So war der Spiel- und Spaßnachmittag des VVV
Bericht von Katharina Kirstein, Vorsitzende des Verschönerungs- und Vogelschießervereins Schmalensee (VVV):
Was tut man, wenn das Wetter viel zu heiß ist?
Richtig, man geht in den Wald. Oder besser: Man erlebt den Wald.
Genau das taten am 28. Juni 13 junge Schmalenseeer und Schmalenseeerinnen und einige Eltern unter der Leitung von Sören Bröcker, seines Zeichens bereits seit Kindesbeinen aktiver Pfadfinder und in unterschiedlichen Bereichen ehrenamtlich engagiert. Organisiert hatte die Aktion Mareike Grenke, Kassenwartin des VVV.
Gemeinsam startete die naturbegeisterte Truppe, bepackt mit reichlich Sonnen- und Insektenschutz sowie Wasser, um 14 Uhr am Waldweg. Von dort aus führte der Weg zu einem gemütlichen Platz, der als Ausgangspunkt für weitere Aktivitäten dienen sollte. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, in der nicht nur die Person selbst, sondern auch ein besonderes Fundstück vorgestellt wurde, ging es dann zunächst um die gemütliche Einrichtung des gemeinsamen Treffpunktes. Schnell waren natürliche Sitzgelegenheiten herbeigeschafft und ein kleines Tipi errichtet.
Bei der nächsten Aufgabe ging es dann darum, den Wald im wahrsten Sinne des Wortes mit allen Sinnen zu erleben. In kleinen Teams wurden die Kinder ausgesandt verschiedene Materialien zu finden. Dinge, die besonders spitz sind, gut duften, ganz rund sind oder sich sehr weich anfühlen.
Eine tolle Motivation dazu, den Wald nicht nur sehen, sondern auch zu spüren. Natürlich gab es an dieser Stelle auch einiges zu lernen. Darüber, wie lange es bereits Farne auf der Erde gibt, in welcher Windrichtung Moos am liebsten wächst oder warum auf welcher Seite die Jahresringe von Bäumen breiter sind.
Und weil der Schmalenseeer Nachwuchs ja ohnehin bekannt für den Schutz der Umwelt ist, wurde auch gleich gefundener Müll gesammelt und der Abtransport in die Wege geleitet.
Nach einer Fangspieleinheit kam dann das eigentliche Highlight: Mit Unterstützung von einer privaten Spende hatte Sören für alle Teilnehmenden ein eigenes Schnitzmesser beschafft, das direkt zum Einsatz kam. Für das später anstehende Lagerfeuer wurden nämlich Stockbrot- und Marshmallow-Stöcke benötigt.
Sobald diese fertig waren, machte sich die Truppe gemeinsam auf den Weg zum nächsten Ziel, dem wunderbaren Garten von Birte und Christian Saggau, den die beiden, samt Feuerstelle zur Verfügung stellten.
Kaum war das unterwegs gesammelte Feuerholz (und die Birkenrinde, die brennt auch in feuchtem Zustand) standesgemäß mit Feuerstahl entzündet, konnte fleißig geröstet und natürlich geschlemmt werden.
Satt und ordentlich aufgeheizt, ließen sich die kleinen Naturbegeisterten zum Abschluss natürlich auch den Sprung in den Schmalensee nicht nehmen. Die Resonanz war dann auch einhellig: Sören soll unbedingt wiederkommen und der Naturerlebnistag bitte nicht der letzte seiner Art gewesen sein!
Fotos: Katharina Kirstein, Karolin van het Loo
Bild zur Meldung: Manchmal braucht es nur eine Hängematte













