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März-Meldungen der älteren und jüngeren Vergangenheit aus Schmalensee und Umgebung – Teil 2

Schmalensee, den 15.​03.​2026

Werfen wir den Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes und seiner Umgebung. Zahlreiche Quellen liefern uns oft Aufschluss über längst vergessene Geschehnisse und bieten zugleich Gelegenheit für Erinnerungen. Wie immer sind die historischen Meldungen monatlich zweigeteilt, um den Besucherinnen und Besuchern von „gemeinde-schmalensee.de“ ein hoffentlich interessantes Mehr an geschichtlicher Unterhaltung zu bieten. Hier der zweite Teil für den Monat März.

 

Eine neue Satzung für den Sportverein:Die Jahreshauptversammlung des SV Schmalensee am 16. März 2001, vor 25 Jahren, erlässt per Beschluss eine neue Vereinssatzung, die von einer Kommission unter der Leitung von Marcus Langer und Christian Detlof ausgearbeitet wurde. Außerdem werden die Vereinsbeiträge in Euro festgeschrieben, da am 1. Januar 2002 eine Umstellung der Währung erfolgt. Geehrt mit der Ehrennadel werden Margret Siebke (Bronze) für ihre Tätigkeit als Kassenwartin und das vorherige Engagement um die Kinderkrabbelgruppe, sowie Waltraud Detlof (Silber) für ihre Tätigkeiten im Bereich Damengymnastik, Fitness/Kraftsport und in der Pflege der Grünanlagen auf dem Sportgelände. In ihren Ämtern bestätigt werden Kassenwartin Margret Siebke und der 2. Vorsitzende Nikolaus Kömen. Jens Mundhenk, der in der Satzungsänderungskommission mitgewirkt hatte, wird neuer Beisitzer und Kirsten Stock, ebenfalls an der Überarbeitung der Satzung beteiligt, Kassenprüferin. Als Spartenleiter der neuen Abteilung Karate rückt Ulrich Stuhr automatisch in den erweiterten Vorstand nach. 

 

Drei Tage fehlten zur Heim-Ehrung: Im Bornhöveder Feuerwehrhaus findet am 18. März 2016, vor 10 Jahren, die Jahreshauptversammlung der Amtsfeuerwehr Bornhöved statt. Amtswehrführer Michael Dahlke und Amtsvorsteher Knut Hamann nehmen zahlreiche Ehrungen vor. Darunter ist auch die Verleihung des Brandschutzehrenzeichens in Silber an Schmalensees Gemeindewehrführer Volker Kay für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst. Schade: Volker Kay wäre gern vor der eigenen Jahreshauptversammlung geehrt worden. Aber zur Verleihung, so die Aussage des bearbeitenden Kreisverbandes, habe am 16. Januar 2016 nicht vorgenommen werden können, da Kay vor 25 Jahren an einem 19. Januar eingetreten sei. „Mir haben drei Tage gefehlt“, sagt der Wehrführer halb scherzhaft, halb frustriert. 

 

Erst der zweite 1. Vorsitzende: Die Siedlergemeinschaft Schmalensee erhält am 18. März 1981, vor 45 Jahren, erstmals seit ihrer Gründung am 1. Juni 1968 einen neuen Vorsitzenden: Die Jahreshauptversammlung wählt Heinz Kasch zum Nachfolger von Bruno Göttsch. Klaus Stegelmann ist weiter Stellvertretender Vorsitzender und Margarete Hahn die Kassenführerin. Das bislang vom Vorsitzenden zusätzlich wahrgenommene Amt des Gemeinschaftsfachwarts bleibt unbesetzt. Zur Kassenprüferin wird Jutta Mühlenberg gewählt. 

