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Bundestagswahl 2025 – so hat Schmalensee gewählt

Schmalensee, den 24.​02.​2025

Die vorgezogene Bundestagswahl am 23. Februar hat deutschlandweit mit einer herausragenden Wahlbeteiligung aufmerken lassen – auch in Schmalensee. Die Wahl hat der rechtspopulistischen AfD einen Aufschwung beschert – auch in Schmalensee. 

 

Als Bürgermeister Dirk Griese in seiner Eigenschaft als Wahlleiter in Schmalensee um Punkt 18 Uhr am Sonntag den Wahlgang schloss, die wirkten die weiteren sieben Mitglieder des Wahlvorstandes – Rüdeger Cuwie, Nils Loenicker, Waltraud Detlof, Janne Pape, Adelheid Sienknecht, Marcel Möller und der nachnominierte Henning Nagel – mächtig stolz: So viele Stimmzettel wurden selten ausgegeben im Wahllokal. 

 

394 Wahlberechtigte hatte Schmalensee zum Stichtag, 112 davon beantragten die Briefwahl. Von 282 möglichen Urnenwählerinnen und -wählern gaben 249 ihre Stimme ab. Wenn man annimmt, dass alle 112 tatsächlich an der Briefwahl teilgenommen haben, käme Schmalensee auf eine Wahlbeteiligung von 91,6 Prozent. (Achtung: das ist keine offizielle Zahl, sondern eine positive Annahme!). 

 

Da alle Stimmzettel der Briefwahl in einem auf Amtsebene gebildeten Briefwahlbezirk gesondert ausgezählt wurden, bilden die nun folgenden Zahlen nur die tatsächlich im Schmalenseer Gemeindesaal ermittelten Ergebnisse ab.

 

Demnach entfielen in Schmalensee an Erststimmen 100 auf CDU-Kandidatin Melanie Bernstein, 47 auf den AfD-Bewerber Sven Wendorf, 43 auf SPD-Kandidat Bengt Bergt, 35 auf Julia Dorandt von den Grünen, 9 auf Nora Grundmann von der FDP, 7 auf Thomas Thedens von den Freien Wählern, 4 auf Hermann von Prüssing von der Linken und je 1 Stimme auf die Kandidaten von Volt und Bündnis Deutschland. 2 Stimmen waren ungültig. 

 

Bei den Zweitstimmen, also für die Landeslisten der Parteien, entfielen von 249 abgegebenen Stimmen 84 auf CDU, 47 auf die AfD, 35 auf Grüne, 33 auf SPD, 17 auf die FDP, 9 auf das BSW, 8 auf Linke, 6 auf den SSW, 5 auf Volt, 3 auf Freie Wähler sowie 1 auf diePartei. Es gab hier eine ungültige Stimme. 

 

Gewinner an Stimmenzuwächsen (Zweitstimmen) ist, dem Bundestrend folgend, in Schmalensee die AfD, die 12,7 Prozent mehr Stimmen als 2021 erhalten hat. 9,7 Prozent weniger als damals fuhr die SPD ein. Die FDP verlor 8,8 Prozent und der SSW 2,3 Prozent. Gewinne konnten hier gegenüber der letzten Bundestagswahl die Grünen (+ 3,2) und die CDU (+ 3,0). Dem BSW, erstmals angetreten, wird ein Gewinn von 3,6 Prozent zugerechnet. 

 

Im Briefwahlbezirk sind alle Stimmen der Briefwählerinnen und -wähler des Amtes Bornhöved ausgezählt worden, in Summe 1514 Stimmen. Hier liegt bei den Zweitstimmen die CDU (32,4 Prozent) vor der SPD (18,1) und der AfD (14,8). Es folgen Grüne (12,5), Linke (5,6), SSW (4,5), BSW (4,3) und FDP (3,5). 

 

Während bei den Ergebnissen an der Urne die Trends in Bornhöved, Damsdorf, Stocksee, Gönnebek, Tarbek und Tensfeld mit denen in Schmalensee einhergehen, fällt das auf kommunaler Ebene von der SPD dominierte Trappenkamp sehr aus der Reihe. Dort sind die Sozialdemokraten (19,6 Prozent) dritt- und die CDU (21,8) zweitstärkste Kraft hinter der AfD (31,8). 

 

Auf amt-bornhoeved.de sind alle Ergebnisse aus den Gemeinden des Amtes und, durch entsprechendes Anwählen von Rubriken, in Kreis und Land, einsehbar. 

 

 

Bild zur Meldung: Der Schmalenseer Wahlvorstand leert die Wahlurne aus

Kontakt
 

Gemeinde Schmalensee

Bürgermeister

Dirk Griese
Dorfstr. 18
24638 Schmalensee

 

Tel.: (04323) 6253
E-Mail:

 

 BesuchPlus im Amt Bornhöved 

 

 

 

 
 
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