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Juni-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2

Schmalensee, den 15.​06.​2025

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Zahlreiche Quellen liefern uns oft Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten zugleich Gelegenheit für Erinnerungen. Wie immer sind die historischen Meldungen monatlich zweigeteilt, um den Besucherinnen und Besuchern von „gemeinde-schmalensee.de“ ein hoffentlich interessantes Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der zweite Teil für den Monat Juni.

 

Tierquäler landet vor Gericht: Aus Bornhöved wird am 16. Juni 1885, vor 140 Jahren, ein aus Schweden stammender Dienstknecht in das Segeberger Amtsgerichtsgefängnis eingeliefert, „welcher ein Pferd seines Dienstherrn, dem Schäfer Lehfeldt daselbst, dermaßen gemißhandelt hatte, daß dasselbe laut thierärztlichem Atteste an den erhaltenen Verletzungen crepieren könne. Der Knecht wird gewiß für seine Brutalität gegen Thiere bestraft werden.“

 

War Schmalensee vertreten oder nicht? Glaubt man einem Bericht des Segeberger Kreis- und Wochenblatts über den 3. Delegiertentag des Kreisfeuerwehrbezirks Segeberg am 16. Juni 1895, vor 130 Jahren, dann war die Freiwillige Feuerwehr am Tagungsort Neuengörs nicht vertreten, während zum Beispiel die Wehren aus Bornhöved und Gönnebek Delegierte entsandt hätten. Schaut man ins Protokollbuch der Schmalenseer Wehr, so findet man darin einen umfangreichen – dem Zeitungsbericht inhaltlich sehr ähnlichen – Bericht von von Lehrer Louis Scheller, dem Schriftführer der Wehr. Demnach waren er, Hauptmann Carl Schübeler und die Kameraden Johann Schumacher und Rudolf Dunker als Delegierte in Neuengörs. 

 

Der Schmalenseer Hans Blunk fällt vor 110 Jahren: Der Schmalenseer Hans Blunk, Offiziersstellvertreter in der 4. Kompanie des Füsilier-Regiments Nr. 86, fällt am 16. Juni 1915, vor 110 Jahren, auf dem westlichen Kriegsschauplatz. Der Kompaniefeldwebel schreibt an den Vater: „Alle waren tief erschüttert, als man erfuhr, dass unser lieber überaus tapferer Kamerad den Heldentod im wahrsten Sinne des Wortes gestorben sei. Bis zum letzten Augenblick hat er sich mit seinen nur noch wenigen Getreuen seines Zuges dem stürmenden Gegner widersetzt. Er wurde durch neue Truppen abgelöst und kam glücklich durch den Verbindungsgraben zurück. Er flüchtete zunächst in einen dort vorhandenen Unterstand vor der Artillerie, als plötzlich eine Granate den Unterstand durchschlug und unsers lieben Kameraden Schicksal entschied. Seine Verwundung war leider auf der Stelle tödlich.“

Für den Vater, August Blunk, ist dies keine leichte Zeit: Seine drei weiteren Söhne Rudolf, Paul und Adolf leisten ebenfalls Kriegsdienst, der Sohn Max ist mit seiner Familie in Straßburg. Im März ist zudem Augusts Frau Sophie nach einer Operation verstorben.

 

Musikpanne sorgt für Spontanauftritt: Die Segeberger Zeitung berichtet am 19. Juni 1980, vor 45 Jahren, vom Schmalenseer Vogelschießen. Sieger beim Kindervogelschießen werden Regina Sienknecht und Sven Cornehls als kleines und Ose Nagel und Stefan Borchers als großes Königspaar. Bei den Spielen der Erwachsenen gewinnen Friederike Borchers und Uwe Nagel. Beim geplanten Umzug durch das Dorf gibt es eine Panne: Der zugesagte Spielmannszug aus Bad Segeberg vergisst seinen Auftritt in Schmalensee. Kurzentschlossen greifen Gerhard Mühlenberg, Harald Saggau und Werner Suhr zu ihren Akkordeons und führen in Feuerwehruniform den Festzug an. Der Bad Segeberger Spielmannszug, so verrät Gerd Scholz, der Vorsitzende des ausrichtenden Verschönerungs- und Fremdenverkehrsvereins, will im nächsten Jahr als „Entschädigung“ kostenlos in Schmalensee die Musik machen. 