 

Abstimmungsergebnis nicht willkommen: In Bornhöved findet am 20. März 1891, vor 135 Jahren, eine vielbeachtete Sitzung des Kirchenkollegiums statt. Unter anderem ist das Kieler Konsistorium ebenso vertreten wie der Landrat des Kreises Segeberg und die Probstei Segeberg. Das Gremium ist vom Konsistorium beauftragt, über eine zweite Pfarrstelle in der Parochie Bornhöved und über deren mögliche Teilung zu beraten. Gemeint ist die Teilung des großen Kirchspiels Bornhöved in zwei: Bornhöved und Wankendorf. Die Teilung wird mit 18:6, die zweite Pfarrstelle mit 14:11 Stimmen abgelehnt. Das Rendsburger Wochenblatt wird Tage später über das Abstimmungsverhalten der Kirchengemeinderäte aus Bornhöved und der Umgebung urteilen: „Daß bei dieser Abstimmung Sonderinteressen obwalteten, ist erklärlich.“ Damit ist für die Vertreter der Aufsichtsbehörden jedoch nach langjähriger Debatte der Bogen überspannt und Konsistoriums-Vertreter Konsistorialrat Müller stellt eine Entscheidung in Aussicht, die nun „höheren Ortes“ getroffen werde. Tatsächlich wid auf Ebene des zuständigen preußischen Ministeriums die Entscheidung getroffen werden, aus einer zwei Kirchengemeinden zu machen.

 

Nationalsozialist spricht in Schmalensee: Am 20. März 1931, vor 95 Jahren, berichtet das Segeberger Kreis- und Tageblatt vom Auftritt eines führenden Mitglieds der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei des Kreises Segeberg im Gasthof Voß. Herr Pötter aus Kükels spricht zunächst über die Entstehung und Entwicklung der Hitler-Bewegung. „Die einst kleine Sieben-Mann-Partei sei zu einer riesigen Bewegung angewachsen, die nunmehr trotz allen Sträubens der Gegner nicht mehr zu unterdrücken sei und über kurz oder lang das System besiegen werde“, so ein Auszug aus dem Bericht. Pötter geht auf die politischen Gegner und verschiedene Themen ein, um zum Schluss zu kommen: „Nach Ausführungen über die Forderungen der Nationalsozialisten und die Einrichtungen im kommenden dritten Reich, schloß der Referent mit einem Heil auf Hitler seine Ausführungen.“ Was der Berichterstatter nicht unterschlägt, sind kritische Anmerkungen eines „Diskussionsredners der Volkspartei“ und eines „Anhängers des Bauernvereins“. Dass deren Namen im Bericht nicht genannt werden, mag sogar zum Vorteil beider Herren gewesen sein.

 

Ein Schmalenseer in der ersten Landwirtschaftskammer: In der Kieler Harmonie konstituiert sich am 21. März 1896, vor 130 Jahren, die Schleswig-Holsteinische Landwirtschaftskammer, in die auch Amtsvorsteher Heinrich Christian Saggau aus Schmalensee als Vertreter des Kreises Segeberg gewählt wurde. Er ist eines von 80 Mitgliedern, die zukünftig die Landwirtschaft in der preußischen Provinz im Sinne des Gemeinwohls ausrichten soll. Zum Vorsitzenden wird der Plöner Landrat Graf zu Rantzau gewählt.

 

Nachlass steckte im Geheimfach: Eine Meldung aus Bornhöved hat es am 21. März 1916, vor 110 Jahren, ins Rendsburger Tageblatt geschafft: „Ein wertvoller Fund im Wandschrank. Kürzlich verunglückte beim Dreschen der Tischler Schmidt in Damsdorf und starb, ohne das Bewußtsein wiedererlangt zu haben. Der Verstorbene hatte einsiedlerisch und sehr sparsam gelebt, so daß man annahm, er habe ein Vermögen hinterlassen; aber eine gründliche Durchsuchung der Wohnung verlief resultatlos. Nachdem man jedoch die vorhandenen Sachen versteigert hatte, fand man in einem Geheimfach eines kleinen Wandschrankes Sparkassenbücher über 7800 M(ark) und 537,50 M in bar, darunter 200 M in Gold. Käufer hat den Schrank für 2 M erstanden.“

 

Trecker-Demos schon vor 55 Jahren: Die Bauern des Kreises Segeberg bringen am 22. März 1971 ihren Unmut über zu geringe Erträge ihrer Produkte zum Ausdruck. In Brüssel, wo europäische Agrarpolitik gemacht wird, sehen die Landwirte Angriffsfläche. In Bad Segeberg und rings um die Kreisstadt, auf der B 404 und in Bornhöved, Leezen und Norderstedt sind die Traktoren auf den Straßen. Schwarze Fahnen wehen, aber alles verläuft sehr ruhig und diszipliniert. 

