Kitzrettung in Schmalensee noch längst nicht beendet
Freitagmorgen, 15. Mai, war die Schmalenseer Jungwildrettung wieder in Aktion. Acht Sucherinnen und Sucher trafen um 6 Uhr im Grasweg mit dem Drohneteam vom Naturschutzverein Ruhwinkel zusammen, um eine etwa 4,5 Hektar große Fläche vor einer angekündigten Grasmahd auf dort möglicherweise abgelegte Kitze abzusuchen.
Einiges sprach für dafür, fündig werden zu müssen: Acht bis zehn Stücke Damwild hatten die Nacht im hohen Gras auf dieser Flache neben dem Reitplatz der Familie Jens im Grasweg als Nachtlager genutzt – und hießen die Kitzretter mit skeptischen Blicken willkommen. Der an der Drohne befestigten Wärmebildkamera sollte es auch einfach gemacht werden, Wärmequellen aufzuspüren: Die Nacht war so kalt gewesen, dass dicker Raureif auf den hohen Halmen haftete.
Jedoch: Keine Kitze hier an jenem Morgen. Auch ein Erfolg – hauptsache gesucht.
Viele Flächen schon abgesucht, viele aber auch noch nicht
Wer aufmerksam durch die Schmalenseer Feldmark streift, stellt fest, dass schon einige Flächen den ersten Grasschnitt erfahren haben. Einige davon sind verpachtet, werden also von externen Landwirten bewirtschaftet. Aber auch diese bringen in der Regel Drohnenteams zum Einsatz, zum Beispiel das der Tarbeker Jäger.
Sönke Jens, der in diesem Jahr die Leitung der Schmalenseer Jäger übernommen hat, erinnert daran, dass alle Landeigentümerinnen und -eigentümer, die auf Flächen in Schmalensee den Grasschnitt planen, mit ihm Verbindung aufnehmen und die Jungwildrettung anfordern können. Telefon 0171-8659397.
Wer noch nicht Teil der WhatsApp-Gruppe „Kitzrettung Schmalensee 2026“ ist und es gern werden will, kann sich ebenfalls bei Sönke Jens melden!
Dieser hat bereits für die nächste Woche angekündigt, dass es weitergehen wird mit der Jungwildrettung. Also Frühaufsteher aufgepasst – es wird wieder rappeln in der WhatsApp-Gruppe...
Fotos: Christian Detlof
Bild zur Meldung: Am Tag nach Himmelfahrt machten sich die Kitzretter auf die Suche













