Neubaugebiet Schmiedeberg: Erste (sichtbare) Bauwerke
Seit dem 24. Juli stehen im Neubaugebiet Schmiedeberg die ersten Bauwerke. Es handelt sich um zwei Ortsnetzstationen der SH Netz AG, die sich neben der mit grauer Schottertragschicht und erstem Pflaster auf der Erschließungsstraße abheben.
Nachdem in der Vorwoche mit Pflasterarbeiten begonnen worden war und sich die Fahrbahnränder der Erschließungsstraße deutlich abzeichneten, setzte nun ein Teleskopkran im Auftrag der SH Netz AG die zwei Ortsnetzstationen an ihre vorgesehenen Positionen – eine große auf der „Energiefläche“ am Wendehammer, eine kleinere im Zentrum der Straße.
Diese wird in Handarbeit durch ein Unternehmen aus Ostenfeld bei Husum, das als Subunternehmen der mit der Erschließung beauftragten Firma Günter Fuldt Straßen- u. Tiefbau GmbH & Co. KG aus Schacht-Audorf tätig ist, gepflastert.
Das bedeutet auch: Unter der künftigen Fahrbahn liegen bereits alle erforderlichen Leitungen – Wasser und Abwasser, Strom und Breitband. Ebenfalls in Handarbeit werden parallel zu den Pflasterarbeiten die Schieber und Unterflurhydranten gesetzt, die nach und nach im Schotterbett verschwinden. Vor Wochen noch ragten die einzelnen Schieber als orangefarbene Spargel aus dem Kiesbett heraus.
Parallel war unterhalb des Neubaugebietes an der Damsdorfer Straße das Unternehmen Wähler im Auftrag der SH Netz mit der Verlegung einer Starkstromleitung beschäftigt. Herausforderungen stellen zahlreiche Feldsteine und zum Teil Bauschutt früherer Zeiten sowie das obere Wurzelwerk der großen Straßenbäume dar. Für letzteres begleitete ein Sachverständiger die Maßnahme, der beschädigtes Wurzelwerk als „Baumdoktor“ vor dem Wiederauffüllen des Grabens behandelte.
Mit der Vermarktung der 22 Grundstücke im Neubaugebiet ist die Landgesellschaft Schleswig-Holstein befasst. Nachdem ein aus der Gemeindevertretung gebildetes Auswahlkomitee in zwei Beratungsrunden das Gros der Grundstücke „zugewiesen“ hatte, obliegt die Grundstücksvergabe der noch freien Bauplätze allein der Landgesellschaft. Der Blick auf deren Homepage zeigte am 3. August 2026 noch drei Baugrundstücke, für die noch keine Reservierung vorlag.
Insofern überwiegt bei Bürgermeister Dirk Griese und seinem Bauausschussvorsitzenden Christian Detlof die Zuversicht, dass die Erschließungsarbeiten Ende Oktober abgeschlossen sein werden – wie geplant, wenn auch gerade urlaubsbedingt weniger Personal im Einsatz ist, als üblich. Und auch die Vermarktung verläuft sehr positiv. Künftige Bauherrinnen und -herren warten derzeit auf die Möglichkeit, Bodenuntersuchungen an „ihren“ Grundstücken vornehmen zu lassen – eine Auflage der Banken im Rahmen der Finanzierung. Hierzu aber stehen Landgesellschaft, Firma Fuldt und das planerisch federführende Ingenieurbüro Petersen & Partner im engen Austausch.
Bild zur Meldung: Neues aus dem Neubaugebiet Schmalensee-Schmiedeberg













