2021:

 

Kuh & Kalb im Wald?!

 

Familienwanderung am Dienstag, 13.07.2021, um 15.30 Uhr im ErlebnisWald Trappenkamp

 

Im Wald gibt es die unterschiedlichsten Tiere, aber auch Kühe und Kälber? Bei einer Familienwanderung können die Teilnehmer dieser spannenden Frage und noch vielen weiteren auf den Grund gehen mit tollen Spielen und viel Spaß!

Die Familienveranstaltung richtet sich an Kinder zwischen 6 bis 12 Jahren und dauert ca. zwei Stunden. Es wird empfohlen, ein Fernglas mitzubringen.

 

Eine Anmeldung im ErlebnisWald Trappenkamp ist erforderlich unter 04328/170480 oder per E-Mail unter .

 

Für Besucher des ErlebnisWaldes ist die Veranstaltung im Eintrittspreis enthalten (Eintritt Erwachsene 8 Euro, Kinder 5 Euro, Familien 21 Euro). Treffpunkt ist das Waldhaus.

Foto zur Meldung: Freizeit-Tipp: Familienwanderung am 13. Juli im Erlebniswald Trappenkamp
Foto: Freizeit-Tipp: Familienwanderung am 13. Juli im Erlebniswald Trappenkamp

Kreis Segeberg informiert online am 14. Juli zum Thema Pflegekinder

(09. 07. 2021)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 05.07.2021:

 

Familien, Paare und Einzelpersonen, die ein Pflegekind oder mehrere Pflegekinder aufnehmen möchten, können sich am Mittwoch, 14. Juli, digital über dieses Thema informieren. Um 16 Uhr gibt der Pflegekinderdienst des Kreises Segeberg im Rahmen einer Online-Veranstaltung nähere Auskünfte dazu.

 

Die Veranstaltung richtet sich an Pflegepersonen, Pflegeeltern und interessierte

Bewerber*innen.

 

Eine Anmeldung ist möglich per E-Mail bis Montag, 12. Juli, an . Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. Angemeldete Personen erhalten eine Anmeldebestätigung sowie die Zugangsdaten per E-Mail.

Foto zur Meldung: Kreis Segeberg informiert online am 14. Juli zum Thema Pflegekinder
Foto: Kreis Segeberg informiert online am 14. Juli zum Thema Pflegekinder

Erinnerung: Störung der Wasserversorgung vom heutigen Mittwoch auf Donnerstag

(07. 07. 2021)

Meldung aus der Verwaltung des Amtes Bornhöved, weitergereicht von Bürgermeister Sönke Siebke:

 

Wegen erforderlicher Reparaturarbeiten an der Wasserversorgungsleitung in der Gemeinde Stocksee kann es in der Nacht vom 7. auf den 8. Juli 2021 zu Druckschwankungen beziehungsweise zeitweisen Unterbrechung der Wasserversorgung führen.

 

Dies betrifft neben Stocksee auch die Gemeinden Dersau, Ascheberg, Belau, Vierhusen und Schmalensee.

 

Das Amt Bornhöved informiert hierzu auch im Mitteilungsblatt Blickpunkt Bornhöved sowie auf seiner Homepage.

Foto zur Meldung: Erinnerung: Störung der Wasserversorgung vom heutigen Mittwoch auf Donnerstag
Foto: Erinnerung: Störung der Wasserversorgung vom heutigen Mittwoch auf Donnerstag

Corona-Testmobil macht auch im Juli Station in Schmalensee

(05. 07. 2021)

Das Infektionsgeschehen in Schleswig-Holstein und im Kreis Segeberg ist generell rückläufig, aber trotz zahlreicher Lockerungen können etliche gesellschaftliche, berufliche und Freizeitangebote nicht ohne Corona-Test wahrgenommen werden.

 

Das Testmobil der Friesen-Apotheke Trappenkamp wird deshalb auch mindestens im Juli Station in Schmalensee machen. Laut Koordinatorin Shary Imbusch ändert sich am Fahrplan nichts: Das Mobil ist immer dienstags von 11.30 bis 13 Uhr am Feuerwehrgerätehaus zu finden.

 

Nächste Termine sind also Dienstag, 6., 13., 20. und 27. Juli 2021.

 

Der Nasenabstrich ist kostenlos. Das Ergebnis gibt es mittels QR-Code auf das Smartphone. Wichtig: Es ist der Personalausweis mitzuführen und es müssen Unterlagen ausgefüllt werden. Entweder vor Ort oder im Vorwege zu Hause, um diese fertig ausgefüllt zum Test mitzubringen. Von der Seite www.friesenapotheken.de können die Unterlagen heruntergeladen werden. Dort sind auch alle weiteren „Haltestellen“ des Testmobils zu finden.

Foto zur Meldung: Corona-Testmobil macht auch im Juli Station in Schmalensee
Foto: Das Corona-Testmobil macht an jedem Dienstag Station in Schmalensee

Was gab's im Juni? Blick über den Tellerrand

(04. 07. 2021)

Was in der Nachbarschaft, im Amt und der Kirchengemeinde Bornhöved oder im Kreis Segeberg geschieht, findet nicht unbedingt Niederschlag auf der Gemeinde-Homepage, kann aber durchaus von Interesse in Bezug auf kommunalpolitische und gesellschaftliche Themen sein. Eine kleine Presseschau aus dem Monat Juni:

 

Fusion! Da kommt was auf Sparkassenkunden zu

Was früher die Segeberger Kreissparkasse war, ging in der Sparkasse Südholstein auf. Und diese wird 2023 mit der Sparkasse Holstein fusionieren – der Name Südholstein soll dann verschwinden, da beide Sparkassen weitgehend das historische „Holstein“ abdecken mit den Kreisen Segeberg, Pinneberg, Ostholstein und Stormarn sowie den Städten Uetersen und Neumünster. Alle Tageszeitungen berichten davon und halten insbesondere die Aussagen zur Zukunft der Mitarbeiter fest: Für die zusammen 1.900 Mitarbeitenden soll es keine Kündigungen geben, aber Synergien bedeuten Veränderungen, so die Vorstände. Die betonen, dass die Fusion „keine Notaktion“ sei (Segeberger Zeitung vom 16. Juni), jedoch machten „wachsende Herausforderungen wie Niedrigzins, Corona-Folgen und Digitalisierung es notwendig, die Kräfte zu bündeln“, so Sparkasse Südholstein-Vorstandschef Andreas Fohrmann im Holsteinischen Courier (16. Juni). Das neue Zuständigkeitsgebiet wird von Fehmarn bis Helgoland und von Neumünster bis Hamburg reichen, über 100 Filialen umfassen. Hauptsitze bleiben Eutin, Bad Oldesloe und Neumünster. Die derzeitigen Vorstandschefs werden eine Doppelspitze bilden. Zusammen wird die neue Sparkasse Holstein ab 2023 – so die jeweiligen Zweckverbände zustimmen – knapp 500.000 Kunden haben (Lübecker Nachrichten 16. Juni). „Das technisch aufnehmende Institut“ soll die Sparkasse Holstein sein – was für die Kunden der derzeitigen Sparkasse Südholstein mindestens eine neue Bankleitzahl (BIC), womöglich auch eine neue Kontonummer (IBAN) bedeutet, schreiben die Kieler Nachrichten am 16. Juni. Das aber soll noch geklärt werden.

 

Fusion geplatzt, Name gesichert: Neues von der VR-Bank Neumünster

Neues gibt es von der VR-Bank Neumünster, die unter anderem im Amt Bornhöved Kunden hat und in Bornhöved – im früheren Gebäude der Sparkasse Südholstein – eine Filiale unterhält. Anfang Mai war, einen Tag vor dem Beurkundungstermin für einen Fusionsvertrag mit VR-Banken aus Handewitt und Husum sowie Heide zur „Bank zwischen den Meeren“ geplatzt. Aus Gründen, die den Vorständen der VR-Bank Neumünster laut Berichten in Kieler Nachrichten und Segeberger Zeitung am 16. beziehungsweise 17. Juni angeblich unbekannt sind. Nun berichteten die Neumünsteraner, weiter fusionswillig zu sein, in alle Richtungen. Offenbar fürchtet man, ohne Partner nicht zukunftsfähig zu sein, auch wenn das Geldinstitut aktuell gute Zahlen vorweisen kann. Zukünftige Partner aus den Reihen benachbarter Volks- und Raiffeisenbanken sollten sich schon mal auf einen gemeinsamen Namen einstellen: Die Bezeichnung „VR-Bank zwischen den Meeren“ haben sich die Neumünsteraner nach der geplatzten Fusion gesichert. Allerdings haben sie nicht vor, nach einer Umfirmierung die Filialen mit neuen Firmenschildern auszustatten.

 

Wechsel an der Spitze von Holsteins Herz

Die Aktivregion Holsteins Herz e.V. hält am 14. Juni eine Vorstandssitzung ab, in deren Verlauf zum Teil Veränderungen im Vorstand vorgenommen werden. Nach achtjähriger Amtszeit verabschiedet sich Trappenkamps früherer hauptamtlicher Bürgermeister und jetziger Gemeindedezernent Werner Schultz aus gesundheitlichen Gründen aus dem Amt des Vorsitzenden. Zu seinem Nachfolger wird Hans-Joachim Schütt aus dem Kreis Stormarn gewählt. Weiterhin 2. stellvertretender Vorsitzender ist Jürgen Bucksch aus Schmalensee. Aus dem Amt Bornhöved gehören dem insgesamt 15-köpfigen Gremium außerdem Sönke Ehlers (Bornhöved) und Hans-Henning Uhde von Reichenbach (Trappenkamp) an. Holsteins Herz ist eine von mehreren Aktivregionen in Schleswig-Holstein, die, mit Finanzmitteln der Europäischen Union ausgestattet, vornehmlich nachhaltige Projekte, etwa im Umwelt- und Naturschutz, aber auch im Tourismus oder sogar Sportstättenbau bezuschussen. Entscheidungen darüber fällt der Vorstand. 

 

Synode des Kirchenkreises will Kita-Werk

Der Evangelisch-Lutherische Kirchenkreis Plön-Segeberg hält am 11. und 12. Juni eine zweitägige digitale Synode ab. Im Mittelpunkt steht die Gründung eines Kita-Werks für den Kirchenkreis: Derzeit existieren 44 kirchliche Kindertagesstätten im Kirchenkreis, acht davon unter seiner direkten Trägerschaft. Aufgrund zunehmender Anforderungen an die Trägerschaft tendieren immer mehr Kirchengemeinden dazu, ihre Kitas in die Trägerschaft des Kirchenkreises zu übergeben – entsprechend soll ein Kita-Werk initiiert werden, worüber letztlich eine Synode am 29. September entscheiden soll.

Für den Verwaltungsneubau des Kirchenkreises in Bad Segeberg laufen derzeit die Ausschreibungen, zum Jahresende 2022 soll das CO2-neutrale Gebäude, das Platz für 86 Arbeitsplätze bieten wird, fertiggestellt sein.

Zum Beginn der Tagung gibt es einen Wechsel an der Synodenspitze: Nach 18 Jahren (zunächst im Kirchenkreis Plön, seit 2009 im Kirchenkreis Plön-Segeberg) gibt der 80-jährige Peter Wiegner (Schlesen) das Amt des Präses ab. Sein Nachfolger wird Mathias Nebendahl aus Schönberg.

 

Noch-Amtswehrführer bleibt Stellvertreter im Kreisfeuerwehrverband

Der Kreisfeuerwehrverband Segeberg schreitet am 15. Juni zur Auszählung einer Briefwahl: Von 240 Delegiertenstimmen hatten sich auf diesem der Corona-Pandemie geschuldeten Wege 193 an der notwendigen Wahl eines stellvertretenden Kreiswehrführers beteiligt. Einziger Kandidat war der schon bisherige Amtsinhaber, Bornhöveds Amtswehrführer Michael Dahlke, der den Zuspruch von 171 Stimmen verbuchen kann. Dahlke, der auch schon Gemeindewehrführer in Bornhöved gewesen war, hat angekündigt, nicht wieder für die Position des Amtswehrführers kandidieren zu wollen.

 

Abklingen der Geflügelpest

Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsminister Jan Philipp Albrecht hat am 30. Juni mit Wirkung zum 1. Juli die am 11. November 2020 erlassene „Allgemeinverfügung zur Festlegung von vorbeugenden Biosicherheitsmaßnahmen in Geflügelhaltungen“ auf. Grund ist, das das bisher schwerste Geflügelpest-Geschehen im Land abklingt. Seit Oktober 2020 war die Geflügelpest bei rund 700 Wildvögeln nachgewiesen worden, ein Eintrag in Geflügelhaltungen fand in zehn Fällen statt und führte auch zum sogenannten Keulen von Beständen. In verschiedenen Regionen bestand lange und nun landesweit aufgehobene eine Aufstallungspflicht – die Tiere durften nicht ins Freie bzw. es musste ein Kontakt mit Wildvögeln und deren Kot verhindert werden. Noch immer sind Geflügelhalter aufgefordert, Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen: Fütterung und Tränken sollen an für Wildvögel unzugänglichen Stellen erfolgen, Futter und Einstreu dürfen nicht für Wildvögel erreichbar sein und zum Tränken darf kein Oberflächenwasser genutzt werden.

 

Kreis und Kreisfeuerwehrverband in der Kritik der Rechnungsprüfer

Wie berichtet, fungiert im Segeberger Kreisfeuerwehrverband dessen ehrenamtlicher Vorsitzender, Kreiswehrführer Jörg Nero, seit Oktober 2020 gleichzeitig als hauptamtlicher Vorstandsreferent. Das war zunächst aus Gründen möglicher Interessenkonflikte nicht unumstritten, nun stößt die unübliche Doppelfunktion den Rechnungsprüfern des Kreises Segeberg auf, wie die Segeberger Zeitung am 17. Juni aus der Sitzung des Hauptausschusses des Kreistages berichtet. Denn die Schnittstelle zwischen ehrenamtlichem Vorstand und hauptamtlichen Mitarbeitern des Verbandes finanziert der Kreis Segeberg mit zunächst 26.500 Euro (2020) und nun 63.200 Euro jährlich. Auch die Prüfer sprechen laut SZ-Bericht von einem „dauerhaften Interessenkonflikt“ und lassen wissen, dass der Kreis die Stelle nicht länger finanzieren dürfe, bis der Konflikt beigelegt sei. Die Kreisverwaltung erwidert, dass der Verband beabsichtige, dies intern zu regeln.

 

Ein Weg weniger hinaus aus der Kreisstadt?

Wer Bad Segeberg in Richtung Nordkreis nach Feierabend, dem Kino-Besuch oder Einkauf verlässt, steuert gern die A21 auf dem Bypass gen Schackendorf an. Dort gibt es eine reine Autobahn-Auffahrt, ein Überbleibsel aus alten B404-Zeiten. Oder gab es die? Laut Segeberger Zeitung vom 18. Juni beabsichtigt die Autobahn-GmbH des Bundes, diese Auffahrt nicht wieder freizugeben. Man beruft sich auf Unfallzahlen in diesem Bereich, die durch den Zuschnitt der Streckenführung – der nicht angepasst werden könne – und das Fehlverhalten vieler Autofahrer zurückzuführen sei. Derzeit ist die Zufahrt gesperrt, weil die A21 im Raum Bad Segeberg saniert wird. Schon jetzt wälzt sich der Umgehungsverkehr durch Schackendorf, das entsprechend „begeistert“ ist und nun fürchtet, dass dies ein Dauerzustand werden kann. Denn die Straße von der B206, die am WZV-Gelände und der Asylbewerberunterkunft des Kreises Segeberg vorbei nach Schackendorf führt, bleibt natürlich erhalten. Immerhin: Schackendorf hat mit Bad Segeberg einen Verbündeten. Die Stadt befürchtet Rückstau auf der B206 und eine zusätzliche Belastung. Auf eine Fertigstellung der A20 zu warten, die weniger Verkehr durch die Stadt verspricht, hält man unter dem Kalkberg für keine Option, schon gar nicht kurzfristig.

 

Großsporthalle in Trappenkamp schon ab 2022?

Dass die Gemeinde Trappenkamp beabsichtigt, zusätzlich zur Franz-Bruche-Halle in der Königsberger Straße und der kleinen Turnhalle an der Richard-Hallmann-Schule (RHS) eine ganz neue und moderne Dreifeldsporthalle zu bauen, ist nicht neu. Wann das nach Fertigstellung der Leichtathletikanlage am Sportzentrum in der Segeberger Straße geschehen könnte, ist zwar weiter offen, die Idee jedoch nimmt deutlichere Konturen an: 4,5 Millionen Euro soll die Dreifeldhalle kosten – unter Einsatz von 3,3 Millionen Euro vom Bund und weiteren 700.000 Euro vom Land, wie Bürgermeister Harald Krille in der Ausgabe der Lübecker Nachrichten vom 19. Juni berichtet. Mehr noch: Sollte der Landesturnverband, der in unmittelbarer Nachbarschaft die Landesturnschule unterhält, weitere Mittel aufbringen können, sei laut Krille auch eine Vierfeldsporthalle denkbar, mit einem deutlich höheren Gebäudeteil, in dem dann Trampolinturnen unter Wettkampfbedingungen möglich sein könnte. Schon in diesem Jahr will man mit den Ausschreibungen und Planungen beginnen; im nächsten Jahr könnte mit dem Bau begonnen werden. Weniger auf das Sportprofil der RHS würde die neue Sporthalle abzielen, mehr auf den Vereinssport. Besonders schaut Trappenkamp bei diesem auf die Leichtathletik: Zwar nutzt das Sportprofil der RHS die neue Freiluftanlage rege; der TV Trappenkamp aber hat mit seiner Leichtathletik-Abteilung längst nicht die Personenzahl erreicht, die von den Förderern der Leichtathletikanlage erwartet wird. Da hofft der Bürgermeister auf Kooperationen mit den Nachbargemeinden.

 

Stadtwerke Neumünster profitieren vom Glasfaserausbau

Gemeinsam mit dem WZV haben die Stadtwerke Neumünster u.a. weite Teile Schmalensees an das Breitbandnetz zur schnellen Internetanbindung versorgt. Die neue Unternehmenssparte zahlt sich aus, denn es besteht weiter großes Interesse in Neumünster und dessen weiter Umgebung. Laut Bericht der Kieler Nachrichten (Holsteiner Zeitung) vom 21. Juni haben die Stadtwerke im Corona-Jahr 2020 u.a. wegen der Breitband-Sparte einen Millionengewinn machen können, weil zahlreiche Neukunden in Homeoffice festgestellt hätten, wie langsam ihre alten Leitungen arbeiten. 

 

Startschuss für den „Seekieker“

Am 29. Juni fiel der Startschuss für den „Seekieker“, die touristische Buslinie rund um den Großen Plöner See. Eine Erstfahrt mit anschließendem „großen Bahnhof“ am Plöner Bahnhof findet die Eröffnung dieses „Hop-on-/Hop-off-Angebots“ statt: Fahren, aussteigen, etwas unternehmen und wieder einsteigen. Oder einfach um den See fahren für 8,50 Euro für eine erwachsene Person. Nächstgelegene Haltestellen von Schmalensee aus sind Ascheberg (Abzweigung Bahnhof), Dersau (Ortsmitte) und Nehmten, Bredenbek/Ort. Täglich von 9 bis 18 Uhr umrundet der Bus den See. Umfangreiche Infos gibt es unter www.seekieker-bus.de und in einem ausführlicher Flyer, der dieser Meldung als pdf zum Download beigefügt ist.

 

[Seekieker-Flyer 2021]

Foto zur Meldung: Was gab's im Juni? Blick über den Tellerrand
Foto: Spielschiff beflaggt

Achtung: Störung der Wasserversorgung vom 7. auf den 8. Juli

(03. 07. 2021)

Meldung aus der Verwaltung des Amtes Bornhöved, weitergereicht von Bürgermeister Sönke Siebke:

 

Wegen erforderlicher Reparaturarbeiten an der Wasserversorgungsleitung in der Gemeinde Stocksee kann es in der Nacht vom 7. auf den 8. Juli 2021 zu Druckschwankungen beziehungsweise zeitweisen Unterbrechung der Wasserversorgung führen.

 

Dies betrifft neben Stocksee auch die Gemeinden Dersau, Ascheberg, Belau, Vierhusen und Schmalensee.

 

Das Amt Bornhöved informiert hierzu auch im Mitteilungsblatt Blickpunkt Bornhöved sowie auf seiner Homepage.

Foto zur Meldung: Achtung: Störung der Wasserversorgung vom 7. auf den 8. Juli
Foto: Achtung: Störung der Wasserversorgung vom 7. auf den 8. Juli

Offene Impfaktionen mit Johnson & Johnson in Segeberger Impfzentren ab 3. Juli

(02. 07. 2021)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 30.06.2021:

 

Das Land hat den Impfzentren weitere 25.000 Dosen des Corona-Impfstoffs von Johnson & Johnson zur Verfügung gestellt. Diese werden als „Offene Impfaktionen“ ohne Termin verimpft – solange der Vorrat reicht.

 

Ab Samstag, 3. Juli, können sich Personen ab 18 Jahren in den drei Segeberger Impfzentren täglich von 13 bis 18 Uhr ohne Anmeldung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson gegen eine Corona-Infektion impfen lassen. Dieser Corona[1]Impfstoff ist bislang der erste, bei dem nur eine Impfdosis für einen umfassenden Schutz nötig ist.

 

Mitzubringen sind ein Ausweisdokument und – wenn möglich – Impfausweis sowie ausgedruckte und ausgefüllte Dokumente für die Impfung mit einem Vektor-Impfstoff (siehe www.impfen-sh.de oder direkt https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/VIII/_startseite/Artikel_2020/_Informationen_Impfzentren/Download-Dokumente.html). Tatsächliche Verfügbarkeit und Wartezeiten vor Ort sind abhängig von der Inanspruchnahme der Sonderaktionen.

 

Hier finden Sie die Impfzentren im Kreis:

 

  • Norderstedt: TriBühne, Rathausallee 50
  • Kaltenkirchen: Borsigstraße 1
  • Wahlstedt: Einfeld-Tennishalle, Gartenweg 4; Zufahrt nur über eine Einbahnstraße über die Heidmühlener Straße möglich

 

Hinweis: Auf Basis der derzeit verfügbaren Daten ist die Corona-Impfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson von der Ständigen Impfkommission (STIKO) für Personen ab 60 Jahren empfohlen. Jüngere können sich aber ebenfalls damit impfen lassen, wenn sie sich nach sorgfältiger Aufklärung durch die impfende Ärztin bzw. den impfenden Arzt und individueller Risikoanalyse dafür entscheiden (Mehr zum Impfstoff lesen Sie hier:

https://www.zusammengegencorona.de/impfen/impfstoffe/covid-19-vaccine-janssen-r-von-johnson-und-johnson-auf-einen-blick)

Foto zur Meldung: Offene Impfaktionen mit Johnson & Johnson in Segeberger Impfzentren ab 3. Juli
Foto: Offene Impfaktionen mit Johnson & Johnson in Segeberger Impfzentren ab 3. Juli

Open-Air Fossilien- und Mineralienbörse im Urzeithof Stolpe am 4. Juli

(01. 07. 2021)

Mitteilung des Urzeithofs vom 25.06.2021:

 

Am 4. Juli findet von 10 bis 17 Uhr zum zweiten Mal eine Open-Air Fossilien- und Mineralienbörse im Urzeithof in Stolpe statt. Rund 20 Aussteller verteilen sich locker über das großzügige Gelände und bieten Fossilien, Mineralien, Meteorite, Bernstein, Muscheln, Sammlerbedarf und Bücher an.

 

Stöbern und staunen, fachsimpeln und Klönschnack halten, Fundorte und Erfahrungen austauschen, auch das ist möglich.

 

Es gelten die aktuellen Corona-Regeln (Abstand, Maskenpflicht, Hygienestandards), ein Test ist nicht nötig.

 

Zur Mittagszeit ist für einen Imbiss gesorgt und natürlich hält das Café frisch gebackene Torten und Kuchen bereit.

 

Kinder können Kristalldrusen aufschlagen, in der Sandkiste echte Edelsteine suchen und auf einer Steinhalde echte Fossilien finden. Unser Museum mit der größten Fossiliensammlung Schleswig-Holsteins hat bereits vormittags geöffnet.

 

Parkplätze stehen im ehemaligen Kräuterpark zur Verfügung. Der Eintritt zur Börse ist frei.

 

Mehr Infos unter www.urzeithof.de

Foto zur Meldung: Open-Air Fossilien- und Mineralienbörse im Urzeithof Stolpe am 4. Juli
Foto: Urzeithof Stolpe

Juli-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1

(01. 07. 2021)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen geben Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung. 
Weil noch immer das neuartige Coronavirus das gesellschaftliche Leben beeinträchtigt und wir sehr wahrscheinlich noch einige Zeit mit Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens belegt sind, gibt es für die treue Leserschaft im Monat Juli die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr in dieser schweren Zeit ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der erste Teil.

 

Vom Bau der Stockseer Straße: Gut kommen die Straßenausbauarbeiten zwischen Schmalensee und Stocksee voran, berichtet die Segeberger Zeitung am 4. Juli 1951, vor 70 Jahren. Unter Einsatz von bis zu 80 Erwerbslosen ist das Bornhöveder Tiefbau-Unternehmen Joh. Suhr & Sohn (Max Suhr) federführend. Der Kies kommt aus Tarbek und Stocksee. Zahlreiches Steingut konnte im Bereich des alten Weges entnommen werden.

 

Karl Schübeler gibt die Wehrführung ab: Das Segeberger Kreis- und Tageblatt meldet für den 5. Juli 1906, vor 115, einen Wechsel an der Spitze der Freiwilligen Feuerwehr Schmalensee: Hauptmann Karl Schübeler, so die damalige Bezeichnung für den Gemeindewehrführer, habe sein Amt freiwillig niedergelegt und Willi Siebke (Urgroßvater des heutigen Bürgermeisters Sönke Siebke), sei zu seinem Nachfolger gewählt worden. Ein Grund für den vorzeitigen Rücktritt Schübelers, der damals als Hufner den Hof in der Dorfstraße 22 bewirtschaftete, bleibt ungenannt. Allerdings berichtet dieselbe Zeitung am 19. August 1906, dass ein Hufner Sch. aus Schmalensee und seine Frau sich vor dem Schöffengericht in Segeberg wegen „Milchfälschung“ zu verantworten hätten: Sie hätten der an die Meiereigenossenschaft Schmalensee gelieferten Vollmilch Magermilch beigemischt. Die Strafe lautet auf 30 und 20 Reichsmark. Allerdings spricht das Berufungsgericht die beiden mangels Beweisen wieder frei. Darum kann über den Rücktritt nur spekuliert werden: Tat er dies wegen der belastenden Situation, obwohl er sich im Recht sah? Fakt ist, nur wenig später verließ Karl Schübeler Schmalensee, Ludwig Saggau erwarb die Hofstelle, nachdem er die Hufe 1 mit dem Gasthof veräußert hatte, die wenig später an Friedrich Voß ging. Und Willi Siebke? Der sollte bis 1933 Hauptmann der Wehr bleiben – ehe ihn die Mehrheit der Kameraden aus politischen Gründen abwählte.  

 

Nationalsozialismus wirkt bis ins Vogelschießen: Bericht des Segeberger Kreis- und Tageblatts vom 6. Juli 1936, vor 85 Jahren, zum Vogelschießen der Schmalenseer Schule: „Das Vogelschießen unserer Schule fand bei herrlichstem Wetter in der üblichen Weise statt. Bei den Spielen, die am Tage vorher veranstaltet wurden, wurden folgende Sieger ermittelt: im Schießen der großen Knaben Kurt Hansen, im Ringreiten der kleinen Knaben Bruno Göttsch, im Ringwerfen der großen Mädchen Hilda Suhr und im Scheffelwerfen der kleinen Mädchen Hertha Bock. Eierlaufen und Sacklaufen für die Kinder und Erwachsenen brachten viel Belustigung. Der Haupttag wurde mit einem Ummarsch durch das Dorf, bei dem die Könige und Königinnen abgeholt wurden, eingeleitet. Der fröhliche Tanz wurde durch eine reich gedeckte Kaffeetafel unterbrochen. Dank der Gebefreudigkeit der Dorfeinwohner konnten alle Kinder mit praktischen Geschenken bedacht werden. Als Gäste nahmen an dem Fest vier Kinder aus Duisburg teil, die von der NS-Volkswohlfahrt hierher auf Erholungsurlaub verschickt wurden. Mit einer kurzen Ansprache des Lehrers und einem Sieg-Heil auf den Führer fand das schöne Fest seinen Abschluß.“

 

Sorge um den Realschulbau: Der Bau der Realschule in Bornhöved hängt laut Bericht der Segeberger Zeitung vom 6. Juli 1966, vor 55 Jahren, in der Luft. Grund ist die unsichere Finanzierung des Großprojekts. Der zu Ostern aufgenommene provisorische Unterricht in einer maroden Holzbaracke lässt sich nur noch über den Winter realisieren. „Wenn die Realschule nicht bis zum kommenden Sommer fertig ist, dann haben 214 Kinder keine Schule“, mahnt Bornhöveds Bürgermeister Ulrichs. Der Landeszuschuss in Höhe 450.000 DM, was der Hälfte der prognostizierten Kosten entspricht, kann aber nicht vor 1972 gezahlt werden. Bis zur vollständigen Sicherung der Finanzen kann nicht mit dem Bau begonnen werden. Zumal der Kreis Plön eine Beteiligung am Bau ablehnt, obwohl Plöner Gemeinden zum Einzugsbereich der Realschule gehören sollen. Auch der Bürgerverein Bornhöved spricht sich mit Nachdruck für eine Lösung des Problems aus. Bürgermeister Ulrichs mahnt weiter: „Die Zahl der Begabten im ländlichen Bereich ist nicht kleiner als in der Stadt. Wir sind es den Kindern schuldig, die Schulverhältnisse zu verbessern.“ Am 28. Juli wird es ein Aufatmen geben: Der Kreis Segeberg garantiert die Sicherstellung der Finanzierung des ersten Bauabschnitts der Realschule. Somit kann der Baubeginn noch in diesem Sommer erfolgen

 

Sorge um die Ernte: In Schleswig-Holstein herrscht laut Meldung im Segeberger Kreis- und Wochenblatt vom 7. Juli 1881, vor 140 Jahren, schon seit geraumer Zeit eine extreme Dürre. Die Getreideernte gilt bereits als verloren, nur den Hackfrüchten könnte aufkommender Regen noch Wachstum bringen.

 

Fahrradspur überführt den Gauner: Um 8.30 Uhr wird am 11. Juli 1911, vor 110 Jahren, in Schmalensee ein Dieb und Einbrecher gefasst. Der etwa 30-Jährige hatte nachts zuvor einen Einbruch in Preetz verübt und war dabei überrascht worden. Die Flucht mit dem Fahrrad führte von Preetz über Plön und Ascheberg nach Schmalensee, wo er gestellt werden kann, da man der Fahrradspur folgen konnte. 

 

Der heutige Gemeindesaal ist 120 Jahre alt: Leider war dies dem Segeberger Kreis- und Wochenblatt nur eine knappe Meldung wert und auch der Protagonist schaltete ausnahmsweise mal keine Anzeige. Aber: Am 14. Juli 1901, vor 120 Jahren, hat Gastwirt Ludwig Saggau hat einen Festsaal angebaut und damit den Gasthof vorteilhaft  erweitert. Die sonntägliche Einweihung erfolgt in Form eines Balles. In den Jahren zuvor hatte Saggau schon größere Feste veranstaltet und dazu meist ein großes Zelt aufstellen lassen. 

Foto zur Meldung: Juli-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1
Foto: Der Saal am Gasthof - hier im Bild 1960 - wurde 1901 angebaut

Tiere des Waldes im Erlebniswald Trappenkamp am 4. Juli

(30. 06. 2021)

Mitteilung der Landesforsten vom 25.06.2021:

 

In einen Waldbewohner geschlüpft! - Tiere des Waldes

 

Termin: Sonntag, 4. Juli 2021, 14 Uhr, im ErlebnisWald Trappenkamp

Treffpunkt: Waldhaus im ErlebnisWald Trappenkamp (Daldorf)

 

 

Am Sonntag, 04.07.2021, um 14 Uhr lädt der ErlebnisWald Trappenkamp zu einer tollen Familienveranstaltung im Wald ein. Die Waldpädagogin Dr. Hilbert-Kzionska führt die Teilnehmenden im ErlebnisWald Trappenkamp auf die Spuren eines bekannten Waldtieres. Welches Tier ist wohl gemeint? Wie lebt und bewegt sich dieses Tier im Wald? Die Antworten auf diese spannenden Fragen finden die Teilnehmenden aktiv und spielerisch selbst heraus, indem sie in die Rolle des Tieres schlüpfen. 

 

Eine Anmeldung im ErlebnisWald ist erforderlich, für Besucher des ErlebnisWaldes ist die Veranstaltung kostenfrei (Eintritt Erwachsene 8 Euro, Kinder 5 Euro, Familien 21 Euro).

 

Die Veranstaltung dauert ca. 1,5 Stunden.

 

Mehr Infos unter www.erlebniswald-trappenkamp.de

Foto zur Meldung: Tiere des Waldes im Erlebniswald Trappenkamp am 4. Juli
Foto: Tiere des Waldes im Erlebniswald Trappenkamp am 4. Juli

Skat im SV Schmalensee: Ab 4. Juli wird wieder gereizt und gestochen

(29. 06. 2021)

Seit im Jahr 1982 der Skatklub „Die Kiebitze“ dem SV Schmalensee beitrat, ist das Karten kloppen fester Bestandteil des Vereinsangebots. Wie alle Sparten musste aber auch der Skat Corona bedingt pausieren. Aber jetzt hat Spartenleiter Lutz Wichmann das Startsignal gegeben: Am Sonntag, 4. Juli, soll der erste Skatabend nach langer Unterbrechung stattfinden.

 

„Wie immer“, sagt Lutz Wichmann auf die Frage nach den Modalitäten. Dieses „wie immer“ bedeutet, dass an jedem ersten Sonntag des Monats ab 19 Uhr im Gasthof Voß gespielt wird. Und das, wie gesagt, beginnend am 4. Juli.

 

Ganz „wie immer“ geht es dann aber doch nicht, denn natürlich sind die im Spiellokal und überall geltenden Anti-Corona-Maßnahmen zu befolgen, Hygieneregeln zu beachten und Kontaktdaten zu erfassen.

 

Aufgefordert bzw. eingeladen sind alle Mitglieder der Skatsparte, aber auch sehr gern neue Gesichter – vielleicht haben ja einige die Lockdowns genutzt, ihr Skatspiel zu verfeinern oder es sich angeeignet. „Gäste sind uns immer herzlich willkommen“, betont Lutz Wichmann, der für Rückfragen unter Telefon 04323/803290 erreichbar ist.

Foto zur Meldung: Skat im SV Schmalensee: Ab 4. Juli wird wieder gereizt und gestochen
Foto: Skat im SV Schmalensee: Ab 4. Juli wird wieder gereizt und gestochen

Am 1. Juli beginnt der Plöner Musiksommer – Im Juli und August Musik an jedem Donnerstag

(28. 06. 2021)

Mitteilung der Tourist Info Großer Plöner See vom 25.06.2021:

 

Jeden Donnerstag in den Monaten Juli und August jeweils um 17 Uhr, 18 Uhr und 19.30 Uhr findet Straßenmusik in der Fußgängerzone statt, jedes Set dauert 30 Minuten.

 

Am 1. Juli 2021 eröffnet das Folk-Trio „Morgens Mittags Abends“ den Musiksommer mit einem abwechslungsreichen Mix aus überwiegend eigenen, aber auch traditionellen deutschsprachigen Liedern und Instrumentalstücken.

 

Morgens Mittags Abends - das sind Kerstin Lorenzen (Gesang, Akkordeon, Saxophon, Flöten, Ukulele), Peter Boll (Gesang, Geige) und Michael Lempelius (Gesang, Gitarre, Bouzouki, Percussion). Die drei verbindet eine langjährige musikalische Freundschaft, geballte Musikalität, Spielfreude und eine umfangreiche Bühnen- und Ensembleerfahrung.

 

Ihr aktuelles Programm Lieblingsstücke ist ein abwechslungsreicher Mix aus überwiegend eigenen, aber auch traditionellen deutschsprachigen Liedern und Instrumentalstücken.

Das Trio schöpft aus dem Vollen und entzündet den sprichwörtlichen Funken, der ein Konzert für Musiker*innen und Publikum gleichermaßen zu einem entspannten und herzerfrischenden Erlebnis werden lässt.

 

Erst 2019 gegründet, wurden bis auf ein Premierenkonzert 2020 in Kiel sämtliche Auftrittsambitionen dieses neuen Folk-Trios durch die Corona-Epidemie ausgebremst. Daher ist die Freude für die drei unermesslich, sich beim Plöner Kultursommer wieder einem Publikum vorstellen zu dürfen.

 

Folgende weitere Termine und Künstler sind geplant:

 

8. Juli: Weidezaunband; 15. Juli: M. Weiß Jazzband; 22. Juli: Tall boys with little Instruments; 29. Juli: Shantychor Windjammer Plön; 5. August: Katharina Schwerk; 12. August: Tonabgeber; 19. August: Knuppene; 26. August    : Spielmannswucht

Foto zur Meldung: Am 1. Juli beginnt der Plöner Musiksommer – Im Juli und August Musik an jedem Donnerstag
Foto: Am 1. Juli beginnt der Plöner Musiksommer – Im Juli und August Musik an jedem Donnerstag

Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche mit der MuseumsCard

(27. 06. 2021)

Mitteilung der Sparkasse Südholstein vom 20.06.2021: 

 

In den Ferien ins Museum – kostenlos. Das ist mit der MuseumsCard möglich. Bis zum 24. Oktober können Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren und Jugendleiter mit Jugendleiter-Card mit der MuseumsCard kostenlos die teilnehmenden Museen in Schleswig-Holstein besuchen. 

 

In diesem Jahr öffnen mehr als 100 Museen ihre Türen. 106.000 Karten sind in Sparkassen, Museen, Büchereien, Jugendverbänden, beim Landesjugendring sowie in vielen Tourist-Informationen erhältlich. Alternativ kann die MuseumsCard auf www.meine-museumscard.de oder als App kostenfrei aus dem Internet heruntergeladen werden. An zwei Tagen in den Herbstferien, dem 7. und 14. Oktober 2021, wird die MuseumsCard zusätzlich zur Fahrkarte für die kostenlose Fahrt mit NAH.SH, also von allen Bussen und Bahnen des Nahverkehrs in Schleswig-Holstein. 

 

Die MuseumsCard wird vom Landesjugendring Schleswig-Holstein in Kooperation mit dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein, den schleswig-holsteinischen Sparkassen, dem Museumsverband Schleswig-Holstein und Hamburg sowie dem Nahverkehr Schleswig-Holstein durchgeführt. Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und die schleswig-holsteinischen Sparkassen wenden jährlich 40.000 Euro für die Finanzierung der MuseumsCard auf. Die Sparkassen sind von Beginn an Partner der MuseumsCard und haben sie mit initiiert. 

 

„Die MuseumsCard ermöglicht allen Kindern und Jugendlichen den Zugang zu kultureller Bildung. Das ist ein tolles Angebot, dass die Sparkasse Südholstein gerne unterstützt. Wenn es die MuseumsCard nicht schon gäbe, müsste man sie dringend erfinden“, begründet Dr. Stephan Kronenberg von der Sparkasse Südholstein das Engagement.  

 

Begleitet wird die Aktion von einem Gewinnspiel: Wer drei Stempel auf seiner MuseumsCard sammelt oder mit der App QR-Codes in den Museen scannt, kann eine Übernachtungsreise oder Sachpreise gewinnen. Außerdem gibt es einen Extrapreis für Gruppen, die ein Foto von sich im Museum einsenden. Auch Jugendleiter mit einer Jugendleitercard (Juleica) erhalten kostenfreien Eintritt mit der MuseumsCard.

 

Alle Informationen rund um die MuseumsCard-Aktion, beteiligte Museen, einen Blog mit aktuellen Veranstaltungen und museumspädagogischen Angeboten im gesamten Aktionszeit-raum bis zum 24. Oktober finden Interessierte auf der MuseumsCard-Website www.meine-museumscard.de

 

Alle Informationen gibt es auch in der MuseumsCard-App. Sie zeigt teilnehmende Museen im Umkreis von 20 km und informiert über Öffnungszeiten und Angebote für Kinder und Jugendliche.


 

Foto zur Meldung: Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche mit der MuseumsCard
Foto: Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche mit der MuseumsCard

Drei Schmalenseer im Feld der 40. ADAC Oldtimerfahrt am 27. Juni

(25. 06. 2021)

Das geht auch mit Abstand und Hygiene: Der Automobil- und Motorsportclub (AMSC) Bad Segeberg richtet am Sonntag, 27. Juni 2021, die 40. ADAC Oldtimerfahrt aus. Im laut Veranstalter „sehr erlesenen Teilnehmerfeld“ mit fast 100 Fahrzeugen sind auch drei Schmalenseer. 

 

Mitunter lohnt der Blick in die zufällig entdeckten Unterlagen, um über einen Mitbürger und sein Motorrad zu stolpern: Mit der Startnummer 22 wird Dierk Harder mit der von ihm selbst restaurierten und wieder fahrbereit gemachten seltenen Zündapp Z300 dabei sein. Am Dienstag ließ Dierk Harder wissen: „Die Zündapp soll ihre erste Tour machen. Aber endgültig entscheidet sich das heute, da erfolgt die Erstprüfung mit Gutachten und dann geht es zur Zulassungsstelle – hoffentlich klappt alles.“ Offizielles Baujahr ist 1929. Aber der „Schrauber“ vom Seeweg hat die Maschine quasi noch einmal neu gebaut aus fast ausschließlich Original-Teilen. Und seit Mittwoch steht fest: Es hat geklappt.

 

Das Schmalenseer Gespann aus Fahrer und Maschine wird mit weiteren echten Schmuckstücken der Automobilgeschichte auf den Kurs gehen. Der AMSC nennt unter anderem einen 110 Jahre alten Oakland Torpedo Roadster und einen nur ein Jahr jüngeren Ford T „Tin Lizzy“. Ein Horch 420 von 1931 wird dabei sein, ebenso ein Ford Modell A Roadster von 1928. Wer es „moderner“ bevorzugt: Auch ein Audi Quattro, der „Ur-Quattro“ wird am Start sein.

 

Zwei weitere Schmalenseer gehen an den Start: Horst Kaack hat mit seinem Mercedes 124 von 1990 gemeldet – der damit vermutlich einer der Youngster im Starterfeld sein dürfte – und konnte Gerhard Harder als Beifahrer gewinnen. Das Duo ist mit der Startnummer 81 ausgestattet. 

 

Interessant für alle Auto- und Motorradfans aus Schmalensee und Umgebung: Der Kurs führt durch die nahe Nachbarschaft, und auch der Pausenort, wo alle Fahrzeuge angeschaut werden können, ist gar nicht so weit weg. 

 

Gestartet wird die Oldtimerfahrt am 27. Juni um 9.30 Uhr in Bad Segeberg am Autohaus Senger. Das erste Fahrzeug – man rechnet an den verschiedenen Durchlaufpunkten jeweils 90 Minuten später mit dem letzten Gefährt, und somit mit allen anderen dazwischen – soll um 10.10 Uhr von Göls kommend durch Tarbek rollen und dann weiter nach Gönnebek (10.20 Uhr, ganz schön sportlich) und Rickling (10.45 Uhr) fahren. 

 

Über den Wildpark Eekholt und Hartenholm gelangt das Teilnehmerfeld nach Leezen, wo auf dem Dorfplatz (Budörp, an der Kirche von der B432 abbiegen) die zweistündige Pause eingelegt wird. Der zweite Abschnitt der Tour führt über Nütschau, Dreggers, Weede und Schieren zum Ziel in Bad Segeberg, an dem das Fahrzeug Nr. 1 gegen 13.45 Uhr erwartet wird. „Ich hoffe, dass die Zündapp die 120 Kilometer durchhält“, verrät Dierk Harder. 

 

Übrigens: Über Dierk Harder und seine Z300 wurde am 3. August 2019 an dieser Stelle darüber berichtet. Wer jetzt „Blut geleckt“ hat: Die alten Beiträge können mittels Archiv auf der Gemeinde-Homepage nachgelesen werden. 

 

Und wer seine eigenen Bilder machen möchte, sollte sich diese 40. Oldtimerfahrt des AMSC Bad Segeberg nicht entgehen lassen – die Route ist jetzt bekannt und kann auf www.amsc-se.de nachgeschaut werden. Dort gibt es auch tolle Bilder von vielen teilnehmenden Fahrzeugen wie dem Ford A Tudor Sedan (Nr. 77) von 1930, den Eckhard und Andreas Stave aus Bornhöved führen. Oder der Messerschmidt Kabinenroller 200 (Nr. 2) aus Sülfeld, mit Dieter Sienknecht sitzt ein früherer Schmalenseer im Cockpit.


 


 

Foto zur Meldung: Drei Schmalenseer im Feld der 40. ADAC Oldtimerfahrt am 27. Juni
Foto: Mit der Z300 gehört Dierk Harder zu den Stars der Veteranenfahrt

Es geht wieder los in der Alten Schmiede in Bornhöved

(24. 06. 2021)

Es tut sich wieder was in der Alten Schmiede am Kuhberg in Bornhöved. Am Freitag, 2. Juli, startet das „Jahresprogramm 2021“, das der Förderverein angekündigt hat. 

 

Der Film „Born to ride“ wird am 2. Juli um 19.30 Uhr im Sommerkino gezeigt, dass in den nächsten Monaten weitere filmische Leckerbissen zu bieten hat. Aber auch Kunst und Kabarett, Musik und Poesie sowie ein Teil der SE-Kulturtage und ein Adventsmarkt füllen den Kalender der Alten Schmiede, der dieser Meldung als PDF zum Download beigefügt ist. 

 

Allgemeine Info: Zweck des gemeinnützigen Projektes „Alte Schmiede“ ist, die Ausgestaltung und das historische Inventar der Schmiede zur Pflege des heimischen Brauchtums zu erhalten und die Auflagen für einen ordnungsgemäßen Ablauf von Veranstaltungen zu gewähren. 

[Veranstaltungsplan Alte Schmiede Bornhöved 2021]

Foto zur Meldung: Es geht wieder los in der Alten Schmiede in Bornhöved
Foto: Alte Schmiede Bornhöved

Vicelin-Kindergarten sucht Erzieherinnen und Erzieher

(22. 06. 2021)

Es mutet an wie ein Steckbrief und ist auch so gemeint: Das Plakat, das in vielfacher Ausfertigung in Bornhöved und Umgebung in großen Lettern kündet „Gesucht: Du! Lebendig und fröhlich“. 

 

Dahinter steckt das Bemühen von Eltern (und Kindern) des Vicelin-Kindergartens der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Bornhöved, weitere Erzieherinnen oder Erzieher für die Gruppenbetreuung zu gewinnen. 

 

Überall im Land herrscht Mangel an Betreuungskräften. U.a. durch gestiegenen Bedarf an Kita- und Kindergartenplätzen, verstärkt durch den gesetzlich zugesicherten Anspruch darauf. Ein neues Kita-Gesetz in Schleswig-Holstein hat zudem den Betreuungsschlüssel, also die Zahl der pro Gruppe verfügbaren Kräfte, noch erhöht. 

 

Im Vicelin-Kindergarten fehlen laut einem Bericht der Segeberger Zeitung vom 21. Juni vier Betreuungskräfte, die möglichst bald verfügbar sein sollen. Darum haben um die Bornhövederin Lena Starke Eltern mobil gemacht und die Steckbriefaktion gestartet. Für Interessenten ist Leiterin Ulrike Stumpf unter Telefon 04323/6464 erreichbar

Foto zur Meldung: Vicelin-Kindergarten sucht Erzieherinnen und Erzieher
Foto: Vicelin-Kindergarten sucht Erzieherinnen und Erzieher

Zwei Ausschüsse in einer Woche: Bauen und Finanzen in Schmalensee

(19. 06. 2021)

Gleich zwei Ausschüsse der Schmalenseer Gemeindevertretung waren in der gerade endenden Woche im Einsatz. Der Finanzausschuss tagte am 14., der Ausschuss für Planung und Umwelt, Bau- und Wegeangelegenheiten am 16. Juni. Letzterer fast parallel zur Jahreshauptversammlung des Verschönerungs- und Vogelschießervereins, der allerdings auch Thema sein sollte...

 

Trafoturm und Radtour zum Einstieg,

 

Die Bauausschusssitzung begann zunächst aber mit einer Frage aus der Zuhörerschaft, die ad hoc nicht beantwortet werden konnte: Wann wurde der Trafoturm am Feuerwehrgerätehaus abgerissen? Die Mehrheit tendierte dahin, dass dies vor zehn oder mehr Jahren geschehen sei – es war am 1. Juni 2012.

 

Einen Bericht zu Fahrradwegen in Schmalensee wollte Bürgermeister Sönke Siebke halten, da er aber fehlte, sodass über Baumaßnahmen nichts berichtet werden konnte. Jürgen Bucksch, der auch dem Vorstand der Aktivregion Holsteins Herz angehört, konnte aber berichten, dass diese eine Reihe von Radtouren auflegt, von denen eine auch von Stocksee kommend und dem Mönchsweg folgend nach Schmalensee führt.

 

Zwei Bauprojekte im Grasweg

 

Was das Neubaugebiet im Bereich oberhalb Damsdorfer Straße und Am Ringreiterplatz angeht, konnte berichtet werden, dass es noch Verhandlungen mit der Landgesellschaft Schleswig-Holstein um die Art der Finanzierung gibt. Aus dem Gremium kam Kritik, dass es zu langsam vorangehe. Es wurde eine „Task Force“ gebildet – Sönke Stahl, Thorge Jankowski, Sönke Jens, Jürgen Bucksch, Joachim Wolff, Christian Saggau – um den Bürgermeister bei der Realisierung zu unterstützen und dem Projekt „mehr Drive“ zu verleihen. Erstes Ziel sei, die Landgesellschaft zum Erarbeiten eines Ablaufkonzepts für das Projekt zu bewegen.

 

Was das „Gewerbegebiet“, also die Ansiedlung der Zimmerei Hippe im Grasweg angeht, so liegt laut Inhaber Frank Mühlenberg nun die Genehmigung seitens der Landesplanung, vorerst nur per E-Mail, vor. Es wird nun mit dem Legen von Ver- und Entsorgungsleitungen zur Erschließung des Grasweges begonnen. „Gebuddelt wird wohl ab Ende Juni“, so Frank Mühlenberg. Davon soll auch das geplante Neubaugebiet profitieren: Ein Leerrohr für spätere Glasfaseranbindung soll gelegt werden. Das ist auch mit dem Breitbandversorger, den Stadtwerken Neumünster (SWN) schon besprochen. 

 

Bäume, E-Ladesäule und Seecontainer

 

Schon länger im Raum steht das Angebot des Schornsteinfegermeisters Andreas Harms aus Rickling, der gemeinsam mit einem Ofenbau-Partner aus dem Sauerland Schmalensee ein Baumpflanzprojekt für einen vierstelligen Betrag zugesagt hat. Was fehlt, ist ein Ort dafür. Der Ausschuss möchte diesen der Gemeindevertretung in ihrer Sitzung nach den Sommerferien nennen – eine schon bestehende Task Force soll diesen nun rasch ermitteln. 

 

Schnell einig war sich der Ausschuss, dass die kostenlose Abgabe von Elektrizität an der Stromtankstelle am Feuerwehrgerätehaus beendet werden soll, um den Haushalt der Gemeinde nicht weiter zu belasten. Bevor jedoch an der E-Ladesäule bezahlt werden kann, muss diese gegen ein neues, geeichtes Gerät ausgetauscht werden, für dessen Anschaffung eine Empfehlung ausgesprochen wird. 

 

Unterstützen will man den Verschönerungs- und Vogelschießerverein. Der benötigt dringend eine Unterstellmöglichkeit für sein umfangreiches Equipment, das aktuell privat untergestellt ist. Da der Bolzplatz fast immer Dreh- und Angelpunkt von Veranstaltungen des Vereins ist, hofft dieser auf eine Möglichkeit dort und schlug eine Containerlösung vor. Der Ausschuss hätte lieber eine optisch ansprechende Lösung, etwa in Verbindung mit dem Ausbau des Feuerwehrgerätehauses. Da dieser aber noch auf sich warten lassen dürfte, wurde die Verwaltung gebeten, zu prüfen, was die Beschaffung zweier 20-Fuß-Seecontainer kostet und welche rechtlichen Bedingungen zu beachten sind. Die Container seien als Zwischenlösung zu betrachten und der Verein würde diese „verschönern“. 

 

Noch kein Fortschritt beim Kita-Ausbau

 

Was den Ausbau der Kita-Außenstelle im Sportlerheim angeht, so konnte kein weiterer Fortschritt festgestellt werden: Da seitens der Verwaltung noch kein Antrag auf Genehmigung gestellt worden ist, konnten auch noch keine weiteren Maßnahmen eingeleitet werden. Auch an der Stelle mangelt es offenbar an „Drive“. 

 

Finanzausschuss erfreut sich an guten Zahlen

 

Der Finanzausschuss konnte in seiner Sitzung den Jahresabschluss 2019 zur Kenntnis nehmen, der mit einem Überschuss von rund 105.000 Euro den laufenden Fehlbetrag der Gemeinde (seit Einführung der doppischen Haushaltsführung) auf nur noch circa 37.000 Euro senkt. Amtsmitarbeiterin Maren Lemberger nannte diese Tatsache den „Anfang der Trendwende“ für Schmalensees Finanzen – schon mit Blick auf das Jahr 2020. 

 

Zahlen zu diesem gab es im Quartalsbericht IV/2020: Das Jahresergebnis wird 196.300 Euro betragen und die liquiden Mittel der Gemeinde auf rund 424.000 Euro anheben. Zwar wird über Investitionen wie den Erwerb von Anteilen an der SH Netz AG nachgedacht, zugleich weiß man aber auch, dass das Feuerwehrgerätehaus erweitert werden muss und bis 2025 Defizite der Kita Eris Arche, Außenstelle Schmalensee, auszugleichen sind. 

 

Kita bereitet auch Finanzausschuss Kopfzerbrechen

 

Für letztgenannte Position sollte eigentlich ein Vertrag mit dem Trägerverein abgeschlossen werden. Aber nachdem schon der Ausschuss für Senioren, Jugend und Sport mit der Vorlage der Amtsverwaltung unzufrieden war und zusätzlichen Beratungsbedarf im Finanzausschuss gesehen hatte, kam man auch jetzt nicht zu einem Ergebnis. Zwar hatte die Verwaltung ein Zahlenwerk vorgelegt. Das aber bildete nicht die aktuellen Zahlen der Kita ab und warf nur neue Fragen auf. Somit forderte der Finanzausschuss die Verwaltung auf, bis zur nächsten Sitzung der Gemeindevertretung eine schlüssige Vorlage mit nachvollziehbarem Zahlenwerk vorzulegen. 

Foto zur Meldung: Zwei Ausschüsse in einer Woche: Bauen und Finanzen in Schmalensee
Foto: Grasweg wird erschlossen - Vorbereitungen laufen an

Noch freie Plätze in der Ferienbörse des Landesjugendringes für die Sommerferien

(18. 06. 2021)

Mitteilung des Landesjugendringes Schleswig-Holstein vom 02.06.2021 (Auszug):

Die Ferienbörse Schleswig-Holstein bietet Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern einen Überblick über Reisen und Ferienfreizeiten von Jugendverbänden und anderen Trägern der Jugendarbeit. Drei Wochen vor den Sommerferien haben viele Kinder und Jugendliche noch keine Pläne. Unter www.ferienboerse-sh.de finden sich trotz Corona noch einige Plätze für Spätentschlossene.

„Wir freuen uns, dass unser gemeinsames Online-Angebot seit Jahren so gut angenommen wird“, erklären Jochen Wilms, Vorsitzender des Landesjugendrings, und Matthias Hansen, Vorsitzender der Sportjugend. „Oftmals wissen junge Menschen und ihre Erziehungsberechtigten einfach zu wenig über die zahlreichen Ferienaktivitäten. Auf der Ferienbörse gibt es ein großes Angebot, in nächster Nähe ebenso wie weiter weg.“ Die Anbieter*innen arbeiten aktuell daran, die geplanten Angebote an die neuesten Corona-Vorgaben anzupassen, um so vielen Kindern und Jugendlichen wie möglich einen unbeschwerten Sommer zu ermöglichen.

Die Ferienbörse Schleswig-Holstein bündelt Ferienangebote der schleswig-holsteinischen Jugendgruppen, Jugendringe, Jugendverbände und Sportvereine und stellt diese für Kinder, Jugendliche und Eltern bereit. Auf der Internetseite können junge Menschen aktuell über 50 Angebote einsehen. Für jede Altersgruppe ist etwas dabei – z.B. Abenteuerferien in Dänemark, Baumkletter-Workshop, Segeln und Surfen, kreative Ferien, Detektiv- und Zaubercamp oder ein Beachcamp.

Die Nachfrage nach Ferienfreizeiten ist deutschlandweit ungebrochen hoch: Von den Zwölf- bis 13-Jährigen in Deutschland nehmen mehr als die Hälfte und bei den 16- bis 17-Jährigen noch ein Drittel mindestens einmal im Jahr an einer Freizeit teil. Ferienfreizeiten umfassen dabei Wochenendfahrten, Zeltlager und Ferienspielprojekte ebenso wie mehrwöchige Auslandsfahrten und internationalen Jugendbegegnungen für Kinder und Jugendliche.

Der Landesjugendring ruft Eltern auf, ihre Kinder ohne Familie verreisen zu lassen: „Kinder und Jugendliche brauchen Freiräume für ihre Entwicklung, gerade nach den von Corona geprägten Monaten. Gemeinnützige Ferienfreizeiten bieten ganz besondere Erlebnisse, die ein Leben lang prägen.“ Möglich sei dies nur durch das Engagement der vielen ehrenamtlichen Betreuer*innen. 

