Erste Störche in SE eingetroffen – wie steht's um unser Storchennest?
An vielen Orten im Kreis Segeberg haben sich die Storchenfreunde längst daran gemacht, die Nester auf Dächern und Masten wieder flottzumachen. Und das aus gutem Grunde: Die ersten Störche haben bereits den Weg zurück in den Kreis Segeberg gefunden! Zeit, dass in Schmalensee über das Nest am Regegenrückhaltebecken nachgedacht wird...
Im März 2023 war das von Sönke Siebke gesponserte Nest durch wagemutige Männer wie Frank Mühlenberg und Michael Hübner in die Höhe gebracht worden. Seitdem hat es einige Bewegung am und im Nest gegeben, allerdings nicht den erhofften Bruterfolg. Zwei Storchensaisons lang war das hiesige Nest mehr ein Pausenort als ein fester Wohnsitz...
Ende Januar hat der für den Kreis Segeberg zuständige Storchenschutzbeauftragte Holger Möckelmann aus Henstedt-Ulzburg die regelmäßige Berichterstattung wieder aufgenommen. In einigen Orten hatte man früh damit begonnen, Instandsetzungs- und Reinigungsarbeiten an und in den Nestern vorzunehmen. Diese müssen nach dem Winter von Unrat befreit und zumindest neu mit Stroh gefüllt werden.
Parallel verfolgen die Storchenschützer „Meister Adebar“ mittels Peilsender. Weisstorche Ole Einar zum Beispiel wird vom Michael-Otto-Institut Bergenhusen auf ihren (da war wohl die Namensgebung schneller als die Geschlechtsbestimmung) Flugrouten beobachtet, selbst in Afrika. Am 24. Januar war Ole Einar von Süden kommend in Kenia angekommen, um nach einem Tag der Rast weiterzufliegen.
Unterdessen meldete Holger Möckelmann am 1. Februar erste Ankünfte von Störchen im Kreis Segeberg! Nester betreuende Menschen aus Heidmühlen und Kükels haben sich schon mit Weisstorch-Beobachtungen gemeldet, während an anderen Orten noch Nester aufbereitet werden. In Sievershütten hatte es bereits eine „Nest-Besetzung“ durch eine Nilgans gegeben. Das könnte auch hier passieren: In der Feldmark hat Peter Kruse bereits Nilgänse beobachtet...
Nun die Frage aller Fragen: Wie wollen wir es in Schmalensee in diesem Jahr mit dem Storchennest halten? Wollen wir, wie 2024, abwarten und Tee trinken, oder findet sich ein Team zusammen, das sich einer Pflegearbeit in der Höhe annehmen kann?
Die Beobachtungen des letzten Jahres hatten, nicht nur bei Anwohnerinnen und Anwohnern, Hoffnungen geweckt, dass auch in Schmalensee ein Storchenpaar zueinander findet und für Nachwuchs sorgt.
Spätestens zur Sitzung des Bauausschusses am 13. Februar sollte Gewissheit über die Bereitwilligkeit in Schmalensee herrschen...
Bild zur Meldung: Das Storchennest rückt erneut ins Blickfeld