 

Hans Siebke in den Landtag gewählt: Am 24. März 1996, vor 30 Jahren, finden die Wahlen zum Schleswig-Holsteinischen Landtag statt. Die SPD verliert an Stimmen und damit ihre Alleinregierung, kann aber weiter die politischen Geschicke des Landes bestimmen. Der CDU gelingt es, den Sozialdemokraten Wahlkreise abzunehmen. Im Wahlkreis 34 Segeberg-Ost tritt Hans Siebke aus Schmalensee (CDU) gegen den Stockseer Dietrich Wiebe (SPD) an. 29.855 von 42.260 Wahlberechtigten geben im Wahlkreis ihre Stimme ab. Hans Siebke gewinnt mit 12.460 gegenüber 11.043 Stimmen für Wiebe das Direktmandat. Er sei glücklich und es habe sich gelohnt zu kämpfen, sagt Siebke nach seinem Einzug ins Parlament. Sicherheit habe er aber erst gespürt, als auch die Zahlen aus den Städten im Wahlkreis vorgelegen haben, in den Dörfern war sich der Landwirt sicher zu gewinnen. In Schmalensee scheint die Kandidatur des Bürgermeisters Hans Siebke auch dem Ergebnis seiner Partei CDU gut zu tun. Sie erhält 59,9 Prozent (1992: 49,2). Auf die SPD entfallen 27,6 (38,5), Grüne 4,9 (5,4), FDP 3,9 (3,1) und auf DVU 2,6 (3,1) Prozent. 

 

Feuerreiter ruft die Wehr aus Schmalensee: Am 25. März 1906, vor 120 Jahren, morgens um 7 Uhr, werden die Tarbek umliegenden Orte von Feuerreitern alarmiert. In Tarbek brennt ein Gehöft. Die Brandwehr aus Tarbek bekämpft, unterstützt von den Spritzen aus Bornhöved und Damsdorf das Feuer. Die Schmalenseer Spritze erscheint vor Ort, ob sie in Tätigkeit kommt, ist unklar: Laut Meldung des Segeberger Kreis- und Tageblatts, der sich auf einen Bericht der Bornhöveder Wehr stützt, tut sie es nicht; laut eigenem Jahresbericht der Schmalenseer im Protokollbuch tut sie es. Der Pressemeldung ist zur Ursache des Feuers zu entnehmen, dass ein an Heimweh leidendes 13-jähriges Dienstmädchen aus Kiel das Feuer legte, um seine Dienststellung zu verlieren. 

 

Vor 35 Jahren Verkehrsinseln: Im Rahmen des Ausbaus der Ortsdurchfahrt B430 soll Schmalensee Verkehrsinseln, sogenannte Fahrbahnteiler erhalten. Die Straßenbauverwaltung Schleswig-Holstein legt am 25. März 1991 die Planzeichnung für den Fahrbahnteiler am Ortsausgang in Richtung Neumünster vor. Die Zeichnung sieht auch umfangreiche Bepflanzungen vor. In einer zweiten Zeichnung wird der Plan für die Anlage und Bepflanzung eines Regenrückhaltebeckens in der Dorfstraße zwischen den Nummern 5 und 7 vorgelegt. 

 

Ein Schmalensee zum zweiten Mal Vereinschef: Der Luftsportverein (LSV) Kreis Segeberg hält am 25. März 2001, vor 25 Jahren, in seinem Vereinsheim auf dem Flugplatz Wahlstedt seine Jahreshauptversammlung ab. Da der 1. Vorsitzende, Klaus Gutsche aus Bornhöved, sein Amt zur Verfügung stellt, wird erneut Ullrich Schwarz aus Schmalensee zum Vereinsvorsitzenden gewählt. Er hatte das Amt bereits von 1990 bis 1998 ausgeübt. Der LSV zählt 110 Mitglieder und ist Mitglied im Aero Club Deutschland, im Landessportverband Schleswig-Holstein und im Kreissportverband Segeberg. 