Wer nicht auf der Seite www.ferienboerse-sh.de fündig wird, kann sich auch bei den Jugendringen in den Städten und Kreisen erkundigen, die oft vor Ort Tagesangebote machen.

Foto zur Meldung: Noch freie Plätze in der Ferienbörse des Landesjugendringes für die Sommerferien
Foto: Noch freie Plätze in der Ferienbörse des Landesjugendringes für die Sommerferien

Digitalisierung der Abfallentsorgung: WZV chippt die Tonnen

(17. 06. 2021)

Das ist schon länger bekannt: Um bei der Leerung der Abfalltonnen sicherzustellen, dass diese nicht mehrfach an die Straße gestellt werden, und um zu vermeiden, dass Tonnen entleert werden, für die gar keine Müllgebühren gezahlt werden. Deshalb wird der Wege-Zweckverband der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV) kreisweit alle angemeldeten Abfalltonnen mit einem Chip versehen und diese so den Haushalten zuordnen. Ab dem 18. Juni werden entsprechende Infos an die Haushalte verteilt, ab 21. Juni gibt es eine Telefon-Hotline für Fragen und ab Juli erfolgt das Chippen.

 

Dazu eine Mitteilung des WZV vom 10.06.2021:

 

Alles entwickelt sich technisch weiter, kaum noch ein Bereich kommt heutzutage ohne digitale Unter-stützung aus. Auch beim WZV stehen die Zeichen auf Fortschritt. Schon länger geplant, aufgrund der Corona-Situation aber mehrfach verschoben, ist die Ausrüstung aller Abfallbehälter mit einem sogenannten Transponderchip.  Jetzt soll es aber endlich losgehen. Das Chipping-Verfahren ermöglicht die eindeutige Zuordnung der Tonnen zu den Aufstelladressen und zu den jeweiligen Entleerungstouren. Die Abfallsammelfahrzeuge werden mit entsprechenden Lesegeräten an der Schüttung ausgestattet. Diese erkennen den Chip und gleichen ab, ob der Abfallbehälter für die Tour registriert ist. So wird zukünftig sichergestellt, dass nur angemeldete Abfallgefäße und diese auch nur auf den zugehörigen Entleerungs-touren, gekippt werden.

 

„Wir setzen dieses Verfahren seit inzwischen zwei Jahren in der Modellregion Ellerau mit gutem Erfolg ein“, informiert Katja Pribik-Finnern, die als Abteilungsleiterin für Logistik und Privatkunden beim WZV das Projekt betreut. „Dadurch, dass es nicht mehr zu Doppelleerungen oder der Leerung von nicht an-gemeldeten Gefäßen kommt, verbessern wir die Entgeltgerechtigkeit und können außerdem effizienter arbeiten“, beschreibt Pribik-Finnern.

 

Die letzten Vorbereitungen für dieses große Projekt laufen in der Verwaltung des WZV auf Hochtouren. Ab dem 18.06. werden die ersten Informationsschreiben an alle Haushalte und Gewerbebetriebe versandt. Hierin wird den Kundinnen und Kunden ihr persönlicher Chipping-Termin mitgeteilt, über den genauen Ablauf informiert und die technischen und rechtlichen Hintergründe beschrieben. Für alle Rück-fragen wird außerdem ab dem 21.06.21 eine Hotline unter 04551 90 92 92 geschaltet.

 

Im Juli werden die Ausrüstungsteams starten, zunächst in der Gemeinde Henstedt-Ulzburg. Bis Jahres-ende soll die Ausrüstung im Kreisgebiet abgeschlossen sein. Die Durchführungstermine für die Gemein-den werden, sobald bekannt, auf wzv.de bekannt gegeben und entsprechend des Fortschritts der Ausrüstungsteams aktualisiert. Pribik-Finnern schildert, wie die Ausrüstung funktioniert: „Die Teams werden mit entsprechender Kleidung des WZV gut erkennbar sein. Die durch unsere Kunden am Grundstück bereitgestellten Behälter werden kontrolliert, mit dem vorhandenen Bestand beim WZV abgeglichen, mit einem Strichcode versehen und der orangefarbene Chip wird unter dem Tonnenrand angebracht. Durch diesen Vorgang werden die Abfallgefäße mit dem zugehörigen Haushalt „verheiratet“.“

 

Eines ist der Abteilungsleiterin ganz wichtig: „Der Datenschutz ist sichergestellt!“  Bereits in der Vergangenheit erreichten den WZV hierzu zahlreiche Rückfragen besorgter Bürgerinnen und Bürger. Pribik-Finnern betont:“ Auf dem Chip werden keine Daten über unsere Kunden gespeichert und er erkennt auch nicht, was oder wieviel in den Tonnen an Abfällen enthalten ist. Es geht nur darum, die Tonnen den Haushalten zuzuordnen und die Leerungen zu kontrollieren.“

 

Umfangreiche Informationen zum Datenschutz bei dieser Maßnahme finden sich auf wzv.de oder können im Servicecenter unter 04551 909 0 angefordert werden.

 

 

Foto zur Meldung: Digitalisierung der Abfallentsorgung: WZV chippt die Tonnen
Foto: Digitalisierung der Abfallentsorgung: WZV chippt die Tonnen

Offener Garten am 19. und 20. Juni in Tarbek – Besucher willkommen

(16. 06. 2021)

Traditionell ist das dritte Juni-Wochenende in Hamburg und Schleswig-Holstein das der Gartenfreunde: Gartenbesitzer im Land öffnen am 19. und 20. Juni ihre meist privaten Gärten für Besucher. So auch Margret Tensfeldt aus Tarbek. 

Frau Tensfeldt verspricht Blütenpracht und freut sich über Besucher in ihrem offenen Garten in der Dorfstraße 11. Sowohl am Sonnabend als auch am Sonntag ist ihre Gartenpforte von 10 bis 18 Uhr geöffnet: „Tausende Porzellanblümchen stehen in voller Blüte!“, schwärmt die stolze Gartengestalterin, die unter Telefon 04323/6394 weitere Auskünfte gibt. 

Natürlich gilt auch in der derzeit abklingenden Corona-Situation, dass Gartenerkundungen unter Einhaltung von Abstands- und Hygienemaßnahmen stattfinden müssen. Das Gebot lautet, Rücksicht aufeinander zu nehmen.

Die private Initiative „Offener Garten“, im Netz unter www.offenergarten.de zu finden, wird seit dem Jahr 2000 in Schleswig-Holstein und Hamburg von zahlreichen Gartenfreunden dazu genutzt, Natur und Gartenkultur zu genießen, sich anregen zu lassen und untereinander auszutauschen. 

Foto zur Meldung: Offener Garten am 19. und 20. Juni in Tarbek – Besucher willkommen
Foto: Offener Garten am 19. und 20. Juni in Tarbek – Besucher willkommen

Corona-Lage Kreis Segeberg und Schleswig-Holstein – und somit Schmalensee und Umgebung

(15. 06. 2021)

Liebe Schmalenseerinnen und Schmalenseer, Freunde und Besucher,

Meldungen zur Corona-Situation auf der Gemeinde-Homepage stehen immer unter dem Vorbehalt, nicht brandaktuell oder vollständig zu sein. Die ehrenamtlich betreute Gemeinde-Homepage kann offizielle Verlautbarungen, etwa auf den Internetseiten des Kreises Segeberg (www.segeberg.de) nicht ersetzen, ebenso wenig die Tagespresse. Hier auf gemeinde-schmalensee.de gibt es unregelmäßige Zusammenfassungen zur Situation, die möglichst allgemein gehalten die Lage vor Ort beschreiben. 

Derzeit ist die Inzidenz im Kreis Segeberg relativ stabil unter 20 – und damit höher als in anderen Regionen des Landes. Plön und Neumünster haben bereits eine 0 vor dem Komma. Am 16. Juni wird der Kreis Segeberg wieder Inzidenzwerte für die Städte, amtsfreien Gemeinden und Ämter des Kreises veröffentlichen. Das Amt Bornhöved war drei Wochen in Folge bei Null gewesen, ehe die Inzidenz hier mit Stand 9. Juni auf 18,5 Neuinfektionen binnen sieben Tagen auf angenommene 100.000 Einwohner angestiegen war. Völlige „Entwarnung“ in Sachen Corona gibt es also noch nicht, auch wenn immer mehr Einwohnerinnen und Einwohner von Impfterminen berichten können.

Mit Wirkung vom 14. Juni ist im Kreis Segeberg die Maskenpflicht an öffentlichen Orten gefallen, etwa in der Bad Segeberger Fußgängerzone. Auch Alkoholverbotszonen fallen unter diese Lockerung durch den Kreis – solche gab es in Bad Segeberg in der Innenstadt und an der Kurpromenade am Großen Segeberger See. (Weitere Zonen mit Maskenpflicht und Alkoholverbot hat es in den Städten des Kreises an der A7 gegeben.)
In Geschäften und Einrichtungen wie Museen oder beim Friseur gilt weiter die Pflicht, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. 

Die Landesregierung hat angesichts der geringen Inzidenzwerte in Schleswig-Holstein weitere Lockerungsschritte eingeleitet, die vorerst bis zum 28. Juni gelten (Auszug):

Veranstaltungen mit Gruppenaktivität und ohne feste Sitzplätze wie etwa Feste und Empfänge dürfen unter Hygiene-Auflagen wieder mit bis zu 125 Personen in geschlossenen Räumen und mit bis zu 250 Personen draußen stattfinden

Bei Sportveranstaltungen und Wettbewerben dürfen innen bis zu 500 und außen bis zu 1000 Personen teilnehmen. Wenn mehr als zehn Erwachsene oder mehr als 25 Kinder in Innenräumen gleichzeitig Sport treiben, benötigen sie weiterhin einen aktuellen Test – außer es stehen mehr als 80 Quadratmeter pro Person zur Verfügung.

Schwimm-, Spaß- und Freibäder können mit einem entsprechenden Hygienekonzept wieder öffnen. Bislang konnten die Besucher nur in festen Bahnen schwimmen.

Veranstaltungen mit Sitzungscharakter wie Konzerte, Theater- und Kinovorstellungen sind unter Auflagen ebenfalls mit bis zu 500 Personen im Innenbereich und 1000 draußen möglich.

Konzerte von Laienchören vor Publikum sind innerhalb geschlossener Räume wieder zulässig – wenn alle Musizierenden getestet sind. Bei Versammlungen und Gottesdiensten außerhalb geschlossener Räume erhöht das Land die zulässige Teilnehmerzahl auf 1000 , innerhalb geschlossener Räume auf 50.

Vor Einzelhandelsgeschäften und auf Parkplätzen muss keine Mund-Nasen-Bedeckung mehr getragen werden. 

Für Angebote der Jugenderholung – also etwa Jugendfreizeiten oder Ferienpass-Angebote – gelten innerhalb der Gruppen keine gesonderten Regelungen zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen mehr.

Foto zur Meldung: Corona-Lage Kreis Segeberg und Schleswig-Holstein – und somit Schmalensee und Umgebung
Foto: Corona-Lage Kreis Segeberg und Schleswig-Holstein – und somit Schmalensee und Umgebung

Juni-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2

(15. 06. 2021)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen liefern uns oft Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten zugleich Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Weil noch immer das neuartige Coronavirus das gesellschaftliche Leben beeinträchtigt und wir sehr wahrscheinlich noch einige Zeit mit Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens belegt sind, gibt es für die treue Leserschaft im Monat Juni die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr in dieser schweren Zeit ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der zweite Teil.

 

Fußballverein Nummer 50: In Seth findet am 16. Juni 1981, vor 40 Jahren, der Verbandstag des Kreisfußballverbandes Segeberg statt. Der SV Schmalensee von 1980 e.V. wird als 50. Mitglied im KFV willkommen geheißen.

 

Landwirtschaftlicher Kreisverein gegründet: Bis zum Juni 1896, vor 125 Jahren, finden Umwälzungen in der Organisation der schleswig-holsteinischen Landwirtschaft statt:  Am 11. Juni 1896 beschließt der Schleswig-Holsteinische Landwirtschaftliche Generalverein seine Auflösung und überstellt der im Vorjahr neu eingerichteten Landwirtschaftskammer der Provinz Schleswig-Holstein seine Anstalten und sein Vermögen. Außerdem werden 118 landwirtschaftliche Lokalvereine (einer ist der Landwirtschaftliche Verein für Bornhöved und Umgebung), 20 Pferdezuchtvereine und acht Rindviehzuchtvereine sowie weitere spezialisierte Vereine überstellt. Kurz zuvor hat der Landwirtschaftliche Verein für Bornhöved und Umgebung, dem die Schmalenseer Bauern angehören, den Beitritt zum noch zu gründenden Landwirtschaftlichen Kreisverein für den Kreis Segeberg beschlossen. Dieser wiederum konstituiert sich am 17. Juni 1896 in Wickel's Hotel in der Kreisstadt Segeberg. Der Kreisverein überbrückt den Wegfall des Landesvereins als neue Ebene zwischen Lokalvereinen und Landwirtschaftskammer. Vorsitzender des Kreisvereins wird Segebergs Landrat Graf Platen. Auch Hufner Heinrich Christian Saggau aus Schmalensee wird in den Vorstand gewählt. Saggau war auch am 15. November 1895 durch den Segeberger Kreistag zu einem der vier Vertreter des Kreises in der Landwirtschaftskammer gewählt worden.

 

Drei Tage Vogelschießen im Dorf: Die Segeberger Zeitung berichtet am 19. Juni 1976, vor 45 Jahren, vom damaligen Vogelschießen in Schmalensee. Das vom Verschönerungs- und Fremdenverkehrsverein ausgerichtete Fest wird zu einem dreitägigen Spektakel. Zunächst finden die Erwachsenenspiele mit anschließendem Festball statt. Zu dessen Beginn werden Renate I. (Renate Harder) und Werner I. (Werner Suhr) als Königspaar mit den vom Verein gestifteten Schützenkönigsketten ausgezeichnet.Tags darauf tragen rund 80 Kinder ihre Wettkämpfe aus. Bei den großen Kindern bilden Frauke Schoop und Sönke Siebke das Königspaar, kleines Paar werden Britta Schoop und Olaf Suhr. Den anschließenden Fackelumzug mit der Freiwilligen Feuerwehr begleiten die Feuerwehrkapellen aus Bornhöved und Neuenrade. Die Jagdhornbläser runden das musikalische Programm ab. Am dritten Tag gibt es für die Kinder auf dem Saal des Gasthofs eine große Kaffeetafel mit Kindertanz und anschließender Disko.

 

Blitz schlägt in Gärtnerei ein: Am 19. Juni 1911, vor 110 Jahren, geht ein Gewitter über Schmalensee nieder. Ein Blitz schlägt in das Treibhaus des Gärtners Delfs (in der heutigen Belauer Straße) ein. Zwar zündet der Blitz nicht, der Schaden aber ist groß, da das Glasdach und eine Seitenwand zertrümmert werden.

 

Missionsfest hinterlässt Eindruck: Ein für das Kirchspiel Bornhöved herausragendes Ereignis ist am 21. Juni 1881, vor 140 Jahren, das Missionsfest der Propstei Plön. Mit großem Aufwand ist dieses vorbereitet worden, beschrieben im Segeberger Kreis- und Wochenblatt. So sorgte ein Festkomitee dafür, dass in Bornhöved Fahnenschmuck und Ehrenpforten die Straßen zieren; die Gutsbesitzer von Bockhorn, Perdoel und Schönböken haben ihre Gärtner die Vicelin-Kirche festlich schmücken lassen. Darin und auf der Petershöhe hören die Gäste, von denen viele von freiwilligen Fuhrleuten unentgeltlich vom nächsten Bahnhof – dem in Wankendorf – nach Bornhöved (und später wieder zurück) transportiert wurden, zahlreiche Vorträge und Predigten. Die Redner sind Pastoren aus Breklum, Altona, Plön, Albersdorf und Giekau, natürlich Pastor Petersen aus Bornhöved, und Propst Schütt.

 

Fahnenweihe der Bornhöveder SA: In Bornhöved findet am 21. Juni 1931, vor 90 Jahren, am Tag der Sonnenwendfeier die Fahnenweihe des SA-Sturmes 150 (Bornhöved, Wankendorf, Stolpe) statt. Zehn weitere SA-Stürme und ein SA-Reservesturm sowie der Standartenmusikzug 163 aus Eutin sammeln sich auf dem Sportplatz am See, von wo aus ein Marsch durch Bornhöved erfolgt. Dieser endet auf dem alten Kirchhof vor dem Denkmal für die Gefallenen des Weltkrieges. Die Weiherede hält der Eutiner Rechtsanwalt und Standartenführer Böhmcker. Er übergibt die Hakenkreuzfahne dem (ungenannten, Anmerkung) Sturmführer mit der Mahnung, diese in Ehren und fest in den Fäusten zu halten, bis sie die Fahne des deutschen Vaterlandes geworden sei.

Welche Bedeutung die Nationalsozialisten binnen kurzer Zeit in der Region erlangt haben, mag die Tatsache unterstreichen, dass das Segeberger Kreis- und Tageblatt in seiner Ausgabe am 24. Juni 1931 sogar ein Foto der Versammlung auf dem Kirchrasen abdruckt – Bilder, noch dazu von lokalen Ereignissen oder Personen, waren damals eine Seltenheit in der Zeitung.

 

Sportlicher Nachwuchs: Die Hitlerjugend veranstaltet am 20. und 21. Juni 1936, vor 85 Jahren, auf dem Bornhöveder Sportplatz am See die sportlichen Wettkämpfe im Rahmen des Deutschen Jugendfestes. Am Sonnabendabend findet die gemeinsame Sonnenwendfeier von HJ und BDM (Bund Deutscher Mädel) statt. Alle Schülerinnen und Schüler, die 270 und mehr Punkte im Dreikampf erzielen, werden an die Gauleitung gemeldet. Darunter ist auch die Schmalenseerin Luise Landschof, die mit 279 Punkten viertbeste Schülerin wird.

 

Im Finale deutlich unterlegen: In Hasenmoor kommt es am 21. Juni 1986, vor 35 Jahren, zum Finale des Kreispräsidentenpokal-Wettbewerbs zwischen den Fußballern des SV Schmalensee und dem TuS StuSie (Stuvenborn-Sievershütten). Ihrem Ruf als Pokalschreck kann die SVS-Truppe aus der Kreisklasse B gegen den Kreisligisten nicht nachkommen. Wie schon 1982 gelingt es nicht, den Pokal zu gewinnen. Mit 2:8 (0:2) kommt die Mannschaft geradezu unter die Räder. Dirk Griese (55.) kann zwischenzeitlich zum 1:3 verkürzen, Helmut Lüdemann erzielt nach 64. Minute das 2:5.

 

Werbung für die Elektrifizierung der Haushalte: 1936, vor 85 Jahren, werden in den privaten Haushalten im ländlichen Raum noch viele Dinge in echter Handarbeit verrichtet oder zubereitet. Quasi Werbung in eigener Sache betreiben laut einem Bericht im Segeberger Kreis- und Tageblatt vom 22. Juni die Elektrogemeinschaft und Überlandleitungsgesellschaft des Kreises Segeberg: Sie veranstalten in Heins Gasthof einen „Dr. Oetker-Backvortrag“, in dessen Verlauf moderne Elektrogeräte vorgeführt werden. „Die Teilnehmer erkannten den Vorteil des sparsamen Backens und des leichten und bequemen Kochens und Bratens auf Elektrogeräten“, schließt die Meldung.

 

Ausflug mit Dampfer Helene: Der Landwirtschaftliche Verein für Bornhöved und Umgebung unternimmt am 23. Juni 1896, vor 125 Jahren, einen Tagesausflug an den Nord-Ostsee-Kanal. Das Komitee zur Vorbereitung der Tour, dem auch Schmalensees Gastwirt Matthias Christian Suhr angehört, hat den Dampfer Helene für eine Ostsee- und Kanalfahrt gechartert.

 

Geld aus Amtskasse veruntreut: Ein Skandal beschäftigt das Amt Bornhöved 1956, also vor 65 Jahren. In der Segeberger Zeitung am beginnend am 28. Juni 1956. Demnach muss sich der Leiter der Amtskasse, Heinrich P. (Neumünster), wegen der Unterschlagung von 6400 DM vor dem Segeberger Haftrichter verantworten. Bis in den Oktober dauert die Berichterstattung an. P., der erst 1953 die Amtskasse übernommen hatte, veruntreute das Geld restlos zu privaten Zwecken zwischen 1954 bis 1956. Er erhält neun Monate Gefängnis und weitere drei Jahre zur Bewährung.

 

Das Ende des alten Friedhofs: Am 29. Juni 1911, vor 110 Jahren, berichtet das Segeberger Kreis- und Tageblatt von den letzten Arbeiten zur Herstellung des Bornhöveder Kirchrasens, wie wir ihn heute kennen: Auf dem alten Kirchhof schreiten die Arbeiten zur Einebnung voran. Das Gelände wird tief umgegraben und dann mit Gras eingesät. Die Familien können die alten Grabdenkmäler in Empfang nehmen. Lediglich die Grabstellen der Familie Ross (Altekoppel) und des Pastors Bruhn sollen erhalten bleiben, da für ihre langfristige Unterhaltung gesorgt ist. Der neue Friedhof ist am Ortsausgang in Richtung Wankendorf entstanden.

 

Erfolgreiche Bewerbung aus Schmalensee: Am 30. Juni 1901, vor 120 Jahren, findet in Kaltenkirchen das 9. Kreisfeuerwehrfest des Kreisfeuerwehrverbandes Segeberg statt. Dem noch jungen Kreisverband gehören 38 Freiwillige Feuerwehren mit 1143 Mitgliedern an, darunter die 1889 gegründete Freiwillige Feuerwehr Schmalensee. Diese wiederum ist einziger Bewerber um die Ausrichtung des 10. Kreisfeuerwehrfestes im Jahr 1902 und erhält den Zuschlag. In der Festschrift zum 125-jährigen Bestehen der Wehr (2014) ist der Ablauf des Festes in Schmalensee beschrieben. (Schmalenseer, die diese Festschrift – eher eine Chronik – noch nicht in ihrem Besitz haben, können sich gern über das Kontaktformular beim Homepage-Team der Gemeinde melden und eines erhalten – es gibt Restexemplare. Eine geringe Spende für die Kameradschaftskasse wird erbeten.)

 

Foto zur Meldung: Juni-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2
Foto: Juni-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2

DRK ruft auf zur Blutspende am 22. Juni in der Sventana-Schule Bornhöved

(14. 06. 2021)

Die Corona-Pandemie scheint abzuklingen, die Sommerferien nahen. Der Bedarf an Spenderblut und daraus gewonnenem Blutplasma für Unfallopfer und kranke Menschen ist unverändert hoch und kann in der Reisezeit sogar steigen. Nächster Termin des Blutspendedienstes Nord-Ost ist am Dienstag, 22. Juni, in Bornhöved.

 

Der DRK-Ortsverein Amt Bornhöved unterstützt wie immer den Spendennachmittag in der Sventana-Schule (Jahnweg 6, 24619 Bornhöved) ; von 16.30 Uhr bis 19.30 Uhr besteht die Möglichkeit, vom wichtigen Lebenssaft etwas abzugeben. Noch unter Pandemie-Bedingungen: Mit Anmeldung bzw. Terminreservierung und ohne gemütlichen Imbiss mit Klönschnack. Es gibt aber einen Imbissbeutel zum Mitnehmen.

 

Auch gilt es weiterhin, Menschenansammlungen zu vermeiden. Es wird auch darum gebeten, vom Mitbringen von Kindern oder Begleitpersonen abzusehen.

 

Die Terminreservierung ist möglich im Internet unter www.blutspende-nordost.de oder über Telefon 0800/1194911 (kostenfrei). Auf besagter Homepage gibt es viele weitere Informationen rund um das Blutspenden, etwa den digitalen Spenderservice oder Zugang zur Blutspende-App für das Smartphone.

 

Parkmöglichkeiten bestehen in direkter Nähe zu den Spenderäumlichkeiten auf dem Parkplatz der Schule.

Foto zur Meldung: DRK ruft auf zur Blutspende am 22. Juni in der Sventana-Schule Bornhöved
Foto: DRK ruft auf zur Blutspende am 22. Juni in der Sventana-Schule Bornhöved

Ortsdurchfahrt Schmalensee (B430): Kurzzeitige Vollsperrungen ab Mitte Juni

(12. 06. 2021)

Derzeit werden in Schmalensee die Regenwassereinläufe im Zuge der Ortsdurchfahrt (B430) saniert: Alle paar Jahre ist das nötig, weil der Schwerlastverkehr diese unter das Fahrbahnniveau drückt, lautes Poltern, wenn Fahrzeuge darüber fahren, ist die Folge. Nun leben die Schmalenseer und vor allem Tausende Fahrerinnen und Fahrer am Tag damit, in Schmalensee eine Art Zickzack-Kurs zu absolvieren, begleitet vom steten Abbremsen und Anfahren – was auch Lärm verursacht, aber immerhin ein temporäres Problem darstellt. Und es weckt Erinnerungen: An Maßnahmen des früheren Fördervereins Umgehungsstraße Schmalensee (FUS), der u.a. durch Parken in der Ortsdurchfahrt den Verkehr arg verlangsamte und so auf die Notwendigkeit einer Ortsumgehung aufmerksam machte. Die wird es vorerst nicht geben.

 

Was es nun als Nächstes geben wird, sind Sanierungsmaßnahmen an der Bundesstraße 430, auch in der Ortsdurchfahrt, die der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) dem Amt Bornhöved mit Schreiben vom 7. Juni angekündigt hat – ab „Mitte Juni“. Verbunden sind diese wetterabhängigen Maßnahmen mit kurzzeitigen Vollsperrungen und dazugehörigen Umgehungen.

 

Grundsätzliches für alle Maßnahmen:

 

Alle Maßnahmen an den einzelnen Straßenabschnitten sollen binnen 1 bis 5 Tagen abgewickelt werden. Arbeiten unter Vollsperrung werden stets – je nach Verkehrsbelastung – von 8 bis 16 Uhr beziehungsweise von 9 bis 15 Uhr erfolgen, teilt der LBV.SH mit. Die Arbeiten sollen so durchgeführt werden, dass täglich nach Arbeitsende die Fahrbahnen wieder für den Verkehr freigegeben werden können.

 

Rettungskräfte und Polizei sowie Radfahrer und Fußgänger werden die Baubereiche passieren können. Sollte der ÖPNV die Baustellen nicht passieren können, werden die Unternehmen frühzeitig informiert. Direkt von Vollsperrungen betroffene Anwohner sollen den jeweiligen Bereich passieren können, müssen sich aber auf „kurze Wartezeiten“ einstellen. Der zeitliche Arbeitsablauf der jeweiligen Arbeiten unter Vollsperrung soll durch die ausführende Firma u.a. dem Amt „eine Woche vor Arbeitsbeginn“ mitgeteilt werden. Allerdings ist die Durchführung nur bei günstigen Witterungsbedingungen möglich – daher ist mit relativ kurzfristigen Ankündigungen durch die Pressestelle des LBV.SH zu rechnen.

 

Maßnahmen in der Umgebung Schmalensees:

 

Es sollen Ausbesserungsarbeiten u.a. auf der Kreisstraße 43 zwischen Bornhöved und Wankendorf ausgeführt werden. Die Umleitung während der Vollsperrungsmaßnahmen wird laut Plan des LBV.SH westlich davon ausgewiesen, also nicht durch Schmalensee.

 

Auch soll auf der Landesstraße 68 von Stocksee zur L69  - zwischen Damsdorf und Stocksee - gearbeitet werden. Die Umleitung wird aus zwei Richtungen jeweils über Schmalensee gelenkt: Über die Stockseer Straße der Verkehr, der in Stocksee abgeleitet werden muss. Und über die B430 für Fahrzeuge, die vor Damsdorf, also am „Damsdorfer Kreuz“ über Tarbek nach Bornhöved und zur B430 gelenkt werden.

 

Maßnahmen in Schmalensee:

 

Die dem LBV.SH-Schreiben beiliegenden Karten weisen drei Abschnitte zur Oberflächensanierung an der B430 in und um Schmalensee aus:

 

B430 zwischen Bornhöved und Schmalensee – die offizielle Umleitung wird durch Bornhöved über Tarbek zum Damsdorfer Kreuz, von dort durch Damsdorf nach Stocksee und von dort über die Stockseer Straße zur B430 am nördlichen Ortsausgang von Schmalensee geführt.

 

In der Ortsdurchfahrt Schmalensee (B430) – Laut Karte ist der Abschnitt zwischen der Abzweigung Belauer Straße bis zur Stockseer Straße betroffen. Warten wir mal ab, ob nicht auch in der „City“ Maßnahmen getroffen werden. Die auszuweisende Umleitung verläuft ebenfalls durch Bornhöved über Tarbek zum Damsdorfer Kreuz, von dort durch Damsdorf nach Stocksee und von dort über die Stockseer Straße zur B430 zurück.

 

Auf der B430 vom Ortsausgang Schmalensee in Richtung Plön – Also ab Verkehrsinsel bzw. Ortsschild. Entsprechend wird der Verkehr aus Richtung Neumünster kommend durch das Dorf rollen, dann aber über die Stockseer Straße nach Stocksee und Dersau bis zur B430 gelenkt – und umgekehrt hinter Ascheberg nach Dersau – Stocksee – Schmalensee geführt.

 

Hotspot Stockseer Straße:

 

Das Stichwort „Stockseer Straße“ ist jetzt häufig gefallen und es ist ab Mitte Juni mit einem vermehrten bis starken Verkehrsaufkommen auf dieser zu rechnen. Dort jetzt einen Radweg zum Nachbardorf zu haben, wäre schön, die Maßnahme steht aber in den nächsten Jahren noch nicht auf der Liste des Kreises Segeberg. Was das angeht gilt, dass die Hoffnung zuletzt stirbt. Und für alles andere hier Beschriebene: Geduld ist eine Tugend....

Foto zur Meldung: Ortsdurchfahrt Schmalensee (B430): Kurzzeitige Vollsperrungen ab Mitte Juni
Foto: Schon jetzt ist Geduld gefragt beim Durchfahren von Schmalensee

Studienfinanzierung: Experten-Chat der Agentur für Arbeit am 16. Juni

(12. 06. 2021)

Mitteilung der Agentur für Arbeit Elmshorn vom 09.06.2021:

 

Miete, Fachbücher, Exkursionen: Studieren kostet Geld. Doch woher soll es kommen? Hilfreiche Ideen zum Thema „Studienfinanzierung“ liefert der nächste abi - Chat am 16. Juni 2021. Von 16 bis 17.30 Uhr beantworten die teilnehmenden Expert*innen alle Fragen rund um BAföG, Nebenjob, Stipendium und Co.

 

Viele Studierende profitieren von der Unterstützung durch die Eltern. Lohnenswert kann zudem ein Antrag auf Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz sein – kurz: BAföG. Und Stipendien stehen nicht nur den Leistungsstärksten unter den angehenden Akademiker*innen offen. Einige Einrichtungen unterstützen beispielsweise bewusst Studierende, die sich gesellschaftlich engagieren.

 

Doch wie klappt es eigentlich mit einem Stipendium? Welche Voraussetzungen muss man erfüllen, um BAföG zu bekommen? Wieviel Geld darf man sich monatlich dazuverdienen? Und welche Vor- und Nachteile hat ein Studienkredit?

 

Interessierte loggen sich ab 16 Uhr ein unter http://chat.abi.de und stellen ihre Fragen direkt im Chatraum.

 

Wer zum angegebenen Termin keine Zeit hat, kann seine Fragen auch gerne vorab an die abi - Redaktion richten () und die Antworten im Chatprotokoll nachlesen, das nach dem Chat im abi - Portal veröffentlicht wird.

Foto zur Meldung: Studienfinanzierung: Experten-Chat der Agentur für Arbeit am 16. Juni
Foto: Studienfinanzierung: Experten-Chat der Agentur für Arbeit am 16. Juni

Ab 11. Juni: Offenes Impfen in Neumünster mit AstraZeneca für Personen ab 18. Jahren

(11. 06. 2021)

Mitteilung der Stadt Neumünster vom 10.06.2021:

 

Offene Impfangebote mit AstraZeneca ab Freitag

 

Das Land Schleswig-Holstein bietet jetzt offene Impfangebote mit dem Impfstoff von AstraZeneca im Impfzentren Neumünster an. Ab Freitag, 11. Juni 2021, können täglich in der Zeit von 9 Uhr bis 12 Uhr und 13 Uhr bis 18 Uhr Personen ab 18 Jahren dort ohne Anmeldung gegen eine Corona-Infektion geimpft werden.

 

Wichtiger Hinweis: Das Impfzentrum Neumünster gibt täglich ab 08:45 Uhr Nummern mit Zeitfenstern aus. Durch die Nummernvergabe können sich die Bürgerinnen und Bürger zeitlich besser orientieren, in welchem Zeitraum an diesem Tag sie ihre Impfung bekommen können. Die Nummern werden vor dem Eingang zum Impfzentrum Neumünster in der Holstenhalle vergeben.

 

Mitzubringen sind nur ein Ausweisdokument und - wenn möglich - Impfausweis sowie ausgedruckte und ausgefüllte Dokumente für die Impfung mit einem Vektor-Impfstoff (siehe www.impfen-sh.de oder direkt https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/VIII/_startseite/Artikel_2020/_Informationen_Impfzentren/Download-Dokumente.html).

 

Die Zweitimpfung erfolgt fünf Wochen später. Die tatsächliche Verfügbarkeit und Wartezeiten vor Ort sind abhängig von der Inanspruchnahme der Sonderaktionen. Zudem gibt es offene Impfangebote in den Impfzentren Husum und Flensburg.

Foto zur Meldung: Ab 11. Juni: Offenes Impfen in Neumünster mit AstraZeneca für Personen ab 18. Jahren
Foto: Ab 11. Juni: Offenes Impfen in Neumünster mit AstraZeneca für Personen ab 18. Jahren

Gelungener Auftakt: Kinder hatten Spaß am und um den Eventanhänger

(11. 06. 2021)

Das Angebot des Kreises Segeberg, den „Eventanhänger“ der WieGe GmbH aus Trappenkamp auf die Schmalenseer Sportanlage zu entsenden, ist bei der Zielgruppe – Kindern zwischen sechs und 14 Jahre – gut angekommen. Rund 20 von ihnen fanden sich am Nachmittag des 9. Juni, meist in Begleitung ihrer Eltern, auf dem Sportplatz an der Tarbeker Straße ein.

 

Beim Eventanhänger handelt es sich um ein Spiel- und Bewegungsangebot des freien Jugendhilfeträgers WieGe GmbH aus Trappenkamp, der im Auftrag des Kreises Segeberg an verschiedenen Orten im Kreisgebiet in der vermutlich ausklingenden Corona-Pandemie Kindern den Wiedereinstieg in Bewegung und soziale Kontakte ermöglichen soll.

 

Angesprochen wurde die Gemeinde, Projektpartner vor Ort ist der SV Schmalensee, dessen Sportanlage ideale Rahmenbedingungen für die jeweils zweistündigen Angebote vorhält. Entsprechend lief die Vorbereitung in Schmalensee über den Tisch von Christopher Brust, der sowohl Gemeindevertreter als auch 2. Vorsitzender des Sportvereins ist. Brust verschaffte sich am ersten Tag auch einen Überblick.

 

Demnach seien die zahlreichen Spielmöglichkeiten rege genutzt worden, darunter Dosenwerfen, Kartenspiele, Wikingerschach, Feldhockey, Tauziehen, Stelzenlauf und ein Vier-Gewinnt-Spiel in Übergröße. „Alle Spiele konnten frei oder mit Unterstützung der Erwachsenen gespielt werden. Im Hintergrund lief belebende Musik zur leichten Animation“, schildert Christopher Brust.

 

Projektleiterin Melanie Marcinczyk von der WieGe GmbH zog im Gespräch mit Christopher Brust eine positive Bilanz: „Es ist toll, dass die Planung und Umsetzung dieses Projektes mit Ihrer Gemeinde so unkompliziert klappt. Herzlichen Dank dafür! Das Wetter ist super, der Zuspruch für diese Premiere des Eventanhängers sehr erfreulich.“

 

Auch Steffi Allonge, Vorsitzende des Verschönerungs- und Vogelschießervereins, zeigte sich zufrieden: „Auf dem Sportplatz ist richtig was los. Das ist echt schön gemacht dort."

 

Weitere Termine für den Eventanhänger werden der 1. und 22. Juli, 12. August, 2. und 23. September sein, auf die auch in der Terminliste dieser Gemeinde-Homepage hingewiesen wird.

 

Fotos: Christopher Brust (3), Karolin van het Loo

[Flyer]

Foto zur Meldung: Gelungener Auftakt: Kinder hatten Spaß am und um den Eventanhänger
Foto: Wikingerschach aus dem Eventanhänger, Foto Karolin van het Loo

Schmalenseer Ausschüsse tagen am 14. und 16. Juni im Gemeindesaal

(10. 06. 2021)

Es war zuletzt etwas ruhiger in der Gemeindepolitik, aber nach Sitzung der Gemeindevertretung am 27. Mai gilt es für zwei Fachausschüsse, Themen aufzugreifen und nächste Beschlüsse der GV vorzubereiten. Am 14. Juni tagt der Finanzausschuss, am 16. Juni der für Planung und Umwelt, Bau- und Wegeangelegenheiten.

 

Finanzausschussvorsitzender Dirk Griese hat sein Gremium zu um 20 Uhr am 14. Juni eingeladen. Es gilt, den Jahresabschluss 2019 vorzunehmen und sich mit dem Quartalsbericht für das IV. Quartal 2020 inklusive der über- und außerplanmäßigen Aufwendungen und Auszahlungen zu befassen, sofern welche notwendig geworden sein sollten.

 

Ans Eingemachte geht es bei der Beratung und Beschlussfassung zu einer Anpassungsvereinbarung mit der Kita Eris Arche, die im Schmalenseer Sportlerheim eine Außenstelle betreibt. Hintergrund ist das neue Kita-Gesetz, wonach die Kommune zum Defizitausgleich herangezogen wird. Eine erste Vorlage sah vor, dass die Gemeinde Schmalensee dieses in egal welcher Höhe übernimmt, die GV am 27. Mai jedoch wollte geprüft wissen, ob nicht doch eine Deckelung, also Obergrenze möglich ist.

 

Bauausschuss parallel zur Jahreshauptversammlung

 

Etwas unglücklich fällt der Termin für die Sitzung des Bauausschusses auf den 16. Juni, denn nebenan im Gasthof Voß findet die Jahreshauptversammlung des Verschönerungs- und Vogelschießervereins (19 Uhr) statt. Die Ausschusssitzung startet um 19.30 Uhr – für an beiden Veranstaltungen interessierte ein Wettlauf gegen die Uhr.

 

Allerdings hat der Bauausschuss sogar ein Thema auf der Tagesordnung, das dem Verein unter den Nägeln brennt, der er benötigt einen Lagerraum für sein in den Jahren angewachsenes Equipment zur Ausgestaltung der vielfältigen Veranstaltungen.

 

Des Weiteren befasst sich der Ausschuss mit den geplanten Vorhaben im Grasweg: Gewerbeansiedlung und Ausweisung eines Neubaugebietes. Es wird ein Bericht zu Radwegen im Gemeindegebiet gehört und über die Umsetzung einer Baumpflanzspende beraten.

 

Außerdem ist die E-Ladestation am Feuerwehrgerätehaus Thema. Laut Tagesordnung geht es um einen Austausch, weil es zwischenzeitlich eine Information gab, das vorhandene Modell sei nicht mehr marktüblich. Zuletzt aber drängte die Notwendigkeit in den Vordergrund, von der kostenlosen Stromabgabe durch die Gemeinde auf ein Bezahlmodell umzuschalten. Denn: Die vorhandene Säule funktioniert und wird rege genutzt.

Foto zur Meldung: Schmalenseer Ausschüsse tagen am 14. und 16. Juni im Gemeindesaal
Foto: Schmalenseer Ausschüsse tagen am 14. und 16. Juni im Gemeindesaal

Was gab's im Mai? Blick über den Tellerrand

(09. 06. 2021)

Was in der Nachbarschaft, im Amt und der Kirchengemeinde Bornhöved oder im Kreis Segeberg geschieht, findet nicht unbedingt Niederschlag auf der Gemeinde-Homepage, kann aber durchaus von Interesse in Bezug auf kommunalpolitische und gesellschaftliche Themen sein. Eine kleine Presseschau aus dem Monat Mai:

 

Ein neues Modell für Abfallgebühren?

 

In öffentlicher Sitzung beschäftigte sich die Verbandsversammlung des Wege-Zweckverbandes der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV) am 7. Mai in Norderstedt mit den Abfallgebühren. Segeberger Zeitung (6. und 10. Mai) und Lübecker Nachrichten (11. Mai) berichteten umfangreich.

Der WZV möchte ein entleerungsabhängiges System mit Grundgebühr und leistungsgerechter Abrechnung einführen. Bislang werden Festgebühren verlangt. Sperrmüll und Gartenabfälle sollen nur noch gegen Gebühr abgeholt werden, sollen aber in begrenzten Mengen weiter bei den Recyclinghöfen kostenfrei angeliefert werden können. Die Versammlung allerdings war uneins darüber, ob dieses Modell nicht gerade jene belastet, die das Müllaufkommen nicht beeinflussen können – Mieter etwa in größeren Wohneinheiten. Die Argumente des WZV zielen neben einer Kostenersparnis auch in Richtung Müllvermeidung: Die Segeberger produzieren pro Kopf im Jahresdurchschnitt 188 Kilo Restabfall, 117 Kilo Biomüll, 78 Kilo Altpapier, 68 Kilo Sperrmüll, 38 Kilo Grünabfall, 31 Kilo Verpackungsmüll und 24 Kilo Altglas. Und in Teilbereichen wie Restabfall, Biomüll, Sperrmüll und Grünabfall liege man weit über dem Landesdurchschnitt. Außerdem entscheide zukünftig der Verbraucher, wie viel Müll er produziert, wie oft er die Abfalltonnen entsprechend an die Straße stellt – und somit Kosten spart, was in Summe eine Entlastung der meisten Haushalte bedeute. Gegenargument nicht nur von dörflichen Vertretern: Es drohe eine Zunahme illegaler Müllablage in der Natur. Versammlungsvorsitzender Hanno Krause, Bürgermeister in Kaltenkirchen, beantragte angesichts der gegensätzlichen Meinungen eine Vertagung auf den 30. August und die Klärung offener Fragen bis dahin.

 

Mehr Platz für mehr Kita-Kinder in Bornhöved

 

Bornhöved wächst derzeit im Baugebiet Himmelsblick und soll in dessen unmittelbarer Nachbarschaft noch größer werden. Vornehmlich junge Familien lassen sich im Ort nieder und das treibt den Bedarf an Kita-Plätzen weiter in die Höhe. Verschiedene Optionen hat man in Bornhöved schon durchgespielt. Die jüngste ist ein Neubau auf der Brachfläche zwischen Heimatmuseum und Ladenzeile in der Ortsmitte. Doch bis zur Realisierung muss improvisiert werden.

Und dafür kommt die Ladenzeile selbst infrage, in der früher die Volksbank, ein Schlecker-Markt (wer erinnert sich?) und der Bonbon-Laden beheimatet waren. In letzteren ist vorübergehend der Malerbetrieb Buchholz eingezogen, und dort, wo die Volksbank war, könnte laut Bericht der Segeberger Zeitung vom 6. Mai eine Gruppe von Eris Arche unterkommen.

 

Kommunen werden vom Kreis Segeberg entlastet

 

Das wird Schmalensees Finanzausschussvorsitzenden Dirk Griese und die Mitglieder seines Gremiums freuen: Der Segeberger Kreistag hat am 6. Mai die Kreisumlage um 1,5 auf 29,75 Punkte gesenkt. Dadurch werden die Städte und Gemeinden an den Kreis rund 5,7 Millionen Euro weniger zahlen. CDU, SPD und Wi-Se setzten sich gegen FDP, Grüne, Linke, AfD und Freie Wähler durch, die mit der dadurch entstehenden Haushaltslücke von 1,7 Millionen Euro nicht einverstanden waren. In der Argumentation beriefen sich die Senkungs-Befürworter auf immer wieder auftretende Millionenüberschüsse, die Gegner hielten dagegen, dass diese durch noch nicht realisierte Projekte, die man später finanzieren müsse, entstanden seien.

 

Gymnasium Plön wird moderner und größer

 

Die Schmalenseer Kinder, die das Gymnasium Schloss Plön besuchen, das bekanntlich nicht im Schloss sondern in der Prinzenstraße zu finden ist, betreten schon seit Wochen eine Großbaustelle. Der Grund sind umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen, von denen die Kieler Nachrichten am 8. Mai in ihrer Ostholstein-Ausgabe berichtet haben. Demnach laufen noch die zweite und schon die dritte Bauphase an der Plöner Penne, in der schon viele Schmalenseer ihr Abitur gebaut haben. Im zweiten Bauabschnitt, der sich am bzw. im Hauptgebäude abspielt, wird u.a. ein Personenaufzug eingebaut und insgesamt für weitgehende Barrierefreiheit gesorgt. Das Dachgeschoss wird „dem schulischen Bedarf angepasst“. Abschnitt drei sieht einen bereits zweiten Erweiterungsbau vor, der  dreigeschossig die Lücke zwischen der alten Turnhalle nebst neuer Aula sowie den Turnhallen und dem Musiktrakt füllen wird. Im Neubau zu finden sein werden eine multifunktionale Mensa, sieben zusätzliche Klassenräume, ein Computerschulungsraum und Bereiche für die Kleingruppen-Freiarbeit – natürlich auch alles barrierefrei. Abschluss dieser Maßnahmen soll im Sommer 2022 sein. Und das, was man seit 1976 als den „Neubau“ bezeichnete, mit Fachräumen für Naturwissenschaften, Kunst und Musik sowie Sprachlabor, wird in einem vierten Bauabschnitt bis zum Frühling 2023 abgerissen. Dieser Bereich wird für Schulhof und Grünflächen, Fahrradstellplätze und Feuerwehrzufahrt gebraucht.

 

Neue Chefin für die Kreismusikschule

 

Die Segeberger Kreismusikschule hat am 30. Mai offiziell die langjährige Leiterin Christine Braun verabschiedet. Nachfolgerin ist Kristin Guddath, die unter 20 Bewerbungen ausgewählt wurde. Diese soll sich insbesondere dem künstlerisch-pädagogischen Ausbau vorhandener und neuer musikalischer Angebote widmen und wird deshalb in organisatorischen Belangen von Silke Döring aus dem Verein für Jugend- und Kulturarbeit im Kreis Segeberg (VJKA) unterstützt.

 

Negernbötel plötzlich wieder in den Schlagzeilen

 

Es ist schon verrückt: Im Januar erklärt ein Sprachwissenschaftler, der Ortsname Negernbötel sei kritisch zu betrachten, weil darin das „N-Wort“ stecke, also das Wort „Neger“, das längst als rassistisch abwertend gilt und nicht mehr verwendet werden soll. Die Lübecker Nachrichten berichteten davon und erklärten auch, dass „Negernbötel“ ein plattdeutscher Name sei, negern einfach „näher“ bedeutet. Das war es dann erst einmal, außerdem tauchte die Kritik nicht zum ersten Mal auf. Im Mai nun versandte die Grüne Jugend Segeberg, Nachwuchsorganisation der Partei Bündnis 90/Die Grünen, die Forderung auf Umbenennung. Die Segeberger Zeitung / Kieler Nachrichten fühlten sich veranlasst, dass nun aufzugreifen. Die Berichte vom 27. Mai lösten ungeahnt heftige Reaktionen aus – online vor allem. So heftig, dass die Geschichte um das Dorf mit dem „N-Wort“ im Namen es sogar am 28. Mai auf die Seite 1 der BILD schaffte. Und auch andere Zeitungen griffen Negernbötel auf, das prompt nach Monatsende ein Ortsschild einbüßte. Die Folge? Negernbötel will nun eine den Ortsnamen erklärende Tafel im Ort aufstellen und hofft, dass dann Ruhe herrscht.

 

So wählt Feuerwehr in der Pandemie

 

Ihre Jahreshauptversammlung hat die Freiwillige Feuerwehr Bornhöved am 8. Mai unter denkwürdigen Bedingungen durchgeführt: Ohne gemeinsames Essen und auswärtige Gäste, innerhalb einer guten Stunde, in Zivilkleidung (!) und – unter freiem Himmel. Tagungsort war der Schulhof an der Aula der Sventana-Schule im Bornhöveder Jahnweg. Neben Neuaufnahmen waren wichtige Wahlen Grund der Veranstaltung. Dabei ging es um die Spitzenpositionen. Wiedergewählt wurde laut Bericht der Segeberger Zeitung vom 12. Mai Bornhöveds Gemeindewehrführer Dirk Stemke, der sich aber einer Kampfabstimmung gegen Carsten Tönsfeldt stellen musste und sich mit 26:20 Stimmen durchsetzte. Tönsfeldt wiederum wurde neuer stellvertretender Gemeindewehrführer – nach zwei Wahlgängen: In der ersten Runde erhielten er 18, Jörn-Martin Steinberg 17 und Keena Braun elf Stimmen. Die Stichwahl gegen Steinberg gewann Tönsfeldt mit 24:19. Nicht wieder kandidiert hatte der bisherige stellvertretende Wehrführer Volker Kelling: Er möchte bei der nächsten Jahreshauptversammlung der Amtsfeuerwehr Bornhöved neuer Amtswehrführer werden.

 

VR Bank Neumünster: Plötzlich doch keine Fusion

 

Das war eine doppelte Überraschung. Erst seit vier Monaten war bekannt, dass drei VR Banken eine Fusion planten, da platzte das Vorhaben für eine von ihnen auf dem letzten Meter: Die VR Bank Neumünster, die u.a. eine Filiale in Bornhöved unterhält. Laut Bericht in Kieler Nachrichten und Segeberger Zeitung vom 11. Mai seien Vertreter der VR Bank Westküste und Raiffeisenbank Handewitt am 6. Mai nach Neumünster gekommen. Aber nicht, um auf die Dreierfusion zur „VR Bank zwischen den Meeren“ zu besiegeln, sondern um den Neumünsteranern eine Absage zu erteilen – filmreif, könnte man sagen. Man habe keine schlüssige Begründung erhalten, gaben die Vorstände der VR Bank Neumünster an. Für die avisierten Partner seien wichtige Sachthemen noch ungeklärt geblieben, die zeitgerecht nicht zu klären gewesen wären. Die VR Bank Neumünster wird nun erst einmal in ihrer Eigenständigkeit weiter am Markt agieren, sich aber nach anderen Partnern umschauen. Denn, so Vorstand Dirk Dejewski in KN/SZ, man komme „noch sehr gut allein zurecht. Auf Dauer reicht unsere Größe aber nicht.“

 

Kreisverwaltung: Zweites Kreishaus noch dieses Jahr fertig

 

Ende 2021 soll das zweite Kreishaus der Segeberger Kreisverwaltung fertig sein. Derzeit entsteht es im Gewerbegebiet Rosenstraße und soll schon ab 1. November beginnend Platz für 140 Arbeitskräfte bieten. Untergebracht sein werden dort laut Bericht der Segeberger Zeitung vom 11. Mai die Fachdienste Wasser-Boden-Abfall, Kreisplanung, Regionalmanagement, Klimaschutz, Bau- und Umweltverwaltung, Bauaufsicht, Brandschutz, Denkmalschutz, Gutachterausschuss, Lebensmittel und Bedarfsgegenstände, Tiergesundheit und Tierhaltung sowie Fleischhygiene. Diese sind derzeit in gemieteten Gebäuden in der früheren Kaserne, dem Levo-Park untergebracht. Die wird der Kreis aber auch über 2021 hinaus mieten müssen – um Abteilungen aus dem ersten Kreishaus in der Hamburger Straße auszulagern, dass erweitert werden wird.

 

Corona im Kreis Segeberg: Impfzentren bis September in Betrieb

 

Aufmerksame Redakteure verschiedener Tageszeitungen stolperten über diesen Satz im wöchentlichen Newsletter der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein (KVSH): „Das Land teilt mit, dass die Impfzentren landesweit bis mindestens 30. September 2021 ihren Betrieb fortsetzen.“ Zitiert wird dies u.a. im Hamburger Abendblatt (Norderstedter Zeitung) am 12. Mai. Ein doppelter Vorteil: Zum einen für die Betreiber und die Besitzer der jeweiligen Räumlichkeiten – im Kreis Segeberg in Norderstedt, Kaltenkirchen und Wahlstedt – wegen des Planungshorizonts; zum anderen natürlich für die Bevölkerung, die erst zu einem geringen Teil vollen Impfschutz erlangt hat und sich weiter über impfen-sh.de oder Telefon-Hotlines darum bemüht, endlich in einem Impfzentrum oder mittlerweile beim Hausarzt geimpft zu werden. Für letztere arbeitete die KVSH im Mai emsig daran, eine digitale Möglichkeit zur Terminvereinbarung zu schaffen und somit die Mitarbeitenden der Arztpraxen zu entlasten.

 

Neuer Chef der Handwerker

 

Die Kreishandwerkerschaft Mittelholstein bekommt am 26. Mai einen neuen Kreishandwerksmeister: Im Hotel Prisma in Neumünster setzt sich bei der Wahl um die Führungsrolle Lars Krückmann aus Norderstedt, seit 2018 auch Obermeister der Sanitär-Heizung-Klima-Innung für den Kreis Segeberg, knapp gegen Jörg Specht aus Bad Segeberg durch. Krückmann ist damit Nachfolger von Michael Kahl (Bad Bramstedt), der nach über zehnjähriger Amtszeit nicht mehr zur Wahl antrat. Die Amtszeit des Kreishandwerksmeisters beträgt fünf Jahre. Die Kreishandwerkerschaft umfasst 19 Innungen und rund 850 Betriebe, geführt vom Kreishandwerksmeister, der auch die Führung für einen Landesverband mit circa 450 Betrieben übernimmt. Dem Vorstand gehören als stellvertretende Vorsitzende Jörg Specht (Bad Segeberg) und Joachim Schlüter (Boostedt) an. Weitere Vorstandsmitglieder sind Jens Wagner (Neumünster), Kurt Domakowski (Trappenkamp), Wulf Helmert (Ratzeburg), Dennnis Schulz (Neumünster) und Thomas Thies aus Stuvenborn.

 

Zuguterletzt: Seeadler-Nachwuchs im Erlebniswald

 

Frohe Kunde aus dem Erlebniswald Trappenkamp konnte der Holsteinische Courier am 12. Mai verbreiten: Die Geburt zweier Steinadler. Ein Ereignis, worauf die Falkner zehn Jahre gewartet hatten. Und deshalb gingen sie auch auf Nummer sicher und brachten die Eier im Brutkasten in Sicherheit. Während die wahren Steinadler-Eltern nicht lange zögerten und eine zweite Brut nachlegten, um die sie sich nun selbst kümmern dürfen, wird das im Kasten geschlüpfte Duo von einer „Amme“ betreut, einer Steppenadler-Dame. Später gehen die Jungtiere in die Ausbildung – eines zu einem anderen Falkner, eines verbleibt im Erlebniswald, wird für die Jagd ausgebildet und soll auch in der „Arena der Adler“ den Besuchern gezeigt werden.

Foto zur Meldung: Was gab's im Mai? Blick über den Tellerrand
Foto: Es blüht in den Knicks

Kreis Segeberg mahnt Eltern: Noch schnell Schülerbusfahrkarten beantragen

(08. 06. 2021)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 03.06.2021:

 

OLAV: Jetzt noch schnell online eine Schüler*innenfahrkarte für das kommende Schuljahr beantragen

 

Der Kreis Segeberg hat gemeinsam mit den Kreisen Herzogtum Lauenburg und Stormarn im Mai 2021 ein vereinfachtes, digitales Online-Antragsverfahren für Schüler*innenfahrkarten (OLAV) eingeführt. Für das anstehende Schuljahr können Schüler*innenfahrkarten ganz einfach online unter www.ticket-olav.de beantragt werden. Eltern, deren Kinder einen Anspruch auf ein Ticket haben, sollten den Online-Antrag bis spätestens Donnerstag, 10. Juni, ausfüllen. Das haben bisher erst knapp die Hälfte aller etwa 22.000 Anspruchsberechtigten getan.

 

„Nur wer rechtzeitig einen Antrag stellt, kann sicher sein, dass die Schüler*innenfahrkarte zum Beginn des neuen Schuljahres auch da ist,“ betont Julia Stargardt, Koordinatorin des Kreises Herzogtum Lauenburg für OLAV. „Das gilt auch für Kinder, die im aktuellen Schuljahr bereits eine Fahrkarte hatten. Wer nach dem 10. Juni seinen Antrag stellt, muss damit rechnen, die Fahrkarte nicht zum Schuljahresbeginn zu erhalten“ ergänzt Stargardt.

 

Dies lässt sich dank des neuen Online-Antragsverfahrens OLAV aber in wenigen Minuten vermeiden. Alles, was Eltern für den Antrag benötigen, ist ein Passbild des berechtigten Kindes in digitaler Form zum Hochladen in das System. OLAV prüft automatisch den Anspruch und die Mitarbeiter*innen der Zentralen Stelle Schülerfahrkarten bestellen daraufhin die Fahrkarte, welche über die Schule an die Kinder ausgegeben wird.

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Foto: Kreis Segeberg mahnt Eltern: Noch schnell Schülerbusfahrkarten beantragen

Am 12. Juni öffnet das Repair-Café Bornhöved wieder

(07. 06. 2021)

Wenn das Bornhöveder Reparatur-Café am Sonnabend, 12. Juni, von 14 bis 17 Uhr wieder seine Türe öffnet, dann gilt es für Anke Lisa Jacobi vom Reparatur-Team nicht nur, Besucher zu empfangen, sondern auch zu schauen, wer vom Team wieder dabei ist oder womöglich neu hinzustoßen möchte.