 

Protest an der Realschule Bornhöved: Rund 400 Realschülerinnen und -schüler in Bornhöved boykottieren am 19. Juni 1990, vor 35 Jahren, den Unterricht. Mit ihrem „Streik“ reagiert die Schülerschaft auf die Ankündigung, dass Planstellen gestrichen werden sollen. Neben einer Musikpädagogin sollen auch die beiden einzigen Chemielehrkräfte versetzt werden. „Wir fordern eine fachgerechte Ausbildung“, lautet die Botschaft. 

 

Aufstrebendes Talent aus Schmalensee: Am 21. Juni 1995, vor 30 Jahren, berichtet die Segeberger Zeitung von einem Sportfest in Gettorf. Dort bestritt die achtjährige Leichtathletin Linda Buchholz aus Schmalensee ihren ersten Wettkampf. Das Talent des TV Trappenkamp sprang 3,27 Meter weit, warf den Schlagball 24 Meter, sprintete in 8,6 Sekunden die 50 Meter-Bahn entlang und sicherte sich mit 976 Punkten den Gesamtsieg im Dreikampf. Ein Abgleich mit der Landesbestenliste des Vorjahres zeigt: Sowohl der Ballwurf als auch das Abschneiden im Dreikampf hätten im Landeswettkampf zu Platz 2 gereicht!

 

Sportliche Schmalenseer Schuljugend vor 90 Jahren: Am (sportlichen) deutschen Jugendfest am 22. Juni 1935 auf dem Bornhöveder Sportplatz am See nimmt die Schuljugend aus Bornhöved, Damsdorf, Gönnebek, Schmalensee, Stocksee und Tensfeld statt. Die Leitung hat Lehrer Röpcke aus Tensfeld. Im Dreikampf gewinnt die Schmalenseerin Luise Landschoof in der Wertung der Jahrgänge 1923-26. Falma Bock wird Sechste, Hilda Suhr Neunte. Bei den Knaben dieser Jahrgänge gewinnt Gerhard Dose, Erich Stölting wird Achter, Ewald Ewers Zehnter. Außerdem wird Adolf Wendt in den Jahrgängen 1921-22 Zweiter. Die Mannschaft der Schmalenseer Knaben 1923-26 belegt im Dreikampf Platz zwei. Bei den Staffelläufen gewinnen Schmalensees Mädchen unter 12 Jahre, die gleichaltrigen Jungen werden Zweite. Im Schlagballspiel siegt die Schmalenseer Schule mit 43:27 über Tensfeld. Wegen der fortgeschrittenen Zeit müssen die Endspiele in den Ballsportarten verschoben werden. Im Schlagballspiel-Finale besiegt am 26. Juni die Tarbeker Schulmannschaft Schmalensee mit 79:15 Punkten. Im Faustball-Endspiel setzt sich Stocksee mit 63:43 gegen Gönnebek durch. 

 

Gemeinde-Themen vor 50 Jahren: Die Segeberger Zeitung berichtet am 24. Juni 1970 aus der Schmalenseer Gemeindevertretung. Die hat beschlossen, den Ausbau eines Wanderweges am Seeufer und entlang des Mehlkrogredders nach Belau fortzuführen und dafür Zuschüsse zu beantragen. Außerdem wurde dem Entwurf des Flächennutzungsplans zugestimmt und der Beitritt zur Stiftung „Feierabendwohnheime im Kreis Segeberg“ beschlossen. 

