Was ist eigentlich los mit dem Storchennest in Schmalensee?
Nachdem auf dieser Gemeinde-Homepage im vergangenen Jahr das Storchennest am Regenrückhaltebecken in Schmalensee ein gewisser Hype entstanden war, ist es in diesem Jahr dagegen sehr ruhig geblieben. Und dabei hat es die Behausung in luftiger Höhe erst kürzlich in die Presse geschafft.
Mehr noch: Was im Nest geschieht, ist zur Schlagzeile geworden: „Gänsepaar klaut Störchen das Nest“ titelt der Holsteinische Courier aus Neumünster am 22. April.
Der Naturschutzbund (Nabu) hat es sich zur Aufgabe gemacht, sich um das Monitoring der Störche in Holstein zu kümmern. Der Storchenbeauftragte der Nabu-Gruppe Neumünster zieht in der Courier-Ausgabe eine Bilanz zur Rückkehr der Störche aus ihren Quartieren im Süden in den Großraum der Schwalestadt.
Schmalensee liegt zwar im Kreis Segeberg und wird auch vom Nabu-Beauftragten für unseren Kreis abgefragt, die Storchenbeauftragten tauschen sich aber aus und so hat es die knappe Antwort aus Schmalensee auf die von Henstedt-Ulzburg aus gestellte Frage nach einer Belegung des hiesigen Nestes - „Kanadagänse haben as Nest in Beschlag genommen, keine Storch-Anflüge gemeldet“ - in die Meldung aus Neumünster geschafft.
Zitat: „In Schmalensee besetzte ein brutwilliges Gänsepaar die Storchennisthilfe.“
Im Foto, aufgenommen am frühen Morgen des 22. April, ist der schwarze Kopf einer Kanadagans zu erkennen. Schon am 2. April, während des Osterfeuers, hatten Anwohner den Bezug des Quartiers durch ein Gänsepaar gemeldet, das reichlich Krach im Nest mache – offenbar keine angenehme Nachbarschaft.
Die Zahlen für den Großraum Neumünster am 22. April in Sachen Storch: 35 Brutpaare zwischen Groß Kummerfeld, Aukrug-Homfeld und Lentföhrden. 31 Störche seien bereits im Februar zurückgekehrt, weitere 30 im März und 11 im April.
Bild zur Meldung: Nur zu erahnen - eine Kanadagans im Storchennest