 

Zu finden ist das Repair-Café am Kuhberg 13, in der Ladenzeile zwischen dem Malerbetrieb Buchholz und der Provinzial. Möglich ist die Öffnung, weil sich in der Corona-Pandemie wieder bis zu zehn Personen aus zehn Haushalten treffen können.

 

Wer den Service in Anspruch nehmen möchte, wird um Anmeldung mit Angabe von Name, Telefonnummer oder E-Mailadresse sowie Angabe des zu reparierenden Gegenstandes gebeten bei F.-Wilhelm Moertl, Telefon 04323/8060390 oder .

 

Auch die Helfer aus dem Reparatur-Team werden gebeten, sich nach reparaturlosen Monaten wieder anzumelden. Sogenannte „Hobby-Klüterer“, die zum Team stoßen möchten, sind gern willkommen. In der Regel ist das Reparatur-Café am ersten Samstag im Monat von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Foto zur Meldung: Am 12. Juni öffnet das Repair-Café Bornhöved wieder
Foto: Repaircafé Bornhöved, Kuhberg 3

Frau & Beruf informiert werdende Eltern am 10. Juni online

(06. 06. 2021)

Mitteilung der Beratungsstelle Frau & Beruf Segeberg vom 02.06.2021:

 

Wenn Paare ihr erstes Kind erwarten, liegt eine spannende Zeit vor ihnen. Die Schwangerschaft, die ersten Monate mit dem Kind mit den ersten Worten und Schritten sind unendlich wertvoll. Viel zu kostbar, um sich mit zu viel Bürokratie „herumzuschlagen“. Daher beantworten Beraterinnen von Frau & Beruf Nord die wichtigsten Fragen zu Mutterschutz, Elternzeit und Elterngeld im Rahmen eines Online-Seminars. Es findet statt am Donnerstag, den 10. Juni 2021 von 9.30 Uhr bis 11.00 Uhr.

 

Während der Elternzeit schon an den Wiedereinstieg denken? Ist das nicht ein Widerspruch? Nein, keinesfalls. Was können Frauen tun, um während der Elternzeit nicht den Anschluss zu verlieren? Oder wie kann ein langsamer Wiedereinstieg, der Familie und berufliche Zukunft gleichermaßen im Blick hat, gelingen? Diese und andere Fragen beantwortet die Beraterin Silvia Zupelli. Das Online-Seminar wird über die Plattform Zoom durchgeführt.

 

Das Online-Seminar ist Teil der neuen Online-Seminarreihe der Beratungsstellen FRAU & BERUF Schleswig-Holstein. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Anmeldung erfolgt bei Silvia Zuppelli von der Beratungsstelle in Husum unter oder per Telefon unter 04841/7060. Anmeldeschluss ist Dienstag, der 8. Juni 2021. Das Online-Seminar findet statt am Donnerstag, den 10. Juni 2021 von 9.30 Uhr bis 11.00 Uhr.

 

Da das Thema sehr komplex ist und es nicht DEN einzigen richtigen Weg gibt, bieten die Beratungsstellen FRAU & BERUF im Anschluss eine vertiefende individuelle Einzelberatung an, um konkrete Schritte zu besprechen. Die Beratungsstellen FRAU & BERUF gibt es landesweit in Schleswig-Holstein, sie werden finanziert über den Europäischen Sozialfonds und das Land Schleswig-Holstein.

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Foto: Frau & Beruf informiert werdende Eltern am 10. Juni online

Sinkende Inzidenz – WZV öffnet sein Servicecenter am 7. Juni

(04. 06. 2021)

Mitteilung des Wege-Zweckverbandes der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV) vom 03.06.2021:

 

WZV Servicecenter wieder persönlich für die Kunden da

 

Die sinkenden Inzidenzzahlen lassen es zu: Ab Montag, den 07.06.2021, können Kundinnen und Kun-den des WZV im Rahmen der regulären Öffnungszeiten auch wieder persönlich ihre Angelegenheiten rund um das Thema Abfall regeln. Die Beratung erfolgt kontaktlos durch ein Bedienfenster, so dass der Infektionsschutz gewährleistet ist. Der WZV bittet alle Besucher, den angebrachten Hinweisschildern am Verwaltungsgebäude zu folgen.

 

Silke Possekel, Leiterin des Servicecenters, erläutert das Hygienekonzept: „Wir haben uns für ein Bedien-fenster entschieden, um unseren Kundinnen und Kunden den Besuch möglichst unkompliziert möglich zu machen. Weder ein Schnelltest noch eine Registrierung sind erforderlich und man muss sich auch nicht vorher anmelden. Allerdings gilt während des gesamten Aufenthalts auf dem WZV-Gelände Trage-pflicht für eine medizinische Maske und die Mindestabstände sind ebenfalls einzuhalten.“

 

Das Servicecenter am Wasserwerk 4 war seit Mitte Dezember für den Publikumsverkehr geschlossen, Beratung war in dieser Zeit nur telefonisch oder per Email möglich. Umso mehr freuen sich die Kolleginnen des Serviceteams jetzt wieder auf persönliche Gespräche.

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Foto: Sinkende Inzidenz – WZV öffnet sein Servicecenter am 7. Juni

Aktion „Stadtradeln“ startet am 6. Juni mit famlienfreundlicher Auftakttour in die siebte Runde

(04. 06. 2021)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 02.06.2021:

 

Vom 6. bis 26. Juni wird wieder ordentlich in die Pedale getreten. Zum nunmehr siebten Mal beteiligt sich der Kreis Segeberg in diesem Jahr an der Aktion „Stadtradeln – Radeln für ein gutes Kima“. Den Auftakt macht am kommenden Sonntag, 6. Juni, eine rund zweieinhalbstündige Fahrt in familienfreundlichem Tempo gemeinsam mit Schirmherr und Landrat Jan Peter Schröder.

 

Los geht es nach einer kurzen Begrüßungsrede gegen 14 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Haus Segeberg (Hamburger Straße 25) in Bad Segeberg. Treffen ist ab etwa 13.40 Uhr. Die Tour führt wieder ca. 23 Kilometer durch das Bad Segeberger Umland, unter anderem über einen mit Unterstützung von Kreismitteln frisch sanierten Abschnitt bei Hamdorf.

 

„Eine spezielle Anmeldung für Sonntag ist nicht erforderlich. Einfach vorbeikommen und mitfahren“, sagt Kreisklimaschutzmanager Heiko Birnbaum, der gemeinsam mit Bad Segebergs Klimaschutzmanager Ben Colin Matthies und dem städtischen Radverkehrsbeauftragten Udo Nickel zu der Ausfahrt einlädt.

 

Birnbaum erinnert in diesem Zusammenhang nochmals daran, dass sich Radler*innen, die im Kreis Segeberg leben, arbeiten, studieren, zur Schule gehen oder Mitglied in einem Verein sind, jederzeit bis zum Ende des Aktionszeitraumes für das Stadtradeln registrieren können. Auch ein eigenes Team kann unter www.stadtradeln.de gegründet werden. Bereits jetzt haben sich rund 950 Menschen in 124 Teams registriert. „Es machen von Jahr zu Jahr mehr Leute mit und so sind wir im vergangenen Jahr im Kreis Segeberg gemeinsam mit 1.500 Personen über 320.000 Kilometer gefahren.“

 

Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entsteht laut Umweltbundesamt im Verkehr. Birnbaums Ziel ist es, den Radverkehr sichtbarer zu machen und weiter voranzutreiben. Dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zufolge ließen sich allein in Deutschland rund 7,5 Millionen Tonnen CO2 einsparen, wenn zirka 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt dem Auto gefahren werden würden. „Erhebungen zufolge besitzen rund 80 Prozent der Haushalte in Deutschland ein Fahrrad. Und trotzdem liegt der Anteil aller Wege, die in Deutschland geradelt werden, durchschnittlich bei nur zehn Prozent“, sagt Birnbaum.

Wenn es die Corona-Lage zulässt, soll es nach einem Jahr Pause am Ende der Aktion wieder eine kreisweite Siegerehrung mit Verlosung geben. Zudem werden die bundesweit fahrradaktivsten Kommunalparlamente und Kommunen prämiert.

 

Fragen zur Anmeldung und dem Stadtradeln allgemein beantwortet Heiko Birnbaum unter Telefon 04551 951-9522.

 

Während des Kampagnenzeitraums – und darüber hinaus – haben alle Radler*innen wieder die Möglichkeit, über die Meldeplattform „RADar!“ via Internet oder über die Stadtradeln-App auf störende und gefährliche Stellen im Radwegeverlauf aufmerksam zu machen. Das „RADar!-System“ finden Sie unter: www.radar-online.net/kreis_segeberg.

 

Foto zur Meldung: Aktion „Stadtradeln“ startet am 6. Juni mit famlienfreundlicher Auftakttour in die siebte Runde
Foto: Aktion „Stadtradeln“ startet am 6. Juni mit famlienfreundlicher Auftakttour in die siebte Runde

Was wächst und flattert denn da? - Die Vielfalt der Deponie Damsdorf/Tensfeld erleben

(02. 06. 2021)

Im Frühling kommt die Tier- und Pflanzenwelt in Wallung. Zeit, diese zu erkunden und unter fachkundiger Begleitung kennenzulernen. Der dem Wege-Zweckverband der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV) nahestehende Martin-Meiners-Förderverein für Jugend- und Umweltprojekte (MMFV) lädt am 4. und 5. Juni 2021 zu solchen Erkundungen ein.

 

Mitteilung des MMFV (Auszug) vom 28.05.2021:

 

Am 4. Juni gibt Bettina Kramer vom Martin-Meiners-Förderverein bei einem 360°-Spaziergang einen Einblick in die Entstehungsgeschichte der Landschaft und ihrer Prägung durch menschliche Eingriffe und Nutzung — von der Eiszeit und heute.

 

Am 5. Juni lenkt Vogelkundler und Kreisnaturschutzbeauftragter Georg Hoffman den Blick in die Weite und die Lüfte. Er erläutert, welche Bedeutung Schleswig-Holstein für den Vogelzug im Allgemeinen hat, zeigt welche Bedeutung der Raum aus Geestflächen, ostholsteinischer Seenplatte und das Deponiegelände mit seinen Besonderheiten für die Vogelwelt haben.

 

Treffpunkt ist jeweils um 17 Uhr auf der Parkfläche, die auf dem renaturierten Teil der Deponie gleich gegen-über der Einfahrt zum Recyclinghof Damsdorf/Tensfeld (Tarbeker Landstraße 6, 23824 Tensfeld) liegt.

 

Auch bei diesen Freiluftveranstaltungen müssen Besucher*innen die Corona-Regeln beachten: sie müssen entweder einen aktuellen, 24-Stunden-Cornastest vorweisen, einen zweimaligen Impfnachwies inclusive der zweiwöchigen Wartezeit aufweisen oder von einer Corona-Infektion genesen sein. Bevor es losgehen kann, werden die Kontaktdaten mit Nachweisbestätigung in einer Teilnehmerliste erfasst.  

Foto zur Meldung: Was wächst und flattert denn da? - Die Vielfalt der Deponie Damsdorf/Tensfeld erleben
Foto: Was wächst und flattert denn da? - Die Vielfalt der Deponie Damsdorf/Tensfeld erleben

Krebsgesellschaft Schleswig-Holstein informiert online

(02. 06. 2021)

Mitteilung der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft vom 25.05.2021:

 

Krebs und Angst – Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft informiert online über Wege mit Ängsten zu leben

 

Bei der Diagnose Krebs ist Angst ein normales Gefühl, das nahezu alle Krebspatienten erleben: Angst vor der Behandlung, Angst vor dem Tod, Angst vor der Ungewissheit und davor, dass der Tumor erneut auftritt.

 

Auch wenn Krebs heute oft gut behandelbar ist, so bleibt es doch eine gefährliche Krankheit. Besonders in Zeiten von Corona erfahren Menschen mit Krebs in aller Härte, welche Folgen ihre Erkrankung hat. Sie fühlen sich schon durch die Krebserkrankung unsicher und angreifbar. Die aktuelle Situation verstärkt diese Ängste. Denn auch wenn es durch das Coronavirus in vielen Bereichen so schien, als stünde die Welt still. Für Krebspatienten gilt das nicht. Chemotherapien und andere Behandlungen müssen weiterhin stattfinden. Auch Begleiterscheinungen und Langzeitfolgen nehmen keine Rücksicht auf ein Coronavirus.

 

Die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft lädt Betroffene, Angehörige und Interessierte am Dienstag, den 8. Juni um 17 Uhr zu einem Online-Informationsabend ein. Was ist Angst eigentlich? Wie äußert sich Angst? Wie kann ich mit Angst umgehen? Wann ist professionelle Unterstützung sinnvoll? Wie kann ich meine Angst aktiv bewältigen? Diese und weitere Fragen beantwortet der Psychoonkologe Manfred Gaspar M.A.

 

Das Online-Seminar findet über das datenschutzkonforme Programm GoToMeeting statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Benötigt wird lediglich ein PC, Laptop oder Tablet mit Internetzugang. Eine Anmeldung mit Angabe einer Mailadresse ist erforderlich unter: 0431-8001080 oder .

Foto zur Meldung: Krebsgesellschaft Schleswig-Holstein informiert online
Foto: Krebsgesellschaft Schleswig-Holstein informiert online

Juni-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1

(01. 06. 2021)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen geben Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Weil noch immer das neuartige Coronavirus das gesellschaftliche Leben beeinträchtigt und wir sehr wahrscheinlich noch einige Zeit mit Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens belegt sind, gibt es für die treue Leserschaft im Monat Juni die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr in dieser schweren Zeit ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der erste Teil.

 

Schmalenseer Gärtner stirbt an Kriegsstrapazen: Der Schmalenseer Gärtnereibesitzer und Wehrmann Alfred Delfs erliegt am 1. Juni 1916, vor 105 Jahren, nach langem Leiden in einem Lazarett in Sonderburg 33-jährig den Strapazen des ersten Winterfeldzuges in Russisch-Polen. „Sein Hinscheiden wird von allen, die den lebensfrohen, schaffensfreudigen Mann gekannt haben, tief betrauert. Der Verstorbene hinterlässt eine Witwe und 5 unmündige Kinder“, heißt es im Bericht des Segeberger Kreis- und Tageblatts. Delfs, Angehöriger der 12. Kompanie des Infanterie-Regiments 85, gehört zu den wenigen Kriegstoten, die in „heimatlicher Erde“ beigesetzt werden können: Sein Leichnam wird von Sonderburg nach Wesselburen überführt, von wo die Familie stammte.

Delfs war vor 1909 nach Schmalensee gekommen und hatte dem Gärtner Sorgenfrei dessen Betrieb am Weg nach Belau abgekauft, Sorgenfrei verlegte seinen Standort in den Hirtenweg. Die Familie von Alfred Delfs wird Schmalensee recht bald nach dessen Tod verlassen haben. Im Jahr 2017 nahm eine Nachfahrin aus den Vereinigten Staaten Verbindung zum Homepage-Team auf: Sie war im Zuge persönlicher Ahnenforschung im Internet in die auf der Schmalenseer Gemeinde-Homepage hinterlegten Jahreschroniken geraten. Ihr wurde eine Abfotografie des Bildes von Alfred Delfs übersandt, das in einem Bilderrahmen im Feuerwehrgerätehaus hängt und alle Gefallenen und Vermissten des Ersten Weltkriegs zeigt. Es war das erste Bild überhaupt, das die Adressatin von ihrem Vorfahren hatte sehen können.

 

Ein Wochenmarkt in Schmalensee?: Da werden die Schmalenseer Zeitungs-Bezieher gestaunt haben, als sie am 1. Juni 1921, vor 100 Jahren, das Segeberger Kreis- und Tageblatt aufschlugen. „Der Schmalenseer Wochenmarkt findet am Donnerstag, 2. Juni, von 8-12 Uhr vormittags statt“, war dort im Nachrichtenteil zu lesen. Bis dato hatte es im Dorf keinen Wochenmarkt gegeben – und sollte es auch nicht. „Näheres im Inseratenteil“, stand am Ende der Nachricht. Und der Blick in eben jenen Teil der Tageszeitung gab Aufschluss: Gemeint war der Wochenmarkt in Schnelsen, Kreis Pinneberg. Der jedoch sicher eine Reise wert gewesen wäre: Angekündigt wurden im Inserat Waren wie Schafe, Schweine, Ziegen, Geflügel und landwirtschaftliche Maschinen.

 

Straßenkampf in Bornhöved: Man kennt die Berichte und alten Filmaufnahmen aus der Zeit der Weimarer Republik über Zusammenstöße von Kommunisten und Nationalsozialisten, vornehmlich aus Berlin. Am 2. Juni 1931, vor 90 Jahren, berichtet das Segeberger Kreis- und Tageblatt über ein Aufeinandertreffen politischer Gruppen in Bornhöved: Dort veranstaltete das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, ein von SPD, Zentrum und DDP gebildeter politischer Wehrverband, einen Propagandamarsch mit klingendem Spiel durch den Ort. Auf dem Marktplatz kam es zum Zusammenstoß mit Nationalsozialisten. Von letzteren wurden einige zu Boden geschlagen und „misshandelt“. Ein gerichtliches Nachspiel werde in Aussicht gestellt, heißt es im Pressebericht.

Im März 1933, zwei Monate nach der „Machtergreifung“, werden Schwarz-Rot-Gold und der Marktplatz in Bornhöved wieder eine Rolle spielen: Dann verbrennen die hiesigen Nationalsozialisten dort die Flaggen der verhassten Republik und hissen wieder Schwarz-Weiß-Rot und ihre Hakenkreuzfahne.

 

Eine Zeitung auch für Schmalensee: Am 4. Juni 1826, vor 195 Jahren, erschien die erste Ausgabe des „Königlich Privilegierten Wochenblatts für Segeberg und deren Umgegend“ – und damit der heutigen Segeberger Zeitung. „Geübte“ Leserinnen und Leser dieser historischen Meldungen stoßen immer wieder auch auf die Bezeichnungen „Segeberger Wochenblatt“, „Segeberger Kreis- und Wochenblatt“ oder „Segeberger Kreis- und Tageblatt“. Auch das waren Namen der Vorläufer der Segeberger Zeitung. Alle eint, dass sie bis heute im Verlag C.H. Wäser erscheinen – wenngleich die Besitzverhältnisse heute längst anderweitig geregelt sind.

 

Flottenmanöver auf dem Schmalensee: Am 4. Juni 1906, dem zweiten Pfingsttag vor 115 Jahren, ist Gastwirt Ludwig Saggau Veranstalter eines großen Militär- und Gartenkonzerts. Um 15 Uhr spielt die Kapelle der I. Kieler Torpedodivision Marschmusik. Ab 17 Uhr wird im Saal und zwei Doppelzelten Ballmusik gespielt. Und um 23 Uhr beginnt auf dem Schmalensee ein „Flottenmanöver“, bei dem laut Werbeanzeige im Segeberger Kreis- und Tageblatt 200 Schüsse abgegeben werden. Leider mangelt es an Berichten vom Veranstaltungstag, es gibt nur die damals gedruckte Werbung. Es ist anzunehmen, dass besagtes Flottenmanöver mit Pyrotechnik-Unterstützung ein beeindruckendes Lärm- und Farbspiel auf dem Wasser geboten haben mag, begleitet vom vielstimmigen „Oh“ und „Ah“ der Anwesenden.  Vorstellbar ist zudem, dass sich auch etliche Kinder des Dorfes im Schutze der Dunkelheit dieses besondere Schauspiel nicht haben entgehen lassen.

 

Zunehmendes Umweltbewusstsein in Schmalensee: Anfang Juni 1961, vor 60 Jahren, berichtet die Segeberger Zeitung von gleich zwei „Ansagen“ der Gemeinde. Am 6. Juni 1961 wird mit schärfsten Maßnahmen den Landwirten gedroht, die weiterhin ihre Traktoren an der Badestelle am Schmalensee reinigen. Solche Handlungen hätten immer wieder zu argen Verunreinigungen geführt. Einen Tag später wird von einem Aufruf an alle Einwohner berichtet. Die Gemeinde will das „wilde“ Abladen von Schutt und Müll an den Wegesrändern unterbinden Lediglich am Wassermissenweg und an einer Stelle „links des Damsdorfer Weges“ darf zukünftig Schutt abgeladen werden. (Die zentrale Müllabfuhr gibt es in Schmalensee erst seit 1968.)

 

Messerstecher aus Schmalensee vor Gericht: Ein Schmalenseer ist am 8. Juni 1961, vor 60 Jahren, Protagonist einer Berichterstattung der Segeberger Zeitung. Der ortsbekannte Raufbold und Schläger Siegfried G. wird vom Schöffengericht in Bad Segeberg wegen einer Messerstecherei (gefährliche Körperverletzung im Vollrausch) zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt wird. G. war wegen einer heftigen Auseinandersetzung bei einer örtlichen Karnevalsfeier von Günter S. aus dem Gasthof Voß geworfen worden. Im Handgemenge mit S. war G. unterlegen und wollte sich scheinbar rächen. G. mischte sich bei Beendigung der Veranstaltung unter die Gäste und versetzte S. zwei Messerstiche unterhalb des Herzens. Bei seiner Festnahme wurden mindestens 2,3 Promille Blutalkohol festgestellt.

 

Feuer in Stocksee – Russen unter Verdacht: Im benachbarten Stocksee brennt am 8. Juni 1916, vor 105 Jahren, die Scheune des Landmanns Ohrtmann nieder. Von den sieben aus der Umgebung herbeigeeilten Spritzen kommen drei zum Einsatz, Stocksee, Damsdorf und Tensfeld, und retten das Wohngebäude. Auch das Vieh wird nicht in Mitleidenschaft gezogen. Zunächst werden russische Kriegsgefangene als Verursacher des Feuers vermutet. Doch Täterin ist ein 14-jähriges Dienstmädchen aus Hamburg, das seit vier Jahren als Waise bei Ohrtmann untergebracht ist. In der Hoffnung, aus dem Hause zu kommen, zündete Martha G. das Heu und Stroh an. Im August wird das Mädchen vor der Kieler Strafkammer zu einem Jahr Gefängnis verurteilt, allerdings wird Strafaufschub geprüft. Der Fall hat eine gewisse Brisanz: 1916 wird über die Presse vermehrt durch das Militär darauf hingewiesen, dass in Kriegszeiten unter Umständen auf Brandstiftung die Todesstrafe zu verhängen ist.

 

Vornamen sorgen für Verwirrung: Der Dorfchronist kennt das Problem der unterschiedlichen Schreibweise von Vornamen in alten Unterlagen und Presseartikeln. So pflegte man in früheren Zeiten gern, die landläufige Aussprache zu drucken – etwa „Hinrich“ statt Heinrich oder „Fritz“ statt Friedrich. Wilhelm wurde gern und natürlich im Wechsel „Willy“ oder „Willi“ geschrieben. Da es oft Sitte war, dem Sohn den Vornamen des Vaters zu geben, tauchte in Berichten mal der erste, mal der zweite Vorname auf. Phänomene, die wohl schon den Behörden früherer Zeiten aufstießen: Am 10. Juni 1906, vor 115 Jahren, erließ das Reichsministerium des Inneren in Berlin einen Runderlass zur „Rechtschreibung der Vornamen in standesamtlichen Urkunden“. Das Ziel war, zu einer einheitlichen Schreibweise von Vornamen zu kommen. Bemängelt wurden in Kirchenbüchern und standesamtlichen Unterlagen alter Art unterschiedliche Schreibweisen. - Die Probleme des Dorfchronisten jedoch halten weiter an...

 

Schmalensee kann sich nicht durchsetzen: In Segeberg findet am 12. Juni 1906, vor 115 Jahren, eine Sitzung des Gesamtkomitees für den Bau der Bahnlinie Kiel-Segeberg statt. Umfangreich wird die Streckenführung der späteren Kleinbahnlinie mit einem Ausbesserungswerk in Bornhöved diskutiert. So hat die Gemeinde Schmalensee den Antrag gestellt, der Bornhöveder Bahnhof möge östlich der Amtsgemeinde angelegt werden, sodass die Entfernung nach Schmalensee nur einen Kilometer beträgt. Doch da gleichzeitig die Gemeinden Gönnebek, Rendswühren, Schipphorst und andere eine eher westliche Lage beantragt haben, kann dem Wunsch der Schmalenseer nicht entsprochen werden.

 

Die Windgilde tanzt: Es ist nur eine kleine Anzeige im damaligen Segeberger Kreis- und Wochenblatt: Am 14. Juni 1876, vor 145 Jahren, hält die Windgilde Tarbek ihre Gildefeier ab, natürlich mit einem Ball. Üblicherweise gingen einer solchen Feier auch ein Ringreiten in Tarbek und die Generalversammlung voraus.

Gilden waren, einfach ausgedrückt, genossenschaftlich organisierte Versicherungsvereine, also auf Gegenseitigkeit beruhende Einrichtungen. Die „Tarbeker Windgilde“ war tatsächlich dem Sturmschaden gewidmet und hatte freiwillige Mitglieder in zahlreichen Dörfern, auch in Schmalensee. Dessen Dorfchronist Heinrich Göttsch lässt die Windgilde in seiner 1948 veröffentlichten „Chronik von Schmalensee“ unerwähnt, dafür wird sie in dem 1979 von Heinrich Pöhls herausgegebenen Werk „Zwischen Grimmelsberg, Stocksee und Tensfelder Au“ beschrieben. Demnach wurde die Gilde am 26. Februar 1825 gegründet, erhielt, nachdem ein Feuer 1831 die alten Gilde-Dokumente zerstört hatte, ab 1834 eine neue Satzung. Fünf Bezirke wurden von der Tarbeker Windgilde abgedeckt: Ascheberg, Dersau und Dörnick; Kalübbe, Belau und Schmalensee; Bornhöved, Wankendorf, Stolpe und Tarbek; Daldorf, Rickling, Fehrenbötel, Negernbötel und Schönmoor; Damsdorf, Tensfeld, Stocksee, Blunk, Grönwohld, Groß und Klein Rönnau. Fast 150 Jahre bestand die Tarbeker Windgilde, die aber zunehmend Mitglieder an die großen Versicherungsgesellschaften verlor und laut Pöhls am 9. September 1968 von der Schleswig-Holsteinischen Brandgilde in Kiel übernommen wurde.

Foto zur Meldung: Juni-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1
Foto: Ludwig Saggau gibt Militär- und Gartenkonzert und Flottenmanover SKTB 31.05.1906

Mitteilung der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein vom 25.05.2021:

(29. 05. 2021)

Informationen über Weiterbildungen zu IHK-geprüften Logistik- und Industriemeistern

in den Fachrichtungen Metall, Elektrotechnik und Mechatronik, zum Ablauf der Lehrgänge oder zu Förderungsmöglichkeiten durch Aufstiegs-BAföG – das bietet die Wirtschaftsakademie in einem kostenfreien und unverbindlichen Online-Infotermin am 3. Juni um 17 Uhr. Landesweit werden die Fortbildungen in Teilzeit ab September

sowie in Vollzeit ab Oktober angeboten.

 

Weitere Informationen und Anmeldung bei Jörg Diekmann von der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein per E-Mail an sowie im Internet unter www.wak-sh.de/meister.

 

Foto zur Meldung: Mitteilung der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein vom 25.05.2021:
Foto: Mitteilung der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein vom 25.05.2021:

Lange Debatten, schnelle Beschlüsse – Gemeindevertretung tagte in kleiner Besetzung

(28. 05. 2021)

Knapp beschlussfähig war Schmalensees Gemeindevertretung am 27. Mai, drei der neun Mitglieder fehlten entschuldigt. Dennoch konnte das somit knapp beschlussfähige Gremium vor sechs Zuhörern einige wichtige Entscheidungen.

 

Das fand ohne Publikum statt

 

In nicht öffentlicher Runde wurde ein Arbeitsvertrag beschlossen, der die Vergütung für eine Vertretungskraft für den Gemeindearbeiter im Urlaubs- und Krankheitsfall beinhaltet. Diese Kraft soll auch Wochenendbereitschaften an der Vakuumentwässerungsanlage übernehmen und in verschiedenen Arbeitsgängen, die unter dem Aspekt von Sicherheit und Arbeitsschutz besser von zwei Personen erledigt werden, hinzugezogen werden können.

 

Zustimmung fand auch ein Geschäftsbesorgungsvertrag mit der Landgesellschaft Schleswig-Holstein, die sich im Auftrag der Gemeinde um Erwerb, Entwicklung und Vermarktung eines Neubaugebietes „nördlich der Straßen Damsdorfer Straße und Am Ringreiterplatz“ kümmern soll. Lediglich in der Frage der Finanzierung besteht noch Prüfungsbedarf.

 

Schon länger besteht das Angebot der Firma Ofenhaus Harms aus Rickling für eine Pflanzprojektspende. Zusammen mit dem Kaminofen-Hersteller Droof soll eine Baumpflanzaktion in Schmalensee realisiert werden. Woran es weiter mangelt, ist die Klärung der Standortfrage. Der Bauausschuss soll in nächster Sitzung die Weichen stellen, vorher soll eine schon bestehende Projektgruppe die Entscheidung vorbereiten. Da Pflanzzeit für Bäume der Herbst ist, sollte das zu schaffen sein.

 

Beschlüsse zu Satzungen

 

Die Gemeinde Schmalensee erhält eine neue Hauptsatzung. Die letzte von 2013 hatte einige Nachträge erhalten und es hatten sich gesetzliche Vorgaben geändert – in Summe verlangte das nach einer komplett neuen Hauptsatzung, die ein paar neue Punkte enthält. So gibt es nun auch einen Paragrafen zur Gleichstellungsbeauftragten des Amtes Bornhöved, die auch für die amtsangehörigen Gemeinden zuständig ist. Der neue Paragraf 5 betrifft „Sitzungen in Fällen höherer Gewalt“ - und ist den Erfahrungen der Corona-Pandemie geschuldet: Sitzungen der Gemeindevertreter können auch als Videokonferenz durchgeführt werden. Natürlich musste auch im Bereich Datenschutz nachgebessert werden sowie in der Frage der gemeindlichen Veröffentlichungen. Eine bauliche Maßnahme zieht das nach sich: „Nach dem Baugesetzbuch erforderliche örtliche Bekanntmachungen“ machen – im digitalen Zeitalter – einen öffentlichen Aushang notwendig an der „Bekanntmachungstafel“. Die hatte Schmalensee in früheren Zeiten und nun wird es eine neue geben, die im Bereich des Feuerwehrgerätehauses am Bolzplatz installiert werden soll.

 

Auf Vorschlag von Gemeindevertreter Christopher Brust wurde dem Ausschuss für Planung und Umwelt, Bau- und Wegeangelegenheiten das Aufgabenfeld „Digitalisierung“ zugeschrieben. Gemeint sind alle Erschließungs-Maßnahmen in diesem Bereich, nicht die „digitale Gremienarbeit“. 

 

Der Gesetzgeber verlangt neuerdings detaillierte Bezüge in Präambeln der gemeindlichen Satzungen. Ein bloßer Bezug auf ein Gesetz reicht nicht aus, es muss auf Paragrafen und deren zutreffende Absätze und Sätze verwiesen werden. Das gilt auch für die Präambel der Hauptsatzung – aber auch für die Hundesteuersatzung.

 

Und so musste auch die Hundesteuersatzung neu beschlossen werden, was sich aber unter dem Strich mit rein redaktionellen Änderungen zusammenfassen lässt. An den Steuersätzen etwa wurde nichts verändert.

 

Ansiedlung von Gewerbe im Grasweg

 

Bekanntlich möchte die Zimmerei Hippe ihren Firmensitz in den Grasweg verlegen. Zur Umsetzung bedarf es einer 7. Änderung des Flächennutzungsplans (F-Plan) und eines Bebauungsplans Nr. 7 (B-Plan) durch die Gemeinde. Sehr zum Verdruss der örtlichen Beteiligten hat es ein längeres Hin und Her zwischen Landesplanung als Genehmiger und Kreisplanung als von der Gemeinde beauftragtem Planungsbüro gegeben, was den Zeitplan des Unternehmens arg strapaziert hat. Nun haben beide genannten Ebenen einen Durchbruch erzielt – und die Gemeindevertreter mussten nicht komplett neue Pläne beschließen, sondern nur die jeweilige Begründung genehmigen. Das geschah rasch und einstimmig.

 

Keine Entscheidungen in Finanzfragen

 

In nächster Sitzung – nach den Sommerferien – wird sich der Finanzausschuss mit dem Finanzbericht für das IV. Quartal 2020 befassen, da die Vorlage erst am Tag der Sitzung der Gemeindevertretung eintraf. Weiterhin hat der Ausschuss dann einen Jahresabschluss vorzunehmen. Und er wird sich mit der Anpassungsvereinbarung mit der Kita Eris Arche befassen. Dieser Punkt wurde nach Beratung in den Ausschuss überwiesen mit dem Ziel, dass seitens der Verwaltung bis zu dessen Sitzung ein Zahlenwerk vorliegt. Es geht bei der Thematik um die Finanzierungsanteile der Gemeinde Schmalensee vor dem Hintergrund des neuen Kita-Gesetzes. Mit einem Beschlussvorschlag, wonach Schmalensee quasi einen „Blanko-Scheck“ zur Kita-Finanzierung ausstellen würde, waren die Gemeindevertreter nicht einverstanden.

 

Was es sonst noch gab

 

Beschlossen wurden jeweils für 20 Jahre geltende Wegenutzungsverträge mit der Schleswig-Holstein Netz AG, damit diese Strom und Gas durch Gemeindegebiet leiten kann. 

 

Beim Sportverein wird es, stellvertretend für die Gemeinde, voraussichtlich ab 10. Juni ein monatliches Angebot der offenen Jugendarbeit geben. Dieses richtet sich an Kinder und Jugendliche von sechs bis 14 Jahren und soll deren Kontakt- und Bewegungsmangel in der Corona-Pandemie ausgleichen helfen. Das Projekt wurde vom Jugendamt des Kreises Segeberg angeschoben und wird kostenlos sein. Dazu folgen noch weitere Informationen.

 

Aus der Zuhörerschaft wurde nach der Badeinsel im Schmalensee gefragt. Die bisherige war nicht vom TÜV abgenommen worden und wäre derzeit nicht einsetzbar. Noch ist unklar, inwieweit eine Badeinsel das Freizeitangebot im Bereich der Badestelle dahingehend erhöhen würde, dass die Gemeinde eine Badeaufsicht stellen müsste. Über die Verwaltung wird das geprüft. Die Gemeindevertreter sind sich einig, dass in dem Fall die Kosten nicht tragbar wären.

 

Gefragt wurde auch, ob die E-Ladesäule am Feuerwehrgerätehaus funktioniere. Das konnte Bürgermeister Sönke Siebke bejahen. Es habe einen zeitweisen Ausfall gegeben, aber mittlerweile werde die Ladesäule intensiv genutzt. Schmalensee habe bisher circa 2000 Kilowattstunden kostenlos abgegeben und müsse nun Beschlüsse fassen, dass der dort fließende Strom zukünftig von den Abnehmern bezahlt werde.

 

Wer in jüngerer Vergangenheit in der Feldmark laminierte Hinweise zum Verhalten mit Hunden (Leinenpflicht) entdeckt hat – diese sind nach Auskunft des Bürgermeisters von der örtlichen Jägerschaft angebracht worden. Einigen Hundehaltern fällt es noch immer schwer, ihren Hund in der Feldmark an der Leine zu führen – was aber bei Auslösen des Jagdtriebes eine Gefahr für das Wild bedeutet. Strafen drohen bei Nichtbeachtung.

 

Zuguterletzt stößt vielen Menschen in Schmalensee und im Amt Bornhöved die Postzustellung auf. Oft warten Bürgerinnen und Bürger ganze Wochen auf die nächste Lieferung, mancher hat dadurch sogar finanzielle Verluste. Auch wird das amtliche Mitteilungsblatt Blickpunkt oftmals mit großer Verspätung – mitunter gar nicht – zugestellt. Es herrscht große Unzufriedenheit und der Bürgermeister wurde beauftragt, sich im Amtsausschuss für ein möglichst geschlossenes Vorgehen in der Sache einzusetzen. Die Schmalenseer Gemeindevertreter können sich auch eine Beschwerde bei der Bundesnetzagentur vorstellen. Die kann übrigens jeder Bürger auch absetzen: Über den Link https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Vportal/Post/VerbraucherservicePost/start.html kommt man zu einem entsprechenden Online-Formular.

Foto zur Meldung: Lange Debatten, schnelle Beschlüsse – Gemeindevertretung tagte in kleiner Besetzung
Foto: Lange Debatten, schnelle Beschlüsse – Gemeindevertretung tagte in kleiner Besetzung

Der WZV nimmt die mobile Schadstoffsammlung wieder auf

(26. 05. 2021)

Mitteilung des Wege-Zweckverbands der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV) vom 21.05.2021:

 

Ob Altfarben, Lacke, Reste von aggressiven Reinigungsmitteln oder Holzschutzmittel; vielfältig sind Schadstoffe, die in privaten Haushalten anfallen und nicht über den normalen Restabfall entsorgt wer-den dürfen. Ein gern genutzter Service des WZV ist daher die mobile Schadstoffsammlung vor Ort. Nachdem im letzten Herbst das Schadstoffsammelmobil der Profis in Orange durch ein Feuer vollständig zerstört wurde, musste die Dienstleistung jedoch vorübergehend eingestellt werden.

 

Die Recyclinghöfe in Bad Segeberg, Tensfeld und Schmalfeld nehmen Schadstoffe aus Privathaushalten jederzeit kostenfrei entgegen, aber es sollte auch schnellstmöglich wieder ein dezentrales Angebot geben. Gesucht wurde dafür eine möglichst schnelle, wirtschaftliche und praktische Lösung. Über eine kommunale Kooperation kann der WZV jetzt den mobilen Schadstoffcontainer der Stadt Neumünster nutzen. Zunächst sind 20 Aufstelltermine vereinbart worden.

 

„Damit können wir unseren Kundinnen und Kunden nun wieder diesen oft nachgefragten Service bieten“ sagt Ceyda Oguz, beim WZV die Bereichsleiterin Abfallwirtschaft. „Weil wir uns natürlich dem Buchungskalender der Stadt Neumünster angepasst haben, ist der Standortplan etwas kompakter als gewöhnlich ausgefallen“, bittet Oguz um Verständnis.

 

Der WZV hat zunächst bis Juli geplant. Weitere Termine für den Herbst sind in Vorbereitung.

 

  • Die Termine des WZV für die mobile Schadstoffsammlung in verschiedenen Orten des Kreises Segeberg können unter www.wzv.de eingesehen werden.
  • Schmalensee, das in diesem Jahr nicht hat angefahren werden können, ist nicht dabei. Nächstliegender Ort ist Trappenkamp, wo der mobile Schadstoffcontainer am 24. Juni 2021, von 9 bis 13 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Schützenheim / Waldfriedhof anzutreffen ist.

 

Foto zur Meldung: Der WZV nimmt die mobile Schadstoffsammlung wieder auf
Foto: Der WZV nimmt die mobile Schadstoffsammlung wieder auf

Digitale Jobmesse der Agentur für Arbeit am 26. Mai 2021

(21. 05. 2021)

Mitteilung der Agentur für Arbeit Elmshorn vom 17.05.2021:

 

Erste digitale Messe mit Angeboten der Personaldienstleister lockt mit breit gefächerten Stellenangeboten

 

Die Arbeitsagenturen und die Jobcenter aus Schleswig-Holstein laden Arbeitsuchende am 26. Mai 2021 ein, diese Messe zu besuchen.

Teilnahme mit einem Klick auf www.webmessen.de/jobmesse-pdl möglich.

 

Zeitarbeit dient Berufseinsteiger*innen oder Wiedereinsteiger*innen nach einer – freiwilligen oder unfreiwilligen – Pause oft als Sprungbrett zurück in das Berufsleben. Sie bietet nicht nur Fachkräften Beschäftigungsmöglichkeiten, auch Hilfskräfte können hier einen Einstieg finden.

 

Am 26. Mai 2021 in der Zeit von 9 Uhr bis 12 Uhr können alle Interessierten an den virtuellen Ständen in den Angeboten stöbern und direkt per Video-Chat mit den Ausstellern kommunizieren.

Arbeitsuchende können sich digital über die Rahmenbedingungen informieren, die Angebote vergleichen und ihre individuellen Chancen ausloten.

 

Zahlreiche Zeitarbeitsfirmen aus ganz Schleswig-Holstein präsentieren ihre aktuellen Stellenangebote und informieren aus erster Hand über die Arbeitsschwerpunkte, Vertragsbedingungen und Vergütungen. Vor allem Arbeitnehmer*innen für den gewerblich-technischen sowie den kaufmännischen Bereich werden gesucht, aber auch andere Einsatzbereiche wie der medizinische Bereich sind gelistet.

 

Jobcenter und Arbeitsagentur stehen für Fragen an eigenen virtuellen Ständen bereit.

 

Der Zugang zur Messe ist ganz einfach per Smartphone, Tablet oder PC möglich. Eine Zugangskennung, -registrierung oder Ähnliches ist nicht erforderlich - ein Klick auf den Link www.webmessen.de/jobmesse-pdl genügt.

Foto zur Meldung: Digitale Jobmesse der Agentur für Arbeit am 26. Mai 2021
Foto: Digitale Jobmesse der Agentur für Arbeit am 26. Mai 2021

Zweite Sitzung der Gemeindevertretung 2021 am 27. Mai

(20. 05. 2021)

Es ist mal wieder an der Zeit, dass Schmalensees Gemeindevertreterinnen und -vertreter zusammenkommen. Termin ist Donnerstag, 27. Mai.

 

Die Sitzung beginnt um 19.30 Uhr im Gemeindesaal am Gasthof Voß und steht noch immer unter Auflagen der Corona-Bekämpfungsverordnung. Das heißt: Begrenzte Zuhörerzahl, Handdesinfektion, Abstände, Mund-Nase-Bedeckung.

 

Zimmereiansiedlung stockt

 

Die Fraktionen von Bürger für Schmalensee (BfS) und Bürgerlicher Wählergemeinschaft (BWS) hoffen vor allem, die Ansiedlung einer Zimmerei im Grasweg endlich voranbringen zu können. Dazu müssen der jeweilige Entwurfs- und Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplans (Nr. 7) und für den Flächennutzungsplan (Nr. 7) neu gefasst werden, nachdem das Land Einwände hatte.

 

Neubaugebiet soll kommen

 

Ebenfalls im Grasweg möchte die Gemeinde Schmalensee ein Neubaugebiet entwickeln. Die Landgesellschaft Schleswig-Holstein soll dies ebenso für die Gemeinde übernehmen wie die spätere Vermarktung der Grundstücke. Darüberist ein Vertrag abzuschließen, der aber unter Ausschluss der Öffentlichkeit behandelt werden wird.

 

Gemeindearbeiter bekommt Vertreter

 

Neuer Gemeindearbeiter in Schmalensee ist Mario Rehfeldt, der demnächst Volker Kay ablösen wird, der in Rente geht. Somit wird eine Vertretungskraft für den Urlaubs- und Krankheitsfall benötigt, die auch Wochenendbereitschaften übernehmen kann. Mit dieser Personalangelegenheit befasst sich die Gemeindevertretung auch in nichtöffentlicher Runde – ein Kandidat scheint gefunden.

 

Neue Hundesteuer-Satzung

 

Das dürfte viele Schmalenseer Einwohnerinnen und Einwohner interessieren: Auf der Tagesordnung steht der „Erlass einer Satzung der Gemeinde Schmalensee über die Erhebung einer Hundesteuer“. Die gute Nachricht in der Nachricht: Es wird keine Veränderung an den bereits geltenden Steuersätzen geben. Da aber seit Erlass der letzten Satzung für Schmalensee im Jahr 2010 zahlreiche Änderungen, u.a. vor dem Hintergrund von Gerichtsurteilen, in drei Nachtragssatzungen vorgenommen worden sind, bedarf es einer kompletten Neufassung der Hundesteuer-Satzung.

 

Vereinbarung mit Eris Arche

 

Der Ausschuss für Senioren, Jugend und Sport, Ortsverschönerung und Fremdenverkehr hat den Tagesordnungspunkt vorberaten: Mit der Kita Eris Arche ist vor dem Hintergrund des am 1. Januar 2021 in Kraft getretenen Kindertagesstättenförderungsgesetzes (KiTaG) eine „Anpassungsvereinbarung“ abzuschließen, die eine Kostenübernahme durch die Gemeinde festlegt für Mittel, die nicht durch Förderung gedeckt sind. Eris Arche unterhält eine Außenstelle / Gruppe im Schmalenseer Sportlerheim an der Tarbeker Straße.

 

Und einiges mehr

 

Weitere Tagesordnungspunkte für die Sitzung am 27. Mai erklären sich fast von selbst, sind aber noch (Stand 20. Mai) ohne Vorlage im Netz: Die Gemeindevertretung soll sich mit zwei Wegenutzungsverträgen für Strom und Gas befassen und eine neue Hauptsatzung erlassen. Bei letzterer dürfte es um redaktionelle Anpassungen gehen. Außerdem soll der Finanzbericht für das IV. Quartal 2020 bis zur Sitzung vorliegen. Zur Umsetzung kommen soll eine Pflanzprojektspende. Dahinter steckt die Offerte, Bäume zu pflanzen – nur bedarf es noch immer der Festlegung, wo das stattfinden soll und kann.

 

Foto zur Meldung: Zweite Sitzung der Gemeindevertretung 2021 am 27. Mai
Foto: Zweite Sitzung der Gemeindevertretung 2021 am 27. Mai

WZV mahnt: Vorsicht bei Asbest und Dämmmaterial

(19. 05. 2021)

Mitteilung des WZV vom 11.05.2021:

 

Im Umgang mit Asbest und künstlicher Mineralwolle (KMF) sind sich Laien häufig nicht richtig darüber im Klaren, wie diese Abfälle direkt nach dem Ausbau verpackt werden müssen, damit ein gesundheitsunschädlicher Transport und eine fachgerechte Selbstanlieferung auf den Recyclinghöfen möglich ist. Aus diesem Grund empfiehlt es sich in den meisten Fällen, den WZV vorher zu Rate zu ziehen.

 

Wenn Sie asbesthaltige Abfälle selbst entsorgen, müssen Sie die Platten in spezielle Säcke, sogenannte „Big Bags“, verpacken. Diese sind im Handel (z.B. Baustoffhandel) und auf den Recyclinghöfen käuflich zu erwerben. Die Säcke sind reißfest und lassen sich gut verschließen, so dass keine Fasern austreten können.

 

Was viele nicht wissen: auch künstliche Mineralwolle (KMF) bzw. Dämmwolle, die u.a. als Isolierung von Häusern genutzt wird, darf nur verpackt in speziellen Big Bags mit Aufdruck zur Entsorgung angenommen werden.

 

Daher möchte der WZV seine Kundinnen und Kunden sensibilisieren und bitten, vor dem Austausch von asbesthaltigen Baustoffen und Dämmmaterial die entsprechenden Spezial-Big Bags anzuschaffen und zu nutzen.

 

Der WZV bietet außerdem die Möglichkeit, Ihnen passende Big Bags zu liefern und gefüllt wieder abzuholen. Bei Bedarf erhalten Sie einen Nachweis für die fachgerechte Entsorgung.

 

Sprechen Sie uns bei Fragen gerne jederzeit an 04551-909191 (Mo-Fr, 7-17 Uhr).

 

Foto zur Meldung: WZV mahnt: Vorsicht bei Asbest und Dämmmaterial
Foto: WZV mahnt: Vorsicht bei Asbest und Dämmmaterial

Einmal die Straße hoch – „Almauftrieb“ bei Familie Nagel im Hirtenweg

(18. 05. 2021)

„Alf“ heißt der jüngste Spross in der Rinderherde von Sönke Nagel. Das Kälbchen hatte am Tag seiner Geburt gleich eine große Herausforderung zu stemmen, für die sich menschlicher Nachwuchs in der Regel gut 20 Jahre Zeit lässt – einen Umzug...

 

Denn für die Rinder der Rassen Angus und Limousine sollte es am 16. Mai die fällige Verlegung vom Hirtenhof nebst Hauskoppel auf die Weide an der Tarbeker Straße geben. Im Laufwagen ging es eigentlich nur mal die Straße hoch, den halben Hirtenweg entlang, wenn man mal ehrlich ist.

 

Und doch war es ein Schauspiel, das in zwei Runden stattfand, damit es im Gitterwagen nicht zu eng wurde. Das Trampeln der Hufe rief Waltraud Detlof auf den Plan, die das Handy zückte und ein paar Schnappschüsse für die Gemeinde-Homepage ablieferte.

 

Alf bekam seine ganz persönliche Betreuung: Sönke Nagel wurde zum Sherpa und geleitete den kleinen Bullen auf noch wackeligen Beinen neben dem Wagen zur Weide, wo dieser sich vermutlich erst mal eine Verschnaufpause an der Seite des Muttertiers gönnte.

 

Unterdessen rollten der Laufwagen schon wieder zum Hirtenhof zurück. Und zurück blieb das, was Kühe auf dem Weg üblicherweise hinterlassen. Nur gut, dass der Sonntag noch einige Regenschauer bereit hielt...

Foto zur Meldung: Einmal die Straße hoch – „Almauftrieb“ bei Familie Nagel im Hirtenweg
Foto: Almauftrieb im Hirtenweg

Agentur für Arbeit berät zur Berufsausbildung in Teilzeit

(18. 05. 2021)

Mitteilung der Agentur für Arbeit Elmshorn vom 11.05.2021:

 

Mit einem Berufsabschluss gelingt die Jobsuche meist besser! Auch wenn Kinder oder Angehörige zu betreuen sind, eine Lernschwäche oder ein anderes Handicap einschränkt oder nebenbei ein Deutsch-Sprachkurs besucht wird, kann eine Berufsausbildung erfolgreich gelingen. Eine Berufsausbildung in Teilzeit erleichtert dann den Weg zum begehrten Zertifikat.

 

Das Netzwerk „Ausbildung in Teilzeit“ bietet für alle Interessierten am Mittwoch, den 26.05.2021, von 10 bis 11 Uhr ein offenes Treffen als Online-Veranstaltung an.

 

Zum Netzwerk gehören Vertreterinnen von Arbeitsagentur, Jobcenter, Beratungsstelle FRAU & BERUF und Handwerkskammer. Sie informieren, lotsen durch den Ausbildungs-Dschungel und bieten die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch. Was kann ich überhaupt werden, wie finde ich einen Teilzeit-Ausbildungsplatz oder wer unterstützt mich dabei, sind nur einige der möglichen Themen.

 

Interessierte senden bis zum 24.05.2021 eine kurze Mail an und erhalten dann die notwendigen Einwahlinformationen.

 

Ansprechpartnerin Stefanie Lötzer von der Arbeitsagentur Elmshorn steht für Rückfragen auch unter der Tel. 04121 / 480 800 gerne zur Verfügung.

Foto zur Meldung: Agentur für Arbeit berät zur Berufsausbildung in Teilzeit
Foto: Agentur für Arbeit berät zur Berufsausbildung in Teilzeit

Aufruf zum Mitmachen beim Kunstforum in der Alten Schmiede Bornhöved

(16. 05. 2021)

Mitteilung des Fördervereins Alte Schmiede Bornhöved vom 10.05.2021:

 

Unter dem Motto „Platz der Phantasie“ will sich das „Kunstforum Alte Schmiede Bornhöved“ in diesem Jahr erneut präsentieren. Die Organisatoren möchten wieder Kunstschaffende und Kunstinteressierte aus Bornhöved und Umgebung zusammentrommeln.

 

Besonders über Neuzugänge würde man sich freuen und ihnen die Möglichkeit bieten sich zu präsentieren. So könnten die überaus erfolgreichen Veranstaltungen der beiden letzten Jahre auch mit neuen Gesichtern fortgeführt und ergänzt werden.

 

Mit der Unterstützung der Gemeinde und des Fördervereins Alte Schmiede Bornhöved würden sich am Samstag, den 24., und Sonntag, den 25 Juli 2021, Aussteller aus den unterschiedlichsten Bereichen, von Malerei, Fotografie, Metall oder Holzbearbeitung, Schmuckdesign usw. bis hin zur großformatigen Installation präsentieren.

 

Auch der Bereich Gesang und Musik wird wieder vertreten sein. Es wird alles so arrangiert werden, dass die Veranstaltung auch bei geltenden Corona-Auflagen zu einem Kunst- und Kulturerlebnis wird.

 

Die Organisatoren freuen sich über jede Art der Kreativität und werden mit einer Aktion versuchen, die Besucher - im wahrsten Sinne des Wortes - in ein Gesamtkunstwerk mit einzubinden.

 

Wer also Interesse hat, sich im Rahmen des Kunstforums zu präsentieren melde sich

bitte bei Horst Detering (04323-804840) oder bei Volker Reimers (04326-1456).

Foto zur Meldung: Aufruf zum Mitmachen beim Kunstforum in der Alten Schmiede Bornhöved
Foto: Alte Schmiede Bornhöved

Mai-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2

(15. 05. 2021)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen liefern uns oft Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten zugleich Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Weil noch immer das neuartige Coronavirus das gesellschaftliche Leben beeinträchtigt und wir sehr wahrscheinlich noch einige Zeit mit Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens belegt sind, gibt es für die treue Leserschaft im Monat Mai die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr in dieser schweren Zeit ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der zweite Teil.

 

Straßenverkehr rückt der Schule auf die Pelle: Aufgrund der wirtschaftlichen Lage ist an einen Neubau der Schule abseits der mittlerweile viel befahrenen Bundesstraße laut Bericht der Segeberger Zeitung vom 17. Mai 1951, vor 70 Jahren, nicht zu denken. Daher werden Einfriedungsmaßnahmen am Schulhof vorgenommen, um die Kinder daran zu hindern, auf die Straße zu laufen.

 

Schmalensees Schüler besuchen die Kreisstadt: Die Schulkinder Schmalensees unternehmen mit ihrem Lehrer am 18. Mai 1936, vor 85 Jahren, einen Ausflug mit Fahrrädern nach Bad Segeberg. Die Sehenswürdigkeiten der Kreisstadt wie das Kurhaus, der Kalkberg mit der Kundgebungsstätte (dem heutigen Freilichttheater mit den Karl-May-Spielen, Anmerkung) sowie die Wäser’sche Druckerei (Segeberger Zeitung) werden besucht.

 

Ein kalter Wonnemonat Mai: Nicht nur der April versteht es, mit dem Wetter Mensch und Tier Streiche zu spielen. Am 20. Mai 1876, vor 145 Jahren schreibt das Segeberger Kreis- und Wochenblatt über die damalige Wetterlage: „Noch immer lässt uns der Mai seine Kälte in häufig recht empfindlicher Weise fühlen und hat dadurch seinen Wert als „Wonnemonat“ für dieses Jahr wohl verscherzt. Das Thermometer sinkt nachts meistens auf Null und darunter, kein Wunder daher, wenn es in den Gärten und Feldern nicht gerade erfreulich für den Besitzer aussieht. Mehrfach hat man von Frost erstarrte Kühe wieder in den Stall holen müssen, wie denn auch überhaupt der Zustand der Weiden im Allgemeinen ein trostloser ist […].“

 

Mehr Bauernhöfe braucht das Land: Im Segeberger Kreis- und Tageblat wird am 22. Mai 1921, vor 100 Jahren, die „Notwendigkeit der Siedlung“ diskutiert. Aufgrund der Auflagen des Versailler Vertrages sieht sich Deutschland nicht in der Lage, alle Menschen in der industriellen Produktion zu beschäftigen. Der Bevölkerungsüberschuss der ländlichen Räume kann also nicht von den Städten aufgenommen werden und zur Ernährung des Volkes müssen mehr landwirtschaftliche Betriebe entstehen.

Angedacht ist die Nutzung bislang ungenutzter Flächen. Aber auch Abtrennungen vorhandenen landwirtschaftlichen Grundbesitzes sollen möglich sein. Die Siedler, sollen gegebenenfalls zunächst auf Pachtbasis, später im Eigentumsverhältnis ihre Landstellen bewirtschaften. Die Redner auf derzeit tagenden Siedlungskonferenzen mahnen jedoch, dass auch der Siedler zum Landwirt geboren sein muss. „Zum Siedler eignen sich nur durchaus erfahrene und erprobte Landwirte, insonderheit die jüngeren Söhne unserer Bauern und landwirtschaftlich erfahrene Arbeiter.“

 

Fehde zwischen Wankendorfern und Schmalenseern: Am Pfingstsonntag, 23. Mai 1926, vor 95 Jahren, veranstaltet Frau Voß in ihrem Gasthof einen großen Pfingstball, der zur Kulisse eines Aufsehen erregenden Konfliktes wird. Das Segeberger Kreis- und Tageblatt schreibt am 23. Oktober 1926: „Eine Urfehde besteht zwischen den jungen Leuten aus Wankendorf und Schmalensee. Als an jenem Abend eine Schöne aus Schmalensee einem angetrunkenen Wankendorfer einen Korb gegeben und dafür eine derbe Ohrfeige erhalten hatte, flammte der alte Parteienhass wieder auf und es gab eine arge Schlägerei, bei der zwei Landwirte durch Messerstiche erheblich verletzt wurden. Dem einen, der in ein Rudel Wankendorfer hineingeraten war, wurde übel mitgespielt; denn er erhielt wohl ein halbes Dutzend Stiche.“ Im Oktober kommt es zur gerichtlichen Verhandlung des Falles vor dem großen Schöffengericht in Neumünster. Trotz Ladung von zehn Zeugen wird das Gericht nicht zu einer Einigung kommen und einen Lokaltermin ansetzen. Im Dezember schließlich wird der Wankendorfer Maurer D. Als Beklagter zu sieben Monaten Gefängnis verurteilt.

 

Man spricht über „Rasse“: Die NSDAP-Ortsgruppe Bornhöved hört und sieht laut Bericht des Segeberger Kreis- und Tageblatts vom 23. Mai 1936, vor 85 Jahren, im Bornhöveder Hotel Stadt Kiel einen Lichtbildvortrag des Kreisschulungsleiters Hadenfeldt über Rassen. Der „Parteigenosse“ stellt heraus, dass es einer jeden Rasse zum Vorteil gereiche, wenn sie sich nicht mit anderen vermische. Stärkste und beste Rasse, die überall, wohin sie sich ausdehnte, Vorteile brachte, sei die nordische. „Die Geschichte eines jeden Volkes ist Rassengeschichte, Rassenschicksal. Heute steht auch in Deutschland wieder über allem persönlichen Kampf die Pflicht gegenüber der Rasse“, wird der Redner zitiert. 