 

Hans Siebke wird höchster Sportfunktionär im Kreis Segeberg: Auf dem Verbandstag des Kreissportverbandes Segeberg in Trappenkamp am 24. Juni 1980, vor 45 Jahren, wird Schmalensees Bürgermeister Hans Siebke zum neuen 1. Vorsitzenden des KSV gewählt. Siebke ist 2. Vorsitzender des TSV Bornhöved und setzt sich in einer Kampfabstimmung gegen Manfred Frank (Seedorf, Berliner SC) mit 327:184 Stimmen durch. Es ist auch eine politische Abstimmung: Siebke, CDU, gewinnt gegen SPD-Urgestein Frank. Hans Siebke folgt auf Helmut Lange, der über 25 Jahre den Kreissport- und auch den Kreisfußballverband geführt hatte. Lange war am 5. April 1980 während eines Altherrenfußballspiels gestorben. 

 

Erfassung aller Wehrpflichtigen vor 150 Jahren: In der noch jungen preußischen Provinz Schleswig-Holstein und auch im Kreis Segeberg wird eine gründliche Inaugenscheinnahme der normalerweise durch das Kreis-Ersatzgeschäft gemusterten und kontrollierten Wehrpflichtigen veranlasst. Das „Oberersatzgeschäft“ findet am 24. und 25. Juni 1875 in der Kreisstadt Segeberg statt: Im Gasthaus zur Harmonie haben sich am ersten Tag alle Wehrpflichtigen zu melden, die bisher vorübergehend untauglich oder als „dauernd unbrauchbar“ eingestuft wurden. Es haben sich aber auch die „nach Vorschrift ausgebildeten Jäger“ einzufinden. Am zweiten Tag dann sind alle für „brauchbar“ eingeschätzten Männer an der Reihe. Die Bedeutung der Maßnahme unterstreicht der Schlussabsatz im öffentlichen Aufruf, den Landrat Freiherr von Gayl im Segeberger Kreis- und Wochenblatt am 5. Juni hatte abdrucken lassen: „Ich verpflichte […] ausdrücklich die Herren Ortsvorsteher des Kreises, ihre Communen zu versammeln und in den Commüneversammlungen vorstehende Bekanntmachung zu verlesen oder verlesen zu lassen.“

 

Kreis-Gold für Beeke und Goldina: Die Segeberger Zeitung berichtet am 25. Juni 1990, vor 35 Jahren, von der 12. Pony-Kreismeisterschaft in Henstedt-Ulzburg. Dort gelingt der Schmalenseerin Beeke Kaack (RV Bornhöved), was 1986 schon ihrer Schwester Martina gelang: Sie gewinnt im Sattel von Goldina im Pony-Springreiterwettbewerb die Goldmedaille. In der Vielseitigkeit und in der M-G-Prüfung wird Beeke Kaack jeweils Zweite.

 

15 Jahre TSV Quellenhaupt vor 100 Jahren: Das Segeberger Kreis- und Tageblatt berichtet am 27. Juni 1925 vom Turnverein Quellenhaupt Bornhöved, der zwei Tage lang sein 15-jähriges Bestehen gefeiert hat. Die Feierlichkeiten begannen mit einer Weihe der von verschiedenen Bürgern gestifteten Fahne. Der Vorsitzende, Steinhauermeister Suhr, führte durch einen „deutschen Abend“ in Thodes Garten. Am nächsten Tag gab es sportliche Wettkämpfe, bei denen in den leichtathletischen Einzeldisziplinen vor allem Sportler des Vereins Gut Heil Neumünster glänzten. Auch wurden einige Rasenspiele durchgeführt. Unter anderem unterlag eine Faustballmannschaft aus Tarbek einer Mannschaft aus Wittorf mit 48:73. Im Schlagballspiel gewann eine Schmalenseer Mannschaft deutlich mit 276:94 gegen Bornhöved. 