 

Nicht einer Meinung über Hitler: Im Belauer Weg findet am 26. März 1936, vor 90 Jahren, das Richtfest für das heutige Gebäude Belauer Straße 37 (Bucksch) statt. Bauherr ist Christian Stegelmann, der eine Hökerei in der Dorfstraße (heute Dorfstraße 45) und später eine Pension im Belauer Weg (heute Belauer Straße 33) bewohnt und betrieben hatte. Baumeister ist Ernst Stölting, der sich mit einer Zeitkapsel aus einer Flasche Asbach Uralt, einer Tagesausgabe der Zeitung Völkischer Beobachter und Münzen mit Porträt Adolf Hitlers sowie Unterschrift, Datum und Gruß „Heil Hitler“ unter dem Pitchpine-Fußboden der guten Stube verewigt. 85 Jahre später findet Stegelmanns Großneffe Hans-Jürgen Bucksch das Versteck der Zeitkapsel und stellt fest, dass jemand neben die Handschrift Stöltings geschrieben hat: „Heil Hitler???? Wie lange“. 

 

Vereinsgründung vor 55 Jahren: Auf Einladung von Bürgermeister Hans Voß findet am 26. März 1971 in seinem Gasthof die Gründungsversammlung des Verschönerungs- und Fremdenverkehrsvereins Schmalensee statt. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nehmen teil, viele von ihnen tragen sich in die Mitgliederliste ein. Nachdem man eine Satzung beschlossen hat wird ein Vorstand gewählt. Erster Vorsitzender wird Helmut Jungclaus. Zu seiner Stellvertreterin wird Lieselotte Witt gewählt, die Leiterin des Mütterkurheims Schmalensee. Kassierer wird Ewald Garber, Schriftführer Hans Suhr. In den erweiterten Vorstand werden als Beisitzer gewählt: Dörte Saggau, Helmut Westphal, Adolf Farken, Renate Harder und Peter Peckelhoff. 

 

Imker gründen eigenen Verein: Am Gründonnerstag, 28. März 1891, vor 135 Jahren, treten im Gasthof Meyer zu Tensfelderau Imker aus dem ganzen nördlichen Kreis Segeberg zusammen. Bis dato waren die Imker im Imkerverein für Segeberg und Umgebung mitorganisiert. Auf vielfachen Wunsch und mit dem Wohlwollen des anwesenden Segeberger Vorstandes wird der „Imkerverein an der Tensfelderau“ gegründet, dessen Einzugsgebiet der nördliche Kreis Segeberg und angrenzende Teile des Kreises Plön sind. Vorerst wird Lehrer Tönsfeldt aus Hornsmühlen zum Vorsitzenden gewählt. Zugleich beschließt der neue Verein den Beitritt zum Hauptverein der Schleswig-Holsteinischen Bienenwirte. 

 

Schmalenseer stimmen mit 100 Prozent für Hitler: In Deutschland finden am 29. März 1936, vor 90 Jahn, „Wahlen“ zum Reichstag statt. Den Wahlberechtigten steht eine Einheitsliste der NSDAP zur Verfügung, für die sie ein Kreuz setzen können. Im Vorwege läuft die nationalsozialistische Propagandamaschine auf Hochtouren. Den Deutschen werden vor allem die zahlreichen angeblichen Fortschritte des Dritten Reiches vor Augen geführt. Auch werden eindringliche Appelle und Aufrufe an das Volk gerichtet: „Deine Ehre – Treue zum Führer.“ In Bornhöved und Umgebung prangt bereits Tage vorher Flaggenschmuck an den Häusern. In den Gaststätten kann am Vorabend der Wahl eine Rede des „Führers“ im Radio, dem Volksempfänger, gehört werden. In Bornhöved gibt es einen Fackelzug. 

In Schmalensee mit seinen 272 Einwohnern ist Bürgermeister Heinrich Harder Wahlleiter, sein Stellvertreter ist der 1. Beigeordnete Ludwig Saggau. Am Montag nach der Wahl titelt das Segeberger Kreis- und Tageblatt: „Der größte Wahlerfolg aller Zeiten und Völker!“ – 99 Prozent der Deutschen haben Adolf Hitler und der NSDAP ihr Vertrauen ausgesprochen. In Schmalensee gibt es sogar 100 Prozent: 205 Wahlberechtigte stimmen mit „Ja“ („für die Liste und damit den Führer“), es gibt weder Nein-Stimmen noch ungültige Stimmzettel. 