 

Die SPD regiert das Dorf: Die Segeberger Zeitung berichtet am 23. Mai 1951, vor 70 Jahren, von der konstituierenden Sitzung der Schmalenseer Gemeindevertretung. Demnach unterliegt Hellmut Saggau, der für die Vereinigung Kommunaler Wähler VKW im Gemeinderat sitzt, dem amtierenden SPD-Bürgermeister Heinrich Hamann mit 3:7 Stimmen in der Abstimmung um das Bürgermeisteramt. Zu Stellvertretenden Bürgermeistern werden die beiden SPD-Gemeinderäte Dose und Wulf jun. Gewählt.

 

Ein Schmalenseer pfeift Werder Bremen: Der Kreissportverband Segeberg feiert am 23. Mai 1976, vor 45 Jahren, mit einer Festwoche sein 30-jähriges Bestehen. Einer der Höhepunkte ist ein Freundschaftsspiel der Fußballkreisauswahl gegen die Bundesligaprofis vom SV Werder Bremen vor 2.500 Zuschauern. Der Schiedsrichter der Begegnung kommt aus Schmalensee und pfeift für den TSV Quellenhaupt Bornhöved: Helmut Siebke. Der gerät beim 1:4 der Kreisauswahl sogar in die Kritik, da er nach 1:0-Führung der Segeberger zwei umstrittene Elfmeter für die Bremer gibt. „Der einzige Amateur auf dem Platz war der Mann in Schwarz“, schimpft Auswahltrainer Peter Riechert. Doch die Linienrichter bestätigen die Entscheidungen Helmut Siebkes.

 

Schießen um ein Fahrrad: Schmalensees Gastwirt Ludwig Saggau veranstaltet vom 25. Mai bis zum 2. Juni 1901, vor 120 Jahren, ein mehrtägiges Preisschießen. Zum Einsatz von 1 Mark geht es um ein neues Brennabor-Fahrrad, zu dieser Zeit der Mercedes unter den Fahrrädern.

 

Ringreiten der Landjugend: Die Landjugendgruppe Schmalensee hält am 27. Mai 1956, vor 65 Jahren, unter der Leitung ihres Vorsitzenden Harald Saggau ihr Ringreiterfest ab. König unter den 30 Reitern wird Jungbauer Jürgen Stegelmann. Seine Links- und Rechtsbediener werden Johannes Biß (Seenrade) und Harald Saggau. Königin im Ballwerfen wird die Schmalenseerin Thea Kühl. Nach dem Umritt durch das Dorf klingt der Tag bei Tanzmusik der Kapelle Walter Zocke aus.

 

Ein neuer Tanzschuppen in der Gegend: Bislang gab es in Bornhöved den Tanzpalast Trocadero, nun, am 28. Mai 1966, vor 55 Jahren, ist das Lido an seine Stelle getreten. Mit großem Eröffnungsball nimmt der Tanzpalast „für die reifere Jugend“, in dem weiterhin Lederjacken und Nietenhosen unerwünscht sind, den Betrieb auf.

 

Tierseuche verhinderte Friedensfeier: Eigentlich sollte in Bornhöved und Umgebung am 10. Mai 1896 des Sieges über Frankreich 1871 gedacht werden. Doch die überall grassierende Maul- und Klauenseuche machte der „Friedensfeier“ einen Strich durch die Rechnung. Erst am 31. Mai 1896, vor 125 Jahren, kann gefeiert werden: In Tensfeld treffen sich die Feuerwehren umliegender Gemeinden, darunter Schmalensee, um der Einweihung der bereits im März gepflanzten Friedenseiche beizuwohnen. An der wird eine Marmortafel angebracht. Der Tag wird zu einer Brandübung der Tensfelder Wehr und einem gemeinsamen Marsch durch den Ort genutzt.

Foto zur Meldung: Mai-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2
Foto: Preisschießen bei Wirt Ludwig Saggau, SKWB 25.05.1901

In der Gartensaison wird die Biotonne zur Herausforderung für die Mitarbeiter des WZV

(14. 05. 2021)

Freitag nach Himmelfahrt: Dank des von vielen genutzten Brückentags ein langes Wochenende das, sofern das Wetter stimmt, zur Gartenarbeit auffordert. Da ist eine Mitteilung des Wege-Zweckverbandes der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV) angebracht, die sich mit dem Befüllen der braunen Abfalltonnen für den sogenannten Biomüll befasst:

 

Herausforderung Biotonne!

 

Viele Kunden nutzen ihre Biotonnen während der Gartensaison besonders intensiv. Die Entleerung der Behälter wird dann für die Müllwerker und die Fahrzeuge vom WZV zu einer großen Herausforderung.

 

Besonders im Frühjahr und im Herbst fällt in den Gärten viel Bioabfall an, die Biotonnen sind randvoll und oft so schwer, dass sie sich kaum noch vom Fleck bewegen lassen. Die Müllwerker können sie kaum zum Fahrzeug rollen, die Fahrzeug-Hebetechnik kommt an ihre Grenzen und am Kunststoff der Biotonnen entstehen lange Risse, im schlimmsten Fall bricht die Kippkante des Kunststoffbehälters ab.

 

Aus diesen Gründen gibt es für die Abfallbehälter nach DIN festgelegte Grenzen für das Füllgewicht. Bei einer Biotonne mit 120 Litern beträgt sie 60 Kilogramm.

 

Zusätzlich kommt es immer wieder zu Fehlbefüllungen mit Störstoffen, wie z.B. Plastik- oder Restabfällen, welche eine weitere Verarbeitung in der Verwertungsanlage unmöglich machen.

 

„Ohne die Mithilfe unserer Kunden“, sagt Katja Pribik-Finnern (Abteilungsleiterin Abfallwirtschaft), „können wir das Problem nicht lösen. Deshalb informieren wir alle Biotonnen-Nutzer in den nächsten Wochen mit einem Tonnenanhänger. 55.000 Behälter werden wir bestücken.“

 

Der WZV bittet seine Kunden darum, die Informationen aufmerksam zu lesen und zu beherzigen.

Foto zur Meldung: In der Gartensaison wird die Biotonne zur Herausforderung für die Mitarbeiter des WZV
Foto: Abfalltonnen WZV

Wunschfenster-Aktion der Fachstelle Kinderschutz zum internationalen Familientag am 15. Mai 2021

(13. 05. 2021)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 11.05.2021:

 

Weil Kinderrechte auch und gerade in Corona-Zeiten wichtig sind, haben das Frühe-Hilfen- und das Jugendschutzteam der Fachstelle Kinderschutz im Kreis Segeberg die Aktion „Wunschfenster“ ins Leben gerufen.

 

Am internationalen Familientag, Samstag, 15. Mai, sind alle Kinder und Jugendlichen dazu aufgerufen, in den eigenen vier Wänden ein Fenster mit ihren Zukunftswünschen zu bemalen oder zu beschreiben und sie auf einem Foto an den Kreis Segeberg zu schicken. Die Bilder werden dann Landrat Jan Peter Schröder und dem Jugendhilfeausschuss überreicht. Unter allen Fotos werden fünf Überraschungspakete verlost.

 

„Wir möchten mit unserer Wunschfenster-Aktion Kinder und deren Familien aufrufen, sich künstlerisch zu Wort zu melden, um ihre Wünsche, Bedürfnisse und Forderungen farbenfroh auszudrücken“, sagt Friedemann Berger von der Fachstelle Kinderschutz.

 

Denn Corona habe das Familien- und Freundesleben durcheinandergewirbelt. „Doch Kinderechte gelten nach wie vor. Kinder und Jugendliche sollten wieder stärker nach ihrer Meinung gefragt werden, wenn es um ihre Belange geht“, so Berger. Aktuell werden vielerorts zusätzliche Förderprogramme für Kinder und deren Familien geschaffen. Die Ideen der Kinder und Jugendlichen sollten hier mit einfließen.

 

„Holt die Malsachen raus und macht mit bei unserer Aktion! Zeigt, dass Ihr Kinder unsere Zukunft seid und dass Ihr mitreden und mitbestimmen wollt!“, muntert Dagmar Kristoffersen von der Fachstelle Kinderschutz alle Kinder und Jugendliche auf, sich zu beteiligen.

 

Die Fotos mit den Wünschen können an gesendet werden. Einsendeschluss ist Dienstag, 1. Juni.

Foto zur Meldung: Wunschfenster-Aktion der Fachstelle Kinderschutz zum internationalen Familientag am 15. Mai 2021
Foto: Wunschfenster-Aktion der Fachstelle Kinderschutz zum internationalen Familientag am 15. Mai 2021

Gemeindebücherei Trappenkamp: Wieder normal geöffnet

(13. 05. 2021)

Gute Nachrichten für alle Leseratten und Bücherfüchse: Die Gemeindebücherei Trappenkamp kann wieder zu normalen Öffnungszeiten besucht werden.

 

Geöffnet ist die gemeinsam mit der VHS in Nachbarschaft zur Franz-Bruche-Sporthalle beheimatete Bücherei montags von 9 bis 12 Uhr und 15 bis 17 Uhr, sowie dienstags und donnerstags von 10 bis 13 Uhr und 15 bis 18 Uhr.

 

Laut Mitteilung dürfen Medien wieder selbstständig ausgesucht werden. Es seien viele neue eingetroffen, darüber nützliche Dinge zum Ausleihen für die Freizeitgestaltung.

 

Auflagen in der Corona-Pandemie gibt es aber natürlich weiterhin: Es gilt ein Hygienekonzept und die Pflicht zum Tragen einer FFP2- oder medizinischen Maske. Auch sind längere Aufenthalte und die Nutzung der Computerarbeitsplätze noch nicht wieder möglich.

 

Außerdem könnten wieder ansteigende Inzidenzwerte im Kreis Segeberg erneut zu Einschränkungen führen. Hoffen wir, dass davon kein Gebrauch gemacht werden muss.

Foto zur Meldung: Gemeindebücherei Trappenkamp: Wieder normal geöffnet
Foto: Die Gemeindebücherei und VHS in Trappenkamp

Wegen der Feiertage im Mai: Ungewohnte Abholtermine des WZV und für gelbe Säcke

(12. 05. 2021)

Himmelfahrt und Pfingsten wirken sich auf den Abfall-Fahrplan des Wege-Zweckverbandes der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV) und die Abholung der Wertstoffsäcke aus. Wer sich den Abfallkalender von der Seite wzv.de ausgedruckt hat, kennt die alternativen Abholtermine schon, hier noch mal für alle:

 

Wegen Himmelfahrt kommt es zu Verschiebungen in der 19. Kalenderwoche. Für Schmalensee gilt: Abholung der gelben Säcke und Leerung der Papiertonne (blau): Sonnabend, 15. Mai: Nicht vergessen: Ab 6 Uhr müssen die Abfälle an der Straße bereitliegen bzw. -stehen.

 

Normal werden geleert die braune Biotonne am 19. Mai und die graue Restmülltonne am 20. Mai.

 

Wegen Pfingsten gibt es dann wieder Verschiebungen in der 21. Kalenderwoche: Am Samstag, 29. Mai, sind in Schmalensee die gelben Säcke dran.

Foto zur Meldung: Wegen der Feiertage im Mai: Ungewohnte Abholtermine des WZV und für gelbe Säcke
Foto: Wegen der Feiertage im Mai: Ungewohnte Abholtermine des WZV und für gelbe Säcke

Ab 10. Mai: Schülerfahrkarten online beantragen

(10. 05. 2021)

Leicht zu merken: OLAV. Das steht für das neue Online-Antragsverfahren für Schüler*innenfahrkarten, das ab Montag, 10. Mai, von den Kreisen Segeberg, Stormarn und Herzogtum Lauenburg betrieben wird. Über die Plattform www.ticket-olav.de können Fahrkarten für Kinder der Jahrgangsstufen 1 bis 10 ganz einfach beantragt werden.

 

OLAV, so eine Mitteilung des Kreises Segeberg, verfüge über  ein übersichtliches Design und sei wesentlich kundenfreundlicher als bisherige Systeme. Bei der Dateneingabe werde bereits der Hinweis gegeben, ob eine Berechtigung für ein Schüler*innenticket besteht oder eventuell ein Selbstzahler*innenanteil anfällt. Notwendige Passfotos können digital hochgeladen werden. Eine umfangreiche Wissensdatenbank beantwortet am häufigsten gestellte Fragen.

 

Eltern aus den drei teilnehmenden Kreisen, deren Kinder auf eine öffentliche allgemeinbildende Schule außerhalb des eigenen Wohnortes gehen, müssen bis spätestens 10. Juni einen Online-Antrag über www.ticket-olav.de stellen, damit die Fahrkarten rechtzeitig zum neuen Schuljahr da sind. Auch wenn bereits im vorangegangenen Schuljahr eine Fahrkarte ausgestellt wurde. In nachfolgenden Schuljahren wird nur bei Änderungen ein neuer Antrag benötigt.

 

Im von der Metropolregion Hamburg geförderten Projekt OLAV bündeln die genannten Kreise Kräfte; die Federführung hat der Kreis Herzogtum Lauenburg, dessen Fachgebiet Schülerbeförderung sich zentral um rund 22.000 Schüler*innen kümmert.

Foto zur Meldung: Ab 10. Mai: Schülerfahrkarten online beantragen
Foto: Ab 10. Mai: Schülerfahrkarten online beantragen

Wegen Himmelfahrt: Kreisverwaltung am 14. Mai geschlossen

(10. 05. 2021)

Man nennt es „Brückentag“, und was bietet sich besser an, Überstunden abzubauen, als nach einem Feiertag und vor dem Wochenende: Am Freitag nach Christi Himmelfahrt, 14. Mai 2021, bleibt die Segeberger Kreisverwaltung für den Publikumsverkehr geschlossen.

 

Das gilt auch für die Kfz-Zulassungsstellen in Bad Segeberg und Norderstedt.

 

Laut Mitteilung des Kreises vom 4. Mai jedoch behalten alle bereits vereinbarten und bestätigten Termine ihre Gültigkeit.

Foto zur Meldung: Wegen Himmelfahrt: Kreisverwaltung am 14. Mai geschlossen
Foto: Wegen Himmelfahrt: Kreisverwaltung am 14. Mai geschlossen

Thema Pflegekinder – Online-Informationsveranstaltung des Kreises Segeberg am 12. Mai

(09. 05. 2021)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 03.05.2021:

 

Familien, Paare und Einzelpersonen, die ein Pflegekind oder mehrere Pflegekinder aufnehmen möchten, können sich am Mittwoch, 12. Mai, digital zum Thema informieren.

 

Um 16 Uhr gibt der Pflegekinderdienst des Kreises Segeberg im Rahmen einer Online-Veranstaltung nähere Auskünfte dazu.

 

Die Veranstaltung richtet sich an Pflegepersonen, Pflegeeltern und interessierte  Bewerber*innen.

 

Eine Anmeldung ist möglich per E-Mail bis Montag, 10. Mai, an

.

 

Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt.

 

Angemeldete Personen erhalten eine Anmeldebestätigung sowie die Zugangsdaten per E-Mail.

Foto zur Meldung: Thema Pflegekinder – Online-Informationsveranstaltung des Kreises Segeberg am 12. Mai
Foto: Thema Pflegekinder – Online-Informationsveranstaltung des Kreises Segeberg am 12. Mai

Corona-Testmobil kommt immer dienstags nach Schmalensee

(08. 05. 2021)

Nach dem Probedurchlauf am 27. April hat Schmalensee es auf einen weiteren Fahrplan geschafft: Neben ÖPNV und Fahrbücherei hat nun auch das Corona-Testmobil einen festen Haltepunkt im Dorf.

 

Station macht das Testmobil der Friesen-Apotheken immer dienstags von 11.30 bis 13 Uhr am Feuerwehrgerätehaus in der Dorfstraße.

 

Das Angebot ist bislang nicht terminlich begrenzt. Sollte die Notwendigkeit dieses für den Bürger und die Bürgerin kostenlosen Angebotes hinfällig werden, wollen die Friesen-Apotheken informieren.

 

Das ist zu beachten: Es muss ein Ausweisdokument mitgebracht werden (Personalausweis, Reisepass oder Führerschein). Es sind auch Unterlagen auszufüllen – entweder vor Ort oder schon im Vorwege. Zu finden sind sie im Internet unter www.friesenapotheken.de.

 

Wer Symptome wie Husten, Halsschmerzen, Fieber, Geschmacks- oder Geruchsstörungen aufweist, wird nicht getestet und soll sich mit dem Hausarzt in Verbindung setzen!

 

Der Schnelltest wird im vorderen Nasenbereich vorgenommen. Etwa zwei Minuten dauert der Test, auf dessen Ergebnis nicht gewartet werden muss: bei einem positiven Ergebnis wird man angerufen; das Ergebnis kann 15 bis 30 Minuten nach der Testung über einen QR-Code mit dem Smartphone eingesehen werden.

 

Wer kein Smartphone hat, kann sein Ergebnis mit dem QR-Code zu den Einrichtungen mitnehmen (zum Beispiel zum Besuch in einer Pflegeeinrichtung) und dort scannen lassen. In den Friesen-Apotheken kann auch eine Negativbescheinigung anhand des Ergebnisses ausgestellt werden.

 

Wer weitere Fragen hat, kann diese unter oder Telefon 04323/3838 stellen.

Foto zur Meldung: Corona-Testmobil kommt immer dienstags nach Schmalensee
Foto: Das Corona-Testmobil macht an jedem Dienstag Station in Schmalensee

Achtung Vereine: Geänderte Annahmezeiten für den Blickpunkt im Mai

(07. 05. 2021)

Diese Info ist wichtig für alle Vereine, Wählergruppen und Organisationen, die um die Feiertage im Mai Einladungen und Informationen im amtlichen Mitteilungsblatt BLICKPUNKT BORNHÖVED veröffentlichen möchten.

 

Letzte Abgabe für die 20. KW: am 12. Mai

 

Der den BLICKPUNKT druckende khm-Verlag hat wegen der Feiertags-Konstellation mit Himmelfahrt und Pfingsten geänderte Annahmezeiten angekündigt:

 

Für die 20. Kalenderwoche 2021 mit Erscheinungstag Donnerstag, 20. Mai, müssen Beiträge bis Mittwoch, 12. Mai vorliegen.

 

Mitteilungen sind über das Amt Bornhöved mit neuer E-Mailadresse () bis 9 Uhr einzureichen.

 

Letzte Abgabe für die 21. KW: am 19. Mai

 

Für die 21. Kalenderwoche 2021 mit Erscheinungstag Donnerstag, 27. Mai, müssen Beiträge bis Mittwoch, 19. Mai, bei der o.a. Adresse vorliegen.

Foto zur Meldung: Achtung Vereine: Geänderte Annahmezeiten für den Blickpunkt im Mai
Foto: Achtung Vereine: Geänderte Annahmezeiten für den Blickpunkt im Mai

Geflügelpest: Überraschung – die Pflicht zur Aufstallung endet heute

(05. 05. 2021)

Am 19. April war bei Bühnsdorf noch ein wenig später H5-positiv getesteter Seeadler aufgefunden worden; am 22. April hate Kreisveterinär Markus Overhoff die Geflügelhalter im Kreis Segeberg um weitere Geduld gebeten: Die Pflicht, das Geflügel weiter aufgestallt zu halten, könne so schnell nicht fallen. Aber das ist jetzt anders. Erstmals seit dem 10. November das das Federvieh wieder ins Freie.

 

Am Montag, 4. Mai, haben das Land Schleswig-Holstein und der Kreis Segeberg eine neue Risikobewertung zur Geflügelpest vorgenommen. Und das unter Rückgriff auf die Analyse durch das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), das nationale Referenzlabor für die Geflügelpest.

 

Das FLI bewertet die Lage neu: Das Risiko für einen Eintrag der Geflügelpest ist demnach als mäßig zu beurteilen – das Aufstallungsgebot für Geflügel kann daher im gesamten Gebiet des Kreises Segeberg zum 5. Mai 2021 entfallen. Die entsprechende Allgemeinverfügung hat der Kreis noch am Montag erlassen.

 

Insgesamt, so Markus Overhoff in einer Mitteilung des Kreises, habe es 42 positive Befunde von Geflügelpest gegeben.

 

Und: Die Gefahr ist nun noch nicht vorbei. Geflügelhaltungen müssen weiter ihre „Biosicherheitsmaßnahmen“ konsequent einhalten. Das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND) ruft auch die Bevölkerung dazu auf, weiter Vorsicht walten zu lassen beim Auffinden toter oder verendender Wildvögel: Diese seien weiterhin der Kreisveterinärbehörde zu melden, damit fortgesetzte Untersuchungen helfen, eine mögliche Verschleppung der Erkrankung zu vermeiden.

Foto zur Meldung: Geflügelpest: Überraschung – die Pflicht zur Aufstallung endet heute
Foto: Geflügelpest: Überraschung – die Pflicht zur Aufstallung endet heute

Was gab's im April? Blick über den Tellerrand

(04. 05. 2021)

Was in der Nachbarschaft, im Amt und der Kirchengemeinde Bornhöved oder im Kreis Segeberg geschieht, findet nicht unbedingt Niederschlag auf der Gemeinde-Homepage, kann aber durchaus von Interesse in Bezug auf kommunalpolitische und gesellschaftliche Themen sein. Eine kleine Presseschau aus dem Monat April:

 

Impfen und Testen – Schild und Schwert in der Pandemie

 

Corona-Schutzimpfungen sollen die sogenannte Herdenimmunität herstellen; Schnell-, Selbst- und PCR-Tests Sicherheit durch rechtzeitige „Absonderung“ Infizierter herstellen. Überall im Kreis Segeberg sind Testzentren entstanden, teils längerfristig angelehnt, zum Teil als temporäre Angebote. Und während in die Gremien des Kreistags der Vorschlag eingebracht wurde, eine mobile Teststation insbesondere die Dörfer des östlichen Kreisgebietes ansteuern zu lassen, hat laut Segeberger Zeitung vom 7. April schon einen Tag später das Team der Friesen-Apotheken ein eigenes Testmobil auf die Reise geschickt. Auch in Schmalensee machte es Station.

 

Corona-Inzidenz: Der Kreis veröffentlicht detailliertere Zahlen

 

Schon vor Monaten wurden Rufe laut, der Kreis Segeberg möge sich nicht allein auf Inzidenzwerte für das gesamte Kreisgebiet berufen, sondern wie andere auch den jeweiligen Wert für die Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen 7 Tagen nach Kommunen liefern. Nachdem zunächst eine solche Forderung aus der Politik, vornehmlich der AfD kam, wurde der Druck Anfang April stärker. Einmal durch solche Kommunen, die überlegten, als sogenannte Modellregion Lockerungen umsetzen zu können. Aber auch durch Vertreter des Einzelhandels, der kreisweit nur im Modell „Click & Collect“ agieren konnte. Warum, so eine beispielhafte Frage der Bürgermeisterin von Bad Bramstedt, könne man womöglich auf der Schlosswiese ihrer Stadt keine Freiluftkonzerte veranstalten, weil in Bad Segeberg eine hohe Inzidenz herrsche.

Am 7. April stimmen Hamburger Abendblatt (Norderstedter Zeitung) und Lübecker Nachrichten nicht nur in den Kanon ein, sie „fordern die Herausgabe der Zahlen“. Im Zentrum der Kritik steht Landrat Jan Peter Schröder (parteilos). Der fürchtet einen Missbrauch detaillierter Werte und eine Stigmatisierung. Außerdem führt sein Büro den Datenschutz ins Feld – doch ausgerechnet Datenschutzbeauftragte verneinen, dass eine Veröffentlichung aus Datenschutzgründen verhindert werden könne. Die Lübecker Nachrichten legen am 16. April nach – berufen sich u.a. auf das Landespressegesetz. Einzelne Kommunalpolitiker und Wirtschaftsvertreter schließen sich an, erhoffen sich Öffnungsschritte dort, wo Werte niedrig sind. Andere wiederum warnen davor, dass sich Menschen in Orten mit geringer Inzidenz zu sehr in Sicherheit wähnen und nachlässig werden könnten.

Mittlerweile ist der Kreis Segeberg dazu übergegangen, einmal wöchentlich die Inzidenzwerte für die Städte, amtsfreien Gemeinden und Ämter zu veröffentlichen. Diese zeigen: Schon die Infektion einer ganzen Familie kann den Wert nach oben treiben – andersherum kann die Genesung eine rapide Senkung herbeiführen. Zum Vergleich: Am 19. April hatte das Amt Bornhöved eine Inzidenz von 128,6 (Neuinfektion binnen 7 Tagen, gerechnet auf angenommene 100.000 Einwohner), am 26. April war der Wert 18,4! Noch besser traf es das Amt Leezen: Einem Wert von 68,6 am 19. April steht eine glatte 0 am 26. April gegenüber. Klingt alles nach immer besser werden Werten im Kreis Segeberg – oder? Hier das Amt Trave-Land: 19. April 44,5 und 26. April 89,1... Amt Boostedt-Rickling: 19. April 14,2 – 26. April 49,7... Vielleicht sollte man eine Lotterie daraus machen, natürlich für den guten Zweck.

 

Sie beschäftigte sich mit Schmalensees Vor- und Frühgeschichte

 

Am 1. April starb Hildegard Gräfin Schwerin von Krosigk. Die Ehefrau des früheren Segeberger Landrats Anton Graf Schwerin von Krosigk (1966-1990) veröffentlichte u.a. 1976 die „Untersuchungen zum vor- und frühgeschichtlichen Siedlungsablauf am Fundbild der Gemarkungen Bornhöved, Gönnebek, Groß Kummerfeld, Schmalensee, Kreis Segeberg/Holstein“. Das Werk fasst Funde in besagter Region aus Stein-, Bronze- und Eisenzeit zusammen und ist bis heute ein Grundlagenwerk der archäologischen Forschung, etwa durch die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, deren Mitarbeiter zuletzt auf Kiesabbauflächen Mang de Bargen in Bornhöved tätig wurden. Enthalten sind auch Karten, die auch in der Landschaft nicht mehr erkennbare – weil in den Jahrhunderten „unter den Pflug“ genommene – Gräberfelder, Grabhügel und Langbetten enthalten. Auch diese sind bis heute Teil des Kartenwerks der Landesarchäologen.

 

Wiederaufnahme der Bahnlinie Neumünster – Wankendorf – Ascheberg?

 

Immer wieder taucht im Rahmen der Debatte über Personennahverkehr die stillgelegte – und in Teilen demontierte – Bahnverbindung von Neumünster über Wankendorf nach Ascheberg in Berichterstattungen auf. Am 7. April im Holsteinischen Courier, der das vom Landeswirtschaftsminister in Auftrag gegebene „Gutachten zur Optimierung des Schienenverkehrs in Schleswig-Holstein“ vorstellt. Demnach mangele es insbesondere an Ost-West-Verbindungen im Land, und so wird auch eine Wiederöffnung der besagten Linie nördlich Schmalensees empfohlen als Beitrag zur Stärkung der Ost-West-Achse und des klimafreundlichen Bahnverkehrs. Zieldatum für letzteren landesweit ist das Jahr 2035.

 

Kreisfeuerwehrverband stand auf dem Schlauch

 

Der Kreisfeuerwehrverband hat am 9. April seine 129. Jahreshauptversammlung durchgeführt. Die erste – landesweit – online gestreamte: Wegen der Corona-Pandemie nur mit wenig Personal in der Kreisfeuerwehrzentrale (KFZ) in Bad Segeberg, während der Versammlung von außerhalb auf einem YouTube-Kanal gefolgt werden können sollt. Allerdings brach der Kanal, offenbar wegen einer schwachen Internet-Anbindung der KFZ, nach 25 Minuten zusammen. Zahlreiche Teilnehmer warteten geduldig mehr als eine Stunde im Chat, über den gegen 20.45 Uhr der Abbruch der Übertragung erklärt wurde. Die restliche Versammlung – die Zuschauer konnten die Begrüßung, das Totengedenken und ein Grußwort des Landrats live verfolgen – wurde aufgezeichnet und später ins Internet gestellt. Wahlen gab es keine, dafür einige Verabschiedungen und Neueinführungen von Funktionsträgern im Kreisfeuerwehrverband.

 

Schnelltests vor Gremiensitzung

 

Die Sitzung der Wankendorfer Gemeindevertretung am 19. April war eine besondere: Unter dem Eindruck der Corona-Pandemie wurde allen Sitzungsteilnehmern vor Beginn ein kostenloses Schnelltest-Angebot gemacht. Grund war die Unsicherheit einzelner Mitglieder der Vertretung, ob eine politische Zusammenkunft angesichts des Infektionsgeschehens angeraten sei, berichten die Kieler Nachrichten (Ostholstein-Ausgabe) am 21. April. Da aber unter anderem Bürgermeisterin Silke Romann die Notwendigkeit der Sitzung erklärt hatte, war man froh um die gefundene Lösung: Das Testmobil der Friesen-Apotheken, das auch am 27. April in Schmalensee Station machte, ermöglichte vor Sitzungsbeginn eine Testmöglichkeit vor dem Tagungsort, der Wankendorfer Ballsporthalle. Die Gemeindevertreter schafften es anschließend laut KN-Bericht, binnen 40 Minuten 20 Tagesordnungspunkte abzuarbeiten.

 

Norderstedt kreisfrei? Das wäre teuer – für alle

 

Ist es nun eine Scheindebatte, um Sonderrechte für Norderstedt als „große kreisangehörige Stadt“ herauszuholen? Oder beabsichtigt die 80.000-Einwohner-Stadt tatsächlich, aus dem Kreis Segeberg auszutreten? Vom „Nexit“ schreibt das Hamburger Abendblatt mit seiner Norderstedt-Ausgabe am 13. April. Mit großer Ernsthaftigkeit und fraktionsübergreifender Geschlossenheit treten Norderstedts Stadtvertreter auf. Viele Fragen sind aber unbeantwortet. Muss eine kreisfreie Stadt Norderstedt ein Krankenhaus und eine Berufsfeuerwehr unterhalten? Was ist mit zahlreichen Aufgaben, die der Kreis Segeberg derzeit wahrnimmt: Führerscheine, Kfz-Zulassung, Sozialhilfe, Gesundheitsamt, Abfallrecht, Jugendamt, Jugendhilfe, Veterinärwesen, Ausländerbehörde und Jobcenter? Der Unterhalt von (bisherigen) Kreisstraßen, Finanzierung von ÖPNV und weiterer Infrastruktur mahnen Kreispolitiker zusätzlich an. Und mittlerweile rechnet man allein mit Kosten von bis zu 500.000 Euro für ein Gutachten, dass eine Realisierbarkeit prüfen soll. Im Segeberger Kreistag überwiegt die Zahl derer, die einen „Nexit“ mit Nachdruck ablehnen, sogar von einer „Kreisfreiheits-Fantasie“ reden, wie die Lübecker Nachrichten am 13. April titeln.

 

Piep-Show in Ruhwinkel

 

Drumherum Wald, Feuchtwiesen und Seen – in Ruhwinkel liegt es nahe, sich intensiv mit der Natur zu befassen. Der örtliche Naturschutzverein hat laut Kieler Nachrichten (Ostholstein-Ausgabe) vom 17. April in einer Sandkuhle eine Hütte mit „transparenten Nistkästen“ eröffnet: Es besteht die Möglichkeit einer direkten Beobachtung des Brutgeschäfts von Singvögeln. Fast 6000 Euro hat die Hütte gekostet, Eigenleistungen nicht eingerechnet. Die Bingo-Umweltlotterie hat das Projekt mit fast 4000 Euro gefördert. Involviert vor Ort ist Holger Gerth, der auch Landesnaturschutzbeauftragter ist und Anmeldungen für Besichtigungen unter Telefon 04323/6604 annimmt. Auch Heidemarie Scheel (04323/7173) steht für Anmeldungen zur Verfügung.

 

Befestigung von Banketten – Falle für Radfahrer

 

Rüdeger Cuwie, ehemaliger Gemeindevertreter und Bauausschussvorsitzender in Schmalensee, ist bekanntlich leidenschaftlicher Radfahrer. Als solcher hat er unlängst in Einwohnerfragezeiten auf die vom Wege-Zweckverband (WZV) verlegten Befestigungen der Fahrbahnränder an Kreis- und Gemeindestraßen hingewiesen. Die erinnern an Rasengittersteine, sind aber zumeist mit der „genoppten“ Oberfläche vom WZV verlegt worden. Das sorge nicht nur für den Schutz der angesichts immer breiter werden landwirtschaftlichen Fahrzeuge von Abbrüchen bedrohten Asphaltdecken, es ermahne auch Autofahrer, dass sie von der Fahrbahn abkommen. So weit so gut. Nur fühlen sie insbesondere Radfahrer auf diesen Steinen alles andere als sicher, wie es die Segeberger Zeitung in einem Beitrag am 17. April im Raum Wiemersdorf aufgreift. Denn Fahrradfahrer, geraten sie mit dem Rad in diese „Noppen“, verlieren die Kontrolle über ihr Fahrzeug und laufen Gefahr, schwer zu stürzen. Der Radverkehrsbeirat des Kreises Segeberg ist deswegen längst alarmiert, beruft sich auf Absprachen mit dem Kreis, wonach die Gittersteine mit der flachen Seite nach oben verlegt werden sollten und will mit Nachdruck am Ball bleiben.

 

Absage von Park & Garden auf Stockseehof

 

Großveranstaltungen müssen planbar sein. Und das ist trotz positiver Momentaufnahmen nicht immer leicht. Denn was für den Besucher eines Festes vielleicht ein recht einfacher Aufbau sein kann, ist für den Veranstalter ein großer logistischer Aufwand in der Vorbereitung, verbunden mit einem möglichen ebenfalls großen wirtschaftlichen Schaden. So war es für die Veranstalter der Park & Garden-Country Fair am 22. April längst nicht wahrscheinlich, die beliebte Messe auf auf Gut Stockseehof vom 10. bis 13. Juni durchführen zu können – es erfolgte die Absage. Neuer Termin für Park & Garden: 2. bis 6. Juni 2022.

 

… und auch die Outdoor-Messe Neumünster fällt aus

 

Eigentlich war die Messe für Natur und Jagd in den Holstenhallen Neumünster schon vom April auf Ende Juni verschoben worden. Doch die Unsicherheit ist den Veranstaltern doch zu groß, die Planbarkeit zu vage. Nicht nur Verbände wie der der Landesjagd- oder Sportfischerverband hätten sich in Neumünster präsentieren wollen. Mit hohem logistischem Aufwand hätte man auch Aussteller buchen müssen. Das war zu Risiko-behaftet. Deshalb wurde die nächste Outdoor-Messe laut Kieler Nachrichten (Holsteiner Zeitung) vom 24. April schon auf 8. bis 10. April 2022 terminiert. Wie es um die Nordbau (8. bis 12. September 2021) steht, ist noch offen.

 

Geflügelpest verlangt Haltern – und Federvieh – Geduld ab

 

Nach wie vor bleibt die Situation in Sachen Geflügelpest angespannt. Am 22. April meldete der Kreis Segeberg zuletzt, dass der Vogelzug noch nicht beendet sei. Parallel würden wieder tote Wildvögel gefunden – die geltende Aufstallpflicht bleibt weiter bestehen. Jeder neue Ausbruch müsse verhindert werden, um Restriktionen wie die Einrichtung von Sperr- und Beobachtungsbezirken zu vermeiden. Der Kreisveterinär empfiehlt allen Geflügelhaltern, Volieren zu errichten, die nach oben gegen Einträge abgedichtet seien und seitlich das Eindringen von Wildvögeln verhindern.

Foto zur Meldung: Was gab's im April? Blick über den Tellerrand
Foto: Willkommen in Schmalensee im April

Kreis Segeberg hilft Eltern von Kita-Kindern zum Bewegen in der digitalen Welt

(03. 05. 2021)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 29.04.2021:

 

Kita-Kinder in der digitalen Welt begleiten: Neue Termine für Online-Veranstaltungen ab dem 5. Mai

 

Die #ElternMissionMedia geht in die nächste Runde: Der Kreis Segeberg bietet für alle interessierten Eltern und Großeltern von Kita-Kindern ab dem 5. Mai 2021 Online-Veranstaltungen zum Thema digitale Medien an. Im Anschluss an die Videokonferenzen gibt es die Möglichkeit, sich mit den vortragenden Referent*innen auszutauschen.

 

Was Teilnehmer*innen erwartet:

  •  Informationen rund um Medien – Was man wissen sollte …
  •  Was brauchen Kinder in dem Alter? – Wie wirkt sich Mediennutzung aus?
  •  Frag eine Kinderärztin – Digitale Medien aus Sicht einer Kinderärztin
  •  Ihre Fragen / Austausch mit der Referentin

 

Trailer auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=dqOy9RAVDyE

 

Termine:

05.05.2021 Schwerpunkt Kita (Kursnummer: AP 15.10)

11.05.2021 Schwerpunkt Kita (Kursnummer: AP 15.11)

20.05.2021 Schwerpunkt Kita (Kursnummer: AP 15.12)

Die Veranstaltungen gehen jeweils von 19:30 Uhr bis ca. 21:00 Uhr.

 

Kostenfrei anmelden:

www.vhs-henstedt-ulzburg.de/kursus-kategorie/gesellschaft

 

Die Anzahl der Teilnehmer*innen ist pro Termin auf 50 Personen beschränkt.

 

Nach der Anmeldung erhalten Sie einen Link und ein Passwort.

 

Weitere Informationen:

www.segeberg.de/elternmissionmedia

 

Siehe auch das beigefügte Plakat (pdf) mit QR-Code.

[Frag-doch-Plakat]

Foto zur Meldung: Kreis Segeberg hilft Eltern von Kita-Kindern zum Bewegen in der digitalen Welt
Foto: Kreis Segeberg hilft Eltern von Kita-Kindern zum Bewegen in der digitalen Welt

Mai-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1

(01. 05. 2021)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen geben Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Weil noch immer das neuartige Coronavirus das gesellschaftliche Leben beeinträchtigt und wir sehr wahrscheinlich noch einige Zeit mit Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens belegt sind, gibt es für die treue Leserschaft im Monat Mai die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr in dieser schweren Zeit ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der erste Teil.

 

Seuche in Schmalensee ausgebrochen: In Schmalensee ist am 1. Mai 1896, vor 125 Jahren, offiziell die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen. Schmalensee, Bornhöved, Stocksee, Damsdorf und Tarbek werden daher mit besonderen Auflagen versehen, die eine weitere Ausbreitung der Tierkrankheit verhindern sollen. So müssen die Hunde an die Kette gelegt werden, damit sie nicht durch „Umherstreichen“ die Seuche weiterverbreiten. Herd der Maul- und Klauenseuche in Schmalensee soll der Hof des Hufners Johannes Harder sein, auf dem über Nacht fremde Schafe gelegen hatten, die vermutlich die Seuche einschleppten.

 

Maifeiertag 1936 „Tag der Nation“: Der 1. Mai, 1936, vor 85 Jahren, der „Tag der Nation“, wird in Bornhöved und Umgebung mit großem Aufwand gefeiert. Schon am Vorabend ist eine Hundertschaft der Plöner Nationalpolitischen Erziehungsanstalt (NAPOLA) angereist, um den Feierlichkeiten beizuwohnen. Die Unterbringung erfolgt in Bornhöved und Schmalensee. Um 6 Uhr treffen sich der Ortsgruppenleiter der NSDAP und die politischen Leiter mit SA, SS und NAPOLA-Hundertschaft, um in Bornhöved und Gönnebek mittels Umzug zu wecken. Im Anschluss setzen die Parteiformationen das Wecken in Tarbek und Schmalensee fort. Nach einem Empfang um 12 Uhr in Bornhöved findet dort ein Festumzug statt, an dem sich auch Wehrmachtsangehörige und zahlreiche „Volksgenossen“ beteiligen. Nach einer Ansprache des Ortsgruppenamtswalters der Deutschen Arbeitsfront, Emil Bock, ergreift Bezirksbauernführer Heinrich Harder aus Schmalensee auf dem Bornhöveder Marktplatz das Wort. Er überreicht im Namen des Landesbauernführers Ehrendiplome an die Landarbeiter Hans Heisch (Gönnebek) und Christian Burmeister aus Schmalensee. Beide sind seit 40 Jahren in den Betrieben ihrer Arbeitgeber tätig, Burmeister bei Theodor Schnohr. Nach weiteren Ansprachen, Turnübungen und Volkstänzen der Jungmannen und Jungmädel, finden am Abend ausgiebige Tanzveranstaltungen statt.

 

Selbst der Landrat ist Kriegsteilnehmer: Segebergs Landrat Dr. Ilsemann leistet im Jahr 1916 Heeresdienst im Ersten Weltkrieg. Bislang vertrat ihn der Regierungsreferendar Graf zu Rantzau, der nun aber nach Schleswig abberufen wird. Neuer Stellvertreter des Landrats ist ab 1. Mai 1916, vor 105 Jahren, der pommersche Rittergutsbesitzer und Regierungsassessor a.D. Tielsch.

 

Quellenhaupt wirbt erfolglos für sich: Der Turnverein Quellenhaupt Bornhöved veranstaltet im Gasthof Voß am 3. Mai 1931, vor 90 Jahren, einen Werbeabend mit Schauturnen und Tanzkränzchen. Das Programm mit Übungen an Reck, Barren und Pferd, Gewichtheben sowie Box- und Ringkampf stößt jedoch nur auf geringes Interesse der Schmalenseer. Dabei hatte man sich ausgerechnet, viele Interessenten anzusprechen, da es vor wenigen Jahren in Schmalensee einen Verein mit vielen Mitgliedern gegeben hatte.

 

Siegeszuversicht in Schmalensee: Ein Festausschuss gestaltet am 6. Mai 1916, vor 105 Jahren, einen Vaterländischen Abend im Gasthof Voß. Redner sind Pastor Schlüter und Lehrer Heinrich Göttsch. Es werden zwei Theaterstücke aufgeführt und auch eine Verlosung fehlt nicht. Das gute Wetter lockt auch viele Besucher von außerhalb an. Diese hören eingangs den Prolog „Der Weltkrieg“ von Renker, den Fräulein Nanny Saggau vorträgt. Pastor Schlüter und Lehrer Heinrich Göttsch mahnen zum „freudigen, zuversichtlichen Durchhalten bis zum endgültigen Siege.“

 

Schmalensees Bürgermeister unter Dienstboten: Die Generalversammlung der Dienstbotenkrankenkasse Bornhöved, die auch Schmalensee und Gönnebek umfasst, wählt am 7. Mai 1901, vor 120 Jahren, Schmalensees Gemeindevorsteher Theodor Schnohr zum wiederholten Mal in den Vorstand. Der Jahresbeitrag zur Kasse, den jeder Dienstbote zu entrichten hat, beträgt 2 Mark.

 

Erst unbehelligt und dann doch verhaftet: Vor dem Amtsgericht Bad Segeberg wird laut Bericht des Segeberger Kreis- und Tageblatts vom 7. Mai 1926, vor 95 Jahren, ein Fall aus dem Jahr 1923 verhandelt: Am 4. Januar 1923 wurde der aus Schmalensee kommende Arbeiter S. in Bornhöved von einer „Flurschutzstreife“ angehalten. Der Mann führte eine Schubkarre voller Korn mit sich und behauptete, mit diesem einen Schuhmacher bezahlen zu wollen. Der besagte Schuster war sogar unter den Anwesenden und bestätigte, die Bezahlung seiner Arbeit mit Korn akzeptiert zu haben. Man ließ den Arbeiter unbehelligt. Doch am nächsten Tag traf aus Schmalensee die Meldung ein, bei einem Landwirt sei Schrot gestohlen und mit einer in der Nachbarschaft entwendeten Schubkarre fortgeschafft worden. Der Mann konnte gestellt und inhaftiert werden, kam aber durch einen Zufall wieder auf freien Fuß. In der nun erfolgten Verhandlung wird S. zu 2 Jahren und 9 Monaten Zuchthaus sowie 5 Jahren Ehrverlust und Stellung unter Polizeiaufsicht verurteilt.

 

Findigkeitsfahrt endet in Schmalensee: Der Motorsportclub Bornhöved führt am 8. Mai 1966, vor 55 Jahren, seine beliebte Sventana-Fahrt, die 9. Findigkeitsfahrt von Bornhöved aus durch. Sportleiter Dieter Sienknecht aus Schmalensee hat die Tour ausgearbeitet, die am Gasthof Voß endet, wo auch die Siegerehrung vorgenommen wird. Eine Silberplakette gewinnt der Schmalenseer Horst Kaack.

 

Ein Schmalenseer für das Jeverland: Der noch junge Verein für schwarzbuntes Milchvieh im Kreise Segeberg hält am 12. Mai 1906, vor 115 Jahren, unter seinem Vorsitzenden Isenberg in Segeberg eine Generalversammlung ab. 195 Mitglieder mit 2.394 weiblichen Tieren gehören dem Verein an. Man ist zuversichtlich, im Sommer des Jahres zumindest für die größere, östliche Hälfte des Kreises Segeberg durch die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein anerkannt zu werden. Heinrich Christian Saggau aus Schmalensee wird in die Ankaufskommission für neue Stiere aus dem Jeverland gewählt.

 

Die Schmiede wechselt den Besitzer: Am 12. Mai 1911, vor 110 Jahren, meldet das Segeberger Kreis- und Tageblatt, dass der Schmalenseer Schmiedemeister Rudolph Dunker sein Wohnhaus mit Schmiede für 15.000 RM an einen Schmiedemeister aus Eutin – Friedrich Knabe aus Sibbersorf – verkauft habe. Laut Dorfchronik von Heinrich Göttsch wird Knabe die Schmiede in Schmalensee bis 1919 bewirtschaften und dann an Heinrich Dose aus Klein Rönnau verkaufen. Knabes Vorbesitzer Dunker, ein Damsdorfer, hatte die Schmiede 1892 von Hans Stegelmann übernommen.

 

Start einer politischen Karriere: Hans Siebke, Vorsitzender des Bornhöveder Ortsverbandes der Jungen Union, wird laut Bericht der Segeberger Zeitung vom 13. Mai 1971, also vor 50 Jahren, zum Beisitzer im Kreisvorstand der Jungen Union gewählt. Der heutige Ehrenbürgermeister von Schmalensee kann auf eine lange politische Laufbahn zurückblicken, die CDU vertrat er im Segeberger Kreistag sowie von 1996 bis 2000 im Landtag von Schleswig-Holstein.

 

Reiterverein feiert 40-Jähriges: Der Reiterverein Bornhöved und Umgebung feiert am 14. und 15. Mai 1961, vor 60 Jahren, sein 40-jähriges Bestehen mit einem Festwochenende. Stellvertrender Vorsitzender des Gründungsvorstandes am 24. April 1921 war der Schmalenseer Hugo Saggau. Vorsitzender – damals wie 1961 – ist Johannes Rauert aus Bornhöved.

 

Zündhölzer und Stroh, das geht nicht gut: Die Scheune des Hufners Hinrich Saggau geht am 15. Mai 1896, vor 125 Jahren, in Flammen auf, nachdem ein vierjähriger Junge mit Zündhölzern im Stroh gespielt hat. Die vereinten Feuerwehren von Schmalensee und Bornhöved können den Brand eindämmen. Die ebenfalls hinzugeeilten Wehren aus Damsdorf, Kalübbe und Belau kommen nicht mehr zum Einsatz.

Foto zur Meldung: Mai-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1
Foto: Fleischpreise in Segeberg SKTB 01.05.1906

Neues vom Naturpark Holsteinische Schweiz – Absage an Plön

(30. 04. 2021)

Die Würfel sind gefallen, was die Standortfrage für die Räumlichkeiten des Naturparks Holsteinische Schweiz angeht. Am Mittwochabend, 28. April, hat sich die Mitgliederversammlung des Vereins mit Mehrheit für Eutin ausgesprochen und damit Plön eine Absage erteilt. Damit verabschiedet sich der Naturpark vom Plöner Schlossgelände.

 

Wie die Kieler Nachrichten am 30. April in ihrer Ostholstein-Ausgabe berichten, gab es 12.266 zu 5.635 Stimmen pro Feddersen-Hof in Eutin-Fissau. Die hohe Zahl ergibt sich aus der Schlüsselung der Einwohnerstimmen, die in der Versammlung vertreten wurden.

 

Der Abstimmung war eine Bewertung der infrage kommenden Standorte vorangegangen. Der Alt-Standort, das Uhrenhaus im Plöner Schlossgelände, hatte in der Abwägung von Erreichbarkeit, örtlicher Attraktivität, Raumangebot, Mietkosten und Umsetzbarkeit des Naturpark-Konzepts, 92 Punkte auf die Waage gebracht, die neu ins Spiel gekommene Scheune auf dem Feddersen-Hof 96.

 

Den Hof in Fissau will laut KN-Bericht ein Eutiner Unternehmer bis 2023 umbauen. Dort seien Wohnungen und eine Vergrößerung des ansässigen Kindergartens geplant. Und das denkmalgeschützte Areal hätte 300 bis 500 Quadratmeter Platz für die Ausstellung des Naturparkvereins, die sich seit 1998 und noch im Uhrenhaus befindet.

 

Um das aber hatte es Streit gegeben, als 2015 der Holzwurm das Gebälk befallen hatte, was wiederum Kosten für den Kammerjäger verursachte. Die wollten aber weder der Naturparkverein, noch die Marius-Böger-Stiftung als Besitzer zahlen. Das leitete den Willen im Naturparkverein aus, in Plön auszuziehen.

 

Mittlerweile ist die Verwaltung des Vereins in Eutin ansässig unter der Adresse Robert-Schade-Straße 24, 23701 Eutin, Telefon 04521/7756540. Geblieben sind Webadresse (www.naturpark-holsteinische-schweiz.de) und E-Mailadresse ().

 

Die natur- und landschaftskundliche Dauerausstellung aber sollte in die Opernscheune der Eutiner Festspiele umziehen. Ein Plan, dem die Corona-Pandemie ein Ende setzte, weil die Festspiele diese Scheune nun doch selbst benötigen, um Kosten zu sparen – man wollte in ein Ersatzgebäude als Kulissenlager investieren. Nach einigem Hin und Her um die Dauerausstellung, und anteilige Wanderausstellungen zum Ansteuern der Mitgliedskommunen, wurde aus eingesandten Standort-Vorschlägen der Feddersen-Hof ausgeguckt. Das Uhrenhaus war ebenfalls wieder im Spiel.

 

In der Abstimmung machten sich insbesondere Vertreter der Stadt und des Kreises Plön für einen Verbleib im Uhrenhaus stark, die Kreise Ostholstein und Segeberg hätten aber mit ihrem Abstimmungsverhalten die Entscheidung herbeigeführt. Bad Segeberg sei allerdings für Plön gewesen, Stocksee habe für Eutin gestimmt. Vorsitzender des Naturparkvereins Holsteinische Schweiz ist Segebergs Landrat Jan Peter Schröder, der laut KN-Bericht zufrieden mit dem Ergebnis der Versammlung gewesen ist.

 

Am 7. Mai wird der Naturparkverein seinen Internetauftritt in veränderter Form präsentieren. Alle Veranstaltungen sind aufgrund der Corona-Pandemie vorerst noch bis 9. Mai ausgesetzt.

Foto zur Meldung: Neues vom Naturpark Holsteinische Schweiz – Absage an Plön
Foto: Aus für das Plöner Uhrenhaus - der Naturpark zieht aus

Himmel über Schmalensee durch das Smartphone von Gerhard Harder

(29. 04. 2021)

Immer mehr Schmalenseer entdecken die Natur um unser schönes Dorf für sich: Ausgedehnte Spaziergänge bieten sich geradezu an – rund um den See oder inmitten der schönen Knicklandschaft. Ob nun mehr verfügbare Zeit durch die Pandemie, größeres Bewusstsein für  Bewegung, die Freude an den Möglichkeiten von Handykameras oder andere Gründe der Auslöser sind, wer weiß.

 

Gerhard Harder ist als Landwirt und Jäger schon sein ganzes Leben eng mit der Schmalenseer Natur verbunden. Für ihn sind die Schauspiele, die zum Beispiel der Himmel über Schmalensee zu bieten hat – insbesondere in den Abendstunden, bestimmt nichts Neues. Vielleicht trifft hier der Entdeckergeist am Smartphone zu, wenn er dem Homepage-Team tolle Aufnahmen vom Sonnenuntergang am zurückliegenden Wochenende schickt?

 

Auf jeden Fall herzlichen Dank für die Einsendung der Aufnahmen, die wir hier in einer kleinen Galerie präsentieren! Sie stellen unter Beweis: Über Schmalensee ist der Himmel immer ein Stückchen schöner...

 

Und hier auch noch mal der Aufruf an alle: Sendet gern Aufnahmen von Euren Spaziergängen und Radtouren durch unsere schöne Landschaft ein, indem wir solche auf der Gemeinde-Homepage präsentieren, machen wir auch unter den Leserinnen und Lesern von außerhalb Werbung für unser Dorf, in dem ja irgendwann der Fremdenverkehr wieder ins Rollen kommen soll!

Foto zur Meldung: Himmel über Schmalensee durch das Smartphone von Gerhard Harder
Foto: Wunderschöne Farbspiele über Schmalensee - Festgehalten von Gerhard Harder

Die gute Nachricht: Die Fahrbücherei steuert Schmalensee wieder an

(28. 04. 2021)

Die Inzidenz geht runter – hoffen wir, dass es so bleibt –, und die Fahrbücherei im Kreis Segeberg nimmt wieder den Fahrplan-Betrieb auf. Heißt: Der Bücherbus kommt wieder nach Schmalensee, wenn auch der Besuch an Auflagen gebunden ist.

 

Der Startschuss für die Wiederaufnahme des Bücherbusbetriebs fiel am 26. April. Seit November konnte nur ein Alternativprogramm angeboten werden: Bestell- und Lieferservice. Nun können Besucher die Fahrbücherei wieder persönlich betreten, das Wie gibt das Hygienekonzept vor.

 

Das ist bei der Nutzung der Fahrbücherei zu beachten:

 

Der Zutritt zum Bücherbus ist nur einzeln und mit Mund-Nasen-Bedeckung erlaubt. Es werden Kontaktdaten erfasst – dazu ist auch die Fahrbücherei, wie viele Geschäfte im Kreis Segeberg, zur Anwendung der Luca-App befähigt. Außerdem bittet das Team der in Wahlstedt stationierten Fahrbücherei, ihre Medien schon vorab zu bestellen.

 

Das sind die nächsten Termine in Schmalensee laut Fahrplan:

 

Der Bücherbus steht in Schmalensee auf dem Parkplatz am Feuerwehrgerätehaus am 17. Mai, 7. Juni, 28. Juni, 16. August, 6. September, 27. September, 25. Oktober, 15. November und 6. Dezember; jeweils von 15.40 bis 16.35 Uhr.

 

Fahrplan und mehr Infos und der Katalog der Fahrbücherei im Internet auf www.fahrbuecherei15.de. Bestellungen telefonisch unter 04554/5536 unter unter per E-Mail.

Foto zur Meldung: Die gute Nachricht: Die Fahrbücherei steuert Schmalensee wieder an
Foto: Der neue Bücherbus - Foto Fahrbücherei

Wegen Überfüllung zwar nicht geschlossen, aber... - Neues von der Büchertauschhütte

(26. 04. 2021)

Seit Mai 2017 steht die Büchertauschhütte am Schmalenseer Feuerwehrgerätehaus. Keine Frage: Das Projekt schreibt bis heute eine Erfolgsgeschichte. Viele Schmalenseerinnen und Schmalenseer suchen das einem Schrank ähnelnde Konstrukt häufig auf, um sich mit neuer Lektüre einzudecken; auch viele Auswärtige machen mittlerweile gezielt Halt auf dem Parkplatz, um in der Hütte zu stöbern.

 

Zuletzt allerdings überwiegt wieder die Zahl derer, die Bücher hineinstellen, aber keines herausnehmen. Oder das Mengenverhältnis stimmt nicht – eins raus, fünf rein? Auf jeden Fall ist die Büchertauschhütte derzeit einfach zu voll.

 

Damit kein falscher Eindruck entsteht: Es besteht großes Verständnis. Bücher sind Schätze. Und wenn die eigenen Regale überzulaufen drohen, ist die Gewissheit, einige Bücher zum Beispiel in einer Bücherhütte zu „entsorgen“ mit der Gewissheit, dass jemand anderes gut daran hat, befreiend.

 

In der Momentaufnahme präsentiert sich der Inhalt unaufgeräumt und unübersichtlich, denn es sind wieder zusätzliche Bücherreihen entstanden. Die untere Etage, die der Kinderliteratur vorbehalten sein soll, sieht es tatsächlich aus, wie in manchem Kinderzimmer, ehe die Ansage zum Aufräumen kommt.

 

Und das ist der Punkt: Die Büchertauschhütte muss aufgeräumt werden. Nicht zum ersten Mal übrigens. Schon einmal mussten Bücher in großer Zahl entnommen werden – sie gelangten ins Sozialkaufhaus. Seinerzeit war die Zahl der doppelt vorhandenen Titel derart groß, dass dies nicht schwerfiel.

 

In der ersten Maiwoche, ein genauerer Termin steht noch nicht fest, wird das Homepage-Team die Aufräumaktion durchführen. Das soll tagsüber geschehen. Das Ganze wird unter Einhaltung des Abstandsgebotes stattfinden, die Pandemie erlaubt keine größer angelegte Aktion.

 

Darum: Nutzt diese Woche und nehmt mehr Bücher raus, als Ihr hineinstellt. Das ist erlaubt!