 

Erfolgreiche Schmalenseer Reitsportler: Der Reiterverein Bornhöved und Umgebung veranstaltet am 28. und 29. Juni 1930, vor 95 Jahren, sein Reit- und Fahrturnier. Etwa 150 Nennungen liegen vor. Die Turnierleitung haben H. Rauert (Bornhöved) und die Schmalenseer Theodor Schnohr, Hugo Saggau und Hellmut Saggau. In den Ergebnislisten sind Schmalenseer gut vertreten: 

Einspänner-Eignungsprüfung: 2. Platz Ernst Stegelmann mit Betti-Dirk, 4. Platz Otto Saggau mit Röschen-Neregon; Ackergespann-Eignungsprüfung: 1. Platz Otto Saggau mit Röschen und Alex, 2. Platz Helmut Nagel mit Hans und Lotte (Besitzer Peter Nagel), 3. Platz Hellmut Saggau mit Max und Toni (Besitzer Ludwig Saggau), 4. Platz Karl Suhr (Hornshof) mit Iswata und Mollie (Besitzer Gustav Suhr); Dressur Klasse A: 1. Platz Fritz Herbst mit Alex (Besitzer Friedrich Herbst), 4. Platz Helmut Nagel mit Lotte (Besitzer Peter Nagel), 5. Platz Hans Voß mit Lotte (Besitzerin Meta Voß); Galoppreiten: 1. Platz Heinrich Herbst mit Fanny (Besitzer Friedrich Herbst), 3. Platz Karl Suhr (Hornshof) mit Mollie (Besitzer Gustav Suhr).

 

Hilfe für die abgebrannten Daldorfer: In der Nacht vom 30. auf den 31. Mai 1900 war die Landgemeinde Daldorf ein Raub der Flammen geworden. Die Not der Menschen veranlasst den Kreisausschuss des Kreises Segeberg am 29. Juni 1900, vor 125 Jahren, zu einem Spendenaufruf. Denn: „Die Versicherungsbeträge decken den wirtschaftlichen Schaden nicht annähernd. […] Hier kann nur die Wohltätigkeit helfen!“ Spenden werden beim Landrat, dem Grafen Carl Platen zu Hallermund gesammelt. Am 7. August 1900 wird im Segeberger Kreis- und Wochenblatt mitgeteilt werden, dass dem Aufruf des Landrates, für die geschädigten Daldorfer zu spenden, die Gemeinden des Kreises rege nachgekommen seien. Aus Schmalensee seien 28,30 RM, aus Gönnebek 36,50 RM und aus Bornhöved 69,15 RM eingegangen. 

 

Das Vogelschießen bleibt in Schmalensee: Auch nachdem die älteren Schüler zur Dörfergemeinschaftsschule in Bornhöved übersiedelten wird in Schmalensee auf Initiative von Lehrer Gerhard Mühlenberg und zahlreicher Eltern am 29. und 30. Juni 1970, vor 55 Jahren, ein Kindervogelschießen durchgeführt. Freitags finden die Wettspiele um die Königswürde statt. Im Luftgewehrschießen siegt Burkhard Sarau, Marlies Dittmann gewinnt das Ballwerfen. Bei den Kleinen gewinnen Peter Göttsch im Pfeilwerfen und Rosemarie Heiden im Fischpicken. Am Sonnabend findet von der Dorfschule aus der Festumzug durch das Dorf statt, bei dem die Könige zu Hause abgeholt werden. Erstmals führt ein Spielmannszug, der aus Wahlstedt, den Umzug an. Abschließend gibt es Kindertanz.

 

Gemeinde-Themen vor 30 Jahren: In ihrer Sitzung am 29. Juni 1995 befassen sich die Schmalenseer Gemeindevertreter u.a. mit dem zukünftigen Gemeindewappen. Genehmigt wird der Entwurf des Itzehoer Graphikers Lothar Leisner. Es verwendet mit dem Keimling ein Element aus dem Familienwappen derer von Schmalensee, versinnbildlicht den See und die Farben Holsteins. Geändert wird der Bebauungsplan Nr. 1 „Am Ringreiterplatz“. Auf Antrag der Anlieger ist es nun möglich, vorhandene Grundstücke in zwei Bauplätze zu teilen. Eine Grundstücksgröße von 1000 Quadratmetern ist Voraussetzung. Weiterhin ist der Vertrag zwischen Gemeinde und Familie Voß über eine Anpachtung des Saals des Gasthofs als Gemeindesaal unterschriftsreif. Die Fachausschüsse müssen nun noch eine Benutzungs- und Gebührenordnung ausarbeiten. Zwei besondere Jubiläen werden im Zuge der Sitzung gewürdigt: Jeweils 25 Jahre gehören Hans Siebke und Jürgen Stegelmann der Gemeindevertretung an. Siebke seit 1970, Stegelmann seit 1966 mit einer Unterbrechung zwischen 1974 bis 1978. Die Laudatio hält mit humorvollen Spitzen Hans-Peter Bobzien. 

