Kreispokal: SVS-Team schafft die 6-Punkte-Hürde nicht
Der erste Auftritt der Tischtennis-Mannschaft im Kreisvorgabepokalwettbewerb 2026 war die erwartet harte Nuss – die nicht zu knacken war. Der um Klassen tiefer spielende Leezener SC III konnte am 4. März nicht geschlagen werden. Grund für das deutliche 1:7 war eindeutig die hohe Punktvorgabe.
Der Spitzenreiter der 7. Kreisklasse hatte beim Titelanwärter der 3. Kreisklasse das satte Polster von 6 Zählern je Satz. Heißt: Jeder Satz begann aus Sicht des SV Schmalensee mit 0:6. Ausschlaggebend für diese hohe Punktvorgabe – daher der Name des Wettbewerbs – waren die stärkeren Leistungsbilanzen der SVS-Akteure.
Doch die traten angesichts der jeweiligen Ausgangslage rasch in den Hintergrund. Zu schwer war es, den Vorsprung aufzuholen. Einzig Christopher Brust gelang es, in hartem Kampf eines seiner Einzel nach 5:11 und 3:11 erst mit 11:9 und 12:10 zu drehen und dann durch ein 11:8 im Entscheidungssatz den Ehrenpunkt (zum zwischenzeitlichen 1:6) zu sichern.
Ihre Auftaktdoppel hatten zunächst Bernd Figura und Frank Mühlenberg glatt mit 0:3, Christopher Brust und Gerd Achterberg mit 1:3 verloren. Die Krux der Sache: Der Vorgabepokalwettbewerb verzeiht keinen Fehler. Das bekam als erster Solist Cristopher Brust beim 0:3 zu spüren.
Es folgten ein paar enge Sätze. Bernd Figura tankte beim 13:11 in ersten Satz seines ersten Einzel Zuversicht, die aber nach 3:11, 4:11 und 7:11 verblasst war. Gerd Achterberg legte einen ordentlichen ersten Satz (11:9) hin, gab dann zwei ab (5:11, 8:11), um im vierten mit 11:9 zurückzukommen. Morgenluft? Verblasste mit 4:11 – schade!
Frank Mühlenberg musste als nächster ran. Das 7:11 im ersten und 9:11 im dritten Satz stehen für solide Aufholjagden, die durch ein 3:11 im zweiten Satz getrübt wurde. Nach diesem Match stand es bereits 0:6 und die Schmalenseer wussten, dass die Nach-dem-Spiel-Pizza das Highlight des Abends werden würde, nicht das Weiterkommen.
Es folgte, während Christopher Brust das in der Spielreihenfolge zuerst zu zählende Einzel gewann, noch eine 0:3-Niederlage von Bernd Figura und der Drops war gelutscht.
Kein dritter Pokalgewinn nach 2009 und 2019 also in diesem Jahr. Von Frust aber war beim SVS nichts zu spüren. Den kann sich die Mannschaft auch gar nicht erlauben:
Am Freitag, 6. März, geht es in der 3. Kreisklasse bereits wieder um wichtige Punkte. Der SV Schmalensee gastiert um 20.15 Uhr beim SC Hasenmoor. Gespielt wird in Hasenmoor in der Halle Zum Wolfsberg.
Bild zur Meldung: SVS-Tischtennis - Pokal-Aus in Runde 2