 

Christian Detlof und Wilfried Kroll

Foto zur Meldung: Wegen Überfüllung zwar nicht geschlossen, aber... - Neues von der Büchertauschhütte
Foto: Die Büchertauschhütte ist voll

Coronavirus: Wissenswertes zur aktuellen Lage im Kreis Segeberg

(24. 04. 2021)

Wer sich noch zurecht findet, der hebe die Hand – möchte man sagen, schaut man auf die aktuellen Entwicklungen an der Corona-Front. In den „großen“ Nachrichten ganz vorn: Die „Bundesnotbremse“ mit dem Gespenst der Ausgangsbeschränkungen. Und bei uns? Sinkende Inzidenz, Lockerungen schon ab heute. Erfreuen wir uns an Letzterem und warten wir mal ab, wie es noch kommt – was bleibt uns auch anderes übrig?

 

Ab heute: Außengastro und kompletter Einzelhandel offen

 

Darauf haben viele gewartet. Weil die Kreisinzidenz (also die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen) stabil unter 100 ist, aktuell um 70, dürfen bereits am heutigen Samstag Gaststätten und Cafés etc. ihre Gäste draußen bewirten. Und auch Geschäfte, die nicht den „täglichen Bedarf“ abdecken, können wieder öffnen. Kein „Click & Meet“ und schon gar kein „Click & Collect“. Kontakte müssen aber erfasst werden. Der Gasthof Voß bleibt vorerst wegen dringender Baumaßnahmen geschlossen.

 

Helfen soll u.a. die Luca-App auf dem Smartphone. Also bei der Kontakterfassung, nicht bei den Bauarbeiten. Die App werden sich schon viele auf das Gerät geladen haben. Wer nicht, dem bleibt das Ausfüllen von Zetteln. Oder die Luca-App-Variante als Alternative zur App: Ein Schlüsselanhänger, der einen QR-Code hat, der, nach Programmierung im Internet, wiederum dem Besitzer zugeordnet ist und die Kontaktnachverfolgung vereinfachen hilft. Laut Mitteilung des Kreises sind 5000 solcher Anhänger verfügbar und sollen über Ämter und Städte an die Bevölkerung gelangen – damit ist also am Samstag wohl noch nicht zu rechnen.

 

Innenbereiche von Freizeit- und Kultureinrichtungen dürfen übrigens auch betreten werden – nach Kontakterfassung.

 

Was bringen lokale Inzidenzwerte?

 

Auf Drängen von Politikern und Medien hat der Landrat des Kreises zugestimmt, bis auf die Ebene der Städte, Ämter und amtsfreien Gemeinden wöchentliche Inzidenzwerte bekanntzugeben. Nachzulesen u.a. in den Tageszeitungen und der Homepage des Kreise www.segeberg.de. Wichtig: Ausschlaggebend für die Allgemeinverfügungen des Kreises, die u.a. Lockerungen oder Einschränkungen beinhalten, bleibt der Wert für den ganzen Kreis.

 

Für das Amt Bornhöved ist das auch besser so: Am 19. April lag es bei 128,6 und damit in der Spitzengruppe. Nur eine Woche vorher war bei 75,5. Nur wenige Neuinfektionen können die Werte nach oben drücken. Die Aussagekraft der Zahlen, verbunden mit der Maßgabe, dass es lokalere Lockerungen als auf Ebene des Kreises nicht geben wird, ist also gering. Obwohl: Im Februar und März waren es Amt Bornhöved 18,4 – da hätte man zumindest mal einen Schnaps drauf trinken können. Natürlich nur zur Desinfektion, um den Wert so flach zu halten...

 

Schulen und Kitas ab Montag

 

Bislang wurden hier die Maßgaben mitgeteilt, die ab Samstag Gültigkeit haben. Die bis zum 2. Mai gültige Allgemeinverfügung des Kreise sagt weiterhin aus, dass ab dem 26. April stufenweise der Präsenzbetrieb wieder aufgenommen wird. Für Kitas gilt ab Montag der „Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen“.

 

Schulen holen die Klassenstufen 1 bis 6 in den Wechselunterricht; in diesen gibt es auch Notbetreuung. Die Jahrgangsstufen darüber lernen weiter auf Distanz; Abschlussklassen und Q1 erhalten Präsenzangebote.

 

Was ist mit dem Sport?

 

Der ist allein, mit einer weiteren Person oder mit Angehörigen desselben Haushalts erlaubt. Auch an den Vorgaben für körpernahe Dienstleistungen und theoretischen Führerscheinunterricht ändert sich vorerst nichts.

 

Irgendwas war noch: Alkohol in der Öffentlichkeit

 

Der Ausschank von Alkohol ist den Gastronomen und anderen Anbietern zwischen 21 und 6 Uhr untersagt. Außerdem ist der Verzehr in bestimmten Bereichen in Bad Segeberg, Henstedt-Ulzburg, Kaltenkirchen und Norderstedt gänzlich untersagt.

 

Zuguterletzt: Die Allgemeinverfügung zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung hat weiter Bestand. Und Abstands- und Hygienregeln natürlich auch.

Foto zur Meldung: Coronavirus: Wissenswertes zur aktuellen Lage im Kreis Segeberg
Foto: Coronavirus: Wissenswertes zur aktuellen Lage im Kreis Segeberg

Corona-Testmobil kommt am 27. April nach Schmalensee

(23. 04. 2021)

Diese Info kommt von Bürgermeister Sönke Siebke und sie soll Schmalenseern in der Corona-Pandemie ein Angebot machen: Am Dienstag, 27. April, kommt ein Corona-Testmobil nach Schmalensee. Für die Bürgerinnen und Bürger entstehen durch den Schnelltest keine Kosten – die Bezahlung übernimmt der Bund.

 

Station macht das Testmobil der Friesen-Apotheken am 27. April von 11.30 bis 13 Uhr am Feuerwehrgerätehaus in der Dorfstraße.

 

Das ist zu beachten: Es muss ein Ausweisdokument mitgebracht werden (Personalausweis, Reisepass oder Führerschein). Es sind auch Unterlagen auszufüllen – entweder vor Ort oder schon im Vorwege. Zu finden sind sie im Internet unter www.friesenapotheken.de.

 

Wer Symptome wie Husten, Halsschmerzen, Fieber, Geschmacks- oder Geruchsstörungen aufweist, wird nicht getestet und soll sich mit dem Hausarzt in Verbindung setzen!

 

Der Schnelltest wird im vorderen Nasenbereich vorgenommen. Etwa zwei Minuten dauert der Test, auf dessen Ergebnis nicht gewartet werden muss: bei einem positiven Ergebnis wird man angerufen; das Ergebnis kann 15 bis 30 Minuten nach der Testung über einen QR-Code mit dem Smartphone eingesehen werden. Wer kein Smartphone hat, kann sein Ergebnis mit dem QR-Code zu den Einrichtungen mitnehmen (zum Beispiel zum Besuch in einer Pflegeeinrichtung) und dort scannen lassen. In den Friesen-Apotheken kann auch eine Negativbescheinigung anhand des Ergebnisses ausgestellt werden.

 

Das Testergebnis hat eine Gültigkeit von drei Tagen.

 

Es handelt sich bei dem Angebot in Schmalensee zunächst um eine einmalige Aktion. Die Friesen-Apotheken steuern mit ihrem Testmobil in der Region auch regelmäßig feste Haltepunkte an, wie auf www.friesenapotheken.de nachzulesen ist. In Bornhöved steht das Fahrzeug dienstags (8 bis 11 Uhr) auf dem Berliner Platz, in Tensfeld freitags (14.30 bis 16 Uhr) und in Gönnebek montags (14 bis 15.30 Uhr) – jeweils bei den Feuerwehrgerätehäusern.

 

Die Friesen-Apotheken betreiben neben dem Testmobil auch Testzentren. Im Kreis Segeberg beziehungsweise der näheren Umgebung in Bad Bramstedt, Daldorf, Trappenkamp und Wankendorf.

 

Wer Fragen hat, kann diese unter oder Telefon 04323/3838 stellen.

Foto zur Meldung: Corona-Testmobil kommt am 27. April nach Schmalensee
Foto: Testmobil der Friesen-Apotheken

Eine Meldung und das Bild dazu: Bustour mit Bürgermeister Hamann im Jahr 1952

(22. 04. 2021)

Die Arbeit an der Dorfgeschichte ist wie eine Schatzsuche – immer wieder findet man einen Goldkrumen. Oder man bekommt ihn zugesteckt. So wie im Fall einer Bustour, die 1952 von Schmalensee aus unternommen wurde.

 

Zunächst war da die Meldung: Am 29. Juli 1952 stand in der Segeberger Zeitung: „Die Ortsgruppe Bornhöved des Reichsbundes beschloss, einen Ausflug nach Flensburg zu unternehmen. Der Stützpunkt Schmalensee, der 40 Mitglieder hat, wird sich mit mindestens 30 Kameraden an dieser Fahrt über Plön, Kiel, Eckernförde, Schleswig, Glücksburg und Flensburg bis zur dänischen Grenze beteiligen.“

 

Zur Erläuterung: Der Reichsbund der  Kriegs- und Zivilbeschädigten, Sozialrentner und Hinterbliebenen (heute: Sozialverband Deutschland) war nach zwei Weltkriegen sehr mitgliederstark. In Schmalensee existierte spätestens im Februar 1952 eine sogenannte Stützpunktgruppe unter der Leitung von Bürgermeister Heinrich Hamann. Der Stützpunkt war eine Untergliederung zur Ortsgruppe Bornhöved, deren Vorsitzender wurde 1952 Alfred Dau.

 

Heinrich Hamann war Teilnehmer am Ersten Weltkrieg gewesen. Der Sozialdemokrat hatte es seinerzeit geschafft, aus französischer Kriegsgefangenschaft Briefe in die Heimat zu schmuggeln, die auch im Segeberger Kreis- und Tageblatt, dem Vorläufer der Segeberger Zeitung, abgedruckt wurden. Später gelang ihm sogar die Flucht: Über die Schweiz kehrte Hamann zurück nach Schmalensee.

 

Wie es Heinrich Hamann während des Dritten Reichs in Schmalensee erging, ist nicht hinlänglich bekannt, während Alfred Dau auch damals schon Ortsgruppenvorsitzender war – der NSDAP. Hamann wurde auf eigenes Betreiben von der britischen Militärverwaltung 1949 als Bürgermeister eingesetzt, unter Berufung auf seine Zugehörigkeit zur SPD, was im Landesarchiv in Schleswig nachvollzogen werden kann. Bis 1955 leitete Hamann die Geschicke Schmalensees.

 

Nicht nur im Reichsbund war Heinrich Hamann engagiert: Die Gründung des noch heute existierenden Sparklubs „Hol di ran“ Schmalensee im November 1949, der am 1. Januar 1950 seine Spartätigkeit aufnahm, hatte er initiiert.

 

Zurück zur Bustour im Jahr 1952. Von der gab es bislang im Fundes des Arbeitskreises Dorfgeschichte nur eine kleine Zeitungsmeldung. Nun hat Elke Clodius aus Ascheberg, geborene Saggau aus Schmalensee, einige Fotos zur Verfügung gestellt. Eines zeigt besagte Reisegruppe vor besagtem Bus. So schließen sich Kreise.

 

Das Bild zeigt auch Bürgermeister Heinrich Hamann. Laut Bildbeschriftung soll er die zweite Person von links sein. Es ist das einzige Bild von Hamann, über das der Arbeitskreis verfügt. Wer weitere Kenntnisse (und Bilder) zu Heinrich Hamann hat – und altes Material im Allgemeinen – möge unbedingt Verbindung aufnehmen.

Foto zur Meldung: Eine Meldung und das Bild dazu: Bustour mit Bürgermeister Hamann im Jahr 1952
Foto: Reichsbund-Ausflug 1952 nach Flensburg

Schmalenseer im Fernsehen: Jannis und sein Trecker in aller Munde

(21. 04. 2021)

Es ist noch gar nicht so lange her, da haben wir auf der Gemeinde-Homepage die Erfolge von Jannis Nagel bei der Instandsetzung eines alten McCormick-Traktors aus dem Jahr 1961 geschildert. Und die Entwicklung hört nicht auf.

 

Nicht nur, dass die besonderen Fähigkeiten des 15-Jährigen auch Niederschlag in der Segeberger Zeitung gefunden hatten, auch das NDR-Fernsehen war auf die Schraubertätigkeit von Jannis aufmerksam geworden. Ein Team besuchte den Hirtenhof im Hirtenweg und erstellte einen Beitrag für das Schleswig-Holstein-Magazin, das täglich um 19.30 Uhr im 3. Programm ausgestrahlt wird.

 

Am 20. April war es soweit: 3 Minuten lang ist der Beitrag, in dem Jannis und sein Vater Sönke zu sehen und zu hören sind – und natürlich auch der alte McCormick. Auch dessen Entwicklung schreitet voran: Er steht laut Bericht kurz vor der TÜV-Zulassung.

 

Wer den Beitrag verpasst hat: Die Sendung wird am heutigen 21. April um 10 Uhr im NDR-Fernsehen wiederholt und ist außerdem in der NDR Mediathek noch bis zum 20. Juli zu sehen.

Foto zur Meldung: Schmalenseer im Fernsehen: Jannis und sein Trecker in aller Munde
Foto: Jannis Nagel im SH-Magazin des NDR

Coronavirus: Weiter geht’s mit gezogener „Notbremse“

(19. 04. 2021)

Halbmast am 18. April in Schmalensee: Auf Anregung des Bundespräsidenten wurde überall in Deutschland aller bisher an oder mit Corona Gestorbenen gedacht. Erkrankt an Covid-19, ausgelöst durch das Coronavirus, waren auch schon Schmalenseer.

 

Wie es weitergeht mit Kontaktbeschränkungen und anderen Pandemie-Bekämpfungsmaßnahmen, verraten die Landesverordnungen und Allgemeinverfügungen des Kreises Segeberg. Ab dem heutigen 19. April werden die bis zum Vortag ausgesprochenen Maßnahmen verlängert – vorerst bis zum 25. April.

 

Unter der „Notbremse“ von Land und Kreis fallen in der Zusammenfassung: Keine Öffnung der Außengastronomie, wie es andernorts bereits möglich ist; Die Schulen bleiben bis auf Ausnahmen geschlossen, es wird auf Distanz unterrichtet; Kitas befinden sich im Notbetrieb; der Einzelhandel ohne Angebote des täglichen Bedarfs bleibt geschlossen, darf maximal nach dem Prinzip „Click and Collect“ handeln.

 

Immer mittwochs schauen das Gesundheitsministerium und die Gesundheitsämter der Kreise auf die aktuellen Inzidenzwerte, die Zahl der Neuinfektionen binnen sieben Tagen je 100.000 Einwohner. Als die „Notbremse“ für den Kreis Segeberg angeordnet wurde, lag die Inzidenz deutlich über 100. Laut Robert-Koch-Institut soll sie bis Sonntagmittag auf 93,4 gefallen sein. Das ist ebenfalls deutlich. Und gibt leise Hoffnung, dass am Mittwoch erfreulichere Beschlüsse gefasst werden können.

 

Vorsicht bleibt freilich weiter das Gebot der Stunde. Und Einhalten von Abstand und Hygiene.

Foto zur Meldung: Coronavirus: Weiter geht’s mit gezogener „Notbremse“
Foto: Halmast am 18. April 2021 in Schmalensee für die Corona-Toten

Schmalensee neu bebildert – Google Street View im Dorf unterwegs

(18. 04. 2021)

Es ist nichts Illegales und einer multimedialen Welt auch nicht verwunderlich, was Augenzeuge Christopher Brust am 16. April in Schmalensee beobachtet hat: Am Vormittag, gegen 10.30 Uhr, befuhr ein Pkw mit auffälliger Dachkonstruktion durch das Dorf – im Auftrag des Online-Dienstes Google Street View.

 

Natürlich war nicht Schmalensee allein Ziel der Tour: Ein, zwei Tage zuvor war ein ähnliches Fahrzeug auch in Bad Segeberg gesichtet worden, offensichtlich werden in unserer Region gerade aktuelle Straßenaufnahmen gefertigt, die über den Internet-Dienst verfügbar sein werden.

 

Laut beobachteter Tour kam der Pkw aus Richtung Bornhöved, bog in die Damsdorfer Straße ab, aus der er auch wieder zurück kam und sich in Richtung Ortsausgang in Richtung Plön zu bewegen. Dort aber wendete der Wagen und kam erneut die Dorfstraße hinunter – da schoss unser Augenzeuge ein Foto.

 

Wer weiß, vielleicht ist ja auch Christopher Brust selbst zukünftig auf einem der Bilder online zu sehen. Und noch weitere Schmalenseer könnten in den Fokus der Kamera geraten sein: Laut Christopher Brust waren unsere Gemeindearbeiter Volker Kay und Mario Rehfeldt gerade an der Dorfeiche mit der Pflege der Grünflächen beschäftigt.

Foto zur Meldung: Schmalensee neu bebildert – Google Street View im Dorf unterwegs
Foto: Google Street View-Pkw in Schmalensee am 16.04.2021, Foto Christopher Brust

Coronavirus: Das sind die Maßnahmen im Kreis Segeberg vom 19. bis zum 25. April

(17. 04. 2021)

Die Landesregierung hat am 14. April mit Blick auf die Inzidenzwerte in den Kreisen und kreisfreien Städten über das weitere Vorgehen in den Bereichen Schule und Kita sowie Einzelhandel entschieden. Es handelt sich um die im Wochenrhythmus festgelegten Schritte zu Öffnungen oder Verschärfungen – hier nun gültig für den Zeitraum 19. bis 25. April 2021. Zusammengefasst: Im Kreis Segeberg, dessen Inzidenz weiterhin knapp über 100 liegt (14. April), gilt weiter die „Notbremse“:

 

Die Verkaufsstellen des Einzelhandels – ausgenommen des täglichen Bedarfs – bleiben für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Ausgabe von im Fernabsatz gekauften oder bestellten Waren ist zulässig (Click & Collect), sofern die Kundinnen und Kunden hierzu geschlossene Räume nur einzeln betreten oder die Ausgabe außerhalb geschlossener Räume erfolgt.

 

Das Betreten von Verkaufsstellen des Einzelhandels und von Wochenmärkten ist nur durch eine Person pro Haushalt gestattet.

 

Innenbereiche von Freizeit- und Kultureinrichtungen sind zu schließen.

 

Die Außengastronomie kann nicht öffnen.

 

Die Kitas, Krippen und Horte in diesen beiden Kreisen bieten nur Notbetreuung an.

Für die Schulen gilt:

  • Jahrgangsstufen 1 bis 6 im Distanzlernen und Notbetreuung
  • Jahrgangsstufen 7 bis 13 im Distanzlernen
  • Abschlussklassen + Q1: Präsenzangebote unter Hygienebedingungen

 

Weitere Regeln für Segeberg im Rahmen der „Notbremse“:

 

  • Bei privaten Zusammenkünften dürfen sich Personen eines gemeinsamen Haushaltes nur mit einer weiteren Person treffen (Kinder unter 14 Jahren zählen nicht mit) – dies gilt im privaten und im öffentlichen Raum;
  • Dienstleistungen mit Körperkontakt sind nur zulässig, soweit die Kundin oder der Kunde eine Bescheinigung über ein negatives Testergebnis vom selben Tag oder vom Vortag in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus vorlegt oder vor Ort einen Test durchführt. Dies gilt nicht für medizinisch notwendige und pflegerisch notwendige Dienstleistungen sowie für die Haupthaar- und Nagelpflege;
  • Sport ist nur wie folgt zulässig:
  • allein oder gemeinsam mit im selben Haushalt lebenden Personen oder einer anderen Person,
  • außerhalb geschlossener Räume ohne Körperkontakt in festen Gruppen von bis zu 5 Kindern unter 14 Jahren unter Anleitung einer Übungsleiterin oder eines Übungsleiters;
  • Theoretischer Unterricht von Fahrschulen ist nur als Fernunterricht möglich;
  • Bei Präsenzangeboten der Kinder- und Jugendhilfe wird die Gruppengröße auf fünf Personen begrenzt;
  • Hundeausbildung ist nur noch für Gruppen mit bis zu fünf Personen möglich.

 

Bei einer deutlich erhöhten Infektionsdynamik oberhalb einer Inzidenz von 100 („Notbremse“) können Maßnahmen auch kurzfristiger veranlasst werden als zum wöchentlichen Stichtag (Mittwoch). Grundlage der Entscheidungen sind insbesondere die Lagebewertungen der Gesundheitsämter (der Kreise und Städte) und die entsprechenden Erlasse der Landesregierung.

 

Die Erlasse im Internet unter https://schleswig-holstein.de/coronavirus-erlasse

Foto zur Meldung: Coronavirus: Das sind die Maßnahmen im Kreis Segeberg vom 19. bis zum 25. April
Foto: Coronavirus: Das sind die Maßnahmen im Kreis Segeberg vom 19. bis zum 25. April

April-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2

(15. 04. 2021)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen liefern uns oft Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten zugleich Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Weil noch immer das neuartige Coronavirus das gesellschaftliche Leben beeinträchtigt und wir sehr wahrscheinlich noch einige Zeit mit Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens belegt sind, gibt es für die treue Leserschaft im Monat April die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr in dieser schweren Zeit ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der zweite Teil.

 

Stahlhelm stellt Forderungen: Von einer öffentlichen Versammlung der Organisation Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten, Ortsgruppe Bornhöved berichtet das Segeberger Kreis- und Tageblatt am 15. April 1931, vor 90 Jahren. Durch den Abend führt der Schmalenseer Otto Saggau, der nach der Begrüßung der Anwesenden einem Gastredner das Wort erteilt, der die durch die Nachkriegspolitik verursachte Macht- und Wehrlosigkeit Deutschlands brandmarkt. Mehrere Redner des Abends appellieren an die zahlreichen Zuhörer, sich einem vom Stahlhelm initiierten Volksbegehren zur Auflösung des Preußischen Landtages anzuschließen. Das findet noch im selben Monat statt und wird von 106 Schmalenseern unterstützt.

 

Motorrad gegen Pferdefuhrwerk: Von einem Verkehrsunfall berichtet das Segeberger Kreis- und Tageblatt am 15. April 1936, vor 85 Jahren, aus Schmalensee: Demnach kommt es zu einem Zusammenprall zwischen einem Motorrad mit Beiwagen und einem Ackergespann. Ein auf dem Ackerwagen sitzender Knecht habe angezeigt, nach links in eine Koppel einbiegen zu wollen. Das aus Richtung Neumünster kommende Motorrad habe zwar abgestoppt, der Fahrer aber geglaubt, das Gespann noch überholen zu können. Beim Aufprall des Motorrads auf das linke Vorderrad des Wagens bricht sich der Motorradfahrer einen Finger, er und sein Beifahrer verletzen sich zudem an den Beinen. Zu allem Überfluss erschrecken die Pferde, ziehen kräftig an und der Ackerwagen rollt über den Motorradfahrer, während ein auf einem Pferd sitzender Junge „in weitem Bogen fortgeschleudert“ wird, aber unverletzt bleibt.

 

Zwillinge verloben sich: Der 17. April 1936 ist für diese Zwillingsschwestern aus Schmalensee ein besonderer Tag: Damals, vor 85 Jahren, verloben sich Frieda Harder – mit Hellmut Siebke, dem Großvater des heutigen Bürgermeisters Sönke Siebke, und Minna Harder – mit Karl Suhr vom Hornshof, der Bauernstelle vor den Toren Schmalensees, die jedoch zu Bornhöved gehört, und heute von der Familie Scharnweber bewohnt wird. Frieda und Minna Harder sind Töchter des Bauern Willy Harder und seiner Frau Caroline.

 

Sportlicher Erfolg für Schmalensee: Schon vor dem SV Schmalensee gab es, wenn auch für wenige Jahre, einen Tischtennis spielenden Verein im Dorf, den TTV Schmalensee. Laut Segeberger Zeitung vor 50 Jahren, am 22. April 1971, wird die Mannschaft des TTV Schmalensee mit 21:9 Punkten aus 15 Spielen Zweiter der 2. Tischtennis-Kreisklasse und damit Aufsteiger in die 1. Kreisklasse Segeberg.

 

Ein Wald für die Realschule: An der Realschule Bornhöved feiert man am 24. April 1991, vor 30 Jahren, mit dem Kreisverband der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald den „Tag des Baumes“. Rechtzeitig fertig geworden ist der Schulwald. Auf 2.000 Quadratmeter Schulgelände pflanzten die Klasse 10a und der Biologie-Wahlpflichtkurs rund 1.000 Bäume und Sträucher an.

 

Clara Zetkin in Segeberg: In der Kreisstadt Segeberg hält am 27. April 1896, vor 125 Jahren, eine engagierte Journalistin aus Stuttgart einen Vortrag über die Rolle und Rechte der Frauen. Es ist Clara Zetkin, die später eng mit Rosa Luxemburg zusammenarbeiten wird. Zum Frauenbild damaliger Zeit sei hier der Beginn des Berichts im Segeberger Kreis- und Wochenblatt, wie die Segeberger Zeitung seinerzeit hieß, zitiert: „... fand im Hotel International eine eine öffentliche Versammlung statt, in welcher als Tagesordnung 'die Frau in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft' behandelt ward, und zwar von einer Geschlechtsgenossin, der Frau Zetkin aus Stuttgart. Dieselbe ist eine blonde Dame und würde ihrer Figur nach bei der Militär-Aushebung wahrscheinlich der leichten Kavallerie überwiesen werden...“ Allerdings schwenkt der Berichterstatter schon bald eine Art Bewunderung um: „Die Referentin entledigte sich während einer zweieinviertelstündigen Dauer ihrer Aufgabe mit einer geradezu beängstigenden Redefertigkeit... Man konnte aus dem Vortrage der Frau Zetkin wohl entnehmen, dass sie eine über das Maß der gewöhnlichen Schulbildung hinausgehende Ausbildung sich angeeignet hat und ihren Posten als Redakteurin einer Zeitschrift voll und ganz auszufüllen verstehen wird.“

 

Reiterverein Bornhöved gegründet: Am 28. April 1921, vor 100 Jahren, meldet das Segeberger Kreis- und Tageblatt: „In Heins Gasthof wurde ein Reiterverein gegründet. Zum Vorsitzenden wurde Hans Rauert gewählt. Der Verein beabsichtigt, in nächster Zeit ein Reiterfest zu veranstalten.“ Das findet statt am 28. Mai 1912. Bis dahin werden 20 aktive und 50 passive Mitglieder dem Verein angehören, darunter auch viele Schmalenseer.

 

Ein Schmalenseer erobert das Kreistagsmandat: Bei der Kreiswahl am 29. April 1951, vor 70 Jahren, gehört Schmalensee neben Stocksee (inklusive Damsdorf, damals noch Ortsteil Stocksees), Tensfeld, Blunk, Nehms und Krems II zum Wahlbezirk 1, Stocksee. Bewerber um ein Direktmandat im Wahlbezirk 1 sind gleich drei Schmalenseer:  Bürgermeister Heinrich Hamann (SPD), Artur Masch (BHE, Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten) und Hugo Saggau (Wählervereinigung VKW), der von CDU, DP und FDP unterstützt wird. Hugo Saggau gewinnt das Direktmandat mit 870 Stimmen vor Masch (693) und Hamann (451). In Schmalensee erhält Saggau allerdings weniger Stimmen als der Bürgermeister. Hier entfallen auf Heinrich Hamann 131 Stimmen gegenüber 101 für Hugo Saggau und 60 für Arthur Masch.

Foto zur Meldung: April-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2
Foto: Die Schwestern Frieda und Minna Harder aus Schmalensee

Frau und Beruf: „Vision 2021. Beruflich durchstarten mit der Kraft einer neuen Vision!“

(14. 04. 2021)

Mitteilung der Beratungsstelle Frau & Beruf Segeberg vom 31.03.2021:

 

Die Beratungsstelle Frau & Beruf Segeberg bietet in Kooperation mit der Beratungsstelle Frau & Beruf Herzogtum Lauenburg das Webinar

„Vision 2021. Beruflich durchstarten mit der Kraft einer neuen Vision!” an

 

Das Seminar ist kostenlos und findet online am 22. April von 9:30 Uhr – 11.30 Uhr statt. Anmeldeschluss ist Montag, der 19. April.

 

Vision 2021. Beruflich durchstarten mit der Kraft einer neuen Vision!

Online Seminar für Frauen in beruflicher Neuorientierung.

 

Wann waren Sie das letzte Mal im Beruf so richtig glücklich? Erinnern Sie sich noch? Nein? Dann nutzen sie jetzt die Erneuerungszeit des Frühlings, Ihrem beruflichen Glück auf die Spur zu kommen.

Sandra Hansen und ihr Team von Frau & Beruf Herzogtum Lauenburg laden ein zu einem besonderen Online-Seminar am Donnerstag, den 22. April von 9:30 Uhr – 11.30 Uhr!

 

In einer angeleiteten schriftlichen Reflexion finden Sie zurück zu den Themen, die Ihr Herz höherschlagen lassen und Ihrem beruflichen Leben eine neue Kraft und Ausrichtung geben. „Ohne unsere Vorstellungskraft und unsere Träume verlieren wir die Begeisterung der Möglichkeiten. Träumen ist schließlich eine Form der Planung“ (Gloria Steinem). Planen Sie Ihr „2021“ und freuen Sie sich auf Ihre neue, berufliche Perspektive!

 

Das Online-Seminar wird mit der Plattform Zoom durchgeführt. Diese wird  von Frau & Beruf Herzogtum Lauenburg zur Verfügung gestellt. Die Teilnahme kann ganz leicht von jedem PC, Laptop oder Smartphone erfolgen. Wir unterstützen Sie gerne bei der technischen Umsetzung! Ein Einzelcoaching Gespräch ist integrativer Bestandteil des Workshops und findet nach Vereinbarung mit Frau & Beruf Beraterin Sandra Hansen statt. Die Anmeldung erfolgt unter oder unter 0160-2405022. Das Online-Seminar und das Coaching Gespräch sind kostenfrei und finden im Rahmen des Projektes Frau & Beruf statt.

 

„Das Landesprogramm Arbeit ist das Arbeitsmarktprogramm der Landesregierung für die Jahre 2014-2021. Schwerpunkte sind die Sicherung und Gewinnung von Fachkräften, die Unterstützung bei der Integration von Menschen, die es besonders schwer haben, in den ersten Arbeitsmarkt zu kommen und die Förderung des Potentials junger Menschen. Das Landesprogramm Arbeit hat ein Volumen von etwa 240 Millionen Euro, davon stammen knapp 89 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF). Mehr Informationen im Internet: www.EU-SH.schleswig-holstein.de.“

Foto zur Meldung: Frau und Beruf: „Vision 2021. Beruflich durchstarten mit der Kraft einer neuen Vision!“
Foto: Frau und Beruf: „Vision 2021. Beruflich durchstarten mit der Kraft einer neuen Vision!“

Siedlerbund SH: Neue Leitlinien zum naturnahen Gärtnern

(13. 04. 2021)

Mitteilung vom Verband Wohneigentum e.V./Siedlerbund Schleswig-Holstein vom 25.03.2021 (Auszug):

 

VWE-Gartenprofis: Wer Garten fachgerecht pflegt, schont Ressourcen und mindert Klimafolgen

 

Artensterben. Klimaveränderungen. Nachverdichtung. Die Herausforderungen unserer Zeit sind groß. Anfangen lässt sich vor der eigenen Haustür - im eigenen Garten. Die neue Leitlinie „Naturnah Gärtnern“ des Verbands Wohneigentum (VWE) zeigt, wie sich Artenschutz, Klimafolgenanpassung und ein Schonen von Ressourcen im Garten praktisch umsetzen lassen.

 

„Wer natürliche Zusammenhänge versteht, lebt das naturnahe Gärtnern. Wer fachgerecht gärtnert, schont Ressourcen, mindert Klimafolgen und fördert die Artenvielfalt“, betont Manfred Jost, Präsident des Verbands Wohneigentum (VWE). Die neue Leitlinie „Naturnah Gärtnern“ unterstützt Menschen dabei, ihre Gärten umweltfreundlich und nachhaltig zu gestalten und zu pflegen.

 

Was das in der Praxis bedeutet, erklärt Martin Breidbach, Bundesgartenberater  des VWE, tagtäglich im Detail: „Gärten leben von ihrer Vielfalt. Vielfältige Gestaltung heißt für uns, dass neben Aufenthalts- und Spielbereichen für die Menschen auch Biotope für die Tier- und Pflanzenwelt vorhanden sein sollten, z. B. in Form von Totholzhaufen, Wildwuchsecken, Wasser, Wiesen- bzw. Kräuterrasenflächen, extensiven Dachbegrünungen und mehr.“

 

Auch auf die richtige Pflanzenauswahl kommt es an: Ein Garten funktioniert, wenn die Bepflanzung standortgerecht und artenreich ist und eine ausgewogene Mischung aus pflanzlichen Strukturen aufweist – mit Bäumen, Sträuchern, Kletterpflanzen, Stauden, Zwiebelpflanzen sowie ein- und zweijährigen Pflanzen.

 

Die Bodenpflege ist ein wichtiges Thema, das laut Martin Breidbach mehr Aufmerksamkeit braucht: „Die Humusschicht ist voller Leben und ein unersetzliches Gut, sie muss so gut wie möglich vor Austrocknen und Erosion geschützt werden. Bodenbedeckung mit Stauden, Gründüngung oder einer Mulchschicht (z.B. Rasenschnitt und Laubhäcksel) sind geeignete Maßnahmen.“

 

Den Einsatz chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel im Garten lehnen die Garten-Profis des VWE ab. Auch klimaschädlicher Torf und torfhaltige Substrate sind im Hausgarten überflüssig und können leicht ersetzt werden. „Sinnvoll sind selbst gemischte Erden aus Kompost, Sand und Gartenboden sowie Produkte regionaler Kompostwerke“, empfiehlt Breidbach.

 

Diese und weitere Tipps finden sich in der neuen Leitlinie „Naturnah Gärtnern“. Die Gartenberatung des VWE zeigt auf der Website www.gartenberatung.de ihr vielfältiges Wissen. Ihr Ziel ist es, Menschen Einblicke und Wissen zu wichtigen Lebensvorgängen und Kreisläufen im Garten zu vermitteln, um sie dabei zu unterstützen, vertraut mit dem eigenen Garten zu werden. „Im Sinne des gesellschaftlichen „Green Deals“ macht sich der VWE mit seiner Gartenberatung für ein naturnahes, ressourcenschonendes Gärtnern stark,“ unterstreicht VWE-Präsident Manfred Jost.

 

Die ausführliche Leitlinie finden Sie hier:

https://www.verband-wohneigentum.de/bv/on234637.

Foto zur Meldung: Siedlerbund SH: Neue Leitlinien zum naturnahen Gärtnern
Foto: Siedlerbund SH: Neue Leitlinien zum naturnahen Gärtnern

Geflügelpest: Beobachtungsgebiet um Kühren – bis zum Schmalensee – hat weiter Bestand

(12. 04. 2021)

Nachdem im März im Kreis Plön in zwei Legehennenbetrieben die Geflügelpest (H5N8) ausgebrochen war, hat das Veterinäramt des Nachbarkreises nun zwar die jeweils 3 Kilometer umfassenden Sperrbezirke um Dannau und Kühren aufgehoben – nicht aber die Beobachtungsgebiete. Das bedeutet, dass die Beobachtungszone um Kühren weiter bis zum Nordufer des Schmalensee reicht.

 

Die Entscheidung zur Aufhebung der Sperrbezirke gilt laut Kieler Nachrichten (Ostholsteiner Zeitung) vom 9. April seit demselben Tag. Über den Fortbestand der Beobachtungsgebiete werde zu einem späteren Zeitpunkt entschieden. Im Kreis Plön gelte weiter bis 30. April die Aufstallpflicht; eine Karte zum Thema ist auf www.kreis-ploen.de zu finden.

 

Das Beobachtungsgebiet um den seinerzeit betroffenen Betrieb in Kühren umfasst laut KN-Bericht nun die Gemeinden Ascheberg, Barmissen, Belau, Boksee, Bothkamp, Dersau, Dörnick, Großbarkau, Honigsee, Kalübbe, Kirchbarkau, Klein-Barkau, Kühren, Lebrade, Lehmkuhlen, Löptin, Martensrade, Nehmten, Nettelsee, Plön, Pohnsdorf, Postfeld, Preetz, Rastorf, Rathjensdorf, Ruhwinkel, Schellhorn, Schillsdorf, Schwentinental, Stolpe, Wahlstorf, Wankendorf, Warnau und Wittmold.

Foto zur Meldung: Geflügelpest: Beobachtungsgebiet um Kühren – bis zum Schmalensee – hat weiter Bestand
Foto: Geflügelpest: Beobachtungsgebiet um Kühren – bis zum Schmalensee – hat weiter Bestand

Coronavirus: Inzidenz scheint in SE zu fallen – Für Lockerungen ist es noch zu früh

(11. 04. 2021)

Von einem „absoluten Hoffnungsschimmer“ spricht Segebergs Landrat Jan Peter Schröder in einer Mitteilung des Kreises am 9. April mit Blick auf den Inzidenzwert. Der gibt die Zahl der Neuinfektionen binnen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner an und ist nach einer Phase, in der der Kreis Segeberg deutlich über 100 und an der Spitze der Landeswertung lag, am Freitagnachmittag vom Robert-Koch-Institut mit 98,5 angegeben worden.

 

Für Lockerungen der aktuell relativ restriktiven Maßnahmen im Kreisgebiet ist es aber noch zu früh, es bedarf konstanter Zahlen. Die Landesregierung ist dazu übergegangen, mittwochs mit Blick auf die Inzidenzwerte der Kreise und kreisfreien Städte ihre Landesverordnung anzupassen, an der sich die Allgemeinverfügung des Kreises Segeberg dann ausrichtet.

 

„Wir dürfen jetzt nicht nachlassen. Noch ist die Lage nicht stabil genug, um Lockerungen vorzunehmen“, wird der Landrat auch in den Tageszeitungen am Sonnabend zitiert. Und weiter: „Wir sind noch immer im kritischen Bereich. Das Geschehen kann sich schnell wieder zum Negativen wenden.“

 

Darum ändert sich an den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie, maßgeblich durch Beschränkungen der Kontakte, erst einmal nichts. Kitas werden weiter nur im Notbetrieb gefahren und auch in den Schulen ändert sich nichts. Im Einzelhandel gilt für alle Anbieter, die nicht Waren des täglichen Bedarfs verkaufen, die neudeutsch „Click & Collect“ genannte Variante des Einkaufs – also Abholung bestellter Ware erlaubt, aber nicht Läden betreten und auswählen mit Termin („Click & Meet“). Weiteres wurde auf dieser Homepage am 9. April aufgeführt.

 

Wichtig: Alle diese Maßnahmen gelten bis zum 18. April. Das teilt der Kreis Segeberg am Samstag in einer weiteren Information für die Öffentlichkeit mit. Nur die Regelung, dass die Außengastronomie nicht öffnen darf, gilt vorerst nur für eine Woche.

 

Auch dort, wo im Kreis Segeberg Maskenpflicht angeordnet ist – innerstädtische Bereiche in Bad Segeberg, Bad Bramstedt, Norderstedt und Kaltenkirchen, außerdem im Bereich von Haltepunkten des ÖPNV und im Personennahverkehr, wird diese am 12. April verlängert werden, heißt es in der Mitteilung des Kreises. Diese Anordnung gilt vorerst bis zum 9. Mai, teilt der Kreis am Samstag mit.

 

Auf der Homepage des Landes unter https://schleswig-holstein.de/coronavirus-erlasse sind weitere Informationen zu finden.

 

Der Kreis Segeberg hat am Samstag erläutert, wie weitere Entscheidungen getroffen werden: Eine Neubewertung werde durch das Gesundheitsministerium und den Kreis dann vorgenommen, sollte bis Mittwoch, 14. April, die Inzidenz stabil unter 100 liegen. Dann könne es eine neue Entscheidung für die 16. Kalenderwoche geben.

 

Foto zur Meldung: Coronavirus: Inzidenz scheint in SE zu fallen – Für Lockerungen ist es noch zu früh
Foto: Coronavirus: Inzidenz scheint in SE zu fallen – Für Lockerungen ist es noch zu früh

Brustkrebs frühzeitig erkennen: Das Mammobil kommt am 16. April nach Trappenkamp

(10. 04. 2021)

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung der Frau. Jährlich erkranken bundesweit ca. 72.000 Frauen neu, im gleichen Zeitraum versterben 17.100 Frauen an den Folgen einer Erkrankung. In Schleswig-Holstein zählen wir jährlich ca. 3100 Neuerkrankungen und ca. 640 Todesfälle.

 

Zwölf Jahre gibt es das Mammographie Screening in Schleswig-Holstein. Allein im östlichen Landesteil haben seitdem laut Mitteilung des Lübecker Radiologie und Screeningzentrums Tesdorpfhaus vom 24. März 500.000 Frauen die Möglichkeit einer Aufnahmeerstellung erhalten – mehr als die Hälfte nutzte das Angebot auch.

 

An Frauen der Altersgruppe zwischen 50 und 69 Jahren aus den Postleitzahlenbereichen 23824, 24610, 24619, 24635 und 24638 richtet sich das Angebot, im Zeitraum 16. April bis voraussichtlich 4. Mai eine Untersuchung im „Mammobil“ auf dem Marktplatz in Trappenkamp wahrzunehmen.

 

Angesichts der Corona-Pandemie müssen auch hier Regeln beachtet werden. So ist eine Terminvereinbarung angeraten unter Telefon 04551/898900. Wer am Tag seines Termins grippeähnliche Symptome aufweist – Fieber, trockener Husten, Erschöpfung – wird gebeten, den Termin zu verschieben. Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist zu tragen und Begleitpersonen müssen draußen warten.

 

Weitere Auszüge aus der Mitteilung vom 24. März:

 

Die Organisation der Region „östliches Schleswig-Holstein“ erfolgt durch das Screeningzentrum in Lübeck unter der Leitung der programmverantwortlichen Ärzte Dr. Gabriela Winkens und Dr. Dragan Brodnjak. Frau Dr. Winkens ist die Nachfolgerin von Frau Dr. Wulff und seit dem Jahr 2005 in unserer Praxis tätig. Bei vielen Patientinnen und Zuweisern ist Frau Dr. Winkens bereits bekannt – auch durch ihre langjährige Erfahrung in der Mammographie.

 

Seit Mai 2007 werden die Mammographieaufnahmen stationär in Lübeck erstellt und seit dem Juni 2007 in der Peripherie in unserer mobilen Röntgeneinheit, dem sogenannten Mammobil.

 

Teilnahmeberechtigt sind klinisch unauffällige Frauen zwischen 50 und 69 Jahren, die im Zweijahresintervall zu einer Mammographie eingeladen werden.

 

Für die Anfertigung der Röntgenaufnahme werden digitale Mammographiesysteme der neuesten Generation verwendet, welche eine Optimierung der Bildqualität und eine Minimierung der Strahlendosis gewährleisten.

 

Die eingeladenen Frauen werden von speziell geschulten Mitarbeiterinnen geröntgt. Im Anschluss werden die Röntgenaufnahmen von zwei erfahrenen, besonders qualifizierten Ärzten beurteilt. Die Befundmitteilung an die Frauen erfolgt in ca. 7 – 10 Werktagen. Mit Einverständnis der Frauen werden behandelnde Ärzte informiert.

 

Die Mammographie ist die einzige international wissenschaftlich erwiesene effektive Maßnahme zur Früherkennung von Brustkrebs und seinen Vorstufen. Erfahrungen haben gezeigt, dass durch ein konsequentes Programm kleine Krebsherde frühzeitig erkannt werden können, wodurch die Behandlungsmöglichkeiten und die Chancen einer Heilung verbessert werden. Bei den meisten Krebsbefunden handelt es sich um kleine Knoten bzw. Vorstufen mit dem Therapieziel der Heilung.

 

Brustkrebsfrüherkennung kann Leben retten.

 

Weitere Informationen: www.mammographiescreening-luebeck.de

Foto zur Meldung: Brustkrebs frühzeitig erkennen: Das Mammobil kommt am 16. April nach Trappenkamp
Foto: Das Mammobil

Coronavirus: Lockerungen ab 12. April im Land, aber nicht im Kreis Segeberg

(09. 04. 2021)

Auszüge aus einer Mitteilung der Staatskanzlei vom 07.04.2021:

 

Die Außengastronomie in Schleswig-Holstein kann unter strengen Auflagen ab dem 12. April öffnen. Dies hat die Landesregierung am 7. April  noch einmal bestätigt. Ministerpräsident Daniel Günther und Tourismusminister Bernd Buchholz machten deutlich, dass Öffnungen in allen Kreisen und kreisfreien Städten möglich sind, in denen die Inzidenz stabil unter 100 liege. Demnach werde im Kreis Segeberg die Öffnung der Außengastronomie vorerst nicht möglich sein.

 

Der Zugang zur Außengastronomie richtet sich dabei nach den aktuell geltenden Kontaktbeschränkungen – demnach dürfen maximal fünf Personen aus zwei Haushalten an einem Tisch sitzen, Kinder unter 14 werden nicht mitgezählt. Die Gastronomen müssen Kontaktdaten erheben, und die Abstände müssen in allen Bereichen gewährleistet sein. FFP2-Masken oder medizinische Masken sind Pflicht, lediglich am Tisch dürfen die Gäste diese abnehmen. „Auch wenn vorherige Schnell- oder Selbsttests für den Besuch der Außengastronomie nicht verpflichtend sind, raten wir diese aber dringend an“, sagte Buchholz. Die entsprechende Verordnung, die der Gastronomie ein wichtiges Stück Planungssicherheit gebe, wird zum kommenden Wochenende veröffentlicht.

 

Die Landesregierung hat ebenfalls über das weitere Vorgehen in den Bereichen Kitas, Krippen, Horte und Einzelhandel entschieden. Die einzelnen Schritte zu Öffnungen oder Verschärfungen werden derzeit grundsätzlich im Wochenrhythmus getroffen und gelten aktuell ab Montag, 12. April (bis einschließlich 18. April). Grundlage der Entscheidungen sind insbesondere die Lagebewertungen der Gesundheitsämter und die entsprechenden Erlasse der Landesregierung zu ergänzenden Maßnahmen bei Überschreitungen der Inzidenzen von 50 bzw. 100. Bei einer deutlich erhöhten Infektionsdynamik können Maßnahmen auch kurzfristiger veranlasst werden als zum wöchentlichen Stichtag.

 

In den Kreisen Nordfriesland, Plön, Schleswig-Flensburg, Dithmarschen und Ostholstein ist der Einzelhandel geöffnet. Dabei kann weiterhin für die ersten 800 Quadratmeter Verkaufsfläche zunächst ein Kunde bzw. eine Kundin je zehn Quadratmeter bedient werden. Die Kundenzahl für eine 800 Quadratmeter übersteigende Verkaufsfläche wird auf eine Person je 20 Quadratmeter begrenzt.

 

In Kiel, Lübeck, Stormarn, Herzogtum Lauenburg, Steinburg, Flensburg, Pinneberg (mit Ausnahme Helgoland) und Neumünster dürfen Kundinnen und Kunden Geschäfte des Einzelhandels nur nach vorheriger Terminvereinbarung betreten (Click & Meet). Das kann auch auf Zuruf vor der Tür geschehen. Dabei ist die Kundenzahl auf eine Person je zehn Quadratmeter Verkaufsfläche begrenzt. Übersteigt die Verkaufsfläche 800 Quadratmeter, wird die Kundenzahl für die 800 Quadratmeter übersteigende Verkaufsfläche auf eine Person je 20 Quadratmeter begrenzt. Die Kontaktdaten müssen erhoben werden. Innenbereiche von Freizeit- und Kultureinrichtungen dürfen nur nach vorheriger Terminreservierung betreten werden. In Kreisen und kreisfreien Städten, die stabil eine Inzidenz unter 100 haben, kann die Außengastronomie unter den genannten Auflagen öffnen.

 

Im Kreis Segeberg bleiben die Verkaufsstellen des Einzelhandels – ausgenommen des täglichen Bedarfs – für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Ausgabe von im Fernabsatz gekauften oder bestellten Waren ist zulässig (Click & Collect), sofern die Kundinnen und Kunden hierzu geschlossene Räume nur einzeln betreten oder die Ausgabe außerhalb geschlossener Räume erfolgt. Das Betreten von Verkaufsstellen des Einzelhandels und von Wochenmärkten ist nur durch eine Person pro Haushalt gestattet. Innenbereiche von Freizeit- und Kultureinrichtungen sind zu schließen. Außengastronomie kann im Kreis Segeberg nicht öffnen.

 

Weitere Regeln für den Kreis Segeberg:

  • Bei privaten Zusammenkünften dürfen sich Personen eines gemeinsamen Haushaltes nur mit einer weiteren Person treffen (Kinder unter 14 Jahren zählen nicht mit) – dies gilt im privaten und im öffentlichen Raum;
  • Dienstleistungen mit Körperkontakt sind nur zulässig, soweit die Kundin oder der Kunde eine Bescheinigung über ein negatives Testergebnis vom selben Tag oder vom Vortag in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus vorlegt oder vor Ort einen Test durchführt. Dies gilt nicht für medizinisch notwendige und pflegerisch notwendige Dienstleistungen sowie für die Haupthaar- und Nagelpflege;
  • Sport ist nur wie folgt zulässig:

+ allein oder gemeinsam mit im selben Haushalt lebenden Personen oder einer anderen Person,

+ außerhalb geschlossener Räume ohne Körperkontakt in festen Gruppen von bis zu fünf Kindern unter 14 Jahren unter Anleitung einer Übungsleiterin oder eines Übungsleiters;

  • Theoretischer Unterricht von Fahrschulen ist nur als Fernunterricht möglich;
  • Bei Präsenzangeboten der Kinder- und Jugendhilfe wird die Gruppengröße auf fünf Personen begrenzt;
  • Hundeausbildung ist nur noch für Gruppen mit bis zu fünf Personen möglich.

 

Für die Krippen, Kitas und Horte gilt:

Die bisherigen Regelungen für Kitas, Krippen und Horte bleiben gültig. In Flensburg wird der eingeschränkte Regelbetrieb wiederaufgenommen.

Sofern auch in den Schulferien schulische Betreuungseinrichtungen geöffnet sind, gelten die vorgenannten Rahmenbedingungen entsprechend.

 

Die Erlasse im Internet: https://schleswig-holstein.de/coronavirus-erlasse

Foto zur Meldung: Coronavirus: Lockerungen ab 12. April im Land, aber nicht im Kreis Segeberg
Foto: Coronavirus: Lockerungen ab 12. April im Land, aber nicht im Kreis Segeberg

Agentur für Arbeit zeigt Schulabgängern Ausbildungschancen auf

(08. 04. 2021)

Nachdem die Agentur für Arbeit Elmshorn im März jungen Menschen im Kreis Segeberg in Online-Seminaren viele Informationen zum Themenbereich Jobsuche und Bewerbung geliefert hat, macht sie auf ihr darüber hinaus bestehendes Beratungsangebot aufmerksam.

 

Natürlich geschieht das ganz unter dem Eindruck und Einfluss der Corona-Pandemie. Darin, so eine Mitteilung der Agentur vom 24. März, stecke aber auch eine Chance:

 

„Der Ausbildungsmarkt hängt der üblichen Entwicklung derzeit rund zwei Monate hinterher. Ausbildungssuchende haben gute Möglichkeiten, einen passenden Ausbildungsplatz zu finden. Statt an Überbrückung zu denken, empfehle ich jetzt bei den Bewerbungen Tempo zu machen! Die Berufsberatung hilft den passenden Berufsweg zu finden, der zu den eigenen Interessen und Talenten passt. Bei der Berufswahl unterstützen auch unsere umfangreichen Onlineangebote“, sagt Thomas Kenntemich, Leiter der Agentur für Arbeit Elmshorn.

 

Termine mit der Berufsberatung gibt es unter der kostenfreien Rufnummer 0800 – 4 5555 00. Ausbildungsbetriebe wenden sich an den Arbeitgeber-Service unter 0800 – 4 5555 20.

 

Die Arbeitsagentur bietet eine breite Palette an Onlineangeboten, die von zuhause aus genutzt werden kann. Sie können auch zur Vorbereitung auf ein Gespräch mit der Berufsberaterin oder dem Berufsberater genutzt werden.

 

Die in dieser Meldung verlinkte Übersicht (PDF) der wichtigsten Onlineangebote zeigt, bei welchen Fragen die Internetseiten weiterhelfen können.

[Azubi-Online-Beratung der Agentur für Arbeit 2021]

Foto zur Meldung: Agentur für Arbeit zeigt Schulabgängern Ausbildungschancen auf
Foto: Agentur für Arbeit zeigt Schulabgängern Ausbildungschancen auf

Viel Wind, sogar Schnee und ein Hund auf Abwegen – so war das zweite Corona-Ostern in Schmalensee

(06. 04. 2021)

Wer am zweiten Corona-Ostern lange und ausgedehnte Spaziergänge oder Radtouren in Angriff nehmen wollte, musst schon von der hartgesottenen Truppe sein: Meistenteils, um es mit Sam Hawkins zu sagen, pfiff der Wind eher frisch als angenehm, dann kam auch noch Regen und letztlich ein Schnee- und Graupelgemisch über Schmalensee herunter.

 

Eine Ostereiersuche bei solchen Bedingungen? Geschenkt. Aber wer am Ostermontag Erholung von schwerer Kost des Vortags brauchte, der konnte einen wahren „Bares für Rares“-Marathon verfolgen, so wurde es jedenfalls dem Schreiber zugetragen.

 

Der fand übrigens ein richtig schönes „Osterei“ im Briefkasten: Eine gebürtige Schmalenseerin hat schon zum zweiten Mal einen Stapel Papier mit spannenden Kindheitserinnerungen aufgeschrieben und eingeworfen – da freut sich der Chronik-Arbeitskreis - und hofft, dass noch mehr Erinnerungen zu Papier gebracht werden.

 

Zugegangen ist dem Homepage-Team am Ostermontag außerdem noch ein ganz besonderer Gruß an Autofahrer, die das Dorf über die Belauer Straße ansteuerten, und den wir an dieser Stelle nachreichen: Ein freundliches „Frohe Ostern“ mit dem kleinen Hinweis auf die ganzjährig aktive Tempo-30-Zone, was noch immer nicht allen Verkehrsteilnehmern aufgefallen zu sein scheint...

 

Gesucht werden musste am Montagnachmittag dann aber doch noch etwas: Ein herrenloser Hund irrte am See über Grundstücke und zur Vakuumpumpstation. Wer im Schmalensee-Verteiler ist, über den per WhatsApp Neuerungen auf der Homepage angekündigt werden, weiß, um welches Tier es sich handelt. Und wenn man Administrator dieses Verteilers ist, dann legt man bereitwillig den norwegischen Thriller aus der Hand, schält sich aus der Wolldecke und begibt sich hinaus in den holsteinischen Oster-Blizzard, um die Halter auf ihren temporären Verlust aufmerksam zu machen.

 

Aber ehe das jetzt in ein Klagelied umschwingt, wollen wir lieber Zuversicht verbreiten und hoffen, dass wir nächstes Jahr wieder ein Feuerchen zu Ostern entfachen und gemeinsam anstoßen können. In diesem Sinne: Frohe Nach-Ostern und fröhliche Vor-Weihnachten vom Homepage-Team!

Foto zur Meldung: Viel Wind, sogar Schnee und ein Hund auf Abwegen – so war das zweite Corona-Ostern in Schmalensee
Foto: Homepage - Ostern-Rückschau 2021

Geschafft: Jannis Nagel hat den alten Trecker wieder flottgemacht

(05. 04. 2021)

Wer erinnert sich? Vor etwas mehr als einem Jahr wurde auf www.gemeinde-schmalensee.de über den damals 14-jährigen Jannis Nagel berichtet. Eigentlich ging es um Schafe: Jannis hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Coburger Fuchsschaf zu  erhalten. Auf die Frage, was er denn sonst so mache, wenn er nicht gerade als Züchter aktiv ist, kam die unerwartete Antwort, dass er einen alten Traktor wieder zum Laufen bringen wolle – er sei gerade dabei, diesen zu zerlegen.

 

Jetzt ist das Werk vollendet. Also der Trecker. Aber natürlich gibt es Anbauteile... Hier ist die aktuelle Geschichte um den mittlerweile 15-jährigen Jannis aus dem Hirtenweg.

 

30 Pferdestärken unter der Haube

 

Der McCormick D-430 springt bei der Vorführung problemlos an. „Manchmal muss man aber auch ein bisschen warten. Vielleicht brauche ich mal eine neue Batterie“, meint Jannis, der zu Pfingsten 2019 losgelegt hatte, den da gerade erstandenen Haufen Altmetall zu zerlegen. „Da hatte ich noch gedacht, ich zerlege den, reinige alles und muss neuen Lack auftragen“, erinnert sich Jannis. Doch dann habe er den Hydraulikblock heruntergenommen, sei immer tiefer in das Innenleben der alten Technik vorgedrungen und habe eine Herausforderung nach der anderen angetroffen. Dafür kennt er sein Fahrzeug, das 30 Pferdestärken aufweist, nun auf Herz und Nieren.

 

Für die Motorhaube besser einen zweiten Mann

 

Um nur mal einen Blick auf den Motor werfen zu können, bedarf es schon eines gewissen Aufwands. Einfach Motorhaube auf ist nicht möglich, erst müssen die Deckel von Tank und Kühler abgeschraubt und der Aufsatz des Luftfilters, den der Laie schnell mit einem „Schornstein“ verwechseln könnte, abgenommen werden. Die Verkleidung entfernt man am besten zu zweit. Da kommt Jannis' Kumpel Tim Joshua Thies zum Zuge, natürlich Corona-konform auf Abstand in der gut belüfteten Fahrzeughalle.