 

Wer bezahlt die Pferde? Der sogenannte Deutsch-Dänische Krieg von 1864 hatte die Folge, dass Schleswig-Holstein von Dänemark gelöst und als Provinz an Preußen ging. Schon 1863 deutete sich an, dass es zum Konflikt zwischen dem Königreich Dänemark und dem Deutschen Bund kommen könnte und am 4. Dezember 1863 beschlagnahmte die dänische Staatsmacht in Holstein 1300 „Trainpferde“ für die Durchführung von Transporten. Am 30. Juni 1880, vor 145 Jahren und gute 15 Jahre nach Ende der Kampfhandlungen, berichtet das Segeberger Kreis- und Wochenblatt, dass sich eine Kommission des Abgeordnetenhauses, also des Preußischen Landtags, mit einer Petition noch immer nicht entschädigter Pferdehalter, auch aus dem Kirchspiel Bornhöved, befasst habe. Die Kommission sei zu der Überzeugung gelangt, dass nun gegen Preußen als neue Staatsmacht Ansprüche bestehen – nur über die Höhe der Entschädigung kann man sich nicht einigen. 

 

Nationalsozialismus befeuert den Brandschutz: In Ulzburg findet am 30. Juni 1935, vor 90 Jahren, der Kreisfeuerwehrtag statt. Kreiswehrführer Hellberg stellt zufrieden fest, dass nach Machtergreifung der NSDAP und Einführung des neuen Feuerlöschgesetzes in allen Gemeinden des Kreises eine Freiwillige Feuerwehr vorhanden und in Bad Segeberg eine Kreisfeuerwehrschule eingerichtet ist. An allen Orten habe man die Wasserversorgung verbessert und insgesamt werde ein hoher Ausbildungsstand der Mannschaften erreicht. Hellberg bestimmt einige Löschzüge ohne Motorspritze, die in diesem Jahr bewertet werden sollen, darunter der Schmalenseer Löschzug aus der Amtswehr Bornhöved. 

 

Heinrich Herbst erringt die Königswürde: In Schmalensee findet am 30. Juni 1935, vor 90 Jahren, bei herrlichem Sonnenschein das Große Ringreiten statt. Einladende sind Frau Voß und die Reiter. Der Schmalenseer Heinrich Herbst erringt mit 19 Ringen die Königswürde. Zweiter wird Erich Stegelmann (18), Dritter Hugo Schnohr (17). Den vierten Platz teilen sich mit 16 Ringen der Schmalenseer Emil Nero (*) sowie Emil Bewarder aus Damsdorf und Karl Suhr vom Hornshof. Beim Scheffelwerfen der jungen Mädchen gewinnt Minna Harder vor Anneliese Lewe und Anni Schnohr. Nach dem Umzug durch das Dorf wird im Gasthof Voß lange getanzt. (*: richtig wäre wohl Tarbek, vielleicht stand Nero 1935 hier in Ausbildung.) 

 

Schmalensees Umgebung beeindruckt: Von einer Ausfahrt des Heimatvereins des Kreises Segeberg in die Schmalenseer Gegend berichtet die Segeberger Zeitung am 30. Juni 1960, vor 65 Jahren. Auf dem Grimmelsberg heißt der Schmalenseer Heinrich Harder die Gäste willkommen, die nach einer Besichtigung der Grabstellen den Bornhöveder und den Schmalensee umwandern und sich sehr beeindruckt von der den meisten Wanderern völlig unbekannten Natur zeigen.

 

 

 

Bild zur Meldung: Beeke Kaack mit Goldine, SZ-Foto 24.06.1990

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Historisches 2025-06-15 (30.​05.​2025)

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Dorfstr. 18
24638 Schmalensee

 

Tel.: (04323) 6253
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