 

Ein Zwangsarbeiter in Schmalensee:Ein Jan Krawczyk, geboren am 17. April 1924, wird am 29. März 1941, vor 85 Jahren, in Schmalensee gemeldet. Es handelt sich um einen Zwangsarbeiter. Das Datum entstammt dem Meldebuch der Gemeinde, von dem Auszüge von den Arolsen-Archiven veröffentlicht wurden. Demnach ist Krawczyk bei Richard Saggau „beschäftigt“. Ein Abmeldedatum ist nicht zu erkennen, aber möglicherweise ein handschrifliches „...nach Polen“. Weiterhin haben die Arolsen-Archive „Mitglieder- und Leistungskarten der Allgemeinen Ortskrankenkasse Bad Segeberg“ erfasst, auch eine für Jan Krawczyk. Für diesen ist in den Arolsen-Archiven außerdem zu finden ein Auszug aus einem polizeilichen Protokollbuch zur Erfassung von Verhaftungen. Jan Krawczyk wird demnach an einem 19. November (der Auszug gibt nicht Aufschluss über das Jahr) verhaftet und offenbar an die „Stapo“ abgegeben worden. Als Straftat könnte „Arbeitsverweigerung“ eingetragen sein. Der Ort der Verhaftung, also ob dies in Schmalensee geschah, bleibt im Unklaren. 

 

Vorschusslorbeeren für den Vorstand: In der Generalversammlung des Landwirtschaftlichen Vereins für Bornhöved und Umgebung am 30. März 1881, vor 145 Jahren, wird Hofbesitzer Behr auf Stockseehof, zurzeit auf Ascheberg, zum Vorsitzenden gewählt. Zu seinem Stellvertreter wählen die Mitglieder den Hufner Matthias Saggau aus Schmalensee. Der Berichterstatter zum Segeberger Kreis- und Wochenblatt urteilt: „Beide Herren sind als tüchtige Männer auch in weiteren Kreisen bekannt und sieht der Verein unter ihrer Leitung einer besonnenen und guten Fortentwicklung hoffnungsvoll entgegen.“ 

 

Postsachen „verschwanden“ auf wundersame Weise:Eine wohl ironisch formulierte Meldung aus Schmalensees Nachbarschaft ist am 30. März 1916, vor 110 Jahren, im Rendsburger Tageblatt zu finden: „Kreis Plön, 28. März. Briefe, die ihn nicht erreichten. Auf recht sonderbare weise gelangten kürzlich mehrere Einwohner von Kalübbe in den Besitz ihrer Postsendungen. In einem Moor fand man in Torfkuhlen und Wassergräben treibend verschiedene Briefschaften. Wie diese dorthin gekommen sind, weiß man nicht genau. Jedenfalls sind sie einem Postaushelfer auf seinem Bestellgange durch den Wind aus der Posttasche entführt worden.“

 

Theaterstück der Feuerwehr ist ein großer Erfolg: Am Ostersonntag, 31. März 1991, vor 35 Jahren, veranstaltet die Freiwillige Feuerwehr ihren Osterball mit den Flower Boys und plattdeutschem Theaterstück. Das trägt in diesem Jahr den Namen „De verflixte Foehrerschien“. Klaus Mann, dargestellt von Dierk Harder, hat zu tief ins Apfelkorn-Glas geschaut und wird prompt von einem Polizisten (Werner Suhr) erwischt. Der Führerschein ist weg, und den will sich der gewitzte Autofahrer im Büro des Bürgermeisters (Uwe Nagel) wieder holen. Auch ein Flirt mit der Sekretärin des Bürgermeisters (Ruth Wilzopolski) bringt ihn nicht weiter. Schließlich kommt Mann, nachdem er der Sekretärin Trockenschwimmübungen verordnet hat, über Umwege doch an den Führerschein. Einen nicht unwesentlichen Anteil daran hat hat die von Petra Saggau gespielte Politesse. Das Publikum amüsiert sich köstlich über das von Dirk Griese inszenierte Stück. 

 

Bild zur Meldung: Feuerwehr-Thetaer am 31.03.1991

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Dorfstr. 18
24638 Schmalensee

 

Tel.: (04323) 6253
E-Mail:

 

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