 

Jannis Nagel hat ohnehin viele Unterstützer gefunden, die ihm mit Geschenken, Rat und Know-how zur Seite standen und stehen, allen voran natürlich seine Eltern. „Weihnachten 2019 habe ich den Kabelbaum geschenkt bekommen, letztes Jahr ein echtes McCormick-Sitzkissen“, freut sich Jannis. Bei der Elektrik half ihm wiederum Tim Joshua. „Joshy hat mir da sehr geholfen“, hebt Jannis den 14-Jährigen hervor. Vorkenntnisse habe aber keiner der Jungs gehabt. „Das war Learning by Doing“, grinst Jannis. Und Joshy ergänzt: „Immerhin war das Handbuch dabei, als Du den Trecker geholt hast.“ 300 Seiten, „die alles erklären.“

 

Aber noch mehr Freunde und Förderer haben Jannis geholfen, mal mit Rat, mal mit technischem Know-how oder vielleicht dem einen oder anderen Ersatzteil. Jannis nennt Niklas Rödling, Karsten Hahn und Björn Banck, die zum Erfolg des Projekts beigetragen haben.

 

Emsige Suche im Internet nach Ersatzteilen

 

Und Glück gehört auch dazu. Etwa auf der Suche nach Ersatzteilen oder wenigstens originalgetreuen Nachbauten, wie den Frontscheinwerfern. Die seien mit Stahlgehäuse im niederländischen Online-Shop mit 90 Euro billiger gewesen als deutsche aus Plastik. Lange gedauert habe es, Isolatoren für die Glühkerzen zu finden. Zwei der vier Porzellanpuffer seien noch gut gewesen, die anderen zwei, sonst 30 Euro das Stück, habe er bei Ebay für 15 Euro bekommen.

 

Bei der Lichtmaschine kam Jannis Nagel sein guter Draht zur Firma Eggert Landtechnik in Bornhöved zugute: „Die haben die Lichtmaschine direkt zu Bosch zum Überarbeiten geschickt,“ sagt Jannis, der gern mehr auf Oldtimer-Märkten als im Internet nach Einzelteilen gesucht hätte, so wie Brokstedt. „Aber wegen Corona war das alles ja ein bisschen schwierig.“

 

Die Idee zum Trecker entsprang aus der Arbeit als Züchter

 

Als Jannis vor weit über einem Jahr mit den Arbeiten begonnen hatte, da war sein fester Plan, neue Reifen vom bald anfallenden Konfirmationsgeld zu kaufen. Aber dank  Fleiß und weiterer Talente war das gar nicht nötig. „Liegt alles auf der Bank“, verrät der 15-Jährige, der in seiner Freizeit unter anderem mit Rasenmähen sein Taschengeld aufpäppelt. „Außerdem habe ich drei Lämmer verkauft“, schlägt Jannis den Bogen zu seinem anderen Projekt, der Schafzucht.

 

Noch bevor er begann, sein Faible für alte Landtechnik auszuleben, hatte sich Jannis der Erhaltung der Rasse Coburger Fuchsschaf verschrieben. Fünf Muttertiere, zwei Böcke und elf Lämmer umfasst seine derzeitige Herde. Und mit der schreibt er auch züchterische Erfolge. Bock August etwa wurde im Vorjahr beim Landschaftstag in der Arche Warder Gruppen- und Rassesieger. Wegen der Schafe hatte sich Jannis auch den McCormick zugelegt, denn er will damit Heu machen und noch einen Viehwagen im Internet ersteigern. „Der bekommt dann ein Dach und soll als mobiler Stall auf die Koppel gefahren werden.“

 

Jetzt fehlt noch der Führerschein zum Glück

 

Abgeschlossen ist das Trecker-Projekt damit, das der McCormick nun fahrtüchtig ist, ohnehin noch nicht. Jannis hat als Originale auch den Frontlader und einen Mähbalken gebunkert, die auch noch überarbeitet werden müssen. Zuerst aber will er an der Front eine Transportbox anbringen – was nicht ganz original ist. Die braucht er aber, denn wenn er 16 ist, will er mit dem Trecker auch mal zum Unterricht in der Richard-Hallmann-Schule nach Trappenkamp fahren können. „Ich mache gerade den Führerschein“, strahlt Jannis.

 

Beruflich will der 15-jährige Schmalenseer seiner Bastelleidenschaft treu bleiben. Die Frage, was er nach dem im nächsten Jahr angestrebten Mittleren Schulabschluss  einmal werden will, wird wie aus der Pistole geschossen beantwortet: „Land- und Baumaschinen-Mechatroniker!“ Und wo er das am liebsten täte, ist auch klar – er hat bei Landtechnik Eggert schon ein Praktikum absolviert. Aber was soll aus dem nicht angetasteten Konfirmationsgeld werden? Das wäre doch die Basis für ein erstes Auto, oder? „Oder für einen zweiten Trecker!“, grinst Jannis. Ein Deutz-Modell der frühen 1990er-Jahre habe es ihm angetan, verrät er.

Foto zur Meldung: Geschafft: Jannis Nagel hat den alten Trecker wieder flottgemacht
Foto: Jannis Nagel hat den McCormick von 1961 wieder flottgemacht

Für Schmalensee und dem Weltkreis: Frohe Ostern!

(04. 04. 2021)

Liebe Schmalenseerinnen und Schmalenseer,

 

nun also schon wieder Ostern, das zweite „seit Corona“. Wer hätte das gedacht. Diverse Phänomene haben wir binnen eines Jahres erlebt. Einige verbrauchen viel mehr Klopapier am Tag, um endlich wieder Platz in der Bude zu haben; andere trennen sich von ihrer Hoffnungssteine-Sammlung. Wiederum andere setzen einfach darauf, dass es ja irgendwie weitergehen muss. Das geht auch uns vom Homepage-Team so.

 

Als die ersten Pandemie-Eindämmungsmaßnahmen griffen, da machten wir uns zum Ziel. An dieser Stelle für Unterhaltung und Information zu sorgen – täglich. Die Verbreitung historischer Meldungen wurde von einmal auf zweimal monatlich gestreckt. Es werden viel mehr Bekanntmachungen aufgegriffen, die auf Kreisebene veröffentlicht wurden und der „Blick über den Tellerrand“ gibt eine kleine Presseschau im Monatsrückblick.

 

Ganz ganz ehrlich: Das geschah in der Erwartung, dass diese Pandemie auch mal überwunden sein wird... Deshalb haben wir seit Jahresbeginn angefangen, auch mal Tage ohne neue Meldungen zu bringen. Bis auf wenige vereinzelte Anfragen, ob wir noch da seien, ist das zum Glück nicht negativ reflektiert worden. Und es wird auch noch mehr Tage ohne Meldungen geben, weil das auf Dauer nicht durchzuhalten ist.

 

Außerdem müssen wir uns schonen für die Zeit, wenn Schmalensee wieder im Normaltakt ticken kann: In unseren Vereinen und Organisationen staut sich viel Energie an, die sich in Veranstaltungen – inklusive der nachzuholenden – und entsprechenden Informationen davor und danach entladen wird. Darauf freuen wir uns!

 

Weiter sind wir vom Homepage-Team aber immer offen für Ihre und Eure Beiträge. Sendet Bilder, Infos, Anekdoten. Auch darauf freuen wir uns!

 

Nun aber Ostern: das Homepage-Team wünscht allen kleinen und großen Schmalenseerinnen und Schmalenseern, den Freunden und Gästen, von denen uns seit Monaten viele nur aus der Ferne beobachten können, frohe und besinnliche Feiertage und alles Gute!

 

Ihr und Euer

 

Wilfried Kroll und Christian Detlof

Foto zur Meldung: Für Schmalensee und dem Weltkreis: Frohe Ostern!
Foto: Frohe Ostern 2021

Kreisweites Puppentheater in den Osterferien ab 5. April – online

(04. 04. 2021)

Auf geht es in die Osterferien! Zum zweiten Mal unter dem Schatten der Corona-Pandemie. Das Jugendamt des Kreises Segeberg und die Familienzentren haben sich deshalb für die Kinder von 3 bis 8 Jahren etwas einfallen lassen: Ab Montag, 5. April, gibt es bis zum 16. April an jedem Tag um 10 Uhr ein kleines Online-Puppentheaterstück.

 

Die Puppenspielerin Tara Luka wird verschiedene Theaterstücke online jeden Tag

über Zoom den Kindern vorspielen.

 

Das Puppentheater „eineanderewelt“ (http://eineanderewelt.com) möchte Freude

und Begeisterung mit seinen Geschichten verbreiten sowie die Zuschauer für das

Erforschen und Kreieren des eigenen Lebens sensibilisieren. „Wenn die Kinder für

sich etwas mitnehmen und etwas lernen, dann ist unsere Mission erfüllt“, erzählt

Puppenspielerin Tara Luka.

 

Bitte eine kurze Mail an senden. Sie erhalten dann den

kostenlosen Link.

 

Programm:

 

Montag 05.04.2021:                        Wie Raupi zum Schmetterling wird

Dienstag 06.04.2021:                     Wie Raupi zum Schmetterling wird

Mittwoch, 07.04.2021:                    Wie Raupi zum Schmetterling wird

Donnerstag 08.04.2021:                Unter dem Meer

Freitag 09.04.2021:                        Unter dem Meer

Montag 12.04.2021:                        Kasper und die Schatzkiste

Dienstag 13.04.2021:                     Kasper und die Schatzkiste

Mittwoch 14.04.2021:                     Wir können fliegen

Donnerstag 15.04.2021:                Wir können fliegen

Freitag 16.04.2021:                         Alle werden Freunde

 

Quelle: Mitteilung des Kreises Segeberg vom 3. April 2021

Foto zur Meldung: Kreisweites Puppentheater in den Osterferien ab 5. April – online
Foto: Online-Puppentheater in den Sommerferien

Was gab's im März? Blick über den Tellerrand

(03. 04. 2021)

Was in der Nachbarschaft, im Amt und der Kirchengemeinde Bornhöved oder im Kreis Segeberg geschieht, findet nicht unbedingt Niederschlag auf der Gemeinde-Homepage, kann aber durchaus von Interesse in Bezug auf kommunalpolitische und gesellschaftliche Themen sein. Eine kleine Presseschau aus dem Monat März:

 

Eine Feuerwehr-Leitstelle für das Amt Bornhöved

 

Mitte bis Ende April, so hofft man in Trappenkamp, wird dort in der Hermannstädter Straße das neue Feuerwehrgerätehaus fertiggestellt sein. Das alte am Ostlandplatz, quasi in Sichtweite, ist für den zuletzt um ein Höhenrettungsfahrzeug angewachsenen Fuhrpark mittlerweile zu klein und soll zum Jugendzentrum umgebaut werden. Die neue Wache der Trappenkamper Blauröcke wird eine Besonderheit enthalten: Im Erdgeschoss des dreistöckigen Flügels neben der Fahrzeughalle können ein Besprechungs- oder Lageraum und die Funkzentrale im Fall größerer Schadenslagen (Gröla) im Amt Bornhöved zu einer sogenannten „untergeordneten Leitstelle“ werden, aus der Einsätze koordiniert werden. Dies ist insbesondere unter dem Stichwort Katastrophenschutz zu verstehen.

 

Ärztehaus Trappenkamp: Damit lässt man sich Zeit

 

Die Entwicklung Trappenkamps geht in vielen Facetten voran. Eine Machbarkeitsanalyse für ein Medizinisches Versorgungszentrum jedoch wurde laut Segeberger Zeitung vom 5. März durch den Ausschuss für Ortsentwicklung vorerst vertagt. Um entsprechende Förderungen generieren zu können, müssten noch Daten erhoben werden. Mittelfristig will man in Trappenkamp aber an der Stelle weiterkommen, denn einige Ärzte steuern das Rentenalter an und der Blick in andere größere Kommunen bestätigt, dass es nicht leicht ist, junge Ärzte ohne gewisse Sicherheiten aufs Land zu locken.

 

Bestätigt: Kirchenkreis Plön-Segeberg bekommt Verwaltungsneubau

 

Am 20. Juni 2020 hatte die Synode des Kirchenkreises Plön-Segeberg mehrheitlich beschlossen, einen Neubau für die Kirchenkreisverwaltung in Bad Segeberg zu errichten. Bislang ist die Verwaltung vor allem in Mietobjekten untergebracht. Der mit 9 Millionen Euro veranschlagte Neubau aber fand weiterhin Ablehnung. Einige Synodale machten dagegen mobil, weil sie – unter Mitbetrachtung rückläufiger Mitgliederzahlen und wegen der Corona-Pandemie sinkender Kirchensteuereinnahmen – Nachteile für die Arbeit der 35 Kirchengemeinden fürchten. Eine virtuelle Sondersynode befasste sich am 20. März 2021 erneut mit dem Thema und bestätigte den alten Beschluss erneut mit Mehrheit, die sogar noch etwas deutlicher ausfiel, wie die Segeberger Zeitung am 23. März berichtet.

 

Rendswühren will Bauland schaffen

 

Wie der Holsteinische Courier am 19. März berichtet, will die Gemeinde Rendswühren Studien zur Ortsentwicklung umsetzen.  Dazu gehört die Förderung des Grundschulstandorts hin zu einer noch umfassenderen Ganztagsbetreuung, vor allem aber der Erwerb von Bauland. Auf diesem sollen auch kleine und bezahlbare Wohnungen errichtet werden. Am 6. März bereits waren die Kieler Nachrichten mit ihrer Ausgabe Holsteiner Zeitung auf das Thema angesprungen: Zwei Baugebiete mit zusammen 20 Häusern könne man sich demnach in Rendswühren vorstellen, davon 15 in der Siedlung Neuenrade, weitere fünf am Neuenrader Weg.

 

Damsdorf will wachsen

 

Auch Schmalensees Nachbargemeinde Damsdorf beabsichtigt, ein Neubaugebiet auszuweisen. Neun Grundstücke sollen auf einer Fläche entstehen, die im Süden der Gemeinde, westlich der Segeberger Straße geplant ist.

 

Kreis Segeberg Corona-Hotspot im Land

 

Zwar ließ sich in der Monatsmitte nicht klar bestimmen, wo es Schwerpunkte im wieder ansteigenden Infektionsgeschehen im Kreis Segeberg gab (und gibt), aber die eine oder andere Reißleine wurde sicherheitshalber gezogen. Neben den Auswirkungen der Inzidenzwerte auf Einzelhandel, Schule und Kitas, war unter anderem der Segeberger Kreistag betroffen, dem Schmalensees Bürgermeister Sönke Siebke angehört: Die Sitzung am 18. März wurde abgesagt.

 

Weg frei für Kreismuseum im Haus Segeberg?

 

Die der ausgefallenen Kreistagssitzung vorangegangene Sitzung des für Kultur zuständigen Ausschusses des Kreistags bringt den Kreis Segeberg einem kulturhistorischen Zentrum für Bildung, Kultur und Tourismus im Haus Segeberg, dem derzeitigen Sitz des Landrats, und der zum Grundstück gehörenden Remise ein Stück näher. Einstimmig wird die Unterstützung für eine Machbarkeitsstudie des Fördervereins Kreis- und Stadtmuseum Segeberg und weitere Kulturprojekte empfohlen.

 

Kommunalwahlrechtsreform – Vorschlag aus Ellerau

 

Von einem interessanten Vorstoß des Bürgervereins Ellerau, einer der ältesten Wählergemeinschaften in Schleswig-Holstein, berichtet die Segeberger Zeitung am 10. März. Die Kommunalpolitiker dort bewegt, dass es Parteien und Wählergruppen immer schwerer fällt, ihre Bewerberlisten vor Wahlen zu füllen. Außerdem seien diese Listen zu statisch, weil sie geschlossen seien: Ein Nachnominieren von an einer Mitarbeit Interessierten – zum Beispiel jungen Erwachsenen, die bei Aufstellung der Liste noch nicht wählbar waren – sei nicht möglich. Die tatsächlich in einigen Orten des Kreises Segeberg zu beobachtende Konsequenz: Gemeindevertreter treten zurück, versterben oder ziehen fort, und nicht alle Lücken können gefüllt werden. Da aber die Parteien und Wählergruppen ein für die ganze Wahlperiode gültiges Wahlergebnis hätten, sollte man ihnen ermöglichen, im Rahmen dessen Gremien flexibel aufzufüllen. Noch handelt es sich um einen Vorschlag, der aber auch hochrangigen Landespolitikern zugeleitet wurde.

 

TSV Bornhöved hofft auf Ende der Corona-Beschränkungen

 

Natürlich hoffen alle Sportvereine derzeit darauf, dass wieder geregelter Sportbetrieb und Wettkampf möglich sein wird – irgendwann. Der TSV Quellenhaupt Bornhöved, auch sportliche Heimat von Schmalenseern, wollte eigentlich am 10. Mai seinen 111. Geburtstag feiern. Aber davon hatte man sich bereits Anfang März innerlich verabschiedet. In einem Bericht der Segeberger Zeitung vom 6. März berichtet der Vereinsvorsitzende Jan Philipp Krawczyk freimütig, dass der TSV binnen eines Jahres gut 100 Mitglieder verloren habe, vornehmlich aber nicht allein im Bereich der typischen Kindersportgruppen. Schon im ersten Corona-Jahr 2020 hatte der Verein seine Aushängeschilder – Nightrun und Q-Triathlon sowie die Fußballturniere Gothmann-Cup und Honda-Cup nicht durchführen können. Ob davon etwas 2021 wird stattfinden können, stellt Krawczyk infrage.

 

Solarparks an A21 sollen größer werden

 

Wie schon an dieser Stelle berichtet, sind parallel zur A21 bei Stolpe und Bornhöved Solarparks geplant. Bei Stolpe sollten ursprünglich 10 Hektar mit Sonnenstrompaneelen versehen werden, laut Bericht der Kieler Nachrichten (Ostholsteiner Zeitung) vom 5. März reagiert die Gemeinde auf eine geänderte Gesetzeslage und möchte die Fläche verdoppeln. In Bornhöved will man gegenüber der sogenannten Sandensiedlung ebenfalls eine größere Fläche zum Solarpark machen, zur Diskussion steht mittlerweile eine zweite Fläche im Gemeindegebiet.

 

Was wird mit Norderstedt?

 

Für Schmalensee ist die 80.000-Einwohner-Stadt Norderstedt vor den Toren Hamburgs relativ weit weg. Nur macht sie freilich einen recht gewaltigen Anteil am Kreis Segeberg aus – was die Bevölkerungszahl angeht und ihre Finanzkraft, die sich auf die Finanzierung des Kreises auswirkt, Stichwort Kreisumlage. Nicht zum ersten Mal hat man in Norderstedt begonnen, laut über eine Kreisfreiheit nachzudenken. Die Gründe sind vielfältig, u.a. liegen sie in jüngsten Reibereien mit dem Kreis. Wie die Tageszeitungen melden, so die Norderstedter Zeitung (Hamburger Abendblatt) am 4. März, hat die Stadtvertretung eine Analyse der Vor- und Nachteile in Auftrag gegeben. Die Aussichten auf Erfolg sind gering. Der Gesetzgeber sieht vor, dass beide Seiten mit einer Trennung einverstanden sein müssten, ehe das Land den Schnitt vornähme. Und seitens des Segeberger Kreistags dürfte da nichts zu machen sein. Am Ende dürfte es auf Zugeständnisse hinauslaufen, Sonderrechte Norderstedts, das schon jetzt offiziell „große kreisangehörige Stadt“ ist.

Foto zur Meldung: Was gab's im März? Blick über den Tellerrand
Foto: Krokusblüte in der Damsdorfer Straße in Schmalensee

Ostersamstag: WZV bittet, die Recyclinghöfe zu meiden

(02. 04. 2021)

Im „harten Lockdown“ mit geschlossener Gastronomie und nur eingeschränkten Freizeitmöglichkeiten im Kreis Segeberg über die Ostertage liegt es nahe, im Garten und auf dem Balkon klar Schiff zu machen (vermutlich nicht zum ersten Mal in diesem Jahr...). Und auch Speicher, Keller und andere Abstellräume könnten einer (wiederholten) Entrümpelung unterzogen werden. Der Wege-Zweckverband der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV) bittet aber eindringlich, sich mit dem anschließenden Anfahren eines Recyclinghofes nicht auf den Ostersamstag zu fokussieren.

 

Auf der Homepage www.wzv.de ruft der WZV wörtlich auf: „Ostersamstag die  Recyclinghöfe meiden“.

 

In den zurückliegenden Jahren, also schon vor der Corona-Pandemie, habe gerade am Ostersonnabend stets großer Andrang auf den Recyclinghöfen in Bad Segeberg, Norderstedt, Schmalfeld und Damsdorf/Tensfeld geherrscht.

 

„Angesichts der steigenden Infektionszahlen und Inzidenzien bittet der WZV darum, nicht notwendige Entsorgungen auf andere Tage zu verlegen, damit das Kundenaufkommen entzerrt wird“, heißt es auf der Verbands-Homepage.

 

Aus Sicherheitsgründen könne immer nur eine begrenzte Anzahl von Fahrzeugen auf die Recyclinghöfe gelassen werden (auf denen umfangreiche Infektionsschutzmaßnahmen einzuhalten sind), somit könne es zu längeren Wartezeiten kommen.

 

Foto zur Meldung: Ostersamstag: WZV bittet, die Recyclinghöfe zu meiden
Foto: WZV-Deponie und Recyclinghof Damsdorf-Tensfeld

April-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1

(01. 04. 2021)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen geben Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Weil noch immer das neuartige Coronavirus das gesellschaftliche Leben beeinträchtigt und wir sehr wahrscheinlich noch einige Zeit mit Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens belegt sind, gibt es für die treue Leserschaft im Monat April die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr in dieser schweren Zeit ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der erste Teil.

 

Die Zeitung kommt pünktlich: Beim Bornhöveder Postamt nimmt zum 1. April 1906, also vor 115 Jahren, ein weiterer Landbriefträger seinen Dienst auf. Somit kann nun zwei Mal am Tage die Post in Bornhöved und Umgebung zugestellt werden. Für Abonnenten des Segeberger Kreis- und Tageblatts in Schmalensee, Gönnebek, Tarbek, Damsdorf, Tensfeld und Ruhwinkel heißt dieses, dass sie die Zeitung ab sofort am Ausgabetag erhalten.

 

Sondergebühr auf Jagdscheine: Im Kreis Segeberg wird ab 1. April 1941, vor 80 Jahren, auf jeden Jahresjagdschein eine Sondergebühr von 2 Reichsmark erhoben, wovon durch die Kreisjägerschaft die Instandhaltung der Schießstände, das Aussetzen von Wild zur Blutauffrischung und Jagdvordrucke finanziert werden sollen.

 

Dieb ließ sich einschließen: Am 2. April 1931, vor 90 Jahren, berichtet das Segeberger Kreis- und Tageblatt von einem Diebstahl beim Landmann Peter Nagel im Hirtenweg: Dem wird nachts ein Fahrrad von der Diele gestohlen. Man nimmt an, dass sich der Dieb am Abend einschlich und versteckt hat.

 

Eine Tafel mit den Namen der Gefallenen: In der Kirche zu Bornhöved findet am 3. April 1921, vor 100 Jahren, die feierliche Enthüllung einer Tafel mit den Namen der Gefallenen des Kirchspiels statt. Alle militärischen Vereine ziehen mit ihren Fahnen in die Kirche ein. Aus Platzgründen hat Pastor Schlüter im Vorwege dazu aufgefordert, keine Kinder mit in den Gottesdienst zu bringen. Mit den Worten „Fest und unerschütterlich stehen unsere Eichen, fest und unerschütterlich standen unsere Feldgrauen, sie waren getreu bis in den Tod!“, lässt Schlüter die Tafel enthüllen. Die Gesamtkosten der Tafel betragen 10.000 Mark, von denen bereits 6.703 Mark an Spenden eingegangen sind. Nach dem Gottesdienst, dem ein zweitägiges Choralblasen vom Kirchturm voraus ging, werden weitere Spendengelder gesammelt und Postkarten von der Gedenktafel verkauft.

 

Turnen, lachen, tanzen: Eine Anzeige im Segeberger Kreis- und Tageblatt verrät, was am 4. April 1926, vor 95 Jahren, im Saal vom Gasthof Voß, dem heutigen Gemeindesaal stattgefunden hat: Der Turnverein Schmalensee veranstaltete dort um 20 Uhr einen Abend mit turnerischen und humoristischen Aufführungen und anschließendem Ball.

 

Löschmannschaft hilft in Tarbek: Im Nachbarort Tarbek geht am 6. April 1886, vor 135 Jahren, um 23.30 Uhr eine Kate des Hufners Nero in Flammen auf. Die herbeigeeilten Spritzenmannschaften aus Tarbek und Schmalensee sowie die Freiwillige Feuerwehr Bornhöved können eine Ausdehnung des Feuers verhindern. Man beachte den Unterschied: Bornhöved hat seit 1880 eine Freiwillige Feuerwehr, die Nachbardörfer verfügen über Spritzen, die von zum Löschdienst verpflichteten (wehrfähigen) Männern bedient werden. Erst im Dezember 1889 wird in Schmalensee eine Freiwillige Feuerwehr gegründet werden, in Tarbek sogar erst 1934.

 

Mit dem Sonderbus zum Zirkus: Am 8. April 1936, vor 85 Jahren, dürfen  Schmalenseer mit einem Sonderautobus (mit Anhänger) des Stadtverkehrs Neumünster in die Stadt an der Schwale fahren und dort den Zirkus Sarrasani besuchen. „Die Beteiligung war recht gut, die Stimmung, besonders auf dem Rückweg, noch besser“, meldet der Berichterstatter zum Segeberger Kreis- und Tageblatt.

 

Alarm in Schmalensee: Die Freiwillige Feuerwehr Schmalensee lädt vor 35 Jahren, am 12. April 1986, zum Ball mit Tombola und Theaterstück in den Gasthof Voß ein. Gespielt wird das lustige Schauspiel „Alarm in Schmalensee“. Unter der Leitung von Gerhard Mühlenberg spielen Werner Suhr, Wolfgang Hahne, Uwe Nagel, Egon Blitza und Annegret Voß vor dem vollbesetzten Saal.

 

Der Krieg braucht mehr und mehr Menschenmaterial: In Oberwegs Gasthof zu Bornhöved findet am 13. April 1916, vor 105 Jahren, um 14 Uhr die Frühjahrskontrollversammlung aller Militärreservisten aus Bornhöved, Daldorf, Damsdorf, Alt-Erfrade, Gönnebek, Kuhlen, Pettluis, Rickling, Schmalensee, Tarbek und Tensfeld statt. Schon in den Jahrzehnten vor dem Ersten Weltkrieg, der seit 1914 tobt, waren zweimalige Kontrollversammlungen üblich. Nun aber sind es nicht nur die Reservisten betroffen, die bisher noch gar nicht einberufen waren, sondern auch jene, die schon an der Front waren und von dort wieder entlassen wurden. Und: Selbst die als „dauernd dienstuntauglich Zurückgestellten“ haben sich nun vorzustellen.

Foto zur Meldung: April-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1
Foto: Kirche Bornhöved nach 1921 mit geschmückter Gedenktafel rechts

Coronavirus: Verschärfte Maßnahmen ab Gründonnerstag im Kreis Segeberg

(31. 03. 2021)

Leider ist das kein Aprilscherz: Die Infektionszahlen im Kreis Segeberg bleiben deutlich über dem Inzidenzwert von 100, und das an mehr als drei aufeinander folgenden Tagen. Deshalb hat Landrat Jan Peter Schröder, der Landesverordnung Schleswig-Holstein folgend, die sogenannte „Notbremse“ gezogen und am 29. März verschärfte Maßnahmen zur Pandemie-Eindämmung angeordnet, die ab Gründonnerstag, 1. April gelten.

 

Die Allgemeinverfügung des Kreises Segeberg gilt vorerst bis zum 11. April und ergänzt bereits bestehende Regelungen der Corona-Bekämpfungsverordnung. Wie immer ist alles auf www.segeberg.de detailliert nachzulesen. Hier die wichtigsten Punkte der Verschärfungen, die am 29. März bekannt gemacht wurden:

 

Bei privaten Zusammenkünften dürfen sich Personen eines gemeinsamen Haushaltes nur noch mit einer weiteren Person treffen (Kinder unter 14 Jahren zählen nicht mit). Dies gilt im privaten und im öffentlichen Raum.

 

In Kindertageseinrichtungen ist nur noch eine Notbetreuung möglich. Dabei dürfen in der Regel nicht mehr als zehn Kinder in einer Gruppe gleichzeitig betreut werden.

 

Weitere, nicht-betriebserlaubnispflichtige Angebote im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe dürfen nur für Gruppen mit bis zu fünf Personen angeboten werden.

 

Schulen und schulische Betreuungsangebote bieten Distanzunterricht an; für Schüler*innen der Jahrgangsstufen 1 bis 6 wird eine Notbetreuung vorgehalten. Für Schüler*innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf können an Förderzentren und allgemeinbildenden Schulen erforderliche Betreuungsangebote vorgehalten werden; gleiches gilt für Schüler*innen ab der Jahrgangsstufe 7 an allgemeinbildenden Schulen, für die eine Betreuung in der Schule aufgrund eines besonderen Bedarfs bei der Schülerin oder dem Schüler erforderlich ist. Für die Abschlussjahrgänge kann

Präsenzunterricht stattfinden; Prüfungen können in der Schule durchgeführt werden. Distanzunterricht ist auch für die berufsbildenden Schulen vorgesehen. Soweit eine angemessene Prüfungsvorbereitung nicht anders möglich ist, kann für Schüler*innen, die im Schuljahr 2020/21 an einer Abschluss- oder Zwischenprüfung teilnehmen, Präsenzunterricht unter Auflagen stattfinden.

 

Verkaufsstellen des Einzelhandels für den täglichen Bedarf bleiben geöffnet, dürfen aber nur von einer Person pro Haushalt betreten werden. Dazu gehören: Lebens- und Futtermittelangebote, Wochenmärkte, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Poststellen, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Zeitungsverkauf, Tierbedarfsmärkte, Blumenläden, Gärtnereien, Gartenbaucenter, Baumärkte, Buchläden sowie Lebensmittelausgabestellen (Tafeln).

 

Andere Verkaufsstellen des Einzelhandels müssen schließen, vorbestellte Waren dürfen abgeholt werden (Click & Collect). Falls die Warenausgabe nicht außerhalb geschlossener Räume erfolgt, dürfen Kund*innen die Verkaufsräume nur einzeln betreten; Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr dürfen ihre Eltern begleiten. Die Betreiber*innen der Verkaufsstellen müssen dafür sorgen, dass wartende Kund*innen vor den Geschäften die Abstandsregelung einhalten können. Eine solche Regelung gilt auch für die Betreiber von Outlet-Centern oder Einkaufszentren für die Flächen außerhalb der Geschäfte.

 

Dienstleistungen mit Körperkontakt sind nur zulässig, soweit die Kundin oder der Kunde eine Bescheinigung über ein negatives Corona-Testergebnis vom selben Tag oder vom Vortag vorlegt oder vor Ort einen Test durchführt. Dies gilt nicht für medizinisch-notwendige und pflegerisch-notwendige Dienstleistungen sowie für die Haupthaar- und Nagelpflege.

 

Innenbereiche von Freizeit- und Kultureinrichtungen müssen schließen.

  • Sport ist nur wie folgt zulässig:
      • allein oder gemeinsam mit im selben Haushalt lebenden Personen oder einer anderen Person,
      • außerhalb geschlossener Räume ohne Körperkontakt in festen Gruppen von bis zu fünf Kindern unter 14 Jahren unter Anleitung einer Übungsleiterin oder eines Übungsleiters.
  • Theoretischer Unterricht von Fahrschulen ist nur als Fernunterricht

möglich.

  • Hundeausbildung ist nur noch für Gruppen mit bis zu fünf Personen

möglich.

 

Foto zur Meldung: Coronavirus: Verschärfte Maßnahmen ab Gründonnerstag im Kreis Segeberg
Foto: Coronavirus: Verschärfte Maßnahmen ab Gründonnerstag im Kreis Segeberg

Ostern – Bewegungstipp vom Mönchsweg e.V.: „Ab aufs Rad!“

(29. 03. 2021)

Auch durch Schmalensee führt der Mönchsweg, ein Fernwanderweg, der sinngemäß dem Zug früherer Missionare aus dem Raum Bremen zur schleswig-holsteinischen Ostseeküste folgt, und vornehmlich mit dem Fahrrad zu erkunden ist. Zahlreiche Prospekte, Broschüren und Büchlein gibt es mittlerweile zum Mönchsweg, und auch eine App für das Smartphone, die nicht nur den Weg weist, sondern auch viel Informatives bereithält. Jetzt, pünktlich zu Ostern und der Frage, was man denn unternehmen kann, so das Wetter mitspielt, ist eine Mitteilung des Mönchsweg e.V. mit Sitz in Kiel ein echter Bewegungstipp. Hier Auszüge:

 

Ein Tag in der Natur – Ab aufs Rad! 

 

Das Eintauchen in die Natur kann besonders in dieser Zeit eine wohltuende und willkommene Abwechslung sein. Raus aus den eigenen vier Wänden, wenn das Wetter dazu einlädt. Wer keine Reise planen möchte, kann trotzdem zwischendurch „auschecken“. Am Radfernweg Mönchsweg von Bremen nach Fehmarn gibt es mehrere Möglichkeiten, die eintägige Flucht ins Grüne mit entspannter Hin- und Rückfahrt per Bahn anzutreten.

 

„Durch Bewegung kombiniert mit Orten und Zeiten der Stille finden viele Menschen echte Erholung. Die 530 Kilometer lange Route führt zu 100 jahrhundertealten Kirchen und durch nahezu alle Landschaftstypen Norddeutschlands. Auch an nur einem Tag gibt es viel zu entdecken.“ erklärt Dagmar Ott von der Geschäftsstelle Mönchsweg. Es ist eine perfekte Kombination von Natur, Kultur, frischer Luft, zufälligen Begegnungen. Und durch die Vielzahl der Bahnhöfe an der Strecke einfach umzusetzen.

 

Für den Streckenabschnitt in Schleswig-Holstein liefert die kostenlose Mönchsweg-App vier Tourenbeschreibungen inklusive Bahn-Fahrtzeiten ab Hamburg, Lübeck oder Kiel. Start- bzw. Endpunkte am Mönchsweg sind u. a. Glückstadt, Bad Bramstedt, Plön, Eutin, Neustadt i.H. und Großenbrode. Zwischen 35 und 70 Kilometern variiert die Länge der Radtouren. Die App bietet außerdem eine Karte mit Standortverfolgung und informiert zu den Kirchen am Weg, weiteren Sehenswürdigkeiten, verlockenden Einkehrmöglichkeiten (in normalen Zeiten, Anmerkung Homepage-Team) und vielem mehr.

 

Der Mönchsweg ist durchgehend in beide Richtungen beschildert. Die Mitnahme des Radtourenbuchs Mönchsweg mit Karten und vielen Tipps ist zu empfehlen (14,90 Euro, Verlag Esterbauer).

 

Mehr Informationen auf www.moenchsweg.de. Mönchsweg-Broschüre kostenlos anfordern über oder T. 0431 / 128 508 73.

Foto zur Meldung: Ostern – Bewegungstipp vom Mönchsweg e.V.: „Ab aufs Rad!“
Foto: Ostern – Bewegungstipp vom Mönchsweg e.V.: „Ab aufs Rad!“

Coronavirus: Segeberger Testzentren und Luca-App in aller Munde

(28. 03. 2021)

Alles dreht sich um die Corona-Pandemie und es gibt immer neue Stichworte dazu. Aber von Oster-Lockdown oder Notbremsen soll hier nicht die Rede sein. Dagegen spielen Testzentren und die Einkaufsvariante Click & Meet derzeit eine große Rolle – und für letzteres ist die Luca-App auf dem Smartphone bedeutendes Hilfsmittel.

 

Luca-App liegt im Trend

 

Der Kreis Segeberg hat am 24. März darauf hingewiesen, dass er die Schnittstelle zwischen Luca-App und Gesundheitsamt hat herstellen können. Die kostenfreie App für Android- oder Apple-Smartphones hilft nun einerseits, sich zum Click & Meet ohne großen Aufwand und Zettelwirtschaft in Geschäften zu registrieren. (Wer die App nicht auf dem Smartphone hat, muss weiterhin ein Kontaktdatenformular ausfüllen – denn es geht um die Kontaktnachverfolgung im Infektionsfall.

 

Landrat Jan Peter Schröder betont die deutliche Verkürzung von Reaktionszeiten bei Anwendung der Luca-App. Die helfe, Kontaktpersonen schneller zu ermitteln und somit Infektionsketten zu unterbrechen, was ein „maßgeblicher Faktor“ sei, die Ausbreitung der Pandemie erfolgreich einzudämmen.

 

Ausführliche Informationen gibt es unter www.segeberg.de/luca auf der Seite des Kreises und natürlich unter www.luca-app.de.

 

Übrigens: Die Wirtschaftsgesellschaft des Kreises Segeberg (WKS), die Bad Segeberger Unternehmervereinigung „Wir für Segeberg“ sowie die Kreishandwerkerschaft Mittelholstein bieten kostenlose Schulungen für Unternehmen an, damit diese das Einchecken per Luca-App in ihren Geschäftsräumen überhaupt ermöglichen. Online-Schulungen sollen am 30. März und 6. April, jeweils um 18.30 Uhr stattfinden. Einwahldaten können unter www.wks.de/luca abgerufen werden.

 

Verlängerung Allgemeinverfügung

 

Am 26. März hat der Kreis seine bereits gültigen Allgemeinverfügungen über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus aufgrund Überschreitung des 50er-Inzidenzwertes, zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung an bestimmten Orten (z.B. Fußgängerzone Bad Segeberg) sowie zu den Regelungen an Schulen und Kitas bis einschließlich 5. April verlängert.

 

Wer sich über Izidenzwerte informieren möchte findet unter http://corona.rki.de das Dashboard des Robert-Koch-Instituts.

 

Immer mehr Schnelltest-Stationen

 

Die Zahl der Schnelltest-Stationen oder -Zentren steigt stetig. Einen Überblick soll eine digitale Karte im Internet auf der Seite des Landes (www.schleswig-holstein.de) unter Suchwort „Corona Teststationen SH“ bieten. Auch Tageszeitungen wie kn-online oder ln-online halten Übersichten vor.

Foto zur Meldung: Coronavirus: Segeberger Testzentren und Luca-App in aller Munde
Foto: Coronavirus: Segeberger Testzentren und Luca-App in aller Munde

Kurz gemeldet: Schmalensee hat ein Basketball-Feld - Zur Nutzung freigegeben

(27. 03. 2021)

Es war ein Berichtspunkt in der Sitzung des Ausschusses für Senioren, Jugend und Sport, Ortsverschönerung und Fremdenverkehr am 25. März. Aber gerade für die jüngere Generation ist er nicht unwichtig: Schmalensee hat jetzt ein Basketball-Feld, und das ist auch zur Nutzung freigegeben.

 

Bürgermeister Sönke Siebke konnte berichten, dass die Fläche, die von der Tensfelder Firma Prehn (Erdbau Tensfeld DmbH – EBT) hergerichtet wurde, genutzt werden darf. Die offizielle Abnahme stehe aber noch aus.

 

Zu den Kosten konnte der Bürgermeister vermelden, dass der Kostenrahmen zwar überschritten wurde, das habe aber daran gelegen, dass die Firma EBT die Pflastersteine für die Basketballfläche erworben habe, was ursprünglich die Gemeinde selbst erledigen wollte – und das sei unter dem Strich dann doch günstiger ausgefallen.

 

Und: Von den Gesamtkosten von rund 6.200 Euro netto werden 750 Euro abgezogen, weil es einen Spender gegeben hat. Herr J. Neuling aus Hamburg, der am Schmalensee ein Ferienhaus besitzt, hat diesen Betrag zur Verfügung gestellt. Schon länger habe er beabsichtigt, seinem Domizil im Norden etwas Gutes zu tun. Sönke Siebke hat darüber schon mit Herrn Neuling telefoniert und sich im Namen der Gemeinde bedankt.

Foto zur Meldung: Kurz gemeldet: Schmalensee hat ein Basketball-Feld - Zur Nutzung freigegeben
Foto: Kurz gemeldet: Schmalensee hat ein Basketball-Feld - Zur Nutzung freigegeben

Vor Ostern zur Blutspende – am 1. April in Trappenkamp

(27. 03. 2021)

Mitteilung des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost vom 23.03.2021:

 

Direkt vor Ostern werden Blutspenden dringend gebraucht, um die Blutversorgung über die Feiertage zu gewährleisten – Exklusive Grillzange als Dankeschön

 

Seit mittlerweile einem Jahr tragen viele engagierte Menschen mit ihren Blutspenden wesentlich dazu bei, die Blutversorgung auch in Schleswig-Holstein unter den erschwerten Bedingungen einer Pandemie sicherzustellen. Auch aktuell ist der Blutbedarf in den Kliniken ungebrochen hoch. (Hinweis: die Behandlung von Covid-19-Erkrankten erfolgt in der Regel nicht mit Blutpräparaten). Allein in Schleswig-Holstein und Hamburg werden täglich 500 Blutspenden benötigt, um diesen Bedarf decken zu können. Die Blutpräparate sind teilweise lediglich wenige Tage haltbar.

 

Auch in der aktuellen Pandemiephase und trotz des verschärften Lockdowns rund um die Ostertage bleibt das Blutspenden möglich und dringend notwendig. Auch wichtig zu wissen: Nach einer Impfung mit den in Deutschland zugelassenen Impfstoffen gegen das Corona-Virus ist eine Blutspende am Tag nach der Impfung möglich, sofern sich der Geimpfte gesund fühlt.

 

Wer mit seiner Blutspende helfen möchte, hat am Donnerstag, 1. April 2021, in der Zeit von 15.30 bis 19.30 Uhr in den Schulen der Gemeinde in Trappenkamp (Gablonzer Str. 42) Gelegenheit dazu. Alle Interessierten aus Trappenkamp und Umgebung sind herzlich eingeladen. Damit jetzt im Frühling auch bald die Grillsaison eröffnet werden kann, bedankt sich der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost mit einer exklusiven Grillzange bei allen Spenderinnen und Spendern am Gründonnerstag für das Engagement rund um die Ostertage.

 

Die Vorab-Buchung einer festen Spendezeit ist unbedingt erforderlich, um alle geltenden Hygiene- und Abstandsregeln gewährleisten zu können. Die Terminreservierung kann über die Website des DRK-Blutspendedienstes unter www.blutspende-nordost.de vorgenommen werden, oder telefonisch über die kostenlose Hotline 0800 11 949 11.

 

Folgender link führt direkt zur Terminreservierung in Trappenkamp:

https://terminreservierung.blutspende-nordost.de/m/Trappenkamp_Schulen_der_Gemeinde

 

Bitte zur Blutspende den Personalausweis mitbringen!

 

Die Blutspende gehört zu den systemrelevanten Einrichtungen in der Gesundheitsversorgung, deshalb ist das Blutspenden auch in der aktuellen Pandemiephase möglich und es ist für die Sicherstellung der Patientenversorgung auch dringend erforderlich. Auf die Einhaltung aller aktuell geltenden Hygiene- und Abstandsregeln wird auf den DRK-Blutspendeterminen streng geachtet, die Schutzmaßnahmen werden der Pandemiephase ständig angepasst.

Foto zur Meldung: Vor Ostern zur Blutspende – am 1. April in Trappenkamp
Foto: Vor Ostern zur Blutspende – am 1. April in Trappenkamp

Vor 85 Jahren: Kluge Botschaft in törichter Zeit beim Richtfest im Belauer Weg

(26. 03. 2021)

Das Erscheinungsbild Schmalensees hat sich über die Jahrhunderte immer wieder verändert. Feuer zum einen – insbesondere der Dorfbrand von 1885 – aber auch die Weiterentwicklung der Wohnkultur über Arbeiterkaten, Altenteilshäuser bis hin zu Einfamilien- und Siedlungshäusern haben das vornehmlich landwirtschaftlich geprägte Dorf verändert. Ein Wandel, der nie aufhört, solange man in Schmalensee Häuser baut. Von einem handelt diese kleine Geschichte, die Jürgen Bucksch zusammengetragen hat.

 

Es ist der 26. März 1936. Vor genau 85 Jahren feiert das Ehepaar Christine und Christian Stegelmann das Richtfest für sein bereits drittes Haus in Schmalensee, das heutige Gebäude der Familie Bucksch in der Belauer Straße 37. Zuvor betrieben sie eine Hökerei in einem Haus, das auf dem heutigen Grundstück des Bootstegbauers Robert Galle stand. Außerdem bauten sie im damaligen Belauer Weg eine Pension (heute Belauer Straße 33, Familie Eggers), die sie 1935 an die befreundete Familie Wehling verkauften.

 

Jürgen Bucksch, heutiger Eigentümer des Hauses Belauer Straße 37 und Großneffe der Stegelmanns, hat nun äußerst interessante Spuren des besagten Richtfests entdeckt. Baumeister Ernst Stölting folgte offenbar dem alten Baruch, im Zuge des Richtfests eine verborgene Botschaft zu hinterlassen. Wir kennen dies von den Zeitkapseln, die gern vor den Kameras der Medien beim Bau öffentlicher Einrichtungen versenkt werden.

 

Stölting hinterließ in einem Fach unter dem noch heute erhaltenen Pitchpine-Boden der guten Stube eine Flasche Asbach Uralt, Münzen mit dem Antlitz des damaligen „Führers“ und Reichskanzlers Adolf Hitler, eine Ausgabe der Parteizeitung „Völkischer Beobachter“, seinen Namen mit Tagesdatum und den handschriftlichen Gruß „Heil Hitler“, mit dem Zimmermannsbleistift im gekonnten Sütterlin.

 

Allerdings hat, mit anderer Handschrift, eine weitere Person, die Botschaft ergänzt: „Heil Hitler ???? Wie lange“. Vielleicht war es ein Geselle, der Hausbesitzer selbst oder, wie Jürgen Bucksch schreibt, „ein weniger wichtiger Zeitzeuge“? Jürgen Bucksch: „Besonders bemerkenswert ist, dass dieser Widerspruch in dem Versteck in der guten Stube meiner Großtante bewahrt wurde: Beide Sichtweisen blieben 85 Jahre im Versteck des Hauses.“

 

Der Pitchpine-Fußboden im Haus Belauer Straße 37 trägt noch heute seine Bewohner. „Der Anstreicher ist dagegen im Orkus der Geschichte verschwunden“, sagt Jürgen Bucksch in Anspielung auf Hitler. Und: „Leider war er mehr als ein Fliegenschiss. Und im Dorf gab es Hitler-Anhänger und -Zweifler.“

[Vor 85 Jahren - Heimliche Botschaft beim Richtfest 26.03.2021]

Foto zur Meldung: Vor 85 Jahren: Kluge Botschaft in törichter Zeit beim Richtfest im Belauer Weg
Foto: Das Haus Belauer Straße 37 im Jahr 1994

Achtung Vereine: Neue Mailadresse für Blickpunkt-Beiträge

(25. 03. 2021)

Das ist wichtig für alle, die als Verein, Partei, Wählergruppe etc. Mitteilungen und Berichte zum amtlichen Mitteilungsblatt BLICKPUNKT BORNHÖVED senden: Es gilt ab sofort eine neue E-Mailadresse. Und es ist auf die Formate einzusendender Dokumente zu achten!

 

Bislang wurden Mitteilungen stets über die personalisierte Adresse von Amtsmitarbeiterin Sabine Gast eingesandt und von dort an den khm-Verlag in Wankendorf weitergeleitet, wo der Blickpunkt gedruckt wird. Der Arbeitsweg bleibt, nur die E-Mailadresse ist neu. Ab sofort bitte alle Einsendungen an

 

 

Alle Mitarbeitenden der Amtsverwaltung aus Kanzlei und Geschäftszimmer haben Zugriff auf dieses Postfach und sorgen für die gewohnte Weiterleitung zum khm-Verlag.

 

Achtung: Nur noch „neue“ Formate – keine PDF-Dateien

 

Wer seine Anlagen bislang noch in „alten“ Formaten wie doc und xls sendete, muss sich umstellen. Laut Information der Verwaltung werden Anhänge mit diesen Formaten von der Firewall blockiert. PDF-Dateien sind für die Weitergabe an den Verlag laut Information nicht geeignet.

 

Anlagen zur E-Mail sollen ab sofort nur noch im neueren Format als docx-Datei oder xlxs-Datei erstellt bzw. gespeichert werden.

 

Wer insbesondere zu diesem letzten Punkt Fragen hat, kann sich gern mit dem Homepage-Team in Verbindung setzen.

Foto zur Meldung: Achtung Vereine: Neue Mailadresse für Blickpunkt-Beiträge
Foto: Achtung Vereine: Neue Mailadresse für Blickpunkt-Beiträge

WZV informiert: Verschiebungen bei der Abfallsammlung wegen Ostern

(24. 03. 2021)

Mitteilung des Wege-Zweckverbandes der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV) vom 22.03.2021:

 

Aufgrund der kommenden Osterfeiertage kommt es zu Verschiebungen bei der Abfallsammlung. Der Karfreitag wird vorgefahren, das heißt, dass alle Abfuhrtage einen Tag nach vorne rücken, der Oster-montag wird nachgefahren, das heißt, nach Ostern rückt die Abholung einen Tag nach hinten.

 

Abfuhrtermine:

 

Montag, 29.03.2021 wird bereits am Samstag, 27.03.2021 gefahren,

Dienstag, 30.03.2021 am Montag, 29.03.2021

Mittwoch, 31.03.2021 am Dienstag, 30.03.2021

Donnerstag, 01.04.2021 am Mittwoch, 31.03.2021

Karfreitag, 02.04.2021 am Donnerstag, 01.04.2021.

 

Ostermontag, 05.04. wird erst am Dienstag, 06.04.2021 gefahren,

Dienstag, 06.04.2021 am Mittwoch, 07.04.2021

Mittwoch, 07.04.2021 am Donnerstag, 08.04.2021

Donnerstag, 08.04.2021 am Freitag, 09.04.2021

Freitag, 09.04.2021 am Samstag, 10.04.2021.

 

Die Abholung der Gelben Säcke folgt diesem Schema. Ab Montag, den 12.04.2021 läuft die Abfallsammlung dann wieder nach dem regulären Plan. Alle Termine stehen auch im persönlichen Abfallkalender unter wzv.de.

 

Die Profis in Orange wünschen allen Kundinnen und Kunden ein schönes Osterfest.

Foto zur Meldung: WZV informiert: Verschiebungen bei der Abfallsammlung wegen Ostern
Foto: WZV informiert: Verschiebungen bei der Abfallsammlung wegen Ostern

Vor 90 Jahren: Die Zeitung veröffentlicht eine Katzengeschichte aus Schmalensee

(23. 03. 2021)

1931 wurde die Berichterstattung des Segeberger Kreis- und Tageblatts zunehmend von Konfliktthemen bestimmt. Sowohl unter politischen Parteien als auch unter berufsständischen Organisationen, insbesondere der den Kreis Segeberg prägenden Landwirtschaft, gab es Spannungen und zum Teil kräftigen Schlagabtausch. Längst hatte das Hakenkreuz Einzug gehalten, das in mancher Anzeige enthalten war, die zu einer Versammlung einlud. Vielleicht bewog das die Redaktion, am 23. März 1931, vor 90 Jahren, die nachfolgende Geschichte abzudrucken, die keinen Autor hat, aber unter der Ortsmarke „Schmalensee“  erschien, und die so gar nichts von wirtschaftlicher Not oder politischem Kampf aussagt...

 

Die Dankbarkeit der Katze

 

Die Katze ist dasjenige unserer Haustiere, dessen Klugheit und Verstand vielfach nicht erkannt wird. Man weiß z.B. wenig darüber, daß die Katze, wenn sie gut und verständig behandelt wird, einer Erziehung durchaus fähig ist und daß sie eine innige Zuneigung zu den Menschen fassen kann. In solchen Fällen bezeugt sie auch gelegentlich ihre Anhänglichkeit dadurch, daß sie ihrem Herrn eine Freude bereitet und für gute Pflege ihren Dank abstattet.

 

So dachte wohl auch die Mieze eines hiesigen Einwohners, die ihren Herrn so in ihr Herz eingeschlossen hatte, daß sie zugeworfene Bissen nur annahm, wenn sie aus der Hand ihres Gebieters kamen. Dieser hatte sie stets treulich mit schönen Leckerbissen wie Heringsköpfen und dergleichen bedacht, und da die Anhänglichkeit einer Katze umso größer ist, je mehr man sich mit ihr beschäftigt, war es kein Wunder, daß die Mieze beschloß, das schöne Beutestück, das ihr demnächst in ihre Sammetpfötchen geraten würde, ihrem Hausvater zu schenken.

 

Eines Tages war die Gelegenheit günstig, eine hübsche graue Maus, auf die sie schon lange gelauert hatte, war unvorsichtig genug, das Mauseloch zu einem kleinen Spaziergang zu verlassen – und schon war sie in der Gewalt der furchtbaren Tatzen. Das in Todesängsten schwebende Mäuschen weiß sicher heute noch nicht, wie es kam, daß es sein Leben rettete – jedenfalls merkte es plötzlich, wie die Katze es im Sprung mit auf den Mittagstisch nahm, an dem gerade der Hausherr und seine Familie zu Mittag speisten.

 

Mit größter Grandezza platzierte die Mieze dem Hausvater die lebende Maus auf den Teller, wohl in der Annahme, ihrem Herrn werde ein solches Mäuseprachtstück hochwillkommen sein. Dies war jedoch offenbar nicht der Fall, und flugs hatte die Maus den günstigen Augenblick erwischt und war auf und davon.

 

Noch heute aber sinnt die Mieze über den Unverstand ihres sonst so geliebten Gönners nach, und das Mäuschen erzählt seinen Gespielen von der wunderbaren Fügung des Schicksals, das es aus den Klauen des gefürchteten Ungeheuers mit den unheimlich leuchtenden Augen befreite…

 

Danksagung

Es ist mitunter nicht leicht, alte Berichte zu bebildern. Doch bei einer Katzengeschichte lag es nahe, hier einmal den Katzen der Schmalenseer eine Plattform zu bieten. Dank an alle, die ein Bild ihres vierbeinigen Familienmitglieds eingesandt haben, um zusätzlich zur Kuriosität der Geschichte „Farbe“ ins Spiel zu bringen.

 

Foto zur Meldung: Vor 90 Jahren: Die Zeitung veröffentlicht eine Katzengeschichte aus Schmalensee
Foto: Emma erkundet die Fensterbank von Katharina Schmidt

Achtung Vereine: Geänderte Annahmezeit für den Blickpunkt wegen Ostern

(20. 03. 2021)

Diese Info ist wichtig für alle, die um Ostern Einladungen und Informationen im amtlichen Mitteilungsblatt BLICKPUNKT BORNHÖVED veröffentlichen möchten.

 

Der den BLICKPUNKT druckende khm-Verlag hat wegen der Feiertage eine geänderte Annahmezeit angekündigt:

 

Für die 14. Kalenderwoche 2021 mit Erscheinungstag Donnerstag, 8. April, müssen Beiträge bis Mittwoch, 31. März vorliegen.

 

Mitteilungen sind über das Amt Bornhöved () bis 9 Uhr einzureichen.

Foto zur Meldung: Achtung Vereine: Geänderte Annahmezeit für den Blickpunkt wegen Ostern
Foto: Achtung Vereine: Geänderte Annahmezeit für den Blickpunkt wegen Ostern

Motto: „...mitmischen!“ - Freitagnacht ist die „Nacht der Bibliotheken“

(18. 03. 2021)

Zum zweiten Mal findet am 19. März 2021 die „Nacht der Bibliotheken“ auch im Norden statt. Rund 40 Bibliotheken in ganz Schleswig-Holstein öffnen ihre Türen – überwiegend digital  -, um neugierig zu machen auf ihr umfangreiches Angebot. Ein buntes Programm animiert zum Mitmachen und zeigt, dass Bibliotheken auch während der Corona-Pandemie lebendige Orte sind!

 

Die Gemeindebücherei Trappenkamp als einzig kleine teilnehmende Bücherei im Kreis Segeberg hat sich Aktionen ausgedacht, die für die ganze Familie geeignet sind und die man am Freitagabend oder auch später ohne großen Aufwand probieren kann. Diese sind dieser Mitteilung als PDF zum Download beigefügt.

 

Live gestreamte Aktionen wie bei größeren Häusern wird es aus der Trappenkamper Bücherei nicht geben. Die 40 im Land teilnehmen Bibliotheken zeigen stellvertretend für alle Büchereien im Land, wie lebendig, vielseitig und modern Büchereien sind.

 

Die „Nacht der Bibliotheken“ in Schleswig-Holstein wird 2021 von der ekz.Bibliotheksservice GmbH und Onilo.de gefördert. Durchgeführt wird die „Nacht der Bibliotheken“ in Schleswig-Holstein mit freundlicher Unterstützung der Bibliotheken NRW. Seit 2005 organisiert der Verband der Bibliotheken des Landes Nordrhein-Westfalen e. V. (vbnw) alle zwei Jahre die „Nacht der Bibliotheken“. In NRW beteiligen sich 170 Einrichtungen.

 

Weitere allgemeine Infos zur Nacht der Bibliotheken finden Sie unter:

https://www.bz-sh.de/projekte-bestaende/nacht-der-bibliotheken

https://www.nachtderbibliotheken.de/fuer-bibliotheken/

ebenso bei facebook  & instagram   #nachtderbibliotheken  #bibnacht

 

Ein Hinweis vom Homepage-Team der Gemeinde Schmalensee: Wer mit der Familie die Nacht der Bibliotheken zelebrieren möchte, lese sich das PDF frühzeitig durch – vielleicht bedarf es ja doch noch der einen oder anderen Anschaffung…

[Programm]

Foto zur Meldung: Motto: „...mitmischen!“ - Freitagnacht ist die „Nacht der Bibliotheken“
Foto: Motto: „...mitmischen!“ - Freitagnacht ist die „Nacht der Bibliotheken“

Ausschuss tagt am 25. März – Kita einziges Thema der Tagesordnung

(18. 03. 2021)

Zu einem kurzen Zusammentreffen lädt Christopher Brust, Vorsitzender des gemeindlichen Ausschusses für Senioren, Jugend und Sport, Ortsverschönerung und Fremdenverkehr, die Mitglieder am Donnerstag, 25. März, ein.

 

„Inhaltlich wird es nur einen TOP geben“, erklärt Gemeindevertreter Brust im Vorwege. Es geht um eine Anpassung der Finanzierungsvereinbarung mit der Kita Eris Arche, die im Sportlerheim Schmalensee eine Gruppe unterhält. „Infolge der bereits zum Jahresbeginn in Kraft getretenen Kita-Reform wird ein Neuabschluss notwendig“, begründet Brust.

 

Die Sitzung am 25. März beginnt um 19.30 Uhr auf dem Gemeindesaal.

 

Natürlich werden auch die üblichen Tagesordnungspunkte (TOP) wie Protokollgenehmigung und Einwohnerfragezeit abzuarbeiten sein, grundsätzlich soll die Sitzung aber so rasch wie möglich durchgeführt werden – ganz im Sinne der Corona-Schutzmaßnahmen. Zu denen gehört eine Begrenzung der Zuhörerzahl im Saal, der Richtwert der letzten Sitzungen unter Corona-Bedingungen lag zwischen 10 und 12 Zuhörerinnen und Zuhörern. Eine Bewirtung durch den Gasthof ist nicht möglich.

 

Sitzung ist – trotz Corona – notwendig

 

Die kommunalen Gremien können auch im Lockdown tagen, wenn maßgebliche Beschlüsse zu fassen sind, etwa wenn es um Fristen geht. In diesem Fall geht es auch um die Arbeitsfähigkeit der Kita und somit die Sicherstellung der Kinderbetreuung. Der Beschluss eines Ausschusses ist zudem nur eine Empfehlung an die Gemeindevertretung, so dass beim Thema Finanzierungsvereinbarung auch wenig Zeitdruck herrscht.

[Tagesordnung]

Foto zur Meldung: Ausschuss tagt am 25. März – Kita einziges Thema der Tagesordnung
Foto: Ausschuss tagt am 25. März – Kita einziges Thema der Tagesordnung

Coronavirus: Schmalenseer Kängurus in der Zwangspause

(17. 03. 2021)

Die dritte Corona-Welle hat den Kreis Segeberg erreicht. Vom aktuellen Infektionsgeschehen, das die Inzidenz im Kreis Segeberg am Dienstag auf 87,3 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen 7 Tagen erhöht hat, bis zum neuen „Rekord“ mit gleichzeitig 698 Infizierten.

 

Erreicht hat das Virus leider auch die Außenstelle der Kita Eris Arche in Schmalensee. In der im Sportlerheim untergebrachten Känguru-Gruppe habe es einen Infektionsfall gegeben, erfuhr Bürgermeister Sönke Siebke am 16. März. Die Gruppe wurde geschlossen, alle Kinder und Erzieher sind bis zum 25. März in Quarantäne.

 

Ein Grund mehr für uns alle, nicht leichtsinnig zu werden und die Schutzmaßnahmen sehr ernst zu nehmen. Gleichzeitig drücken wir allen, die vom Virus betroffen sind, ganz fest die Daumen für einen glimpflichen Verlauf.

Foto zur Meldung: Coronavirus: Schmalenseer Kängurus in der Zwangspause
Foto: Kita Eris Arche - Känguru-Gruppe Schmalensee

Frau & Beruf hilft bei der Vorbereitung eines Online-Bewerbungsgesprächs am 25. März 2021

(17. 03. 2021)

FRAU & Beruf ist ein Projekt der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Kreises Segeberg. Unter der Überschrift „Online einen guten Eindruck machen“ gab das Projekt am 09.03.2021 diese Mitteilung heraus:

 

Kostenloses Online-Seminar zur Vorbereitung eines Online-Bewerbungsgesprächs

 

Sich in einem Bewerbungsgespräch gut zu präsentieren ist für viele schon eine Herausforderung. Wenn dann das Gespräch noch pandemiebedingt online stattfinden muss, steigt der Grad der Aufregung noch um einiges höher. Der Kopf scheint sich zu leeren, das Gesicht wird vor Aufregung  rot, Schweißflecken bilden sich unter den Achseln und auch die Hände sind schweißnass. Und dann sorgen noch die technischen Aspekte für zusätzliche Aufregung! „Nicht in Panik verfallen, sondern gut vorbereiten,“ weiß Silke Knuth, Beraterin bei FRAU & BERUF Segeberg. „Und das gelingt am besten durch einen Probedurchlauf mit Freunden oder Bekannten. Denn wer einmal alle technischen Möglichkeiten und Eventualitäten ausprobiert hat, geht sicherer mit einer solchen Situation um. Und wenn die Technik stimmt, kann sich jeder auf Inhalte konzentrieren.“

 

Doch woran sollten Bewerberinnen an alles denken? Eine Internetverbindung und ein Endgerät mit Kamera und Ton sind dabei grundlegend. Dann ist da noch an das gute Licht, den Hintergrund und an das persönliche Erscheinungsbild zu überlegen. „Da dies für jemanden, der sich bewirbt, schnell zu einer großen Herausforderung werden kann,“ ergänzt Gisela Malasch, ebenfalls Beraterin bei FRAU & BERUF Segeberg, „bieten wir eine erste Hilfestellung an. Wir veranstalten am Donnerstag, 25. März ein Online-Seminar, in dem es um genau diese Vorbereitung geht.“

 

Das Online-Seminar ist kostenfrei und findet statt am Donnerstag, 25. März um 10.00 Uhr und wird um 17.00 Uhr wiederholt. Es findet statt in Kooperation mit den anderen Beratungsstellen von FRAU & BERUF in Schleswig-Holstein. „So haben viele Interessentinnen die Möglichkeit, mehr über eine gute Vorbereitung zu erfahren,“ erklärt Silke Knuth. „Mit diesen Infos sind die Interessentinnen dann gut ausgerüstet, um zu Hause zu testen und zu üben.“ Die Anmeldung zu diesem kostenlosen Online-Seminar ist telefonisch unter 04551 944 002 oder per Email möglich.

 

Und wenn diese Vorbereitung allein nicht reicht und sich jemand weiter unsicher fühlt? Dann können die Beratungsstellen von FRAU & BERUF in ganz Schleswig-Holstein mit Rat und Tat zur Seite stehen. Sie bieten für Frauen eine individuelle Einzelberatung an. Warum nur für Frauen? „Frauen sind aufgrund von Auszeiten durch Erziehungs- und Pflegezeiten am Arbeitsmarkt benachteiligt. Dieser Nachteil am Arbeitsmarkt soll durch unsere Beratung ausgeglichen werden,“ ergänzt Gisela Malasch. „Nach dem Online-Seminar können wir Frauen individuell beraten und dabei gezielt auf die persönliche Situation und die Berufswünsche eingehen.“ Die Kontaktdaten werden im Online-Seminar bekannt gegeben, sind jetzt schon hier zu finden www.frau-und-beruf-sh.de.

 

Das individuelle Beratungsangebot richtet sich an Frauen, die nach einer Auszeit wieder in einen Beruf einsteigen, von einem Minijob in eine sozialversicherungspflichte Beschäftigung wechseln, ihre Teilzeitbeschäftigung ausweiten oder ihre Beschäftigung sichern möchten. Zudem werden auch Frauen beraten, die eine Berufsausbildung in Teilzeit machen möchten. Ziel dieser Beratung ist es, diesen Frauen den Wiedereinstieg in den Beruf zu erleichtern oder ihre berufliche Situation zu festigen.

 

Die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Kreises Segeberg ist Träger der Beratungsstelle FRAU & BERUF Segeberg. Das Vorhaben FRAU & BERUF wird aus dem Landesprogramm Arbeit mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.

 

Das Landesprogramm Arbeit ist das Arbeitsmarktprogramm der Landesregierung für die Jahre 2014-2020. Schwerpunkte sind die Sicherung und Gewinnung von Fachkräften, die Unterstützung bei der Integration von Menschen, die es besonders schwer haben, in den ersten Arbeitsmarkt zu kommen und die Förderung des Potentials junger Menschen. Das Landesprogramm Arbeit hat ein Volumen von etwa 240 Millionen Euro, davon stammen knapp 89 Millionen Euro aus dem Europäischen

Sozialfonds (ESF). Mehr Informationen im Internet: www.EU-SH.schleswig-holstein.de.

Foto zur Meldung: Frau & Beruf hilft bei der Vorbereitung eines Online-Bewerbungsgesprächs am 25. März 2021
Foto: Frau & Beruf hilft bei der Vorbereitung eines Online-Bewerbungsgesprächs am 25. März 2021

Coronavirus: Kreis Segeberg verschärft Bestimmungen bei Positiv-Testung

(16. 03. 2021)

Am 13. März hat der Kreis Segeberg seine Anordnungen für alle, denen ein positives Corona-Testergebnis angezeigt wird, denen des Landes Schleswig-Holstein angepasst. Die Bestimmungen gelten vorerst bis zum 3. Mai. Bei Nichteinhaltung drohen hohe Bußgelder.

 

Die Mitteilung des Kreises Segeberg vom 13.03.2021:

 

Ab sofort gilt: Positives PCR-, Schnell- oder Selbsttestergebnis bedeutet sofortige selbstständige Absonderung/Quarantäne

 

In ganz Schleswig-Holstein gelten ab sofort auch verbindliche Vorgaben bei positiven Corona-Selbsttest-Ergebnissen. Der Kreis Segeberg hat die Vorschriften in seiner „Allgemeinverfügung über die Anordnung zur Absonderung (Isolation oder Quarantäne) wegen einer Erkrankung durch das neuartige Coronavirus oder der Einstufung als Kategorie I Kontaktperson in einer geeigneten Häuslichkeit“ am gestrigen Sonnabend entsprechend angepasst. Aktuelle Rechtsgrundlage ist ein Erlass des Landes vom 12.03.2021. Wer sich nicht an die Vorgaben hält, muss mit einem Bußgeld von bis zu 25.000 Euro rechnen.

 

Das gilt im Einzelnen:

 

Positiver PCR-Test:

  • Die positiv getestete Person muss sich sofort und auf direktem Weg in die häusliche Isolation begeben. Das gilt auch für alle, die im selben Haushalt leben. Haus oder Wohnung dürfen dann nicht mehr verlassen werden, bis der Infektionsschutz des Kreises etwas anderes anordnet.
  • Die Person muss sich unverzüglich beim Fachdienst Infektionsschutz des Kreises Segeberg melden, am besten schriftlich an oder über das Onlineformular für positiv getestete Personen auf der Internetseite des Kreises.

 

Positiver Antigen-Schnelltest:

  • Die positiv getestete Person muss sich sofort und auf direktem Weg in die häusliche Isolation begeben. Das gilt auch für alle, die im selben Haushalt leben. Haus oder Wohnung dürfen dann nicht mehr verlassen werden, bis der Infektionsschutz des Kreises etwas anderes anordnet.
  • Die Person muss sich unverzüglich beim Fachdienst Infektionsschutz des Kreises Segeberg melden, am besten schriftlich an oder über das Onlineformular für positiv getestete Personen auf der Internetseite des Kreises.
  • Das Testergebnis muss unverzüglich durch eine molekularbiologische Untersuchung (PCR-Test) in einem Testzentrum oder beim Hausarzt/der Hausärztin bestätigt werden. Dazu darf die Häuslichkeit einmalig verlassen werden – dies aber nur mit einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung, ohne Nutzung des ÖPNV und auf dem direkten Hin- und Rückweg. Zwischenstopps jeglicher Art sind verboten.

 

Positiver Selbsttest:

  • Die positiv getestete Person muss sich sofort und auf direktem Weg in die häusliche Isolation begeben. Das gilt auch für alle, die im selben Haushalt leben.
  • Das Testergebnis muss unverzüglich durch einen Antigenschnelltest (PoC-Test) in einer Teststation bestätigt werden. Dazu darf die Häuslichkeit einmalig verlassen werden – dies aber nur mit einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung, ohne Nutzung des ÖPNV und auf dem direkten Hin- und

Rückweg. Zwischenstopps jeglicher Art sind verboten.

  • Ist auch dieses Testergebnis positiv, muss es unverzüglich durch eine molekularbiologische Untersuchung (PCR-Test) in der Teststation bestätigt werden. Bietet die Teststation die Entnahme eines PCR-Tests nicht an, ist nach telefonischer Voranmeldung unverzüglich ein Hausarzt zur Durchführung eines PCR-Tests aufzusuchen. Dies ebenfalls nur mit einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung, ohne Nutzung des ÖPNV und auf dem direkten Hin- und Rückweg. Zwischenstopps jeglicher Art sind auch hier verboten.
  •  

Die Anordnung zur Absonderung/Quarantäne gilt solange, bis sie vom Fachdienst Infektionsschutz wieder aufgehoben wird, spätestens jedoch nach 14 Tagen. Eine Verlängerung kann aber im Einzelfall möglich sein. Die Absonderung/Quarantäneendet ebenfalls, wenn die als Bestätigung dienenden PCR-Tests bzw. Antigen-Schnelltests negativ ausfallen.

 

Allen positiv getesteten Personen sowie den engen Kontaktpersonen ist es verboten, einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen. Ausgenommen ist Arbeiten aus dem Home-Office, wenn dies ohne Kontakt zu anderen Personen möglich ist. Alle positiv Getesteten sowie deren enge Kontaktpersonen sind verpflichtet, folgende Verhaltensmaßnahmen einzuhalten:

  • Kein enger körperlicher Kontakt zu Familienangehörigen/anderen Personen.
  • Ein Abstand von mindestens 1,50 bis 2 Meter zu allen Personen ist einzuhalten.
  • Besuche aller Art sind untersagt. Ausgenommen sind Besuche aus sozialethischen Gründen, wie dem Besuch bei einem Sterbenden. Die Ausnahme gilt nicht für Personen mit akuten Atemwegserkrankungen. Diese Besuche sind zuvor mit meinem Fachdienst Infektionsschutz und umweltbezogener Gesundheitsschutz abzustimmen; ist diese Abstimmung aus faktischen Gründen nicht möglich, ist die Abstimmung unverzüglich nachzuholen.
  • Benutzung von Einwegtaschentüchern beim Naseputzen.
  • Tragen eines eng anliegenden Mund-Nasen-Schutzes, wenn es unvermeidlich ist, dass Sie den Raum mit Dritten teilen müssen. Der Mund-Nase-Schutz ist bei Durchfeuchtung, spätestens nach zwei Stunden, zu wechseln.
  • Die Regeln gelten nicht bei Personen, die persönliche Zuwendung oder Pflege brauchen oder diese durchführen und sich im selben Haushalt befinden (engster Familienkreis). Die Kontakte sind auf das notwendige Maß zu reduzieren.
  • Führen eines Tagebuchs bezüglich der Symptome, Körpertemperatur, allgemeinen Aktivitäten und Kontakten zu weiteren Personen. Zweimal am Tag muss die Körpertemperatur gemessen werden.
  • Bei Auftreten von Symptomen wie Fieber oder erhöhter Temperatur, Husten, Reizung des Rachens oder Schnupfen ist sofort der Fachdienst Infektionsschutz und umweltbezogener Gesundheitsschutz zu informieren.

 

Die Allgemeinverfügung gilt seit dem 13. März bis zunächst einschließlich Montag, 3. Mai. Eine Verlängerung ist möglich.

 

Die Allgemeinverfügung im Wortlaut finden Sie hier:

https://www.segeberg.de/media/custom/2211_2884_1.PDF?1615712624

Foto zur Meldung: Coronavirus: Kreis Segeberg verschärft Bestimmungen bei Positiv-Testung
Foto: Coronavirus: Kreis Segeberg verschärft Bestimmungen bei Positiv-Testung

März-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2

(15. 03. 2021)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen liefern uns oft Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten zugleich Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Weil noch immer das neuartige Coronavirus das gesellschaftliche Leben beeinträchtigt und wir sehr wahrscheinlich noch einige Zeit mit Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens belegt sind, gibt es für die treue Leserschaft im Monat März die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr in dieser schweren Zeit ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der zweite Teil.

 

Wirtsleute verlängern Pachtvertrag: Großer Empfang am 15. März 1981, vor 40 Jahren, im Gasthof Voß. Das Pächter-Ehepaar Maria und Gerd Scholz vermeldet Freunden und Bekannten, dass es den Pachtvertrag mit der Familie Voß um weitere zehn Jahre verlängert hat. Zugleich gibt es Veränderungen: Das Klubzimmer wurde renoviert, neue Türen, Fenster und Tapeten kamen ins Haus. Die Bewirtungszahl umfasst inklusive Festsaal 150 Sitzplätze. In Ein- und Zweibettzimmern sind acht Betten zu vermieten, vier weitere sollen 1981/82 aufgestellt werden. Maria Scholz setzt nicht nur auf Tagestouristen, etwa Busreisegruppen, sondern auch die Stammkundschaft. Dazu gehören Ferienhausbesitzer aus der ganzen Umgebung aber auch örtliche Vereine wie Landjugend, Sportverein und Freiwillige Feuerwehr, deren Vereinslokal der Gasthof Voß ist.

 

Nationalsozialisten in Schmalensee: Im Gasthof Voß findet laut Bericht im Segeberger Kreis- und Tageblatt vom 20. März 1931, vor 90 Jahren, eine öffentliche Versammlung der NSDAP statt. Der Redner, Herr Pötter aus Kükels, erläutert die Entwicklung seiner Partei und das aktuelle Verhalten der NSDAP im Deutschen Reichstag. Aus der Versammlung werden ihm kritische Fragen seitens eines Mitglieds der Volkspartei und eines Angehörigen des Bauernvereins gestellt, die namentlich nicht genannt werden.

Im Kreis Segeberg hat die Partei deutlich Fuß gefasst. Am 15. März hat in Bad Segeberg ein großer Aufmarsch dreier SA-Stürme, der Segeberger SS und der Hitlerjugend stattgefunden. Ein Feldgottesdienst, eine Kundgebung und ein „Deutscher Abend“ waren Bestandteile der stark frequentierten Veranstaltung. In Bornhöved existiert eine Ortsgruppe der NSDAP, deren Führer Apotheker Ahrens ist.

 

Schmalenseer Söhne befördert: Schmalenseesa Ortsbauernführer Theodor Schnohr (Carl Theodor, Anmerkung) hat im Zweiten Weltkrieg zwei Söhne im Felde stehen. Laut Segeberger Kreis- und Tageblatt vom 18. März 1941, vor 80 Jahren, wird Hugo Schnohr  vom Oberschützen zum Gefreiten, Walter Schnohr vom Obergefreiten zum Unteroffizier befördert.

 

Ein Schmalenseer in der Landwirtschaftskammer: In der Kieler Harmonie konstituiert sich am 23. März 1896, vor 125 Jahren, die Schleswig-Holsteinische Landwirtschaftskammer, in die auch Amtsvorsteher Heinrich Christian Saggau aus Schmalensee als Vertreter des Kreises Segeberg gewählt wurde. Er ist eines von 80 Mitgliedern, die zukünftig die Landwirtschaft in der preußischen Provinz im Sinne des Gemeinwohls ausrichten soll. Zum Vorsitzenden wird der Plöner Landrat Graf zu Rantzau gewählt.

 

Hans Siebke erringt Landtagsmandat: Wahlen zum Schleswig-Holsteinischen Landtag am 24. März 1996, vor 25 Jahren. Die SPD verliert an Stimmen und damit ihre Alleinregierung, kann aber weiter die politischen Geschicke des Landes bestimmen. Der CDU gelingt es, den Sozialdemokraten Wahlkreise abzunehmen. Im Wahlkreis 34 Segeberg-Ost tritt Hans Siebke aus Schmalensee (CDU) gegen den Stockseer Dietrich Wiebe (SPD) an. 29.855 von 42.260 Wahlberechtigten geben im Wahlkreis ihre Stimme ab. Hans Siebke gewinnt mit 12.460 gegenüber 11.043 Stimmen für Wiebe das Direktmandat. Er sei glücklich und es habe sich gelohnt zu kämpfen, sagt Siebke nach seinem Einzug ins Parlament. Sicherheit habe er aber erst gespürt, als auch die Zahlen aus den Städten im Wahlkreis vorgelegen haben, in den Dörfern war sich der Landwirt sicher zu gewinnen.

In Schmalensee scheint die Kandidatur des Bürgermeisters Hans Siebke auch dem Ergebnis seiner Partei CDU gut zu tun. Sie erhält 59,9 Prozent (1992: 49,2). Auf die SPD entfallen 27,6 (38,5), Grüne 4,9 (5,4), FDP 3,9 (3,1) und auf DVU 2,6 (3,1) Prozent.

 

Tüchtige Männer an der Spitze der Landwirte: In der Generalversammlung des Landwirtschaftlichen Vereins für Bornhöved und Umgebung am 30. März 1881, vor 140 Jahren, wird Hofbesitzer Behr auf Stockseehof, zurzeit auf Ascheberg, zum Vorsitzenden gewählt. Zu seinem Stellvertreter wählen die Mitglieder den Hufner Matthias Saggau aus Schmalensee. Der Berichterstatter zum Segeberger Kreis- und Wochenblatt urteilt: „Beide Herren sind als tüchtige Männer auch in weiteren Kreisen bekannt und sieht der Verein unter ihrer Leitung einer besonnenen und guten Fortentwicklung hoffnungsvoll entgegen.“

 

Willi Siebke wird Kreisvorsitzender: Unter der Leitung seines kommissarischen Vorsitzenden Willi Siebke aus Schmalensee hält der Schleswig-Holsteinische Bauernverein, Kreisgruppe Segeberg, im März 1931 in Bad Segeberg seine ordentliche Generalversammlung für das Berichtsjahr 1930 ab. Aufgrund des Rücktritts von Willy Rickers leitet Siebke die Kreisgruppe seit Dezember 1930. Nun wird Willi Siebke laut Bericht im Segeberger Kreis- und Tageblatt vom 31. März 1931, vor 90 Jahren, zum regulären Vorsitzenden gewählt, Stellvertreter wird Otto Köhler aus Bad Bramstedt. Auch Amtsvorsteher Gustav Dahm aus Tarbek, Amt Stocksee, gehört dem Vorstand an.

 

100 Prozent der Schmalenseer für Adolf Hitler: In Deutschland finden am 29. März 1936, vor 85 Jahren, Wahlen zum Reichstag statt. Den Wahlberechtigten steht eine Einheitsliste der NSDAP zur Verfügung, für die sie ein Kreuz setzen können. Im Vorwege läuft die nationalsozialistische Propagandamaschine auf Hochtouren. Den Deutschen werden vor allem die zahlreichen Fortschritte des Dritten Reiches vor Augen geführt (von denen etliche allerdings schon von den Reichsregierungen von Papen und von Schleicher angeschoben wurden, Anmerkung). Auch werden eindringliche Appelle und Aufrufe an das Volk gerichtet: „Deine Ehre – Treue zum Führer.“  In Bornhöved und Umgebung prangt bereits Tage vorher Flaggenschmuck an den Häusern. In den Gaststätten kann am Vorabend der Wahl eine Rede des „Führers“ gehört werden. In Bornhöved gibt es einen Fackelzug.

In Schmalensee mit seinen 272 Einwohnern ist Bürgermeister Heinrich Harder Wahlleiter, sein Stellvertreter ist der 1. Beigeordnete Ludwig Saggau. Am Montag nach der Wahl titelt das Segeberger Kreis- und Tageblatt: „Der größte Wahlerfolg aller Zeiten und Völker!“ – 99 Prozent der Deutschen haben Adolf Hitler und der NSDAP ihr Vertrauen ausgesprochen. In Schmalensee gibt es sogar 100 Prozent: 205 Wahlberechtigte stimmen mit „Ja“ („für die Liste und damit den Führer“), es gibt laut Ergebnis-Übersicht am 30. März weder Ablehnung noch ungültige Stimmzettel.

 

„De verflixte Foehrerschien“: Am Ostersonntag, 31. März 1991, vor 30 Jahren, veranstaltet die Freiwillige Feuerwehr ihren Osterball mit den Flower Boys und plattdeutschem Theaterstück. Das trägt in diesem Jahr den Namen „De verflixte Foehrerschien“. Klaus Mann, dargestellt von Dierk Harder, hat zu tief ins Apfelkorn-Glas geschaut und wird prompt von einem Polizisten (Werner Suhr) erwischt. Der Führerschein ist weg, und den will sich der gewitzte Autofahrer im Büro des Bürgermeisters (Uwe Nagel) wiederholen. Auch ein Flirt mit der Sekretärin des Bürgermeisters (Ruth Wilzopolski) bringt ihn nicht weiter. Schließlich kommt Mann, nachdem er der Sekretärin Trockenschwimmübungen verordnet hat, über Umwege doch an den Führerschein. Einen nicht unwesentlichen Anteil daran hat hat die von Petra Saggau gespielte Politesse. Das Publikum amüsiert sich köstlich über das von Dirk Griese inszenierte Stück.

Foto zur Meldung: März-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2
Foto: Feuerwehrball mit Theater, SZ 02.04.1991

Erfolgreich bewerben nach der Schule – Infos und Tipps der Berufsberatung vom 17. bis 18. März 2021

(14. 03. 2021)

Die Agentur für Arbeit Elmshorn, zuständig für den Kreis Segeberg, beteiligt sich im Zeitraum 15. bis 19. März an der „Woche der Ausbildung“. In dieser Woche gibt es digitale Bewerbungsinfos für Schulabgänger. Dazu hier eine Mitteilung vom 05.03.2021:

 

Wie du dich trotz Corona erfolgreich bewirbst!

 

Trotz Krisenzeit suchen die meisten Unternehmen auch in diesem Jahr wieder Auszubildende. Ohne eine überzeugende Bewerbung geht es aber dennoch nicht!

Was ist wichtig? Wie bereite ich mich vor? Was kommt auf mich zu? Die Berufsberatung gibt Antworten auf diese Fragen sowie Tipps für das Bewerbungsverfahren.

 

Drei digitale Veranstaltungen richten sich an Jugendliche, die sich mit einem ersten allgemeinbildenden Schulabschluss (ESA) oder einem mittleren Schulabschluss (MSA) um eine Ausbildung bewerben möchten. Sie erhalten am 17. und 18. März wertvolle Informationen zu den Themen Bewerbungsunterlagen, Vorstellungsgespräch und Auswahlverfahren.

 

Mittwoch, 17. März 2021, 14.00 Uhr

Onlinehilfe bei der Bewerbungserstellung

Die Berufsberatung zeigt, worauf es bei Bewerbungsunterlagen ankommt, was Unternehmen wissen wollen und wo man im Netz weitere Hilfen findet.

 

Donnerstag, 18. März 2021, 14.00 Uhr

Vorstellungsgespräche in Coronazeiten - oder „Die Kunst des ersten Eindrucks“

In diesem Seminar gibt es Tipps, wie man sich auf ein telefonisches Bewerbungsgespräch oder einen Videocall vorbereitet und wie man es am besten schafft, einen guten ersten Eindruck zu machen.

 

Donnerstag, 18. März 2021, 16.00 Uhr

Auswahlverfahren und AC

So bereitet man sich auf ein Auswahlverfahren oder AC vor, wie sie viele große Unternehmen oder Behörden durchführen.

 

Wichtig!

Eine Anmeldung erfolgt unter Angabe des gewünschten Seminars mit einer kurzen E-Mail bis zum 11.03.2021 an .

Die Teilnehmer*innen erhalten einen Skype-Link, mit dem Sie sich zur Veranstaltung auf Ihrem PC, Laptop oder Tablet einloggen können.

Foto zur Meldung: Erfolgreich bewerben nach der Schule – Infos und Tipps der Berufsberatung vom 17. bis 18. März 2021
Foto: Erfolgreich bewerben nach der Schule – Infos und Tipps der Berufsberatung vom 17. bis 18. März 2021

Präventionsaktion der Polizei für Senioren – Telefonberatung vom 16. bis 18. März 20201

(13. 03. 2021)

In der jüngeren Vergangenheit haben sich in Bereich der Polizeidirektion Bad Segeberg – in den Kreisen Segeberg und Pinneberg – verschiedene kriminelle Handlungen wie Taschendiebstähle, der „Enkel-Trick“ oder falsche Polizeibeamte gehäuft. Das veranlasst die Ordnungshüter zu einer besonderen Präventionsaktion, die sich an die „Zielgruppe“ der Übeltäter, die Seniorinnen und Senioren richtet. Dazu hier eine Mitteilung der Polizei vom 12.03.2021:

 

Die Polizeidirektion Bad Segeberg bietet zwischen dem 16.und 18. März 2021 eine persönliche Telefonberatung insbesondere für lebensältere Mitbürger*innen an.

 

Im Rahmen der Prävention ist die Aufklärung und Betreuung älterer Mitmenschen ein wichtiger Bestandteil der polizeilichen Arbeit. Diese Aufgabe wurde in der Vergangenheit in Form von Präventionsveranstaltungen unter anderem in Senioreneinrichtungen durchgeführt.

 

Um auch vor dem Hintergrund der aktuellen Einschränkungen der Aufgabe gerecht werden zu können, ist es unabdingbar als verlässlicher Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen.

 

Nach Einführung des Präventionsunterrichts für Schüler*innen via Videokonferenz Ende Januar bietet die Polizeidirektion Bad Segeberg neben der alltäglichen Erreichbarkeit erstmals diese besondere Aktion für die Sicherheit älterer Mitmenschen an.

 

Bei Fragen rund um die folgenden Schwerpunkthemen stehen sowohl erfahrene Polizeibeamte aus dem Bereich Prävention als auch ehrenamtliche Sicherheitspartner für Senioren telefonisch zur Verfügung:

 

  • Telefonbetrug
  • Falsche Polizeibeamte
  • Enkeltrick und Varianten
  • Haustürgeschäfte
  • Sicherheit im häuslichen Umfeld und Außerhalb
  • Taschendiebstahl
  • Umgang mit Zahlungsmitteln in der Öffentlichkeit
  • Cyber-Sicherheit
  • Aktuelle Betrugsmaschen

 

Termine:

  • Dienstag, 16.03.2021,14.00 -18.00 Uhr
  • Mittwoch, 17.03.2021,10.00 -13.00 Uhr
  • Donnerstag, 18.03.2021, 14.00 -18.00 Uhr

 

Die Beamten*innen und Sicherheitsberater stehen unter der zentralen Rufnummer

für die entsprechenden Fragestellungen zur Verfügung:

 

Zentrale Telefonnummer: 04101-202 246

 

In diesem Zusammenhang bitten wir auch Angehörige ihre Eltern und Großeltern auf

die Aktion hinzuweisen.

Foto zur Meldung: Präventionsaktion der Polizei für Senioren – Telefonberatung vom 16. bis 18. März 20201
Foto: Präventionsaktion der Polizei für Senioren – Telefonberatung vom 16. bis 18. März 20201

Ab 15. März wieder möglich: Gemeindebücherei Trappenkamp öffnet ihre Türen

(13. 03. 2021)

Gute Nachrichten für Leseratten und alle, die in Pandemie- und Homeoffice-Zeiten zu solchen werden wollen: Ab Montag, 15. März, sind die Türen der Gemeindebücherei in Trappenkamp wieder für Besucher geöffnet.

 

Bereits am 8. März teilte Büchereileiterin Mareile Petersen mit:

 

„Laut Hygienekonzept ist der Besuch von 1 Person (Maskenpflicht!) pro 10 m² gestattet, sowie die Erhebung der Kontaktdaten während des Besuches erforderlich.

 

Gruppenbesuche von Kitas und Schulklassen sowie Veranstaltungen sind nicht gestattet.

 

Bitte haben Sie Verständnis für kurzfristige Änderungen bei steigendem Inzidenzwert!“

 

Die Öffnungszeiten der Gemeindebücherei Trappenkamp (Goethestraße 1; Tel. 04323/914-143): Montags 9-12 Uhr und 15-17 Uhr; dienstags und donnerstags 10-13 Uhr und 15-18 Uhr.

 

Außerdem wird auf die weiter bestehende landesweite Möglichkeit der „Onleihe“ hingewiesen: Darüber kann man sich digitale Medien bequem und ohne Kontakte nach Hause laden. Hilfestellungen hierzu gibt es unter www.onleihe.de oder unter www.bz-sh.de.

 

Übrigens: Auch die Büchertauschhütte in Schmalensee am Feuerwehrgerätehaus (Dorfstraße 8a) lädt zum Schmökern ein. Wer kein Tauschbuch hat, kann sich durchaus einen Titel so herausnehmen – in der Regel kommt mehr rein als rausgeht.

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Foto: Die Gemeindebücherei und VHS in Trappenkamp

Da wächst doch was in Schmalensee

(11. 03. 2021)

Eigentlich sollte es ein ganz normaler Mittwoch werden, doch wer gestern mit offenen Augen durchs Dorf gefahren oder gegangen ist, dem könnte aufgefallen sein, dass ungewöhnlicher Betrieb auf dem Bolzplatz am Feuerwehrgerätehaus herrscht: Das lange angekündigte Basketballfeld entsteht gerade. Parallel finden Erd- und Pflasterarbeiten statt.

 

Die Erdkruste durchbrochen haben längst die Krokusse, die besonders gut in der Damsdorfer Straße und Am Ringreiterplatz zu sehen sind. Ein schöner Anblick, der aber sicher in den nächsten Tagen noch prächtiger sein wird.

 

In beiden Fällen werden wir am Ball bleiben; vor allem zum Basketballfeld soll es eine besondere Geschichte zu erzählen geben....

Foto zur Meldung: Da wächst doch was in Schmalensee
Foto: Die Krokusse sprießen in der Damsdorfer Straße

Coronavirus: ErlebnisWald Trappenkamp öffnet am Freitag wieder für Besucher

(11. 03. 2021)

Mitteilung der Landesforsten vom 09.03.2021:

 

Am Freitag, 12.03.2021, öffnet der ErlebnisWald Trappenkamp (EWT) wieder für Tagesgäste. Täglich von 10:00 bis 16:00 Uhr können Besucher dann wieder die begehbaren Wildgehege, die Falknerei und den Spielplatz besuchen.

 

Das Kalkberg-Café im ErlebnisWald bietet Thekenverkauf von Speisen und Getränken zum Mitnehmen an. Außerdem können die Abenteuerpfade im Schulwald und der Hundewald besucht werden. Familien aus einem Haushalt oder aus zwei Haushalten mit maximal 5 Personen können zusammen auf das sehr weitläufige Gelände. Zu anderen Personen muss ein Mindestabstand von 2 Metern eingehalten werden.

 

Um Wartezeiten zu vermeiden, sollte vor dem Besuch das Kontaktdatenformular von der Internetseite des ErlebnisWaldes (www.erlebniswald-trappenkamp.de) heruntergeladen und ausgefüllt werden.

 

Im Kassenbereich und auf den Toiletten gilt Maskenpflicht.

 

Aufgrund der Beschränkung der Besucherzahlen kann es zu Einlassverzögerungen und Wartezeiten kommen. Interessierte sollten sich vor ihrem Besuch über die Facebookseite des EWTs über mögliche Schließungen aufgrund hoher Besucherzahlen informieren.

 

Derzeit können leider noch keine Grillhütten, Kutschfahrten, Greifvogelflugschau, Ponyreiten und Wildschweinfütterungen angeboten werden. Der Laden im Waldhaus ist geöffnet.

 

Das Team des  ErlebnisWaldes Trappenkamp freut sich schon auf seine Besucher und bittet um Verständnis für die notwendigen Maßnahmen.

Foto zur Meldung: Coronavirus: ErlebnisWald Trappenkamp öffnet am Freitag wieder für Besucher
Foto: Coronavirus: ErlebnisWald Trappenkamp öffnet am Freitag wieder für Besucher

Geflügelpest: Nordufer des Schmalensee nach Ausbruch in Kühren im Beobachtungsgebiet

(09. 03. 2021)

Als hätten sie es geahnt in der Segeberger Kreisverwaltung: Erst am 3. März erinnerte das Kreisveterinäramt an die angesichts der im Land grassierenden Geflügelpest weiter geltende Aufstallungspflicht für alle Geflügelhalter – nun ist im gar nicht mal so weit entfernten Kühren eine Geflügelfarm betroffen.

 

Legehennenfarm in Kühren betroffen

 

Der Legehennenbetrieb der Firma Gutshof-Ei war laut Kieler Nachrichten (Ostholstein-Ausgabe) vom 9. März am vergangenen Freitag durch mehrere Todesfälle aufgefallen. Am Montag herrschte dann die bittere Gewissheit: Die Geflügelpest mit dem Subtyp H5 wurde festgestellt. Konsequenz im Betrieb: 76.000 Legehennen wurden gekeult.

 

Auswirkungen hat dieser Vorfall auf die nähere Umgebung Kührens, die zum Sperrbezirk erklärt wurde. Betroffen sind auch Teilgebiete von Stolpe, Wahlstorf und Ascheberg. In einem weiter gespannten Umkreis wurde ein Beobachtungsgebiet festgelegt. Dieses beinhaltet u.a. die Gemeinden Wankendorf, Ruhwinkel, Kalübbe und Belau und schließt unmittelbar mit der nördlichen Grenze des Kreises Segeberg – und damit den Gemarkungen von Stocksee, Schmalensee, Bornhöved und eventuell Gönnebek ab.

 

Ufer des Schmalensee ist Grenze zum Beobachtungsgebiet

 

Wer sich also aus Schmalensee in Richtung Belau bewegt, betritt unmittelbar hinter der Kreisgrenze das Beobachtungsgebiet. Gleiches gilt bei einer Seeumwanderung, wenn man den Bornhöveder Seesportplatz und Friedhof passiert, um weiter in Richtung Vier zu gehen. Und: Das Nordufer des Schmalensee berührt unmittelbar die Grenze des Beobachtungsgebietes.

 

Die Tierseuche ist also unbedingt weiter ernstzunehmen – sowohl von allen Geflügelhaltern im Dorf, also auch von Spaziergängern. Hunde sind angeleint zu führen (eigentlich immer), um zu verhindern, dass sie unkontrolliert mit am Boden verendenden oder schon toten Wildvögeln in Kontakt kommen. Menschen sollen unbedingt keine solchen Vögel anfassen oder aufzunehmen versuchen.

 

Tote Wildvögel melden, nicht anfassen

 

Wer tote Wildvögel auffindet, soll diese telefonisch unter 04551 / 951 9334 sowie per E-Mail an melden. Darüber hinaus besteht an den Wochenenden die Möglichkeit, das Kreisveterinäramt über den Fund toter Vögel über die Rettungsleitstelle (Telefon 112) zu informieren.

 

Foto zur Meldung: Geflügelpest: Nordufer des Schmalensee nach Ausbruch in Kühren im Beobachtungsgebiet
Foto: Geflügelpest: Nordufer des Schmalensee nach Ausbruch in Kühren im Beobachtungsgebiet

Vor 400 Jahren: Der König schmiedet auf der Siegesburg eine protestantische Allianz für den Krieg gegen den Kaiser

(09. 03. 2021)

Die Geschichte des Dreißigjährigen Krieges hat auch das eine oder andere Kapitel im Kreis Segeberg. Bekannt ist die Zerstörung der Siegesburg auf dem Kalkberg im Jahr 1644 durch schwedische Truppen. Eine Vergeltungsaktion für das Wirken einer Partisanentruppe, die „Schnapphähne“ oder „Freien Knechte“, die im Interesse des (dänischen) Landesherrn aus der Segeberger Heide operierten, auf der Burg aber scheinbar auch Unterschlupf und Versorgung erfahren hatten.

 

Um einiges früher, im September 1627, hatte der ursprüngliche Feind, die katholische Liga, Segeberg erreicht: Der Feldzug Wallensteins und Tillys sollte alle Bestrebungen des dänischen Königs (und Landesherrn von Holstein) Christian IV., maßgeblichen Einfluss in Norddeutschland und -europa zu erlangen, zunichte machen. Am 6. September wurde die Stadt Segeberg besetzt, die Kampfhandlungen spielten sich aber im Raum Pinneberg/Steinburg ab.

 

Den ersten Versuch, territoriale Interessen durch ein Eingreifen in den 1618 begonnenen Konflikt durchzusetzen, unternahm Christian IV. Am 9. März 1621 mit dem sogenannten Segeberger Convent. Eine Beschreibung in der 1937 veröffentlichten Chronik „800 Jahre Segeberg“: „Oben auf dem Schlosse versammelte sich eine glänzende Gesellschaft, wie sie selbst in Heinrich Rantzaus Zeiten hier nicht gesehen war. Der König Christian IV. selbst, eine ganze Reihe norddeutscher Fürsten, die Gesandten von Schweden, England, der Niederlande und dann – der Winterkönig von Böhmen, hatten sich eingestellt. Sie beredeten den großen Krieg gegen den Kaiser. Die ganze evangelische Welt sollte sich, so war der Plan der Niederlande, gegen die katholische Aktion zur Wehr setzen.“

 

Der Segeberger Convent war allerdings nicht von Erfolg gekrönt. Fast alle Anwesenden, auch ein englischer Unterhändler sowie ein Vertreter der recht bald gescheiterten Protestantischen Union, verfochten allesamt eigene Interessen. Christian IV. als Herzog von Holstein wählte einen anderen Weg: Er ließ sich im April 1625 in Lauenburg zum Obersten des Niedersächsischen Reichskreises wählen. Zehn solcher Kreise umfasste das Heilige Römische Reich deutscher Nation, die in „normalen“ Zeiten Kontingente zur Verteidigung dieses Reiches, dass sich nach 1618 quasi im Bürgerkrieg befand, aufzubieten hatten.

 

Christian IV. riskierte viel, als er sich über den defensiven Charakter seiner neuen Rolle hinwegsetzte, Elbe und schließlich Weser überschritt, um die Armee Tillys zu stellen. Doch bei Lutter am Barenberg traf er am 27. August 1626 überraschend auf zwei katholische Armeen – Wallenstein war nun auch im Spiel. Auf die Niederlage folgten Rückzug und Verfolgung und schließlich Besetzung Holsteins durch die Liga. Ganze vier Jahre (1625-29) dauerte dieser Abschnitt des Dreißigjährigen Krieges, der Niedersächsisch-Dänische Krieg.

 

Was bleibt ist ein Jahrestag der daran erinnert, dass heute vor 400 Jahren in Segeberg auf der Siegesburg – damals mehr ein Schloss als eine Festung – der Versuch unternommen wurde, das Rad der Geschichte in eine Richtung zu drehen, die es nie eingeschlagen hat.

 

In Bad Segeberg haben sich ein paar Persönlichkeiten des Themas angenommen. 2019 spielten sie als Reenactment-Gruppe den Angriff der Schweden 1644 und die Gegenwehr der „Schnapphähne“ nach. Zum Segeberger Convent haben sie einen fiktiven Dialog nachgewiesener Burgbewohner erstellt, nachzulesen auf www.schnapphähne.de.

Foto zur Meldung: Vor 400 Jahren: Der König schmiedet auf der Siegesburg eine protestantische Allianz für den Krieg gegen den Kaiser
Foto: Segeberg im Jahre 1580 mit der Siegesburg auf dem Kalkberg

Coronavirus: Kreis Segeberg verlängert Maskenpflicht an besonderen Orten bis zum 28. März

(07. 03. 2021)

In der Ministerpräsidentenkonferenz der Bundeskanzlerin am 3. März wurde der Lockdown als Covid-19-Bekämpfungsmaßnahme bis zum 28. März verlängert. Im Nachgang hat der Kreis Segeberg am 5. März seine Allgemeinverfügung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ebenfalls bis zum 28. März verlängert.

 

Demnach ist weiter an bestimmten Orten wie Bahnhöfen und in benannten Innenstadtbereichen (Bad Segeberg, Bad Bramstedt, Kaltenkirchen) eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (Maskenpflicht).

 

Die Allgemeinverfügung und weitere Informationen zur Corona-Lage hält der Kreis Segeberg auf seiner Homepage www.segeberg.de bereit.

 

Wer sich über die für den Kreis Segeberg gültige Inzidenz informieren möchte, wird unter http://corona.rki.de auf der Seite des Robert-Koch-Instituts (RKI) fündig.

Foto zur Meldung: Coronavirus: Kreis Segeberg verlängert Maskenpflicht an besonderen Orten bis zum 28. März
Foto: Coronavirus: Kreis Segeberg verlängert Maskenpflicht an besonderen Orten bis zum 28. März

Digitaler Elternabend der Agentur für Arbeit zur Berufsberatung am 15. März

(07. 03. 2021)

Mitteilung der Agentur für Arbeit Elmshorn vom 05.03.2021:

 

Die Berufsberatung lädt zum digitalen Elternabend am 15. März

 

Schule aus – und nun?

 

„Was für Möglichkeiten hat mein Kind nach dem Schulabschluss?“ – diese Frage stellen sich derzeit viele besorgte Eltern. Wie sie die Berufswahl optimal begleiten können und welche guten Chancen die Jugendlichen auch aktuell haben, zeigen die Berufsberater*innen der Agentur für Arbeit Elmshorn während ihres digitalen Elternabends.

 

Der Elternabend der Berufsberatung findet im Rahmen der Woche der Ausbildung am Montag, 15.03.2021 um 18.30 Uhr online statt und dauert voraussichtlich rund 90 Minuten.

 

Die Veranstaltung erläutert die Wege, Angebote, Unterstützungen für Kinder nach der Sekundarstufe 1, also mit oder ohne einem bestandenen ersten allgemeinbildenden Schulabschluss (ESA) oder einem mittleren Schulabschluss (MSA). Auch Eltern sollten sich gut informieren, denn ihnen kommt meist eine wichtige Rolle bei der Berufswahl ihrer Kinder zu!

 

Wichtig!

Eine Anmeldung kann mit einer kurzen E-Mail bis zum 11.03.2021 an erfolgen. Die Eltern erhalten dann einen Skype-Link, mit dem Sie sich zur Veranstaltung auf Ihrem PC, Laptop oder Tablet einloggen können.

Foto zur Meldung: Digitaler Elternabend der Agentur für Arbeit zur Berufsberatung am 15. März
Foto: Digitaler Elternabend der Agentur für Arbeit zur Berufsberatung am 15. März

Geflügelpest: Neue Fälle im Kreis Segeberg – Aufstallpflicht besteht weiter

(06. 03. 2021)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 05.03.2021:

 

Geflügelpest: Erneut Fälle bei Wildvögeln nachgewiesen – Kreisveterinär mahnt zur Einhaltung der Aufstallungspflicht

 

Die Geflügelpest-Situation im Kreis Segeberg hat sich wieder verschärft: Während das Ausbruchsgeschehen hier seit dem 2. Januar zum Erliegen gekommen war, gibt es in dieser Woche bereits acht durch das Landeslabor in Neumünster bestätigte Fälle des Subtyps H5 bei Wildvögeln. Zu den tot aufgefundenen Tieren gehören sechs Höckerschwäne, eine Wildente sowie eine Wildgans. Die Fundorte waren am Großen Segeberger See, am Nehmser See sowie am Seekamper See. Auch in Lübeck und den Kreisen Stormarn, Plön und Ostholstein haben diese Befunde in den vergangenen 14 Tagen deutlich zugenommen.

 

„Damit müssen wir die Situation neu bewerten“, sagt Leitender Kreis-Veterinär Markus Overhoff. Er appelliert eindringlich an alle Nutztiergeflügelhalter*innen, die geltende Aufstallungspflicht einzuhalten und alle möglichen Biosicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Nutzgeflügels konsequent umzusetzen.

 

Grundsätzlich gelten für alle Personen, die Geflügel halten, dieselben tierseuchenrechtlichen Maßnahmen – gleichgültig ob es sich um gewerbliche oder private (Hobby)-Haltungen handelt. „Geflügelpest lässt sich sehr leicht über die Kleidung, Schuhe, Hände usw. verbreiten. Ein wenig Mist unter den Schuhen reicht beispielsweise aus, um damit das Virus weiter zu tragen“, sagt Overhoff. Deshalb müssten die bewährten Biosicherheitsmaßnahmen von allen Geflügelhalter*innen beachtet werden: So sollte beim Betreten der eigenen Ställe Schutzkleidung (zum Beispiel ein stalleigener Overall und Schuhe/Stiefel) getragen werden. An den Eingängen der Ställe sollten mit Desinfektionsmittel getränkte Desinfektionsmatten ausgelegt werden. Die Hände sollten vor Betreten der Ställe gewaschen und desinfiziert werden. Betriebsfremde Personen haben  grundsätzlich keinen Zugang zu Ställen. Das Auftreten von vermehrten Todesfällen muss unverzüglich an die Veterinärbehörde gemeldet werden.

 

Grund für die jetzt vermehrt auftretenden Fälle bei Wildvögeln ist laut FriedrichLöffler-Institut der einsetzende Vogelzug von Südwest nach Nordost. „Wenn dieser im Frühjahr vorüber ist, müsste sich die Situation bei uns wieder entspannen“, sagt Overhoff. Aber bis dahin müsse alles getan werden, um einen Eintrag des Virus in die Nutztiergeflügelhaltungen zu verhindern.

 

Tote und sterbende Vögel sollten grundsätzlich nicht angefasst werden. „Wir wissen, dass der Prozess des Sterbens für Beobachtende nur schwer zu ertragen ist“, so Overhoff. „Aber das einzige, was man in diesem Moment noch für einen Vogel tun kann, ist Respekt zu zeigen und ihn friedlich sterben zu lassen. Wer sich ihm nähert, löst einen Fluchtreflex aus und macht es für das Tier dadurch nur noch schlimmer.“

 

Bürger*innen, die einen toten Greifvogel, eine Ente, Gans, Schwan oder einen anderen verendeten Wasservogel finden, sollte diesen melden. Das KreisVeterinäramt ist telefonisch zu erreichen unter 04551 / 951 9334 sowie per Mail an . Darüber hinaus besteht an den Wochenenden die Möglichkeit, das Kreisveterinäramt über den Fund toter Vögel über die Rettungsleitstelle (Telefon 112) zu informieren.

 

 

Foto zur Meldung: Geflügelpest: Neue Fälle im Kreis Segeberg – Aufstallpflicht besteht weiter
Foto: Geflügelpest: Neue Fälle im Kreis Segeberg – Aufstallpflicht besteht weiter

Kreis Segeberg macht Eltern fit: Kinder in der digitalen Welt begleiten

(06. 03. 2021)

Mitteilung des Kreises Segeberg vom 03.03.2021:

 

Neue Online-Veranstaltungsreihe startet: #ElternMissionMedia – Kinder in der digitalen Welt begleiten

 

In Zeiten von Corona, Lockdown und Homeschooling fehlen zahlreiche Freizeit- und Betreuungsangebote, weshalb die digitale Welt auf Kinder und Jugendliche einen besonderen Reiz ausübt. Gemeinsam haben die Fachstelle für Kinderschutz und Qualitätsentwicklung des Kreises Segeberg, das Kreis-Bildungsmanagement und die Bildungsplanung für Digitalisierung jetzt ein Informations- und ein Fortbildungsangebot im Bereich Jugendmedienschutz entwickelt. #ElternMissionMedia lautet die Veranstaltungsreihe für Eltern, Lehrkräfte, pädagogische Multiplikator*innen sowie Kinder und Jugendliche, die am Mittwoch, 10. März, online mit Angeboten für Eltern startet.

 

Was sind die Chancen der digitalen Medien und was sind die Gefahren? Wie kann ich als Elternteil damit umgehen und welche Folgen kann der Medienkonsum haben? Wie wirkt sich der Medienkonsum auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen aus? Und wie sollen Erziehungsberechtige den richtigen Umgang damit wählen? Die Online-Veranstaltungen bieten Basisinformationen zum Thema digitale Medien, so dass Eltern ihr Kind kompetent und altersgerecht durch die digitale Welt begleiten können. Im Anschluss an die Vorträge von Expert*innen zu unterschiedlichen Schwerpunkten bleibt jeweils Zeit für eigene Fragen.

 

Die Termine in der Übersicht, jeweils von 19.30 bis etwa 21 Uhr:

 

  • Mittwoch, 10. März: Schwerpunkt Grundschule
  • Donnerstag, 11. März: Schwerpunkt Sekundarstufe I (Klasse 5 bis 10)
  • Dienstag, 16. März: Schwerpunkt Grundschule
  • Donnerstag, 18. März: Schwerpunkt Sekundarstufe I (Klasse 5 bis 10)
  • Dienstag, 27. April: Schwerpunkt Grundschule
  • Donnerstag, 29. April: Schwerpunkt Sekundarstufe I (Klasse 5 bis 10)

 

Eine kostenfreie Anmeldung ist möglich unter folgendem Link:

www.vhs-henstedt-ulzburg.de/kursus-kategorie/gesellschaft

 

Die Teilnehmer*innenzahl ist pro Termin auf 50 Personen beschränkt.

Angemeldete erhalten einen Link und ein Passwort per Mail.

 

[Plakat Online-Veranstaltungsreihe Kreis Segeberg]

Foto zur Meldung: Kreis Segeberg macht Eltern fit: Kinder in der digitalen Welt begleiten
Foto: Plakat #ElternMissionMedia

Vor 100 Jahren: Schmalenseer gedenken der Gefallenen des Ersten Weltkriegs mit einer Ehrentafel

(04. 03. 2021)

„Als ein Bornhöveder berittener Bote den Mobilmachungsbefehl überbrachte, durchzuckte selbiger wie ein elektrischer Funke die Bevölkerung.“ So beschreibt Schmalensees Dorflehrer Heinrich Göttsch in seiner erst 1948 veröffentlichten, aber eigentlich nach seiner Zurruhesetzung 1933 entstandenen „Chronik für Schmalensee“ den Beginn des Ersten Weltkriegs am 1. August 1914.

 

Alle wehrfähigen und in der Reservistenorganisation, dem Landsturm erfassten Männer des Dorfes hatten laut Göttschs Wiedergabe längst „Ordre, sich am soundsovielten Mobilmachungstage zu stellen“. Erst sollten es 20, nach wenigen Monaten 30 Männer sein, die das keine 400 Einwohner kleine Dorf zu ihren Einheiten verlassen. Am 16. November 1915 wird ein Spitzenwert erreicht: 54 Männer des Dorfes, Hofbesitzer, Handwerker, Studenten, Knechte, stehen „im Felde“.

 

Im September 1914 werden die ersten verwundeten Schmalenseer im Segeberger Kreis- und Tageblatt aufgeführt, das anfangs noch die sogenannten Verlustlisten abdruckt. Als die Zahl der Gefallenen derart ansteigt, dass die Moral der Bevölkerung sinken könnte, unterlässt man es, außer Todesanzeigen und kurzen Meldungen ganze Namenslisten zu verbreiten. In Schmalensee wird am Ende des Krieges aber eine Liste bestehen, die 13 Namen enthält. Die der Gefallenen und Vermissten. Der erste Gefallene ist Ludwig Jäger am 20. September 1914 – später stellt sich heraus, dass August Stegelmann schon seit dem 6. September 1914 als vermisst gilt; der letzte Gefallene wird am 23. August 1918 Gastwirt Friedrich Voß sein.

 

Wie sehr die Kriegsniederlage, aber auch der Verlust an Menschenleben an den Schmalenseern gezehrt haben mag, dafür steht die in den 1920er-Jahren einsetzende Erinnerungskultur. Ein imposantes Gefallenen-Denkmal, das heute noch am selben Platz in der Dorfstraße zu finden ist – es wurde in den 1960er-Jahren wegen der Gefallenen des Zweiten Weltkriegs erweitert –, und eine Ehrentafel, die einst im Schulhaus angebracht war und dann in die Verantwortung der Freiwilligen Feuerwehr übergeben wurde. Diese Tafel wurde am 28. Februar 1921 feierlich eingeweiht. Vor 100 Jahren, am 4. März 1921, berichtete das Segeberger Kreis- und Tageblatt davon.

 

Überschrieben hat Heinrich Göttsch sein Chronik-Kapitel mit „Ehrung der gefallenen Helden“. Eine Begrifflichkeit, die 100 Jahre später mit dem Wissen unserer Zeit um Kriegsschuld und -folgen sowie das Schlachtgeschehen alles andere als zeitgemäß ist. Eine Denkweise, die schon nach Ende des ersten Wegbereiter des zweiten großen Krieges sein sollte. Aber sie dokumentiert die vorherrschende Haltung in Schmalensee in damaliger Zeit. Sie veranschaulicht im Heute Emotionen von damals und hilft uns vielleicht, zu verstehen, wie Schmalensee in der Zeit nach dem Zusammenbruch des Kaiserreichs und in den Anfangsjahren einer kritisch beäugten Republik „tickte“.

 

Die Einweihung der Ehrentafel fand am 28. Februar 1921 nach Abhalten der Schulprüfung im Schulzimmer statt. Durch Spenden waren die 960 Mark zusammengekommen, die der Firma Blanckhorn in Kassel für Herstellung, Verpackung und Transport der gerahmten Tafel zu zahlen waren. Reden und Gesang sowie „Deklamationen“ standen unter dem Wort „Das tat ich für Dich, was tust Du für mich?“ - ganz im Sinne eines „Sie fielen für das Vaterland“ oder „für uns“. Viel mehr konnte ein Dorf seinen toten Söhnen nicht entgegenbringen außer dieser Form der „Dankbarkeit“ oder halt „Heldenverehrung“.

 

Heinrich Göttsch selbst mag eine treibende Kraft hinter der Anschaffung der Tafel gewesen sein, die dem Bau eines Denkmals, das als eines der letzten in der Kirchengemeinde Bornhöved am 25. November 1925 eingeweiht wurde, voranging. Denn Göttsch war nicht nur Verwalter von Protokollen und Finanzen vieler Vereine und Organisationen sowie als Dorflehrer mit wohl allen Familien im Ort bekannt: Er hatte auch seinen Sohn Bruno verloren. Der Offiziersanwärter erlag am 20. Oktober 1917 in einem Lazarett im Baltikum seiner Verwundung. Noch nicht im Zuge der Einweihung der Ehrentafel, aber bei der des Denkmals fragt Göttsch in seiner Rede, „ob unsere Söhne umsonst gefallen“ seien.

 

Allein diese Frage lässt, 100 Jahre später, breiten Raum zur Interpretation. Im Kontext des Passus zum damaligen Zeitgeist muss man wissen, dass noch immer die Forderungen des Versailler Vertrages und die angeordnete Ablieferung landwirtschaftlicher und industrieller Erzeugnisse an die Sieger des Ersten Weltkriegs auf der Bevölkerung lasteten. Das würde auf Revanchismus hinweisen, den erst die Nationalsozialisten durch einseitige Aufkündigung des Vertrages, Wiedereinführung der Wehrpflicht und anschließende „Rückgewinnung“ verlorener Gebiete zu befriedigen wussten.

 

Im heutigen Denken steht die Frage aber auch für die Erkenntnis der Unsinnigkeit des Massensterbens auf den Schlachtfeldern, dem starrsinnigen Festhalten Deutschlands an seinen expansiven Kriegszielen auf Kosten immer weiterer Toter.

 

Die Namen auf der Gedenktafel von 1921:

 

  • August Stegelmann, Sohn von Kätner August Stegelmann, vermisst am 6. September 1914
  • Ludwig Jäger, Sohn von Landmann Heinrich Jäger, gefallen 20. September 1914
  • Hans Stegelmann, Sohn von Kätner August Stegelmann, vermisst 23. Oktober 1914
  • Hans Blunk, Sohn von Landmann August Blunk, gefallen 16. Juni 1915
  • Hans Jürgens, Sohn von Schäfer Detlev Jürgens, gestorben 30. September 1915
  • Alfred Delfs, Gärtner, gestorben 1. Juni 1916
  • Richard Burmeister, Sohn von Arbeiter Christian Burmeister, gestorben 29. August 1916
  • Adolf Blunk, Sohn von Landmann August Blunk, gestorben 29. April 1917
  • Hans Schenk, Sohn von Witwe Anna Schenk, gefallen 16. August 1917
  • Bruno Göttsch, Sohn von Lehrer Heinrich Göttsch, gestorben 20. Oktober 1917
  • Wilhelm Kronfeldt, Sohn von Arbeiter August Kronfeldt, gefallen 22. März 1918
  • Johannes Burmeister, Sohn von Arbeiter Christian Burmeister, gefallenen 31. Mai 1918
  • Friedrich Voß, Gastwirt, gefallen 23. August 1918

 

Vermisst, gestorben, gefallen: Einige erlagen nach Teilnahme an Kämpfen und Strapazen Tage oder Wochen später ihren Verletzungen oder Erkrankungen. Zwei mussten für tot erklärt werden, nachdem ihr Schicksal lange ungeklärt war.

 

Die vor 100 Jahren eingeweihte Gedenktafel ist für Schmalensee ein einzigartiges Dokument, vielleicht sogar ein Schatz, der uns anschaulich und greifbar eine Zeit vor Augen führt, die unser Dorf prägte. Die Tafel ist einzigartig (auch wenn in vielen Orten auf vielfältige Weise der Kriegstoten gedacht wurde), weshalb sie trotz der Verklärung des „Heldentodes“ im Rahmen einer historisch-politischen Bildung der Einwohner weiter im öffentlichen Raum Platz finden sollte.

 

 

 

 

 

[Vor 100 Jahren - Gedenktafel für Gefallene eingeweiht 04.03.1921]

Foto zur Meldung: Vor 100 Jahren: Schmalenseer gedenken der Gefallenen des Ersten Weltkriegs mit einer Ehrentafel
Foto: Die Gedenktafel 1914-18 hängt im Feuerwehrgerätehaus

Was gab's im Februar? Blick über den Tellerrand

(03. 03. 2021)

Was in der Nachbarschaft, im Amt und der Kirchengemeinde Bornhöved oder im Kreis Segeberg geschieht, findet nicht unbedingt Niederschlag auf der Gemeinde-Homepage, kann aber durchaus von Interesse in Bezug auf kommunalpolitische und gesellschaftliche Themen sein. Eine kleine Presseschau aus dem Monat Februar:

 

Trappenkamp macht große Schritte

 

Gleich zweimal binnen weniger Tage hat die Segeberger Zeitung von der weiteren Entwicklung Trappenkamps berichtet – am 1. und am. 2. Februar. Anlass war das zehnjährige Amtsjubiläum von Bürgermeister Harald Krille (SPD), der auch seit der letzten Kommunalwahl Amtsvorsteher im Amt Bornhöved ist. Mit seiner Gemeinde befindet sich Krille seit Jahren auf Wachstumskurs mit der Zielrichtung, 6000 Einwohner zählen zu können. Neubaugebiete haben der Familiengemeinde im Grünen für den Zuzug junger Leute mit Kindern gesorgt; jüngste Ansiedlungen des Landesvereins für Innere Mission – fertig ist das betreute Wohnen und im Bau ein Pflegeheim – schaffen zusätzliche Arbeitsplätze im Ort. Weiterer Wohnungsbau ist geplant und die Gemeinde ein stark frequentierter Einkaufs- und Schulstandort. Natürlich wachsen dadurch zusätzliche Bedarfe: Im Bau befindet sich ein neues, großes Feuerwehrgerätehaus, das auch eine Drehleiter aufnehmen soll. Und die Richard-Hallmann-Schule, Gemeinschaftsschule mit gymnasialer Oberstufe, soll erweitert werden. Zur zweiten Pressemeldung kam es, weil unmittelbar nach Entstehen des ersten Berichts eine Nachricht aus Kiel auf Harald Krilles Schreibtisch landete: Eine Zusage für eine 90-prozentige Förderung für den Bau einer neuen Sporthalle. Für rund 4,5 Millionen Euro soll eine Dreifeldhalle auf der Sportanlage an der Segeberger Straße entstehen, wo erst kürzlich eine neue Leichtathletikanlage eingeweiht werden konnte. Von diesem Bau würden sowohl der TV Trappenkamp und die Richard-Hallmann-Schule mit ihrem Sportprofil als auch die benachbarte Landesturnschule profitieren.

Dass Trappenkamp an einem Städtebauförderungsprogramm teilnimmt, kann sich laut Meldung der Segeberger Zeitung vom 23. Februar auch noch in einem weiteren Bereich positiv niederschlagen: Die Gemeinde erwägt den Neubau eines Ärztehauses bzw. eines Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ). Zwar sieht sich Trappenkamp mit Ärzten im Moment gut versorgt, will aber, auch angesichts des eigenen Wachstums, für die Zukunft gewappnet sein. Konkrete Pläne gebe es laut SZ zwar noch nicht, Bürgermeister Harald Krille lässt aber durchblicken, dass man im Bereich des früheren Ducke-Geländes bereits über ein zentral gelegenes Grundstück verfüge.

 

Das planen die Nachbarn im Kreis Plön

 

Eine Verbesserung der Infrastruktur steht eigentlich in allen Nachbargemeinden  ganz oben auf der Wunschliste für 2021. Die Kieler Nachrichten lieferten in der Ostholstein-Ausgabe am 4. Februar eine Zusammenfassung. Kalübbe steht da noch am Anfang, will in diesem Jahr ein Dorfentwicklungskonzept anschieben. Die Ausweisung weiterer Wohn- und Gewerbeflächen spielt dabei die größte Rolle. Füt 65.000 Euro soll eine Abgasabsaugvorrichtung für das Feuerwehrgerätehaus beschafft werden. Ascheberg schafft derzeit viele neuen Wohnraum, bedeutend aber, und deshalb sei diese Gemeinde hier erwähnt, ist der erwartete baldige Baubeginn für eine Ferienhaussiedlung im touristischen Sondergebiet. Kurzer Blick nach Dersau: Für 500.000 Euro soll dort der Kindergarten erweitert werden. Ein „Aufhübschen“ des Sportgeländes soll 70.000 Euro kosten. Dahinter verbirgt sich u.a. eine Komplettsanierung der Sanitäranlagen.

 

Die Deponie Damsdorf/Tensfeld ist längst voll

 

Segeberger Zeitung und Lübecker Nachrichten melden am 10. Februar die drohende Stilllegung der Zentraldeponie Damsdorf/Tensfeld, die vom Wege-Zweckverband der Gemeinden des Kreises betrieben wird. Die Maßnahme hat das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) veranlasst, das eine Überschreitung des genehmigten Volumens registriert hat. Der WZV setzt einen sofortigen Annahmestopp um und versichert weiter bestehende Entsorgungssicherheit im Kreis Segeberg. Der Verband hält an dem von der Verbandsversammlung auch schon beschlossenen Erweiterung der Deponie fest. Eine  tatsächliche Stilllegung könnte der WZV auch gar nicht finanzieren, da er die Nachsorge der Deponie gewährleisten müsste – die gut 60 Millionen Euro kosten würde. Mitte Februar steht fest, dass die Deponie Damsdorf/Tensfeld aufgrund des laufenden (Stilllegungs-)Verfahrens vorerst keine Abfälle mehr annimmt. Verbandsvorsteher Peter Axmann bekräftigt gegenüber der Segeberger Zeitung (20. Februar) erneut, dass die Entsorgungssicherheit nicht gefährdet sei. Die Beantragung auf eine Erweiterung der Kapazitäten läuft unterdessen weiter.

 

Naturpark Holsteinische Schweiz will neuen Standort finden

 

Weiter in Bewegung ist das Thema Standortsuche für den Naturparkverein Holsteinische Schweiz, dem auch Schmalensee angehört. Wie schon berichtet, hatte es Streit zwischen Verein und Besitzer des Uhrenhauses im Plöner Schlossgebiet gegeben, weshalb der Verein seine Geschäftsräume und Dauerausstellung zuletzt nach Eutin hatte verlegen wollen. Doch die dortige Opernscheune, die dem Naturparkverein von den Eutiner Festspielen hätte überlassen werden sollen, benötigen diese aufgrund der durch die Corona-Pandemie entstandenen wirtschaftlichen Situation doch selbst. Zwar hatte zuletzt der bisherige Vermieter des Uhrenhauses, die Marius-Böger-Stiftung signalisiert, dass der Verein dort bleiben könne, doch der will die räumliche Erneuerung. Laut Mitteilung des Vereins vom 3. Februar hat Segebergs Landrat Jan Peter Schröder als Vorsitzender des Naturparkvereins die Mitglieder informiert, dass eine transparente Suche nach einem neuen Info-Haus für die Dauerausstellung stattfinden soll. Auch soll ein Info-Mobil angeschafft werden, mit dem sich der Verein in den Gemeinden stärker präsentieren möchte. Die Geschäftsstelle soll unterdessen zum 1. März 2021 umziehen in Büroräume in der Robert-Schade-Straße 24 in Eutin.

Doch in Sachen Dauerausstellung ist die CDU-geführte Mehrheit im Plöner Kreistag anderer Meinung: Sie spricht sich am 18. Februar für den Verbleib im Uhrenhaus aus. „Es liege im Interesse des Kreises Plön, eine Naturparkausstellung in der Kreisstadt im Schlossgebiet zu haben“, schreiben die Kieler Nachrichten in ihrer Ostholstein-Ausgabe am 20. Februar. Und Plöns Bürgermeister Lars Winter rückt parallel von seinem Ansinnen ab, die eine Dauerausstellung zu vier verschiedenen an vier Orten – Fledermauszentrum Nocatlis Bad Segeberg, Wunderwelt Wasser Malente, Torhaus Eutin und geplantes Naturerlebniszentrum Ölmühle Plön – zu machen. „Sollte uns der Verbleib im Uhrenhaus gelingen, werde ich der Selbstverwaltung vorschlagen, von dem Projekt Naturerlebnisraum Ölmühle Abstand zu nehmen“, so Winter in den KN.

 

Noch mehr Kiesabbau im Amt Bornhöved

 

Die Ausbeutung des kiesreichen Bodens im Amt Bornhöved schreitet weiter voran. Großflächig wird Tarbek betroffen sein: Südlich des bestehenden Werks der Firma Holcim, benachbart zum Sägewerk Ruser, soll ab 2025 auf 36 Hektar Land, die sich bis zur Kiesstraße (Verbindung von Trappenkamp nach Tensfeld) erstrecken, Kies im Trocken- und Nassabbau gewonnen werden. Die Segeberger Zeitung berichtet am 11. Februar, dass man 3,3 Millionen Kubikmeter Kies entnehmen und anschließend die Fläche so renaturieren möchte, dass neben mehr Knicks gegenüber heute auch ein Gewässer entstehen werde. Der Hof Trappenkamp, der auf der Fläche liegt und aktuell noch bewohnt ist, wird laut Bericht von der Bildfläche verschwinden. Er ist in gewisser Weise Namensgeber für die benachbarte Gemeinde gleichen Namens.

 

Doch keine Hochschule für Neumünster?

 

Einen Rückschlag müssen die Freunde einer Hochschule in Neumünster hinnehmen. Wie die Kieler Nachrichten am 12. Februar in ihrer Ausgabe Holsteiner Zeitung berichten, gibt es im Kieler Bildungsministerium für einen Hochschulstandort Neumünster derzeit weder Pläne noch Unterstützung. Oberbürgermeister Olaf Tauras, der gerade seine Wiederwahl anstrebt, kommt diese Nachricht freilich ungelegen. Er und seine Mitstreiter wollen auf dem Gelände der früheren Hindenburg-Kaserne in der Färberstraße neben der neuen Landesfeuerwehrschule und einem Ausbildungszentrum für den Zoll auch einen Hochschul-Komplex mit einer Ausrichtung im Bereich Pflege und Logistik ansiedeln. Immerhin: Sowohl Tauras (CDU) als auch sein Herausforderer Tobias Bergmann (SPD) wollen weiter für den Standort kämpfen.

 

Feuerwehr-Gewerkschaft fordert schnelleres Impfen

 

Weil Feuerwehrkräfte oft die ersten Helfer bei Unfällen und ähnlichen Einsätzen sind, sieht die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft in der Corona-Pandemie eine besondere Gefährdung für diese. Einsatzkräfte, egal ob von Berufs- oder Freiwilliger Feuerwehr, seien oft nah dran an Verletzten und Eingeschlossenen, die möglicherweise das Virus auf ihre Retter übertragen. Robert Pohl, Landesvorsitzender der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft, wird im Holsteinischen Courier am 5. Februar mit einem Beispiel zitiert: „Wenn jemand an Covid-19 erkrankt, sind langfristige Schäden der Lunge nicht ausgeschlossen. Das kann dazu führen, dass jemand nicht mehr Atemschutzträger sein kann oder gar berufsunfähig wird.“ Während Berufsfeuerwehrleute, die auch im Rettungsdienst eingesetzt sind, zur ersten Gruppe gehören, die geimpft werden soll, finden sich gerade die freiwilligen Helfer weiter hinten in Impfreihenfolge wieder. Landesbrandmeister Frank Homrich sieht laut Courier-Bericht die Infektionsgefahr zwar auch, unterstützt aber die Linie der Landesregierung: „In der Empfehlung des Robert-Koch-Instituts sind Feuerwehrleute erst in der Kategorie 5 und 6 aufgeführt, in der Empfehlung des Bundesgesundheitsministeriums aber unter 3.“ Damit, so Homrich, könne er gut leben.

 

Eris Arche mit neuer Leitung

 

Die Bornhöveder Kita Eris Arche, die im Schmalenseer Sportlerheim eine Außenstelle unterhält, hat schon seit Jahresbeginn eine neue Leitung. Nadine Danker aus Schillsdorf stellt sich selbst den Menschen im Amt Bornhöved in der Ausgabe des Blickpunkt am 18. Februar vor. Die 35-Jährige ist ein Eigengewächs der Einrichtung: Nach Abschluss der Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin 2007 und ersten Stationen war sie bereits ab 2013 in der Kita Eris Arche tätig und bildete sich weiter zur Motopädagogin. Da sie sich neben der Leitungsfunktion derzeit zur Fachwirtin für Soziales weiterbildet, wird ihr Stellvertreter Simon Timm etwas mehr gefordert sein. Erika Kapeller, die Eris Arche aufgebaut und bis Ende 2020 geleitet hatte, bleibt dem Erzieher-Team bis zum Renteneintritt erhalten. Sie ist weiter mit der Leitung des Trägervereins Familie und Beruf e.V. befasst.

 

Verlässt Norderstedt den Kreis Segeberg?

 

In der „großen kreisangehörigen Stadt“ Norderstedt scheint der Frust groß zu sein, fühlt man sich vom Kreis Segeberg offenbar sehr gegängelt: Eine große Koalition in der Stadtvertretung aus CDU, SPD, Linken und FDP hat einen Prüfantrag formuliert. Demnach soll die Verwaltung der 80.000 Einwohner-Stadt feststellen, welche Auswirkungen eine Loslösung vom Kreis Segeberg hätte – insbesondere in finanzieller Hinsicht. Die städtischen Kommunalpolitiker haben laut Bericht der Segeberger Zeitung vom 19. Februar scheinbar die Nase voll nach erst später Berücksichtigung bei der Standortvergabe für Corona-Impfzentren, dem Abzug der Rettungsleitstelle oder dem Streit um Recyclinghöfe, in dem sich der Kreis Segeberg auf die Seite des WZV geschlagen habe. Für den Kreis Segeberg hätte ein „Austritt“ Norderstedts auf den ersten Blick erhebliche Konsequenzen, denn die Stadt zahlt den Löwenanteil an der Kreisumlage. Da Norderstedt aber auch nicht einseitig abspringen kann, vielmehr das Land entscheidet und verlangt, dass beide Parteien einverstanden sein müssen, messen führende Kreispolitiker dem Ansinnen wenig Chancen auf Erfolg bei.

 

Briefwahl beim Kreisfeuerwehrverband

 

Präsenzveranstaltungen sind in den Feuerwehren derzeit tabu. Jahreshauptversammlungen können in einem Mix aus virtueller Tagung und Abstimmung per Brief notwendige Wahlen und andere Beschlüsse herbeiführen. So geschehen beim Kreisfeuerwehrverband Segeberg, der am 23. Februar zwei neue Beisitzer für seinen Vorstand bestimmen musste. Die Beisitzer repräsentieren im Kreisvorstand Bereiche des Kreisgebietes. So wurde für die Ämter Itzstedt, Kisdorf und Leezen Stefan Mau aus Wittenborn gewählt. Besonders fiel die Wahl des Beisitzers für die Stadt Norderstedt und Großgemeinde Henstedt-Ulzburg aus: Gewählt wurde André Folta, der seine Heimatwehr in Rohlstorf hat.

 

Feueralarm in Schmalensee: Ab 31. März aus Elmshorn

 

Angekündigt war es schon, nun nimmt die Maßnahme Fahrt auf: Feuerwehren und Kräfte des Rettungsdienstes werden ab 31. März 2021, 12 Uhr, nicht mehr aus Norderstedt sondern aus Elmshorn alarmiert. Für den Bürger ändert sich laut Bericht der Segeberger Zeitung vom 25. Februar nichts – er wählt weiter den Notruf 112. Der Kreis Segeberg schließt sich der Regionalleitstelle West in Elmshorn an, die bereits für die Kreise Pinneberg, Dithmarschen und Steinburg zuständig ist, und die bereits die Polizeikräfte im Kreis Segeberg lenkt. In den ersten beiden Märzwochen finden Probealarmierungen bei den Segeberger Feuerwehren statt – in Schmalensee bereits am 1. März – um die Funktionalität zu testen.

 

Radweg zwischen Tensfeld und Damsdorf

 

Zwei Faktoren bremsen derzeit überall im Kreis den Ausbau des Radwegenetzes: Der dazu nötige Landerwerb und die Verfügbarkeit von Kapazitäten in der Kreisbauverwaltung. So müssen Schmalensee und Stocksee weiter darauf warten, dass Radfahrer gefahrlos zwischen beiden Dörfern entlang der Stockseer Straße unterwegs sein können, die von vielen Autofahrern leider zum Rasen genutzt wird. Zwischen Tensfeld und Damsdorf wird laut Bericht der Segeberger Zeitung vom 18. Februar bald die letzte Lücke geschlossen: 60 Meter, mitten in der Strecke, konnten endlich erworben werden an der vielbefahrenen Route (L68) zwischen Plön und Bad Segeberg. Seit 2012 habe man in Tensfeld an der Radverbindung geplant, sieben Grundstücke mussten seitdem auf 600 Meter Länge erworben werden.

Foto zur Meldung: Was gab's im Februar? Blick über den Tellerrand
Foto: Blick auf die A21 am 9. Februar

Fasan Ferdinand – bekannt wie ein bunter Hund

(02. 03. 2021)

Die Gemeinde-Homepage von Schmalensee lebt vom Mitmachen. Henning Pape liefert heute die Geschichte einer derzeit im Bereich der Straße Am Ringreiterplatz stattfindenden, wahren Begebenheit. Augenzeuge ist Peter Kruse, der fotografiert hat.

 

Eine Elster oder ein Specht am Futterhaus ist für Schmalenseer Bürger nichts Neues, aber ein Fasan hatte sich bisher eher nicht in die Gärten des Dorfes verirrt.

 

Dieser eine aber dreht täglich seine Runde, kommt aus dem nahe gelegenen Phacelia-Feld in die „Siedlung“, stolziert von Haus zu Haus und besucht verschiedene Anwohner am Ringreiterplatz.

 

Es gibt wohl niemanden am Ringreiterplatz der den stolzen Hahn noch nicht begrüßen konnte. Scheinbar ohne Angst kommt er bis auf die Terrassen und sucht in aller Ruhe nach Futter.

 

Und wenn ihm das nicht reicht, kennt er keine Scheu, auf sein Anliegen aufmerksam zu machen. Bei Familie Pape pickerte er schon mehrmals mit dem Schnabel an die Terassentür. 

 

Dort zählt man ihn mittlerweile schon zur Familie, und daher wurde der Fasan auf den Namen „Ferdinand“ getauft.

 

Auch die eine oder andere Nacht hat er schon in Papes Garten verbracht: Dann kommt er in der Dämmerung und setzt sich in einen Baum zur Nachtruhe.

 

Da neben dem Hahn auch schon eine Henne gesichtet wurde, darf man optimistisch sein, dass der Besuch des Fasans von der Schmalenseer Feldmark kein Einzelfall bleibt :-)

 

Übrigens: Der Fasan kommt ursprünglich aus China. Für seine Verbreitung in Mittel- und Westeuropa wiederum sorgten höchstwahrscheinlich die alten Römer.

Foto zur Meldung: Fasan Ferdinand – bekannt wie ein bunter Hund
Foto: Ferdinand besucht die Siedlung Am Ringreiterplatz

WZV-Recyclinghöfe beenden den Wintermodus

(02. 03. 2021)

Mitteilung des Wege-Zweckverbandes vom 01.03.2021:

 

Vom ersten November bis Ende Februar gelten beim WZV Winteröffnungszeiten auf den Recyclinghöfen, da nach einbrechender Dunkelheit kaum noch Kunden vorbeikommen.

 

Aber jetzt werden die Tage schon wieder spürbar länger und heller, und die Motivation steigt, Haus und Hof in Ordnung zu bringen und vielleicht noch schnell nach der Arbeit Aussortiertes oder Grüngut zu einem der Recyclinghöfe zu fahren oder Gartenbauprodukte wie Oberboden oder Hackschnitzel zu erwerben. „Da nicht alle Anlagen das gleiche Sortiment haben, lohnt es sich, vorab nachzufragen, ob das gewünschte Produkt verfügbar ist“, rät Helmut Wachowitz, beim WZV zuständig für die Recyclinghöfe.

 

Seit dem 01.03.21 gelten auf den Anlagen in Bad Segeberg, Schmalfeld und Damsdorf wieder die regulären Öffnungszeiten:

 

Montag – Mittwoch und Freitag    08:00 bis 17:00 Uhr

Donnerstag                                      08:00 bis 18:00 Uhr

Samstag                                           08:00 bis 13:00 Uhr

 

Der Norderstedter Recyclinghof hat Montag – Freitag von 07:00 bis 17:00 Uhr und Samstag von 07:00 bis 12:00 Uhr geöffnet.

 

Die derzeitige Schließung der Zentraldeponie hat keine Auswirkungen auf den Recyclinghof Damsdorf/Tensfeld. Dieser steht den Kundinnen und Kunden vollumfänglich zur Entsorgung ihrer Abfälle zur Verfügung.

 

Die Corona-Hygienemaßnahmen sind unverändert einzuhalten. Weitere Informationen und Hinweise zur Entsorgung auf den Recyclinghöfen finden die Kunden auch unter wzv.de.

Foto zur Meldung: WZV-Recyclinghöfe beenden den Wintermodus
Foto: WZV-Recyclinghöfe beenden den Wintermodus

März-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1

(01. 03. 2021)

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Alte Zeitungen geben Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten Gelegenheit für Erinnerungen. Quelle dieser Sammlung ist das Archiv der Segeberger Zeitung.

Weil noch immer das neuartige Coronavirus das gesellschaftliche Leben beeinträchtigt und wir sehr wahrscheinlich noch einige Zeit mit Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens belegt sind, gibt es für die treue Leserschaft im Monat März die historischen Meldungen zweigeteilt, um ihr in dieser schweren Zeit ein Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der erste Teil.

 

Kinder verkennen die Gefahren durch Automobile: Die Abteilung für Kirchen- und Schulwesen bei der Königlichen Regierung zu Schleswig fordert laut Bericht des Segeberger Kreis- und Tageblatts am 1. März 1906, vor 115 Jahren, dass im Schulwesen die Verkehrserziehung Einzug halten soll. Immer wieder würden Kinder von herannahenden Automobilen erfasst, da sie nicht für die von den Fahrzeugen ausgehenden Gefahren sensibilisiert seien.

 

Zweites Kriegsjahr – alles wird teurer: Die Verteuerung von Rohstoffen und Produkten schreitet aufgrund der kriegsbedingten Verknappung im Jahr 1916 voran. Mit großen Anzeigen, so am 3. März 1916, vor  105 Jahren, muss auch das Segeberger Kreis- und Tageblatt erklären, warum es teurer wird: Das Papier hat eine Preiserhöhung von 40 Prozent erfahren, erste Zeitungen, auch in Schleswig-Holstein, stellen den Druck ein. Das SKTB wird bis Kriegsende weiter erscheinen, allerdings auf zunehmend schlechtem Papier.

 

Zwei Wohnhäuser brannten vor 130 Jahren: Nur wenig wird von einem Feuer in Schmalensee berichtet, bei dem am 5. März 1891 zwei Wohnhäuser brennen. Drei Zeilen im Segeberger Kreis- und Wochenblatt schließen mit der Feststellung, dass nur wenig gerettet werden konnte und die Entstehungsursache unbekannt blieb. Im Protokoll der Feuerwehr steht darüber hinaus, dass Tischler Asbahr und Johannes Saggau die Betroffenen sind.

 

Diamantene Hochzeit in Schmalensee: Das seltene Fest der Diamantenen Hochzeit feiern am 6. März 1981, vor 40 Jahren, die Eheleute Martha und Heinrich Bock. Vor 60 Jahren heirateten die in der Landwirtschaft Beschäftigten in der Kirche zu Bornhöved. Vielen Schmalenseern ist Heinrich Bock noch in hohen Jahren ein Phänomen, denn er ist passionierter Fahrer eines Messerschmitt-Kabinenrollers. Die Segeberger Zeitung würdigt das Paar mit einem größeren Beitrag. Sechs Jahre später fällt der Beitrag zur Eisernen Hochzeit etwas kürzer aus. „Twee harte Steen mahlt nich“, sei das Motto der Bocks. Obwohl: Alls Heinrich seiner Martha, die er bereits 1916 kennenlernte, einen ersten Kuss auf die Wange geben wollte, da erntete er noch einen „Backs“. Gefeiert wird mit Freunden, Nachbarn und der Familie.

 

Mönchsweg soll durch Schmalensee führen: In Bad Segeberg findet 2006 eine Auftaktveranstaltung der Lenkungsgruppe für den Mönchsweg statt. Die Segeberger Zeitung berichtet am 6. März 2006, vor 15 Jahren davon. Der Themen-Radwanderweg soll ab 2007 eine Querverbindung zwischen Elbe und Ostsee bilden. Er führt dann über 342 Kilometer durch mehrere Landkreise und wird auch Schmalensee passieren. Die Lenkungsgruppe ist noch damit beschäftigt, das „Marketing“ für den Mönchsweg, der seinen Namen erhalten hat, weil er (grob) tatsächlichen Pfaden früherer Missionare folgt, zu organisieren – Faltblätter und eine einheitliche Beschilderung.

 

Wohltätigkeitsfest des Frauenvereins: Der Vaterländische Frauenverein Bornhöved und Schmalensee veranstaltet am 8. März 1931, vor 90 Jahren, im geschmückten Saal des Gasthof Voß ein Wohltätigkeitsfest. Es ist die dritte Veranstaltung dieser Art in Schmalensee seit Beendigung des Ersten Weltkriegs. Nach einer Begrüßungsansprache von Pastor Erich folgen kurze Theaterstücke und Tänze. Am Schluss spricht Lehrer Heinrich Göttsch, der den Frauen für ihre Arbeit neben dem Beruf als Hausfrau und Mutter Respekt entgegen bringt. Auch hebt Göttsch das gute Verhältnis Schmalensees mit Bornhöved hervor.

 

Haftstrafen für Buchweizen-Diebe: Der Schmalenseer Pantoffelmacher S. und sein Bruder W. S. werden laut Bericht des Segeberger Kreis- und Tageblatts vom 9. März 1921, vor 100 Jahren, des Diebstahls überführt. Sie hatten u.a. im November 1920 dem Bornhöveder Müller Scheiermann 8 Zentner Buchweizen und wenig später dem Landmann Suhr auf Hornshof 11 Zentner Buchweizen gestohlen. Ein Händler und Arbeiter hatte die 8 Zentner von S. gekauft. Da W. S. unbedachte Äußerungen gegenüber einer weiteren Person machte, wird das Duo überführt und zu einem Jahr bzw. 9 Monaten Gefängnis verurteilt.

 

Gönnebeker fürchten Übermacht Trappenkamps: Mit großer Mehrheit beschließt die Gemeindevertretung von Gönnebek am 11. März 1971, vor 50 Jahren, den Beitritt zum Schulverband Bornhöved ab dem Schuljahr 1971/72. Damit spricht man sich gegen eine Empfehlung des Kreisschulamtes aus, in dem ein Beitritt zum Schulverband Trappenkamp gewünscht wird. Doch nur die Bewohner der neuen „Gärtnersiedlung“ sind für diese Lösung, während das übrige Gönnebek eine Eingemeindung nach Trappenkamp befürchtet, sollte man sich nicht eng an Bornhöved binden.

 

Linda Buchholz erkämpft den Landestitel: Ganz spannend wird es für die Schmalenseer Leichtathletin Linda Buchholz (SC Rönnau 74) bei den Landesmeisterschaften im Blockmehrkampf Sprint/Sprungam 11. März 2001, vor 20 Jahren, in Malente. Die 14-jährige Favoritin leistet sich im Weitsprung zwei Übertritte, knickt im letzten Versuch beim Absprung leicht um und bleibt mit 3,71 Metern weit unter ihrer Bestweite von 5,42 Metern. Zuvor aber hat sie schon mit 8,10 Metern über 50 Meter Hürden eine Bestzeit geliefert. Den erhofften Sieg schafft sie durch echten Kampfgeist: Mit hervorragenden 1,62 Metern im Hochsprung steigert sie ihre persönliche Bestmarke um 2 Zentimeter; den abschließenden 50 Meter-Sprint schafft sie sie in 7,20 Sekunden. Dann wird gerechnet und gejubelt: Mit 20 Punkten Vorsprung gewinnt Linda Buchholz auch diesen Hallen-Landesmeistertitel.

 

Schmalenseer vor Verdun verwundet: Am 12. März 1916, vor 105 Jahren, meldet das Segeberger Kreis- und Tageblatt, dass in den Kämpfen vor Verdun der Schmalenseer Johannes Burmeister verwundet worden ist. Belaus Lehrer Schütt ist nach einer Kriegsverwundung „garnisonsdienstfähig“ geschrieben worden und übernimmt wieder die Unterrichtung der beiden Belauer Schulklassen.

 

Maul- und Klauenseuche in Schmalensee: Unter dem Viehbestand des Schmalenseer Landwirts Ernst Saggau ist im März 1926, vor 95 Jahren, die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen. Schmalensee wird damit gemäß Segeberger Kreis- und Tageblatt vom 12. März zum Sperrbezirk und ist als solcher an den Ortseingängen zu kennzeichnen: „Maul- und Klauenseuche – Sperrbezirk. Einfuhr und Durchtreiben von Klauenvieh sowie Durchfahren mit Wiederkäuergespannen verboten.“ In den folgenden Tagen und Wochen werden weitere landwirtschaftliche Betriebe von der Tierseuche heimgesucht.

 

Naturschutz Sache der Jagdbehörde: Die Kreisgruppe Segeberg der Deutschen Jägerschaft hält am 14. März 1936, vor 85 Jahren, im Bad Segeberger Hotel Germania ihren Jahresappell ab. Es ist der erste nach Erlass einer neuen Jagdgesetzgebung. Kreisjägermeister  Sach weist auf die neue, dem Landrat unterstehende Kreisstelle für Naturschutz an. Ihr gehören mehrere Vertreter der Jägerschaft an, darunter Heinrich Harder aus Schmalensee. 

 

Schmalensee bekommt die blaue Tonne: Der Wege-Zweckverband der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV) liefert am 14. März 2006, vor 15 Jahren, in Schmalensee die Abfallbehälter für Papier und Pappe aus. Die erste Leerung der Tonne ist für den 07.04.2006 vorgesehen. Kreisweit kommen 48.000 Tonnen zur Verteilung.

 

Foto zur Meldung: März-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 1
Foto: Diamantene Hochzeit Bock, SZ 06.03.1981

Geflügelpest: Weiter Aufstallungspflicht – Achtung bei Auffinden von toten Wildvögeln

(27. 02. 2021)

Aus gegebenem Anlass haben der Kreis Segeberg (25.2.) und das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND; 26.2.) auf die weiterhin geltenden Bestimmungen zur Bekämpfung der Geflügelpest hingewiesen.

 

Kreis Segeberg

 

Beim Kreisveterinäramt gibt es derzeit gehäuft Nachfragen zum Thema Geflügelpest und Aufstallungspflicht. Zur Aufklärung: Nach wie vor gilt in ganz Schleswig-Holstein per Erlass des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND), dass alle Kreise und kreisfreien Städte per Allgemeinverfügung die Aufstallung sämtlichen Freilandgeflügels umsetzen müssen. Dadurch soll eine Weiterverbreitung des Virus auf Nutztierbestände verhindert werden.

 

Aufgrund eines Anfang November 2020 in einem kleinen Hausgeflügelbestand in Heidmühlen festgestellten Geflügelpest-Ausbruchs hatte der Kreis Segeberg, auch in Kenntnis des landesweiten Geflügelpestgeschehens, damals das Aufstallen von Geflügel für den gesamten Kreis Segeberg angeordnet. Nur einen Tag später kam der Erlass vom MELUND.

 

Im Kreis Segeberg gab es von Anfang November 2020 bis zum 1. Januar 2021 insgesamt 15 Nachweise von Geflügelpest bei tot aufgefundenen Wildvögeln. Das Wildvogel-Monitoring läuft unverändert weiter, seit dem 2. Januar jedoch ohne positiven Nachweis im Kreisgebiet. Allerdings wird nach wie vor in den umliegenden Kreisen sowie in gesamt Norddeutschland bei tot aufgefundenen Wildvögeln regelmäßig das Geflügelpestvirus nachgewiesen. Die letzten Nachweise erfolgten am 23. Februar in Hamburg.

 

„Aufgrund des unverändert in der Wildvogelpopulation grassierenden Geflügelpestgeschehens schätzt das Friedrich-Löffler-Institut den Eintrag in die Hausgeflügelbestände noch immer als hoch ein“, sagt Leitender Kreisveterinär Markus Overhoff. „Aus hiesiger Sicht gibt es für den Kreis Segeberg daher keine Gründe, von dieser Risikoeinschätzung abzuweichen. Unabhängig davon sind wir natürlich auch noch an den Erlass des MELUND gebunden.“

 

Mit Blick auf die Erfahrungen aus dem Geflügelpestgeschehen 2016/2017 rechnet Overhoff erst mit Beginn des Frühlings, also im März/April, mit einer Beendigung der Aufstellungspflicht. Ein verbindlicher Zeitpunkt für die Aufhebung könne zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht genannt werden.

 

Land Schleswig-Holstein (MELUND)

 

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat erstmals Geflügelpest des Subtyps H5N4 in Schleswig-Holstein nachgewiesen. Der Subtyp wurde bei einem Schwan und einer Möwe aus Heiligenhafen, Kreis Ostholstein, festgestellt. Darüber hinaus wurden seit dem Jahreswechsel bei 70 weiteren Wildvögeln aus den Kreisen Dithmarschen, Nordfriesland, Ostholstein, Pinneberg, Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Flensburg, Steinburg sowie in der Hansestadt Lübeck das Geflügelpestvirus nachgewiesen.

 

Nachdem die Zahlen zu Beginn des Jahres langsam sanken, ist nun wieder ein Anstieg zu erkennen. Umweltminister Jan Philip Albrecht warnt: „Der Kampf gegen die Geflügelpest braucht einen langen Atem. Dass bislang nur wenige Ausbrüche in Geflügelhaltungen zu verzeichnen sind, haben wir insbesondere der Vorsicht und Gewissenhaftigkeit der Halterinnen und Halter zu verdanken. Jetzt geht es darum, weiter durchzuhalten und die aktuellen Entwicklungen genau zu beobachten.“

 

[…] Nach den letzten Nachweisen bewertet das FLI das Risiko einer Virusausbreitung der Wildvogelpopulation und das eines Eintrags in Hausgeflügelhaltungen aktuell weiterhin als hoch.

 

Bürgerinnen und Bürger sind weiter dazu aufgerufen, Funde von verendeten oder krank erscheinenden wildlebenden Wasservögeln oder Greifvögeln in Schleswig-Holstein dem Veterinäramt des jeweiligen Kreises und der kreisfreien Stadt zu melden. Von hier aus wird das Einsammeln und Beproben verendeter Tiere organisiert. Untersuchungen dieser Tiere helfen, die Verbreitung des Virus im Land zu ermitteln. Verendete oder krank erscheinende Tiere sollten nicht berührt, eingefangen oder vom Fundort verbracht werden, um eine weitere Verschleppung der Erkrankung zu vermeiden.

 

[…] www.schleswig-holstein.de/gefluegelpest

Foto zur Meldung: Geflügelpest: Weiter Aufstallungspflicht – Achtung bei Auffinden von toten Wildvögeln
Foto: Geflügelpest: Weiter Aufstallungspflicht – Achtung bei Auffinden von toten Wildvögeln

Coronavirus: Erlebniswald Trappenkamp bleibt am Montag geschlossen

(27. 02. 2021)

Tierparks in Schleswig-Holstein stehen in den Startlöchern: Im Rahmen von Lockerungen im Rahmen der Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie erlaubt die Landesregierung die Öffnung der Einrichtungen ab Montag, 1. März. Nicht dabei sein wird der Erlebniswald Trappenkamp.

 

Hintergrund der Nicht-Öffnung ist, dass Spielplätze und auch die Gastronomie noch nicht freigegeben sind. Somit kann der Erlebniswald nicht das komplette Angebot unterbreiten. Laut Homepage ist der Hundewald aber offen.

 

Für alle, die Lust auf Ausflüge zu den Tieren verspüren, gibt es freilich weitere Angebote in der Nähe, u.a. den Wildpark Eekholt (Großenaspe) und den Tierpark Neumünster, auf deren Homepages Öffnungszeiten nachzulesen sind.

Foto zur Meldung: Coronavirus: Erlebniswald Trappenkamp bleibt am Montag geschlossen
Foto: Erlebniswald Trappenkamp in Daldorf

Coronavirus: Ab März alle Impfzentren am Start – Selbstisolation bei positivem (Schnell-)Test

(26. 02. 2021)

Die neuesten Mitteilungen des Kreises Segeberg zur Corona-Lage drehen sich um die Impfzentren und die zunehmenden Möglichkeiten, sich einem (Schnell-)Testverfahren zu unterziehen.

 

Neben den bereits aktiven Impfzentrum Kaltenkirchen werden am 1. März auch die beiden Impfzentren in Norderstedt (TriBühne, Rathausallee 50) und Wahlstedt den Betrieb aufnehmen. Der Kreis Segeberg weist darauf hin, dass die Wahlstedter Einrichtung in der Einfeld-Tennishalle zwar in der Nordlandstraße 7 liegt, aber ausschließlich über den Gartenweg zu erreichen ist.

 

Da nun die Teststrategie auch auf Kita- und Schulpersonal ausgewertet wurde, neben dem Forschungszentrum Borstel auch in Henstedt-Ulzburg ein (privates) Testzentrum geöffnet wurde und obendrein weitere Möglichkeiten zur Schnelltestung im Anmarsch sind, erinnert der Kreis Segeberg daran, was bei einem positiven Ergebnis zu tun ist.

 

Wer im Schnelltest ein Positivergebnis aufweist, hat sich sofort und auf direktem Wege in die häusliche Isolation zu begeben. Das gelte auch für alle, die im selben Haushalt leben. Haus oder Wohnung sind ohne Anordnung des Infektionsschutzes des Kreises Segeberg nicht zu verlassen. Dieser wird auch einen PCR-Abstrich zur Bestätigung des Schnelltest-Ergebnisses anordnen.

 

Im Umkehrschluss heißt dies, dass alle Personen, deren (Schnell-)Test auf das Vorhandensein von SARS-CoV-2-Viren ein positives Ergebnis aufweist und / oder die Kontaktpersonen der Kategorie I (laut Robert-Koch-Institut) sind, sich nach Erreichen ihrer Wohnung unverzüglich beim Fachdienst Infektionsschutz des Keises Segeberg zu melden – am besten per E-Mail an oder über das auf der Internetseite des Kreises verfügbare Onlineformular.

 

Mitzuteilen sind: Vor- und Nachname; Geburtsdatum; telefonische Erreichbarkeit; Anschrift; Angabe, welche Art Test vorliegt; Krankheitssymptome; Tag, an dem erste Symptome auftraten; Vor- und Nachnamen der Personen, die im selben Haushalt leben.

 

Der Kreis Segeberg weist ferner darauf hin, dass bei Zuwiderhandlung ein Bußgeld von bis zu 25.000 Euro droht.

 

Mehr zum Thema auf der Internetseite des Kreises: www.segeberg.de

Foto zur Meldung: Coronavirus: Ab März alle Impfzentren am Start – Selbstisolation bei positivem (Schnell-)Test
Foto: Coronavirus: Ab März alle Impfzentren am Start – Selbstisolation bei positivem (Schnell-)Test

Die Fahrbücherei wird zur mobilen Saatgutbibliothek

(25. 02. 2021)

Mitteilung der Fahrbücherei 15 (Segeberg) vom 22.02.2021:

 

Bohnen, Tomaten, Erbsen und Radieschen: Mit der Ausleihe von Saatgut starten Fahrbüchereien in Schleswig-Holstein ein innovatives Projekt, um alte Gemüsesorten zu erhalten und Kulturtechniken zu bewahren. Der schleswig-holsteinische Umweltminister Jan Philipp Albrecht hat die Schirmherrschaft übernommen.

 

Mit der deutschlandweit einmaligen Mobilen Saatgutbibliothek verleiht die Fahrbücherei 15 im Kreis Segeberg, Stützpunkt Wahlstedt pünktlich zum Start des Gartenjahres erstmals auch Saatgut. Im heimischen Garten wird daraus Gemüse gezogen, geerntet und im Idealfall fachgerecht vermehrt. Das neugewonnene Saatgut kann an die Fahrbücherei 15 zurückgegeben werden und anschließend im darauffolgenden Jahr von anderen Fahrbücherei-Nutzerinnen und Nutzern ausgesät werden.

 

Der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt e.V. (VEN) stellt als Projektpartner für den Start einen Großteil des Saatguts zur Verfügung. Ziel ist es, das gärtnerische Wissen der Saatgutvermehrung als Teil der Alltagskultur zu erhalten und neu zu verbreiten.

 

Gefördert mit Mitteln der Bingo! Umweltlotterie in Höhe von 13.259 Euro hat die Büchereizentrale nach nordamerikanischem Vorbild sortenreine Bohnen-, Tomaten-, Erbsen- und Radieschen-Samen für insgesamt sieben Mobile Saatgutbibliotheken ausgewählt. Während der Haltezeiten können Nutzerinnen und Nutzern der Fahrbücherei 15 im Kreis Segeberg in 41 Gemeinden an 119 Haltestellen Saatguttütchen entleihen. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation können interessierte Leserinnen und Leser das Saatgut telefonisch oder per E-Mail im Stützpunkt Wahlstedt bestellen und bekommen es im Rahmen des Lieferservice an die Haustür oder per Post nach Hause gesandt.

 

Speziell zusammengestellte Saatgutmischungen unterstützen Kindertagesstätten bei der Vermittlung von Wissen rund um den Gemüseanbau. Kinder lernen so innerhalb einer Gartensaison die Natur und ihre ökologischen Zusammenhänge kennen. Ergänzt wird das Projekt durch passende Sach- und Bilderbücher aus der Fahrbücherei.

 

Für Oke Simons, Direktor der Büchereizentrale Schleswig-Holstein, sind Fahrbüchereien Orte der Begegnung, des Austauschs und der Kommunikation: „Die Mobile Saatgutbibliothek erneuert das Wissen um eine alte Kulturtechnik und um eine nachhaltige Produktion von Lebensmitteln. Für die Fahrbüchereien ist sie ein weiterer Baustein in der Vermittlung von kultureller Bildung im ländlichen Raum.“

 

Weitere Informationen unter: www.mobilesaatgutbibliothek-sh.de

 

Kontakt für Fragen und Bestellungen

Fahrbücherei 15

Holsteinstr. 15

23812 Wahlstedt

Telefon 04554-5536

E-Mail:

 

Foto zur Meldung: Die Fahrbücherei wird zur mobilen Saatgutbibliothek
Foto: Die Fahrbücherei wird zur mobilen Saatgutbibliothek

Coronavirus: Kreis verlängert Maskenpflicht an bestimmten Orten und in festgelegten Bereichen

(21. 02. 2021)

Es ist ein auch emotionales Hin und Her, Auf und Ab: Wir freuen uns über ein Sinken der 7-Tages-Inzidenz, gleichzeitig wird vor der dritten Pandemie-Welle gewarnt, weil die Mutationsvariante aus Großbritannien derzeit auf dem Vormarsch ist. Auch im Kreis Segeberg ist sie angekommen und wird vom Infektionsschutz in seinen werktäglichen Meldungen mit aufgeführt.

 

Während Kitas und Grundschulen ab Montag, 22. Februar, den Präsenzbetrieb wieder aufnehmen, hat der Kreis Segeberg am 19. Februar seine Allgemeinverfügung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verlängert, zunächst bis 28. Februar. Das heißt, dass etwa an Bahnhöfen und anderen Plätzen, insbesondere in Innenstadtbereichen von Bad Segeberg, Bad Bramstedt und Kaltenkirchen weiterhin Maskenpflicht besteht.

 

Alle Allgemeinverfügungen zur Corona-Pandemie sowie weitere Informationen des Kreises sind unter www.segeberg.de im Internet zu finden.

 

Die 7-Tages-Inzidenz wird zentral vom Robert-Koch-Institut (RKI) für alle Kreise und kreisfreien Städte ermittelt. Diese und viele weitere Informationen zum Coronavirus werden unter http://corona.rki.de im Internet zur Verfügung gestellt.

Foto zur Meldung: Coronavirus: Kreis verlängert Maskenpflicht an bestimmten Orten und in festgelegten Bereichen
Foto: Coronavirus: Kreis verlängert Maskenpflicht an bestimmten Orten und in festgelegten Bereichen

Vor 100 Jahren: Ein Super-Wahltag für die Schmalenseer

(20. 02. 2021)

Vor 100 Jahren, am 20. Februar 1921, waren die Menschen in Schleswig-Holstein zu einem wahren Super-Wahltag aufgerufen. Oder, wie es im damaligen Sprachgebrauch hieß, zum „Groß-Wahltag“: Gleich vier Parlamente beziehungsweise Vertretungen galt es neu zu wählen – den Segeberger Kreistag und den schleswig-holsteinischen Provinziallandtag, den Preußischen Landtag (die Provinz Schleswig-Holstein war Teil Preußens) und den Deutschen Reichstag.

 

Zahlreiche Wahlversammlungen der Parteien fanden in den vorangehenden Wochen statt, neben der Kreisstadt war auch Bornhöved ein oft von Parteirednern besuchter Ort. Während die Parteilinien bei den Parlamentswahlen in Preußen und im Reich klar erkennbar waren, musste der unabhängige Wähler bei der Kreistagswahl und auch bei der in der Provinz schon genau hinschauen, wer auf welcher Liste kandidierte und welche Interessen von diesen Listen – vornehmlich im bürgerlichen Lager – tatsächlich vertreten wurden.

 

Politische Interessenvertretungen zur Kreiswahl

 

So hatten sich den Januar über nach zum Teil harten Beratungen innerhalb der berufständischen Organisationen gleich zwei bürgerliche Listen im Kreis Segeberg gebildet. Größtes Unterscheidungsmerkmal auch aus heutiger Sicht: Die „erste bürgerliche Liste“ enthielt neben Handwerksmeistern und weiteren gut gestellten Personen auch die Namen vieler Landwirte, während die „zweite bürgerliche Liste“ vornehmlich die Bezeichnung „Landmann“ führte, also die Namen kleinerer Landwirte.

 

Entsprechend war der Wahlkampf zur Kreiswahl geprägt von unterschiedlichsten Aufrufen der Unterstützergruppen für Kandidaten und deren Listen. Im Kreis Segeberg riefen zum Beispiel der Verein der Saalinhaber und der Wirteverein zur Wahl von Bad Segebergs Bürgermeister Kuhr (zweite bürgerliche Liste, „Liste Kuhr“) auf, der auch Unterstützung aus dem Amt Bornhöved erhielt.

 

Die erste bürgerliche Liste, ursprünglich als „Liste Einigung“ bezeichnet, führte Landwirt Friedrich Fock aus Altengörs an. Die damals parallel existierenden drei landwirtschaftlichen (Kreis-)Vereine hatten sich spät entschließen können, mit Handwerk und Teilen der Kaufmannschaft diese Liste zu bilden.

 

Beide bürgerlichen Listen sahen sich eindeutig als Gegengewicht zu den sozialistischen Kräften. Gemeint waren zuerst die Sozialdemokraten („Mehrheitssozialisten“) mit zahlreichen Landarbeitern und Arbeitern im Handwerk, aber auch – gemäß Berufsbezeichnung in der Liste – einer „Ehefrau“. Daneben gab es aber auch eine Liste der USPD („Unabhängige Sozialdemokratische Partei“) und eine Liste „Vereinigte Kommunistische Partei“. Auch diese beiden Listen führten jeweils eine „Ehefrau“ unter den Kandidaten.  

 

Das (heutige) Amt Bornhöved war auf diesen Kandidatenlisten zur Kreiswahl nur schwach vertreten. In der ersten bürgerlichen Liste um Landwirt Fock fand sich auf Position 13 Landwirt Gustav Dahm aus Tarbek, an 19. Position der Malermeister Gustav Lensch aus Bornhöved und, an Position 22, Landwirt Willy Siebke aus Schmalensee. In der nur halb so langen zweiten bürgerlichen Liste tauchte an sechster Stelle Postsekretär Ebsen aus Bornhöved auf; bei den „Mehrheitssozialisten“ an zehnter Stelle der Maurer Heinrich Kaack aus Damsdorf.

 

Segeberger Listen auch für den Provinziallandtag bedeutend

 

Die für die Wahl zum Segeberger Kreistag genannten Listengruppierungen stellten außerdem – mit Ausnahme der Kommunisten – kürzere Kandidatenlisten für die Wahl zum Provinziallandtag von Schleswig-Holstein auf. Friedrich Fock aus Neuengörs führte auch hier die erste bürgerliche Liste an, gefolgt von damals weithin bekannten Männern wie Geheimrat Dr. Ilsemann, der bis 1918 Landrat des Kreises war. Auch Landwirt Karl Rauert aus Bornhöved gehörte an Position 4 der Fünferliste an.

 

So lief der Wahltag in Schmalensee

 

Wahlvorsteher in Schmalensee war Gemeindevorsteher Theodor Schnohr, sein Stellvertreter war Ludwig Saggau, der auch stellvertretender Gemeindevorsteher war. Gewählt wurde am 20. Februar 1921 von 9 bis 18 Uhr. Wahllokal war die Schule (heute Dorfstraße 10, Haus von Gerhard und Jutta Mühlenberg). In früheren Zeiten war meist „die Wohnung“ des Wahlleiters – in der Regel der Gemeindevorsteher, also Bürgermeister – Wahlraum für die aufgrund des jeweiligen Wahlrechts überschaubare Wählerschaft.

 

Die Ergebnisse der Wahl zum Kreistag

 

In den Segeberger Kreistag, das vorweg, zog kein Vertreter aus dem Amtsbereich Bornhöved ein. Gewählt wurden 14 Bürgerliche und 9 „Sozialisten“. Die Liste „Einigung“ - erste bürgerliche Liste – siegte mit 7.380 Stimmen vor den Sozialdemokraten (6.553) und der zweiten bürgerlichen Liste – Liste „Kuhr“ (4.219).

 

In Schmalensee stimmten 64 Wähler für die „Einigung“ und 13 für „Kuhr“, was ein in damaliger Lesart bürgerlich-konservatives Übergewicht ausdrückt. Eine Stimme entfiel auf einen unabhängigen Kandidaten. Beachtenswert sind 44 Stimmen, die an die Kommunisten gingen – und keine an eine der sozialdemokratischen Listen.

 

Die weiteren Ergebnisse aus Schmalensee

 

In der Wahl zum Deutschen Reichstag entfielen in Schmalensee 37 Stimmen auf Deutschnationale, 34 auf Demokraten, eine auf die Schleswig-Holsteinische Landespartei, vier auf SPD, 42 auf KPD, 15 auf die Arbeiterpartei und acht waren ungültig.

 

Bei der Wahl zum Preußischen Landtag sah es ähnlich aus, auch hier erhielten die Kommunisten 42 Stimmen.

 

Interessant ist der Blick auf die Wahl zum Provinziallandtag: In Schmalensee erhielt die bereits genannte von Friedrich Fock angeführte Liste „Einigung“ 47 Stimmen, 31 entfielen auf eine weitere bürgerliche Liste („Ströh“). Wie beschrieben gab es keine wählbare Liste der Kommunisten – in Schmalensee wählte aber auch niemand die Sozialisten/Sozialdemokraten oder die USPD. Dafür gab es 42 ungültige Stimmzettel, in der Summe identisch mit den Ergebnissen der Kommunisten in den Wahlen zum Reichstag und Preußischen Landtag.

[Vor 100 Jahren Super-Wahltag in SH 20.02.2021]

Foto zur Meldung: Vor 100 Jahren: Ein Super-Wahltag für die Schmalenseer
Foto: Kreistagswahl, Willy Siebke auf der Liste Fock, SKTB 16.02.1921

Coronavirus: Start der weiterer Impfzentren im Kreis Segeberg am 1. März

(18. 02. 2021)

Seit Januar läuft der Betrieb, wenn auch auf gewisser Sparflamme, im Impfzentrum Kaltenkirchen. Nun, da in Schleswig-Holstein weitere Impfstoffe erwartet werden, sollen ab 1. März auch die Impfzentren in Wahlstedt und Norderstedt aktiviert werden. Der Kreis Segeberg hat dazu am 14. Februar eine Mitteilung herausgegeben:

 

Vor dem Hintergrund eingetroffener und angekündigter Lieferungen von Biontech-, Moderna- und Astra-Zeneca-Impfstoffen fährt das Land die Impfzentren hoch. Für den Kreis Segeberg bedeutet das, dass ab dem 1. März neben dem Impfzentrum in Kaltenkirchen auch die Impfzentren in Norderstedt und Wahlstedt den Betrieb aufnehmen werden.

 

Durch diese Erweiterung werden in den ersten vier Märzwochen insgesamt 21.084 Impfungen in den Impfzentren im Kreis Segeberg möglich – immer unter der Voraussetzung, die angekündigten Impfstoffdosen stehen dann auch tatsächlich zur Verfügung.

 

So wird in den einzelnen Impfzentren voraussichtlich ab Montag, 1. März geimpft:

 

Kaltenkirchen: ganztägiger Betrieb auf zwei von fünf Impflinien an sieben Tagen in der Woche; vormittags von 9 bis 12 Uhr mit Astra-Zeneca, von 13 bis 18 Uhr mit Biontech. Ab 22. März öffnet eine dritte Impflinie von 13 bis 18 Uhr, auf der ebenfalls Biontech verimpft wird.

 

Norderstedt: Start mit zwei von drei Impflinien täglich von 9 bis 12 Uhr; verimpft wird zunächst nur Astra-Zeneca, ab 15. März dann zusätzlich auch Biontech (13 bis 18 Uhr).

 

Wahlstedt: Start mit drei von vier Impflinien täglich von 9 bis 12 Uhr. Wie in Norderstedt wird hier zunächst nur Astra-Zeneca verimpft, ab 15. März dann täglich von 13 bis 18 Uhr auch der Moderna-Impfstoff.

 

Hinweis zur Terminvergabe: Derzeit wird das Anmeldesystem für die Terminbuchung überarbeitet, damit auch Anmeldungen für die Erst- und Zweitimpfungen des Astra-Zeneca-Impfstoffes möglich sind. Bis dahin wird ab  dem 15. Februar mit Astra Zeneca in den Impfzentren vor allem medizinisches und pflegerisches Personal geimpft.

 

Voraussichtlich in der 8. Kalenderwoche sollen nach Angaben des Landes dann auch wieder Terminbuchungen über www.impfen-sh.de und über die Hotline 0800 455 655 0 möglich sein.

 

Termine für Personen über 80 Jahre sind hiervon nicht betroffen, da diese weiterhin

persönlich angeschrieben werden und über eine spezielle Hotline ihre persönlichen Termine vereinbaren können.

 

Foto zur Meldung: Coronavirus: Start der weiterer Impfzentren im Kreis Segeberg am 1. März
Foto: Coronavirus: Start der weiterer Impfzentren im Kreis Segeberg am 1. März

Rückblick auf ein faszinierendes Winterwochenende in Schmalensee

(17. 02. 2021)

Das wunderschöne Winterwochenende am 13. u